Polizeimeldungen aus Mittelfranken (fortlaufender Ticker)


Hier findet ihr alle relevanten Polizeimeldungen aus Mittelfranken.

Archivierte Artikel bis Oktober 2020 gibt hier in diesem Link.

Archivierte Artikel vom Oktober 2020 bis Dezember 2020 gibt es hier.

Hier die aktuellen Artikel aus 2021


Badezimmer ausgebrannt



FÜRTH. Am Montagabend (28.12.2020) kam es im Badezimmer einer Wohnung in Fürth zu einem Brand. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass für den Brandausbruch ein technischer Defekt ursächlich ist. Gegen 20:20 Uhr rief der Brandausbruch in einem des Mehrparteienhauses an der Hornschuchpromenade Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf den Plan. Die Bewohner der betroffenen Wohnung waren kurz zuvor nach Hause gekommen und hatten den aktivierten Brandmelder sowie Rauchgeruch wahrgenommen. Die erste Polizeistreife konnte bei ihrem Eintreffen feststellen, dass auch das Treppenhaus des Gebäudes bereits verraucht war. Alle anwesenden Hausbewohner konnten jedoch unverletzt aus ihren Wohnungen evakuiert werden. Die von dem Zimmerbrand betroffene Wohnung war nach den Löscharbeiten zunächst nicht mehr bewohnbar. In der Folge brannte der Raum komplett aus. Die Höhe des entstandenen Sachschadens liegt nach ersten Schätzungen im Bereich zwischen 20.000 und 30.000 Euro. Zur Klärung der Ursache untersuchten Brandermittler der Kriminalpolizei Fürth am heutigen Tag (29.12.2020) den Brandort. Demnach gehen die Beamten davon aus, dass ein technischer Defekt am Wäschetrockner der Ausgangspunkt für das Brandgeschehen war.


Flüchtlinge auf Lastwagen entdeckt

ERLANGEN. Gestern Nacht (28.12.2020) bemerkte ein Lkw-Fahrer bei der Autobahnrastanlage Aurach Personen auf seinem Lkw-Auflieger. Die hinzugerufenen Einsatzkräfte stellten daraufhin zwei illegal nach Deutschland eingereiste Männer fest. Gegen 21:00 Uhr hörte ein Lkw-Fahrer verdächtige Geräusche aus seinem Sattelauflieger. Die Plane des eigentlich verplombten Anhängers war an mehreren Stellen aufgeschlitzt. Ein anderer Lkw-Fahrer, der ebenfalls auf der BAB 3 an der Rastanlage Aurach Halt gemacht hatte, rief daraufhin die Polizei. Eine Streife der Vekehrspolizeiinspektion Erlangen öffnete daraufhin den Auflieger und stellte zwei Männer fest. Diese stammten offensichtlich aus Afghanistan und waren ohne Dokumente nach Deutschland eingereist. Wie die 21 und 25-Jahre alten Männer auf den Lkw gelangten und ob der 63-jährige Lkw-Fahrer etwas von seinen blinden Passagieren wusste ist nun Teil des Ermittlungsverfahrens wegen illegaler Einreise.




Bürogebäude mit Graffiti besprüht

ERLANGEN. Bislang Unbekannte besprühten im Erlanger Osten im Zeitraum zwischen Montagabend und Dienstagfrüh (28./29.12.2020) eine Hausfassade mit Parolen und Linien in schwarzer Lackfarbe. Der oder die Täter besprühten großflächig vier Seiten der Hausfassade, Teile der Fenster, die Briefkäste sowie die Eingangstür des Gebäudes in der Ludwig-Erhard-Straße. Beamte der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt nahmen den Sachverhalt auf. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf mehrere tausend Euro. Die Kripo Erlangen kam zur Spurensicherung vor Ort. Jetzt ermittelt das Fachkommissariat für Staatsschutz der Erlanger Kriminalpolizei gegen Unbekannt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0911 2112 – 3333 entgegen.


Notruf missbraucht 

ERLANGEN. Eine 51-jährige Frau löste am Montag gegen 23:30 Uhr den Brandmelder in einem Mehrfamilienhaus in der Wilhelminenstraße fälschlicherweise aus und muss sich nun wegen
des Missbrauchs von Notrufen verantworten. Die Dame hatte kurz ihre Wohnung verlassen. Als sie im Flur stand, fiel die Wohnungstüre ins Schloss. Nachdem ihre Wohnungsschlüssel in der Wohnung lagen, konnte sie die Türe nicht mehr öffnen. Kurzer Hand schlug sie daher den Feuermelder ein und löste den Brandalarm aus, was Feuerwehr und Polizei auf den Plan rief.
Letztendlich konnte der Dame geholfen und die Wohnungstüre geöffnet werden, allerdings leiteten die herbeigerufenen Polizeibeamten ein Ermittlungsverfahren gegen die 51-jährige Frau
ein.




Großeinsatz nach Brandausbruch

ANSBACH. Der Brandausbruch in einem Holzschuppen im Ansbacher Ortsteil Wallersdorf führte in der vergangenen Nacht (29.12.2020) zu einem hohen Sachschaden an einem Wohnanwesen. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Eine der Bewohnerin des betroffenen Anwesens hatte gegen 02:30 Uhr den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Nach aktuellen Erkenntnissen war aus noch ungeklärter Ursache ein Brand in einem Holzschuppen ausgebrochen, der direkt an die Garage des Wohnanwesens angebaut war. In der Folge griff das Feuer auch auf die Garage und eine darüberliegende Wohnung über. Die Feuerwehren aus Ansbach und dem Ortsteil Brodswinden sowie Rettungsdienst und Polizei waren mit insgesamt über 100 Einsatzkräften am Brandort tätig. Das Übergreifen des Feuers auf das eigentliche Wohnhaus konnte verhindert werden, der Holzschuppen sowie der Garagenanbau wurden von den Flammen jedoch vollständig bzw. stark zerstört. Der Wohnbereich über der betroffenen Garage ist derzeit nicht bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf rund 100.000 Euro beziffert. Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Alle Bewohner des betroffenen Anwesens hatten sich selbstständig ins Freie begeben können. Die Untersuchungen zur Brandursache liegen in der Zuständigkeit der Kriminalpolizei Ansbach. Brandermittler haben ihre Arbeit am Vormittag (29.12.2020) vor Ort aufgenommen. Zum aktuellen Zeitpunkt können zur Ursache für den Brandausbruch noch keine Angaben gemacht werden.




Brand eines Transporters in Erlangen

ERLANGEN. Gestern Abend (28.12.2020) geriet ein geparkter VW-Transporter aus noch ungeklärter Ursache in Brand. Die Erlanger Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen Brandstiftung eingeleitet und bittet um Hinweise. Zeugen hatten gegen 21:15 Uhr die Feuerwehr alarmiert, weil ein in der Ritzerstraße geparkter VW-Transporter in Brand stand. Die Feuerwehr konnte zwar verhindern, dass der Transporter völlig ausbrannte, allerdings entstand ein Sachschaden von geschätzt 30.000 Euro. Der VW wurde im Anschluss an die Löscharbeiten sichergestellt und abgeschleppt. Die Kriminalpolizei Erlangen ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung und sucht Zeugen des Vorfalls. Personen, die in der Ritzerstraße zur Tatzeit verdächtige Wahrnehmungen machen konnten, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Unter der Rufnummer 0911 2112-3333 ist ein Hinweistelefon geschaltet.


Exhibitionist in der Nürnberger Innenstadt aufgetreten

NÜRNBERG. Am Sonntagnachmittag (27.12.2020) trat ein bislang unbekannter Mann einer Frau und deren minderjähriger Tochter in schamverletzender Weise gegenüber. Die Kriminalpolizei Nürnberg ermittelt in diesem Fall und bittet um Zeugenhinweise. Die Geschädigte war, gemeinsam mit ihrer Tochter, gegen 16:45 Uhr im Bereich Spittlertorgraben/Mohrengasse/Burggraben spazieren, als ihr der unbekannte Mann begegnete und sich ihr in schamverletzender Weise zeigte.

Der Mann kann wie folgt beschrieben werden:

Etwa 55 Jahre alt, ca. 1,75 m groß, slawischer bzw. osteuropäischer Typ, allgemein sehr ungepflegte Erscheinung. Er wies eine Verletzung im Gesicht auf. Eventuell stand der Unbekannte unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol.

Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 in Verbindung zu setzen.




Einbruch in Schule mit anschließendem Autodiebstahl

Bislang Unbekannte brachen im Zeitraum zwischen Mittwochnachmittag und Sonntagmorgen (23./27.12.2020) in Nürnberg-Langwasser in eine Schule ein. Der oder die Täter richteten hohen Sachschaden an und entwendeten einen Opel Corsa. Der Einbruch erfolgte über das Dach der Schule in der Bertolt-Brecht-Straße. Im Innern wurden in verschiedenen Etagen Türen und Schränke aufgebrochen. Die Räumlichkeiten wurden durchwühlt und teilweise verwüstet. Der dabei entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 10.000 Euro. Wie sich bei der genaueren Überprüfung herausstellte, entwendeten der oder die Täter einen Fahrzeugschlüssel nebst dem dazugehörigen weißen Opel Corsa mit dem amtlichen Kennzeichen N BB 630. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken kam zur Spurensicherung vor Ort. Die weitergehenden Ermittlungen übernahm das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei. Etwaige Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer 0911 2112 – 3333 bei der Polizei zu melden.




Hausfassade großflächig mit Graffiti besprüht

FÜRTH. Bislang Unbekannte besprühten in der Fürther Innenstadt im Zeitraum zwischen Mittwochabend und Donnerstagfrüh (23./24.12.2020) eine Hausfassade mit Parolen und Zeichen in schwarzer Lackfarbe. Die Polizei war Donnerstagfrüh über die angebrachten antifaschistischen Zeichen und Schriftzüge an dem Bürogebäude in der Otto-Seeling-Promenade/Ecke Nürnberger Straße informiert worden. Unter anderem war über eine Länge von etwa 10 Metern die schwarze Farbe auf der Fassade versprüht worden. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf mehrere tausend Euro. Beamte der Polizeiinspektion Fürth nahmen die Anzeige wegen Sachbeschädigung und Beleidigung auf. Jetzt ermittelt das Fachkommissariat für Staatsschutz der Fürther Kripo gegen Unbekannt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0911 2112 – 3333 entgegen.




Erneut zahlreiche Pkw beschädigt

NÜRNBERG. An Heiligabend (24.12.2020) beschädigte ein bislang unbekannter Täter mehrere Pkw in Nürnberg Gibitzenhof. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Der oder die Unbekannte zerkratzte vermutlich im Zeitraum von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr insgesamt knapp zwei Dutzend geparkte Pkw in der Freiburger sowie Mannheimer Straße. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere tausend Euro. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Erst tags zuvor (23.12.2020) kam es unweit des Tatorts in der Lotzestraße zu Sachbeschädigungen (Meldung 1858). Die Beamten prüfen nun, ob ein Zusammenhang zwischen den Fällen besteht. Zeugen sowie weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd unter der Telefonnummer 0911 9482 – 114 in Verbindung zu setzen.

Radfahrer nach Verkehrsunfall verstorben

NÜRNBERG. Am Donnerstagmittag (24.12.2020) stieß ein 83-jähriger Radfahrer auf einem Gehweg im Nürnberger Stadtteil Schleifweg mit einem Fußgänger zusammen und stürzte. Die Verkehrspolizei Nürnberg sucht Zeugen. Der Senior befuhr mit seinem Fahrrad gegen 11:10 Uhr den nördlichen Gehweg der Äußeren Bayreuther Straße. Im Bereich Ecke Fraunhoferstraße stieß er nach bisherigem Kenntnisstand mit einem Fußgänger zusammen und stürzte zu Boden. Hierbei zog er sich schwere Kopfverletzungen zu und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 25-jährige Fußgänger blieb unverletzt. Der 83-Jährige ist zwischenzeitlich verstorben. Die Verkehrspolizei Nürnberg hat die Ermittlungen in der Sache aufgenommen. Noch ist unklar, ob der Mann an den Folgen des Verkehrsunfalls verstorben ist. Die Beamten suchen deshalb Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Angaben zum Unfallhergang machen können. Die Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 6583 – 1530 zu melden.



Pkw-Flucht endete in Sackgasse

NÜRNBERG. In der Nacht von Samstag (26.12.2020) auf Sonntag (27.12.2020) ergriff ein 20-jähriger Pkw-Fahrer in der Nürnberger Innenstadt die Flucht, als Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost ihn einer Verkehrskontrolle unterziehen wollten. Nach einem Verkehrsunfall endete die rasante Fahrt in einer Sackgasse – die Polizisten nahmen zunächst den Beifahrer und schließlich auch den Fahrer fest. Gegen 01:15 Uhr entschieden sich die Beamten auf Höhe des Hauptbahnhofs, den grauen Mercedes des 20-Jährigen einer Kontrolle zu unterziehen. Doch anstatt anzuhalten, gab der Mann Gas. Die Streife nahm die Verfolgung auf. In den engen Straßen der Innenstadt verlor der Fahrer in einer Linkskurve mutmaßlich die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Absperrpfosten. Hiervon offenbar unbeeindruckt setzte der Mann seine Fahrt fort, jedoch anscheinend ohne ausreichende Ortskenntnis – in einer Sackgasse war die motorisierte Flucht zunächst beendet und der 20-Jährige sowie sein 17-jähriger Beifahrer rannten fortan zu Fuß davon.

Mehrere Streifen fahndeten daraufhin nach dem Duo – mit Erfolg: Der 17-Jährige konnte kurz darauf festgenommen werden. Und auch der 20-Jährige stellte sich schließlich einige Zeit später einer Streife. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Der Fahrer muss sich nun wegen einer ganzen Reihe von Delikten verantworten. Gegen ihn wurde unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet.




Unbekannte sprengten Geldautomat in Dombühl

ANSBACH. In der Nacht von Mittwoch (23.12.2020) auf Donnerstag (24.12.2020) sprengten bislang unbekannte Täter einen Geldautomat in Dombühl (Lkrs. Ansbach). Die Kriminalpolizei Ansbach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Kurz vor 03:00 Uhr gingen in der Einsatzzentrale der mittelfränkischen Polizei mehrere Notrufe ein, nachdem Anwohner in der Frankenstraße durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen wurden. Mehrere Zeugen konnten beobachten, wie insgesamt vier bislang unbekannte und vermummte Täter in eine hochmotorisierte Limousine einstiegen und mit hoher Geschwindigkeit davonfuhren. Erste Streifen der Polizeiinspektion Feuchtwangen stellten kurz darauf fest, dass ein Geldautomat in dem Bankinstitut am Marktplatz offenbar gesprengt wurde. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung zahlreicher Polizeikräfte – auch angrenzender Regierungsbezirke – sowie unter Zuhilfenahme eines Polizeihubschraubers konnten die Täter entkommen.

Beamte des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken begannen noch in der Nacht mit der Sicherung erster Spuren am Tatort. Der Geldautomat wurde bei der Tat zerstört. Auch am Gebäude ist ein nicht unerheblicher Sachschaden entstanden, der sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffern lässt. Weil mehrere Geldscheine teils über den gesamten Marktplatz flogen, forderten die Polizisten Kräfte der freiwilligen Feuerwehr an, um den Bereich auszuleuchten und das Geld sicherzustellen. Bislang ist unklar, ob und in welcher Höhe die Täter bei der Aktion Beute gemacht haben.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken hat ein Hinweistelefon geschaltet. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden. Das Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat zwischenzeitlich die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten bitten für die Aufklärung der Hintergründe um Hinweise aus der Bevölkerung:

   - Wer hat den Vorfall zum Tatzeitpunkt beobachtet und kann 
     insbesondere Hinweise zu den Tätern sowie zum Fluchtfahrzeug 
     geben?
   - Wer hat bereits in den Tagen zuvor - insbesondere am Vorabend - 
     im Bereich der Bankfiliale verdächtige Wahrnehmungen gemacht 
     bzw. verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet?




Mehrere dutzend Pkw zerkratzt

NÜRNBERG. Im Verlauf des heutigen Tages (23.12.2020) beschädigten bislang unbekannte Täter mehrere Fahrzeuge in Nürnberg Gibitzenhof. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd sucht Zeugen und etwaige Geschädigte. Die Unbekannten zerkratzten mutmaßlich im Zeitraum von 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr über 50 geparkte Fahrzeuge. Betroffen sind insbesondere Pkw in der Lotzestraße, Karlsruher Straße und Neckarstraße. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere tausend Euro. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Die Beamten bitten weitere Geschädigte sowie Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 0911 9482 – 114 zu melden.




Einbruch in Verbrauchermarkt in Hersbruck

HERSBRUCK. In der Nacht von Dienstag (22.12.2020) auf Mittwoch (23.12.2020) brachen bislang unbekannte Täter in einen Verbrauchermarkt in Hersbruck (Lkrs. Nürnberger Land) ein. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung. Gegen 01:30 Uhr gelangten unbekannte Täter über ein Oberlicht in den Verbrauchermarkt in der Happurger Straße. Im Inneren des Marktes versuchten sie, den Tresor im Büro anzugehen. Hierbei wurden sie offensichtlich gestört und flüchteten. Einbruchswerkzeug wurde vor Ort zurückgelassen. Der Kriminaldauerdienst sicherte Spuren am Tatort. Das Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen. Die Beamten gehen auf Grund der professionellen Vorgehensweise von einer organisierten Tätergruppierung aus und bitten um Zeugenhinweise. Personen, die in der Nacht verdächtige Wahrnehmungen in diesem Bereich gemacht haben (verdächtige Personen, Fahrzeuge, Geräusche etc.) werden gebeten, dies dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0911/2112-3333 mitzuteilen.


Bedrohung mit vermeintlicher Schusswaffe

NÜRNBERG. Am Montagnachmittag (21.12.2020) gerieten drei Männer in der Nürnberger Rangierbahnhof-Siedlung in Streit. Ein 40-jähriger Mann wurde hierbei mit einer vermeintlichen Schusswaffe bedroht, was zahlreiche Kräfte der Polizei auf den Plan rief. Der 40-Jährige war gegen 16:00 Uhr mit Arbeiten auf einer Hebebühne in der Sonnenstraße beschäftigt, als zwei junge Männer im Alter von 23 und 21 Jahren auf ihn zukamen. Aus bislang nicht geklärter Ursache gerieten die drei Personen in einen Streit, in dessen Verlauf der 40-Jährige von einem der beiden Männer mit einer Waffe bedroht wurde. Anschließend gingen sie davon. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd fahndeten daraufhin nach dem Duo. Hierbei wurden sie auch durch Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Mit Hilfe einer Zeugin, die die beiden Männer beobachtet hatte, konnte schließlich ihr Aufenthalt in einer nahegelegenen Wohnung ermittelt werden. Die Beamten nahmen beide Personen beim Betreten der Wohnung widerstandslos fest. In einem Zimmer fanden die Einsatzkräfte eine Softair-Pistole auf, bei der es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Tatwaffe handelte. Die Polizisten stellten die Waffe sicher und leiteten gegen die Männer ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung sowie wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Sie wurden anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt.




Mülleimer in Brand gesetzt

FÜRTH. Am Montagmorgen (21.12.2020) wurde der Fürther Feuerwehr ein brennender Mülleimer im Wiesengrund gemeldet. Die Polizeiinspektion Fürth ermittelt und prüft einen Zusammenhang zu weiteren Fällen. Gegen 07:30 Uhr informierten Zeugen die Feuerwehr über einen brennenden Abfalleimer am Pappelsteig. Das Feuer war schnell gelöscht. Es entstand ein Sachschaden von über 200 EUR. Die Beamten der Polizeiinspektion Fürth stellten in dem Eimer eine verbrannte Nissenleuchte fest. Weil in den letzten Wochen mehrfach Baustelleneinrichtungen im Bereich des Stadtparks in Brand gesteckt wurden (Meldung 1774 und 1416), gehen die Ermittler auch in diesem Fall von einer vorsätzlichen Brandlegung aus und untersuchen einen Zusammenhang zu den anderen Fällen. Die Beamten bitten nun Zeugen, welche in den Morgenstunden verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Stadtparks bzw. des Wiesengrunds gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0911 75905 – 0 zu melden.


Friedhofs-Denkmäler geschändet

ERLANGEN. Am Ehrenfriedhof besprühten die Täter mehrere Denkmäler (u.a. Ehrenmal zum Gedenken an die Verstorbenen des Ersten Weltkriegs) mit roter Farbe. Die mutmaßlich gleichen Täter beschmierten außerdem das Lorlebergdenkmal an der Thalermühlstraße mit schwarzer Farbe. Der hierdurch entstandene Sachschaden wird auf über 10.000 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei Erlangen hat die Ermittlungen nach den unbekannten Tätern aufgenommen. Zeugen, die im Bereich der Denkmäler verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.




Kriminalpolizei ermittelt nach Brand in Oberbreitenlohe

RÖTTENBACH.  Am Sonntagabend (20.12.2020) brannte ein Geräteschuppen im Röttenbacher Ortsteil Oberbreitenlohe (Lkrs. Roth). Die Kriminalpolizei Schwabach ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Gegen 20:30 Uhr stellten Zeugen einen Brand in einem Geräteschuppen fest und verständigten die Einsatzzentrale Mittelfranken. Mehrere Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Röttenbach und des Landkreises Roth begannen nach ihrem Eintreffen sofort mit der Brandbekämpfung und konnten ein Übergreifen auf nahegelegene Gebäude verhindern.

Der Schuppen, in welchem auch mehrere Krafträder sowie ein Fahrrad abgestellt waren, brannte vollständig aus. Die Zweiräder wurden ebenfalls durch die Flammen zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 20.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Nach derzeitigen Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu dem Geräteschuppen verschafft und das Feuer möglicherweise absichtlich gelegt haben könnten. Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Schwabach hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder denen verdächtige Personen aufgefallen sind. Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 entgegen.




Kiffender Mann war auf gestohlenem Rad unterwegs

FÜRTH. Eine Streife der Polizeiinspektion Fürth kontrollierte am späten Samstagabend (19.12.2020) einen Radfahrer, nachdem dieser vor den Augen der Beamten einen Joint weggeworfen hatte, stellte sich heraus, dass er auf einem gestohlenen Fahrrad unterwegs war. Der 34-Jährige radelte gegen 22:45 Uhr mit einem Kindermountainbike vor einer Streife die Königstraße entlang. Als er bemerkte, dass hinter ihm ein Streifenwagen fuhr, warf er einen Joint weg. Im Zuge der anschließenden Kontrolle stellten die Polizeibeamten außerdem fest, dass das Fahrrad, mit dem der Tatverdächtige unterwegs war, als gestohlen gemeldet worden war. Der Eigentümer hatte das Rad bereits vor Jahren bei der Polizei registrieren lassen. Ein Anruf bestätigte die Vermutung der Polizisten – das Fahrrad war vor wenigen Tagen entwendet worden. Die Streife beschlagnahmte sowohl das Rauschgift als auch das Fahrrad. Den 34-jährigen Mann erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zudem wird er wegen eines Verstoßes gegen die nächtliche Ausgangsbeschränkung zur Anzeige gebracht.


