Pegnitzer Polizeichef geht in den Ruhestand


PEGNITZ. Zum Jahreswechsel übergab Roland Schmitt die Leitung der Polizeiinspektion Pegnitz in jüngere Hände. Es dürfte wohl landes- oder sogar bundesweit kaum einen Dienststellenleiter geben, der dieses Amt länger ausgefüllt hat. Zum 01.07.2001 übernahm Roland Schmitt die Leitung der Polizeiinspektion Pegnitz. Ein Aufstieg auf der Karriereleiter war damit für ihn nicht mehr verbunden, hatte er doch schon mit 38 Jahren das Endamt seiner Laufbahn im gehobenen Dienst erreicht und war bereits beim Polizeipräsidium Mittelfranken zum Ersten Polizeihauptkommissar befördert worden.




Eine leichte Aufgabe war es für ihn damals nicht, diese Aufgabe zu übernehmen, resümiert Schmitt heute, denn sein Vorgänger hatte einen extrem guten Ruf und hatte die Dienststelle medienwirksam als „beste Polizei der Welt“ dargestellt. Die Logik dahinter schien verblüffend einfach: Dass die deutsche Polizei die beste Polizei der Welt ist, wurde als selbstverständlich vorausgesetzt. Die Bayerische Polizei ist in Deutschland die beste, weil sie die höchste Aufklärungsquote erreicht und in Bayern hat das Polizeipräsidium Oberfranken die höchste Aufklärungsquote. Da aber innerhalb Oberfrankens die PI Pegnitz die höchste Aufklärungsquote erreichte, war sie somit „die beste Polizei der Welt.“

Dünne Personaldecke

„Wenn man als Neuer eine solche Dienststelle übernimmt, kann man eigentlich nur verlieren!“ war ihm damals schon klar, denn sogar wenn das Niveau gehalten wird, würde man dies nicht wirklich als Leistung anerkennen. Zudem hatten sich damals auch einige lebensältere oberfränkische Führungskräfte Hoffnungen auf diesen lukrativen Dienstposten gemacht. Die erste Zeit wurde er deshalb im Kreis anderer Dienststellenleiter auch schon mal als „Weltbester“ begrüßt oder musste sich anhören, dass derartige Spitzenergebnisse nur bedeuten würden, dass er zu viel Personal habe. Dabei war die Personaldecke der Pegnitzer Polizei schon seit einigen Jahren durch Strukturreformen massiv eingeschmolzen worden. Hatte die Inspektion im Jahre 1970 noch eine Sollstärke von 44 Beamten und im Jahr 1971 noch 42 Polizeibeamte tatsächlich in Vollzeit im Dienst, so standen dem Polizeirevier nun nur noch 32  Beamte zur Verfügung, von denen viele schon das 50. Lebensjahr überschritten hatten.



In den folgenden Jahren verfolgte der Freistaat Bayern eine intensive Sparpolitik, die dazu führte, dass Pensionsabgänge nicht mehr in dem erforderlichen Umfang ersetzt werden konnten und Schmitt zeitweise große Probleme hatte, den Dienstbetrieb bei steigender Arbeitsbelastung überhaupt noch aufrecht zu erhalten. Der absolute Tiefpunkt wurde im Jahr 2009 erreicht, als er einige Zeit nur noch 25 einsatzfähige Beamte zur Verfügung hatte. Natürlich durften diese Engpässe auch nicht publik werden, da Straftäter daraus ihre Vorteile hätten ziehen können. Durch den guten Zusammenhalt innerhalb der Dienststelle konnte diese schwere Zeit aber gemeinsam gemeistert werden bis sich die Personalsituation wieder langsam etwas verbesserte und junge Beamtinnen und Beamte direkt von der Bereitschaftspolizei nach Pegnitz versetzt wurden. Viele Nachwuchspolizisten, die aus den neuen Bundesländern stammten oder keine Stellen bei ihren Heimatrevieren erhielten, ließen sich zunächst nach Pegnitz versetzen, um zumindest nicht mehr so weit fahren zu müssen, bis Sie sich dann weiter heimatnah orientieren konnten. Dies führte zeitweise zu einer hohen Personalfluktuation und dazu, daß die Dienststelle kurzzeitig sogar den niedrigsten Altersdurchschnitt in ganz Oberfranken hatte. In den letzten Jahren hat die Inspektion aber wieder einen ausgewogenen Personalmix aus älteren erfahrenen Beschäftigten und jungen engagierten Kräften. Trotz dieser Schwierigkeiten kann Roland Schmitt eine überaus erfolgreiche Bilanz seiner langjährigen Tätigkeit ziehen:

