Autobahn-Ticker 2021


Hier die aktuellen Meldungen der Autobahnpolizei.
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Brummigespann mit einer Vielzahl an Verstößen, mehrere Anzeigen folgen

A9 / Berg – Viel zu beanstanden gab es für die Verkehrspolizei bei der Kontrolle eines polnischen Sattelzuges am Samstagnachmittag. Der Brummi war zunächst aufgefallen, als er am bekannten „Saaleabstieg“ zu schnell unterwegs war. Bei der Auswertung des Kontrollgeräts kamen bei der Zweifahrerbesatzung zudem etliche Verstöße nach dem Fahrpersonalrecht ans Tageslicht. Beide Fahrer verstießen mehrfach gegen die Tageslenkzeiten und die notwendige Ruhezeiten. Die Trucker, aber auch die Spedition, für die sie am Steuer sitzen, bekommen nun eine Anzeige.

Geschwindigkeitsüberwachung im Arzberger Forst – Polizei verzeichnet 88 Verstöße

Schirnding – Am gestrigen Samstag führte die Verkehrspolizei Hof eine mehrstündige Geschwindigkeitsüberwachung auf der Staatsstraße 2178 zwischen Schirnding und Seedorf durch. In den insgesamt neun Stunden der Messung hielten sich 88 Fahrzeugführer nicht an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Davon waren 28 sogar so schnell, dass ihnen in Kürze ein Bußgeldbescheid ins Haus flattert. Vier Autofahrer und zwei Motorradfahrer werden sich sogar auf ein Fahrverbot einstellen müssen. Den traurigen Höchstwert verzeichnete ein Autofahrer aus dem Kreis Ebersberg mit 171 km/h.




Folgenschwerer Reifenplatzer

A9/Bayreuth. Am Freitagabend,  gegen 21:30Uhr, platze der Hinterreifen eines polnischen Sattelzuges. Die Lauffläche des beschädigten Reifens löste sich ab und blieb auf der rechten Fahrspur liegen. Zehn Verkehrsteilnehmer fuhren über die Reifenteile und erlitten Schäden von insgesamt ca. 19.000 Euro. Eine Streife der VPI Bayreuth musste zum Räumen den Reifenteile die Autobahn kurzzeitig sperren. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Verkehrsunfallflucht bei Trockau

A9/Trockau. Am 23.07.2021, gegen 08:45 Uhr, ereignete sich auf der BAB 9 in Fahrtrichtung Berlin ein Verkehrsunfall mit einem Lkw und zwei Pkws. Circa zwei Kilometer nach der Anschlussstelle Trockau, wechselte ein Sattelzug mit weißem Auflieger plötzlich ohne zu blinken den Fahrstreifen von rechts in die Mitte. Daraufhin musste ein Pkw Fahrer von der mittleren Spur auf die linke Spur ausweichen, weshalb er mit einem weiteren Pkw Fahrer, der sich auf der linken Spur befand, kollidierte. Auf Grund des Zusammenstoßes wurde ein Pkw in die Betonleitwand gedrückt, woraufhin dessen vorderer Reifen platzte. Der unbekannte Lkw fuhr ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen weiter. Über den Lkw ist nichts bekannt, außer dass es sich um einen weißen Auflieger handeln soll. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt, der Sachschaden wird auf mindestens 11.000 Euro geschätzt. Sachdienliche Hinweise, die zu einer Ermittlung des Unfallverursachers führen, nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth unter der Telefonnummer 0921 5062330 entgegen.




Fahndungs- und Schwerverkehrskontrolle

A 93 / Gattendorf. Am Donnerstag führte die Verkehrspolizeiinspektion Hof in der Zeit von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr auf dem Autobahnparkplatz Bärenholz in Fahrtrichtung Norden eine Fahndungs- und Schwerverkehrskontrolle unter Beteiligung von Beamten weiterer Dienststellen durch. Von den 48 kontrollierten Fahrzeugen des Schwerverkehrs mussten neun beanstandet werden. Besser sah es bei den kontrollierten Personenkraftwagen aus. Hier mussten nur zwei der insgesamt 37 kontrollierten Fahrzeuge beanstandet werden. Bei den in- und ausländischen Fahrzeugführern konnten insgesamt folgende Verstöße aufgedeckt werden: Zwei Vergehen nach dem Waffengesetz, ein Vergehen gemäß Betäubungsmittelgesetz, ein Vergehen des Fahren ohne Fahrerlaubnis, zwei Ordnungswidrigkeiten nach dem Waffengesetz, vier Verstöße gegen fahrpersonalrechtliche Vorschriften, ein Verstoß gegen ladungsrechtliche Vorschriften sowie eine Geschwindigkeitsüberschreitung eines Sattelzuges. Zwei Kraftfahrer, die ihren Wohnsitz nicht in Deutschland haben, mussten an Ort und Stelle für die zu erwartende Geldbuße eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Im Rahmen dieser Kontrollstelle wurde auch ein 56-jähriger Pole mit seinem Kleintransporter überprüft. Hierbei stellten die Beamten fest, dass der Führerschein wegen eines ausstehenden  Fahrverbots sicherzustellen war. Mit der Sicherstellung und der Unterbindung der Weiterfahrt war der Mann ganz und gar nicht einverstanden. Es kam zum Widerstand, so dass der renitente Mann gefesselt werden musste. Bei den Widerstandshandlungen wurde eine Beamtin im Bereich ihres rechten Ellenbogens verletzt. Nun muss sich der Mann neben dem Fahren trotz Fahrverbot auch noch wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Sekundenschlaf führt zu Unfall

 A 9 / Leupoldsgrün. Gestern, kurz nach 14.00 Uhr, verunglückte ein 69 Jahr alter Mann aus Sundhagen mit seinem Pkw nachdem er kurz eingenickt war. Er war zunächst auf der linken Spur der A9 zwischen der Anschlussstelle Hof-West und dem Autobahndreieck Bayerisches Vogtland mit seinem Hyundai unterwegs, bevor ihn die Müdigkeit übermannte, der Pkw nach links abkam und die Mittelschutzplanke streifte Glücklicherweise blieb der Rentner unverletzt und es wurden keine weiteren Fahrzeuge in den Unfall verwickelt. Der Gesamtsachschaden wurde mit 8.000 € beziffert. Der Mann wurde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.




Überholverbot missachtet

A 9 / Münchberg. Am gestrigen Mittwoch gingen den Hofer Verkehrspolizisten drei Brummifahrer ins Netz, die auf der A 9 zwischen den Anschlussstellen Münchberg Nord und Münchberg Süd, in der sogenannten Münchberger Senke, in Richtung München gegen das durch elektronische Verkehrszeichen angeordnete Überholverbot verstoßen hatten. Alle drei Berufskraftfahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 98,50 € sowie ein Punkt in Flensburg.

Fahrstreifenwechsel missglückt

A 9 / Münchberg. In der Gegenrichtung der Münchberger Senke ereignete sich gegen 07.20 Uhr ein Verkehrsunfall, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde. Eine 67jährige Frau aus Zell wollte mit ihrem Citroen vom mittleren auf den linken Fahrstreifen wechseln. Hierbei übersah sie den dort fahrenden Audi eines 55jährigen Mannes aus Albstadt, welcher noch versucht hatte auszuweichen. Beide Fahrzeuge prallten dennoch seitlich aneinander. Auch die Mittelschutzplanke wurde bei dem Verkehrsunfall in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei schätzte den Gesamtsachschaden auf ca. 7.000,00 €.

Mit Sattelzug zu flott unterwegs

A 72 / Feilitzsch. Am Mittwochvormittag erweckte ein flott fahrender Sattelzug mit portugiesischer Zulassung die Aufmerksamkeit von Beamten der Lkw-Kontrollgruppe der Hofer Verkehrspolizei. Beim Auslesen des digitalen Fahrtenschreibers wurde eine gefahrene Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h statt der erlaubten 80 km/h festgestellt. Der 51-jährige Fahrer musste an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung für die zu erwartende Geldbuße hinterlegen.

Rauschgift beschlagnahmt

Münchberg / Autohof. Am Mittwoch gegen 12.15 Uhr geriet ein Pkw Mercedes Vito aus dem Zulassungsbereich Perleberg auf dem Autohof Münchberg in eine Kontrolle von Schleierfahndern der Hofer Grenzpolizeigruppe. Bei einem Mitfahrer, einem 29jährigen Sicherheitsdienstmitarbeiter aus Aschersleben, fanden die Beamten, versteckt in einer Laptoptasche hinter einer aufgetrennten Naht, eine geringe Menge Marihuana, das sich in einer verschweißten Plastiktüte befand. Der Fund zog die Beschlagnahme des Rauschgifts sowie eine Anzeige gegen den Mann nach dem Betäubungsmittelgesetz nach sich.

Zu schnell gefahren

A 93 / Selb. Am Mittwoch führten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Hof auf der A 93 im Bereich Selb eine Geschwindigkeitsmessung in Fahrtrichtung Hof durch. Während 119 Fahrzeugführer mit einer Verwarnung davon kommen, erwarten 141 Schnellfahrer nun eine Anzeige, verbunden mit Punkten in Flensburg. Acht Fahrzeugführer werden auch ein Fahrverbot bekommen. Ein ca. 30jähriger VW-Fahrer aus dem Zulassungsbereich Schwandorf hatte die Messstelle bei erlaubten 100 km/h mit 157 km/h durchfahren. Auf ihn kommen ein Bußgeldbescheid in Höhe von 268,50,- €, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot zu.

Ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss am Steuer

A 72 / Köditz. Heute, gegen 03.15 Uhr, kontrollierten Beamte der Bundespolizei einen Mercedes mit französischer Zulassung an der Anschlussstelle Hof-Nord in Richtung Chemnitz. Der Fahrer, ein 27jähriger Mann aus Frankreich, konnte keine Fahrerlaubnis vorweisen. Daraufhin wurden Beamte der Hofer Verkehrspolizei zuständigkeitshalber mit der weiteren Sachbearbeitung betraut. Wie die Hofer Beamten dann weiterhin feststellten,

stand der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Eine Blutentnahme war die Folge. Der Mann wurde wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen der Drogenfahrt angezeigt. Bei seinem Beifahrer, einem 28jährigen Mann aus Frankreich, wurde eine geringe Menge Haschisch aufgefunden und beschlagnahmt. Auch er bekommt eine Anzeige wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz. Für die beiden Männer war die Fahrt mit dem Mercedes zu Ende.




Sattelzug zu schnell auf der A 72

BAB A 72, Gemeinde Feilitzsch; Am Dienstag, kurz nach 09.30 Uhr, stoppten Beamte der Lkw-Kontrollgruppe der Hofer Verkehrspolizei einen Sattelzug an der Anschlusstelle Hof/Töpen auf der A 72. Der 25jährige Trucker war mit seinem 40-tonner mit über 100 km/h auf der Autobahn unterwegs. Das bestätigten auch die Daten aus dem digitalen Fahrtenschreiber. Dies brachte dem jungen Berufskraftfahrer ein Bußgeld in Höhe von knapp 100 € ein, was er auch an Ort und Stelle begleichen musste.

Fahnder helfen bei Aufenthaltsermittlung

BAB A9, Gemeinde Leupoldsgrün; Fahnder der Hofer Grenzpolizeigruppe stoppten am Dienstag, kurz vor 13.30 Uhr, einen Peugeot Boxer mit Berliner Kennzeichen am Parkplatz Lipperts, zwischen dem Autobahndreieck Bayrisch Vogtland und der Anschlussstelle Hof/West. Bei der Überprüfung der Ausweisdokumente der drei Insassen, allesamt Umzugshelfer aus der Region Berlin, kam eine Notiz aus dem polizeilichen Fahndungscomputer zum Vorschein. Einer der drei Männer wurde von der Staatsanwaltschaft Landau in der Pfalz gesucht, weil er einen tätlichen Angriff auf einen Vollstreckungsbeamten begangen hatte. Dazu benötigten die Behörden die aktuelle Aufenthaltsadresse des 29jährigen Berliners. Die Fahnder notierten die Daten und übermittelten diese an die Staatsanwaltschaft.