Geländewagen von Parkplatz gestohlen

NÜRNBERG. Am Samstag (19.12.2020) ist ein Geländewagen von einem Parkplatz im östlichen Bereich des Wöhrder Sees gestohlen worden. Die Kriminalpolizei Nürnberg bittet um Hinweise zu dem Vorfall. Der weiße Porsche Cayenne mit dem amtlichen Kennzeichen N-HA 8008 war in der Zeit zwischen 11:30 Uhr und 13:45 Uhr auf einem Parkplatz an der Flußstraße abgestellt worden. Das Fahrzeug soll einen Zeitwert von rund 30.000 Euro besitzen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem Diebstahl aufgenommen und sucht Zeugen, die Angaben zum Diebstahl bzw. dem Verbleib des Fahrzeugs machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegen.




Mann bei Waldarbeiten schwer verletzt

ZIRNDORF. Am Freitagnachmittag (18.12.2020) erlitt ein Mann bei Arbeiten in einem Waldstück bei Großharberdorf (Lkrs. Fürth) lebensgefährliche Verletzungen. Der 52-Jährige war von einem umstürzenden Baum getroffen worden. Der Mann hatte gegen 16:00 Uhr einen gefällten Baum mit seinem Traktor gezogen. Hierbei riss er offensichtlich einen weiteren Baum aus der Verwurzelung, so dass dieser umstürzte und den 52-Jährigen erfasste. Der erlitt hierdurch schwere Rückenverletzung und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Kriminalpolizei Fürth untersucht die näheren Umstände des Unfalls.


Gestohlener Pkw auf Autotransporter

ANSBACH. Am Freitagmorgen (18.12.2020) kontrollierte die Verkehrspolizei Ansbach einen Autotransporter, der auf der A6 in Richtung Heilbronn unterwegs war. Dabei stellte sich heraus, dass eines der transportierten Fahrzeuge als gestohlen gemeldet war. Die Streife der Ansbacher Verkehrspolizei hatte den Autotransporter an dem Autobahnparkplatz Rothensteig Nord einer Kontrolle unterzogen. Ein BMW X6, der sich auf der oberen Ladefläche des Lkw befand wies Aufbruchsspuren im Bereich des Türschlosses auf. Bei einer eingehenderen Überprüfung stellten die Beamten außerdem fest, dass die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) manipuliert worden war.Eine Überprüfung der korrekten Identifizierungsnummer ergab, dass der hochwertige SUV im Oktober in Schweden als gestohlen gemeldet wurde. Im Fahrzeug selbst fanden die Beamten außerdem einen gefälschten ausländischen Führerschein. Die Polizisten stellten den BMW und den Führerschein sicher. Die Überprüfung der anderen Fahrzeuge, die sich auf dem Transporter befanden, ergab keine weiteren Hinweise auf Fahrzeugdiebstähle. Das Fachkommissariat für Kfz-Kriminalität bei der Kriminalpolizei Ansbach übernimmt die weiteren Ermittlungen.



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Angebliche Handwerker bestehlen Seniorin

NÜRNBERG. Donnerstagmittag (17.12.2020) bestahlen angebliche Handwerker eine Seniorin in der Nürnberger Südstadt. Die Nürnberger Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Gegen 11:30 Uhr klingelte ein unbekannter Mann an der Wohnungstür einer Seniorin in der Guntherstraße. Er gab an, Handwerker zu sein und dass in einer anderen Wohnung des Mehrfamilienhauses Wasserrohre verstopft seien. Er bat die Dame deswegen alle Wasserhähne im Badezimmer aufzudrehen. Dieser Bitte kam die Seniorin nach. Als die Dame nach circa 10 Minuten das Wasser wieder abstellte, war der Mann verschwunden. Eine Nachbarin ging kurz darauf zu der Seniorin und wollte sich nach dem Rechten erkundigen, da sie im Treppenhaus einen lauten Knall hörte und zwei Männer aus dem Haus rannten. Hierbei stellte die Seniorin fest, dass die komplette Wohnung durchwühlt war und mehrere Tausend Euro Bargeld entwendet wurden. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.

Die beiden unbekannten Männer werden wie folgt beschrieben:

Beide Männer waren circa 40 Jahre alt, beide waren von schlanker Statur, ein Mann war circa 180 cm, der andere circa 165 cm groß. Der kleinere Mann trug eine dunkle Jacke und eine blaue Arbeitshose. Der größere Mann war mit einer hellen Jacke und einer hellgrauen Hose bekleidet.




Mutmaßlicher Drogenhändler flüchtet vor Kontrolle

NÜRNBERG. Der Kriminalpolizei Schwabach gelang es, einen mutmaßlichen Drogenhändler zu überführen. Der 34-Jährige war zuvor vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Am Sonntagabend (13.12.2020), gegen 21:00 Uhr wollten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte einen Mann in der Bahnhofstraße kontrollieren. Als dieser die Polizeibeamten sah, flüchtete er sofort. Auf der Flucht warf der Mann eine Tüte weg, in welcher sich neben einigen hundert Gramm Heroin und Kokain außerdem u. a. noch ein vierstelliger Geldbetrag befand. Die Tüte wurde samt Inhalt sichergestellt und spurentechnisch untersucht. In der Tüte fanden die Polizisten außerdem noch einen amtlichen Ausweis, der auf einen 34-Jährigen ausgestellt war. Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Flüchtenden auch tatsächlich um den 34-jährigen Ausweisinhaber handelte. Da dieser bereits im Verdacht stand, möglicherweise mit Drogen zu handeln, übernahmen Beamte der Kriminalpolizei Schwabach die weiteren Ermittlungen. Aufgrund der neuen Ermittlungserkenntnisse wurde seitens der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Haftbefehl beantragt und durch den zuständigen Ermittlungsrichter erlassen. Umfangreiche Ermittlungen, bei denen auch Zivilbeamte der Nürnberger Polizei eingebunden waren, führten schließlich zum Aufenthaltsort des Mannes. Am Mittwoch (16.12.2020) nahmen Spezialeinsatzkräfte der mittelfränkischen Polizei den 34-Jährigen in einer Wohnung im Stadtgebiet fest. Er muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Drogenhandels verantworten.




Eckental: Einbruch in KFZ Werkstatt

FRONHOF. Bislang unbekannte Täter brachen in der Nacht von Dienstag (15.12.2020) auf Mittwoch (16.12.2020) in eine Kfz-Werkstatt im Eckentaler Ortsteil Frohnhof (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) ein. Die Kriminalpolizei Erlangen bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum zwischen Dienstag (15.12.2020) 20:00 Uhr bis Mittwoch (16.12.2020) 08:30 Uhr drangen die unbekannten Täter gewaltsam in die Kfz-Werkstatt in der Frohnhofer Hauptstraße ein und suchten dort offensichtlich gezielt nach Bargeld. Der entstandene Entwendungs- und Sachschaden beträgt insgesamt rund 2.000 Euro. Die Kriminalpolizei Erlangen führte die Spurensicherung durch und hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, denen im relevanten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Kripo sucht Zeugen nach Auseinandersetzung in Fürth

FÜRTH. Am Montagabend (14.12.2020) kam es aus noch nicht geklärter Ursache zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in Fürth-Dambach. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Gegen 19:00 Uhr gerieten aus noch nicht geklärter Ursache eine Frau und drei Männer im Bereich der Händelstraße / Ecke Forsthausstraße in Fürth-Dambach in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll ein 29-jähriger Mann im Bereich eines Gebüsches in der Händelstraße von der Frau und den zwei Männern, unter anderem mit einem bislang nicht verifizierten Gegenstand, am Kopf verletzt worden sein. Beim Eintreffen der alarmierten Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Fürth waren der verletzte 29-Jährige sowie zwei Männer im Alter von 31 und 36 Jahren vor Ort. Zudem konnte eine 36-jährige Frau unweit des Tatortes festgestellt werden. Der 29-Jährige musste wegen den erlittenen Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gefahren und medizinisch versorgt werden. Hierbei befand sich der Mann nicht in einem lebensbedrohlichen Zustand. Die Frau und die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen. Aufgrund des geschilderten Tathergangs ermittelt die Fürther Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. In diesem Zusammenhang bittet die Fürther Mordkommission Zeugen, welche am Montagabend möglicherweise den Streit und die körperliche Auseinandersetzung beobachtet haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.




Räuber in der Nürnberger Altstadt

NÜRNBERG. Ein unbekannter Täter überfiel am frühen Mittwochmorgen (16.12.2020) einen Angestellten eines Innenstadthotels und forderte Bargeld. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich ein Mitarbeiter eines an der Neutormauer 32 befindlichen Hotels gegen 01:25 Uhr vor dem Objekt, als ihn ein unbekannter Mann ansprach und eine Zigarette forderte. Nachdem der Mitarbeiter nicht darauf einging, soll ihn der Unbekannte bedrängt und angegriffen haben. Im weiteren Verlauf forderte der Täter außerdem die Herausgabe von Bargeld und Wertgegenständen. Der Mitarbeiter setzte sich zur Wehr und ging ins Hotel zurück. Der Unbekannte folgte ihm und wiederholte seine Forderung, woraufhin ihn der Mitarbeiter des Hotels verwies. Daraufhin kam es zu einem Gerangel, in dessen Verlauf eine Glasscheibe beschädigt wurde. Aufgrund der Gegenwehr des Mitarbeiters ließ der Täter schließlich ab und flüchtete anschließend in westliche Richtung. Der Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen und verständigte die Polizei. Eine Fahndung verlief negativ.

Der unbekannte Täter kann folgendermaßen beschrieben werden:

Ca. 170 cm groß, schlank, schwarze kurze Haare, bekleidet mit blauer Jeanshose, schwarzem Pullover ohne Kapuze, schwarzer Mütze, schwarzen Schuhe, sprach deutsch mit osteuropäischem Akzent.

Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, denen im relevanten Zeitraum, aber auch bereits einige Zeit vorher verdächtige Personen in Tatortnähe aufgefallen sind, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Auf Polizeibeamte eingeprügelt

NÜRNBERG. Am Dienstagvormittag (15.12.2020) attackierte in der Nürnberger Südstadt ein 20-Jähriger zwei Polizeibeamte mit massiven Faustschlägen. Der Mann musste in die Obhut einer Fachklinik übergeben werden. Gegen 09:45 Uhr teilte eine Frau über Notruf mit, dass ihr 20-jähriger Sohn die Kontrolle über sein Handeln verloren haben soll. Demnach soll er das Mobiliar der Wohnung beschädigen und auch gewalttätig geworden sein. Die alarmierte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd fuhr daraufhin die Wohnadresse in der Allersberger Straße an. Als die Beamten das Mehrfamilienhaus betreten wollten, verließ der 20-Jährige gerade das Gebäude. Ein Beamter sprach daraufhin den Mann an. Dieser begann sofort und unvermittelt mit Fäusten auf den Beamten und seine Kollegin einzuschlagen. Trotz des Einsatzes von Pfefferspray gelang es dem 20-Jährigen mehrmals mit Fäusten auf die Köpfe der Beamten einzuschlagen und anschließend zu flüchten.

Die verletzten Beamten verfolgten den Mann und konnten diesen unweit des Tatorts mit Hilfe einer weiteren Streifenbesatzung des Unterstützungskommandos (USK) unter erheblichem Kraftaufwand festnehmen. Der Mann befand sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand und wurde auf Anordnung des Gesundheitsamtes in die Obhut einer Fachklinik übergeben. Die beiden Beamten mussten mit Gesichts- und Kopfverletzungen sowie in einem Fall wegen des Verdachts einer Nasenbeinfraktur entsprechend medizinisch versorgt werden. Die Beamten sind bis auf weiteres nicht mehr dienstfähig. Der 20-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verantworten.




Unbekannte sprengten Geldautomat in Heroldsberg

HEROLDSBERG. In der Nacht von Dienstag (15.12.2020) auf Mittwoch (16.12.2020) sprengten bislang unbekannte Täter einen Geldautomat in Heroldsberg (Lkrs. Erlangen-Höchstadt). Die Kriminalpolizei Erlangen bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Gegen 03:15 Uhr gingen bei der Polizeieinsatzzentrale mehrere Notrufe ein, nachdem Anwohner – aufgeschreckt von Knallgeräuschen – beobachten konnten, wie unbekannte Täter eine Bankfiliale in der Hauptstraße in Heroldsberg angingen. Sofort fuhren mehrere Streifen umliegender Inspektionen die Tatörtlichkeit an, doch die Täter waren bereits geflüchtet und konnten trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen nicht mehr aufgefunden werden. Vor Ort konnten die Beamten feststellen, dass ein Geldausgabeautomat in der Filiale offenbar gesprengt und nach ersten Ermittlungen auch Bargeld entwendet wurde. Noch in der Nacht haben Spezialisten des Kriminaldauerdienstes mit der Spurensicherung am Tatort begonnen. Das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat zwischenzeitlich die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Die Beamten bitten nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren die drei Täter mit einem dunklen Audi unterwegs. Das Fahrzeug trug zur Tatzeit Kennzeichen aus Neuwied am Rhein (NR – ). Die Ermittler bitten insbesondere um folgende Hinweise:

   - Wer hat den Vorfall zum Tatzeitpunkt beobachtet?
   - Wer hat bereits in den letzten Tagen verdächtige Wahrnehmungen 
     im Bereich der Hauptstraße in Heroldsberg gemacht?
   - Wem ist (auch bereits in den letzten Tagen) ein dunkler Audi mit
     Kennzeichen aus Neuwied am Rhein (NR - ) aufgefallen?

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken hat ein Hinweistelefon geschaltet. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.




Schwerer Verkehrsunfall mit Fahrradfahrer

BIRKENSEE. Am Montag, 14.12.2020, gegen 14:30 Uhr fuhr ein 75-jähriger Fahrradfahrer aus Altdorf, von der Einmündung des Parkplatzes Birkensee, in nördlicher Richtung, auf die Kreisstraße zwischen Schwaig und Diepersdorf ein und wollte diese queren. Dabei über sah der Fahrradfahrer einen 52-jährigen Leinburger, der mit seinem Pkw, Volvo, von Diepersdorf in Richtung Schwaig unterwegs war. Der Pkw-Fahrer bremste und versuchte auszuweichen, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Der Fahrradfahrer wurde durch den Aufprall schwer verletzt. Der Verletzte wurde durch Ersthelfer, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und eines Notarztes, versorgt. Der Transport in die Unfallchirurgie nach Erlangen erfolgte mit einem Rettungshubschrauber. Die Staatsanwaltschaft bestellte einen Gutachter vor Ort. Während der Fahrradrahmen durch den Anprall brach, wurde der Pkw im Frontbereich stark beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 6000 Euro.


Privatfeier eskaliert – Polizisten angegriffen

ERLANGEN. Am Montagabend kam es in der Hartmannstraße in einem Mehrfamilienhaus zu einem Einsatz von Rettungsdienst und Polizei. Der 48-Jährige Wohnungsnehmer wurde bei Feierlichkeiten mit Freunden verletzt. Ein mit 1,5 Promille alkoholisierter 46-Jähriger Gast trat gegen einen Tisch, der gegen den Kopf Verletzten traf. Der Verletzte erlitt eine klaffende Kopfplatzwunde. Die Erstversorgung fand durch den Rettungsdienst in der Wohnung statt. Der Rettungseinsatz musste von mehreren Polizeibeamten abgeschirmt werden. Ein weiterer Gast in der Wohnung, ein 35-Jähriger Mann, war derart in Rage, dass er die Hilfsmaßnahmen immer wieder störte. Als der 35-Jährige die Polizisten mit Schlägen angreifen wollte, musste der Mann fixiert werden. Der Mann attackierte den anwesenden Polizisten fortan verbal – es hagelte Beleidigungen. Dem Renitenten wurden Handfesseln angelegt – er wurde in Gewahrsam genommen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von annähernd 2,3 Promille. Für das anstehende Strafverfahren wurde dem 35-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Beim Verbringen ins Krankenhaus wurde dann auch noch das eigentliche Opfer straffällig. Dem Verletzten 48-Jährigen fiel das Rauschgift -einige Gramm Cannabis- sprichwörtlich aus der Hose. Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter
leicht an der Hand verletzt. Gegen das Trio wurden diverse Ermittlungsverfahren eingeleitet. Gegen den Wohnungsnehmer wird nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt, der 46-Jährige
Gast muss sich wegen des Tretens gegen den Tisch wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten und der 35-Jährige hat sich wegen Widerstands und Beamtenbeleidigung zu
verantworten. Darüber hinaus stammt die Gruppe aus unterschiedlichen Haushalten. Ein Bußgeldverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz ist die Konsequenz.




Exhibitionist am Happurger See aufgetreten 

HAPPURG. Ein zunächst unbekannter Mann soll am Montagmorgen (14.12.2020) in schamverletzender Weise am Happurger See (Lkrs. Nürnberger Land) aufgetreten sein. Eine Frau verständigte die Polizei, die wenig später einen Tatverdächtigen festnehmen konnte. Die Frau hatte den Mann gegen 09:30 Uhr auf einem Parkplatz am Stausee bemerkt. Dort hatte er sich an einem Fahrzeug aufgehalten und sich ihr in anstößiger Weise gezeigt. Die Frau merkte sich das Kennzeichen des Pkw und gab der Polizei zudem eine Personenbeschreibung des mutmaßlichen Exhibitionisten durch. Eine Streife der Polizeiinspektion Hersbruck konnte den Tatverdächtigen wenig später in dem beschriebenen Fahrzeug anhalten und festnehmen. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 41-jährigen Mann. Dieser bestreitet den Tatvorwurf. Die Beamten unterzogen den Festgenommenen dennoch einer erkennungsdienstlichen Behandlung. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts einer exhibitionistischen Handlung strafrechtlich ermittelt.




Nach Unfall schwer verletzt 

AMMERNDORF. Am Montagnachmittag (14.12.2020) ereignete sich auf der Staatsstraße 2245 bei Ammerndorf (Lkrs. Fürth) ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Eine 56-jährige Frau wurde schwer verletzt. Die Frau war gegen 17:00 Uhr auf der ST2245 von Großhabersdorf kommend in Richtung Zirndorf unterwegs. An der Abzweigung nach Ammerndorf bremste die vorausfahrende Fahrerin eines VW Golf vor einer roten Ampel ihr Fahrzeug ab. Dies bemerkte die 56-Jährige offenbar zu spät und fuhr mit ihrem Audi A2 von hinten auf den Pkw auf. Der VW wurde durch den Aufprall auf die Gegenfahrbahn geschleudert und kam hier zum Stehen. Das Fahrzeug der 56-Jährigen rollte noch über 100 Meter weiter und kollidierte schließlich frontal mit einem entgegenkommenden Audi A5. Die mutmaßlich alkoholisierte 56-jährige Fahrerin des Audi A2 erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert. Die übrigen Unfallbeteiligten – die 28-jährige Fahrerin des VW Golf sowie die drei Insassen des entgegenkommenden Audi A5 – wurden zur Abklärung etwaiger Verletzungen ebenfalls in umliegende Krankenhäuser verbracht. Alle drei beteiligten Fahrzeuge wurden bei dem Unfall stark beschädigt und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand ein Sachschaden von mehreren 10.000 Euro. Die Staatsstraße war für die Dauer der Unfallaufnahme in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr wurde über den Ortskern Ammerndorf an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Neben Kräften der freiwilligen Feuerwehren Ammerndorf und Cadolzburg sowie des Rettungsdienstes waren Beamte der Polizeiinspektion Zirndorf am Einsatz beteiligt.


Randalierer ging auf Polizeibeamte los

NÜRNBERG. Am Montagnachmittag (14.12.2020) rastete ein 36-jähriger Mann im Nürnberger Stadtteil Schoppershof aus und schlug auf einen Linienbus der VAG ein. Bei seiner anschließenden Festnahme griff er einen Polizeibeamten an. Der 36-Jährige näherte sich gegen 16:20 Uhr in der Nähe des Leipziger Platzes einem langsam fahrenden Linienbus der VAG und begann unvermittelt zunächst auf die Heckscheibe und anschließend auf die Seitenscheiben des Busses einzuschlagen. An der Fahrzeugfront angekommen, riss der Mann die Scheibenwischer des Fahrzeugs ab. Der Busfahrer alarmierte die Polizei. Auch der herbeigerufenen Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost gelang es jedoch zunächst nicht, den aggressiven Mann zu beruhigen. Sie nahmen ihn deshalb in Gewahrsam. Seiner Festnahme setzte sich der 36-Jährige massiv zur Wehr. Einem 27-jährigen Beamten trat er hierbei in den Unterleib. Der nicht unerheblich alkoholisierte Mann musste die Beamten schließlich trotzdem zur Dienststelle begleiten und eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Als er sich nach einiger Zeit beruhigte, setzten ihn die Polizisten wieder auf freien Fuß. Gegen den 36-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.




Auf Sicherheitsdienstmitarbeiter eingeschlagen

NÜRNBERG. Gestern Abend (14.12.2020) kam es im U-Bahn-Verteiler am Plärrer zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Sicherheitsdienstmitarbeiter und einem unbelehrbaren Raucher. Kurz nach 18:00 Uhr saß der 25-Jährige im U-Bahn-Verteiler und rauchte trotz Rauchverbots und eines bereits erteilten Hausverbotes. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes verständigte deshalb eine Polizeistreife und forderte den jungen Mann auf zu warten. Dieser wollte sich jedoch entfernen und schubste den 51-jährigen Sicherheitsdienstmitarbeiter zur Seite und begann mit Händen und Füßen auf ihn einzuschlagen und einzutreten. Der 51-Jährige wurde dabei am Bein verletzt. Zusammen mit einem Zeugen gelang es jedoch den 25-Jährigen zu Boden zu bringen und ihn bis zum Eintreffen einer Polizeistreife festzuhalten. Der renitente Raucher wird nun wegen Körperverletzung angezeigt.


Mutmaßliche Bandendiebe festgenommen

NÜRNBERG. Am frühen Samstagabend (12.12.2020) wurden in der Innenstadt drei junge Männer beim Ladendiebstahl beobachtet und anschließend festgenommen. Allerdings sollten sich die Beamten später am Abend nochmals mit dem Trio beschäftigen müssen. Gegen 18:30 Uhr hatten die drei Männer im Alter von 18, 23 und 25 Jahren in einem Bekleidungsgeschäft Kleidung im Wert von mehreren hundert Euro entwendet. Sie wurden dabei von einem Ladendetektiv beobachtet, der die Polizei verständigte. Das Trio konnte noch vor Ort festgenommen und zur Polizeiinspektion verbracht werden. Dort stellten die Beamten fest, dass die drei gegen ihre räumliche Beschränkung auf den Landkreis Schweinfurt verstoßen hatten und so wurden sie über einen Dolmetscher schriftlich belehrt, sofort nach Schweinfurt zurückzureisen. Diese Belehrung interessierte das Trio scheinbar recht wenig, da sie am späteren Abend von Zeugen dabei beobachtet wurden, wie sie in der Praterstraße die Scheibe eines geparkten Pkw einschlugen. Als sich eine Polizeistreife näherte, flüchteten sie, konnten aber unweit von weiteren Streifen gestellt und festgenommen werden. Die drei Tatverdächtigen hatten zwar aus dem Pkw nichts entwendet, aber bei der Festnahme fanden die Beamten Diebesgut im Wert von etwa 200 Euro aus einem weiteren kürzlich begangenen Ladendiebstahl auf. Gegen das mutmaßliche Diebestrio wurde von einem Staatsanwalt Haftantrag gestellt. Die Männer werden unter anderem wegen Bandendiebstahls und versuchtem besonders schwerem Falls des Diebstahls aus einem Kraftfahrzeug angezeigt.




