Einsatzmarathon hält Bayreuther Feuerwehren in Atem


BAYREUTH. Es war ein ereignisreicher Freitag, der auch am Samstag seine Fortsetzung fand.




Los ging es am Freitagvormittag, wo bereits ein Keller, der mehrere Zentimeter unter Wasser stand, ausgepumpt wurde. Nachmittags wurde der Rettungsdienst mit einer Drehleiter bei einer Personenrettung unterstützt und insgesamt liefen zwei Brandmeldeanlagen in der ILS auf, die von den Kameraden angefahren, kontrolliert und zurückgesetzt wurden.

Abends, um ca. 17:30 Uhr, alarmierte die Leitstelle die Abteilungen Ständige Wache, Innere Stadt, St. Georgen und die Feuerwehr Einsatzleitung zu einem Gasaustritt in die Friedrich-Ebert-Straße. Ein Trupp unter Atemschutz rettete eine schwer verletzte Person aus der Wohnung und übergab sie dem Rettungsdienst, welcher außerdem zwei weitere betroffene Personen betreute. Anschließend kontrollierte der PA-Trupp die Räumlichkeiten mit einem Messgerät. Da bereits von den ersteintreffenden Sanitätern gut gelüftet wurde und aus der abgeschalteten Wärmepumpe auch kein Gas mehr austrat, befanden sich die Werte deutlich unterhalb eines gefährlichen Bereichs und somit musste die Feuerwehr nicht mehr weiter tätig werden.

Nach insgesamt 20 Minuten wurde die Einsatzstelle wieder dem Eigentümer übergeben und die knapp 30 angerückten Feuerwehrkräfte kehrten zurück in ihre Standorte.



Zimmerbrand gemeldet 

Mit der Meldung „Zimmerbrand – Personen in Gefahr“ wurden die Abteilungen Ständige Wache und Innere Stadt der Freiwilligen Feuerwehr Bayreuth am heutigen Samstagnachmittag (09.01.) gegen 15.45 Uhr in die Graf-Münster-Straße in Bayreuth alarmiert. Ein Notrufer hatte eine Rauchentwicklung aus dem Dachbereich einer Wohnung im 2. Stock festgestellt und den Notruf gewählt. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, war zunächst nichts feststellbar. Die betroffene, wie auch umliegende Wohnung, wurden von Feuerwehrkräften begangen. Parallel dazu wurde über die Drehleiter der Dachbereich erkundet – die Einsatzkräfte konnten jedoch keine Feststellungen machen. Möglicherweise wurde die kurzzeitige Rauchentwicklung durch einen Kamin ausgelöst, Gefahr für die Bewohner des Hauses bestand jedoch keine. Nach ca. 30 Minuten rückten die insgesamt 27 Einsatzkräfte wieder ab. Polizei und Rettungsdienst waren ebenfalls vor Ort – verletzt wurde niemand.



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