Polizeimeldungen aus Mittelfranken (fortlaufender Ticker)


Hier findet ihr alle relevanten Polizeimeldungen aus Mittelfranken.

Archivierte Artikel bis Oktober 2020 gibt hier in diesem Link.

Archivierte Artikel vom Oktober 2020 bis Dezember 2020 gibt es hier.


Zwei Verletzte nach Zimmerbrand in Neustadt a. d. Aisch

NEUSTADT/AISCH. Bei einem Zimmerbrand am Freitagnachmittag (05.03.2021) in Neustadt a. d. Aisch erlitten zwei Personen teils lebensgefährliche Verletzungen. Die Kripo Ansbach nahm die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort auf. Gegen 14:10 Uhr erhielt die Einsatzzentrale Mittelfranken die Mitteilung, dass ein Zimmer einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Johann-Sebastian-Bach-Straße in Flammen stehen soll. Die Freiwillige Feuerwehr Neustadt a. d. Aisch sowie Einsatzkräfte der örtlichen Polizeiinspektion stellten bei ihrem Eintreffen bereits starke Rauchentwicklung und offene Flammen im 1. Obergeschoss fest. Drei Bewohner hatten sich bereits ins Freie gerettet, darunter eine 49-jährige Frau, die mittlerweile bewusstlos auf einem Grünstreifen vor dem Anwesen lag. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst übernahm sofort die Behandlung der Frau, die in der Folge reanimiert werden musste. Ein 22-jähriger Bewohner erlitt ebenfalls Verletzungen durch Rauchgas, ein 73-Jähriger blieb unverletzt. Die 49-jährige Frau und ihr 22-jähriger Sohn wurden anschließend ins Krankenhaus gefahren.

Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr begannen zeitgleich mit der Brandbekämpfung und konnten die Flammen rasch unter Kontrolle bringen. Da zunächst unklar war, ob sich noch weitere Bewohner in dem Anwesen befinden, drangen Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr in weitere Wohnungen vor jedoch befanden sich keine weiteren Personen im Anwesen. Nach Abschluss der Löscharbeiten übernahmen die Brandermittler der Ansbacher Kriminalpolizei die ersten Ermittlungen hinsichtlich der noch unklaren Brandursache. Nach bisherigen Erkenntnissen war das Feuer in der Wohnung im 1. OG ausgebrochen. Der Sachschaden liegt nach ersten polizeilichen Schätzungen bei ca. 150.000 Euro.

Mutter stirbt nach Zimmerbrand in Neustadt




Mutmaßlicher Drogenhändler flüchtet mit Motorrad und verursacht Verkehrsunfall

NÜRNBERG/FÜRTH. Nach einer waghalsigen Flucht vor einer Polizeikontrolle verunfallte ein 31-jähriger Motorradfahrer am frühen Donnerstagmorgen (04.03.2021) in Fürth und verletzte sich dabei schwer. Bei ihm wurden u. a. Drogen und ein hoher Bargeldbetrag sichergestellt. Kurz nach 01:00 Uhr wollte eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West einen Motorradfahrer in der Fürther Straße kontrollieren. Als der Fahrer das Streifenfahrzeug erkannte, beschleunigte er stark und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Fürth. Im weiteren Verlauf hielt das Motorrad an einer Rotlicht zeigenden Ampel zunächst an. Als der Motorradfahrer das herannahende Streifenfahrzeug erkannte, fuhr er unvermittelt bei Rot los und beschleunigte sofort stark. Die Polizeistreife nahm die Verfolgung mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn auf und versuchte, dem hochleistungsstarken Motorrad zu folgen. Im weiteren Verlauf beschleunigte das Motorrad auf weit über 100 km/h und flüchtete weiter in Richtung Fürth, sodass die Polizeibeamten das Fahrzeug schließlich aus den Augen verloren. Kurz darauf fanden die Polizeibeamten das Motorrad des Flüchtigen im Bereich der Nürnberger Straße in Fürth am Boden liegend vor. Der Fahrer lag verletzt auf der Straße. Die Polizeibeamten leiteten sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und verständigten den Rettungsdienst. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde er anschließend in ein Krankenhaus gefahren. Die Verkehrspolizei Fürth war mit der Unfallaufnahme betraut. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Fahrer die Kontrolle über das Motorrad verloren, war anschließend in zwei geparkte Fahrzeuge gefahren und gestürzt. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere tausend Euro. Im Rahmen der Unfallaufnahme fanden die Polizeibeamten schließlich den wahrscheinlichen Grund für die Flucht des Mannes. Neben zwei Einhandmessern führte er außerdem noch einen fünfstelligen Geldbetrag sowie Betäubungsmittel, die auf einen Drogenhandel schließen ließen mit sich. Die Beweismittel wurden sichergestellt. Der 31-Jährige muss sich nun u. a. wegen des Verdachts des Drogenhandels sowie verkehrsrechtlicher Verstöße verantworten. Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei.




Tritte gegen den Kopf

NÜRNBERG. Am späten Dienstagabend (02.03.2021) nahmen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost zwei Männer im Stadtteil Bleiweiß fest. Sie stehen im Verdacht, einen 35-Jährigen angegriffen und mit Tritten gegen den Kopf traktiert zu haben. Gegen 22:45 Uhr teilten Zeugen der Einsatzzentrale Mittelfranken eine Auseinandersetzung in der Wilhelm-Spaeth-Straße mit. Als die ersten Streifen am Einsatzort eintrafen, flüchteten zwei Männer zu Fuß. Vor Ort trafen die Polizeibeamten auf einen verletzten 35-jährigen Mann, der angab, von den beiden flüchtigen Männern geschlagen und getreten worden zu sein. Weitere Zeugen bestätigten den Sachverhalt. Der hinzugerufene Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung des Mannes und brachte ihn anschließend in ein Krankenhaus. Mehrere Streifen fahndeten zunächst erfolglos nach den beiden flüchtigen Männern. Gegen 23:30 Uhr stellte eine Streife der Zentralen Diensthundestaffel zwei Personen in der Wilhelm-Spaeth-Straße fest, auf die die vorliegende Personenbeschreibung zutraf. Die beiden Männer betraten anschließend das Haus, vor welchem die Auseinandersetzung zuvor stattgefunden hatte. Mit Unterstützung weiterer Streifen wurde das Haus betreten und wenig später konnten die beiden Tatverdächtigen (25, 27 Jahre) in der Wohnung einer 34-jährigen Frau festgenommen werden. Sie hatten sich dort versteckt. Im weiteren Verlauf stellten die Polizeibeamten außerdem noch eine geringe Menge Drogen fest. Gegen die beiden Männer leiteten die Polizeibeamten Ermittlungsverfahren u. a. wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Die 34-jährige Wohnungsinhaberin wurde wegen des Verdachts der Strafvereitelung angezeigt. Die Hintergründe der Tat liegen nach ersten Erkenntnissen im persönlichen Bereich.




Lärmschutzwall beschmiert 

NÜRNBERG. In der Nacht von Dienstag (02.03.2021) auf Mittwoch (03.03.2021) beschmierten Unbekannte großflächig einen Lärmschutzwall des Frankenschnellwegs im Nürnberger Stadtteil Werderau. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Zum genannten Zeitpunkt beschmierten Unbekannte die Glaswand des Lärmschutzwalls im Bereich der Pettenkoferstraße. Die Schriftzüge mit Fußballbezug wurden mit roter Farbe auf einer Breite von circa 20 Metern und mit einer Höhe von circa fünf Metern angebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.


Ungebetener Hotelgast

NÜRNBERG. Am Dienstagmittag (02.03.2021) führte ein aus einem Fenster geworfenes Glas zu einem ungebetenen Hotelgast in der Nürnberger Innenstadt. Der Mann wohnte offenbar unbemerkt in einem Hotelzimmer. Gegen 12:15 Uhr beobachteten Passanten, dass aus einem Hotelzimmer in der Nürnberger Innenstadt ein Glas geworfen wurde. Die Passanten teilten dies Hotelmitarbeitern mit, welche das benannte Zimmer aufsuchten. Dort trafen sie auf einen Mann, welcher sofort die Flucht ergriff. Eine alarmierte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte konnte den 40-jährigen Mann unweit des Hotels festnehmen. Offenbar hatte er sich unbemerkt Zutritt zu dem Anwesen verschafft und dort ein Hotelzimmer bezogen. Wie lange sich der 40-Jährige dort aufhielt, konnte bislang nicht geklärt werden. Da in dem Zimmer mutmaßliches Diebesgut (Mobiltelefone und Parfümtester) aufgefunden wurden, leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls ein.




LKW-Unfall auf der Südwesttangente

FÜRTH. Am Mittwochmorgen (03.03.2021) ereignete sich ein LKW-Unfall auf der Südwesttangente bei Fürth. Die Bergung der Ladung wird voraussichtlich bis in die Nachmittagsstunden andauern. Gegen 08:15 Uhr befuhr ein Sattelschlepper mit über 20 Tonnen Ladung (Getränkeflaschen) die Südwesttangente in Richtung Nürnberg. Aus noch nicht geklärter Ursache kam das Fahrzeug kurz vor der Anschlussstelle Zirndorf nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr eine Böschung und kam kurz vor dem Main-Donau-Kanal zu stehen. Der Fahrer des LKW blieb körperlich unverletzt, wurde aber vorsorglich in ein Krankenhaus gefahren. Aufgrund des Unfallgeschehens wurde der Kraftstofftank beschädigt, sodass Kraftstoff auslief. Da das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit ist, muss die Ladung umgeladen werden. Die Bergung des Fahrzeugs und die Umladung der Getränkeflaschen durch das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr wird vermutlich bis in den Nachmittag andauern. Hierbei kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Fürther Verkehrspolizei führt die weiteren Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.




Räumtraktor fing Feuer

NÜRNBERG. Am Dienstagabend (02.03.2021) geriet im Stadtteil St. Leonhard ein Räumtraktor in Brand. Jetzt hat das Fachkommissariat der Nürnberger Kripo die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort übernommen. Ein Anrufer informierte gegen 20:30 Uhr die Integrierte Leitstelle über eine Rauchentwicklung in einem Areal mit mehreren Hallen Am Pferdemarkt. Nach längerer Absuche konnte die Berufsfeuerwehr Nürnberg in einer von einem städtischen Betrieb genutzten Halle den in Brand geratenen Räumtraktor feststellen und ablöschen. Eine daneben stehende Kehrmaschine und diverse Kabel wurden ebenfalls beschädigt, sowie Wände und Decken mit einer Rußschicht überzogen. Nach ersten Schätzungen entstand ein nicht unerheblicher Sachschaden. Während der Löscharbeiten sperrten Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-West die angrenzenden Straßen und nahmen den Sachverhalt auf. Ein Mitarbeiter des städtischen Betriebes und Beamte des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken nahmen den Brandort in Augenschein. Personen kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu schaden.




14-Jährige flüchtet vor Polizei und schlägt um sich

NÜRNBERG. Am Montagabend (01.03.2021) kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd mehrere Jugendliche im Stadtteil Langwasser. Eine 14-Jährige versuchte zunächst vor der Streife zu flüchten und verletzte bei ihrer anschließenden Festhaltung eine Polizeibeamtin. Zivilbeamte überprüften um kurz nach 19:30 Uhr eine Gruppe Jugendlicher in der Breslauer Straße, die sich im Umfeld eines Einkaufszentrums aufgehalten hatte. Als die Beamten zur Identitätsfeststellung die mitgeführte Tasche einer 14-Jährigen kontrollierten, ergriff diese unvermittelt die Flucht. Sie rannte davon, stürzte allerdings auf der Rolltreppe zur dortigen U-Bahn-Station und konnte von den Polizeibeamten eingeholt werden. Trotz ihres Sturzes setzte sie sich mit Tätlichkeiten gegen Festhaltung durch die Streife zur Wehr und musste letztlich mit körperlichem Zwang überwältigt werden. Neben wiederholten Beleidigungen schlug die Jugendliche dabei mehrfach nach einer 25-jährigen Polizeibeamtin. Die erlitt bei der Festnahme der 14-Jährigen leichte Verletzungen. Die Überprüfung des Mädchens ergab kurz darauf, dass sie aus einem Jugendheim abgängig war. Eine Polizeistreife brachte sie anschließend dorthin zurück. Gegen die 14-Jährige wird nun wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt. Insgesamt erstattet die Polizei auch gegen zehn weitere Personen aus der Gruppe Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz.




Mann entblößte sich vor Kindern

HERZOGENAURACH. Am Montagnachmittag (01.03.2021) zeigte sich in Herzogenaurach (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) ein bislang unbekannter Mann in schamverletzender Weise vor zwei Mädchen. Die Kriminalpolizei Erlangen bittet in dieser Angelegenheit um weitere Hinweise aus der Bevölkerung. Die beiden Mädchen hielten sich in den Nachmittagsstunden im Bereich des Olympiarings auf. Als sie sich gegen 15:30 Uhr im Außenbereich eines dortigen Outlet-Stores auf Treppenstufen niedergelassen hatten, zeigte sich der unbekannte Mann den Mädchen mit geöffneter Hose. Anschließend stieg er in einen Pkw mit Anhänger und fuhr davon. Im Rahmen einer eingeleiteten Fahndung konnte der Verdächtige nicht mehr angetroffen werden. Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Erlangen übernimmt die weiteren Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, denen der unbekannte Mann ebenfalls aufgefallen ist oder die zu dessen Identifizierung beitragen können, melden sich bitte unter der Rufnummer 0911 2112-3333 bei der Polizei.

Personenbeschreibung:

Ca. 40 Jahre alt, stark hervortretender Bauch, Kinn-/Oberlippenbart, bekleidet mit schwarzer Weste. Der Unbekannte war in einem Pkw mit Anhänger (unbekanntes Fabrikat, Farbe grau) unterwegs und hatte sich bereits zuvor im Umfeld eines dortigen Schnellrestaurants aufgehalten.




Rentner verursacht mehrere Unfälle im Kreis Fürth

FÜRTH. Ein Rentner verursachte am Montagvormittag (01.03.2021) gleich mehrere Verkehrsunfälle in Veitsbronn. Der Mann musste anschließend medizinisch betreut werden. Gegen 09:30 Uhr fuhr der Rentner mit seinem Pkw in der Erlenstraße in Veitsbronn. Aus bislang unbekannter Ursache stieß er mit seinem Fahrzeug in einen geparkten Pkw, der durch die Wucht des Aufpralls verschoben und erheblich beschädigt wurde. Anschließend stieg der Verursacher kurz aus und setzte wenig später seine Fahrt mit offener Fahrertür fort. Im weiteren Verlauf touchierte die Fahrertür einen Holzzaun, der jedoch nicht beschädigt wurde. Zeugen gelang es, den Rentner zunächst an der Weiterfahrt zu hindern. Wenig später stieg der Fahrer jedoch erneut ins Fahrzeug und setzte seine Fahrt fort. Zeugen folgten dem Pkw und verständigten die Polizei. Auf der Weiterfahrt touchierte der Pkw in der Seukendorfer Straße noch zwei weitere Fahrzeuge, ehe er kurz vor dem Ortseingang Seukendorf erneut angehalten und der Fahrer bis zum Eintreffen der Streife der Polizeiinspektion Zirndorf festgehalten werden konnte. Bei der Kontrolle machte der Rentner einen verwirrten Eindruck, weshalb ein Rettungsdienst verständigt wurde. Aufgrund seines Gesundheitszustandes musste der Mann anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizeiinspektion Zirndorf war mit der Unfallaufnahme betraut. Personen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Gegen den Rentner wurden entsprechende Ermittlungsverfahren u. a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Verkehrsunfallflucht eingeleitet. Ob der Gesundheitszustand des Mannes unfallursächlich war, ist derzeit noch unbekannt und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.




Über ein Kilogramm Betäubungsmittel aufgefunden

A6/LICHTENAU. Am Montagnachmittag (01.03.2021) konnte die Ansbacher Verkehrspolizei über ein Kilogramm Betäubungsmittel auf der BAB 6 bei Lichtenau (Lkrs. Ansbach) sicherstellen. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den 26-jährigen Tatverdächtigen. Im Rahmen der Schleierfahndung führte eine zivile Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Ansbach eine Verkehrskontrolle auf dem Parkplatz Geisberg der BAB 6 bei Lichtenau durch. Hierbei fanden die Beamten zunächst mehrere Gramm Amphetamin bei einem 26-Jährigen Autofahrer auf. Bei der weiteren Durchsuchung des Fahrzeugs konnten etwas mehr als ein Kilogramm Marihuana und mehrere Hundert Gramm Haschisch sichergestellt werden. Der 26-Jährige wurde zunächst vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen werden durch das für Betäubungsmitteldelikte zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei geführt. Der 26-jährige Tatverdächtige wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ansbach, wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmittel, dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.


Schlauchturm der neuen Feuerwache beschmiert

FÜRTH. Bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (25./26.02.2021) haben Unbekannte den Schlauchturm der neuen Feuerwache mit Graffitis versehen. Die Polizeiinspektion bittet in dieser Angelegenheit um Zeugenhinweise. Die Täter brachten die Schmierereien in der Zeit zwischen 18:00 Uhr (Do) und 07:00 Uhr (Fr) auf der Baustelle der neuen Feuerwache in der Kapellenstraße an. Hierbei sprühten sie mehrere Graffitis mit Fußballbezug an die Fassade des neu errichteten Schlauchturms. Der entstandene Schaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt. Die Polizeiinspektion Fürth sucht Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Baustelle gemacht haben oder Hinweise auf die bislang unbekannten Täter geben können. Entsprechende Mitteilungen nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0911 75905-0 entgegen.




Rentner niedergeschlagen

FÜRTH. Bereits am Donnerstagmittag (25.02.2021) schlug und trat ein bislang Unbekannter einen Rentner (65) im U-Bahnhof Fürth Hauptbahnhof. Auslöser soll der fehlende Mundnasenschutz des Flüchtigen gewesen sein. Der 65-Jährige schob gegen 12:30 Uhr sein Fahrrad durch den U-Bahn Verteiler und sprach einen jungen Mann, der keinen Mundnasenschutz trug, auf die dort geltende Maskenpflicht an. Der Angesprochene reagierte aggressiv und schlug dem Senior mit der Faust ins Gesicht, woraufhin dieser benommen zu Boden fiel. Hier trat der Schläger seinem Opfer noch gegen den Kopf und flüchtete anschließend über den Aufgang in Richtung Ludwigstraße/Karolinenstraße.  Der Rentner zog sich eine Kopfverletzung zu. Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei nahmen vor Ort den Sachverhalt auf. Streifen der Polizeiinspektion Fürth fahndeten im Bereich des Tatortes, ohne den Flüchtigen anzutreffen. Der Ermittlungsdienst der Polizeiinspektion Fürth bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 0911/75905-0.

Täterbeschreibung:

Etwa 25 Jahre alt, ca. 180 cm groß, trug eine schwarze Sonnenbrille und war mit einer schwarzen Cap und einer schwarzen Hose bekleidet.




Radfahrer schwer verletzt 

NÜRNBERG. Am Sonntagnachmittag (28.02.2021) ereignete sich ein schwerer Fahrradunfall am Nürnberger Pegnitzgrund. Ein 46-jähriger Mann erlitt schwere Kopfverletzungen. Gegen 16:00 Uhr befuhren ein 27-jähriger Mann und seine 35-jährige Begleitung mit ihren Fahrrädern den Süßheimweg in Richtung Muggenhof. Hierbei kam ihnen ein 46-jähriger Mann, ebenfalls mit dem Fahrrad unterwegs, entgegen. Der 46-Jährige überholte hierbei eine Gruppe von Fußgängern, welche sich vor ihm befand und fuhr hierbei direkt vor die entgegenkommenden Radfahrer. Hierbei kollidierte er mit dem 27-jährigen Mann, welcher einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Beide Radfahrer wurden daraufhin zu Boden geschleudert. Hierbei schlug der 46-Jährige mit dem Kopf auf dem Asphalt auf und erlitt hierdurch schwere Kopfverletzungen. Der 27-Jährige wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise, dass der 46-Jährige möglicherweise unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Daraufhin ordnete die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth eine Blutentnahme an. Der 46-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs strafrechtlich verantworten.




Nürnberger Rathaus beschmiert 

NÜRNBERG. In der Nacht von Donnerstag (25.02.2021) auf Freitag (26.02.2021) beschmierten Unbekannte die Hauswand des Nürnberger Rathauses. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Im genannten Zeitraum beschmierten Unbekannte die Fassade des Nürnberger Rathauses im Bereich des Fünferplatzes. Auf eine Breite von circa vier Metern und einer Höhe von circa 1,5 Metern schmierten die Unbekannten Schriftzüge in schwarzer Farbe. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.


Wieder Spielrunde in Gaststätte durch Polizei beendet

NÜRNBERG. In der Freitagnacht (26.02.2021) beendeten Polizeibeamte eine unerlaubte Spielrunde in einer Gaststätte im Nürnberger Stadtteil Galgenhof. Fünf Personen wurden wegen Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Gegen 20:00 Uhr wurde die Polizei auf eine Gaststätte aufmerksam, vor der gemeinsam mehrere Männer rauchten und anschließend wieder zurück in den Gastraum gingen. Bei einer anschließenden Kontrolle durch Beamte des Unterstützungskommandos wurden fünf Männer angetroffen, die trotz der geltenden Corona-Maßnahmen in der Gaststätte mit Würfeln spielten. Die Angetroffenen wurden wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Da die Männer hohe Geldbeträge mitführten, prüft das zuständige Fachkommissariat nun, ob ein illegales Glücksspiel durchgeführt wurde.




Trunkenheitsfahrt endete an Verkehrspfosten

NÜRNBERG. In der gestrigen Nacht (27.02.2021) fuhr ein offensichtlich betrunkener Mann im Nürnberger Stadtteil Himpfelshof mehrfach mit seinem Fahrzeug gegen einen Verkehrspfosten. Anschließend flüchtete er und überließ seinem ebenfalls berauschten Beifahrer das Steuer. Obwohl dieser mutmaßlich keinen Führerschein hatte, fuhr er mit dem Auto weiter und parkte es in der Nähe. Die Polizei konnte beide Männer festnehmen. Gleich mehrere Zeugen bemerkten kurz vor 20:00 Uhr in der Kleinweidenmühle ein Fahrzeug, das mehrfach gegen einen Verkehrspfosten gefahren wurde. Der Fahrzeugführer war offensichtlich stark berauscht und hatte die Kontrolle über sein Gefährt verloren. Letztlich gab er die Fahrversuche auf und flüchtete in Richtung Pegnitz. Die Zeugen verständigten über Notruf die Polizei und gaben dabei an, dass der Mann sich aufgrund des Rauschzustandes kaum mehr auf den Beinen halten konnte. Sein mutmaßlich ebenfalls stark angetrunkener Beifahrer übernahm daraufhin das Steuer des Pkw und parkte es in einiger Entfernung ein. Dann versuchte auch er der drohenden Festnahme zu entkommen.

Die eintreffende Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West konnte den ersten Fahrzeugführer in der Nähe am Boden liegend auffinden. Ein anschließend durchgeführter Alkomatentest zeigte: der Mann war stark alkoholisiert. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Zur Feststellung des exakten Alkoholisierungsgrades wurde eine Blutentnahme bei ihm angeordnet. Auch der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt. Als der zweite betrunkene Fahrer kurz darauf zum Pkw zurückkam, wurde auch er durch eine Polizeistreife kontrolliert. Der Mann zeigte sich dabei uneinsichtig und aggressiv. Er wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen und verletzte dabei zwei Polizeibeamte leicht. Eine Überprüfung der Person zeigte, dass der Mann offensichtlich gar keine Fahrerlaubnis besitzt. Nun erwartet ihn neben einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr noch ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Da zudem noch mehrere Fahndungsnotierungen in anderen Sachen gegen ihn vorlagen, stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth im Anschluss gegen den Mann einen Haftantrag.




Vier junge Männer nach illegaler Einreise in Lkw-Auflieger festgestellt

ERLANGEN. Am Samstagmittag (27.02.2021) bemerkte ein Lkw-Fahrer auf einem Autobahnparkplatz bei Erlangen Personen auf seinem Lkw-Auflieger. Die hinzugerufenen Einsatzkräfte stellten daraufhin vier illegal nach Deutschland eingereiste Männer fest. Gegen 12:00 Uhr hörte ein Lkw-Fahrer während seiner Ruhezeit auf dem Parkplatz Weißer Graben auf der Bundesautobahn 3 Klopfgeräusche aus seinem Sattelauflieger. Gemeinsam mit einem weiteren Lkw-Fahrer überprüfte er daraufhin den Laderaum und bemerkte dabei mehrere Personen. Eine Streife der hinzugerufenen Verkehrspolizeiinspektion Erlangen öffnete daraufhin den Auflieger befreite vier junge Männer aus dem Inneren. Diese stammten offensichtlich aus Afghanistan sowie Pakistan und waren ohne Dokumente nach Deutschland eingereist. Wie die Männer auf den Lkw gelangten und ob der Lkw-Fahrer oder Mitarbeiter der Spedition etwas von den blinden Passagieren wussten ist nun Teil des Ermittlungsverfahrens wegen illegaler Einreise.




