Verstöße gegen Corona-Regeln

Hof. Am Samstag, um 14.25 Uhr, stellte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Hof fest, dass sich im Bereich des Kugelbrunnens in der Altstadt 8 Personen trafen. Eine durchgeführte Kontrolle ergab schließlich, dass die Personen aus insgesamt 5 verschiedenen Hausständen stammten und sich ohne triftigen Grund in der Altstadt trafen. Die Polizeibeamten leiteten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Am Samstagabend, um kurz nach 20 Uhr, konnten drei Männer in der Wunsiedeler Straße angetroffen werden, die gemeinsam in Richtung Innenstadt unterwegs waren. Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass die Männer aus unterschiedlichen Hausständen stammten und auch keinen triftigen Grund hatten, sich in der Öffentlichkeit zu treffen. Die Männer müssen sich nun wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Regeln verantworten. Einer der Männer, ein 20-jähriger aus Hof, ließ bei der Kontrolle eine geringe Menge Marihuana auf den Boden fallen. Die Polizeibeamten bemerkten dies und beschlagnahmten das Rauschgift. Der Heranwachsende muss sich zudem auch wegen Betäubungsmittelbesitz verantworten.



Unerlaubte Feier artet aus

Eine Feier unter vier Personen unterschiedlicher Haushalte nahm am Freitag, gegen 18:30 Uhr, in der Nikolaistraße in Weiden einen turbulenten Verlauf. 3 Männer und eine Frau aus Weiden und dem Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab hatten sich in der Wohnung der 36-jährigen Weidenerin trotz der derzeitigen Beschränkungen auf einen „Umtrunk“ getroffen, in dessen Verlauf es schließlich zu Meinungsverschiedenheiten kam. Als die Wohnungsinhaberin deswegen einen 39-jährigen Weidener aus der Wohnung schmiss, randalierte dieser im Treppenhaus. Letztlich, nachdem er die Türe zur Wohnung der 36-jährigen eingeschlagen hatte, wurde die Polizei gerufen. Den Beamten gegenüber versuchte der Wüterich mehrfach, seine wahren Personalien zu verschleiern. Ihm wurde aber partout die Behauptung nicht abgenommen, dass sein Name gleichlautend mit einem wenig feinen Wort für das hintere Ende des Verdauungstraktes wäre.

Nachdem schließlich alle Personalien glaubhaft festgestellt waren, wurden gegen den 39-jährigen zunächst Anzeigen wegen Sachbeschädigung und wegen der Angabe falscher Personalien erstattet. Weiterhin folgten Anzeigen gegen ihn, die Wohnungsinhaberin, sowie einen weiteren, 47-jährigen Weidener und einen 44-jährigen aus Neustadt a.d.Waldnaab, wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz. Prosit Neujahr: bei dem 39-jährigen ergab ein Test am Alkomaten einen Wert von 2,86 Promille! Er wurde wegen seiner ungebrochen aggressiven Haltung in Unterbindungsgewahrsam genommen und bis zum darauf folgenden Morgen in der Arrestzelle der PI Weiden ausgenüchtert. Der Schaden an der Türe wird auf ca. 250 Euro geschätzt.



Polizei löst zwei verbotene Zusammenkünfte auf

Zwei Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz wurden am Freitag, gegen 07:25 Uhr, sowie am Samstag, gegen 23:40 Uhr, in Weiden festgestellt. Im ersten Fall rief ein Bürger an, dass er im Bereich Hopfenweg von einer Gruppe junger Leute „verfolgt“ worden sei. Aus der Gruppe heraus wären auch Böller geworfen worden. Der Mitteiler hatte sich zu einem Bekannten geflüchtet und von dort aus die Polizei verständigt. Vor Ort wurden von den Beamten vier Weidener im Alter zwischen 17 und 22 Jahren angetroffen. Alle stammten aus verschiedenen Haushalten. Gegen die vier Personen wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen das geltende Infektionsschutzgesetz erstattet. Weiterhin musste ein 22-jähriger sein Rad stehen lassen und zu Fuß nach Hause gehen, nachdem bei ihm 1,62 Promille in der Atemluft festgestellt worden waren. Ebenfalls nach einer Mitteilung aus der Nachbarschaft musste eine lautstarke Geburtstagsfeier im Karl-Heilmann-Block beendet werden. Eine Gruppe von sechs Personen aus mehreren Haushalten hatte sich dort in der Wohnung eines 36-jährigen getroffen. Bereits bei der Anfahrt konnten die Beamten wegen des offenen Fensters den Partylärm vernehmen. Neben den Erwachsenen wurden noch vier Kleinkinder in der Wohnung festgestellt. Alle Erwachsenen wurden angezeigt und müssen mit einem Bußgeld rechnen. Die Personenzahl wurde abschließend von den Beamten durch entsprechende Platzverweise reduziert, womit sich die „Ansammlung“ wieder im Rahmen des Zulässigen bewegte.