Täuschend echte Waffen sorgen für Polizeieinsatz 

ZIRNDORF. Zwei junge Männer (beide 18 Jahre) waren Donnerstagmittag (10.12.2020) mit zwei täuschend echt aussehenden Waffen zu Fuß im Zirndorfer Ortsteil Weinzierlein (Landkreis Fürth) unterwegs. Die Polizei stellte beide Waffen sicher. Eine Anwohnerin aus der Föhrenstraße beobachtete gegen 13:00 Uhr einen der jungen Männer, wie er auf der Straße mit einer Pistole schoss und verständigte die Polizei. Bei der anschließenden Fahndung konnten die Streifen der Polizeiinspektion Zirndorf das Duo in einem angrenzenden Waldstück stellen. Der mutmaßliche Schütze entledigte sich beim Anblick der Streife seiner Pistole, indem er sie in ein Gebüsch warf. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich um eine CO2 Pistole (Druckgaswaffe) handelte. Den zum Führen der Pistole vorgeschriebene Kleine Waffenschein besaß er nicht. Sein Begleiter hatte eine Softairwaffe dabei, die einer Maschinenpistole zum Verwechseln ähnlich sah. Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass es bereits am 03.12.2020 in der Föhrenstraße zu einer Schussabgabe gekommen war, bei der eine Fensterscheibe beschädigt wurde. Mit dem Umstand konfrontiert, räumte der 18-Jährige ein, seine Pistole ausprobiert und dabei auf die Fensterscheibe geschossen zu haben. Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und Sachbeschädigung wurden eingeleitet.




Mehrere Verletzte nach Brand in Wohnheim

FÜRTH. Am Donnerstagabend (10.12.2020) brach aus noch nicht geklärter Ursache Feuer in einem Wohnheim in Fürth aus. Sechs Personen wurden leicht verletzt. Gegen 23:00 Uhr wurde der Brandmelder eines Wohnheimes in der Fürther Frühlingstraße ausgelöst. Daraufhin verständigten Bewohner die Einsatzzentrale, dass in dem Wohnhaus starker Rauch wahrzunehmen sei. Den alarmierten Feuerwehren gelang es rasch das Feuer zu löschen. Die circa 30 Bewohner verließen selbstständig das Gebäude. Hierbei erlitten sechs Personen eine Rauchgasintoxikation und mussten entsprechend medizinisch versorgt werden. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Fürther Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen zur Klärung der Brandursache. Die Höhe des durch den Brand entstandenen Sachschadens ist noch Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Es wird gegebenenfalls nachberichtet.


Straftäter flüchtet aus Fenster

NÜRNBERG. Bei der Vollstreckung eines Haftbefehls in Nürnberg-Glockenhof versuchte am Mittwochnachmittag (09.12.2020) der 38-jährige Gesuchte über ein Küchenfenster zu flüchten. Der Mann verletzte sich am Fuß – und wurde schließlich trotzdem festgenommen. Bereits Ende Mai statteten Beamte der Polizeiinspektion Zirndorf dem gesuchten Mann an seiner Wohnanschrift in Langenzenn einen Besuch ab, weil gegen ihn gleich mehrere Haftbefehle vorlagen. Damals gelang dem Mann über sein Badfenster im 1. Stock die Flucht – die Polizisten konnten ihn trotz sofortiger Fahndung nicht mehr antreffen. Beamte der Kriminalpolizei Nürnberg konnten am Mittwochnachmittag (09.12.2020) den Aufenthaltsort des 38-Jährigen in einer Wohnung in der Wilhelm-Späth-Straße ermitteln. Als die Fahnder die Wohnung gegen 17:15 Uhr betraten, erkannte der Mann die Situation offenbar sofort und ergriff – wieder durch ein Fenster – die Flucht. Diesmal ging es für ihn jedoch nicht so glimpflich aus: Bei dem Sprung aus dem 2. Stock landete der Mann auf einem vor dem Anwesen geparkten Pkw und verletzte sich am Fuß. Die Beamten nahmen ihn fest. Er wurde – unter Begleitung der Polizei – zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Durch den Sturz auf das Fahrzeug entstand ein erheblicher Sachschaden von über tausend Euro. Weil die Beamten zudem eine geringe Menge Cannabis auffanden, leiteten sie neben einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung auch eines wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.




Radfahrer greift Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes körperlich an

FÜRTH. Am Dienstagvormittag (08.12.2020) kontrollierten Mitarbeiter der Stadt Fürth einen Radfahrer in der Fußgängerzone. Während der Kontrolle griff der Mann einen Mitarbeiter tätlich an. Gegen 10:45 Uhr fiel den Mitarbeitern des Ordnungsdienstes ein Radfahrer in der Fußgängerzone auf, der ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs war. Auf Ansprache reagierte der 29-Jährige sofort ungehalten und versuchte sich einer Kontrolle zu entziehen. Während der Kontrolle wurde der 29-Jährige zunehmend aggressiver, zeigte keinerlei Verständnis für die Maßnahme und beleidigte die drei Mitarbeiter fortwährend. Im weiteren Verlauf griff er eine Mitarbeiterin tätlich an, die dabei leicht verletzt wurde. Die Polizeiinspektion Fürth wurde nachträglich informiert und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, Körperverletzung und Beleidigung ein.


Kontrolle wegen fehlendem Kennzeichen endete in Gefängnis

NÜRNBERG. Am Dienstagnachmittag (08.12.2020) nahmen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost einen 42-jährigen e-Scooter-Fahrer in Nürnberg Glockenhof fest. Der Mann war den Polizeibeamten zuvor aufgefallen, weil er ohne vorgeschriebenem Versicherungskennzeichen unterwegs war. Der 42-Jährige befuhr gegen 14.45 Uhr die Vordere Bleiweißstraße, als der Streife das fehlende Versicherungskennzeichen am e-Scooter des Mannes auffiel. Die Beamten entschieden sich für eine Kontrolle des Verkehrsteilnehmers – dieser sich daraufhin für einen Fluchtversuch. Die Polizisten konnten den Mann kurz darauf dennoch stoppen. Bei der Kontrolle stellte sich dann heraus, dass der Mann nicht nur deutlich alkoholisiert und offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln auf dem Gefährt unterwegs war, der Roller war zudem als gestohlen gemeldet. Außerdem lagen gegen den 42-Jährigen gleich mehrere Haftbefehle vor. Die Beamten lieferten ihn deshalb – nach erfolgter Blutentnahme auf der Dienststelle – in eine Justizvollzugsanstalt ein.




Mann verwüstet Wohnung der ehemaligen Lebenspartnerin

NÜRNBERG. Am Freitagabend (04.12.2020) verwüstete ein 36-Jähriger die Wohnung seiner ehemaligen Lebensgefährtin im Nürnberger Stadtteil Marienvorstadt. Der Mann, gegen den zudem ein Haftbefehl bestand, wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Gegen 22:15 Uhr teilte eine Frau der Polizei über Notruf mit, dass sie soeben über einen Messenger-Dienst Bilder von ihrem ehemaligen Lebensgefährten erhalten habe. Den Bildern zufolge soll sich der 36-jährige Mann in ihrer Wohnung aufhalten und diese verwüsten. Mehrere alarmierte Streifenbesatzungen fuhren daraufhin zur Wohnadresse der Frau und stellten fest, dass die Wohnungstür aufgebrochen und die Wohnung selbst vollständig verwüstet war. Der 36-jährige Tatverdächtige konnte durch eine Streifenbesatzung angetroffen werden, als er versuchte, über das Treppenhaus zu flüchten. Der Mann wurde zunächst vorläufig festgenommen. Hierbei fanden die Beamten eine geringe Menge Betäubungsmittel auf. Zudem stellten die Beamten fest, dass gegen den 36-Jährigen ein Haftbefehl wegen anderer Delikte besteht. Der 36-Jährige wurde daraufhin in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Weiterhin muss sich der Mann unter anderem wegen des Verdachts des Einbruchsdiebstahls und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich verantworten.




Rechte Parolen gegrölt

FÜRTH. Junge Männer riefen am Samstagnachmittag (05.12.2020) die Fürther Polizei auf den Plan. Sie waren vorher durch die Südstadt gezogen und hatten dabei rechte Parolen gegrölt. Gegen 16:00 Uhr fielen Zeugen vier junge Männer in der Flößaustraße auf, die randalierend und grölend an den Häusern vorbeilaufen und gegen Briefkästen schlagen sollen. Außerdem sollen sie hierbei lautstark rechte Parolen wie u. a. „Heil Hitler“ gegrölt haben. Die alarmierten Streifen der Polizeiinspektion Fürth kontrollierten die vier Personen. Im Nahbereich stellten die Polizeibeamten außerdem fest, dass ein Briefkasten beschädigt war. Der Sachschaden wird auf ca. 150 Euro geschätzt. Die jungen Männer zeigten sich teilweise geständig. Gegen zwei Personen (15, 20) leiteten die Polizeibeamten Ermittlungsverfahren u. a. wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Der 15-Jährige muss sich außerdem noch wegen Sachbeschädigung verantworten.


Rasender Fahranfänger

ERLANGEN. Sonntagnacht gegen 2 Uhr fiel einer Polizeistreife im Erlanger-Zentrum ein Pkw mit überhöhter Geschwindigkeit auf. Während das Polizeifahrzeug an einer roten Ampel hielt, raste der Pkw im Querverkehr bei Grünlicht an der Streife vorbei. Die Polizisten hatten bei der Verfolgung einige Mühe. Das Fahrzeug war Innerorts mit Geschwindigkeiten jenseits der 100 km/h unterwegs. Erst nachdem Blaulicht und Martinshorn zum Einsatz kamen, stoppte der Fahrer seinen Wagen. Am Steuer saß ein 18-Jähriger Fahranfänger. Der junge Mann ist erst wenige Monate im Besitz seines Führerscheins. Neben ihm im Fahrzeug befanden sich noch Freunde. Gegen den Raser wird wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens strafrechtlich ermittelt. Daneben stehen einige Verkehrsverstöße nach der Straßenverkehrsordnung zu Buche. Ob der 18-Jährige seinen Führerschein wieder abgeben muss, entscheiden nun die Behörden. Nachdem die
Personen im Auto aus unterschiedlichen Hauständen stammen, wurden Bußgeldverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Die jungen Erwachsenen müssen mit empfindlichen
Bußgeldern rechnen.




Festnahme nach Einbruch in Stein

Zwei junge Männer versuchten am späten Sonntagabend (06.12.2020) in ein Juweliergeschäft in Stein einzubrechen. Die Polizei nahm kurz darauf zwei Tatverdächtige fest. Gegen 23:40 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale Mittelfranken mehrere Hinweise zu einem aktuellen Einbruchsversuch bei einem Juweliergeschäft in der Steiner Hauptstraße ein. Zwei Männer sollen versucht haben, die Schaufensterscheibe einzuschlagen. Beim Eintreffen stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Schaufensterscheibe stark beschädigt war. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Stein sowie weiterer Polizeidienststellen fahndeten sofort nach den beiden Männern, die zwischenzeitlich geflüchtet waren. Im Rahmen der Fahndung kontrollierten Polizeibeamte einen 24-jährigen Mann, auf den die Personenbeschreibung zutraf. Zwischenzeitlich gesicherte Videoaufnahmen erhärteten den Tatverdacht gegen den jungen Mann. Er wurde daraufhin festgenommen. Der entstandene Sachschaden wird auf einige tausend Euro geschätzt. Ein Entwendungsschaden entstand nicht. Im Zuge weiterer Ermittlungen geriet ein 52-jähriger Mann in den Fokus der Ermittler. Noch in der Nacht nahmen Polizeibeamte den 52-jährigen Tatverdächtigen in einer Wohnung in Stein fest. Außerdem konnten hierbei mehrere Beweismittel sichergestellt werden. Gegen beide Tatverdächtige wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Fürth geführt.


Mann zeigte sich in schamverletzender Weise

UTTENREUTH. Bereits am Freitagnachmittag (04.12.2020) sah eine Zeugin in Uttenreuth (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) einen älteren Mann, welcher mit heruntergelassener Hose spielende Kinder beobachtete, und rief die Polizei. Beamte der Polizeiinspektion Erlangen-Land nahmen den Mann kurz darauf fest. Der Frau fiel der Senior gegen 16:00 Uhr hinter einem Trafohäuschen in der Tennenloher Straße auf. Während er offenbar den Kindern beim Schlittenfahren zusah, zeigte er sich in schamverletzender Weise. Die Zeugin rief die Polizei, welche kurze Zeit später einen 71-jährigen Tatverdächtigen auf seinem Fahrrad antreffen konnte. Die Beamten leiteten gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Exhibitionistischen Handlungen ein. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall werden vom zuständigen Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei geführt. Der Mann wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.


Kleintransporter gestohlen

NÜRNBERG. In der Nacht von Samstag (05.12.2020) auf Sonntag (06.12.2020) entwendeten Unbekannte einen Kleintransporter im Nürnberger Stadtteil Sündersbühl. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Der weiße Kleintransporter der Marke Peugeot Boxer mit dem amtlichen Kennzeichen N – WR 682 wurde gegen 19:00 Uhr ordnungsgemäß in der Holzschuherstraße in Nürnberg geparkt. Am Sonntagnachmittag gegen 16:00 Uhr bemerkte der Eigentümer den Diebstahl des Fahrzeugs. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.


Betrunkener verursacht Unfall und läuft später auf die Autobahn

NÜRNBERG. Am frühen Sonntagmorgen (06.12.2020) verursachte ein 43-Jähriger alkoholisiert einen Unfall in der Nürnberger Südstadt. Später wird er zu Fuß auf einer Autobahn angetroffen. Der 43-Jährige fuhr gegen 02:30 Uhr die Brehmstraße in östlicher Richtung. Hierbei überquerte er die Gibitzenhofstraße und fuhr ohne zu bremsen und zu lenken über einen Straßenpoller und kollidierte gegen einen Baum. Der mit knapp zwei Promille alkoholisierte 43-Jährige musste mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gefahren werden. Kurz nach 05:00 Uhr meldete das Krankenhaus, dass der 43-Jährige nicht mehr in seinem Zimmer und in den Räumlichkeiten des Krankhauses nicht mehr aufzufinden sei. Daraufhin wurden Suchmaßnahmen nach dem 43-Jährigen eingeleitet. Kurz vor 06:00 Uhr meldeten Autofahrer auf der BAB 3 im Bereich der Anschlussstelle Nürnberg-Nord, dass sich ein Fußgänger auf der Fahrbahn aufhalten soll. Der Fußgänger soll versuchen Autos anzuhalten. Beim Eintreffen der alarmierten Streifenbesatzungen konnte der Mann angetroffen werden. Es handelte sich hierbei um den 43-jährigen vermissten Mann. Er wurde daraufhin wieder in das Krankenhaus eingeliefert. Der 43-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs strafrechtlich verantworten.




Notorischen Auto-Aufbrecher zweimal festgenommen

NÜRNBERG. Am Sonntagmorgen (06.12.2020) wurde im Nürnberger Norden ein mutmaßlicher Auto-Aufbrecher zweimal festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen 47-Jährigen Tatverdächtigen. Gegen 22:00 Uhr (Samstagabend) teilte ein Anwohner mit, dass er gerade einen Mann beobachte, welcher versuchte sein in der Otto-Lilienthal-Straße geparktes Auto aufzubrechen. Zudem soll der zunächst Unbekannte ein weiteres Fahrzeug angehen. Eine verständigte Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost konnte den tatverdächtigen 47-jährigen Mann vor Ort antreffen und vorläufig festnehmen. Gegen den Mann wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Er wurde nach der Sachbearbeitung wieder entlassen. Am Sonntagmorgen, gegen 02:00 Uhr, wurde eine Streifenbesatzung in der Hardenbergstraße auf einen Mann aufmerksam, welcher sich verdächtig an mehreren geparkten Fahrzeugen zu schaffen machte. Bei der Kontrolle des Mannes konnte festgestellt werden, dass es sich wieder um den 47-Jährigen handelte. Zudem wiesen zwei Fahrzeuge Aufbruchspuren auf. Der 47-Jährige wurde erneut festgenommen und wird nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.


Bauwagen und Auto in Flammen

ANSBACH. Am frühen Samstagmorgen (05.12.2020) geriet in Ansbach ein Bauwagen in Brand. Offenbar verursachte ein Lagerfeuer in dem Bauwagen den Brand. Gegen 01:30 Uhr wurde der Feuerwehr ein Brand eines Bauwagens in der Naglerstraße gemeldet. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren stand der Bauwagen bereits in Vollbrand. Das Feuer konnte letztendlich gelöscht werden. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 2000 Euro geschätzt. Ersten Ermittlungen zufolge hielt sich ein 51-jähriger obdachloser Mann in dem Bauwagen auf und schürte aufgrund der Temperaturen ein Feuer um sich aufzuwärmen. Hierbei griff das Feuer offenbar auf den Bauwagen über. Der 51-Jährige konnte sich selbst aus dem Bauwagen befreien und blieb glücklicherweise unverletzt. Der Mann muss sich nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung strafrechtlich verantworten.

In den frühen Sonntagmorgenstunden (06.12.2020) setzten Unbekannte ein Auto in Colmberg (Lkrs. Ansbach) in Brand. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Gegen 04:00 Uhr teilte ein Anwohner der Einsatzzentrale mit, dass ein Am Schloßberg geparkter Pkw brennen soll. Beim Eintreffen der Feuerwehren schlugen bereits Flammen aus dem Fahrzeug (Nissan Qashqai). Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 20.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Hierbei ergaben sich Hinweise, dass der Brand möglicherweise vorsätzlich durch den Einsatz von Brandbeschleuniger verursacht wurde.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei geführt. Ob ein Zusammenhang mit dem Brand eines Pkw in Colmberg im Juni 2020 besteht, ist Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Zeugen, welche verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben werden gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.




Mann wehrte sich gegen Vollstreckung eines Haftbefehls

ZIRNDORF. Gestern (02.12.2020) vollstreckten Beamte der Polizeiinspektion Zirndorf im Wilhermsdorfer Ortsteil Kirchfarrnbach (Lkrs. Fürth) einen Erzwingungshaftbefehl gegen einen 59-jährigen Mann. Dieser widersetzte sich der Maßnahme und griff die eingesetzten Polizisten tätlich an. Die Polizeibeamten hatten den 59-Jährigen gegen 09:30 Uhr an seiner Wohnadresse aufgesucht. Da der Mann eine fällige Geldbuße nicht gezahlt hatte, war gegen ihn ein Erzwingungshaftbefehl erlassen worden. Auch als die Beamten dem Betroffenen eröffneten, dass er bei Nichtzahlung in Haft genommen werden würde, verhielt dieser sich uneinsichtig. Um zu verhindern, dass die Polizeibeamten ihn festnehmen, versuchte der Mann zunächst seine Haustür zuzuschlagen. Als die Polizisten dies verhinderten, griff er sie an. Einem 29-jährigen Beamten schlug er ins Gesicht. Letztlich konnten die Einsatzkräfte den 59-Jährigen trotz Gegenwehr überwältigen und festnehmen. Bei dem Einsatz erlitt der Festgenommene leichte Verletzungen. Diese wurden in einem Krankenhaus behandelt. Anschließend erfolge die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt.




Versuchter Handtaschenraub in Nürnberg

NÜRNBERG. Am Mittwochabend (02.12.2020) versuchte ein bislang unbekannter Täter im Stadtteil Steinbühl einer Frau die Handtasche zu rauben. Die Kriminalpolizei Nürnberg bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Gegen 21:15 Uhr verließ die 51-jährige Geschädigte die Straßenbahn an der Haltestelle Schuckertplatz und lief anschließend in Richtung ihres Wohnanwesens. In der Gugelstraße, etwa auf Höhe des Anwesens Nr. 105, trat ein unbekannter Mann von hinten an sie heran und versuchte ihr die Handtasche zu entreißen. Die 51-Jährige schrie, wehrte sich und konnte die Tasche festhalten, woraufhin der unbekannte Täter in Richtung Siemensstraße flüchtete. Die alarmierten Streifen der Nürnberger Polizei fahndeten nach dem flüchtigen Räuber.

Beschreibung des unbekannten Täters: Ca. 16 – 18 Jahre alt, ca. 175 – 180 cm groß, schlank, kurze dunkle Haare, arabisches Aussehen, bekleidet mit dunkler Jogginghose und dunkler Jacke

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die Spurensicherung durch. Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen. Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 entgegen.




Aufgebrachter Radfahrer schlägt und spuckt

NÜRNBERG. Am Mittwochabend (02.12.2020) gerieten in der Nürnberger Südstadt ein Radfahrer und eine Autofahrerin in Streit. Im Verlauf des Streits bespuckte der Radfahrer das Auto und schlug darauf ein. Gegen 18:00 Uhr hielt eine 23-Jährige mit ihrem Auto auf einer Sperrfläche in der Tafelhofstraße. Ein 29-jähiger Radfahrer befuhr zu diesem Zeitpunkt die Tafelhofstraße und erklärte der 23-Jährigen, dass sie dort nicht parken dürfe. Im Verlauf des Gesprächs forderte der 29-Jährige die Autofahrerin mehrmals auf, sich bei ihm für das Parkverhalten zu entschuldigen. Da die 23-Jährige dies ablehnte, geriet der Radfahrer derart in Rage, dass er auf die Windschutzscheibe des Fahrzeugs spuckte und gegen den Außenspiegel schlug. Hierdurch entstand Sachschaden in Höhe von circa 100 Euro. Erst eine alarmierte Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd konnte die Situation beruhigen. Der 29-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und der Beleidigung strafrechtlich verantworten. Die Autofahrerin wurde wegen des Parkens auf der Sperrfläche verwarnt.


Mit Pfefferspray zur Flucht verholfen

NÜRNBERG. Am Mittwochnachmittag (02.12.2020) beobachtete ein Mitarbeiter eines Discounters im Nürnberger Stadtteil Kleinreuth h. d. Veste einen bislang unbekannten Ladendieb. Als er den Mann festhalten wollte, wurde er von einem zweiten Täter mit Pfefferspray angegriffen. Die Polizeiinspektion Nürnberg-West sucht nach Zeugen. Der Unbekannte betrat gegen 14:30 Uhr das Geschäft in der Cuxhavener Straße und nahm sich diverse Nahrungsmittel aus den Regalen. Ein Mitarbeiter des Ladens beobachtete, wie der Mann anschließend das Geschäft verließ, ohne für die Waren zu bezahlen. Er nahm die Verfolgung auf und konnte den mutmaßlichen Dieb schnell stellen. Vor dem Geschäft wurde der Angestellte jedoch plötzlich von einem zweiten Täter mit Pfefferspray ins Gesicht gesprüht, woraufhin beide die Flucht ergriffen. Der Mitarbeiter erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen.

