Schlag gegen fränkische Rauschgiftszene


OBERFRANKEN / LKR. WUNSIEDEL / THÜRINGEN. Ein empfindlicher Schlag gegen die oberfränkische Rauschgiftszene gelang der Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben Oberfranken, KPI (Z), in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Hof. Nach umfangreichen Ermittlungen sitzen nun zwei syrische mutmaßliche Drogenhändler sowie ein Komplize in Untersuchungshaft.




Beamte der KPI (Z) hatten in den Monaten zuvor bereits unter anderem durch intensive operative Maßnahmen bei einem Tatverdächtigen aus Wunsiedel und in dessen Umfeld, Kenntnis von den kriminellen Machenschaften der 22 und 23 Jahre alten syrischen Drogendealer erhalten. Das Duo koordinierte seine Geschäfte von Jena aus und belieferte den gesamten Landkreis Wunsiedel mit Metamphetamin und Marihuana.

Am 4. Februar 2021 konnten die Kriminalbeamten, zusammen mit Einsatzkräften des Rauschgifteinsatzkommandos aus Mittelfranken, die Tatverdächtigen bei einem finalen Rauschgiftgeschäft mit über 200 Gramm Methamphetamin in Jena auf frischer Tat festnehmen und die gefährliche Droge sicherstellen.



Einer der Täter führte bei der Festnahme ein sogenanntes Kartenmesser mit sich, dessen Messerklinge unauffällig in einer schwarzen Kunststoffkarte eingearbeitet ist. Die Klinge lässt sich durch das Knicken entlang eines bestimmten Falzes herausklappen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof erging am Folgetag Haftbefehl gegen beide Männer. Sie befinden sich inzwischen in verschiedenen Justizvollzugsanstalten.

Ihr Komplize aus Wunsiedel, ein 27-jähriger Mann, sitzt ebenfalls in Haft. Allen Beschuldigten drohen nun langjährige Haftstrafen wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Aufgrund ihrer umfassenden Ermittlungsergebnisse und Festnahmen, konnten die Beamten der KPI (Z) die von Jena aus in den Landkreis Wunsiedel reichende Rauschgift-Lieferschiene stilllegen.



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