Verdächtiges Rohr sorgte für Großeinsatz am Nürnberger Bahnhof


NÜRNBERG. Am Freitagnachmittag (04.12.2020) wurde ein verdächtiger Gegenstand in der Nürnberger Innenstadt aufgefunden. Nach der Begutachtung durch Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes wurde Polizeieinsatz um 19:00 Uhr beendet.




Gegen 14:45 Uhr teilte ein Passant der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken mit, dass er im Stadtgraben im Bereich der Königstorpassage einen verdächtigen Gegenstand fand. Die alarmierte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte konnte am Fundort ein verschraubtes Metallrohr feststellen, welches schräg aus dem Boden ragte und den Anschein einer so genannten Rohrbombe erweckte.

Da nicht auszuschließen war, dass von dem Gegenstand eine Gefahr ausging, verständigte die Einsatzleitung die Technische Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes. Vorsorglich wurde der Bereich des Fundortes in einem Radius von circa 100 Metern abgesperrt. Hiervon waren der Altstadtring im Bereich des Hauptbahnhofs sowie der gesamte Bahnhofsplatz betroffen.



Die Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes mussten den Gegenstand zur Begutachtung röntgen und öffneten diesen daraufhin. Hierbei konnte festgestellt werden, dass von dem leeren Rohr keine Gefahr ausging. Vermutlich handelt es sich um eine ältere Rohrinstallation, deren Herkunft bislang nicht geklärt ist. Es ergaben sich keine Anhaltspunkte, dass der Gegenstand in jüngster Vergangenheit von Unbekannten dort platziert wurde. Der Einsatz wurde um 19:00 Uhr beendet.

Aufgrund der Absperrmaßnahmen, welche um 19:00 Uhr aufgehoben wurden, kam es rund um den Nürnberger Hauptbahnhof zu erheblich Verkehrsbehinderungen. Das Polizeipräsidium Mittelfranken bedankt sich bei den hiervon Betroffenen für die Geduld.





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