Polizeimeldungen aus Mittelfranken (fortlaufender Ticker)


Hier findet ihr alle relevanten Polizeimeldungen aus Mittelfranken. Archivierte Artikel bis Oktober 2020 gibt hier in diesem Link.


Mann trat in schamverletzender Weise im Schlossgarten auf

ERLANGEN. Ein bislang unbekannter Mann trat gestern (30.11.2020) in schamverletzender Weise im Erlanger Schlossgarten auf. Die Kriminalpolizei nimmt Hinweise zur Identität des Mannes entgegen. Eine Passantin bemerkte den unbekannten Mann gegen 15:45 Uhr, als dieser in der Parkanlage offensichtlich sexuelle Handlungen an sich vornahm. Von zu Hause verständigte die Frau die Polizei, die den Mann allerdings nicht mehr antreffen konnte. Personenbeschreibung: Ca. 60 Jahre alt, ca. 180 cm groß, athletische Figur, westeuropäisches Erscheinungsbild, 3-Tage-Bart, bekleidet mit blauer Jacke, führte einen kleinen Hund -mutmaßlich grauer Terrier- an der Leine. Die Kriminalpolizei Erlangen hat die Ermittlungen wegen des Verdachts einer exhibitionistischen Handlung aufgenommen und sucht weitere Zeugen des Vorfalls. Hinweise werden unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegengenommen.


Rentner verwechselt Gas- und Bremspedal 

Schwabach. Am Montag, 30.11.2020, gegen 11.50 Uhr, verwechselte ein 83-jähriger Autofahrer auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums Am Falbenholzweg Gas- und Bremspedal beim
Einparken in eine Parkbucht. Statt zu bremsen gab dieser Vollgas, schob dabei den vor ihm geparkten Pkw zur Hälfte aus der Parkbucht und touchierte auch noch ein rechts daneben geparktes Fahrzeug. Das Auto des Unfallverursachers war derart beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von mindestens 5500 Euro. Die Schwabacher Polizei wird die Führerschein stelle über den Vorfall in Kenntnis setzen. Es gilt zu prüfen, ob der betagte Kraftfahrer generell noch zum Führen von Kraftfahrzeugen geeignet ist.




Exhibitionist am Jägersee in Feucht aufgetreten

FEUCHT. Am Samstagnachmittag (28.11.2020) trat ein bislang unbekannter Mann zwei Frauen im Bereich des Jägersees in Feucht in schamverletzender Weise gegenüber. Die Kriminalpolizei Schwabach ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Die Frauen waren gegen 16:00 Uhr am Jägersee spazieren, als sich der unbekannte Mann von hinten annäherte. Als sich eine der Frauen umdrehte, zeigte sich der Mann ihr in schamverletzender Weise. Das Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 zu melden.

Der Unbekannte kann wie folgt beschrieben werden:

Etwa 40 Jahre alt; etwa 1,70 m groß; rundes Gesicht; trug einen schwarzen Sportanzug mit einem hellen Streifen am Bein, eine schwarze Mütze sowie eine schwarze Umhängetasche.


Kriminalpolizei Erlangen sucht Zeugen nach Einbrüchen

ERLANGEN. Nach zwei Einbrüchen, die Ende vergangener Woche in Erlangen stattgefunden haben, bittet die Kriminalpolizei Erlangen um Zeugenhinweise. Im Stadtteil Büchenbach brach ein unbekannter Täter von Donnerstag auf Freitag (26./27.11.2020) in ein Schreibwarengeschäft ein, in der Innenstadt stieg ein Einbrecher von Samstag auf Sonntag (28./29.11.2020) in eine Gaststätte ein. In das Schreibwarengeschäft in der Büchenbacher Dorfstraße drang der Täter in der Zeit zwischen 19:00 Uhr (Do) und 06:15 Uhr (Fr) ein. Hierzu hebelte er die Eingangstür des Ladens auf. Derzeit ist noch ungeklärt, ob der Unbekannte aus dem Schreibwarengeschäft, das auch als Lottoannahmestelle und Paketshop dient, Wertgegenstände entwendet hat. Der entstandene Sachschaden schlägt mit rund 1000 Euro zu Buche. Beamte der Kriminalpolizei Erlangen führten eine Spurensicherung am Tatort durch. Die Gaststätte in der Goethestraße suchte zwischen 13:30 Uhr (Sa) und 13:00 Uhr (So) ebenfalls ein Einbrecher heim. Hier waren drei Spielautomaten das Ziel des Täters. Insgesamt dürfte er bei dem Aufbruch mehrere tausend Euro Bargeld erbeutet haben. Die Tatortarbeit führten in diesem Fall Beamte des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken durch. Das Erlanger Kommissariat für Einbruchsdelikte übernimmt in beiden Fällen die weiteren Ermittlungen und sucht Zeugen. Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen an den beiden Tatorten nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegen.




Alkoholisierter Pkw-Fahrer verursacht Verkehrsunfall und leistet Widerstand

STEIN. Beamte der Polizeiinspektion Stein wurden am frühen Samstagmorgen (28.11.2020) zu einem Verkehrsunfall in die Krottenbacher Straße gerufen. Bei der Unfallaufnahme kamen noch weitere Verstöße zu Tage. Gegen 02:45 Uhr meldeten sich Zeugen bei der Polizei und teilten mit, dass sich ein Pkw überschlagen haben und in einem Feld neben der Krottenbacher Straße liegen soll. Bei dem Eintreffen der Polizeistreife standen zwei Personen neben dem Fahrzeug, bei denen es sich, wie sich herausstellte, um die beiden Insassen handelte. Die beiden Männer hatten bereits die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen abmontiert. Ein durchgeführter Alkoholtest des Fahrers ergab einen Wert von über 1,2 Promille. Bei der weiteren Kontrolle stellten die Polizeibeamten fest, dass die Kennzeichen zum einen für einen anderen Pkw ausgegeben und außerdem als gestohlen gemeldet worden waren.

Der Fahrer des Pkw, ein 19-jähriger Mann, wurde zunehmend aggressiv und äußerte im Laufe der Kontrolle, dass er eine Schusswaffe dabei haben soll. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizeibeamten tatsächlich eine Schreckschusswaffe im Hosenbund des Mannes auf. Im weiteren Verlauf leistete der 19-Jährige Widerstand gegen die Polizeibeamten. Mit unmittelbarem Zwang wurde er fixiert und festgenommen. Aufgrund seines Gesundheitszustandes musste der 19-Jährige durch den Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gefahren werden. Der 18-jährige Mitfahrer wurde durch den Unfall ebenfalls leicht verletzt. Gegen den 19-Jährigen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Er muss sich u. a. wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, einem Verstoß nach dem Waffengesetz sowie diverser verkehrsrechtlicher Verstöße verantworten.




Polizeibeamten angegriffen und verletzt

NÜRNBERG. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost mussten sich am Freitagabend (27.11.2020) mit einem aggressiven 20-jährigen Mann beschäftigen. Bei seiner Gewahrsamnahme griff er einen Polizeibeamten tätlich an. Eine Zeugin rief die Polizei und teilte mit, dass sie sich Sorgen um einen jungen Mann mache. Dieser soll offensichtlich stark alkoholisiert sein und könne seinen Weg nach ihrer Einschätzung nicht mehr alleine fortsetzen. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost nahm sich des Mannes an und traf ihn in der Schmausenbuckstraße an. Wie die Zeugin schilderte, war der Mann, der sichtlich alkoholisiert war, bereits in ein Gebüsch gefallen und wäre beinahe auf die Fahrbahn geraten.

Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von weit über zwei Promille. Außerdem ergaben sich Hinweise, dass der 20-Jährige möglicherweise unter Drogeneinfluss stehen soll. Daher sollte der 20-Jährige aufgrund seines Gesundheitszustandes medizinisch begutachtet werden, woraufhin der Rettungsdienst verständigt wurde. Während der Behandlung verließ der 20-jährige plötzlich den Rettungswagen und drohte auf die Straße zu laufen. Beim Versuch, den Mann zu überzeugen, sich behandeln zu lassen, wurde er zunehmend aggressiver und schlug mehrfach nach einem der eingesetzten Polizisten. Ein Faustschlag traf einen Polizeibeamten im Gesicht. Der Polizist erlitt leichte Verletzungen. Nur mit großer Kraftaufwendung konnte der Mann fixiert werden. Erst danach war es möglich, den 20-Jährigen zu beruhigen und in ein Krankenhaus zu fahren. Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren u. a. wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ein.




Flüchtlinge kletterten auf Baustelle aus Lkw

HERZOGENAURACH. In Herzogenaurach (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) griff die Polizei gestern Nachmittag (26.11.2020) fünf mutmaßliche Flüchtlinge auf. Die fünf minderjährigen Männer hatten sich zuvor im Laderaum eines Lkw aufgehalten. Um kurz nach 14:00 Uhr meldeten Arbeiter einer Baustelle in der Hinteren Gasse, dass fünf junge Männer aus einem Lkw geklettert seien, der dort zu diesem Zeitpunkt eine Anlieferung durchführte. Im Zuge einer eingeleiteten Fahndung konnte eine Streife der Polizeiinspektion Herzogenaurach die fünf Männer etwa 30 Minuten später in der Ohmstraße aufgreifen. Bei einer ersten Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich bei ihnen mutmaßlich um minderjährige Flüchtlinge handelt, die aus Afghanistan stammen. Die Beamten nahmen die fünf jungen Männer in Gewahrsam und brachten sie in einer Aufnahmeeinrichtung in Zirndorf (Lkrs. Fürth) unter. Die Klärung der Umstände ihrer Einreise bzw. Einschleusung ist nun Aufgabe des zuständigen Fachkommissariats bei der Nürnberger Kriminalpolizei.




Zwei Tatverdächtige nach räuberischer Erpressung am Aufseßplatz festgenommen

Am späten Donnerstagnachmittag (26.11.2020) bedrohten zwei zunächst unbekannte Täter einen 19-jährigen Passanten am Aufseßplatz. Die Polizei nahm kurz darauf zwei Tatverdächtige fest. Gegen 18:30 Uhr hielt sich der 19-Jährige in der Verteilerebene der U-Bahnanlage am Aufseßplatz auf und lief in Richtung U-Bahn. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam ein zunächst unbekannter Täter auf ihn zu und bedrängte den jungen Mann. Unter massiver Gewaltandrohung forderten der Angreifer und ein zwischenzeitlich hinzugekommener weiterer Täter den jungen Mann auf, u. a. sein Mobiltelefon, Bargeld und weitere Wertgegenstände auszuhändigen, was dieser schließlich auch tat. Anschließend flüchteten beide Täter mit ihrer Beute im Wert von einigen hundert Euro. Der 19-Jährige blieb körperlich unverletzt. Die Einsatzzentrale Mittelfranken wurde verständigt und leitete sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach den beiden flüchtigen Tätern ein. Im Zuge derer konnten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte zwei Personen antreffen, auf die die Personenbeschreibung zutraf. Beim Erblicken der Streife flüchteten die beiden Männer. Die Polizeibeamten nahmen sofort die Verfolgung auf und konnten die beiden Tatverdächtigen (32, 35 Jahre) einholen und festnehmen. Ein Tatverdächtiger (35) stürzte während seiner Flucht und zog sich hierbei leichte Verletzungen zu. Bei einer Durchsuchung fanden die Polizisten Teile der mutmaßlichen Beute. Außerdem führte der 35-Jährige weiteres mutmaßliches Diebesgut mit sich. Die Ermittlungen diesbezüglich dauern derzeit noch an. Der 32-Jährige beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten fortwährend. Gegen beide Beschuldigte wurden Ermittlungsverfahren u. a. wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung eingeleitet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird der 32-Jährige, der erst kurz zuvor aus der Haft entlassen wurde, im Laufe des Tages dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der über die Haftfrage entscheidet.




Mutmaßliche Glücksspielrunde aufgelöst

NÜRNBERG. Am Donnerstagabend (26.11.2020) erhielt die Polizeiinspektion Nürnberg-Ost eine Mitteilung über den Betrieb in einer Gaststätte in Nürnberg Glockenhof. Bei der darauffolgenden Kontrolle stießen die Beamten auf eine mutmaßliche Glücksspielrunde. Der Polizei war am Abend Betrieb in der Gaststätte in der Scheurlstraße gemeldet worden. Nachdem auch Beamte der Nürnberger Polizei vor Ort regen Personenverkehr feststellen konnten, wurde das Lokal einer Kontrolle unterzogen. Im Gastraum trafen die Beamten insgesamt elf Personen im Alter von 26 bis 56 Jahren an – allesamt aus verschiedenen Haushalten. Darüber hinaus stellten die Polizisten diverse Spielutensilien sowie bei den anwesenden Personen mehrere tausend Euro Bargeld fest – beides deutete nach ersten Ermittlungen darauf hin, dass mutmaßlich ein unerlaubtes Glücksspiel veranstaltet wurde. Gegen die Beteiligten leiteten die Beamten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Veranstaltung bzw. Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel ein. Zudem müssen sie sich wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz verantworten.


Renitenter Ladendieb ging auf Detektiv los

NÜRNBERG. Am frühen Donnerstagabend (26.11.2020) bebobachtete der Ladendetektiv eines Bekleidungsgeschäftes in der Nürnberger Innenstadt einen mutmaßlichen Ladendieb auf frischer Tat. Als der Mann nach kurzer Flucht gestellt wurde, ging dieser auf den Detektiv los. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahmen den 25-Jährigen fest. Der Zeuge hatte den mutmaßlichen Dieb bereits gegen 17:00 Uhr in einem Bekleidungsgeschäft in der Ludwigstraße beobachtet, wie er sich im Verkaufsbereich ein Kleidungsstück überzog und den Laden anschließend verließ, ohne für die Ware zu bezahlen. Der Detektiv nahm die Verfolgung auf und konnte den Mann mit Hilfe eines Passanten schnell stellen. Hierbei wehrte sich der 25-Jährige und schlug dem Ladendetektiv ins Gesicht, wodurch dieser leicht verletzt wurde. Eine hinzugerufene Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte konnte den Mann schließlich festnehmen. Gegen den 25-Jährigen leiteten die Polizisten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls ein. Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernommen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag. Der Mann wird im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.




