Polizeimeldungen aus Mittelfranken (bis Oktober 2020)

Einbrecher in Reichenschwand und Baiersdorf unterwegs

MITTELFRANKEN. Unbekannte Einbrecher suchten in einer Pension in Reichenschwand sowie in einem Einfamilienhaus in Baiersdorf nach Beute. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Ein Einbruch ereignete sich am Donnerstag (29.10.2020) im Zeitraum von 16:30 – 18:00 Uhr in Reichenschwand. Gewaltsam drangen die Täter zunächst über die Haustür und anschließend durch die Wohnungstür in ein Appartement der Pension im Birkenweg ein. Danach durchsuchten die Täter die Wohnung nach Wertgegenständen und flüchteten mit einem geringen Bargeldbetrag.Ein weiterer Einbruchsversuch ereignete sich im Zeitraum von Sonntag (25.10.2020) 17:00 Uhr und Mittwoch (28.10.2020) 17:00 Uhr im Apothekengäßchen in Baiersdorf. Auch hier versuchten die unbekannten Täter die Eingangstür aufzuhebeln, was jedoch nicht gelang.In beiden Fällen wurden Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Die Kriminalpolizeiinspektionen Schwabach und Erlangen haben die Ermittlungen übernommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 entgegen.




Zeugensuche nach Fahrzeugbrand im Nürnberger Norden

NÜRNBERG. Am Donnerstag (29.10.2020) geriet ein Pkw aus bislang unbekannter Ursache auf dem Gelände eines Autohauses im Nürnberger Norden in Brand. Die Kriminalpolizei Nürnberg sucht Zeugen. Gegen 21:00 Uhr bemerkte ein Zeuge den Pkw-Brand auf dem Gelände eines Autohauses in der Rollnerstraße und wählte den Notruf. Der Brand konnte von der Feuerwehr gelöscht werden. Neben dem ausgebrannten Fahrzeug stand ein weiterer Pkw, der durch das Feuer ebenfalls beschädigt wurde. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Die Brandermittler des zuständigen Fachkommissariats haben die Ermittlungen zur bislang unbekannten Brandursache übernommen. Zeugen, die Verdächtiges im Zusammenhang mit dem Brand wahrgenommen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Holzhütte abgebrannt

AURACH. In der vergangenen Nacht (29./30.10.2020) brach aus noch ungeklärter Ursache in einer Holzhütte in Aurach ein Feuer aus. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Hütte im Ortsteil Gindelbach, die hauptsächlich als Jugendtreff genutzt wird, stand kurz vor Mitternacht im Vollbrand. Nach Zeugenaussagen war gestern noch eine Feier im Gange, wobei der letzte der Feiernden die Hütte gegen 22:00 Uhr verlassen habe. Die Freiwillige Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen, jedoch nicht verhindern, dass die Hütte vollkommen ausbrannte. Der Schaden wird nach derzeitigen Erkenntnissen auf bis zu 10.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.




Verkehrspolizei nimmt mutmaßlichen Drogenkurier fest

A6. Am Dienstagabend (27.10.2020) entdeckte eine Streife der Verkehrspolizei Feucht bei einer Fahrzeugkontrolle auf der A6 in Fahrtrichtung Amberg eine größere Menge Marihuana. Der 36-jährige Fahrer, ein mutmaßlicher Drogenkurier, befindet sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft. Der Renault des 36-jährigen Tatverdächtigen war gegen 21:00 Uhr ins Visier der Streife geraten. Auf Höhe der Anschlussstelle Schwabach-Süd unterzogen sie das Fahrzeug einer Kontrolle. Im Zuge einer Durchsuchung des Pkw entdeckten die Polizisten in einem Versteck hinter der Rückbank insgesamt rund 10 kg Marihuana. Für den 36-jährigen Fahrer, der sich offensichtlich auf der Durchreise ins benachbarte Ausland befand, war die Reise beendet – die Beamten nahmen ihn fest und beschlagnahmten das Rauschgift. Die weiteren Ermittlungen werden vom Fachkommissariat der Kriminalpolizei Schwabach geführt. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte gegen den Festgenommenen Haftantrag. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ zwischenzeitlich einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 36-Jährigen.


Corona-Verstöße ohne Ende: Landratsamt schließt Shisha-Bar in Roth 

ROTH. Im Rahmen mehrerer Kontrollen stellte die Polizei Roth in einer Shisha-Bar zahlreiche Verstöße gegen einschlägige Vorschriften des Gaststättengewerbes sowie des Infektionsschutzes fest. Einen Schlusspunkt unter die Kontrollen der letzten Wochen setzte nun das Landratsamt Roth und widerrief die Gaststättenerlaubnis der Shisha-Bar. Zunächst hatten Beamte der Polizeiinspektion Roth die Shisha-Bar am Willy-Supf-Platz Anfang September einer routinemäßigen Gaststättenkontrolle unterzogen und stellten dabei fest, dass gegen die Sperrzeit verstoßen wurde.

Der Betrieb der Shisha-Bar bot allerdings auch in den darauffolgenden Wochen wiederholt Anlass für polizeiliches Einschreiten. Neben Ruhestörungen und Sperrzeitverstößen registrierten Polizeibeamte immer wieder Verfehlungen gegen einschlägige Betriebsvorschriften wie beispielsweise das Jugendschutzgesetz oder das Gesundheitsschutzgesetz. Allerdings musste in diesem Zusammenhang auch zur Kenntnis genommen werden, dass die Gäste der Bar weder den Abstandsregeln noch der Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutz nachkamen.

Der vorläufige Höhepunkt der registrierten Verfehlungen waren rund 100 Besucher, die von der Rother Polizei bei einer erneuten Kontrolle am vergangenen Samstag (24.10.2020) in der überfüllten Gaststätte festgestellt werden konnten. Ein Zustand, der für die Polizei im Hinblick auf den geltenden Infektionsschutz in dieser Form nicht tragbar war. Die Folge für den 23- jährigen Gastwirt waren entsprechende Anzeigen der Polizei an das Landratsamt Roth. Das Landratsamt hat auf die wiederholt festgestellten Verstöße bereits reagiert. Ein Bescheid zum Widerruf der Gaststättenerlaubnis wurde dem betroffenen Gastronom gestern Abend (28.10.2020) im Beisein einer Polizeistreife ausgehändigt. Der Betrieb der Shisha-Bar muss demnach mit sofortiger Wirkung eingestellt werden.




Randale in Fürther Krankenhaus 

FÜRTH. Ein 46-jähriger Mann randalierte am Mittwochabend (28.10.2020) im Fürther Klinikum. Bei seiner Gewahrsamnahme leistete er erheblichen Widerstand und verletzte zwei Polizisten. Gegen 19:30 Uhr wurden Beamte der Polizeiinspektion Fürth zu einem renitenten Patienten ins Fürther Klinikum gerufen. Ein stark alkoholisierter Mann, der dort behandelt werden sollte, ließ sich jedoch nicht behandeln, sondern randalierte. Auch die eingesetzten Polizeibeamten konnten den 46-Jährigen nicht beruhigen und nahmen ihn schließlich in Gewahrsam. Für den Transport zur Dienststelle musste der Mann gefesselt werden. Als ihn die Polizisten anschließend in den Gewahrsamsraum brachten und ihm die Handfesseln gelöst hatten, griff der immer noch aggressive Mann die beiden Polizeibeamten durch Schläge und Tritte an und beleidigte sie dabei fortwährend. Nur unter erheblichem Kraftaufwand gelang es, den 46-Jährigen zu beruhigen. Zwei Polizisten wurden bei dem Angriff leicht verletzt. Gegen den 46-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird der 46-Jährige, der erst kurz zuvor nach Verbüßung einer Freiheitsstrafe wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aus der Haft entlassen wurde, nun im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt.




Glühwein aus Geschäft geraubt

NÜRNBERG. Am Mittwochabend (28.10.2020) entwendete ein 32-jähriger Mann aus einem Verbrauchermarkt in Gibitzenhof diverse Flaschen Glühwein und flüchtete. Als der Detektiv ihn verfolgte, setzte er sich zur Wehr, konnte jedoch festgenommen werden. Gegen 18:45 Uhr wurde der Tatverdächtige vom Detektiv eines Geschäfts am Dianaplatz dabei beobachtet, wie er sechs Flaschen Glühwein in seinen Rucksack packte und damit, ohne zu bezahlen, den Laden verließ. Der Detektiv verfolgte ihn, konnte ihm den Rucksack mit dem Diebesgut abnehmen und ging zurück zum Geschäft.

Hiermit wollte sich der Beschuldigte augenscheinlich nicht abfinden. Er folgte nun seinerseits dem Detektiv und versuchte ihm den Rucksack mit Gewalt wieder zu entreißen. Als weitere Angestellte zu Hilfe eilten, gab der 32-Jährige sein Vorhaben auf und begab sich freiwillig mit ins Detektivbüro. Hier wurde er anschließend von einer Streife der PI Nürnberg-Süd in Empfang genommen und zur Dienststelle gebracht. Der Wert der entwendeten Spirituosen beläuft sich auf knapp 20 Euro. Verletzt wurde niemand. Den Beschuldigten erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Ladendiebstahls und versuchten räuberischen Diebstahls.




Maskenstreit endet mit abgebrochenem Zahn

ZIRNDORF. Weil ein 41-jähriger Kunde in einem Zirndorfer Supermarkt am Mittwochnachmittag (28.10.2020) weder eine vorgeschriebene Mundnasenbedeckung aufsetzen noch ein entsprechendes Attest vorlegen wollte, machte ein Mitarbeiter von seinem Hausrecht Gebrauch. Dies quittierte der Kunde mit einem Schlag ins Gesicht.

Der 41-Jährige betrat gegen 14:45 Uhr ein Lebensmittelgeschäft im Einkaufszentrum in der Nürnberger Straße. Einem 22-jährigen Kassierer fiel auf, dass der Mann keine Maske trug und sprach ihn darauf an. Dieser gab gegenüber dem Mitarbeiter an, ein Attest zu besitzen, das ihn von der Maskenpflicht befreit. Aushändigen wollte er diese Befreiung jedoch nicht. Auch als zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hinzukamen, zeigte sich der Mann nicht einsichtig und weigerte sich, eine Maske aufzusetzen oder ein Attest vorzuzeigen. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes baten den Mann schließlich, das Einkaufszentrum zu verlassen. Hierauf reagierte der 41-Jährige aggressiv und begann um sich zu schlagen. Hierbei traf er einen 42-jährigen Sicherheitsdienstmitarbeiter im Gesicht, sodass diesem ein Stück eines Zahnes ausbrach. Beamte der Polizeiinspektion Zirndorf leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung ein. Wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz muss sich der 41-Jährige indes nicht verantworten – den Polizisten händigte er das Attest im Nachhinein bereitwillig aus.




Tageseinnahmen aus Lkw gestohlen

NÜRNBERG. Gestern früh (28.10.2020) entwendeten Unbekannte eine Box mit Tageseinnahmen von Bäckereifilialen aus einem Lkw. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Gegen 06:30 Uhr hatte der 44-jährige Fahrer den Liefer-Lkw am Nordring vor Hausnummer 35 abgestellt, um eine Bäckereifiliale zu beliefern. Als er kurze Zeit später zum Fahrzeug zurückkam, stand die vorher versperrte Fahrertür offen und aus dem Lkw war eine Box mit eingesammelten Tageseinnahmen mehrerer Filialen und diversen Lieferunterlagen verschwunden. Unbekannte Täter hatten wohl die Tür aufgebrochen und die Box samt Inhalt entwendet. Die leere Box konnte später unweit des Tatortes aufgefunden werden. Der Entwendungsschaden wird derzeit mit einigen tausend Euro beziffert. Die Nürnberger Kriminalpolizei bittet eventuelle Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

 




Mutmaßlicher Raddieb bewirft Polizeibeamten mit Fahrrad

NÜRNBERG. Am frühen Donnerstagmorgen (29.10.2020) verletzte ein mutmaßlicher Fahrraddieb einen Polizeibeamten in der Nürnberger Innenstadt. Der 34-Jährige wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Gegen 01:00 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg am Karl-Pschigode-Platz auf einen Fahrradfahrer aufmerksam, welcher mit einem hochwertigen Rad unterwegs war. Als die Beamten den Mann einer Kontrolle unterziehen wollten, flüchtete er. Im Verlauf der Flucht fuhr er mit dem Rad in das Heck des Streifenwagens und setzte trotz Zusammenstoß seine Fahrt fort.

Ein Beamter folgte dem Flüchtenden daraufhin zu Fuß. Dieser stieg daraufhin von dem Rad und schleuderte es gegen den Polizeibeamten. Hierdurch erlitt dieser mehrere Prellungen. Dennoch gelang es, den sich heftig wehrenden Mann zu Boden zu bringen und Handfesseln anzulegen. Hierbei erlitt der Beamte weitere Verletzungen an den Beinen. Der Polizeibeamte konnte trotz der Verletzungen seinen Dienst weiter fortsetzen. Im Verlauf der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Fahrrad offenbar entwendet wurde. Weiterhin führte der 34-Jährige eine EC-Karte mit sich, welche er sich möglicherweise unrechtmäßig aneignete. Zudem besteht gegen 34-jährigen Mann ein offener Haftbefehl wegen ähnlich gelagerter Delikte. Der 34-Jährige wurde aufgrund des bestehenden Haftbefehls in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Zudem muss er sich nun unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des Tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.




Täterfestnahme nach mehreren Pkw-Aufbrüchen

MITTELFRANKEN. Wie berichtet, wurden am Nachmittag des 20.10.2020 in Westmittelfranken fünf und im Schwabacher Stadtgebiet zwei Pkw aufgebrochen. Ein Tatverdächtiger konnte nun festgenommen werden. In der Zeit zwischen 12:00 Uhr und 16:00 Uhr schlug letzte Woche ein unbekannter Täter die Seitenscheiben von zwei Pkw in der Ringstraße in Feuchtwangen, von je einem Pkw in der Kirchfeldstraße in Schnelldorf, einem Parkplatz bei Rauenzell und am Friedhof in Heilsbronn ein. Auch in der Friedenstraße in Schwabach wurden zwei Pkw angegangen.

In allen Fällen wurden in den Fahrzeugen offen liegende Wertsachen wie Geldbeutel, persönliche Dokumente und Handtaschen im Gesamtwert von etwa 550 Euro entwendet. Der angerichtete Sachschaden dürfte über 2.000 Euro liegen. Nun konnte in Baden-Württemberg ein 53-Jähriger auf frischer Tat festgenommen werden. Der Tatverdächtige wurde von mehreren Zeugen zweifelsfrei wiedererkannt. Gegen den 53-Jährigen, der noch für weitere gleichgelagerte Pkw-Aufbrüche im ganzen Bundesgebiet in Frage kommt, wurde ein Haftbefehl erlassen. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.


Rentner stirbt bei Unfall in Nürnberg

NÜRNBERG. Am Montagvormittag (26.10.2020) ereignete sich im Stadtteil Eibach ein Verkehrsunfall. Der 85-jährige Pedelecfahrer erlag zwischenzeitlich seinen schweren Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 85-Jährige gegen 10:30 Uhr auf seinem Pedelec in der Motterstraße. Dort touchierte er aus bislang unbekannter Ursache ein Verkehrsschild und stürzte in der Folge. Durch den Unfall zog sich der Rentner schwere Verletzungen zu. Der herbeigerufene Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung vor Ort und brachte den Mann in ein Krankenhaus. Die Verkehrspolizei Nürnberg war mit der Unfallaufnahme betraut. Der 85-Jährige verstarb am Dienstag (27.10.2020) im Krankenhaus.




Vier Verletzte bei Feuer in Gemenschaftsunterkunft

NÜRNBERG. Am frühen Mittwochmorgen (28.10.2020) geriet aus noch nicht geklärter Ursache eine Mülltonne in einer Gemeinschaftsunterkunft im Nürnberger Süden in Brand. Vier Personen wurden verletzt. Gegen 00:40 Uhr löste die Brandmeldeanlage eines Wohnturmes einer Gemeinschaftsunterkunft in der Beuthener Straße aus. Kurz darauf wurde erhebliche Rauchentwicklung in fast allen 15 Stockwerken festgestellt, welche von der Aufzuganlage ausging. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes stellten daraufhin im Erdgeschoß eine große brennende Mülltonne in einem Aufzug fest und löschten den Brand noch vor dem Eintreffen der alarmierten Feuerwehr. Hierbei erlitten die vier Mitarbeiter eine Rauchgasintoxikation. Zwei der vier Personen mussten zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gefahren werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde das gesamte Gebäude geräumt. Die Bewohner konnten die Räumlichkeiten, nachdem der Rauch abgezogen war, wieder betreten. Der entstandene Sachschaden wird auf wenige Hundert Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei führt nun die weiteren Ermittlungen zur Klärung der Brandursache.




Ein Toter bei Betriebsunfall in Neubau

DINKELSBÜHL. Am späten Nachmittag ereignete sich gestern (27.10.2020) ein tragischer Unfall auf einer Baustelle eines Hausneubaus im Ortsteil Hohenschwärz. Eine Person erlag noch vor Ort ihren Verletzungen. Gegen 17:30 Uhr waren zwei Arbeiter einer Baufirma im Obergeschoss des Neubaus eines Einfamilienhauses zugange, als plötzlich einer der beiden (40) aus noch ungeklärter Ursache durch das Treppenauge nach unten stürzte. Der andere (35) wollte ihn noch halten, verlor jedoch das Gleichgewicht und stürzte ebenfalls nach unten. Beide schlugen auf der Betontreppe zum Keller auf. Der 40-Jährige erlag noch vor Ort seinen Verletzungen, während der 35-Jährige schwerstverletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen wurde. Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache aufgenommen.




Kind bei Verkehrsunfall verletzt 

NÜRNBERG. Bereits am Freitag (23.10.2020) ereignete sich im Stadtteil Ludwigsfeld eine Verkehrsunfallflucht, wobei ein 13-Jähriger von seinem Fahrrad stürzte und sich leicht verletzte. Die Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg sucht Zeugen und den noch unbekannten Unfallverursacher. Gegen 11:30 Uhr fuhr ein 13-Jähriger mit seinem Fahrrad die Weddigenstraße Richtung Schultheißallee. Kurz vor der Kreuzung zur Schultheißallee soll ein dunkler Pkw an dem Jungen vorbeigefahren sein und ihn am Lenker touchiert haben. Der Junge stürzte in der Folge von seinem Rad und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Der Unfallverursacher entfernte sich jedoch von der Unfallörtlichkeit, ohne anzuhalten. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall machen können oder den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg unter der Telefonnummer 0911 6583-1530 zu melden.




Schmierereien an CSU-Geschäftsstelle in Fürth

FÜRTH. In der Nacht von Dienstag (27.10.2020) auf Mittwoch (28.10.2020) beschmierten bislang unbekannte Täter die Geschäftsstelle des Kreisverbandes der CSU in Fürth. Die Kriminalpolizei Fürth ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Die Unbekannten beschmierten im Zeitraum von 20:00 Uhr bis 04:00 Uhr die Fassade des Gebäudes in der Kurgartenstraße auf mehreren Seiten großflächig mit roter und schwarzer Farbe. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere tausend Euro. Das Fachkommissariat der Fürther Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die in der Nacht im betroffenen Bereich verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken zu melden.




Polizeifahrzeug beschädigt

NÜRNBERG. Ein Dosenwurf aus einer Gruppe junger Männer heraus beschädigte Freitagnacht (16.10.2020) ein ziviles Fahrzeug der Bundespolizei auf dem Gelände einer Tankstelle im Stadtteil Langwasser. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls. Zwei Beamte der Bundespolizei hielten sich kurz nach 23:00 Uhr im Innenraum der Tankstelle in der Gleiwitzer Straße auf, als ihnen ein Zeuge mitteilte, dass soeben ein bislang Unbekannter aus der Personengruppe heraus eine Dose auf den dort abgestellten VW Touran der Beamten geworfen hatte. Die Beamten verfolgten unverzüglich die fünfköpfige Gruppe im Alter von 16 bis 23 Jahren und stellten deren Personalien fest. Bei der Begutachtung des VW konnte ein Loch in der Windschutzscheibe festgestellt werden. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere hundert Euro. Zwischenzeitlich war jedoch der Zeuge des Dosenwurfes nicht mehr vor Ort, sodass seine Aussage nicht mehr aufgenommen werden konnte. Inzwischen hat die Sachbearbeitung die Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd übernommen und bittet Zeugen, insbesondere den Mitteiler des Vorfalls, sich unter der Telefonnummer 0911 9482-0 zu melden.


Mit ausgespähter PIN Geld abgehoben 

NÜRNBERG. Am 26.09.2020 wurde eine Frau durch ein Pärchen beim Geldabheben abgelenkt und deren PIN ausgespäht. Im Anschluss wurde hiermit ein größerer Geldbetrag unberechtigt abgehoben. Die Kriminalpolizei konnte nun einen der Täter ermitteln. Die Frau suchte am Nachmittag einen Geldautomaten in der Rothenburger Straße auf, um dort Geld abzuheben. Dort wurde sie von einem ihr unbekannten Pärchen angesprochen und gefragt, ob sie Dollar-Scheine wechseln könne. Nachdem sie das verneint hatte, wurde sie weiterhin von den Unbekannten bedrängt und unter einem Vorwand zur mehrfachen Eingabe ihrer PIN aufgefordert. Als sich die beiden Personen bereits entfernt hatten, bemerkte die Geschädigte, dass ihr Kontoauszug eine unberechtigte Abhebung von mehr als 2.000 Euro aufwies. Die Kriminalpolizei übernahm die Sachbearbeitung in diesem Fall. Durch polizeiliche Ermittlungen konnte nun die männliche Person identifiziert werden. Sie ist derzeit unbekannten Aufenthalts. Die dazugehörige Frau konnte noch nicht ermittelt werden.




Friedhofsdieb parkt neben Zivilstreife

FÜRTH. Am Samstagmorgen (17.10.2020) stellte ein Dieb beim Fürther Friedhof sein Fahrzeug ausgerechnet neben einem zivilen Polizeifahrzeug ab. Nachdem er das Diebesgut im Fahrzeug verstaut hatte, wurde er von den Beamten festgenommen. Der Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl gegen den Mann. Gegen 04:00 Uhr in der Nacht fuhr der 57-jährige Friedhofsdieb mit einem Kleintransporter auf den Parkplatz vor dem Fürther Friedhof. Wie mit Meldung Nr. 1486 vom 15.10.2020 berichtet war es dort schon zuvor zu einer Diebstahlsserie gekommen. Daher hatten Polizeibeamte in zivil das Gebiet um den Friedhof besonders im Blick. Ausgerechnet neben einem Fahrzeug der Polizei parkte der Tatverdächtige seinen Transporter. Um sicherzugehen, dass er nicht beobachtet wurde, leuchtete er mit einer Taschenlampe in mehrere vor Ort geparkte Fahrzeuge. Die beiden Beamten bemerkte er dabei allerdings nicht.

So konnten die Polizisten ungestört dabei zusehen, wie der Mann mit mehreren Tüten an der Friedhofsmauer entlanglief und anschließend mit prall gefüllten Taschen wieder zurückkam. Bis dato unbekannte Mittäter hatten Metallschalen und Grabschmuck aus Metall von den Gräbern getreten und für die Abholung durch den beobachteten Mann bereitgelegt. Der benötigte fast zwei Stunden, um das ganze Diebesgut zum Fahrzeug zu bringen und dort zu verstauen. Als er sich mit der Beute aus dem Staub machen wollte, erfolgte die Festnahme. Wie sich herausstellte, war der Mann bereits mehrfach wegen Diebstahlsdelikten in Erscheinung getreten und hatte auch schon Haftstrafen verbüßt. Da er zudem auch keinen festen Wohnsitz nachweisen konnte, erließ der Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl.

Der Ermittlungsdienst der Polizeiinspektion Fürth hat ein Strafverfahren wegen gewerbsmäßigen Diebstahls gegen den Mann und seine unbekannten Mittäter eingeleitet. Bis dato können der Serie 51 Fälle zugeordnet werden. Die Polizei schätzt den Wert der gestohlenen Metallgegenstände auf 22.000 Euro. Hinzu kommen nicht unerhebliche Reparaturkosten, da durch den Diebstahl teilweise an den Gräbern auch Marmorplatten zu Bruch gingen. Der Erlös beim Verkauf als Altmetall ist dagegen deutlich niedriger. Die Polizei geht davon aus, dass die Diebe nicht mehr als 3.000 Euro für das Diebesgut bekommen hätten.




Auto in Brand gesteckt 

HEROLDSBERG. Wie berichtet, war bereits am vergangenen Dienstag (20.10.2020) ein Pkw in Heroldsberg (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) in Brand geraten. Zwischenzeitlich schließt die Kriminalpolizei Erlangen eine technische Ursache aus und ermittelt wegen Brandstiftung. In diesem Zusammenhang bitten die Brandfahnder um Hinweise aus der Bevölkerung. Gegen 20:00 Uhr war der Feuerwehr mitgeteilt worden, dass in der Albrecht-Dürer-Straße ein Auto in einem Carport brennen solle. In der Folge zog der Fahrzeugbrand sowohl das Carport als auch eine angrenzende Garage in Mitleidenschaft. Der entstandene Schaden wird auf mindestens 30.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes übernahm das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Erlangen. Nach einer zwischenzeitlich durchgeführten Untersuchung des Brandortes kann von den Beamten eine technische Ursache für den Fahrzeugbrand ausgeschlossen werden. Da sich indes Hinweise auf eine Brandstiftung ergeben haben, ermittelt das Fachkommissariat derzeit gegen unbekannt und bittet um Hinweise. Zeugen, die Wahrnehmungen zu dem Brand in der Albrecht-Dürer-Straße gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.




Kameraausrüstung aus Pkw entwendet

FÜRTH. Vergangenen Freitag (23.10.2020) entwendeten Unbekannte eine hochwertige Kameraausrüstung aus einem geparkten Pkw. Die Polizei sucht Zeugen. Im Zeitraum von 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr war der VW Caddy „Beim Haderlach“ auf einem Parkplatz im Stadtwald zwischen Weiherhof und Oberfürberg abgestellt. Laut Angaben des Halters des Pkw hatte dieser das Fahrzeug mit der Funkfernbedienung abgesperrt. Als er zum Fahrzeug zurückkam, fehlte eine hochwertige Kameraausstattung im Wert von mehreren tausend Euro. Die Polizei bittet eventuelle Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Röthenbach/Peg.:  Einbruch in unbewohnten Neubau

Im Zeitraum von Freitag (23.10.2020) bis Montag (26.10.2020) drangen bislang unbekannte Täter in einen noch unbewohnten Neubau (Mehrfamilienhaus) in Röthenbach a.d.Pegnitz (Lkrs. Nürnberger Land) ein und entwendeten hochwertiges Werkzeug. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen der Tat. In der Zeit von Freitag, 13:30 Uhr bis Montag, 07:00 Uhr, drangen unbekannte Täter in den Neubau in Schnackenhof ein. Sie entfernten hierzu die Baustellentür, welche den Zugang zu einer der Wohnungen versperrte. Anschließend nahmen die Täter in den Räumen befindliches Werkzeug im Gesamtwert von ca. 15.000 Euro an sich und transportierten dieses durch die Balkontür nach draußen. Durch die Polizeiinspektion Lauf wurde die Spurensicherung am Tatort durchgeführt. Die weitere Sachbehandlung übernimmt das Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei. Personen, die im genannten Zeitraum auffällige Beobachtungen in diesem Bereich gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.




Versuchter Einbruch in Heroldsberg

HEROLDSBERG. In der Nacht von Freitag (23.10.2020) auf Samstag (24.10.2020) versuchten unbekannte Täter in eine Wohnung in Heroldsberg (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) einzubrechen. Die Kriminalpolizei Erlangen bittet um Zeugenhinweise. Die Eigentümer der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Lerchenstraße bemerkten am Sonntagvormittag frische Hebelspuren an ihrer Eingangstür. Bislang unbekannte Täter hatten offenbar in der Nacht versucht, in die Wohnung einzudringen. Das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.


Kinderwagen in Hinterhof angezündet

NÜRNBERG. Am Sonntagabend (25.10.2020) setzte ein bislang Unbekannter einen Kinderwagen in einem Hinterhof eines Wohnhauses im Nürnberger Süden in Brand. Die Polizei sucht nun Zeugen. Gegen 19:30 Uhr teilten Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Sperberstraße ein Feuer aus dem Hinterhof des Anwesens mit. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen die Beamten davon aus, dass ein Kinderwagen vorsätzlich in Brand gesetzt wurde. Das Feuer griff im Weiteren auf drei Fahrräder und ein Dreirad über. Verletzt wurde niemand, insgesamt entstand jedoch ein Sachschaden von mehreren Hundert Euro. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen. Sachdienliche Hinweise oder sonstige verdächtige Wahrnehmungen in diesem Zusammenhang nimmt die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd unter der Telefonnummer 0911 9482-0 entgegen.




Zwei Trickdiebstähle im Stadtgebiet

NÜRNBERG. Zwei Rentner wurden am vergangenen Freitag (23.10.2020) und Samstag (24.10.2020) von Unbekannten bestohlen, die sich durch einen Trick den Zugang zu deren Wohnung erschwindelten. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Im Verlauf des vergangenen Freitags hatte eine unbekannte Frau einen Rentner in Langwasser angesprochen, ob er ihr alte Gläser zum Verkauf auf einem Flohmarkt schenken könne. Als die Frau zum Abholen der Gläser bei dem 85-Jährigen in der Georg-Ledebour-Straße klingelte, hatte sie noch eine zweite Frau als Begleitung dabei. Der 85-Jährige gab den beiden einige Gläser zum Verkaufen und als die Frauen wieder gegangen waren, bemerkte der Rentner das Fehlen seiner Geldbörse und seiner Brieftasche. Der Diebstahlsschaden wird mit etwa 500 Euro angegeben. Am Samstag ereignete sich ein ähnlicher Fall in Ziegelstein. Gegen 11:45 Uhr klingelte ein unbekannter Mann an der Tür eines 94-Jährigen in der Ziegelsteinstraße. Der Unbekannte gab vor, Scherenschleifer mit einer kleinen Rente zu sein und wäre nun zusätzlich auf der Suche nach alten Gegenständen zum Verkaufen. Der Senior schenkte dem vermeintlichen Scherenschleifer einen Zinnteller. Als der Mann das Haus verlassen hatte, musste der Rentner feststellen, dass seine hochwertige Armbanduhr entwendet worden war. Die Nürnberger Kriminalpolizei rät erneut, fremde Personen nicht in die Wohnung zu lassen und bittet eventuelle Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den genannten Fällen geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Kinder beleidigt und Hitlergruß gezeigt

NÜRNBERG. Ein Mann und eine Frau haben am Samstag (24.10.2020) mehrere Kinder im Nürnberger Osten beleidigt und hierbei unter anderem auch den Hitlergruß gezeigt. Die Polizei konnte beide Personen antreffen und ermittelt nun strafrechtlich. Der 30-jährige Tatverdächtige und seine 54-jährige Begleiterin sollen gegen 12:00 Uhr in der Erlenstegenstraße auf mehrere Kinder getroffen sein und diese mit mutmaßlich fremdenfeindlichen Äußerungen angepöbelt haben. Zudem soll der 30-Jährige hierbei wiederholt den Hitlergruß gezeigt haben. Eine Zeugin, die den Vorfall beobachtet hatte, verständigte die Polizei. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost konnte die beiden Tatverdächtigen in der Stadenstraße antreffen. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen ein.