Versuchter Raub auf Drogeriemarkt in Erlangen

ERLANGEN. Am Freitagnachmittag (26.02.2021) betrat ein Mann in der Erlanger Innenstadt einen Drogeriemarkt und forderte unter Vorhalt eines Messers Bargeld. Als die Kassiererin vor ihm flüchtete, gab er sein Vorhaben auf und konnte kurz darauf in der Nähe des Tatortes festgenommen werden. Der psychisch auffällige Mann wurde anschließend in ein Fachklinikum gebracht. Kurz vor 17 Uhr betrat der 55-jährige Tatverdächtige das Geschäft und ging dort zum Kassenbereich. Dort öffnete er unvermittelt die Schwingtüre zum Sitzplatz der Angestellten des Drogeriemarktes. Dann zog er ein Messer und bedrohte die Kassiererin sowie eine ebenfalls anwesende Kundin damit. Statt dem Mann aber wie gefordert Geld zu übergeben, schlug die Kassiererin die geöffnete Kasse zu und rannte davon. Der überraschte Angreifer versuchte noch mit dem Messer die Kasse zu öffnen. Als ihm auch dies nicht gelang, verließ er die Filiale und ließ im Bereich des Ausgangs sein Messer fallen. Der Ladendetektiv und eine Mitarbeiterin folgten dem Angreifer mit etwas Abstand. In der Nähe des Geschäfts setzte sich der erfolglose Räuber unvermittelt hin und rauchte bis zum Eintreffen der hinzugerufenen Polizeistreife eine Zigarette. Wie die Überprüfung des 55-Jährigen ergab, war dieser eigentlich in einer Fachklinik untergebracht. Er hatte einen unbegleiteten Ausgang für den Raubversuch genutzt. Im Anschluss an die Sachbearbeitung wurde er wieder in die Fachklinik zurückgebracht. Die Kriminalpolizeiinspektion Erlangen hat nun ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Raubes gegen den Mann eingeleitet.


Massenschlägerei in Nürnberg

NÜRNBERG. Am Freitagabend (26.02.2021) kam es in der Nürnberger Innenstadt zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Kurz nach 19:45 Uhr gerieten ca. 10 Personen in der Nürnberger Königstorpassage miteinander in Streit. Die zunächst verbal ausgetragene Auseinandersetzung mündete in Handgreiflichkeiten durch mindestens drei junge Männer im Alter von 18 bis 21 Jahren. Nachdem sich die Angriffe in einem videoüberwachten Bereich ereigneten, fiel Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg Mitte die sich anbahnende Schlägerei sofort auf. Umgehend wurden Einsatzkräfte zum Ort der Auseinandersetzung beordert, um die Streitparteien zu trennen. Bei Eintreffen der Polizeibeamten flüchteten mehrere Beteiligten der Auseinandersetzung. Im Rahmen der Fahndung konnten mit Unterstützung der Bundespolizeiinspektion Nürnberg eine Reihe von Zeugen und Geschädigten der Personengruppe im Bahnhofsbereich festgestellt und befragt werden. Ein Jugendlicher wurde durch die Handgreiflichkeiten leicht verletzt und musste ärztlich versorgt werden. Aufgrund der vorliegenden Aufnahmen der Videoüberwachung konnten schnell zwei polizeibekannte jugendliche Intensivtäter sowie ein weiterer junger Mann als Rädelsführer identifiziert werden. Diese erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.




Größerer Polizeieinsatz in Fürth: Vier Personen festgenommen

FÜRTH. Am Donnerstagabend (25.02.2021) kam es in der Fürther Südstadt zu einem größeren Polizeieinsatz im Bereich der Rauschgiftkriminalität. Vier Personen konnten festgenommen werden. Im Zusammenhang mit einem Rauschgiftgeschäft konnten Beamte des Fachkommissariats für Rauschgiftkriminalität gegen 18:30 Uhr auf dem Parkplatz des Phönix-Center in der Waldstraße vier mutmaßliche Tatverdächtige festnehmen. Während des Einsatzes flüchtete ein weiterer Tatverdächtiger in einem Pkw und wurde durch Zivilkräfte verfolgt. Hier kam es an der Kreuzung Fürther Straße / Höfener Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen dem zivilen Polizeifahrzeug und einem unbeteiligten Pkw. Zwei Beamte wurden leicht verletzt, der Fahrer des zweiten Pkw blieb unverletzt.

Insgesamt wurden bei der Festnahme durch Widerstandshandlungen der Tatverdächtigen sieben Beamte leicht bzw. mittelschwer verletzt. Vier Einsatzkräfte sind vorerst dienstunfähig. Bei der Flucht gefährdete der offensichtlich tatbeteiligte Fahrer des Fluchtfahrzeugs mehrere Polizeibeamte. Ob Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes eingeleitet werden, wird derzeit geprüft. Die Fahndung nach dem Fluchtfahrzeug läuft weiter. Nähere Angaben können aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht gemacht werden. Gegen die mutmaßlich Tatverdächtigen wurde durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftantrag gestellt. Sie werden im Laufe des heutigen Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt.




Rentnerin von angeblichen Heilerinnen um hohen Geldbetrag betrogen

NÜRNBERG. Eine Seniorin wurde am Mittwochnachmittag (24.02.2021) im Nürnberger Stadtteil Langwasser Opfer von zwei Trickbetrügerinnen. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen des Vorfalls. Gegen 14:00 Uhr befand sich die Seniorin vor einem Verbrauchermarkt in der Wettersteinstraße 39, als sie von zwei Frauen auf Russisch angesprochen wurde. Die beiden Frauen gaben sich als Heilerinnen aus und boten der Seniorin an, sie und ihre Familie vor jeglichem Unheil zu bewahren. Dazu sollte die Frau ihr gesamtes Bargeld zu Hause holen und in ein Tuch wickeln. Durch heilende Kräfte wollten die „Heilerinnen“ anschließend das Geld von bösen Einflüssen reinigen. Die Seniorin tat, wie man ihr aufgetragen hatte und übergab den beiden Frauen schließlich ein Tuch, in welches sie mehrere tausend Euro Bargeld eingewickelt hatte. Die beiden Frauen lenkten die Dame im Rahmen der Behandlung mehrmals ab und gaben das Tuch anschließend zurück. Als der Rentnerin zu Hause Zweifel kamen, musste sie feststellen, dass sich in dem Tuch kein Bargeld, sondern nur noch Papier befand. Am nächsten Tag erstattete das Opfer Anzeige bei der Polizei. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei sucht Zeugen, die im Zeitraum zwischen 14:00 und 15:00 Uhr verdächtige Frauen im Bereich der Wettersteinstraße vor dem dortigen Verbrauchermarkt gesehen haben. Evtl. wurden auch weitere Frauen von den beiden Täterinnen angesprochen. Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 entgegen.

Die beiden Täterinnen können folgendermaßen beschrieben werden:

1. Täterin:

ca. 65 Jahre alt, ca. 165 cm groß, kräftige Figur, südländisches Aussehen, dunkle zum Pferdeschwanz gebundene Haare, bekleidet mit schwarz-weiß gestreiftem Pullover

2. Täterin:

ca. 55 Jahre alt, ca. 155 cm groß, sehr kräftige Figur, asiatisches Aussehen, mandelförmige Augen, nähere Beschreibung liegt nicht vor

Beide Frauen sprachen russisch!



 


Mutmaßliche Glücksspielrunde aufgelöst

NÜRNBERG. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte lösten am frühen Donnerstagmorgen (25.02.2021) eine mutmaßliche Glücksspielrunde in der Innenstadt auf. Mehrere Personen wurden angezeigt.  Gegen 04:15 Uhr stellten Einsatzkräfte mehrere Männer vor und in einem Anwesen in der Kohlenhofstraße fest. Bei einer anschließenden Kontrolle des Objekts wurden rund ein Dutzend Männer beim mutmaßlichen Glücksspiel angetroffen. Die Männer (im Alter zwischen 26 und 55 Jahren) hatten teils hohe Geldbeträge bei sich. Außerdem war die Örtlichkeit mit entsprechenden Glücksspielutensilien ausgestattet.Die Polizeibeamten stellten neben mehreren zehntausend Euro außerdem noch weitere Beweismittel sicher. Gegen alle Anwesenden leiteten die Polizeibeamten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel ein. Da alle Personen aus unterschiedlichen Haushalten stammten, wurden sie außerdem wegen infektionsschutzrechtlichen Verstößen angezeigt.




Frau bei Auseinandersetzung mit Messer verletzt 

NÜRNBERG. Mehrere Jugendliche trafen sich am Mittwochnachmittag (24.02.2021) zu einer offensichtlich vereinbarten Auseinandersetzung am Spittlertorgraben. Eine Frau (32) wurde dabei mit einem Messer an der Hand verletzt. Gegen 16:35 Uhr erhielt die Einsatzzentrale Mittelfranken mehrere Mitteilungen, dass sich Jugendliche im Bereich der Skateranlage am Spittlertorgraben schlagen sollen. Hintergrund soll wohl eine Auseinandersetzung im Stadtteil Schweinau gewesen sein, die bereits am späten Dienstagabend (23.02.2021) auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Schwabacher Straße 99 stattgefunden hatte.

Beim Eintreffen der eingesetzten Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte hatten sich mehrere Jugendliche bereits entfernt. Eine 32-jährige Frau wies eine blutende Schnittwunde an der Hand auf. Nach ersten Erkenntnissen hatten sich die Jugendlichen sowie einige Erwachsene wegen der Auseinandersetzung vom Vorabend zu einer weiteren Aussprache im Spittlertograben verabredet. Im weiteren Verlauf kam es zwischen den Personen erneut zum Streit, der in einer handfesten Schlägerei mündete. Die 32-Jährige, die ebenfalls an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein soll, erlitt dabei Schnittverletzungen an der Hand.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte stellte die Personalien der noch vor Ort befindlichen Personen fest und leitete ein Ermittlungsverfahren u. a. wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Der genaue Ablauf sowie die Hintergründe der Auseinandersetzung sind derzeit noch unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Zeugenhinweise zum dem Vorfall am Spittlertorgraben selbst, aber auch zu der Auseinandersetzung, die sich am Dienstagabend (23.02.2021) auf dem Supermarktparkplatz in der Schwabacher Straße 99 zugetragen haben soll, nimmt die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte unter der Telefonnummer 0911 2112 6115 entgegen.




Marihuana roch bis ins Treppenhaus




 

Verfolgungsfahrt durch Mittelfranken

FRANKEN. Eine über viele Kilometer andauernde Verfolgungsfahrt lieferte sich in der Nacht von Montag (22.02.2021) auf Dienstag (23.02.2021) ein 28-jähriger Mann mit der Polizei. Letztendlich konnte er in Ochenbruck (Gemeinde Schwarzenbruck, Lkrs. Nürnberger Land) gestoppt und festgenommen werden.

Am 22.02.2021, gegen 23:50 Uhr, fiel Beamten der VPI Erlangen ein Mann auf, der in einem an der Rastanlage Steigerwald-Süd (A3) geparkten BMW saß. Eine Überprüfung des Fahrzeugs ergab eine aktuelle Fahndungsnotierung. Während die Streife wendete, um den Fahrer einer Kontrolle zu unterziehen, war dieser bereits los- und auf die BAB 3 in Fahrtrichtung Passau aufgefahren. Als die Streife den Pkw erreicht hatte und der Fahrer dies erkannte, beschleunigte er stark und versuchte zu flüchten. Durch die Beamten wurden weitere Streifen zur Unterstützung hinzugerufen. Der BMW-Fahrer fuhr währenddessen weiterhin mit teilweise deutlich über 200 km/h auf der Autobahn. Er musste mehrere Male stark abbremsen, da Sattelzüge ein Überholen nicht unmittelbar möglich machten. Hierbei fuhr er extrem nahe auf das vorausfahrende Fahrzeug auf und setzte die Lichthupe massiv missbräuchlich ein. Zwischen der AS Erlangen-West und der AS Frauenaurach wechselte er in den abgebakten Baustellenbereich neben der Hauptfahrbahn, um einen Lkw zu überholen.

Am AK Fürth/Erlangen wechselte er auf die A 73 in Richtung Nürnberg. An der Kreuzung „An den Rampen“ / Rothenburger Straße überfuhr er diese bei Rotlicht ohne abzubremsen. Im Anschluss daran verlor die Streife den Fahrer aus den Augen. Durch den hinzugezogenen Polizeihubschrauber konnte der BMW wenig später am Ende des Frankenschnellwegs wieder aufgenommen werden. Er fuhr über Reichelsdorf – Katzwang – Kleinschwarzenlohe nach Wendelstein. Bei den Ortsdurchfahrten missachtete er teilweise rote Ampeln und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Auf Höhe der Brahmstraße schaltete er sogar sein Licht aus und fuhr so bis zum Ortsausgang Katzwang.

An der AS Wendelstein fuhr der Pkw-Fahrer als Falschfahrer auf die BAB 73 auf. Die Beamten im Hubschrauber konnten aus der Luft beobachten, dass ihm hier zwei Lkw entgegen kamen. Ob es dadurch zu einer konkreten Gefährdung kam, ist bis dato nicht bekannt. An der AS Feucht verließ der Fahrer die Autobahn um im Anschluss über die B8 nach Schwarzenbruck bzw. zum Bahnhof in Ochenbruck zu fahren. Dort stellte er seinen Pkw ab und schaltete die Beleuchtung aus. Beim Hinzukommen der Streifenfahrzeuge startete der Fahrer den Motor erneut und versuchte, den Parkplatz zu verlassen. Zwei Polizeifahrzeuge versperrten daraufhin die Ausfahrt. Der Fahrer gab Gas, rammte ein Streifenfahrzeug und versuchte dieses zur Ermöglichung einer weiteren Flucht beiseite zu schieben. Aus dem Hubschrauber konnte das Durchdrehen der Hinterreifen am BMW beobachtet werden.

Nachdem der Mann dann kurzzeitig von seinem Vorhaben abgelassen hatte, konnten Beamte zum Fahrzeug gelangen, den Fahrer aus dem Auto ziehen und ihn festnehmen. Auf dem Rücksitz befand sich eine weitere Person, es handelte sich um die 25-jährige Lebensgefährtin des Fahrers. Bei der Festnahme verletzten sich zwei Beamte und waren vorübergehend nicht mehr dienstfähig. An zwei Streifenwägen sowie am BMW entstand erheblicher Sachschaden.Im Rahmen der Verfolgung bzw. der Fahndung nach dem Flüchtenden waren zeitweise bis zu 20 Streifen verschiedener Dienststellen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs wurden u.a. ein Baseballschläger, ein Blaulicht sowie mehrere, dem Arzneimittelgesetz unterliegende Tabletten, aufgefunden und sichergestellt. Bei einer körperlichen Durchsuchung wurde bei der Beifahrerin zudem eine geringe Menge Crystal Meth aufgefunden. Ein beim Fahrer durchgeführter Urintest auf Betäubungsmittel erbrachte ein positives Ergebnis.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der BMW sichergestellt und eine Blutentnahme beim Fahrer durchgeführt. Wie sich weiterhin herausstellte, ist dieser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen den 28-Jährigen wurde durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftantrag gestellt. Er wird dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Seine Lebensgefährtin wurde nach abgeschlossener Sachbehandlung entlassen. Die VPI Erlangen hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen und sucht Zeugen bzw. Geschädigte. Personen, die die Flucht teilweise beobachtet haben oder durch die Fahrweise des Beschuldigten möglicherweise behindert, gefährdet oder gar geschädigt wurden, werden gebeten, sich mit der VPI Erlangen unter der Telefonnummer 09131/760-414 in Verbindung zu setzen.




Fahrradfahrer entriss Rentner Geldbörse

NÜRNBERG. Am Montagvormittag (22.02.2021) entriss ein bislang unbekannter Fahrradfahrer einem 94-jährigen Mann in der Nürnberger Innenstadt die Geldbörse. Zeugen der Tat können sich bei der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte melden. Der Rentner war gegen 10:00 Uhr zu Fuß im Tafelfeldtunnel unterwegs. Ein bislang unbekannter Radfahrer entriss dem Senior im Vorbeifahren die Geldbörse und fuhr anschließend in Richtung Frauentorgraben davon. Der 94-Jährige blieb unverletzt. In der Geldbörse befanden sich neben rund 70 Euro Bargeld auch diverse Ausweise des Mannes. Im Zuge der eingeleiteten Fahndung konnten die eingesetzten Polizeistreifen den Radfahrer nicht mehr feststellen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem unbekannten Radfahrer geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-6115 bei der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte zu melden.

Personenbeschreibung:

Ca. 20 Jahre alt, ca. 160 cm groß, kleine Gestalt, schwarz gekleidet.




Feuer in Nürnberger U-Bahn 

NÜRNBERG. Am Samstagnachmittag (20.02.2021) geriet ein Transformator im U-Bahnhof Maffeiplatz in Brand. Für die Dauer der Löscharbeiten musste der U-Bahn-Verkehr auf der Strecke der U1 komplett eingestellt werden. Gegen 14:00 Uhr wurde ein Brand im U-Bahnhof Maffeiplatz gemeldet. Ein Hochleistungstransformator, der sich in einem versperrten Traforaum im U-Bahnhof befand, war in Brand geraten. Die Berufsfeuerwehren der Feuerwachen 1, 3 und 4 rückten daraufhin an und brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Am Transformator entstand erheblicher Sachschaden in noch nicht bekannter Höhe. Für die Dauer der Löscharbeiten musste der U-Bahnverkehr auf der Strecke der U 1 komplett eingestellt werden. Der U-Bahnhof Maffeiplatz war im Nachgang für längere Zeit gesperrt, ist mittlerweile (Stand: 22.02.21) aber wieder freigegeben. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen. Es wird derzeit von einer technischen Ursache ausgegangen.




Mit Handy in der Hand Unfall verursacht 

NÜRNBERG. Am 18.02.2021 (Donnerstag) ereignete sich in der Nürnberger Innenstadt ein Verkehrsunfall, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde. Unfallursächlich war, dass die Fahrerin während der Fahrt ihr Handy bediente. Gegen 09:45 Uhr befuhr eine Pkw-Fahrerin die Färberstraße in südwestlicher Richtung und wollte an der Kreuzung zur Dr.-Kurt-Schumacher-Straße bei Grünlicht nach links abbiegen. Aufgrund des Gegenverkehrs musste die Fahrerin im Kreuzungsbereich abbremsen. Eine 20-jährige, hinter ihr fahrende Pkw-Fahrerin, fuhr hierbei auf ihr Fahrzeug auf. Im Rahmen der Unfallaufnahme gab die 20-Jährige zu, während der Fahrt ihr Handy benutzt zu haben. Daher habe sie das Abbremsen des vor ihr fahrenden Fahrzeugs zu spät bemerkt. Zwar entstanden durch den Unfall lediglich Blechschäden in Höhe von etwa 3000 Euro, jedoch möchte die Polizei dies zum Anlass nehmen, wiederholt auf die Gefahren einer Handynutzung während der Fahrt hinzuweisen.

In diesem Zusammenhang wurden durch Beamte der Verkehrspolizei Nürnberg am 16.02.2021 Handy- und Gurtkontrollen im Stadtgebiet Nürnberg durchgeführt. In der Zeit von 07:30 bis 12:00 Uhr wurden in der Wölckern- bzw. der Schwabacher Straße insgesamt 7 Verstöße (Handy), sowie 5 Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt und verfolgt. Die Benutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt zählt zu den Hauptunfallursachen. Der Fahrer gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer enorm und sorgt automatisch für ein höheres Unfallrisiko. Bei Benutzung des Handys während der Fahrt wird darüber hinaus ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig. Hat die Handynutzung einen Verkehrsunfall zur Folge, beträgt das Bußgeld 200 Euro. Hinzu kommen zwei Punkte im Verkehrszentralregister sowie ein einmonatiges Fahrverbot.




Zockerrund aufgelöst und viel Geld beschlagnahmt

NÜRNBERG. Am Freitagabend (19.02.2021) beendete die Polizei ein unerlaubtes Glücksspiel im Nürnberger Stadtteil Tafelhof. Zudem wurde etwas mehr als 10.000 Euro Bargeld sichergestellt. Gegen 20:45 Uhr wurden Einsatzkräfte der Polizei auf ein Anwesen im Nürnberger Stadtteil Tafelhof aufmerksam. Ungewöhnlich viele Personen betraten dort zuvor die Räumlichkeiten eines Gastronomiebetriebs. Als kurz darauf mehrere Polizeibeamte das Anwesen betraten, stellten diese zehn Personen fest, welche im Untergeschoß offensichtlich illegales Glücksspiel betrieben. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellten die Beamten etwas mehr als 10.000 Euro Bargeld sicher. Die zehn Personen müssen sich nun wegen des Verdachts der Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel, sowie verschiedener Verstöße gegen die Infektionsschutzbestimmungen verantworten.




Brand in Modegeschäft

NÜRNBERG. In den frühen Sonntagmorgenstunden (21.02.2021) ereignete sich ein Brand eines Modegeschäfts in Nürnberg. Gegen 03:30 Uhr teilten Anwohner starken Rauch aus einem Modegeschäft in der Sulzbacher Straße mit. Die alarmierten Einsatzkräfte der Nürnberger Feuerwehr konnten den Brand rasch löschen. Durch das Brandgeschehen und die dadurch entstandene Rauchentwicklung ist von einem hohen Sachschaden auszugehen. Die Höhe des Sachschadens ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei führt nun die weiteren Ermittlungen zur Klärung der Brandentstehung.


Nürnberger Tuningszene trifft sich trotz Corona

NÜRNBERG. Am Samstagabend (20.02.2021) trafen sich mindestens 100 Angehörige der Tuningszene im Nürnberger Stadtgebiet. Die Polizei leitete eine Vielzahl von Ermittlungsverfahren ein. Gegen 20:45 Uhr gingen mehrere Mitteilungen bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken ein, wonach sich in der Heisterstraße und in der Herzogstraße eine Vielzahl von Tuningfahrzeugen befinden soll. Daraufhin fuhren mehrere Einsatzkräfte die Örtlichkeiten an. Die Beamten stellten beim Eintreffen jeweils circa 50 Fahrzeuge und insgesamt mindestens 100 Personen fest. Im weiteren Verlauf wurden die angetroffenen Personen und deren Fahrzeuge umfangreichen Kontrollmaßnahmen unterzogen. Gegen  gut 50 Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstöße gegen die Infektionsschutzbestimmungen eingeleitet.




Corona-Hinweisschilder zerstört

NÜRNBERG. In der Nacht von Freitag (19.02.2021) auf Samstag (20.02.2021) zerstörten Unbekannte mehrere Corona-Hinweisschilder am Leipziger Platz in Nürnberg. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Unbekannte zerstörten mindestens 18 am Leipziger Platz befestigte Corona-Hinweisschilder. Alle Hinweisschilder wurden abgerissen und auf dem gesamten Platz verteilt. Der hierdurch entstandene Sachschaden ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Brand in Fürther Mehrfamilienhaus

FÜRTH. Am Freitagnachmittag (19.02.2021) ereignete sich ein Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Fürth. Ein 61-jähriger Mann erlitt eine Rauchgasintoxikation. Gegen 14:30 Uhr meldeten Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Wolfringstraße starke Rauchentwicklung im fünften Obergeschoß des Gebäudes. Daraufhin kamen die Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste mit einem Großaufgebot vor Ort. Das Mehrfamilienhaus wurde vorsorglich geräumt. Der Fürther Feuerwehr gelang es rasch den Brand in einer Wohnung im fünften Obergeschoß zu löschen. Der 61-jährige Bewohner erlitt bei dem Versuch den Brand selbst zu löschen eine Rauchgasintoxikation und musste in einem Krankenhaus entsprechend medizinisch versorgt werden. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden.Die Brandw ohnung ist bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 15.000 Euro geschätzt. Das zuständige Fachkommissariat der Fürther Kriminalpolizei übernahm noch vor Ort die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache. Bislang ergaben sich hierbei keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung.




Personenkontrolle am Bolzplatz: Polizisten durch Pyrotechnik verletzt

NÜRNBERG. Nach einer Mitteilung über eine größere Gruppe Jugendlicher kontrollierten Einsatzkräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei am Donnerstagabend (18.02.2021) einen Bolzplatz im Bereich Langwasser. Ein pyrotechnisches Abschussgerät, das ein 13-jähriger Junge mitführte, löste bei der Überprüfung aus. Zwei Polizeibeamte mussten ärztlich behandelt werden. Ein Passant hatte die Polizei gegen 17:30 Uhr auf Jugendliche im Bereich des Bolzplatzes in der Karwendelstraße aufmerksam gemacht. Die rund 20-köpfige Gruppe sollte dort laut Musik hören und gemeinsam alkoholische Getränke konsumieren. Als Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei die Örtlichkeit überprüften, ergriffen mehrere Personen unvermittelt die Flucht. Letztlich konnten die Polizisten 13 Personen (Alter 13-21 Jahre) anhalten. Der Bereich um die Bank, an der sich die Gruppe aufgehalten hatte, war stark vermüllt. Außerdem stellten die Beamten dort verschiedene hochprozentige alkoholische Getränke fest. Aus diesem Grund unterzogen sie die mitgeführten Taschen und Rucksäcke der angetroffenen Personen einer Kontrolle.

Im Rucksack eines 13-jährigen Jungen fanden die Polizisten einen sogenannten „Pyro Defender“, bei dem es sich um ein Abschussgerät für pyrotechnische Kartuschen handelt. Bei der Überprüfung dieses Gegenstands löste eine der Kartuschen aus, die neben einem blitzartigen Flammstrahl einen Schallimpuls von etwa 150 Dezibel erzeugt. Zwei 22-jährige Beamte mussten sich daraufhin in ärztliche Behandlung begeben. Einer der Beamten ist derzeit nicht mehr dienstfähig. Die Polizei stellte den „Pyro Defender“ sicher. Er wird bei der Kriminalpolizei Nürnberg einer waffenrechtlichen Überprüfung unterzogen. Den 13-jährigen Jungen übergaben die Polizeibeamten an seine Erziehungsberechtigten. Insgesamt werden gegen 11 Betroffene aus der Gruppe Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz erstattet.




