Rastanlage abgeriegelt: Zeugensuche nach Großfahndung im Raum Pegnitz


A9/PEGNITZ. Nach einem flüchtigen mutmaßlichen Autodieb fahndeten zahlreiche Polizeieinsatzkräfte ab den Nachmittagsstunden des Donnerstages im Bereich Pegnitz. Bislang konnte der Mann noch nicht aufgegriffen werden. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Mithilfe.




Über der Rastanlage Fränkische Schweiz kreiste seit 16.15 Uhr ein Hubschrauber. Polizeistreifen in Pegnitz, Neudorf und Willenberg. Seit 17.15 Uhr ist der Hubschrauber abgezogen und Polizeihunde rückten an. Gegen 18 Uhr war der Hubschrauber wieder zurück und unterstützte die Kollegen weiterhin aus der Luft. Sämtliche Zufahrtswege, Ein  – und Ausfahrten der Rastanlage sind abgeriegelt. Die Polizei durchsucht alle Fahrzeuge und kontrolliert Personen.

Was passiert ist

Kurz vor 15.15 Uhr verständigten Kriminalbeamte aus Baden-Württemberg die Einsatzzentrale Oberfranken über einen in den Morgenstunden entwendeten Audi Q7 mit Kennzeichen aus dem Zulassungsbezirk Starnberg, der sich aktuell im Bereich Pegnitz befinden soll. Zahlreiche Streifenbesatzungen suchten umgehend nach dem hochpreisigen SUV und Beamte entdeckten den Wagen geparkt im Tankstellenbereich der Rastanlage Fränkische Schweiz an der A9 in Richtung Norden. Der Fahrer war jedoch nicht vor Ort.

Zeugen gaben an, dass ein Mann, der offenbar zu dem Q7 gehört hat, kurz zuvor verschwunden ist. Sogleich überprüften die Polizisten sämtliche Gebäude und kontrollierten zahlreiche Fahrzeuge an der Rastanlage und dem umliegenden Bereich. In der Folgezeit erhielten die Einsatzkräfte bei der Fahndung nach dem Tatverdächtigen auch Unterstützung von der Besatzung eines Polizeihubschraubers mit Wärmebildkamera. Im Rahmen der umfassenden Suchmaßnahmen, bei denen auch Personensuchhunde der Polizei zum Einsatz kamen, musste auch die Zu- und Abfahrt der Rastanlage mehrmals vorübergehend gesperrt werden.



 

Spurensicherer haben das Fahrzeug durchsucht und gesichert. Es wurden Fingerabdrücke genommen, Faserproben entnommen und Fotos gemacht. Ein weiteres Team sicherte Spuren im Schnee. Der gesuchte Mann ist zirka 50 Jahre alt , geschätzte 180 Zentimeter groß und hat eine kräftige Figur. Bekleidet ist er mit einem schwarzen Mantel, grauer Hose, schwarzem Schal und schwarzer Mütze.



Die Kriminalpolizei Bayreuth ermittelt und bittet um Mithilfe:

  • Wer hat einen Mann, auf den die Beschreibung passen könnte, am Nachmittag beziehungsweise den Abendstunden an der Rastanlage Fränkische Schweiz und/oder im Bereich Pegnitz gesehen?
  • Wer hat einen Anhalter an der A9 oder an den umliegenden Landstraßen mitgenommen?
  • Wer kann sonst Angaben machen, die im Zusammenhang mit dem gesuchten Mann stehen könnten?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kripo Bayreuth unter der Tel.-Nr. 0921/506-0 entgegen.



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