Verkehrspolizei ermittelt Unfallflüchtigen

BAB A 93, Gemeinde Trogen; Am Dienstag, um 16.50 Uhr, ereignete sich auf der    A 93, im Baustellenbereich zwischen dem Autobahndreieck Hochfranken und der Anschlussstelle Hof/Ost ein Verkehrsunfall. Ein 39jähriger Lkw-Fahrer fuhr mit seinem 40 Tonnen schweren Gliederzug auf der Autobahn in Richtung Süden. Im Baustellenbereich geriet der Anhänger des Gespanns ins Schlingern und stieß gegen die rechte Beton-Gleitwand. Durch den Anstoß brachen die Rückleuchte und eine Trittleiter des Anhängers heraus und die Teile schleuderten gegen die Front eines nachfolgenden 1er BMW. Die 38jährige BMW-Fahrerin verständigte umgehend die Polizei. Der Lkw-Fahrer fuhr jedoch geradewegs auf der Autobahn weiter, ohne anzuhalten. An der Anschlussstelle Selb trafen die Verkehrspolizisten auf die geschädigte BMW-Fahrerin und nahmen den Unfall zu Protokoll. Die aufmerksame Geschädigte konnte sich das Kennzeichen den flüchtigen Lkw merken. Mit dieser Information gelang es den Beamten, über die Spedition den Aufenthaltsort des Lastzuges zu ermitteln. An einer Abladestation in Marktredwitz konnte der Unfallflüchtige schließlich angetroffen und zur Sache gehört werden. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Erfreuliches Ergebnis einer Geschwindigkeitsmessung

Gemeinde Stammbach; Die Hofer Verkehrspolizei führte am Dienstag, von 14 bis 19 Uhr, in der Bahnhofstraße in Stammbach, eine Geschwindigkeitsmessung durch. In diesen fünf Stunden fuhren über 550 Fahrzeuge durch die Radarstrahlen. Lediglich bei 10 Fahrern löste der Blitz aus, weil sie in der Ortschaft schneller als mit 50 km/h unterwegs waren. Mit 69 km/h war ein Autofahrer aus dem Zulassungsbereich Bad Mergentheim am schnellsten unterwegs. Zwei Stundenkilometer schneller und er wäre im Bereich einer Anzeige gelandet. So kommt er gerade noch mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 35 € davon.




Rauschgift aufgefunden

A 9 / Gefrees und Berg: Den richtigen Riecher bewiesen die Schleierfahnder der Hofer Grenzpolizeigruppe bei ihren Kontrollen am Montag. Am Morgen fanden sie bei der Kontrolle eines VW Touran mit Berliner Zulassung am PWC Streitau bei einem 26-jährigen Franzosen gut acht Gramm Marihuana. Nur zwei Stunden später erwischte es an der Rastanlage Frankenwald einen 38-jährigen Mann aus dem Burgenlandkreis. Bei ihm fanden sie gut sechs Gramm Marihuana, ein benutztes Rauchgerät und eine Feinwaage. Die Beamten beschlagnahmten die Betäubungsmittel und die Rauschgiftutensilien und erstatteten Anzeige.

Fahrerwechsel am Standstreifen

A 9 – Leupoldsgrün: Eine Zivilstreife der Hofer Grenzpolizeigruppe wollte am Montagmittag einen VW mit Leipziger Zulassung kontrollieren. Nachdem das Anhaltesignal gegeben wurde, hielt der VW unvermittelt auf dem Standstreifen an. Die Beamten konnten beobachten, wie Fahrer und Beifahrerin ihre Plätze wechselten. Danach folgte der Touran auf den Parkplatz Lipperts. Die Überprüfung ergab schließlich, dass weder der 27-jährige Mann, noch die 26-jährige Dame über eine gültige Fahrerlaubnis verfügte. Deshalb werden sich beide wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen. Die Weiterfahrt wurde bis zur Abholung durch einen berechtigten Fahrer unterbunden.

Viele zu schnell

Münchberg: Mit sage und schreibe 143 bei zulässigen 70 Stundenkilometern war der traurige Spitzenreiter einer Geschwindigkeitsmessung auf der ehemaligen B 2 bei Schweinsbach in Richtung Münchberg unterwegs. Pech für den Holländer, dass die Hofer Verkehrspolizei gerade dort die Lichtschranke aufgebaut hatte. Die massive Überschreitung bringt dem Raser ein Bußgeld von gut 900 Euro, zwei Punkte und zwei Monate Fahrverbot ein. Während einer Messzeit von fünf Stunden passierten knapp 400 Fahrzeuge die Messstelle. 43 davon mussten beanstandet werden. Neben dem fliegenden Holländer müssen auch zwei Motorradfahrer mit Anzeigen und Fahrverbot rechnen.

Dreister LKW-Fahrer

A 9 – Berg: Viel zu langsam fuhr dem Fahrer eines Sattelzuges eine uniformierte Streife der Hofer Verkehrspolizei am unfallträchtigen Saaleabstieg der A 9. Kurzerhand überholte der den Streifenwagen und einen weiteren LKW mit deutlich höherer Geschwindigkeit. Konsequenterweise hielt die Streifen den Raser an der Landesgrenze an und überprüfte die vom Kontrollgerät aufgezeichnete Geschwindigkeit. Bei zulässigen 60 war der 25-jährige Berliner mit 96 Sachen unterwegs. Das Kontrollgerät hatte noch mehr Überschreitungen gespeichert, die natürlich auch mit geahndet werden. Etwa drei Stunden vor der Kontrolle war der 40-Tonner statt mit 80 mit 110 Stundenkilometer unterwegs. Addiert erwarten den jungen Mann nun ein Bußgeld von rund 200 Euro und zwei Punkte in Flensburg.




Seitenscheibe eingeschlagen – Autoradio entwendet

A9 / PWC Lipperts – Ein bislang unbekannter Täter trieb in der Nacht von Sonntag auf Montag auf dem PWC Lipperts, Fahrtrichtung Süden, sein Unwesen. In der Zeit vom Sonntag, 20.00 Uhr bis Montag, 05.30 Uhr wurde von einem, seit längerer Zeit, abgestellten Mercedes die Scheibe der Beifahrertür eingeschlagen. Der unbekannte Täter durchwühlte das Fahrzeug und entwendete das Autoradio in einem Wert von ca. 300 Euro. Am Fahrzeug entstand durch die Gewalteinwirkung ein Sachschaden von ebenfalls ca. 300 Euro. Vom Täter fehlt bislang jede Spur. Wer im o.g. Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, möchte sich bitte mit der Verkehrspolizei Hof unter der Tel.Nr. 09281/704-803 in Verbindung setzen.

Betrunken am Steuer

Münchberg – Am frühen Montag, kurz nach Mitternacht, hielt eine Streife der Verkehrspolizei Hof einen Pkw in der Helmbrechtser Straße in Münchberg zur routinemäßigen Verkehrskontrolle an. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten beim 49-jährigen Fahrzeugführer aus Hof eine deutliche Alkoholfahne fest. Ein freiwilliger Alkotest bestätigte den Verdacht. 1,2 Promille leuchteten im Display des Alkomaten auf. Damit war die Autofahrt für den Mann aus Hof beendet. Er durfte im Anschluss die Polizei zur Blutentnahme ins Krankenhaus Münchberg begleiten. Den Führerschein stellten die Beamten an Ort und Stelle sicher. Den Hofer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Mit 1,2 Promille in die Leitplanke gekracht – Alkoholfahrt endet im Krankenhaus

A93 / Marktredwitz – Ein jähes Ende nahm die Autofahrt eines 47-jährigen Mannes aus Thiersheim. Der Mann war mit hoher Geschwindigkeit auf der A93 Richtung Norden unterwegs. Bei Marktredwitz verlor er die Kontrolle über sein Auto, geriet ins Schleudern und krachte in die rechte Schutzplanke. Von dort prallte das Auto zurück und blieb mittig auf der Fahrbahn liegen. Ersthelfer setzten einen Notruf ab und schoben den Pkw zurück auf den Seitenstreifen. Die alarmierte Verkehrspolizei konnte im Rahmen der Unfallaufnahme schnell eine mögliche Unfallursache ausfindig machen. Der Fahrzeugführer roch ordentlichen nach Alkohol. Ein Alkotest erbrachte letztendlich einen Wert von 1,2 Promille. Neben der Versorgung seiner Verletzungen (vermutlich Thoraxprellung) musste der Unfallverursacher auch eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol ein und stellte den Führerschein des Thiersheimers sicher. An Pkw und Leitplanke entstand ein Sachschaden von knapp 30.000 Euro.

Fahrstreifenwechsel misslingt, Pkw stoßen zusammen

A9 / Autobahndreieck Bayer. Vogtland – Zu einem Verkehrsunfall ohne Verletzte kam es am Sonntagnachmittag gegen 14.30 Uhr auf der A9 in Richtung Berlin. Kurz vorm Autobahndreieck Bayerisches Vogtland wollte eine Autofahrerin aus Karlsruhe vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen wechseln, um sich Richtung Berlin einzuordnen. Auf diesen Fahrstreifen befand sich jedoch bereits ein Autofahrer aus Leipzig. Da die Dame aus Karlsruhe relativ knapp vor dem Leipziger einscherte, wechselte dieser sicherheitshalber auf den linken Fahrstreifen und fuhr dort an der Dame aus Karlsruhe vorbei. Der Leipziger hielt dabei jedoch einen so geringen Seitenabstand ein, dass es zu einem Streifzusammenstoß der Fahrzeuge kam. Es entstand ein Sachschaden von ca. 15.000 Euro. Die hinzugerufene Polizei stellte fest, dass sich beide Autofahrer nicht gemäß den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung verhielten und erhob daher bei beiden ein Verwarnungsgeld.




Pkw-Fahrerin versucht sich Kontrolle zu entziehen

Luhe-Wildenau; Am Montag früh wollen Beamte der VPI Amberg eine Pkw-Fahrerin einer Kontrolle unterziehen. Diese ignoriert die Anhaltezeichen und flüchtet. Nach Verfolgung über mehrere Kilometer kann sie nur gestoppt werden, nachdem sie von zwei Polizeifahrzeugen „in die Zange“ genommen wird.

Den zivilen Beamten der Fahndungskontrollgruppe Verkehr fiel der Mercedes mit Münchener Zulassung gg. 03.00 Uhr auf der BAB A6 in Fahrtrichtung Tschechien auf. Der Pkw sollte an der Anschlussstelle Leuchtenberg auf der B 22 angehalten und kontrolliert werden. Hierzu wurde die Pkw mittels des Anhaltezeichens „Stop Polizei“ von hinten aufgefordert anzuhalten. Die 53-jährige Fahrerin aus dem Landkreis Tirschenreuth ignorierte dies und fuhr weiter auf der B 22 in Richtung Weiden i.d.OPf. Nun wurde sie von den Beamten überholt und sollte auf Höhe der Abzweigung nach Lerau angehalten werden. Sie ignorierte wiederum die Anhaltezeichen und fuhr nun mit hoher Geschwindigkeit weiter in Richtung Weiden i.d.OPf. Dort – auf Höhe der Süd-Ost-Tangente – wendete sie, da die Straße durch ein Einsatzfahrzeug der PI Weiden i.d.OPf. abgesperrt war. Sie fuhr zurück nach Michldorf und bog dort in die Kreisstraße in Richtung Luhe-Wildenau ab. Sie wurde mittlerweile noch zusätzlich von zwei zivilen Fahrzeugen der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus verfolgt. Im Ortsteil Seibertshof fuhr sie in den Innenhof eines landwirtschaftlichen Anwesens und schien dort in der Falle zu sein. Über eine rückwärtige Ausfahrt konnte sie jedoch weiter flüchten – diesmal querfeldein. Kurz bevor sie wieder auf die Kreisstraße gelangen konnte, wurde sie von zwei Dienstfahrzeugen sozusagen in die Zange genommen und konnte so gestopt werden. Hierbei kam es zu mehreren leichten seitlichen Kollisionen zwischen den Fahrzeugen.