Rentner von falscher Putzfrau bestohlen

NÜRNBERG. Gestern Vormittag (26.11.2020) hat eine unbekannte Frau unter Vorspiegelung falscher Tatsachen einen 88-jährigen Senior bestohlen. Gegen 09:00 Uhr klingelte die unbekannte Frau an der Wohnung des Rentners im Stadtteil Neuröthenbach und gab sich als Putzfrau eines Pflegedienstes aus. Da der Mann von einem Pflegedienst betreut wird, öffnete er und ließ die Frau in die Wohnung. Als die vermeintliche Putzfrau nach einer dreiviertel Stunde wieder die Wohnung verlassen hatte, meldete sich sein Pflegedienst und kündigte eine Mitarbeiterin an, die demnächst zum Putzen vorbeikäme. Daraufhin wurde der 88-Jährige stutzig und entdeckte, dass aus einer Schublade einige hundert Euro Bargeld fehlen. Die angebliche Putzfrau kann nur vage beschrieben werden. Sie soll etwa 45 Jahre alt und ca. 165 cm groß gewesen sein.


Einbrüche in Kleingartenanlagen

SCHWAIG. In einer Kleingartenanlage in der Haimendorfer Straße in Schwaig b. Nürnberg wurden am Donnerstag, 26.11.2020, zwei Einbrüche in Gartenhäuser gemeldet. Hierbei konnten mehrere beschädigte Türen festgestellt werden. Es wurden Benzingeneratoren und diverses Werkzeug entwendet. Der Gesamtentwendungsschaden wird auf 4.500 Euro und der Sachschaden auf insgesamt 950 Euro geschätzt. Ferner wurde im Rahmen der polizeilichen Aufnahme festgestellt, dass der Schrankenarm an der Zufahrt zur gesamten Gartenanlage mutmaßlich gewaltsam geöffnet wurde, da ein Schrankarm Beschädigungen aufweist. Zudem wurden die Türen des Vereinsheims der Gartenanlage durch den bislang unbekannten Täter angegangen und beschädigt. Der Tatzeitraum kann bislang nicht eingegrenzt werden. Unter 09123/94070 können Zeugenhinweise an die Polizei Lauf a. d. Pegnitz gerichtet werden.




Kaugummiautomaten-Diebe festgenommen

NÜRNBERG. Am Mittwochabend (25.11.2020) riss ein 33-jähriger Mann in Gibitzenhof gleich vier Kaugummiautomaten aus der Verankerung und flüchtete mit seiner Beute. Er konnte noch in Tatortnähe festgenommen werden. Gegen 22:45 Uhr hörte eine Zeugin in der Morsestraße ein lautes Krachen. Sie konnte dann beobachten, wie eine männliche Person die vier Kaugummiautomaten, die sich in einem Aufsteller am Straßenrand befanden, herausriss und flüchtete. Die Zeugin verständigte die Polizei, welche den Tatverdächtigen noch in der Nähe des Tatorts antraf. Der 33-Jährige hatte drei der vier (kleinen) Automaten noch bei sich. Den vierten konnte er offensichtlich nicht mehr tragen, dieser wurde wenige Meter vom Tatort zerbrochen auf dem Boden aufgefunden. Insgesamt entstand durch die Tat ein Vermögensschaden von rund 500 Euro. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und auf Grund seines physisch und psychisch auffälligen Zustandes in ein Krankenhaus gebracht. Da der 33-Jährige keinen festen Wohnsitz hat, wurde durch die Staatsanwaltschaft Haftantrag gestellt. Er wird heute (26.11.2020) dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.




Einbruch in Schule

NÜRNBERG. Unbekannte Täter brachen in der Nacht von Dienstag (24.11.2020) auf Mittwoch (25.11.2020) in die Jakob-Muth-Schule in Schweinau ein. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen der Tat. Die Einbrecher hebelten mehrere Fenster zum Innenhof des Schulgeländes auf und gelangten so in das Gebäude in der Waldaustraße. Hier durchwühlten sie mehrere Räume und entwendeten nach bisherigem Kenntnisstand mindestens drei dienstliche Mobiltelefone. Ob noch weitere Gegenstände gestohlen wurden wird derzeit ermittelt. Der durch die Täter verursachte Sachschaden dürfte sich auf etwa 15.000 Euro belaufen. Beamte des Kriminaldauerdienstes führten die Spurensicherung vor Ort durch. Die weiteren Ermittlungen werden vom Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei geführt. In diesem Zusammenhang suchen die Beamten nach Zeugen. Personen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Schule wahrgenommen haben, oder Hinweise auf den oder die Täter geben können, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Unter der Rufnummer 0911 2112-3333 werden Hinweise telefonisch entgegengenommen.


Randale in Obdachlosenunterkunft

ERLANGEN. Am Mittwoch gegen 13 Uhr wurden mehrere Polizeistreifen zu einer Obdachlosenunterkunft in Büchenbach beordert. In der Unterkunft wurde ein Randalierer mitgeteilt. Ein 25-Jähriger Tatverdächtiger -und selbst Bewohner der Unterkunft- wurde zunächst nicht angetroffen. Der Mann ergriff noch vor dem Eintreffen der Polizei die Flucht. Der 25-Jährige bedrohte im Vorfeld einen Mitbewohner. Ob dabei ein Messer zum Einsatz kam, ist derzeit noch unklar. Im Nachgang attackierte der Mann einen weiteren Bewohner und schlug diesen gegen das Bein.
Zu guter Letzt demolierte der 25-Jährige sein eigenes Zimmer. Türen wurden eingeschlagen und Heizkörper von der Wand gerissen. Etwa gegen 14 Uhr wurde der Gesuchte in der Bayernstraße angetroffen. Der 25-Jährige hatte dort Streit mit einem Passanten. Nachdem sich der Mann auch gegenüber den Polizisten aggressiv verhielt, wurde er von den Beamten fixiert. Dem Renitenten wurden Handfesseln angelegt. Der 25-Jährige befand sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahezustand. Auf Veranlassung der Ordnungsbehörde wurde der Mann in einer Fachklinik untergebracht. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. In der Unterkunft entstand Sachschaden. Gegen den Tatverdächtigen wurden Strafverfahren wegen Bedrohung, Körperverletzung und
Sachbeschädigung eingeleitet.




Seniorin stirbt nach Unfall in Erlangen 

ERLANGEN. Ein Verkehrsunfall mit einer zunächst schwerverletzten Seniorin ereignete sich am Mittwochabend des (14.10.2020) gegen 18.45 Uhr in der Gebbertstraße. Als die 82-Jährige auf Höhe der AntonBrucker-Straße die Fahrbahn überqueren wollte, wurde sie frontal von einem Transporter erfasst. Die Rentnerin wurde dabei mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Durch den Rettungsdienst wurden nach am Unfallort schwerste Verletzungen diagnostiziert. Die Seniorin erlitt mehrere Knochenbrüche sowie Platzwunden. Die Verletzte wurde stationär in einem
Krankenhaus aufgenommen, wo sie nun in der Spätfolge gestorben ist.  Am Verursacherfahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von rund 2.000,- Euro. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Gegen die 49-Jährige Fahrerin wurde indes ein Verfahren wegen fährlässiger Körperverletzung eingeleitet. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nach Unfallzeugen – diese werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Erlangen unter der Telefonnummer 09131/760-114 in Verbindung zu setzen.




Rentner fährt gegen geparktes Auto und überschlägt sich

LEINBURG. Am Dienstag, 24.11.2020, um 08:50 Uhr, befuhr ein 71-jähriger Toyota-Fahrer aus Fahrtrichtung Diepersdorf kommend die Hauptstraße in Leinburg. Aus bislang
ungeklärter Ursache stieß er gegen einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Audi A4. Durch den Aufprall wurde dieser über den Gehweg geschoben und beschädigte eine angrenzende Mauer. Der Pkw des 71-Jährigen kam durch den Zusammenstoß ins Schleudern, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Toyota-Fahrer musste verletzt vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 31.800 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Freiwilligen Feuerwehren Leinburg und Diepersdorf waren zur Bergung sowie Absicherung und Reinigung der Unfallstelle vor Ort.




Grablichter und Pflanzen von Gräbern gestohlen

FEUCHT. Im Tatzeitraum 22.11.2020, 11:15 Uhr, bis 24.11.2020, 10:00 Uhr, wurden auf dem Friedhof in der Schwabacher Straße von einem unbekannten Täter von mehreren Gräbern Grablichter und Pflanzen entfernt und auf einem anderen Grab abgelegt. Zeugen, die im oben genannten Zeitraum Beobachtungen gemacht haben, möchten sich bitte mit der Polizeiinspektion Altdorf, Telefonnummer (09187) 9500-0, in Verbindung setzen.


Autoaufbrecher auf der Flucht

FÜRTH. Zwei junge Männer versuchten in der Nacht von Montag auf Dienstag (23./24.11.2020) in Fürth-Poppenreuth einen Pkw aufzubrechen. Durch einen Anwohner (38) gestört gingen sie flüchtig. Der 38-Jährige beobachtete kurz nach 02:00 Uhr die zwei Unbekannten, wie sie sich Zutritt zur Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses in der Roseggerstraße nähe Einmündung Weigmannstraße verschafften. Bei dem Versuch, einen dort abgestellten Mercedes aufzubrechen, sprach sie der Zeuge an und versuchte noch einen der Täter aufzuhalten. Beiden gelang jedoch mit vor dem Haus bereitgestellten Fahrrädern die Flucht in Richtung Stadtgrenze. Eine Streife der Polizeiinspektion Fürth nahm den Sachverhalt auf. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken sicherte Spuren vor Ort. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kripo Fürth. Zeugen, die im Vorfeld der Tat oder bei der Flucht des Duos Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.

Beschreibung Täter 1:

Etwa 190 cm groß, schlank, südländisch Typ, bekleidet mit grauem Kapuzenpullover mit Kapuze über dem Kopf gezogen, Jogginghose, trug blaue Einweg OP-Maske

Beschreibung Täter 2:

Etwa 170 cm groß, schlank, südländischer Typ, bekleidet mit schwarz/brauner Lederjacke, Jogginghose, trug ein Cap




Erlangen: 19-Jähriger randaliert in der Innenstadt

ERLANGEN. Am Montag gegen 22 Uhr kam es zunächst in einer Gaststätte in der Halbmondstraße zu einer Sachbeschädigung. Ein 19-Jähriger und sein Begleiter forderten in einer Gaststätte Alkohol. Als dies vom Wirt aufgrund der derzeit geltenden Vorschriften verneint wurde, drehte der 19-Jährige förmlich durch. Er riss ein Verkehrsschild vor dem Laden aus der Verankerung und
schlug damit das Schaufenster der Gaststätte ein. Im Anschluss flüchtete der junge Mann in Richtung Bahnhof. Dort angekommen trat er grundlos gegen einen Pkw. Passanten schritten ein und hielten den Randalierer bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeistreifen fest. Ein Passant wurde dabei durch einen Schlag ins Gesicht leicht verletzt. Der Heranwachsende stand nicht unerheblich unter Alkoholeinfluss – ein Alkoholtest bescheinigte einen Wert von 1,6 Promille. Der 19-Jährige wurde in Polizeigewahrsam genommen. Es wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet. Die verständigte Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den Polizeibekannten. Ob der junge Mann den Weg ins Gefängnis antreten muss, obliegt der abschließenden Entscheidung eines Richters.


Einbrecher in Erlangen 

ERLANGEN. Über das vergangene Wochenende (20. – 23.11.2020) brachen unbekannte Täter in das Büro einer Einrichtung in Alterlangen ein. Die Kriminalpolizei Erlangen bittet um Zeugenhinweise. Die Unbekannten verschafften sich im Zeitraum von Freitagnachmittag (20.11.2020) bis Montagfrüh (23.11.2020) vermutlich über ein Fenster im Erdgeschoss Zutritt zu dem Gebäude am Erlenfeld. Die Täter durchwühlten ein Büro und entwendeten unter anderem wenige Euro Bargeld. Das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen und bittet Zeugen, welche in dem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken zu melden.




Sperrmüll in Brand gesetzt

NÜRNBERG. Bereits am Mittwoch den 11.11.2020 gerieten in Nürnberg Steinbühl als Sperrmüll abgelegte Matratzen in Brand. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd geht von einer Brandlegung aus und sucht nach Zeugen. Die Matratzen waren in der Okenstraße abgelegt und gerieten gegen 22:45 Uhr in Brand. Das Feuer griff anschließend auf einen danebenstehenden Altglascontainer sowie eine Litfaßsäule über. Der Altglascontainer wurde durch den Brand vollständig zerstört. Die Nürnberger Feuerwehr war im Einsatz und löschte das Feuer. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Die Beamten gehen davon aus, dass das Feuer zumindest fahrlässig verursacht wurde. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 9482 – 114 zu melden.


Bei Wohnungsdurchsuchung rund ein Kilo Marihuana sichergestellt 

NÜRNBERG. Am Donnerstag (19.11.2020) stellten Beamte des Rauschgiftkommissariats der Nürnberger Kriminalpolizei bei einer Wohnungsdurchsuchung im Stadtteil Steinbühl eine größere Menge Drogen sicher. Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl. Im Zuge von Ermittlungen geriet ein 21-Jähriger in den Fokus der Kriminalpolizei. Der junge Mann war verdächtig, mit Drogen zu handeln. Der Verdacht erhärtete sich zunehmend, sodass schließlich ein Durchsuchungsbeschluss erlassen und am Donnerstag vollzogen wurde. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen in der Wohnung des 21-Jährigen in der Ackerstraße, bei denen auch Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei eingesetzt waren, stellten die Polizeibeamten rund ein Kilogramm Marihuana, einige hundert Gramm Haschisch, sowie Bargeld und weitere Beweismittel sicher. Der 21-Jährige wurde festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde er am Freitag (20.11.2020) dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Den 21-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln.




Scheunenbrand greift auf Wohnhaus über

SCHWABACH.  Gestern  Abend (23.11.2020) kam es zu einem schadensträchtigen Brand im Schwabacher Gemeindeteil Oberbaimbach. Nachdem aus zunächst unbekannter Ursache eine Scheune in Brand geraten war, griffen die Flammen in der Folge auch auf das angrenzende Wohnhaus über.

