Mit 4,16 und 2,40 Promille Atemalkohol unterwegs


Hof. Mit 4,16 und 2,40 Promille Atemalkohol kamen zwei Rumänen in der Nacht zum Sonntag (30. Mai) mit dem Zug aus Nürnberg am Hofer Hauptbahnhof an.




Der Zugbegleiter hatte die beiden Männer bereits im Bereich Hersbruck kontrolliert und gebeten ihre Fahrscheine vorzulegen. Zudem forderte er die 46- und 51-jährigen rumänischen Staatsangehörigen auf, unverzüglich einen Nasen-Mundschutz aufzusetzen. Die beiden stark alkoholisierten Reisenden konnten aber keine Fahrkarten vorweisen und verweigerten zudem trotz mehrmaliger Aufforderungen vehement einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Damit bat der Zugbegleiter die Bundespolizeiinspektion Selb im Revier am Hofer Hauptbahnhof telefonisch um Unterstützung. Nach Ankunft des Regionalexpress in Hof nahmen die Bundespolizisten die beiden Männer am Bahnsteig in Empfang und verbrachten sie mit zum Bundespolizeirevier.



Bei durchgeführten Atemalkoholüberprüfungen staunten selbst die Beamten nicht schlecht, da Werte von 4,16 und 2,40 Promille am Alkomaten angezeigt wurden. Während sich der 51-Jährige in Anbetracht des doch schon hohen Wertes noch in sehr guter körperlichen Verfassung befand, wurde für seinen trinkfreudigen Freund aufgrund seines Zustandes der Rettungswagen alarmiert. Der Notarzt ließ den 46-Jährigen auch zur Überwachung in das Klinikum einliefern und sein Kumpane konnte wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

Diese Trinktour wird für die beiden Rumänen nicht ohne Folgen bleiben, so stehen ihnen nicht nur Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen ins Haus, sondern es liegen auch Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung vor.



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