Ein halbes Kilogramm Marihuana sichergestellt

ERLANGEN. Am Donnerstagmorgen (18.02.2021) fanden Beamte der Erlanger Verkehrspolizei bei einer Kontrolle auf der BAB 3 bei Erlangen gut ein halbes Kilogramm Marihuana auf. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den 26-jährigen Tatverdächtigen.Gegen 0 7:30 Uhr unterzog eine Streifenbesatzung der Erlanger Verkehrspolizei ein am Rasthof Steigerwald geparktes Fahrzeug einer Verkehrskontrolle. Als die Beamten den 26-jährigen Autofahrer ansprachen, stellten sie starken Geruch von Marihuana aus dem Fahrzeug fest. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizeibeamten zunächst eine geringe Menge Marihuana und im weiteren Verlauf weitere circa 500 Gramm des Betäubungsmittels auf. Der 26-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird er unter anderem wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmittel dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Das zuständige Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei führt nun die weiteren Ermittlungen.


Nach Unfall in Lebensgefahr 

RÖTTENBACH. Am Donnerstagmorgen (18.02.2021) ereignete sich im Landkreis Roth ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Autofahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen, nachdem er mit seinem Pkw von der Fahrbahn abgekommen war. Ein 28-jähriger Autofahrer war gegen 07:10 Uhr mit einem VW Lupo auf der Staatsstraße 2226 aus Richtung Liebenstadt kommend unterwegs in Richtung der Anschlussstelle auf die B2. Nach einem Überholvorgang scherte er vor einem anderen Pkw ein, verlor hierbei allerdings die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der VW kam nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und prallte schließlich gegen einen Baum des umliegenden Waldstücks.

Bei dem Unfall erlitt der 28-Jährige schwerste Kopfverletzungen. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr bargen den eingeklemmten Unfallfahrer aus dem Fahrzeugwrack. Er musste anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Die Verletzungen des 28-Jährigen werden als akut lebensgefährlich eingestuft. Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Polizeiinspektion Roth. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wird in die Unfallermittlungen ein Sachverständiger eingebunden. Dieser nahm seine Arbeit an der Unfallstelle auf. Die Polizeibeamten stellten in diesem Zusammenhang auch das stark beschädigte Unfallfahrzeug sicher. Die Staatsstraße 2226 war für die Dauer der Unfallaufnahme bis kurz nach 10:00 Uhr gesperrt.




15-Jährige beißt Polizist ins Bein

NÜRNBERG. Als Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte am Mittwochabend (17.02.2021) einen Jugendlichen in Gewahrsam nehmen wollten, wurde dieser rabiat. Unter anderem biss er einem Polizisten ins Bein. Der 15-Jährige war zuvor kontrolliert worden, weil er seinen Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt getragen hatte und eine Pylone mitführte. Gegen 17:30 Uhr war der Polizeistreife im U-Bahnverteiler am Plärrer eine Gruppe von vier Jugendlichen (2 x 13, 2 x 15 Jahre alt) aufgefallen. Zum einen setzte sich das Quartett aus Jugendlichen verschiedener Hausstände zusammen, zum anderen trugen zwei der Jugendlichen ihren Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt. Obendrein führte der spätere Tatverdächtige eine Pylone mit sich.

Auf die Pylone angesprochen, konnte der 15-Jährige keine schlüssige Erklärung abgeben, weshalb die Beamten davon ausgingen, dass er sich diese unberechtigterweise angeeignet hatte. Die Polizisten stellten die Pylone sicher und nahmen den Jugendlichen in Gewahrsam, um ihn an einen Erziehungsberechtigten zu übergeben. Hiergegen setzte sich der 15-Jährige allerdings vehement zur Wehr und schlug einem der Beamten ins Gesicht. Auch bei der darauffolgenden Festnahme wehrte er sich nach Leibeskräften und biss unter anderem einem 22-jährigen Polizeibeamten ins Bein. Seinen Unmut gegen die Einsatzkräfte unterstrich der rabiate Jugendliche außerdem mit wiederholten Beleidigungen gegen die Einsatzkräfte. Letztlich musste der rabiate 15-Jährige von mehreren Beamten überwältigt und gefesselt werden.

Nachdem die Polizisten den festgenommenen Jugendlichen in der Dienststelle einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterzogen hatten, übergaben sie ihn an einen Erziehungsberechtigten. Gleichzeitig leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung, Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein. Der Tatverdächtige und sein ebenfalls 15-jähriger Begleiter werden außerdem wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.




Nach Schlägerei Polizeibeamte bespuckt

NÜRNBERG. Am Mittwochmorgen (17.02.2021) mussten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West eine handfeste Auseinandersetzung in Gostenhof schlichten. Ein 46-Jähriger griff einen Polizeibeamten anschließend tätlich an. Gegen 09:45 Uhr wurden die Polizeibeamten zu einer Schlägerei zwischen zwei Männern (46, 55) in die Austraße gerufen. Die Polizisten gingen dazwischen, trennten die Kontrahenten und fixierten sie. Im weiteren Verlauf spuckte der immer noch aggressive 46-jährige Mann, der Gesichtsverletzungen aufwies, mehrfach mit Blut gegen eine Hauswand. Als ihn die Beamten aufforderten, dies zu unterlassen, drehte er sich um und spuckte absichtlich auf einen der beiden Polizisten. Die daraufhin folgende Festnahme musste unter erheblichem Kraftaufwand durchgeführt werden, weil sich der 46-Jährige weiterhin wehrte. Erst anschließend beruhigte er sich und konnte durch den Rettungsdienst versorgt werden. Der 55-Jährige erlitt durch die Auseinandersetzung ebenfalls leichte Verletzungen. Gegen beide Beteiligte leiteten die Polizeibeamten ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein. Der 46-Jährige muss sich außerdem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.


Schwerer Verkehrsunfall nahe Bad Windsheim

BAD WINDSHEIM. Am Mittwochnachmittag (17.02.2021) ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall bei Illesheim (Lkrs. Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim). Eine Frau verstarb an der Unfallstelle. Gegen 12:15 Uhr befuhr eine Frau von Bad Windsheim kommend mit ihrem Mercedes die B 470 und bog nach links Richtung Illesheim ab. Hierbei geriet sie aus noch nicht geklärter Ursache auf der Ortsverbindungsstraße (NEA 39) in die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Lastkraftwagen. Die Frau verlor während der medizinischen Versorgung das Bewusstsein und verstarb trotz eingeleiteter umfangreicher Reanimationsmaßnahmen durch die alarmierten Rettungskräfte an der Unfallstelle. Die Unfallstelle war für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger mit der Klärung des Unfallhergangs beauftragt.




Einfamilienhaus in Flammen

DINKELSBÜHL. Am späten Abend brach gestern (16.02.2021) aus noch ungeklärter Ursache in einem Einfamilienhaus in Wilburgstetten (Lkrs. Ansbach) ein Brand aus. Verletzt wurde zum Glück niemand. Gegen 23:30 Uhr wurde das Feuer im 1.Stock des Hauses in der Ringstraße gemeldet. Die Bewohner konnten sich bis zum Eintreffen der Feuerwehr unverletzt aus dem Haus retten. Etwa 25 Kräfte der Wilburgstettener Feuerwehr waren am Brandort und konnten das Feuer schnell löschen. Nach ersten Schätzungen ist wohl ein Sachschaden von etwa 70.000 Euro entstanden. Beamte des zuständigen Fachkommissariats der Ansbacher Kripo haben die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen.

 


Gegenstände auf A73 geworfen

A73/ER/FÜ. Am Samstagnachmittag (13.02.2021) warfen Kinder Gegenstände von einer Brücke auf fahrende Fahrzeuge. Die Verkehrspolizei Erlangen sucht Zeugen und mögliche weitere Geschädigte. Gegen 13:35 Uhr teilte ein Verkehrsteilnehmer der Einsatzzentrale Mittelfranken mit, dass zwei Kinder an der Anschlussstelle Fürth-Ronhof Gegenstände von der Brücke auf die darunterliegende BAB 73 werfen sollen. Der Pkw des Mitteilers wurde nicht getroffen. Die Polizeiinspektion Fürth leitete eine Fahndung nach den beiden Kindern ein, die erfolglos verlief. Am Montag (15.02.2021) meldete sich ein weiterer Verkehrsteilnehmer, der am Samstag zur gleichen Zeit mit seinem Pkw auf der BAB 73 in Fahrtrichtung Erlangen unterwegs war. Der Fahrer bemerkte auf Höhe der Anschlussstelle Fürth-Ronhof zunächst einen Schlag auf seinem Fahrzeugdach und erstattete im Nachgang Anzeige bei der Polizei. Bei den Gegenständen soll es sich nach Zeugenaussagen vermutlich um Eisplatten gehandelt haben. Die Verkehrspolizei Erlangen leitete Ermittlungsverfahren u. a. wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein. Zeugen, denen am Samstagnachmittag im Zeitraum zwischen 13:30 Uhr und 14:00 Uhr Kinder im Bereich der Anschlussstelle Fürth-Ronhof aufgefallen sind oder weitere Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise ebenfalls gefährdet oder geschädigt wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 09131 7600 entgegengenommen.




Schwerer Verkehrsunfall auf der B 470

B470/HEMHOFEN. Am Dienstagmorgen (16.02.2021) ereignete sich auf der Bundesstraße 470 Höhe Hemhofen ein schwerer Verkehrsunfall. Zwei Personen wurden dabei schwer verletzt.Nac h bisherigen Erkenntnissen fuhr eine 20-jährige Hyundaifahrerin gegen 8:45 Uhr mit ihrem Fahrzeug auf der Bundesstraße 470 aus Richtung Höchstadt kommend in Fahrtrichtung Hemhofen. Aus bislang unbekannter Ursache geriet der Pkw auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem entgegenkommenden Opel Corsa, der von einer 40-jährigen Frau gefahren wurde, zusammen. Die beiden Frauen wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Adelsdorf befreit werden. Der Rettungsdienst und alarmierte Notärzte übernahmen die medizinische Betreuung vor Ort. Die 20-Jährige erlitt schwere Verletzungen, die 40-jährige Frau wurde lebensgefährlich verletzt. Der Rettungsdienst brachte die beiden Frauen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser.Die Polizeiinspektion Höchstadt a. d. Aisch war mit der Unfallaufnahme betraut. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an, der zur Klärung der Unfallursache beitragen soll. Die B 470 war für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt.




Betrunkener Falschfahrer verursacht Unfall

FÜRTH. Die Polizei sucht Zeugen eines missglückten Wendemanövers eines Falschfahrers auf der autobahnähnlich ausgebauten Verbindungsstraße (FÜ 6) zwischen Oberasbach und Fürth.Geg en 10:30 Uhr fuhr eine Zeugin auf der FÜ 6 von Oberasbach in Richtung Fürth. Als sie in die Ausfahrt nach Zirndorf abbog, kam ihr ein Kleintransporter auf ihrer Spur entgegen. Sie musste ausweichen und konnte beobachten, wie der Fahrer dann versuchte zu wenden. Dabei beschädigte er sein Fahrzeug, einen grauen Opel Vivaro und die Leitplanke. Der 52-jährige Fahrer stand unter Alkoholeinwirkung und konnte angehalten werden. Die Zirndorfer Polizei bittet weitere Zeugen, die den Falschfahrer beobachtet haben oder ihm ausweichen oder bremsen mussten, sich unter der Telefonnummer 0911 96927-0 zu melden.


Einbruch ins Bildungszentrum für Sehbehinderte

NÜRNBERG. Im Verlauf des vergangenen Wochenendes (12.-15.02.2021) sind Unbekannte in zwei Einrichtungen des Bildungszentrums in der Brieger Straße eingebrochen. Die Polizei sucht Zeugen. Der oder die unbekannten Einbrecher drangen auf noch unbekannte Weise in die beiden Gebäude ein und hebelten im Schulgebäude zahlreiche Aktenschränke und Spinde auf. Daraus entwendeten die Täter Bargeld und einige elektronische Geräte. In der Werkstatt im anderen Gebäude wurden ebenfalls Aktenschränke aufgebrochen und Geldkassetten entwendet. Der oder die Einbrecher flüchteten unerkannt mit Beute im Wert von einigen tausend Euro, hinterließen jedoch einen Sachschaden von über 6000 Euro. Beamte der Nürnberger Kriminalpolizei haben die Ermittlungen übernommen und bitten eventuelle Zeugen, die im oben genannten Tatzeitraum in der Brieger Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Mutmaßlichen Drogenhändler kontrolliert

NÜRNBERG. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd nahmen am Donnerstagnachmittag (11.02.2021) einen 44-jährigen Mann vorläufig fest. Er steht im Verdacht, mit Drogen zu handeln. Gegen 13:15 Uhr kontrollierten die Polizisten in der Gugelstraße den 44-Jährigen, der unter erheblichem Drogeneinfluss zu stehen schien. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Polizeibeamten anschließend mehrere Dutzend Plomben, in welchen sich verbotene Kräutermischungen befanden. Die Polizeibeamten stellten die Beweismittel sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Drogenhandels gegen den 44-Jährigen ein. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei geführt. Der 44-Jährige wurde nach Durchführung einer Wohnungsdurchsuchung wieder entlassen.




Süßigkeitenautomat aufgebrochen

NÜRNBERG. Am Donnerstagabend (11.02.2021) brachen Unbekannte einen Süßigkeitenautomaten in der Nürnberger Südstadt auf. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr öffneten Unbekannte mit Gewalt einen Süßigkeitenautomaten in einem Waschsalon in der Voltastraße. Aus dem Automaten entwendeten die Unbekannten eine bislang nicht bekannte Anzahl von Süßigkeiten und Kleingeld. Zudem beschädigten sie die Bürotür des Waschsalons bei dem Versuch diese aufzubrechen. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 3500 Euro geschätzt. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.


Kranfahrzeug beschädigt Oberleitung

NÜRNBERG. Am Donnerstagvormittag (11.02.2021) riss ein Kranfahrzeug Teile der Straßenbahnoberleitung in der Nürnberger Südstadt ab. Durch herunterfallende Teile wurde eine Frau leicht verletzt. Gegen 10:15 Uhr befuhr der Fahrer eines Kranfahrzeugs die Rankestraße um dann nach links in die Wodanstraße abzubiegen. Hierbei blieb er mit seinem Kran an den Oberleitungen der Straßenbahn hängen. Diese wurde dadurch teilweise abgerissen. Es wird davon ausgegangen, dass der Kran, welcher fest am Fahrzeug verbaut ist, nicht vorschriftsmäßig eingefahren war.Zum  Unfallzeitpunkt lief eine 49-jährige Fußgängerin auf dem Gehweg der Wodanstraße in Richtung Allersberger Straße und wurde von der herunterfallenden Oberleitung am Kopf getroffen. Sie wurde leicht verletzt und begab sich selbständig in ärztliche Behandlung. Verantwortliche der VAG kümmerten sich vor Ort um die Bergung und Inbetriebsetzung der Oberleitungen. Insgesamt wird der entstandene Sachschaden auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Am Lkw entstand lediglich ein Schaden in Höhe von ca. 100 Euro.




Brand im Großkraftwerk – Ermittlungen der Nürnberger Kripo

NÜRNBERG. Wie berichtet, war am Montagnachmittag (08.02.21) im Großkraftwerk Franken im Stadtteil Gebersdorf ein Brand ausgebrochen. Die Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und kommt zu ersten Ermittlungsergebnissen. Gegen 17:00 Uhr war das Feuer im unteren Kesselhaus des Blocks 1 des Kraftwerks ausgebrochen. Bis zu 120 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr konnten bis 22:00 Uhr den Brand unter Kontrolle bringen und das Feuer ablöschen. Die Felsenstraße war während der Löscharbeiten durch die Polizei gesperrt.

Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat noch am selben Abend die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen. Die Beamten mussten jedoch abwarten, bis im Gebäude alles abgekühlt ist und der Brandort gefahrlos betreten werden konnte. Nach Feststellung der gefahrlosen Betretbarkeit des Brandortes konnte am gestrigen Mittwoch der beschädigte Kraftwerksblock begutachtet werden. Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich um eine technische Havarie. Weitere Untersuchungen dauern noch an. Der Schadensort ist mittlerweile im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft wieder an den Betreiber übergeben worden.




Einbruch in Zirndorfer Schmuckgeschäft 

ZIRNDORF. In der Nacht zum Mittwoch  (10.02.2021) ereignete sich in der Zirndorfer Innenstadt ein Einbruch in ein Schmuckgeschäft. Die Kriminalpolizei Fürth sucht weitere Zeugen der Tat. Eine Zeugin meldete sich gegen 02:45 Uhr per Notruf bei der Polizei. Kurz zuvor hatte sie wahrgenommen, dass die Schaufensterscheibe eines Schmuckgeschäfts in der Nürnberger Straße eingeschlagen worden war. Ein bislang unbekannter männlicher Tatverdächtiger entfernte sich kurz darauf zu Fuß in Richtung ZIM Einkaufcenter. Eine eingeleitete Fahndung mehrerer Zirndorfer Polizeistreifen führte jedoch nicht zur Festnahme der tatverdächtigen Person. Personenbeschreibung: Männlich, ca. 175-180 cm groß, normale Statur, bekleidet mit einem dunklen Kapuzenpullover, führte eine helle Tasche mit sich. Nach einer ersten Überprüfung erbeutete der unbekannte Täter bei dem Einbruch mehrere Dutzend Schmuckteile aus der Auslage des Geschäfts. Sowohl der entstandene Sachschaden als auch der Wert der entwendeten Gegenstände dürfte bei jeweils 1000 Euro liegen. Beamte des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken führten am Tatort eine Spurensicherung durch. Die Kriminalpolizei Fürth übernimmt die Ermittlungen und sucht weitere Zeugen. Personen, die ebenfalls verdächtige Wahrnehmungen zu dem Einbruch in der Nürnberger Straße machen konnten, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.




Gefährliche Fahrt unterbunden

NÜRNBERG. Heute Morgen (10.02.2021) wurde im Stadtgebiet eine Sattelzugmaschine durch Beamte des Schwerlasttrupps Nürnberg einer Verkehrskontrolle unterzogen. Das Fahrzeug war kurz vor 07:00 Uhr mit zwei Fahrern unterwegs zu einer ansässigen Spedition, um dort einen Auflieger für den Weitertransport seiner Waren abzuholen. Im Verlauf der Kontrolle wurde festgestellt, dass keinerlei Lenkzeit im digitalen Fahrtenschreiber aufgezeichnet wurde. Bei näherer Untersuchung fanden die Beamten am hierfür verantwortlichen Geschwindigkeitssensor einen Dauermagnet. Durch das Anbringen eines solchen Magneten werden die Signale des Sensors an den Fahrtenschreiber unterdrückt. Folge dieser Manipulation ist, dass jegliche sicherheitsrelevanten Systeme, wie ABS und Notbremsassistent nicht mehr funktionieren. Dies stellt gerade bei den aktuellen Witterungsverhältnissen eine massive Gefährdung des Straßenverkehrs dar. Gegen den Beifahrer der Zugmaschine, welcher gleichzeitig auch Geschäftsführer der Spedition ist, wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 6.000 EUR und gegen seinen Mitarbeiter 3.000 EUR angeordnet. Gegen beide wurde ein Strafverfahren wegen Fälschung beweiserheblicher Daten eingeleitet. Der Sensor und Magnet wurden durch die Beamten sichergestellt und der Einbau eines Sensors einer neueren Generation angeordnet, sodass das Nutzen eines Magneten zukünftig nicht mehr möglich ist.




Zeugenaufruf nach Unfallflucht

NÜRNBERG. Heute Morgen (10.02.2021) ereignete sich in der Schweinauer Hauptstraße ein Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht. Die Verkehrspolizei sucht Zeugen. Gegen 09:00 Uhr fuhr eine Frau mit ihrem Mercedes C220 die Schweinauer Hauptstraße in südliche Richtung. Ihr entgegen kam ein blauer Pkw, der an einem haltenden Pkw vorbeifuhr und dabei die Gegenfahrbahn benutzte. Die Frau musste deshalb nach rechts ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Dabei kam sie von der Fahrbahn ab und prallte auf einem Baum. Die entstandene Sachschadenshöhe beläuft sich auf etwa 3000 Euro. Der unbekannte Fahrer in dem blauen Pkw fuhr ohne Anzuhalten weiter. Die Nürnberger Verkehrspolizei bittet nun eventuelle Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben oder Angaben zu dem flüchtigen Pkw geben können, sich unter der Telefonnummer 0911 6583-1530 zu melden.


Zeugen nach Auseinandersetzung in der Zirndorfer Innenstadt gesucht

ZIRNDORF. Ein zunächst verbaler Streit zwischen zwei Männern eskalierte am Dienstagnachmittag (09.02.2021) in der Zirndorfer Innenstadt. Die Polizeiinspektion Zirndorf sucht Zeugen des Vorfalls. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten zwei Männer gegen 17:30 Uhr in einer Praxis in der Zirndorfer Innenstadt zunächst verbal in Streit. In der Folge kam es bereits zu gegenseitigen Beleidigungen und die Auseinandersetzung verlagerte sich anschließend auf die Straße. Als einer der Beteiligten (39) in seinen Mercedes, der auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums in der Nürnberger Straße abgestellt war, eingestiegen war, soll der 19-jährige Kontrahent auf die Motorhaube des Fahrzeugs eingeschlagen haben. Im weiteren Verlauf soll der 39-Jährige wiederum ausgestiegen sein und den 19-Jährigen mittels eines Reizstoffs attackiert haben. Der 19-Jährige erlitt dabei leichte Verletzungen. Am Pkw entstand Sachschaden von ca. 1.000 Euro.

Die hinzugerufenen Beamten der Polizeiinspektion Zirndorf leiteten entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung gegen den 39-jährigen ein. Der 19-Jährige muss sich ebenfalls wegen Beleidigung und Sachbeschädigung verantworten. Zeugen, die die Auseinandersetzung auf dem Parkplatz beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Zirndorf unter der Telefonnummer 0911 969270 zu melden.




Einbruch in Kindergarten

NÜRNBERG. Ein Unbekannter brach am Wochenende (05.02.2021 bis 08.02.2021) im Nürnberger Stadtteil Langwasser in einen Kindergarten ein. Die Kriminalpolizei sucht nun Zeugen der Tat. Im Zeitraum zwischen Freitag (05.02.2021), 16:00 Uhr, und Montag (08.02.2021), 08:00 Uhr, hebelte ein Einbrecher die Türe einer Kita in der Thomas-Mann-Straße auf und gelangte so in das Gebäude. Dort durchwühlte der Unbekannte Schubläden und Schränke. Nach bisherigem Ermittlungsstand entwendete der Täter einen kleineren Geldbetrag sowie eine Digitalkamera. Zudem entstand durch den Einbruch ein Schaden an einer versperrten Schranktüre. Das zuständige Einbruchskommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittler suchen Zeugen, die am vergangenen Wochenende verdächtige Wahrnehmungen beim oder in der Nähe des Kindergartens gemacht haben. Zeugen, die Hinweise zu dem unbekannten Täter oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Zeugensuche nach Sexualdelikt in Nürnberg

NÜRNBERG.  Ein bislang unbekannter Mann belästigte am frühen Montagabend (08.02.2021) eine junge Frau im Stadtteil Großreuth hinter der Veste. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Gegen 18:30 Uhr lief die junge Frau auf dem Gehweg und trug dabei eine schwere Tasche. An der Einmündung Schopenhauerstraße / Avenariusstraße hielt die Frau kurz an und stellte die Tasche zu Boden. In diesem Moment trat ein ihr unbekannter Mann an sie heran und berührte sie unsittlich. Anschließend entfernte sich der Unbekannte. Die junge Frau erstattete im Nachgang Anzeige bei der Polizei und konnte folgende Täterbeschreibung abgeben:

Ca. 17 Jahre alt; ca. 175 cm groß; schlank; orientalische Erscheinung; kurze, dunkle Haare; buschige Augenbrauen; bekleidet mit schwarzer Jogginghose, schwarzem Kapuzenpullover, schwarzen Turnschuhen und schwarzer Bomberjacke.

Zeugen, die Hinweise zu dem unbekannten Täter oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Einfamilienhaus in Flammen

LAUF. Aus bislang unbekannter Ursache brach gestern (08.02.2021) in einem freistehenden Einfamilienhaus im Kornblumenweg ein Feuer aus. Verletzt wurde zum Glück niemand.K urz nach 21:00 Uhr wurden die Rettungskräfte von dem Brand verständigt. Bei Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehren von Lauf, Neunhof und Günthersbühl stand das Haus bereits im Vollbrand. Die vier Bewohner hatten das Feuer rechtzeitig bemerkt und konnten sich unverletzt ins Freie retten. Nach ersten Schätzungen liegt die Schadenshöhe über 100.000 Euro. Für benachbarte Gebäude bestand nach Auskunft der Feuerwehr keinerlei Brandgefahr. Die Schwabacher Kripo hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen.




