Polizeimeldungen aus Mittelfranken (fortlaufender Ticker)


Hier findet ihr alle relevanten Polizeimeldungen aus Mittelfranken.

Archivierte Artikel bis Oktober 2020 gibt hier in diesem Link.

Archivierte Artikel vom Oktober 2020 bis Dezember 2020 gibt es hier.




Zug kollidierte mit Pkw 

ROTH. Am Dienstagnachmittag (12.01.2021) stieß ein Personenzug in Roth mit einem Pkw zusammen. Der 19-jährige Pkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen überquerte der 19-jährige Fahrer eines VW Golf gegen 14:30 Uhr den unbeschrankten Bahnübergang am Bahnhof Lohgarten-Roth in Richtung Innenstadt, offenbar ohne das Signal zu beachten. Der Personenzug, der vom Bahnhof Roth in Richtung Hilpoltstein unterwegs war, erfasste den Pkw seitlich. Das Fahrzeug wurde hierbei gegen die Signalanlage geschoben und total beschädigt. Der Fahrer konnte sich leicht verletzt aus dem stark beschädigten VW befreien. Die insgesamt sieben Fahrgäste im Zug blieben glücklicherweise unverletzt. Eine Dame erlitt jedoch einen Schock und kam zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus. Neben dem Totalschaden am Pkw entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro am Zug sowie an der Signalanlage. Weil der Zug auf Grund der Beschädigungen nicht mehr fahrbereit war, muss er von einer Fachfirma geborgen werden. Die Bergung wird noch bis etwa 18:00 Uhr andauern.




Schneefall sorgte für zahlreiche Blechschäden

MITTELFRANKEN. Starker Schneefall führte im Verlauf des Dienstagvormittags (12.01.2021) zu winterlichen Straßenverhältnissen in Mittelfranken. In der Folge kam es zu einer Vielzahl von Verkehrsunfällen, die überwiegend glimpflich verliefen. Durch die Arbeit der Winterdienste waren Mittelfrankens Straßen für den morgendlichen Berufsverkehr trotz einsetzenden Schneefalls gut vorbereitet. Erst nach massiver Zunahme der Niederschläge verschlechterten sich die Straßenverhältnisse, sodass ab etwa 09:00 Uhr mehrere Anrufe wegen witterungsbedingter Verkehrsunfälle bei der Polizei eingingen.

Die Polizeieinsatzzentrale verzeichnete allein im Zeitraum von 09:00 Uhr bis 13:30 Uhr rund 60 Verkehrsunfälle auf mittelfränkischen Straßen, welche auf die winterlichen Straßenbedingungen zurückzuführen waren. In den weit überwiegenden Fällen entstand hierbei lediglich Sachschaden. Bei vier Unfällen erlitten unfallbeteiligte Personen leichte Verletzungen. Mit einsetzendem Regen ab 13:00 Uhr nahm die Anzahl der Verkehrsunfälle wieder merklich ab.

Im Gemeindegebiet Roßtal (Lkrs. Fürth) kam gegen 09:00 Uhr eine 33-jährige Frau mit ihrem Renault Twingo auf der Verbindungsstraße zwischen Kastenreuth und Großweißmannsdorf in einer Rechtskurve von der Straße ab und überschlug sich. Die Dame konnte sich nach dem Unfall selbst aus ihrem Fahrzeug befreien, kam jedoch im Anschluss mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.

Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es gegen 11:30 Uhr auf dem Autobahnkreuz Altdorf. Ein Lkw kam auf der Überleitung von der A6 auf die A3 in Richtung Regensburg ins Rutschen, kollidierte mit einem Verkehrszeichen und blieb quer zur Fahrbahn liegen. Die Überleitung musste für die Bergungsarbeiten für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.