 

 

Misst man den Erfolg der polizeilichen Arbeit an der Aufklärungsquote, also der Anzahl der Straftaten, bei denen eine Täterermittlung möglich war, zeigt die nachfolgende Grafik deutlich, dass die Ergebnisse der Polizeiinspektion Pegnitz seit vielen Jahren weit über dem bundes- und bayernweiten Vergleich liegen. Im aktuellen Jahr 2020 bewegt sich die Dienststelle sogar im Bereich von ca. 80%. Die genauen Zahlen dürfen aufgrund ministerieller Vorgaben aber erst im Frühjahr 2021 veröffentlicht werden.

Die Gesamtentwicklung der im Dienstbereich bekannt gewordenen Straftaten stellt sich seit 1990 wie folgt dar:



Bei diesen Fallzahlen handelt es sich aber nur um einen Teil der von der PI Pegnitz aufgenommen oder endsachbearbeiteten Strafanzeigen. Hierin sind zum Beispiel keine Verkehrsstraftaten und auch keine Straftaten, die im Ausland begangen worden sind, wie viele Delikte im Bereich der Internetkriminalität oder sogenannte Enkeltrickanrufe, die in der Regel in ausländischen Callcentern ihren Ursprung haben, beinhaltet. Ein Maßstab, mit dem sich die Kriminalitätsbelastung der Bevölkerung am besten darstellen und vergleichen lässt, ist die sogenannte Häufigkeitszahl. Sie errechnet sich aus der Anzahl der Straftaten, gerechnet auf 1.000 Einwohner. Je niedriger der Wert, umso geringer ist die Gefahr für den einzelnen Bürger, Opfer einer Straftat zu werden.

Die Häufigkeitszahl für den Dienstbereich der PI Pegnitz für das Jahr 2019 beträgt 31,20 (2018: 27,69). Nicht ohne Stolz verweist Schmitt darauf, daß die Häufigkeitszahl der Polizeiinspektion Pegnitz im Jahre 1970  24,1 betrug, woraus deutlich wird, daß sich entgegen der landläufigen Meinung und vor allem der Entwicklung in anderen Schutzbereichen die Sicherheitslage der hiesigen Bevölkerung auf einem hervorragenden Niveau bewegt. Die Häufigkeitszahl in Oberfranken liegt im Jahr 2019 bei 46,36 (Vorjahr 44,70) und für ganz Bayern in 2019 bei 46,15 (Vorjahr 48,89). Im Bundesdurchschnitt beträgt sie unter Einberechnung der niedrigeren Zahlen Bayerns in 2019 immer noch 65,48 (Vorjahr 67,10). Das bedeutet, dass das persönliche Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, im Dienstbereich der Polizeiinspektion Pegnitz fast 33 % niedriger ist, als im oberfränkischen Durchschnitt und weniger als halb so groß, wie im Bundesdurchschnitt. Damit dürfte die Pegnitzer Polizei deutschlandweit einen Spitzenplatz einnehmen. Und dies obwohl ihre Arbeitsbelastung und ihr Aufgabenspektrum deutlich höher ist als bei vergleichbaren Inspektionen.

Mussten die Beamten der Pegnitzer Inspektion im Jahre 2001 noch 1091 Straftaten (zum Vergleich: im Jahre 1971 waren es bereits 954)  bearbeiten, so stieg diese Anzahl  im Jahr 2008 auf 1608 Straftaten und konnte im Jahr 2019 wieder auf 1346 zurückgeführt werden.  Hatten die Pegnitzer Polizisten im Jahre 2001 noch 3898 Vorgänge jährlich zu bearbeiten, so stieg diese Zahl auf 7041 im Jahr 2020.



