Polizeimeldungen aus Mittelfranken (fortlaufender Ticker)


Hier findet ihr alle relevanten Polizeimeldungen aus Mittelfranken.

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Archivierte Artikel bis Oktober 2020 gibt hier in diesem Link.

Archivierte Artikel vom Oktober 2020 bis Dezember 2020 gibt es hier.




 

Nackter Mann griff Polizeibeamte an

Nürnberg. Ein Mann, der nackt durch St. Leonhard lief, rief am Montagabend (21.06.2021) die Polizei auf den Plan. Als eine Streife den 48-Jährigen ansprach, griff dieser die Polizisten unvermittelt an und verletzte eine Beamtin. Der augenscheinlich stark alkoholisierte Mann war gegen 19:15 Uhr ohne Kleidung im Bereich der Geisseestraße unterwegs, weshalb mehrere Personen die Polizei verständigten. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West konnte den 48-Jährigen kurz darauf in der Kunigundenstraße antreffen. Auf Ansprache reagierte der Mann sofort aggressiv und schlug unvermittelt nach der Streifenbesatzung. Dabei traf er eine 33-jährige Polizistin im Gesicht und verletzte sie. Gemeinsam mit ihrem Kollegen gelang es dennoch, den Angreifer zu überwältigen und ihm Handfesseln anzulegen. Dies hielt den renitenten Mann allerdings auch in der Folge nicht davon ab, unentwegt nach den Beamten zu treten. Letztlich gelang der Abtransport des Festgenommenen nur mit Unterstützung weiterer Polizisten. Da der Körper des 48-Jährigen stellenweise mit Kot verschmiert war, wurden bei dem Einsatz sowohl die Uniformen der Polizisten als auch deren Einsatzmittel samt Streifenwagen verschmutzt. Die angegriffene 33-jährige Beamtin blieb trotz ihrer Verletzung dienstfähig. Gegen den Festgenommenen leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Körperverletzung ein. In diesem Zusammenhang musste er sich einer Blutentnahme unterziehen lassen. Aufgrund seiner psychischen Auffälligkeit wiesen ihn die Beamten im Anschluss in eine Fachklinik ein.




Zeugensuche nach Raub in Fürth 

FÜRTH. Am Montagabend (21.06.2021) wurde ein 16-jähriger Jugendlicher Opfer eines Raubdeliktes. Die Kriminalpolizei Fürth hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Gegen 22:00 Uhr stand der 16-Jährige nach eigenen Angaben an einer Bushaltestelle in der Unterfarrnbacher Straße Ecke Würzburger Straße. Ein schwarzer Pkw, der mit fünf Männern besetzt war, bog von der Würzburger Straße in die Unterfarrnbacher Straße ab und fuhr zunächst an dem Jugendlichen vorbei. Kurz darauf drehte das Fahrzeug, hielt an der Bushaltestelle an und drei Männer stiegen aus dem Fahrzeug aus. Im weiteren Verlauf bedrohten die Männer den jungen Mann und forderten ihn zur Herausgabe seiner Wertgegenstände auf. Ein Täter nahm den 16-Jährigen in den Schwitzkasten. Im Verlauf des Angriffs wurden dem Opfer eine Armbanduhr sowie eine Bauchtasche, in welcher sich u. a. der Geldbeutel und weitere persönliche Gegenstände befanden, abgenommen. Anschließend stiegen die Täter wieder ins Fahrzeug und flüchteten. Der 16-Jährige blieb körperlich unverletzt und verständigte anschließend die Polizei. Die Polizeiinspektion Fürth leitete Ermittlungen wegen eines Raubdeliktes ein. Die Fürther Kriminalpolizei hat diese übernommen und bittet in diesem Zusammenhang um Hinweise zum Tatgeschehen selbst sowie den noch flüchtigen Tätern, die folgendermaßen beschrieben werden können:

1. Täter: ca. 20 Jahre alt, 185 – 195 cm groß, schlank, dunkle nackenlange Haare, Vollbart, bekleidet mit einer dunklen Jogginghose und einem dunklen Oberteil, südländischer Typ

2. Täter: ca. 18 Jahre alt, 170 -175 cm groß, kräftig, kurze schwarze Haare, Dreitagebart, südländischer Typ,

3. Täter: ca. 18 Jahre alt, 170 – 175 cm groß, schlank, Bart bzw. unrasiert, südländischer Typ,

Zu den beiden im Fahrzeug befindlichen Männern kann lediglich gesagt werden, dass es sich um junge Männer im Alter von ca. 20 Jahren handelte.

Das Fahrzeug soll ein schwarzer Pkw (Limousine) gewesen sein ohne besondere Auffälligkeiten. Nähere Angaben zu Fahrzeugtyp oder dem amtlichen Kennzeichen liegen derzeit nicht vor.

Zeugen, die im Bereich des Tatortes, der sich in unmittelbarer Nähe zu einem Schnellrestaurant befindet, entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder die sonstige sachdienliche Hinweise zu den noch flüchtigen Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Trickdiebe durch Kriminalpolizei ermittelt

Fürth. Wie mit Pressemeldung Nr. 813 vom 10.06.2021 berichtet, wurde Anfang Juni eine ganze Reihe von Trickdiebstählen in Supermärkten angezeigt. Während ein Dieb die meist betagten Geschädigten ablenkte, stahl ein Mittäter Geld und Bankkarten aus mitgeführten Taschen. Jetzt hat das Fachkommissariat für Trickdiebstahl zwei Tatverdächtige ermittelt. Aufgrund des hohen Alters der meisten Geschädigten und der kurzzeitigen Tatausführung konnten die unbekannten Trickdiebe meist nur ungenau beschrieben werden. Die Ermittler des zuständigen Fachkommissariats für Trickdiebstahl konnten allerdings in einem Fall Aufnahmen einer Überwachungskamera sichern. Auf diesen waren auch die Diebe erkennbar. Ein Abgleich beim Landeskriminalamt mit den Lichtbildern aus erkennungsdienstlichen Behandlungen brachte daraufhin einen Treffer. Dadurch gerieten zwei Brüder in den Fokus der Ermittler. Die 39- und 42-Jahre alten Männer waren der Polizei bereits gut bekannt. Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse beantragte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth einen Haftbefehl gegen die Männer. Der 42-Jährige konnte von Beamten der Nürnberger Kriminalpolizei festgenommen werden. Der Aufenthaltsort des zweiten Mannes ist aktuell unbekannt.




Einbruch in Bürogebäude – Zeugen gesucht

Nürnberg. Gestern früh (21.06.2021) wurde von einem Zeugen bemerkt, dass Unbekannte in zwei Bürogebäude in der Reinerzer Straße eingebrochen hatten. Die Polizei sucht Zeugen. In den frühen Morgenstunden waren der oder die unbekannten Einbrecher in die beiden Gebäude eingedrungen, hatten im Innern zahlreiche Türen und Schränke aufgebrochen, alle Räume durchwühlt und aus einer Kasse einen geringen Bargeldbetrag erbeutet. Ein Zeuge konnte einen mutmaßlichen Täter gegen 05:30 Uhr noch vom Tatort flüchten sehen. Der unbekannte Mann wird wie folgt beschrieben:

Etwa 35 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlank, extrem kurze Haare, trug schwarze Hose und schwarzen Pulli

Die entstandene Sachschadenshöhe ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Die Nürnberger Kripo bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Erheblich alkoholisierter Lkw-Fahrer verursacht Verkehrsunfall

Nürnberg. Am Samstagnachmittag (19.06.2021) verursachte ein alkoholisierter Lkw-Fahrer einen Verkehrsunfall im Stadtteil Reichelsdorf. Ein Alkotest ergab einen Wert von fast vier Promille. Gegen 16:30 Uhr erhielt die Polizei die Mitteilung, dass ein Lkw einen Laternenmast in der Wiener Straße angefahren und beschädigt hatte. Als die Beamten der Nürnberger Verkehrspolizei eintrafen, konnten sie zunächst nur den beschädigten Laternenmast feststellen, ein mögliches Unfallfahrzeug war zunächst nicht zu sehen. Einige hundert Meter entfernt stellten die Polizeibeamten allerdings das mutmaßliche Unfallfahrzeug, eine Zugmaschine, geparkt fest.