Bei Kontrolle eines Lokals Rauschgift aufgefunden

NÜRNBERG. Wegen des vermeintlichen Betriebs einer Gaststätte führten Beamte des Unterstützungskommandos Mittelfranken (USK) gestern Abend (11.01.2021) eine Kontrolle im Stadtteil Galgenhof durch. Während der Kontrolle des betroffenen Lokals fanden die Einsatzkräfte diverse Rauschmittel. Gegen 21:00 Uhr erhielt die Einsatzzentrale der mittelfränkischen Polizei die Mitteilung, dass in einem Lokal in der Galgenhofstraße Betrieb herrschen sollte. Als Beamte des USK dem Hinweis nachgingen und die betroffene Gaststätte kontrollierten, konnten sie dort eine 43-jährige Frau feststellen. Zwar ergaben sich für die Einsatzkräfte keine Hinweise auf einen unerlaubten Gaststättenbetrieb, allerdings nahmen sie während der Überprüfung deutlichen Marihuana-Geruch im Gastraum wahr. Bei einer Durchsuchung des Lokals konnten ein Joint sowie weitere Kleinstmengen Marihuana und Reste einer synthetischen Droge aufgefunden werden. Die Beamten beschlagnahmten das Rauschgift und eine PTB-Pistole, die sie während der Durchsuchung ebenfalls in der Gaststätte gefunden hatten. Gegen die 43-jährige Frau sowie den 47-jährigen Pächter des Lokals wird nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.


Jugendliche Flüchtlinge in Sattelschlepper aufgefunden

ERLANGEN. Am Freitagabend (08.01.2021) wurden zwei Flüchtlinge in einem Lastkraftwagen auf der BAB 3 bei Erlangen aufgefunden. Die Jugendlichen wurden in die Obhut einer Jugendschutzstelle übergeben. Am Freitagabend gegen 20:35 Uhr wurde ein Fahrer eines Lastkraftwagens während einer Pause an der Rastanlage Aurach-Nord auf Klopfgeräusche aufmerksam und verständigte die Polizei. Die eintreffende Streifenbesatzung der Erlanger Verkehrspolizei fand daraufhin zwei jugendliche Flüchtlinge in einem Seitenkasten unter dem Sattelauflieger auf. Die aus Afghanistan stammenden Jugendlichen gaben an, sich im osteuropäischen Ausland in den Seitenkasten des Lastkraftwagens geschlichen zu haben. Die beiden Jungen im Alter von 15 und 17 Jahren wurden in die Obhut einer Jugendschutzstelle übergeben.




Betrunkener mit gelben Lieferwagen unterwegs

FÜRTH. Am frühen Sonntagmorgen (10.01.2021) konnte im Stadtgebiet Fürth ein erheblich betrunkener Fahrer eines Lieferwagens angehalten werden, welcher möglicherweise mindestens einen Verkehrsunfall verursachte. Die Polizeiinspektion Fürth sucht mögliche Geschädigte und bittet um Zeugenhinweise. Gegen 04:45 Uhr ging bei der Einsatzzentrale die Mitteilung ein, dass in Oberführberg (Am Europakanal) ein gelber Lieferwagen eines Paketdienstleisters in Schlangenlinien unterwegs sei. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Fürth konnte kurz darauf das Fahrzeug im Bereich der Coubertinstraße feststellen und einer Verkehrskontrolle unterziehen. Hierbei stellten die Beamten fest, dass der 31-jährige Fahrer offenbar erheblich alkoholisiert war. Ein durchgeführter Test am Alkomaten ergab knapp zwei Promille. Das Fahrzeug selbst wies mehrere Unfallschäden auf. Zudem fehlte der rechte Außenspiegel des Lieferwagens. Dieser konnte später im Bereich der Flößaustraße aufgefunden werden. Der 31-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz verantworten. Die Polizeiinspektion Fürth führt die weiteren Ermittlungen und bittet mögliche Unfallgeschädigte, oder Fahrzeugführer, welche aufgrund der Fahrweise des 31-Jährigen in eine gefährliche Verkehrssituation kamen, sich unter der Telefonnummer 0911 759050 zu melden.


Eisenbahnunterführung stoppt 7,5-Tonner

Röthenbach a.d. Pegnitz – Ein 64-jähriger Nürnberger missachtete am Freitagabend offenbar das Durchfahrtverbot mit Höhenbeschränkung für eine Eisenbahnunterführung in der Schönberger Straße. Sein LKW blieb hierauf in der Unterführung stecken und verkeilte sich dermaßen, dass sich die anschließende Bergung über mehrere Stunden hinzog. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Feuerwehr Röthenbach a.d. Pegnitz war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und übernahm die Verkehrslenkung, sowie das Ausleuchten der Unfallstelle. Während die Eisenbahnbrücke unversehrt blieb, entstand am LKW Sachschaden i.H.v. etwa 10.000 €. Den Fahrer erwartet ein Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahren.