Mann nach antisemitischen Äußerungen festgenommen

NÜRNBERG. Am Freitagnachmittag (23.10.2020) nahmen Polizeibeamte einen Mann in der Nürnberger Innenstadt fest. Der 31-Jährige hatte zuvor in einer Fußgängerzone jüdische Musiker angepöbelt. Gegen 14:30 Uhr sprach ein 62-jähriger Mann eine Streife des Unterstützungskommandos Mittelfranken an und berichtete von antisemitischen Äußerungen, die ein Mann ihm und seinen Begleitern gegenüber geäußert hatte. So sollte der Tatverdächtige die drei Musiker, die während ihrer Musikdarbietung im Fußgängerbereich der Königsstraße jeweils eine Kippa trugen, wiederholt mit Parolen wie „Juden raus!“ und „Sieg Heil!“ angepöbelt haben.

Die Beamten trafen den Tatverdächtigen unweit des Tatorts an. Der sichtlich alkoholisierte 31-Jährige verhielt sich auch gegenüber den Polizeibeamten uneinsichtig und aggressiv, weshalb ihm die Polizisten Handfesseln anlegten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund drei Promille. Da sich bei der polizeilichen Überprüfung herausstellte, dass es sich um einen wohnsitzlosen Mann handelte, stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth gegen den Festgenommenen Haftantrag. Die Polizei leitete gegen den 31-Jährigen Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen ein.




Haftantrag nach Tritten gegen den Kopf

NÜRNBERG. Wie am 12.10.2020 berichtet, ereignete sich am Freitagabend (09.10.2020) eine heftige Auseinandersetzung im Nürnberger Westen. Die Nürnberger Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Nach bisherigem Ermittlungsstand geriet gegen 22:45 Uhr ein 53-jähriger Mann mit zwei zunächst unbekannten Personen in der Leyher Straße in Streit. Der 53-Jährige wurde hierbei heftig geschlagen und offenbar mit Füßen gegen den Kopf getreten. Ein Anwohner verständigte daraufhin die Polizei. Der 53-Jährige wurde mit Gesichtsverletzungen in einem Krankenhaus behandelt. Zwei Tatverdächtige im Alter von 30 und 32 Jahren konnten am Samstagabend (10.10.2020) festgenommen werden. Gegen das Duo erging Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung. Die Auseinandersetzung ereignete sich jedoch nach jetzigen Ermittlungen nicht in der Leyher Straße, sondern im Bereich eines Supermarkts an der Kreuzung Nordwestring / Schnieglinger Straße. Die Nürnberger Mordkommission führt die weiteren Ermittlungen und bittet Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Bewaffneter Raubüberfall auf Supermarkt in Heßdorf

HESSDORF. Am 29.09.2020 überfiel ein bis dato unbekannter Mann einen Supermarkt im Gewerbepark Heßdorf (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) und erbeutete mehrere hundert Euro Bargeld (Meldung 1390). Die Kriminalpolizei Erlangen konnte zwischenzeitlich einen tatverdächtigen 51-Jährigen ermitteln und festnehmen. Der Unbekannte betrat gegen 19:15 Uhr den Supermarkt im Gewerbepark. Unter Vorzeigen einer Schusswaffe erbeutete er Bargeld in Höhe von mehreren hundert Euro und flüchtete anschließend zu Fuß über die St2240 in das angrenzende Waldstück. Trotz sofort eingeleiteter umfangreicher Fahndungsmaßnahmen der Polizei konnte der Täter entkommen. Die 33-jährige Angestellte kam mit dem Schrecken davon.

Den Ermittlern des Fachkommissariats der Erlanger Kriminalpolizei ist es nun gelungen einen Tatverdächtigen zu ermitteln. Ein 51-jähriger Mann aus Erlangen hatte offenbar am Tatort seine Fingerabdrücke hinterlassen. Er wurde am heutigen Freitagmorgen (23.10.2020) in seiner Wohnung festgenommen. Neben der mutmaßlichen Tatwaffe – ein Schreckschussrevolver – fanden die Ermittler in der Wohnung des Mannes eine kleine Aufzuchtanlage mit mehreren Marihuana-Pflanzen. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts des schweren Raubes ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag. Er wurde im Laufe des Vormittags einem Ermittlungsrichter vorgeführt, welcher zwischenzeitlich Haftbefehl erließ.




13-jährige Mädchen beim Graffiti-Sprühen ertappt

NÜRNBERG. Am Donnerstagnachmittag (22.10.2020) konnten zwei 13-jährige Graffiti-Sprayerinnen im Stadtteil Reichelsdorf auf frischer Tat ertappt werden. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd übergaben die zwei Mädchen an ihre Eltern. Ein Zeuge beobachtete die beiden jungen Mädchen wie sie gerade dabei waren, eine Garage in der Reichelsdorfer Hauptstraße mit Farbe zu besprühen. Die zwei strafunmündigen Mädchen konnten vor Ort vom Besitzer angetroffen werden. Das Graffiti erstreckte sich über eine Länge von ca. fünf Metern. Dabei entstand ein Sachschaden von mehreren Hundert Euro. Eine hinzugezogene Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd stellte die Sprühdosen sicher und übergab die zwei einsichtigen Mädchen im Anschluss an deren Eltern.


Versuchter Einbruch in Wohnhaus

ERLANGEN. Am frühen Donnerstagabend (22.10.2020) versuchten drei bislang Unbekannte in ein Wohnhaus in Eckental einzubrechen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen. Nachdem ein Zeuge gegen 19:00 Uhr ein Klirren sowie ein metallisches Geräusch aus einem Anwesen in der Wiesenstraße wahrgenommen hatte, bemerkte er bei seiner Nachschau einen unbekannten Mann auf der Terrasse des Wohnhauses. Der unbekannte Mann sagte offenbar etwas in einer ausländischen Sprache und flüchtete. Der Zeuge konnte dann noch zwei weitere männliche Personen durch den Garten flüchten sehen. Die Täter schafften es nicht, in das Wohnhaus zu gelangen. Es entstand somit kein Entwendungsschaden. Eine sofort eingeleitete Fahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, verlief erfolglos. Die Spurensicherung wurde durch den Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernommen.

Alle drei Täter sollen schlank, ca. 170 – 175 cm groß und dunkel gekleidet gewesen sein.

Die Kriminalpolizei Erlangen ermittelt nun und sucht deshalb Zeugen. Wer Verdächtiges im Zusammenhang mit dem Vorfall wahrgenommen hat oder die Täter bei ihrer Flucht beobachten konnte und deshalb eine Beschreibung abgeben kann, soll sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 melden.




Angriff auf Fahrkartenkontrolleur der VAG

NÜRNBERG. Im Nürnberger Süden griff am Donnerstagmorgen (22.10.2020) eine 42-jährige Frau einen Fahrkartenkontrolleur der VAG bei einer Kontrolle tätlich an und bespuckte diesen. Bei dem Angriff wurde der Fahrkartenkontrolleur leicht verletzt. Gegen 10:15 Uhr baten Fahrkartenkontrolleure der VAG eine 42-Jährige an der Haltestellte Hasenbuck aus der U-Bahn, da diese ohne gültigen Fahrschein unterwegs war. Während der Kontrolle wurde die Frau zunehmend aggressiver und trat schließlich dem 52-jährigen Kontrolleur gegen das Schienbein und bespuckte ihn. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd hat gegen die 42-Jährige ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sie wurde nach der Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten vor Ort  entlassen.


Polizeibeamte bei Kontrolle mit Pfefferspray besprüht 

ERLANGEN. Am Donnerstagnachmittag (22.10.2020) wurden Beamte der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt bei einer Kontrolle in der Innenstadt mit Pfefferspray besprüht. Auch Unbeteiligte wurden hierbei verletzt. Gegen 12:30 Uhr sollte eine 4-köpfige Personengruppe auf dem Markplatz einer Kontrolle unterzogen werden. Grund hierfür war, dass zwei Männer aus der Gruppe den seit 19.10.2020 vorgeschriebenen Mund-Nase-Schutz nicht trugen. Beim Herantreten an die Gruppe und der Aufforderung, die Ausweise vorzuzeigen, wurde durch einen Mann aus der Gruppe Pfefferspray in Richtung der Kontrollsituation gesprüht. Sowohl Mitglieder der Gruppe als auch die eingesetzten Beamten konnten der Sprühwolke nicht ausweichen und erlitten leichte Verletzungen (Brennen der Augen, Atemwegsreizungen). Selbst Passanten, die teilweise bis zu 20 Meter entfernt standen, hatten massive Hustenanfälle.

Der Tatverdächtige flüchtete in Richtung Schlossgarten, konnte aber wenig später festgenommen und zur weiteren Sachbehandlung zur Dienststelle gebracht werden. Auch er erlitt Augen- und Atemwegsreizungen. Das Pfefferspray wurde etwa 10 Meter vom Tatort entfernt aufgefunden und als Spurenträger sichergestellt. Gegen den 30-Jährigen wurde durch die Staatsanwaltschaft Haftantrag gestellt. Weiterhin wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Er wird zur Entscheidung über die Haftfrage dem Ermittlungsrichter am AG Erlangen vorgeführt.

Die Polizei Erlangen hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Zudem werden Personen, die durch die Pfefferwolke eventuell ebenfalls geschädigt wurden, gebeten, sich mit der Polizei in Erlangen unter der Telefonnummer 09131/760-120 in Verbindung zu setzen.




Nach Unfall eingeklemmt 

NÜRNBERG. Am Donnerstagnachmittag (22.10.2020) kam es im Nürnberger Süden zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Lkw. Ein 24-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt. Gegen 13:00 Uhr ereignete sich auf der Münchener Straße in stadteinwärtiger Fahrtrichtung ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Lkw. Nach ersten Erkenntnissen geriet der 24-jährige Pkw-Fahrer mit seinem Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache unter einen Auflieger eines verkehrsbedingt wartenden Sattelzuges. Der Pkw-Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er konnte schwer verletzt geborgen und mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus zur medizinischen Versorgung eingeliefert werden. Der 55 Jahre alte Lkw-Fahrer stand nach dem Unfall unter Schock, blieb aber unverletzt. Die Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg hat die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter hinzugezogen. Während der Unfallaufnahme wurde die Münchener Straße in stadteinwärtiger Fahrtrichtung für ca. eineinhalb Stunden komplett gesperrt und danach an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam deshalb zu größeren Verkehrsbehinderungen.




Nach Balkonbrand in Nürnberg verletzt 

NÜRNBERG. Am Dienstagnachmittag (20.10.2020) geriet der Balkon eines Mehrfamilienhauses in Schweinau in Brand. Eine Frau wurde leicht verletzt. Gegen 18:20 Uhr meldeten Zeugen per Notruf einen Brand in der Nopitschstraße. Der Balkon eines Mehrfamilienhauses solle in Flammen stehen. Die Feuerwehr stellte bei ihrem Eintreffen Stichflammen von einem Balkon im dritten OG fest. Die Wohnungsinhaberin hatte ihre Wohnung verlassen können und wartete vor dem Haus. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Die Brandursache steht derzeit noch nicht fest. Die Bewohnerin wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Sie hatte sich leichte Brandverletzungen und eine Rauchvergiftung zugezogen. Am Gebäude entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro. Der Kriminaldauerdienst sicherte erste Spuren am Brandort. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache.




Auto geriet in Brand

HEROLDSBERG. Am Dienstagabend (20.10.2020) geriet aus noch nicht geklärter Ursache ein Auto in Heroldsberg (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) in Brand. Die Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 20:00 Uhr teilten Anwohner der Albrecht-Dürer-Straße über Notruf mit, dass ein Auto brennen soll. Als die alarmierten Feuerwehren eintrafen, hatte das Feuer bereits auf einen Carport und eine Garage übergegriffen. Der Feuerwehr gelang es den Brand zu löschen und ein Übergreifen des Feuers auf das Wohngebäude zu verhindern. Das zuständige Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache. Ersten Erkenntnissen zufolge geriet ein im Bereich des Carports geparkter Smart aus noch nicht geklärter Ursache in Brand. Durch das Feuer wurden dann der Carport, eine angrenzende Garage und ein darin geparkter Volvo beschädigt. Der durch den Brand entstandene Sachschaden wird auf mindestens 30.000 Euro geschätzt. Bislang ergaben sich keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung oder den unberechtigten Aufenthalt unbekannter Dritter.


Trickbetrüger erbeuten mehrere tausend Euro

FEUCHT/ERLANGEN. Am Dienstagnachmittag (20.10.2020) rief eine Betrügerin bei einer Seniorin in Feucht an und gab sich als deren Enkelin aus. Sie täuschte der Frau eine vermeintliche Notlage vor und überredete sie einen hohen Geldbetrag an eine Unbekannte auszuhändigen. Die Polizei warnt vor dem Phänomen „Enkeltrick“. Durch eine geschickte Gesprächsführung gelang es einer unbekannten Anruferin ihrem Opfer den Namen ihrer Enkelin preiszugeben und sich anschließend als diese selbst auszugeben. Sie konfrontierte die Seniorin damit, dass sie angeblich einen Autounfall verschuldet hätte. Um den hohen Schaden schnell zu bezahlen, bräuchte sie mehrere zehntausend Euro. Aufgrund der vorgetäuschten unangenehmen Situation bat sie die angerufene „Großmutter“ um Stillschweigen gegenüber den anderen Verwandten. Die Frau aus Feucht ließ sich von der Dringlichkeit der Sache überzeugen und fuhr sofort zur Bank. Dort hob sie mehrere zehntausend Euro von ihrem Konto ab. Das Geld händigte sie am Abend gegen 21:00 Uhr einer Geldbotin aus, die von der angeblichen Enkelin angekündigt worden war. Um die Geschädigte nach der Geldübergabe in Sicherheit zu wiegen, rief ein anderes Mitglied der Betrügerbande bei ihr an und gab sich als Bankangestellte aus. Angeblich wäre das ausgehändigte Geld bereits durch die Enkelin zurücküberwiesen worden und würde am Folgetag auf ihrem Bankkonto gutgeschrieben. Erst einige Zeit später kamen der Frau Zweifel und sie rief ihre „echte“ Enkelin an.

Das mittelfränkische Fachkommissariat für Trickbetrug bei der Nürnberger Kriminalpolizei sucht nun Zeugen, die Angaben zur Geldabholerin oder anderen verdächtigen Wahrnehmungen machen können:

   - Wer hat am Dienstag in der Lerchenstraße / Jahnstraße in Feucht 
     verdächtige Personen bemerkt?
   - Wer hat insbesondere eine unbekannte Frau gesehen, die gegen 
     21:00 Uhr in den genannten Straßen unterwegs war?
   - Wer hat im Tatzeitraum in Feucht Fahrzeuge mit auswärtigen 
     Kennzeichen bemerkt?

Die Beamten bitten Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.

Am Dienstagnachmittag (20.10.2020) rief ein Betrüger bei einer Frau aus Erlangen an und gab sich als ein guter Bekannter aus. Er überredete die Seniorin, einem Kurier Geld und Goldmünzen im Wert mehrerer tausend Euro zu übergeben. Die Polizei sucht nun Zeugen der Geldübergabe. Der Betrüger begann das Telefonat mit der ahnungslosen Geschädigten mit dem Klassiker des Phänomenbereichs Enkeltrickbetrug: „Rate mal, wer am Telefon ist?“. Die Seniorin glaubte die Stimme eines guten Freundes zu erkennen. Durch geschickte Gesprächsführung überzeugte der Unbekannte die Frau nun, dass er in Nürnberg bei einem Notar wäre und eine Wohnung kaufen wolle. Hierzu benötige er noch dringend einen größeren Geldbetrag, den er von der Frau ausleihen wolle. Er vereinbarte mit der Seniorin, dass diese Bargeld und Goldmünzen an einen Kurier übergeben sollte. Kurz darauf kam ein unbekannter Mann zur Wohnung der Geschädigten in Erlangen-Tennenlohe und übernahm Bargeld und Goldmünzen im Wert mehrerer tausend Euro. Nach der Geldübergabe riefen die Betrüger die Frau erneut an und gaben sich dabei auch als Bundespolizisten aus. Angeblich hätten diese den guten Bekannten der Geschädigten am Bahnhof in Nürnberg kontrolliert, wodurch er aufgehalten worden wäre.

Das mittelfränkische Fachkommissariat für Trickbetrug bei der Nürnberger Kriminalpolizei sucht nun Zeugen, die Angaben zum Geldabholer oder anderen verdächtigen Wahrnehmungen machen können:

   - Wer hat am Dienstag in Erlangen-Tennenlohe verdächtige Personen 
     bemerkt?
   - Wer hat insbesondere einen Mann gesehen, der am späten Abend in 
     der Straße "Vogelherd" unterwegs war?
   - Wer hat im Tatzeitraum in Erlangen-Tennenlohe Fahrzeuge mit 
     auswärtigen Kennzeichen bemerkt?

Die Beamten bitten Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.

 




Räuberischer Diebstahl eines Handys

NÜRNBERG. Am Dienstagnachmittag (20.10.2020) versuchte ein 25-Jähriger einem Fahrgast in einer U-Bahn am Nürnberger Plärrer das Handy zu entwendeten. Dabei griff er sein Opfer im weiteren Verlauf auch mit einem gezielten Kopfstoß an. Die Festnahme erfolgte noch vor Ort, nun ermittelt die Kriminalpolizei Nürnberg. Gegen 15:00 Uhr bemerkte ein 33-jähriger Fahrgast, dass ihm ein Mann während der U-Bahn-Fahrt sein Handy aus der Jackentasche gezogen hatte. Er schaffte es, den mutmaßlichen Dieb am Handgelenk festzuhalten. Dieser holte unvermittelt aus und verpasste dem Geschädigten einen gezielten Kopfstoß gegen dessen Nase. Der Fluchtversuch des 25-jährigen mutmaßlichen Täters blieb jedoch erfolglos, da zwischenzeitlich schon mehrere Personen zur Hilfe hinzukamen. Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten. Der dringend tatverdächtige Handy-Dieb konnte vor Ort festgenommen werden. Der 25-Jährige muss sich nun in einem entsprechenden Ermittlungsverfahren verantworten.




Zeugensuche nach mehreren Pkw-Aufbrüchen

Am gestrigen Nachmittag (20.10.2020) wurden in Westmittelfranken fünf und im Schwabacher Stadtgebiet zwei Pkw aufgebrochen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. In der Zeit zwischen 12:00 Uhr und 16:00 Uhr schlugen unbekannte Täter die Seitenscheiben von zwei Pkw in der Ringstraße in Feuchtwangen, von je einem Pkw in der Kirchfeldstaße in Schnelldorf, einem Parkplatz bei Rauenzell und am Friedhof in Heilsbronn ein. Auch in der Friedenstraße in Schwabach wurden zwei Pkw angegangen. In allen Fällen wurden in den Fahrzeugen offen liegende Wertsachen wie Geldbeutel, persönliche Dokumente und Handtaschen im Gesamtwert von etwa 550 Euro entwendet. Der angerichtete Sachschaden dürfte allerdings über 2.000 Euro liegen. Bei einigen Fällen fiel Zeugen ein goldbrauner Dacia SUV auf. Ob die Pkw-Aufbrüche in Zusammenhang stehen und der Dacia möglicherweise damit in Verbindung steht, prüft derzeit die Ansbacher Kripo. Eventuelle Zeugen, die Hinweise zu den Taten bzw. zu dem goldbraunen Dacia SUV geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

 


Brandstiftungen in Erlangen

ERLANGEN. In gleichen Fällen von vorsätzlichen Brandsetzungen ermittelt die Erlanger Polizei. Die Fahndung nach den Tätern dauert derzeit noch an. Ein Zusammenhang zwischen den beiden
Fällen wird geprüft. Sachdienliche Hinweise nimmt die örtliche Polizeiinspektion unter der Telefonnummer 09131/760-114 entgegen. Am Dienstag gegen 15.15 Uhr wurde in der Hilpertstraße im Bereich der Bahnlinie eine Kabeltrommel in Brand gesetzt. Die aufgerollten Kabel verschmorten dabei. Die Feuerwehr löschte den Brand. An den hochwertigen Signalkabeln entstand enormer Sachschaden. Gegen 19.45 Uhr brannte es vor der Baustelle am Ohmplatz. Dort wurde Unrat aus einer Mülltonne zusammen mit Baustellenmaterial in Brand gesetzt. Die Feuerwehr verhinderte einen größeren Schaden. Lediglich der Inhalt der Mülltonne verbrannte. Ob auch Schaden an der Fahrbahn bzw. an der Baustelle entstanden ist, wird derweil geklärt.

 




Vandalismus auf Firmengelände

NÜRNBERG. Zwischen Sonntag und Montag (11.10.2020 -12.10.2020) beschädigten bislang unbekannte Täter mehrere Fahrzeuge auf einem Firmengelände im Stadtteil St. Jobst. Die Polizei sucht Zeugen. Bislang Unbekannte warfen unter anderem Scheiben mit Pflastersteinen ein, traten Spiegel ab und beschädigten Scheinwerfer von insgesamt 13 abgestellten, aber nicht zugelassenen, Fahrzeugen auf einem privaten Abstellplatz am Ostbahnhof. Die Tat ereignete sich zwischen 14:30 Uhr und 10:00 Uhr. Die Vandalen richteten einen Gesamtschaden von mehreren Tausend Euro an. Ein Entwendungsschaden entstand nicht. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Ost hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 0911 9195-0 zu melden.


Raub eines Fahrrads in Uttenreuth

UTTENREUTH. Gestern Abend (19.10.2020) griff ein bislang unbekannter Mann einen Radfahrer in Uttenreuth (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) an und raubte dessen Fahrrad. Die Kriminalpolizei Erlangen bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Ein 21-jähriger Mann war gegen 20:30 Uhr von Erlangen kommend in der Erlanger Straße unterwegs. Kurz nach der Einmündung zur Danziger Straße stellte sich dem Radfahrer ein unbekannter Mann in den Weg. Als der 21-Jährige versuchte, an dem Unbekannten vorbeizufahren, griff ihn dieser an und stieß ihn vom Fahrrad. Der Radfahrer blieb unverletzt, allerdings nahm der Angreifer das Mountainbike des 21-Jährigen an sich und fuhr in Richtung Erlangen davon. Bei dem entwendeten Fahrrad handelt es sich um ein schwarzes Mountainbike der Marke Pepperbike (Model Black Pepper) mit der Reifengröße 29 Zoll. Eine Fahndung, in die Streifen der Polizeiinspektion Erlangen-Land und der Verkehrspolizei Erlangen eingebunden waren, führte nicht zur Festnahme eines Tatverdächtigen. Beamte des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken führten eine Spurensicherung durch. Die weiteren Ermittlungen werden vom Fachkommissariat der Kriminalpolizei Erlangen übernommen. Personen, die Hinweise auf das Tatgeschehen oder den unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 zu melden.

Täterbeschreibung:

Ca. 30-40 Jahre alt, ca. 175 cm groß, muskulöse Figur, heller Hauttyp, schwarz-grauer Dreitagebart, sprach mit osteuropäischem Akzent, bekleidet mit dunkler Jacke, dunkler Jogginghose, Basecap mit rotem Schirm.




Jugendlicher Ladendieb schlug zu

NÜRNBERG. Am Montagmorgen (19.10.2020) wurde ein Jugendlicher im Nürnberger Stadtteil Mögeldorf bei einem Ladendiebstahl beobachtet. Ein Fluchtversuch des Tatverdächtigen endete nach wenigen Metern. Doch als Supermarktangestellte ihn festhalten wollten, schlug der junge Mann zu. Die hinzugerufene Polizeistreife konnte ihn vor Ort festnehmen. Kurz vor 11 Uhr beobachte ein Ladendetektiv in einer Supermarktfiliale, wie der 17-jährige Jugendliche mehrere Dosen eines Energy-Getränks sowie Lebensmittel in seine Jackentaschen einsteckte und ohne zu zahlen das Geschäft verließ. Als der junge Mann vom Angestellten des Marktes auf den Diebstahlsverdacht angesprochen wurde, nahm er kurzerhand Reißaus. Allerdings endete der Fluchtversuch bereits in der nahen Ostendstraße. Dort wurde der Tatverdächtige vom Ladendetektiv und dem Filialleiter eingeholt und festgehalten. Der 17-Jährige dachte jedoch nicht daran, nun die weitere Flucht aufzugeben. Vielmehr wehrte er sich heftig und versetzte dem Detektiven mehrere Faustschläge gegen den Kopf. Die hinzugerufene Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost musste den aufgebrachten Tatverdächtigen fesseln, um weitere Angriffe zu verhindern. Der Supermarktangestellte wurde aufgrund der Faustschläge vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Das Diebesgut hatte der Jugendliche bei seiner Festnahme noch einstecken – der Gesamtwert der gestohlenen Lebensmittel lag bei knapp 10 Euro. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den jungen Mann wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls.


Einbruch in Einfamilienhaus

MÖHRENDORF. Am Montagabend (19.10.2020) brachen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in Möhrendorf (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) ein. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum von 17:00 Uhr bis 20:15 Uhr verschafften sich Einbrecher über ein Fenster Zugang zu einem Einfamilienhaus im Tretenäcker. Hierdurch entstand Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro. Aus dem Anwesen entwendeten die Unbekannten Münzen im Wert von mehreren Tausend Euro. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.


Zwei Leichtverletzte bei Wohnungsbrand

KREIS ANSBACH. Heute Morgen (20.10.2020) brach aus noch ungeklärter Ursache in einem Haus in Großlellenfeld (Lkrs. Ansbach) ein Feuer aus. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Kurz nach 06:00 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle von einem Brand im Kinderzimmer verständigt. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr konnten sich alle vier Bewohner bereits aus dem Haus retten. Der 35-jährige Familienvater versuchte das Feuer noch selbst zu löschen, zog sich dabei aber eine leichte Rauchgasintoxikation zu. Auch der fünfjährige Sohn wurde leicht verletzt. Beide wurden vom Rettungsdienst versorgt und der Brand konnte von den eingesetzten Feuerwehrkräften schnell gelöscht werden. Der entstandene Schaden wird nach ersten Erkenntnissen auf einen hohen fünfstelligen Betrag geschätzt.




Einbrecher in Greding 

GREDING. Am Freitagnachmittag (16.10.2020) brachen bislang unbekannte Täter in zwei Doppelhaushälften in Greding (Lkr. Roth) ein. Die Polizei sucht Zeugen.Zwis chen 12:00 Uhr und 16:35 Uhr hebelten bislang unbekannte Täter ein Fenster auf und verschafften sich so Zutritt zu zwei Doppelhaushälften im Gredinger Ortsteil Landerzhofen. Ein Nachbar stellte das aufgehebelte Fenster fest und verständigte die Polizei. Die jeweiligen Eigentümer befanden sich zur Tatzeit im Urlaub. Wie hoch der Entwendungsschaden ist, ist bislang unklar. Die Kriminalpolizei Schwabach hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die Verdächtiges im Zusammenhang mit dem Vorfall wahrgenommen haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Erneut Autos aufgebrochen

NÜRNBERG. Im Stadtgebiet Nürnberg schlugen am Freitag (16.10.2020) bislang Unbekannte mehrere Scheiben von geparkten Fahrzeugen ein und entwendeten daraus Bargeld sowie andere Wertgegenstände. Die Polizei sucht Zeugen. Zwischen 08:00 Uhr und 23:00 Uhr gingen die unbekannten Täter insgesamt sieben Fahrzeuge im Stadtgebiet an. Sie schlugen die Seitenscheibe ein und entwendeten die in den Autos liegenden Wertsachen, darunter Handtaschen und Bargeld. Betroffen waren folgende Straßen im nordöstlichen Bereich: Bartholomäusstraße, Goethestraße, Krelingstraße, Schoppershofstraße und Wilderstraße. Im Nürnberger Süden waren die Jahnstraße und die Katzwanger Hauptstraße betroffen. Insgesamt entstand bei den Aufbrüchen sowohl ein Sach- als auch ein Entwendungsschaden im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Tätern oder den genannten Vorfällen geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.



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Wer hatte Grünlicht?

NÜRNBERG. Bereits am Freitagnachmittag (16.10.2020) ereignete sich ein Verkehrsunfall im Nürnberger Süden, zu dem die Unfallbeteiligten unterschiedliche Angaben machen. Die Verkehrspolizei Nürnberg sucht Zeugen. Der Unfall ereignete sich gegen 15:45 Uhr in der Beuthener Straße. Im Kreuzungsbereich zur Poststraße kollidierten ein VW und ein Nissan. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Bisher konnte nicht abschließend geklärt werden, welcher der beiden Unfallbeteiligten – eine 22-jährige Frau und ein 51-jähriger Mann – bei Grünlicht in die Kreuzung eingefahren ist. Die Verkehrspolizei Nürnberg bittet deshalb Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0911 6583 – 1530 zu melden.