U-Bahnhof und Verkehrsüberwachungssäule beschmiert

NÜRNBERG. In den frühen Dienstagmorgenstunden (09.02.2021) beschmierten Unbekannte einen U-Bahnhof und eine Verkehrsüberwachungssäule mit polizeifeindlichen Schriftzügen im Nürnberger Westen. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Gegen 02:30 Uhr beobachtete ein Anwohner des U-Bahnhofs Sündersbühl einen unbekannten Mann, welcher die Glasfassade des U-Bahn-Abgangs beschmierte und verständigte die Polizei. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der dunkel gekleidete, circa 190 cm große und schlanke Unbekannte nicht mehr angetroffen werden. An der Glasfassade waren neun polizeifeindliche Parolen in roter Farbe gesprüht worden. Der hierdurch entstandene Sachschaden wird auf circa 4500 Euro geschätzt. Im Rahmen der Fahndung stellte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-West fest, dass eine Verkehrsüberwachungssäule an der Kreuzung Geisseestraße / Gustav-Adolf-Straße offenbar kurz zuvor mit den gleichen Parolen beschmiert wurde. Der entstandene Sachschaden wird hier auf circa 1000 Euro geschätzt. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.


Nach Streit in Wohnung verschanzt

NÜRNBERG. Gestern Abend (08.02.2021) kam es zu einem größeren Polizeieinsatz im Nürnberger Stadtteil Schniegling, nachdem sich eine Frau nach einem Streit in ihrer Wohnung verschanzt hatte. Gegen 20:45 Uhr war es zwischen zwei Nachbarinnen in einem Mehrfamilienhaus in der Schnieglinger Straße zu einem Streit gekommen, bei dem eine 56-Jährige ihre Wohnungsnachbarin durch das Zeigen eines Messers und eines Tränengassprays in Angst versetzte. Die 45-Jährige fühlte sich bedroht, flüchtete in ihre Wohnung und verständigte die Polizei. Bei Eintreffen einer Steife hatte sich die 56-Jährige in ihrer Wohnung eingeschlossen und äußerte, dass sie „Waffen“ habe. Nach ersten Erkenntnissen soll die Frau psychisch auffällig sein und anscheinend der Reichsbürgerbewegung angehören. Daraufhin wurden Spezialeinsatzkräfte alarmiert. Auf Verständigungsversuche von Seiten der Polizei reagierte die Dame überhaupt nicht und Geräusche aus der Wohnung ließen vermuten, dass sie die Eingangstür verbarrikadiert. Gegen 23:45 Uhr konnten dann Kräfte des SEK in die Wohnung eindringen und die Dame, die offensichtlich auch unter Alkoholeinwirkung stand, widerstandslos und unverletzt festnehmen. Sie wurde in einer Fachklinik untergebracht. Ein Küchenmesser und ein CS-Gas Spray wurden sichergestellt. Waffen wurde keine gefunden.




Mann wirft nach Streit Gegenstände aus dem Fenster

NÜRNBERG. Im Rahmen einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 38-Jährigen und seiner Bekannten am Sonntagabend (07.02.2021) in Steinbühl, warf der Mann Gegenstände aus dem 3. OG auf die Straße. Er wurde in einer Fachklinik untergebracht. Gegen 20:45 Uhr kam es in einer Wohnung in der Bogenstraße zum Streit zwischen einem 38-Jährigen und seiner Bekannten. Im Zuge dessen geriet der Mann so in Rage, dass er einen Drucker sowie einen Schreibtischstuhl aus einem Fenster im dritten Stock warf. Verletzt wurde hierbei glücklicherweise niemand. Die Wohnungsinhaberin begab sich daraufhin auf die Straße und wurde von ihrem Bekannten ausgesperrt. Die hinzugerufene Streife der PI Nürnberg-Süd gelangte anschließend mit einem Zweitschlüssel in die Wohnung. Der 38-Jährige gebärdete sich weiterhin äußerst auffällig, sodass er mittels Anwendung von unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Hierbei kam auch Pfefferspray zum Einsatz. Er wurde zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle gebracht. Auf Grund seines psychischen Ausnahmezustandes wurde der Mann in eine Fachklinik eingewiesen.


Politische Schmierereien in Nürnberg

NÜRNBERG. Im Verlauf des vergangenen Wochenendes (05.02.2021 bis 08.02.2021) beschmierten Unbekannte die Fassaden zweier Häuser großflächig mit politischen Parolen. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum von Freitagnachmittag bis Montagmorgen beschmierten Unbekannte die Fassade des Ordnungsamtes der Stadt Nürnberg am Äußeren Laufer Platz über eine Breite von circa zehn Metern mit politischen Parolen. Zudem bewarfen die Unbekannten die Fassade und den Eingangsbereich mit Farbe befüllten Gegenständen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Vermutlich im Laufe der Nacht von Samstag auf Sonntag schmierten Unbekannte ebenfalls Parolen an die Fassade eines Mehrfamilienhauses in der Oberen Seitenstraße. Der, durch den circa acht Meter breiten und circa eineinhalb Meter hohen Schriftzug, entstandene Sachschaden wird auf mindestens 1500 Euro geschätzt. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Vor Augen der Beamten: Gegen Außenspiegel eines Streifenwagens getreten

NÜRNBERG. Am Freitagabend (05.02.2021) trat ein 25-jähriger Mann am Bahnhofsvorplatz gegen den Außenspiegel eines dort abgestellten Streifenwagens. Die nur wenige Meter entfernt stehende Streifenbesatzung nahm den Mann fest. Der 25-Jährige ging gegen 17:00 Uhr auf den am Vorplatz abgestellten uniformierten Streifenwagen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte zu und trat dann scheinbar anlasslos gegen den rechten Außenspiegel des Fahrzeugs. Was dem Mann zuvor offenbar nicht aufgefallen war: Die zum Fahrzeug gehörige Streifenbesatzung stand nur wenige Meter entfernt, nahm den Vorfall wahr und den 25-Jährigen daraufhin umgehend fest. Der Mann muss sich nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung verantworten. An dem Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Die Beamten setzten den 25-Jährigen nach Abschluss der Maßnahmen wieder auf freien Fuß.


Linienbus ausgebremst und geflüchtet: Fahrgäste verletzt 

NÜRNBERG. Am Freitagabend (05.02.2021) konnte in Nürnberger Stadtteil Eibach ein Linienbus der Verkehrs-Aktiengesellschaft nur durch eine Vollbremsung einen Verkehrsunfall verhindern. Der Verursacher flüchtete daraufhin unerkannt. Der Linienbus 61 befuhr mit Fahrgästen gegen 20:50 Uhr die Eibacher Hauptstraße, als ein unbekanntes Fahrzeug unvermittelt aus der Wemdinger Straße kommend nach links auf die Eibacher Hauptstraße in stadteinwärtiger Richtung einfuhr. Der Fahrer des Linienbusses konnte nur durch eine Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß vermeiden. Hierdurch wurden zwei Fahrgäste leicht verletzt und mussten vor Ort medizinisch versorgt werden. Das unbekannte Fahrzeug setzte seine Fahrt in Richtung Nürnberg unbeirrt fort. Die Nürnberger Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, welche das Geschehen beobachtet haben und /oder Hinweise zu dem unbekannten Fahrzeug geben können, sich unter der Telefonnummer 0911 6583-1530 zu melden




Vier mutmaßliche Graffiti-Sprayer festgenommen

NÜRNBERG. Am Freitagabend (05.02.2021) gelang es der Polizei vier mutmaßliche Graffiti-Sprayer im Nürnberger Norden festzunehmen. Zuvor besprühten sie mehrere Hausfassaden und Teile eines U-Bahnhofs. Gegen 22:45 Uhr teilten Anwohner mit, dass sie im Bereich des Friedrich-Ebert-Platzes Personen beobachten würden, welche Hausfassaden besprühen sollen. Beim Eintreffen der alarmierten Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost waren keine Personen mehr anwesend. Jedoch stellten die Beamten fest, dass mehrere Hausfassaden, U-Bahn-Abgänge mit verschiedenen so genannten „Tags“ besprüht wurden. Der hierdurch entstandene Sachschaden ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Im Rahmen der Fahndung konnten vier tatverdächtige Männer angetroffen werden, welche entsprechende Sprühdosen mit sich führten. Die Männer im Alter von 20, 21, 28 und 30 Jahren wurden daraufhin vorläufig festgenommen. Sie müssen sich nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung strafrechtlich verantworten




Randale in Polizeizelle

NÜRNBERG. Am Freitagabend (05.02.2021) verlor ein 23-Jähriger die Kontrolle über sein Handeln und randalierte in einem polizeilichen Verwahrraum. Er musste in die Obhut einer fachärztlichen Klinik übergeben werden. Gegen 17:00 Uhr unterzog eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost den 23-Jährigen einer Personenkontrolle. Hierbei stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl besteht. Daraufhin wurde er bis zur Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt in einen Verwahrraum der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte gebracht.

Gegen 21:00 Uhr verlor er hier komplett die Kontrolle über sein Handeln und entwickelte ungeahnte Kräfte. Er schlug derart heftig mit Fäusten und Ellbogen auf die Wände ein, dass Fliesen herausbrachen. Hierbei zog er sich mehrere Schnittverletzungen zu. Die herausgeschlagenen Fliesenstücke warf er im weiteren Verlauf gegen Polizeibeamte, welche versuchten den Mann zu beruhigen. Zudem beleidigte er die Beamten mit allerhand unflätigen Ausdrücken.

Der aufgebrachte Mann konnte nur unter erheblichen Kraftaufwand durch eine alarmierte Gruppe des Unterstützungskommandos zu Boden gebracht und gefesselt werden. Da der 23-Jährige weiter in Rage geriet musste er von einem Notarzt sediert werden. Der 23-Jährige wurde zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gefahren und wird aufgrund der offensichtlichen psychischen Ausnahmesituation in eine fachärztliche Klinik eingeliefert. Polizeibeamte kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden. Der Verwahrraum ist bis auf weiteres nicht mehr benutzbar. Der entstandene Sachschaden ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der 23-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts der Beleidigung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verantworten.




Unfall nach Autorennen: Fahrzeug und Führerschein beschlagnahmt


Einbruch in Fürther Juweliergeschäft

FÜRTH. Am Samstagmorgen (06.02.2021) schlugen Unbekannte die Schaufensterscheibe eines Juweliers in der Fürther Innenstadt ein. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Gegen 03:45 Uhr verständigten Anwohner der Fußgängerzone (Schwabacher Straße) die Polizei, da sie Lärm von zerberstendem Glas wahrgenommen hatten. Die alarmierten Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Fürth stellten beim Eintreffen fest, dass die Schaufensterscheibe eines Juweliers eingeschlagen war. Zudem wurden aus dem Schaufenster mehrere Schmuckstücke entwendet. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnten keine Tatverdächtigen festgestellt werden. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Die Höhe des Entwendungsschadens ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 1000 Euro geschätzt. Die Fürther Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Brandlegung in Nürnberg

NÜRNBERG. Am frühen Sonntagmorgen (07.02.2021) setzten Unbekannte mehrere Gegenstände im Nürnberger Stadtteil Gostenhof in Brand. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Gegen 05:15 Uhr teilten Anwohner des Jamnitzerplatzes der Einsatzzentrale mit, dass es auf dem Platz brennen solle. Der alarmierten Feuerwehr gelang es rasch den Brand zu löschen. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die ersten kriminalpolizeilichen Ermittlungen vor Ort. Hierbei stellte sich heraus, dass Unbekannte mehrere E-Scooter und Autoreifen in der Mitte des Jamnitzerplatzes in Brand setzten. Zudem sprühten sie mit roter Farbe politische Parolen auf den gepflasterten Boden. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 4000 Euro geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Seniorin von falschen Polizeibeamten betrogen

NÜRNBERG. In der vergangenen Nacht (04./05.02.2021) wurde eine Seniorin im Stadtteil Moorenbrunn Opfer von falschen Polizeibeamten. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Gegen 22:30 Uhr rief ein Unbekannter bei der Seniorin an und erweckte den Anschein, Kriminalbeamter zu sein. Der Anrufer fragte die Seniorin nach ihren Vermögensverhältnissen und schilderte, dass eine Einbrecherbande festgenommen wurde. Bei den Tätern habe man Notizen mit den Daten der Opfer gefunden. Weil angeblich zu befürchten steht, dass möglicherweise auch bei der Seniorin eingebrochen werden sollte, forderte der angebliche Kriminalpolizist die Dame auf, Wertgegenstände zur Sicherheit der Polizei zu übergeben. In mehreren Anrufen wirkte der Mann auf die Seniorin ein, die schließlich gegen Mitternacht Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro an einen unbekannten Mann aushändigte. Im Nachgang hegte die Frau Zweifel an der Geschichte und sie verständigte schließlich die Polizei.

Beschreibung des unbekannten Geldabholers:

Ca. 25 – 30 Jahre alt, ca. 175 – 180 cm groß, schlank, kurze dunkle Haare, bekleidet mit dunkler Hose und einer auffälligen orangefarbenen Signalweste. Außerdem trug der Mann eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen, denen insbesondere im Zeitraum zwischen Donnerstagabend (04.02.2021) 22:30 Uhr und Freitagmorgen (05.02.2021) 00:30 Uhr im Bereich Moorenbrunn verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind. Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 entgegen.




Mutmaßliche Glücksspielrunde in Gaststätte aufgelöst

NÜRNBERG. In der Donnerstagnacht (04.02.2021) erhielt die Polizei eine Mitteilung, dass in einer Gaststätte im Nürnberger Stadtteil Gostenhof ein illegales Glücksspiel stattfinden soll. Tatsächlich konnten vor Ort auswärtige Fahrzeuge festgestellt werden. Bei einer Polizeikontrolle konnten große Bargeldbeträge und Spielkarten sichergestellt werden. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts des illegalen Glücksspiels.

Gegen 22:00 Uhr ging bei der Polizei ein anonymer Hinweis ein. In einer eigentlich wegen der Corona-Auflagen geschlossenen Gaststätte würden sich Personen zum illegalen Glücksspiel treffen. Tatsächlich konnten vor dem Gebäude auswärtige Fahrzeuge aus Südbayern und Personen festgestellt werden. Mehrere Teilnehmer der Runde hatten offensichtlich mitbekommen, dass die Spielrunde der Polizei gemeldet worden war. Sie verließen die Bar und versuchten mit ihren Pkw einer Kontrolle zu entgehen. Die Fahrzeuge wurden kurz darauf durch Polizeistreifen angehalten. Dabei stellte sich heraus, dass die kontrollierten Männer hohe Geldbeträge in teilweise 5-stelliger Höhe bei sich hatten.

Auch in der Gaststätte hielten sich bei der anschließenden Kontrolle durch Kräfte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte sowie des Unterstützungskommandos Mittelfranken noch 8 Männer auf. Eine Durchsuchung förderte weitere hohe Geldbeträge, Würfel und Pokerkarten zu Tage. Insgesamt konnten über 60.000 Euro beschlagnahmt werden, die mutmaßlich zum Glücksspiel eingesetzt wurden. Den Betreiber der Bar erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen der Veranstaltung eines illegalen Glücksspiels. Da die Pokerrunde während der Corona-Sperrstunde und in einer Gaststätte stattgefunden hatte, erwartet darüber hinaus alle beteiligten Männer eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.




Seniorin bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt

ZIRNDORF. Am Donnerstagvormittag (04.02.2021) ereignete sich im Zirndorfer Stadtgebiet ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 76-jährige Fußgängerin wurde von einem Lkw-Gespann erfasst und lebensgefährlich verletzt. Gegen 10:00 Uhr fuhr ein 49-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Gespann in der Straße „Hinterm Bahnhof“ in Zirndorf in Richtung Fürther Straße. An der Einmündung bog das Fahrzeug nach rechts in die Fürther Straße ab und fuhr in stadteinwärtiger Richtung weiter. Nach bisherigen Erkenntnissen lief eine 76-jährige Frau auf dem Fußweg entlang der Fürther Straße. Aus bislang ungeklärter Ursache erfasste das Gespann die Frau, als sie die Straße überquerte und verletzte sie schwer. Der Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt zunächst fort, konnte aber im Nachgang ermittelt werden.

Der alarmierte Rettungsdienst übernahm die Erstversorgung der Frau. Sie wurde anschließend mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Verkehrspolizei Fürth übernahm die Ermittlungen hinsichtlich der Unfallursache vor Ort. Gegen den 49-jährigen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger hinzugezogen, der zur Klärung des Unfallgeschehens beitragen soll. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Fürth unter der Telefonnummer 0911-973997-180 zu melden.




Mutmaßliche Rauschgifthändler festgenommen

ANSBACH. Beamte des zuständigen Kommissariats der Ansbacher Kriminalpolizei kamen zwei jungen Männern auf die Schliche, die nach anfänglichen Erkenntnissen mit Drogen Handel treiben sollen. Intensive Ermittlungen führten schließlich zu zwei 17 und 20 Jahre alten Tatverdächtigen aus dem südlichen Landkreis. Bei der Festnahme des Duos konnten in einer Wohnung knapp ein halbes Kilo Marihuana, einige tausend Euro und eine Aufzuchtanlage für Cannabispflanzen vorgefunden werden. Das Rauschgift und das Bargeld wurden sichergestellt und die Pflanzen abgeerntet und ebenfalls sichergestellt. Beide Tatverdächtige erwarten nun Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.


Größere Menge Rauschgift in Wohnung aufgefunden 

NÜRNBERG. Am Dienstagnachmittag (02.02.2021) unterstützten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd Mitarbeiter des Nürnberger Veterinäramts in einer Wohnung in der Rangierbahnhof-Siedlung bei der Überprüfung eines Hundes. Neben einem mutmaßlich verbotenen Kampfhund stießen die Einsatzkräfte auf über zwei Kilogramm Marihuana. Weil das Nürnberger Veterinäramt Erkenntnisse hatte, dass in der Wohnung einer 23-jährigen Frau und ihrem 25-jährigen Lebensgefährten im Saturnweg Hunde in vernachlässigender Art und Weise gehalten werden, statteten die Mitarbeiter zusammen mit Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd den beiden am Dienstagnachmittag einen Besuch ab. Unmittelbar nachdem die Wohnungstür von der 23-Jährigen geöffnet wurde, stieg den Einsatzkräften kräftiger Marihuanageruch in die Nase. Eine zweite Streife, die sich außerhalb des Anwesens aufhielt, konnte zeitgleich beobachten, wie vom Balkon der Wohnung eine Kühltasche flog. Bei der Überprüfung des Inhalts fanden die Beamten eine größere Menge Marihuana.

Beim Betreten der Wohnung stießen die Einsatzkräfte schnell auf den eigentlichen Grund des Einsatzes: ein mutmaßlicher Pitbull, welcher nach ersten Erkenntnissen als verbotener Kampfhund eingestuft sein dürfte und somit nicht ohne eine spezielle Genehmigung gehalten werden darf. Die zuständige Amtsveterinärin stellte das Tier deshalb vor Ort sicher.

Weil ein zweiter Hund in der Wohnung hierauf aggressiv und unkontrolliert reagierte, wiesen die Beamten die Wohnungsinhaberin an, das Tier sicherheitshalber für die Dauer der weiteren Maßnahmen in einen Nebenraum zu sperren. Nachdem sich die Frau hiergegen vehement weigerte, kündigten die Polizisten ihr die Fesselung an. Beim Versuch, der 23-Jährigen die Handschellen anzulegen, ging diese auf die Einsatzkräfte los. Hierbei schlug sie einer 27-jährigen Beamtin ins Gesicht und zog ihrem 31-jährigen Kollegen an den Haaren. Als die Beamten die Frau schließlich für die Fixierung zu Boden bringen mussten, trat sie mehrfach in deren Richtung. Die 27-jährige Polizistin wurde bei der Festnahme leicht verletzt.

Nachdem sich die Situation vor Ort beruhigt hatte, begannen die Polizisten die Wohnung nach weiteren Betäubungsmitten zu durchsuchen und wurden fündig: Insgesamt stellten die Einsatzkräfte über zwei Kilogramm Marihuana sicher. Neben den Betäubungsmitteln beschlagnahmten sie zudem eine größere Menge Bargeld.

Gegen die 23-Jährige sowie gegen ihren 25-jährigen Lebensgefährten leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ein. Die 23-Jährige muss sich darüber hinaus wegen des Verdachts der Körperverletzung sowie des tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Staatsanwaltschaft stellte gegen beide Personen Haftantrag. Ein Ermittlungsrichter erließ zwischenzeitlich Haftbefehl.

Der mutmaßliche Kampfhund wurde durch das Veterinäramt in die Obhut des Tierheims übergeben. Ein Gutachten soll nun klären, ob es sich tatsächlich um einen verbotenen Kampfhund handelt. Der zweite Hund kam bei Bekannten der Beschuldigten unter. Bei der hier beschlagnahmten Menge handelt es sich im Bereich Mittelfranken um einen überdurchschnittlich großen Einzelfund von Marihuana. Mit ihr wurden schätzungsweise mehrere tausend Konsumeinheiten aus dem Verkehr gezogen. Beim Verkauf der Droge hätte der Marktwert mutmaßlich bei über 20.000 Euro gelegen. Das Strafgesetzbuch sieht beim illegalen Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge eine mindestens einjährige Freiheitsstrafe vor.




Parkplatzstreit mit Pfefferspray und Fäusten beglichen

FÜRTH.Am  Mittwochabend (03.02.2021) eskalierte ein mutmaßlicher Streit um einen Parkplatz in der Fürther Innenstadt. Die beiden Kontrahenten wurden hierbei leicht verletzt. Gegen 18:15 Uhr ging über den Notruf der Polizei die Mitteilung über eine Schlägerei zweier Männer in einem Hinterhof der Schwabacher Straße ein. Eine Streife der Polizeiinspektion Fürth konnte vor Ort zunächst nur noch einen der beiden Kontrahenten antreffen. Es handelte sich um einen 57-jährigen Mann mit stark angeschwollenen Augen. Die Ermittlungen vor Ort ergaben, dass es zuvor offenbar zu einem Streit mit einem 23-Jährigen um ein im Hinterhof geparktes Auto gekommen war. Mehrere Zeugen berichteten, dass dieser Streit schnell in einer handfesten Auseinandersetzung mündete, in deren Verlauf der 23-Jährige auch ein Pfefferspray gegen den 57-Jährigen eingesetzt haben soll. Beide Personen trugen bei dem Vorfall leichte Verletzungen davon und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Was genau der Auslöser der Auseinandersetzung war, ist bislang unklar und nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Polizeiinspektion Fürth. Die Beamten leiteten mehrere Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung sowie wegen Sachbeschädigung ein.




Verdacht auf cannabishaltige Produkte im Automaten

NÜRNBERG. Am Dienstag (02.02.2021) erhielt die Nürnberger Kriminalpolizei die Mitteilung über einen Automaten, aus dem in der Innenstadt sogenannte CBD-Produkte verkauft werden. Da sich für die Beamten bei einer ersten Überprüfung des Automaten der Verdacht ergab, dass sich darin auch cannabishaltige Waren befanden, stellten sie die betroffenen Produkte sicher und leiteten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein. Kriminalbeamte nahmen den betroffenen Automaten am Hallplatz aufgrund des erhaltenen Hinweises in Augenschein. Dabei entdeckten sie Produkte, die hinsichtlich ihrer Optik den Verdacht begründeten, dass diese auch Bestandteile der Cannabispflanze enthalten und somit unter das Betäubungsmittelrecht fallen. Nachdem die Polizei aus diesem Grund Kontakt mit der betroffenen Firma aufgenommen hatte, übergab ein Berechtigter die Produkte aus dem Automaten in den frühen Abendstunden an die Polizei. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth leitete die Kriminalpolizei zwischenzeitlich ein entsprechendes Ermittlungsverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz ein. Die sichergestellten Produkte sollen jetzt mittels eines chemisch-toxikologischen Gutachtens überprüft werden.




Räuberische Erpressung gemeldet 

NÜRNBERG. Am Dienstagnachmittag (02.02.2021) soll es im Stadtteil St. Leonhard möglicherweise zu einer Auseinandersetzung gekommen sein, in deren Verlauf ein Mobiltelefon entwendet wurde. Die Kriminalpolizei Nürnberg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der 36-jährige spätere Geschädigte gegen 14:00 Uhr mit seiner gleichaltrigen Begleiterin in der Marie-Beeg-Straße. Auf Höhe des dortigen Quartiersplatzes kam ein Mann pöbelnd auf die beiden zu. Das Pärchen lief zunächst weiter in Richtung der Kurt-Karl-Doberer-Straße. Im weiteren Verlauf soll der Täter den 36-Jährigen festgehalten und die Herausgabe des Mobiltelefons gefordert haben, was dieser schließlich auch herausgab. Der Geschädigte und seine Begleiterin flüchteten. Der Täter soll das Telefon begutachtet und es dem Geschädigten anschließend nachgeworfen haben, der es wieder an sich nahm. Im weiteren Verlauf soll der 36-Jährige den Angreifer verfolgt haben und es gelang ihm, den Täter festzuhalten. Nach dem daraufhin entstandenen Gerangel etwa auf Höhe der Schule flüchtete der Unbekannte in Richtung Rothenburger Straße. Der Geschädigte stellte anschließend erneut das Fehlen seines Mobiltelefons fest. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen selbst oder dem noch unbekannten Täter geben können. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 entgegen.

Beschreibung des unbekannten Täters:

Ca. 25-30 Jahre alt, ca. 180 – 185 cm groß, schlank, dunkle Hautfarbe, schwarze Rastazöpfe, sprach deutsch mit afrikanischem Akzent, bekleidet mit roter Basecap, dunkler Jeans, roter Daunenjacke und schwarzen Winterstiefeln.