Bei der Überprüfung des 30-jährigen Lkw-Fahrers stellten die Polizeibeamten fest, dass dieser augenscheinlich erheblich alkoholisiert war. Ein durchgeführter Alkoholtest bestätigte den Verdacht. Der Test ergab einen Wert von annähernd vier Promille Alkohol. Der 30-Jährige musste aufgrund seines schlechten Zustandes anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden, wo auch eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Die Verkehrspolizei Nürnberg war mit der weiteren Unfallaufnahme betraut. Nach den bisherigen Erkenntnissen war der 30-Jährige mit seinem Fahrzeug zunächst auf die Gegenfahrbahn geraten. Als er wieder nach rechts lenkte, verlor er offensichtlich die Kontrolle über sein Fahrzeug, stieß anschließend gegen einen neben der Fahrbahn befindlichen Laternenmast und kam schließlich in einem Gebüsch zum Stehen. Dabei entstand Sachschaden von rund zehntausend Euro.

Gegen den Fahrer wird nun u. a. wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt und der Führerschein sichergestellt. Weiterhin fanden die Polizeibeamten noch zwei möglicherweise gefälschte Reisepässe. Diese wurden zur weiteren Überprüfung ebenfalls sichergestellt.




Exhibitionisten im Stadtgebiet aufgetreten

Nürnberg. Am Sonntag (20.06.2021) kam es in zwei Fällen zu exhibitionistischen Handlungen. Ein unbekannter Mann trat einer jungen Frau in den Pegnitzauen gegenüber. Einige Zeit später wurde eine andere Frau in der Innenstadt zum Opfer. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Der erste Fall ereignete sich gegen 18:30 Uhr. Die Geschädigte war auf einem Trampelpfad unterhalb der Brückenstraße auf der südlichen Seite der Pegnitz unterwegs. Sie sah bereits aus einiger Entfernung einen Mann mit heruntergelassener Hose. Die couragierte Frau ging auf den Unbekannten zu und sprach ihn auf sein Verhalten an. Als sie schließlich an ihm vorbei ging, fragte er sie mit ausländischem Akzent „ob sie bei ihm bleiben möge“. Hierbei griff er ihr leicht an den Oberarm. Die junge Frau ging daraufhin weiter und verständigte die Polizei. Eine Fahndung nach dem Unbekannten verlief ergebnislos.

Beschreibung des Mannes:

südländisches Aussehen, ca. 45 Jahre, ca. 180 cm, stark hervortretender Bauch, kurze braune Haare, 3-Tage-Bart. Er trug ein blaues T-Shirt und eine graue kurze Hose. Er machte einen eher ungepflegten Eindruck.

Der zweite Fall wurde am späteren Abend zur Anzeige gebracht.

Die Geschädigte befand sich gegen 21:15 Uhr auf der Hinteren Insel Schütt (in der Nähe des Kasemattentores), als ihr ein Mann in schamverletzender Art und Weise gegenüber trat. Die junge Frau lief weg und verständigte die Polizei.

Beschreibung des Mannes:

Ca. 30 Jahre, ca. 180 cm, schlank, 3-Tage-Bart, südländische Erscheinung.

Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in beiden Fällen übernommen und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die Angaben zu den unbekannten Tätern machen können oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.




Transporter gestohlen

Nürnberg. In der Nacht von Samstag auf Sonntag (20.06.2021) entwendeten Unbekannte im Nürnberger Nordosten erneut einen Transporter der Marke Daimler. Die Kriminalpolizei bittet um sachdienliche Hinweise. Im Zeitraum zwischen Sonntagmorgen (20.06.2021) 01:00 Uhr und 10:00 Uhr wurde der Transporter der Marke Daimler, Typ Sprinter, der in der Schleiermacherstraße geparkt war, entwendet. An dem Fahrzeug waren die amtlichen Kennzeichen N-AP 4224 angebracht. Der Wert des Fahrzeuges beträgt ca. 15.000 Euro. In den vergangenen Wochen registrierte die Polizei bereits mehrere Diebstähle typgleicher Fahrzeuge. Deshalb bittet das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei nochmals um Zeugen, die insbesondere im nordöstlichen Stadtgebiet verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen oder sonstige verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.



Pkw entwendet

Treuchtlingen. In der Nacht von Sonntag auf Montag (20./21.06.2021) entwendeten Unbekannte einen Pkw von einem Parkplatz am Bahnhof. Die Polizei sucht Zeugen. Im Zeitraum zwischen 22:00 Uhr am Sonntag und 03:30 Uhr am Montagmorgen hatten unbekannte Täter einen BMW 320d von einem Parkplatz an der Dürerstraße entwendet. Das Fahrzeug trägt das amtliche Kennzeichen B-MF 2794 und hat einen Zeitwert von etwa 33.000 Euro. Die Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem Diebstahl übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die Hinweise zu dem Verbleib des Fahrzeugs oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Unerlaubte Chemikalienentsorgung sorgt für größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei

Heilsbronn. Am Samstagabend (19.06.2021) wurden in mehreren Altglascontainern in Ketteldorf (Gemeindeteil v. Heilsbronn, Lkrs. Ansbach) unsachgemäß entsorgte Chemikalien aufgefunden, nachdem die Container zu brennen angefangen hatten. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Gegen 18:30 Uhr teilte eine Zeugin brennende Altglascontainer in Ketteldorf mit. Die alarmierten freiwilligen Feuerwehren Heilsbronn und Ketteldorf versuchten den Brand mittels Wasser zu löschen, worauf sich das Feuer verstärkte. Daraufhin leerte die Feuerwehr den Container und stellte mehrere Gebinde unterschiedlicher Chemikalien fest. Da diese Chemikalien offensichtlich auf Wasser reagierten, stellte die Feuerwehr die Löscharbeiten vorerst ein und alarmierte den Gefahrguttrupp der Ansbacher Feuerwehr. Zur Beurteilung der Stoffe trennten die Kräfte des Gefahrguttrupps zunächst die Chemikalienbehälter vom Altglas und kategorisierten diese. Bei der Entleerung zweier weiterer Altglascontainer wurden ebenfalls Chemikalienbehälter aufgefunden. Die Behälter sowie das verunreinigte Altglas wurden separat gesammelt und als Beweismittel sichergestellt. Im Zuge der Reinigungs- und Löscharbeiten kam es zu kleineren Explosionen, wodurch jedoch niemand verletzt wurde. Für die Anwohner bestand zu keiner Zeit eine Gefahr, eine Evakuierung war daher nicht erforderlich. Mittels Lautsprecherdurchsagen wurden die Bewohner jedoch vorsorglich darum gebeten, in ihren Häusern zu bleiben. Das Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen hierzu übernommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die entsprechende Beobachtungen an den Altglascontainern gemacht haben oder Hinweise zur Herkunft der Chemikalien machen können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.




Frau in Zirndorf sexuell belästigt

Zirndorf. Am Samstagabend (19.06.2021) belästigte ein 34-jähriger Mann eine Frau in Zirndorf in sexueller Art und Weise. Beamte der PI Zirndorf konnten ihn im Rahmen der Fahndung festnehmen. Die Geschädigte lief kurz vor 22:00 Uhr vom Bibert Bad in Richtung der Schrebergärten. In der Frauenschlägerstraße lief ein Mann an ihr vorbei und fasste ihr an die Brust. Danach entfernte er sich in Richtung des örtlichen Fischereivereins (Volkhardstraße). Die Frau verständigte umgehend die Polizei und konnte eine sehr gute Beschreibung des Mannes abgeben. Beamte der PI Zirndorf trafen den Tatverdächtige im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung auf dem Bibert Radweg an. Beim Erblicken der Streife versuchte der Mann zu flüchten, was ihm jedoch nicht gelang. Die Beamten nahmen ihn in Gewahrsam und brachten ihn zur Dienststelle. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von ca. 1,6 Promille. Der 34-Jährige muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung verantworten.



Körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen

Erlangen. Am späten Freitagabend (18.06.2021) wurde ein 20-jähriger Mann im Erlanger Stadtteil Loewenich aus einer Gruppe heraus angegriffen und verletzt. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen. Gegen 23:30 Uhr lief der Geschädigte mit seiner Begleiterin auf dem Bürgermeistersteg in südliche Richtung. Am Beginn der Brücke standen etwa 7 bis 8 junge Männer. Ein Mann sprach den Geschädigten aus der Gruppe heraus an, woraufhin dieser weiter lief. Die Gruppe verfolgte die beiden, es entwickelte sich ein Streitgespräch. Ein bislang unbekannter Mann aus der Gruppe ging auf den Geschädigten zu und forderte ihn auf, ihm seine Sonnenbrille auszuhändigen, was dieser verweigerte. Daraufhin packte der Unbekannte den 20-Jährigen und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Der Geschädigte fiel zu Boden und war hier kurzzeitig bewusstlos. Der unbekannte Täter entfernte sich mit seinen Begleitern in südliche Richtung. Der 20-Jährige wurde zur Abklärung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Kriminaldauerdienst war zur Spurensicherung am Tatort. Die weitere Sachbearbeitung wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung sowie Körperverletzung wird von der Kriminalpolizei in Erlangen übernommen. Zeugen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben oder Angaben zu dem unbekannten Täter bzw. der Personengruppe machen können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0911/2112-3333 zu melden.



Exhibitionist in Ansbach aufgetreten

Ansbach. Am Samstagvormittag (19.06.2021) zeigte sich ein bislang unbekannter Mann einer Frau in der Nähe eines Spielplatzes in Ansbach in exhibitionistischer Art und Weise. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Die Geschädigte hielt sich gegen 11:00 Uhr mit ihren Kindern auf dem Spielplatz im Hofgarten (Bahnhofstraße) auf. Sie bemerkte einen Mann, der auf einer naheliegenden Parkbank saß, sie immer wieder ansah und Bewegungen über seiner Hose an sich durchführte. Die Frau erwiderte seine Blick woraufhin sich der Mann kurzzeitig entfernte. Wenig später sah die Geschädigte ihn erneut auf einer etwas weiter entfernten Parkbank sitzen. Hier zeigte er sich nun in schamverletzender Art und Weise. Die Frau verständigte über ihr Handy die Polizei, woraufhin der Mann in westliche Richtung weg ging. Die auf dem Spielplatz spielenden Kinder haben nach Aussage der Geschädigten nichts mitbekommen. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung verlief ohne Ergebnis. Beschreibung des unbekannten Mannes:

ca. 35 Jahre, ca. 180 cm, kurze Haare, 3-Tage-Bart. Er trug ein blaues Hemd, eine khaki-farbene Hose und eine Basecap (Schirmmütze).

Die Kriminalpolizei in Ansbach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die Angaben zur Tat oder dem unbekannten Täter machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.




Betriebsunfall in Weihenzell: 29-jähriger Mann schwer verletzt

Ansbach. Am Freitagnachmittag (18.06.2021) ereignete sich in einem Sägewerk in Weihenzell (Lkrs. Ansbach) ein Betriebsunfall. Ein 29-jähriger Mitarbeiter erlitt schwere Verletzungen. Der 29-Jährige führte gegen 13:45 Uhr Holzarbeiten in einem Sägewerk in Neumühle bei Weihenzell durch. Als ein Rüttelband blockierte wollte der Mitarbeiter den Defekt beheben. Aus bislang völlig unbekannter Ursache kam es hierbei zu einer Verpuffung und einer ca. drei Meter hohen Stichflamme. Der 29-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht werden. Durch die große Hitze entstanden kleinere Glutnester in der Halle, die aber keinen größeren Brand zur Folge hatten. Im Einsatz waren die umliegenden freiwilligen Feuerwehren sowie das THW. Der entstandene Sachschaden kann bis dato nicht beziffert werden. Die Ansbacher Kriminalpolizei sicherte Spuren vor Ort und übernimmt die weiteren Ermittlungen bzgl. der Unfallursache.



Größerer Polizeieinsatz in der Nürnberger Südstadt

Nürnberg. Am Freitagnachmittag (18.06.2021) kam es im Zuge einer Bedrohungslage zu einem größeren Polizeieinsatz. Ein 32-jähriger Mann wurde durch Spezialkräfte der Polizei festgenommen. Gegen 13:15 Uhr bedrohte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Wendlerstraße einen Nachbarn. Der 32-jährige Mann erschien an der Wohnungstür des Geschädigten und schlug mit einem unbekannten Gegenstand mehrfach auf diese ein. Im Anschluss daran entfernte er sich in seine eigene Wohnung im Dachgeschoss. Da sich der 32-Jährige offenbar in einem psychisch sehr angeschlagenen Zustand befand und nicht ausgeschlossen werden konnte, dass weiterhin eine Gefahr von ihm ausgeht, wurden Beamte der PI Nürnberg-Süd, sowie Einsatzkräfte der PI Spezialeinheiten und der Verhandlungsgruppe hinzugezogen. Nachdem jegliche Kommunikationsversuche scheiterten und der Mann sich weigerte, aus der Wohnung heraus zu kommen, erfolgte der Zugriff durch das SEK. Die Beamten nahmen den Mann widerstandslos in seiner Wohnung fest. Im Einsatz waren zudem Kräfte der Berufsfeuerwehr Nürnberg (Wachen 2 und 3) die vor dem Anwesen sogenannte Sprungretter (umgangssprachlich Sprungtuch) zum Schutz des 32-Jährigen aufbauten. Auf Grund seines psychischen Ausnahmezustands wurde der Mann in einer Fachklinik untergebracht. Im Rahmen des Polizeieinsatzes war die Wendlerstraße voll gesperrt. Auch in den umliegenden Straßen kam es im Berufsverkehr zu Behinderungen.



Aufzuchtanlage und weitere Drogen sichergestellt

Nürnberg. Ein Einsatz der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd führte am Donnerstagabend (17.06.2021) u. a. zum Auffinden einer Aufzuchtanlage für Betäubungsmittel. Gegen einen 24-Jährigen ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen des Verdachts des Drogenhandels. Gegen 21:30 informierte die Integrierte Leitstelle die Polizei, weil sie zu einer schwer verletzten Person in den Stadtteil Herpersdorf gerufen wurden. Eine Frau hatte sich an einer zerbrochenen Glastür schwere Handverletzungen zugezogen und benötige medizinische Hilfe. In der Wohnung trafen die eingesetzten Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd mehrere Personen an, darunter die stark blutende Frau. Sie wurde bereits durch den Rettungsdienst behandelt und anschließend ins Krankenhaus gefahren. Nach den Angaben der 23-Jährigen war es zwischen den Personen zum Streit gekommen in dessen Verlauf sie die Glasscheibe der Tür eingeschlagen und sich dabei erheblich verletzt haben soll. In der Wohnung fiel den Polizeibeamten allerdings nicht nur die zerbrochene Glastür auf. In einem Raum lagen diverse mutmaßliche Betäubungsmittel sowie die dazugehörigen szenetypischen Utensilien, die auf einen möglichen Drogenhandel schließen ließen. Außerdem fanden die Polizeibeamten eine augenscheinliche Drogen-Aufzuchtanlage. Die Beweismittel wurden sichergestellt. Gegen einen 24-jährigen Mann ermittelt nun das Fachkommissariat wegen des Verdachts des Drogenhandels. Gegen die 23-Jährige wurden Ermittlungen wegen Sachbeschädigung eingeleitet.