Die Bewohner des betroffenen Anwesens hatten um kurz nach 17:00 Uhr einen Brand in der angrenzenden Scheune bemerkt und das Gebäude unverletzt verlassen können. Die alarmierte Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, konnte im Zuge der eingeleiteten Löscharbeiten allerdings nicht mehr verhindern, dass die Flammen auch auf das benachbarte Wohnhaus übergriffen. Nach aktuellem Ermittlungsstand sind durch das Feuer keine Personen verletzt worden. Der entstandene Sachschaden dürfte hingegen immens sein und sich nach ersten Schätzungen im hohen sechsstelligen Bereich bewegen.

Insgesamt waren am Brandort rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst tätig. Nachdem das offene Feuer zwischenzeitlich gelöscht werden konnte, führt die Feuerwehr auf dem betroffenen Anwesen derzeit eine Brandwache durch, um den erneuten Ausbruch eines Feuers zu verhindern. Diese Maßnahmen werden voraussichtlich bis in die Morgenstunden andauern. Die Ermittlungen zur Brandursache werden vom Fachkommissariat der Kriminalpolizei Schwabach übernommen, eine Begehung des Brandortes ist bislang nicht möglich.




Inflagranti: Einbrecher attackiert Polizisten

ZIRNDORF. Gestern Abend (23.11.2020) nahmen Polizeibeamte in Wilhermsdorf (Lkrs. Fürth) drei Männer fest. Diese stehen in dringendem Verdacht, Teil einer Einbrecherbande zu sein. Gegen 18:30 Uhr kam es in der Hauptstraße von Wilhermsdorf zum Zugriff der Einsatzkräfte. Das mittelfränkische Fachkommissariat für Bandenkriminalität hatte bereits seit geraumer Zeit Ermittlungen gegen die drei Tatverdächtigen (Alter 28, 29 und 32) geführt. Diese stehen in dringendem Verdacht, in den frühen Abendstunden des heutigen Tages (23.11.2020) einen Einbruch im Wilhermsdorfer Ortsteil Altkatterbach begangen zu haben. Zum Zeitpunkt der Festnahme waren die drei Tatverdächtigen in einem VW Golf unterwegs. Der 28-jährige Fahrer des Pkw versuchte hierbei zunächst, sich mit samt seinem Fahrzeug gewaltsam aus der Festnahmesituation zu befreien. Hierbei verletzte er einen Polizeibeamten, der anschließend zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Zudem beschädigte der Tatverdächtige bei dem Fluchtversuch ein geparktes Fahrzeug.

Letztlich konnten alle drei Tatverdächtigen von den Einsatzkräften festgenommen werden. Bei dem Einsatz gegen das mutmaßliche Einbrechertrio unterstützten Beamte des Polizeipräsidiums Unterfranken die mittelfränkischen Ermittler. Beamte der Verkehrspolizei Fürth stellten im Anschluss am Festnahmeort eine beweiskräftige Unfallaufnahme sicher. Im Zuge der ersten Maßnahmen beschlagnahmten die Kriminalbeamten das Fahrzeug des Trios. Nach erster Prüfung können die darin aufgefundenen Gegenstände dem heutigen Einbruch zugeordnet werden. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte gegen die Festgenommenen zwischenzeitlich Haftantrag. Sie werden im Laufe des morgigen Tages (24.11.2020) einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Derweil laufen die Ermittlungen des Fachkommissariats gegen die mutmaßliche Einbrecherbande weiter.




Gelddiebstahl aus Kastenwagen

NÜRNBERG. Ein bislang Unbekannter entwendete am Samstagmorgen (21.11.2020) in Nürnberg Reichelsdorf Bargeld aus einem Kastenwagen. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls. Gegen 07:45 Uhr stand der weiße Mercedes-Benz Sprinter einer Bäckereikette in der Eichstätter Straße/Ecke Straßenäckerweg. Während sich der Fahrer (45) noch in der Filiale aufhielt, drang der Unbekannte in das Führerhaus ein und stahl Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd nahm den Sachverhalt auf. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken kam zu Spurensicherung vor Ort. Die weitergehenden Ermittlungen übernimmt das Fachkommissariat der Nürnberger Kripo. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 entgegen.


Einbruch in Lagerraum

STEIN. Unbekannte Täter brachen in der vergangenen Woche in einen Lagerraum in der Hauptstraße ein und entwendeten Werkzeug. Die Polizei sucht Zeugen. Im Zeitraum zwischen Mittwoch, 18.11.2020 und Sonntag, 22.11.2020, hatten der oder die unbekannten Einbrecher die Tür zu dem Lagerraum im Hinterhof des Anwesens aufgebrochen und Baumaschinen und Werkzeuge im Wert von mehreren tausend Euro entwendet. Die Fürther Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet eventuelle Zeugen, die in den vergangenen Tagen in Tatortnähe verdächtige Personen beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Altkleidercontainer aufgebrochen

STEIN. Am Samstagabend (21.11.2020) hatten zwei zunächst unbekannte Männer in der Schillerstraße einen Altkleidercontainer aufgebrochen und Bekleidung entwendet. Beide Tatverdächtige konnten festgenommen werden. Gegen 21:20 Uhr wurden die beiden Unbekannten von Zeugen dabei beobachtet, wie sie aus dem aufgebrochenen Container Kleidung zusammensammelten und in eine nahegelegene Pension brachten. Eine verständigte Polizeistreife konnte in dem Zimmer der besagten Männer dann etliche Frauenkleider auffinden und auch Werkzeug, das zum Aufbruch des Containers gedient haben könnte. Die mutmaßlichen Diebe verwickelten sich bezüglich der Herkunft der Kleider immer mehr in Widersprüche und wurden dann zur Vernehmung und Anzeigenaufnahme zur Polizeiinspektion gebracht. Die beiden 30- und 45-jährigen Tatverdächtigen erwartet nun eine Anzeige wegen besonders schweren Falls des Diebstahls.


Versuchter Einbruch in Juwelierladen

STEIN. Kurz vor Mitternacht versuchten Unbekannte am Freitag (20.11.2020) in einen Juwelierladen in der Hauptstraße einzubrechen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum zwischen 23:30 Uhr und 23:45 Uhr versuchten unbekannte Einbrecher die Scheiben des Geschäfts mit einem Vorschlaghammer einzuschlagen. Die gepanzerten Scheiben hielten den Schlägen aber stand und es gelang den Tätern nicht ins Ladeninnere einzudringen. So flüchteten sie unerkannt, ließen den Hammer jedoch am Tatort zurück. An den beiden gesprungenen Glasscheiben entstand Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro. Die Fürther Kripo hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die zur Tatzeit Verdächtiges beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




AfD Büro mit linken Parolen beschmiert

NÜRNBERG. Am vergangenen Wochenende (20. – 22.11.2020) sprühten unbekannte Täter u.a. mehrere Schriftzüge auf die Fassade eines Bürogebäudes in der Nürnberger Innenstadt. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum zwischen Freitag (20.11.2020) 14:00 Uhr und Sonntag (22.11.2020) 15:00 Uhr sprühten die Unbekannten mehrmals u. a. die Schriftzüge „Nazis raus“ auf die Fassade und den Eingangsbereich des Bürogebäudes am Willy-Brandt-Platz 10, in welchem sich u. a. das Parteibüro der AfD befindet. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 1.000 Euro geschätzt. Das Fachkommissariat für politisch motivierte Sachbeschädigung hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die im relevanten Zeitraum verdächtige Personen beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Hundebesitzer schlägt zu

SCHNAITTACH. Am 22.11.2020, 13:40 Uhr, kam es im Bereich des Wanderparkplatzes Wolfshöhe in Schnaittach, zu einem Streit zwischen zwei Hundebesitzern. Hierbei schlug der Unbekannte dem 24-jährigen mit der Faust ins Gesicht, sodass dieser zu Boden fiel. Anschließend folgte ein weiterer Faustschlag in den unteren Rückenbereich und der Täter verließ die Tatörtlichkeit. Bei ihm handelt es sich um eine ca. 30-jährige, männliche Person, ca. 180 cm groß, von kräftiger Statur, mit sehr kurz rasiertem Haar. Er trug zum Tatzeitpunkt eine graue Jogginghose und eine orange Jacke. Zudem führte er zwei Schäferhunde mit sich und war in Begleitung einer weiblichen Person, welche nicht an der Tat beteiligt war. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Lauf a. d. Pegnitz unter
09123/94070 entgegen.


Aggressiver Mann nach Sachbeschädigung festgenommen

NÜRNBERG. Nachdem ein 31-Jähriger am Freitagabend (20.11.2020) in Nürnberg-Eibach den Außenspiegel eines geparkten Fahrzeugs abgetreten hatte, wurde er durch den Geschädigten verfolgt und festgehalten. Der Inhaber des Fahrzeugs wurde hierbei leicht verletzt. Gegen 20:00 Uhr trat der 31-Jährige grundlos gegen den rechten Außenspiegel des in der Mittagstraße geparkten Wohnmobils (Camper) und beschädigte diesen. Dies wurde durch den Inhaber beobachtet, der die Verfolgung des nun Flüchtenden aufnahm. Als er den Mann auf seine Tat ansprach, schlug dieser unvermittelt in Richtung des Geschädigten. Dieser konnte ausweichen und hielt den Beschuldigten mit Hilfe eines weiteren Zeugens bis zum Eintreffen der Streife fest. Am Boden liegend biss der 31-Jährige sein Gegenüber in den Oberarm. Auch der eintreffenden Streife gegenüber verhielt er sich äußerst aggressiv. Er konnte nur unter Anwendung unmittelbaren Zwangs gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden. Der Beschuldigte erlitt ebenfalls leichte Verletzungen in Form von Schürfwunden. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 2000 Euro. In der Dienststelle wurde bei dem deutlich alkoholisierten Mann auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme durchgeführt. Er muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und vorsätzlicher Körperverletzung verantworten.




Autos in Lauf beschädigt

LAUF. Bereits am Mittwoch, 18.11.2020, in  ser Zeit von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr, wurde in der Pegnitzstraße in Lauf a. d. Pegnitz ein grauer Pkw der Marke Skoda, Typ Fabia, durch Unbekannte an der rechten Fahrzeugseite mutwillig zerkratzt. Das Fahrzeug war während des genannten Tatzeitraumes ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand abgestellt. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 500,- € geschätzt. Zeugen des Vorfalles werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Lauf a. d. Pegnitz unter Telefon 09123/9407-0 zu melden.

In der Zeit von Mittwoch, 18.11.2020, 17:00 Uhr, bis Donnerstag, 19.11.2020, 11:00 Uhr, ist in der Flachsstraße ein brauner Pkw der Marke Nissan, Typ Quashqai, ebenfalls durch einen unbekannten Täter an der rechten Fahrzeugseite vorsätzlich zerkratzt worden. Der Pkw war während des Tatzeitraumes ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand abgestellt. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 3000,- €. Auch in diesem Fall nimmt die PI Lauf  a. d. Pegnitz sachdienliche Hinweise zur Ermittlung des Täters unter Telefon 09123/9407-0 entgegen.




Junge Fahrraddiebe überführt

ERLANGEN. In der Nacht von Freitag auf Samstag, gegen Mitternacht, stellten Beamte der Erlanger Polizei mehrere junge Männer fest, die sich im Bereich des Neustädter Kirchenplatzes auffällig
herumtrieben. Die Beamten konnten im Folgenden beobachten, wie drei der Männer die Schlösser von vier versperrten Fahrrädern abrissen und mit den Fahrrädern versuchten in verschiedene Richtungen zu flüchten. Doch weit kamen sie nicht. Durch das schnelle Eingreifen der Beamten konnten alle drei Personen einige Straßen weiter vorläufig festgenommen werden. Bei den Dieben handelte es sich um zwei 16-Jährige und einen 18-Jährigen Erlanger. Die Fahrräder konnten sichergestellt werden. Es wird nun ermittelt, wem die entwendeten Fahrräder gehören. Solange werden sie bei der Polizei verwahrt. Gegen die drei jungen Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen schweren Fahrraddiebstahls eingeleitet.




Brand in Einfamilienhaus

HAGENBÜCHACH. Heute Vormittag (20.11.2020) kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Brand in einem Einfamilienhaus in Hagenbüchach. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Kurz nach 09:30 Uhr wurde das Feuer im Keller des Hauses im Rosenweg gemeldet. Die eingesetzten Feuerwehrkräfte konnten wegen der starken Rauchentwicklung nur unter schwerem Atemschutz in das Haus vordringen. Mittlerweile sind (Stand: 12:00 Uhr) noch immer etwa 70 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren Bräuersdorf, Hagenbüchach, Wilhermsdorf und Neustadt/Aisch vollauf beschäftigt, das Feuer gänzlich abzulöschen. Zwei Hausbewohner erlitten eine leichte Rauchgasintoxikation und wurden vorsorglich zur Untersuchung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.Nach ersten Schätzungen wird sich der entstandene Schaden mindestens im sechsstelligen Bereich bewegen. Beamte der Ansbacher Kriminalpolizei kommen vor Ort und übernehmen die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache.


Unbekannte entwendeten Minibagger von Baustelle in Kapsdorf

ABENBERG (RH). Wie mit Meldung 1220 vom 04.09.2020 berichtet, hatten in der Nacht vom 02. auf 03.09.2020 Unbekannte versucht, einen Minibagger von einer Baustelle im Abenberger Ortsteil Kapsdorf (Lkrs. Roth) zu entwenden. Ein Tatverdächtiger konnte nun ermittelt werden. Die Täter hatten einen Minibagger in einen weißen Kleintransporter geladen und waren auf einem Feldweg nördlich von Kapsdorf auf unbefestigtem Grund stecken geblieben. Daraufhin hatten die Diebe das Fahrzeug samt Bagger zurückgelassen, die Kennzeichen abmontiert und waren geflüchtet. Aufgrund intensiver Spurensicherung der Schwabacher Kriminalpolizei konnte nun anhand eines Fingerspurentreffers ein 49-jähriger polnischer Staatsbürger als Tatverdächtiger identifiziert werden. Der mutmaßliche Dieb ist derzeit jedoch unbekannten Aufenthalts.