Fahrzeug gestohlen

NÜRNBERG. Am Dienstagnachmittag (02.02.2021) belud eine Frau in Gostenhof ihren Pkw. Als sie für kurze Zeit ins Haus ging, wurde das Fahrzeug entwendet. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Gegen 17:50 Uhr war die Geschädigte dabei, ihren Pkw, Citroen Picasso, Farbe weiß, amtliches Kennzeichen: N-AB 567, vor ihrem Wohnanwesen zu beladen. Sie ging kurz ins Haus und ließ das Fahrzeug mit laufendem Motor in der Preißlerstraße auf der Fahrbahn stehen. Als sie zu ihrem Auto zurückkehrte, war dieses entwendet worden. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung nach dem Fahrzeug verlief bislang negativ. Der Pkw hat einen Zeitwert von etwa 8000 Euro. Die Kriminalpolizei in Nürnberg ermittelt in diesem Fall und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die zum Zeitpunkt verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, Angaben zum derzeitigen Standort des Fahrzeugs oder zu dem Täter / den Tätern machen können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.




Größerer Polizeieinsatz wegen verwirrter Frau

NÜRNBERG. Gestern Nachmittag (02.02.2021) kam es zu einem größeren Polizeieinsatz im Stadtteil Steinbühl, da eine Person Gegenstände aus dem Fenster warf. Gegen 16:30 Uhr wurde die Polizei verständigt, dass in der Wiesenstraße aus einem Haus Gegenstände auf die Straße geworfen werden sollen. Eine Polizeistreife stellte dann fest, dass eine Frau, die sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, verschiedene Sachen aus einem Fenster im 4. Obergeschoß warf und dazu Unverständliches hinunterschrie. Zunächst wurde über die Drehleiter der Feuerwehr versucht, mit der Dame in Kontakt zu treten. Als sie jedoch das Fenster zumachte, konnten Beamte in die Wohnung vordringen und die Frau unverletzt in Gewahrsam nehmen. Sie wurde anschließend in eine Fachklinik eingewiesen. Durch die geworfenen Gegenstände wurden weder Personen verletzt noch Sachen oder Fahrzeuge beschädigt.


Zusammenstoß zweier Radfahrer

FÜRTH. Bereits am vergangenen Donnerstagnachmittag (28.01.2021) soll es in der Nähe der Siebenbogenbrücke in Fürth zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern gekommen sein. Zur Unfallabwicklung sucht die Verkehrspolizei Fürth jetzt nach einem der beteiligten Radfahrer. Er wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Auf dem Geh-/Radweg von der Siebenbogenbrücke in Richtung Karolinenstraße war es gegen 15:30 Uhr auf Höhe des dortigen Umspannwerks zu einem Zusammenstoß zweier Radfahrer gekommen. Zunächst war von den beiden unfallbeteiligten Radfahrern kein Schaden erkannt worden. Demzufolge hatten die beiden Radler ihren Weg anschließend einvernehmlich fortgesetzt. Zwischenzeitlich musste sich einer der beiden beteiligten Radfahrer jedoch einer medizinischen Behandlung unterziehen. Im Rahmen der polizeilichen Unfallermittlungen sucht die Verkehrspolizei Fürth nach dem zweiten Radfahrer. Der Mann, der mit einem schwarzen Fahrrad unterwegs war und einen roten Rucksack trug, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 973997 – 180 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.




Bei Durchsuchung Rauschgift aufgefunden

NÜRNBERG. Gestern Abend (01.02.2021) fanden Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd bei einer Wohnungsdurchsuchung Rauschgift. Im Rahmen von Ermittlungen zu einer Sachbeschädigung war für die Wohnung eines 31-Jährigen im Stadtteil Steinbühl ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss erlassen worden. Dabei entdeckten die Beamten außer einigen hundert Euro Bargeld auch eine größere Menge Marihuana. Die Drogen und das Geld wurden sichergestellt und den 31-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.


26-jähriger Randalierer von Mitbewohnern überwältigt

FÜRTH. Am Montagabend (01.02.2021) beschädigte ein 26-jähriger Mann zunächst mehrere Fahrzeuge in der Tiefgarage einer Gemeinschaftsunterkunft und ging danach noch auf weitere Bewohner los. Die Polizei nahm den Mann fest. Zeugen hatten gegen 21:30 Uhr den 26-Jährigen in der Tiefgarage der Unterkunft in der Kurgartenstraße beobachtet, wie er mit einem offenbar nicht passenden Schlüssel versuchte, einen geparkten Pkw zu öffnen. Als die beiden Zeugen den Mann darauf ansprachen, verlor dieser offenbar die Kontrolle über sein Handeln und ging zunächst auf mehrere geparkte Fahrzeuge los. Anschließend bedrohte er die beiden Männer mit einem Messer und ging dann zurück in seine Wohnung. Kurz darauf verließ der 26-jährige Mann die Unterkunft erneut und ging abermals auf die Zeugen los. Diese konnten ihn – zwischenzeitlich zu dritt – überwältigen, bis die ersten Streifen der Polizeiinspektion Fürth eintrafen. Hierbei erlitt ein 34-jähriger Mann eine leichte Schnittverletzung an der Hand. Die Beamten nahmen den Mann fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung sowie wegen Sachbeschädigung ein. Weil er sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde er im Anschluss in fachärztliche Behandlung übergeben.




Brand in Restaurant

DINKELSBÜHL.Am f rühen Abend war gestern (01.02.2021) in einem Restaurant in der Nördlinger Straße aus zunächst unklarer Ursache ein Brand ausgebrochen, der das gesamte Haus in Mitleidenschaft zog. Eine Person wurde leicht verletzt. Gegen 19:00 Uhr hatte sich offenbar heißes Fett in der Küche entzündet und das Feuer griff auf den Dunstabzug über. Da sich der Brand über den Abluftkamin verbreitete, wurde das gesamte Haus bis zum Dachstuhl in Mitleidenschaft gezogen. Die Dinkelsbühler Feuerwehr konnte das Feuer zwar schnell löschen, schätzt jedoch den entstandenen Sachschaden auf über 100.000 Euro. Ein 64-Jähriger kam mit leichten Verbrennungen vorsorglich zur Behandlung ins Krankenhaus. Die Ansbacher Kripo hat die Ermittlungen übernommen und Beamte des zuständigen Fachkommissariats kümmern sich um die genaue Klärung der Brandursache.




Mutwillig Fahrzeuge beschädigt

NÜRNBERG. In den frühen Morgenstunden hatten heute (01.02.2021) zunächst Unbekannte mehrere Fahrzeuge im Stadtteil Steinbühl beschädigt. Zwei Tatverdächtige konnten festgenommen werden. Zwischen 01:30 Uhr und 01:45 Uhr wurden von bislang festgestellten acht Pkw vom Aufseßplatz über die Peter-Henlein-Straße bis in die Wiesenstraße mutwillig Seitenspiegel abgerissen. Bei einer Fahndung im Nahbereich konnte eine Streife kurze Zeit später zwei Verdächtige kontrollieren, die von einem Zeugen dann als Täter identifiziert wurden. Beide jungen Männer im Alter von 20 und 23 Jahren streiten bislang die Tat ab. An den acht Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt etwa 4000 Euro. Eventuelle weitere Zeugen oder auch Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Süd unter der Telefonnummer 0911 9482-0 zu melden.


Hochwertigen Bagger von Baustellengelände entwendet

NÜRNBERG. Unbekannte entwendeten im Zeitraum der letzten Tage einen hochwertigen Bagger von einem Baustellengelände im südöstlichen Stadtgebiet. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum von Montag (25.01.2021) bis Freitag (29.01.2021) entwendeten die Täter den Bagger der Marke Komatsu, Typ PC290NLC (gelbe Farbe), Baujahr 2011, der auf einem Baustellengelände an der Münchener Straße Ecke Ingolstädter Straße abgestellt war. Der Wert des Baggers wird auf ca. 70.000 Euro geschätzt. Sachdienliche Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 entgegengenommen.




Polizeibeamte angegriffen und verletzt

Eine Routinekontrolle der Polizei eskalierte am Freitagnachmittag (29.01.2021) in der Fürther Innenstadt. Eine Polizeibeamtin war anschließend nicht mehr dienstfähig. Gegen 15:30 Uhr wollte die Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Fürth einen Radfahrer, der während der Fahrt sein Mobiltelefon benutzt hatte, im Bereich des Bahnhofsplatzes kontrollieren. Als der Radfahrer die Streife erblickte, stellte er das Rad rasch ab und ging in eine Bäckerei. Nach nur wenigen Augenblicken verließ der Mann das Geschäft über den Hintereingang, woraufhin ihn die Polizeibeamten ansprachen. Während der Kontrolle nahm der Radfahrer mehrmals provokativ seine Mund-Nasen-Bedeckung ab. Im weiteren Verlauf versuchte der Mann, dessen Identität gerade überprüft werden sollte, seinen Ausweis, den die kontrollierende Polizistin in den Händen hielt, zu entreißen. Kurz darauf gelang es dem 38-Jährigen bei einem erneuten Versuch, der Beamtin den Ausweis zu entreißen. Da sich der aggressive Mann entfernen wollte, hielt ihn der zweite Polizeibeamte fest. Unvermittelt schlug der 38-Jährige dem Kollegen gegen den Kopf. Im daraufhin entstandenen Gerangel wehrte sich der Angreifer vehement. Erst mit Unterstützung mehrerer Streifenbesatzungen gelang es, ihn festzunehmen. Die beiden Polizeibeamten erlitten durch den Angriff Verletzungen. Die Polizistin war anschließend nicht mehr dienstfähig und begab sich in medizinische Behandlung. Der Angreifer selbst blieb nach eigenen Angaben unverletzt und lehnte eine medizinische Behandlung ab. Gegen den 38-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Das Einsatzgeschehen soll von Passanten gefilmt worden sein. Diese und weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Fürth unter der Telefonnummer 0911 75905-0 zu melden.


Festnahme nach Beziehungsstreit

NÜRNBERG. Am Donnerstag (28.01.2021) wurde eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West zu einem Beziehungsstreit im Stadtteil Schniegling gerufen. Als sie in diesem Zusammenhang einen aggressiven 33-Jährigen in Gewahrsam nehmen musste, erlitten der Betroffene und die beiden eingesetzten Beamten leichte Verletzungen. Eine 43-jährige Frau aus der Herderstraße hatte gegen Mittag die Polizei verständigt. Ihr Lebensgefährte hatte die Frau nach einem Streit aus ihrer Wohnung ausgesperrt. Eine Streife der Inspektion Nürnberg-West klingelte daraufhin an der betroffenen Wohnung und forderte den 33-Jährigen auf, diese zu verlassen. Allerdings verhielt sich der Mann gegenüber den Beamten von Beginn an uneinsichtig. Da der 33-Jährige wiederholt Beleidigungen ausstieß und hierbei in aggressiver Weise auf die Streife zuging, nahmen ihn die Polizisten in Gewahrsam und legten ihm Handfesseln an. Hierbei erlitten sowohl der 33-jährige Tatverdächtige als auch die beiden Beamten leichte Verletzungen. Ein Atemalkoholtest bei dem Tatverdächtigen wies auf eine Alkoholisierung von fast zwei Promille hin. Er musste den Nachmittag im Polizeigewahrsam verbringen. Zudem leitete die Polizei ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen den 33-Jährigen ein.




Mann stirbt bei Wohnungsbrand

NÜRNBERG. In der Nacht von Mittwoch (27.01.2021) auf Donnerstag (28.01.2021) ereignete sich ein Wohnungsbrand im Nürnberger Stadtteil Gärten h.d.V. Ein 71-jähriger Mann konnte nur noch tot geborgen werden. Gegen 01:45 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der integrierten Leitstelle der Feuerwehr ein, nachdem Anwohner eine starke Rauchentwicklung aus dem Mehrfamilienhaus in der Bucher Straße wahrgenommen hatten. Die eintreffende Feuerwehr konnte den Großteil der Bewohner rechtzeitig in Sicherheit bringen. Den 71-jährigen Bewohner der Brandwohnung konnten sie nur noch tot bergen. Der Brand konnte durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Dennoch konnte nicht verhindert werden, dass sowohl durch das Feuer als auch durch den Einsatz des Löschwassers neben der Brandwohnung auch das restliche Wohnanwesen massiv beschädigt wurde. Bis auf weiteres ist es nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Noch in der Nacht haben Beamte des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Derzeit werden diese Ermittlungen von den Experten des Fachkommissariats für Branddelikte der Nürnberger Kriminalpolizei weitergeführt. Nach bisherigem Stand gehen die Beamten davon aus, dass das Feuer durch eine unsachgemäße Verkabelung von Elektrogeräten ausgelöst worden sein könnte.




Streitigkeit löst Polizeieinsatz aus

NÜRNBERG. Ein eigentlich wegen einer Streitigkeit angelaufener Polizeieinsatz brachte am Dienstagabend (26.01.2021) mehrere Straftaten zu Tage. Ein 27-Jähriger wurde festgenommen. Kurz vor 18:00 Uhr riefen Zeugen bei der Einsatzzentrale Mittelfranken an und teilten einen lautstarken Streit in einer Wohnung in der Sandrartstraße in Nürnberg mit. Es sollen auch Schreie zu hören sein. Als mehrere Streifen ankamen und an der Wohnung klingelten, öffnete ihnen ein 27-jähriger Mann. Auf Nachfrage gab er zu, dass es zwischen ihm und seinem Mitbewohner (28) zu einem heftigen Streit gekommen war, sich die Gemüter aber wieder beruhigt hätten. Bei einer Überprüfung des Ausweisdokumentes des 27-Jährigen stellten die Polizeibeamten entsprechende Manipulationen fest. Außerdem lagen auf einem Tisch verschiedene Drogen bzw. Kräutermischungen und weitere Drogenutensilien.

Im Zuge einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizeibeamten eine Vielzahl von Ausweisdokumenten, die auf andere Personen ausgestellt und teilweise bereits als gestohlen gemeldet worden waren. Weiterhin stellten die Polizisten hochwertige, teils noch originalverpackte Elektronikartikel (Mobiltelefon, Tablets) sicher, die mit hoher Wahrscheinlichkeit aus vorangegangenen Straftaten her stammten. Der 27-Jährige wurde daraufhin festgenommen. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den 27-Jährigen. Er wird im Laufe des Tages dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der über die Haftfrage entscheidet.

Nach bisherigen Erkenntnissen steht der 27-Jährige im Verdacht, mit zuvor entwendeten Aufenthaltstiteln Mobilfunkverträge abgeschlossen und die daraus erlangten Mobiltelefone verkauft zu haben. Der daraus entstandene Schaden dürfte nach bisherigem Ermittlungsstand mehrere tausend Euro betragen. Die diesbezüglichen Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat für Betrugsdelikte der Nürnberger Kriminalpolizei geführt und dauern derzeit noch an.




Jugendliche raubten Bargeld 

NÜRNBERG.b Zwei Jugendliche stehen in Verdacht am Dienstagabend (26.01.2021) im Nürnberger Südwesten einen anderen Jugendlichen ausgeraubt zu haben. Die beiden 15 und 17 Jahre alten Tatverdächtigen konnten noch in der Nacht auf Mittwoch (27.01.2021) identifiziert und festgenommen werden. Zwei 17-Jährige hatten sich gegen 17:30 Uhr in der Zedernstraße im Bereich der Tauberbrücke (Fußgängerbrücke über den Main-Donau-Kanal) aufgehalten. Dort kamen zwei weitere Jugendliche auf einen der 17-Jährigen zu und forderten die Herausgabe von Bargeld. Die Forderung unterstrich einer der beiden Täter durch den Vorhalt eines Messers. Die beiden Täter entwendeten anschließend 80 Euro von ihrem Opfer und entfernten sich. Der beraubte 17-Jährige verständigte die Polizei. Die ersten Ermittlungsmaßnahmen übernahm der Kriminaldauerdienst Mittelfranken. Da die beiden Täter dem Jugendlichen zumindest flüchtig bekannt waren, ergaben sich bereits hier die ersten Anhaltspunkte für die anschließenden Fahndungsmaßnahmen. Mittels einer durchgeführten Lichtbildvorlage konnten die beiden Tatverdächtigen schließlich eindeutig identifiziert werden. Polizeibeamte nahmen die beiden Tatverdächtigen noch in der Nacht auf Mittwoch an ihrer Wohnadresse fest. Gegen die beiden Brüder wird nun wegen des Verdachts des schweren Raubs ermittelt. Das Messer, das mutmaßlich bei dem Raub zum Einsatz kam, konnte im Zuge einer Wohnungsdurchsuchung aufgefunden und sichergestellt werden. Gegen den 17-jährigen Tatverdächtigen stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftantrag. Er wird im Laufe des heutigen Tages (27.01.2021) einem Ermittlungsrichter vorgeführt.




Hitlergruß gezeigt 

NÜRNBERG. Am frühen Dienstagabend (26.01.2021) zeigte ein 51-jähriger Mann am Bahnhofsplatz den sog. Hitlergruß. Er wurde dabei von Kameras aufgezeichnet. Kurz nach 18:00 Uhr kontrollierten Polizeibeamte zwei Männer, die sich u. a. am Bahnhofsplatz aufhielten und ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs waren. Im weiteren Verlauf ergaben sich Hinweise, dass einer der beiden Männer zuvor Passanten belästigt und den sog. Hitlergruß gezeigt haben soll. Beamte der Einsatzzentrale sichteten die Aufnahmen der dortigen Videoüberwachung und konnten darauf deutlich erkennen, wie der 51-jährige Passanten gegenüber den Hitlergruß gezeigt hatte. Auf entsprechenden Vorhalt gab der 51-Jährige den Sachverhalt zu – reagierte jedoch völlig uneinsichtig. Beide Männer wurden des Platzes verwiesen. Gegen den 51-Jährigen wurde außerdem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.


Sattelzug ohne Bremsen 

NÜRNBERG. Die Schwerlastgruppe der Nürnberger Verkehrspolizei hatte am Dienstag (26.01.21) in der Ingolstädter Straße eine Lkw-Kontrollstelle eingerichtet, bei der ein Sattelzug mit manipulierten Bremsen auffiel. Kurz nach 10.00 Uhr wurde der Sattelzug kontrolliert, wobei sich zeigte, dass an dem Sattelanhänger des 40-Tonners alle Bremsen defekt waren. Statt sie zu reparieren, hatte der 34-jährige Fahrer schlichtweg die Bremsleitungen gekappt. Die Bremslast für den Zug musste allein die Zugmaschine übernehmen. Der Fahrer hatte dabei unerhört viel Glück, dass bei den winterlichen Straßenverhältnissen kein Unfall passierte. Der Sattelzug wurde sofort aus dem Verkehr gezogen und der Fahrer musste ein Bußgeld bezahlen.




Spuren im Schnee überführen jugendliche Einbrecher

NÜRNBERG. In der Mittwochnacht (27.01.2021) brachen vier Jugendliche im Nürnberger Stadtteil Gostenhof in einen Lottoladen ein. Mit ihrer Tatbeute flüchteten sie anschließend. Ihre Fußspuren im frisch gefallenen Schnee führten die ermittelnden Polizeibeamten direkt zu den Tatverdächtigen. Kurz nach 4 Uhr in der Nacht zerschlugen zunächst unbekannte Einbrecher eine Glasscheibe eines Lottogeschäfts in der Kernstraße. Aus dem Laden entwendeten sie eine größere Anzahl von Zigarettenpackungen und flüchteten anschließend mit ihrer Beute. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West stellte beim Eintreffen am Tatort fest, dass im frisch gefallenen Schnee Fußspuren von vier Personen zu erkennen waren, die zum Lottoladen hin- und wieder wegführten. Die Polizeibeamten folgten daraufhin den Spuren, die zu einem nahen Jugendheim führten. Dort konnten vier Jugendliche ermittelt werden, die kurz zuvor von einem nächtlichen „Ausflug“ zurückgekehrt waren. Eine Überprüfung der Schuhe der jungen Männer zeigte schnell: Das Profil passte zu den Spuren am Tatort. Eine Durchsuchung der mutmaßlichen Einbrecher förderte anschließend noch die Tatbeute zu Tage. Wie sich herausstellte, hatte sich einer der Jugendlichen an der zerbrochenen Glasscheibe des Lottoladens geschnitten und musste daher ärztlich versorgt werden. Die jungen Männer im Alter zwischen 14 und 16 Jahren erwartet nun eine Anzeige wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls. Zudem prüft das zuständige Fachkommissariat für jugendliche Intensivtäter, ob darüber hinaus noch ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz aufgrund der nicht beachteten Ausgangssperre zur Anzeige gebracht wird.


Zeugen nach Einbruch in der Fürther Südstadt gesucht

FÜRTH. Ein bislang unbekannter Einbrecher drang am Sonntagmorgen (24.01.2021) in ein Autohaus und eine darüber liegende Wohnung in der Fürther Südstadt ein. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise.Nach derz eitigem Ermittlungsstand war der Unbekannte im Zeitraum zwischen 06:00 Uhr und 07:20 Uhr gewaltsam in eine Wohnung in der Balbiererstraße eingedrungen, hatte dort verschiedene Wertgegenstände in einen Koffer gepackt und mitgenommen. Im Anschluss drang derselbe Täter in die darunter liegenden Geschäftsräume eines Autohändlers ein und durchsuchte die Büroräume ebenfalls nach Wertgegenständen. Mit seinem Diebesgut, einer Kaffeemaschine sowie dem vorher beschriebenen Koffer, verließ der Täter das Objekt. Zeugen wurden auf den Mann aufmerksam, woraufhin dieser die Flucht mit einem Fahrrad ergriff. Das Diebesgut verlor er dabei und ließ es zurück. Der entstandene Sachschaden wird auf einige tausend Euro geschätzt. Eine Fahndung nach dem Unbekannten verlief erfolglos. Das Fachkommissariat der Kripo Fürth bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

Beschreibung des unbekannten Einbrechers:

Ca. 35 Jahre alt, ca. 190 cm groß, bekleidet mit heller Hose und dunkler Jacke




Bei Gewahrsamnahme Widerstand geleistet

NÜRNBERG. Wegen eines Streits mussten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost am Montagnachmittag (25.01.2021) im Nürnberger Bleiweißviertel einschreiten. Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht verletzt. Anlass des Einsatzes war eine Mitteilung über einen erneuten heftigen Streit in einer Wohnung in der Brunhildstraße. Die eingesetzten Polizeibeamten gingen der Sache nach und versuchten, mit den Beteiligten zu sprechen. Bereits beim Eintreffen gegen 17:15 Uhr wurden die Polizisten von einem 26-jährigen Mann sofort verbal attackiert. Dieser ließ sich nicht beruhigen und ging unvermittelt auf die beiden Polizeibeamten zu. Auch die Androhung der Gewahrsamnahme beeindruckte den aggressiven Mann nicht. Da dieser trotz Aufforderung nicht stehen blieb, mussten ihn die Polizisten mittels körperlicher Gewalt zu Boden bringen. Der 26-Jährige wehrte sich nach Kräften und beleidigte die Polizeibeamten. Erst mit Unterstützung einer weiteren Streife gelang es schließlich, den 26-Jährigen in Gewahrsam zu nehmen. Ein Polizeibeamter erlitt durch die Widerstandshandlungen Verletzungen an der Hand. In der Wohnung fanden die Polizisten noch mehrere gefährliche Gegenstände, darunter u. a. ein Einhandmesser, mehrere Armbrustbolzen, Tierabwehrspray usw. und stellten diese sicher. Der 26-Jährige muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren u. a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten.




Zwei Tatverdächtige nach Einbruch in Kindergarten festgenommen

FÜRTH. Am späten Sonntagabend (24.01.2021) nahm die Fürther Polizei zwei junge Männer im Stadtteil Oberfürberg fest. Sie stehen im Verdacht, in mehrere Kindergärten und Firmen eingebrochen zu sein. In den vergangenen Tagen registrierte die Fürther Polizei mehrere Einbrüche bzw. Einbruchsversuche in Kindergärten und Geschäftsräume im gesamten Fürther Stadtgebiet. In der Nacht von Donnerstag (21.01.2021) auf Freitag (22.01.2021) waren unbekannte Täter in die Geschäftsräume einer Firma in der Dr. Mack-Straße 68 eingedrungen und hatten dort einen geringen Bargeldbetrag entwendet. In derselben Nacht wurde in ein Ladengeschäft in der Königstraße 5 eingebrochen. Hier wurde erheblicher Sachschaden angerichtet und ebenfalls nur ein geringer Bargeldbetrag entwendet.

Ebenfalls in der Nacht von Donnerstag zum Freitag suchten unbekannte Einbrecher außerdem in zwei Kindergärten nach Beute. In den Kindergarten in der Angerstraße 14 versuchten die Täter durch Aufhebeln der Terrassentür in die Einrichtung zu gelangen, was ihnen jedoch nicht gelang. Der hier entstandene Sachschaden betrug mehrere tausend Euro.

In zwei weitere Kindergärten (Am Schießplatz 9 und Otto-Seeling-Promenade 45) verschafften sich die Täter in derselben Nacht gewaltsam Zutritt. Auch hier suchten die Unbekannten gezielt nach Bargeld und Wertgegenständen und flüchteten schließlich mit einer Beute von wenigen hundert Euro.

Im Zeitraum von Samstag (23.01.2021) 13:00 Uhr und Sonntag (24.01.2021) 06:15 Uhr hatten es Einbrecher auf ein Juweliergeschäft in der Fürther Fußgängerzone abgesehen. Mit einem Stein schlugen die Täter die Schaufensterscheibe ein. Der hier entstandene Entwendungsschaden ist derzeit noch unbekannt.

In allen Fällen führte das Fachkommissariat der Kriminalpolizei entsprechende Spurensicherungsmaßnahmen durch.