Exhibitionist trat im Stadtpark in Erscheinung

Nürnberg. Am Donnerstagabend (17.06.2021) trat ein Exhibitionist im Nürnberger Stadtpark in Erscheinung. Der Mann flüchtete, nachdem er angesprochen wurde. Gegen 21:45 Uhr wurde ein Besucher des Stadtparks auf einen Mann aufmerksam, welcher in einem Gebüsch nordöstlich des Kinderspielplatzes stand. Als der Besucher nachsah, bemerkte er, dass der Unbekannte an seinem Geschlechtsteil manipulierte und kurz darauf flüchtete. Der Unbekannte soll circa 40 – 50 Jahre alt gewesen sein und sprach deutsch ohne erkennbaren Akzent. Näher konnte der Mann nicht beschrieben werden. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333

Hakenkreuz in Fenster gekratzt

Eckental. Im Zeitraum von Montagabend (14.06.2021) bis Donnerstagvormittag (17.06.2021) kratzten bislang unbekannte Täter ein Hakenkreuz in die Fensterscheibe einer Sporthalle in Eckental (Lkrs. Erlangen-Höchstadt). Die Kriminalpolizei Erlangen sucht Zeugen. Die Unbekannten kratzten mit einem bislang unbekannten, spitzen Gegenstand ein Hakenkreuz in ein Fenster der Sporthalle in der Nelkenstraße. Hierbei entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.Das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit sind Beamte zur Spurensicherung vor Ort. Die Ermittler bitten Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.




Falsche Telekommitarbeiter bestehlen alte Frau

Nürnberg. Am Donnerstagnachmittag (10.06.2021) ließ eine Seniorin aus dem Nürnberger Stadtteil Bielingplatz einen angeblichen Telekommitarbeiter in ihr Haus. Nachträglich stellte sie fest, dass ein Mittäter des Mannes mehrere tausend Euro gestohlen hatte. Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht Zeugen. Die hochbetagte Rentnerin war gerade mit Gartenarbeiten beschäftigt, als sie ein unbekannter Mann höflich ansprach. Er wäre damit beauftragt worden das Telefon, die Elektrik und den Stromzähler der Frau zu überprüfen. Aufgrund des sympathischen Auftretens des Trickdiebes ließ die Frau ihn tatsächlich ins Haus. Während der falsche Handwerker die Frau mit angeblichen Prüfarbeiten an Telefonkabeln und am Fernseher ablenkte, betrat mutmaßlich ein Mittäter heimlich das Haus. Der Unbekannte durchsuchte unbemerkt die Wohnräume der Seniorin und stahl mehrere tausend Euro sowie zwei Bankkarten aus einer Handtasche.

Das zuständige Fachkommissariat für Trickbetrug der Nürnberger Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen in der Sache aufgenommen und sucht Zeugen, die am Tattag in der Lerchenbühlstraße verdächtige Personen bemerkt haben. Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst (KDD) Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.

Den falschen Handwerker beschrieb die Geschädigte folgendermaßen:

   - ca. 40 Jahre alt
   - schlank
   - sprach hochdeutsch



Mann ohne Fahrschein verletzte Kontrolleure

Nürnberg. Gleich zweimal trafen Kontrolleure der Nürnberger Verkehrsbetriebe am Mittwochnachmittag (16.06.2021) einen Mann an, der ohne Fahrschein mit der U-Bahn unterwegs war. Bei dem Versuch, sich seiner Überprüfung gewaltsam zu entziehen, verletzte der 24-Jährige drei Kontrolleure. Zunächst war der 24-Jährige um kurz nach 13:30 Uhr in der Linie U2 in Richtung Röthenbach unterwegs. Da er keinen Fahrschein vorweisen konnte, sollten an der Haltestelle Opernhaus seine Personalien aufgenommen werden. Auf dem Bahnsteig nutzte der junge Mann allerdings eine günstige Gelegenheit zur Flucht und entkam zunächst, ohne seine Personalien angegeben zu haben. Als die Kontrolleure wenig später in einem anderen U-Bahnzug in Richtung Röthenbach tätig waren, stießen sie erneut auf den Tatverdächtigen. Wiederum hatte er kein Ticket gelöst. Der 24-Jährige versuchte abermals, sich seiner Überprüfung zu entziehen. Bei dem Versuch, den renitenten Schwarzfahrer festzuhalten, verletzten sich letztlich drei Angestellte der Verkehrsbetriebe. Trotz Gegenwehr gelang es den Angestellten diesmal jedoch, den Schwarzfahrer bis zur Endhaltestelle in Röthenbach festzuhalten. Dort nahm eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West den 24-Jährigen in Empfang. Gegen ihn leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichen von Leistungen und Körperverletzung ein.

Autokorso und Böllerwurf am Plärrer

Nürnberg. Am späten Mittwochabend (16.06.2021) kam es nach einem Fußballspiel der UEFA EURO 2020 zu einem Autokorso am Nürnberger Plärrer. Ein Polizeibeamter wurde durch die Zündung eines Böllers leicht verletzt. Gegen 23:00 Uhr fanden sich nach einem Gruppenspiel der UEFA EURO 2020 circa 120 Anhänger der Siegermannschaft am Nürnberger Plärrer ein, um den Sieg lautstark zu bejubeln. Zeitgleich bildete sich ein Autokorso rund um den Plärrer, an welchem circa 30 Fahrzeuge teilnahmen. Die Fahrzeuge befuhren den Plärrer unter Beachtung der Verkehrsregeln im Kreis. Da immer wieder Personen unkontrolliert die Straße betraten, sperrte die Polizei die Zufahrt von der Südlichen Fürther Straße zum Plärrer, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Eine größere Behinderung des Fahrzeugverkehrs war zu dieser Uhrzeit nicht gegeben. Gegen Mitternacht wurden die Teilnehmer des Autokorsos, als auch die Personen, welche sich im Bereich des Plärrers befanden, aufgefordert die Jubelfeier zu beenden. Alle Personen verhielten sich hierbei kooperativ und kamen der Aufforderung friedlich nach, sodass sich kurze Zeit später keine feiernden Personen mehr im Bereich des Plärrers aufhielten. Insgesamt verlief die spontane Jubelfeier ohne größere Sicherheitsstörungen. Ein 32-jähriger Mann musste jedoch unter Anwendung von unmittelbarem Zwang vorläufig festgenommen werden. Der Mann wird verdächtigt einen Böller gezündet zu haben. Durch die Zündung des Böllers wurde ein Polizeibeamter von herumgeschleuderten Kleinteilen leicht verletzt. Bei der anschließenden Festnahme beleidigte der 32-Jährige die Beamten und versuchte sich gewaltsam der polizeilichen Maßnahmen zu entziehen. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.




Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Nürnberg. Gestern (16.06.2021) ereignete sich ein Verkehrsunfall in Altenfurt, bei dem ein 69-jähriger Radfahrer schwer verletzt wurde. Kurz nach 18:00 Uhr befuhr der 69-Jährige den Radweg auf der linken Seite der Löwenberger Straße. Unvermittelt zog er dann von einem abgesenkten Bordstein auf die Fahrbahn direkt vor einen herannahenden BMW. Die Fahrerin des Pkw konnte einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden und erfasste den Radler. Der 69-Jährige stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Pkw-Fahrerin blieb unverletzt. Insgesamt war ein Sachschaden von etwa 8000 Euro entstanden.

Schüsse in Nürnberger Innenstadt: Tatverdächtiger stellt sich

Nürnberg. Ein 35-jähriger Mann steht im Verdacht, in der Nacht von Dienstag (15.06.2021) auf Mittwoch (16.06.2021) in der Innenstadt mehrere Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgegeben zu haben. Er stellte sich wenig später der Polizei. Gegen 01:30 Uhr hörten Passanten in der Johannesgasse mehrere Schussgeräusche und verständigten die Polizei. Sie konnten beobachten, dass ein Mann auf der Straße stand und mit einer Waffe hantierte. Die eintreffende Streife der PI Nürnberg-Mitte fand auf der Straße eine Patronenhülse auf. Zudem konnte sie durch ein Fenster im Erdgeschoss eine Waffe in der Wohnung liegend erkennen. Die Beamten betraten daraufhin die Wohnung und stellten eine PTB-Waffe und dazugehörige Munition sicher. Der Wohnungsinhaber war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr vor Ort bzw. hatte sich vor Eintreffen der Streife entfernt. Nachdem die Beamten zur weiteren Sachbearbeitung in der Dienststelle eingetroffen waren, meldete sich der Inhaber der Waffe. Er räumte ein, dass es sich um seine Waffe handelt, bestritt jedoch, mit dieser geschossen zu haben. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen eines Vergehens gegen das Waffengesetz gegen den 35-Jährigen ein. Zudem wird die Erteilung eines Waffenbesitzverbotes geprüft.