Pkw erfasste Fußgänger

OFFENHAUSEN (LAU). Am Donnerstag, 19.11.2020, um 19:20 Uhr, befuhr ein 32-jähriger VW-Fahrer die Kreisstraße 5 in Fahrtrichtung Engelthal und wollte an der Einmündung in Richtung Schrotsdorf nach links abbiegen. Hierbei übersah er einen querenden 59-jährigen Fußgänger und erfasste diesen. Der Fußgänger wurde zur Abklärung seiner Verletzungen vom Rettungsdienst in
ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 2.000 Euro.


Mutmaßlichen Drogenhändler festgenommen

NÜRNBERG. Am Donnerstagvormittag (19.11.2020) nahmen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd einen 24-jährigen mutmaßlichen Drogenhändler in der Nürnberger Südstadt fest. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag. Gegen 10:00 Uhr wurde ein 24-jähriger Mann am Aufseßplatz einer Personenkontrolle unterzogen, da er keinen Mund-Nasen-Schutz trug. Im Verlauf der Kontrolle fanden die Beamten bei dem Mann mehrere einzeln verpackte Rauschgift-Konsumeinheiten (vermutlich Heroin) und einen dreistelligen Geldbetrag auf. Aufgrund der Gesamtumstände begründete sich der Verdacht, dass der 24-Jährige, welcher bereits mehrfach wegen ähnlicher Delikte in Erscheinung getreten ist, mit Betäubungsmittel handelt. Der 24-jährige Wohnsitzlose wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird er nun dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.




Mehrere Einbrüche 

ERLANGEN. Im Verlauf des Donnerstags (19.11.2020) brachen unbekannte Täter in zwei Erlanger Wohngebäude ein. Die Kriminalpolizei Erlangen ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum von 13:30 Uhr bis Mitternacht brachen die bislang Unbekannten in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Würzburger Ring ein. Die Täter schlugen die Scheibe einer Balkontür ein und verschafften sich so Zugang zu der Wohnung. Nach bisherigem Ermittlungsstand haben die Unbekannten aus der Wohnung nichts gestohlen. Es entstand jedoch ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Der zweite Einbruch geschah im Zeitraum von 19:15 Uhr bis 22:10 Uhr. Hier drangen unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus im Ebracher Weg ein. Der Entwendungsschaden kann hier noch nicht beziffert werden. Auch in diesem Fall entstand ein erheblicher Sachschaden von rund 1.000 EUR. Am Freitag (20.11.2020) brachen unbekannte Täter in ein Mehrfamilienhaus in Erlangen-Bruck ein und entwendeten Schmuck. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum von 09:30 Uhr bis 22:30 Uhr drangen Unbekannte über Hebeln der Balkontür in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Aufseßstraße ein. Sie durchwühlten Schränke in mehreren Zimmern der Wohnung und entwendeten Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro sowie andere Gegenstände. Nachdem der Wohnungsinhaber nach Hause gekommen war und den Einbruch bemerkt hatte, verständigte er die Polizei. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Spurensicherung vor Ort. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei geführt. In allen drei Fällen ermittelt das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.

HEILSBRONN. Unbekannte Täter brachen am (18.11.2020) in den Nachmittagsstunden in ein Einfamilienhaus in Neuendettelsau und in eine Wohnung in Heilsbronn ein. Die Polizei sucht Zeugen. Im Zeitraum zwischen 15:15 Uhr und 18:30 Uhr drangen der oder die unbekannten Einbrecher in die Erdgeschoßwohnung eines Mehrfamilienhauses in der Hirschlachstraße in Heilsbronn ein. Über ein aufgehebeltes Wohnzimmerfenster gelangten die Täter ins Innere und durchwühlten sämtliche Räume. Mit erbeutetem Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro flüchteten die Einbrecher unerkannt. Etwa zur gleichen Zeit, zwischen 16:30 Uhr und 17:30 Uhr, hatten ebenfalls unbekannte Einbrecher ein Fenster eines Einfamilienhauses in der Ziegelhüttenstraße in Neuendettelsau aufgehebelt und waren so ins Innere eingedrungen. Vermutlich wurden der oder die Täter durch die nach Hause kommenden Bewohner gestört und flüchteten unverrichteter Dinge. Außer einem Sachschaden von etwa 300 Euro am Fenster war nach bisherigen Erkenntnissen kein Entwendungsschaden entstanden. Unbekannte Täter brachen am Freitag (20.11.2020) in ein Einfamilienhaus in Heilsbronn (Lkrs. Ansbach) ein. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen der Tat. Die Unbekannten verschafften sich offenbar im Zeitraum zwischen 10:00 Uhr und 19:45 Uhr über Hebeln der Terrassentür Zugang zu dem Einfamilienhaus in der Ringstraße. Im Anwesen wurden mehrere Räume durchwühlt und Schmuck im Wert von rund 1000 Euro entwendet. Ob weitere Wertsachen entwendet wurden, muss derzeit noch geklärt werden. An der Terrassentür entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die Spurensicherung am Tatort. Die weiteren Ermittlungen werden vom Einbruchskommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei geführt. Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang um Hinweise.  Die Ansbacher Kripo hat die Ermittlungen in allen drei Fällen übernommen und bittet Zeugen, die in den jeweiligen Straßen zu den genannten Zeiten verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Brand in holzverarbeitendem Betrieb

WILBURGSTETTEN. Heute Nachmittag (19.11.2020) brach aus noch ungeklärter Ursache in einem holzverarbeitenden Betrieb in Wilburgstetten (Lkrs. Ansbach) ein Brand aus. Die Kriminalpolizei ermittelt. Gegen 13:30 Uhr löste in dem Betrieb in der Industriestraße eine Brandmeldeanlage durch ein Feuer in einer Fertigungshalle und in einem Silo aus. Etwa 100 eingesetzte Feuerwehrkräfte aus Wilburgstetten, Dinkelsbühl, Sinnbronn, Mönchsroth und Illschwang konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und in der Fertigungshalle ablöschen. Auch der Brand im Silo war gegen 15:00 Uhr gelöscht. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden keine Personen verletzt. Der entstandene Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen in den sechsstelligen Bereich bewegen. Beamte des zuständigen Fachkommissariats der Ansbacher Kripo haben die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen.


Bandenmäßiger Handel mit Heroin

NÜRNBERG. Bereits im Jahr 2018 wurde durch das Kriminalfachdezernat 4 der Nürnberger Kriminalpolizei ein Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit bandenmäßigem Heroinhandel geführt, was zu teils hohen Haftstrafen führte. Auf Grund neuer Anhaltspunkte auf einen schwunghaften Heroinhandel wurde das Ermittlungsverfahren wieder aufgenommen. Wie im Rahmen einer Pressekonferenz im Dezember 2018 dargestellt, führten umfangreiche Ermittlungen des Rauschgiftkommissariats der Nürnberger Kriminalpolizei rund um den Nürnberger Hauptbahnhof seit Mitte 2016 zu über 200 Ermittlungsverfahren gegen 135 Beschuldigte. Es wurden mehrere Kilogramm Heroin, Opium und Marihuana sowie eine größere Menge Bargeld sichergestellt. Trotz der damaligen Verurteilungen zu teils hohen Haftstrafen lagen Anfang 2019 neue Anhaltspunkte dahingehend vor, dass sich erneut iranische Folgegruppierungen gebildet haben, die einen schwunghaften Handel mit Heroin im Stadtgebiet Nürnberg betreiben.

Innerhalb des nun neu aufgenommenen Ermittlungsverfahrens „Perser/3“, wurden durch das Kommissariat 44 der Nürnberger Kriminalpolizei umfangreiche operative Maßnahmen durchgeführt. Hierdurch konnte erreicht werden, dass zum einen die örtlichen Täterstrukturen ermittelt, zum anderen auch bundesweite Erkenntnisse zu Lieferwegen von Betäubungsmitteln gewonnen werden konnten. Im Großraum Nürnberg wurden bis heute gegen 70 Personen Ermittlungsverfahren eingeleitet; hiervon wurden 32 Personen inhaftiert. Ein Großteil der Beschuldigten wurde zwischenzeitlich zu mehrjährigen Haftstraften von bis zu 9 Jahren verurteilt.

Beim Vollzug einer Vielzahl an Durchsuchungsbeschlüssen wurden insgesamt 2,8 kg Heroin sowie weitere unterschiedliche Betäubungsmittel in geringen Mengen sichergestellt. Hervorzuheben ist hier auch die überdurchschnittlich hohe Qualität des Heroins mit einem Wirkstoffgehalt von über 60 Prozent. Die Haupttäter wurden im Ergebnis mit Handel von insgesamt mindestens 20 kg Heroin belastet. Weiterhin resultierten aus dem Verfahrenskomplex des Fachkommissariats mehrere bundesweite Ermittlungsverfahren, in deren Zusammenhang das Fachkommissariat für Betäubungsmitteldelikte des PP Frankfurt / Main bei einem Beschuldigten 14 kg Heroin sicherstellen konnte. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass dem Fachkommissariat der Kriminalpolizei durch zeitintensive und akribische Ermittlungsarbeit ein bedeutsamer Schlag gegen die Nürnberger Rauschgiftszene gelungen ist.




Aufdringliche Spendensammlerin wurde handgreiflich

NÜRNBERG. Am Samstagnachmittag (14.11.2020) kontrollierten Mitarbeiterinnen der Stadt Nürnberg eine 60-jährige Frau, die in der Breiten Gasse aufdringlich um Geld bettelte. Bei der Kontrolle griff sie eine der Mitarbeiterinnen tätlich an. Gegen 17:15 Uhr fiel den beiden Mitarbeiterinnen die 60-Jährige auf, da sie immer wieder Passanten ansprach und aufdringlich um Geld anbettelte. Bei der Kontrolle forderten die Mitarbeiterinnen die Frau auf, den mutmaßlichen Bettelerlös auszuhändigen. Die 60-Jährige ergriff daraufhin die Flucht. Hierbei griff sie eine der beiden Kontrolleurinnen tätlich an, indem sie nach ihr schlug bzw. trat. Auf der Flucht warf sie das mutmaßlich erbettelte Geld weg. Die Mitarbeiterin wurde durch den Angriff nicht verletzt. Gegen die 60-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren u. a. wegen tätlichen Angriffs auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, eingeleitet.




Zeugenaufruf nach LKW-Aufbruch

NÜRNBERG. Am frühen Montagmorgen (16.11.2020) brachen Unbekannte einen Lastkraftwagen in der Nürnberger Innenstadt auf. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Der weiße Lastkraftwagen der Marke Daimler Atego war im Zeitraum von 04:30 Uhr bis 07:00 Uhr auf einem Parkplatz im Bereich des Nürnberger Hauptbahnhofs geparkt. Unbekannte verschafften sich in diesem Zeitraum durch das Überdrehen des Türschlosses Zugang zu dem Fahrzeug und entwendeten mehrere Hundert Euro Bargeld. Hierdurch entstand Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Einbruch in Schulgebäude in Fürth

FÜRTH. Bislang unbekannte Täter brachen am vergangenen Wochenende (13.-16.11.2020) in die Hans-Böckler-Schule ein. Die Kriminalpolizei Fürth bittet um Hinweise zum Tatgeschehen. Die Einbrecher nutzten die Zeit zwischen 18:30 Uhr (Fr) und 05:00 Uhr (Mo), um in das Schulgebäude in der Fronmüllerstraße einzudringen. Hierbei öffneten sie gewaltsam ein Fenster, um in die Räumlichkeiten der Schule einzusteigen. Bei dem Einbruch erbeuteten die Täter nach aktuellen Erkenntnissen Bargeld sowie mehrere EDV-Geräte. Der Sachschaden, den die Täter verursacht haben, wird auf mindestens 1000 Euro beziffert. Beamte der Spurensicherung untersuchten die Tatörtlichkeit. Die weiteren Ermittlungen werden vom Fachkommissariat für Eigentumsdelikte geführt. In diesem Zusammenhang suchen die eingesetzten Beamten nach Zeugen. Personen, die im Verlauf des vergangenen Wochenendes verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Hans-Böckler-Schule wahrgenommen haben, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Unter der Rufnummer 0911 2112-3333 werden Hinweise telefonisch entgegengenommen.


Falsche Spendensammler betrügen blinden Senioren

NÜRNBERG. Die Gutmütigkeit eines betagten Mannes nutzten Unbekannte schamlos aus. In der Woche zwischen 27. und 31. Oktober baten sie in Katzwang um eine Spende für eine gemeinnützige Organisation. Anschließend nutzten sie die Kreditkartendaten des blinden Geschädigten für betrügerische Abbuchungen. Bei einem Discounter in der Katzwanger Hauptstraße sprach ein Unbekannter den Geschädigten an. Angeblich würde er für eine gemeinnützige Organisation Geld sammeln. Diese würde sich um behinderte Menschen kümmern. Da der angesprochene Senior selbst blind war, hatte er Mitleid und ließ sich zu einer Spende überreden. Allerdings eröffnete der Betrüger ihm nun, dass er kein Bargeld annehmen dürfe. Die Spende könne er nur mittels Kreditkarte annehmen. Tatsächlich händigte der Senior ihm seine Kreditkarte aus und unterschrieb auf einer angeblichen Spenderliste. Der unbekannte Tatverdächtige schob die Karte in ein Lesegerät und kopierte dabei offensichtlich auch die Kreditkartendaten. Einige Tage später bemerkte der Senior, dass mit seinen Kreditkartendaten missbräuchlich Bezahlvorgänge durchgeführt worden waren.

Die Polizei sucht nun Zeugen, denen im Tatzeitraum verdächtige Spendensammler in Katzwang aufgefallen sind:

   - Wer wurde vor dem Discounter-Markt in der Katzwanger Hauptstraße
     ebenfalls angesprochen und um Spenden gebeten?
   - Wer wurde insbesondere gebeten oder aufgefordert, eine Spende 
     mittels Kartenzahlung zu leisten?
   - Wer hat den Betrug am blinden Senioren bemerkt und kann Angaben 
     zum Täter machen?

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken nimmt unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 alle Zeugenhinweise entgegen.