Der Grund für die Flucht war schnell gefunden. Es stellte sich heraus, dass die Frau keine Fahrerlaubnis besaß. Zudem war sie leicht alkoholisiert und es bestand der Verdacht dass sie unter Drogeneinfluss stand. Die Frau erwarten nun mehrere Strafanzeigen – unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Verletzt wurde zum Glück niemand. Es entstand jedoch Sachschaden. Am Mercedes – ein älteres Baujahr – der Fahrerin ca. 3000,- EUR, am Dienstfahrzeug der VPI Amberg ca. 8000,- EUR und am Dienstfahrzeug der GPI Waidhaus ca. 10000,- EUR. Die Verkehrsunfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. Dort werden auch die weiteren Ermittlungen geführt.


Alkoholisierte Fahrzeugführerin ermittelt und Zeugen gesucht

A9/Himmelkron. Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte eine alkoholisierte Fahrzeugführerin aus dem Verkehr gezogen werden. Am frühen Sonntagmorgen um kurz vor 7 Uhr fuhr eine 40jährige aus dem Landkreis Kulmbach mit ihrem roten Audi auf der Autobahn 9 in Richtung Berlin und verließ an der Ausfahrt Himmelkron die Autobahn. In der dortigen Baustelle stieß sie mit ihrem Fahrzeug in die Baustellenabsicherung. Obwohl an ihrem Audi ein Schaden entstand, setzte die Dame ihre Fahrt unbeirrt fort. Dank dem Zeugen und dem bekannten Kennzeichen konnte sie an ihrer Wohnanschrift angetroffen werden. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Neben der obligatorischen Blutentnahme wurde auch der Führerschein sichergestellt.

Laut dem Zeugen fuhr die Fahrerin bereits vor dem Unfall auf der Autobahn in Schlangenlinien. Im Bereich der Anschlussstellen Bayreuth-Nord und Bindlacher Berg musste deswegen ein bislang unbekannter Fahrzeugführer, welcher von der betrunkenen Frau auf der mittleren Fahrspur überholt wurde, auf dem Standstreifen ausweichen, um einen Zusammenstoß  zu vermeiden. Dieser unbekannte Fahrzeugführer sowie mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth unter 0921/506-2330 in Verbindung zu setzen.

Mit 10 Gramm Marihuana in den Urlaub

A9/Trockau. Am späten Sonntagabend kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth einen 24-jährigen Polen an der Anschlussstelle Trockau in Fahrtrichtung Nürnberg. Der junge Mann war auf den Weg in den Urlaub. Im Gepäck konnten 10 Gramm Marihuana aufgefunden werden. Das Betäubungsmittel wurde sicherstellt. Gegen den Polen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach erfolgter Sachbearbeitung konnte der Mann seine Fahrt in die Berge fortsetzen.

Zweimal mit Marihuana erwischt

A9. Kurz vor Mitternacht kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth einen mit drei Personen besetzten polnischen Pkw am Parkplatz Sophienberg in Richtung Süden. Dabei wurde bei einem 36jährigen polnischen Mitfahrer eine geringe Menge Marihuana aufgefunden. Nach der Anzeigenbearbeitung vor Ort konnte das Trio seine Weiterfahrt fortsetzen. Kurze Zeit später führte die Kontrolle eines weiteren polnischen Fahrzeuges an der Rastanlage Fränkische-Schweiz West ebenfalls zum Auffinden einer Kleinmenge Marihuana. Der 34jährige polnischen Staatsbürger wurde wegen einem Verstoß nach dem Betäubungsmittel angezeigt.

Verbotenes Messer sichergestellt

A9/Trockau.  Am Sonntagabend konnte durch Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth bei einem 20jährigen Polen ein Butterfly-Messer sichergestellt werden. Der junge Fahrer wurde mit seinem polnischen Fahrzeug an der Anschlussstelle Trockau in Richtung Nürnberg kontrolliert und muss ich wegen einem Verstoß nach dem Waffengesetz verantworten.




Zu schnell bei Nässe

A 72 / Feilitzsch. Glück im Unglück hatte ein 30-jähriger Mann aus dem Landkreis Wunsiedel beim Befahren der Autobahn in westlicher Richtung am Samstagmorgen. Kurz nach der Anschlussstelle Hof-Töpen verlor er auf der regennassen linken Spur die Kontrolle über seinen KIA und geriet ins Schleudern. Die rechte Schutzplanke hielt gerade noch Stand und verhinderte so ein Abkommen von der Fahrbahn des KIA. Dieser blieb in der Folge stark beschädigt auf der Standspur liegen. Der Fahrer blieb unverletzt. Zur Bergung des Unfallwracks musste ein Abschleppdienst vor Ort kommen. Den Schaden am Fahrzeug und an den Einrichtungen der Autobahnmeisterei Rehau schätzt die Polizei auf knapp 20 Tausend Euro.

Buspassagier mit Drogen erwischt

Münchberg / August-Horch-Straße. Am Samstagmittag geriet ein im Bereich des Autohofs umherlaufender 29-jähriger Mann ins Visier von Streifenbeamten der Verkehrspolizeiinspektion Hof. Bei der Durchsuchung der Umhängetasche vom in Berlin wohnhaften Slowenen stießen die Polizisten dann auf eine Druckverschlusstüte mit einer geringen Menge Marihuana. Nach Beschlagnahme der Rauschmittel und Anzeigenerstattung durfte der Fernbuspassagier seine Reise gen München fortsetzen.

Sekundenschlaf mit Folgen

A 93 / Rehau. Ein mit zwei Personen besetzter VW Passat mit Laufer Zulassung geriet am Samstagnachmittag auf der Südfahrbahn kurz nach der Anschlussstelle Rehau-Nord nach links von der Fahrbahn ab und touchierte die Mittelschutzplanke. Der 60-jährige Fahrer brachte den Passat schließlich wieder unter Kontrolle, hielt auf der Standspur und verständigte die Polizei. Hierbei äußerte er „kurz eingenickt“ zu sein. Er selbst, als auch sein 82-jähriger Beifahrer, blieben unverletzt. Den Streifschaden am verunfallten Fahrzeug schätzt die Polizei auf ca. 5 Tausend Euro. Eine Weiterfahrt mit dem VW in den Heimatort der Beiden nach Altdorf bei Nürnberg war wegen auslaufender Betriebsflüssigkeiten nicht möglich. Ein Abschleppdienst kam an die Unfallstelle und lud das Fahrzeug auf. Mehrere Felder der Mittelschutzplanke wurden durch den Unfall in Mitleidenschaft gezogen und müssen nun erneuert werden. Der Schaden hieran beträgt nach polizeilicher Schätzung ca. 3 Tausend Euro.

Tankung nicht bezahlt

A 9 / Berg.  Gleich dreimal kam es im Laufe des Samstags zu Tankbetrügereien an der Rastanlage Frankenwald. Die jeweiligen Fahrzeugführer entfernten sich ohne ihre Tankschuld zu begleichen allesamt in südliche Richtung. Kurz nach Mitternacht fuhr ein Ford mit dänischer Zulassung in die Tankstelle auf der Westseite ein. Dieser wurde mit 55 Litern Diesel im Wert von 92.- Euro betankt. Um die Mittagszeit herum folgte dann an gleicher Örtlichkeit ein Ford mit österreichischer Zulassung. 42 Liter Diesel für 70.- Euro fasste dessen Tank. Am Nachmittag schließlich sparte sich der Fahrer eines BMW X5, auch mit dänischer Zulassung, die fälligen 114.- Euro für die getankten 62 Liter Superbenzin ein. Die Kennzeichen sowie das Verhalten der Tankenden wurden seitens des Tankstellenbetreibers aufgezeichnet und die entsprechenden Videosequenzen an die Verkehrspolizeiinspektion Hof übergeben. Von hier aus werden nun die Ermittlungen nach Dänemark und Österreich aufgenommen und Strafverfahren gegen die Betrüger eingeleitet.




Auffahrunfall mit zwei leichtverletzten Personen

BAB A 9, Stammbach; Am Freitagnachmittag kam es zu einem Auffahrunfall auf der BAB A 9 in nördlicher Fahrtrichtung. Der Unfall ereignete sich auf der linken Fahrspur. Ein 33-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Raum Bayreuth fuhr auf einen vorausfahrenden Pkw auf, nachdem dieser verkehrsbedingt gebremst hatte. Der 33-Jährige blieb unverletzt. Auf ihn kommt nun eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung zu, da die beiden Insassen des anderen Pkw über Nackenschmerzen klagten. Zudem entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 EUR.

Während der Fahrt eingeschlafen

BAB A 72, Köditz; Ein 85-jähriger Pkw Fahrer aus Nordrhein-Westfalen stieß zunächst alleinbeteiligt gegen die Mittelschutzplanke und wurde anschließend nach rechts abgewiesen. Er kam schließlich in der Böschung rechts neben der Fahrbahn zum Stehen. Er gab an zum Unfallzeitpunkt kurzzeitig eingeschlafen zu sein. Der Fahrer blieb unverletzt. Andere Verkehrsteilnehmer wurden nicht unmittelbar gefährdet. Allerdings wurde die Mittelschutzplanke beschädigt. Der Gesamtschaden wurde auf ca. 11.000 EUR geschätzt. Auf den Fahrer kommt eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu. Dies kann ggf. zur Aberkennung seiner Fahrerlaubnis führen.




Blitzer auf der B15

B15/Hof.- Bei einer fünf stündigen Messung der Hofer Verkehrspolizei am 15.07.2021 in den späten Abendstunden bis kurz nach Mitternacht durchfuhren 1319 Fahrzeuge die Strahlen. In dem auf 100 km/h begrenzten Abschnitt der B15 zwischen Hof und Rehau lösten die Gerätschaften in 22 Fällen aus. Zehn Temposünder werden dabei mit einer Verwarnung davonkommen, in Zwölf Fällen werden jedoch Bußgeldanzeigen verschickt werden müssen. Bei einem jungen Mann aus dem Raum Hof kommt zu dem Bußgeld und einem Punkt in Flensburg noch ein mindestens einmonatiges Fahrverbot hinzu, denn die Tachonadel seines Audi dürfte nahezu 150 km/h angezeigt haben, als es blitzte.

Unredliche Tankstellenkunden unterwegs

A9/Berg.-  Der Ermittlungsdienst der Hofer Verkehrspolizei bekam innerhalb eines Tages fünf Anzeigen wegen Tankstellenbetrugs auf den Tisch. Betroffen waren die Tankstellen der Rastanlage Frankenwald auf der A9, wo jeweils bislang unbekannte Tankstellenkunden sich an den Zapfsäulen bedienten und dann ohne Bezahlung davon gefahren waren. Bereits am 13.07.2021, um 10.58 Uhr, war ein PKW aus dem Raum Nürnberg an die Zapfsäule heran gefahren und der Fahrer tankte anschließend rund 52 Liter Diesel im Wert von 86,44. Nach einem Besuch der Toiletten, setzte der Mittelfranke die Fahrt ohne den erforderlichen Abstecher an der Kasse fort. Am 14.07.2021, um 01.33 Uhr, füllte der Fahrer eines Renaults mit ausländischen Kennzeichen für über 70 Euro Diesel in sein Auto und fuhr in Richtung Norden davon. Dass es sich um einen besonders dreisten Straftäter handeln muss, erwies sich am selben Tag. Denn um kurz vor 18.30 Uhr fuhr der Renault-Fahrer erneut an der Tankstelle vor und hinterließ nun noch einmal eine  Tankschuld von rund 60 Euro. Weiter ging es am 14.07.2021 um kurz vor 21 Uhr. Hier blieb der Fahrer eines VWs mit dänischen Kennzeichen der Tankstelle über 90 Euro schuldig und fuhr in Richtung Nürnberg weg. Den vorläufigen Abschluss machte der Fahrer eines roten VWs am 15.07.2021 um 04.39 Uhr. Er hatte wohl sein Auto für das rechtswidrige Vorhaben vorbereitet. Denn sein Kennzeichen war zur Verschleierung abgeklebt. Der Schaden hier: 35 Euro

Marihuana in der Dose

A9/Berg.- Der Passat eines 33-jährigen Magdeburgers war am 15.07.2021 einer Zivilstreife der Hofer Verkehrspolizei eine Kontrolle im Rahmen der sogenannten Schleierfahndung wert. Bei der Sichtung des Fahrzeuginnenraums um zwölf Uhr entdeckten die Beamten eine auf dem Rücksitz befindliche Frischhaltedose mit illegalen Inhalt. Denn es handelte sich dabei um etwas mehr als einem Gramm Marihuana. Die Beamten beschlagnahmten es und leiteten gegen den Drogensünder ein Verfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz ein.