Betrüger mit Schockanruf erfolgreich

Nürnberg. Am Dienstagnachmittag (15.06.2021) wurde eine hochbetagte Seniorin aus dem Nürnberger Stadtteil Buchenbühl von Betrügern um ihre Ersparnisse gebracht. Im Glauben, ihrer Enkelin wäre ein Unglück zugestoßen, übergab sie mehrere zehntausend Euro. Nun ermittelt die Kriminalpolizei. Eine Betrügerin hatte die Geschädigte am Nachmittag angerufen und sich als ihre Enkelin ausgegeben. Sie erzählte der überraschten Rentnerin, dass sie einen schlimmen Autounfall gehabt hätte. Hierfür bräuchte sie einen Geldbetrag in Höhe von mehreren zehntausend Euro, um die Reparatur des Fahrzeugs zu bezahlen. Die Seniorin wollte ihrer vermeintlichen Enkelin aus der Notlage helfen und übergab hierfür kurz vor 17:00 Uhr mehrere zehntausend Euro an einen Mann. Doch dies genügte den Tätern noch nicht. Erneut rief die vorgetäuschte Enkelin bei der Geschädigten an und forderte zur Deckung weiterer Kosten des angeblichen Unfalls wiederum mehrere zehntausend Euro. Diesen Betrag händigte sie gegen 17:10 Uhr dem unbekannten Geldabholer auf der Straße aus. Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte die Situation und verständigte umgehend den Notruf der Polizei. Als die umgehend verständigten Streifen der Polizei am Übergabeort eintrafen, hatte der Geldabholer jedoch bereits das Weite gesucht. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Mann blieb erfolglos.

Der Geldabholer wurde durch den Nachbarn der Geschädigten folgendermaßen beschrieben:

Ca. 40 bis 45 Jahre alt
Ca. 175 cm groß
Südländer
Leichte Glatze
Kräftig gebaut
Helle Kleidung - beiges Oberteil
Trug eine beige Handtasche
Trug eine getönte Brille

Das zuständige Fachkommissariat für Trickbetrug der Nürnberger Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen in der Sache übernommen. Gesucht werden Zeugen, die den Geldabholer vor oder nach der Übernahme der Wertgegenstände in Buchenbühl bemerkt haben. Wer hat den Mann insbesondere in ein Fahrzeug steigen sehen? Möglicherweise steht auch ein grauer Minivan im Zusammenhang mit der Geldabholung. Wem ist in Buchenbühl zur Tatzeit ein solches Fahrzeug aufgefallen? Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst (KDD) Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.




Radfahrerin von Lkw erfasst und schwer verletzt

Nürnberg. Am Dienstagnachmittag (15.06.2021) ereignete sich im Nürnberger Stadtteil Schoppershof ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 53-jährige Radfahrerin wurde von einem Lkw erfasst und schwer verletzt. Der 32-jährige Fahrer eines Lkw fuhr gegen 13:50 Uhr auf der Äußeren Bayreuther Str. stadtauswärts. An der Kreuzung zur Welserstraße bog der Lkw nach rechts ab und erfasste eine die Welserstraße in gleiche Richtung querende Radfahrerin. Die 53-Jährige stürzte und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu. Sie wurde umgehend in ein Krankenhaus zur weiteren medizinischen Versorgung eingeliefert. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost und der Nürnberger Verkehrspolizei waren vor Ort, sperrten den Verkehr im betroffenen Bereich ab und leiteten erste Ermittlungen hinsichtlich der Unfallursache ein. Zur genauen Klärung der Geschehnisse wurden sie hierbei auch von einem Gutachter unterstützt. Noch ist unklar, ob die 53-jährige Frau zum Unfallzeitpunkt auf ihrem Rad fuhr oder es lediglich schob. Die Verkehrspolizei Nürnberg bittet deshalb Zeugen, die hierzu sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 0911 6583 – 1530 zu melden. Die Welserstraße ist nach wie vor (Stand 16:00 Uhr) für die Unfallaufnahme in südliche Richtung gesperrt. In dem Zusammenhang kommt es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im östlichen Nürnberger Stadtgebiet.




Vier Tatverdächtige nach Einbruch in Biergarten festgenommen

Nürnberg. In der Nacht von Montag (14.06.2021) auf Dienstag (15.06.2021) brachen mehrere Personen offenbar gemeinsam in einen Biergarten an der Wöhrder Wiese ein. Sie wurden noch vor Ort festgenommen. Gegen 02:30 Uhr beobachtete ein Zeuge mehrere Personen, die gerade in den Biergarten im Johann-Sörgel-Weg einstiegen. Hierzu schoben sie ein Rollo an der Verkaufshütte hoch und entwendeten aus dem Kühlschrank mehrere Flaschen Alkohol. Als die alarmierte Streife an der Örtlichkeit eintraf, versuchte ein Tatverdächtiger zu flüchten und warf dabei eine Tasche ins Gebüsch. Hierin befand sich neben diversen Alkoholika auch ein Ausweisdokument des Mannes (43). Beamte nahmen die anderen drei Männer (24, 25, 36), sowie den vormals Flüchtenden in Tatortnähe fest. Hierbei mussten die Beamten gegen zwei der Männer unmittelbaren Zwang anwenden. Bei der PI Nürnberg-Ost wurden die Tatverdächtigen erkennungsdienstlich behandelt. Zudem ordnete die Staatsanwaltschaft jeweils Blutentnahmen bei den merklich Alkoholisierten an. Der Kriminaldauerdienst sicherte Spuren am Tatort. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Nürnberger Kriminalpolizei übernommen.




Manipulationen an Geldautomaten festgestellt

Schwabach. Am Montagmittag (14.06.2021) stellten Wartungstechniker einer Bank in Schwabach fest, dass Unbekannte ein technisches Gerät an einem Geldautomaten angebracht hatten. Die Kriminalpolizei sucht nun Zeugen. Da der Geldautomat im Außenbereich der Bank in der Stadtparkstraße in den vergangenen Tagen mehrfach Fehlermeldungen erzeugt hatte, überprüfte ein Techniker das Gerät. Dabei bemerkte er eine technische Platine, die durch einen Unbekannten verdeckt an dem Automaten angebracht worden war. Das Fachkommissariat für Cybercrime der Schwabacher Kriminalpolizei hat nun Ermittlungen wegen des Verdachts der Fälschung von Zahlungskarten eingeleitet. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter Kartendaten von Bankkunden erlangen wollten. Die Kripo sucht nun Zeugen, denen im Zeitraum zwischen Montag (07.06.2021) und Mittwoch (09.06.2021) verdächtige Personen bei der besagten Bank aufgefallen sind. Wer hat ggf. ein auswärtiges Fahrzeug in der Nähe der Bank bemerkt? Hinweise hierzu nimmt der Kriminaldauerdienst (KDD) Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 entgegen. Allen Bankkunden, die Geld an dem Automaten abgehoben haben, wird empfohlen, die eigenen Bankkonten in der nächsten Zeit im Blick zu behalten. Soweit unregelmäßige Abbuchungen festgestellt werden, sollten sich die Geschädigten umgehend mit der Polizei in Verbindung setzen.




14-Jährige beleidigte Polizeibeamte und leistete erheblichen Widerstand

Nürnberg. Gestern Abend (14.06.2021) hatte eine 14-Jährige am Bahnhofsplatz eine Polizeikontrolle massiv gestört und anschließend Beamte beleidigt und Widerstand geleistet. Gegen 22:30 Uhr führten Polizeibeamte eine Personenkontrolle durch, die dann unvermittelt von dem Mädchen gestört wurde. Auf mehrere Platzverweise reagierte sie nicht und wurde anschließend selbst einer Kontrolle unterzogen. Dabei kündigte sie den Beamten Schläge an, beleidigte diese mit zahlreichen Schimpfworten und drohte, alle zu erstechen. Aufgrund ihres ständigen aggressiven Verhaltens musste die junge Frau schließlich gefesselt werden. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten ein Küchenmesser in ihrer Hosentasche und stellten es sicher. Die aggressive Jugendliche wurde zur Polizeiinspektion mitgenommen und nach erfolgter Sachbearbeitung wegen Widerstands, Bedrohung und Beleidigung zur Jugendschutzstelle verbracht.



