Mit Schusswaffe gedroht


NÜRNBERG. Bei einem Streit am Donnerstag (18.03.2021) im Nürnberger Stadtteil Eibach bedrohte ein Mann seinen Kontrahenten mit einer Schusswaffe.




In einem Mehrfamilienhaus in der Günzburger Straße geriet am Donnerstag gegen 19:00 Uhr ein 45-Jähriger mit anderen Bewohnern in Streit. Während der verbalen Auseinandersetzung soll der Mann eine Schusswaffe gezogen und damit einen 42-Jährigen bedroht haben. Der 42-jährige Geschädigte konnte in eine Wohnung flüchten und die Polizei verständigen.

Aufgrund der unklaren Gefahrenlage fuhren mehrere Streifenbesatzungen, unter anderem von der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd, des Unterstützungskommandos Mittelfranken und der Bereitschaftspolizei, zu dem vermeintlichen Tatort. Nachdem alle Bewohner, außer dem Tatverdächtigen, das Anwesen verlassen hatten, konnte der Mann telefonisch ebenfalls dazu bewegt werden, seine Wohnung zu verlassen. Er konnte schließlich im Treppenhaus widerstandslos festgenommen werden.



Der Tatverdächtige wurde nach der Festnahme aufgrund einer Verletzung in ein Krankhaus eingeliefert. Woher die Verletzung stammt, ist aktuell Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Zu weiteren Personenschäden kam es bei dem Vorfall offenbar nicht.

Im Zuge der weiteren polizeilichen Maßnahmen vor Ort stellten die Beamten die mutmaßliche Tatwaffe und weitere erlaubnispflichtige Waffen sowie Munition sicher. Nach bisherigen Erkenntnissen besitzt der Tatverdächtige für die sichergestellten Gegenstände nicht die notwendige waffenrechtliche Erlaubnis.

Gegen den Tatverdächtigen ermittelt die Polizei nun wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und Bedrohung.



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