Unwetter beschäftigte Nürnberger Einsatzkräfte

 


NÜRNBERG. Kurz nach 16:00 Uhr kam es über weiten Teilen Nürnbergs zu einem sehr starken Unwetter. Die Auswirkungen beschäftigen die Feuerwehr Nürnberg, das THW Nürnberg und Einsatzkräfte der Wasserrettungsorganisationen.




Seit 16:20 Uhr sind sämtliche Freiwillige Feuerwehren Nürnbergs und die Einsatzkräfte der fünf Berufsfeuerwachen an über 165 Einsatzstellen im Einsatz. Die Einsatzstellen wurden durch die Leitstelle priorisiert und werden nach und nach abgearbeitet. Unterstützung erhält die Feuerwehr Nürnberg aktuell durch das THW Nürnberg und die Feuerwehr Erlangen.

Einsatzschwerpunkte sind in den Stadtteilen Gibitzenhof, Steinbühl, St. Leonhard und Eibach zu verzeichnen. In mehreren Unterführungen blieben Fahrzeuge im Wasser stecken. An drei dieser Einsatzstellen mussten Personen durch Einsatzkräfte aus den Fahrzeugen gerettet werden. An einem Wohngebäude zeigten sich unwetterbedingt plötzlich Risse. Es wurde nach Begutachtung durch einen Baufachberater für unbewohnbar erklärt. Sämtliche Bewohner konnten bei Verwandten oder Bekannten unterkommen.



Im Bereich der Diebacher Straße ist eine größere Anzahl von Einsatzkräften damit beschäftigt eine teilweise überflutete Baugrube der U-Bahn abzupumpen.

In der Kindermannstraße wurde eine Person gemeinsam von Einheiten der Feuerwehr und der Wasserwacht aus dem Wasser gerettet.

Zu diesen Einsätzen kam noch eine Vielzahl von, vermutlich durch Blitzschlag, ausgelösten Brandmeldeanlagen die kontrolliert werden mussten. Auch hier ist der Störungsdienst des Fernmeldebereichs der Feuerwehr Nürnberg im Einsatz.

Die Wetterlage hat sich aktuell etwas beruhigt. Die Einsatzlage wird die Einsatzkräfte aber sicher noch bis weit in die Nacht hinein beschäftigen. Über Personenschäden aufgrund der Unwettersituation liegen aktuell keine Informationen vor.



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