Waldbrand hält Bayreuther Feuerwehr in Atem


BAYREUTH. Im Waldgebiet zwischen der Hohen Warte und Euben haben am gestrigen Freitagnachmittag (30.07.) gegen 16.30 Uhr ca. 400 qm Waldboden gebrannt. Gemeldet wurde das Feuer von einer Wandergruppe, die sowohl die Örtlichkeit über den Notruf sehr gut beschreiben konnte als auch die Einsatzkräfte vor Ort vorbildlich einwies und damit maßgeblich zur Schadensbegrenzung durch das Feuer beitrug.




Obwohl die Brandstelle mitten im Wald lag, konnte über Waldwege bis auf ca. 200 m mit Großfahrzeugen herangefahren werden. Die restliche Distanz wurde über Schlauchleitung überbrückt. Der Brand selbst konnte mit einem C-Rohr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Um ein Wiederaufflammen zu verhindern, wurde die Fläche mit mehreren tausend Litern Wasser gründlich eingewässert.

Vorsorglich waren die Stadtwerke verständigt worden, um eine Wasserversorgung aus einem nahegelegenen Hochbehälter erstellen zu können. Dies war aufgrund des schnellen Löscherfolgs aber nicht mehr notwendig. Nach ca. eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Vor Ort waren 18 Kameradinnen und Kameraden der Abteilungen Ständige Wache und Innere Stadt mit zwei Löschfahrzeugen und einem Tanklöschfahrzeug.

Wenngleich zurzeit nicht die höchste Waldbrandstufe gilt, sollten die allgemeinen Verhaltensregeln im Wald dennoch weiterhin eingehalten werden. Dazu zählt vor allem, keine Glasflaschen und -scherben zurückzulassen (Brennglaseffekt) und kein offenes Feuer zu entzünden. Des Weiteren gilt von 01. März bis 31. Oktober in allen Wäldern ein allgemeines Rauchverbot.



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