Dachstuhlbrand in Nürnberg


NÜRNBERG. Am Montagnachmittag (14.12.2020) brach in einer Wohnung im Nürnberger Stadtteil Mögeldorf ein Brand aus. Das Feuer griff auf den Dachstuhl über – verletzt wurde nach bisherigem Stand niemand.




Gegen 14:45 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Nürnberg Einheiten der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Laufamholz zu einem Zimmerbrand in die Hammerstraße nach Nürnberg-Mögeldorf. Bereits auf der Anfahrt sahen die ersten Einheiten eine Rauchsäule über dem Objekt stehen, weswegen die Leitstelle den Kräfteansatz um einen weiteren Löschzug der Berufsfeuerwehr erhöhte. Vorort schlugen trotz des schnellen Eintreffens der Feuerwehr bereits meterhohe Flammen aus den Fenstergauben und der Loggia einer Dachgeschosswohnung. Da sich die Maisonette-Wohnung über mehrere Stockwerke erstreckte und sich der Brand aus bisher unbekannter Ursache sofort über die ganze Wohnung ausgebreitet hatte, griffen die Einsatzkräfte die Flammen sofort von zwei Gebäudeseiten an.



Zu diesem Zweck gingen sie von außen über Drehleitern und mit mehreren Löschrohren über den Treppenraum des Gebäudes gegen das Feuer vor. Um den Brand auf die Wohnung zu begrenzen, war ein massiver Wassereinsatz und die umfassende Kontrolle der Nachbargebäude notwendig. Aus Sicherheitgründen musste hierzu der Strom- und Gas-Hausanschluss des betroffenen Gebäudes durch die N-Ergie freigeschaltet und abgesperrt werden. Im Bereich des Spitzbodens wütete das Feuer aufgrund der Thermik derart stark, dass beim Öffnen des Dachstuhls von außen erneut hohe Flammen herausschlugen.

Im Einsatz waren rund neunzig Einsatzkräfte aller Wachen der Berufsfeuerwehr, sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus Buchenbühl, Laufamholz, Fischbach und Werderau. Zusätzlich unterstützen mehrere Streifenwägen der zuständigen Polizeeiinspektion, vier Rettungswägen, ein Notarzt und die Einsatzleitung des Rettungsdienstes, sowie der Entstördienst der N-Ergie.

Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich. Neben der Brandwohnung sind auf Grund des Löschwassers auch die darunterliegenden Wohnungen bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar. Die Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.





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