A9 / Oberfranken: Ungebremst auf Sicherungsgespann aufgefahren


A 9, Berg: Am Dienstagnachmittag ereignete sich gegen 14.15 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Berlin.




An einer eingerichteten Tagesbaustelle fuhr laut Zeugen ein Sattelzug aus Bulgarien alleinbeteiligt und ungebremst auf den auf dem rechten Fahrstreifen stehenden Lastwagen mit Warnleitaufbau und Aufpralldämpfer auf. Durch den heftigen Aufprall wurde der Lastwagen mit Warneinrichtung in die rechte Schutzplanke geschoben. Die Verkehrspolizei Hof nahm die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache auf.

Der 67-jährige bulgarische Fahrer erlitt durch den starken Aufprall diverse Verletzungen, konnte sich aber selbst aus dem Wrack befreien. Er kam zur Behandlung ins Krankenhaus. Der bulgarische Sattelzug blieb völlig demoliert auf dem rechten Fahrstreifen stehen. Auch der Lastwagen mit Warneinrichtung erlitt einen Totalschaden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 150.000 Euro.



Beide Fahrzeuge müssen mit schwerem Gerät geborgen und abgeschleppt werden. Vor Ort kam auch ein Bergemeister. Die Autobahn war  in Richtung Norden für eine Stunde komplett gesperrt. Es kam hierdurch zu etwa fünf Kilometer Rückstau. Um 15.15 Uhr konnte der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen einspurig an der Unfallstelle vorbeigleitet werden. Die Absicherung der Unfallstelle übernahm im weiteren Verlauf das THW Naila.

Vor Ort waren die Freiwillige Feuerwehr Berg, der Rettungsdienst mit Notarzt, die Autobahnmeisterei Münchberg und zahlreiche Streifen der Verkehrspolizei Hof.





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