Mit gestohlenem Kennzeichen vor der Polizei geflüchtet


HOF. Mit weit überhöhter Geschwindigkeit flüchtete am frühen Freitagmorgen der Fahrer eines BMWs vor einer Polizeistreife, nachdem er durch eine Lasermessung gefahren war. Nach der Anhaltung kamen zahlreiche Straftaten zum Vorschein.




Gegen 0.45 Uhr fuhr der BMW mit 89 Kilometern in der Stunde statt der erlaubten 70 auf der Bundesstraße 173 auf Höhe des Silberberges durch eine Laserkontrolle. Der Fahrer hielt nach Aufforderung kurz an, entfernte sich dann aber schlagartig und entzog sich der Kontrolle. Zunächst verloren die Beamten ihn aus dem Blickfeld und forderten weitere Streifen zur Unterstützung an. Als er nach kurzer Zeit wieder auftauchte, beschleunigte der BMW auf der Ernst-Reuter-Straße bis weit über 100 km/h.

An der Anhaltung beteiligten sich auch Streifen der Polizeiinspektion Fahndung aus Selb. Um eine Gefährdung Unbeteiligter auszuschließen, sperrten die Polizisten die Bundesstraße 15. Dort, kurz nach dem Ortsausgang in Richtung Döhlau, gelang es schließlich das Auto zu stoppen und die drei Insassen vorläufig festzunehmen.



Wie sich herausstellte, war das angebrachte Kennzeichen gestohlen und der BMW nicht zugelassen. Im Fahrzeug fanden sich verbotene Pfeffersprays, Einhandmesser, etwas Marihuana und ein E-Bike, dessen legale Herkunft die polnischen Männer im Alter von 31 bis 41 nicht belegen konnten. Der Fahrer hatte keinen Führerschein dabei, weshalb zudem der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis besteht.

Nach Beendigung sämtlicher Abklärungen, der gründlichen Durchsuchung des Autos und erkennungsdienstlichen Behandlung der Männer, durften diese gegen Mittag die Polizeidienststelle verlassen und ihren Heimweg antreten.



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