Die beiden bislang unbekannten Männer können wie folgt beschrieben werden:

   - Etwa 50 Jahre alt; etwa 1,70m groß; Glatze/kaum Haare; trug eine
     dunkelblaue Jacke;
   - Etwa 35 - 40 Jahre alt; etwa 1,85m groß; schlank; trug dunkle 
     Kleidung und eine dunkle Mütze

Die Polizeiinspektion Nürnberg-West hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 6583 – 0 zu melden.




Mutmaßlicher Ladendieb drohte mit Spritze

NÜRNBERG. Am Mittwochnachmittag (02.12.2020) bedrohte in der Nürnberger Innenstadt ein mutmaßlicher Ladendieb einen Angestellten mit einer Spritze. Der 35-Jährige konnte festgenommen werden. Gegen 15:00 Uhr beobachtete eine Angestellte eines Bekleidungsgeschäfts in der Vorderen Sterngasse einen Mann, welcher sich offenbar auffällig verhielt. Als der Mann das Geschäft verließ, stellte die Angestellte fest, dass ein Schal im Wert von circa 25 Euro entwendet wurde. Kurze Zeit später lief der zunächst Unbekannte in Begleitung einer Frau, welche den entwendeten Schal trug, erneut an dem Geschäft vorbei. Daraufhin verfolgte ein weiterer Angestellter den Mann und stellte ihn in der Königstraße zur Rede. Der mutmaßliche Ladendieb bedrohte den Angestellten mit einer Spritze und flüchtete mit seiner weiblichen Begleitung in die Innenstadt. Gegen 16:00 Uhr wurde der 35-Jährige zusammen mit seiner weiblichen Begleitung in einem Bekleidungsgeschäft in der Fußgängerzone auf frischer Tat betroffen, als die beiden versuchten weitere Bekleidungsartikel zu entwenden. Die alarmierte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte konnte den Mann vor Ort festnehmen und den zuvor entwendeten Schal sicherstellen. Der 35-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des räuberischen Ladendiebstahls strafrechtlich verantworten.


Reifen beschädigt und anschließend Tasche gestohlen

NÜRNBERG. Am Montagnachmittag (30.11.2020) beschädigten Unbekannte die Reifen eines Transporters auf dem Parkplatz eines Baumarktes in der Leyher Straße und entwendeten anschließend Wertgegenstände aus dem Fahrzeug. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Gegen 15:00 Uhr befand sich der spätere Geschädigte mit seinem Fahrzeug auf dem Parkplatz der Firma Obi in der Leyher Straße. Hier stellte der Fahrer fest, dass Unbekannte den Reifen seines VW Crafters mittels eines spitzen Gegenstandes beschädigt hatten. Als der 41-Jährige daraufhin den Reifen wechselte, nutzte offensichtlich ein ebenfalls unbekannter Täter die Gelegenheit und entwendete die im Innenraum abgestellte Tasche des Mannes, in der sich u. a. Ausweispapiere, Kreditkarten sowie Bargeld befanden. Der ortsunkundige Geschädigte verständigte daraufhin die Polizei und erstattete Anzeige. Die Nürnberger Kriminalpolizei geht derzeit davon aus, dass beide Taten möglicherweise in Zusammenhang stehen. Zeugen, denen im Bereich des Parkplatzes verdächtige Personen aufgefallen sind, die sich in verdächtiger Weise an dem Fahrzeug zu schaffen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Hausfassade beschmiert

NÜRNBERG. Im Zeitraum von Montagnachmittag (30.11.2020) bis Dienstagabend (01.12.2020) beschmierten Unbekannte eine Hausfassade im Nürnberger Stadtteil Gostenhof. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Im genannten Zeitraum schmierten Unbekannte politische Parolen (unter anderem eine Sichel mit Hammer) mit schwarzer Farbe an die Hausfassade eines Imbisses am Nürnberger Veit-Stoß-Platz. Auch ein an der Örtlichkeit befindlicher Stromkasten wurde beschmiert. Der hierdurch entstandene Sachschaden wird auf mindestens 5000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.


Mann trat in schamverletzender Weise im Schlossgarten auf

ERLANGEN. Ein bislang unbekannter Mann trat gestern (30.11.2020) in schamverletzender Weise im Erlanger Schlossgarten auf. Die Kriminalpolizei nimmt Hinweise zur Identität des Mannes entgegen. Eine Passantin bemerkte den unbekannten Mann gegen 15:45 Uhr, als dieser in der Parkanlage offensichtlich sexuelle Handlungen an sich vornahm. Von zu Hause verständigte die Frau die Polizei, die den Mann allerdings nicht mehr antreffen konnte. Personenbeschreibung: Ca. 60 Jahre alt, ca. 180 cm groß, athletische Figur, westeuropäisches Erscheinungsbild, 3-Tage-Bart, bekleidet mit blauer Jacke, führte einen kleinen Hund -mutmaßlich grauer Terrier- an der Leine. Die Kriminalpolizei Erlangen hat die Ermittlungen wegen des Verdachts einer exhibitionistischen Handlung aufgenommen und sucht weitere Zeugen des Vorfalls. Hinweise werden unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegengenommen.




Rentner verwechselt Gas- und Bremspedal 

Schwabach. Am Montag, 30.11.2020, gegen 11.50 Uhr, verwechselte ein 83-jähriger Autofahrer auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums Am Falbenholzweg Gas- und Bremspedal beim
Einparken in eine Parkbucht. Statt zu bremsen gab dieser Vollgas, schob dabei den vor ihm geparkten Pkw zur Hälfte aus der Parkbucht und touchierte auch noch ein rechts daneben geparktes Fahrzeug. Das Auto des Unfallverursachers war derart beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von mindestens 5500 Euro. Die Schwabacher Polizei wird die Führerschein stelle über den Vorfall in Kenntnis setzen. Es gilt zu prüfen, ob der betagte Kraftfahrer generell noch zum Führen von Kraftfahrzeugen geeignet ist.




Exhibitionist am Jägersee in Feucht aufgetreten

FEUCHT. Am Samstagnachmittag (28.11.2020) trat ein bislang unbekannter Mann zwei Frauen im Bereich des Jägersees in Feucht in schamverletzender Weise gegenüber. Die Kriminalpolizei Schwabach ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Die Frauen waren gegen 16:00 Uhr am Jägersee spazieren, als sich der unbekannte Mann von hinten annäherte. Als sich eine der Frauen umdrehte, zeigte sich der Mann ihr in schamverletzender Weise. Das Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 zu melden.

Der Unbekannte kann wie folgt beschrieben werden:

Etwa 40 Jahre alt; etwa 1,70 m groß; rundes Gesicht; trug einen schwarzen Sportanzug mit einem hellen Streifen am Bein, eine schwarze Mütze sowie eine schwarze Umhängetasche.


Kriminalpolizei Erlangen sucht Zeugen nach Einbrüchen

ERLANGEN. Nach zwei Einbrüchen, die Ende vergangener Woche in Erlangen stattgefunden haben, bittet die Kriminalpolizei Erlangen um Zeugenhinweise. Im Stadtteil Büchenbach brach ein unbekannter Täter von Donnerstag auf Freitag (26./27.11.2020) in ein Schreibwarengeschäft ein, in der Innenstadt stieg ein Einbrecher von Samstag auf Sonntag (28./29.11.2020) in eine Gaststätte ein. In das Schreibwarengeschäft in der Büchenbacher Dorfstraße drang der Täter in der Zeit zwischen 19:00 Uhr (Do) und 06:15 Uhr (Fr) ein. Hierzu hebelte er die Eingangstür des Ladens auf. Derzeit ist noch ungeklärt, ob der Unbekannte aus dem Schreibwarengeschäft, das auch als Lottoannahmestelle und Paketshop dient, Wertgegenstände entwendet hat. Der entstandene Sachschaden schlägt mit rund 1000 Euro zu Buche. Beamte der Kriminalpolizei Erlangen führten eine Spurensicherung am Tatort durch. Die Gaststätte in der Goethestraße suchte zwischen 13:30 Uhr (Sa) und 13:00 Uhr (So) ebenfalls ein Einbrecher heim. Hier waren drei Spielautomaten das Ziel des Täters. Insgesamt dürfte er bei dem Aufbruch mehrere tausend Euro Bargeld erbeutet haben. Die Tatortarbeit führten in diesem Fall Beamte des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken durch. Das Erlanger Kommissariat für Einbruchsdelikte übernimmt in beiden Fällen die weiteren Ermittlungen und sucht Zeugen. Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen an den beiden Tatorten nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegen.




Alkoholisierter Pkw-Fahrer verursacht Verkehrsunfall und leistet Widerstand

STEIN. Beamte der Polizeiinspektion Stein wurden am frühen Samstagmorgen (28.11.2020) zu einem Verkehrsunfall in die Krottenbacher Straße gerufen. Bei der Unfallaufnahme kamen noch weitere Verstöße zu Tage. Gegen 02:45 Uhr meldeten sich Zeugen bei der Polizei und teilten mit, dass sich ein Pkw überschlagen haben und in einem Feld neben der Krottenbacher Straße liegen soll. Bei dem Eintreffen der Polizeistreife standen zwei Personen neben dem Fahrzeug, bei denen es sich, wie sich herausstellte, um die beiden Insassen handelte. Die beiden Männer hatten bereits die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen abmontiert. Ein durchgeführter Alkoholtest des Fahrers ergab einen Wert von über 1,2 Promille. Bei der weiteren Kontrolle stellten die Polizeibeamten fest, dass die Kennzeichen zum einen für einen anderen Pkw ausgegeben und außerdem als gestohlen gemeldet worden waren.

Der Fahrer des Pkw, ein 19-jähriger Mann, wurde zunehmend aggressiv und äußerte im Laufe der Kontrolle, dass er eine Schusswaffe dabei haben soll. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizeibeamten tatsächlich eine Schreckschusswaffe im Hosenbund des Mannes auf. Im weiteren Verlauf leistete der 19-Jährige Widerstand gegen die Polizeibeamten. Mit unmittelbarem Zwang wurde er fixiert und festgenommen. Aufgrund seines Gesundheitszustandes musste der 19-Jährige durch den Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gefahren werden. Der 18-jährige Mitfahrer wurde durch den Unfall ebenfalls leicht verletzt. Gegen den 19-Jährigen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Er muss sich u. a. wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, einem Verstoß nach dem Waffengesetz sowie diverser verkehrsrechtlicher Verstöße verantworten.




Polizeibeamten angegriffen und verletzt

NÜRNBERG. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost mussten sich am Freitagabend (27.11.2020) mit einem aggressiven 20-jährigen Mann beschäftigen. Bei seiner Gewahrsamnahme griff er einen Polizeibeamten tätlich an. Eine Zeugin rief die Polizei und teilte mit, dass sie sich Sorgen um einen jungen Mann mache. Dieser soll offensichtlich stark alkoholisiert sein und könne seinen Weg nach ihrer Einschätzung nicht mehr alleine fortsetzen. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost nahm sich des Mannes an und traf ihn in der Schmausenbuckstraße an. Wie die Zeugin schilderte, war der Mann, der sichtlich alkoholisiert war, bereits in ein Gebüsch gefallen und wäre beinahe auf die Fahrbahn geraten.

Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von weit über zwei Promille. Außerdem ergaben sich Hinweise, dass der 20-Jährige möglicherweise unter Drogeneinfluss stehen soll. Daher sollte der 20-Jährige aufgrund seines Gesundheitszustandes medizinisch begutachtet werden, woraufhin der Rettungsdienst verständigt wurde. Während der Behandlung verließ der 20-jährige plötzlich den Rettungswagen und drohte auf die Straße zu laufen. Beim Versuch, den Mann zu überzeugen, sich behandeln zu lassen, wurde er zunehmend aggressiver und schlug mehrfach nach einem der eingesetzten Polizisten. Ein Faustschlag traf einen Polizeibeamten im Gesicht. Der Polizist erlitt leichte Verletzungen. Nur mit großer Kraftaufwendung konnte der Mann fixiert werden. Erst danach war es möglich, den 20-Jährigen zu beruhigen und in ein Krankenhaus zu fahren. Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren u. a. wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ein.




Flüchtlinge kletterten auf Baustelle aus Lkw

HERZOGENAURACH. In Herzogenaurach (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) griff die Polizei gestern Nachmittag (26.11.2020) fünf mutmaßliche Flüchtlinge auf. Die fünf minderjährigen Männer hatten sich zuvor im Laderaum eines Lkw aufgehalten. Um kurz nach 14:00 Uhr meldeten Arbeiter einer Baustelle in der Hinteren Gasse, dass fünf junge Männer aus einem Lkw geklettert seien, der dort zu diesem Zeitpunkt eine Anlieferung durchführte. Im Zuge einer eingeleiteten Fahndung konnte eine Streife der Polizeiinspektion Herzogenaurach die fünf Männer etwa 30 Minuten später in der Ohmstraße aufgreifen. Bei einer ersten Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich bei ihnen mutmaßlich um minderjährige Flüchtlinge handelt, die aus Afghanistan stammen. Die Beamten nahmen die fünf jungen Männer in Gewahrsam und brachten sie in einer Aufnahmeeinrichtung in Zirndorf (Lkrs. Fürth) unter. Die Klärung der Umstände ihrer Einreise bzw. Einschleusung ist nun Aufgabe des zuständigen Fachkommissariats bei der Nürnberger Kriminalpolizei.




Zwei Tatverdächtige nach räuberischer Erpressung am Aufseßplatz festgenommen

Am späten Donnerstagnachmittag (26.11.2020) bedrohten zwei zunächst unbekannte Täter einen 19-jährigen Passanten am Aufseßplatz. Die Polizei nahm kurz darauf zwei Tatverdächtige fest. Gegen 18:30 Uhr hielt sich der 19-Jährige in der Verteilerebene der U-Bahnanlage am Aufseßplatz auf und lief in Richtung U-Bahn. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam ein zunächst unbekannter Täter auf ihn zu und bedrängte den jungen Mann. Unter massiver Gewaltandrohung forderten der Angreifer und ein zwischenzeitlich hinzugekommener weiterer Täter den jungen Mann auf, u. a. sein Mobiltelefon, Bargeld und weitere Wertgegenstände auszuhändigen, was dieser schließlich auch tat. Anschließend flüchteten beide Täter mit ihrer Beute im Wert von einigen hundert Euro. Der 19-Jährige blieb körperlich unverletzt. Die Einsatzzentrale Mittelfranken wurde verständigt und leitete sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach den beiden flüchtigen Tätern ein. Im Zuge derer konnten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte zwei Personen antreffen, auf die die Personenbeschreibung zutraf. Beim Erblicken der Streife flüchteten die beiden Männer. Die Polizeibeamten nahmen sofort die Verfolgung auf und konnten die beiden Tatverdächtigen (32, 35 Jahre) einholen und festnehmen. Ein Tatverdächtiger (35) stürzte während seiner Flucht und zog sich hierbei leichte Verletzungen zu. Bei einer Durchsuchung fanden die Polizisten Teile der mutmaßlichen Beute. Außerdem führte der 35-Jährige weiteres mutmaßliches Diebesgut mit sich. Die Ermittlungen diesbezüglich dauern derzeit noch an. Der 32-Jährige beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten fortwährend. Gegen beide Beschuldigte wurden Ermittlungsverfahren u. a. wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung eingeleitet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird der 32-Jährige, der erst kurz zuvor aus der Haft entlassen wurde, im Laufe des Tages dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der über die Haftfrage entscheidet.




Mutmaßliche Glücksspielrunde aufgelöst

NÜRNBERG. Am Donnerstagabend (26.11.2020) erhielt die Polizeiinspektion Nürnberg-Ost eine Mitteilung über den Betrieb in einer Gaststätte in Nürnberg Glockenhof. Bei der darauffolgenden Kontrolle stießen die Beamten auf eine mutmaßliche Glücksspielrunde. Der Polizei war am Abend Betrieb in der Gaststätte in der Scheurlstraße gemeldet worden. Nachdem auch Beamte der Nürnberger Polizei vor Ort regen Personenverkehr feststellen konnten, wurde das Lokal einer Kontrolle unterzogen. Im Gastraum trafen die Beamten insgesamt elf Personen im Alter von 26 bis 56 Jahren an – allesamt aus verschiedenen Haushalten. Darüber hinaus stellten die Polizisten diverse Spielutensilien sowie bei den anwesenden Personen mehrere tausend Euro Bargeld fest – beides deutete nach ersten Ermittlungen darauf hin, dass mutmaßlich ein unerlaubtes Glücksspiel veranstaltet wurde. Gegen die Beteiligten leiteten die Beamten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Veranstaltung bzw. Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel ein. Zudem müssen sie sich wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz verantworten.


Renitenter Ladendieb ging auf Detektiv los

NÜRNBERG. Am frühen Donnerstagabend (26.11.2020) bebobachtete der Ladendetektiv eines Bekleidungsgeschäftes in der Nürnberger Innenstadt einen mutmaßlichen Ladendieb auf frischer Tat. Als der Mann nach kurzer Flucht gestellt wurde, ging dieser auf den Detektiv los. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahmen den 25-Jährigen fest. Der Zeuge hatte den mutmaßlichen Dieb bereits gegen 17:00 Uhr in einem Bekleidungsgeschäft in der Ludwigstraße beobachtet, wie er sich im Verkaufsbereich ein Kleidungsstück überzog und den Laden anschließend verließ, ohne für die Ware zu bezahlen. Der Detektiv nahm die Verfolgung auf und konnte den Mann mit Hilfe eines Passanten schnell stellen. Hierbei wehrte sich der 25-Jährige und schlug dem Ladendetektiv ins Gesicht, wodurch dieser leicht verletzt wurde. Eine hinzugerufene Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte konnte den Mann schließlich festnehmen. Gegen den 25-Jährigen leiteten die Polizisten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls ein. Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernommen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag. Der Mann wird im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.




Rentner von falscher Putzfrau bestohlen

NÜRNBERG. Gestern Vormittag (26.11.2020) hat eine unbekannte Frau unter Vorspiegelung falscher Tatsachen einen 88-jährigen Senior bestohlen. Gegen 09:00 Uhr klingelte die unbekannte Frau an der Wohnung des Rentners im Stadtteil Neuröthenbach und gab sich als Putzfrau eines Pflegedienstes aus. Da der Mann von einem Pflegedienst betreut wird, öffnete er und ließ die Frau in die Wohnung. Als die vermeintliche Putzfrau nach einer dreiviertel Stunde wieder die Wohnung verlassen hatte, meldete sich sein Pflegedienst und kündigte eine Mitarbeiterin an, die demnächst zum Putzen vorbeikäme. Daraufhin wurde der 88-Jährige stutzig und entdeckte, dass aus einer Schublade einige hundert Euro Bargeld fehlen. Die angebliche Putzfrau kann nur vage beschrieben werden. Sie soll etwa 45 Jahre alt und ca. 165 cm groß gewesen sein.


Einbrüche in Kleingartenanlagen

SCHWAIG. In einer Kleingartenanlage in der Haimendorfer Straße in Schwaig b. Nürnberg wurden am Donnerstag, 26.11.2020, zwei Einbrüche in Gartenhäuser gemeldet. Hierbei konnten mehrere beschädigte Türen festgestellt werden. Es wurden Benzingeneratoren und diverses Werkzeug entwendet. Der Gesamtentwendungsschaden wird auf 4.500 Euro und der Sachschaden auf insgesamt 950 Euro geschätzt. Ferner wurde im Rahmen der polizeilichen Aufnahme festgestellt, dass der Schrankenarm an der Zufahrt zur gesamten Gartenanlage mutmaßlich gewaltsam geöffnet wurde, da ein Schrankarm Beschädigungen aufweist. Zudem wurden die Türen des Vereinsheims der Gartenanlage durch den bislang unbekannten Täter angegangen und beschädigt. Der Tatzeitraum kann bislang nicht eingegrenzt werden. Unter 09123/94070 können Zeugenhinweise an die Polizei Lauf a. d. Pegnitz gerichtet werden.




Kaugummiautomaten-Diebe festgenommen

NÜRNBERG. Am Mittwochabend (25.11.2020) riss ein 33-jähriger Mann in Gibitzenhof gleich vier Kaugummiautomaten aus der Verankerung und flüchtete mit seiner Beute. Er konnte noch in Tatortnähe festgenommen werden. Gegen 22:45 Uhr hörte eine Zeugin in der Morsestraße ein lautes Krachen. Sie konnte dann beobachten, wie eine männliche Person die vier Kaugummiautomaten, die sich in einem Aufsteller am Straßenrand befanden, herausriss und flüchtete. Die Zeugin verständigte die Polizei, welche den Tatverdächtigen noch in der Nähe des Tatorts antraf. Der 33-Jährige hatte drei der vier (kleinen) Automaten noch bei sich. Den vierten konnte er offensichtlich nicht mehr tragen, dieser wurde wenige Meter vom Tatort zerbrochen auf dem Boden aufgefunden. Insgesamt entstand durch die Tat ein Vermögensschaden von rund 500 Euro. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und auf Grund seines physisch und psychisch auffälligen Zustandes in ein Krankenhaus gebracht. Da der 33-Jährige keinen festen Wohnsitz hat, wurde durch die Staatsanwaltschaft Haftantrag gestellt. Er wird heute (26.11.2020) dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.




Einbruch in Schule

NÜRNBERG. Unbekannte Täter brachen in der Nacht von Dienstag (24.11.2020) auf Mittwoch (25.11.2020) in die Jakob-Muth-Schule in Schweinau ein. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen der Tat. Die Einbrecher hebelten mehrere Fenster zum Innenhof des Schulgeländes auf und gelangten so in das Gebäude in der Waldaustraße. Hier durchwühlten sie mehrere Räume und entwendeten nach bisherigem Kenntnisstand mindestens drei dienstliche Mobiltelefone. Ob noch weitere Gegenstände gestohlen wurden wird derzeit ermittelt. Der durch die Täter verursachte Sachschaden dürfte sich auf etwa 15.000 Euro belaufen. Beamte des Kriminaldauerdienstes führten die Spurensicherung vor Ort durch. Die weiteren Ermittlungen werden vom Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei geführt. In diesem Zusammenhang suchen die Beamten nach Zeugen. Personen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Schule wahrgenommen haben, oder Hinweise auf den oder die Täter geben können, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Unter der Rufnummer 0911 2112-3333 werden Hinweise telefonisch entgegengenommen.


Randale in Obdachlosenunterkunft

ERLANGEN. Am Mittwoch gegen 13 Uhr wurden mehrere Polizeistreifen zu einer Obdachlosenunterkunft in Büchenbach beordert. In der Unterkunft wurde ein Randalierer mitgeteilt. Ein 25-Jähriger Tatverdächtiger -und selbst Bewohner der Unterkunft- wurde zunächst nicht angetroffen. Der Mann ergriff noch vor dem Eintreffen der Polizei die Flucht. Der 25-Jährige bedrohte im Vorfeld einen Mitbewohner. Ob dabei ein Messer zum Einsatz kam, ist derzeit noch unklar. Im Nachgang attackierte der Mann einen weiteren Bewohner und schlug diesen gegen das Bein.
Zu guter Letzt demolierte der 25-Jährige sein eigenes Zimmer. Türen wurden eingeschlagen und Heizkörper von der Wand gerissen. Etwa gegen 14 Uhr wurde der Gesuchte in der Bayernstraße angetroffen. Der 25-Jährige hatte dort Streit mit einem Passanten. Nachdem sich der Mann auch gegenüber den Polizisten aggressiv verhielt, wurde er von den Beamten fixiert. Dem Renitenten wurden Handfesseln angelegt. Der 25-Jährige befand sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahezustand. Auf Veranlassung der Ordnungsbehörde wurde der Mann in einer Fachklinik untergebracht. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. In der Unterkunft entstand Sachschaden. Gegen den Tatverdächtigen wurden Strafverfahren wegen Bedrohung, Körperverletzung und
Sachbeschädigung eingeleitet.