Autos in Flammen

NÜRNBERG. In den frühen Morgenstunden waren heute (18.10.2020) aus noch ungeklärter Ursache zwei Pkw im Stadtgebiet in Brand geraten. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Zunächst wurde um 00:20 Uhr mitgeteilt, dass ein weißer Audi TT auf einem öffentlichen Parkplatz in der Türkenstraße im Bereich des Motorraums brennt. Nach Aussage des Fahrzeugbesitzers stand der Pkw bereits seit etwa vier Stunden auf dem Parkplatz. Etwa um 02:30 Uhr wurde wieder ein brennender Pkw, diesmal ein schwarzer Audi A6, der in der nahegelegenen Königsberger Straße abgestellt war, gemeldet. Durch die entstandene Hitze wurde auch ein daneben stehender Kleintransporter beschädigt. Die Ansbacher Feuerwehr konnte beide Brände schnell löschen, jedoch entstand an den Fahrzeugen jeweils Sachschaden in fünfstelliger Höhe. Die Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und kann derzeit eine vorsätzliche Brandstiftung nicht ausschließen. Deshalb werden eventuelle Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Zeugenaufruf nach versuchtem Einbruch

ZIRNDORF. Unbekannte Täter versuchten am Samstagabend in ein freistehendes Einfamilienhaus in Großhabersdorf einzubrechen. Die Polizei sucht Zeugen. Der oder die unbekannten Einbrecher hatten die Terrassentür zu dem Haus in der Egerländer Straße aufgehebelt und versuchten so ins Innere einzudringen. Da im Hause nichts durchwühlt wurde und bislang noch kein Entwendungsschaden festgestellt werden konnte, flüchteten der oder die Täter möglicherweise, nachdem das Glas der Türe splitterte. Der angerichtete Schaden an der Terrassentür dürfte sich auf etwa 1000 Euro belaufen. Die Fürther Kripo hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Pkw entwendet

NÜRNBERG. In der Nacht von Freitag auf Samstag (16./17.10.2020) entwendeten Unbekannte einen Pkw aus dem Thumenberger Weg. Die Polizei sucht Zeugen. Im Zeitraum von 17:30 Uhr am Freitag bis 08:30 Uhr am Samstag haben unbekannte Täter einen blauen Mazda CX-5 mit dem amtlichen Kennzeichen LAU-BP 248 entwendet. Das Fahrzeug hat einen Zeitwert von etwa 20.000 Euro. Im Fahrzeug befinden sich mehrere Kindersitze und auf der Heckscheibe ist an der unteren rechten Seite ein Aufkleber „PPH on Board“. Beide Fahrzeugschlüssel sind noch beim Fahrzeugbesitzer vorhanden und eine Nahbereichssuche blieb ohne Erfolg. Die Nürnberger Kripo bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben oder Hinweise über den Verbleib des Fahrzeugs geben können, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Mann verletzt angetroffen 

NÜRNBERG. Am Samstagabend (12.10.2020) meldeten Zeugen einen verletzten Mann in der Innenstadt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Kurz vor Mitternacht wurde der Einsatzzentrale gemeldet, dass sich am Josephsplatz ein Mann aufhalten soll, der ein Messer bei sich hätte. Eine Streife konnte den Mann antreffen, der wohl ein Messer in der Hosentasche hatte, jedoch selbst am Rücken verletzt war. Da der 40-Jährige nicht unerheblich unter Alkoholeinwirkung stand, konnte er sich nur vage zu einer vorausgegangenen Auseinandersetzung äußern. Er soll von sechs bis zehn unbekannten Personen angegriffen und am Rücken mit einem nicht bekannten Gegenstand verletzt worden sein. Daraufhin seien einige der mutmaßlichen Täter in Richtung „Weißer Turm“ geflüchtet und andere sollen in einem dunklen Audi A 7 eingestiegen und davongefahren sein. Das 40-jährige Opfer wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert, wo sich die Verletzung als nicht lebensgefährlich herausstellte. Die Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die die geschilderte Auseinandersetzung beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Tragischer Unfall

WENDELSTEIN. Ein 49-Jähriger versuchte am Freitagnachmittag die defekte Hackschnitzelheizung seiner Firma wieder in Gang zu bringen. Hierzu begab er sich in den Keller, da offenbar
die Zufuhr der Hackschnitzel in die Brennkammer ins Stocken geriet. Der 49 Jährige versuchte daraufhin die verkeilten Holzstücke durchzumischen und gelangte dabei mit den Fingern in die
anlaufende Förderschnecke. Dadurch scherte ihm die Maschine ein Fingerglied ab. Die eintreffenden Rettungskräfte versorgten den Mann vor Ort und lieferten in zur weiteren Behandlung in
eine Klinik ein.




15-Jähriger mehrmals getreten und geschlagen 

NÜRNBERG. Am frühen Sonntagmorgen (11.10.2020) wurde ein 15-Jähriger in der Nürnberger Innenstadt mehrmals von einer Gruppe Jugendlicher getreten und geschlagen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Der 15-Jährige befand sich Sonntagfrüh, kurz nach Mitternacht, im Bereich des U-Bahnhofes Wöhrder Wiese. Dort wurde er zunächst von einem unbekannten Jugendlichen angesprochen. Im Verlauf des Gesprächs kamen circa 10 weitere Personen hinzu und fingen an den 15-Jährigen zu schlagen und mit Füßen zu treten. Als sich die Situation beruhigte, ging der Junge in die U 3 und fuhr in Richtung Hauptbahnhof. Hierbei verfolgte ihn die Gruppe von mindestens vier Jugendlichen. In der U-Bahn wurde der 15-Jährige nochmals geschlagen. Dort kam ihm ein bislang unbekannter Zeuge, welcher mit einem grünen Mantel bekleidet war, zu Hilfe. Als der 15-Jährige am Nürnberger Hauptbahnhof ausstieg, verfolgte ihn die Gruppe nochmals bis zum Gleisbereich der U-1. Auf dem Weg dorthin kam es zu weiteren Gewalttätigkeiten gegen den jungen Mann. Dann flüchtete die Gruppe. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen gelang es den Unbekannten zu entkommen.

Vier der unbekannten Jugendlichen können wie folgt beschrieben werden:

Person 1: männlich, weiße Daunenjacke

Person 2: männlich, Flanelljacke schwarz/weiß kariert, lockige Haare, südländisch

Person 3: männlich, schwarzes Kopftuch (Durag), schwarzer Trainingsanzug

Person 4: männlich, Sweatjacke, graues t-shirt, silberne Halskette

Der 15-Jährige wurde durch die Schläge und Tritte glücklicherweise nur leicht verletzt.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte bittet dringend den unbekannten Zeugen, welcher in der U-Bahn zu Hilfe kam, oder Personen, welche Hinweise zur Identität der Unbekannten geben können, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-6115 zu melden.


Einbruchsversuch in Juweliergeschäft

FÜRTH. In der Zeit von Mittwoch auf Donnerstag (14.-15.10.2020) versuchte ein unbekannter Täter in ein Juweliergeschäft einzubrechen. Die Kriminalpolizei Fürth sucht Zeugen des Vorfalls. Der Unbekannte ging die Tür des Juweliers in der Schwabacher Straße in der Zeit zwischen 18:00 Uhr (Mi) und 08:30 Uhr (Do) an und versuchte, diese gewaltsam zu öffnen. Hierbei verursachte der Täter einen Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro. Die Kriminalpolizei Schwabach hat die weiteren Ermittlungen zu dem Einbruchsversuch übernommen und bittet um Hinweise. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.


Vorführwagen aus Autohaus gestohlen 

WEISSENBURG. Im Zeitraum von 12.10. bis 14.10.2020 wurde von einem Autohaus in der Dettenheimer Straße ein Vorführwagen entwendet. Die Polizei sucht Zeugen. Unbekannte gelangten auf noch ungeklärte Weise in den mattgrauen VW Amarok mit dem amtlichen Kennzeichen WUG-AB 820, der versperrt auf dem Außenstellplatz des Autohauses abgestellt war und entwendeten das Fahrzeug. Die Zulassungsbescheinigungen sowie beide Fahrzeugschlüssel befinden sich noch im Besitz der Firma. Der Wert des Gebrauchtfahrzeugs wird mit etwa 52.000 Euro angegeben. Die Ansbacher Kripo hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, oder Hinweise über den Verbleib des Fahrzeugs geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Zeugensuche nach Pkw-Aufbrüchen

NÜRNBERG. In der Nacht von 14. auf 15.10.2020 brachen Unbekannte zwei Fahrzeuge im Stadtteil Laufamholz und am Abend des 15.10.2020 einen Pkw im Stadtteil St. Peter auf. Die Polizei sucht Zeugen. Im Zeitraum zwischen 13:00 Uhr am Mittwoch und 08:00 Uhr am Donnerstag schlugen unbekannte Täter die Seitenscheibe von zwei Pkw in der Reichenecker Straße in Laufamholz ein und entwendeten aus dem Innern einen Laptop und einen Geldbeutel mit Bargeld und persönlichen Dokumenten. Der Entwendungsschaden beläuft sich auf einige hundert Euro. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.100 Euro. Auch im Stadtteil St. Peter wurde am 15.10. gegen 21:45 Uhr die Seitenscheibe eines Pkw in der Walter-Meckauer-Straße eingeschlagen. Der oder die unbekannten Täter entwendeten einen Rucksack und eine Jacke mit Geldbörse aus dem Fahrzeug. Hier entstand ein Sachschaden von 600 Euro. Der Entwendungsschaden des Rucksackes und der Jacke mit Geldbörse und persönlichen Dokumenten wird mit etwa 400 Euro beziffert. Die Nürnberger Kripo bittet in beiden Fällen Zeugen, die möglicherweise verdächtige Personen beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Erneut Friedhofsgräber leergeräumt

FÜRTH. In den letzten Tagen wurden am Fürther Friedhof von mehreren Gräbern Grabschalen und Grabschmuck aus Metall gestohlen. Die Polizei sucht nach Zeugen und weiteren Geschädigten. Im Zeitraum zwischen dem 27.09.2020 bis 13.10.2020 wurden von Gräbern des Fürther Friedhofs mehrere Grabschalen bzw. kupferne Grabgegenstände entwendet. Diese waren zum Teil am Grabstein angeschraubt und wurden von den Dieben gewaltsam aus der Verankerung getreten. Danach legten die Unbekannten die Blumen und den Grabschmuck ohne Metall wieder auf die Grabplatten, so dass die Tat auf den ersten Blick nicht sofort auffiel. Bislang wurden bei der Polizeiinspektion Fürth 75 Diebstähle angezeigt. Der Schaden der Fälle beträgt mehr als 30.000 Euro. Die Ermittler prüfen nun, ob ein Zusammenhang mit einer geklärten Serie von Friedhofdiebstählen aus dem September besteht. Das Polizeipräsidium Mittelfranken hatte hierüber mit den Pressemeldungen 1212, 1256 und 1287 berichtet. Das Polizeipräsidium Mittelfranken bittet alle Grabbesitzer aus Fürth zu prüfen, ob Metallschalen, Vasen oder Laternen von den Gräbern gestohlen wurden. Anzeigen wegen Diebstahls können bei der Polizeiinspektion Fürth erstattet werden. Zudem sucht die Polizei Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen im Tatzeitraum gemacht haben. Welchem Schrotthändler wurde im größeren Umfang Metall angeboten, das offensichtlich von Gräbern stammt? Zeugen können sich unter der Rufnummer (0911) 759050 bei der Polizeiinspektion Fürth melden.




Autodiebstahl in Lauf 

LAUF. In der Nacht von Dienstag (13.10.2020) auf Mittwoch (14.10.2020) wurde ein Pkw in Lauf a.d.Pegnitz (Lkrs. Nürnberger Land) entwendet. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum zwischen 23:00 Uhr und 07:30 Uhr entwendeten unbekannte Täter einen weißen BMW X6 xDrive, welcher in der Lisztstraße geparkt war. Das Fahrzeug im Wert von rund 40.000 Euro verfügte über ein sog. keyless go System. Das Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei sucht Zeugen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im relevanten Zeitraum aufgefallen sind. Sie werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.


Hotelangestellte wird massiv durch Unbekannten bedroht

NÜRNBERG. Am Mittwochabend (14.10.2020) bedrohte ein bislang unbekannter Mann die Rezeptionistin eines Hotels in der Innenstadt mit einem Messer. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen. Die Geschädigte arbeitet an der Rezeption eines Hotels in der Bahnhofstraße. Gegen 20:25 Uhr erschien ein bislang unbekannter Mann und fragte nach einer Mitarbeiterin, die die Geschädigte jedoch nicht kannte. Daraufhin zeigte der Mann ein Messer vor, das er bei sich hatte und bedrohte die Angestellte. Nachdem er weiterhin wirre Forderungen stellte, bei denen ihm nicht weitergeholfen werden konnte, bespuckte er die Hygieneschutzscheibe auf dem Tresen und entfernte sich. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Bedrohung und Beleidigung aufgenommen und sucht Zeugen. Personen, die auffällige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu dem unbekannten Täter machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911/2112-6115 zu melden.

Beschreibung des Mannes:

Ca. 20 bis 30 Jahre, dunklerer Typ, auffällige Frisur (bis weit über das Ohr sehr kurz hochrasiert, oben schwarze dichte Haare. Er trug eine schwarze Jacke mit Kapuze.




Zeugenaufruf nach gefährlicher Körperverletzung

NÜRNBERG. Bereits am Sonntagmorgen (11.10.2020) traten Unbekannte in der Nürnberger Innenstadt auf einen 24-Jährigen ein. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Der 24-Jährige befand sich in den frühen Sonntagmorgenstunden mit seiner weiblichen Begleitung in einer Bar am Nürnberger Hallplatz. Dort gerieten die beiden mit einer Gruppe von drei bis fünf Unbekannten in Streit. Nach Verlassen der Bar trafen die beiden Gruppen gegen 05:15 Uhr in der Königstraße / Ecke Klaragasse wieder aufeinander. Die nun erneut aufkommende verbale Streitigkeit eskalierte zu einer handfesten körperlichen Auseinandersetzung. Hierbei wurde der 24-Jährige zu Boden geschlagen und von den Unbekannten mit den Füßen gegen den Kopf getreten. Die Unbekannten flüchteten daraufhin und konnten trotz eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen nicht mehr angetroffen werden. Der 24-Jährige erlitt unter anderem eine Nasenbeinfraktur, welche in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden musste. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zur Identität der unbekannten Personen geben können, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-6115 zu melden.


Einbruch in Fürther Reifenlager

FÜRTH. Am späten Montagabend (12.10.2020) stahlen unbekannte Täter mehrere Kompletträdersätze von Firmengeländen im Fürther Süden. Die Kriminalpolizei Fürth hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum zwischen 21:00 und 22:00 Uhr drangen die Diebe auf das Gelände einer Kfz-Firma in der Toni-Wolf-Straße ein. Aus dem dort befindlichen Reifenlager entwendeten sie mehrere Sätze Kompletträder. Außerdem schlugen die Diebe die Heckscheibe eines abgestellten Pkw ein und entwendeten einen weiteren Kompletträdersatz aus dem Fahrzeuginneren. Ein weiterer gleichgelagerter Fall wurde in der angrenzenden Benno-Strauß-Straße festgestellt. Auch hier wurden mehrere Sätze Kompletträder entwendet. Für den Abtransport des Diebesguts müssen die Täter ein größeres Fahrzeug mit entsprechender Ladekapazität benutzt haben. Der entstandene Entwendungsschaden beträgt nach ersten polizeilichen Schätzungen weit über 10.000 Euro. Die Fachkommissariate der Fürther Kriminalpolizei übernahmen die Spurensicherung und weiteren die Ermittlungen. Zeugen, denen im relevanten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Industriegebiets aufgefallen sind, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Einbrecher in Lauf an der Pegnitz

KUHNHOF. Gestern (12.10.2020) kam es im Laufer Ortsteil Kuhnhof (Lkrs. Nürnberger Land) zu einem Einbruch in ein Wohnhaus. Die Kriminalpolizei Schwabach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise. Der unbekannte Täter drang in der Zeit zwischen 12:00 Uhr und 22:15 Uhr in das Anwesen in der Kuhnhofer Hauptstraße ein. Hierbei beschädigte er die Eingangstür und verursachte einen Sachschaden von rund 500 Euro. Im Haus erbeutete der Einbrecher mehrere hundert Euro Bargeld. Da zunächst angenommen wurde, dass der Täter erst kurz vor Eintreffen der Polizei aus dem Haus geflüchtet war, leitete die Polizeiinspektion Lauf a. d. Pegnitz eine Fahndung im Umfeld des Tatorts ein. Die Fahndung, die auch von einem Hubschrauber der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt wurde, führte nicht zur Festnahme eines Tatverdächtigen. Beamte des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken übernahmen die Spurensicherung am Tatort. Das Fachkommissariat für Einbruchsdelikte bei der Kriminalpolizei Schwabach bittet um Hinweise. Zeugen, die in Kuhnhof verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.


Zivilbeamte beobachten mutmaßliches Drogengeschäft

NÜRNBERG. Am Montagnachmittag (12.10.2020) wurde ein 22-jähriger Mann in Gleißhammer durch Zivilbeamte bei einem mutmaßlichen Rauschgiftgeschäft beobachtet und im Anschluss festgenommen. Betäubungsmittel und ein größerer Geldbetrag konnten sichergestellt werden. Gegen 17:00 Uhr beobachteten Zivilbeamte den 22-Jährigen in der Harsdörffer Straße, als dieser offensichtlich ein Rauschgiftgeschäft mit einer anderen, bislang unbekannten Person durchführte. Anschließend traf sich der Mann mit drei weiteren Personen, die dann gemeinsam für wenige Minuten in einem Anwesen verschwanden. Beim Herauskommen wurden die vier Männer einer Personenkontrolle unterzogen. Bei der folgenden Durchsuchung wurden bei einer Person (29) zwei Plomben mit Marihuana und bei einer weiteren (29) eine Plombe mit Marihuana aufgefunden. Der 22-Jährige führte einen Bargeldbetrag von mehr als 1000 Euro in kleiner Stückelung und mehrere Mobiltelefone mit sich. Weiterhin hatte die Gruppe ein Fahrrad bei sich, welches auf Nachfrage plötzlich niemandem mehr gehören sollte. Das Betäubungsmittel, das Bargeld, die Mobiltelefone sowie das Fahrrad wurden sichergestellt. Nach Durchführung einer Wohnungsdurchsuchung beim 22-jährigen Beschuldigten wurden alle Beteiligten entlassen. Sie müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln (22) sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (29,29) verantworten. Ermittlungen zur Herkunft und den Besitzverhältnissen des Fahrrades werden ebenfalls durch die sachbearbeitende Dienststelle geführt.




Baukran kippt auf Wohnanwesen

DÜRRWANGEN. Am Dienstagvormittag (13.10.2020) stürzte ein Baukran auf ein Wohnanwesen bei Dürrwangen (Lkrs. Ansbach). Personen kamen nicht zu Schaden. Gegen 10:00 Uhr war eine Fachfirma mit dem Aufstellen eines Baukrans in Halsbach bei Dürrwangen beschäftigt. Aus noch nicht geklärter Ursache kippte der circa 15 Meter hohe Kran um und stürzte auf den Dachstuhl eines Wohnanwesens des Nachbargrundstücks. Personen wurden hierbei nicht verletzt. Der Dachstuhl des Wohnanwesens und Teile der darauf befindlichen Photovoltaik-Anlage wurden hierdurch stark beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt, kann jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden. Eine Fachfirma ist derzeit mit der Bergung des Krans beschäftigt.

Bauzaun auf Auto gefallen 

FÜRTH. Bereits am vergangenen Dienstag (06.10.2020) fielen Elemente eines Bauzauns am Fürther Hauptbahnhof um und beschädigten einen Pkw. Die Verkehrspolizei Fürth sucht weitere Verkehrsteilnehmer, die durch den Vorfall geschädigt wurden. Auf der Suche nach einem Parkplatz hatte eine 51-jährige Frau mit ihrem VW gegen 17:00 Uhr direkt neben dem Bauzaun gehalten, der im Zuge der aktuellen Renovierung am Bahnhofsgebäude auf dem Bahnhofsplatz aufgestellt worden war. Zwei der Zaunelemente aus Metall fielen unvermittelt auf den Pkw der Frau und verursachten hierbei einen Sachschaden von mehreren hundert Euro. Im Zuge der Unfallbearbeitung stellten die Beamten der Verkehrspolizei Fürth fest, dass offensichtlich auch weitere der dort aufgestellten Bauzaunelemente umgefallen waren. Aus diesem Grund werden weitere Geschädigte dieses Vorfalls gesucht. Fußgänger und Fahrzeugführer, die auf dem Bahnhofsplatz ebenfalls von umfallenden Zaunelementen getroffen bzw. geschädigt wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 973997-170 mit der Verkehrspolizei Fürth in Verbindung zu setzen.


VW Golf gestohlen

NÜRNBERG. Am Freitagnachmittag (09.10.2020) stahlen Unbekannte einen VW Golf in der Nürnberger Innenstadt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Der schwarze VW Golf mit dem amtlichen Kennzeichen AN- RS 366 wurde gegen 16:40 Uhr ordnungsgemäß auf einem Parkplatz in der Mühlgasse geparkt. Als der Eigentümer gegen 20:00 Uhr wieder nach Hause fahren wollte, bemerkte er den Diebstahl des Fahrzeugs. Das Fahrzeug ist mit einem Aufkleber am Heck (zwei gekreuzte Degen) unter dem Markenemblem versehen. Zudem weist es eine kleine Delle an der Motorhaube auf. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Exhibitionist aufgetreten

REDNIZUHEMBACH. Am Sonntagnachmittag (11.10.2020) zeigte sich in Rednitzhembach (Lkrs. Roth) ein unbekannter Mann einer Frau in schamverletzender Weise. Die Polizei sucht Zeugen. Gegen 16:30 Uhr parkte der Unbekannte seinen Pkw im Schaftnacher Weg und sprach die auf der gegenüberliegenden Straßenseite laufende Frau an und bat sie um Hilfe. Die Dame registrierte jedoch, dass der Mann in seinem Pkw onaniert und lief weiter. Daraufhin wendete der Unbekannte, fuhr neben die Frau hin und manipulierte weiter an seinem Geschlechtsteil. Die Frau entfernte sich nun in entgegengesetzte Richtung.Die Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

Die Geschädigte kann den unbekannten Mann wie folgt beschreiben:

Ca. 35 Jahre, helle Haut, ovales, längliches Gesicht, wellige, nackenlange Haare

Laut ihrer Aussage soll auf dem Pkw mit Dresdner Kennzeichen (DD-?? ???) – einem VW-Caddy-ähnlichen Fahrzeug – das Logo eines Hausdaches und die Aufschrift „Heizung, Lüftung“ gewesen sein.




Seniorin nach Zetteltrick bestohlen

NÜRNBERG. Am vergangenen Freitag (09.10.2020) wurde eine Seniorin im Nürnberger Stadtgebiet Opfer von Trickdieben. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Eine unbekannte Frau klingelte gegen 15:00 Uhr bei einer Seniorin in der Falkenstraße und bat die Rentnerin etwas für sie aufzuschreiben. Dadurch erschlich sich die Unbekannte Zutritt zur Wohnung und lenkte die Seniorin für kurze Zeit ab. Diese Gelegenheit nutzte offenbar eine weitere Person, um unerkannt in die Wohnung zu kommen. Nachdem die unbekannte Frau die Wohnung wieder verlassen hatte, stellte die Seniorin fest, dass ihr Nachtkästchen durchwühlt worden war und Schmuck und Bargeld im Wert von einigen hundert Euro entwendet wurde. Die Nürnberger Kripo bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

Die unbekannte Frau wird wie folgt beschrieben:

Ca. 50 Jahre, etwa 170 cm groß, kräftige Statur, vermutlich osteuropäische Herkunft




Anhänger mit Fahrrädern leergeräumt 

NÜRNBERG. Mehrere Täter haben im Zeitraum zwischen Mittwochnachmittag (07.10.2020) und Samstagnachmittag (10.10.2020) im Stadtteil Kleinweidenmühle einen Anhänger aufgebrochen und 20 Fahrräder gestohlen. Den Dieben gelang unerkannt die Flucht. Zwei Fußgänger waren am Samstagnachmittag auf dem Fußweg am südlichen Pegnitzufer unterwegs, als ihnen unterhalb der Brückenstraße fünf Männer osteuropäischen Aussehens auffielen, die sich an mehreren mit Planen abgedeckten Fahrrädern zu schaffen machten. Beim Anblick der Fußgänger flüchteten die fünf Männer auf Fahrrädern. Die Zeugen verständigten unverzüglich die Polizei. Eine Fahndung nach den Flüchtigen mit mehreren Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-West brachte nicht den gewünschten Erfolg.

Bei der Überprüfung vor Ort stellte sich heraus, dass unter den Planen noch drei weitere Mountainbikes offensichtlich versteckt worden waren. Etwa zeitgleich meldete eine weitere Passantin den Fund zweier Mountainbikes in einem Gebüsch unweit der ersten „Fundstelle“. Alle fünf Fahrräder waren mit Aufklebern einer nahe gelegenen Gesamtschule in der Deutschherrnstraße versehen. Wie sich im Zuge der weiteren Ermittlungen herausstellte, war ein Anhänger, der am Sportgelände der Schule stand, aufgebrochen und die Fahrräder entwendet worden. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensicherung vor Ort. Der Gesamtwert der Fahrräder beläuft sich auf etwa 15.000 Euro.

Von den Flüchtigen liegt nur eine vage Beschreibung vor: Junge Männer Anfang 20, osteuropäischer Typ, kurze Haare, einer von ihnen bekleidet mit einer grauen Jacke. Die Täter flüchteten unter anderem mit einem roten und einem orangenem Mountainbike. Wer Hinweise zum Diebstahl oder den Tätern geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Nürnberg-West unter der Telefonnummer 0911 6583 – 0 in Verbindung zu setzen.




Betrug durch falsche Bankangestellte

MITTELFRANKEN. Auf Grund mehrerer Vorfälle in den letzten Monaten warnt die Kriminalpolizei vor einer Betrugsmasche, bei der durch falsche Bankmitarbeiter am Telefon PIN- bzw. TAN-Nummern erschlichen werden. Die hierdurch entstehenden Vermögensschäden sind beträchtlich. Bei der beschriebenen Betrugsmasche werden Bankkunden von falschen Bankmitarbeitern angerufen. In einem Gespräch werden die Kunden unter einem Vorwand zur Herausgabe der PIN- bzw. TAN-Nummern (Transaktionsnummern) gebracht. Ein Vorwand kann beispielsweise sein, dass das eigene Konto gehackt und unrechtmäßige Überweisungen vorgenommen wurden. Um diese nun zurückbuchen zu können, ist die PIN- bzw. TAN-Nummer nötig. Werden die Nummern dann herausgegeben, erfolgen mit diesen Überweisungen von den Kundenkonten auf ein sogenanntes Finanzagentenkonto. Hiervon wird das „ergaunerte“ Geld dann weiter transferiert oder abgehoben.

Am Freitagnachmittag (09.10.2020) konnten zwei mutmaßliche Finanzagenten (falsche Bankmitarbeiter) durch die Polizei festgenommen werden. Ein Ehepaar (beide 56 Jahre alt) wollte in einer Bankfiliale in der Nürnberger Innenstadt Geld abheben. Da beide zuvor bereits in Verdacht geraten waren, war ihr Konto gesperrt worden. Die richtigen Bankmitarbeiter verständigten daraufhin die Polizei. Diese konnte das Ehepaar sowie einen mutmaßlichen Komplizen noch vor Ort festnehmen. Bislang konnten drei Fälle ermittelt werden, in denen hohe Bargeldsummen auf das nun gesperrte Konto überwiesen wurden. Vor den Überweisungen wurden jeweils bei den Geschädigten telefonisch die PIN- bzw. TAN-Nummern erfragt und herausgegeben.

In einem Fall wurde das transferierte Geld (8.000 Euro) bereits abgehoben. In den beiden anderen Fällen wurde auf Grund des Betrugsverdachts die Überweisung (rund 10.000 Euro) seitens der Bank storniert, sodass kein Vermögensschaden entstand.

Die drei Tatverdächtigen wurden zur Dienststelle gebracht, wo eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt wurde. Zudem wurde die Wohnung einer der Tatverdächtigen durchsucht. Im Anschluss an die Sachbearbeitung wurden die Personen entlassen.

Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei führt die Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche.




Vom Taxi in die Haftanstalt

FÜRTH. Beamte der Polizeiinspektion Fürth staunten nicht schlecht, als ihnen am Samstagabend (10.10.2020) ein schläfriger Taxi-Fahrgast präsentiert wurde. Wie sich herausstellte, war der Fahrgast ein mutmaßlicher Drogenhändler. Gegen 21:30 Uhr wurde ein Taxifahrer bei der Fürther Polizeiinspektion vorstellig. Sein Fahrgast sei im Taxi eingeschlafen und lasse sich nicht mehr wecken. Polizeibeamte nahmen sich der Sache an und versuchten nun ihrerseits, den tief schlummernden 29-Jährigen aufzuwecken. Als dieser schließlich erwachte und erkannte, wer ihn da geweckt hatte, wurde er sichtlich nervös. Der Mann, der weder den geforderten Fahrpreis bezahlt hatte und auch keinerlei Ausweispapiere dabei hatte, sollte anschließend durchsucht werden, woraufhin er kurzerhand die Flucht ergriff. Die deutlich wachsameren Polizisten konnten den 29-Jährigen jedoch einholen und festhalten.

Bei der nun folgenden Durchsuchung fanden die Polizeibeamten auch den wahrscheinlichen Grund für die Flucht heraus. In einer mitgeführten Tasche befanden sich mehrere hundert Gramm Marihuana, eine geringe Menge Amphetamin bzw. sog. Crystal-Meth und weitere Beweismittel, die auf einen Handel mit Betäubungsmittel schließen ließen. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen stellte sich außerdem heraus, dass die Personalien, die der Mann angegeben hatte, falsch waren. Auch hierfür war schnell ein Grund gefunden. Gegen den 29-Jährigen bestand bereits ein Haftbefehl wegen eines Verstoßes nach dem Aufenthaltsgesetz. Aufgrund der aufgefundenen Gegenstände leiteten die Polizeibeamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Drogenhandels gegen den 29-Jährigen ein. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den Beschuldigten. Er wurde dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Anschließend wurde der 29-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gefahren.




Haftantrag nach Tritten gegen den Kopf

NÜRNBERG. Am Freitagabend (09.10.2020) kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung im Nürnberger Stadtteil Gaismannshof. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen zwei tatverdächtige Männer. Nach bisherigem Ermittlungsstand geriet gegen 22:45 Uhr ein 53-jähriger Mann mit zwei zunächst unbekannten Personen in der Leyher Straße in Streit. Der 53-Jährige wurde hierbei heftig geschlagen und offenbar mit Füßen gegen den Kopf getreten. Ein Anwohner verständigte daraufhin die Polizei. Beim Eintreffen der alarmierten Streifenbesatzungen war nur noch der verletzte 53-Jährige vor Ort. Der Mann wurde ärztlich versorgt und mit Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus gefahren. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Ermittlungen vor Ort, welche durch die Nürnberger Mordkommission fortgeführt wurden. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf zwei tatverdächtige Männer im Alter von 30 und 32 Jahren. Das Duo konnte am Samstagabend (10.10.2020) festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurden die Männer dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den 30-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und gegen den 32-jährigen Mann wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.


Reifen an mehreren Dutzend Pkw zerstochen

FÜRTH. Zivilen Beamten der Fürther Polizei gelang in der Nacht von Samstag (10.10.2020) auf Sonntag (11.10.2020) die Festnahme eines 54-jährigen Mannes. Er steht im Verdacht, Reifen an über 4 Dutzend Pkw zerstochen zu haben. Die Beamten konnten gegen 21:15 Uhr beobachten, wie der Mann – lediglich in Unterwäsche bekleidet – in der Erlanger Straße auf Höhe der Kläranlage mehrere geparkte Pkw mit einer Machete beschädigte. Die Polizisten nahmen den 54-Jährigen nach kurzer Flucht im Ronhofer Weg vorläufig fest und stellten die Tatwaffe sicher. Eine Streife der Polizeiinspektion Fürth inspizierte die in Tatortnähe geparkten Fahrzeuge auf Beschädigungen und konnte bei über vier Dutzend Pkw teilweise mehrere zerstochene Reifen feststellen.Die  Beamten leiteten gegen den 54-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung ein. Die Polizeiinspektion Fürth bittet Personen, deren im oben genannten Bereich geparkte Fahrzeuge Beschädigungen – insbesondere zerstochene Reifen – aufweisen, sich unter der Telefonnummer 0911 75905 – 0 zu melden.




Mutmaßlichen Pkw-Aufbrecher festgenommen

NÜRNBERG. In der Nacht von Freitag (09.10.2020) auf Samstag (10.10.2020) beobachtete eine Zeugin einen Mann, der gerade offenbar ein Auto aufbrach und wählte den Notruf. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd nahmen den 38-Jährigen fest. Die Frau wurde gegen 03:00 Uhr in der Nacht durch ein Knallgeräusch auf der Straße auf den Mann aufmerksam. Dieser war zunächst verdächtig um die in der Bulmannstraße geparkten Fahrzeuge umhergeschlichen. Schließlich saß der Mann plötzlich in einem Opel Corsa. Die Zeugin wählte daraufhin den Notruf. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd fahndeten nach dem zunächst unbekannten Mann, der beim Eintreffen der Streifen das Weite suchte. Den Beamten gelang es schließlich, den 38-Jährigen vorläufig festzunehmen. Gegen den Mann leiteten die Polizisten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls ein. Bei dem Opel Corsa handelte es sich offenbar indes nicht um das einzige Fahrzeug, das der Mann in der Nacht anging. Die Beamten stellten an zwei weiteren Pkw in Tatortnähe eingeschlagene Scheiben fest. Ob auch hierfür der 38-Jährige verantwortlich ist, ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen, die durch das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei geführt werden.