Taschendieb bestiehlt Rentnerin

NÜRNBERG. Am Samstagnachmittag (14.11.2020) stahl ein Unbekannter im Nürnberger Stadtteil Galgenhof einer Seniorin deren Geldbörse aus einer Einkaufstasche. Die Polizei sucht nun Zeugen der Straftat. Gegen 13:15 Uhr war die Geschädigte vom Einkaufen zu ihrer Wohnung in der Dallingerstraße zurückgekehrt. Um die Eingangstüre zum Gebäude aufzusperren, stellte sie die Einkaufstasche kurz ab. Diesen Moment nutzte ein unbekannter Mann und stahl den braunen Geldbeutel der Seniorin, der in der Tasche lag. Anschließend fuhr der Dieb mit einem Fahrrad in Richtung der Herz-Jesu-Kirche in der Humboldtstraße davon. Die Geschädigte bemerkte noch einen weiteren Mann, der die Tat möglicherweise absicherte.

Der Taschendieb wurde von der Geschädigten folgendermaßen beschrieben:

   - Alter zwischen 20 und 30 Jahren
   - ca. 165 cm groß
   - west-/nordeuropäisch
   - kurze Haare
   - schwarze Jacke, weißer Pulli, blaue Jeans
   - schwarzes Mountainbike mit auffällig silbernen Felgen

Den möglichen Mittäter beschrieb die Frau folgendermaßen:

   - südländischer Typ
   - schwarze Jacke, schwarze Jeans

Nur wenige Minuten später hob der Dieb mit der EC-Karte der Geschädigten am Geldautomaten in einer Bank in der Allersberger Straße einen größeren Betrag ab. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Diebstahl oder anschließende Geldabhebung beobachtet haben oder denen die beiden Männer im Tatzeitraum in der Dallingerstraße bzw. Allersberger Straße aufgefallen sind. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken nimmt unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 alle Zeugenhinweise entgegen.




Unter Vorwand Schmuck entwendet

NÜRNBERG. Am vergangenen Freitag (13.11.2020) verschafften sich Unbekannte unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung einer Rentnerin und entwendeten Schmuck und eine Goldmünze. Die Polizei sucht Zeugen. Zwei unbekannte Frauen klingelten an der Wohnung der Seniorin in der Bernstädter Straße und gaben vor, ihre Küche kaufen zu wollen. Als die beiden Damen nach einem Gespräch wieder gegangen waren, stellte die Rentnerin fest, dass aus ihrem Schlafzimmer ein Ring und eine Goldmünze im Gesamtwert von mehreren hundert Euro fehlen.

Die beiden unbekannten Frauen werden wie folgt beschrieben:

   - Etwa 40 Jahre, ca. 160 cm groß und trug einen grauen Mantel
   - Etwa 45 Jahre, ca. 155 cm groß, trug einen Rock mit Leggins, 
     eine Stoffjacke und einen Schal

Die Nürnberger Kripo bittet um Zeugenhinweise an den Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Spektakulärer Fall von Fahrzeugaufbrüchen

HÖCHSTADT/AISCH. Der Geschäftsführer der Firma eines Wohnmobilanbieters hatte die Polizei am Samstagnachmittag (14.11.2020) informiert, dass auf seinem Gelände im Medbacher Weg mehrere Wohnmobile beschädigt worden waren. Zeugen werden gesucht. An einer Vielzahl von Fahrzeugen waren die Dreiecksscheiben zunächst aufgehebelt und dann eingedrückt worden. Anfängliche Ermittlungen ergaben, dass lediglich zwei minderwertige Radios sowie ein Radio-/Navigationsgerät entwendet wurden. Da dies jedoch mit der Vielzahl der angegangen Fahrzeuge nicht in Einklang zu bringen war, erfolgte eine genauere Überprüfung der Verkaufsfahrzeuge. Hierbei wurde dann festgestellt, dass an allen Fahrzeugen die Injektoren der Einspritzanlage professionell ausgebaut wurden. Die Täter gelangten zunächst über die eingedrückte Scheibe in den Fahrzeuginnenraum und entriegelten dort die Motorhaube. Nach dem Ausbau der Injektoren wurde die Motorblockabdeckung wieder eingebaut, sodass die Veränderung von außen nicht sofort feststellbar war.

Die Täter mussten bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (12./13.11.2020) in einer mehrstündigen Aktion an den rund 35 Fahrzeugen hantiert haben. Der Gesamtschaden der Injektoren beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 80.000 Euro. Die Beschädigungen an den Wohnmobilen auf rund 60.000 Euro. Die Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




 Ladendieb festgenommen

STEIN. Am Samstagnachmittag (14.11.2020) versuchte ein 28-Jähriger, Werkzeuge im Wert von mehreren Hundert Euro in Stein (Lkrs. Fürth) zu stehlen. Der Mann konnte festgenommen werden. Gegen 15:30 Uhr beobachtete ein Angestellter eines Baumarkts in Stein einen Mann, welcher mehrere Werkzeuge in eine Tasche steckte. Als der Mann den Kassenbereich passierte ohne die Waren im Wert von knapp 900 Euro zu bezahlen, sprach ihn der Angestellte an und verständigte die Polizei. Die alarmierte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Stein nahm den Mann vorläufig fest. Bei der Durchsuchung des 28-Jährigen fanden die Beamten zudem eine kleine Menge Betäubungsmittel auf. Der 28-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Diebstahls und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.


Zwei verletzte Motorradfahrer nach Verkehrsunfall

Simmelsdorf. Am Sonntag, 15.11.2020, gegen 14:10 Uhr, ereignete sich auf der Kreisstraße zwischen Großengsee und Winterstein ein Verkehrsunfall. Ein 55-jähriger Motorradfahrer kam nach ersten Erkenntnissen aufgrund eines Fahrfehlers von der Fahrbahn ab und rutschte anschließend in den daneben befindlichen Graben. Er und seine 56-jährige Sozia wurden bei dem Sturz leicht verletzt und mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht. An dem Motorrad, welches abgeschleppt werden musste, entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 4.000 Euro. Die Kreisstraße
wurde kurzzeitig durch die Feuerwehren Hüttenbach und Großengsee gesperrt werden.


Brand in Mehrfamilienhaus

ERLANGEN. In einem Mehrfamilienhaus in der Naturbadstraße brach am späten Freitagabend (13.11.2020) ein Feuer aus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.Gegen 22:40 Uhr war aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer in der Küche im 1.Obergeschoß des Anwesens ausgebrochen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen aus dem Küchenfenster bereits Flammen und es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Die Bewohner waren bereits selbständig aus dem Haus ins Freie geflüchtet. So waren keine Personen verletzt worden. Die Erlanger Feuerwehr konnte das Feuer schnell ablöschen. Der entstandene Sachschaden wird sich nach ersten Schätzungen auf etwa 100.000 Euro belaufen. Die Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus können derzeit nicht mehr betreten werden und so wurden alle Bewohner zunächst in einem nahegelegenen Gasthof untergebracht. Beamte des zuständigen Fachkommissariats der Erlanger Kripo haben die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.




Schwerer Verkehrsunfall auf der B 14 bei Ottensoos

Am Freitag, 13.11.2020, befuhr gegen 15 Uhr ein 79-jähriger Mann aus Schnaittach mit seinem Leichtkraftrad die B 14 von Lauf Richtung Reichenschwand. Zwischen dem Bräunleinsberg und
Reichenschwand kam er aus noch unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem Pkw eines entgegenkommenden 35-jährigen Hersbruckers. Der Kradfahrer zog sich bei dem Unfall starke Kopfverletzungen zu und musste mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Erlangen geflogen werden. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Die Fahrbahn war in beide Richtungen bis ca. 18 Uhr gesperrt; die Verkehrsmaßnahmen wurden durch die Feuerwehren aus Ottensoos, Rüblanden, Reichenschwand und Altensittenbach durchgeführt.


Angeblicher Arzt erschleicht Mietvertrag

NÜRNBERG. Am Donnerstagvormittag (12.11.2020) gelang es, einen mutmaßlichen Einmietbetrüger in der Nürnberger Innenstadt festzunehmen. Der 21-Jährige gab sich zuvor als Arzt aus. Der 21-Jährige besichtigte eine Wohnung in der Nürnberger Innenstadt und gab an, dass er als Internist in einem Krankenhaus arbeiten würde. Hierzu legte er einen Arbeitsvertrag vor, welcher ein Gehalt von über 6000 Euro auswies. Der 21-Jährige bekam den Zuschlag für die Wohnung und bezog diese am Montag (09.11.2020). Der Vermieter wurde allerdings misstrauisch und stellte bei Recherchen fest, dass der 21-Jährige nicht bei dem angegebenen Krankenhaus angestellt ist. Daraufhin verständigte der Vermieter die Polizei. Im Verlauf der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei dem angeblichen Arbeitsvertrag um eine Totalfälschung handelte. Zudem ist der 21-Jährige bereits mehrfach wegen ähnlicher Delikte aufgetreten und kann keinen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen. Bei der Festnahme des Tatverdächtigen führte er eine Schreckschusspistole mit sich, ohne die dafür erforderliche Erlaubnis zu besitzen. Der Mann muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Einmietbetrugs, der Urkundenfälschung, eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und des Missbrauchs von Titeln verantworten. Der 21-jährige Wohnsitzlose wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.


Handtasche geraubt 

Neustadt/Aisch. Ein bislang Unbekannter hat Donnerstagmittag (12.11.2020) einer Frau (41) in Neustadt an der Aisch (Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) die Handtasche zusammen mit einer Einkaufstasche geraubt. Das Opfer zog sich dabei Verletzungen zu. Nach dem Einkaufen in einem Discounter war die 41-Jährige kurz nach 13:00 Uhr zu Fuß in der Ottostraße unterwegs, als sie unvermittelt von einem Unbekannten umgestoßen wurde. Der Täter entriss ihr die braune Umhängetasche und die Einkaufstüte des Discounters. Anschließend flüchtete er mit den erbeuteten Taschen. Darin befand sich neben persönlichen Gegenständen und etwas Bargeld auch unter anderem eine neu erworbene Akku-Bohrmaschine.

Täterbeschreibung:

Alter unbekannt, etwa 175-180 cm groß, trug eine Mund-Nasen-Maske, war mit einem schwarzen Adidas-Pullover und einem grauen Adidas-Käppi bekleidet.

Das Opfer verletzte sich beim Sturz im Gesicht, am Knie und an den Händen. Der Rettungsdienst kam zur Begutachtung vor Ort. Beamte der Polizeiinspektion Neustadt an der Aisch nahmen den Sachverhalt auf. Eine Fahndung nach dem Flüchtigen blieb ohne Erfolg. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Ansbach übernommen. In diesem Zusammenhang werden Zeugen, insbesondere ein kleiner Junge, der möglicherweise den Vorfall beobachtet hat, gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.




Zahlreiche Einbrüche in ganz Franken 

Baiersdorf. Am späten Freitagnachmittag (13.11.2020) brachen Unbekannte in eine Wohnung in Baiersdorf ein. Die Polizei sucht Zeugen. Im Zeitraum zwischen 17:00 Uhr und 20:00 Uhr hatten der oder die unbekannten Einbrecher ein Fenster im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses „In der Hut“ aufgehebelt und waren in die Wohnung eingedrungen. Dort durchwühlten sie Schränke und Schubläden in allen Zimmern. Anschließend flüchteten die Täter unerkannt. Ob etwas entwendet wurde ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Am Fenster entstand Sachschaden in Höhe von etwa 150 Euro. Die Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

KALCHREUTH. Am gestrigen Donnerstag (12.11.2020) machten sich bislang unbekannte Täter an Einfamilienhäusern in Kalchreuth und Heroldsberg (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) zu schaffen. Die Kriminalpolizei Erlangen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Der erste Vorfall ereignete sich im Zeitraum von 06:00 Uhr bis 17:30 Uhr in Heroldsberg. Der Eigentümer eines Hauses im Ödenberger Weg stellte unter anderem fest, dass Unbekannte ein Insektenschutzgitter von seiner Terrassentür entfernt hatten. In das Gebäude eingedrungen sind die Täter nach ersten Ermittlungen nicht. Der zweite Fall trug sich in Kalchreuth Am Grubfeld zu. Der Bewohner des Hauses stellte gegen 18:00 Uhr drei männliche Personen auf seinem Grundstück fest. Einer soll einen Schraubenzieher in der Hand gehalten haben. Als der Mann die Personen ansprach, flüchteten diese in Richtung des Kalchreuther Sportplatzes. Obwohl sofort eine umfangreiche Fahndung eingeleitet wurde, bei der auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz war, konnten die Männer nicht mehr angetroffen werden. Die Ermittler des Fachkommissariates der Erlanger Kriminalpolizei gehen in beiden Fällen davon aus, dass es sich um mögliche Einbrecher gehandelt haben könnte, die bei ihrer Tat erwischt wurden oder entsprechende Vorbereitungen getroffen haben. Die Beamten haben deshalb Ermittlungen eingeleitet und bitten Zeugen, die in dem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich an das Hinweistelefon des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken unter der Nummer 0911 2112 – 3333 zu wenden.

SCHNAITTACH. Am Donnerstagabend (12.11.2020) versuchten zwei bislang unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in Schnaittach (Lkrs. Nürnberger-Land) einzubrechen. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Ein Nachbar hatte gegen 18:15 Uhr Geräusche aus dem Garten des Hauses im Krähenwinkel wahrgenommen. Als er nachsah, konnte er zwei Personen in Richtung An der Lohmühle wegrennen sehen. Erst später stellte sich heraus, dass die beiden Unbekannten offenbar versucht hatten in das Einfamilienhaus einzudringen. Unter anderem befanden sich Hebelspuren an den Fenstern.

Die beiden Personen wurden von dem Zeugen wie folgt beschrieben:

   - etwa 23 Jahre alt; etwa 1,75m groß; schlank; kurze Haare; trug 
     dunkle Jeans und eine hellblaue Mundnasenbedeckung
   - etwa 23 Jahre alt; etwa 1,75m groß; schlank; kurze Haare; trug 
     dunkle Jeans, eine rot-braune Sweatjacke sowie eine hellblaue 
     Mundnasenbedeckung

Die Kriminalpolizei Schwabach hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, welche verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben – insbesondere die beiden oben beschriebenen Personen im genannten Zeitraum gesehen haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.