Enkeltrickbetrüger ergaunern großen Geldbetrag

NÜRNBERG. Am Dienstagnachmittag (05.01.2021) rief eine Betrügerin bei einer Seniorin aus dem Nürnberger Stadtteil Steinbühl an und gab sich als deren Enkelin aus. Aufgrund eines Verkehrsunfalls bräuchte sie dringend Geld. Die Geschädigte ließ sich überzeugen und übergab einer Unbekannten einen fünfstelligen Geldbetrag. Die Polizei sucht nun Zeugen. Als vermeintliche Enkelin tischte die Betrügerin der Rentnerin eine emotionale Geschichte auf: Sie habe einen Verkehrsunfall verursacht und müsse nun dringend einen hohen Geldbetrag als Schadensersatz zahlen. Um der Angelegenheit Nachdruck zu verleihen, wurde die Geschädigte kurz darauf von einem angeblichen Polizeibeamten angerufen. Der bestätigte die Geschichte, weswegen die Seniorin ihre Enkelin tatsächlich in einer Notlage wähnte. Kurz darauf erschien ein unbekannter Mann bei der Frau. Diesem händigte sie einen fünfstelligen Geldbetrag aus.

Der Geldabholer wird folgendermaßen beschrieben:

   - ca. 35 Jahre alt
   - etwa 1,75 m groß
   - dunkle Haare
   - schwarz gekleidet
   - schwarze Mund-Nase-Bedeckung
   - trug keine Brille und hatte keine sichtbaren Tattoos
   - Phänotyp: westeuropäisch
   - sprach hochdeutsch.

Das zuständige Fachkommissariat für Trickbetrug sucht nun Zeugen, denen am Dienstag, 05.01.2021, zwischen 14:00 Uhr und 15:30 Uhr verdächtige Personen in der Straßburger Straße in Nürnberg oder deren näheren Umgebung aufgefallen sind. Wem ist ein Mann aufgefallen, der auf die Personenbeschreibung passt? Wer hat im Tatzeitraum in der Nähe dieser Straße Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen bemerkt oder Personen, die scheinbar ohne erkennbaren Grund für längere Zeit vor Ort warteten? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Mehrere Graffiti in Nürnberg-Reichelsdorf gesprüht 

NÜRNBERG. In den vergangenen Tagen wurden bei Polizeiinspektion Nürnberg-Süd mehrere Sachbeschädigungen durch Graffiti im Stadtteil Reichelsdorf angezeigt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum zwischen Mittwoch (06.01.2021) 00:00 Uhr und Donnerstag (07.01.2021) 10:30 Uhr wurden mehrere fremdenfeindliche Schriftzüge auf das Gebäude eines Energieversorgers in der Reichelsdorfer Hauptstraße 20 mit blauer Farbe gesprüht. Im Zeitraum zwischen Dienstag (05.01.2021) 00:00 Uhr und Mittwoch (06.01.2021) 09:00 Uhr brachten Unbekannte in der Straße „Beim Wahlbaum“ mehrmals den Schriftzug „Hood“ in roter Farbe auf Stromkästen an. Am Donnerstagabend (07.01.2021) sprühten ebenfalls Unbekannte denselben Schriftzug auf eine Garage in der Rennbahnstraße. Der Tatzeitraum lag hier zwischen 20:15 und 20:40 Uhr. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Das Fachkommissariat für politisch motivierte Kriminalität der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 oder an die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd unter der Telefonnummer 0911 94820 zu wenden.




