Mit Anschlägen gedroht: SEK nimmt minderjährige Erpresser fest


REGENSBURG. In einem Regensburger Geschäft und bei zwei Privatpersonen gingen in den vergangen Tagen Erpresserschreiben ein. Im Rahmen der Geldübergabe wurden zwei Tatverdächtige durch Spezialeinsatzkräfte festgenommen. Die beiden Minderjährigen erwarten nun Strafverfahren wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung.




Vergangene Woche fand die Inhaberin eines Geschäfts in der Regensburger Innenstadt ein Erpresserschreiben vor. Von ihr wurde die Übergabe von Bargeld in vierstelliger Höhe gefordert, für den Fall der Nichtzahlung wurde mit Anschlägen gegen das Ladenlokal gedroht.

In den nachfolgenden Tagen gingen gleichartige Schreiben bei zwei Privatpersonen ein. In diesen Schreiben wurden ebenfalls Geldforderungen gestellt sowie mit der Gewaltanwendung gegen Familienangehörige gedroht. Wie die Ermittlungen ergaben, bestand ein Zusammenhang zwischen den drei Erpresserschreiben.



Die erforderlichen Ermittlungen wurden durch die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernommen. Als sie das Geld abholen wollten, wurden am 25. November 2020 zwei 16-Jährige bei der geforderten Geldübergabe durch Spezialeinsatzkräfte festgenommen.

Im Rahmen der durchgeführten Wohnungsdurchsuchungen wurden Beweismittel sichergestellt. Die Schüler wurden im Anschluss an ihre Eltern übergeben.

Gegen die beiden Tatverdächtigen werden nun Verfahren wegen des Verdachts der Erpressung in einem Fall und der Räuberischen Erpressung in zwei Fällen geführt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg geführt werden, dauern an.





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