Kindergarteneinbrüche

Mittelfranken. Im Zeitraum zwischen September und Oktober 2020 brachen zunächst unbekannte Täter in verschiedene mittelfränkische Kindergärten ein. Die Nürnberger Kriminalpolizei konnte nun ein Duo ermitteln und Teile der Tatbeute sicherstellen. Beginnend Mitte September registrierte die Polizei in Mittelfranken eine auffällige Häufung von Einbrüchen in Kindergärten. Um in die Räume zu gelangen, schlugen die Einbrecher jeweils Fensterscheiben ein. Die Tatorte waren dabei über ganz Mittelfranken verteilt:

   - Zwischen 16.09. und 17.09. in einen Kinderhaus in Neunkirchen a.
     Sand. Hierüber berichtete unser Präsidium mit der Meldung 1305.
   - Zwischen 21.09. und 22.09. in einen Kindergarten in 
     Nürnberg-Altenfurt. Hierüber berichtete unser Präsidium mit der 
     Meldung 1339.
   - Zwischen 26.09 und 28.09. in einen Kindergarten in 
     Oberferrieden.
   - Zwischen 27.09. und 28.09. in eine Kindertagesstätte in 
     Büchenbach.
   - Zwischen 05.10. und 06.10. in eine Kindertagesstätte in 
     Rednitzhembach / Igelsdorf
   - Zwischen 09.10. und 11.10. in einen Kindergarten in Zirndorf
   - Zwischen 09.10. und 12.10. in einen Kindergarten in Roßtal
   - Zwischen 23.10. und 25.10. in zwei Kindergärten in Cadolzburg

Aus den Kindergärten stahlen die Einbrecher vor allem Notebooks, Digitalkameras, elektronische Geräte und Bargeld. Intensive Ermittlungen des mittelfränkischen Fachkommissariats für Bandenkriminalität ergaben Ansatzpunkte für die Tatbeteiligung eines Mannes, der schon mehrfach wegen Einbruchsdelikten angezeigt worden war. Der 33-Jährige war erst im Juli nach einer längeren Strafhaft aus dem Gefängnis entlassen worden. Wie die Kriminalpolizei herausfand, stand der Tatverdächtige in einem regen Kontakt mit einem 37-Jährigen aus Fürth. Auch dieser hatte schon eine Haftstrafe wegen Eigentumsdelikten verbüßt.

Die Ermittlungen der Polizei zeigten, dass die beiden Männer bereits in An- und Verkaufsläden Notebooks zum Verkauf angeboten hatten. Im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Kriminalbeamten Ende Oktober in der Wohnung des Fürthers mehrere Notebooks, elektrische Geräte und andere Gegenstände, die mutmaßlich aus der Tatbeute der Einbrüche stammten. Bei der Wohnungsdurchsuchung und anschließender Vernehmungen gaben die festgenommenen Einbrecher eine Tatbeteiligung zu. Die Männer erwartet jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen gewerbsmäßigen Diebstahls. Der geschätzte Entwendungsschaden liegt bei etwa 12.000 Euro. Der entstandene Sachschaden wird auf 14.000 Euro geschätzt. Die Zuordnung der sichergestellten Gegenstände wird die Nürnberger Kriminalpolizei noch einige Zeit beschäftigen.


Bargeld in Bankfiliale entwendet

RÖTHENBACH/PEG. Am Donnerstag, 05.11.2020, gegen 14:40 Uhr hob ein 24-Jähriger in einer Bankfiliale in der Rückersdorfer Straße in Röthenbach a. d. Pegnitz 40 Euro ab. In Gedanken ließ er das Bargeld im Automaten stecken. Von einem bislang Unbekannter wurde dieser Umstand festgestellt und das Bargeld wurde Bargeld entnommen. Zeugenhinweise werden durch die Polizei Lauf a. d. Pegnitz unter 09123/94070 entgegen genommen.




Flüchtlinge in Lastkraftwagen entdeckt

ERLANGEN. Am Dienstagmittag (10.11.2020) entdeckten Beamte der Erlanger Verkehrspolizei drei Personen im Laderaum eines Lastkraftwagens auf der BAB 3 bei Erlangen. Bei den Männern handelt es sich um Flüchtlinge. Gegen 12:30 Uhr nahm der Fahrer eines Lastkraftwagens während einer Pause an der Rastanlage Aurach-Nord Klopfgeräusche aus dem Laderaum wahr. Der Fahrer verständigte daraufhin die Polizei. Die eintreffende Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Erlangen stellte fest, dass die Verplombung des Anhängers beschädigt war. Zudem befanden sich drei Männer im Laderaum des Lastkraftwagens. Bei den Männern handelt es sich um Flüchtlinge, welche ersten Ermittlungen zufolge aus Afghanistan stammen. Die drei Männer wurden in eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge übergeben. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei führt nun die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen der Einreise.


Zeugenaufruf nach Wohnungseinbruch

ALTDORF. In der Nacht von Montag auf Dienstag (09./10.11.2020) brachen Unbekannte in eine Wohnung in Altdorf ein. Die Polizei sucht Zeugen. Im Zeitraum zwischen 19:00 Uhr am Montag und 08:00 Uhr am Dienstag hatten unbekannte Einbrecher das Balkonfenster an einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Wallensteinstraße eingeschlagen und waren in die Wohnräume eingedrungen. Dort durchwühlten der oder die Täter alle Zimmer und flüchteten anschließend unerkannt. Ob etwas entwendet wurde, muss vom Wohnungsinhaber noch festgestellt werden. Am Balkonfenster ist ein Sachschaden von etwa 150 Euro entstanden. Die Schwabacher Kripo hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Mehrere Schmierereien in der Nürnberger Innenstadt

NÜRNBERG. Unbekannte haben im Laufe der vergangenen Woche (02.-06.11.2020) in der Nürnberger Innenstadt mehrere Schmierereien mit mutmaßlichem Corona-Bezug angebracht. Die Kriminalpolizei Nürnberg ermittelt und bittet um Hinweise. Die Unbekannten beschmierten im Zeitraum zwischen Montag und Freitag den Durchgang am Kasemattentor mit einem Graffito. In schwarzer Farbe hinterließen sie hierbei an der Sandsteinmauer eine Parole mit Bezug zur Corona-Pandemie. Zudem konnten im Bereich um den Hauptmarkt mehrere Corona-Hinweisschilder der Stadt Nürnberg entdeckt werden, die von Unbekannten mit Hakenkreuzen in schwarzer Farbe besprüht worden sind. Der Tatzeitraum dürfte hier in der Zeit von Donnerstag auf Freitag liegen. In beiden Fällen hat das Staatsschutzkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten bitten um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen können sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 mit der Polizei in Verbindung setzen.

Im Zeitraum von Freitag (30.10.2020) bis Montag (09.11.2020) beschmierten Unbekannte ein Schulgebäude in der Nürnberger Gartenstadt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Im genannten Zeitraum brannten Unbekannte, möglicherweise mit einem Feuerzeug, Hakenkreuze und Buchstaben in einen Fensterrahmen einer Grundschule in der Regenbogenstraße. Zudem schmierten sie mit einer unbekannten Substanz ein Hakenkreuz an die Fassade des Anwesens. Der hierdurch entstandene Sachschaden wird auf circa 600 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Tatverdächtiger von zahlreichen Firmeneinbrüchen festgenommen

ANSBACH. Wie mehrfach berichtet, war in den genannten Zeiträumen in den letzten vier Wochen in mehrere Firmen und Büros im Ansbacher Stadtgebiet eingebrochen worden. Ein dringend Tatverdächtiger konnte jetzt festgenommen werden. Im Zeitraum von 24.09. bis 28.09.2020 war zunächst in ein Freizeitbad „Am Stadion“ eingebrochen worden. In der Nacht von 13. auf 14.10.2020 folgten dann Einbrüche in Firmen und ein Café im Ortsteil Eyb und von 26. auf 27.10. in verschiedene Firmen im Hohenzollernring. Schließlich kam es noch zu weiteren Einbrüchen vom 28. auf 29.10.2020. Betroffen waren hierbei ein Fitnessstudio in der Schalkhäuser Straße, ein Druckereigebäude in der Berghofstraße sowie ein Büro Am Reitzentrum.

Bei allen 13 momentan bekannten Einbrüchen wurden jeweils Fenster mit Steinen eingeworfen und dann meist geringere Bargeldbeträge aus Kassen und Schubläden entwendet sowie einige Laptops und Tablets. Der entstandene Sach- und Entwendungsschaden summiert sich bisher auf einige tausend Euro. Am vergangenen Freitag (06.11.2020) konnte nun ein 35-jähriger Tatverdächtiger festgenommen werden, nachdem er versucht hatte, Diebesgut aus den Einbrüchen zu verkaufen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurde bei dem 35-jährigen Ansbacher weiteres Diebesgut aufgefunden. Auf Antrag der Ansbacher Staatsanwaltschaft wurde gegen den mutmaßlichen Einbrecher Haftantrag gestellt. Ein Ermittlungsrichter hat unterdessen bereits einen Haftbefehl erlassen und der Tatverdächtige sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Zu den Taten hat er sich bislang nicht geäußert, doch prüft die Ansbacher Kriminalpolizei, ob ihm aufgrund des bei ihm aufgefundenen Diebesguts noch weitere Einbrüche zugeordnet werden können.




Tatverdächtiger nach Einbrüchen in Gartenhäuser festgenommen

FÜRTH. Beamte der Polizeiinspektion Fürth nahmen am Freitagnachmittag (06.11.2020) einen 45-jährigen Mann fest. Er steht im Verdacht, in mehrere Gartenhäuser in Fürth eingebrochen zu sein. Gegen 16:15 Uhr teilten Zeugen der Einsatzzentrale Mittelfranken mit, dass sie soeben einen Einbruch in ein Gartenhaus in der Cadolzburger Straße festgestellt haben und sich der mutmaßliche Täter noch dort befinden soll. Vor Ort trafen die alarmierten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Fürth den 45-Jährigen in einem Gartenhaus an und nahmen ihn vorläufig fest.

Da der Polizei in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder Einbrüche bzw. Einbruchsversuche in Gartenhäuser in Fürth gemeldet wurden, übernahm die Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Fürth die weiteren Ermittlungen. Nach derzeitigen Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass der 45-Jährige für rund ein Dutzend Einbrüche als Täter in Frage kommt. Auf Vorhalt gab der Tatverdächtige zu, für eine Vielzahl der ihm vorgeworfenen Fälle verantwortlich zu sein. Der Entwendungsschaden war jeweils relativ gering, jedoch entstand teils erheblicher Sachschaden von insgesamt einigen tausend Euro. Die Ermittlungen bzgl. möglicher weiterer Fälle dauern derzeit noch an.


Entwendeter Pkw sichergestellt 

NÜRNBERG. Wie berichtet, war in der Nacht vom 16. auf 17.10.2020 ein Pkw von Unbekannten aus dem Thumenberger Weg entwendet worden. Das Fahrzeug konnte nun sichergestellt und ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Der blaue Mazda CX 5 wurde am 06.11.2020 am ungarischen Grenzübergang zur Ukraine angehalten und kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass die Fahrzeugidentifikationsnummer verändert worden war und falsche Papiere vorgelegt wurden. Der Fahrer, ein 39-jähriger ukrainischer Staatsbürger, wurde noch vor Ort festgenommen.




Mutmaßliche Ladendiebe nach kurzer Flucht festgenommen

NÜRNBERG. Am Samstagnachmittag (07.11.2020) gelang zwei mutmaßlichen Ladendieben in einem Elektronikmarkt im Nürnberger Westen zunächst die Flucht. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West nahm die Männer kurz darauf in der Rothenburger Straße fest. Ein Mitarbeiter des Marktes konnte gegen 15:00 Uhr beobachten, wie ein 55-jähriger Mann das Geschäft in der Virnsberger Straße mit mehreren Laptops verließ, ohne diese zuvor an der Kasse bezahlt zu haben. Der Mitarbeiter verfolgte den Mann bis zu dessen Auto und stellte ihn zur Rede, woraufhin dieser die Laptops zunächst wieder aushändigte, anschließend jedoch flüchtete. Nachdem der Verkäufer die Polizei verständigte, fahndeten mehrere Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West nach dem flüchtigen Citroen. Als eine Streife das Fahrzeug kurz darauf in der Rothenburger Straße erblickte, stiegen zwei Männer aus und gingen zu Fuß davon. Die Polizisten holten den 55-Jährigen und seinen 48-jährigen Begleiter jedoch schnell ein und nahmen sie fest. Gegen Beide leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Ladendiebstahls ein. Nachdem die Sachbearbeitung beendet war, wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt.


Von der Fahrbahn abgekommen

ERLANGEN. Aufgrund medizinischer Probleme ist auf der A 3 letzte Nacht der Fahrer eines Lkw von der Fahrbahn abgekommen. Zum Stillstand kam er letztlich auf der Leitplanke.
Der 62 Jahre alte Kraftfahrer war mit seinem Lkw samt Anhänger heute um 02:10 Uhr auf der A 3 in Richtung Passau unterwegs. Nach der Anschlussstelle Erlangen-Tennenlohe wollte er wohl am Parkplatz „Weißer Graben“ abfahren. Er kam aber zwischen Hauptfahrbahn und Parkplatz in den Grünstreifen. Dort beschädigte er mehrere Felder der Leitplanke und einen Laternenmast. Das Fahrzeug kam auf der Leitplanke zum Stehen. Der Fahrer selbst wurde durch den Unfall nicht verletzt. Er machte aber auf die Polizeibeamten einen stark verwirrten Eindruck, so dass der Rettungsdienst hinzugezogen wurde. Dieser stellte medizinische Probleme fest und brachte ihn zur weiteren Versorgung in eine Klinik. Die Bergung des Fahrzeuges musste mit einem Kran erfolgen. Der Sachschaden liegt bei ca. 10.000 Euro.