Diebstahlsserie im Drogenrausch

NÜRNBERG. In der Dienstagnacht (05.01.2021) beging ein 44-jähriger Mann offensichtlich unter Drogeneinfluss eine Reihe von Diebstählen im Nürnberger Flughafen. Nach seiner Festnahme wurde er zu einer Fachklinik gebracht. Ausgerechnet im gut überwachten Nürnberger Flughafen stahl gegen 03:45 Uhr ein amtsbekannter Mann verschiedene elektronische Geräte, die er an den Abflugschaltern fand. Wahllos wanderte alles, was nicht niet- und nagelfest war in den Rucksack und die mitgeführten Tüten des 44-Jährigen. Einen abmontierten Telefonhörer band er sich mit dem Kabel um den Bauch. Dass die Abflughalle videoüberwacht war und neben einer eigenen Polizeiinspektion am Flughafen ständig ein Sicherheitsdienst vor Ort ist, schien ihn dabei nicht zu kümmern. So dauerte es nicht lange, bis der Dieb durch die Polizei noch im Flughafen festgenommen und das Diebesgut beschlagnahmt werden konnte. Wie sich schnell herausstellte, war der Mann offensichtlich so stark mit Betäubungsmitteln berauscht, dass er nicht mehr in der Lage war, klar zu agieren. Auf eigenen Wunsch wurde der Wohnungslose im Anschluss zu einer psychiatrischen Fachklinik gebracht.


„Vergessene Baguettes“ lösen Feuerwehreinsatz aus

ERLANGEN. Aufgrund zweier „vergessener Baguettes“ mussten die Erlanger Polizei sowie die Erlanger Feuerwehr am gestrigen Dienstagabend in die Anton-Bruckner-Straße ausrücken.
Ein 35-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses wollte in seinem Backofen zwei Baguettes zubereiten, vergaß diese jedoch darin. Hierdurch kam es zu einer sehr starken Rauchentwicklung, die sowohl die Wohnung als auch das gesamte Gebäude umfasste. Die Feuerwehr musste das Haus für längere Zeit maschinell belüften, die beiden Brote konnten nur noch total verkohlt geborgen werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Den 35-jährigen erwartet nun noch zusätzlich eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.




Jugendliche feiern nachträgliche Silvesterparty

ERLANGEN. Eine selbsternannte nachträgliche Silvesterparty rief am Montagabend (04.01.2021) die Erlanger Polizei auf den Plan. Die Teilnehmer müssen mit hohen Bußgeldern rechnen. Gegen 20:45 Uhr verständigten Zeugen die Polizei und teilten eine Party in einem Mehrfamilienhaus im Erlanger Norden mit. Als die erste Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt dort eintraf, standen bereits Personen auf dem Balkon und es war deutlicher Lärm aus der besagten Wohnung zu vernehmen. Da sich in der Wohnung offensichtlich noch mehrere Personen befanden, führten die Polizeibeamten eine Kontrolle durch. In der Wohnung und im Umfeld trafen die Polizisten schließlich rund ein Dutzend Jugendliche an, die sich teilweise auf dem Balkon bzw. unter Matratzen „versteckt“ hatten. Zwei Jugendliche wollten sich über den Balkon und ohne Schuhe einer Kontrolle entziehen, konnten jedoch von einer weiteren Polizeistreife kontrolliert werden. Gegen alle Teilnehmer wurden Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz erstattet. Die Gäste müssen jeweils mit einem Bußgeldbescheid in Höhe von 250 Euro rechnen. Die jugendliche Gastgeberin erwartet ein Bußgeld im vierstelligen Eurobereich. Die Jugendlichen wurden anschließend in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten übergeben.




In Nürnberger Büros eingebrochen

NÜRNBERG. Zwischen Montagabend (04.01.2021) und Dienstagmorgen (05.01.2021) versuchte ein Unbekannter vergeblich in Büroräume im Nürnberger Stadtteil Himpfelshof einzubrechen. Am Mittwochmittag (06.01.2021) kam es zu einem erneuten Einbruchversuch. Eine Angestellte überraschte den Tatverdächtigen, der daraufhin die Flucht ergriff. Die Polizei sucht nun Zeugen der Tat. Gegen 08:00 Uhr am Dienstagmorgen stellten die Verantwortlichen der Büroräume in der Straße Kontumazgarten fest, dass ein Unbekannter offensichtlich in der vergangenen Nacht  vergeblich versucht hatte, die Räumlichkeiten aufzuhebeln. Obwohl der Einbrecher mit brachialer Gewalt sogar die Türklinke verbog, gelangte er nicht an die mutmaßlich erhoffte Beute. Am darauf folgenden Mittwoch kam es gegen 11 Uhr erneut zu einem Einbruch im gleichen Gebäude. Dieses Mal hebelte ein unbekannter Mann eine Fluchttüre auf. Kurze Zeit später traf der Einbrecher auf eine Angestellte, die nach dem Rechten sehen wollte. Er ergriff sofort die Flucht und rannte in Richtung Plärrer davon. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