Gartenhütten abgebrannt

Gerhardshofen.  Am Samstagmorgen (10.10.2020) wurde der Brand von zwei Gartenhütten in Gerhardshofen gemeldet. Die Brandursache ist noch unklar. Gegen 07:00 Uhr wurde das Feuer auf einem Grundstück in der Birnbaumer Straße bemerkt. Etwa 60 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Gerhardshofen, Dachsbach, Uehlfeld und Neustadt konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und ablöschen. Die Hütten waren allerdings vollkommen ausgebrannt.Verletzt wurde zum Glück niemand. Allerdings wurden durch die entstandene Hitze ein Fenster und ein Rollladen des Wohnhauses beschädigt. Der Gesamtschaden wird nach ersten Schätzungen derzeit auf etwa 60.000 Euro beziffert. Beamte des zuständigen Fachkommissariats der Ansbacher Kripo haben die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen.




Seniorin wird Opfer von Trickdieben in Nürnberg 

NÜRNBERG. Am Freitagnachmittag (09.10.2020) wurde eine 87-jährige Frau in Zerzabelshof Opfer eines Trickdiebstahls. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Gegen 16:00 Uhr klingelte eine bislang unbekannte Frau an der Wohnungstüre der Geschädigten in einem Mehrfamilienhaus in der Eisensteiner Straße. Sie gab an, der Nachbarin der Seniorin Geld geben zu wollen. Da diese nun aber nicht öffnet, wolle sie ihr einen Zettel und das Geld in den Briefkasten werfen. Hierzu bat sie die Geschädigte um Papier und Stift. Nachdem die Unbekannte so in die Wohnung gelangt war, lenkte sie ihr Opfer ab, indem sie mehrfach mitgeführtes Geld zählte. Unbemerkt konnte so ein weiterer unbekannter Täter die Wohnung betreten und nach Wertgegenständen durchsuchen.

Nachdem die beiden Personen die Wohnung etwa 30 Minuten später wieder verlassen hatten, bemerkte die 87-Jährige, dass ihr aus ihrem Wohnzimmerschrank mehrere hundert Euro entwendet worden waren. Eine Fahndung im Nahbereich war nicht zielführend, da die Tat erst am nächsten Tag zur Anzeige gebracht wurde. Der Kriminaldauerdienst sicherte die Spurenlage am Tatort. Die weiteren Ermittlungen wurden vom Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernommen. Diese warnt vor der beschriebenen Betrugsmasche und sucht Zeugen der Tat. Personen, die im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 zu melden.

Die Kriminalpolizei rät dringend, keine Fremden in die Wohnung zu lassen. Im Zweifel sollte in jedem Fall der Notruf gewählt werden. Die Polizei ist jederzeit gerne bereit, sich um ihr Anliegen zu kümmern, auch wenn es sich im Nachhinein als Fehlalarm darstellen sollte.

Beschreibung der unbekannten Täterin:

Weiblich, ca. 40 Jahre, ca. 160 cm groß. Sie trug eine Mütze, einen blauen Anorak und eine Jeans.




Mehrere Pkw-Aufbrüche

FÜRTH. Unbekannte Täter brachen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (08./09.10.2020) drei Pkw im Fürther Stadtteil Vach auf. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Im Zeitraum zwischen Donnerstag 18:00 Uhr und Freitag 06:00 Uhr schlugen die unbekannten Täter die Seitenscheiben geparkter Pkw ein. Aus den Fahrzeugen, die im Melissenweg, Schloßgarten und in der Hüttendorfer Straße abgestellt waren, entwendeten die Täter insgesamt zwei Geldbörsen sowie eine auf dem Beifahrersitz befindliche Umhängetasche. Der Entwendungsschaden beläuft sich auf einige hundert Euro. Außerdem entstand Sachschaden von über Tausend Euro. Der Erkennungsdienst der Kriminalpolizei Fürth führte die Spurensicherung durch. In diesem Zusammenhang bitten die Ermittler des Fachkommissariats um Zeugenhinweise. Wem im relevanten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 zu melden.


Zahlreiche Kelleraufbrüche offenbar durch DNA-Treffer geklärt

NÜRNBERG. Der Nürnberger Kriminalpolizei gelang es, eine Serie von Kelleraufbrüchen aufzuklären. Am Tatort gesicherte DNA-Spuren führten die Ermittler nun zu einem Tatverdächtigen. In den vergangenen Monaten kam es in der Nürnberger Südstadt zu einer Vielzahl von Kelleraufbrüchen. Die zunächst unbekannten Täter waren hierbei immer wieder gewaltsam in Kellerabteile von Mehrfamilienhäuser eingedrungen und hatten dort nach Wertgegenständen gesucht. Die insgesamt rund 40 Tatorte lagen hier u. a. in der Wölckernstraße, Wiesenstraße und Voltastraße. Der entstandene Entwendungsschaden soll sich auf ca. 5.000 Euro belaufen. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte in vielen Fällen eine Spurensicherung durch. Diese brachte nun den gewünschten Erfolg. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei führte die Ermittler zu einem 31-Jährigen. Der dringend Tatverdächtige befindet sich derzeit bereits wegen anderer Eigentumsdelikte in Haft.




Größere Menge Betäubungsmittel in Hotelzimmer aufgefunden

NÜRNBERG. In einem Hotelzimmer in der Nürnberger Innenstadt haben Polizeibeamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte am Donnerstagmorgen (08.10.2020) unter anderem eine größere Menge Betäubungsmittel und eine Schreckschusspistole sichergestellt. Gegen einen, von zwei, dringend tatverdächtigen mutmaßlichen Drogenhändlern hat die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftantrag gestellt. Als Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte gegen 10:30 Uhr zu einem Hotel in der Marienstraße gerufen wurden, konnte sie sofort intensiven Marihuana-Geruch in einem Gang wahrnehmen. Die Quelle konnte schnell gefunden werden, als ein 32-Jähriger aus einem Zimmer kam und der Marihuana-Geruch nochmals deutlich intensiver wurde. In dem Zimmer wurden zwei weitere männliche Personen angetroffen.

Bei einer durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth angeordneten Durchsuchung des Zimmers fanden die Polizisten eine größere Menge Betäubungsmittel sowie diverse Rauschgiftutensilien. Neben Marihuana und Crystal, stellten die Beamten auch eine größere Anzahl an Ecstasy-Tabletten sicher. Zudem fanden die Beamten eine Schreckschusspistole, ein Messer und ein als gestohlen gemeldetes Fahrrad auf. Ermittlungen ergaben, dass der zuvor aus dem Zimmer gekommene Mann, offenbar bei den beiden anderen im Hotelzimmer anwesenden Männern Betäubungsmittel gekauft hat. Der 32-Jährige muss sich nun in einem entsprechenden Ermittlungsverfahren dafür verantworten. Außerdem stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl des Amtsgerichts Nürnberg besteht. Er wurde verhaftet und dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Gegen die beiden mutmaßlichen Drogenhändler wurde unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet. Gegen einen der beiden, einen 27-Jährigen, stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftantrag. Er wird im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Nürnberg vorgeführt.




 Unbekannter zersticht mehrere Fahrzeugreifen

STEIN. Am Freitagnachmittag (09.10.2020) beleidigte ein unbekannter Täter zunächst eine Frau in Stein (Lkrs. Fürth) und zerstach dann mehrere Autoreifen. Die Polizei sucht Zeugen. Gegen 13:40 Uhr lief ein unbekannter Mann auf eine Frau in der Lotharstraße zu und beleidigte diese ohne jeglichen Anlass. Anschließend konnte die Geschädigte beobachten, wie der Mann einen Gegenstand aus seiner Tasche zog und damit den Reifen eines geparkten Pkw zerstach. Die Frau lief daraufhin weg und verständigte die Polizei. Die Beamten stellten nach ihrem Eintreffen zwei weitere Pkw mit jeweils einem zerstochenen Reifen fest. Eines der beschädigten Fahrzeuge war ebenfalls in der Lotharstraße, das andere in der Wilhelmstraße geparkt. An den Pkw entstand ein Gesamtsachschaden von mehreren hundert Euro. Eine Fahndung nach dem unbekannten Täter verlief erfolglos. Die Polizeiinspektion Stein hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen. Personen, die im Tatzeitraum 09.10.2020, zwischen 12:30 Uhr und 20:00 Uhr auffällige Beobachtungen gemacht haben und/oder Angaben zum unbekannten Täter machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911/967824-0 zu melden.

Beschreibung: männlich, ca. 30 Jahre, ca. 180 cm, kurze dunkle Haare im Nackenbereich, ansonsten Glatze. Er trug dunkle, langärmlige Oberbekleidung und eine dunkle Hose. Er sprach gebrochen deutsch.


Aggressiver Mann leistet massiven Widerstand und beißt Polizeibeamten

NÜRNBERG. Nachdem er sich am Samstagabend (10.10.2020) in einer Spielothek aggressiv verhalten hatte, wurde einem 38-Jährigen in Tafelhof ein Platzverweis erteilt. Er leistete Widerstand und biss einen Polizeibeamten. Gegen 22:45 Uhr wurden Beamte der PI Nürnberg-Mitte in eine Spielhalle in der Sandstraße gerufen. Ein Gast machte Probleme und sollte die Örtlichkeit verlassen. Bereits beim Hinausbringen beleidigte er die Beamten und zeigte sich aggressiv. Auf Grund dessen wurde er in Gewahrsam genommen. Im Rahmen der Fesselung wehrte er sich und wurde daher mittels einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht. Hier trat er einer Beamtin gegen das Schienbein. Einen weiteren Beamten biss der 38-Jährige mehrfach in den Unterarm. Er konnte nur durch Hinzuziehung weiterer Unterstützungskräfte und erheblichem Kraftaufwand davon abgehalten werden, weiterhin zuzubeißen.

Der Beschuldigte wurde in die Haftanstalt des PP Mittelfranken verbracht. Auch hier beleidigte er die eingesetzten Polizisten und versuchte diese zu bespucken. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der Beschuldigte verblieb im Anschluss an die Sachbearbeitung in polizeilichem Gewahrsam. Der durch die Bisse verletzte Polizeibeamte wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und ist dienstunfähig. Ein weiterer Polizist erlitt Prellungen und Schürfwunden. Der 38-Jährige muss sich in einem Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.




Einbruch in Nürnberger Antiquitätengeschäft

NÜRNBERG. Am Samstagmorgen (10.10.2020) brach ein bislang unbekannter Täter in ein Antiquitätengeschäft in Gostenhof ein. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen. Gegen 05:45 Uhr schlug ein unbekannter Täter die Scheibe eines Geschäfts in der Bärenschanzstraße/Bleichstraße ein. Er entwendete hieraus Gegenstände im Wert von rund 1000 Euro. Im Anschluss flüchtete der Unbekannte auf einem Fahrrad in unbekannte Richtung. Eine Fahndung im Nahbereich verlief ohne Erfolg. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 600 Euro. Der Kriminaldauerdienst sicherte die Spurenlage vor Ort. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen der Tat. Personen, die zum Tatzeitpunkt auffällige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 zu melden.


Gefährliche Körperverletzung mittels Pfefferspray

NÜRNBERG. Am Samstagabend (10.10.2020) setzte ein 16-Jähriger in der Innenstadt Pfefferspray gegen eine Personengruppe ein, nachdem es zuvor zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen war. Er wurde festgenommen. Gegen 18:30 Uhr kam es in der Vorderen Ledergasse zu einer vorerst verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Zwei Jugendliche (15 und 16) waren mit einer anderen Gruppe (17, 18,18, 36) wegen einer Nichtigkeit in Streit geraten. Im Rahmen der verbalen Auseinandersetzung sprühte der 16-Jährige Pfefferspray in die gegnerische Personengruppe. Anschließend flüchteten die Jugendlichen, wurden aber durch die Geschädigten verfolgt. Die beiden Jugendlichen konnten unweit des Tatortes durch Streifen des USK gestellt und festgenommen werden. Das Tierabwehrspray wurde unter einem Pkw aufgefunden und als Beweismittel sichergestellt. Die Geschädigten wurden vor Ort durch die Beamten und im weiteren Verlauf durch das BRK medizinisch versorgt. Sie klagten über starke Augenreizungen. Die Jugendlichen wurden zur Dienststelle gebracht. Nach Verständigung der jeweils Erziehungsberechtigten wurden beide entlassen. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.




Nach Ladendiebstahl Widerstand geleistet

NÜRNBERG. Am Freitagabend (09.10.2020) beging ein 18-Jähriger in der Innenstadt mehrere Ladendiebstähle und flüchtete. Bei seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Kurz vor Ladenschluss wurde der Mann von Ladendetektiven dabei beobachtet, wie er in einem Geschäft am Ludwigsplatz zwei Jacken entwendete und anschließend in Richtung Kaiserstraße flüchtete. Die Detektive nahmen die Verfolgung auf und verständigten die PI Nürnberg-Mitte. In der Adlerstraße konnte der Flüchtende gestellt werden. Da er auf Ansprache durch die Beamten nicht reagierte, wurde er am Arm festgehalten. Hiergegen wehrte er sich, sodass er mittels unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht werden musste. Der 18-Jährige leistete weiterhin massiven Widerstand und konnte erst nach Hinzuziehung weiterer Unterstützungsstreifen gefesselt werden.

Der deutliche alkoholisierte Mann (über 1 Promille) wurde zur Dienststelle gebracht. Hier wurden bei einer Durchsuchung zwei weitere entwendete Jacken aufgefunden. Diese konnten einem Diebstahl in einem Bekleidungsgeschäft, ebenfalls am Ludwigsplatz, zugeordnet werden. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Durchführung einer Blutentnahme sowie die Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten an. Auf Grund seines weiterhin aggressiven Verhaltens und seiner erheblichen Alkoholisierung, wurde der 18-jährige nach Beendigung der Sachbearbeitung in Gewahrsam genommen. Durch die Widerstandshandlungen wurden zwei Beamte in Form von Schürfwunden an Armen und Beinen leicht verletzt. Sie sind weiterhin dienstfähig. Der Beschuldigte muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Ladendiebstahls, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.




Pkw-Diebstahl aus dem Jahr 2015 geklärt

LEUTERSHAUSEN. Nach langwierigen und umfangreichen Ermittlungen konnten Beamte der Ansbacher Kriminalpolizei einen Tatverdächtigen zu einem Pkw-Diebstahl aus dem Jahr 2015 ermitteln und den Fall jetzt klären. Ende des Jahres 2015 entwendeten Unbekannte vom Hof einer Werkstatt in Leutershausen (Lkrs. Ansbach) einen gebrauchten VW-Bus im Wert von etwa 17.500 Euro. Alle Ermittlungen und die Abarbeitung gesicherter Spuren verliefen damals zunächst ohne Ergebnis.

Im Frühjahr 2019 half dann Kommissar „Zufall“ den ermittelnden Beamten auf eine neue Spur. In einer Nürnberger Kfz-Werkstatt brachte ein Kunde seinen VW-Bus zur Reparatur, bei der festgestellt wurde, dass ein Einbauteil aus dem Jahr 2015 in Leutershausen entwendeten Fahrzeug stammt. Eine eingehende kriminaltechnische Untersuchung brachte zutage, dass es sich tatsächlich um das gestohlene Fahrzeug handelt, dessen Fahrgestellnummer jedoch verändert worden war. Der Fahrzeugbesitzer konnte den Beamten noch Angaben zu einem Verkäufer machen, der ihm den Bus vor einiger Zeit veräußert hatte.

Wieder folgten umfangreiche Ermittlungen, die schließlich zu einem 54-jährigen Tatverdächtigen führten. Mit einem über die Staatsanwaltschaft erwirkten richterlichen Durchsuchungsbeschluss konnten die ermittelnden Beamten bei dem 54-Jährigen zahlreiche Beweismittel sicherstellen. Während einer Vernehmung räumte der Tatverdächtige schließlich den 2015 begangenen Diebstahl ein und wird nun wegen besonders schweren Falls des Diebstahls eines Kraftwagens angezeigt.




Ladendieb auf Flucht festgenommen 

NÜRNBERG. Am Donnerstagnachmittag (08.10.2020) beging ein 41-jähriger Mann in der Nürnberger Innenstadt einen Ladendiebstahl und flüchtete. Beamte der PI Nürnberg-Mitte stoppten ihn und nahmen ihn vorläufig fest. Gegen 13:00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale die Mitteilung über einen flüchtenden Ladendieb ein. Dieser hatte zuvor in einem Geschäft in der Königstraße zwei hochwertige Parfüms im Wert von knapp 200 Euro entwendet. Nachdem er vom Ladendetektiv angesprochen worden war, ergriff er die Flucht. Polizeibeamte der PI Nürnberg-Mitte konnten ihn wenig später einholen und festnehmen. Der 41-Jährige wurde mittels unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht, gefesselt und zur Dienststelle gebracht. Bei einer Durchsuchung wurde das Diebesgut aufgefunden. Die Polizeiinspektion Nürnberg- Mitte leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Ladendiebstahls gegen den Beschuldigten ein.


Gaststättenkontrollen mit mehreren Verstößen 

FÜRTH. Am frühen Freitagmorgen (09.10.2020) lösten Beamte der Polizeiinspektion Fürth eine Feierlichkeit in einer Gaststätte in der Innenstadt auf. Dabei wurden mehrere Verstöße festgestellt. Gegen 00:40 Uhr teilten Zeugen der Einsatzzentrale eine größere Feierlichkeit in einer Shisha-Bar in der Königstraße in Fürth mit. Bei ihrem Eintreffen stellten die Beamten der Polizeiinspektion Fürth eine Vielzahl von Personen fest, die sich in der Lokalität aufhielten und sich augenscheinlich nicht an die geltenden Infektionsschutzbestimmungen hielten. Die Polizeibeamten führten daraufhin eine Gaststättenkontrolle durch. Hierbei stellten die Polizisten mehrere infektionsschutzrechtliche Verstöße fest. U.a. verzichteten die anwesenden Personen weitestgehend auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Die Mindestabstände wurden ebenfalls überwiegend nicht eingehalten. In der Spitze sollen sich in dem Lokal außerdem entgegen der bestehenden Auflagen rund 100 Personen aufgehalten haben. Der Großteil hatte sich bereits beim Eintreffen der Polizeibeamten entfernt. Die Polizeibeamten lösten die Veranstaltung aus Gründen des Infektionsschutzes sofort auf und leiteten mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Die diesbezüglichen weiteren Ermittlungen werden von der Polizeiinspektion Fürth geführt.




Geklauter PKW stand in Flammen

Rothenburg ob der Tauber. Am späten gestrigen Abend (08.10.2020) wurde im Stadtgebiet ein brennendes Fahrzeug gemeldet. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Gegen 23:20 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle in Ansbach ein brennendes Fahrzeug gemeldet, das quer zur Fahrbahn auf dem Friedrich-Hörner-Weg stehen soll. Bei Eintreffen der Feuerwehr waren weder Personen im Fahrzeug noch in der Nähe. Der Brand konnte schnell gelöscht werden, der Innenraum des Opels ist jedoch ausgebrannt. Der entstandene Schaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Wie sich nach ersten Ermittlungen herausstellte, war das Fahrzeug ordnungsgemäß im nahen Topplerweg am Fahrbahnrand geparkt gewesen. Möglicherweise haben Unbekannte das Fahrzeug dort entwendet und es aus noch unbekannten Gründen wenig später im Friedrich-Hörner-Weg stehen lassen und in Brand gesetzt. Die Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet etwaige Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben oder sonst Hinweise zu dem Geschehen geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Auf Supermarktparkplatz mit Waffe gedroht 

NÜRNBERG. Am Donnerstagnachmittag bedrohte ein 42-jähriger Mann einen Kunden auf einem Supermarktparkplatz in Nürnberg Hummelstein – offenbar, weil dessen Ehefrau zuvor nicht genug Abstand gehalten hatte. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd nahmen den Mann fest. Der Mann geriet bereits an der Kasse des Supermarktes in der Allersberger Straße mit dem 24-jährigen Kunden in Streit. Grund hierfür war offenbar, dass die 22-jährige Ehefrau des 24-Jährigen zu wenig Abstand zu dem Mann gehalten hatte. Auf dem Supermarktplatz gerieten die Männer dann erneut aneinander. Der 42-Jährige richtete dabei eine Schusswaffe auf den 24-Jährigen und bedrohte ihn. Anschließend stieg er in sein Auto und fuhr davon. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd fahndeten daraufhin nach dem Fahrzeug und konnten es schließlich in der Wölckernstraße anhalten. Die Beamten nahmen den 42-Jährigen fest. Hierbei erlitt er leichte Verletzungen. Im Fahrzeug fanden sie auch die Tatwaffe – eine Schreckschusspistole. Die Polizisten leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung ein und stellten die Pistole sicher. Weil er außerdem keinen entsprechenden Waffenschein besaß, wird nun auch wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Die Beamten setzten den Mann anschließend wieder auf freien Fuß.




Schwerer Raubüberfall in Nürnberger Geschäft

NÜRNBERG. Am Mittwochmittag (07.10.2020) wurde ein Geschäft in Gostenhof durch mehrere Täter überfallen. Im Rahmen der Fahndung konnten drei Tatverdächtige festgenommen werden. Gegen 11:30 Uhr betraten zwei junge Männer das Geschäft in der Kernstraße. Sie bedrohten die Angestellte mit einem Pfefferspray und entwendeten mehrere Packungen Tabak im Wert von 35 Euro. Eine weitere männliche Person stand währenddessen Schmiere. Im Anschluss an den Raub flüchteten die jungen Männer (15, 15, 19 Jahre) in unbekannten Richtung. Die Angestellte blieb körperlich unverletzt.

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die drei Tatverdächtigen angetroffen und festgenommen werden. Bei einem der drei wurden die Tatbeute sowie das Pfefferspray aufgefunden. Die beiden 15-Jährigen wurden im Anschluss an die Sachbearbeitung ihren Erziehungsberechtigten übergeben, der 19-Jährige wurde entlassen. Gegen die mutmaßlichen Täter wurde durch das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei ein Ermittlungsverfahren wegen schweren Raubes eingeleitet.




 

Unbekannter Mountainbikefahrer nach Verkehrsunfall gesucht

FÜRTH. Am Dienstag (06.10.2020) ereignete sich ein Verkehrsunfall an der Billinganlage in Fürth. Die Verkehrspolizei Fürth sucht nach einem noch unbekannten Fahrradfahrer. Nach bisherigen Erkenntnissen wartete ein 20-jähriger Pkw-Fahrer mit seinem BMW an der Einmündung von der Billinganlage zur Vacher Straße und ließ mehrere Fußgänger überqueren. Nachdem die Fußgänger die Straße überquert hatten, bog er mit seinem Fahrzeug nach rechts in die Vacher Straße ab. Zeitgleich überquerte ein Radfahrer die Vacher Straße und es kam zum Zusammenstoß zwischen Fahrrad und Pkw.

Der Radfahrer, der durch den Pkw am Hinterrad touchiert wurde, setzte seine Fahrt anschließend fort und fuhr in Richtung Hochstraße weiter. Am Pkw entstand Sachschaden von mehreren hundert Euro. Die Verkehrspolizei Fürth sucht Zeugen, insbesondere den noch unbekannten Radfahrer. Dieser soll ca. 25 Jahre alt und mit einem Mountainbike unterwegs gewesen sein. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 0911 9739970 entgegengenommen.




Waghalsige Flucht vor der Polizei: Andere Autofahrer gefährdet

NÜRNBERG. In der Nacht von Montag auf Dienstag (05.10 – 06.10.2020) flüchtete ein 42-Jähriger mit seinem Pkw vor der Polizei, als diese ihn einer Verkehrskontrolle im Nürnberg Süden unterziehen wollten. Der Fahrer eines Golfs gefährdete bei seiner Flucht mehrere Verkehrsteilnehmer. Die Polizei sucht Zeugen. Gegen 01:00 Uhr wollten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd einen VW-Golf-Fahrer einer Verkehrskontrolle unterziehen. Als die Beamten das Anhaltesignal setzten, beschleunigte das Fahrzeug plötzlich unvermittelt stark und entfernte sich mit hoher Geschwindigkeit vom Streifenwagen. Bei der Flucht überfuhr der Mann mehrere rote Ampeln und gefährdete hierdurch mehrere bislang unbekannte Fahrzeuge. Dem Fahrer gelang zunächst die Flucht. Im Zuge weiterer Ermittlungen konnte ein 42-Jähriger zweifelsfrei ermittelt werden. Der Fahrer ist weder im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis noch ist das Fahrzeug, mit welchem er fuhr, ordnungsgemäß zugelassen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellten die Beamten das Fahrzeug sicher.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Im Zuge dessen sucht die Polizei nun Zeugen, die durch die rücksichtslose Fahrt während der Flucht gefährdet wurden. Wer am 06.10.2020, gegen 01:00 Uhr, im Bereich der Münchener Str./Schultheißallee, Hainstr./Scharrer Str., Regensburger Str./Dürrenhofstr. unterwegs war und durch einen schwarzen VW-Golf gefährdet wurde, soll sich unter der Telefonnummer 0911 9482-0 bei der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd melden.




Einbrecher in Heroldsberg und Rückersdorf

Heroldsberg. In der Nacht von Mittwoch (07.10.2020) auf Donnerstag (08.10.2020) brachen bislang unbekannte Täter in eine Heroldsberger Wohnung (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) ein und entwendeten Wertgegenstände im Wert von mehreren tausend Euro. Die Kriminalpolizei Erlangen ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Nach ersten Ermittlungen kletterten die Unbekannten zunächst auf den Balkon der Wohnung in der Holzschuherstraße. Hier brachen sie offenbar die Balkontür auf, um in die Wohnung zu gelangen. Der oder die Täter durchwühlten die Wohnung und erbeuteten Wertgegenstände im Wert von mehreren tausend Euro. Zudem richteten sie einen Sachschaden in Höhe von etwa eintausend Euro an. Das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.

RÜCKERSDORF. Am Mittwochabend (07.10.2020) brachen unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in Rückersdorf (Lkrs. Nürnberger Land) ein. Die Kripo Schwabach bittet um Zeugenhinweise. Die Unbekannten hebelten im Zeitraum von 17:15 Uhr bis 20:00 Uhr ein Fenster im Erdgeschoss des Wohnhauses in der Bergstraße auf. Hierbei richteten sie einen Sachschaden in Höhe von über eintausend Euro an. Im Haus entwendeten sie zwei Fernseher im Wert von mehreren hundert Euro. Das Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in dem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben – insbesondere Personen beobachtet haben, die Fernseher aus einem Wohnhaus trugen oder in ein Fahrzeug verluden – werden gebeten, sich an das Hinweistelefon des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu wenden.



 


Schulkind von Pkw erfasst

BURGTHANN. Am Mittwoch, 07.10.20, gegen 11:50 Uhr, befuhr eine 19jährige Pkw-Fahrerin die Ortsstraße in Unterferrieden. An einer Bushaltestelle befanden sich vor einem
stehenden Bus mehrere Schulkinder. Als die Fahrerin an dem Bus vorbeifuhr, rannten plötzlich zwei der Kinder über die Straße. Trotz eines Bremsmanövers konnte ein Unfall mit einem der Kinder nicht vermieden werden. Der siebenjährige Junge erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen am Bein und wurde von seinen Eltern vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Am Pkw entstand kein Schaden.


Bauzaun fällt auf Fußgänger

ERLANGEN. Der Vorfall ereignete sich bereits am Dienstag, den 29.09. gegen 11.15 Uhr im Baustellenbereich der Sedanstraße. Ein 72-Jähriger Fußgänger passierte auf dem Gehweg die Baustelle, als plötzlich ein Bauzaun umfiel. Der Senior stürzte zu Boden und verletzte sich erheblich. Bleibende Gesundheitsschuhen können derzeit nicht ausgeschlossen werden. Ermittler der Erlanger
Polizei sind derzeit mit der Klärung des Unfalls beschäftigt: Die zentrale Frage dabei ist, weshalb der Zaun umfiel? Die Polizei sucht nun mögliche Zeugen des Vorfalls. Diese werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Erlangen unter der Telefonnummer 09131/760-114 in Verbindung zu setzen.




Mehrere Autos in Nürnberg aufgebrochen 

NÜRNBERG. Am Dienstag (06.10.2020) brachen unbekannte Täter mehrere geparkte Fahrzeuge im Stadtgebiet auf und entwendeten u. a. Handtaschen und andere Wertgegenstände. Die Kriminalpolizei Nürnberg bittet um Zeugenhinweise. Gleich mehrfach schlugen unbekannte Täter im gesamten Stadtgebiet zu. Im Zeitraum von 08:30 Uhr bis 21:30 Uhr wurden der Polizei sechs Pkw-Aufbrüche mitgeteilt. Die Tatorte lagen in der Innenstadt (Obere Turnstraße, Stromerstraße, Lange Gasse und Jakobsplatz) sowie der Normannenstraße und Hallerhüttenstraße. In allen Fällen hatten die Unbekannten eine Seitenscheibe eingeschlagen. Aus den Fahrzeugen wurden Handtaschen und in einem Fall ein Smartphone entwendet. Es entstand ein Sach- und Entwendungsschaden von insgesamt mehreren Tausend Euro. Die Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können oder denen verdächtige Personen aufgefallen sind, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden. Die Kriminalpolizei rät in diesem Zusammenhang eindringlich, keine Wertgegenstände im geparkten Fahrzeug liegen zu lassen.




Mann uriniert auf Streifenfahrzeug

NÜRNBERG. In diversen sozialen Medien kursierte kürzlich ein Video, auf dem zu sehen ist, wie ein Mann in der Innenstadt auf einen geparkten Dienst-Pkw der Polizei urinierte. Ermittlungen führten nun zur Identifikation des Mannes. Das ca. 20 Sekunden dauernde Video, welches auf verschiedenen Social Media Kanälen hochgeladen wurde, zeigt anfangs einen vor der Mauthalle geparkten uniformierten Dienst-Pkw. Nach einigen Sekunden geht ein Mann auf das Fahrzeug zu, stützt sich auf Höhe des linken Kotflügels ab, öffnet seine Hose und uriniert auf den Pkw.

Nachdem er seine Blase entleert hatte, spazierte er – als wäre nichts gewesen – weiter. Der Vorgang wurde durch einen unbekannten Zeugen aufgenommen und verbreitete sich schnell im Internet. Ermittlungen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte führten nun zum mutmaßlichen Wildpinkler, einem 20-jährigen Mann mit Migrationshintergrund. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gem. § 118 OWIG (Belästigung der Allgemeinheit) eingeleitet. Außerdem wird ihm die Reinigung des Dienstfahrzeuges in Rechnung gestellt.