Betrugsserie durch falsche Wunderheilerinnen

Nürnberg. Am Montagnachmittag (14.06.2021) wurde eine Seniorin im Nürnberger Stadtteil Langwasser Opfer falscher Wunderheilerinnen. Die Kriminalpolizei warnt vor der Betrugsmasche und sucht Zeugen der Tat. Bereits mehrfach hatte das Polizeipräsidium Mittelfranken über Betrug durch falsche Heilerinnen berichtet. Auch in diesem Fall wurde die Geschädigte gegen 13:00 Uhr in der Wettersteinstraße auf Russisch durch zwei unbekannte Frauen angesprochen. Diese eröffneten ihr, dass ihre Kinder verflucht wären. Um das Unheil abzuwenden wäre die Durchführung eines Rituals erforderlich. Die angeblichen Wunderheilerinnen überzeugten die hochbetagte Frau nun mit Gebeten und einer Ritualhandlung mit einem rohen Ei, dass sie tatsächlich übernatürliche Fähigkeiten hätten. Nun forderten sie die Geschädigte auf, Geld und Goldschmuck aus ihrer Wohnung zu holen. Die Seniorin tat wie geheißen und händigte mehrere tausend Euro und Goldschmuck an die angeblichen Wunderheilerinnen aus. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat nun Ermittlungen wegen Trickdiebstahls aufgenommen. Die Polizei geht davon aus, dass der Fall Teil der Serie ist, über die schon mehrfach berichtet wurde. Nun sucht die Polizei insbesondere russischsprachige Zeugen, die in der letzten Zeit ebenfalls durch die Trickbetrügerin angesprochen wurden. Zudem werden Zeugen gesucht, die im Tatzeitraum die beiden Frauen in Nürnberg-Langwasser in der Wettersteinstraße bemerkt haben und insbesondere Angaben zur Fluchtrichtung oder einem Fahrzeug der Frauen machen können.
Die beiden Frauen werden folgendermaßen beschrieben:

ca. 50 Jahre, 160 cm groß, kräftig, trug eine lange, grau karierte Hose, hatte eine Tasche dabei

ca. 30 Jahre, 175 cm groß, kurze Haare

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst (KDD) Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.




Polizeieinsatz nach körperlichen Auseinandersetzungen in Nürnberg

Nürnberg. In der Nacht von Samstag (12.06.2021) auf Sonntag (13.06.2021) nutzten zahlreiche Personen den Nürnberger Kornmarkt und angrenzenden Hallplatz um zu feiern. Dabei kam es zu Handgreiflichkeiten zwischen Feiernden. Die Polizei musste einschreiten und wurde selbst Ziel von Angriffen. Aufgrund der guten Witterung nutzten zahlreiche Menschen in der Samstagnacht die Angebote der Außengastronomie in der Nürnberger Innenstadt. Auch auf dem Nürnberger Kornmarkt sammelten sich zuerst etwa 100 Personen um zu feiern. Mit Schließung der gastronomischen Angebote stieg die Zahl der Feierlustigen auf bis zu 200 Personen an. Zudem nutzte die sog. „Autoposer-Szene“ das Publikum, um die eigenen Fahrzeuge auf der Straße zu zeigen. Wegen möglicher Gefahren für alkoholisierte Passanten wurde der Kornmarkt zeitweise durch die Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Aufgrund der zunehmenden Alkoholisierung einzelner Personen wurde gegen diese ein Platzverweis ausgesprochen. Mehrere Feierlustige kamen den Anweisungen der Polizisten nicht nach und mussten aufgrund der hohen Alkoholisierung und der gezeigten Aggression in Gewahrsam genommen werden.

Kurz vor 03:00 Uhr kam es am Hallplatz zu einem Handgemenge zwischen mehreren alkoholisierten Personen. Laut Zeugenaussagen warf hierbei ein junger Mann einen gläsernen Gegenstand in Richtung einer anderen Person. Daraufhin entwickelte sich ein lautstarker Streit, der durch die anwesenden Polizeikräfte geschlichtet werden sollte. Nun solidarisierten sich Unbeteiligte gegen die Maßnahmen der Polizei. Die Aggressionen konnten nur durch den Einsatz von Pfefferspray unterbunden werden. Im Rahmen der weiteren Klärung der Situation sollten von einer 19-Jährigen die Personalien erhoben werden. Im Zuge dessen schlug die junge Frau einem Polizeibeamten ins Gesicht und würgte ihn leicht am Hals. Aufgrund ihrer Alkoholisierung und der gezeigten Aggression gegen Dritte musste sie zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden. Gegen 03:45 Uhr wurde durch einen Unbekannten eine Glasscheibe einer Werbetafel am Kornmarkt eingeschlagen. Drei flüchtende junge Männer konnten durch Polizeibeamte festgenommen werden. Die Polizei versucht nun zu klären, ob einer der Männer die Scheibe zerstört hat.




Zahlreiche Autos durch Jugendliche beschädigt

Nürnberg. In der Sonntagnacht (13.06.2021) beschädigten mehrere Jugendliche eine größere Zahl von Fahrzeugen im Nürnberger Stadtteil Marienberg. Die Polizei sucht nun Tatzeugen. Gegen 03:30 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale der mittelfränkischen Polizei mehrere Anrufe über drei Jugendliche ein, die durch die Christian-Wildner-Straße ziehen und von den dort geparkten Fahrzeugen Spiegel abtreten sollen. Tatsächlich konnten die umgehend anfahrenden Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost bei über 20 Fahrzeugen Beschädigungen feststellen. Hierbei hatten die Unbekannten nicht nur Spiegel abgetreten, sondern auch Scheibenwischer abgerissen und Kratzer in den Lack der Fahrzeuge geritzt. Der Gesamtschaden kann aktuell noch nicht beziffert werden. Die Polizei sucht nun Zeugen, welche die Tatverdächtigen in der Christian-Wildner-Straße oder bei ihrer anschließenden Flucht bemerkt haben. Sie werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911/9195-0 bei der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost zu melden.



Schwerer Verkehrsunfall auf der B14 bei Gutzberg

Stein. In der Samstagnacht (12.06.2021) kollidierte auf der B14 bei Gutzberg ein Pkw mit einem Lkw. Durch den Aufprall wurden mehrere Personen verletzt. Kurz nach 04:00 Uhr war ein 52-jähriger Mann mit einem 7,5-Tonner auf der B14 in Fahrtrichtung Ansbach unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen bremste der Lkw-Fahrer bei Gutzberg seinen Lastwagen. Zur gleichen Zeit war ein 24-Jähriger mit einem Seat und drei Beifahrern in gleicher Fahrtrichtung auf der Straße unterwegs. Der Pkw kollidierte mit dem stehenden Lkw. Dabei wurde ein 21-jähriger Beifahrer schwer verletzt und musste zur Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Auch der Pkw-Fahrer sowie die beiden anderen Beifahrer wurden durch den Aufprall verletzt und mussten ärztlich behandelt werden. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen zur Klärung der Unfallursache an.



Handgranate bei Gartenarbeiten gefunden

Nürnberg. Am Freitagnachmittag (11.06.2021) fand ein Mann im Nürnberger Stadtteil Ziegelstein eine Handgranate bei Arbeiten in seinem Garten. Das Sprengmittel wurde durch Spezialisten des Landeskriminalamtes geborgen und an einem sicheren Ort gesprengt. Ein 48-jähriger Nürnberger hatte am Freitagnachmittag in seinem Garten einen 40 Jahre alten Holzzaun abgebaut. Er staunte nicht schlecht, als bei den Grabarbeiten eine Handgranate zum Vorschein kam. Da der Mann selbst früher bei der Bundeswehr gedient hatte, konnte er seinen Fund sofort richtig einordnen und rief umgehend die Polizei. Spezialisten des Landeskriminalamtes überprüften den Fund und stellten fest, dass es sich tatsächlich um eine echte Handgranate handelte. Diese wurde vorsichtig geborgen und an einem sicheren Ort außerhalb des Stadtgebietes kontrolliert gesprengt.