Die Zeugin beschreibt den Tatverdächtigen folgendermaßen:

Ca. 165 bis 170 cm groß, Alter Mitte 20, sportliche Gangart, schwarzer Rucksack – möglicherweise mit weißer Aufschrift, schwarze Jacke mit Kapuze über dem Kopf.

Das Nürnberger Fachkommissariat für Firmeneinbrüche sucht nun Zeugen der Tat:

Wer hat am Mittwoch (Feiertag Heilige Drei Könige) gegen 11:45 Uhr einen Mann in der Straße Kontumazgarten oder in der näheren Umgebung bemerkt, auf den die Beschreibung zutrifft?

Wem ist die besagte Person bereits vorher in der Nähe des Tatortes aufgefallen?

Wer hat in der Nacht von Montag auf Dienstag eine verdächtige Person in der Nähe des Tatortes gesehen?


Zeugenaufruf nach versuchtem Pkw-Diebstahl

NÜRNBERG. In der Nacht von Samstag auf Sonntag (02./03.01.2021) hatten Unbekannte versucht in Mögeldorf ein Fahrzeug zu entwenden. Die Polizei sucht Zeugen. Im Zeitraum von 18:30 Uhr am Samstag und 09:00 Uhr am Sonntagmorgen waren der oder die unbekannten Täter „Im Weller“ in ein Golf Cabrio eingedrungen und hatten die Kabel unter dem Zündschloss durchtrennt und das Radio beschädigt. Jedoch gelang es nicht, das Fahrzeug zu starten. Bevor der oder die mutmaßlichen Diebe die Flucht ergriffen, beschädigten sie noch zwei weitere Fahrzeuge. Bei einem zweiten Golf Cabrio wurde das Dach aufgeschlitzt und von einem Mercedes der Stern abgerissen. Der angerichtete Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt. Die Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die in der Tatnacht verdächtige Personen beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 -3333 zu melden.




Süßwarenautomat aufgebrochen

NÜRNBERG. Im Zeitraum zwischen dem 28.12.2020 und dem 03.01.2021 hatten Unbekannte im Verteilergeschoß des U-Bahnhofs „Gostenhof“ einen Automaten für Süßwaren aufgebrochen. Die Polizei sucht Zeugen. Am vergangenen Sonntag (03.01.2021) verständigte ein Automatenbefüller gegen 12:30 Uhr die Polizei und gab an, dass Unbekannte im oben genannten Zeitraum den Automaten aufgehebelt und nahezu sämtliche Waren daraus entwendet hätten. Der oder die Täter waren mit erbeuteten Süßigkeiten im Wert von etwa 100 Euro unerkannt geflüchtet, hinterließen jedoch einen Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Die Nürnberger Kripo hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die zur Tatzeit Verdächtiges beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Zeugen nach Raub in Nürnberg gesucht

NÜRNBERG. Am Samstag (02.01.2021) griffen drei unbekannte Täter einen Mann auf einem Parkplatz im Stadtteil Zerzabelshof an und raubten Bargeld. Die Kriminalpolizei Nürnberg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der 24-jährige spätere Geschädigte mit seinem 19-jährigen Begleiter auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in der Zerzabelshofstraße 100 (Höhe Pastoriusstraße). Als er an einer Gruppe von etwa 8 – 10 Personen vorbeilief, boten ihm Personen aus der Gruppe heraus mutmaßlich Drogen zum Kauf an, was die beiden verneinten und weiterliefen. Unvermittelt griffen drei Männer den 24-Jährigen aus der Gruppe heraus an und brachten ihn gewaltsam zu Boden. Dort wurde der 24-Jährige von dem Trio geschlagen und getreten. Im weiteren Verlauf raubten die Täter einen niedrigen dreistelligen Geldbetrag und flüchteten anschließend unerkannt. Der 24-Jährige erlitt leichte Verletzungen und konnte sich schließlich in Sicherheit bringen. Sein 19-jähriger Begleiter blieb unverletzt und konnte ebenfalls flüchten. Beim Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Polizeistreifen hatte sich die Personengruppe ebenfalls entfernt. Eine Fahndung nach den Tätern blieb erfolglos.

