Umschlagplatz für Autoschieber aufgedeckt


OBERFRANKEN / SACHSEN. Nach einer Serie von 17 vollendeten BMW-Diebstählen Ende vergangenen Jahres in Oberfranken klinkten sich auch die Spezialisten der Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben, KPI(Z), in die Ermittlungen ein. Anfang Mai gelang es nun den oberfränkischen Kriminalbeamten, in enger Zusammenarbeit mit der Polizei Sachsen, einen Umschlagplatz für Autoschieber aufzudecken.




Im Rahmen der umfangreichen und akribischen Ermittlungsarbeit, die durch operative Maßnahmen unterstützt wurde, gerieten die Autoschieber in das Visier der oberfränkischen Polizisten. Die Spuren der Tatverdächtigen führten die Kriminalbeamten ins benachbarte Sachsen, zu einem abgelegenen Betriebsgelände an der Bundesstraße B169, nahe Waldheim-Heyda.



Nachdem die Spezialisten der KPI(Z) ihre sächsischen Kollegen über diese Erkenntnisse informiert hatten, gelang es den Beamten in einer konzertierten Durchsuchungsaktion die Autoschieber-Werkstatt auszuheben. Die Lagerhalle entpuppte sich dabei als Umschlagplatz für Fahrzeugteile der Marke BMW. Die zuvor gestohlenen, hochpreisigen Autos wurden dort offensichtlich für den Fahrzeugmarkt fein säuberlich auseinander gebaut.

Ob auch die in Oberfranken entwendeten, mit Keyless-Go-System ausgestatteten BMW in Sachsen zerlegt und anschließend in Einzelteilen ins osteuropäische Ausland transportiert wurden, ist derzeit noch Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.



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