Am Sonntagabend (24.01.2021), gegen 22:30 Uhr, bemerkten Zeugen zwei verdächtige Personen, die sich auf dem Flachdach eines Kindergartens in der Paul-Keller-Straße aufhielten und verständigten die Polizei. Sofort leitete die Einsatzzentrale Mittelfranken umfangreiche Maßnahmen ein und beorderte mehrere Streifen nach Oberfürberg. Nachdem der Kindergarten umstellt war, suchten Einsatzkräfte das Objekt ab. Im Innenraum konnten Polizeibeamte zwei junge Männer (18, 19) festnehmen, die sich zwischenzeitlich Zutritt in den Kindergarten verschafft hatten. Die Polizeiinspektion Fürth leitete gegen beide ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls ein.

Das Fachkommissariat der Fürther Kriminalpolizei hat in allen Fällen die Ermittlungen übernommen. Derzeit wird geprüft, ob die beiden festgenommenen Tatverdächtigen neben dem Einbruch in Oberfürberg auch für weitere Einbrüche verantwortlich sind.

Zeugen, die zu den oben geschilderten Fällen sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Autoscheiben eingeschlagen und Kellerabteil aufgebrochen

NÜRNBERG. In der Nacht von Donnerstag (21.01.2021) auf Freitag (22.01.2021) schlugen Unbekannte mehrere Autoscheiben im Nürnberger Stadtteil Langwasser ein. Zudem entwendeten Unbekannte ein Fahrrad aus einem Kellerabteil. Unbekannte schlugen im oben genannten Zeitraum die Scheiben von zwei Kleintransportern und eines Wohnmobils ein. Die Kleintransporter waren in der Thomas-Mann-Straße und am Scharfreiterring ordnungsgemäß geparkt. Das beschädigte Wohnmobil war in der Hans-Fallada-Straße abgestellt. In allen Fällen schlugen die Unbekannten eine Seitenscheibe des jeweiligen Fahrzeugs ein und durchwühlten die Fahrzeuge nach Wertgegenständen. Der hierdurch entstandene Sachschaden wird auf circa 1000 Euro geschätzt. Zudem entwendeten die Unbekannten aus einem Fahrzeug eine Geldbörse mit Bargeld in noch nicht bekannter Höhe. Im gleichen Zeitraum wurde der Aufbruch eines Kellerabteils eines Mehrfamilienhauses in der Hans-Fallada-Straße gemeldet. Die Unbekannten verschafften sich hierbei mit Gewalt Zugang zu dem Kellerabteil und entwendeten hieraus ein Fahrrad der Marke Pegasus Piazza im Wert von circa 300 Euro. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 50 Euro geschätzt. Die Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.


Verdächtiger Autofahrer flüchtete vor Kontrolle durch die Polizei

NÜRNBERG. Im Stadtteil Langwasser versuchte am Samstag (23.01.2021) ein 45-jähriger Autofahrer einer Polizeikontrolle durch Flucht zu entgehen. Bei der Festnahme des Tatverdächtigen stellte sich heraus, dass dieser keine Fahrerlaubnis besitzt und offenbar unter Drogen stand. Der 45-jährige Fahrer eines schwarzen Opel war einer Polizeistreife der Inspektion Nürnberg-Süd um kurz nach 21:00 Uhr in der Gleiwitzer Straße aufgefallen. Dort war er an einer roten Ampel in die Breslauer Straße abgebogen. Als die Beamten den Mann anhalten wollten, gab dieser Gas und überfuhr weitere rote Ampeln. Schließlich kam der Opel auf dem Gehweg im Kreuzungsbereich zur Oppelner Straße zum Stehen. Der 45-Jährige flüchtete zu Fuß in das angrenzende Waldstück. Dort konnte der Tatverdächtige jedoch nach kurzer Verfolgung festgenommen werden. Eine Überprüfung ergab, dass der Festgenommene keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Bei der Durchsuchung des 45-Jährigen fanden die Polizeibeamten eine Dose mit einer geringen Menge Marihuana. Zudem verlief ein Drogentest positiv. Das Marihuana wurde sichergestellt und bei dem Tatverdächtigen eine Blutentnahme angeordnet. In dem Auto hatte der 45-Jährige bei seiner Flucht zu Fuß einen 10-jährigen Jungen zurückgelassen. Bei dem Kind handelte es sich um den Sohn der Lebensgefährtin. Er wurde von der Polizei in die Obhut einer erziehungsberechtigten Person übergeben. Den 45-jährigen Tatverdächtigen erwartet nun unter anderem ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und unerlaubtem Besitzes von Betäubungsmitteln.




 Polizei löste Feier in Wohnung auf

NÜRNBERG. Die Polizeiinspektion Nürnberg-West musste am späten Freitagabend (22.01.2021) eine Feier in einer Privatwohnung im Stadtteil Wetzendorf auflösen. Gegen den Gastgeber und neun anwesende Gäste erstattet die Polizei nun Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz.  Der Polizei war gegen 22:30 Uhr telefonisch gemeldet worden, dass in einer Wohnung im Pinzberger Weg eine Feier stattfinden sollte. Als eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West dem Hinweis nachging, mussten die Beamten feststellen, dass sich in der betroffenen Wohnung tatsächlich zehn Personen im Alter von 15 – 18 Jahren aufhielten, um gemeinsam Pizza zu essen und Musik zu hören. Nach der Durchführung der notwendigen Identitätsfeststellungen, löste die Polizei das Treffen auf. Alle Anwesenden werden wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz zur Anzeige gebracht.


Mann verletzte nach Ehestreit zwei Polizeibeamtinnen

FÜRTH. Nach einem Ehestreit mussten Beamte der Polizeiinspektion Fürth am Freitagabend (22.01.2021) einen 37-jährigen Mann festnehmen. Hierbei verletzte er zwei Polizeibeamtinnen. Anwohner des Mehrparteienhauses in der Aussiger Straße hatten gegen 21:15 Uhr die Polizei verständigt, nachdem es in der Wohnung einer Familie zu einer lautstarken Auseinandersetzung gekommen war. Die 31-jährige Frau des späteren Beschuldigten hatte sich zwischenzeitlich mit ihren Kindern zu einer Nachbarin geflüchtet. Derweil beschädigte der 37-jährige Ehemann das Auto seiner Frau, indem er unter anderem alle Scheiben des Mercedes einschlug. Als die Polizeibeamten in dem Wohnhaus eintrafen, kam es zum tätlichen Angriff durch den 37-Jährigen. Unter anderem schlug der Mann zwei Polizeibeamtinnen (beide 21 Jahre alt) ins Gesicht und riss eine von ihnen an den Haaren zu Boden. Letztlich konnte der Angreifer von den anwesenden Polizisten überwältigt und gefesselt werden. Eine der angegriffenen Beamtinnen musste anschließend allerdings in einem Krankenhaus behandelt werden und konnte den Dienst nicht mehr fortsetzen. Nachdem sich der alkoholisierte 37-Jährige auch nach seiner Festnahme psychisch auffällig zeigte, ordnete die Polizei die Unterbringung des Mannes in einer Fachklinik an. Zudem muss er sich in einem Verfahren wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.




Beifahrer flüchtete vor Polizei und warf Betäubungsmittel weg

NÜRNBERG. Eine Streife der Verkehrspolizei Nürnberg kontrollierte am Freitagabend (22.01.2021) ein Fahrzeug in der Nürnberger Südstadt. Der Beifahrer ergriff nach der Anhaltung die Flucht und versuchte dabei, sich seiner mitgeführten Betäubungsmittel zu entledigen. Die Streife hatte den schwarzen Audi gegen 20:15 Uhr in der Gudrunstraße zum Zwecke einer Verkehrskontrolle angehalten. Bereits während der Kontrolle bemerkten die Beamten, dass es in dem Fahrzeug nach Marihuana roch. Der 25-jährige Beifahrer ergriff daraufhin unvermittelt die Flucht zu Fuß. Er konnte allerdings wenig später eingeholt und unter dem Einsatz von Pfefferspray festgenommen werden. Auf seiner Flucht hatte er rund 50 Gramm Marihuana weggeworfen. Die Polizisten stellten das Rauschmittel sicher. Gegen den 25-Jährigen wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet. Der 22-jährige Fahrer des Audi kam ebenfalls nicht davon. Er zeigte während der Kontrolle drogentypische Ausfallerscheinungen. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an und leiteten ein entsprechendes Bußgeldverfahren gegen ihn ein.


Beamte fanden Kokain in Gepäck

NÜRNBERG. Aufgrund eines Haftbefehls haben Beamte der Nürnberger Kriminalpolizei am Freitag (22.01.2021) einen 29-jährigen Mann festgenommen. Als die Eltern des Mannes anschließend eine Tasche für den Haftantritt vorbeibrachten, fanden die Beamten darin Rauschgift. Der 29-Jährige war wegen eines bestehenden Untersuchungshaftbefehls bereits am Nachmittag von Fahndern der Nürnberger Kriminalpolizei festgenommen worden. Als die Beamten den Mann in den Diensträumen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte auf die Überstellung an die Justizbehörden vorbereiteten, brachten die Eltern des 29-Jährigen eine Tasche mit Kleidungsstücken und persönlichen Dokumenten vorbei. Die Beamten überprüften das Gepäckstück und fanden in einer Hemdtasche ein Plastiktütchen mit weißem Pulver. Ein Test ergab, dass es sich bei dem Pulver um Kokain handelte. Vor dem Antritt der Untersuchungshaft musste sich der 29-Jährige aus diesem Grund noch einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen lassen. Außerdem wird gegen den Mann eine Strafanzeige wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln erstattet.


Scheunenbrand verursacht hohen Sachschaden

LKR FÜRTH. Am Donnerstagnachmittag (21.01.2021) ereignete sich aus noch nicht geklärter Ursache ein schadensträchtiger Brand in einem Ortsteil von Vestenbergsgreuth (Landkreis Erlangen-Höchstadt). Die Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 15:30 Uhr bemerkten Anwohner eine starke Rauchentwicklung bei einem Kuhstall eines landwirtschaftlichen Anwesens in Dutendorf. Die alarmierten Bewohner konnten ihr Wohnhaus unverletzt verlassen und zusammen mit den hinzugerufenen Einsatzkräften zahlreicher Feuerwehren sowie der Polizei über 30 Rinder aus dem brennenden Stall auf eine angrenzende Weide treiben. Hierbei verletzten sich zwei Personen leicht.

Durch die Löscharbeiten konnte ein Übergreifen des Brandes von der Scheune auf das Wohngebäude verhindert werden. Erst nach massivem Löschwassereinsatz gelang es den eingesetzten Feuerwehren, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Durch die Kreisbrandinspektion Erlangen-Höchstadt wurde im Internet ein ausführlicher Bericht zu den Löscharbeiten veröffentlicht (https://www.facebook.com/kfverh/posts/1565941960282406).

Das zuständige Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache der Brandentstehung vor Ort übernommen. Die Höhe des durch den Brand entstandenen Sachschadens ist ebenfalls noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.




82-Jähriger nach Tritten gegen den Kopf schwer verletzt

NÜRNBERG. Am Donnerstagabend (21.01.2021) kam es in einem U-Bahnhof im Nürnberger Westen zu einem folgenschweren Angriff auf einen 82-jährigen Mann. Die Polizei nahm kurz darauf einen 21-jährigen Tatverdächtigen fest und leitete Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ein. Gegen 21:20 Uhr erhielt die Einsatzzentrale Mittelfranken die Mitteilung, dass es im Bereich des U-Bahnhofes Maximilianstraße zu einem massiven Angriff auf einen älteren Mann gekommen war und dieser dabei schwer verletzt worden sei. Der Tatverdächtige wäre zwischenzeitlich geflüchtet.

Sofort fuhren mehrere Streifen der Nürnberger Polizei zum Einsatzort. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst übernahm die Versorgung des schwer verletzten Mannes. Erste Zeugenbefragungen ergaben, dass der Täter sich zwischenzeitlich mit der U-Bahn in Richtung Innenstadt entfernt hatte, woraufhin die Fahndungsmaßnahmen dahingehend intensiviert wurden. An der Haltestelle Gostenhof wurde der U-Bahnzug angehalten. Einsatzkräfte nahmen den 21-jährigen Tatverdächtigen, auf den die vorhandene Personenbeschreibung zutraf, fest.

Nach bisherigen Erkenntnissen war es im oberen Bereich der Rolltreppe aus noch ungeklärter Ursache unvermittelt zu dem Angriff auf den 82-Jährigen gekommen. Im weiteren Verlauf trat der 21-Jährige mehrmals mit massiven Tritten gegen den Kopf des am Boden liegenden Rentners ein. Erst als Passanten einschritten, ließ der Angreifer von dem Opfer ab und flüchtete. Der 82-Jährige wurde durch den Angriff schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Er befindet sich derzeit außer Lebensgefahr.

Der 21-Jährige, der augenscheinlich erheblich alkoholisiert war, musste aufgrund seines Gesundheitszustandes ebenfalls zunächst durch den Rettungsdienst behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizeibeamten eine Kamera, die möglicherweise aus einem U-Bahnzug entwendet worden war.Der  Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen und führte die Spurensicherung durch. Die Mordkommission der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen hinsichtlich eines versuchten Tötungsdeliktes eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den bereits erheblich polizeilich in Erscheinung getretenen Tatverdächtigen. Er wird im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der über die Haftfrage entscheidet. In diesem Zusammenhang bittet die Kriminalpolizei Nürnberg Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Gefälschtes Rezept eingereicht 

FÜRTH. Bereits am Mittwoch (20.01.2021) hatte eine 21-jährige Frau in der Fürther Innenstadt ein gefälschtes Rezept in einer Apotheke vorgelegt, um verschreibungspflichtige Tabletten zu bestellen. Als die Frau die Ware am Folgetag mit einem Begleiter abholen wollte, nahm die Polizei die beiden Tatverdächtigen fest. Die 21-jährige Frau hatte das Rezept in einer Apotheke in der Fürther Straße eingereicht, um verschreibungspflichtige Tabletten zu erhalten. Da die Angestellten während der anschließenden Auftragsbearbeitung erkannten, dass es sich bei dem Rezept um eine Fälschung handelte, verständigten sie die Polizei. Als die 21-Jährige am Donnerstagnachmittag (21.01.2021) in Begleitung eines 20-jährigen Mannes zu der Apotheke kam, um die Tabletten abzuholen, alarmierte das Personal der Apotheke die Polizei. Die beiden Tatverdächtigen konnten kurz darauf in der Nähe der Apotheke festgenommen werden. Bei einer Durchsuchung der 21-jährigen Festgenommenen fanden die Beamten zudem eine kleine Menge Crystal Meth. Im Zuge der anschließenden Ermittlungen erwirkten die Beamten auch einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung der 21-Jährigen. Dabei fanden Polizisten in einer Sporttasche des 20-jährigen Begleiters rund zwei Dutzend Tabletten, bei denen es sich ebenfalls um betäubungsmittelhaltige Medikamente sowie Ecstasy handelte. Die Beamten beschlagnahmten das Rauschgift und die Tabletten. Sie leiteten gegen die beiden Tatverdächtigen ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung sowie eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.




Gestohlenes Fahrzeug schwer verunglückt

ZIRNDORF. In der Nacht von Donnerstag (21.01.2021) auf Freitag (22.01.2021) verursachte ein 20-jähriger Mann einen Verkehrsunfall mit einem entwendeten Transporter in Zirndorf (Lkrs. Fürth). Der Mann flüchtete zunächst, konnte jedoch kurz darauf von einer Streife der Polizeiinspektion Zirndorf festgenommen werden. Bereits gegen 02:00 Uhr in der Nacht ging ein Notruf bei der Polizeieinsatzzentrale ein, wonach ein weißer Transporter im Bereich der Wallensteinstraße verunfallt war. Mehrere Fahrzeuge wurden hierbei beschädigt. Der Zeuge berichtete, dass der Fahrer des Unfallfahrzeugs im Anschluss flüchtete. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Zirndorf fahndeten daraufhin nach dem Unfallfahrer – zunächst ohne Erfolg. Etwa eine Stunde später alarmierte ein Anwohner der Mühlstraße die Polizei. Er bemerkte einen Mann in seinem Garten, dem es offenbar nicht gut ging. Die eintreffenden Beamten stellten schnell fest, dass der leicht verletzte 20-jährige Mann auf die Personenbeschreibung des Flüchtigen passte und nahmen ihn daraufhin fest. Er wurde zur Behandlung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mann den weißen Transporter offenbar kurz zuvor im Bereich der Hauptstraße entwendet hatte. Zudem könnte er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden haben. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an. Die Beamten leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Diebstahls sowie wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein.




Nach Schlägerei Widerstand geleistet

ZIRNDORF. Am Donnerstagnachmittag (21.01.2021) gerieten drei Männer in Zirndorf (Lkrs. Fürth) in Streit, welcher in einer handfesten Auseinandersetzung mündete. Bei seiner Festnahme durch Polizeibeamte leistete ein 20-Jähriger massiven Widerstand. Gegen 13:00 Uhr rief eine Zeugin den Notruf. Sie hatte beobachtet, wie drei Männer in der Nürnberger Straße auf Höhe des Friedhofs in Streit gerieten. Zwei der Männer sollen dabei auf den dritten losgegangen sein und ihn mit Fäusten angegriffen haben. Mehrere Streifen der Polizeiinspektionen Zirndorf und Stein sowie Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei eilten daraufhin zur Tatörtlichkeit – die Beteiligten hatten sich jedoch zwischenzeitlich entfernt. Bei der anschließend eingeleiteten Fahndung konnten zunächst der im Gesicht verletzte 19-jährige Geschädigte sowie einer der Tatverdächtigen, ein 27-jähriger Mann, angetroffen werden.

Kurz darauf konnte auch der 20-jährige Tatverdächtige in Oberasbach (Lkrs. Fürth) ausfindig gemacht werden. Bei seiner Festnahme durch Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Stein sowie der Bayerischen Bereitschaftspolizei setzte sich der Heranwachsende massiv zur Wehr. Er trat und spuckte in Richtung der Beamten, welche glücklicherweise unverletzt blieben. Zudem beleidigte er die Einsatzkräfte fortwährend. Gegen die beiden Tatverdächtigen leiteten die Beamten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ein. Der 20-Jährige muss sich zudem unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung verantworten. Während der 27-Jährige nach Beendigung der Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, stellte die Staatsanwaltschaft gegen den 20-Jährigen Haftantrag. Er wird im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Die Hintergründe der ursprünglichen Auseinandersetzung sind nach wie vor unklar und nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen.




Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus

ZIRNDORF. Am späten Mittwochabend (20.01.2021) versuchte ein Unbekannter in ein freistehendes Einfamilienhaus in Langenzenn-Kirchfembach einzubrechen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Gegen 23:00 Uhr wurde der Bewohner eines Hauses in der Kirchfembacher Straße von Geräuschen geweckt. Aus einem Fenster im Obergeschoß bemerkte er eine dunkle Gestalt auf der Terrasse. Als er das Licht einschaltete, flüchtete der mutmaßliche Einbrecher. Eine herbeigerufene Streife der Zirndorfer Polizei fand dann Hebelspuren an zwei Terrassentüren und eine umgeworfene Holzbank. An den beiden Türen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1500 Euro. Die Fürther Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem versuchten Einbruch übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


 



13-Jähriger und 15-Jähriger leisten Widerstand bei Kontrolle

NÜRNBERG. Am Mittwochnachmittag (20.01.2021) wurde eine Personengruppe (3) auf Grund ihres auffälligen Verhaltens in Nürnberg-Wöhrd einer Kontrolle unterzogen. Hierbei kam es zu Widerstandshandlungen. Gegen 17:45 Uhr wurden Jugendliche von einer Zeugin dabei beobachtet, wie sie an den Fahrzeugtüren geparkter Pkw rüttelten und laut auf der Straße herumschrien. Eine Streife der PI Nürnberg-Ost konnte die Personengruppe im Cramer-Klett-Park antreffen und festhalten. Auf Grund der zuvor gemeldeten Beobachtungen wurden die Personalien der jungen Männer festgestellt. Hierbei versuchte ein 15-Jähriger einem Beamten ins Gesicht zu schlagen. Ein weiterer Polizist wurde von ihm im Bereich des Oberkörpers getroffen. Der Jugendliche wurde zu Boden gebracht und fixiert. Während der Fesselung des Jugendlichen kam ein 13-Jähriger aus der Gruppe hinzu und versuchte die am Boden kniende Beamtin von seinem Kumpel wegzuziehen. Gegen ihn wurde nach vorheriger Androhung Pfefferspray eingesetzt. Nach Hinzuziehung einer weiteren Streife konnten die beiden Personen gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden. Nach beendeter Sachbearbeitung wurden der 13-Jährige und der 15-Jährige an ihre Eltern übergeben. Durch die Widerstandshandlungen wurde niemand verletzt. Der strafmündige 15-Jährige muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und vorsätzlicher Körperverletzung verantworten. Zudem wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gem. dem Infektionsschutzgesetz erstattet.


 Diebesbande stiehlt Zigarettenstangen aus dem Supermarkt

FÜRTH. Am Dienstagabend (19.01.2021) bemerkte ein Ladendetektiv in einem Fürther Supermarkt eine Diebesbande, die eine Reihe von Zigarettenstangen entwendete. Er verfolgte die Tatverdächtigen und verständigte die Polizei. Bei einer Kontrolle konnten drei Personen festgenommen und mutmaßliches Diebesgut sichergestellt werden. Kurz nach 18:00 Uhr beobachtete der Angestellte des Supermarktes in der Fürther Innenstadt eine Gruppe von fünf Personen, die mehrere Zigarettenstangen ohne zu zahlen mitnahmen. Die Diebe agierten dabei geschickt arbeitsteilig und flüchteten anschließend mit einem Fahrzeug. Der Ladendetektiv verständigte umgehend die Polizei und fuhr den Tatverdächtigen in Richtung Nürnberg hinterher. Offensichtlich bemerkten die Diebe ihren Verfolger – so hielt der Wagen kurz nach der Stadtgrenze an und zwei Frauen der Gruppe flüchteten weiter zu Fuß. Kurz darauf konnte das Fahrzeug der mutmaßlichen Diebe einige Straßen weiter durch eine Polizeistreife angehalten und kontrolliert werden. Im Fahrzeug konnten die Polizisten einen kleinen Teil der Beute sowie fast 60 originalverpackte Markensocken sicherstellen. Im Rahmen der Ermittlungen soll nun festgestellt werden, wer die beiden flüchtigen Personen sind, wo die restliche Tatbeute versteckt wurde und in welchem Laden die sichergestellten Markensocken möglicherweise gestohlen wurden.




Schule im Nürnberger Süden beschmiert

NÜRNBERG. Unbekannte beschmierten im Zeitraum von Montag (18.01.2021), 16:00 Uhr bis Dienstag (19.01.2021) 09:00 Uhr, eine Fensterscheibe eines Gymnasiums im Nürnberger Süden. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Unbekannte beschmierten im genannten Zeitraum eine Fensterscheibe des Sigena-Gymnasiums in der Gibitzenhofstraße. Mit einer leicht zu entfernenden Substanz wurden mehrere Abbildungen männlicher Geschlechtsteile, ein Hakenkreuz sowie ein Schriftzug aufgebracht. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht genau beziffert werden. Die Kriminalpolizei in Nürnberg ermittelt in diesem Fall und bittet Personen, die auffällige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zum Täter machen können, sich unter der Rufnummer 0911/2112-3333 zu melden.


Bei Personenkontrolle geflüchtet 

RÖTHENBACH/PEG. Ein 29-jähriger Mann versuchte sich am Dienstagabend (19.01.2021) in Röthenbach an der Pegnitz (Lkrs. Nürnberger Land) einer Personenkontrolle zu entziehen. Beamte der Polizeiinspektion Lauf schnappten den Mann dennoch und fanden eine größere Menge Betäubungsmittel. Gegen 20:00 Uhr entschied sich die Streife, den Mann in der Grabenstraße einer Personenkontrolle zu unterziehen. Doch der 29-Jährige ergriff, als er die Beamten sah, sofort die Flucht. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und konnten den Flüchtenden in einem nahegelegenen Garten festnehmen. Kurz darauf stellte sich auch der mutmaßliche Grund für die Aktion des Mannes heraus: Auf der Flucht entledigte er sich seiner Tasche, welche nach kurzer Absuche durch die Beamten aufgefunden werden konnte. In ihr befanden sich mehrere Betäubungsmittel sowie eine größere Menge Bargeld. Die Beamten beschlagnahmten Drogen und Geld und leiteten gegen den 29-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln ein. Die Staatsanwaltschaft stellte noch am Abend Haftantrag. Der Mann wird im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.




Ofen beim Kochen in Brand geraten

FÜRTH. Am Dienstagmittag (19.01.2021) geriet in einer Wohnung in der Fürther Innenstadt ein Ofen beim Kochen in Brand. Das Feuer griff auf die gesamte Küche über, eine Person wurde hierbei leicht verletzt. Gegen 12:00 Uhr bereitete sich ein 68-jähriger Mann in seiner Küche in der Würzburger Straße ein Mittagessen zu. Hierbei geriet der elektrische Ofen plötzlich in Brand. Der Mann versuchte erfolglos, das Feuer selbst zu löschen. Das Feuer griff nachfolgend auf die gesamte Küche über, konnte aber durch die Berufsfeuerwehr Fürth schnell gelöscht werden. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von ca. 30.000 Euro. Der Bewohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei in Fürth übernahm die Ermittlungen vor Ort. Die Beamten gehen von einem technischen Defekt aus.