Die drei Täter können folgendermaßen beschrieben werden:

1. Täter: Ca. 25 – 28 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftige Figur, schwarze kurze Haare, kurzrasierter Bart, südländischer Typ, bekleidet mit schwarzer Jacke mit Pelzkragen,

2. Täter: Ca. 22 – 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, dünn, bekleidet mit grauer Jogginghose und Pullover,

3. Täter: Ca. 20 Jahre alt, ca. 170 – 175 cm groß, sehr kräftige Figur, südländischer Typ, Vollbart, schwarze gegelte Haare, bekleidet mit schwarzer Jeans und rot-schwarzer Winterjacke.

Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der genannten Personengruppe und insbesondere den drei flüchtigen Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




In Unigebäude eingedrungen

Gestern Abend gegen 21:00 Uhr meldeten mehrere Zeugen einen Einbruch in ein Gebäude der Universität in der Bismarckstraße. Die eintreffenden Beamten der Polizei Erlangen stellten anschließend fest, dass die Haupteingangstüren des Gebäudes eingeschlagen worden waren. Im Erdgeschoss erkannten sie zudem zwei Personen, die beim Erblicken der Streifen flüchtig gingen.
Nachdem das Gebäude gesichert war, konnten die Beamten die beiden Personen noch im Gebäude festnehmen. Hierbei handelte es sich um ein amtsbekanntes Pärchen im Alter von 18
Jahren. Beide Personen waren mit 1,20 bzw. 1,96 Promille erheblich alkoholisiert. Als Grund für ihr Verhalten gaben die beiden an, dass es im Gebäude wärmer als im Freien gewesen sei.
Deshalb haben sie sich entschlossen die Glastüren einzutreten und sich im Gebäude aufzuhalten. Die 18-Jährige Frau wurde im Anschluss in eine Klinik verbracht. Der 18-jährige Erlanger wurde
nach Feststellung seiner Personalien wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen die beiden wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch eingeleitet. Der angerichtete Schaden beziffert sich auf ca. 4.000 €.


Raubüberfall in Nürnberger Grünanlage

NÜRNBERG. In der Nacht von 31.12.2020 (Donnerstag) auf 01.01.2021 (Freitag) wurde ein junger Mann in einer Grünanlage in Langwasser überfallen. Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht nach Zeugen. Der 19-Jährige befand sich in der Silvesternacht gegen 01:20 Uhr auf dem Heimweg, als er in einer Grünanlage in der Georg-Ledebour-Straße von zwei Unbekannten aufgehalten wurde. Sie forderten ihn auf, Bargeld und sein Handy herauszugeben. Als sich der Geschädigte weigerte, wurde er mehrfach mit Fäusten traktiert, sodass er zu Boden fiel. Auf dem Boden liegend wurde durch einen der Täter mehrfach auf ihn eingetreten. Im Anschluss an die Tat flüchteten die Unbekannten ohne Beute. Von zu Hause aus verständigten Angehörige des jungen Mannes die Polizei. Der 19-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Hier wurden mehrere Hämatome, eine Verletzung am Zahn sowie der Verdacht eines Nasenbeinbruches diagnostiziert. Eine Beschreibung der Täter ist nur sehr vage möglich.

Einer der Unbekannten soll ca. 185 cm groß gewesen sein und einen Kinn- und Oberlippenbart haben. Er soll eine dunkle Hose, dunkle Oberbekleidung mit Kapuze und dunkle Schuhe getragen haben.