„Polizei zum Anfassen“

Die hervorragenden Arbeitsergebnisse der Pegnitzer Polizei sind nach Schmitts Überzeugung das Ergebnis einer in ihrem Dienstbereich verwurzelten hochengagierten kleinen Polizeimannschaft mit intensiven persönlichen Kontakten zur Bevölkerung, aber auch zu Schulen, Firmen, Institutionen, Vereinen und Sicherheitsbehörden. Das persönliche und vertrauensvolle Miteinander einer ortsansässigen und jederzeit erreichbaren „Polizei zum Anfassen“ ist Garant dafür, dass die Bürger im hiesigen Dienstbereich noch sicher schlafen können. Gerade in einer immer anonymer werdenden Gesellschaft legte Schmitt immer Wert darauf, für die Bürger da zu sein und an ihr gemeinschaftliches Verantwortungsgefühl zu appellieren. „Wenn Nachbarn und Passanten in wohlverstandenem bürgerschaftlichen Engagement aufeinander aufpassen, dann ist das weit besser als jede uniformierte Streife“ – so seine Überzeugung. Folgerichtig erhielten in den letzten Jahren 72 Bürgerinnen und Bürger aus seiner Hand Belohnungen für ihre aktive Mithilfe bei der Aufklärung strafbarer Handlungen. Eine Vielzahl von Straftaten konnte dadurch aufgeklärt und einige Straftäter sogar auf frischer Tat festgenommen werden. In den Fällen, in denen die rechtlichen Voraussetzungen einer Belohnung nicht vorlagen, erhielten weitere 45 Bürger ein persönliches Dankschreiben. Weitere 10 Bürger wurden für eine Anerkennung als Lebensretter vorgeschlagen.

Auf dem Motorrad unterwegs

Neben der Gewährleistung der Sicherheit der über 34500 Bürger des südlichen Landkreises legte Schmitt ein besonderes Augenmerk auf die Verkehrssicherheit. Wurden Jahr 2001 noch 793 Verkehrsunfälle im Dienstbereich bearbeitet, so stieg diese Anzahl kontinuierlich bis ins Jahr 2019 auf 1246. Viele der Verkehrsopfer waren Motorradfahrer, die im Motorradeldorado Fränkische Schweiz verunglückten. Zusammen mit dem damaligen Fahrlehrer Ricklef Groß und der Verkehrswacht führte Schmitt über 10 Jahre lang spezielle Motorradsicherheitstrainings durch, um den Bikern zu Saisonbeginn die besonderen Gefahren des Zweiradverkehrs zu verdeutlichen.



Abwechselnd mit seinem damaligen Verkehrserzieher Peter Frömel war Schmitt auch bis zum Abzug des Dienstkrades durch das Polizeipräsidium Oberfranken regelmäßig mit dem Motorrad unterwegs, um mit Bikern ins Gespräch zu kommen und unvernünftige Raser aus dem Verkehr zu ziehen. Waren in den ersten Jahren im Dienstbereich jeweils vier Verkehrstote (davon oft drei Motorradfahrer) zu beklagen, konnte diese Zahl auch durch deutlich gesteigerte und konsequente Verkehrsüberwachung um 75 % auf etwa ein bis zwei Tote jährlich reduziert werden. Auch für das Jahr 2020 ist ein deutlicher Rückgang der schweren Verkehrsunfälle aber auch der Gesamtunfallzahlen zu erwarten. Insbesondere die Gruppe der jungen Fahrer fällt allerdings immer wieder sowohl als Unfallverursacher als auch bei Geschwindigkeitsüberwachungen negativ auf. Würde jeder Kraftfahrer nur so schnell fahren, dass er innerhalb der übersehbaren Strecke gefahrlos zum Anhalten kommen kann, wie es die Straßenverkehrsordnung vorschreibt, dann hätten wir 50 % weniger Verkehrsunfälle – so seine Überzeugung.