Verkehrsunfall in Lauf

LAUF. Am Dienstag, 19.01.2021, gegen 16:00 Uhr, befuhr ein 32-jähriger Nürnberger, mit einem Ford Focus die Rudolfshofer Straße in Lauf. An der Einmündung zur Nürnberger Straße konnte der Fahrer auf Grund zu hoher Geschwindigkeit bei Glätte nicht mehr anhalten und rutschte einer 35-jährigen Lauferin, welche die Nürnberger Straße in Richtung Nürnberg befuhr, in die Beifahrerseite ihres Audi A3. Durch den Aufprall in Verbindung mit der Straßenglätte drehte sich der Ford und rutsche noch in einen Audi TT einer 43- jährigen Lauferin, die in der Nürnberger
Straße in Richtung Hersbruck unterwegs war. Die Insassen aller drei Fahrzeuge bleiben unverletzt. Der Ford und der Audi A3 mussten abgeschleppt werden, da sie nicht mehr fahrbereit waren. An den Fahrzeugen entstanden Sachschäden in Höhe von ca. 9000 Euro. Insgesamt ereigneten sich drei Verkehrsunfälle im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Lauf im Zusammenhang mit
winterlichen Straßenverhältnissen. Bei allen Unfällen blieb es bei geringen Sachschäden.




Ladendetektiv mit Pfefferspray verletzt

FÜRTH. Am Montagabend (18.01.2021) besprühte eine 42-Jährige in einem Verbrauchermarkt in der Fürther Nordstadt einen Ladendetektiv mit Pfefferspray, nachdem er sie auf Grund eines zurückliegenden Diebstahls angesprochen hatte. Die Frau wurde festgenommen. Gegen 18:45 Uhr erkannte der Detektiv eines Supermarktes in der Seeackerstraße die 42-Jährige bezügliche eines Ladendiebstahls in der Vorwoche. Als er die Frau ansprach und nach einem Ausweisdokument befragte, lief diese weiter, drehte sich dann um und sprühte dem Geschädigten Pfefferspray ins Gesicht. Nach einem kurzen Gerangel konnte die Beschuldigte bis zum Eintreffen einer Streife der PI Fürth festgehalten werden. Der Detektiv wurde zur Behandlung mit dem Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Da die 42-Jährige keine Ausweispapiere mit sich führte und sich darüber hinaus weigerte, ihre Personalien anzugeben, wurde sie zur Dienststelle gebracht. Dort wurde, nach Ermittlung ihrer Personalien, festgestellt, dass gegen die 42-Jährige ein aktueller Untersuchungshaftbefehl besteht. Die Beschuldigte wurde in die Justizvollzugsanstalt gebracht. Zudem muss sie sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.




Tödlicher Unfall bei Baumfällarbeiten

ZIRNDORF. Am Montagnachmittag (18.01.2021) ereignete sich ein tragischer Unfall bei Baumfällarbeiten bei Langenzenn (Lkrs. Fürth). Ein 55-jähriger Mann erlitt tödliche Verletzungen. Am Montagnachmittag, gegen 15:30 Uhr, war ein 55-jähriger Mann mit Baumfällarbeiten in einem Waldstück bei Langenzenn beschäftigt. Hierbei erfasste aus noch nicht geklärter Ursache ein umstürzender Baum den 55-Jährigen. Ein verständigter Notarzt wurde daraufhin mit einem Rettungshubschrauber zum Unglücksort geflogen. Der 55-Jährige wurde jedoch so schwer verletzt, dass er trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch vor Ort verstarb. Die Fürther Kriminalpolizei übernahm noch am Unglücksort die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs. Hierbei ergaben sich keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Zur Betreuung der vor Ort anwesenden Angehörigen war zudem ein Notfallseelsorger im Einsatz.


Aggressive 29-Jährige ging auf Polizeibeamte los

LKR FÜRTH. Am Montagnachmittag (18.01.2021) wurden Beamte der Polizeiinspektion Stein zu einer Sachbeschädigung nach Roßtal gerufen. Kurz darauf bekamen sie es mit der 29-jährigen Tatverdächtigen zu tun, die auf die Polizisten losging. Gegen 15:00 Uhr kam es zum Streit zwischen der 29-Jährigen und ihrem 54-jährigen Bekannten in der Jahnstraße, in dessen Verlauf die Frau zunächst die Wohnungstür des Mannes beschädigte und dann wegging. Der 54-Jährige rief die Polizei. Noch während die Beamten den Schaden vor Ort aufnahmen, kehrte die Tatverdächtige mehrfach und sichtlich alkoholisiert zu der Wohnung zurück. Die Streife sprach der Frau einen Platzverweis aus, welchem sie nur widerwillig nachkam. Weil sich die 29-Jährige auch weiterhin nicht beruhigen ließ und immer wieder zur Wohnung zurückkehrte, nahmen die Beamten sie schließlich in Gewahrsam. Hiergegen setzte sie sich massiv zur Wehr. Sie schlug und trat in Richtung der Einsatzkräfte und spuckte einer 22-jährigen Polizistin ins Gesicht. Auch nachdem sie von mehreren Beamten gefesselt und in den Streifenwagen verbracht wurde, beruhigte sich die Frau nicht. Sie trat auch im Fahrzeug weiter um sich und beschädigte hier teilweise den Innenraum. Durch den Angriff wurde neben der 22-jährigen Polizistin auch ihr 28-jähriger Kollege leicht verletzt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft führte ein Arzt auf der Dienststelle eine Blutentnahme bei der Frau durch. Anschließend verblieb sie im polizeilichen Gewahrsam. Gegen die 29-Jährige leiteten die Beamten eine ganze Reihe von Strafverfahren ein. Sie muss sich neben dem Verdacht der Sachbeschädigung nun auch unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.




Transporter aufgebrochen, Fahrzeugteile ausgebaut und entwendet

NÜRNBERG. Vermutlich im Zeitraum der vergangenen beiden Wochen (01.01.-15.01.2021) brachen unbekannte Täter einen Transporter im Stadtteil Almoshof auf und entwendeten Fahrzeugteile. Die Kriminalpolizei Nürnberg sucht Zeugen. Das Fahrzeug war auf einem Baustellengelände in der Johann-Sperl-Straße abgestellt. Durch Aufhebeln der Beifahrertür gelangten die Täter ins Fahrzeuginnere. Anschließend bauten sie die Tachoeinheit sowie den Fahrerairbag des Fahrzeugs aus und entwendeten die Gegenstände. Der Sach- und Entwendungsschaden beträgt mehrere tausend Euro. Zeugen, denen im relevanten Zeitraum verdächtige Personen aufgefallen sind, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Renitenter Ladendieb

ZIRNDORF. Samstagmittag (16.01.2021) wehrte sich in Zirndorf ein mutmaßlicher Ladendieb (38) gegen die Festhaltung durch den Ladendetektiv (28). Die Polizei nahm den 38-Jährigen vorläufig fest. Kurz nach 13:00 Uhr beobachtete der Ladendetektiv den 38-Jährigen in einem Supermarkt in der Rothenburger Straße, wie er eine Rolle Klebeband im Wert von 3,99 Euro einsteckte und ohne zu bezahlen das Geschäft verließ. Der Detektiv nahm die Verfolgung auf und sprach den Tatverdächtigen an. Dieser schubste daraufhin den 28-Jährigen von sich und flüchte über die Rothenburger Straße auf die andere Straßenseite. Hier gelang es dem Detektiv, den mutmaßlichen Dieb zu Boden zu bringen. Im Verlauf des Gerangels entledigte er sich seiner Beute und versuchte noch dem Detektiv einen Kopfstoß zu verpassen. Ein hinzugekommener Zeuge verständigte die Polizei. Im Zuge der Anzeigeerstattung wegen Diebstahls und versuchter Körperverletzung stellte sich heraus, dass der Tatverdächtige zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Im Anschluss an die Sachbehandlung kam der 38-Jährige wieder auf freien Fuß.


Seniorin wird von Trickdieben bestohlen

NÜRNBERG. Am Samstag (16.01.2021) bestahlen Trickdiebe eine Seniorin im Stadtteil Steinbühl. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Gegen 12:30 Uhr kam die Rentnerin vom Einkaufen zurück und betrat das Wohnanwesen in der Wölckernstraße (Ecke Allersberger Straße). Als sie die Wohnungstür aufschloss, forderte sie ein unbekannter Mann auf, ihn in die Wohnung zu lassen, da er den Wasserdruck überprüfen müsse. Die Frau ging mit dem vermeintlichen Handwerker ins Badezimmer, wo dieser den Wasserhahn aufdrehte und das Wasser über mehrere Minuten laufen ließ. Offenbar nutzte ein weiterer Mittäter die Gelegenheit um unbemerkt in die Wohnung zu gelangen. Als der angebliche Handwerker das Wohnanwesen wieder verlassen hatte, stellte die Rentnerin fest, dass ihre Wohnung durchsucht und ein dreistelliger Bargeldbetrag entwendet worden war. Der Mann kann folgendermaßen beschrieben werden: Ca. 45 Jahre alt, ca. 160 cm groß, kräftige Figur, bekleidet mit einer schwarzen Jacke, sprach deutsch ohne erkennbaren Akzent. Über mögliche Mittäter liegen derzeit keine Erkenntnisse vor. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die Spurensicherung durch und nimmt sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 entgegen.




Fahrräder in Brand gesetzt

NÜRNBERG. In den frühen Samstagmorgenstunden (16.01.2021) setzten Unbekannte zwei Fahrräder in der Nürnberger Innenstadt in Brand. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Gegen 03:30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken die Mitteilung ein, dass zwei Fahrräder am Gewerbemusemsplatz brennen sollen. Die verständigte Feuerwehr konnte den Brand rasch ablöschen. Die beiden Fahrräder der Marken Pegasus und Triumph waren abgesperrt an einem Fahrradständer geparkt. Die Eigentümer der Fahrräder konnten bislang nicht ermittelt werden. Der an den Fahrrädern entstandene Sachschaden wird auf circa 400 Euro geschätzt. Nach den ersten polizeilichen Ermittlungen muss davon ausgegangen werden, dass die Fahrräder durch Unbekannte vorsätzlich in Brand gesetzt wurden. Hinweise auf eine politisch motivierte Tat ergaben sich bislang nicht. Die Eigentümer der Fahrräder, sowie Zeugen, welche Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.


Falsche Polizeibeamte erbeuteten mehrere zehntausend Euro

Mutmaßlichen Betrügern gelang es im Verlauf der letzten Woche (11.01.2021 – 14.01.2021) mit der Masche ‚Falscher Polizeibeamter‘ einen Schwabacher Senior um mehrere zehntausend Euro zu bringen. Die Nürnberger Kriminalpolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Bereits am letzten Montag (11.01.2021) meldete sich der angebliche Kriminalbeamte ‚Oberinspektor Wagner‘ bei dem älteren Mann aus Schwabach. Er gab an, dass in der Nachbarschaft eingebrochen worden sei und man bei den Einbrechern, die Daten des Mannes gefunden habe. Tatsächlich handelte es sich hierbei um Betrüger, die den Mann daraufhin über insgesamt vier Tage in zahlreiche Telefongespräche mit weiteren angeblichen Polizeibeamten sowie Mitarbeitern eines Bankinstituts verwickelten. Schlussendlich brachten die Täter den Senior mit ihrer perfiden Masche dazu, einem Geldabholer am Donnerstagvormittag (14.01.2021) gegen 11:30 Uhr Bargeld in Höhe von mehreren zehntausend Euro an der Wohnungstür zu übergeben.

Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Die Beamten bitten nun um Hinweise aus der Bevölkerung:

   - Wer hat insbesondere im Zeitraum vom 11.01.2021 bis 14.01.2021 
     sowie auch in den Tagen zuvor im Bereich Schwabach 
     Rupprechtstraße verdächtige Personen beobachtet oder andere 
     verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
   - Wer hat im oben genannten Bereich und Zeitraum verdächtige 
     Fahrzeuge insbesondere mit auswärtigen Kennzeichen gesehen?

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 entgegen.




Wohnungseinbruch in Neunkirchen am Sand

NEUNKIRCHEN. Am vergangenen Samstagabend (16.01.2021) brach ein bislang unbekannter Täter in eine Wohnung in Neunkirchen am Sand (Lkrs. Nürnberger-Land) ein. Die Kriminalpolizei Schwabach sucht Zeugen. Ein Nachbar hatte beobachtet, wie der Unbekannte gegen 19:45 Uhr die Eingangstür der Wohnung in der Frühmessholzstraße aufbrach und diese im Anschluss betrat. Kurz darauf verließ er das Haus wieder und fuhr mit einem dunklen VW Passat davon. Bislang ist unklar, ob der Täter bei dem Einbruch Beute gemacht hat. Es entstand jedoch ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Die Kriminalpolizei in Schwabach hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, insbesondere Angaben zum Kennzeichen des VW Passat machen können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.


Ladendiebin auf frischer Tat ertappt

NÜRNBERG. Eine mutmaßliche Ladendiebin wurde am vergangenen Freitag (15.01.21) auf frischer Tat ertappt. Gegen 15:00 Uhr wurde die Frau in einem Drogeriemarkt in der Innenstadt von einem Ladendetektiv beobachtet, wie sie Kosmetikartikel aus den Verpackungen entnahm und in ihre Jackentasche steckte. Nachdem die 36-Jährige das Geschäft ohne zu bezahlen verlassen wollte, wurde sie vom Ladendetektiv bis zum Eintreffen einer Polizeistreife festgehalten. Bei einer Durchsuchung konnten die Beamten bei ihr weitere Kosmetika und eine kleine Menge Marihuana auffinden. Außerdem hatte die Dame ein Taschenmesser und ein Teppichmesser einstecken. Die Frau wird nun wegen Diebstahls mit Waffen und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht.


Schlägerei im U-Bahnhof

NÜRNBERG. Am Samstagabend (16.01.21) kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung im U-Bahnhof Rothenburger Straße. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Gegen 20:45 Uhr wurde der Polizei über die Nürnberger VAG eine Schlägerei im Gleisbereich mitgeteilt. Bei Eintreffen einer Streife konnte nur noch ein 39-jähriger Geschädigter angetroffen werden. Der Mann äußerte lediglich, dass er von zwei Unbekannten geschlagen worden sei. Weitere Angaben über die Täter könne er nicht machen. Das Opfer erlitt Platzwunden und wurde zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei bittet eventuelle Zeugen, die den Vorfall am Samstag zwischen 20:30 Uhr und 20:50 Uhr beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 0911 6583-0 zu melden.




Dachstuhlbrand eines Wohnhauses

ANSBACH. Heute Nachmittag (15.01.2021) brach aus noch unklarer Ursache in einem Wohnhaus im Ansbacher Gemeindeteil Brodswinden ein Feuer aus. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Gegen 14:30 Uhr wurde die Feuerwehr von dem Brand in der Wallersdorfer Straße verständigt. Die im Haus anwesenden Personen konnten sich noch vor Eintreffen der Rettungskräfte unverletzt aus dem Haus retten. Der Dachstuhl stand im Vollbrand und Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr sind derzeit noch mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr dürfte das Haus unbewohnbar sein und die Schadenshöhe sich in den mittleren sechsstelligen Beriech bewegen. Ein Seelsorger wurde verständigt, der die Bewohner betreuen wird. Die Ansbacher Kripo ist verständigt und Beamte des zuständigen Fachkommissariats kommen vor Ort, um die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufzunehmen.


Schwerer Verkehrsunfall bei Cadolzburg

CADOLZBURG. Am Donnerstagabend (14.01.2021) ereignete sich bei Cadolzburg ein schwerer Verkehrsunfall. Zwei Pkw-Fahrer mussten durch die Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen geborgen werden. Beide Unfallbeteiligte wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Gegen 17:00 Uhr war eine 42-jährige Frau mit ihrem Pkw auf der Steinbacher Hauptstraße in südlicher Richtung unterwegs. An der Einmündung zur Staatsstraße 2409 wollte die Frau nach aktuellem Ermittlungsstand nach links in Richtung Ammerndorf abbiegen. Dabei kollidierte sie mit dem Fahrzeug eines 36-jährigen Mannes, der aus Ammerndorf kommend in Richtung Cadolzburg fuhr. Durch den starken Aufprall wurden beide Unfallbeteiligte in ihren Autos eingeklemmt. Die Freiwilligen Feuerwehren Cadolzburg, Steinbach und Ammerndorf konnten die Frau und den Mann schwer verletzt aus den Fahrzeugen bergen. Ein Notarzt war zur Erstversorgung vor Ort – beide Verletzte wurden anschließend zur weiteren Behandlung in Kliniken gebracht. An den Pkw entstand durch den Unfall ein wirtschaftlicher Totalschaden. Sie mussten durch einen Abschleppdienst von der Unfallstelle entfernt werden. Im Rahmen der Unfallermittlungen versucht die zuständige Polizeiinspektion Zirndorf nun zu klären, ob die 42-Jährige ein an der Kreuzung angebrachtes Stoppschild beachtet hat.




Zwei Verletzte nach CO-Austritt in Einfamilienhaus

ROTH. Am Donnerstagabend rückten zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr zu einem Einfamilienhaus in Roth (OT Pfaffenhofen) aus. Grund hierfür war der mutmaßliche Austritt von Kohlenmonoxid, der zwei Verletzte forderte. Gegen 17:30 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle die Einsatzzentrale der Polizei und teilte mit, dass in einem Einfamilienhaus in der Gustav-Adolf-Straße zwei bewusstlose Personen aufgefunden wurden. Als die örtlich zuständigen Feuerwehren anrückten und entsprechende Messungen durchführten, stellte sich heraus, dass in dem Haus ein lebensgefährlicher CO-Wert vorherrschte. Ein 61-jähriger Familienvater hatte seine 57-jährige Ehefrau sowie seinen 25-jährigen Sohn zuvor im Wohnzimmer aufgefunden und den Notruf gewählt. Anschließend hatte er die bewusstlosen Personen ins Freie gebracht, wo sie von einem Notarzt behandelt wurden. Sie kamen zur weiteren ärztlichen Behandlung in umliegende Krankenhäuser. Bei der 57-Jährigen besteht derzeit Lebensgefahr. Noch am Abend haben Beamte des Fachkommissariats der Schwabacher Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler von einem technischen Defekt an der Heizung des Hauses aus. Gleichwohl dauern die Ermittlungen an. Die Beamten werden hierbei auch von einem Sachverständigen unterstützt.


Jugendliche hantierten mit Schusswaffe

FÜRTH. Am Mittwochabend (13.01.2021) hantierten zwei Jugendliche in einem Parkhaus in der Fürther Innenstadt mit einer Schusswaffe. Das Duo versuchte vor der Polizei zu flüchten. Gegen 18:30 Uhr teilte ein Angestellter eines Parkhauses in der Friedrichstraße mit, dass er zwei männliche Personen beobachte, welche auf einem Parkdeck mit einer Pistole hantieren würden. Beim Eintreffen der alarmierten Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Fürth flüchteten die zunächst Unbekannten auf die Straße. Im Bereich der Fürther Freiheit konnten die Flüchtenden von Polizeibeamten angehalten werden. Den beiden Personen wurden aus Gründen der Eigensicherung Handfesseln angelegt. Im Verlauf der weiteren Maßnahmen stellte sich heraus, dass es sich bei den Personen um zwei Jugendliche im Alter von 14 und 16 Jahren handelte. Der 16-Jährige führte eine sogenannte Softairpistole und entsprechende Munition mit sich. Die Softair-Pistole wies eine Geschossenergie von bis zu 0,5 Joule auf und kann somit prinzipiell ohne Altersbegrenzung erworben und mitgeführt werden. Da sie jedoch einer echten Pistole zum Verwechseln ähnlich sah und damit den Anschein einer echten Schusswaffe erweckte (sogenannte Anscheinswaffe), darf diese im öffentlichen Raum nicht geführt werden. Die beiden Jungen müssen sich nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Die Jugendlichen wurden von der Polizei wieder in die Obhut der jeweiligen Erziehungsberechtigten übergeben.




Zug kollidierte mit Pkw 

ROTH. Am Dienstagnachmittag (12.01.2021) stieß ein Personenzug in Roth mit einem Pkw zusammen. Der 19-jährige Pkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen überquerte der 19-jährige Fahrer eines VW Golf gegen 14:30 Uhr den unbeschrankten Bahnübergang am Bahnhof Lohgarten-Roth in Richtung Innenstadt, offenbar ohne das Signal zu beachten. Der Personenzug, der vom Bahnhof Roth in Richtung Hilpoltstein unterwegs war, erfasste den Pkw seitlich. Das Fahrzeug wurde hierbei gegen die Signalanlage geschoben und total beschädigt. Der Fahrer konnte sich leicht verletzt aus dem stark beschädigten VW befreien. Die insgesamt sieben Fahrgäste im Zug blieben glücklicherweise unverletzt. Eine Dame erlitt jedoch einen Schock und kam zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus. Neben dem Totalschaden am Pkw entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro am Zug sowie an der Signalanlage. Weil der Zug auf Grund der Beschädigungen nicht mehr fahrbereit war, muss er von einer Fachfirma geborgen werden. Die Bergung wird noch bis etwa 18:00 Uhr andauern.




Schneefall sorgte für zahlreiche Blechschäden

MITTELFRANKEN. Starker Schneefall führte im Verlauf des Dienstagvormittags (12.01.2021) zu winterlichen Straßenverhältnissen in Mittelfranken. In der Folge kam es zu einer Vielzahl von Verkehrsunfällen, die überwiegend glimpflich verliefen. Durch die Arbeit der Winterdienste waren Mittelfrankens Straßen für den morgendlichen Berufsverkehr trotz einsetzenden Schneefalls gut vorbereitet. Erst nach massiver Zunahme der Niederschläge verschlechterten sich die Straßenverhältnisse, sodass ab etwa 09:00 Uhr mehrere Anrufe wegen witterungsbedingter Verkehrsunfälle bei der Polizei eingingen.

Die Polizeieinsatzzentrale verzeichnete allein im Zeitraum von 09:00 Uhr bis 13:30 Uhr rund 60 Verkehrsunfälle auf mittelfränkischen Straßen, welche auf die winterlichen Straßenbedingungen zurückzuführen waren. In den weit überwiegenden Fällen entstand hierbei lediglich Sachschaden. Bei vier Unfällen erlitten unfallbeteiligte Personen leichte Verletzungen. Mit einsetzendem Regen ab 13:00 Uhr nahm die Anzahl der Verkehrsunfälle wieder merklich ab.

Im Gemeindegebiet Roßtal (Lkrs. Fürth) kam gegen 09:00 Uhr eine 33-jährige Frau mit ihrem Renault Twingo auf der Verbindungsstraße zwischen Kastenreuth und Großweißmannsdorf in einer Rechtskurve von der Straße ab und überschlug sich. Die Dame konnte sich nach dem Unfall selbst aus ihrem Fahrzeug befreien, kam jedoch im Anschluss mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.

Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es gegen 11:30 Uhr auf dem Autobahnkreuz Altdorf. Ein Lkw kam auf der Überleitung von der A6 auf die A3 in Richtung Regensburg ins Rutschen, kollidierte mit einem Verkehrszeichen und blieb quer zur Fahrbahn liegen. Die Überleitung musste für die Bergungsarbeiten für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.




Bei Kontrolle eines Lokals Rauschgift aufgefunden

NÜRNBERG. Wegen des vermeintlichen Betriebs einer Gaststätte führten Beamte des Unterstützungskommandos Mittelfranken (USK) gestern Abend (11.01.2021) eine Kontrolle im Stadtteil Galgenhof durch. Während der Kontrolle des betroffenen Lokals fanden die Einsatzkräfte diverse Rauschmittel. Gegen 21:00 Uhr erhielt die Einsatzzentrale der mittelfränkischen Polizei die Mitteilung, dass in einem Lokal in der Galgenhofstraße Betrieb herrschen sollte. Als Beamte des USK dem Hinweis nachgingen und die betroffene Gaststätte kontrollierten, konnten sie dort eine 43-jährige Frau feststellen. Zwar ergaben sich für die Einsatzkräfte keine Hinweise auf einen unerlaubten Gaststättenbetrieb, allerdings nahmen sie während der Überprüfung deutlichen Marihuana-Geruch im Gastraum wahr. Bei einer Durchsuchung des Lokals konnten ein Joint sowie weitere Kleinstmengen Marihuana und Reste einer synthetischen Droge aufgefunden werden. Die Beamten beschlagnahmten das Rauschgift und eine PTB-Pistole, die sie während der Durchsuchung ebenfalls in der Gaststätte gefunden hatten. Gegen die 43-jährige Frau sowie den 47-jährigen Pächter des Lokals wird nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.


Jugendliche Flüchtlinge in Sattelschlepper aufgefunden

ERLANGEN. Am Freitagabend (08.01.2021) wurden zwei Flüchtlinge in einem Lastkraftwagen auf der BAB 3 bei Erlangen aufgefunden. Die Jugendlichen wurden in die Obhut einer Jugendschutzstelle übergeben. Am Freitagabend gegen 20:35 Uhr wurde ein Fahrer eines Lastkraftwagens während einer Pause an der Rastanlage Aurach-Nord auf Klopfgeräusche aufmerksam und verständigte die Polizei. Die eintreffende Streifenbesatzung der Erlanger Verkehrspolizei fand daraufhin zwei jugendliche Flüchtlinge in einem Seitenkasten unter dem Sattelauflieger auf. Die aus Afghanistan stammenden Jugendlichen gaben an, sich im osteuropäischen Ausland in den Seitenkasten des Lastkraftwagens geschlichen zu haben. Die beiden Jungen im Alter von 15 und 17 Jahren wurden in die Obhut einer Jugendschutzstelle übergeben.