Exhibitionist aufgetreten

Fürth. Am Samstagvormittag (12.06.2021) zeigte sich ein unbekannter Mann in Fürth einer 30-jährigen Frau in schamverletzender Art und Weise. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen des Vorfalls. Kurz vor 08:00 Uhr war die Geschädigte beim Joggen im Bereich des Schießangers in Fürth. Dort begegnete ihr ein Mann auf einem Fahrrad. Dieser folgte ihr über den Friedhofsteg, überholte sie mehrfach und wartete schließlich im Ufergebüsch auf die herannahende Frau. Dort zeigte er sich der Joggerin in schamverletzender Weise. Als die Geschädigte auf Höhe der Kläranlage eine weitere Passantin ansprach und um Hilfe bat, flüchtete der der Unbekannte mit seinem Fahrrad in stadteinwärts. Das zuständige Fachkommissariat der Fürther Kriminalpolizei hat nun Ermittlungen wegen Exhibitionistischer Handlungen aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen, die den Tatverdächtigen bemerkt haben. Die Joggerin beschrieb den Mann folgendermaßen:

   - Junger Mann zwischen 20 und 30 Jahre alt
   - Blonde Haare
   - Hellhäutig
   - Trug bei der Tatausführung keine Oberbekleidung - ein rotes 
     Shirt war an die Hose gebunden
   - Auf einem Rennrad unterwegs

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst (KDD) Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.


Fünf Sprayer festgenommen 

Fürth. Auf frischer Tat nahmen Beamte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (11.06.2021) in der Fürther Südstadt fünf Tatverdächtige fest. Die Personen stehen im Verdacht, zuvor eine Hauswand mit Graffitis besprüht zu haben. Kurz nach Mitternacht beobachtete ein aufmerksamer Bürger eine Personengruppe in der Amalienstraße, die eine Hauswand mit Graffitis besprühte. Die 5 Männer im Alter zwischen 20 und 21 Jahren liefen nach der Tatausführung zu Fuß Richtung Wiesengrund. Im Rahmen einer unmittelbar eingeleiteten Fahndung trafen Zivilbeamte die Personen in Tatortnähe an und unterzogen sie einer Kontrolle. Bei der Durchsuchung der Personen fanden die Beamten in einem Rucksack Utensilien zum Sprühen auf und stellten diese sicher. Des Weiteren stellten sie fest, dass sich an den Händen der Tatverdächtigen frische Farbreste befanden.Die Staatsanwaltschaft ordnete bei einem der Verdächtigen eine Durchsuchung seiner Wohnung an. Die Beschuldigten müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung verantworten.




Exhibitionist in S-Bahn aufgetreten: Festnahme in Altdorf

Altdorf b.Nürnberg. Beamte der Altdorfer Polizeiinspektion nahmen am Donnerstagnachmittag (10.06.2021) einen 20-jährigen Mann in der Altdorfer Innenstadt fest. Er steht im Verdacht, zuvor in der S-Bahn als Exhibitionist aufgetreten zu sein.Eine jun ge Frau erstattete Anzeige bei der Polizeiinspektion Altdorf weil sich ihr ein Mann in der S-Bahn zuvor in exhibitionistischer Weise gezeigt hatte. Die Geschädigte war zuvor mit der S-Bahn von Nürnberg in Richtung Altdorf gefahren. Ihr fiel ein unbekannter junger Mann auf, der sie fortwährend beobachtete und onanierte. Am Bahnhof Altdorf stieg der unbekannte Täter schließlich aus. Wenige Stunden nach der Anzeigenerstattung sah die Geschädigte den unbekannten Täter erneut im Altdorfer Stadtgebiet und rief umgehend den Notruf. Eine Streife der Polizeiinspektion Altdorf nahm den 20-jährigen Tatverdächtigen kurz darauf fest. Gegen ihn wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen eingeleitet.


Räuber war schnell gefasst

Nürnberg. Nur wenige Minuten nach einem Raubdelikt im Nürnberger Stadtteil Sündersbühl nahmen Polizeibeamte der Inspektion Nürnberg-West am frühen Freitagmorgen (11.06.2021) den mutmaßlichen Täter fest. Die Tatbeute wurde ebenfalls sichergestellt. Gegen 01:30 Uhr lief der 51-jährige spätere Geschädigte auf dem Gehweg in der Rothenburger Straße. Etwa auf Höhe der Holzschuherstraße kam ein ihm unbekannter Mann auf ihn zu und fragte ihn, was sich in der mitgeführten Tasche befinde. Der 51-Jährige ging nicht näher darauf ein und wollte seinen Weg fortsetzen. Unvermittelt griff der zunächst unbekannte Täter zu, entriss dem Opfer schließlich die mitgeführte Stofftasche und flüchtete in Richtung Pferdemarkt. Der 51-Jährige, der unverletzt blieb, bat einen am nahegelegenen Taxistand wartenden Taxifahrer um Hilfe und verständigte anschließend die Polizei.



Die Einsatzzentrale Mittelfranken leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Räuber ein. Nur wenige Minuten später trafen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West einen Mann in Tatortnähe an, dessen Aussehen mit der detaillierten Personenbeschreibung übereinstimmte. Als er die Streifen sah, flüchtete er, konnte jedoch eingeholt und festgenommen werden. Im Rahmen einer Absuche des Fluchtweges fanden Einsatzkräfte schließlich eine Tasche, in der sich auch das mutmaßliche Diebesgut, ein Laptop im Wert von mehreren hundert Euro, befand. Der 20-jährige Tatverdächtige wurde daraufhin zur Dienststelle gebracht. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von rund einem Promille. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen sowie die Spurensicherung durch. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen des Verdachts des Raubes ermittelt. Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei.


Sachbeschädigung durch Graffiti: Mehrere Tatverdächtige festgenommen

Nürnberg. Am Mittwochabend (09.06.2021) nahmen Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg-West im Stadtteil Muggenhof fünf Graffiti-Sprayer fest. Diese hatten die Wände eines Geschäfts großflächig mit politischen Parolen beschmiert. Gegen 20:30 Uhr meldete sich eine Zeugin beim Notruf der Polizei. Sie hätte beobachtet, wie fünf Jugendliche großflächig Parolen auf Wände eines Geschäfts in der Fürther Straße gesprüht hatten. Die umgehend zum Tatort fahrenden Streifen der zuständigen Polizeiinspektion konnten vor Ort drei junge Männer und zwei junge Frauen festnehmen. Die mutmaßlich von der Gruppe genutzten Spraydosen wurden vor Ort sichergestellt. Da Graffiti-Sprüher in der Regel ihre „Werke“ fotografieren, wurden auch die Smartphones der Festgenommenen beschlagnahmt. Durch die Auswertung der Geräte soll herausgefunden werden, ob die Tatverdächtigen möglicherweise noch Urheber weiterer Graffiti-Schmierereien sind. Vier der Tatverdächtigen wurden zudem erkennungsdienstlich behandelt. Nach der Sachbearbeitung wurden die fünf Personen wieder entlassen. Sie erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung. Hinzu kommen mögliche zivilrechtliche Forderungen des Eigentümers des Gebäudes zur Beseitigung des Schadens.