Seniorin stirbt nach Unfall in Erlangen 

ERLANGEN. Ein Verkehrsunfall mit einer zunächst schwerverletzten Seniorin ereignete sich am Mittwochabend des (14.10.2020) gegen 18.45 Uhr in der Gebbertstraße. Als die 82-Jährige auf Höhe der AntonBrucker-Straße die Fahrbahn überqueren wollte, wurde sie frontal von einem Transporter erfasst. Die Rentnerin wurde dabei mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Durch den Rettungsdienst wurden nach am Unfallort schwerste Verletzungen diagnostiziert. Die Seniorin erlitt mehrere Knochenbrüche sowie Platzwunden. Die Verletzte wurde stationär in einem
Krankenhaus aufgenommen, wo sie nun in der Spätfolge gestorben ist.  Am Verursacherfahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von rund 2.000,- Euro. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Gegen die 49-Jährige Fahrerin wurde indes ein Verfahren wegen fährlässiger Körperverletzung eingeleitet. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nach Unfallzeugen – diese werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Erlangen unter der Telefonnummer 09131/760-114 in Verbindung zu setzen.




Rentner fährt gegen geparktes Auto und überschlägt sich

LEINBURG. Am Dienstag, 24.11.2020, um 08:50 Uhr, befuhr ein 71-jähriger Toyota-Fahrer aus Fahrtrichtung Diepersdorf kommend die Hauptstraße in Leinburg. Aus bislang
ungeklärter Ursache stieß er gegen einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Audi A4. Durch den Aufprall wurde dieser über den Gehweg geschoben und beschädigte eine angrenzende Mauer. Der Pkw des 71-Jährigen kam durch den Zusammenstoß ins Schleudern, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Toyota-Fahrer musste verletzt vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 31.800 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Freiwilligen Feuerwehren Leinburg und Diepersdorf waren zur Bergung sowie Absicherung und Reinigung der Unfallstelle vor Ort.




Grablichter und Pflanzen von Gräbern gestohlen

FEUCHT. Im Tatzeitraum 22.11.2020, 11:15 Uhr, bis 24.11.2020, 10:00 Uhr, wurden auf dem Friedhof in der Schwabacher Straße von einem unbekannten Täter von mehreren Gräbern Grablichter und Pflanzen entfernt und auf einem anderen Grab abgelegt. Zeugen, die im oben genannten Zeitraum Beobachtungen gemacht haben, möchten sich bitte mit der Polizeiinspektion Altdorf, Telefonnummer (09187) 9500-0, in Verbindung setzen.


Autoaufbrecher auf der Flucht

FÜRTH. Zwei junge Männer versuchten in der Nacht von Montag auf Dienstag (23./24.11.2020) in Fürth-Poppenreuth einen Pkw aufzubrechen. Durch einen Anwohner (38) gestört gingen sie flüchtig. Der 38-Jährige beobachtete kurz nach 02:00 Uhr die zwei Unbekannten, wie sie sich Zutritt zur Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses in der Roseggerstraße nähe Einmündung Weigmannstraße verschafften. Bei dem Versuch, einen dort abgestellten Mercedes aufzubrechen, sprach sie der Zeuge an und versuchte noch einen der Täter aufzuhalten. Beiden gelang jedoch mit vor dem Haus bereitgestellten Fahrrädern die Flucht in Richtung Stadtgrenze. Eine Streife der Polizeiinspektion Fürth nahm den Sachverhalt auf. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken sicherte Spuren vor Ort. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kripo Fürth. Zeugen, die im Vorfeld der Tat oder bei der Flucht des Duos Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.

Beschreibung Täter 1:

Etwa 190 cm groß, schlank, südländisch Typ, bekleidet mit grauem Kapuzenpullover mit Kapuze über dem Kopf gezogen, Jogginghose, trug blaue Einweg OP-Maske

Beschreibung Täter 2:

Etwa 170 cm groß, schlank, südländischer Typ, bekleidet mit schwarz/brauner Lederjacke, Jogginghose, trug ein Cap




Erlangen: 19-Jähriger randaliert in der Innenstadt

ERLANGEN. Am Montag gegen 22 Uhr kam es zunächst in einer Gaststätte in der Halbmondstraße zu einer Sachbeschädigung. Ein 19-Jähriger und sein Begleiter forderten in einer Gaststätte Alkohol. Als dies vom Wirt aufgrund der derzeit geltenden Vorschriften verneint wurde, drehte der 19-Jährige förmlich durch. Er riss ein Verkehrsschild vor dem Laden aus der Verankerung und
schlug damit das Schaufenster der Gaststätte ein. Im Anschluss flüchtete der junge Mann in Richtung Bahnhof. Dort angekommen trat er grundlos gegen einen Pkw. Passanten schritten ein und hielten den Randalierer bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeistreifen fest. Ein Passant wurde dabei durch einen Schlag ins Gesicht leicht verletzt. Der Heranwachsende stand nicht unerheblich unter Alkoholeinfluss – ein Alkoholtest bescheinigte einen Wert von 1,6 Promille. Der 19-Jährige wurde in Polizeigewahrsam genommen. Es wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet. Die verständigte Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den Polizeibekannten. Ob der junge Mann den Weg ins Gefängnis antreten muss, obliegt der abschließenden Entscheidung eines Richters.


Einbrecher in Erlangen 

ERLANGEN. Über das vergangene Wochenende (20. – 23.11.2020) brachen unbekannte Täter in das Büro einer Einrichtung in Alterlangen ein. Die Kriminalpolizei Erlangen bittet um Zeugenhinweise. Die Unbekannten verschafften sich im Zeitraum von Freitagnachmittag (20.11.2020) bis Montagfrüh (23.11.2020) vermutlich über ein Fenster im Erdgeschoss Zutritt zu dem Gebäude am Erlenfeld. Die Täter durchwühlten ein Büro und entwendeten unter anderem wenige Euro Bargeld. Das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen und bittet Zeugen, welche in dem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken zu melden.




Sperrmüll in Brand gesetzt

NÜRNBERG. Bereits am Mittwoch den 11.11.2020 gerieten in Nürnberg Steinbühl als Sperrmüll abgelegte Matratzen in Brand. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd geht von einer Brandlegung aus und sucht nach Zeugen. Die Matratzen waren in der Okenstraße abgelegt und gerieten gegen 22:45 Uhr in Brand. Das Feuer griff anschließend auf einen danebenstehenden Altglascontainer sowie eine Litfaßsäule über. Der Altglascontainer wurde durch den Brand vollständig zerstört. Die Nürnberger Feuerwehr war im Einsatz und löschte das Feuer. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Die Beamten gehen davon aus, dass das Feuer zumindest fahrlässig verursacht wurde. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 9482 – 114 zu melden.


Bei Wohnungsdurchsuchung rund ein Kilo Marihuana sichergestellt 

NÜRNBERG. Am Donnerstag (19.11.2020) stellten Beamte des Rauschgiftkommissariats der Nürnberger Kriminalpolizei bei einer Wohnungsdurchsuchung im Stadtteil Steinbühl eine größere Menge Drogen sicher. Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl. Im Zuge von Ermittlungen geriet ein 21-Jähriger in den Fokus der Kriminalpolizei. Der junge Mann war verdächtig, mit Drogen zu handeln. Der Verdacht erhärtete sich zunehmend, sodass schließlich ein Durchsuchungsbeschluss erlassen und am Donnerstag vollzogen wurde. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen in der Wohnung des 21-Jährigen in der Ackerstraße, bei denen auch Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei eingesetzt waren, stellten die Polizeibeamten rund ein Kilogramm Marihuana, einige hundert Gramm Haschisch, sowie Bargeld und weitere Beweismittel sicher. Der 21-Jährige wurde festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde er am Freitag (20.11.2020) dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Den 21-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln.




Scheunenbrand greift auf Wohnhaus über

SCHWABACH.  Gestern  Abend (23.11.2020) kam es zu einem schadensträchtigen Brand im Schwabacher Gemeindeteil Oberbaimbach. Nachdem aus zunächst unbekannter Ursache eine Scheune in Brand geraten war, griffen die Flammen in der Folge auch auf das angrenzende Wohnhaus über.

Die Bewohner des betroffenen Anwesens hatten um kurz nach 17:00 Uhr einen Brand in der angrenzenden Scheune bemerkt und das Gebäude unverletzt verlassen können. Die alarmierte Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, konnte im Zuge der eingeleiteten Löscharbeiten allerdings nicht mehr verhindern, dass die Flammen auch auf das benachbarte Wohnhaus übergriffen. Nach aktuellem Ermittlungsstand sind durch das Feuer keine Personen verletzt worden. Der entstandene Sachschaden dürfte hingegen immens sein und sich nach ersten Schätzungen im hohen sechsstelligen Bereich bewegen.

Insgesamt waren am Brandort rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst tätig. Nachdem das offene Feuer zwischenzeitlich gelöscht werden konnte, führt die Feuerwehr auf dem betroffenen Anwesen derzeit eine Brandwache durch, um den erneuten Ausbruch eines Feuers zu verhindern. Diese Maßnahmen werden voraussichtlich bis in die Morgenstunden andauern. Die Ermittlungen zur Brandursache werden vom Fachkommissariat der Kriminalpolizei Schwabach übernommen, eine Begehung des Brandortes ist bislang nicht möglich.




Inflagranti: Einbrecher attackiert Polizisten

ZIRNDORF. Gestern Abend (23.11.2020) nahmen Polizeibeamte in Wilhermsdorf (Lkrs. Fürth) drei Männer fest. Diese stehen in dringendem Verdacht, Teil einer Einbrecherbande zu sein. Gegen 18:30 Uhr kam es in der Hauptstraße von Wilhermsdorf zum Zugriff der Einsatzkräfte. Das mittelfränkische Fachkommissariat für Bandenkriminalität hatte bereits seit geraumer Zeit Ermittlungen gegen die drei Tatverdächtigen (Alter 28, 29 und 32) geführt. Diese stehen in dringendem Verdacht, in den frühen Abendstunden des heutigen Tages (23.11.2020) einen Einbruch im Wilhermsdorfer Ortsteil Altkatterbach begangen zu haben. Zum Zeitpunkt der Festnahme waren die drei Tatverdächtigen in einem VW Golf unterwegs. Der 28-jährige Fahrer des Pkw versuchte hierbei zunächst, sich mit samt seinem Fahrzeug gewaltsam aus der Festnahmesituation zu befreien. Hierbei verletzte er einen Polizeibeamten, der anschließend zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Zudem beschädigte der Tatverdächtige bei dem Fluchtversuch ein geparktes Fahrzeug.

Letztlich konnten alle drei Tatverdächtigen von den Einsatzkräften festgenommen werden. Bei dem Einsatz gegen das mutmaßliche Einbrechertrio unterstützten Beamte des Polizeipräsidiums Unterfranken die mittelfränkischen Ermittler. Beamte der Verkehrspolizei Fürth stellten im Anschluss am Festnahmeort eine beweiskräftige Unfallaufnahme sicher. Im Zuge der ersten Maßnahmen beschlagnahmten die Kriminalbeamten das Fahrzeug des Trios. Nach erster Prüfung können die darin aufgefundenen Gegenstände dem heutigen Einbruch zugeordnet werden. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte gegen die Festgenommenen zwischenzeitlich Haftantrag. Sie werden im Laufe des morgigen Tages (24.11.2020) einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Derweil laufen die Ermittlungen des Fachkommissariats gegen die mutmaßliche Einbrecherbande weiter.




Gelddiebstahl aus Kastenwagen

NÜRNBERG. Ein bislang Unbekannter entwendete am Samstagmorgen (21.11.2020) in Nürnberg Reichelsdorf Bargeld aus einem Kastenwagen. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls. Gegen 07:45 Uhr stand der weiße Mercedes-Benz Sprinter einer Bäckereikette in der Eichstätter Straße/Ecke Straßenäckerweg. Während sich der Fahrer (45) noch in der Filiale aufhielt, drang der Unbekannte in das Führerhaus ein und stahl Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd nahm den Sachverhalt auf. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken kam zu Spurensicherung vor Ort. Die weitergehenden Ermittlungen übernimmt das Fachkommissariat der Nürnberger Kripo. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 entgegen.


Einbruch in Lagerraum

STEIN. Unbekannte Täter brachen in der vergangenen Woche in einen Lagerraum in der Hauptstraße ein und entwendeten Werkzeug. Die Polizei sucht Zeugen. Im Zeitraum zwischen Mittwoch, 18.11.2020 und Sonntag, 22.11.2020, hatten der oder die unbekannten Einbrecher die Tür zu dem Lagerraum im Hinterhof des Anwesens aufgebrochen und Baumaschinen und Werkzeuge im Wert von mehreren tausend Euro entwendet. Die Fürther Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet eventuelle Zeugen, die in den vergangenen Tagen in Tatortnähe verdächtige Personen beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Altkleidercontainer aufgebrochen

STEIN. Am Samstagabend (21.11.2020) hatten zwei zunächst unbekannte Männer in der Schillerstraße einen Altkleidercontainer aufgebrochen und Bekleidung entwendet. Beide Tatverdächtige konnten festgenommen werden. Gegen 21:20 Uhr wurden die beiden Unbekannten von Zeugen dabei beobachtet, wie sie aus dem aufgebrochenen Container Kleidung zusammensammelten und in eine nahegelegene Pension brachten. Eine verständigte Polizeistreife konnte in dem Zimmer der besagten Männer dann etliche Frauenkleider auffinden und auch Werkzeug, das zum Aufbruch des Containers gedient haben könnte. Die mutmaßlichen Diebe verwickelten sich bezüglich der Herkunft der Kleider immer mehr in Widersprüche und wurden dann zur Vernehmung und Anzeigenaufnahme zur Polizeiinspektion gebracht. Die beiden 30- und 45-jährigen Tatverdächtigen erwartet nun eine Anzeige wegen besonders schweren Falls des Diebstahls.


Versuchter Einbruch in Juwelierladen

STEIN. Kurz vor Mitternacht versuchten Unbekannte am Freitag (20.11.2020) in einen Juwelierladen in der Hauptstraße einzubrechen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum zwischen 23:30 Uhr und 23:45 Uhr versuchten unbekannte Einbrecher die Scheiben des Geschäfts mit einem Vorschlaghammer einzuschlagen. Die gepanzerten Scheiben hielten den Schlägen aber stand und es gelang den Tätern nicht ins Ladeninnere einzudringen. So flüchteten sie unerkannt, ließen den Hammer jedoch am Tatort zurück. An den beiden gesprungenen Glasscheiben entstand Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro. Die Fürther Kripo hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die zur Tatzeit Verdächtiges beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




AfD Büro mit linken Parolen beschmiert

NÜRNBERG. Am vergangenen Wochenende (20. – 22.11.2020) sprühten unbekannte Täter u.a. mehrere Schriftzüge auf die Fassade eines Bürogebäudes in der Nürnberger Innenstadt. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum zwischen Freitag (20.11.2020) 14:00 Uhr und Sonntag (22.11.2020) 15:00 Uhr sprühten die Unbekannten mehrmals u. a. die Schriftzüge „Nazis raus“ auf die Fassade und den Eingangsbereich des Bürogebäudes am Willy-Brandt-Platz 10, in welchem sich u. a. das Parteibüro der AfD befindet. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 1.000 Euro geschätzt. Das Fachkommissariat für politisch motivierte Sachbeschädigung hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die im relevanten Zeitraum verdächtige Personen beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Hundebesitzer schlägt zu

SCHNAITTACH. Am 22.11.2020, 13:40 Uhr, kam es im Bereich des Wanderparkplatzes Wolfshöhe in Schnaittach, zu einem Streit zwischen zwei Hundebesitzern. Hierbei schlug der Unbekannte dem 24-jährigen mit der Faust ins Gesicht, sodass dieser zu Boden fiel. Anschließend folgte ein weiterer Faustschlag in den unteren Rückenbereich und der Täter verließ die Tatörtlichkeit. Bei ihm handelt es sich um eine ca. 30-jährige, männliche Person, ca. 180 cm groß, von kräftiger Statur, mit sehr kurz rasiertem Haar. Er trug zum Tatzeitpunkt eine graue Jogginghose und eine orange Jacke. Zudem führte er zwei Schäferhunde mit sich und war in Begleitung einer weiblichen Person, welche nicht an der Tat beteiligt war. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Lauf a. d. Pegnitz unter
09123/94070 entgegen.


Aggressiver Mann nach Sachbeschädigung festgenommen

NÜRNBERG. Nachdem ein 31-Jähriger am Freitagabend (20.11.2020) in Nürnberg-Eibach den Außenspiegel eines geparkten Fahrzeugs abgetreten hatte, wurde er durch den Geschädigten verfolgt und festgehalten. Der Inhaber des Fahrzeugs wurde hierbei leicht verletzt. Gegen 20:00 Uhr trat der 31-Jährige grundlos gegen den rechten Außenspiegel des in der Mittagstraße geparkten Wohnmobils (Camper) und beschädigte diesen. Dies wurde durch den Inhaber beobachtet, der die Verfolgung des nun Flüchtenden aufnahm. Als er den Mann auf seine Tat ansprach, schlug dieser unvermittelt in Richtung des Geschädigten. Dieser konnte ausweichen und hielt den Beschuldigten mit Hilfe eines weiteren Zeugens bis zum Eintreffen der Streife fest. Am Boden liegend biss der 31-Jährige sein Gegenüber in den Oberarm. Auch der eintreffenden Streife gegenüber verhielt er sich äußerst aggressiv. Er konnte nur unter Anwendung unmittelbaren Zwangs gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden. Der Beschuldigte erlitt ebenfalls leichte Verletzungen in Form von Schürfwunden. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 2000 Euro. In der Dienststelle wurde bei dem deutlich alkoholisierten Mann auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme durchgeführt. Er muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und vorsätzlicher Körperverletzung verantworten.




Autos in Lauf beschädigt

LAUF. Bereits am Mittwoch, 18.11.2020, in  ser Zeit von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr, wurde in der Pegnitzstraße in Lauf a. d. Pegnitz ein grauer Pkw der Marke Skoda, Typ Fabia, durch Unbekannte an der rechten Fahrzeugseite mutwillig zerkratzt. Das Fahrzeug war während des genannten Tatzeitraumes ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand abgestellt. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 500,- € geschätzt. Zeugen des Vorfalles werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Lauf a. d. Pegnitz unter Telefon 09123/9407-0 zu melden.

In der Zeit von Mittwoch, 18.11.2020, 17:00 Uhr, bis Donnerstag, 19.11.2020, 11:00 Uhr, ist in der Flachsstraße ein brauner Pkw der Marke Nissan, Typ Quashqai, ebenfalls durch einen unbekannten Täter an der rechten Fahrzeugseite vorsätzlich zerkratzt worden. Der Pkw war während des Tatzeitraumes ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand abgestellt. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 3000,- €. Auch in diesem Fall nimmt die PI Lauf  a. d. Pegnitz sachdienliche Hinweise zur Ermittlung des Täters unter Telefon 09123/9407-0 entgegen.




Junge Fahrraddiebe überführt

ERLANGEN. In der Nacht von Freitag auf Samstag, gegen Mitternacht, stellten Beamte der Erlanger Polizei mehrere junge Männer fest, die sich im Bereich des Neustädter Kirchenplatzes auffällig
herumtrieben. Die Beamten konnten im Folgenden beobachten, wie drei der Männer die Schlösser von vier versperrten Fahrrädern abrissen und mit den Fahrrädern versuchten in verschiedene Richtungen zu flüchten. Doch weit kamen sie nicht. Durch das schnelle Eingreifen der Beamten konnten alle drei Personen einige Straßen weiter vorläufig festgenommen werden. Bei den Dieben handelte es sich um zwei 16-Jährige und einen 18-Jährigen Erlanger. Die Fahrräder konnten sichergestellt werden. Es wird nun ermittelt, wem die entwendeten Fahrräder gehören. Solange werden sie bei der Polizei verwahrt. Gegen die drei jungen Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen schweren Fahrraddiebstahls eingeleitet.




Brand in Einfamilienhaus

HAGENBÜCHACH. Heute Vormittag (20.11.2020) kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Brand in einem Einfamilienhaus in Hagenbüchach. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Kurz nach 09:30 Uhr wurde das Feuer im Keller des Hauses im Rosenweg gemeldet. Die eingesetzten Feuerwehrkräfte konnten wegen der starken Rauchentwicklung nur unter schwerem Atemschutz in das Haus vordringen. Mittlerweile sind (Stand: 12:00 Uhr) noch immer etwa 70 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren Bräuersdorf, Hagenbüchach, Wilhermsdorf und Neustadt/Aisch vollauf beschäftigt, das Feuer gänzlich abzulöschen. Zwei Hausbewohner erlitten eine leichte Rauchgasintoxikation und wurden vorsorglich zur Untersuchung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.Nach ersten Schätzungen wird sich der entstandene Schaden mindestens im sechsstelligen Bereich bewegen. Beamte der Ansbacher Kriminalpolizei kommen vor Ort und übernehmen die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache.


Unbekannte entwendeten Minibagger von Baustelle in Kapsdorf

ABENBERG (RH). Wie mit Meldung 1220 vom 04.09.2020 berichtet, hatten in der Nacht vom 02. auf 03.09.2020 Unbekannte versucht, einen Minibagger von einer Baustelle im Abenberger Ortsteil Kapsdorf (Lkrs. Roth) zu entwenden. Ein Tatverdächtiger konnte nun ermittelt werden. Die Täter hatten einen Minibagger in einen weißen Kleintransporter geladen und waren auf einem Feldweg nördlich von Kapsdorf auf unbefestigtem Grund stecken geblieben. Daraufhin hatten die Diebe das Fahrzeug samt Bagger zurückgelassen, die Kennzeichen abmontiert und waren geflüchtet. Aufgrund intensiver Spurensicherung der Schwabacher Kriminalpolizei konnte nun anhand eines Fingerspurentreffers ein 49-jähriger polnischer Staatsbürger als Tatverdächtiger identifiziert werden. Der mutmaßliche Dieb ist derzeit jedoch unbekannten Aufenthalts.




Pkw erfasste Fußgänger

OFFENHAUSEN (LAU). Am Donnerstag, 19.11.2020, um 19:20 Uhr, befuhr ein 32-jähriger VW-Fahrer die Kreisstraße 5 in Fahrtrichtung Engelthal und wollte an der Einmündung in Richtung Schrotsdorf nach links abbiegen. Hierbei übersah er einen querenden 59-jährigen Fußgänger und erfasste diesen. Der Fußgänger wurde zur Abklärung seiner Verletzungen vom Rettungsdienst in
ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 2.000 Euro.


