A9 musste nach LKW-Brand beidseitig gesperrt werden


A9/Trockau. Am Dienstagmorgen gegen 08:50 Uhr befuhr ein 62-Jähriger aus dem Landkreis Weiden mit seinem Muldenkipper LKW die A9 in Richtung Berlin. Als er wegen eines technischen Defekts auf dem Standstreifen anhalten musste, bemerkte er bereits eine Brandentwicklung im Bereich des Motors. Der Fahrer konnte noch selbstständig aussteigen und einen Notruf absetzen.




Als die ersten Rettungsfahrzeuge eintrafen, stand das Führerhaus bereits in Vollbrand. Aufgrund der starken Hitze und Rauchentwicklung mussten zunächst beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Erst als der Brand unter Kontrolle war, konnte zunächst die Fahrtrichtung München nach etwa zehn Minuten wieder freigegeben werden. Die Fahrbahn in Richtung Berlin musste durch das gefrorene Löschwasser zunächst für etwa eine Stunde gesperrt bleiben.

Diesbezüglich kam zu erheblichen Verzögerungen, da das erforderliche Fahrzeug an vielen Stellen nicht durch die (nur teilweise vorhandene) Rettungsgasse passte. Der gesamte Sachschaden beläuft sich auf ca. 100.000 €.



Fotos: Polizei

Es ist im weiteren Tagesverlauf aufgrund der Bergungsarbeiten mit leichten Behinderungen zu rechnen. Anschließend muss der Asphalt auf Brandschäden untersucht werden. Die Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth weist im Zusammenhang mit dem Vorfall darauf hin, dass die Rettungsgasse auch für breite Fahrzeuge frei gehalten werden muss.



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