Beim Überholen nicht aufgepasst

A9/Selbitz.- Einen Verkehrsunfall auf der A9 bei Selbitz/Lkr. Hof hatten die Beamten der Hofer Autobahnpolizei am 15.07.2021 aufzunehmen. Gegen 20.20 Uhr scherte demnach ein 55-jähriger Mann aus Gera mit seinem Ford Kleintransporter im Bereich einer Autobahnbaustelle zum Überholen aus und übersah dabei den Audi eines 39-Jährigen aus dem Landkreis Nordhausen/Thüringen. Es kam zu einem seitlichen Zusammenstoß, der laut Einschätzung der Beamten einen Schaden von rund 7500 Euro hinterließ. Gegen den Unfallverursacher leiteten die Beamten indes ein Bußgeldverfahren ein.




Sattelzug von Fahrbahn gedrängt

A9/Stammbach.- Ein Sattelzug wurde am 14.07.2021 im Verlauf des Überholmanövers durch einen bislang unbekannten anderen Sattelzug nach rechts von der Autobahn gedrängt. Wie die Beamten der Autobahnpolizei aus Hof ermittelten, war der 54-jährige Brummifahrer aus dem Kreis Höxter/Westphalen mit dem Sattelzug um 17.22 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen der A9 in Richtung Norden unterwegs gewesen, als er von dem unbekannten  Sattelzug überholt wurde.Dieser s cherte nach dem Vorbeifahren so knapp vor dem 54-Jährigen wieder nach rechts ein, dass er nach rechts ausweichen musste, dabei einiges an Leitplanken niederdrückte und eine Böschung hinunter fuhr. Nach rund hundert Metern kam sein 40-Tonner schließlich in einem Graben zum Stehen. Bei dem Fahrmanöver wurde die Ölwanne der Zugmaschine aufgerissen, mindestens 40 Liter Öl liefen aus. Somit war ein größerer Bergungs- und Sicherungseinsatz von Nöten. Ein Abschleppunternehmen rückte mit zwei Kränen an. Außerdem musste auf Anordnung des Wasserwirtschaftsamts eine größere Menge mit Öl kontaminierten Erdreichs abgebaggert und entsorgt werden. Die Bergung des Sattelzugs zog sich über einen Zeitraum von zwölf Stunden und war erst gegen 5.30 Uhr des 15.07.2021 beendet. Verletzt wurde bei dem Verkehrsunfall niemand. Der Sachschaden dürfte sich auf über 50 Tausend Euro belaufen.  Nun sucht die Hofer Verkehrspolizei unter Tel: 09281/704-803 nach Zeugen, die Hinweise zu dem bislang unbekannten Unfallverursacher geben können.

Schüler mit verbotenen Gegenständen

A9/Berg.- Eine Streife der Autobahnpolizei aus Hof kontrollierte am 14.07.2021 Gruppe von vier jungen Männern aus Thüringen und stieß dabei auf mehrere verbotene Gegenstände. Der Chevrolet des Quartetts aus Jena stand gegen 17.30 Uhr auf dem Areal der Rastanlage Frankenwald und war den Beamten eine Kontrolle im Rahmen der Schleierfahndung wert. Die drei Jugendlichen und ein Heranwachsender im Alter zwischen 15 und 21 Jahren waren auf Rückfahrt von einem Ausflug in die Tschechische Republik. Während einer Durchsuchung der Vier stießen die Beamten bei dem 16-Jährigen auf ein verbotenes Butterflymesser, bei dem 15-Jährigen kam ein asiatischer Schlagstock, 19 nicht zugelassene Böller und eine kleine Menge Marihuana in einer Plastiktüte zum Vorschein. Die Beamten beschlagnahmten die illegalen Gegenstände und nahmen Anzeigen gegen die zwei jugendlichen Straftäter auf, bevor das Quartett die Heimfahrt fortsetzen konnte.




Bei Regen in die Leitplanken

A9/A93. Zu drei Verkehrsunfällen auf den Hochfränkischen Autobahnen  wurden die Beamten der Verkehrspolizei aus Hof in den Nachmittagsstunden des 13.07.2021 gerufen.In all en Fällen spielte der herrschende Starkregen bei dem Zustandekommen der Kollisionen eine Rolle. So geriet um 16.55 Uhr bei strömenden Regen der Opel eines 19-Jährigen aus dem Landkreis Hof auf der A9 an der Ausfahrt Berg/Bad Steben in der Kurve außer Kontrolle und stieß gegen ein Verkehrszeichen. Der junge Fahrer und die 45-jährige Beifahrerin wurden dadurch leicht verletzt. Die Beamten bezifferten den Schaden hier auf sechs tausend Euro. Um 17.00 Uhr verlor bei Leupoldsgrün ebenfalls auf der A9 der Jaguar eines 58-Jährigen aus Baden-Württemberg bei heftigen Regenfällen die Bodenhaftung und schleuderte in die Leitplanken. Verletzt wurde dabei niemand. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 40 Tausend Euro. Gegen 19.15 Uhr geriet ein 50-Jähriger aus Selb mit seinem Mercedes auf der nassen Fahrbahn außer Kontrolle und schleuderte gegen die Leitplanke, nachdem er die Einhausung bei Unterweißenbach durchfahren hatte. Verletzt wurde der Unglücksfahrer dabei jedoch nicht. In diesem Fall notierten die Beamten einen Sachschaden von zehn Tausend Euro.Die Bea mten leiteten gegen die drei Unfallfahrer jeweils ein Bußgeldverfahren ein, denn sie hätten ihre Geschwindigkeit den Regenfällen anpassen müssen.

Doping in der Socke

A9/Stammbach.- Fahnder der Grenzpolizei aus Hof stoppten am 13.07.2021 um 16.00 Uhr einen Mercedes aus dem Zulassungsbereich von Bad Tölz auf der A9 im Gemeindegebiet von Stammbach/Lkr. Hof. Bei der Kontrolle im Rahmen der sogenannten Schleierfahndung s trafen die Beamten auf zwei 23- und 33-jährige Männer aus Oberbayern und durchsuchten auch das Gepäck der Zwei. In den Socken stießen die Fahnder auf verbotene Anabolika in Form von Tropfen und Tabletten und beschlagnahmten alles. Den beiden Oberbayern droht nun ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das „AntiDopingGesetzes“.

Video Streife unterwegs

A9/Berg.- Ein ziviles Polizeifahrzeug zur Videoüberwachung wurde am 13.07.2021 einem 64-jährigen aus München zum Verhängnis. Denn nach Feststellungen der beiden Beamten der Hofer Verkehrspolizei ließ es der Oberbayer mit seinem VW-Bus mit Anhänger am sogenannten Saaleabstieg schneller laufen, als „die Polizei erlaubt“. Auf 96 km/h brachte es der Oberbayer, obwohl die Verkehrszeichen für ihn höchstens 60 km/h erlauben. Die Konsequenzen für  den Temposünder sind entsprechend drastisch. Er muss ein Bußgeld von 160 Euro bezahlen, bekommt zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat.




Unfallflucht auf der A93

Mitterteich. Am Montag, 12.07.2021, gegen 15.20 Uhr, beobachtete ein Verkehrsteilnehmer wie ein vor ihm fahrender Lkw auf der BAB A 93, kurz nach der Anschlussstelle Mitterteich Nord in Fahrtrichtung Hof, im Baustellenbereich mehrere beleuchtete Warnbaken umfuhr und sich von der Unfallstelle entfernte ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der Lkw-Fahrer meldete den Verkehrsunfall weder bei der geschädigten Baufirma, noch bei einer Polizeiinspektion. Von dem Lkw ist lediglich bekannt, dass es sich um ein Abschleppfahrzeug aus dem Zulassungsbezirk Neustadt a.d.Waldnaab handelte, welcher einen silbernen Pkw aufgeladen hatte. Der Sachschaden an den beleuchteten Warnbaken wird auf ca. 300,- EUR geschätzt. Weitere Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben und nähere Angaben zu dem flüchtigen Lkw machen können, werden gebeten sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Weiden i.d.OPf., Tel.: 0961/401-0, in Verbindung zu setzen.




Drei Mal Fahrverbot

Schwarzenbach a.d.Saale/LKr. Hof.- Die Verkehrspolizei aus Hof führte am 12.07.2021 in den Nachmittagsstunden eine mehr als fünf Stunden dauernde Messung auf der B289 bei Stobersreuth durch. Innerhalb der Ortsdurchfahrt, wo nur maximal 50 km/h erlaubt sind, fuhren in dem Zeitraum 1625 Fahrzeugen durch die Strahlen der Messgeräte. 48 Mal blitzte es dabei, wobei die Überschreitungen in 38 Fällen nur zu einer Verwarnung für die Temposünder führten. Für die restlichen Zehn werden hingegen Bußgelder, Punkte in Flensburg und in drei Fällen auch ein Fahrverbot verhängt werden müssen. Bei einem 30-jährigen Fahrer aus dem Kreis Main-Spessart dürfte die Tachonadel seines Audi bei mindestens 94 km/h gestanden haben, als er geblitzt wurde.


Auf der A 73 mit Schusswaffe gedroht

Breitengüßbach.   Nach einem vorausgegangenen Verkehrsverstoß („Abdrängen“ oder „Schneiden“ eines anderen LKW) kam es am Montag, kurz vor Mittag, zu einem Vorfall auf der A 73, Richtung Süden, bei dem der 49jährige Fahrer eines Sattelzuges von den Fahrern von vier weiteren LKW/Sattelzügen „eingekesselt“ und auf der Fahrbahn zum Halten veranlasst wurde. Beim Herantreten an den stehenden Sattelzug des 49jährigen wurde ein 58jähriger Fahrer eines dieser LKW/Sattelzüge angeblich durch Vorhalten einer Schusswaffe bedroht. Alle Beteiligten setzten unmittelbar danach ihre Fahrt fort und der Geschädigte verständigte die Einsatzzentrale der Polizei. Der 49jährige konnte mit seinem Sattelzug durch eine Streife der Autobahnpolizei Bamberg im Stadtgebiet Bamberg angehalten werden. Bei ihm wurde eine Schreckschusspistole sichergestellt. Die Autobahnpolizei Bamberg bittet zur Klärung des Sachverhalts, unter T. 0951/9129-510, dringend um Zeugenmeldungen, insbesondere zum „Anhaltevorgang“ und der Bedrohung auf der A 73.


Die Freude über den Autokauf war nur kurz

Münchberg, A 9 Richtung München: Ein 22-jähriger Franzose kaufte am Samstag  in Sachsen einen gebrauchten 1er BMW. Diesen wollte er zusammen mit seinem Bekannten nach Frankreich überführen. Aufgrund eines Motorschadens blieb er jedoch bei Münchberg liegen. Zu seinem Unglück lief noch das gesamte Motoröl auf den Pannenstreifen. Ob das Fahrzeug einen Mangel hatte, oder der Motorschaden durch einen Schaden auf der Fahrt entstand, konnte vor Ort nicht geklärt werden. Für den BMW wurde ein Abschleppdienst gerufen, welcher auch versuchte, das Motoröl zu binden. Aufgrund der Ölmenge musste auch noch die Autobahnmeisterei Münchberg ausrücken, das restliche Öl binden, die Fahrbahn reinigen und eine Beschilderung aufstellen.

