Unwettereinsätze laufen weiter: Bayreuther Feuerwehr zieht Bilanz


BINDLACH, LKR BAYREUTH. Am Samstagnachmittag, den 05.06.2021 war ein Starkregenereignis im nördlichen Stadtgebiet verantwortlich für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr. Auch der landkreis war schwer getroffen. In Bindlach ist die Feuerwehr im Dauereinsatz; in Kirchahorn werden pausenlos Sandsäcke befüllt.




Gegen 15.45 Uhr wurden die ersten Feuerwehrkräfte durch die integrierte Leitstelle Bayreuth/Kulmbach zu mehreren Unwettereinsätzen im Stadtgebiet alarmiert, dabei handelte es sich
im Schwerpunkt um vollgelaufene Keller und überflutete Fahrbahnen. Eine fehlerhaft ausgelöste Brandmeldeanlage am Oschenberg wurde ebenfalls zurückgesetzt. Als besonders betroffen zeigte sich im Laufe des Einsatzgeschehens der Bereich um die Hohe Warte, wo zahlreiche Keller überflutet wurden.

Im Industriegebiet Bayreuth Nord waren Gewerbeflächen in einer Dimension von mehreren tausend Quadratmetern vom Wasser zu befreien, hierzu wurden sowohl Tauchpumpen als auch Wassersauger eingesetzt. Die Koordination der Einsätze erfolgte durch die Kreiseinsatzzentrale in der Feuerwache Bayreuth. Zur Verpflegung der über sechs Stunden eingesetzten Kräfte wurde eine Verpflegungsstation im Feuerwehrgerätehaus Bayreuth Ost eingerichtet. Insgesamt waren 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bayreuth und Laineck bis in die späten Abendstunden hinein vor Ort um rund 50 Einsatzstellen abzuarbeiten.



Landkreis Bayreuth im Dauereinsatz

Während die Wehren der Stadt Bayreuth weitgehend zur Ruhe kommen konnten, spitzte sich die Lage vor allem im Raum Bindlach weiter zu. In der Nacht wurde auch das THW Pegnitz nachgefordert und selbst den ganzen Sonntag über wurden zigtausende Sandsäcke befüllt, um weitere Gebäude zu sicher. Ein Möbelhaus stand genau wie im letzten Jahr bereits wieder einen Meter unter Wasser und wurde von den Massen eingeschlossen. Auch andere Firmen im Umkreis waren wie abgeschnitten und mussten gesichert werden.

Hier die Erstmeldung vom Samstag

Sturm und starke Regenfälle haben zu zahlreichen Unwettereinsätzen der Feuerwehren im Kreis Bayreuth geführt. Auch die  Feuerwehr Pegnitz wurde alarmiert, um auszuhelfen. Die Polizei hat Unterstützung von der USK Nürnberg erhalten, weil neben der Unwetterlage auch weitere Einsätze abzuwickeln war. Beispielsweise ein Nachbarschaftsstreit in Neudorf und die Beobachtung der Tuningszene, weil erneut zahlreiche Fahrzeuge die Fränkische Schweiz und die Stadt Pegnitz besuchten. Die Polizei ist derzeit (17.22 Uhr) noch immer präventiv mit starken Kräften im Einsatz. Zudem laufe auch im Weidacher Forst bei Pegnitz ein größerer Feuerwehreinsatz.



 





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