Mega-Lockdown über Ostern: Auch Geschäfte bleiben dicht


BERLIN. Nach über elf Stunden Beratung haben die Ministerpräsidenten um Angela Merkel die härtesten Maßnahmen seit Beginn der Pandemie verabschiedet. Bund und Länder haben die bestehenden Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 18. April verlängert. Das heißt: Private Zusammenkünfte sind mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten möglich, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt werden. Ziel bleibt, auch in der nächsten Zeit Kontakte zu vermeiden.




Wegen der Mutation, einer härteren und tödlicheren Variante, sei man jetzt zu diesem drastischen Schritt gezwungen. Kritiker sagen, dieser harte Schnitt kommt viel zu spät. Eine frühere Notbremse hätte das ganze hin und her vermeiden können. Laut Merkel stehe man bereits in der dritten Wille. Bundeskanzlerin Angela Merkel verwies auf einen exponentiellen Anstieg der Infektionszahlen – vor allem auch durch das Vordringen der ansteckenderen Virusvariante B.1.1.7. „Wir sind in der dritten Welle. Die Lage ist ernst“, so die Kanzlerin. Um eine Phase der Osterruhe zu entwickeln, sollen Gründonnerstag, 1. April 2021, und Ostersamstag, 3. April 2021, Ruhetage mit weitgehenden Kontaktbeschränkungen werden. Es gilt dann an fünf Ostertagen das Prinzip „Wir bleiben zu Hause“.

Hier die Maßnahmen: 

  • Lockdown verlängert bis 18. April 2021
  • Oster-Ruhe vom 1.-5. April 2021
  • Betriebe und Geschäfte bleiben geschlossen
    (Ausnahme nur am Ostersamstag für Lebensmittel)
  • keine kirchlichen / religiösen Veranstaltungen
    (Gottesdienste nur digital)
  • Kontakte: Fünf Personen aus zwei Haushalten (Kinder ausgenommen)
  • Ansammlungsverbot vom 1.-5. April
  • Impfzentren über Osterwoche geschlossen

Den  aktuellen Beschluss PDF, 68 KB, nicht barrierefrei von Bund und Ländern finden Sie hier im Wortlaut.



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