Mehrere Trickdiebstähle in Supermärkten

Mittelfranken. In den vergangenen Tagen waren Trickdiebe in verschiedenen Supermärkten in Nürnberg und Fürth am Werk. Die Geschädigten wurden abgelenkt und dabei die Geldbörsen aus dem Einkaufswagen gestohlen. Die Polizei prüft, ob es sich um eine Serie handelt und rät zur Vorsicht. Seit Beginn der Woche wurden bei der mittelfränkischen Polizei sieben Fälle des Trickdiebstahls in Supermärkten angezeigt. Die Vorgehensweise der unbekannten Diebe war hierbei jeweils ähnlich. So sprach ein unbekannter Mann am Mittwoch (09.06.2021) gegen 11:30 Uhr eine betagte Seniorin in einem Geschäft in der Gabelsberger Straße in Fürth an. Während der mutmaßliche Trickdieb die Frau ablenkte, entwendete ein zweiter Mann die Geldbörse der Geschädigten. Diese war in der Handtasche im Rollator der Seniorin verstaut. Die Diebe erbeuteten mehrere hundert Euro. Aufgrund des kurzen Kontakts konnte die Frau den Mann nur grob beschreiben. Der „Ablenker“ war ca. 175 cm groß und kräftig gebaut. Er sprach deutsch mit osteuropäischem Akzent. Ein  weiterer Fall ereignete sich ebenfalls am Mittwoch (09.06.2021) gegen 11:30 Uhr in der Laufamholzstraße in Nürnberg. Auch in diesem Fall war eine Rentnerin mit einem Rollator Ziel von Trickdieben. Während ein Mann im Alter zwischen 30 und 40 Jahren die Geschädigte ansprach, stahl ein Unbekannter ihren Geldbeutel aus der Gehhilfe. Der „Ablenker“ war ca. 180 cm groß, schlank, hatte kurze Haare und osteuropäisches Erscheinungsbild.

Der dritte Fall ereignete sich am Mittwoch (09.06.2021) zwischen 11:30 Uhr und 12:00 Uhr in der Nürnberger Ostendstraße. Dort wurde eine Seniorin in einem Verbrauchermarkt von einer jungen Frau angesprochen. Während diese die Geschädigte ablenkte, nahm ein unbekannter Mittäter ihre Geldbörse aus dem Einkaufswagen. Mit der EC-Karte der Bestohlenen hoben die Trickdiebe kurz darauf bei einer Bank mehrere hundert Euro ab. Die „Ablenkerin“ war laut Aussage der Rentnerin ca. 160 cm groß, schlank, eine südländische Erscheinung und hatte schulterlange Haare.

Die Polizei sucht nun Zeugen, denen die Trickdiebe möglicherweise in einem Supermarkt aufgefallen sind:

Wer hat auffällige Personen bemerkt, die gezielt Senioren angesprochen haben? Wem sind insbesondere zu den genannten Tatzeiten in den jeweiligen Verbrauchermärkten Personen aufgefallen, die auf die Beschreibung passen?

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst (KDD) Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.

Weiterhin rät die Polizei zur Vorsicht:

   - Lassen Sie Ihre Geldbörse beim Einkaufen nicht unbeaufsichtigt 
     zurück
   - Tragen Sie Ihre Handtasche und Ihren Geldbeutel möglichst dicht 
     am Körper
   - Behalten Sie Ihren Einkaufswagen im Blick, wenn Unbekannte Sie 
     beim Einkaufen ansprechen



Erneuter Sprinterdiebstahl im Stadtgebiet

Nürnberg. Wie bereits berichtet, entwendeten Unbekannte in den vergangenen Tagen zwei Transporter im Stadtgebiet. In der vergangenen Nacht (09./10.06.2021) wurde ein weiterer hochwertiger Sprinter gestohlen. Im Zeitraum zwischen Dienstag (01.06.2021) 15:00 Uhr und Dienstag (08.06.2021) 09:00 Uhr entwendeten die Unbekannten einen weißen Transporter der Marke Daimler, Typ Sprinter, der in der Neumeyerstraße Ecke Äußere Bayreuther Straße geparkt war. An dem Fahrzeug waren die amtl. Kennzeichen N-PK 126 angebracht. Ein weiterer Diebstahl eines typgleichen Fahrzeuges wurde der Polizei am Mittwoch (09.06.2021) gemeldet. Dieser weiße Daimler Sprinter, der mit dem amtlichen Kennzeichen N-BO 591 versehen war, wurde im Zeitraum von Dienstag (08.06.2021) 23:00 Uhr bis Mittwoch (09.06.2021) 05:30 Uhr von einer Parkfläche in der Saalfelder Straße Ecke Weimarer Straße entwendet. Der dritte Diebstahl ereignete sich nun in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (09./10.06.2021) im Zeitraum zwischen 21:00 Uhr und 06:00 Uhr. Der Transporter war auf einem Parkplatz in der Äußeren Sulzbacher Straße 164 abgestellt worden. Das Fahrzeug (Marke Daimler, Typ Sprinter, weiße Farbe) hat einen Wert von mehreren zehntausend Euro. Das amtliche Kennzeichen des entwendeten Sprinters lautet N-AV 2611. Die Kriminalpolizei Nürnberg bittet Zeugen, die Hinweise zu den entwendeten Fahrzeugen geben können oder denen im Bereich des nordöstlichen Stadtgebiets verdächtige Personen aufgefallen sind, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

Einbruch in Fahrschule

Nürnberg. In der Nacht von Montag (07.06.2021) auf Dienstag (08.06.2021) brachen Unbekannte in Büroräume in der Nürnberger Innenstadt ein. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen. Ein Bild der Verwüstung bot sich am Dienstagmorgen gegen 09:45 Uhr nach einem Einbruch in eine Fahrschule am Willy-Brandt-Platz. In der Nacht haben sich Unbekannte offenbar gewaltsam Zutritt in die Räumlichkeiten verschafft. Der Schulungsraum der Fahrschule wurde verwüstet, ein Elektrogerät entwendet. Die Höhe des entstandenen Schadens ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei führt nun die weiteren Ermittlungen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Kriminalpolizei sucht Zeugen nach Transporterdiebstählen im Stadtgebiet

Nürnberg. In den vergangenen Tagen entwendeten unbekannte Täter zwei Transporter im nordöstlichen Stadtgebiet. Die Kriminalpolizei Nürnberg bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum zwischen Dienstag (01.06.2021) 15:00 Uhr und Dienstag (08.06.2021) 09:00 Uhr entwendeten die Unbekannten einen weißen Transporter der Marke Daimler, Typ Sprinter, der in der Neumeyerstraße Ecke Äußere Bayreuther Straße geparkt war. An dem Fahrzeug waren die amtl. Kennzeichen N-PK 126 angebracht. Ein weiterer Diebstahl eines typgleichen Fahrzeuges wurde der Polizei am Mittwoch (09.06.2021) gemeldet. Dieser weiße Daimler Sprinter, der mit dem amtlichen Kennzeichen N-BO 591 versehen war, wurde im Zeitraum von Dienstag (08.06.2021) 23:00 Uhr bis Mittwoch (09.06.2021) 05:30 Uhr von einer Parkfläche in der Saalfelder Straße Ecke Weimarer Straße entwendet. Der Wert der beiden Fahrzeuge liegt jeweils im unteren fünfstelligen Bereich. In beiden Fällen hat das Fachkommissariat für Kfz-Kriminalität der Nürnberger Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 entgegen.

Radfahrerin nach Verkehrsunfall schwer verletzt

Nürnberg. Am Dienstagmorgen (08.06.2021) ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Nürnberg-Gebersdorf. Eine 63-jährige Radfahrerin wurde hierbei schwer verletzt. Gegen 09:00 Uhr fuhr ein 55-jähriger Lkw-Fahrer die Gebersdorfer Straße in Richtung Fürth. Als er nach rechts in die Rothenburger Straße einbog, kollidierte er aus noch nicht geklärter Ursache mit einer 63-jährigen Radfahrerin, welche ebenfalls die Gebersdorfer Straße in Richtung Fürth fuhr. Die 63-jährige Frau erlitt hierbei schwere Verletzungen und wurde nach notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus gefahren. Der 55-jährige LKW-Fahrer blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock. Die Rothenburger Straße war für die Dauer der Bergungs- und Rettungsmaßnahmen für mehrere Stunden in stadteinwärtiger Richtung gesperrt. Hierdurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Nürnberger Verkehrspolizei übernahm die weiteren Ermittlungen vor Ort. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde zur Klärung der Unfallursache ein Sachverständiger hinzugezogen.



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