Neues Infos zum Unfall bei Weidensees


A9/WEIDENSEES. Am Samstagabend kam es auf der A 9 in Fahrtrichtung Süden an der Anschlussstelle Weidensees zu einem spektakulären Unfall.




Ein Angehöriger der US Streitkräfte (23) fuhr mit seinem VW Jetta mit hoher Geschwindigkeit auf der linken Spur. Auf Höhe der Ausfahrt Weidensees forderte das Navi den Fahrer auf, die Autobahn zu verlassen. Der Fahrer wechselte daraufhin in die Ausfahrt, verlor aufgrund der nicht angepassten Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte in den Grünstreifen.

Dort stellte sich das Fahrzeug zuerst quer, flog ca. 30 Meter über die Schutzplanke und den angrenzenden Wildschutzzaun und landete einige Meter unterhalb der Autobahn im Bereich von mehreren Überlaufbecken. Nach einem weiteren Überschlag kam das Auto auf dem Dach totalbeschädigt am Ufer eines Wasserbeckens mit der Fahrzeugfront im Wasser zum Liegen.



Der Fahrer konnte sich zum Glück selbstständig aus dem Fahrzeugwrack befreien und robbte aus dem Gefahrenbereich. Durch die Polizei und die Feuerwehren aus Pegnitz und Plech wurde die Unfallstelle abgesichert, dem Verletzten Erste-Hilfe geleistet und die Unfallstelle und der Pkw nach weiteren Mitfahrern abgesucht. Nach einer medizinischen Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt wurde der schwerverletzte Fahrer mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Bayreuth verbracht und dort stationär aufgenommen.

Für die Landung des Rettungshubschraubers, für die Unfallaufnahme und die Fahrbahnreinigung musste die Ein- und Ausfahrt bis 21.30 Uhr gesperrt werden. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe in das Rückhaltebecken war auch die Autobahnmeisterei Trockau vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 30.000 Euro. Das völlig zerstörte Fahrzeug wurde durch ein örtliches Abschleppunternehmen geborgen. Zu Behinderungen auf der Autobahn kam es nicht.

Während des Einsatzes haben sich auch der Abschleppwagen und ein Rettungswagen Beschädigungen zugezogen. Die beiden Fahrer haben am Ufer des Wasserbeckens eine Unebenheit übersehen und blieben hängen. Während der Abschlepper direkt weiterfahren konnte, musste die Feuerwehr den Rettungswagen wieder flott machen.

 





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