Pech gehabt

Leupoldsgrün, A 9 Richtung München: Am Samstagmittag befand sich eine Familie aus Dänemark auf Urlaubsfahrt in den Süden. Auf der Fahrbahn lag ein verlorenes Kennzeichen, welches durch ein vor der Familie fahrendes Fahrzeug aufgewirbelt wurde. Das Kennzeichen flog durch die Luft, durchschlug das Lüftungsgitter des Skoda Fabia der dänischen Familie und beschädigte den dahinter liegenden Kühler. Die Familie hielt am Parkplatz Lipperts an. Der nicht mehr fahrbereite Skoda musste abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden am Fahrzeug beläuft sich auf mindestens 1.500 Euro. Über ihre Versicherung versuchte die Familie anschließend ein Ersatzfahrzeug für die weitere Reise zu organisieren.




Mehrere Unfälle aufgrund Aquaplaning

Schönwald, Köditz, Münchberg – A93, A72, A9: Zu gleich drei Unfällen kam es in den Morgenstunden am Freitag, den 09.07.2021. Hierbei befuhr ein 28jähriger Fahrer aus dem Bereich Marktredwitz mit seinem Kia Rio die BAB 93 im Bereich Schönwald in Fahrtrichtung Norden. Ein 46jähriger Fahrer aus dem Bereich Selb war mit seinem VW Tiguan auf der BAB 72 in Fahrtrichtung Dreieck Bayerisches Vogtland unterwegs. Der 26jährige Fahrer eines Mercedes E-Klasse aus Berlin befuhr indes die BAB 9 in Richtung Berlin. Aufgrund des Starkregens, der über mehrere Stunden anhielt, herrschte auf den  Fahrbahnen massive Nässe. Auf Grund einer Geschwindigkeit, die nicht an die vorherrschenden Wetterbedingungen angepasst war, gerieten die Fahrzeuge jeweils ins Schleudern und kollidierten mit den vorhandenen Schutzplanken. Glücklicherweise blieben alle beteiligten Personen unverletzt. Bei den drei Unfällen entstand ein Gesamtschaden von geschätzten 50.000,00 Euro.

Zu schnell unterwegs

Tröstau – B 303: Bei einer Geschwindigkeitsmessung durch Beamte der Hofer Verkehrspolizei im Bereich der B 303, Gemeinde Tröstau, passierten insgesamt 2.735 Fahrzeuge die Messstelle. Bei insgesamt 165 Fahrzeugführern steht nun, für die nicht angepasste Geschwindigkeit im dortigen 100 km/h Bereich, teure Post ins Haus. Hierbei erwartet 43 von ihnen ein Bußgeld in Form einer entsprechenden Anzeige. 122 kommen indes mit einer Verwarnung „davon“. Die höchste Überschreitung bei der Messung erzielten hierbei ein ca. 70jähriger Mercedes-Fahrer aus dem Raum Kassel, welcher mit gemessenen 133 km/h unterwegs war sowie ein etwa 40jähriger VW-Fahrer aus dem Bereich Wunsiedel. Dieser durchfuhr die Messanlage mit stolzen 142 km/h.

Zwei Fahrer unter Betäubungsmitteleinfluss am Steuer

Münchberg – A 9: Am Freitag, 09.07.2021, kontrollierten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Hof jeweils einen VW Golf aus dem Zulassungsbereich Vogtlandkreis sowie einen Mazda aus dem Raum Meißen. Im Verlauf der Kontrolle stellten die erfahrenen Beamten bei dem 42jährigen Fahrer des VW Golf drogentypische Auffälligkeiten fest und führten einen entsprechenden Test durch. Dieser reagierte positiv auf verschiedenste Betäubungsmittel. Bei dem Fahrer wurde daraufhin eine Blutentnahme durchgeführt und die Weiterfahrt entsprechend unterbunden. Bei dem 21jährigen Fahrer des Mazda konnten indes Marihuanaprodukte aufgefunden sowie drogentypische Auffälligkeiten festgestellt werden. Bei diesem wurde ebenfalls eine entsprechende Blutentnahme durchgeführt sowie die Weiterfahrt unterbunden. Der 22jährige Beifahrer führte ebenfalls ein verbotenes Marihuana-Tabak-Gemisch mit sich. Die Männer erwartet nun jeweils eine Strafanzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz sowie die Fahrer eine Bußgeldanzeige nach dem Straßenverkehrsgesetz.




Unzulässige Höhe wird Truckern zum Verhängnis

Bayreuth. Am späten Mittwoch-Nachmittag wurden Beamte des Gefahrgut- und Schwerlasttrupps der Verkehrspolizei Bayreuth auf einen polnischen Sattelzug, welcher auf der A9 Richtung Berlin fuhr, aufmerksam, da dieser augenscheinlich zu hoch war. Bei der Kontrolle im PWC Sophienberg stellten sich dann bei dem 30- jährigen ukrainischen und seinem 40- jährigen russischen Beifahrer massive Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht heraus. Dabei unterließen es beide Trucker mehrfach ihre Fahrerkarte trotz Fahrtätigkeit in das digitale Kontrollgerät zu stecken. Zusätzlich wurde die Weiterfahrt unterbunden, da die erlaubte Höhe des Sattelzuges vor Ort nicht wieder hergestellt werden konnte und um 22 cm überschritten war.

Am Folgetag sollte ein Wechsel der Zugmaschine mit kleineren Reifen erfolgen. Die Beamten trauten bei der Kontrolle der neuen Zugmaschine ihren Augen kaum, denn der 55-jährige ukrainische Fahrer dieses Trucks handelte ähnlich wie seine Kollegen und hatte in den zurückliegenden Wochen über 3300 km seine Fahrerkarte beim Fahren nicht benutzt. Resümee der zwei ereignisreichen Tage war ein Gesamtbußgeld von 14500,- Euro, das vor Ort beglichen werden musste. Zudem war eine Umladung der Waren bei einer naheliegenden Firma, um die Höhe des Sattelzuges zu regulieren, unumgänglich. Letztendlich zieht das Handeln der Trucker und der verantwortlichen Firma fünf Bußgeldverfahren nach sich.




Nach Aquaplaning-Unfall eingeklemmt

Rehau – A 93: Ein 25 Jähriger befand sich am Freitag Morgen, gegen 04.40 h mit seinem Opel Adam auf der A 93 in Fahrtrichtung Norden, als er einen Sattelzug überholen wollte. In Höhe des Sattelzuges kam das Fahrzeug auf Grund der nicht an den starken Regen angepassten Fahrweise ins Schleudern und prallte gegen den überholten Sattelzug und anschließend in die Mittelschutzplanke. Durch den Aufprall wurde der Mann schwer verletzt. Zudem ließen sich aufprallbedingt die Türen seines Fahrzeugs nicht mehr öffnen, so dass zur Bergung des schwerverletzten Mannes die verständigten Feuerwehren aus Rehau, Trogen und Regnitzlosau das Dach des PKW abtrennen mussten. Der Unfallverursacher kam mit dem BRK ins Krankenhaus Fichtelgebirge nach Marktredwitz, wo er stationär aufgenommen wurde. Am Sattelauflieger entstand nur geringer Schaden an einem Rad. Zur Bergung des Verletzten wie auch des Pkw und der Reinigung der Fahrbahn wurde der Verkehr in FR Norden über die Verzögerungsspur geleitet, in FR Süden musste die Überholspur gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf 13.000 € geschätzt.

Fast jeder 10 Fahrer zu schnell

Trogen – A 93: Am Autobahndreieck Hochfranken ist, bedingt durch die Baustelle auf der A 93, von Plauen kommend, in Fahrtrichtung Regensburg im Kurvenbereich eine Fahrspur weggenommen und die Geschwindigkeit auf 60 km/h reduziert. Bei einer mehrstündigen Geschwindigkeitsmessung am Donnerstag passierten 1570 Fahrzeuge die Messstelle. Bei 152 Fahrzeuge wurde die Kamera ausgelöst. 82 Verkehrsteilnehmer fuhren mehr als 20 km/h zu schnell und erhalten somit eine Anzeige mit Punkten beim Vekehrszentralregister. Die höchste Überschreitung hatte eine Dame aus Sachsen, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 45 km/h überschritt.

Zeugen nach Unfall auf der Rastanlage Frankenwald gesucht

Berg – A 9: Am Donnerstag, 08.07.2021 gegen 19.00 h ereignete sich auf der A 9 in Fahrtrichtung Süden auf der Rastanlage Frankenwald-West ein Unfall auf den LKW- Parkplätzen, bei dem der Verursacher sich unerlaubt entfernte. Gesucht wird ein Wohnwagengespann: Der ca. 60 Jahre alte Fahrer fuhr nach einer Rast auf den LKW-Parkflächen entgegen der Fahrtrichtung zur Einfahrt der Parkplätze zurück und folgte somit nicht der Einbahnstraßen-Beschilderung. Hierbei touchierte er beim verbotswidrigen abbiegen nach rechts mit der linken Seite seines Wohnwagens das linke vordere Eck eines ordnungsgemäß geparkten Sattelzuges. Anschießend entfernte er sich unbekannt. Die Verkehrspolizeiinspektion Hof (09281/704-803) sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum Verursacher machen können.

Verbotenes Springmesser beschlagnahmt

A9/Münchberg. Neun Zentimeter Länge hatte die Klinge des Springmessers, das eine Streife der Hofer Autobahnpolizei am 07.07.2021 beschlagnahmte. Den Beamten war im Rahmen der sogenannten „Schleierfahndung“ um 22.45 Uhr ein Kleintransporter-Gespann mit ukrainischen Kennzeichen aufgefallen. Bei der anschließenden Kontrolle auf dem Gelände des Autohofs Münchberg tauchte bei dem 41-jährigen Fahrer das griffbereite Springmesser auf. Weil das Messer zu den „Verbotenen Gegenständen“ nach dem Waffengesetz gehört, ist bereits der Besitz eine Straftat. Die Beamten beschlagmahmten es und leiteten gegen den Mann aus der Ukraine ein entsprechendes Verfahren ein. Er musste eine Sicherheitsleistung von sechs Hundert Euro hinterlegen.

Messung bei Münchberg

Münchberg/LKr. Hof.- Auf der Südumgehung von Münchberg brachten die Beamten der Hofer Verkehrspolizei am 07.07.2021 die Gerätschaften für eine fünf stündige Messung in Position. Bei der Geschwindigkeitskontrolle, die in den Nachmittagsstunden stattfand, durchfuhren 1560 Fahrzeuge in dem auf 80 km/h begrenzten Abschnitt die Strahlen der Messgeräte. In 57 Fällen blitzte es dabei, wobei 43 Temposünder noch mit einer Verwarnung davon kommen werden. Die restlichen 14 müssen sich hingegen auf Bußgeldanzeigen einstellen. Ein 50-jähriger aus dem Landkreis Hof brachte es mit seinem Ford auf knapp 140 km/h, als es blitzte. Für ihn werden neben einem Bußgeld von 240 Euro zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot fällig.




Kontrolle erfolgreich

A9/Leupoldsgrün.- Die Verkehrspolizei aus Hof führte am 06.07.2021 eine Großkontrolle auf dem Parkplatz „Lipperts“ der A9 in Richtung Nürnberg durch. An der sechs stündigen Kontrollaktion, die in den späten Nachmittagsstunden angesetzt war und bis 23 Uhr dauerte, nahmen außerdem Beamte der Zollbehörden und vier Staatsanwälte der Hofer Staatsanwaltschaft teil. Im Verlauf der Kontrolle stellten die Beamten eine ganze Reihe von teils unterschiedlichsten Delikten und Verstößen fest.