Mutmaßlichen Drogenhändler festgenommen

NÜRNBERG. Am Donnerstagvormittag (19.11.2020) nahmen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd einen 24-jährigen mutmaßlichen Drogenhändler in der Nürnberger Südstadt fest. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag. Gegen 10:00 Uhr wurde ein 24-jähriger Mann am Aufseßplatz einer Personenkontrolle unterzogen, da er keinen Mund-Nasen-Schutz trug. Im Verlauf der Kontrolle fanden die Beamten bei dem Mann mehrere einzeln verpackte Rauschgift-Konsumeinheiten (vermutlich Heroin) und einen dreistelligen Geldbetrag auf. Aufgrund der Gesamtumstände begründete sich der Verdacht, dass der 24-Jährige, welcher bereits mehrfach wegen ähnlicher Delikte in Erscheinung getreten ist, mit Betäubungsmittel handelt. Der 24-jährige Wohnsitzlose wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird er nun dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.




Mehrere Einbrüche 

ERLANGEN. Im Verlauf des Donnerstags (19.11.2020) brachen unbekannte Täter in zwei Erlanger Wohngebäude ein. Die Kriminalpolizei Erlangen ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum von 13:30 Uhr bis Mitternacht brachen die bislang Unbekannten in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Würzburger Ring ein. Die Täter schlugen die Scheibe einer Balkontür ein und verschafften sich so Zugang zu der Wohnung. Nach bisherigem Ermittlungsstand haben die Unbekannten aus der Wohnung nichts gestohlen. Es entstand jedoch ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Der zweite Einbruch geschah im Zeitraum von 19:15 Uhr bis 22:10 Uhr. Hier drangen unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus im Ebracher Weg ein. Der Entwendungsschaden kann hier noch nicht beziffert werden. Auch in diesem Fall entstand ein erheblicher Sachschaden von rund 1.000 EUR. Am Freitag (20.11.2020) brachen unbekannte Täter in ein Mehrfamilienhaus in Erlangen-Bruck ein und entwendeten Schmuck. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum von 09:30 Uhr bis 22:30 Uhr drangen Unbekannte über Hebeln der Balkontür in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Aufseßstraße ein. Sie durchwühlten Schränke in mehreren Zimmern der Wohnung und entwendeten Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro sowie andere Gegenstände. Nachdem der Wohnungsinhaber nach Hause gekommen war und den Einbruch bemerkt hatte, verständigte er die Polizei. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Spurensicherung vor Ort. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei geführt. In allen drei Fällen ermittelt das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.

HEILSBRONN. Unbekannte Täter brachen am (18.11.2020) in den Nachmittagsstunden in ein Einfamilienhaus in Neuendettelsau und in eine Wohnung in Heilsbronn ein. Die Polizei sucht Zeugen. Im Zeitraum zwischen 15:15 Uhr und 18:30 Uhr drangen der oder die unbekannten Einbrecher in die Erdgeschoßwohnung eines Mehrfamilienhauses in der Hirschlachstraße in Heilsbronn ein. Über ein aufgehebeltes Wohnzimmerfenster gelangten die Täter ins Innere und durchwühlten sämtliche Räume. Mit erbeutetem Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro flüchteten die Einbrecher unerkannt. Etwa zur gleichen Zeit, zwischen 16:30 Uhr und 17:30 Uhr, hatten ebenfalls unbekannte Einbrecher ein Fenster eines Einfamilienhauses in der Ziegelhüttenstraße in Neuendettelsau aufgehebelt und waren so ins Innere eingedrungen. Vermutlich wurden der oder die Täter durch die nach Hause kommenden Bewohner gestört und flüchteten unverrichteter Dinge. Außer einem Sachschaden von etwa 300 Euro am Fenster war nach bisherigen Erkenntnissen kein Entwendungsschaden entstanden. Unbekannte Täter brachen am Freitag (20.11.2020) in ein Einfamilienhaus in Heilsbronn (Lkrs. Ansbach) ein. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen der Tat. Die Unbekannten verschafften sich offenbar im Zeitraum zwischen 10:00 Uhr und 19:45 Uhr über Hebeln der Terrassentür Zugang zu dem Einfamilienhaus in der Ringstraße. Im Anwesen wurden mehrere Räume durchwühlt und Schmuck im Wert von rund 1000 Euro entwendet. Ob weitere Wertsachen entwendet wurden, muss derzeit noch geklärt werden. An der Terrassentür entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die Spurensicherung am Tatort. Die weiteren Ermittlungen werden vom Einbruchskommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei geführt. Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang um Hinweise.  Die Ansbacher Kripo hat die Ermittlungen in allen drei Fällen übernommen und bittet Zeugen, die in den jeweiligen Straßen zu den genannten Zeiten verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Brand in holzverarbeitendem Betrieb

WILBURGSTETTEN. Heute Nachmittag (19.11.2020) brach aus noch ungeklärter Ursache in einem holzverarbeitenden Betrieb in Wilburgstetten (Lkrs. Ansbach) ein Brand aus. Die Kriminalpolizei ermittelt. Gegen 13:30 Uhr löste in dem Betrieb in der Industriestraße eine Brandmeldeanlage durch ein Feuer in einer Fertigungshalle und in einem Silo aus. Etwa 100 eingesetzte Feuerwehrkräfte aus Wilburgstetten, Dinkelsbühl, Sinnbronn, Mönchsroth und Illschwang konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und in der Fertigungshalle ablöschen. Auch der Brand im Silo war gegen 15:00 Uhr gelöscht. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden keine Personen verletzt. Der entstandene Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen in den sechsstelligen Bereich bewegen. Beamte des zuständigen Fachkommissariats der Ansbacher Kripo haben die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen.


Bandenmäßiger Handel mit Heroin

NÜRNBERG. Bereits im Jahr 2018 wurde durch das Kriminalfachdezernat 4 der Nürnberger Kriminalpolizei ein Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit bandenmäßigem Heroinhandel geführt, was zu teils hohen Haftstrafen führte. Auf Grund neuer Anhaltspunkte auf einen schwunghaften Heroinhandel wurde das Ermittlungsverfahren wieder aufgenommen. Wie im Rahmen einer Pressekonferenz im Dezember 2018 dargestellt, führten umfangreiche Ermittlungen des Rauschgiftkommissariats der Nürnberger Kriminalpolizei rund um den Nürnberger Hauptbahnhof seit Mitte 2016 zu über 200 Ermittlungsverfahren gegen 135 Beschuldigte. Es wurden mehrere Kilogramm Heroin, Opium und Marihuana sowie eine größere Menge Bargeld sichergestellt. Trotz der damaligen Verurteilungen zu teils hohen Haftstrafen lagen Anfang 2019 neue Anhaltspunkte dahingehend vor, dass sich erneut iranische Folgegruppierungen gebildet haben, die einen schwunghaften Handel mit Heroin im Stadtgebiet Nürnberg betreiben.

Innerhalb des nun neu aufgenommenen Ermittlungsverfahrens „Perser/3“, wurden durch das Kommissariat 44 der Nürnberger Kriminalpolizei umfangreiche operative Maßnahmen durchgeführt. Hierdurch konnte erreicht werden, dass zum einen die örtlichen Täterstrukturen ermittelt, zum anderen auch bundesweite Erkenntnisse zu Lieferwegen von Betäubungsmitteln gewonnen werden konnten. Im Großraum Nürnberg wurden bis heute gegen 70 Personen Ermittlungsverfahren eingeleitet; hiervon wurden 32 Personen inhaftiert. Ein Großteil der Beschuldigten wurde zwischenzeitlich zu mehrjährigen Haftstraften von bis zu 9 Jahren verurteilt.

Beim Vollzug einer Vielzahl an Durchsuchungsbeschlüssen wurden insgesamt 2,8 kg Heroin sowie weitere unterschiedliche Betäubungsmittel in geringen Mengen sichergestellt. Hervorzuheben ist hier auch die überdurchschnittlich hohe Qualität des Heroins mit einem Wirkstoffgehalt von über 60 Prozent. Die Haupttäter wurden im Ergebnis mit Handel von insgesamt mindestens 20 kg Heroin belastet. Weiterhin resultierten aus dem Verfahrenskomplex des Fachkommissariats mehrere bundesweite Ermittlungsverfahren, in deren Zusammenhang das Fachkommissariat für Betäubungsmitteldelikte des PP Frankfurt / Main bei einem Beschuldigten 14 kg Heroin sicherstellen konnte. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass dem Fachkommissariat der Kriminalpolizei durch zeitintensive und akribische Ermittlungsarbeit ein bedeutsamer Schlag gegen die Nürnberger Rauschgiftszene gelungen ist.




Aufdringliche Spendensammlerin wurde handgreiflich

NÜRNBERG. Am Samstagnachmittag (14.11.2020) kontrollierten Mitarbeiterinnen der Stadt Nürnberg eine 60-jährige Frau, die in der Breiten Gasse aufdringlich um Geld bettelte. Bei der Kontrolle griff sie eine der Mitarbeiterinnen tätlich an. Gegen 17:15 Uhr fiel den beiden Mitarbeiterinnen die 60-Jährige auf, da sie immer wieder Passanten ansprach und aufdringlich um Geld anbettelte. Bei der Kontrolle forderten die Mitarbeiterinnen die Frau auf, den mutmaßlichen Bettelerlös auszuhändigen. Die 60-Jährige ergriff daraufhin die Flucht. Hierbei griff sie eine der beiden Kontrolleurinnen tätlich an, indem sie nach ihr schlug bzw. trat. Auf der Flucht warf sie das mutmaßlich erbettelte Geld weg. Die Mitarbeiterin wurde durch den Angriff nicht verletzt. Gegen die 60-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren u. a. wegen tätlichen Angriffs auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, eingeleitet.




Zeugenaufruf nach LKW-Aufbruch

NÜRNBERG. Am frühen Montagmorgen (16.11.2020) brachen Unbekannte einen Lastkraftwagen in der Nürnberger Innenstadt auf. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Der weiße Lastkraftwagen der Marke Daimler Atego war im Zeitraum von 04:30 Uhr bis 07:00 Uhr auf einem Parkplatz im Bereich des Nürnberger Hauptbahnhofs geparkt. Unbekannte verschafften sich in diesem Zeitraum durch das Überdrehen des Türschlosses Zugang zu dem Fahrzeug und entwendeten mehrere Hundert Euro Bargeld. Hierdurch entstand Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Einbruch in Schulgebäude in Fürth

FÜRTH. Bislang unbekannte Täter brachen am vergangenen Wochenende (13.-16.11.2020) in die Hans-Böckler-Schule ein. Die Kriminalpolizei Fürth bittet um Hinweise zum Tatgeschehen. Die Einbrecher nutzten die Zeit zwischen 18:30 Uhr (Fr) und 05:00 Uhr (Mo), um in das Schulgebäude in der Fronmüllerstraße einzudringen. Hierbei öffneten sie gewaltsam ein Fenster, um in die Räumlichkeiten der Schule einzusteigen. Bei dem Einbruch erbeuteten die Täter nach aktuellen Erkenntnissen Bargeld sowie mehrere EDV-Geräte. Der Sachschaden, den die Täter verursacht haben, wird auf mindestens 1000 Euro beziffert. Beamte der Spurensicherung untersuchten die Tatörtlichkeit. Die weiteren Ermittlungen werden vom Fachkommissariat für Eigentumsdelikte geführt. In diesem Zusammenhang suchen die eingesetzten Beamten nach Zeugen. Personen, die im Verlauf des vergangenen Wochenendes verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Hans-Böckler-Schule wahrgenommen haben, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Unter der Rufnummer 0911 2112-3333 werden Hinweise telefonisch entgegengenommen.


Falsche Spendensammler betrügen blinden Senioren

NÜRNBERG. Die Gutmütigkeit eines betagten Mannes nutzten Unbekannte schamlos aus. In der Woche zwischen 27. und 31. Oktober baten sie in Katzwang um eine Spende für eine gemeinnützige Organisation. Anschließend nutzten sie die Kreditkartendaten des blinden Geschädigten für betrügerische Abbuchungen. Bei einem Discounter in der Katzwanger Hauptstraße sprach ein Unbekannter den Geschädigten an. Angeblich würde er für eine gemeinnützige Organisation Geld sammeln. Diese würde sich um behinderte Menschen kümmern. Da der angesprochene Senior selbst blind war, hatte er Mitleid und ließ sich zu einer Spende überreden. Allerdings eröffnete der Betrüger ihm nun, dass er kein Bargeld annehmen dürfe. Die Spende könne er nur mittels Kreditkarte annehmen. Tatsächlich händigte der Senior ihm seine Kreditkarte aus und unterschrieb auf einer angeblichen Spenderliste. Der unbekannte Tatverdächtige schob die Karte in ein Lesegerät und kopierte dabei offensichtlich auch die Kreditkartendaten. Einige Tage später bemerkte der Senior, dass mit seinen Kreditkartendaten missbräuchlich Bezahlvorgänge durchgeführt worden waren.

Die Polizei sucht nun Zeugen, denen im Tatzeitraum verdächtige Spendensammler in Katzwang aufgefallen sind:

   - Wer wurde vor dem Discounter-Markt in der Katzwanger Hauptstraße
     ebenfalls angesprochen und um Spenden gebeten?
   - Wer wurde insbesondere gebeten oder aufgefordert, eine Spende 
     mittels Kartenzahlung zu leisten?
   - Wer hat den Betrug am blinden Senioren bemerkt und kann Angaben 
     zum Täter machen?

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken nimmt unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 alle Zeugenhinweise entgegen.




Taschendieb bestiehlt Rentnerin

NÜRNBERG. Am Samstagnachmittag (14.11.2020) stahl ein Unbekannter im Nürnberger Stadtteil Galgenhof einer Seniorin deren Geldbörse aus einer Einkaufstasche. Die Polizei sucht nun Zeugen der Straftat. Gegen 13:15 Uhr war die Geschädigte vom Einkaufen zu ihrer Wohnung in der Dallingerstraße zurückgekehrt. Um die Eingangstüre zum Gebäude aufzusperren, stellte sie die Einkaufstasche kurz ab. Diesen Moment nutzte ein unbekannter Mann und stahl den braunen Geldbeutel der Seniorin, der in der Tasche lag. Anschließend fuhr der Dieb mit einem Fahrrad in Richtung der Herz-Jesu-Kirche in der Humboldtstraße davon. Die Geschädigte bemerkte noch einen weiteren Mann, der die Tat möglicherweise absicherte.

Der Taschendieb wurde von der Geschädigten folgendermaßen beschrieben:

   - Alter zwischen 20 und 30 Jahren
   - ca. 165 cm groß
   - west-/nordeuropäisch
   - kurze Haare
   - schwarze Jacke, weißer Pulli, blaue Jeans
   - schwarzes Mountainbike mit auffällig silbernen Felgen

Den möglichen Mittäter beschrieb die Frau folgendermaßen:

   - südländischer Typ
   - schwarze Jacke, schwarze Jeans

Nur wenige Minuten später hob der Dieb mit der EC-Karte der Geschädigten am Geldautomaten in einer Bank in der Allersberger Straße einen größeren Betrag ab. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Diebstahl oder anschließende Geldabhebung beobachtet haben oder denen die beiden Männer im Tatzeitraum in der Dallingerstraße bzw. Allersberger Straße aufgefallen sind. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken nimmt unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 alle Zeugenhinweise entgegen.




Unter Vorwand Schmuck entwendet

NÜRNBERG. Am vergangenen Freitag (13.11.2020) verschafften sich Unbekannte unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung einer Rentnerin und entwendeten Schmuck und eine Goldmünze. Die Polizei sucht Zeugen. Zwei unbekannte Frauen klingelten an der Wohnung der Seniorin in der Bernstädter Straße und gaben vor, ihre Küche kaufen zu wollen. Als die beiden Damen nach einem Gespräch wieder gegangen waren, stellte die Rentnerin fest, dass aus ihrem Schlafzimmer ein Ring und eine Goldmünze im Gesamtwert von mehreren hundert Euro fehlen.

Die beiden unbekannten Frauen werden wie folgt beschrieben:

   - Etwa 40 Jahre, ca. 160 cm groß und trug einen grauen Mantel
   - Etwa 45 Jahre, ca. 155 cm groß, trug einen Rock mit Leggins, 
     eine Stoffjacke und einen Schal

Die Nürnberger Kripo bittet um Zeugenhinweise an den Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Spektakulärer Fall von Fahrzeugaufbrüchen

HÖCHSTADT/AISCH. Der Geschäftsführer der Firma eines Wohnmobilanbieters hatte die Polizei am Samstagnachmittag (14.11.2020) informiert, dass auf seinem Gelände im Medbacher Weg mehrere Wohnmobile beschädigt worden waren. Zeugen werden gesucht. An einer Vielzahl von Fahrzeugen waren die Dreiecksscheiben zunächst aufgehebelt und dann eingedrückt worden. Anfängliche Ermittlungen ergaben, dass lediglich zwei minderwertige Radios sowie ein Radio-/Navigationsgerät entwendet wurden. Da dies jedoch mit der Vielzahl der angegangen Fahrzeuge nicht in Einklang zu bringen war, erfolgte eine genauere Überprüfung der Verkaufsfahrzeuge. Hierbei wurde dann festgestellt, dass an allen Fahrzeugen die Injektoren der Einspritzanlage professionell ausgebaut wurden. Die Täter gelangten zunächst über die eingedrückte Scheibe in den Fahrzeuginnenraum und entriegelten dort die Motorhaube. Nach dem Ausbau der Injektoren wurde die Motorblockabdeckung wieder eingebaut, sodass die Veränderung von außen nicht sofort feststellbar war.

Die Täter mussten bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (12./13.11.2020) in einer mehrstündigen Aktion an den rund 35 Fahrzeugen hantiert haben. Der Gesamtschaden der Injektoren beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 80.000 Euro. Die Beschädigungen an den Wohnmobilen auf rund 60.000 Euro. Die Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




 Ladendieb festgenommen

STEIN. Am Samstagnachmittag (14.11.2020) versuchte ein 28-Jähriger, Werkzeuge im Wert von mehreren Hundert Euro in Stein (Lkrs. Fürth) zu stehlen. Der Mann konnte festgenommen werden. Gegen 15:30 Uhr beobachtete ein Angestellter eines Baumarkts in Stein einen Mann, welcher mehrere Werkzeuge in eine Tasche steckte. Als der Mann den Kassenbereich passierte ohne die Waren im Wert von knapp 900 Euro zu bezahlen, sprach ihn der Angestellte an und verständigte die Polizei. Die alarmierte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Stein nahm den Mann vorläufig fest. Bei der Durchsuchung des 28-Jährigen fanden die Beamten zudem eine kleine Menge Betäubungsmittel auf. Der 28-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Diebstahls und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.


Zwei verletzte Motorradfahrer nach Verkehrsunfall

Simmelsdorf. Am Sonntag, 15.11.2020, gegen 14:10 Uhr, ereignete sich auf der Kreisstraße zwischen Großengsee und Winterstein ein Verkehrsunfall. Ein 55-jähriger Motorradfahrer kam nach ersten Erkenntnissen aufgrund eines Fahrfehlers von der Fahrbahn ab und rutschte anschließend in den daneben befindlichen Graben. Er und seine 56-jährige Sozia wurden bei dem Sturz leicht verletzt und mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht. An dem Motorrad, welches abgeschleppt werden musste, entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 4.000 Euro. Die Kreisstraße
wurde kurzzeitig durch die Feuerwehren Hüttenbach und Großengsee gesperrt werden.


Brand in Mehrfamilienhaus

ERLANGEN. In einem Mehrfamilienhaus in der Naturbadstraße brach am späten Freitagabend (13.11.2020) ein Feuer aus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.Gegen 22:40 Uhr war aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer in der Küche im 1.Obergeschoß des Anwesens ausgebrochen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen aus dem Küchenfenster bereits Flammen und es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Die Bewohner waren bereits selbständig aus dem Haus ins Freie geflüchtet. So waren keine Personen verletzt worden. Die Erlanger Feuerwehr konnte das Feuer schnell ablöschen. Der entstandene Sachschaden wird sich nach ersten Schätzungen auf etwa 100.000 Euro belaufen. Die Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus können derzeit nicht mehr betreten werden und so wurden alle Bewohner zunächst in einem nahegelegenen Gasthof untergebracht. Beamte des zuständigen Fachkommissariats der Erlanger Kripo haben die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.




Schwerer Verkehrsunfall auf der B 14 bei Ottensoos

Am Freitag, 13.11.2020, befuhr gegen 15 Uhr ein 79-jähriger Mann aus Schnaittach mit seinem Leichtkraftrad die B 14 von Lauf Richtung Reichenschwand. Zwischen dem Bräunleinsberg und
Reichenschwand kam er aus noch unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem Pkw eines entgegenkommenden 35-jährigen Hersbruckers. Der Kradfahrer zog sich bei dem Unfall starke Kopfverletzungen zu und musste mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Erlangen geflogen werden. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Die Fahrbahn war in beide Richtungen bis ca. 18 Uhr gesperrt; die Verkehrsmaßnahmen wurden durch die Feuerwehren aus Ottensoos, Rüblanden, Reichenschwand und Altensittenbach durchgeführt.


Angeblicher Arzt erschleicht Mietvertrag

NÜRNBERG. Am Donnerstagvormittag (12.11.2020) gelang es, einen mutmaßlichen Einmietbetrüger in der Nürnberger Innenstadt festzunehmen. Der 21-Jährige gab sich zuvor als Arzt aus. Der 21-Jährige besichtigte eine Wohnung in der Nürnberger Innenstadt und gab an, dass er als Internist in einem Krankenhaus arbeiten würde. Hierzu legte er einen Arbeitsvertrag vor, welcher ein Gehalt von über 6000 Euro auswies. Der 21-Jährige bekam den Zuschlag für die Wohnung und bezog diese am Montag (09.11.2020). Der Vermieter wurde allerdings misstrauisch und stellte bei Recherchen fest, dass der 21-Jährige nicht bei dem angegebenen Krankenhaus angestellt ist. Daraufhin verständigte der Vermieter die Polizei. Im Verlauf der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei dem angeblichen Arbeitsvertrag um eine Totalfälschung handelte. Zudem ist der 21-Jährige bereits mehrfach wegen ähnlicher Delikte aufgetreten und kann keinen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen. Bei der Festnahme des Tatverdächtigen führte er eine Schreckschusspistole mit sich, ohne die dafür erforderliche Erlaubnis zu besitzen. Der Mann muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Einmietbetrugs, der Urkundenfälschung, eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und des Missbrauchs von Titeln verantworten. Der 21-jährige Wohnsitzlose wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.


Handtasche geraubt 

Neustadt/Aisch. Ein bislang Unbekannter hat Donnerstagmittag (12.11.2020) einer Frau (41) in Neustadt an der Aisch (Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) die Handtasche zusammen mit einer Einkaufstasche geraubt. Das Opfer zog sich dabei Verletzungen zu. Nach dem Einkaufen in einem Discounter war die 41-Jährige kurz nach 13:00 Uhr zu Fuß in der Ottostraße unterwegs, als sie unvermittelt von einem Unbekannten umgestoßen wurde. Der Täter entriss ihr die braune Umhängetasche und die Einkaufstüte des Discounters. Anschließend flüchtete er mit den erbeuteten Taschen. Darin befand sich neben persönlichen Gegenständen und etwas Bargeld auch unter anderem eine neu erworbene Akku-Bohrmaschine.

