Polizei stellt klar: Toter Kater aus Warmensteinach wurde NICHT getötet


WARMENSTEINACH/ LKR. BAYERUTH. Der Tod eines Katers erregte Ende letzten Monats bei den Tierliebhabern der Fichtelgebirgsgemeinde viel Aufsehen. Insbesondere in den sozialen Medien vermuteten nicht wenige Kommentatoren einen Katzenhasser, der sein Unwesen treiben und das Tier misshandelt haben soll. Was anfangs eine reine Vermutung war, entwickelte sich schnell zu einem vermeintlichen Faktum. Es folgten teils rohe und besorgniserregende Beleidigungen und Drohungen. Die Polizeiinspektion Bayreuth-Land nahm Ermittlungen zu einem möglichen Verstoß nach dem Tierschutzgesetz auf. Nun liegt ein Ergebnis vor.




Die Begutachtung des toten Haustiers durch einen erfahrenen Veterinär erbrachte die Erkenntnis, dass kein Mensch das Tier zerteilte. Der Tod lässt sich auf ein Unfallgeschehen, vermutlich im Straßenverkehr, zurückführen. Anschließend bemächtigte sich ein Aasfresser des toten Katers, wofür die vorgefundenen Nage- und Fressspuren sprechen. Typische Merkmale, die zum Beispiel auf den Einsatz eines Messers schließen lassen, ließen sich nicht feststellen.



Die Ermittlungsergebnisse, die der Staatsanwaltschaft Bayreuth übermittelt werden, erbrachten also keine Beweise, die auf Tatbestände im Sinne eines strafrechtlich relevanten Handelns schließen lassen. Was bleibt ist eine Familie, die ihren liebgewonnenen „Stubentiger“ verloren hat und die zum Nachdenken anregende Erkenntnis, was aus einer Vermutung, die letztlich in verbaler und emotionaler Gewalt endete, übrig blieb.



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