Bei Überschlag leicht verletzt

ERLANGEN. Leicht verletzt wurde eine Frau, die sich gestern Nachmittag mit ihrem Fahrzeug auf der A 3 überschlug. Die 62jährige war um 16:55 Uhr mit ihrem VW Golf auf der rechten Fahrspur in Richtung Würzburg unterwegs. Laut Zeugen kam sie zwischen den Anschlussstellen Höchstadt-Nord und Schlüsselfeld auf gerader Strecke ohne erkennbaren Grund von der Fahrbahn ab. Nach der Kollision mit einem Verkehrszeichen überschlug sich das Fahrzeug mehrfach in einem angrenzenden Feld bevor es liegen blieb. Die Fahrerin kam mit diversen Prellungen in eine Klinik. Unklar ist, warum sie von der Fahrbahn abkam. Am Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von 21.500 Euro.


Flucht vor Verkehrskontrolle endete in Gartenzaun

OBERASBACH. In der Nacht von Samstag (07.11.2020) auf Sonntag (08.11.2020) versuchte der 18-jährige Fahrer eines grauen Smart in Oberasbach (Lkrs. Fürth) einer Verkehrskontrolle zu entkommen. Seine Flucht endete schließlich in einem Gartenzaun. Beamte der Polizeiinspektion Zirndorf wollten den Smart-Fahrer gegen 03:00 Uhr einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen. Doch anstatt beim Aufleuchten der Anhaltezeichen rechts ranzufahren, gab der 18-Jährige Gas. Mehrfach überfuhr er daraufhin rücksichtslos Kreuzungen – scheinbar um die Streife abzuhängen. In der Bruckwiesenstraße nahm die Flucht ein jähes Ende: der 18-Jährige verlor die Kontrolle über den Kleinwagen und krachte in einen Gartenzaun. Außer einem Blechschaden und einem abgebrochenen Zaunpfosten ist bei dem Vorfall glücklicherweise niemand zu Schaden gekommen. Den Grund der Flucht konnten die Beamten dann schnell in Erfahrung bringen: der junge Mann war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Polizisten leiteten gegen den 18-Jährigen ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein.




Festnahme nach Raub im Schwabacher Stadtpark

SCHWABACH. Am späten Freitagabend (06.11.2020) wurden zwei Männer in der Nähe des Schwabacher Stadtparks Opfer eines Raubes. Die Polizei nahm kurz darauf einen 18-jährigen Tatverdächtigen fest. Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen. Die 19- bzw. 20-jährigen Männer waren gegen 22:00 Uhr auf der Hindenburgstraße im Bereich des Stadtparks unterwegs, als eine männliche Person mit einem Fahrrad anhielt und unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe von Wertgegenständen forderte. Im Anschluss flüchtete der Mann in stadteinwärtige Richtung.

Die jungen Männer begaben sich umgehend zur Wache der Polizeiinspektion Schwabach. Hier gaben sie eine genaue Personenbeschreibung des Täters ab. Mehrere Einsatzkräfte fahndeten daraufhin nach dem Täter. Einer Streife fiel schließlich gegen 22:30 Uhr ein 18-jähriger Mann in der Glockengießergasse auf, der auf die Beschreibung zutraf. Die Beamten nahmen den erheblich alkoholisierten Mann fest. Das Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Die Beamten leiteten gegen den 18-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des schweren Raubes ein. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag. Ein Ermittlungsrichter erließ zwischenzeitlich Haftbefehl gegen den Mann.

Zur Aufklärung der Hintergründe der Tat suchen die Ermittler nach Zeugen. Der Täter trug laut Beschreibung der Zeugen zur Tatzeit einen dunklen Pullover, eine dunkle Kapuzenjacke mit kreisförmiger Aufschrift „Yung Hurn“ sowie eine schwarze Hose mit seitlichen blauen Streifen. Unterwegs war er mit einem älteren Fahrrad. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder den beschriebenen Täter auf der Flucht gesehen haben, werden gebeten sich an das Hinweistelefon des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu wenden.




Falsche Polizeibeamte erbeuteten Wertgegenstände in Höhe von mehreren zehntausend Euro

FÜRTH. Bereits am Donnerstagabend (05.11.2020) meldeten sich angebliche Kriminalbeamte bei einer Seniorin im Fürther Stadtteil Burgfarrnbach. Die Betrüger brachten die Frau mit ihrer Masche dazu, ihnen Wertgegenstände in Höhe von mehreren zehntausend Euro auszuhändigen. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Sogenannte falsche Polizeibeamte meldeten sich am späten Donnerstagabend bei der Dame und machten ihr glaubhaft, dass sie aus sicherer Quelle wüssten, dass bei ihr ein Einbruch bevorstehen würde. Sicherheitshalber solle sie deshalb ihre Wertsachen bei der vermeintlichen Polizei verwahren. Die Seniorin schenkte dem Anrufer Glauben und übergab am Freitagmittag (06.11.2020) gegen 12:00 Uhr Wertgegenstände im Gesamtwert von mehreren zehntausend Euro einem Mann an ihrer Haustür. Erst gegen Abend wurde der Frau klar, dass sie offenbar Betrügern auf den Leim gegangen war und informierte die Polizei.

Der Abholer kann wie folgt beschrieben werden:

   - Etwa 1,85m groß, schlank; trug eine Jeans, einen grau-grünen 
     Anorak sowie einen Mundschutz

Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Zeugen, die insbesondere am Freitagmittag zwischen 11:00 Uhr und 14:00 Uhr in der Bernbacher Straße im Bereich zwischen der Kreuzung zur Würzburger Straße und der Lagerstraße verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben – also insbesondere die oben beschriebene Person oder weitere verdächtige Personen oder Pkw beobachtet haben – werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.




Person mit Softair-Waffe löste größeren Einsatz in Nürnberger U-Bahnhof aus

NÜRNBERG. Ein Mann, der im U-Bahnhof Wöhrder Wiese offenbar mit einer täuschend echt aussehenden Schusswaffe hantierte, löste am Freitagabend (06.11.2020) einen größeren Polizeieinsatz aus. Bei der Waffe handelte es sich mutmaßlich um eine Softair-Pistole. Mitarbeiter der VAG alarmierten gegen 22:15 Uhr den Notruf, nachdem ein junger Mann in einer Gruppe von etwa acht Jugendlichen im U-Bahnhof Wöhrder Wiese sichtbar mit einer Schusswaffe hantierte. Die Jugendlichen waren im Anschluss in eine U-Bahn in Richtung Hauptbahnhof gestiegen.

Weil zunächst nicht bekannt war, um was für eine Art von Waffe es sich handelte, hielten mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte sowie Kräfte des USK-Mittelfranken den betreffenden U-Bahnzug in der nächsten Station – Nürnberg Hauptbahnhof – an und kontrollierten die Personengruppe. Die Jugendlichen im Alter von 12 bis 20 Jahren gaben den Vorfall im U-Bahnhof Wöhrder Wiese schnell zu. Jedoch wurde bei keiner der Personen durch die Beamten eine Schusswaffe aufgefunden. Auf Nachfrage gaben die Jugendlichen an, dass die betreffende Person gar nicht dem Zug zugestiegen war. Außerdem machten sie den Beamten glaubhaft, dass es sich bei der Schusswaffe um eine Softair-Pistole gehandelt hatte. Weil die Einsatzkräfte trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen keine Person mit der fraglichen Waffe antreffen konnten, wurde der Einsatz schließlich gegen 23:00 Uhr beendet.




Einbrecher in Lauf und Kalchreuth

LAUF. Unbekannte Täter brachen am Freitagabend (06.11.2020) in ein Einfamilienhaus im Laufer Ortsteil Kotzenhof (Lkrs. Nürnberger Land) ein. Die Kriminalpolizei Schwabach sucht nach Zeugen. Die Unbekannten verschafften sich offenbar im Zeitraum von 17:50 Uhr bis 18:40 Uhr über ein Fenster im Erdgeschoss Zugang zu dem Einfamilienhaus in der Königsberger Straße. Im Anwesen durchwühlten sie mehrere Schränke. Nach ersten Ermittlungen haben die Täter zwar nichts entwendet, sie richteten jedoch einen Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro an. Die Kriminalpolizei Schwabach hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die im oben genannten Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.

KAlCHREUTH. In den Freitagabendstunden (06.11.2020) versuchten unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in Kalchreuth (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) einzudringen. Die Täter scheiterten offenbar, hinterließen jedoch einen hohen Sachschaden. Die bislang Unbekannten versuchten offenbar im Zeitraum von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr die Terrassentür des Einfamilienhauses in der Bahnhofstraße aufzuhebeln. Das Glas der Tür ging hierbei zwar teilweise zu Bruch – ins Innere kamen die Täter aber offenbar nicht. An der Tür ist dennoch ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro entstanden. Die Kriminalpolizei in Erlangen hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Zeugen, die im genannten Zeitraum in der Bahnhofstraße verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu wenden.




Einkaufswagen entwendet und in Brand gesetzt

FEUCHT. Am Donnerstag, 05.11.2020, um 13:43 Uhr, entwendeten zwei 15-jährige Jugendliche in einem Supermarkt einen Einkaufswagen, um damit Fotos zu machen. Zu diesem Zweck
entzündeten sie in der Brückkanalstraße auf einem Parkplatz an der Unterführung der Bundesstraße 8 mittels eines Brandbeschleunigers vor dem Einkaufwagen ein Feuer. Der Wagen kam jedoch ins Rollen und daraufhin mit dem Feuer in Berührung, so dass er in Brand geriet. Er konnte durch eine Zeugin gelöscht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 300 Euro. Die Jugendlichen wurden in die Obhut ihrer Eltern übergeben.




Zeugenaufruf zu Verkehrsunfall

NÜRNBERG. Bereits am Donnerstag letzter Woche (29.10.2020) hatte sich in der Pillenreuther Straße ein Verkehrsunfall ereignet. Die Nürnberger Verkehrspolizei sucht dazu Zeugen. Gegen 17:20 Uhr stand eine 76-Jährige mit ihrem Fahrrad rechts auf dem Radstreifen an der roten Ampel der Fußgängerfurt von der Siemensstraße zur Zwinglistraße in südlicher Fahrtrichtung. Auf dem linken Fahrstreifen der Pillenreuther Straße stand ein 37-jähriger Mann mit einem schwarzen Jaguar. Als die Ampel auf Grün umsprang, fuhren beide los, wobei die Radlerin plötzlich nach links schwenkte und die Fußgängerfurt bei Rotlicht überqueren wollte. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw, wobei die 76-Jährige vom Rad stürzte und sich leicht verletzte. In diesem Zusammenhang sucht die Verkehrspolizei eine Frau, die der Radfahrerin als Ersthelferin beistand. Ebenso müsste ein Fahrer eines dunklen Audi den Verkehrsunfall beobachtet haben. Dieser sprach nach dem Unfall mit dem Fahrer des beteiligten Pkw. Die gesuchten Personen sowie eventuell weitere Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Nürnberger Verkehrspolizei unter der Telefonnummer 0911 6583-1530 zu melden.




Zeugen nach Diebstählen aus Pkw gesucht

NÜRNBERG. Am gestrigen Abend (04.11.2020) erbeuteten unbekannte Täter in zwei Fällen Wertgegenstände aus geparkten Pkw. In beiden Fällen gelangten die Diebe offensichtlich ohne Gewaltanwendung in das Fahrzeuginnere. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise und gibt Verhaltenstipps. Zunächst wurde ein schwarzer VW Golf, der auf einem Großmarktparklatz in der Virnsberger Straße abgestellt war, zum Ziel von bislang ungekannten Dieben. Diese gelangten in der Zeit zwischen 16:50 Uhr und 17:30 Uhr auf noch unbekannte Weise in das Fahrzeuginnere und entwendeten ein originalverpacktes Smartphone im Wert von rund 500 Euro. Im zweiten Fall schlugen Unbekannte gegen 18:30 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Geisseestraße zu. Diesmal gelang es den Tätern, aus einem schwarzen Audi A1 ein Notebook (Wert ca. 900 Euro) zu stehlen.

Offensichtlich mussten die Täter in keinem der beiden Fälle Gewalt anwenden, um in das Fahrzeug zu kommen. Autoknacker nutzen hierzu unterschiedliche Vorgehensweisen. Sie verwenden beispielsweise einen sogenannten „Code-Grabber“, mit deren Hilfe sie die Signale von Funkschlüsseln abfangen und das betroffene Fahrzeug anschließend mit dem „abgegriffenen“ Funksignal öffnen. Eine andere Methode ist der Einsatz eines Störsenders, einem sogenannten „Jammer“, mit denen es Tätern gelingt, das Funksignal von Fahrzeugschlüsseln zu überlagern und hierdurch zu verhindern, dass ein Fahrzeug tatsächlich verriegelt wird. Um nicht ins Visier von Autoknackern zu geraten, rät die Kriminalpolizei Autofahrern dazu, grundsätzlich keine Wertgegenstände sichtbar in einem geparkten Fahrzeug zu lagern. Gelegenheit macht bekanntlich Diebe und die Aussicht auf fette Beute wirkt auf Täter wie eine Einladung.

Außerdem sollten sich Autofahrer immer vergewissern, ob sie ihr Fahrzeug tatsächlich abgesperrt haben. Im besten Fall kontrolliert man nach dem Verlassen des Fahrzeugs kurz den Verriegelungszustand der Tür. Grundsätzlich sollte man vermeiden, sein Auto im Weggehen bzw. aus größerer Entfernung zu verriegeln. In den beiden geschilderten Fällen hat die Kriminalpolizei Nürnberg die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise. Zeugen, denen an den Tatörtlichkeiten verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, können sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 an die Polizei wenden.




Marihuana angebaut: Angebranntes Kochgut löst Feuerwehr- und Polizeieinsatz aus 

NÜRNBERG. Eine Mitteilung wegen angebranntem Kochgut rief am späten Mittwochnachmittag (04.11.2020) Feuerwehr und Polizei im Stadtteil Tafelhof auf den Plan. In der Wohnung fanden die Beamten allerdings nicht nur die Ursache des Einsatzes. Gegen 17:30 Uhr teilten Zeugen der Integrierten Leitstelle starke Rauchentwicklung und einen akustischen Feueralarm in einem Mehrfamilienhaus in der Zeltnerstraße mit. Mehrere Einsatzfahrzeuge der Nürnberger Berufsfeuerwehr und der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte fuhren daraufhin zum Einsatzort.