Linkes Spektrum führt Demo durch und wird von Polizei gestoppt

NÜRNBERG. Am Dienstagabend (06.10.2020) kam es am Jamnitzer Platz zu einer spontanen Versammlung. Ein anschließender Aufzug wurde durch die Polizei gestoppt. Anlässlich eines am Nachmittag stattgefundenen Gerichtsprozesses am Nürnberger Amtsgericht versammelten sich gegen 19:00 Uhr über 150 Personen – überwiegend aus dem linken Spektrum – die mit dem Ausgang des Verfahrens offenbar nicht einverstanden waren, am Jamnitzer Platz. Die Versammlung war der zuständigen Behörde im Vorfeld nicht angezeigt worden. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-West nahmen zum verantwortlichen Versammlungsleiter vor Ort Kontakt auf. Nachdem diesem durch den Einsatzleiter Auflagen erteilt wurden, brach er die Versammlung ab. Die Teilnehmer begannen in der Folge den Platz zunächst in verschiedene Richtungen zu verlassen.

Im Anschluss trafen sich die Personen erneut und setzten die Versammlung in Form eines Aufzuges durch Gostenhof fort. Durch bislang Unbekannte wurden aus der Gruppe pyrotechnische Gegenstände abgebrannt. Kräfte des USK Mittelfranken sowie der Bayerischen Bereitschaftspolizei verhinderten im Bereich Paumgartenstraße / Fürther Straße, dass die Personengruppe auf die viel befahrene Fürther Straße gelangt. Hierbei musste auch unmittelbarer Zwang in Form des Einsatzes von Reizstoffsprühgerät und Einsatzstock angewendet werden. In der Folge löste sich die Versammlung wieder auf und die Teilnehmer entfernten sich. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde während des Einsatzes niemand verletzt. Bis etwa 21:00 Uhr kam es im Bereich Gostenhof immer wieder zu kurzen Verkehrsbehinderungen.




Mutmaßlicher Fahrraddieb festgenommen

NÜRNBERG. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahm am Montagvormittag (05.10.2020) bei einer Kontrolle einen mutmaßlichen Fahrraddieb fest. Außerdem stellten die Beamten noch eine geringe Menge Betäubungsmittel sicher. Ein 37-Jähriger war gegen 11:30 Uhr in der Frühlingstraße mit einem Mountainbike unterwegs, als ihn Beamte der PI Nürnberg-Mitte kontrollierten. Eine Überprüfung ergab, dass das Rad, mit dem der Mann unterwegs war, wenige Tage zuvor als gestohlen gemeldet wurde. Die Beamten stellten das Fahrrad daraufhin sicher. Bei einer späteren Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten dann auch noch eine geringe Menge Betäubungsmittel und stellten diese ebenfalls sicher. Neben des Verdachts des Fahrraddiebstahls erwartet den 37-Jährigen nun auch noch ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz.


Diebstähle aus Hotelumkleiden

NÜRNBERG. Am 18.11.2019 brachen zwei zunächst unbekannte Männer insgesamt sieben Spinde in einem Hotel in der Nürnberger Innenstadt auf und entwendeten diverse Wertgegenstände der Angestellten. Die Kriminalpolizei Nürnberg hat nun zwei dringend Tatverdächtige ermitteln können. Gegen 02:00 Uhr nachts betraten zwei Männer das Hotel in der Eilgutstraße. Ein Angestellter beobachtete über die vorhandene Videokamera, wie die beiden Männer die im Keller befindlichen Umkleideräume der Angestellten betraten und das Hotel im Anschluss über den Keller wieder verließen. Bei der Nachschau bemerkte der Angestellte mehrere aufgebrochene Spinde. Ein 27-Jähriger mutmaßlich Tatbeteiligter konnte bereits unmittelbar nach der Tat ermittelt werden. Nun konnte die Kriminalpolizei Nürnberg auch einen zweiten dringend Tatverdächtigen ermitteln. Eine DNA-Spur, die der Kriminaldauerdienst Mittelfranken vor Ort sicherte, führte zu einem 29-Jährigen. Den beiden Männern wird vorgeworfen, Gegenstände im Wert von mehreren Hundert Euro aus den Spinden der Hotelangestellten entwendet zu haben. Sie müssen sich nun in einem entsprechenden Ermittlungsverfahren dafür verantworten.




Heftiger Brand in Schnelldorf

SCHNELLDORF. Am Dienstagvormittag (06.10.2020) ereignete sich aus noch nicht geklärter Ursache ein schadensträchtiger Brand in einem Ortsteil von Schnelldorf (Lkrs. Ansbach). Die Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 09:30 Uhr wurde der Polizei ein Scheunenbrand in Theuerbronn gemeldet. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren stand die Scheune bereits in Vollbrand. Zudem griff das Feuer bereits auf das angrenzende Wohnhaus über. Erst nach massivem Löschwassereinsatz gelang es den Brand gegen 10:30 Uhr unter Kontrolle zu bringen. Personen wurden durch das Brandgeschehen nicht verletzt. Ein Bewohner des Hauses erlitt einen Schock und wurde vor Ort medizinisch versorgt. Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache der Brandentstehung vor Ort übernommen. Die Höhe des durch den Brand entstandenen Sachschadens ist ebenfalls noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.


Seniorin (91) fällt auf Trickdiebe herein

FÜRTH. Am Montagmorgen (05.10.2020) verschafften sich zwei bislang unbekannte Täter unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung einer Seniorin und entwendeten Bargeld. Die Polizei Mittelfranken warnt vor dieser Betrugsmasche. Gegen 10:45 Uhr klingelte eine unbekannte Frau an der Wohnungstüre der Dame in der Fürther Südstadt. Sie gab an, eine Mitarbeiterin der Stadt Fürth zu sein. Es läge ein Brief vor, aus dem hervorgeht, dass die Frau verwahrlost leben würde. Zudem solle sie sich ihre Wohnung aus finanziellen Gründen nicht mehr leisten können. Um die vermeintliche Angestellte der Stadt vom Gegenteil zu überzeugen, führte die (geistig und körperlich fitte) Frau sie durch ihre Wohnung. Auf Nachfrage zeigte sie auch den Verwahrort von Bargeld und Wertgegenständen. Währenddessen klingelte es erneut, woraufhin die unbekannte Täterin selbst öffnete und kurz mit einem unbekannten Mann sprach. Im Anschluss daran schloss sie die Tür nicht wieder, sodass der Mann unbemerkt ebenfalls die Wohnung betrat. Als die Frau die Wohnung wieder verlassen hatte, bemerkte die Geschädigte, dass ihr ihr gesamtes Bargeld von über 1000 Euro entwendet worden war. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. Der Kriminaldauerdienst sicherte die Spuren in der Wohnung. Das Fachkommissariat der Kripo Nürnberg hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen.




Ladendieb warf mit Steinen

FÜRTH. Am Montagnachmittag (05.10.2020) konnte ein mutmaßlicher Ladendieb in der Fürther Innenstadt festgenommen werden. Im Verlauf der vorangegangenen Flucht warf er mit Steinen auf seinen Verfolger. Gegen 13:00 Uhr beobachtete ein Angestellter eines Bekleidungsgeschäfts an der Fürther Freiheit einen Mann, welcher zwei Jacken im Wert von circa 115 Euro in eine mitgeführte Tasche packte. Danach verließ er ohne zu bezahlen das Kaufhaus. Als der Angestellte den Mann darauf ansprach, flüchtete der Mann über die Bahngleise in Richtung Karolinenstraße. Hierbei bewarf er seinen Verfolger mit mehreren Steinen. Der Angestellte wurde durch mindestens einen Steinwurf leicht verletzt. In einem Hinterhof eines Anwesens in der Karolinenstraße gelang es dem Angestellten den mutmaßlichen Ladendieb festzuhalten und die Polizei zu verständigen. Der 51-jährige mutmaßliche Ladendieb versuchte sich mehrmals mit Schlägen loszureißen und erneut zu flüchten. Die kurz darauf eintreffende Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Fürth konnte den 51-Jährigen festnehmen. Im Verlauf der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass gegen den 51-Jährigen ein Haftbefehl bestand. Zudem stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftantrag gegen den Mann wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls und der gefährlichen Körperverletzung. Der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Der Angestellte des Bekleidungsgeschäfts konnte trotz der leichten Verletzungen seine Arbeit weiter fortsetzen.


Nachbarschaftsstreit eskaliert – Frau setzt Reizgas ein

ERLANGEN. Am Montagvormittag wurde die Polizei zu einer Streitigkeit in die Schwabenstraße beordert. Zwei Nachbarinnen gerieten sich in die Haare. Vor einem Mehrfamilienhaus eskalierte die Situation schließlich. Die beiden Frauen im Alter von 30 und 55 Jahren schubsten sich zunächst gegenseitig umher. Im Verlauf der Auseinandersetzung setzte die 55 Jährige Reizgas ein. Ein
Sprühstoß traf die 30 Jährige im Gesicht. Die Verletzte wurde mit einer Augenreizung in ein Krankenhaus verbracht. Die Täterin war neben dem Reizgas zusätzlich mit einem Schlagstock
bewaffnet. Das Schlagwerkzeug kam jedoch nicht zum Einsatz. Die Waffen wurden von den Polizisten sichergestellt. Gegen die 55 Jährige wurden Strafverfahren wegen gefährlicher
Körperverletzung und Verstößen nach dem Waffengesetz eingeleitet. Zeugen zu dem Vorfall werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Erlangen unter der Telefonnummer 09131/760-
114 in Verbindung zu setzen.


Kind fährt in Heckenschere

ERLANGEN. Am Montagmorgen ereignete sich in der Langen Zeile ein mysteriöser Unfall unter Beteiligung eines 10 Jährigen. Während ein Arbeiter mit einer elektrischen Heckenschere an Büschen an der Grundstücksgrenze beschäftigt war, fuhr der Bub mit seinem Fahrrad den Gehweg entlang. Als der Arbeiter kurzeitig den Heckenschnitt unterbrach und die Maschine absetzte, verfing sich der Junge in der Schere. Glücklicherweise war die Heckenschere dabei nicht in Betrieb. Der 10-Jährige blieb mit einer Hand im Schwert hängen und zog sich eine Schnittwunde zu. Der Junge wurde zur ärztlichen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den Arbeiter wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.




Einbruch in Einfamilienhaus

GUNZENHAUSEN. Gestern Abend (05.10.2020) brachen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in der Spitalwaldstraße ein. Die Polizei sucht Zeugen. Unbekannte Einbrecher hebelten im Zeitraum von 17:45 Uhr bis 22:00 Uhr die Terrassentür zu dem Anwesen auf und drangen so ins Haus ein. Dort durchwühlten der oder die Täter sämtliche Räum e und entwendeten Schmuck im Wert von einigen hundert Euro. Anschließend flüchteten die Einbrecher unerkannt. An der Terrassentür entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro. Die Ansbacher Kripo hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Kind (12) angefahren und geflüchtet 

NÜRNBERG. Am Donnerstagmorgen (01.10.2020) ereignete sich in der Nürnberger Südstadt ein Verkehrsunfall, bei dem ein 12-jähriger Junge leicht verletzt wurde. Die Unfallverursacherin fuhr weiter, weshalb die Polizei nun Zeugen des Unfalls sucht. Gegen 07:45 Uhr lief der Junge auf dem Gehweg der Humboldtstraße in südwestliche Richtung. An der Kreuzung Humboldtstraße / Singerstraße wollte er die Singerstraße überqueren. Ein Pkw, der ihm auf der Humboldtstraße entgegenkam, wollte nach links in die Singerstraße abbiegen. Der 12-Jährige wurde auf der Straße von dem Pkw erfasst und stürzte zu Boden. Die Fahrerin des Pkw hielt daraufhin kurz an, wurde von dem Geschädigten angesprochen und setzte dann ihre Fahrt fort ohne ihre Personalien etc. zu hinterlassen. Eine weitere Zeugin, welche mit ihrem Fahrzeug hinter dem Pkw der Unfallbeteiligten gefahren war, hielt ebenfalls kurz an, erkundigte sich nach dem Befinden des Jungen und fuhr dann ebenfalls weiter. Der Junge wurde durch den Unfall leicht am Bein verletzt. Die Verkehrspolizei Nürnberg nahm den Sachverhalt auf. Sie sucht nun Zeugen des Unfalls. Insbesondere die Fahrerin des unfallbeteiligten Pkw (lediglich Pkw-Farbe „rot“ bekannt) sowie die Zeugin im dahinter fahrenden Fahrzeug werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911/6583-1530 zu melden.




Geblitzdingst: Geschwindigkeitskontrollen in Fürth 

FÜRTH. Am Wochenende (03./04.10.2020) führten Beamte der Fürther Verkehrspolizei Geschwindigkeitskontrollen in der Fürther Südstadt durch. Spitzenreiter war ein Verkehrsteilnehmer mit 96 km/h. In der Nacht von Samstag auf Sonntag, zwischen 20:15 und 00:45 Uhr, führte die Verkehrspolizei Fürth Geschwindigkeitskontrollen in der Schwabacher Straße durch. Von insgesamt 509 registrierten Fahrzeugen hielten sich 18 Fahrzeuge nicht an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. 15 Fahrer erwartet nun ein Verwarnungsgeld, drei Fahrer wurden im Zuge der Kontrollen angezeigt. Sie erwartete jeweils ein Fahrverbot. Bei den gemessenen Fahrzeugen handelt es sich um teils getunte, hochwertige Serienfahrzeuge. Spitzenreiter war ein Fahrzeugführer mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 96 km/h (bei erlaubten 50 km/h), er muss nun mit einem Fahrverbot von einem Monat, zwei Punkten in Flensburg sowie einer Geldbuße in Höhe von 200 Euro rechnen.


Fensterscheibe mit Gullydeckel eingeworfen

NÜRNBERG. Am frühen Sonntagmorgen (04.10.2020) warf ein bislang unbekannter Täter eine Fensterscheibe eines Fitnessstudios in der Nürnberger Marienvorstadt ein. Die Polizei sucht Zeugen. Zwischen 01:00 Uhr und 03:30 Uhr warf ein bislang Unbekannter eine Fensterscheibe eines Fitnessstudios in der Gleißbühlstraße mit einem Gullydeckel ein. Den Gullydeckel hatte der Unbekannte zuvor mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Schacht aus der Hopfenstraße entnommen. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die Verdächtiges in diesem Zusammenhang wahrgenommen haben, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-6115 zu melden.




Kind von Kleinbus erfasst: Fahrer geflüchtet

ALTDORF. Am Freitag, 02.10.2020, um 16:50 Uhr, wurde von ein siebenjähriger Junge, der die Danziger Straße überqueren wollte, von einem Kleinbus angefahren und leicht verletzt. Der männliche Fahrer und seine weibliche Beifahrerin setzten ihre Fahrt fort, ohne die Personalien angegeben oder die Polizei verständigt zu haben. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, möchten sich bitte mit der Polizeiinspektion Altdorf, Telefonnummer (09187) 9500-0, in Verbindung setzen.


Polizeibeamte angegriffen und geschlagen

NÜRNBERG. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte mussten sich mit am frühen Samstagmorgen (03.10.2020) mit einem renitenten Mann in der Innenstadt auseinandersetzen. Bei der Festnahme schlug er einen Polizisten mit der Faust ins Gesicht und versuchte dessen Dienstwaffe zu greifen. Gegen 05:15 Uhr wurden die Polizeibeamten auf eine Streitigkeit am Hallplatz aufmerksam und versuchten die Situation zu beruhigen. Ein 20-Jähriger, der sich offensichtlich nicht beruhigen ließ und sich weiterhin äußerst aggressiv verhielt, wurde einer Personenkontrolle unterzogen. Der 20-Jährige weigerte sich seine Personalien anzugeben, woraufhin ihn die Polizisten durchsuchen wollten. Der junge Mann wehrte sich sofort verbal und körperlich gegen die polizeilichen Maßnahmen. Im weiteren Verlauf schlug er einem der beiden Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht und versuchte in der Folge, dessen Dienstwaffe zu greifen. Dies konnte jedoch verhindert werden und es gelang schließlich mit erheblichem Kraftaufwand, den Angreifer zu fixieren und festzunehmen. Hierbei beleidigte der 20-Jährige die Polizeibeamten fortwährend. Auch in der Dienststelle hatte sich der Mann noch immer nicht beruhigt und leistete beim Verbringen in den Haftraum abermals erheblichen Widerstand. Den 20-jährigen erwartet nun u. a. ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Die eingesetzten Polizisten blieben weiterhin dienstfähig.




Sexuelle Belästigung in der U-Bahn

NÜRNBERG. Ein zunächst unbekannter Täter belästigte am frühen Sonntagmorgen (04.10.2020) eine junge Frau in der U-Bahn von Nürnberg nach Fürth. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen in Fürth fest. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich die junge Frau gegen 01:00 Uhr in Begleitung zweier Freundinnen in der U-Bahn der Linie U1. Hier wurde sie von einem ihr unbekannten Mann unvermittelt unsittlich berührt. Die junge Frau gab deutlich zu verstehen, dass sie das nicht möchte, woraufhin sich der Unbekannte zunächst entfernte. Nach kurzer Zeit kam er nochmals auf die Frau zu und belästigte sie erneut. Die Frauen stiegen daraufhin aus der U-Bahn aus und verständigten die Polizei, die sofort nach dem unbekannten Täter fahndete. Im Zuge der Fahndung konnte der Tatverdächtige aufgrund der vorhandenen Personenbeschreibung an der Haltestelle Jakobinenstraße in Fürth angetroffen und festgenommen werden.Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung gegen den 20-Jährigen ein.


Zeugen nach mehreren Einbruchsversuchen in Siegelsdorf gesucht

SIEGELSDORF. In den vergangenen Tagen waren Einbrecher im Veitsbronner Ortsteil Siegelsdorf aktiv. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Im Zeitraum von Mittwochabend (30.09.2020) bis Freitagmorgen (02.10.2020) kam es in der Birkenstraße in Siegelsdorf zu drei Einbruchsversuchen. In allen Fällen versuchten die Täter die Eingangstür aufzuhebeln, was ihnen jedoch nicht gelang und es somit zu keinem Entwendungsschaden kam. Der entstandene Sachschaden wir auf jeweils mehrere hundert Euro geschätzt. Das Fachkommissariat der Kripo Fürth hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 entgegen.




Brandstifter gefasst 

WÖRNITZ. Am Samstagabend (03.10.2020) geriet ein Pkw in Wörnitz in Brand. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus und bitten um Zeugenhinweise. Gegen 20:30 Uhr teilten Zeugen der Einsatzzentrale Mittelfranken einen brennenden Pkw in der Straße „Biegfeld“ in Wörnitz mit. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Feuchtwangen sowie der Freiwilligen Feuerwehr Wörnitz war der Brand bereits von Anwohnern gelöscht worden. Diese hatten sich bei den Löscharbeiten Verletzungen zugezogen. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass der Pkw möglicherweise vorsätzlich angezündet worden war. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm daraufhin die kriminalpolizeilichen Maßnahmen und führte u. a. die Spurensicherung durch. Die weiteren Ermittlungen führten schließlich zu einem 61-jährigen Tatverdächtigen. Das Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden. Der genaue Tatablauf sowie die Hintergründe der Tat sind derzeit noch Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Am Pkw entstand Sachschaden von mehreren tausend Euro.


Mit Steinen geworfen: Polizei sucht Zeugen und mögliche Geschädigte

NÜRNBERG. Am späten Freitagabend (02.10.2020) nahmen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte einen 29-jährigen Mann in der Nürnberger Innenstadt fest. Er hatte zuvor mit Steinen von einer Fußgängerüberführung geworfen. Gegen 23:30 Uhr teilten Zeugen der Einsatzzentrale Mittelfranken mit, dass sie einen Mann dabei beobachtet hätten, der mit Steinen von einer Fußgängerüberführung am Kartäusertor auf die darunterliegende Treppe geworfen haben soll. Zeitgleich sollen zwei bislang unbekannte Frauen auf dem angrenzenden Fußweg vorbeigelaufen sein. Die Frauen, die augenscheinlich nicht verletzt wurden, entfernten sich anschließend. Die Zeugen verständigten die Polizei, die den stark alkoholisierten 29-Jährigen antraf. An der Örtlichkeit fanden die Beamten noch weitere Steine, die sich der Tatverdächtige aus einer nahegelegenen Baustelle geholt haben soll. Der Mann wurde festgenommen und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Kriminaldauerdienst führte die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen sowie die Spurensicherung durch. Der Polizei sind derzeit keine Personen bekannt, die möglicherweise durch herabfallende Steine gefährdet oder verletzt wurden. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte sucht deshalb Zeugen, insbesondere die beiden noch unbekannten Frauen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911/6115-0 zu melden.




Körperliche Auseinandersetzung in und vor Gaststätte in Lauf

LAUF. In einer Gaststätte in Lauf a. d. Pegnitz kam es Sonntag, 04.10.2020, gegen 00:15 Uhr, zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Personen in deren Verlauf einer der Beteiligten ins Gesicht geschlagen und hierbei an der Stirn verletzt wurde. Nach der Tat verließ der Aggressor das Lokal. Jedoch kam es kurz darauf vor der Gaststätte zu einer erneuten Auseinandersetzung durch den alkoholisierten Täter. Diesmal griff er zu einem Plastikstuhl der Außenbestuhlung der Gaststätte und griff eine weitere männliche Person damit an. Auch diese Person wurde bei dem Angriff am Finger leicht verletzt. Der Täter, ein 28jähriger Brite, konnte vor Ort von Beamten der PI Lauf a. d. Pegnitz vorläufig festgenommen werden. Die Verletzten wurden durch den herbeigerufenen Rettungsdienst versorgt, einer der Geschädigten musste zur ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus Lauf a. d. Pegnitz verbracht werden. Gegen den britischen Staatsangehörigen ist ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung sowie gefährlicher Körperverletzung eingeleitet worden.


Zeugen nach Verkehrsunfall bei Seukendorf gesucht

ZIRNDORF. Gegen 16:30 Uhr fuhr eine 23-jährige Frau mit ihrem Ford Fiesta auf der Staatsstraße 2409 in Richtung Cadolzburg. An der Einmündung zur Bundesstraße 8 bog sie nach links ab. Zeitgleich fuhr eine 32-jährige Audifahrerin auf der Gegenfahrbahn in Richtung Seukendorf. Aus bislang unbekannter Ursache kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Beide Fahrzeugführerinnen blieben nach derzeitigem Kenntnisstand unverletzt. Die beiden Pkw waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf über zehntausend Euro geschätzt. Beide Unfallbeteiligte geben an, bei Grünlicht gefahren zu sein. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen selbst aber auch insbesondere zur Ampelschaltung zum Unfallzeitpunkt geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Zirndorf unter der Telefonnummer 0911/ 96927-0 zu melden.




25-Jähriger geschlagen und beraubt

OTTENSOOS. Am Donnerstagabend (01.10.2020) wurde ein 25-jähriger Mann in Ottensoos (Lkrs. Nürnberger Land) Opfer eines Raubes. Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht Zeugen der Tat. Der Geschädigte war gegen 20:00 Uhr auf dem Weg zum Ottensooser Bahnhof, als er am Bräunleinsberg von drei unbekannten Tätern zuerst in ein Gespräch verwickelt wurde. Im Laufe dessen fingen die Unbekannten an, den 25-Jährigen zu schlagen. Als das Opfer am Boden lag, wurden ihm persönliche Gegenstände sowie Bargeld entwendet. Im Anschluss daran flüchteten die Täter. Der 25-Jährige blieb unverletzt. Eine Beschreibung der Täter liegt nicht vor. Das Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Personen, die Angaben zum Tathergang oder den Tätern machen können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.


Angeblicher Telekommitarbeiter und Komplize entwenden Schmuck aus Wohnung

NÜRNBERG. Am Donnerstagnachmittag (01.10.2020) entwendeten ein angeblicher Telekommitarbeiter und sein Komplize Schmuck aus einer Wohnung einer Seniorin im Stadtteil Hasenbuck. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Ein Unbekannter klingelte gegen 14:00 Uhr an der Wohnungstüre einer 84-jährigen Dame in der Meraner Straße. Er gab an, Mitarbeiter der Telekom zu sein und den Fernseher der Seniorin überprüfen zu müssen. Die Dame ließ den Unbekannten daraufhin in ihre Wohnung. In dieser Zeit verschaffte sich offenbar ein zweiter unbekannter Täter Zutritt zur Wohnung und entwendete Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro. Der angebliche Telekommitarbeiter wird wie folgt beschrieben: Ca. 40-45 Jahre, ca. 180 cm groß, Vollbart, sprach Hochdeutsch, trug eine ärmellose graue Weste mit blauer Aufschrift Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Gebäude mit fremdenfeindlichen Symbolen beschmiert

NÜRNBERG. Unbekannte beschmierten in der Zeit von Mittwoch auf Donnerstag (30.09.2020 – 01.10.2020) ein Gebäude in der Fürther Innenstadt mit fremdenfeindlichen Symbolen. Die Polizei sucht Zeugen. In der Zeit von 18:00 Uhr bis 07:00 Uhr brachten Unbekannte an einem Gebäude in der Theaterstraße in Fürth die fremdenfeindlichen Symbole an. Die Schmierereien, unter anderem Hakenkreuze und SS-Runen, erstrecken sich auf ca. 12 Quadratmeter und wurden mit schwarzer Farbe angebracht. Die Täter verursachten dabei einen Sachschaden von ca. 500 Euro. Die Kriminalpolizei Fürth hat die Ermittlungen übernommen und sucht nun Zeugen. Wer verdächtige Personen gesehen oder sonstige verdächtige Wahrnehmungen in diesem Zusammenhang gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


 

Mit einer Krücke Polizeibeamten angegriffen

NÜRNBERG. Ein 50-Jähriger griff am Donnerstagabend (01.10.2020) einen Polizeibeamten mit einer Krücke am Nürnberger Plärrer an. Der renitente Mann wurde festgenommen. Gegen 18:30 Uhr kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte einen 50-Jährigen mit einem elektrischen Krankenfahrstuhl. Augenscheinlich fuhr der Mann mit seinem Fahrzeug deutlich schneller als sechs Stundenkilometer ohne ein entsprechendes Versicherungskennzeichen. Während der Kontrolle stellten die Beamten dann auch noch starken Alkoholgeruch fest. Der 50-Jährige zeigte sich im weiteren Verlauf äußerst uneinsichtig und wurde renitent. So verweigerte er die Herausgabe seiner Personalien und versuchte nach einem Beamten mit seiner Krücke zu schlagen. Der Beamte konnte ausweichen und blieb unverletzt. Dem 50-Jährigen mussten letztlich Handfesseln angelegt werden. Einen Alkoholtest wollte der Mann nicht durchführen. Er wurde für die Blutentnahme zur Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte gebracht und anschließend nach Hause gefahren. Den renitenten Mann erwartet nun unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und dem Verdacht der Trunkenheit im Verkehr.




Unfälle in Lauf und Umgebung 

Lauf a. d. Pegnitz: Unfallfluchten nach Verkehrsunfällen

Im Zeitraum zwischen Mittwoch, 30.09.2020, 16:00 Uhr und Donnerstag, 01.10.2020, 21:45 Uhr wurde in der Innsbrucker Straße in Lauf a. d. Pegnitz ein grauer Audi SQ5 angefahren. Die Dellen
und Kratzer an der linken Fahrzeugseite führten zu einem Sachschaden in Höhe von ca. 4.000 Euro. Nachdem sich der Unfallverursacher nicht um eine Schadensregulierung kümmerte, ermittelt die Polizei Lauf a. d. Pegnitz wegen Verkehrsunfallflucht und nimmt unter 09123/94070 Zeugenhinweise entgegen. Am Donnerstag, 01.10.2020, um 18:06 Uhr, fuhr der Fahrer eines grauen Audi mit Laufer Kennzeichen in Altung in Lauf a. d. Pegnitz gegen einen geparkten schwarzen VW mit Hersbrucker Kennzeichen. Dabei wurde vermutlich der Heckbereich des Verursacherfahrzeugs beschädigt. Am VW entstand an der linken Fahrzeugseite ein Sachschaden in Höhe von ca. 800 Euro. Der Fahrer des Audi setzte seine Fahrt fort, ohne eine Schadensregulierung zu gewährleisten. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Lauf a. d. Pegnitz unter 09123/94070 entgegen.

Röthenbach a. d. Pegnitz: Verkehrsunfall mit Verletztem

Am Donnerstag, 01.10.2020, gegen 16:05 Uhr kam es auf der Rückersdorfer Straße in Röthenbach a. d. Pegnitz zu einem Auffahrunfall. Ein 40-jähriger Schwaiger bremste mit seinem Audi
ohne erkennbaren Grund stark ab. Dies führte dazu, dass ein hinter ihm fahrender 40-jähriger Rückersdorfer mit seinem VW auf das Fahrzeug des Schwaigers auffuhr und es zum Unfall kam.
Der 9-jährige Beifahrer des Audifahrers wurde leicht verletzt. Die weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 9.000 Euro.




Knapp ein Kilo Drogen gefunden

NÜRNBERG. Am frühen Mittwochmorgen (30.09.2020) stellten Polizeibeamte der PI Nürnberg-Mitte rund 900 Gramm frisch geerntete Marihuana-Blätter sowie eine kleine Aufzuchtanlage in einer Wohnung im Stadtteil St. Sebald sicher. Ein 33-Jähriger wurde verhaftet. Gegen 06:45 Uhr rückten Polizeibeamte der PI Nürnberg-Mitte in einer Wohnung am Tiergärtner Tor an, um einen Haftbefehl zu vollziehen. Als der Gesuchte seine Wohnungstüre öffnete, drang den Polizeibeamten sofort starker Marihuana-Geruch entgegen. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung fanden die Polizisten rund 900 Gramm frisch geerntete Marihuana-Blätter sowie eine kleine Aufzuchtanlage auf. Das Rauschgift und die Anbauutensilien wurden sichergestellt. Der 33-Jährige wurde wegen des gegen ihn bestehenden Haftbefehls verhaftet und dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Nürnberg vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl zwischenzeitlich außer Vollzug. Den 33-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln.




Verletzte nach Verkehrsunfall in Röthenbach 

RÖTHENBACH/PEG. Am Mittwoch, 30.09.2020, gegen 16:35 Uhr, kam es in der Rückersdorfer Straße in Röthenbach a. d. Pegnitz zu einem Verkehrsunfall. Hierbei fuhr eine 71-jährige Schwaigerin mit ihrem Pkw auf der Rückersdorfer Straße in Fahrtrichtung Nürnberg. Aus bislang ungeklärter Ursache lenkte sie ihr Fahrzeug in einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Opel. Die Unfallverursacherin wurde nach kurzzeitiger Bewusstlosigkeit vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus Nürnberg-Süd verbracht. Ihr Pkw, an welchem Totalschaden entstand, musste abgeschleppt werden. Am geparkten Opel entstand ebenfalls ein Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro.