Täterbeschreibung:

Alter unbekannt, etwa 175-180 cm groß, trug eine Mund-Nasen-Maske, war mit einem schwarzen Adidas-Pullover und einem grauen Adidas-Käppi bekleidet.

Das Opfer verletzte sich beim Sturz im Gesicht, am Knie und an den Händen. Der Rettungsdienst kam zur Begutachtung vor Ort. Beamte der Polizeiinspektion Neustadt an der Aisch nahmen den Sachverhalt auf. Eine Fahndung nach dem Flüchtigen blieb ohne Erfolg. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Ansbach übernommen. In diesem Zusammenhang werden Zeugen, insbesondere ein kleiner Junge, der möglicherweise den Vorfall beobachtet hat, gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.




Zahlreiche Einbrüche in ganz Franken 

Baiersdorf. Am späten Freitagnachmittag (13.11.2020) brachen Unbekannte in eine Wohnung in Baiersdorf ein. Die Polizei sucht Zeugen. Im Zeitraum zwischen 17:00 Uhr und 20:00 Uhr hatten der oder die unbekannten Einbrecher ein Fenster im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses „In der Hut“ aufgehebelt und waren in die Wohnung eingedrungen. Dort durchwühlten sie Schränke und Schubläden in allen Zimmern. Anschließend flüchteten die Täter unerkannt. Ob etwas entwendet wurde ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Am Fenster entstand Sachschaden in Höhe von etwa 150 Euro. Die Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

KALCHREUTH. Am gestrigen Donnerstag (12.11.2020) machten sich bislang unbekannte Täter an Einfamilienhäusern in Kalchreuth und Heroldsberg (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) zu schaffen. Die Kriminalpolizei Erlangen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Der erste Vorfall ereignete sich im Zeitraum von 06:00 Uhr bis 17:30 Uhr in Heroldsberg. Der Eigentümer eines Hauses im Ödenberger Weg stellte unter anderem fest, dass Unbekannte ein Insektenschutzgitter von seiner Terrassentür entfernt hatten. In das Gebäude eingedrungen sind die Täter nach ersten Ermittlungen nicht. Der zweite Fall trug sich in Kalchreuth Am Grubfeld zu. Der Bewohner des Hauses stellte gegen 18:00 Uhr drei männliche Personen auf seinem Grundstück fest. Einer soll einen Schraubenzieher in der Hand gehalten haben. Als der Mann die Personen ansprach, flüchteten diese in Richtung des Kalchreuther Sportplatzes. Obwohl sofort eine umfangreiche Fahndung eingeleitet wurde, bei der auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz war, konnten die Männer nicht mehr angetroffen werden. Die Ermittler des Fachkommissariates der Erlanger Kriminalpolizei gehen in beiden Fällen davon aus, dass es sich um mögliche Einbrecher gehandelt haben könnte, die bei ihrer Tat erwischt wurden oder entsprechende Vorbereitungen getroffen haben. Die Beamten haben deshalb Ermittlungen eingeleitet und bitten Zeugen, die in dem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich an das Hinweistelefon des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken unter der Nummer 0911 2112 – 3333 zu wenden.

SCHNAITTACH. Am Donnerstagabend (12.11.2020) versuchten zwei bislang unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in Schnaittach (Lkrs. Nürnberger-Land) einzubrechen. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Ein Nachbar hatte gegen 18:15 Uhr Geräusche aus dem Garten des Hauses im Krähenwinkel wahrgenommen. Als er nachsah, konnte er zwei Personen in Richtung An der Lohmühle wegrennen sehen. Erst später stellte sich heraus, dass die beiden Unbekannten offenbar versucht hatten in das Einfamilienhaus einzudringen. Unter anderem befanden sich Hebelspuren an den Fenstern.

Die beiden Personen wurden von dem Zeugen wie folgt beschrieben:

   - etwa 23 Jahre alt; etwa 1,75m groß; schlank; kurze Haare; trug 
     dunkle Jeans und eine hellblaue Mundnasenbedeckung
   - etwa 23 Jahre alt; etwa 1,75m groß; schlank; kurze Haare; trug 
     dunkle Jeans, eine rot-braune Sweatjacke sowie eine hellblaue 
     Mundnasenbedeckung

Die Kriminalpolizei Schwabach hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, welche verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben – insbesondere die beiden oben beschriebenen Personen im genannten Zeitraum gesehen haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.



Kindergarteneinbrüche

Mittelfranken. Im Zeitraum zwischen September und Oktober 2020 brachen zunächst unbekannte Täter in verschiedene mittelfränkische Kindergärten ein. Die Nürnberger Kriminalpolizei konnte nun ein Duo ermitteln und Teile der Tatbeute sicherstellen. Beginnend Mitte September registrierte die Polizei in Mittelfranken eine auffällige Häufung von Einbrüchen in Kindergärten. Um in die Räume zu gelangen, schlugen die Einbrecher jeweils Fensterscheiben ein. Die Tatorte waren dabei über ganz Mittelfranken verteilt:

   - Zwischen 16.09. und 17.09. in einen Kinderhaus in Neunkirchen a.
     Sand. Hierüber berichtete unser Präsidium mit der Meldung 1305.
   - Zwischen 21.09. und 22.09. in einen Kindergarten in 
     Nürnberg-Altenfurt. Hierüber berichtete unser Präsidium mit der 
     Meldung 1339.
   - Zwischen 26.09 und 28.09. in einen Kindergarten in 
     Oberferrieden.
   - Zwischen 27.09. und 28.09. in eine Kindertagesstätte in 
     Büchenbach.
   - Zwischen 05.10. und 06.10. in eine Kindertagesstätte in 
     Rednitzhembach / Igelsdorf
   - Zwischen 09.10. und 11.10. in einen Kindergarten in Zirndorf
   - Zwischen 09.10. und 12.10. in einen Kindergarten in Roßtal
   - Zwischen 23.10. und 25.10. in zwei Kindergärten in Cadolzburg

Aus den Kindergärten stahlen die Einbrecher vor allem Notebooks, Digitalkameras, elektronische Geräte und Bargeld. Intensive Ermittlungen des mittelfränkischen Fachkommissariats für Bandenkriminalität ergaben Ansatzpunkte für die Tatbeteiligung eines Mannes, der schon mehrfach wegen Einbruchsdelikten angezeigt worden war. Der 33-Jährige war erst im Juli nach einer längeren Strafhaft aus dem Gefängnis entlassen worden. Wie die Kriminalpolizei herausfand, stand der Tatverdächtige in einem regen Kontakt mit einem 37-Jährigen aus Fürth. Auch dieser hatte schon eine Haftstrafe wegen Eigentumsdelikten verbüßt.

Die Ermittlungen der Polizei zeigten, dass die beiden Männer bereits in An- und Verkaufsläden Notebooks zum Verkauf angeboten hatten. Im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Kriminalbeamten Ende Oktober in der Wohnung des Fürthers mehrere Notebooks, elektrische Geräte und andere Gegenstände, die mutmaßlich aus der Tatbeute der Einbrüche stammten. Bei der Wohnungsdurchsuchung und anschließender Vernehmungen gaben die festgenommenen Einbrecher eine Tatbeteiligung zu. Die Männer erwartet jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen gewerbsmäßigen Diebstahls. Der geschätzte Entwendungsschaden liegt bei etwa 12.000 Euro. Der entstandene Sachschaden wird auf 14.000 Euro geschätzt. Die Zuordnung der sichergestellten Gegenstände wird die Nürnberger Kriminalpolizei noch einige Zeit beschäftigen.


Bargeld in Bankfiliale entwendet

RÖTHENBACH/PEG. Am Donnerstag, 05.11.2020, gegen 14:40 Uhr hob ein 24-Jähriger in einer Bankfiliale in der Rückersdorfer Straße in Röthenbach a. d. Pegnitz 40 Euro ab. In Gedanken ließ er das Bargeld im Automaten stecken. Von einem bislang Unbekannter wurde dieser Umstand festgestellt und das Bargeld wurde Bargeld entnommen. Zeugenhinweise werden durch die Polizei Lauf a. d. Pegnitz unter 09123/94070 entgegen genommen.




Flüchtlinge in Lastkraftwagen entdeckt

ERLANGEN. Am Dienstagmittag (10.11.2020) entdeckten Beamte der Erlanger Verkehrspolizei drei Personen im Laderaum eines Lastkraftwagens auf der BAB 3 bei Erlangen. Bei den Männern handelt es sich um Flüchtlinge. Gegen 12:30 Uhr nahm der Fahrer eines Lastkraftwagens während einer Pause an der Rastanlage Aurach-Nord Klopfgeräusche aus dem Laderaum wahr. Der Fahrer verständigte daraufhin die Polizei. Die eintreffende Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Erlangen stellte fest, dass die Verplombung des Anhängers beschädigt war. Zudem befanden sich drei Männer im Laderaum des Lastkraftwagens. Bei den Männern handelt es sich um Flüchtlinge, welche ersten Ermittlungen zufolge aus Afghanistan stammen. Die drei Männer wurden in eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge übergeben. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei führt nun die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen der Einreise.


Zeugenaufruf nach Wohnungseinbruch

ALTDORF. In der Nacht von Montag auf Dienstag (09./10.11.2020) brachen Unbekannte in eine Wohnung in Altdorf ein. Die Polizei sucht Zeugen. Im Zeitraum zwischen 19:00 Uhr am Montag und 08:00 Uhr am Dienstag hatten unbekannte Einbrecher das Balkonfenster an einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Wallensteinstraße eingeschlagen und waren in die Wohnräume eingedrungen. Dort durchwühlten der oder die Täter alle Zimmer und flüchteten anschließend unerkannt. Ob etwas entwendet wurde, muss vom Wohnungsinhaber noch festgestellt werden. Am Balkonfenster ist ein Sachschaden von etwa 150 Euro entstanden. Die Schwabacher Kripo hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Mehrere Schmierereien in der Nürnberger Innenstadt

NÜRNBERG. Unbekannte haben im Laufe der vergangenen Woche (02.-06.11.2020) in der Nürnberger Innenstadt mehrere Schmierereien mit mutmaßlichem Corona-Bezug angebracht. Die Kriminalpolizei Nürnberg ermittelt und bittet um Hinweise. Die Unbekannten beschmierten im Zeitraum zwischen Montag und Freitag den Durchgang am Kasemattentor mit einem Graffito. In schwarzer Farbe hinterließen sie hierbei an der Sandsteinmauer eine Parole mit Bezug zur Corona-Pandemie. Zudem konnten im Bereich um den Hauptmarkt mehrere Corona-Hinweisschilder der Stadt Nürnberg entdeckt werden, die von Unbekannten mit Hakenkreuzen in schwarzer Farbe besprüht worden sind. Der Tatzeitraum dürfte hier in der Zeit von Donnerstag auf Freitag liegen. In beiden Fällen hat das Staatsschutzkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten bitten um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen können sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 mit der Polizei in Verbindung setzen.

Im Zeitraum von Freitag (30.10.2020) bis Montag (09.11.2020) beschmierten Unbekannte ein Schulgebäude in der Nürnberger Gartenstadt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Im genannten Zeitraum brannten Unbekannte, möglicherweise mit einem Feuerzeug, Hakenkreuze und Buchstaben in einen Fensterrahmen einer Grundschule in der Regenbogenstraße. Zudem schmierten sie mit einer unbekannten Substanz ein Hakenkreuz an die Fassade des Anwesens. Der hierdurch entstandene Sachschaden wird auf circa 600 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Tatverdächtiger von zahlreichen Firmeneinbrüchen festgenommen

ANSBACH. Wie mehrfach berichtet, war in den genannten Zeiträumen in den letzten vier Wochen in mehrere Firmen und Büros im Ansbacher Stadtgebiet eingebrochen worden. Ein dringend Tatverdächtiger konnte jetzt festgenommen werden. Im Zeitraum von 24.09. bis 28.09.2020 war zunächst in ein Freizeitbad „Am Stadion“ eingebrochen worden. In der Nacht von 13. auf 14.10.2020 folgten dann Einbrüche in Firmen und ein Café im Ortsteil Eyb und von 26. auf 27.10. in verschiedene Firmen im Hohenzollernring. Schließlich kam es noch zu weiteren Einbrüchen vom 28. auf 29.10.2020. Betroffen waren hierbei ein Fitnessstudio in der Schalkhäuser Straße, ein Druckereigebäude in der Berghofstraße sowie ein Büro Am Reitzentrum.

Bei allen 13 momentan bekannten Einbrüchen wurden jeweils Fenster mit Steinen eingeworfen und dann meist geringere Bargeldbeträge aus Kassen und Schubläden entwendet sowie einige Laptops und Tablets. Der entstandene Sach- und Entwendungsschaden summiert sich bisher auf einige tausend Euro. Am vergangenen Freitag (06.11.2020) konnte nun ein 35-jähriger Tatverdächtiger festgenommen werden, nachdem er versucht hatte, Diebesgut aus den Einbrüchen zu verkaufen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurde bei dem 35-jährigen Ansbacher weiteres Diebesgut aufgefunden. Auf Antrag der Ansbacher Staatsanwaltschaft wurde gegen den mutmaßlichen Einbrecher Haftantrag gestellt. Ein Ermittlungsrichter hat unterdessen bereits einen Haftbefehl erlassen und der Tatverdächtige sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Zu den Taten hat er sich bislang nicht geäußert, doch prüft die Ansbacher Kriminalpolizei, ob ihm aufgrund des bei ihm aufgefundenen Diebesguts noch weitere Einbrüche zugeordnet werden können.




Tatverdächtiger nach Einbrüchen in Gartenhäuser festgenommen

FÜRTH. Beamte der Polizeiinspektion Fürth nahmen am Freitagnachmittag (06.11.2020) einen 45-jährigen Mann fest. Er steht im Verdacht, in mehrere Gartenhäuser in Fürth eingebrochen zu sein. Gegen 16:15 Uhr teilten Zeugen der Einsatzzentrale Mittelfranken mit, dass sie soeben einen Einbruch in ein Gartenhaus in der Cadolzburger Straße festgestellt haben und sich der mutmaßliche Täter noch dort befinden soll. Vor Ort trafen die alarmierten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Fürth den 45-Jährigen in einem Gartenhaus an und nahmen ihn vorläufig fest.

Da der Polizei in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder Einbrüche bzw. Einbruchsversuche in Gartenhäuser in Fürth gemeldet wurden, übernahm die Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Fürth die weiteren Ermittlungen. Nach derzeitigen Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass der 45-Jährige für rund ein Dutzend Einbrüche als Täter in Frage kommt. Auf Vorhalt gab der Tatverdächtige zu, für eine Vielzahl der ihm vorgeworfenen Fälle verantwortlich zu sein. Der Entwendungsschaden war jeweils relativ gering, jedoch entstand teils erheblicher Sachschaden von insgesamt einigen tausend Euro. Die Ermittlungen bzgl. möglicher weiterer Fälle dauern derzeit noch an.


Entwendeter Pkw sichergestellt 

NÜRNBERG. Wie berichtet, war in der Nacht vom 16. auf 17.10.2020 ein Pkw von Unbekannten aus dem Thumenberger Weg entwendet worden. Das Fahrzeug konnte nun sichergestellt und ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Der blaue Mazda CX 5 wurde am 06.11.2020 am ungarischen Grenzübergang zur Ukraine angehalten und kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass die Fahrzeugidentifikationsnummer verändert worden war und falsche Papiere vorgelegt wurden. Der Fahrer, ein 39-jähriger ukrainischer Staatsbürger, wurde noch vor Ort festgenommen.




Mutmaßliche Ladendiebe nach kurzer Flucht festgenommen

NÜRNBERG. Am Samstagnachmittag (07.11.2020) gelang zwei mutmaßlichen Ladendieben in einem Elektronikmarkt im Nürnberger Westen zunächst die Flucht. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West nahm die Männer kurz darauf in der Rothenburger Straße fest. Ein Mitarbeiter des Marktes konnte gegen 15:00 Uhr beobachten, wie ein 55-jähriger Mann das Geschäft in der Virnsberger Straße mit mehreren Laptops verließ, ohne diese zuvor an der Kasse bezahlt zu haben. Der Mitarbeiter verfolgte den Mann bis zu dessen Auto und stellte ihn zur Rede, woraufhin dieser die Laptops zunächst wieder aushändigte, anschließend jedoch flüchtete. Nachdem der Verkäufer die Polizei verständigte, fahndeten mehrere Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West nach dem flüchtigen Citroen. Als eine Streife das Fahrzeug kurz darauf in der Rothenburger Straße erblickte, stiegen zwei Männer aus und gingen zu Fuß davon. Die Polizisten holten den 55-Jährigen und seinen 48-jährigen Begleiter jedoch schnell ein und nahmen sie fest. Gegen Beide leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Ladendiebstahls ein. Nachdem die Sachbearbeitung beendet war, wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt.


Von der Fahrbahn abgekommen

ERLANGEN. Aufgrund medizinischer Probleme ist auf der A 3 letzte Nacht der Fahrer eines Lkw von der Fahrbahn abgekommen. Zum Stillstand kam er letztlich auf der Leitplanke.
Der 62 Jahre alte Kraftfahrer war mit seinem Lkw samt Anhänger heute um 02:10 Uhr auf der A 3 in Richtung Passau unterwegs. Nach der Anschlussstelle Erlangen-Tennenlohe wollte er wohl am Parkplatz „Weißer Graben“ abfahren. Er kam aber zwischen Hauptfahrbahn und Parkplatz in den Grünstreifen. Dort beschädigte er mehrere Felder der Leitplanke und einen Laternenmast. Das Fahrzeug kam auf der Leitplanke zum Stehen. Der Fahrer selbst wurde durch den Unfall nicht verletzt. Er machte aber auf die Polizeibeamten einen stark verwirrten Eindruck, so dass der Rettungsdienst hinzugezogen wurde. Dieser stellte medizinische Probleme fest und brachte ihn zur weiteren Versorgung in eine Klinik. Die Bergung des Fahrzeuges musste mit einem Kran erfolgen. Der Sachschaden liegt bei ca. 10.000 Euro.




Bei Überschlag leicht verletzt

ERLANGEN. Leicht verletzt wurde eine Frau, die sich gestern Nachmittag mit ihrem Fahrzeug auf der A 3 überschlug. Die 62jährige war um 16:55 Uhr mit ihrem VW Golf auf der rechten Fahrspur in Richtung Würzburg unterwegs. Laut Zeugen kam sie zwischen den Anschlussstellen Höchstadt-Nord und Schlüsselfeld auf gerader Strecke ohne erkennbaren Grund von der Fahrbahn ab. Nach der Kollision mit einem Verkehrszeichen überschlug sich das Fahrzeug mehrfach in einem angrenzenden Feld bevor es liegen blieb. Die Fahrerin kam mit diversen Prellungen in eine Klinik. Unklar ist, warum sie von der Fahrbahn abkam. Am Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von 21.500 Euro.


Flucht vor Verkehrskontrolle endete in Gartenzaun

OBERASBACH. In der Nacht von Samstag (07.11.2020) auf Sonntag (08.11.2020) versuchte der 18-jährige Fahrer eines grauen Smart in Oberasbach (Lkrs. Fürth) einer Verkehrskontrolle zu entkommen. Seine Flucht endete schließlich in einem Gartenzaun. Beamte der Polizeiinspektion Zirndorf wollten den Smart-Fahrer gegen 03:00 Uhr einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen. Doch anstatt beim Aufleuchten der Anhaltezeichen rechts ranzufahren, gab der 18-Jährige Gas. Mehrfach überfuhr er daraufhin rücksichtslos Kreuzungen – scheinbar um die Streife abzuhängen. In der Bruckwiesenstraße nahm die Flucht ein jähes Ende: der 18-Jährige verlor die Kontrolle über den Kleinwagen und krachte in einen Gartenzaun. Außer einem Blechschaden und einem abgebrochenen Zaunpfosten ist bei dem Vorfall glücklicherweise niemand zu Schaden gekommen. Den Grund der Flucht konnten die Beamten dann schnell in Erfahrung bringen: der junge Mann war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Polizisten leiteten gegen den 18-Jährigen ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein.




Festnahme nach Raub im Schwabacher Stadtpark

SCHWABACH. Am späten Freitagabend (06.11.2020) wurden zwei Männer in der Nähe des Schwabacher Stadtparks Opfer eines Raubes. Die Polizei nahm kurz darauf einen 18-jährigen Tatverdächtigen fest. Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen. Die 19- bzw. 20-jährigen Männer waren gegen 22:00 Uhr auf der Hindenburgstraße im Bereich des Stadtparks unterwegs, als eine männliche Person mit einem Fahrrad anhielt und unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe von Wertgegenständen forderte. Im Anschluss flüchtete der Mann in stadteinwärtige Richtung.

Die jungen Männer begaben sich umgehend zur Wache der Polizeiinspektion Schwabach. Hier gaben sie eine genaue Personenbeschreibung des Täters ab. Mehrere Einsatzkräfte fahndeten daraufhin nach dem Täter. Einer Streife fiel schließlich gegen 22:30 Uhr ein 18-jähriger Mann in der Glockengießergasse auf, der auf die Beschreibung zutraf. Die Beamten nahmen den erheblich alkoholisierten Mann fest. Das Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Die Beamten leiteten gegen den 18-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des schweren Raubes ein. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag. Ein Ermittlungsrichter erließ zwischenzeitlich Haftbefehl gegen den Mann.

Zur Aufklärung der Hintergründe der Tat suchen die Ermittler nach Zeugen. Der Täter trug laut Beschreibung der Zeugen zur Tatzeit einen dunklen Pullover, eine dunkle Kapuzenjacke mit kreisförmiger Aufschrift „Yung Hurn“ sowie eine schwarze Hose mit seitlichen blauen Streifen. Unterwegs war er mit einem älteren Fahrrad. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder den beschriebenen Täter auf der Flucht gesehen haben, werden gebeten sich an das Hinweistelefon des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu wenden.




Falsche Polizeibeamte erbeuteten Wertgegenstände in Höhe von mehreren zehntausend Euro

FÜRTH. Bereits am Donnerstagabend (05.11.2020) meldeten sich angebliche Kriminalbeamte bei einer Seniorin im Fürther Stadtteil Burgfarrnbach. Die Betrüger brachten die Frau mit ihrer Masche dazu, ihnen Wertgegenstände in Höhe von mehreren zehntausend Euro auszuhändigen. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Sogenannte falsche Polizeibeamte meldeten sich am späten Donnerstagabend bei der Dame und machten ihr glaubhaft, dass sie aus sicherer Quelle wüssten, dass bei ihr ein Einbruch bevorstehen würde. Sicherheitshalber solle sie deshalb ihre Wertsachen bei der vermeintlichen Polizei verwahren. Die Seniorin schenkte dem Anrufer Glauben und übergab am Freitagmittag (06.11.2020) gegen 12:00 Uhr Wertgegenstände im Gesamtwert von mehreren zehntausend Euro einem Mann an ihrer Haustür. Erst gegen Abend wurde der Frau klar, dass sie offenbar Betrügern auf den Leim gegangen war und informierte die Polizei.

