Vermisste Seniorin kniete im Weiher


WEIDEN. Die Suche nach einer vermissten 75-jährigen Frau aus Weiden konnte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erfolgreich beendet werden. Die Frau wurde nahezu unverletzt in den frühen Morgenstunden ihren Angehörigen übergeben.




Dass die Polizei nicht nur die Ärmel hochkrempelt, sondern auch die Hosenbeine, wenn es darauf ankommt, bewiesen zwei Beamte der VPI Weiden am 10.06.2021 gegen 01.00 Uhr.

Am Vortag, gegen 22.00 Uhr, meldete sich ein besorgter Ehemann aus Weiden bei der Polizeiinspektion in Weiden und berichtete, dass seine 75-jährige Ehefrau gegen 20.00 Uhr mit ihrem Hund die Wohnung zu einem Spaziergang verlassen hätte und bislang nicht zurückgekehrt sei.

Der Mann teilte weiter mit, dass die Ehefrau in letzter Zeit manchmal die Orientierung verlieren würde und er in großer Sorge sei.

Die PI Weiden leitete daraufhin umfangreiche Suchmaßnahmen mit hinzugezogenen Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Weiden und der Nachbardienststellen ein. Zudem wurde ein Hubschrauber und Unterstützung durch die Rettungshundestaffel angefordert.



Die koordinierte Zusammenarbeit führte schließlich gegen 01.00 Uhr zum Erfolg.

Zu dieser Zeit wurden aus dem Bereich des Pfreimter Weihers, von einer aufmerksamen Anwohnerin, Hilferufe gemeldet. Die in der Nähe an der Vermisstensuche beteiligten Beamten der VPI Weiden fanden kurz darauf die Rentnerin im Wasser des Rehmühlbaches kniend vor.

Die Beamten entledigten sich ihrer Schuhe und krempelten die Hosenbeine hoch und setzen unverzüglich zur Rettung der zwischenzeitlich kraftlosen Frau an. Die im Wasser kauernde Frau wurde von den Beamten gesichert und schließlich mit Hilfe einer Schleifkorbtrage der hinzueilenden Retter des BRK aus dem Wasser verbracht.

Nach Untersuchung und einer Erholung unter ärztlicher Aufsicht, konnte die Frau zusammen mit ihrem Ehemann nach Hause zurückkehren. Unklar blieb bislang, ob sich die Frau freiwillig zur Abkühlung in den Bach begeben hatte und dort stürzte oder aufgrund eines Unfalls ins Wasser fiel. Abschließend soll natürlich auch erwähnt werden, dass, neben dem Frauchen, auch der begleitende Hund dieses Abenteuer schadlos überstand und mit nach Hause durfte.




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