Gegen Radlader und Leitpfosten gekracht

ERLANGEN. Glück im Unglück hatte am Dienstagnachmittag eine 57-jährige Autofahrerin, die mit ihrem Pkw auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit einem entgegenkommenden Radlader kollidierte. Die 57-Jährige war gegen 15:15 Uhr mit ihrem Audi auf dem Adenauer-Ring stadtauswärts unterwegs als sie ein Sekundenschlaf übermannte. Sie kam mit ihrem Fahrzeug nach links ab
und fuhr halb auf dem Bankett und halb auf der Gegenfahrbahn weiter. Am Fahrbahnrand touchierte sie zunächst einen Leitpfosten und stieß anschließend mit der linken vorderen Front
ihres Pkw gegen eine Steinquader, der durch den Aufprall zur Seite geschoben wurde. Im weiteren Verlauf kollidierte die Frau mit ihrem Audi schließlich mit der Schaufel eines
entgegenkommenden Radladers. Dessen Fahrer hatte die Situation erkannt und sein Fahrzeug bereits zum Stehen gebracht. Die Frau, die alleine in dem Audi saß, kam bei dem Unfall ohne größere Verletzungen davon. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 15.000 €. Die Polizei ermittelt gegen die Fahrerin wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs.




Einbruch in Freizeitbad 

ANSBACH. Im Zeitraum von 24.09. bis 28.09.2020 waren Unbekannte in ein Freitzeitbad „Am Stadion“ eingebrochen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Bereits in der Nacht von 22. auf 23.09.2020 hatten unbekannte Täter versucht eine Scheibe am Bad einzuschlagen. Dies gelang zwar nicht, aber es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. In der darauffolgenden Zeit bis Montag, 28.09.2020, hatten wiederum Unbekannte eine Scheibe zum Saunabereich mit einem Stein eingeworfen und waren so ins Gebäude eingedrungen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde nichts entwendet und die Einbrecher waren unerkannt geflüchtet. Auch hier hinterließen der oder die Täter einen Sachschaden von etwa 800 Euro. Mittlerweile hat die Ansbacher Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die zu den Tatzeiten am derzeit geschlossenen Bad verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Zeugen nach Einbruch in Café gesucht

NÜRNBERG. Bislang unbekannte Täter drangen in der Nacht von Sonntag (27.09.2020) auf Montag (28.09.2020) in ein Café im Nürnberger Westen ein. Die Kriminalpolizei Nürnberg sucht Zeugen. Im Zeitraum zwischen 20:30 Uhr und 13:00 Uhr drangen die Täter auf bislang unbekannte Weise in das Café in der Fürther Straße 88 ein und entwendeten Bargeld. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 entgegen.




Fahrzeugbrand und Kindergarteneinbruch in Oberferrieden 

Am Montag, 28.09.2020, gegen 13:00 Uhr, geriet im Ortsteil Oberferrieden, Espenpark, auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes ein Pkw in Brand. Ursache des Kabelbrandes war vermutlich ein technischer Defekt. An dem Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro.

Im Tatzeitraum 25.09.2020, 15:00 Uhr, bis 28.09.2020, 07:00 Uhr, wurde im Ortsteil Oberferrieden, Ringstraße, von einem unbekannten Täter in den dortigen Kindergarten eingebrochen. Der Täter schlug ein Bürofenster ein und gelangte so ins Innere des Gebäudes. Entwendet wurden vier Laptops sowie zwei Festplatten. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 300 Euro.
Wer hat diesbezüglich Beobachtungen gemacht? Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Altdorf, Telefonnummer (09187) 9500-0.




Serie von Pkw- und Kellerabteilaufbrüchen durch DNA-Treffer geklärt

NÜRNBERG. Im Zeitraum von Donnerstagabend (09.04.2020) bis Montagmorgen (13.04.2020) ereignete sich eine Vielzahl von Pkw- und Kelleraufbrüchen in den Stadtgebieten Nürnberg und Fürth. Einige Fälle konnten nun anhand von DNA-Treffern nachträglich geklärt werden. Wie berichtet, kam es Anfang April im Nürnberger Westen zu einer Serie von Einbrüchen. Aufgrund intensiver Spurensicherungsmaßnahmen der Nürnberger Kriminalpolizei gelang es an mehreren Tatorten DNA Spuren zu sichern. So kamen die Ermittler auf einen 33-jährigen Tatverdächtigen. Aufgrund der DNA-Treffer geht die Polizei davon aus, dass der Mann an mindestens vier Kelleraufbrüchen und drei Kfz-Aufbrüchen der Serie beteiligt war. Der Tatverdächtige sitzt derzeit wegen anderer Delikte bereits in Untersuchungshaft.


Katalysatoren entwendet 

NÜRNBERG. Im Zeitraum der letzten Woche stahlen unbekannte Täter mehrere Katalysatoren von einem Firmengelände im Stadtteil Sündersbühl. Die Kriminalpolizei Nürnberg bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum zwischen Montag (21.09.2020) und Montag (28.09.2020) gelangten die unbekannten Täter auf bislang unbekannte Weise auf den umzäunten Abstellplatz einer Kfz-Firma in der Holzschuherstraße 42. Aus mehreren abgestellten Fahrzeugen wurden die Katalysatoren ausgebaut und entwendet. Bislang wurden der Polizei neun Fahrzeuge gemeldet. Der Entwendungsschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können. Sie werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.




Bei Personenkontrolle Drogen versteckt und Widerstand geleistet

NÜRNBERG. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte kontrollierten am Montagvormittag (28.09.2020) einen 35-jährigen Mann, der Drogen bei sich hatte. Bei der Festnahme griff er die Polizeibeamten an. Gegen 09:45 Uhr wurden die Polizeibeamten auf den 35-Jährigen am Bahnhofsvorplatz aufmerksam, da er beim Erblicken der Polizisten einen Gegenstand in seiner Hand versteckte. Bei der folgenden Kontrolle weigerte sich der Mann auch nach mehrfacher Aufforderung den Gegenstand vorzuzeigen. Bei einer anschließenden Durchsuchung wehrte sich der 35-Jährige vehement und griff einen Polizisten unvermittelt an. Die Beamten überwältigten den 35-Jährigen und nahmen ihn fest. Bei dem Gegenstand handelte es sich um einige Gramm Haschisch. Nach bisherigen Erkenntnissen blieben alle Beteiligten unverletzt. Der 35-Jährige muss sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz und außerdem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.




Wohnungsbrand in Ansbach 

ANSBACH/MERKENDORF. Gestern Nachmittag (27.09.2020) bemerkte ein Zeuge, dass Rauch aus der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Gunzenhausener Straße dringt und verständigte Feuerwehr und Rettungsdienst. Gegen 14:50 Uhr war fast gleichzeitig der Mieter der Wohnung von einem Spaziergang zurückgekommen und bemerkte ebenfalls den Rauch. Er versuchte noch den Brand selbständig zu löschen, was ihm aber nicht gelang. Die Freiwillige Feuerwehr aus Merkendorf konnte alle Bewohner des Hauses unverletzt evakuieren und das Feuer schnell löschen. Die Wohnung ist ausgebrannt und der Sach-und Gebäudeschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 65.000 Euro belaufen. Beamte des zuständigen Fachkommissariats der Ansbacher Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen.


Zeugenaufruf nach Brand einer Straßenwalze

WASSERTRDÜDINGEN. Am Samstagnachmittag (26.09.2020) geriet aus noch unbekannter Ursache eine Straßenwalze in Wassertrüdingen in Brand. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Gegen 17:40 Uhr bemerkten Zeugen, dass das Fahrzeug auf dem Gelände einer Firma in der Opfenrieder Straße in Vollbrand steht. Eine danebenstehende Erdbauraupe wurde durch das Feuer ebenfalls beschädigt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr Wassertrüdingen konnte den Brand schnell löschen. Ob möglicherweise Brandstiftung oder auch ein technischer Defekt an der Maschine ursächlich ist, steht noch offen. Deshalb hat die Ansbacher Kripo die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Zeitpunkt des Brandausbruchs geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Mann leistete nach Familienstreit Widerstand

NÜRNBERG. Nachdem ein 29-jähriger Mann im Rahmen eines Streites das Mobiliar seiner Wohnung im Nürnberger Osten zertrümmert hatte leistete er bei seiner Festnahme Widerstand. Er wurde in einer Fachklinik untergebracht. Gegen 21:00 Uhr kam es in einer Wohnung in der Hardenergstraße zu einem Familienstreit. Hierbei zertrümmerte der 29-jährige Mann das Mobiliar der gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin genutzten Wohnung. Als die Beamten eintrafen und den Mann festnehmen wollten, wehrte sich dieser heftig. Er versuchte sich aus den Griffen der Polizisten zu befreien, trat nach den Beamten, beleidigte und bespuckte sie. Der Beschuldigte wurde gefesselt und zur Dienststelle gebracht. Durch die zuständige Staatsanwaltschaft wurde Haftantrag gestellt. Auf Grund seines psychischen Zustandes wurde der 29-Jährige in einer Fachklinik untergebracht. Er muss sich zudem in einem Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.




Jugendliche Einbrecher in Nürnberg festgenommen

NÜRNBERG. Am Samstagabend (26.09.2020) brachen mehrere Jugendliche in einen Supermarkt in Schweinau ein. Sie wurden noch vor Ort festgenommen. Gegen 21:15 Uhr wurde über den polizeilichen Notruf ein Einbruch in einen Verbrauchermarkt in der Schweinauer Hauptstraße mitgeteilt. Die anfahrenden Streifen konnten mehrere flüchtende Personen beobachten. Im Rahmen der Fahndung wurden im Nahbereich drei Jugendliche und ein Erwachsener (3 weiblich, 1 männlich) angetroffen und festgenommen. Ermittlungen vor Ort ergaben, dass die Jugendlichen/Erwachsenen (14, 15, 15, 18) die Glastür zum Geschäft aufgebrochen hatten. Sie entwendeten hauptsächlich Spirituosen, andere Getränke und Süßigkeiten. Zudem wurden im Laden diverse Gegenstände beschädigt. Die Tatverdächtigen wurden zur Dienststelle verbracht und die Jugendlichen im Anschluss an die Sachbearbeitung an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. In der Nähe des Supermarktes konnten weitere Depots mit Diebesgut festgestellt werden. Ob noch andere Personen an der Tat beteiligt waren, wird derzeit geprüft. Die Beschuldigten müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten.


Mann geschlagen und beraubt

NÜRNBERG. Am Samstagabend (26.09.2020) wurde ein Mann in Gibitzenhof Opfer eines Raubes. Die Polizei sucht Zeugen der Tat. Gegen 21:30 Uhr hielt sich der 37-jährige Geschädigte im U-Bahnhof Frankenstraße auf, als er von einem unbekannten Täter angegriffen wurde. Dieser schlug ihm zuerst mit der Faust gegen den Kopf und entwendete ihm dann Bargeld aus seiner Jackentasche. Anschließend zerstörte der Unbekannte das Handy des Mannes und flüchtete. Der 37-Jährige erlitt durch den Schlag leichte Verletzungen. Beschreibung des Täters: Ca. 35 Jahre, ca. 180 cm, kräftige Statur, helle Hautfarbe, Haarkranz, 3-Tage-Bart. Er trug eine schwarze Jacke und eine kurze Hose. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen und sucht Zeugen. Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.




Zusammentreffen von Jugendlichen in der Nürnberger Altstadt aufgelöst

NÜRNBERG. Am Freitagabend (25.09.2020) wurden unter der Steubenbrücke in der Nürnberger Altstadt ca. 100 Personen angetroffen, nachdem Mitteilungen über Ruhestörungen eingegangen waren. Bei Eintreffen der Polizei flüchteten die Jugendlichen. Nachdem bei der Einsatzzentrale Mitteilungen über feiernde Jugendliche unter der Steubenbrücke eingegangen waren, wurde die Örtlichkeit durch mehrere Streifen angefahren. Die Beamten beobachteten zwei Gruppen aus jeweils bis zu 40 Personen, die aufeinander einschlugen und sich gegenseitig anschrien. Die Umstehenden feuerten die Gruppen an. Bei Ansprache durch die Beamten flüchteten die ca. 100 Jugendlichen in unterschiedliche Richtungen. Ca. 30 Personen (im Alter zwischen 16 und 20 Jahren) konnten im näheren Umfeld durch die eingesetzten Streifen gestellt werden. Bei der nachfolgenden Personenkontrolle machte niemand Verletzungen geltend. Über den Grund der Auseinandersetzung wurden keine Angaben gemacht. Unter der Steubenbrücke wurden dutzende Schnapsflaschen, Plastikbecher und sonstiger zurückgelassener Müll aufgefunden. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte ermittelt nun wegen diverser Körperverletzungsdelikte.


Exhibitionist belästigte mehrfach Frauen

NÜRNBERG. Seit Mitte Juni 2020 trat ein zunächst unbekannter Mann im Nürnberg Süden immer wieder Frauen in schamverletzender Weise gegenüber. Die Kriminalpolizei Nürnberg konnte nun einen 22-jährigen Mann als dringend Tatverdächtigen ermitteln. Von Mitte Juni bis Ende August 2020 trat ein junger Mann im Nürnberger Bleiweißviertel immer wieder Frauen in exhibitionistischer Art und Weise entgegen. Unter anderem verfolgte er seine Opfer und manipulierte dabei an seinem Glied. Ein entsprechender Zeugenaufruf war am 30.08.2020 mit Meldung 1193 veröffentlicht worden. Bereits zu diesem Zeitpunkt gingen die Ermittler davon aus, dass zwischen mehreren gleichgelagerten Fällen eine Verbindung bestehen könnte. An mehreren Tatörtlichkeiten der mutmaßlichen Serie hatten Beamte des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken Spuren gesichert, darunter auch DNA-Spuren. Eine Analyse ergab schließlich eine Übereinstimmung mit dem polizeilichen Datenbestand. Ein 22-jähriger Tatverdächtiger geriet hierdurch in den Fokus der Ermittlungen. Der junge Mann war vollumfänglich geständig und räumte insgesamt fünf Vorfälle der gleichen Art ein. Darüber hinaus räumte er in seiner Vernehmung auch zwei Einbrüche aus der ersten Jahreshälfte 2020 ein. Der Mann muss sich nun wegen exhibitionistischer Handlungen und Eigentumsdelikten in mehreren Fällen strafrechtlich verantworten.




Raub in der Fürther Südstadt – Opfer schwer verletzt

FÜRTH. In der Nacht von 17.09.20 (Donnerstag) auf 18.09.20 (Freitag) wurde ein 38-jähriger Mann in der Fürther Südstadt Opfer eines Raubes. Die Kriminalpolizei sucht dringend Zeugen der Tat. Der Geschädigte saß gegen 00:45 Uhr auf einer Bank in der Amalienstraße, Ecke Winklerstraße. Hier wurde er völlig unvermittelt von zwei männlichen Personen geschlagen und mit dem Fuß ins Gesicht getreten. Die beiden Täter rissen ihm die Uhr vom Handgelenk und raubten seine mitgeführten Wertgegenstände. Der 38-Jährige wurde durch die Tat so schwer verletzt, dass er notoperiert werden musste und bleibende Schäden nicht ausgeschlossen werden können. Eine Beschreibung der Männer ist nicht möglich. Das Fachkommissariat der Fürther Kriminalpolizei führt die Ermittlungen wegen schweren Raubes. Personen, die zur Tatzeit verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.


Serie von Pkw-Aufbrüchen

NÜRNBERG. Am Donnerstagnachmittag (24.09.2020) schlugen Unbekannte im Nürnberger Süden mehrere Seitenscheiben von geparkten Fahrzeugen ein. Sie entwendeten jeweils die in den Fahrzeugen liegenden Wertgegenstände. Die Polizei sucht Zeugen. Zwischen 15:30 Uhr und 18:15 Uhr gingen die unbekannten Täter insgesamt fünf Fahrzeuge im Nürnberger Süden an. Dabei schlugen sie die Seitenscheibe ein und entwendeten die in den Autos liegenden Wertsachen, darunter Taschen und Bargeld. Die Tatorte erstrecken sich auf folgende Straßen: Heynestraße, Uhlandstraße, Schloßstraße, Sperberstraße, Tunnelstraße. Insgesamt entstand bei den Aufbrüchen sowohl ein Sach- als auch ein Entwendungsschaden im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Tätern oder dem genannten Vorfällen geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Hehlering in Nürnberg ausgehoben 

NÜRNBERG. Einen schwunghaften Handel mit Diebesgut unterhielten zwei Männer im Nürnberger Stadtteil Galgenhof. Die Polizei kam dem Treiben auf die Spur – eine Ermittlungskommission identifizierte eine Vielzahl von Dieben, die bei dem Brüderpaar ihre Beute verkauften. Gegen mehrere Tatverdächtige wurde ein Haftbefehl erlassen. Bereits Anfang 2020 erhielt die Polizei Hinweise darauf, dass ein 47-jähriger Mann in seinem Einzelhandelsgeschäft in der Nürnberger Südstadt Diebesgut an- und verkaufen sollte. An den krummen Geschäften war auch der Bruder des Mannes beteiligt, der in dem Laden als Angestellter arbeitete. Offiziell verkauften beide in dem Geschäft Getränke, Tabakwaren, Shisha-Zubehör und andere Waren. Aufgrund der Verdachtsmomente leitete die zuständige Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Verfahren wegen gewerbsmäßiger Hehlerei ein. Die zuerst verdeckt geführten Ermittlungen zeigten, dass sowohl die beiden Brüder als auch ihre zahlreichen „Kunden“ sich sehr bemühten, ihr illegales Handeln zu verschleiern. Darum wurde beim zuständigen Kriminaldezernat für organisierte Kriminalität und Bandendelikte eine eigene Ermittlungskommission gegründet, um die kriminellen Machenschaften und Strukturen aufzuklären.

Die siebenköpfige „EKO Schöner Brunnen“ der Nürnberger Polizei konnte durch verdeckte Maßnahmen weitere Beweise für den tatsächlichen, kriminellen Hintergrund des An- und Verkaufsgeschäfts ermitteln. Während der wochenlangen, intensiven Ermittlungsarbeiten identifizierte die Ermittlungskommission über 60 Personen, die mutmaßlich zuvor gestohlene Waren bei den beiden Brüdern verkauften. Gegen acht dieser „Lieferanten“ konnten so viele Beweise gesammelt werden, dass auch gegen diese Personen Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden. Besonders „fleißig“ war dabei eine dreiköpfige Tätergruppe, die sich auf die Begehung von bandenmäßigen Ladendiebstählen spezialisiert hat. Nach ihren Beutezügen im nördlichen Bayern und dem angrenzenden Baden-Württemberg lieferten sie nahezu täglich große Mengen hochwertiger Alkoholika sowie Tabakwaren in dem kleinen Laden ab. Diese hatten sie vorher in verschiedenen Einkaufsmärkten gestohlen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kauften die Ladeninhaber die „heiße Ware“ deutlich unter dem regulären Verkaufspreis an. Anschließend wurde die Hehlerware mit einer Gewinnmarge an Laufkundschaft und „Großabnehmer“ weiterverkauft. Anfang Juni hatte die Polizei genug Beweismittel gegen die beiden Geschäftsbetreiber zusammengetragen. Der Ermittlungsrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth einen Haftbefehl gegen die Männer sowie gegen das Diebes-Trio. Außerdem ordnete der Ermittlungsrichter die Durchsuchung des Ladens sowie zahlreicher Wohnungen an.

Bei einer groß angelegten Durchsuchungsaktion im Juni wurden 15 Durchsuchungsbeschlüsse vollzogen. Hierbei wurden in dem überwachten Ladengeschäft hochwertige Uhren, Schmuck, Parfum sowie eine große Anzahl an Zigaretten und Tabak, Hygieneartikeln und Alkoholika sichergestellt. In den Privatwohnungen der beiden Hauptbeschuldigten konnten zudem große Mengen Goldschmuck und insgesamt ein Geldbetrag von fast 38.000 Euro beschlagnahmt werden. Die fünf per Haftbefehl gesuchten Männer konnten alle im Rahmen der Durchsuchungsaktion festgenommen werden. Die Ermittlungen in dem Verfahren dauern an.




Kinder spielten mit Feuer – hoher Sachschaden

ELLINGEN. Am Donnerstagnachmittag (24.09.2020) ereignete sich ein schadensträchtiger Garagenbrand bei Ellingen (Lkrs. Weißenburg – Gunzenhausen). Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Gegen 16:15 Uhr wurde der Brand einer Garage eines Einfamilienhauses bei Ellingen gemeldet. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren war die Garage bereits in Vollbrand. Durch starken Löschwassereinsatz gelang es das Feuer zu löschen und ein Übergreifen der Flammen auf das räumlich getrennte Wohnhaus zu verhindern. Die Garage wurde, wie auch das darin geparkte Wohnmobil und ein dreirädriges Rollermobil (Piaggio Ape), durch die Flammen vollständig zerstört. Zudem wurde die Außenfassade des Wohnhauses beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Im Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass zwei strafunmündige Kinder zuvor im Bereich der Garage mit Feuer spielten. Hierbei geriet ein Benzinkanister in Brand. Das entfachte Feuer griff dann auf das Wohnmobil über, woraufhin wiederum die Garage in Vollbrand geriet. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei führt nun die weiteren Ermittlungen.


Pferdediebstähle in Mittelfranken? 

MITTELFRANKEN. Im Verlauf der letzten Wochen wurden der Polizei immer wieder verdächtige Wahrnehmungen im Bereich von Reiterhöfen und Pferdeställen in Mittelfranken gemeldet. Zudem wird in verschiedenen Sozialen Medien verbreitet, dass sich Pferdediebstähle zugetragen haben sollen. Die Polizeidienststellen in Mittelfranken erhielten in den letzten Wochen eine Vielzahl von Mitteilungen, wonach sich unbekannte Personen oder Fahrzeuge in räumlicher Nähe zu Pferdeställen und Reiterhöfen verdächtig aufhalten sollen. In einigen Fällen konnten durch Streifenbesatzungen mögliche Verdächtige auch angetroffen werden. In all diesen Fällen handelte es sich um arglose Spaziergänger oder Pferdeinteressierte mit Kindern.

Zuletzt wurden am vergangenen Wochenende Sichtungen von verdächtigen Fahrzeugen in Burgthann, Lauf an der Pegnitz und Schwarzenbruck (Lkrs. Nürnberger Land) der Polizei mitgeteilt. Zudem soll eine Drohne am Sonntagabend (20.09.2020) über einem Reitstall bei Leinburg gesichtet worden sein. Bei keiner Dienststelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken wurden bislang konkrete Straftaten in diesem Zusammenhang zur Anzeige gebracht. Ebenso ist in Mittelfranken bislang KEIN Diebstahl eines Pferdes polizeilich bekannt geworden. Bei den Hinweisen auf Pferdediebstähle in Mittelfranken, welche Inhalt einiger Social-Media-Beiträge sind, handelt es sich offensichtlich um Falschmeldungen. Lediglich im Bereich Roth wurden am Wochenende vom 11.09.2020 bis 13.09.2020 drei Pferde in einem Stall festgestellt, die Verletzungen aufwiesen, deren Herkunft bislang nicht geklärt ist. Die Polizeiinspektion Roth führt in diesem Zusammenhang die weiteren Ermittlungen.




Feuerteufel im Raum Rummelsberg

ALTDORF. Im Laufe des zurückliegenden Wochenendes (18.-21.09.2020) bekamen es Feuerwehr und Polizei in den Schwarzenbrucker Ortsteilen Rummelsberg und Ochenbruck (Lkrs. Nürnberger Land) mit mehreren Bränden zu tun. Die Brandfahnder der Kriminalpolizei Schwabach haben die Ermittlungen gegen den bislang unbekannten Täter aufgenommen und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.

Zunächst meldete ein Zeuge am Samstag (19.09.2020) gegen 23:45 Uhr einen brennenden Kinderwagen in der Nähe der Rummelsberger Kindertagesstätte. Vor Ort konnten die Beamten kurz darauf ein Kinderdreirad feststellen, das auf einer Wiese vor den dortigen Gebäuden in Brand gesetzt worden war. Etwa eine halbe Stunde später erhielten Feuerwehr und Polizei die Meldung über eine brennende Streukiste in der Bahnhofsallee im nahegelegenen Ochenbruck. Die Streife der Polizeiinspektion Altdorf konnte die brennende Streugutkiste noch vor Eintreffen der alarmierten Feuerwehr eigenständig löschen. Am Montag (21.09.2020) gegen 03:30 Uhr war schließlich glimmender Plastikabfall in einem Müllcontainer vor dem Stephanushaus in Rummelsberg Anlass für den nächsten Feuerwehreinsatz. Der glimmende Müll in dem Metallcontainer konnte in diesem Fall von Einsatzkräften der Feuerwehr abgelöscht werden, bevor es zur Entwicklung eines Brandes kam.

Zu den beschriebenen Brandfällen gesellen sich zwei weitere Brandlegungen in Rummelsberg, die zunächst unbemerkt geblieben waren. Im Innenhof der Metallbau-Werkstatt der Diakonie konnte am Sonntagmorgen (20.09.2020) eine Mülltonne aus Kunststoff festgestellt werden, die komplett zerschmolzen war. Am darauffolgenden Morgen (21.09.2020) stellten Beschäftigte der Diakonie fest, dass auch zwei Mülltonnen, die in unmittelbarer Nähe einer Werkhalle des Berufsbildungswerks standen, zum Ziel des unbekannten Zündlers geworden waren. Von dem Müllcontainer aus Metall und der Kunststoffmülltonne war bei dem Brand eine derart große Hitze ausgegangen, dass auch die Fassade der Werkhalle in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der hier entstandene Schaden wird auf rund 50.000 Euro beziffert. In diesen Fällen dürfte sich der Tatzeitraum von jeweils Freitag bis Sonntag bzw. Montag erstrecken.

Zwischenzeitlich hat das Fachkommissariat für Branddelikte bei der Kriminalpolizei Schwabach die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten sind sich sicher, dass die fünf Brände auf das Konto ein und desselben Täters gehen und bitten um Hinweise zu diesen Vorfällen. Zeugen, die am Wochenende verdächtige Personen im Bereich von Rummelsberg und Ochenbruck bemerkt oder in diesem Zusammenhang sonstige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Unter der Rufnummer 0911 2112-3333 ist Rund um die Uhr ein Hinweistelefon geschaltet.




 

Tödlicher Unfall mit Traktor

NEUSTADT/AISCH. Heute Nachmittag (23.09.2020) kam es in Markt Taschendorf (Lkrs. Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) zu einem landwirtschaftlichen Unfall, bei dem ein 87-Jähriger tödlich verunglückte. Gegen 13:00 Uhr war der 87-Jährige mit einem 18-Jährigen Beifahrer auf seinem Traktor unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam der Traktor ins Rutschen und kippte um. Beide Männer sprangen von dem Gefährt, wobei der Jüngere unverletzt blieb und der Ältere sich so schwer am Kopf verletzte, dass er trotz Reanimationsmaßnahmen eines Notarztes noch vor Ort verstarb. Die Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache übernommen.


Bewaffnete Täter forderten Bargeld

NÜRNBERG. Am späten Dienstagabend (22.09.2020) sollen mehrere bewaffnete Männer einen 18-Jährigen im Stadtteil Großreuth bei Schweinau bedroht und erpresst haben. Die Polizei fahndete mit einem Großaufgebot nach den Tätern und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Nach bisherigen Erkenntnissen lief der 18-Jährige gegen 23:00 Uhr auf dem Fußweg in der Elsa-Brandström-Straße. Nach den Angaben des Geschädigten gingen etwa auf Höhe der dortigen Schule unvermittelt drei junge Männer auf ihn zu und forderten ihn auf, ihnen auf das Gelände der Schule in der Dunantstraße zu folgen. Dort angekommen forderten die Täter den 18-Jährigen u. a. unter Vorhalt einer Schusswaffe auf, sein Mobiltelefon auszuhändigen, was dieser auch tat.

Im weiteren Verlauf soll der Geschädigte von mehreren Männern bedroht und schließlich aufgefordert worden sein, Bargeld zu holen und es den Tätern zu übergeben. Der 18-Jährige übergab anschließend einen dreistelligen Geldbetrag. Ein Zeuge informierte die Einsatzzentrale der Polizei, die sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach den flüchtigen Tätern einleitete. Mehrere zivile und uniformierte Streifen der Nürnberger Polizei sowie auch ein Polizeihubschrauber waren in die Fahndungsmaßnahmen eingebunden. Diese verliefen jedoch erfolglos.

Bei einem der Täter soll es sich um einen Mann im Alter zwischen 20 und 30 Jahren gehandelt haben. Er war ca. 180 cm groß und von muskulöser Statur. Er hatte einen dunklen Hautteint, schwarze stramm zum Pferdeschwanz gebundene Haare, trug einen Drei-Tage-Bart und war mit einem rot-schwarzen Trainingsanzug bekleidet. Außerdem soll er mit einer schwarzen Schusswaffe bewaffnet gewesen sein. Die weiteren Täter können derzeit nicht näher beschrieben werden. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen durch. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei sucht Zeugen, denen insbesondere im Bereich der Schule in der Dunantstraße verdächtige Personen aufgefallen sind. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 0911 / 2112-3333 entgegengenommen.




Polizeibeamte bei Festnahme eines Randalierers verletzt

FÜRTH. Gestern Abend (22.09.2020) mussten Beamte der Polizeiinspektion Fürth einen Randalierer festnehmen, der sich auf der Fürther Hardhöhe wiederholt fahrenden Autos in den Weg gestellt hatte. Nach Eintreffen einer Streife verletzte der 43-Jährige durch seine Gegenwehr zwei Polizeibeamte. Gegen 19:30 Uhr war der 43-Jährige im Bereich der Breslauer Straße wiederholt lautstark schreiend auf die Fahrbahn gelaufen. Dort hatte er sich nach Aussage mehrerer Zeugen immer wieder Fahrzeugen in den Weg gestellt und sich hierbei unter anderem auch auf die Motorhauben vorbeifahrender Autos gelegt. Auch eine Polizeistreife konnte den aggressiven Mann nicht mehr beruhigen. Als die Beamten versuchten, mit dem aufgebrachten Mann zu reden, schlug er nach einem der Polizeibeamten. Die Polizeistreife überwältigte den 43-Jährigen daraufhin und nahm diesen in Gewahrsam. Seine Gegenwehr setzte der Tatverdächtige allerdings fort und schlug sowie trat wiederholt nach den Beamten. Letztlich gelang es den Polizeibeamten, dem Randalierer Handfesseln anzulegen und diesen in Gewahrsam zu nehmen. Hierbei verletzten sich eine 30-jährige Polizeibeamtin und ihr ebenfalls 30-jähriger Kollege leicht. Zudem wurden auch die Uniformen der Polizeistreife beschädigt. Der 43-Jährige wurde vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen. Gegen ihn wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt.


Drei Verletzte nach Brand in Fürth

FÜRTH. Am Dienstagmorgen (22.09.2020) ereignete sich ein Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Fürther Südstadt. Drei Personen wurden leicht verletzt. Gegen 08:30 Uhr brach aus noch nicht geklärter Ursache ein Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Flößaustraße aus. Bis zum Eintreffen der alarmierten Feuerwehr konnte das Feuer in dem Zimmer bereits durch eine Nachbarin mit Wasser gelöscht werden. Die 40-jährige Nachbarin wurde, wie auch die 35-jährige Bewohnerin und deren 2-jährige Tochter, wegen des Verdachts einer Rauchgasintoxikation vorsorglich in einem Krankenhaus medizinisch versorgt. Die Wohnung ist aufgrund der Rußschäden bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 25.000 Euro geschätzt. Das zuständige Fachkommissariat der Fürther Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Bislang ergaben sich keine Hinweise, welche auf eine vorsätzliche Brandstiftung schließen lassen würden.




