Über 30 Kilo Böller in Tschechien gekauft


SELB. Trotz der derzeit geltenden Beschränkungen werden auf tschechischen Asiamärkten Böller gekauft. 32,6 Kilogramm verbotene Pyrotechnik haben Beamte der Bundespolizeiinspektion Selb am Dienstagnachmittag (29. Dezember) an der grenzüberschreitenden Straße Asch – Selb bei einer Kontrolle festgestellt.




Im Fahrzeug befand sich ein 61-jähriger deutscher Staatsbürger aus Thüringen, der auf dem Rückweg von einer Einkaufstour aus Tschechien war. Als die Bundespolizisten den Kofferraum des Minivans öffnen ließen, war dieser komplett mit Böllerware gefüllt. Als dem Fahrer erklärt wurde, dass die Einfuhr von derartigen Feuerwerk nur unter Beachtung von Bestimmungen und Genehmigungen möglich ist, zeigte er sich sehr erstaunt.

Er gab an, dass er beim Kauf auf Grund der CE-Kennzeichnung keine Probleme befürchtete. Der freundliche Verkäufer auf dem Asiamarkt hat ihm in seiner Meinung bestärkt. Die Bundespolizisten stellten die aus diversen Sortimenten bestehende Fracht sicher. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

Info: Der Gesetzgeber hat als Sanktionen für Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafen vorgesehen. Zudem können den Verursachern auch die Kosten für die Vernichtung in Rechnung gestellt werden.





Schnelle Infos über Push und Telegramm wieder aktiv



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.