Tödlicher Unfall mit mehreren Verletzten, Explosionen und brennendem Lastwagen


LKR. WÜRZBURG. Am Samstagnachmittag ist es auf der A3 in Richtung Nürnberg zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Ein Lkw und ein Pkw gingen in Flammen auf. Mehrere Personen wurden verletzt, eine davon tödlich. 




Kurz nach 15.00 Uhr war bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unteranken die Mitteilung über einen Verkehrsunfall zwischen der Anschlussstelle Helmstadt und dem Autobahndreieck Würzburg-West eingegangen. Als die ersten Streifenbesatzungen an der Unfallstelle eintrafen, war die komplette Fahrbahn in Richtung Nürnberg durch einen querliegenden und brennenden Sattelzug blockiert, der nach vorliegenden Erkenntnissen mit Bauschaum-Dosen beladen war.

Die Flammen griffen auf einen stark beschädigten Pkw über, der im Bereich des Aufliegers zum Stehen gekommen war. Etwa 50 Meter entfernt stand ein weiterer Pkw der Marke Hyundai, der ebenfalls in den Verkehrsunfall verwickelt war und starke Beschädigungen an der Front aufwies. Der Unfallhergang ist derzeit noch völlig unklar und Gegenstand der Ermittlungen, die von der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried geführt werden.



Der brennende Pkw war mit einer bislang noch nicht identifizierten Person besetzt, die noch an der Unfallstelle verstarb. Die Personalien des Lkw-Fahrers stehen ebenfalls noch nicht fest. Er wurde offenbar schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der beteiligte Hyundai war mit zwei Personen besetzt. Die 24-jährige Fahrerin und ihr gleichaltriger Beifahrer kamen nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst ebenfalls in ein Krankenhaus. Über die Schwere ihrer Verletzungen liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Die Brandbekämpfung an der Unfallstelle erfolgte durch ein Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren. Neben Löschmannschaften aus Helmstadt, Hettstadt, Höchberg, Waldbrunn, Waldbüttelbrunn, Uettingen, Greußenheim, Kist, Eisingen, Neubrunn und Oberaltertheim befand sich auch die Autobahnmeisterei im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit fünf Rettungswagen und einem Hubschrauber an der Unfallstelle.



Da Teile der brennenden Lkw-Ladung offenbar explodierten und auch auf die Gegenfahrbahn flogen, ist die A3 in beide Richtungen komplett gesperrt. Zunächst war die Rede von Feuerwerkskörpern, die sich später als Bauschaum-Dosen herausstellten. Da durch die enorme Hitzeentwicklung offensichtlich auch die jeweiligen Fahrbahndecken in Mitleidenschaft gezogen wurden, ist es möglich, dass die Vollsperrung noch einige Zeit in Anspruch nehmen könnte.

Um den Unfallhergang so genau wie möglich rekonstruieren zu können, wurde auch ein Sachverständiger in die Ermittlungen mit eingebunden. Darüber hinaus bittet die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried dringend um Hinweise von Verkehrsteilnehmern, die das Unfallgeschehen beobachtet haben und möglicherweise zur Klärung des Unfallhergangs beitragen können. Hinweise werden unter Tel. 09302/9100 entgegengenommen.



Schnelle Infos über Push und Telegramm wieder aktiv



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.