Zeugenaufruf nach Pkw-Diebstahl

NÜRNBERG. Im Stadtteil St.Johannis entwendeten Unbekannte gestern (22.09.2020) in der Friedrich-Löffler-Straße einen Opel Corsa. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Der Pkw mit dem amtlichen Kennzeichen FÜ-KU 166 war versperrt am Straßenrand geparkt. Im Zeitraum zwischen 08:55 Uhr und 17:00 Uhr wurde das Fahrzeug, das einen Zeitwert von etwa 4000 Euro hat, von Unbekannten entwendet. Die Fahrzeughalterin ist noch im Besitz beider Fahrzeugschlüssel. Die Nürnberger Kripo hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Verbleib des Fahrzeugs geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Messer in den Arm gestochen 

ZIRNDORF. In der Sonntagnacht (20.09.2020) gerieten mehrere Männer vor einem Club im Nürnberger Stadtteil Ziegelstein in Streit. Einer der Kontrahenten verfolgte daraufhin seinen Gegner bis Zirndorf und stach dort mutmaßlich mit einem Messer auf ihn ein. Die Polizei nahm den Mann kurz darauf in Fürth fest. Kurz nach Mitternacht meldeten mehrere Anrufer der Polizei einen Streit zwischen mehreren Männern vor einem Club in der Rathsbergstraße in Nürnberg. Die Auseinandersetzung hatte sich bei einer Hochzeitsfeier ergeben. Ein 29-Jähriger wollte im Verlauf der Streitigkeiten seinen Widersacher schlagen. Allerdings traf sein Faustschlag stattdessen seinen 35-jährigen Freund im Gesicht. Dieser hatte versucht schlichtend in das Geschehen einzugreifen. Als die Polizei am Tatort eintraf, war der Mann nicht mehr vor Ort, für den die Schläge eigentlich gedacht waren. Ein Alkomatentest bei den verbliebenen Streithähnen zeigte, dass diese erheblich Alkohol konsumiert hatten.

Einige Zeit später gingen Notrufe über Streitigkeiten in der Zirndorfer Vestnerstraße bei der Polizei ein. Wie die späteren Ermittlungen ergaben, hatte es nach dem ersten Polizeieinsatz in Nürnberg einen Disput zwischen dem versehentlich geschlagenen Geschädigten und einem 39-Jährigen Hochzeitsgast gegeben. In Zirndorf kam es zum erneuten Aufeinandertreffen der Männer und zur Fortsetzung des vorherigen Streites. Dabei stach der 35-Jährige Verfolger seinem Kontrahenten mutmaßlich mit einem Messer in den Oberarm und flüchtete dann mit seinem Pkw. Der Angreifer konnte einige Zeit nach der Flucht durch eine Polizeistreife in seiner Wohnung in Fürth angetroffen und dort vorläufig festgenommen werden. Die Tatwaffe fanden die Beamten jedoch weder in der Wohnung noch im Fahrzeug des Mannes. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung. Den tatsächlichen Grund des Streites konnte die Polizei bisher nicht in Erfahrung bringen.




Betrunkener Brummifahrer verursacht Unfall 

NÜRNBERG. Am Montagabend (21.09.2020) ereignete sich auf der Überleitung des Frankenschnellweges zur Südwesttangente ein schadensträchtiger Verkehrsunfall. Der Lkw-Fahrer war erheblich alkoholisiert. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 38-jährige Fahrer eines Sattelzuggespanns gegen 22:00 Uhr die Überleitung des Frankenschnellweges zur Südwesttangente in südlicher Richtung. Im einspurigen Bereich in Richtung Hafenstraße geriet das Fahrzeug in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. In der Folge touchierte das Gespann mehrere Leitplankenfelder sowie einen Lichtmasten und riss diesen aus der Verankerung. Anschließend kam das Fahrzeug über die gesamte Fahrbahnbreite zum Stehen.

Durch den Unfall wurde außerdem der Kraftstofftank des Lkw beschädigt, woraufhin eine nicht näher zu beziffernde Menge Dieselkraftstoff austrat, der durch die alarmierten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Nürnberg abgebunden wurde. Der Lkw, der nicht mehr fahrbereit war, musste von einer Fachfirma abgeschleppt werden. Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt.

Die Verkehrspolizei Nürnberg war mit der Unfallaufnahme betraut. Hierbei stellten die Beamten bei dem Fahrer eine deutliche Alkoholisierung fest. Ein durchgeführter Test ergab einen Alkoholwert von weit über zwei Promille, woraufhin eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren u. a. wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den 38-Jährigen ein und stellten den Führerschein sicher. Am Lkw entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Der Gesamtschaden wird derzeit auf ca. 60.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergung des Lkw kam es bis spät in die Nacht zu Verkehrsbeeinträchtigungen im Bereich der Unfallstelle.




Tödlicher Verkehrsunfall

ROTHENBURG/TAUBER.In der Montagnacht ( 21.09.2020) ereignete sich bei Rothenburg ob der Tauber (Landkreis Ansbach) ein schwerer Verkehrsunfall. Hierbei verstarb der 43-jährige Fahrer eines Pkws. Erst nachher stellte sich heraus, dass der Zusammenstoß mutmaßlich absichtlich herbeigeführt wurde.

Gegen 21:30 Uhr stießen kurz nach dem Kreisverkehr an der Ortsausfahrt Rothenburg ob der Tauber in Fahrtrichtung Neusitz zwei Pkw zusammen. Wie ein Zeuge der Polizei berichtete, war ein aus Richtung Rothenburg kommender Ford unvermittelt auf die Gegenfahrbahn gezogen und dort mit einem BMW frontal zusammengestoßen. Aufgrund der Wucht des Aufpralls wurden beide Pkws angehoben und jeweils nach rechts in den Straßengraben geschleudert. Durch den Aufprall wurden die Fahrzeuge komplett zerstört.

Der Fahrer des mutmaßlich unfallverursachenden Pkws verstarb nach vergeblicher Reanimation durch den hinzugerufenen Notarzt noch an der Unfallstelle. Die Unfallaufnahme ergab, dass der Mann zum Zeitpunkt des Unfalls möglicherweise keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte. Die Insassen des BMW wurden durch den Zusammenstoß schwerer verletzt und mussten in einem nahe gelegenen Krankenhaus medizinisch versorgt werden.

Zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme war der Grund für den unvermittelten Zusammenstoß der Fahrzeuge völlig unklar. Durch die zuständige Staatsanwaltschaft Ansbach wurde die Hinzuziehung eines Sachverständigen angeordnet. Die Staatstraße wurde im Anschluss zur Durchführung der Unfallaufnahme komplett gesperrt. Hierzu wurde die Feuerwehren Rothenburg und Neusitz angefordert. Zudem wurden durch die Wehren die Unfallörtlichkeit ausgeleuchtet.

Im weiteren Verlauf der Nacht wurde in einem nahe gelegenen Klinikum eine schwer verletzte Frau aufgenommen. Wie sich herausstellte, handelte es sich um die Ehefrau des beim Verkehrsunfall verstorbenen Fahrer des Ford. Sie gab an, dass sie kurz vor dem Unfallgeschehen aus dem fahrenden Pkw ihres Mannes gesprungen sei. Dieser habe sie kurz zuvor mit dem Tode bedroht. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen steuerte der 43-Jährige sein Fahrzeug wenige Augenblicke, nachdem seine Frau aus dem Wagen gesprungen war in den entgegenkommenden BMW. Die Polizei geht daher von einem absichtlich herbeigeführten Zusammenstoß aus. Die Kriminalpolizei Ansbach hat daher Ermittlungen wegen möglicher versuchter Tötungsdelikte aufgenommen.




Diebstahl aus Umkleidekabine

SCHWABACH. Während eines Fußballspiels auf dem Sportgelände des TV 48 Schwabach zwischen dem TV 48 Schwabach und dem SV Leerstetten wurde am 20.09.2020 im Zeitraum von 15:15 Uhr bis 18:15 Uhr zwei Paar Turnschuhe aus der Gastkabine entwendet. Der Entwendungsschaden beträgt ca. 350 Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Schwabach (Tel: 09122/927-0) in Verbindung zu setzen.


Überörtliche Graffiti-Serie geklärt

MITTELFRANKEN. Im Frühsommer 2020 kam es in Westmittelfranken zu einer Serie von Graffiti-Schmierereien. Die Polizeiinspektion Ansbach überführte nun nach intensiven Ermittlungen einen 20-Jährigen. Darüber hinaus war der bislang unbekannte Täter auch für Schmierereien in Würzburg und Frankfurt am Main verantwortlich. Allein im mittelfränkischen Landkreis Ansbach beschmierte der zunächst Unbekannte in 62 Fällen unter anderem Grundstücksmauern, Verkehrsschilder, Stromkästen und Garagen. Zwischen April und Mai 2020 brachte der Täter unter anderem mit Permanentmarker diverse Schriftzüge an den Örtlichkeiten im Markt Weidenbach und der Stadt Merkendorf an. Nach intensiver Ermittlungsarbeit überführte die Polizeiinspektion Ansbach nun den 20-Jährigen. Der entscheidende Hinweis kam aus der Bevölkerung. Ein Zeuge konnte den Täter namentlich benennen. Insgesamt verursachte der Tatverdächtige im Landkreis Ansbach einen Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 35.000 Euro.

Auch im unterfränkischen Würzburg ist der Verdächtigte für eine ganze Serie an Sachbeschädigungen durch Graffiti verantwortlich. Durch die enge Zusammenarbeit der Ermittlungsbeamten der jeweiligen örtlich zuständigen Dienststellen aus den Polizeipräsidien Mittelfranken und Unterfranken, konnten dem jungen Mann eine Vielzahl weiterer Fälle zugeschrieben werden. Hier hatte ihn kurz nach einer der Taten eine Überwachungskamera aufgezeichnet. Bei der Serie in Würzburg entstand an 95 angegangen Objekten ein Sachschaden von rund 25.000 Euro.

Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse beantragten die Ermittler in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Ansbach einen Durchsuchungsbeschluss. Nachdem dieser vom Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Ansbach erlassen worden war, durchsuchten die Beamten zwei Wohnungen des 20-Jährigen in Weidenbach und Würzburg. Hierbei konnte die Polizei umfangreiches Beweismaterial, darunter Laptop, Handy sowie das sogenannte „Blackbook“ sicherstellen. Zwischen zeitlich ist klar – auch in Frankfurt am Main war der junge Mann zu Werke. Dort konnte er Ende Juli 2020 auf frischen Tat von Polizeibeamten festgenommen werden. Er muss sich nun in einer Vielzahl von Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung verantworten.




Mehr als doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs

FÜRTH. Im Rahmen der Überwachung der Poser- und Tuningszene führte die Verkehrspolizeiinspektion Fürth am Donnerstagabend (17.09.2020) im Stadtteil Oberführberg Geschwindigkeitskontrollen durch. Zwei Autofahrer taten sich besonders hervor. Ein Pkw passierte die Messstelle auf der Südwesttangente gegen 22:30 Uhr mit 193 km/h. Ein dahinter fahrendes Fahrzeug kam auf 156 km/h bei erlaubten 80 km/h. Dem Spitzenreiter droht nun ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro, zwei Punkte im Verkehrszentralregister und ein Fahrverbot von „mindestens“ drei Monaten.


Betrunkener löste Nothalt von U-Bahn aus

NÜRNBERG. Am Samstagmorgen (19.09.2020) löste ein betrunkener Mann grundlos den Nothalt einer U-Bahn aus. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte mussten den aggressiven und hochgradig alkoholisierten 18-Jährigen anschließend in Gewahrsam nehmen. Ein Verkehrsmeister der Nürnberger Verkehrsbetriebe hatte den 18-Jährigen am Samstag gegen 05:30 Uhr im U-Bahnhof Plärrer aufgehalten und die Polizei verständigt. Zuvor hatte der betrunkene Mann ohne erkennbaren Grund den Nothalt der U-Bahn-Linie U3 in Fahrtrichtung Nordwestring ausgelöst. Der betroffene Zug war daraufhin bereits vor der Einfahrt in den U-Bahnhof Rothenburger Straße zum Stehen gekommen. Als die Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte die Identität feststellen wollte, verhielt er sich auch gegenüber den Beamten aggressiv und verweigerte die Angabe seine Personalien. Da der junge Mann außerdem eine Alkoholisierung von über zwei Promille aufwies, legten ihm die Beamten Handfesseln an und nahmen ihn in Gewahrsam. In der Dienststelle konnten die Polizisten den zunächst unbekannten Mann durch den Abgleich seiner Fingerabdrücke identifizieren. Anschließend hielten ihn die Beamten in Gewahrsam bis er sich beruhigt hatte. Bislang ist nicht bekannt, ob es durch die Notbremsung der U-Bahn Verletzte gab. Der 18-jährige muss sich jedoch unabhängig davon wegen eines Missbrauchs von Notrufen verantworten.




Notorische Ladendiebe auf frischer Tat erwischt

FÜRTH. Am Freitagabend (18.09.2020) wurden zwei Männer in Fürth bei einem Ladendiebstahl festgenommen. Wenige Stunden zuvor hatten sie schon in Pegnitz zugeschlagen. Die Polizei ermittelt nun wegen gewerbsmäßigen Diebstahls. Gegen 18:45 Uhr betraten ein 48-Jähriger und sein 31-jähriger Begleiter einen Elektromarkt in der Nähe der Polizeiinspektion Fürth. Während der ältere Ladendieb die Überwachungskamera abschirmte und das Verkaufspersonal im Blick behielt, steckte der Jüngere ein Tablet im Wert von fast 800 Euro in eine präparierte Einkaufstasche. Anschließend verließen sie das Geschäft ohne zu bezahlen. Ein Mitarbeiter sprach beide vor dem Geschäft an, woraufhin sie versuchten zu flüchten. Allerdings bekam der Mitarbeiter den 31-Jährigen zu fassen und konnte ihn festhalten. Daraufhin gab auch der Ältere seinen Fluchtversuch auf. Als Grund für den Diebstahl nannten die Männer ihre Drogensucht. Mit dem Verkaufserlös sollte Rauschgift gekauft werden. Die hinzugerufene Streife der Fürther Polizei hatte es nicht weit zum Ort des Diebstahls. Eine Überprüfung der Männer ergab, dass diese nur wenige Stunden zuvor in Pegnitz bereits schon einmal wegen eines Ladendiebstahls angezeigt wurden. Die Polizei geht daher davon aus, dass die Tatverdächtigen gewerbsmäßig handelten.




Jugendlicher von mehreren Personen angegriffen und bestohlen

ERLANGEN. Am Freitagabend, gegen 21:30 Uhr, wurde ein 17-jähriger Jugendlicher von mehreren Personen mit Schlägen traktiert und erheblich verletzt. Im Anschluss haben die unbekannten
Angreifer ihr Opfer auch noch bestohlen. Der 17-Jährige hielt sich zusammen mit Freunden an der Bushaltestelle Odenwaldallee auf, als zunächst zwei Personen hinzukamen und die drei Freunde anpöbelten. Es entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung zwischen den beiden Personengruppen, worauf die zwei Unbekannten weitere Personen zu Hilfe riefen. Als die „Verstärkung“ an der Bushaltestelle angekommen war, schlugen etwa 10 bis 15 Personen auf den 17-jährigen Jugendlichen ein. Auch dessen Begleiter wurde von den Unbekannten attackiert. Bevor die Angreifer wieder verschwanden, entwendeten sie noch die Käppi sowie die Ohrenhörer des Jugendlichen. Der 17-Jährige zog sich bei der Attacke erhebliche Verletzungen zu. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf die bislang unbekannten Angreifer geben können. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Erlangen-Stadt, Tel. 09131 / 760-114, entgegen.

Fahrübungen haben Folgen

Bei der einer Verkehrskontrolle in der Nacht von Sonntag auf Montag konnte der 29-jährige Fahrer eines Ford Fiesta keinen Führerschein vorzeigen. Auf Nachfrage äußerte er, dass er für
seine praktische Führerscheinprüfung, die in der nächsten Wochen stattfinden soll, etwas üben wollte. Als Fahrlehrer hatte er sich einen Bekannten ausgesucht, der bei der Kontrolle auf dem Beifahrersitz saß. Der Kumpel hatte auch sein Auto für die Übungsfahrt zur Verfügung gestellt. Sowohl den 29-jährigen Fahrer als auch den Fahrzeughalter erwartet nun eine Strafanzeige
wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis bzw. dem Ermächtigen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis. Ob der 29-jährige „Fahrschüler“ nun wie geplant seine praktische Fahrprüfung ablegen darf, ist
fraglich.




Einbrecher in Röthenbach/Pegnitz 

RÖTHENBACH. Am Samstagabend (19.09.2020) brach ein unbekannter in ein Einfamilienhaus in Röthenbach an der Pegnitz (Lkrs. Nürnberger Land) ein. Ein zuhause befindlicher Bewohner verständigte die Polizei. Gegen 21:00 Uhr wurde ein junger Erachsener, welcher sich alleine in einem Einfamilienhaus in der Wiesenstraße befand, auf ungewöhnliche Geräusche aufmerksam und verständigte die Polizei. Beim Eintreffen der alarmierten Streifenbesatzungen, wurde festgestellt, dass sich ein Unbekannter über ein Fenster Zugang zu dem Anwesen verschaffte. Offenbar fühlte sich dieser ebenfalls gestört und flüchtete noch vor dem Eintreffen der Polizei. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Überfall auf Seniorin in Schwaig

SCHWAIG. Ein bislang Unbekannter hat Mittwochnacht (16.09.2020) eine Seniorin (73) am Bahnhof in Schwaig bei Nürnberg beraubt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Das spätere Opfer saß gegen 23:30 Uhr am Bahnsteig (in Fahrtrichtung Nürnberg) auf einer Bank als ein Mann herantrat und ihr ins Gesicht schlug. Anschließend durchwühlte er ihre Handtasche und flüchtete mit dem erbeuteten Bargeld über eine Treppe in Richtung Rainstraße. Das Opfer wurde nur leicht verletzt. Täterbeschreibung: Etwa 50 Jahre alt, ca. 180 cm groß, von dicker Statur, volles, gerötetes Gesicht, Glatze, bekleidet mit grauer Jacke mit kurzen Ärmeln und grünem Querstreifen, grauem T-Shirt, führte einen grauen Rucksack mit – insgesamt ungepflegte Erscheinung. Die Geschädigte erstattete später Anzeige bei der Polizeiinspektion Lauf an der Pegnitz. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Schwabach übernommen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0911 2112 – 3333 entgegen.

Weiterer Überfall in Nürnberg 

NÜRNBERG. In den frühen Samstagmorgenstunden (19.09.2020) beraubte ein Unbekannter eine Frau in der Nürnberger Innenstadt. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Die 53-jährige Frau befand sich gegen 01:00 Uhr im Bereich der Frauentormauer, als ein Unbekannter unvermittelt vor sie trat und versuchte das Mobiltelefon zu entreißen. Als dies aufgrund der Gegenwehr nicht geling, schlug der Unbekannte der frau mehrmals auf den Kopf und entriss die von der Frau mitgeführten Kopfhörer. Dem Mann gelang daraufhin unerkannt die Flucht. Die 53-Jährige wurde leicht verletzt. Der unbekannte Mann konnte bislang nicht näher beschrieben werden. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Einbruch in Kindergarten in Neunkirchen

NEUNKIRCHEN/SAND. In der Nacht von Donnerstag (17.09.2020) auf Freitag (18.09.2020) brachen unbekannte Täter in einen Kindergarten in Neunkirchen am Sand (Lkrs. Nürnberger Land) ein. Die Kriminalpolizei Schwabach ermittelt und sucht Zeugen. Die bislang unbekannten Täter verschafften sich offenbar Zutritt zu dem Kindergarten in der Schulstraße, indem sie ein Fenster einschlugen. Im Gebäude entwendeten sie unter anderem Bargeld in Höhe von mehreren hundert Euro. Darüber hinaus richteten sie einen Sachschaden von geschätzt rund 500 Euro an. Die Kriminalpolizei Schwabach hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, welche verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken zu melden.


Mann mit Spielzeugpistole löste Polizeieinsatz aus und wird festgenommen

NÜRNBERG. Heute Vormittag (18.09.2020) löste ein 20-jähriger Mann einen größeren Polizeieinsatz in der Innenstadt aus, weil er in der U-Bahn eine Schusswaffe und ein Messer gezeigt hatte. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen fest. Gegen 11:40 Uhr teilte die Leitstelle der Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg der Einsatzzentrale Mittelfranken mit, dass sich eine Person mit einer Schusswaffe und einem Messer in einem Zug der Linie U 1 befinden soll. Der Zug wurde am U-Bahnhof Weißer Turm angehalten. Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte sowie des Unterstützungskommandos Mittelfranken betraten daraufhin den U-Bahn-Zug und überprüften die anwesenden Personen. Da zu dem Täter keine nähere Beschreibung vorlag, hielten die Polizeibeamten hierbei ihre Schusswaffen in der Hand. Im hinteren Bereich des Zuges stellten die Einsatzkräfte einen 20-jährigen Mann fest, der eine Schusswaffe im Hosenbund hatte. Er wurde fixiert und festgenommen. Bei einer Durchsuchung fanden die Polizisten neben der Schusswaffe auch noch ein hölzernes Messer. Bei der vermeintlichen Schusswaffe handelte es sich bei näherer Prüfung um eine sog. Anscheinswaffe aus Plastik. Derzeit sind der Polizei keine Personen bekannt, die möglicherweise bedroht wurden. Weitere Zeugen oder Fahrgäste, die möglicherweise von dem 20-Jährigen bedroht wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 / 2112-6115 zu melden.




SEK Einsatz nach mutmaßlichen Schüssen in Nürnberg

NÜRNBERG. Am späten Samstagnachmittag (19.09.2020) kam es zu einem größeren Polizeieinsatz im Bereich des Nürnberger Maxtorgrabens. Der Einsatz wurde um 19:30 Uhr ohne Feststellung einer Straftat beendet. Gegen 17:00 Uhr teilte ein Passant der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken über Notruf mit, dass er soeben Schreie und ein Knallgeräusch aus einem Mehrfamilienhaus am Maxtorgraben gehört habe. Da der Passant befürchtete, dass es sich um einen Schuss gehandelt haben könnte, verständigte er die Polizei. Daraufhin fuhren zahlreiche Streifenbesatzungen das Anwesen an und umstellten dies. Das Mehrfamilienhaus wurde im weiteren Verlauf durch Spezialeinsatzkräfte durchsucht. Hierbei mussten mehrere Wohnungstüren gewaltsam geöffnet werden. Nachdem keine verdächtigen Gegenstände oder Personen festgestellt werden konnten, wurde der Einsatz gegen 19:30 Uhr beendet. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Maxtorgraben war für die Dauer des Einsatzes für den Fahrzeug- und Personenverkehr großräumig um das betreffende Anwesen gesperrt. Die Herkunft des Knallgeräusches konnte bislang nicht geklärt werden.


Polizei beendete nicht genehmigte Veranstaltung

NÜRNBERG. Am Freitagabend (18.09.2020) musste die Polizei eine nicht genehmigte Veranstaltung im Nürnberger Westen beenden. Gegen mehrere Personen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Gegen 20:45 Uhr wurden Streifenbesatzungen der Polizei auf eine Gruppe von circa 200 Personen unter der Theodor-Heuss-Brücke aufmerksam. Hierbei handelte es sich überwiegend um Jugendliche und junge Erwachsene, welche auf engen Raum zusammenstanden, teilweise Alkohol konsumierten und zum Teil auf laute Musik tanzten. Als Musikquelle konnte eine mitgeführte mobile Musikanlage festgestellt werden. Die Einhaltung des Mindestabstands wurde, wie auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, kaum eingehalten.

Da es sich hierbei offensichtlich um eine nicht genehmigte Veranstaltung handelte, wurden zu deren Beendigung weitere Streifenbesatzungen hinzugezogen. Hierbei waren auch Beamte des Unterstützungskommandos im Einsatz. Beim Eintreffen der Polizei flüchtete mehr als die Hälfte der anwesenden Personen. 65 Personen wurden durch die Beamten angehalten. Der Einsatzleiter erklärte den Personen, dass die nicht genehmigte Veranstaltung beendet und die Personalien der Anwesenden zur Prüfung von Ordnungsverstößen festgehalten werde.

Hierbei wurden die Einsatzkräfte mehrmals von Personen aus der Gruppe mit nicht zitierfähigen Ausdrücken beleidigt. Zudem warfen Unbekannte Glas- und Plastikflaschen von der Theodor-Heuss-Brücke in Richtung der Kontrollörtlichkeit. Personen kamen hierdurch nicht zu Schaden. Weiterhin versuchten Unbekannte die Einsatzkräfte mit Laserpointern zu blenden. Zur Durchführung der Identitätsfeststellungen wurden die 65 Personen umstellt und mehrmals zur Einhaltung des Mindestabstands aufgefordert.

Der 19-jährige Besitzer der Musikanlage forderte die Anwesenden auf, nach der Kontrolle zu einer anderen Örtlichkeit zu wechseln um dort weiter zu feiern. Daraufhin stellte der Einsatzleiter die Musikanlage sicher. Dies versuchte der 19-Jährige durch die Anwendung von Gewalt zu verhindern. Hierbei wurde der Einsatzleiter leicht verletzt. Der 19-Jährige wurde vorläufig festgenommen und muss sich nun wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Gegen eine 16-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung eingeleitet, nachdem sie einen Beamten mit unflätigen Kraftausdrücken beleidigte. Eine weitere vor Ort befindliche Musikanlage wurde ebenfalls sichergestellt. Alle Personen wurden nach Beendigung der Identitätsfeststellungen des Platzes verwiesen. Die Eigentümer der Musikanlagen konnten diese im Laufe des Samstags wieder bei der Polizei in Empfang nehmen.




Brandstifter gesucht 

NÜRNBERG. Am Freitagabend (18.09.2020) ereignete sich eine Brandlegung an einem Wohngebäude im Nürnberger Süden. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Gegen 22:40 Uhr meldete ein Anwohner Feuer und Rauch aus einem Hinterhof eines Mehrfamilienhauses in der Allersberger Straße. Die alarmierten Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd begann mit den ersten Löschmaßnahmen, welche von der Nürnberger Feuerwehr zu Ende geführt wurden. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Hierbei ergaben sich Hinweise, nach welchen Unbekannte den Inhalt von Papiertonnen an der Hausfassade aufschlichteten und diesen in Brand setzten. Personen kamen nicht zu Schaden. Durch das schnelle Löschen des Feuers entstand glücklicherweise nur leichter Rußschaden an dem Gebäude. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.


Einbruch in Tierheim

SCHWABACH. In der Nacht von Donnerstag (17.09.2020) auf Freitag (18.09.2020) brachen unbekannte Täter in ein Tierheim im Schwabacher Ortsteil Limbach ein. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Die Unbekannte drangen offenbar durch ein Fenster in das Gebäude in der Liebigstraße ein. Hier erbeuteten die Unbekannten nach ersten Ermittlungen Bargeld in Höhe von über einhundert Euro. Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Schwabach hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, welche in der Nacht an dem Tierheim verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.




Mutmaßliches Diebesgut an Obdachlosen-Unterkunft gespendet

NÜRNBERG. Bereits am Samstag, den 18.07.2020 wurden zwei frauen bei Ladendiebstählen in der Nürnberger Innenstadt betroffen. Ein Teil des Diebesguts wurde nun einer Nürnberger Obdachlosen-Unterkunft gespendet. Die zwei Frauen im Alter von 21 und 23 Jahren wurden in einem Kaufhaus beobachtet, als sie versuchten Parfum im wert von über 400 Euro zu stehlen. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte weiteres zahlreiches Diebesgut aufgefunden werden. Hierbei handelte es sich um Nahrungsmittel, für welche kein Eigentumsnachweis geführt werden konnte.Di e Staatsanwaltschaft ordnete die Sicherstellung der Lebensmittel an. Da die Herkunft der Lebensmittel nicht ermittelt werden konnte, wurden diese nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth nicht vernichtet, sondern nun einer Nürnberger Obdachlosen-Unterkunft gespendet.


Fahrraddieb auf frischer Tat festgenommen

NÜRNBERG. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (17.09.2020 – 18.09.2020) nahmen Beamte der PI Nürnberg-Mitte einen 29-jährigen Mann fest. Er steht im Verdacht zuvor ein Fahrrad im Stadtteil Glockenhof entwendet zu haben. Gegen 04:00 Uhr beobachtete der Zeuge den Mann dabei, wie er ein Mountainbike aus einem Hinterhof in der Regensburger Straße entwendete. Die zwischenzeitlich verständigte Polizeistreife konnte den mutmaßlichen Fahrraddieb in der Nähe einer Kontrolle unterziehen und das Fahrrad sicherstellen. Den Heimweg musste der junge Mann zu Fuß antreten. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde gegen ihn eingeleitet.


Hoher Sachschaden nach Küchenbrand

ERLANGEN. Am frühen Mittwochabend (16.09.2020) kam es in einem Mehrfamilienhaus in Baiersdorf zu einem Brand. Dabei entstand hoher Sachschaden. Gegen 18:30 Uhr ging in der integrierten Leitstelle der Notruf über einen Wohnungsbrand in der Sudetenstraße ein. Die Einsatzkräfte vor Ort stellten eine starke Rauchentwicklung und Feuer aus der Wohnung im Erdgeschoss fest. Dank aufmerksamen Nachbarn konnte sämtliche Bewohner des Hauses, darunter auch der Mieter der betroffenen Wohnung, das Anwesen bereits verlassen. Bei dem Brand entstand Sachschaden von mehreren Zehntausend Euro. Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Erlangen hat die Ermittlungen übernommen. Der Brand brach in der Küche im Bereich des Elektroherdes aus. Die Brandermittler gehen ersten Erkenntnissen zu Folge von einem technischen Defekt aus. Es gibt keinerlei Hinweise auf Brandstiftung. Die betroffene Wohnung ist bis auf weiteres nicht bewohnbar. Die anderen Hausbewohner konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.




Einbruch in Gartenhaus 

NÜRNBERG. In der Nacht vom 31.03.2020 auf 01.04.2020 brach ein bislang unbekannter Täter in ein Gartenhaus im Nürnberger Westen ein. Nun konnte ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Bei dem Einbruch in das Gartenhaus in einen Schrebergarten in der Lehrberger Straße entstand Sachschaden und ein geringer Entwendungsschaden. Der Täter hinterließ jedoch DNA-Spuren am Tatort, die im Rahmen der Spurensicherungsarbeit von den Beamten des Kriminaldauerdienstes gesichert wurden. Die Ermittler der Nürnberger Kriminalpolizei konnten anhand der DNA-Spuren nun einen 30-jährigen Mann als Tatverdächtigen identifizieren. Der aktuelle Aufenthaltsort des mutmaßlichen Täters ist derzeit unbekannt.




Hund angefahren und geflüchtet

SCHWABACH.  Am 12.09.2020, um 15:15 Uhr, wurde ein Hund in der Hengdorfer Straße in Regelsbach von einem unbekannten Fahrzeugführer angefahren. Der Hund starb kurze Zeit später an den Folgen des Zusammenstoßes. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der hiesigen Polizeidienstelle in Schwabach (Tel: 09122/927-0)
in Verbindung zu setzen.