Der Kriminaldauerdienst war zur Spurensicherung vor Ort. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei ermittelt in diesem Fall und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die Angaben zur Tat oder den Tätern machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911/2112-3333 zu melden.




Zahlreiche Trunkenheitsfahrten mit E-Scootern

FÜRTH. In der Nacht von Donnerstag (31.12.2020) auf Freitag (01.01.2021) stellten Beamte der PI Fürth zahlreiche Alkohol- bzw. Drogenfahrten mittels E-Scootern fest. Ordnungswidrigkeitenanzeigen gem. dem Infektionsschutzgesetz werden geprüft. In der Silvesternacht und am Morgen des 02.01.2021 stellten Beamte der PI Fürth bzw. der PI Stein zahlreiche Trunkenheitsfahrten bzw. Fahrten unter dem Verdacht des Drogeneinflusses mittels E-Scootern fest:

Gegen 01:30 Uhr wurde in der Königstraße ein 50-Jähriger auf einem E-Scooter einer Kontrolle unterzogen. Ein freiwilliger Alkoholvortest ergab einen Wert von knapp 2 Promille.

Wenige Minuten später, gegen 01:45 Uhr, wurde ein 18-Jähriger in der Siemensstraße kontrolliert. Ein freiwillig durchgeführter Urin-Test ergab ein positives THC-Ergebnis. Der junge Mann räumte ein, am Vortag Marihuana konsumiert zu haben.

Um 03:10 Uhr fiel den Beamten in der Würzburger Straße ein weiterer Fahrer eines Elektrorollers auf. Ein Atemalkoholtest erbrachte einen Alkoholwert von ca. 1,2 Promille. Der 19-jährige Fahrer flüchtete während der Kontrolle, konnte aber wenig später an seiner Wohnadresse angetroffen werden.

Gegen 06:30 Uhr wurde ein 24-Jähriger auf einem E-Scooter in der Kapellenstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Er war mit einem Wert von knapp über einem Promille unterwegs.

Am Samstagmorgen (02.01.2021) um 08:50 Uhr kontrollierten Beamte der PI Stein einen 40-jährigen E-Roller Fahrer. Hierbei stellten sie drogentypische Ausfallerscheinungen fest. Ein Urintest verlief positiv auf den Wirkstoff THC.

Alle Fahrer wurden zur Dienststelle gebracht. Hier wurden jeweils Blutentnahmen angeordnet und durchgeführt. Die jeweiligen Führerscheine der Fahrer, welche unter Alkoholeinfluss angetroffen worden waren, wurden sichergestellt. Bei den Fahrern, welche positiv auf Betäubungsmittel getestet wurden, müssen erst die Ergebnisse der Blutuntersuchung abgewartet werden, um die Verstöße beweiskräftig verfolgen zu können. Zudem werden Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz (Ausgangsbeschränkung) geprüft.




Mann wirft geparkte Motorräder um und beschädigt weitere Fahrzeuge

NÜRNBERG. Am Samstagabend (02.01.2021) randalierte ein Mann in Gibitzenhof und warf mehrere geparkte Motorräder um. Hierdurch wurden weitere Pkw beschädigt. Der Tatverdächtige konnte festgenommen werden. Gegen 22:30 Uhr teilten Zeugen einen Mann mit, der in der Platenstraße mehrfach gegen ein geparktes Motorrad trat, sodass dieses umfiel. Im Anschluss daran trat er den Außenspiegel eines ebenfalls geparkten Pkw ab. Der erheblich alkoholisierte (knapp 2,5 Promille) 39-Jährige konnte kurze Zeit später durch eine Zivilstreife der Nürnberger Polizei in unmittelbarer Nähe zum Tatort angetroffen und festgenommen werden. Durch die Beamten wurde im Anschluss an die Festnahme ein weiteres umgeworfenes Motorrad, ebenfalls in der Platenstraße, festgestellt. Im Zuge des Umwerfens war ein daneben abgestellter Pkw ebenfalls beschädigt worden. Der 39-jährige Tatverdächtige verursachte einen geschätzten Sachschaden von rund 3000 Euro. Die Beamten leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde die Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten angeordnet.