Bereits kurz nach Beginn geriet ein Renault mit polnischen Kennzeichen in die Kontrolle. In dem Fahrzeug stießen die Beamten auf Zigaretten, Unterhaltungselektronik sowie Gebrauchsgegenstände, deren Herkunft die zwei 25- und 30-jährigen Insassen georgischer Staatsangehörigkeit nicht erklären konnten. Erste Ermittlungen ergaben hier den Verdacht, dass die Sachen bei Diebstählen in Münchberg erlangt wurden.

Fast zeitgleich absolvierte ein 30-jähriger Berufskraftfahrer aus Polen einen Drogentest, der sich als positiv erwies. Bei dem Drogensünder ordneten die Beamten eine Blutentnahme an. Seinen Kleintransporter durfte er zunächst nicht mehr bewegen.

Im weiteren Verlauf stellten die Beamten bei einem 26-jährigen Mann aus Polen mit Wohnsitz in Baden-Württemberg fest, dass ihm die Fahrerlaubnis von der Behörde entzogen wurde. In einem anderen Fall beschlagnahmten die Fahnder bei einer 26-jährigen Frau aus Berlin rund sechs Gramm Marihuana.

Ein 26-jähriger Mann aus Oberbayern hatte seinen Mini manipuliert und ein nicht genehmigtes Fahrwerk einbauen lassen. Die Folge war das Erlöschen der Betriebserlaubnis und eine Anzeige. Der Erdinger musste sich um ein alternatives Verkehrsmittel umschauen.

Auch mehrere Kleintransporter mussten von den Beamten beanstandet werden, denn die Fahrer verstießen gegen die Vorschriften für das Fahrpersonal oder hatten die Ladung nicht ordentlich gesichert. Sie mussten hier an Ort und Stelle für Abhilfe sorgen und teilweise Sicherheitsleistungen hinterlegen.

Am „Saaleabstieg“ zu schnell

A9/Berg.- Eine Streife der Hofer Verkehrspolizei stoppte am 06.07.2021 zwei Brummi-Fahrer, die sich im Abschnitt des sogenannten „Saaleabstiegs“ nicht an ihr Tempolimit von 60 km/h gehalten hatten. Die kurvige und abschüssige Strecke der A9 vor der im Norden befindlichen Landesgrenze zu Thüringen war in der Vergangenheit immer wieder Schauplatz schwerer Verkehrsunfälle. Das hier eingerichtete Tempolimit wird von den Beamten intensiv überwacht. Gegen 09.30 fiel den Beamten ein Sattelzug mit spanischen Kennzeichen durch seine flotte Fahrweise auf. Der 55-jährige Fahrer hatte es bei der Auswertung seiner Fahrerdaten durch die Beamten auf 92 km/h gebracht und war somit um 32 km/h zu schnell unterwegs gewesen. Weil es der 55-Jährige auch sonst mit der Einhaltung der Geschwindigkeitsvorschriften nicht so ernst nahm, musste er eine Sicherheitsleistung von fast zwei Hundert Euro bezahlen. Ein ähnliches Schicksal ereilte einen 41-jährigen Temposünder aus Rumänien rund zwei Stunden später. Auch er war über 30 km/h zu schnell gewesen.




Raser im Visier

Am vergangenen Montag ging einer „Videostreife“ der Verkehrspolizei Bayreuth auf der A9 in Richtung Berlin ein hochmotorisierter Audi mit erheblich höherer Geschwindigkeit als der erlaubten 130 km/h ins Netz. Der 50-jährige deutsche Fahrer des Audi A8 zog die volle Aufmerksamkeit der Beamten bereits im Bereich Trockau auf sich, als er die erlaubte Geschwindigkeit mehrfach und mit Spitzengeschwindigkeiten von 207 km/h deutlich überschritten hatte. Der Wagen konnte erst an der AS Bayreuth-Süd gestoppt werden. Dort wurde ihm sein gefährliches Fahrverhalten und das Bußgeld im hohen dreistelligen Bereich sowie ein 2-monatiges Fahrverbot erläutert.


Steuerketten aus Sattelauflieger entwendet

A9 / Berg – Unbekannte Diebe schlugen übers Wochenende an der Rastanlage Frankenwald-West zu. In der Zeit von Freitag 20.15 Uhr bis Montag, 04.30 Uhr verschafften sie sich Zugang zur Ladefläche eines litauischen Sattelaufliegers und entwendeten dort Steuerketten im Wert von ca. 300 Euro. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Wer im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Rastanlage Frankenwald-West gemacht hat, möge sich bitte mit der Verkehrspolizei Hof unter der Tel. 09281/704-803 in Verbindung setzen.

Geschwindigkeitsüberwachung auf B15

B15 – Am gestrigen Montag, zwischen 07.30 und 12.30 Uhr führte die Verkehrspolizei Hof eine Geschwindigkeitsüberwachung auf der B15 zwischen Hof und Leupoldsgrün durch. Insgesamt knapp 3400 Fahrzeuge passierten die Strecke in dieser Zeit. Bei 63 Verkehrsteilnehmer musste die Polizei die gefahrene Geschwindigkeit beanstanden. Zehn Autofahrer bekommen in Kürze einen Bußgeldbescheid, zwei Raser müssen sich auf ein Fahrverbot einstellen. Besonders verantwortungslos fuhr ein Autofahrer aus dem Raum München. Dieser raste mit 152 km/h Richtung Hof, wohlgemerkt bei erlaubten 80 km/h.

Sattelzug touchiert Leitplanke

A93 / Wunsiedel – Kurz nicht aufgepasst hatte am frühen Montagnachmittag der Fahrer eines Sattelzugs auf der A93 bei Wunsiedel. Der 60-jährige Trucker kam aus Unachtsamkeit nach rechts von der Autobahn ab und touchierte die Leitplanke über mehrere Felder. Dabei entstand an Leitplanke und Sattelzug ein Schaden von ca. 10.000 Euro. Wie und warum es zu dem Unfall kam, konnte der Brummifahrer im Rahmen der Unfallaufnahme nicht erklären.

Polizei stellt Diebesquartett – Georgier mit Unmengen Diebesgut und gefälschten ID-Karten

A9 / Berg – In der Nacht von Sonntag auf Montag kontrollierte die Polizei einen verdächtigen Kleinwagen aus dem Bereich Westerwald. Die Beamten bewiesen dabei den richtigen Riecher. Das Fahrzeug war besetzt mit vier georgischen Staatsangehörigen. Die vier Männer im Alter von 21 bis 34 Jahren befanden sich allen Anschein nach auf großer Diebestour. Der Pkw war voll mit neuen Kosmetika, Rasierern und andern elektrischen Kleingeräten in einem Gesamtwert von ca. 3.000 Euro. Eine Menge, die den Eigengebrauch deutlich überstieg. Kaufbelege konnten die Männer nicht vorweisen, ebenso wollten sie auch keine Angaben zur Herkunft ihrer Fracht machen. Dem noch nicht genug. Die Georgier wiesen sich zunächst mit bulgarischen und slowakischen ID-Karten aus. Die Beamten entlarvten diese jedoch recht schnell als Totalfälschungen.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fand man die echten georgischen Reisepässe des Quartetts. Bei der Überprüfung der echten Personalien stellte die Polizei fest, dass zwei Georgier zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben waren und sich zudem wegen eines abgelaufenen Visums illegal in Deutschland aufhielten. Beide waren bereits in der Vergangenheit schriftlich aufgefordert worden, das Bundesgebiet zu verlassen. Aufgrund der Vielzahl der im Raum stehenden Verstöße nahm die Polizei Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Hof auf. Diese ordnete die Sicherstellung des Diebesgutes und eine Sicherheitsleistung für das anstehende Strafverfahren an. Nachdem die Georgier über ausreichend Bargeld verfügten, behielt die Polizei knapp 3.000 Euro ein. Mit mehreren Anzeigen im Gepäck durften die vier Männer im Anschluss ihre Fahrt fortsetzen, bei allen allerdings mit dem Hinweis verbunden, dass Bundesgebiet binnen einer gesetzten Frist verlassen zu müssen.




Zusammenstoß nach Fahrstreifenwechsel

BAB A 9, Gemeinde Stammbach; Am Sonntag, kurz nach 12 Uhr mittags, kam es auf der A 9, zwischen den Anschlussstellen Gefrees und Münchberg/Süd zu einem Verkehrsunfall. Ein 66jähriger Mann aus Sachsen wechselte mit seinem Nissan Quashqai vom mittleren auf den linken Fahrstreifen und übersah dabei einen von hinten herannahenden Mercedes, der von einem von einem 24jährigen Mann aus Selb gesteuert wurde. Die beiden Fahrzeuge stießen seitlich gegeneinander, wobei Sachschaden in Höhe von knapp 10.000 € entstand. Beide Fahrzeugführer bleiben unverletzt.

Verkehrsschild in der Rastanlage gerammt

BABA 9, Rastanalage Frankenwald-Ost; Am Sonntag, um 11.50 Uhr, verfehlte ein 77jähriger Mitsubishi-Fahrer die Einfahrt zur Autobahn. Er verwechselte die Verbindungsstraße von der Raststätte nach Rudolphstein mit der Autobahneinfahrt, erkannte sein Missverständnis und fuhr mit seinem Mitusbishi rückwärts. Dabei kam er von der Fahrbahn ab und stieß gegen ein Verkehrszeichen. An seinem Pkw und an dem Verkehrsschild entstand insgesamt ein Sachschaden von etwa 3.500 €. Das Missgeschick brachte dem Senior ein Bußgeld ein.

Gegen Sonntagsfahrverbot verstoßen

BAB A 72, Gemeinde Feilitzsch; Am Sonntagabend, gegen 18.30 Uhr kontrollierten Beamte der Schwerverkehrskontrollgruppe der Hofer Verkehrspolizei einen Sattelzug aus dem Zulassungsbereich Schönebeck. Der 37jährige Trucker transportierte in seinem Auflieger Möbelstücke in die Oberpfalz. Dabei hatte er verkannt, dass sonntags lediglich verderbliche Güter von Lkw auf den Autobahnen befördert werden dürfen. Das Sonntagsfahrverbbot war während der intensiven Phase der Corona-Pandemie gelockert, ist aber nunmehr durch die Transporteure wieder uneingeschränkt zu beachten. Dass sich die Firma mit diesem Thema beschäftigt hatte, bewies eine Ausnahmegenehmigung, die der Fahrer mitführte. Allerdings war diese Urkunde bereits zum Ende des Jahres 2020 abgelaufen. Fahrer und Halter des Sattelzuges müssen demnächst mit einem Bußgeld rechnen.

Trucker verstößt gegen eine Reihe von Verkehrsvorschriften

BAB A 9, Gemeinde Berg; Am Sonntag, gegen 20.15 Uhr, nahmen die Spezialisten der Schwerverkehrskontrollgruppe der Hofer Verkehrspolizei einen Sattelzug mit österreichischer Zulassung an der Rastanalage Frankenwald-Ost unter die Lupe. Der 40jährige aus Moldawien stammende Fahrer nahm es mit den Vorschriften nicht so genau. Neben erheblichen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten manipulierte er an seinem digitalen Kontrollgerät und fuhr offenbar auf zwei unterschiedlichen Fahrerkarten. Den Nachweis zur Qualifikation als Berufskraftfahrer konnte er ebenfalls nicht vorzeigen. Den 40jährigen Brummifahrer erwartet nun eine ganze Reihe an Anzeigen wegen der verschiedenen Delikte.