Der Abholer kann wie folgt beschrieben werden:

   - Etwa 1,85m groß, schlank; trug eine Jeans, einen grau-grünen 
     Anorak sowie einen Mundschutz

Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Zeugen, die insbesondere am Freitagmittag zwischen 11:00 Uhr und 14:00 Uhr in der Bernbacher Straße im Bereich zwischen der Kreuzung zur Würzburger Straße und der Lagerstraße verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben – also insbesondere die oben beschriebene Person oder weitere verdächtige Personen oder Pkw beobachtet haben – werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.




Person mit Softair-Waffe löste größeren Einsatz in Nürnberger U-Bahnhof aus

NÜRNBERG. Ein Mann, der im U-Bahnhof Wöhrder Wiese offenbar mit einer täuschend echt aussehenden Schusswaffe hantierte, löste am Freitagabend (06.11.2020) einen größeren Polizeieinsatz aus. Bei der Waffe handelte es sich mutmaßlich um eine Softair-Pistole. Mitarbeiter der VAG alarmierten gegen 22:15 Uhr den Notruf, nachdem ein junger Mann in einer Gruppe von etwa acht Jugendlichen im U-Bahnhof Wöhrder Wiese sichtbar mit einer Schusswaffe hantierte. Die Jugendlichen waren im Anschluss in eine U-Bahn in Richtung Hauptbahnhof gestiegen.

Weil zunächst nicht bekannt war, um was für eine Art von Waffe es sich handelte, hielten mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte sowie Kräfte des USK-Mittelfranken den betreffenden U-Bahnzug in der nächsten Station – Nürnberg Hauptbahnhof – an und kontrollierten die Personengruppe. Die Jugendlichen im Alter von 12 bis 20 Jahren gaben den Vorfall im U-Bahnhof Wöhrder Wiese schnell zu. Jedoch wurde bei keiner der Personen durch die Beamten eine Schusswaffe aufgefunden. Auf Nachfrage gaben die Jugendlichen an, dass die betreffende Person gar nicht dem Zug zugestiegen war. Außerdem machten sie den Beamten glaubhaft, dass es sich bei der Schusswaffe um eine Softair-Pistole gehandelt hatte. Weil die Einsatzkräfte trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen keine Person mit der fraglichen Waffe antreffen konnten, wurde der Einsatz schließlich gegen 23:00 Uhr beendet.




Einbrecher in Lauf und Kalchreuth

LAUF. Unbekannte Täter brachen am Freitagabend (06.11.2020) in ein Einfamilienhaus im Laufer Ortsteil Kotzenhof (Lkrs. Nürnberger Land) ein. Die Kriminalpolizei Schwabach sucht nach Zeugen. Die Unbekannten verschafften sich offenbar im Zeitraum von 17:50 Uhr bis 18:40 Uhr über ein Fenster im Erdgeschoss Zugang zu dem Einfamilienhaus in der Königsberger Straße. Im Anwesen durchwühlten sie mehrere Schränke. Nach ersten Ermittlungen haben die Täter zwar nichts entwendet, sie richteten jedoch einen Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro an. Die Kriminalpolizei Schwabach hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die im oben genannten Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.

KAlCHREUTH. In den Freitagabendstunden (06.11.2020) versuchten unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in Kalchreuth (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) einzudringen. Die Täter scheiterten offenbar, hinterließen jedoch einen hohen Sachschaden. Die bislang Unbekannten versuchten offenbar im Zeitraum von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr die Terrassentür des Einfamilienhauses in der Bahnhofstraße aufzuhebeln. Das Glas der Tür ging hierbei zwar teilweise zu Bruch – ins Innere kamen die Täter aber offenbar nicht. An der Tür ist dennoch ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro entstanden. Die Kriminalpolizei in Erlangen hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Zeugen, die im genannten Zeitraum in der Bahnhofstraße verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu wenden.




Einkaufswagen entwendet und in Brand gesetzt

FEUCHT. Am Donnerstag, 05.11.2020, um 13:43 Uhr, entwendeten zwei 15-jährige Jugendliche in einem Supermarkt einen Einkaufswagen, um damit Fotos zu machen. Zu diesem Zweck
entzündeten sie in der Brückkanalstraße auf einem Parkplatz an der Unterführung der Bundesstraße 8 mittels eines Brandbeschleunigers vor dem Einkaufwagen ein Feuer. Der Wagen kam jedoch ins Rollen und daraufhin mit dem Feuer in Berührung, so dass er in Brand geriet. Er konnte durch eine Zeugin gelöscht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 300 Euro. Die Jugendlichen wurden in die Obhut ihrer Eltern übergeben.




Zeugenaufruf zu Verkehrsunfall

NÜRNBERG. Bereits am Donnerstag letzter Woche (29.10.2020) hatte sich in der Pillenreuther Straße ein Verkehrsunfall ereignet. Die Nürnberger Verkehrspolizei sucht dazu Zeugen. Gegen 17:20 Uhr stand eine 76-Jährige mit ihrem Fahrrad rechts auf dem Radstreifen an der roten Ampel der Fußgängerfurt von der Siemensstraße zur Zwinglistraße in südlicher Fahrtrichtung. Auf dem linken Fahrstreifen der Pillenreuther Straße stand ein 37-jähriger Mann mit einem schwarzen Jaguar. Als die Ampel auf Grün umsprang, fuhren beide los, wobei die Radlerin plötzlich nach links schwenkte und die Fußgängerfurt bei Rotlicht überqueren wollte. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw, wobei die 76-Jährige vom Rad stürzte und sich leicht verletzte. In diesem Zusammenhang sucht die Verkehrspolizei eine Frau, die der Radfahrerin als Ersthelferin beistand. Ebenso müsste ein Fahrer eines dunklen Audi den Verkehrsunfall beobachtet haben. Dieser sprach nach dem Unfall mit dem Fahrer des beteiligten Pkw. Die gesuchten Personen sowie eventuell weitere Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Nürnberger Verkehrspolizei unter der Telefonnummer 0911 6583-1530 zu melden.




Zeugen nach Diebstählen aus Pkw gesucht

NÜRNBERG. Am gestrigen Abend (04.11.2020) erbeuteten unbekannte Täter in zwei Fällen Wertgegenstände aus geparkten Pkw. In beiden Fällen gelangten die Diebe offensichtlich ohne Gewaltanwendung in das Fahrzeuginnere. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise und gibt Verhaltenstipps. Zunächst wurde ein schwarzer VW Golf, der auf einem Großmarktparklatz in der Virnsberger Straße abgestellt war, zum Ziel von bislang ungekannten Dieben. Diese gelangten in der Zeit zwischen 16:50 Uhr und 17:30 Uhr auf noch unbekannte Weise in das Fahrzeuginnere und entwendeten ein originalverpacktes Smartphone im Wert von rund 500 Euro. Im zweiten Fall schlugen Unbekannte gegen 18:30 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Geisseestraße zu. Diesmal gelang es den Tätern, aus einem schwarzen Audi A1 ein Notebook (Wert ca. 900 Euro) zu stehlen.

Offensichtlich mussten die Täter in keinem der beiden Fälle Gewalt anwenden, um in das Fahrzeug zu kommen. Autoknacker nutzen hierzu unterschiedliche Vorgehensweisen. Sie verwenden beispielsweise einen sogenannten „Code-Grabber“, mit deren Hilfe sie die Signale von Funkschlüsseln abfangen und das betroffene Fahrzeug anschließend mit dem „abgegriffenen“ Funksignal öffnen. Eine andere Methode ist der Einsatz eines Störsenders, einem sogenannten „Jammer“, mit denen es Tätern gelingt, das Funksignal von Fahrzeugschlüsseln zu überlagern und hierdurch zu verhindern, dass ein Fahrzeug tatsächlich verriegelt wird. Um nicht ins Visier von Autoknackern zu geraten, rät die Kriminalpolizei Autofahrern dazu, grundsätzlich keine Wertgegenstände sichtbar in einem geparkten Fahrzeug zu lagern. Gelegenheit macht bekanntlich Diebe und die Aussicht auf fette Beute wirkt auf Täter wie eine Einladung.

Außerdem sollten sich Autofahrer immer vergewissern, ob sie ihr Fahrzeug tatsächlich abgesperrt haben. Im besten Fall kontrolliert man nach dem Verlassen des Fahrzeugs kurz den Verriegelungszustand der Tür. Grundsätzlich sollte man vermeiden, sein Auto im Weggehen bzw. aus größerer Entfernung zu verriegeln. In den beiden geschilderten Fällen hat die Kriminalpolizei Nürnberg die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise. Zeugen, denen an den Tatörtlichkeiten verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, können sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 an die Polizei wenden.




Marihuana angebaut: Angebranntes Kochgut löst Feuerwehr- und Polizeieinsatz aus 

NÜRNBERG. Eine Mitteilung wegen angebranntem Kochgut rief am späten Mittwochnachmittag (04.11.2020) Feuerwehr und Polizei im Stadtteil Tafelhof auf den Plan. In der Wohnung fanden die Beamten allerdings nicht nur die Ursache des Einsatzes. Gegen 17:30 Uhr teilten Zeugen der Integrierten Leitstelle starke Rauchentwicklung und einen akustischen Feueralarm in einem Mehrfamilienhaus in der Zeltnerstraße mit. Mehrere Einsatzfahrzeuge der Nürnberger Berufsfeuerwehr und der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte fuhren daraufhin zum Einsatzort.

Vor Ort konnte aus einer Wohnung starker Rauchgeruch festgestellt werden. Da auf Klingeln und Klopfen niemand reagierte, wurde die Wohnungstür geöffnet. Die Feuerwehr konnte die Ursache (angebranntes Kochgut) rasch beseitigen und sorgte für frische Luft. In der Wohnung selbst konnten die Polizeibeamten niemanden antreffen. Jedoch stellten sie eine Aufzuchtanlage mit rund einem Dutzend Hanfpflanzen sowie weitere Betäubungsmittel sicher. Der verantwortliche Bewohner muss sich nun nicht nur wegen des angebrannten Kochguts, sondern auch wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.


Schadensträchtiger Brand in der Fürther Südstadt

FÜRTH. In den Mittwochmorgenstunden (04.11.2020) brach aus bislang ungeklärter Ursache ein Brand in der Fürther Südstadt aus. Zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren im Einsatz. Gegen 06:30 Uhr meldeten mehrere Anwohner ein Feuer im Dachstuhl eines Gebäudes in der Simonstraße. An der Einsatzstelle angekommen, stellten die Einsatzkräfte einen Vollbrand im betroffenen Dachgeschoss fest. Während die Feuerwehr mit den Löschmaßnahmen begann, mussten etwa drei Dutzend Bewohner des Hauses das Gebäude verlassen. Die Personen wurden im Anschluss in einem von der infra Fürth bereitgestellten Omnibus vom Rettungsdienst betreut.

Nach Abschluss der Löschmaßnahmen musste die Feuerwehr Teile des Dachgeschosses mit Hilfe eines Krans abräumen. Zudem wurde ein Statiker beauftragt, der überprüft, ob das Gebäude weiterhin bewohnbar ist. Am Gebäude selbst ist ein hoher Sachschaden entstanden, der sich nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich befinden dürfte. Der Polizei sind nach derzeitigem Stand keine verletzten Personen bekannt. Bislang konnten jedoch noch nicht alle im Gebäude gemeldeten Personen erreicht werden. Die Karolinenstraße und die Simonstraße mussten durch Kräfte der Polizeiinspektion Fürth für den Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung wird sich vermutlich noch bis in die Abendstunden hinein hinziehen. Was den Brand ausgelöst hat, ist indes noch unklar. Das Fachkommissariat der Fürther Kriminalpolizei hat bereits die ersten Ermittlungen zur Klärung der Brandursache vor Ort aufgenommen.




Fußgänger nach Unfall mit Straßenbahn in Lebensgefahr 

NÜRNBERG. Am Montagmorgen (02.11.2020) wurde ein Fußgänger im Nürnberger Norden von einer Straßenbahn erfasst und lebensgefährlich verletzt. Die Verkehrspolizei Nürnberg bittet um Zeugenhinweise. Nach bisherigen Erkenntnissen lief der 64-jährige Fußgänger gegen 08:30 Uhr auf dem Gehweg in der Cuxhavener Straße in Richtung des Schnepfenreuther Weges. Anschließend überquerte er die Erlanger Straße an der dortigen Fußgängerfurt. Zeitgleich fuhr ein 44-jähriger Straßenbahnfahrer mit seinem Fahrzeug in stadtauswärtige Richtung. Aus bislang unbekannter Ursache erfasste die Straßenbahn den Fußgänger im Kreuzungsbereich. Der 64-Jährige erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gefahren. Die Verkehrspolizei Nürnberg war mit der Unfallaufnahme betraut. Zur Klärung der noch unbekannten Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallgeschehen selbst und insbesondere zur Ampelschaltung geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911/65830 zu melden.


Prügelnder Ladendieb

NÜRNBERG. Gestern Nachmittag (02.11.2020) beobachtete ein 45-jähriger Mann einen Ladendiebstahl in der Nürnberger Innenstadt. Als der Zeuge den mutmaßlichen Dieb stellte, schlug ihm dieser ins Gesicht und ergriff die Flucht. Der bislang unbekannte Täter hatte um kurz nach 11:00 Uhr einen Mund-Nasen-Schutz aus der Auslage einer bahnhofsnahen Buchhandlung in der Königstraße genommen und diesen unter seinen Pullover gesteckt. Ein Zeuge, der die Tat beobachten konnte, wollte den Ladendieb stellen und hielt diesen zunächst auf. Allerdings setzte sich der Unbekannte gegen den 45-Jährigen zur Wehr. Er schlug dem Zeugen dabei unter anderem mit dem Ellbogen ins Gesicht. Letztlich gelang dem unbekannten Ladendieb die Flucht in Richtung Innenstadt. Einen Rucksack sowie die entwendete Gesichtsmaske im Wert von ca. 6 Euro ließ der Täter zurück. Eine Fahndung, die von mehreren Polizeistreifen im Nahbereich der Königstraße durchgeführt wurde, verlief ergebnislos.

Täterbeschreibung:

Ca. 30 Jahre alt, sprach akzentfrei Deutsch, war allgemein dunkel gekleidet, trug nach Aussage der Zeugen eine blaue Arbeitshose der Marke Engelbert Strauss sowie einen grauen Pullover, führte einen blauen Rucksack mit.

Nach aktuellem Ermittlungsstand wird die Kriminalpolizei Nürnberg mit der weiteren Fallbearbeitung betraut. Die Beamten bitten in diesem Zusammenhang um Hinweise. Zeugen, die den Täter identifizieren können oder den Tatablauf beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Einbruch gemeldet 

HEILBRONN. In den frühen Morgenstunden war gestern (02.11.2020) ein Unbekannter in ein Einfamilienhaus im Heilsbronner Gemeindeteil Bürglein eingedrungen. Die Polizei sucht Zeugen. Kurz nach zwei Uhr erwachte die Bewohnerin des Hauses in der Großhabersdorfer Straße und bemerkte einen unbekannten Mann in der Wohnung. Als sie zu ihrem Mobiltelefon griff, flüchtete der mutmaßliche Einbrecher ohne Beute. Der Mann soll etwa 180 cm groß und schlank sein. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nachbereich verlief leider ohne Erfolg. Bei einer Nachschau am Haus wurde entdeckt, dass der Unbekannte vermutlich durch ein Kellerfenster, dessen Halterung er abgeschraubt hatte, ins Haus gelangt ist. Die Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Ladendieb landet im Gefängnis

NÜRNBERG. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahmen am Samstag (31.10.2020) einen 31-jährigen Mann nach einem Ladendiebstahl in der Innenstadt fest. Er steht im Verdacht, zuvor mit einer präparierten Einkaufstasche hochwertige Kleidungsstücke gestohlen zu haben. Gegen 18:00 Uhr teilten Zeugen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte mit, dass sie soeben einen mutmaßlichen Ladendieb in einem Bekleidungsgeschäft in der Karolinenstraße festgehalten hätten. Im Zuge der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass der 31-Jährige zuvor hochwertige Herrenkleidung in eine präparierte Tasche gelegt hatte und anschließend das Geschäft verlassen wollte, ohne die Waren zu bezahlen. Hier wurde er durch Mitarbeiter angesprochen und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Ladendiebs gegen den 31-Jährigen ein. Der Wert des Diebesgutes beträgt rund 200 Euro. Er wurde zwischenzeitlich dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.




Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall

NÜRNBERG. Am Sonntagabend (01.11.2020) kam es im Nürnberger Innenstadtbereich zu einem Verkehrsunfall bei einem Abbiegevorgang. Die Verkehrspolizeiinspektion sucht nun Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Gegen 20:30 Uhr wollte ein 83-Jähriger mit seinem Mercedes aus der Marienstraße nach links auf den Königstorgraben abbiegen. Er fuhr hierzu in den Kreuzungsbereich ein. Dort kam es zum Zusammenstoß mit einem VW. Der 29-jährige VW-Fahrer kam aus der Lorenzer Straße und wollte geradeaus in die Marienstraße fahren. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.Die Unfallaufnahme vor Ort ergab, dass der Fahrer des Mercedes bei Grün in die Kreuzung eingefahren ist. Ob der VW-Fahrer beim Einfahren in die Kreuzung noch Grünlicht hatte, ist Gegenstand der Ermittlungen.Zeugen, die Angaben über die Ampelsituation oder den Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg unter der Telefonnummer 0911 6583-1530 zu melden.




Einbruch in Metzgerei

NÜRNBERG. In der Nacht von Donnerstag (29.10.2020) auf Freitag (30.10.2020) brachen Unbekannte in die Filiale eine Metzgerei in der Nürnberger Innenstadt ein. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Zwischen 19:00 Uhr (Donnerstag) und 05:00 (Freitag) verschafften sich Einbrecher über ein Kellerfenster Zugang zu den Räumlichkeiten einer Metzgerei in der Königstraße. Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro. Die Unbekannten durchwühlten die Räumlichkeiten und flexten offenbar einen Tresor auf. Hieraus entwendeten die Einbrecher mehrere Hundert Euro Bargeld. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.


Über zwei Promille: Betrunkene Autofahrerin verursacht mehrere Unfälle

NÜRNBERG. Am Samstagnachmittag (31.10.2020) verursachte eine Frau mit über zwei Promille mehrere Verkehrsunfälle im Nürnberger Süden und versuchte zu flüchten. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Gegen 14:00 Uhr beobachtete ein Passant ein von einer Frau gelenktes Fahrzeug, welches in Schlangenlinien die Hafenstraße entlangfuhr. Hierbei stieß sie mehrmals gegen die Bordsteinkante des rechten Fahrbahnrandes, sodass der rechte Vorderreifen platzte. Die Frau fuhr dennoch weiter und stieß daraufhin gegen einen geparkten Lastkraftwagen. Als die Frau ihre Fahrt weiter fortsetzte verständigte der Passant die Polizei. Im Rahmen der Fahndung konnte das Fahrzeug im Nürnberger Stadtteil Eibach festgestellt werden. Die 61-jährige Fahrerin hatte dort ihr Fahrzeug abgestellt, nachdem sie zwei weitere, auf der linken Fahrbahnseite geparkte, Fahrzeuge angefahren hatte. Die 61-Jährige war mit über 2,2 Promille erheblich alkoholisiert. Der Führerschein wurde sichergestellt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Sie muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten.




Schwerer Verkehrsunfall bei Großhabersdorf

GROßHABERSDORF. Am Samstagnachmittag (31.10.2020) ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall bei Großhabersdorf (Lkrs. Fürth). Zwei Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Gegen 17:30 Uhr befuhr ein 24-jähriger Mann mit seiner 22-jährigen Beifahrerin die Staatsstraße 2245 von Vincenzbronn in Fahrtrichtung Großhabersdorf mit einem BMW X3. Nach bisherigem Ermittlungsstand wollte er einen vor ihn fahrenden Bus überholen und übersah hierbei ein entgegenkommendes Fahrzeug, welches stark abbremsen musste um einen Zusammenstoß zu verhindern. Daraufhin lenkte der 24-Jährige sein Fahrzeug nach rechts und geriet hierdurch in den Straßengraben. Am Ende des Grabens kollidierte er mit einem Wasserdurchlauf, woraufhin sich sein Fahrzeug mehrfach überschlug. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Seine 22-jährige Beifahrerin wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der alarmierten Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Ein Rettungshubschrauber brachte die 22-jährige schwer verletzte Frau in ein Krankenhaus. Sie befindet sich glücklicherweise nicht in Lebensgefahr. Der BMW wurde durch Unfall nahezu vollständig zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 25.000 Euro geschätzt. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden.


Einbrecher in Ottensoos

OTTENSOOS. Am Freitagabend (30.10.2020) brachen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in Ottensoos (Lkrs. Nürnberger Land) ein. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum von 17:30 Uhr bis 20:15 Uhr verschafften sich Einbrecher über ein Fenster Zugang zu dem Anwesen im Reichenschwander Weg. Hierdurch entstand Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro. Aus dem Haus entwendeten die Unbekannten mehrere Hundert Euro Bargeld. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Handtaschenraub in Nürnberg

NÜRNBERG. Am Samstagmittag (31.10.2020) raubte ein Unbekannter die Handtasche einer Seniorin im Nürnberger Stadtteil Glockenhof. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Die 73-jährige Frau war gegen 11:45 Uhr gerade im Begriff die Wilhelm-Spaeth-Straße mit ihren Rollator zu überqueren, als sie von einem Unbekannten von hinten angerempelt wurde. Der Unbekannte entriss mit Gewalt die Handtasche der Seniorin und flüchtete zu Fuß. Die Frau wurde hierbei zu Boden geschleudert und erlitt leichte Verletzungen. Ein Passant, welcher den Vorfall beobachtete, verfolgte den unbekannten Mann, woraufhin dieser die Handtasche weg warf. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen gelang es dem Mann unerkannt zu entkommen. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben:

Circa 25 – 30 Jahre alt, 155 cm – 160 cm groß, südländisches Aussehen. Er war mit einer Tarnfleckenjacke mit den Farben rot, blau und braun bekleidet. Die Jacke hatte an dem Kragen einen dunklen Pelzbesatz.




Sachbeschädigung am Finanzministerium in Nürnberg

NÜRNBERG. Am späten Samstagabend (31.10.2020) beschädigten zwei Männer die Sandsteinfassade eines Ministeriumsgebäudes in der Nürnberger Innenstadt. Das Duo konnte auf frischer Tat festgenommen werden. Gegen 22:00 Uhr wurde eine Zivilstreife auf zwei Männer aufmerksam, welche mit ihren Fahrrädern vor dem Gebäude des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat in der Bankgasse anhielten. Die Männer stiegen von den Rädern und bewarfen das Gebäude mit Eiern. Die Männer im Alter von 21 und 25 Jahren konnten noch vor Ort festgenommen werden, als sie versuchten zu flüchten. Da die geworfenen Eier bereits an der Sandsteinfassade eingetrocknet waren, können die Flecken nur mit erheblichen Aufwand wieder entfernt werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist Gegenstand des laufenden Ermittlungsverfahrens. Die Männer müssen sich nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung strafrechtlich verantworten.


Polizeimeldungen aus Mittelfranken (bis Oktober 2020)



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