Betrunkener mit gelben Lieferwagen unterwegs

FÜRTH. Am frühen Sonntagmorgen (10.01.2021) konnte im Stadtgebiet Fürth ein erheblich betrunkener Fahrer eines Lieferwagens angehalten werden, welcher möglicherweise mindestens einen Verkehrsunfall verursachte. Die Polizeiinspektion Fürth sucht mögliche Geschädigte und bittet um Zeugenhinweise. Gegen 04:45 Uhr ging bei der Einsatzzentrale die Mitteilung ein, dass in Oberführberg (Am Europakanal) ein gelber Lieferwagen eines Paketdienstleisters in Schlangenlinien unterwegs sei. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Fürth konnte kurz darauf das Fahrzeug im Bereich der Coubertinstraße feststellen und einer Verkehrskontrolle unterziehen. Hierbei stellten die Beamten fest, dass der 31-jährige Fahrer offenbar erheblich alkoholisiert war. Ein durchgeführter Test am Alkomaten ergab knapp zwei Promille. Das Fahrzeug selbst wies mehrere Unfallschäden auf. Zudem fehlte der rechte Außenspiegel des Lieferwagens. Dieser konnte später im Bereich der Flößaustraße aufgefunden werden. Der 31-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz verantworten. Die Polizeiinspektion Fürth führt die weiteren Ermittlungen und bittet mögliche Unfallgeschädigte, oder Fahrzeugführer, welche aufgrund der Fahrweise des 31-Jährigen in eine gefährliche Verkehrssituation kamen, sich unter der Telefonnummer 0911 759050 zu melden.


Eisenbahnunterführung stoppt 7,5-Tonner

Röthenbach a.d. Pegnitz – Ein 64-jähriger Nürnberger missachtete am Freitagabend offenbar das Durchfahrtverbot mit Höhenbeschränkung für eine Eisenbahnunterführung in der Schönberger Straße. Sein LKW blieb hierauf in der Unterführung stecken und verkeilte sich dermaßen, dass sich die anschließende Bergung über mehrere Stunden hinzog. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Feuerwehr Röthenbach a.d. Pegnitz war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und übernahm die Verkehrslenkung, sowie das Ausleuchten der Unfallstelle. Während die Eisenbahnbrücke unversehrt blieb, entstand am LKW Sachschaden i.H.v. etwa 10.000 €. Den Fahrer erwartet ein Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahren.




Enkeltrickbetrüger ergaunern großen Geldbetrag

NÜRNBERG. Am Dienstagnachmittag (05.01.2021) rief eine Betrügerin bei einer Seniorin aus dem Nürnberger Stadtteil Steinbühl an und gab sich als deren Enkelin aus. Aufgrund eines Verkehrsunfalls bräuchte sie dringend Geld. Die Geschädigte ließ sich überzeugen und übergab einer Unbekannten einen fünfstelligen Geldbetrag. Die Polizei sucht nun Zeugen. Als vermeintliche Enkelin tischte die Betrügerin der Rentnerin eine emotionale Geschichte auf: Sie habe einen Verkehrsunfall verursacht und müsse nun dringend einen hohen Geldbetrag als Schadensersatz zahlen. Um der Angelegenheit Nachdruck zu verleihen, wurde die Geschädigte kurz darauf von einem angeblichen Polizeibeamten angerufen. Der bestätigte die Geschichte, weswegen die Seniorin ihre Enkelin tatsächlich in einer Notlage wähnte. Kurz darauf erschien ein unbekannter Mann bei der Frau. Diesem händigte sie einen fünfstelligen Geldbetrag aus.

Der Geldabholer wird folgendermaßen beschrieben:

   - ca. 35 Jahre alt
   - etwa 1,75 m groß
   - dunkle Haare
   - schwarz gekleidet
   - schwarze Mund-Nase-Bedeckung
   - trug keine Brille und hatte keine sichtbaren Tattoos
   - Phänotyp: westeuropäisch
   - sprach hochdeutsch.

Das zuständige Fachkommissariat für Trickbetrug sucht nun Zeugen, denen am Dienstag, 05.01.2021, zwischen 14:00 Uhr und 15:30 Uhr verdächtige Personen in der Straßburger Straße in Nürnberg oder deren näheren Umgebung aufgefallen sind. Wem ist ein Mann aufgefallen, der auf die Personenbeschreibung passt? Wer hat im Tatzeitraum in der Nähe dieser Straße Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen bemerkt oder Personen, die scheinbar ohne erkennbaren Grund für längere Zeit vor Ort warteten? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Mehrere Graffiti in Nürnberg-Reichelsdorf gesprüht 

NÜRNBERG. In den vergangenen Tagen wurden bei Polizeiinspektion Nürnberg-Süd mehrere Sachbeschädigungen durch Graffiti im Stadtteil Reichelsdorf angezeigt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum zwischen Mittwoch (06.01.2021) 00:00 Uhr und Donnerstag (07.01.2021) 10:30 Uhr wurden mehrere fremdenfeindliche Schriftzüge auf das Gebäude eines Energieversorgers in der Reichelsdorfer Hauptstraße 20 mit blauer Farbe gesprüht. Im Zeitraum zwischen Dienstag (05.01.2021) 00:00 Uhr und Mittwoch (06.01.2021) 09:00 Uhr brachten Unbekannte in der Straße „Beim Wahlbaum“ mehrmals den Schriftzug „Hood“ in roter Farbe auf Stromkästen an. Am Donnerstagabend (07.01.2021) sprühten ebenfalls Unbekannte denselben Schriftzug auf eine Garage in der Rennbahnstraße. Der Tatzeitraum lag hier zwischen 20:15 und 20:40 Uhr. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Das Fachkommissariat für politisch motivierte Kriminalität der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 oder an die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd unter der Telefonnummer 0911 94820 zu wenden.




Diebstahlsserie im Drogenrausch

NÜRNBERG. In der Dienstagnacht (05.01.2021) beging ein 44-jähriger Mann offensichtlich unter Drogeneinfluss eine Reihe von Diebstählen im Nürnberger Flughafen. Nach seiner Festnahme wurde er zu einer Fachklinik gebracht. Ausgerechnet im gut überwachten Nürnberger Flughafen stahl gegen 03:45 Uhr ein amtsbekannter Mann verschiedene elektronische Geräte, die er an den Abflugschaltern fand. Wahllos wanderte alles, was nicht niet- und nagelfest war in den Rucksack und die mitgeführten Tüten des 44-Jährigen. Einen abmontierten Telefonhörer band er sich mit dem Kabel um den Bauch. Dass die Abflughalle videoüberwacht war und neben einer eigenen Polizeiinspektion am Flughafen ständig ein Sicherheitsdienst vor Ort ist, schien ihn dabei nicht zu kümmern. So dauerte es nicht lange, bis der Dieb durch die Polizei noch im Flughafen festgenommen und das Diebesgut beschlagnahmt werden konnte. Wie sich schnell herausstellte, war der Mann offensichtlich so stark mit Betäubungsmitteln berauscht, dass er nicht mehr in der Lage war, klar zu agieren. Auf eigenen Wunsch wurde der Wohnungslose im Anschluss zu einer psychiatrischen Fachklinik gebracht.


„Vergessene Baguettes“ lösen Feuerwehreinsatz aus

ERLANGEN. Aufgrund zweier „vergessener Baguettes“ mussten die Erlanger Polizei sowie die Erlanger Feuerwehr am gestrigen Dienstagabend in die Anton-Bruckner-Straße ausrücken.
Ein 35-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses wollte in seinem Backofen zwei Baguettes zubereiten, vergaß diese jedoch darin. Hierdurch kam es zu einer sehr starken Rauchentwicklung, die sowohl die Wohnung als auch das gesamte Gebäude umfasste. Die Feuerwehr musste das Haus für längere Zeit maschinell belüften, die beiden Brote konnten nur noch total verkohlt geborgen werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Den 35-jährigen erwartet nun noch zusätzlich eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.




Jugendliche feiern nachträgliche Silvesterparty

ERLANGEN. Eine selbsternannte nachträgliche Silvesterparty rief am Montagabend (04.01.2021) die Erlanger Polizei auf den Plan. Die Teilnehmer müssen mit hohen Bußgeldern rechnen. Gegen 20:45 Uhr verständigten Zeugen die Polizei und teilten eine Party in einem Mehrfamilienhaus im Erlanger Norden mit. Als die erste Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt dort eintraf, standen bereits Personen auf dem Balkon und es war deutlicher Lärm aus der besagten Wohnung zu vernehmen. Da sich in der Wohnung offensichtlich noch mehrere Personen befanden, führten die Polizeibeamten eine Kontrolle durch. In der Wohnung und im Umfeld trafen die Polizisten schließlich rund ein Dutzend Jugendliche an, die sich teilweise auf dem Balkon bzw. unter Matratzen „versteckt“ hatten. Zwei Jugendliche wollten sich über den Balkon und ohne Schuhe einer Kontrolle entziehen, konnten jedoch von einer weiteren Polizeistreife kontrolliert werden. Gegen alle Teilnehmer wurden Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz erstattet. Die Gäste müssen jeweils mit einem Bußgeldbescheid in Höhe von 250 Euro rechnen. Die jugendliche Gastgeberin erwartet ein Bußgeld im vierstelligen Eurobereich. Die Jugendlichen wurden anschließend in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten übergeben.




In Nürnberger Büros eingebrochen

NÜRNBERG. Zwischen Montagabend (04.01.2021) und Dienstagmorgen (05.01.2021) versuchte ein Unbekannter vergeblich in Büroräume im Nürnberger Stadtteil Himpfelshof einzubrechen. Am Mittwochmittag (06.01.2021) kam es zu einem erneuten Einbruchversuch. Eine Angestellte überraschte den Tatverdächtigen, der daraufhin die Flucht ergriff. Die Polizei sucht nun Zeugen der Tat. Gegen 08:00 Uhr am Dienstagmorgen stellten die Verantwortlichen der Büroräume in der Straße Kontumazgarten fest, dass ein Unbekannter offensichtlich in der vergangenen Nacht  vergeblich versucht hatte, die Räumlichkeiten aufzuhebeln. Obwohl der Einbrecher mit brachialer Gewalt sogar die Türklinke verbog, gelangte er nicht an die mutmaßlich erhoffte Beute. Am darauf folgenden Mittwoch kam es gegen 11 Uhr erneut zu einem Einbruch im gleichen Gebäude. Dieses Mal hebelte ein unbekannter Mann eine Fluchttüre auf. Kurze Zeit später traf der Einbrecher auf eine Angestellte, die nach dem Rechten sehen wollte. Er ergriff sofort die Flucht und rannte in Richtung Plärrer davon. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

Die Zeugin beschreibt den Tatverdächtigen folgendermaßen:

Ca. 165 bis 170 cm groß, Alter Mitte 20, sportliche Gangart, schwarzer Rucksack – möglicherweise mit weißer Aufschrift, schwarze Jacke mit Kapuze über dem Kopf.

Das Nürnberger Fachkommissariat für Firmeneinbrüche sucht nun Zeugen der Tat:

Wer hat am Mittwoch (Feiertag Heilige Drei Könige) gegen 11:45 Uhr einen Mann in der Straße Kontumazgarten oder in der näheren Umgebung bemerkt, auf den die Beschreibung zutrifft?

Wem ist die besagte Person bereits vorher in der Nähe des Tatortes aufgefallen?

Wer hat in der Nacht von Montag auf Dienstag eine verdächtige Person in der Nähe des Tatortes gesehen?


Zeugenaufruf nach versuchtem Pkw-Diebstahl

NÜRNBERG. In der Nacht von Samstag auf Sonntag (02./03.01.2021) hatten Unbekannte versucht in Mögeldorf ein Fahrzeug zu entwenden. Die Polizei sucht Zeugen. Im Zeitraum von 18:30 Uhr am Samstag und 09:00 Uhr am Sonntagmorgen waren der oder die unbekannten Täter „Im Weller“ in ein Golf Cabrio eingedrungen und hatten die Kabel unter dem Zündschloss durchtrennt und das Radio beschädigt. Jedoch gelang es nicht, das Fahrzeug zu starten. Bevor der oder die mutmaßlichen Diebe die Flucht ergriffen, beschädigten sie noch zwei weitere Fahrzeuge. Bei einem zweiten Golf Cabrio wurde das Dach aufgeschlitzt und von einem Mercedes der Stern abgerissen. Der angerichtete Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt. Die Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die in der Tatnacht verdächtige Personen beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 -3333 zu melden.




Süßwarenautomat aufgebrochen

NÜRNBERG. Im Zeitraum zwischen dem 28.12.2020 und dem 03.01.2021 hatten Unbekannte im Verteilergeschoß des U-Bahnhofs „Gostenhof“ einen Automaten für Süßwaren aufgebrochen. Die Polizei sucht Zeugen. Am vergangenen Sonntag (03.01.2021) verständigte ein Automatenbefüller gegen 12:30 Uhr die Polizei und gab an, dass Unbekannte im oben genannten Zeitraum den Automaten aufgehebelt und nahezu sämtliche Waren daraus entwendet hätten. Der oder die Täter waren mit erbeuteten Süßigkeiten im Wert von etwa 100 Euro unerkannt geflüchtet, hinterließen jedoch einen Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Die Nürnberger Kripo hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die zur Tatzeit Verdächtiges beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Zeugen nach Raub in Nürnberg gesucht

NÜRNBERG. Am Samstag (02.01.2021) griffen drei unbekannte Täter einen Mann auf einem Parkplatz im Stadtteil Zerzabelshof an und raubten Bargeld. Die Kriminalpolizei Nürnberg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der 24-jährige spätere Geschädigte mit seinem 19-jährigen Begleiter auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in der Zerzabelshofstraße 100 (Höhe Pastoriusstraße). Als er an einer Gruppe von etwa 8 – 10 Personen vorbeilief, boten ihm Personen aus der Gruppe heraus mutmaßlich Drogen zum Kauf an, was die beiden verneinten und weiterliefen. Unvermittelt griffen drei Männer den 24-Jährigen aus der Gruppe heraus an und brachten ihn gewaltsam zu Boden. Dort wurde der 24-Jährige von dem Trio geschlagen und getreten. Im weiteren Verlauf raubten die Täter einen niedrigen dreistelligen Geldbetrag und flüchteten anschließend unerkannt. Der 24-Jährige erlitt leichte Verletzungen und konnte sich schließlich in Sicherheit bringen. Sein 19-jähriger Begleiter blieb unverletzt und konnte ebenfalls flüchten. Beim Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Polizeistreifen hatte sich die Personengruppe ebenfalls entfernt. Eine Fahndung nach den Tätern blieb erfolglos.

Die drei Täter können folgendermaßen beschrieben werden:

1. Täter: Ca. 25 – 28 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftige Figur, schwarze kurze Haare, kurzrasierter Bart, südländischer Typ, bekleidet mit schwarzer Jacke mit Pelzkragen,

2. Täter: Ca. 22 – 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, dünn, bekleidet mit grauer Jogginghose und Pullover,

3. Täter: Ca. 20 Jahre alt, ca. 170 – 175 cm groß, sehr kräftige Figur, südländischer Typ, Vollbart, schwarze gegelte Haare, bekleidet mit schwarzer Jeans und rot-schwarzer Winterjacke.

Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der genannten Personengruppe und insbesondere den drei flüchtigen Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




In Unigebäude eingedrungen

Gestern Abend gegen 21:00 Uhr meldeten mehrere Zeugen einen Einbruch in ein Gebäude der Universität in der Bismarckstraße. Die eintreffenden Beamten der Polizei Erlangen stellten anschließend fest, dass die Haupteingangstüren des Gebäudes eingeschlagen worden waren. Im Erdgeschoss erkannten sie zudem zwei Personen, die beim Erblicken der Streifen flüchtig gingen.
Nachdem das Gebäude gesichert war, konnten die Beamten die beiden Personen noch im Gebäude festnehmen. Hierbei handelte es sich um ein amtsbekanntes Pärchen im Alter von 18
Jahren. Beide Personen waren mit 1,20 bzw. 1,96 Promille erheblich alkoholisiert. Als Grund für ihr Verhalten gaben die beiden an, dass es im Gebäude wärmer als im Freien gewesen sei.
Deshalb haben sie sich entschlossen die Glastüren einzutreten und sich im Gebäude aufzuhalten. Die 18-Jährige Frau wurde im Anschluss in eine Klinik verbracht. Der 18-jährige Erlanger wurde
nach Feststellung seiner Personalien wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen die beiden wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch eingeleitet. Der angerichtete Schaden beziffert sich auf ca. 4.000 €.


Raubüberfall in Nürnberger Grünanlage

NÜRNBERG. In der Nacht von 31.12.2020 (Donnerstag) auf 01.01.2021 (Freitag) wurde ein junger Mann in einer Grünanlage in Langwasser überfallen. Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht nach Zeugen. Der 19-Jährige befand sich in der Silvesternacht gegen 01:20 Uhr auf dem Heimweg, als er in einer Grünanlage in der Georg-Ledebour-Straße von zwei Unbekannten aufgehalten wurde. Sie forderten ihn auf, Bargeld und sein Handy herauszugeben. Als sich der Geschädigte weigerte, wurde er mehrfach mit Fäusten traktiert, sodass er zu Boden fiel. Auf dem Boden liegend wurde durch einen der Täter mehrfach auf ihn eingetreten. Im Anschluss an die Tat flüchteten die Unbekannten ohne Beute. Von zu Hause aus verständigten Angehörige des jungen Mannes die Polizei. Der 19-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Hier wurden mehrere Hämatome, eine Verletzung am Zahn sowie der Verdacht eines Nasenbeinbruches diagnostiziert. Eine Beschreibung der Täter ist nur sehr vage möglich.

Einer der Unbekannten soll ca. 185 cm groß gewesen sein und einen Kinn- und Oberlippenbart haben. Er soll eine dunkle Hose, dunkle Oberbekleidung mit Kapuze und dunkle Schuhe getragen haben.

Der Kriminaldauerdienst war zur Spurensicherung vor Ort. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei ermittelt in diesem Fall und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die Angaben zur Tat oder den Tätern machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911/2112-3333 zu melden.




Zahlreiche Trunkenheitsfahrten mit E-Scootern

FÜRTH. In der Nacht von Donnerstag (31.12.2020) auf Freitag (01.01.2021) stellten Beamte der PI Fürth zahlreiche Alkohol- bzw. Drogenfahrten mittels E-Scootern fest. Ordnungswidrigkeitenanzeigen gem. dem Infektionsschutzgesetz werden geprüft. In der Silvesternacht und am Morgen des 02.01.2021 stellten Beamte der PI Fürth bzw. der PI Stein zahlreiche Trunkenheitsfahrten bzw. Fahrten unter dem Verdacht des Drogeneinflusses mittels E-Scootern fest:

Gegen 01:30 Uhr wurde in der Königstraße ein 50-Jähriger auf einem E-Scooter einer Kontrolle unterzogen. Ein freiwilliger Alkoholvortest ergab einen Wert von knapp 2 Promille.

Wenige Minuten später, gegen 01:45 Uhr, wurde ein 18-Jähriger in der Siemensstraße kontrolliert. Ein freiwillig durchgeführter Urin-Test ergab ein positives THC-Ergebnis. Der junge Mann räumte ein, am Vortag Marihuana konsumiert zu haben.

Um 03:10 Uhr fiel den Beamten in der Würzburger Straße ein weiterer Fahrer eines Elektrorollers auf. Ein Atemalkoholtest erbrachte einen Alkoholwert von ca. 1,2 Promille. Der 19-jährige Fahrer flüchtete während der Kontrolle, konnte aber wenig später an seiner Wohnadresse angetroffen werden.

Gegen 06:30 Uhr wurde ein 24-Jähriger auf einem E-Scooter in der Kapellenstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Er war mit einem Wert von knapp über einem Promille unterwegs.

Am Samstagmorgen (02.01.2021) um 08:50 Uhr kontrollierten Beamte der PI Stein einen 40-jährigen E-Roller Fahrer. Hierbei stellten sie drogentypische Ausfallerscheinungen fest. Ein Urintest verlief positiv auf den Wirkstoff THC.

Alle Fahrer wurden zur Dienststelle gebracht. Hier wurden jeweils Blutentnahmen angeordnet und durchgeführt. Die jeweiligen Führerscheine der Fahrer, welche unter Alkoholeinfluss angetroffen worden waren, wurden sichergestellt. Bei den Fahrern, welche positiv auf Betäubungsmittel getestet wurden, müssen erst die Ergebnisse der Blutuntersuchung abgewartet werden, um die Verstöße beweiskräftig verfolgen zu können. Zudem werden Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz (Ausgangsbeschränkung) geprüft.




Mann wirft geparkte Motorräder um und beschädigt weitere Fahrzeuge

NÜRNBERG. Am Samstagabend (02.01.2021) randalierte ein Mann in Gibitzenhof und warf mehrere geparkte Motorräder um. Hierdurch wurden weitere Pkw beschädigt. Der Tatverdächtige konnte festgenommen werden. Gegen 22:30 Uhr teilten Zeugen einen Mann mit, der in der Platenstraße mehrfach gegen ein geparktes Motorrad trat, sodass dieses umfiel. Im Anschluss daran trat er den Außenspiegel eines ebenfalls geparkten Pkw ab. Der erheblich alkoholisierte (knapp 2,5 Promille) 39-Jährige konnte kurze Zeit später durch eine Zivilstreife der Nürnberger Polizei in unmittelbarer Nähe zum Tatort angetroffen und festgenommen werden. Durch die Beamten wurde im Anschluss an die Festnahme ein weiteres umgeworfenes Motorrad, ebenfalls in der Platenstraße, festgestellt. Im Zuge des Umwerfens war ein daneben abgestellter Pkw ebenfalls beschädigt worden. Der 39-jährige Tatverdächtige verursachte einen geschätzten Sachschaden von rund 3000 Euro. Die Beamten leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde die Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten angeordnet.


Mann wirft Gegenstände aus dem Fenster und leistet Widerstand

NÜRNBERG. Am Freitag (01.01.2021) randalierte ein 45-Jähriger in seiner Wohnung im Nürnberger Stadtteil Wöhrd und warf Gegenstände aus dem Fenster im ersten Stock. Er wurde in einer Fachklinik untergebracht. Gegen 13:45 Uhr wurden Beamte der PI Nürnberg-Ost zu einer Wohnung in der Flötnerstraße gerufen. Ein 45-jähriger Mann randalierte und warf diverse Gegenstände aus seinem Fenster im ersten Obergeschoss. Nachdem er nach mehrfacher Aufforderung die Tür nicht aufmachte, wurde diese durch die Beamten geöffnet. Im Schlafzimmer angetroffen ging der Mann unmittelbar auf die Polizisten los und schlug einem Beamten mit der Faust ins Gesicht. Er wurde mittels unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht. Hierbei schlug er wild um sich und biss einen Beamten in den Unterarm.

Nach Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte konnte der 45-Jährige schließlich fixiert und zur Dienststelle gebracht werden. Durch die massiven Widerstandshandlungen wurden drei Beamte verletzt. Ein Beamter ist auf Grund dessen derzeit dienstunfähig. Der Beschuldigte wurde durch oberflächliche Kratzer leicht verletzt. Auf Grund seines psychisch auffälligen Zustandes wurde er im Anschluss an die Sachbearbeitung in eine Fachklinik gebracht. Ermittlungen wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet.




Verbale Streitigkeit zwischen zwei Personen endet mit Gewahrsamnahme

NÜRNBERG. Am Freitagabend (01.01.2020) kam es in einer Wohnung im Nürnberger Westen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Ein 32-jähriger Mann wurde daraufhin in Gewahrsam genommen.Gege n 18:00 Uhr wurde der Polizei eine Streitigkeit in der Fürther Straße mitgeteilt. Die Mitteilerin gab an, dass es in deren Wohnung zu einer verbalen Auseinandersetzung mit einem Bekannten gekommen war. Dieser wäre nun sehr aggressiv, alkoholisiert und wolle ihre Wohnung nicht verlassen.

Bei Eintreffen einer Streife der PI Nürnberg-West stand der 32-Jährige auf dem Gehweg vor dem Wohnanwesen. Auf Ansprache reagierte er sofort sehr aufgebracht und schrie die Beamten an. Eine Kommunikation war auf Grund dessen nur sehr schwer bis gar nicht möglich. Nachdem er der Aufforderung, die Örtlichkeit zu verlassen nicht nachkam und sich weiterhin verbal aggressiv zeigte, wurde ihm die Gewahrsamnahme erklärt. Nachdem ihm angekündigt worden war, dass er zu Eigensicherungsgründen durchsucht werden soll, fing er an, sich auszuziehen. Dies konnte durch die Beamten teilweise unterbunden werden. Auf Grund seines weiterhin aggressiven Verhaltens wurde er zur Durchsetzung des Gewahrsams unter Anwendung unmittelbaren Zwangs, in Form einfacher körperlicher Gewalt, zu Boden gebracht, gefesselt und zur Dienststelle verbracht.

In der Haftzelle setzte er sein gezeigtes Verhalten fort. Er war nicht zu beruhigen und fing an, mit seinem Kopf gegen die Wand zu schlagen. Durch das Anlegen von Handfesseln wurde die Fortsetzung der Selbstverletzungsversuche unterbunden, zudem wurde ein Arzt hinzugezogen. Auf Grund seines psychisch sehr auffälligen Verhaltens, wurde er im Anschluss in einer Fachklinik untergebracht. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Atemalkoholwert von knapp über einem Promille. Im Nachgang an den Polizeieinsatz wurde in verschiedenen sozialen Medien ein Video hochgeladen, welches die Anwendung des unmittelbaren Zwangs der Polizeibeamten gegenüber dem 32-Jährigen zeigt. Der Ausschnitt zeigt lediglich einen Teil des gesamten polizeilichen Einschreitens. Die Videosequenz wurde seitens der Polizei gesichert und wird derzeit geprüft.



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