Ohne Führerschein, aber mit Drogen unterwegs

A9/Leupoldsgrün. Zumindest vorübergehend endete die Reise für ein Pärchen auf der A 9 in Fahrtrichtung München am Parkplatz Lipperts. In der Nacht von Samstag auf Sonntag kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Hof einen Mazda aus dem Zulassungsbereich Rastatt. Beim Fahrer bemerkten die Beamten Auffälligkeiten, die auf den Konsum von Betäubungsmitteln hindeuteten. Außerdem wurde bei der Durchsuchung des Autos eine geringe Menge Amphetamin aufgefunden und beschlagnahmt. Nachdem der Fahrer einräumte, regelmäßig diese Rauschmittel zu konsumieren, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Zusätzlich stellten die Beamten fest, dass gegen den Fahrer, einen 37-jährigen aus dem Landkreis Rastatt, eine behördliche Entziehung der Fahrerlaubnis vorliegt. Den Fahrer erwarten nun mehrere Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Straßenverkehrsgesetz. Nachdem auch die 27-jährige Beifahrerin nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, mussten die beiden ihre Reise unterbrechen und sich abholen lassen.

Unfallflucht in der Baustelle – Zeugen gesucht

A9/Berg. Am Samstagmorgen kam es auf der A9 bei Berg zu einem Unfall, bei dem sich der Verursacher unerlaubt entfernte. Die Verkehrspolizeiinspektion Hof hat die Unfallfluchtermittlungen aufgenommen. Ein bislang unbekanntes Fahrzeug kollidierte am frühen Samstagmorgen auf der A 9 in Fahrtrichtung München am Beginn der Baustelle kurz nach der Anschlussstelle Berg/Bad Steben mit mehreren Warnbaken. Diese wurden hierbei beschädigt und blieben zum Teil auf der Fahrbahn liegen. Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, entfernte sich der Verursacher unerkannt von der Unfallstelle. Gegen 07:30 Uhr kam es dann an gleicher Örtlichkeit zu einem Folgeunfall. Ein 43-jähriger Schleizer erkannte den auf der Fahrbahn liegenden Standfuß einer Warnbake zu spät und kollidierte mit diesem. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Ob der Nissan aus dem Saale-Orla-Kreis beschädigt wurde, stand zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme noch nicht fest. Zeugen, die Angaben zum Unfallverursacher machen können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Hof unter der Telefonnummer 09281 / 704-803 zu melden.

Springmesser im Rucksack

A9/Leupoldsgrün. Ein verbotenes Springmesser kam gestern bei der Kontrolle eines VW Golf zum Vorschein. Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Hof kontrollierten am Samstag gegen 07:30 Uhr einen VW Golf mit polnischer Zulassung auf der A9 in Fahrtrichtung Berlin am Parkplatz „Lipperts“. Bei der Durchsuchung des Autos konnte in einem Rucksack ein sogenanntes Springmesser mit einer Klingenlänge von 9,4cm aufgefunden werden. Der Besitz von Messern dieser Art ist verboten und stellt einen Verstoß nach dem Waffengesetz dar und den 53-jährigen Fahrer erwartet nun eine Anzeige. Die Weiterfahrt musste er selbstverständlich ohne das beschlagnahmte Messer fortsetzen.




Mehrere Geschwindigkeitsverstöße am Saaleabstieg

Berg A 9, Saaleabstieg Richtung Berlin: Bei einer Kontrolle eines Sattelzuges aus der Türkei, stellten Beamte der Schwerverkehrsgruppe von der Verkehrspolizei Hof, am Freitagmorgen mehrere Geschwindigkeitsverstöße fest. Der 30-jährige türkische Fahrer fuhr den Saaleabstieg mit 83 km/h  hinunter. Für ihn waren lediglich 60 km/h erlaubt. Die Auswertung der digitalen Daten ergab, dass er bereits vorher mehrfach die zulässige Geschwindigkeit von 80 km/h in Deutschland überschritten hatte. Die Beamten erhoben eine Sicherheitsleistung für die zu erwartende Strafe.

Berg A 9, Saaleabstieg Richtung Berlin: Die Schwerverkehrsgruppe der Verkehrspolizei Hof kontrollierte am Freitagmittag einen Sattelzug mit slowenischer Zulassung. Hierbei stellten die Beamten fest, dass er den Saaleabstieg mit 97 km/h, anstatt der erlaubten 60 km/h hinunter raste. Weiterhin überschritt er laut den digitalen Daten vom 01.07.21 die zulässige Geschwindigkeit von 80 km/h mehrfach. Er fuhr bis zu 111 km/h schnell. Für beide Delikte musste der 36-jährige Fahrer aus Serbien eine Sicherheitsleistung von 300.–Euro, für das zu erwartende Bußgeld hinterlegen.

Berg, A 9, Saaleabstieg Richtung Berlin: Am Samstag, um 0.45 Uhr kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Hof einen Lkw mit Anhänger aus Berlin. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 24-jährige Fahrer aus Polen den Saaleabstieg mit 94 km/h befuhr. Auch er hätte dort nur 60 km/h fahren dürfen. Das digitale Kontrollgerät zeigte für die Fahrten vorher Geschwindigkeiten bis 120 km/h an. In Deutschland darf er mit seinem Gespann maximal 80 km/h fahren. Der Fahrer muss mit einem Gesamtbußgeld von über 700.–Euro rechnen.

Mit dem Führerschein einer anderen Person gefahren

Leupoldsgrün, A 9 Richtung München: Fahnder der Grenzpolizeigruppe Hof kontrollierten am Freitagnachmittag einen Chrysler 300 mit Hamburger Zulassung. Der 51-jährige Fahrer aus Niedersachsen zeigte bei der Kontrolle einen echten deutschen Führerschein vor. Auch das Foto auf dem Führerschein hatte große Ähnlichkeit mit dem Aussehen des Fahrers. Im Verlauf der Kontrolle ergaben sich jedoch Zweifel, ob der Führerschein tatsächlich zum Fahrer passt. Die Zweifel bestätigten sich bei der Kontrolle. Der Fahrer räumte ein, dass der Führerschein von einer anderen Person stammt und er eine Fahrerlaubnissperre hat. Den Fahrer erwarten nun Strafanzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, dem Missbrauch von Ausweispapieren und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen der falschen Namensangabe. Weiterhin war die Fahrt hier beendet und der Führerschein wurde sichergestellt.

Ablenkung führt zu Unfall mit hohem Schaden

Stammbach, A 9: Am Samstagmorgen, gegen 05.00 Uhr, befuhr ein 29-jähriger aus Sachsen mit seinem VW Kleintransporter die A 9 in Richtung Berlin. Wegen der Bedienung seiner Freisprecheinrichtung verriss der Fahrer sein Lenkrad und prallte in die rechte Schutzplanke. Danach schleuderte sein Fahrzeug über die gesamte Fahrbahn nach links und schlug in die mittige Betonleitwand ein. Das Fahrzeug drehte sich um die eigene Achse, kippte auf die linke Seite und kam seitlich, zwischen dem mittleren und linken Fahrstreifen zum Liegen. Glücklicherweise blieb der Fahrer als alleiniger Insasse unverletzt. Am Kleintransporter entstand ein Totalschaden in Höhe von ca. 40.000 Euro. An den Schutzeinrichtungen der Autobahn entstand ein Schaden von ca. 5.000 Euro. Die Feuerwehren aus Münchberg und Gefrees waren vor Ort und unterstützen bei der Absperrung. Die Fahrbahn in Richtung Süden musste zeitweise voll gesperrt werden. Da nur wenig Verkehr herrschte, kam es nur zu geringen Verkehrsbehinderungen. Der völlig beschädigte Kleintransporter wurde abgeschleppt.




Unbekannter Sattelzug verursacht Unfall

A9/Leupoldsgrün.- Ein bislang nicht bekannter Sattelzugfahrer verursachte am 02.07.2021, um 01.35 Uhr, auf der A9 bei Leupoldsgrün/LKr. Hof einen Verkehrsunfall. Wie die Streifenbesatzung der Hofer Autobahnpolizei am Unfallort ermittelte, war der unbekannte Sattelzug vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen ausgeschert und übersah dabei wohl den nachfolgenden Verkehr. Ein auf dem mittleren Fahrstreifen befindlicher Kleintransporter, der von einem 36-jährigen Mann aus Polen gesteuert wurde, musste nach links ausweichen um dem Ausscherenden nicht aufzufahren. Auf dem linken Fahrstreifen näherte sich jedoch der Mercedes-Benz eines 54-jährigen Mannes aus Sachsen, der nicht mehr rechtzeitig ausweichen oder abbremsen konnte. Es kam zu einem Auffahrunfall zwischen dem Kleintransporter und dem PKW des 54-Jährigen. Der Ausscherende Sattelzugfahrer setzte indes die Fahrt in Richtung Norden fort. Die Beamtinnen der Polizeistreife bezifferten den Sachschaden auf 1100 Euro und nahmen gegen den unbekannten Fahrer des Sattelzugs die Ermittlungen auf. In diesem Zusammenhang wird durch die Verkehrspolizei Hof unter Tel.: 09281/704-803 um Hinweise von Zeugen gebeten.

Mit Drogen am Steuer

A9/Gefrees.- In eine Kontrolle im Rahmen der sogenannten „Schleierfahndung“ gerieten am 02.07.2021, um 00.49 Uhr, zwei junge Frauen aus Ingolstadt. Die Zwei waren mit ihrem Seat auf der A9 in Richtung Süden unterwegs und wurden von einer Streife der Hofer Autobahnpolizei auf den Parkplatz „Streitau“ zu der Kontrolle ausgeleitet. Bei der 28-jährigen Fahrerin erkannten die geschulten Beamten Verhaltensweisen, die auf einen regelmäßigen Drogenkonsum der Frau hindeuteten. Ein Drogentest verlief bei der Frau positiv auf Amphetamin, weshalb für die Ingolstädterin die Fahrt an Ort und Stelle beendet war und sie sich zu Beweiszwecken einer Blutentnahme unterziehen musste. Die Heimfahrt in Richtung Ingolstadt konnte auch die 27-jährige Begleiterin nicht übernehmen; sie hatte keinen Führerschein. Die Beamten leiteten gegen die Drogensünderin ein Verfahren ein.  

Schlangenlinienfahrer gestoppt

A93/Regnitzlosau.- Der Notruf eines besorgten Verkehrsteilnehmers bei der Polizei konnte am 01.07.2021, gegen 18.00 Uhr möglicherweise Schlimmeres verhindern. Wie der 55-jährige Polizeibeamte aus Niedersachsen, der die Region auf der A93 in Richtung Süden durchfuhr, den Kollegen in der Einsatzzentrale mitteilte, fuhr vor ihm ein Kleintransporter Mercedes-Benz deutlich in Schlangenlinien. Der Verdacht eines nicht verkehrstüchtigen Fahrers lag nahe.Eine Streife der  Hofer Autobahnpolizei konnte das verdächtige Fahrzeug an der Anschlussstelle Hof/Süd stoppen. Der 40-jährige Fahrer aus Regensburg roch heftig nach Alkohol, einen Alkoholtest absolvierte er mit einem Wert von über zwei Promille. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme bei dem Oberpfälzer sowie die Beschlagnahme seines Führerscheins an. Auf den 40-jährigen kommt nun ein Strafverfahren zu. In diesem Zusammenhang bittet die Verkehrspolizei Hof unter Tel. 09281/704-803 um Meldung von Verkehrsteilnehmern, die von dem Fahrzeug möglicherweise gefährdet wurden.

Schlagring beschlagnahmt

A93/Gattendorf.- Wegen eines hinter der Windschutzscheibe liegenden Kennzeichens fiel am 01.07.2021, um 17.05 Uhr, ein BMW aus Greifswald auf der A9 bei Gattendorf/LKr. Hof einer Streife der Autobahnpolizei aus Hof auf. Die Beamten stoppten das Fahrzeug und wiesen den Fahrer, einen 22-jährigen aus dem Landkreis Golgast, auf eine ordnungsmäßige Anbringung des Kennzeichens hin. Bei der Sichtung des Fahrgastinnenraums entdeckte ein Beamter einen Schlagring in der Mittelkonsole. Schlagringe gehören zu der Gruppe der „Gefährlichen Gegenstände“ nach dem Waffengesetz. Ihr Besitz ist eine Straftat. Somit beschlagnahmten die Beamten den Schlagring und nahmen eine Strafanzeige gegen den 22-Jährigen auf.

