A9/Spänfleck: Gefahrgutlaster blockiert Autobahn bis Samstagabend


A9/SPÄNFLECK. Heute Morgen, kurz vor 7 Uhr, ereignete sich auf der A9 in Fahrtrichtung Nürnberg ein folgenreicher Verkehrsunfall.




Der 53-jährige polnische Fahrzeugführer passte seine Geschwindigkeit nach Angaben der Polizei auf schneebedeckter Fahrbahn nicht an, kam ins Schleudern und rutschte in den Straßengraben. In der Folge kippte der Silo-Anhänger, in welchem etwa 30.000 Liter Aceton geladen waren, auf die Seite und kam am Standstreifen zum Liegen.

Aufgrund des starken Schneefalls hätte der Fahrzeugführer wegen der gefährlichen Ladung zudem einen Parkplatz aufsuchen müssen, was er ebenfalls nicht tat.



Neben den begangenen Verkehrsordnungswidrigkeiten, muss er sich somit zusätzlich strafrechtlich wegen des Unerlaubten Umgangs mit anderen gefährlichen Stoffen und Gütern gem. dem Strafgesetzbuch verantworten. Der geschätzte Sachschaden am Lkw samt Auflieger wird auf etwa 40.000.- Euro geschätzt.

Der Verkehr kann zunächst auf einer Fahrspur an der Unfallörtlichkeit vorbei geleitet werden. Im Laufe des Tages muss die Flüssigkeit in einen Ersatz-Lkw umgepumpt werden, um im Anschluss die Bergung des verunfallten Lkws durchführen zu können. Wegen des einzuhaltenden Sicherheitsabstandes beim Abpumpen, muss die BAB9 in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Anschlussstellen Bayreuth-Süd und Pegnitz ab ca. 14 Uhr für die Dauer von vier bis fünf Stunden komplett gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung wird eingerichtet. Der Schwerlastverkehr wird gebeten, die Unfallstelle bereits vorher weiträumig zu umfahren.



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