Drogen auf dem Vormarsch

Ein Bereich, der dem Dienststellenleiter in letzter Zeit größte Sorge bereitete, war die Rauschgiftkriminalität im Bereich von Kindern und Jugendlichen. Da die Gehirnentwicklung von Jugendlichen bis in die späte Pubertät andauert, kommt es nach wissenschaftlichen Studien zu irreversiblen Schädigungen des Gehirns und dadurch zu einem erhöhten Auftreten von Psychosen und Schizophrenie, wenn Cannabis in der Jugend geraucht wird. „Die Leute behalten oft lebenslang einen Schaden“ so Schmitt. Er kann von Fällen berichten, in denen sich Drogenkonsumenten angeregt mit Autokopfstützen oder Straßenlaternen unterhalten haben, sich im Glauben, fliegen zu können, zu Tode gestürzt haben oder sich vor einen Schnellzug auf die Gleise stellten, um diesen anzuhalten. Manche sehen große Spinnen an der Zimmerdecke laufen oder hören Stimmen, die ihnen befehlen, auf Eltern oder Lebenspartner einzuschlagen.

Daher legte er hierauf einen Ermittlungsschwerpunkt, um Tendenzen zur Verharmlosung und Legalisierung dieser Droge entschieden entgegen zu treten. In diesem Rahmen wurden allein in den letzten Monaten 164 Ermittlungsverfahren gegen insgesamt 80 Personen eingeleitet. Von diesen haben 40 Verfahren das Handeltreiben mit Rauschgift zum Gegenstand. 13 weitere Verfahren befassen sich mit Eigentumsdelikten, die als sogenannte Beschaffungskriminalität damit im Zusammenhang stehen. Die Pegnitzer Ermittler arbeiten in diesem Großkomplex derzeit mit  Rauschgiftdezernaten mehrerer Kriminalpolizeien in Mittelfranken, Oberfranken und der Oberpfalz eng zusammen, um auch im Hintergrund agierende größere Dealer und Lieferanten dingfest machen zu können.



Besondere Einsatzlagen

In den vergangenen fast zwanzig Jahren gab es natürlich eine Vielzahl von Einsätzen, die Schmitt in besonderer Erinnerung bleiben.  Am Samstag den 22.12.2001 zum Beispiel brach über das südliche Oberfranken ein Schneechaos herein, dass zu stundenlangen Staus auf den Straßen im südlichen Landkreis führte. Viele Menschen harrten hilflos in ihren stecken gebliebenen Fahrzeugen aus. Obwohl es Samstag war und eigentlich nur eine Handvoll Beamte im Dienst gewesen wären, stellte die PI Pegnitz an diesem Tage mit freiwillig in den Dienst gekommenen Beamten ganze fünf Streifen, die sich um die Autofahrer kümmerten.  Einigen durchgefrorenen Autofahrern wurde sogar erlaubt, im Unterrichtsraum der Dienststelle zu übernachten.

Bleibenden Eindruck hinterließ auch der Einbruch im damaligen Kaufhaus K & P im August 2011, bei dem der Täter vorsätzlich einen Brand mit einem Schaden von über 90000 Euro verursachte und bei seiner Festnahme zwei Pegnitzer Polizisten mit Feuerzeugbenzin bespritzte, der Absturz eines F 16-Kampfjets bei Engelmannsreuth im August 2015, bei dem Schmitt mit als erster vor Ort war oder der Brand einer Asylunterkunft in Betzenstein Ende 2015.

Insbesondere bei einer Vielzahl von Suchaktionen nach suizidgefährdeten oder hilflosen Personen war ihm stets wichtig, niemals aufzugeben, solange die Person nicht gefunden worden ist. Immer wieder tief beeindruckt war er bei diesen Einsätzen von dem ungeheuren ehrenamtlichen Engagement der Angehörigen des Rettungsdienstes, der Bergwacht, der Rettungshundestaffeln, des THW und der Feuerwehren. Mehrere Vermisste konnten dadurch noch rechtzeitig gefunden werden. In einem Fall war die Unterkühlung jedoch schon so weit fortgeschritten, dass die verwirrte Frau nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus verstarb.