Brummi viel zu schnell unterwegs

A72/Feilitzsch.- Die Beamten der Schwerverkehrsgruppe aus Hof stoppten am 01.07.2021, um 12.30 Uhr, einen Sattelzug mit türkischen Kennzeichen zu einer Routinekontrolle. Wie sich bei der Sichtung der digitalen Daten des Fahrtenschreibers ergab, war der 47-jährige Fahrer zeitweise viel zu schnell unterwegs. Er brachte es auf Spitzen von 116 km/h bei erlaubten 80 km/h und hinterlegte dafür bei den Beamten eine Sicherheitsleistung.




Türkischer Trucker 19 Stunden hinter dem Lenkrad

A9/Bindlacher Berg. Am Donnerstagvormittag wurde ein türkischer Sattelzug auf der A9 an der AS Bindlacher Berg durch Beamte des Gefahrguttrupps der Verkehrspolizei Bayreuth kontrolliert. Bei der Auswertung des EG-Kontrollgerätes wurde festgestellt, dass der 44jährische türkische Lkw-Fahrer am 04.06.2021 auf 05.06.2021 seine tägliche Lenkzeit um 9:45 Std. überzog. Statt der zulässigen 10 Stunden Lenkzeit saß der Trucker 19:45 Std. während seiner 24 Std. Schicht hinter dem Lenkrad. Weiterhin war die Ladung komplett ungesichert. Erst nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung von 700 Euro konnte er seine Fahrt fortsetzen. Auch der Verantwortliche im Unternehmen muss mit einer Anzeige rechnen.

Zweimal Kokain sichergestellt

A9/Bayreuth. Zweimal Kokain in geringer Menge stellten zivile Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth am Donnerstagnachmittag sicher. Gegen 14.15 Uhr zog ein Chevrolet mit Berliner-Kennzeichen das Interesse der Fahnder auf sich. Bei der anschließenden Kontrolle am PWC Sophienberg in Richtung Nürnberg fanden die Beamten beim 32-jährigen Fahrer im Gepäck ein Eppendorfbehältnis mit einer geringen Menge Kokain. Der ebenfalls 32-jährige Beifahrer führte in einer Tasche ein weiteres Behältnis mit einer geringen Menge Kokain mit. Beide müssen sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Ohne Führerschein, unter Drogeneinfluss und falsche Personalienangabe

A9 / Hormersdorf. Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth kontrollierten gegen Mitternacht von Donnerstag auf Freitag zwei Polen mit ihrem Dacia an der Anschlussstelle Hormersdorf. Der 30-jährige Fahrer konnte keinerlei Dokumente, auch keinen Führerschein vorweisen. Zunächst gab er seine Personalien an, die Beamten hatten dennoch ein komisches Gefühl dabei. Aus diesem Grund wurde er zur weiteren Abklärung zur Dienststelle verbracht, wo seine Fingerabdrücke mit der Datenbank überprüft wurden. Tatsächlich stellte sich heraus, dass der junge Mann falsche Personalien angegeben hatte und bereits mehrfach straffällig in Deutschland wurde. Einen Führerschein besaß er auch nicht. Da er zudem noch drogentypische Auffälligkeiten gegenüber den Beamten zeigte, wurde ein Drogenschnelltest durchgeführt. Da dieser positiv auf Amphetamin reagierte, erfolgte anschließend eine Blutentnahme durch einen Arzt im Klinikum Bayreuth. Gegen den Fahrzeugführer wird nun wegen des Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetztes, des Straßenverkehrsgesetzes wegen Fahren unter Drogeneinwirkung und ohne Fahrerlaubnis, sowie eines Verstoßes nach dem Freizügigkeitsgesetzes und der Falschen Namensangabe gegenüber den Polizeibeamten eingeleitet.




Überladener Kleintransporter gestoppt

A9/Leupoldsgrün.- Eine Streife der Hofer Autobahnpolizei stellte am 01.07.2021, um 09.10 Uhr, einen Kleintransporter mit polnischen Kennzeichen auf der A9 fest, dessen Heck offensichtlich von der Ladung weit nach unten gedrückt wurde. Die Beamten vermuteten eine Überladung und lotsten das Vehikel zu einer Fahrzeugwaage. Hier ergab sich eine Überladung von fast 30 Prozent oder einer Tonne. Dem 39-jährigen Fahrer verboten die Beamten erst einmal die Weiterfahrt und ordneten die Umladung der überschüssigen Tonne, bestehend aus Paletten mit Stückgut, an. Außerdem zeigten die Polizisten den 39-Jährigen an; er hinterlegte eine Sicherheitsleistung.

Mit Alkohol Unfall verursacht

A72/Trogen.- In der Leitplanke endete die Fahrt für einen 52-jährigen Mann aus München am 01.07.2021. Wie die herbeigerufene Polizeistreife der Hofer Autobahnpolizei ermittelte, war der Münchner um 00.20 Uhr mit seinem Seat nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Leitplanke gestoßen. Als Grund gab der Mann ein Ausweichmanöver wegen eines Rehs an, das die Fahrbahn überquerte. Die Beamten indes stellten bei dem Unfallfahrer eine Alkoholfahne fest und führten mit ihm einen Alkoholtest durch, der einen Wert von rund einem halben Promille ergab. Die Staatsanwaltschaft in Hof ordnete eine Blutentnahme, sowie die Sicherstellung des Führerscheins bei dem 52-Jährigen an. Verletzt wurde der Münchner nicht; den Sachschaden beziffern die Beamten auf rund sechs Tausend Euro. Von dem Reh fehlt indes jede Spur.

Messung in Berg

Berg/Lkr. Hof.- In der Issigauer Straße in Berg bauten die Beamten der Hofer Verkehrspolizei am 30.06.2021 die Geräte für eine sechsstündige Geschwindigkeitsmessung in den Nachmittagsstunden auf. Die innerorts befindliche Messstelle, wo die Geschwindigkeit auf 50 km/h beschränkt ist, durchfuhren in dem Zeitraum 885 Fahrzeuge, wovon es bei mehr als jedem Zehnten blitzte.Von den insgesamt  101 Temposündern waren 94 jedoch nur geringfügig zu schnell, so dass sie mit der Bezahlung einer Verwarnung davon kommen werden. In sieben Fällen werden aber Bußgeldanzeigen fällig. In zwei Fällen davon mit einem Fahrverbot von mindestens einem Monat verbunden. Mindestens 103 km/h zeigte der Tacho eines Fahrers mit polnischen Kennzeichen wohl an, als es bei ihm  blitzte.

Unfallflüchtiger gestoppt

A93/Marktredwitz.- Ein junger Beamter der Bundespolizei beobachtete am 30.06.2021, um 16.20 Uhr, wie ein VW mit Chemnitzer Kennzeichen bei Marktredwitz auf der A93 nach links von der Fahrbahn abkam und an der Leitplanke entlang schrammte. Der Fahrer setzte jedoch nach dem unfallträchtigen Fahrmanöver die Fahrt in Richtung Norden fort und der Beamte, der privat unterwegs war, verständigte die Kollegen der zuständigen Autobahnpolizei aus Hof. Auch bei der Verfolgung des Unfallfahrzeugs wurde immer mehr deutlich, dass es wohl mit der Verkehrstüchtigkeit des Fahrers nicht weit her sein dürfte. Dies bestätigte sich dann auch bei der kurz darauf folgenden Anhaltung des Fahrzeugs durch die herangeeilten Polizisten aus Hof. Der 26-jährige Fahrer aus Chemnitz absolvierte den Alkoholtest mit einem Wert von 0,4 Promille und außerdem stießen die Beamten auf Reste von Drogen, die den jungen Mann als Konsumenten derselben entlarvten.Der  Sachse unterzog sich einer Blutentnahme, seinen Führerschein beschlagnahmten die Beamten an Ort und Stelle und leiteten ein Strafverfahren gegen den Mann ein.

Ohne Führerschein unterwegs

A9/Berg.- In eine Routinekontrolle von Zivilfahndern der Hofer Verkehrspolizei geriet am 30.06.2021 der Fahrer eines Mini mit Kennzeichen aus dem Kreis Celle/Niedersachsen. Wie sich bei der Überprüfung des 22-jährigen Mannes mit Wohnsitz mit bayerischen Landkreis Landshut herausstellte, konnte er keinen Führerschein vorzeigen. Die zuständige Behörde hatte dem Mann die Fahrerlaubnis entzogen und bis jetzt keinen neuen Führerschein ausgegeben. Die Beamten verboten dem Mann die Weiterfahrt und zeigten ihn wegen „Fahrens ohne Fahrerlaubnis“ an.




Unbekannter PKW verursacht Unfall

A93/Marktredwitz.- Ein bislang unbekannter PKW verursachte am 30.06.2021, um 00.34 Uhr, einen Verkehrsunfall auf der A93 bei Marktredwitz. Wie die alarmierten Beamten der Hofer Autobahnpolizei notierten, war ein 62-jähriger Berufskraftfahrer aus dem Landkreis Hof gerade dabei mit seinem Sattelzug einen anderen Brummi, der von einem 71-jährigen aus dem Landkreis Traunstein/Oberbayern gesteuert wurde, zu überholen. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein bislang unbekannter PKW an der Anschlussstelle Marktredwitz/Süd in nördliche Richtung in die Fahrbahn ein und wechselte, wohl ohne die beiden herannahenden Sattelzüge zu beachten, auf den rechten Fahrstreifen. Um einen Zusammenstoß mit dem Einfahrenden zu verhindern, wich der Oberbayer aus und stieß mit dem seitlich neben ihm überholenden Sattelzug des 62-jährigen Oberfranken zusammen. Dieser versuchte seinerseits noch auszuweichen und schleifte an der Leitplanke entlang. Der bislang unbekannte PKW mit dem es zu keinem Zusammenstoß kam, setzte die Fahrt indes ohne anzuhalten in Richtung Norden fort.  Die Beamten bezifferten den Sachschaden auf rund 21 000 Euro und nahmen die Ermittlungen nach dem unfallflüchtigen PKW auf. In diesem Zusammenhang bittet die Hofer Verkehrspolizei um Hinweise von Zeugen unter Tel. 09281/704-803  

Messung im Landkreis Wunsiedel

Kirchenlamitz/LKr. Wunsiedel.- In einem auf 80 km/h begrenzten Abschnitt der Staatsstraße zwischen Kirchenlamitz und Marktleuthen führte die Verkehrspolizei aus Hof am 29.06.2021 eine fünf stündige Geschwindigkeitsmessung am Nachmittag durch. Knapp neun Hundert Fahrzeuge durchfuhren dabei die Strahlen der Messgeräte, wobei es lediglich bei sieben Fahrzeugen blitzte. Sechs Temposünder kommen hier mit einer Verwarnung davon. Ein 50-Jähriger aus dem Landkreis Wunsiedel hatte seinen Ford jedoch bis auf über 120 km/h beschleunigt, als er geblitzt wurde. Auf den Oberfranken kommt nun eine Bußgeldanzeige zu. 

Reifenwechsel verordnet

A9/Berg.- Beamte der Autobahnpolizei aus Hof kontrollierten am 29.06.2021 um elf Uhr ein PKW-Gespann aus Sachsen-Anhalt auf dem Gelände der Rastanlage Frankenwald in Fahrtrichtung Nürnberg. Wie sich bei der Sichtung des Anhängers zeigte, waren sämtliche Reifen bereits stark abgenutzt und in einem Fall bis weit unter die Verschleißgrenze abgefahren. Die Konsequenz für den 29-jährigen Fahrzeugführer aus Naumburg/Sachsen-Anhalt war eine Bußgeldanzeige. Außerdem musste sich der Mann erst einmal um einen Reifenwechsel am Anhänger kümmern, bevor er die Weiterfahrt fortsetzen konnte.



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