Vor Ort konnte aus einer Wohnung starker Rauchgeruch festgestellt werden. Da auf Klingeln und Klopfen niemand reagierte, wurde die Wohnungstür geöffnet. Die Feuerwehr konnte die Ursache (angebranntes Kochgut) rasch beseitigen und sorgte für frische Luft. In der Wohnung selbst konnten die Polizeibeamten niemanden antreffen. Jedoch stellten sie eine Aufzuchtanlage mit rund einem Dutzend Hanfpflanzen sowie weitere Betäubungsmittel sicher. Der verantwortliche Bewohner muss sich nun nicht nur wegen des angebrannten Kochguts, sondern auch wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.


Schadensträchtiger Brand in der Fürther Südstadt

FÜRTH. In den Mittwochmorgenstunden (04.11.2020) brach aus bislang ungeklärter Ursache ein Brand in der Fürther Südstadt aus. Zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren im Einsatz. Gegen 06:30 Uhr meldeten mehrere Anwohner ein Feuer im Dachstuhl eines Gebäudes in der Simonstraße. An der Einsatzstelle angekommen, stellten die Einsatzkräfte einen Vollbrand im betroffenen Dachgeschoss fest. Während die Feuerwehr mit den Löschmaßnahmen begann, mussten etwa drei Dutzend Bewohner des Hauses das Gebäude verlassen. Die Personen wurden im Anschluss in einem von der infra Fürth bereitgestellten Omnibus vom Rettungsdienst betreut.

Nach Abschluss der Löschmaßnahmen musste die Feuerwehr Teile des Dachgeschosses mit Hilfe eines Krans abräumen. Zudem wurde ein Statiker beauftragt, der überprüft, ob das Gebäude weiterhin bewohnbar ist. Am Gebäude selbst ist ein hoher Sachschaden entstanden, der sich nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich befinden dürfte. Der Polizei sind nach derzeitigem Stand keine verletzten Personen bekannt. Bislang konnten jedoch noch nicht alle im Gebäude gemeldeten Personen erreicht werden. Die Karolinenstraße und die Simonstraße mussten durch Kräfte der Polizeiinspektion Fürth für den Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung wird sich vermutlich noch bis in die Abendstunden hinein hinziehen. Was den Brand ausgelöst hat, ist indes noch unklar. Das Fachkommissariat der Fürther Kriminalpolizei hat bereits die ersten Ermittlungen zur Klärung der Brandursache vor Ort aufgenommen.




Fußgänger nach Unfall mit Straßenbahn in Lebensgefahr 

NÜRNBERG. Am Montagmorgen (02.11.2020) wurde ein Fußgänger im Nürnberger Norden von einer Straßenbahn erfasst und lebensgefährlich verletzt. Die Verkehrspolizei Nürnberg bittet um Zeugenhinweise. Nach bisherigen Erkenntnissen lief der 64-jährige Fußgänger gegen 08:30 Uhr auf dem Gehweg in der Cuxhavener Straße in Richtung des Schnepfenreuther Weges. Anschließend überquerte er die Erlanger Straße an der dortigen Fußgängerfurt. Zeitgleich fuhr ein 44-jähriger Straßenbahnfahrer mit seinem Fahrzeug in stadtauswärtige Richtung. Aus bislang unbekannter Ursache erfasste die Straßenbahn den Fußgänger im Kreuzungsbereich. Der 64-Jährige erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gefahren. Die Verkehrspolizei Nürnberg war mit der Unfallaufnahme betraut. Zur Klärung der noch unbekannten Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallgeschehen selbst und insbesondere zur Ampelschaltung geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911/65830 zu melden.


Prügelnder Ladendieb

NÜRNBERG. Gestern Nachmittag (02.11.2020) beobachtete ein 45-jähriger Mann einen Ladendiebstahl in der Nürnberger Innenstadt. Als der Zeuge den mutmaßlichen Dieb stellte, schlug ihm dieser ins Gesicht und ergriff die Flucht. Der bislang unbekannte Täter hatte um kurz nach 11:00 Uhr einen Mund-Nasen-Schutz aus der Auslage einer bahnhofsnahen Buchhandlung in der Königstraße genommen und diesen unter seinen Pullover gesteckt. Ein Zeuge, der die Tat beobachten konnte, wollte den Ladendieb stellen und hielt diesen zunächst auf. Allerdings setzte sich der Unbekannte gegen den 45-Jährigen zur Wehr. Er schlug dem Zeugen dabei unter anderem mit dem Ellbogen ins Gesicht. Letztlich gelang dem unbekannten Ladendieb die Flucht in Richtung Innenstadt. Einen Rucksack sowie die entwendete Gesichtsmaske im Wert von ca. 6 Euro ließ der Täter zurück. Eine Fahndung, die von mehreren Polizeistreifen im Nahbereich der Königstraße durchgeführt wurde, verlief ergebnislos.

Täterbeschreibung:

Ca. 30 Jahre alt, sprach akzentfrei Deutsch, war allgemein dunkel gekleidet, trug nach Aussage der Zeugen eine blaue Arbeitshose der Marke Engelbert Strauss sowie einen grauen Pullover, führte einen blauen Rucksack mit.

Nach aktuellem Ermittlungsstand wird die Kriminalpolizei Nürnberg mit der weiteren Fallbearbeitung betraut. Die Beamten bitten in diesem Zusammenhang um Hinweise. Zeugen, die den Täter identifizieren können oder den Tatablauf beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Einbruch gemeldet 

HEILBRONN. In den frühen Morgenstunden war gestern (02.11.2020) ein Unbekannter in ein Einfamilienhaus im Heilsbronner Gemeindeteil Bürglein eingedrungen. Die Polizei sucht Zeugen. Kurz nach zwei Uhr erwachte die Bewohnerin des Hauses in der Großhabersdorfer Straße und bemerkte einen unbekannten Mann in der Wohnung. Als sie zu ihrem Mobiltelefon griff, flüchtete der mutmaßliche Einbrecher ohne Beute. Der Mann soll etwa 180 cm groß und schlank sein. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nachbereich verlief leider ohne Erfolg. Bei einer Nachschau am Haus wurde entdeckt, dass der Unbekannte vermutlich durch ein Kellerfenster, dessen Halterung er abgeschraubt hatte, ins Haus gelangt ist. Die Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Ladendieb landet im Gefängnis

NÜRNBERG. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahmen am Samstag (31.10.2020) einen 31-jährigen Mann nach einem Ladendiebstahl in der Innenstadt fest. Er steht im Verdacht, zuvor mit einer präparierten Einkaufstasche hochwertige Kleidungsstücke gestohlen zu haben. Gegen 18:00 Uhr teilten Zeugen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte mit, dass sie soeben einen mutmaßlichen Ladendieb in einem Bekleidungsgeschäft in der Karolinenstraße festgehalten hätten. Im Zuge der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass der 31-Jährige zuvor hochwertige Herrenkleidung in eine präparierte Tasche gelegt hatte und anschließend das Geschäft verlassen wollte, ohne die Waren zu bezahlen. Hier wurde er durch Mitarbeiter angesprochen und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Ladendiebs gegen den 31-Jährigen ein. Der Wert des Diebesgutes beträgt rund 200 Euro. Er wurde zwischenzeitlich dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.




Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall

NÜRNBERG. Am Sonntagabend (01.11.2020) kam es im Nürnberger Innenstadtbereich zu einem Verkehrsunfall bei einem Abbiegevorgang. Die Verkehrspolizeiinspektion sucht nun Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Gegen 20:30 Uhr wollte ein 83-Jähriger mit seinem Mercedes aus der Marienstraße nach links auf den Königstorgraben abbiegen. Er fuhr hierzu in den Kreuzungsbereich ein. Dort kam es zum Zusammenstoß mit einem VW. Der 29-jährige VW-Fahrer kam aus der Lorenzer Straße und wollte geradeaus in die Marienstraße fahren. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.Die Unfallaufnahme vor Ort ergab, dass der Fahrer des Mercedes bei Grün in die Kreuzung eingefahren ist. Ob der VW-Fahrer beim Einfahren in die Kreuzung noch Grünlicht hatte, ist Gegenstand der Ermittlungen.Zeugen, die Angaben über die Ampelsituation oder den Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg unter der Telefonnummer 0911 6583-1530 zu melden.




Einbruch in Metzgerei

NÜRNBERG. In der Nacht von Donnerstag (29.10.2020) auf Freitag (30.10.2020) brachen Unbekannte in die Filiale eine Metzgerei in der Nürnberger Innenstadt ein. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Zwischen 19:00 Uhr (Donnerstag) und 05:00 (Freitag) verschafften sich Einbrecher über ein Kellerfenster Zugang zu den Räumlichkeiten einer Metzgerei in der Königstraße. Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro. Die Unbekannten durchwühlten die Räumlichkeiten und flexten offenbar einen Tresor auf. Hieraus entwendeten die Einbrecher mehrere Hundert Euro Bargeld. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.


Über zwei Promille: Betrunkene Autofahrerin verursacht mehrere Unfälle

NÜRNBERG. Am Samstagnachmittag (31.10.2020) verursachte eine Frau mit über zwei Promille mehrere Verkehrsunfälle im Nürnberger Süden und versuchte zu flüchten. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Gegen 14:00 Uhr beobachtete ein Passant ein von einer Frau gelenktes Fahrzeug, welches in Schlangenlinien die Hafenstraße entlangfuhr. Hierbei stieß sie mehrmals gegen die Bordsteinkante des rechten Fahrbahnrandes, sodass der rechte Vorderreifen platzte. Die Frau fuhr dennoch weiter und stieß daraufhin gegen einen geparkten Lastkraftwagen. Als die Frau ihre Fahrt weiter fortsetzte verständigte der Passant die Polizei. Im Rahmen der Fahndung konnte das Fahrzeug im Nürnberger Stadtteil Eibach festgestellt werden. Die 61-jährige Fahrerin hatte dort ihr Fahrzeug abgestellt, nachdem sie zwei weitere, auf der linken Fahrbahnseite geparkte, Fahrzeuge angefahren hatte. Die 61-Jährige war mit über 2,2 Promille erheblich alkoholisiert. Der Führerschein wurde sichergestellt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Sie muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten.




Schwerer Verkehrsunfall bei Großhabersdorf

GROßHABERSDORF. Am Samstagnachmittag (31.10.2020) ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall bei Großhabersdorf (Lkrs. Fürth). Zwei Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Gegen 17:30 Uhr befuhr ein 24-jähriger Mann mit seiner 22-jährigen Beifahrerin die Staatsstraße 2245 von Vincenzbronn in Fahrtrichtung Großhabersdorf mit einem BMW X3. Nach bisherigem Ermittlungsstand wollte er einen vor ihn fahrenden Bus überholen und übersah hierbei ein entgegenkommendes Fahrzeug, welches stark abbremsen musste um einen Zusammenstoß zu verhindern. Daraufhin lenkte der 24-Jährige sein Fahrzeug nach rechts und geriet hierdurch in den Straßengraben. Am Ende des Grabens kollidierte er mit einem Wasserdurchlauf, woraufhin sich sein Fahrzeug mehrfach überschlug. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Seine 22-jährige Beifahrerin wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der alarmierten Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Ein Rettungshubschrauber brachte die 22-jährige schwer verletzte Frau in ein Krankenhaus. Sie befindet sich glücklicherweise nicht in Lebensgefahr. Der BMW wurde durch Unfall nahezu vollständig zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 25.000 Euro geschätzt. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden.


Einbrecher in Ottensoos

OTTENSOOS. Am Freitagabend (30.10.2020) brachen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in Ottensoos (Lkrs. Nürnberger Land) ein. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum von 17:30 Uhr bis 20:15 Uhr verschafften sich Einbrecher über ein Fenster Zugang zu dem Anwesen im Reichenschwander Weg. Hierdurch entstand Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro. Aus dem Haus entwendeten die Unbekannten mehrere Hundert Euro Bargeld. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Handtaschenraub in Nürnberg

NÜRNBERG. Am Samstagmittag (31.10.2020) raubte ein Unbekannter die Handtasche einer Seniorin im Nürnberger Stadtteil Glockenhof. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Die 73-jährige Frau war gegen 11:45 Uhr gerade im Begriff die Wilhelm-Spaeth-Straße mit ihren Rollator zu überqueren, als sie von einem Unbekannten von hinten angerempelt wurde. Der Unbekannte entriss mit Gewalt die Handtasche der Seniorin und flüchtete zu Fuß. Die Frau wurde hierbei zu Boden geschleudert und erlitt leichte Verletzungen. Ein Passant, welcher den Vorfall beobachtete, verfolgte den unbekannten Mann, woraufhin dieser die Handtasche weg warf. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen gelang es dem Mann unerkannt zu entkommen. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben:

Circa 25 – 30 Jahre alt, 155 cm – 160 cm groß, südländisches Aussehen. Er war mit einer Tarnfleckenjacke mit den Farben rot, blau und braun bekleidet. Die Jacke hatte an dem Kragen einen dunklen Pelzbesatz.




Sachbeschädigung am Finanzministerium in Nürnberg

NÜRNBERG. Am späten Samstagabend (31.10.2020) beschädigten zwei Männer die Sandsteinfassade eines Ministeriumsgebäudes in der Nürnberger Innenstadt. Das Duo konnte auf frischer Tat festgenommen werden. Gegen 22:00 Uhr wurde eine Zivilstreife auf zwei Männer aufmerksam, welche mit ihren Fahrrädern vor dem Gebäude des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat in der Bankgasse anhielten. Die Männer stiegen von den Rädern und bewarfen das Gebäude mit Eiern. Die Männer im Alter von 21 und 25 Jahren konnten noch vor Ort festgenommen werden, als sie versuchten zu flüchten. Da die geworfenen Eier bereits an der Sandsteinfassade eingetrocknet waren, können die Flecken nur mit erheblichen Aufwand wieder entfernt werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist Gegenstand des laufenden Ermittlungsverfahrens. Die Männer müssen sich nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung strafrechtlich verantworten.


Polizeimeldungen aus Mittelfranken (bis Oktober 2020)



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