Mann wirft Gegenstände aus dem Fenster und leistet Widerstand

NÜRNBERG. Am Freitag (01.01.2021) randalierte ein 45-Jähriger in seiner Wohnung im Nürnberger Stadtteil Wöhrd und warf Gegenstände aus dem Fenster im ersten Stock. Er wurde in einer Fachklinik untergebracht. Gegen 13:45 Uhr wurden Beamte der PI Nürnberg-Ost zu einer Wohnung in der Flötnerstraße gerufen. Ein 45-jähriger Mann randalierte und warf diverse Gegenstände aus seinem Fenster im ersten Obergeschoss. Nachdem er nach mehrfacher Aufforderung die Tür nicht aufmachte, wurde diese durch die Beamten geöffnet. Im Schlafzimmer angetroffen ging der Mann unmittelbar auf die Polizisten los und schlug einem Beamten mit der Faust ins Gesicht. Er wurde mittels unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht. Hierbei schlug er wild um sich und biss einen Beamten in den Unterarm.

Nach Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte konnte der 45-Jährige schließlich fixiert und zur Dienststelle gebracht werden. Durch die massiven Widerstandshandlungen wurden drei Beamte verletzt. Ein Beamter ist auf Grund dessen derzeit dienstunfähig. Der Beschuldigte wurde durch oberflächliche Kratzer leicht verletzt. Auf Grund seines psychisch auffälligen Zustandes wurde er im Anschluss an die Sachbearbeitung in eine Fachklinik gebracht. Ermittlungen wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet.




Verbale Streitigkeit zwischen zwei Personen endet mit Gewahrsamnahme

NÜRNBERG. Am Freitagabend (01.01.2020) kam es in einer Wohnung im Nürnberger Westen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Ein 32-jähriger Mann wurde daraufhin in Gewahrsam genommen.Gege n 18:00 Uhr wurde der Polizei eine Streitigkeit in der Fürther Straße mitgeteilt. Die Mitteilerin gab an, dass es in deren Wohnung zu einer verbalen Auseinandersetzung mit einem Bekannten gekommen war. Dieser wäre nun sehr aggressiv, alkoholisiert und wolle ihre Wohnung nicht verlassen.

Bei Eintreffen einer Streife der PI Nürnberg-West stand der 32-Jährige auf dem Gehweg vor dem Wohnanwesen. Auf Ansprache reagierte er sofort sehr aufgebracht und schrie die Beamten an. Eine Kommunikation war auf Grund dessen nur sehr schwer bis gar nicht möglich. Nachdem er der Aufforderung, die Örtlichkeit zu verlassen nicht nachkam und sich weiterhin verbal aggressiv zeigte, wurde ihm die Gewahrsamnahme erklärt. Nachdem ihm angekündigt worden war, dass er zu Eigensicherungsgründen durchsucht werden soll, fing er an, sich auszuziehen. Dies konnte durch die Beamten teilweise unterbunden werden. Auf Grund seines weiterhin aggressiven Verhaltens wurde er zur Durchsetzung des Gewahrsams unter Anwendung unmittelbaren Zwangs, in Form einfacher körperlicher Gewalt, zu Boden gebracht, gefesselt und zur Dienststelle verbracht.

In der Haftzelle setzte er sein gezeigtes Verhalten fort. Er war nicht zu beruhigen und fing an, mit seinem Kopf gegen die Wand zu schlagen. Durch das Anlegen von Handfesseln wurde die Fortsetzung der Selbstverletzungsversuche unterbunden, zudem wurde ein Arzt hinzugezogen. Auf Grund seines psychisch sehr auffälligen Verhaltens, wurde er im Anschluss in einer Fachklinik untergebracht. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Atemalkoholwert von knapp über einem Promille. Im Nachgang an den Polizeieinsatz wurde in verschiedenen sozialen Medien ein Video hochgeladen, welches die Anwendung des unmittelbaren Zwangs der Polizeibeamten gegenüber dem 32-Jährigen zeigt. Der Ausschnitt zeigt lediglich einen Teil des gesamten polizeilichen Einschreitens. Die Videosequenz wurde seitens der Polizei gesichert und wird derzeit geprüft.



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