Frau (18) greift auf Flucht nach Dienstwaffe der Polizei


HOF. Der Sicherung am Holster und der schnellen Reaktion der Polizeibeamten ist es zu verdanken, dass am Dienstagvormittag eine 18-Jährige nicht in den Besitz einer Dienstwaffe gelangte.




Bereits am Montagabend zog sich die 18-Jährige, die sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, bei einem Zusammenstoß mit einem Auto leichte Verletzungen zu. Nachdem noch eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich war, sollte sie am Dienstagmorgen der Bezirksklinik überstellt werden. Gegen 8 Uhr flüchtete sie allerdings aus dem Krankenhaus. Eine herbeigeeilte Streifenbesatzung erkannte sie im Bereich der „Exner-Kreuzung“. Während der Beifahrer ausstieg und sie zu Fuß verfolgte, wende der Fahrer das Dienstfahrzeug.

Die junge Frau war indessen über die Kreuzung in Richtung Hans-Böckler-Straße gerannt. Dort drehte sie eine Schleife und lief zurück auf die Ernst-Reuter-Straße. Dabei sah sie sich nach dem verfolgenden Beamten um. Deswegen erkannte sie den Streifenwagen, der entgegen der Fahrtrichtung stadtauswärts in Schrittgeschwindigkeit unterwegs war, zu spät und rannte gegen den vorderen Kotflügel. Am Streifenwagen waren zudem Blaulicht und Martinshorn aktiviert.



Als die Beamten sie in Gewahrsam nehmen wollten, leistete die Frau heftige Gegenwehr. Dabei griff sie an die Dienstwaffe eines Beamten und versuchte, diese aus dem Holster zu ziehen. Die Holstersicherung und die schnelle Reaktion der Polizisten verhinderte die Wegnahme der Waffe.  Letztendlich fixierte das Streifenteam die Frau am Boden und legte ihr Handschellen an. Danach erfolgte der Vollzug der Unterbringung in der Bezirksklinik.

Die Aufnahme des Zusammenstoßes übernahm eine Streife der Verkehrspolizei Hof. Die 18-Jährige wird sich unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.



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