Weitere Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz

Die Polizei Weiden stellte am Samstag, gegen 21:45 Uhr, zunächst einen Verstoß zweier Personen im Bereich „Zur Waldrast“ fest. Eine 20-jährige Weidenerin und ein 27-jähriger aus Grafenwöhr hatten sich dort nach Eintritt der Ausgangsbeschränkung getroffen und konnten hierfür keine triftigen Gründe vorbringen. Besonders pikant: die junge Frau hatte sich einige Tage zuvor bereits bei der PI Weiden telefonisch erkundigt, ob sie sich wegen eines (ebenso fadenscheinigen) Grundes „ausnahmsweise“ über die Ausgangsbeschränkungen hinweg setzen dürfe. Dies wurde ihr im Grundsatz negativ beschieden, sie wurde hierbei deutlich auf ihre Eigenverantwortung hingewiesen. Beide Personen wurden wegen der begangenen Ordnungswidrigkeiten angezeigt. Ein „Streit“ zwischen einer „Frau ohne Maske“ und einer Personengruppe wurde der Polizeiinspektion Weiden am Samstag, gegen 16:35 Uhr auf dem Macerata-Platz beim dortigen Brunnen mitgeteilt. Vor Ort stellte die Streife dann eine Weidenerin fest, die tatsächlich keine Maske trug. Darauf angesprochen gab die Dame den Beamten gegenüber an, ein entsprechendes Attest zu besitzen, welches sie aufgrund „Gesundheitsgefährdung“ von dieser Verpflichtung befreien würde. Auf Aufforderung weigerte sie sich aber beharrlich, dieses Attest vorzuzeigen, weshalb gegen sie Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz erstattet wurde. Weiterhin war der von ihr mitgeführte Personalausweis bereits einige Zeit abgelaufen, was ihr eine weitere Anzeige einbrachte. Der Aufforderung zum Verlassen des Platzes kam die Dame unverzüglich nach. Der Grund für den „Streit“ ist nicht geklärt, zu Straftaten kam es hier nach bisherigen Erkenntnissen nicht.



Unbelehrbare erneut angetroffen

Küps. Bereits zum dritten Mal innerhalb von wenigen Tagen trafen sich am Samstagnachmittag in einer Wohnung in Küps mehrere Personen aus verschiedenen Hausständen. Die fünf Personen im Alter von 31 bis 62 Jahren erhalten nun erneut eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz. Alle, bis auf die berechtigte Bewohnerin, wurden aus der Wohnung verwiesen.

Ausgangssperre missachtet

Kronach. Unbeeindruckt von der nächtlichen Ausgangssperre ließen sich am frühen Sonntagmorgen zwei amtsbekannte Männer mit dem Taxi von Lichtenfels nach Kronach bringen. Bei der Kontrolle konnten beide keinen triftigen Grund für ihre nächtliche Reise vorbringen, weshalb auch hier Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz ergeht.

Verstöße auch in Auerbach

In der Nacht vom 02.01.2021 auf 03.01.2021 konnten in Vilseck bei einer verdachtsunabhängigen Verkehrskontrolle drei Personen in einem Pkw festgestellt werden. Die Beteiligten stammten aus drei verschiedenen Haushalten, weshalb gegen alle Personen eine Anzeige bezüglich des Infektionsschutzgesetzes durch die hiesige Dienststelle eingeleitet wurde. Eine anschließende Recherche der eingesetzten Streifenbeamten ergab, dass beim Pkw seit 10.08.2020 keine Pflichtversicherung mehr besteht. Bezüglich dem Versicherungsschutz wurde ebenfalls Anzeige gemäß dem Pflichtversicherungsgesetz erstattet.

Am Abend des 02.01.2021 konnten in einer Gaststätte in Auerbach bei einer Corona-Kontrolle vier Personen festgestellt werden, welche gemeinsam ohne Mundschutz am selben Tisch saßen und TV (Fußball) schauten. Die vier Personen stammen aus drei verschiedenen Haushalten, zusätzlich wurde innerhalb der Kneipe keine Mundnasenbedeckung getragen, weshalb Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz gegen alle Beteiligten Personen erstattet wird.



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