Pumpgun und Pistole im Einsatz

Roland Schmitt führte die Einsätze in der Regel von vorne, unkonventionell und nicht immer nach Lehrbuch, dafür aber immer erfolgreich. Während andere nach dem SEK riefen, nahm er auch schon mal selbst einen mit einer Pumpgun und Pistole bewaffneten Straftäter fest oder überredete einen mit Beil und Schäferhund drohenden aggressiven Mann dazu, aufzugeben. Anlässlich einer Bombendrohung auf eine Schule bescherte er den freudig überraschten Schülern und Lehrern mit der kleinen Notlüge, es gäbe einen technischen Defekt an der Heizung, vorzeitige Freistunden und konnte dadurch die Schule gefahrlos und vor allem ohne jede Panik und ohne Medienrummel räumen, bevor die polizeilichen Standartmaßnahmen abliefen.

Rückblickend ist Schmitt besonders dankbar dafür, dass trotz der Gefährlichkeit des Polizeiberufes unter seiner Verantwortung kein einziger Kollege einen schweren gesundheitlichen Schaden davon getragen oder gar sein Leben verloren hat. Dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, zeigte ein Verkehrsunfall am 09.08.2008, als zwei Beamte seiner Dienststelle eine Unfallstelle auf der Autobahn absicherten und ein schleuderndes Fahrzeug den auf dem Standstreifen stehenden Streifenwagen rammte. Die beiden Pegnitzer Polizisten wurden dabei zwar erheblich verletzt, behielten aber keine dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Lebe deinen Traum

Während viele Leute ihr Leben verträumen habe ich meinen Traum gelebt“ – so Schmitt bilanzierend. Nach seinem Abitur im Jahr 1979 kam er 1980 als junger Polizeipraktikant in seine Heimatstadt nach Pegnitz und wusste genau, dass er hier gerne einmal Dienst leisten wollte. Nach seinem abgeschlossenen Studium an der Bayerischen Beamtenfachhochschule in Fürstenfeldbruck schloss er mit dem akademischen Grad eines Diplomverwaltungswirtes (FH) ab, wurde zum Polizeikommissar befördert und übernahm mit gerade einmal 22 Jahren seine erste Führungsaufgabe als Zugtruppführer bei der Bereitschaftspolizei. Kurz darauf wurde er in das Bayerische Staatsministerium des Innern berufen, wo er fast drei Jahre lang als Sachbearbeiter für Polizeirechtsangelegenheiten und Beschwerden zuständig war. Als Praktiker zog es ihn wieder zur „richtigen Polizei“ und er war zweieinhalb Jahre Dienstgruppenleiter bei der Polizeiinspektion Lauf an der Pegnitz bis er in den Stab des Polizeipräsidiums Mittelfranken beordert wurde, wo er in verschiedenen Funktionen tätig war. Für Schmitt war Polizist immer sein Traumberuf, aber Dienststellenleiter der Heimatortdienststelle war für ihn die absolute Krönung.

„Natürlich erlebt man in einer solchen Funktion auch viel Negatives“ stellt er rückschauend fest. Neid, Bösartigkeit und unvorstellbare menschliche Abgründe aber auch immenses menschliches Leid. Eingebrannt haben sich bei ihm viele tödliche Unfälle und die traurigen Schicksale der betroffenen Familien. Gleichzeitig stärkte dies aber auch seine Motivation, sich nach Kräften für die Verkehrssicherheit und die Menschen in seinem Schutzbereich einzusetzen. Auf seine fast  41-einhalb Dienstjahre schaut er dankbar zurück, vor allem im Hinblick auf sein hochqualifiziertes Führungsteam und seine engagierte junge Mannschaft. Die Polizeiinspektion Pegnitz hat die letzten 20 Jahre bewiesen, dass eine gut geführte kleine Polizeidienststelle durchaus bürgernäher, effizienter und erfolgreicher arbeiten kann, als manch große Polizeidienststelle mit hohem Spezialisierungsgrad.

„Es war mir eine besondere Ehre, die letzten knapp 20 Jahre für die Sicherheit von fast 35000 Menschen in neun Gemeinden verantwortlich zu zeichnen.“ (Roland Schmitt)



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