Frau mit unbekannter Substanz verletzt

NÜRNBERG. Bereits am vergangenen Dienstag (08.09.2020) kam es in der Nürnberger Innenstadt durch zwei unbekannte Jugendliche zu einem Angriff auf eine 45-jährige Frau. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte sucht deshalb Zeugen. Der Vorfall ereignete sich gegen 20:30 Uhr in der Breiten Gasse. Einer der beiden Jugendlichen sprach die 45-jährige Angestellte eines dortigen Imbisses an, ob dieser noch geöffnet hätte. Als die Frau dies verneinte, kam ein mutmaßlicher Begleiter auf einem Fahrrad hinzu. Er sprühte der Angestellte unvermittelt eine bislang unbekannte Flüssigkeit ins Gesicht. Die 45-Jährige erlitt hierdurch Schmerzen in den Augen und den Atemwegen. Sie wurde leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden. Die beiden Jugendlichen flüchteten auf ihren Fahrrädern in unbekannte Richtung.

Täterbeschreibung:

1) Ca. 14-16 Jahre, ca. 170-175 cm, kräftige Statur, dunkle Haare, dunkler Hauttyp, schwarze Jogginghose / dunkles Shirt mit gelber Aufschrift, dunkles Mountainbike

2) Jugendlicher, ca. 180 cm, normale Statur, dunkler Hauttyp, komplett dunkel gekleidet, dunkles Fahrrad

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte unter der Telefonnummer 0911 2112-6115 in Verbindung zu setzen.




Psychisch Kranker sorgt für Polizeieinsatz in Nürnberg

NÜRNBERG. Seit Dienstagnachmittag (15.09.2020) sorgte ein 38-jähriger Mann für einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Polizeibeamte konnten den psychisch auffälligen Mann am Mittwochnachmittag (16.09.2020) in Gewahrsam nehmen. Am Dienstag (15.09.2020) teilten Zeugen der Einsatzzentrale einen Mann mit, der eine Baustelle in der Nähe des Hauptbahnhofes betrat und auf einen der dort befindlichen Kräne gestiegen war. Auf Ansprache reagierte der Mann sehr aggressiv. Er wurde mehrfach aufgefordert, vom Kran herabzusteigen, was er jedoch verneinte. Weiterhin gab er deutlich zu verstehen, dass er es nicht zulasse, dass sich Einsatzkräfte nähern. Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wurden hinzugezogen. Unter der Leitung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte wurde der Bereich um den Einsatzort wurde weiträumig abgesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führte.

Speziell geschulte Gesprächsbeamte der Verhandlungsgruppe der mittelfränkischen Polizei nahmen Kontakt zu dem 38-Jährigen auf, der sich jedoch für weitere Gespräche nicht zugänglich zeigte. Mehrere Versuche, den Mann dazu zu bewegen, den Kran zu verlassen, schlugen fehl. Auch die Nacht zum Mittwoch verbrachte der 38-Jährige auf dem Kran. Am frühen Mittwochnachmittag (16.09.2020) nahmen Spezialeinsatzkräfte der mittelfränkischen Polizei den 38-Jährigen schließlich bei günstiger Gelegenheit in Gewahrsam. Er wird aufgrund seines Gesundheitszustandes in fachärztliche Behandlung übergeben. Die Polizei Mittelfranken möchte sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei den eingesetzten Polizeieinheiten und insbesondere bei den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Nürnberg und des Rettungsdienstes für die hervorragende technische und beratende Unterstützung bedanken.




Einbrecher in Rötthenbach 

LKR ROTH. Bereits am Montag (14.09.2020) versuchte ein bislang unbekannter Täter in ein Wohnhaus in Röttenbach (Lkrs. Roth) einzubrechen. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Der Einbrecher versuchte in der Zeit zwischen 08:45 Uhr und 18:00 Uhr über die Eingangstür in das Einfamilienhaus in der Mühlstettener Straße einzudringen. Letztlich misslang es dem Täter allerdings, in das Gebäude zu gelangen. An der Tür verursachte er einen Schaden in Höhe von etwa 100 Euro. Beamte der Kriminalpolizei Schwabach führten am Tatort eine Spurensicherung durch und übernahmen die weiteren Ermittlungen. Hinweise und verdächtige Wahrnehmungen zu dem versuchten Wohnungseinbruch können unter der Rufnummer 0911 2112-3333 an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken gerichtet werden.


Kircheneinbruch in Lauf

LAUF. Am Dienstag (15.09.2020) kam es in Lauf a. d. Pegnitz (Lkrs. Nürnberger-Land) zu einem Einbruchdiebstahl in die Räumlichkeiten der Kirchengemeinde St. Otto. Der unbekannten Täter verschaffte sich in der Zeit zwischen 19:30 Uhr und 22:15 Uhr gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten in der Ottogasse. Unter anderem entwendete der Unbekannte Bargeld und eine Sammlung ausländischer Banknoten. Der Entwendungsschaden beläuft sich insgesamt auf ca. 2500 Euro.Die K riminalpolizei Schwabach hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Täter geben können oder sonstige verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit dem Vorfall gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Unbekannter bedroht und erpresst Fußballfan 

NÜRNBERG. Am Dienstagnachmittag (15.09.2020) bedrohte ein bislang unbekannter Täter einen Fußballfan im Nürnberger Westen und forderte die Herausgabe eines Fanpullovers. Die Kriminalpolizei Nürnberg ermittelt wegen räuberischer Erpressung und bittet um Zeugenhinweise. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der spätere Geschädigte (18) mit seiner Begleiterin (20) gegen 15:00 Uhr in der U-Bahn der Linie U1 in Fahrtrichtung Fürth. Beide trugen Fanutensilien (Pullover, Mund-Nasen-Bedeckung) und waren somit als Anhänger des Hamburger Sportvereins erkennbar. Bereits in der U-Bahn fiel ihnen ein bislang unbekannter Mann auf, dem dies offensichtlich missfiel. An der Haltestelle Bärenschanze stiegen alle drei Personen aus. Der Unbekannte sprach den jungen Mann wegen des Pullovers an, den der 18-Jährige trug. Auf dem Pullover war neben dem Schriftzug „Hamburg“ auch noch die sog. „HSV-Raute“ angebracht. Unter Androhung von Gewalt forderte der Täter den 18-Jährigen auf, seinen Pullover auszuhändigen, was dieser auch tat.

Anschließend flüchtete der Unbekannte.

Beschreibung des Täters: Ca. 16 – 19 Jahre alt, ca. 185-190 cm groß, schmale Statur, blonde Haare, bekleidet mit weißem T-Shirt mit Aufdruck (vermummte Personen mit Sturmhauben), knielanger Hose, schwarz-weißer Umhängetasche, schwarzen Adidas-Schuhen mit weißen Streifen und weißer Schrift, sprach Deutsch mit fränkischem Akzent.

Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.


Friedhofsräuber gefasst 

MITTELFRANKEN. In der Donnerstagnacht (10.09.2020) beobachteten Zivilkräfte der Polizei Männer bei einem Diebstahl auf einem Friedhof. Ermittlungen ergaben Hinweise auf eine Bande, die in ganz Mittelfranken Metallschmuck von Gräbern gestohlen hat. Gegen zwei Männer wurde ein Haftbefehl erlassen. Eine ganze Serie von Diebstählen an Friedhofsgräbern wurde beginnend im August bei der mittelfränkischen Polizei angezeigt. Hierüber wurde bereits mit den Pressemeldungen 1212 und 1241 berichtet. Insbesondere brachen die Tatverdächtigen Grabschalen und andere Gegenstände aus Kupfer, Messing oder Bronze von den Gräbern. Dieser Grabschmuck war meist fest mit den Boden- oder Grabplatten verschraubt oder verklebt, so dass die Diebe sie nur mit roher Gewalt und dem Einsatz von Werkzeugen herausbrechen konnten. Nach der Tatdurchführung stellten die Männer Pflanzen und Grabschmuck wieder auf die Gräber, so dass der Diebstahl im Vorbeigehen nicht sofort bemerkt wird.

Die Tatorte verteilten sich dabei auf viele unterschiedliche Friedhöfe. In Schwabach und Wendelstein wurden ca. 70 Gräber angegangen, in Erlangen ca. 55, in Nürnberg knapp 24 und in Hilpoltstein etwa 45 Gräber. Auch in Stein schlug die Diebesbande an zwei Friedhöfen insgesamt ca. 55 Mal zu. Bereits in der Samstagnacht (05.09.2020) meldete kurz vor 01:00 Uhr nachts ein Anwohner verdächtige Personen auf dem Friedhof in Erlangen-Büchenbach. Diese würden sich an den Gräbern zu schaffen machen. Vor dem Eintreffen der ersten Polizeistreife waren die Verdächtigen bereits geflüchtet. Die Beamten stellten abmontierten Grabschmuck aus Metall fest, der zur Abholung bereitgelegt worden war. In der Nähe des Tatortes kontrollierte die Polizei zwei verdächtige Männer in einem Fahrzeug. Da diesen eine Beteiligung am Diebstahl nicht nachgewiesen werden konnte, mussten sie anschließend wieder entlassen werden.

In der Nacht des 10.09.2020 fielen gegen 01:15 Uhr zivilen Polizeibeamten auf dem Friedhof der Nürnberger Peterskirche Männer auf. Diese kratzten offensichtlich Buchstaben von den Grabplatten. Anschließend verluden sie Gegenstände in ihr Fahrzeug. Als der Wagen kurz darauf durch eine uniformierte Streife kontrolliert wurde, fanden die Polizeibeamten Tatwerkzeuge im Kofferraum. Es stellte sich heraus: der 35-jährige Fahrer war einer der beiden Verdächtigen aus Erlangen.

Eine gleichzeitig durchgeführte Absuche des Friedhofs durch Polizeibeamte brachte die Gewissheit: an zahlreichen Gräbern waren Kupferschalen abgebrochen worden. Die Tatbeute von ca. 30 Kupferschalen hatten die Tatverdächtigen für eine spätere Abholung am Friedhof bereitgelegt. Die zuständige Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte nach der Festnahme einen Haftantrag gegen beide mutmaßlichen Diebe. Der Ermittlungsrichter erließ daraufhin einen Haftbefehl gegen die Männer.

Durch die vorherigen Pressemeldungen des Polizeipräsidiums Mittelfranken wurde auch ein Schrotthändler aus der Oberpfalz auf die Serie aufmerksam. Ihm hatte die Bande eine Vielzahl der Metallgegenstände als Kiloware verkauft. Eine Überprüfung durch die zuständige Polizeiinspektion in Amberg zeigte schnell: es handelte sich um mutmaßliches Diebesgut der Bande. Insgesamt 1,3 Tonnen Diebesgut in Form von Grabschalen, Vasen, Grablichter, Weihwassergefäße und anderer Bruchstücke konnten sichergestellt werden.

Die Koordinierung der weiteren Ermittlungen hat zwischenzeitlich die Polizeiinspektion Schwabach übernommen. Vor den Beamten liegt eine wahre Sisyphusarbeit: das Diebesgut muss gesichtet, beschrieben und den einzelnen Tatorten zugeordnet werden. Denkbar ist dabei, dass manche Diebstahlsfälle den Grabbesitzern noch gar nicht aufgefallen sind. Das Polizeipräsidium Mittelfranken bittet daher alle Grabbesitzer in den genannten Ortschaften zu prüfen, ob Metallschalen, Ornamente oder andere Gegenstände von den Gräbern gestohlen wurden. Anzeigen wegen Diebstahls können bei der jeweils zuständigen Polizeiinspektion erstattet werden. Neben Ermittlungen wegen Bandendiebstahls sowie Diebstahls mit Waffen erwartet die Tatverdächtigen auch eine Anzeige wegen Störung der Totenruhe. Dass die Friedhöfe und Gräber Orte des emotionalen Abschieds und der Besinnung sind, hatte die Tatverdächtigen nicht von den Diebstählen abgehalten.




Betrunkener 38-Jähriger verursachte mehrere Verkehrsunfälle

NÜRNBERG. Ein alkoholisierter Mann verursachte am Montagnachmittag (14.09.2020) kurz hintereinander drei Verkehrsunfälle im Nürnberger Stadtgebiet. Zuvor griff er bereits einen anderen Verkehrsteilnehmer an. Der Mann fiel bereits gegen 14:10 Uhr in Nürnberg Schoppershof auf. Ein 61-jähriger Mann ließ die Türe seines in der Carl-von-Linde-Straße geparkten Pkw offen stehen. Dies missfiel dem 38-Jährigen offenbar so sehr, dass er aus seinem schwarzen VW Golf ausstieg, auf den 61-Jährigen zuging und ihm unvermittelt gegen den Hals schlug. Im Anschluss stieg er wieder in sein Fahrzeug und fuhr davon. Der 61-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Auf seinem Weg in den Nürnberger Süden verursachte der Mann den ersten Unfall gegen 14:20 Uhr im Stadtteil Tullnau. Er bog von der Cheruskerstraße nach links in die Gleißhammerstraße ein – offenbar ohne das für ihn geltende Rotlicht zu beachten. In der Folge stieß er in der Kreuzung mit einem braunen Peugeot zusammen. Der 34-jährige Fahrer blieb hierbei unverletzt. Am Peugeot entstand ein Sachschaden von rund eintausend Euro. Anstatt anzuhalten und sich um die Unfallabwicklung zu kümmern, setzte der 38-Jährige seine Fahrt nach dem Unfall fort und stieß nur kurz darauf in der Zugspitzstraße mit einem Verkehrszeichen zusammen. Doch auch hiervor ließ sich der Mann nicht beirren. Seine Fahrt endete schließlich erst gegen 14:30 Uhr in Langwasser Nordwest, als sein Golf am Scharfreiterring beim Linksabbiegen ins Schleudern geriet und gegen einen am Fahrbahnrand geparkten BMW prallte.

Zu diesem Zeitpunkt gingen bei der Polizeieinsatzzentrale gleich mehrere Mitteilungen zu diesem Unfall ein. Auch weil der Mann sich nun zu Fuß von der Unfallstelle entfernte und sich zuvor seiner Kleider entledigte. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd nahm den nur noch in Unterwäsche bekleideten Mann schließlich fest. Ein Atemalkoholtest lieferte einen Wert von rund zwei Promille. Die Beamten leiteten gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung sowie wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein.




Baustelleneinbrüche in Nürnberg

NÜRNBERG. Am vergangenen Wochenende (11. – 14.09.2020) brachen Unbekannte in zwei Baustellen in Stein und Kornburg ein. Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht Zeugen. Am Montag (14.09.2020) wurde von Arbeitern bemerkt, dass bei einem Neubau in der Wörnitzstraße in Stein eine versperrte Tür aufgebrochen und mit einer Metallkette gesichertes Werkzeug entwendet worden war. Zudem wurde ein bereits montiertes Waschbecken mit Armatur und Abfluss abgebaut und ebenfalls entwendet. Der entstandene Schaden summiert sich auf etwa 8000 Euro.

Auch in Kornburg waren unbekannte Einbrecher an einem Rohbau „Am Bruckberg“ zugange. Hier brachen sie ein Vorhängeschloss einer Baustellentür auf und entwendeten eine neuwertige Putzmaschine mit Zubehör im Wert von etwa 10.000 Euro. In beiden Fällen konnten die Einbrecher unerkannt flüchten. Die Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in beiden Fällen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Fußgänger nahe Birkensee angefahren

RÖTHENBACH/PEG. Bereits am Montag, 14.09.2020, gegen 19:00 Uhr, fuhr ein 20-jähriger Laufer mit seinem Audi die Kreisstraße von Diepersdorf in Richtung Schwaig b. Nürnberg. Auf Höhe des Parkplatzes am Birkensee betrat ein 64-jähriger Fußgänger die Fahrbahn und blieb in deren Mitte stehen. Nachdem es den Anschein machte als würde der Fußgänger den Pkw passieren lassen, fuhr der Pkw-Fahrer mit reduzierter Geschwindigkeit weiter. Plötzlich lief der Fußgänger unvermittelt auf die Fahrspur des Pkw. Es kam zur Kollision. Der Fußgänger wurde dabei leicht verletzt und zur weiteren Behandlung mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht. Am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 250 Euro.


Mit 2,4 Promille durch Schwarzenbruck

SCHWARZENBRUCK. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde am Montagnachmittag in der Industriestraße bei einem 52-jährigen Kraftfahrer Alkoholgeruch festgestellt. Die Wahrnehmung der Beamten wurde durch eine Überprüfung der Atemalkoholkonzentration bestätigt – diese ergab einen Wert von 2,4 Promille. Gegen den Fahrer des Kleintransporters wurde daraufhin ein Strafverfahren eingeleitet. Nach erfolgter Blutentnahme wurden der Führerschein und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt.




Zeugenaufruf nach Unfallflucht in Fürth 

FÜRTH. Am späten Montagmorgen (14.09.2020) kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem sehbehinderten Fußgänger und einem Radfahrer. Dieser flüchtete anschließend von der Unfallörtlichkeit. Die Polizei sucht deshalb Zeugen.Gege n 11:15 Uhr war der sehbehinderte Fußgänger in der Parkanlage an der Friedenstraße unterwegs. Der 59-Jährige lief den Schotterweg von der Minigolfanlage in Richtung Alte Reutstraße, als ihm ein Radfahrer entgegenkam und ihn an seinem Blindenstock touchierte. Dieser wurde bei dem Zusammenstoß so stark beschädigt, dass er im Anschluss nicht mehr zu benutzen war. Der Fußgänger selbst blieb unverletzt. Der Radfahrer setzte seine Fahrt unbeirrt fort. Bei dem Zusammenstoß entstand ein Sachschaden von rund 300 Euro. Die Verkehrspolizeiinspektion Fürth hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben oder Angaben zu dem unbekannten Radfahrer machen können, sich unter der Telefonnummer 0911 973997-180 zu melden.




Mann verletzte Polizeibeamte in Dienststelle

NÜRNBERG. In den Diensträumen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte verletzte ein 33-jähriger Mann am späten Sonntagabend (13.09.2020) mehrere Polizeibeamte. Ursprünglich hatte der Tatverdächtige bei der Dienststelle vorgesprochen, um eine Straftat anzuzeigen. Der 33-Jährige war gegen 22:00 Uhr zur Polizeiinspektion am Jakobsplatz gekommen, um ein Verkehrsdelikt anzuzeigen. Da der spätere Tatverdächtige mit der Bewertung der zuständigen Beamten nicht einverstanden war, nahm der Unmut des Mannes im Laufe des Gesprächs kontinuierlich zu. Letztlich steigerte sich das unkooperative und aggressive Verhalten des Mannes soweit, dass dieser sogar die Angabe seiner Personalien verweigerte, die allerdings zur Aufnahme der Anzeige notwendig waren. Schließlich verließ der 33-Jährige unvermittelt den Wachraum und begab sich in einen Sicherheitsbereich der Dienststelle. Dort wurde er von Polizeibeamten aufgehalten. Hierauf wiederum reagierte der Mann mit tätlicher Gewalt. Er versuchte, die Polizisten zur Seite zu drängen und begann, unter anderem auch nach diesen zu schlagen. Die Beamten überwältigten den 33-jährigen Tatverdächtigen daraufhin und legten ihm Handfesseln an. Aufgrund der fortgesetzten heftigen Gegenwehr waren allerdings mehrere Beamte notwendig, um den renitenten Tatverdächtigen unter Kontrolle zu bringen. Im Zuge des Einschreitens verletzte der 33-Jährige insgesamt drei Polizeibeamte. Ein 24-jähriger Polizist und sein 33-jähriger Kollege konnten den Dienst anschließend nicht mehr fortsetzen und sind bis auf weiteres dienstunfähig.

Der 33-jährige Tatverdächtige erlitt bei seiner Festnahme eine Platzwunde im Gesicht. Die Behandlung durch einen hinzugezogenen Arzt verweigerte der Festgenommene. Aufgrund seiner Aggressivität hielten die Beamten ihn in Polizeigewahrsam bis er sich wieder beruhigt hatte. Parallel hierzu leitete die Polizei gegen den 33-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstands bzw. tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte ein.




Mann mit Messer bedroht

NÜRNBERG. Die Polizei nahm Sonntagabend (13.09.2020) im Stadtteil Neuröthenbach einen Heranwachsenden (18) vorläufig fest. Er soll einen Mann (40) mit einem Messer bedroht haben. Das spätere Opfer saß an der Bushaltestelle Röthenbach in der Dombühler Straße, als es zu einem Wortwechsel mit mehreren Jugendlichen kam. In dessen Verlauf zog der 18-Jährige ein Messer und bedrohte den 40-Jährigen. Eine Passantin verständigte die Polizei. Bis zu deren Eintreffen hatten sich die jungen Männer bereits in Richtung U-Bahn entfernt. Auf Grund der detaillierten Personenbeschreibung nahm eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West den alkoholisierten18-Jährigen noch in Tatortnähe fest. Das Messer trug er nicht mehr bei sich. Beamte des Unterstützungskommandos stellten es in einem nahe gelegenen Gebüsch sicher. Der 40-Jährige blieb unverletzt. Jetzt muss sich der Heranwachsende wegen des Verdachts der Bedrohung strafrechtlich verantworten.




Ein Dutzend Autos zerkratzt

NÜRNBERG. Ein bislang Unbekannter zerkratzte im Zeitraum zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (11./12.09.2020) im Stadtteil Gärten hinter der Veste den Lack von einem Dutzend Pkw. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Die Autos waren alle ordnungsgemäß am Straßenrand der Wilderstraße geparkt, als der Unbekannte den Lack auf der Beifahrerseite zerkratzte und dabei nach ersten Schätzungen einen Sachschaden in Höhe von über 15.000 Euro verursachte. Jetzt ermittelt die Polizeiinspektion Nürnberg-Ost. Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise auf den oder die Täter geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0911 6583 – 1114 zu melden.


Zeugenaufruf zu unbekanntem Exhibitionisten

NÜRNBERG. Am späten Freitagabend (11.09.2020) war in einem U-Bahnzug ein Exhibitionist unterwegs, der sich in schamverletzender Weise zeigte. Die Polizei sucht Zeugen. Der Unbekannte lief um 22:45 Uhr in der U 1 am Hauptbahnhof mit offener Hose und erregtem Glied hinter einer Frau her. Dies bemerkte eine noch unbekannte Zeugin und machte die Frau auf den unbekannten Exhibitionisten aufmerksam. Daraufhin flüchtete dieser in unbekannte Richtung. Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: Ca. 185 cm groß, etwa 23 Jahre alt, schlank, dünnes, kurzes Haar, insgesamt ungepflegte Erscheinung, trug eine schwarze Umhängetasche bei sich

Die Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet die unbekannte Zeugin sowie eventuelle weitere Zeugen, die Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Betrunkener drohte mit Axt in der Hand

NÜRNBERG. Am späten gestrigen Abend (13.09.2020) bedrohte ein unbekannter Mann in der Asylbewerberunterkunft in der Beuthener Straße Anwesende mit einer Axt. Der Mann konnte festgenommen und die Axt sichergestellt werden. Verletzt wurde niemand. Kurz vor 23:00 Uhr war in der Unterkunft ein Feueralarm ausgelöst worden. Wenig später stand unvermittelt der zunächst Unbekannte im Eingangsbereich und drohte alle umzubringen, wenn noch ein Feueralarm ausgelöst werden würde. Anschließend beleidigte er umstehende Personen und flüchtete in die gegenüberliegende Kleingartenanlage. Mit Unterstützung zahlreicher Streifen wurde die Kleingartenanlage durchsucht und der Tatverdächtige konnte aufgrund der Personenbeschreibung wenig später angetroffen und festgenommen werden. Auch die Axt wurde aufgefunden und sichergestellt. Der 51-Jährige stand mit etwa zwei Promille erheblich unter Alkoholeinwirkung und fühlte sich nach seinen Aussagen durch häufige Feueralarme in der Unterkunft in seiner Ruhe gestört. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Beleidigung, Nötigung und Störung des öffentlichen Friedens wegen Androhung von Straftaten.


Motorradunfall in Altdorf 

ALTDORF. Am frühen Sonntagnachmittag befuhr ein 73-jähriger Röthenbacher mit seinem Wohnwagengespann die St 2240 von Schleifmühle in Richtung Altdorf, als er seine Geschwindigkeit verringerte und blinkte, um nach links in ein Wochenendgrundstück abzubiegen. Dies erkannte ein nachfolgender 19-jähriger Motorradfahrer aus Neumarkt zu spät und setzte trotz des Abbiegevorgangs zum Überholen an. Hierbei kam es zum Zusammenstoß der Fahrzeuge, bei dem der Kradfahrer stürzte und in den Straßengraben geschleudert wurde. Mit mittelschweren Verletzungen wurde der Motorradfahrer zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 6.500 EUR.




Bikerunfall in Offenhausen

OFFENHAUSEN. Ebenfalls am Sonntagnachmittag verlor ein 17-Jähriger aus Feucht die Kontrolle über sein Leichtkraftrad. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam der Kradfahrer auf der Kreisstraße LAU 5 in einer Linkskurve (Einmündung Breitenbrunn) nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte in den Straßengraben. Nach der Erstversorgung wurde der Jugendliche mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden am Leichtkraftrad beläuft sich auf ca. 4.000 EUR.


Randalierer widersetzte sich der Festnahme und verletzt Polizist

NÜRNBERG. Mit mehreren Randalierern bekamen es Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost am frühen Sonntagmorgen (13.09.2020) zu tun. Bei seiner Festnahme verletzte einer der Männer einen Polizeibeamten. Ein Anwohner hatte gegen 05:00 Uhr aufgrund großen Lärms zunächst einen Einbruch im Bereich der Breitengraserstraße vermutet und die Polizei verständigt. Bei Eintreffen der Polizei flüchteten drei Personen. Ein Polizeibeamter konnte einen 20-jährigen Mann nach Verfolgung zu Fuß festnehmen. Dieser widersetzte sich jedoch und verletzte dabei den 29-jährigen Polizeibeamten leicht. Zwischenzeitlich stellte sich heraus, dass es sich bei den Verdächtigen nicht um Einbrecher, sondern um Randalierer gehandelt haben dürfte. Im umliegenden Bereich von Ostendstraße und Breitengraserstraße stellten die Polizeistreifen im Anschluss mehrere umgeworfene Verkehrszeichen, Mülltonnen und sowie einen umgestoßenen Roller fest. Außerdem waren auch ein Streukasten und eine Warnbarke beschädigt worden. Der festgenommene 20-Jährige wies eine Alkoholisierung von über zwei Promille auf. Er musste bis zum Mittag in Polizeigewahrsam bleiben. Die zwei Begleiter des Tatverdächtigen konnten im Zuge der Fahndung nicht mehr aufgegriffen werden. Den festgenommenen 20-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.




Jugendliche bei Automatenaufbruch überrascht und festgenommen

FÜRTH. Drei Jugendliche haben am Sonntag (13.09.2020) versucht, einen Zigarettenautomaten in der Fürther Südstadt aufzubrechen. Zivilbeamte der Fürther Polizei konnten in Tatortnähe zwei Tatverdächtige festnehmen. Um kurz nach 02:00 Uhr hatte eine Anwohnerin die Polizei verständigt. Drei augenscheinliche Jugendliche versuchten mit brachialer Gewalt, einen Zigarettenautomaten in der Flößaustraße aufzubrechen. Hierzu hatte das Trio den Automaten bereits aus der Wandverankerung gerissen. Als Polizeistreifen am Tatort eintrafen flüchteten die drei Täter. Zwei von ihnen konnten kurz darauf durch zivile Beamte der Fürther Polizei in der Kellermannstraße festgenommen werden. Trotz Fortführung der Fahndung durch mehrere Streifen konnte der dritte Tatbeteiligte in der Folge nicht mehr festgenommen werden. Die erste Überprüfung des Zigarettenautomaten ergab, dass es den drei Tätern nicht gelungen war, diesen zu öffnen. Der entstandene Sachschaden liegt bei rund 500 Euro. Im Anschluss an die Beweissicherung übergaben die Polizeibeamten die beiden alkoholisierten 17-jährigen Tatverdächtigen an ihre Eltern. Die Ermittlungen in Bezug auf den dritten Tatverdächtigen dauern an.




Exhibitionist  in Altdorf

ALTDORF. Am Samstagabend (1209.2020) trat ein bislang unbekannter Mann zwei Jungen in schamverletzender Weise an einem Spielplatz in Altdorf (Lkrs. Nürnberger Land) entgegen. Die Kriminalpolizei Schwabach sucht weitere Zeugen des Vorfalls. Die beiden Jungen hielten sich gegen 17:45 Uhr auf der Skateanlage in der Weidentalstraße auf. Der Unbekannte fuhr mit einem Pkw vor, stieg aus und onanierte vor den beiden Kindern. Anschließend fuhr er mit seinem Pkw, mutmaßlich einem schwarzen VW, davon. Personenbeschreibung: Ca. 50 Jahre alt, ca. 170 cm groß, dickliche Gestalt, Glatze. Die Kriminalpolizei Schwabach übernimmt die Ermittlungen und sucht weitere Zeugen des Vorfalls bzw. Zeugen, die Hinweise zur Identität des unbekannten Mannes oder seines Fahrzeugs machen können. Unter der Rufnummer 0911 2112-3333 ist ein Hinweistelefon geschaltet.


Brennende Gartenhäuser: Polizei evakuiert Anwohner

ANSBACH. In der Nacht auf Samstag (12.09.2020) brach in einem Gartenhaus in Ansbach ein Feuer aus, das sich auf mehrere benachbarte Hütten ausweitete. Mehrere Dutzend Anwohner mussten während der Löscharbeiten evakuiert werden, blieben jedoch unverletzt. Eine Nachbarin hatte gegen 00:20 Uhr die Feuerwehr alarmiert, weil sie eine brennende Gartenhütte auf einem Anwesen am Onolzbach bemerkt hatte. Das Feuer griff kurz darauf auch auf ein anliegendes Gartenhaus im Nachbargrundstück über. Einsatzkräfte der Polizei begannen unmittelbar nach Eintreffen, die umliegenden Wohnhäuser zu evakuieren, um eine Gefährdung der Anwohner zu verhindern. Hierbei mussten für die Dauer des Feuerwehreinsatzes mehrere Dutzend Personen ihre Häuser und Wohnungen verlassen. An zwei Sammelstellen betreuten Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, Seelsorger und Polizeibeamte die betroffenen Menschen. Der Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot angerückt war, gelang es rasch, den Brand der Gartenhütten zu löschen. Bei dem Brand wurden keine Personen verletzt. Die entstandene Schadenshöhe wird vorläufig auf mehrere zehntausend Euro beziffert. Die Brandursache ist zum aktuellen Zeitpunkt noch u



nklar. Brandermittler der Kriminalpolizei Ansbach werden die weitere Untersuchung des Brandortes übernehmen. Der betroffene Bereich wurde von der Polizei vorübergehend abgesperrt.


Streit in Erlangen eskaliert

Am späten Abend des 12.09.2020 kam es in der Erlanger Innenstadt zu einem zunächst verbalen Streit zwischen zwei Personengruppen mit Provokationen und Beleidigungen. Nachdem einer der Kontrahenten, ein 31 Jahre alter Mann, der Aufforderung, seine Gesten und Worte zu unterlassen, nicht nachkam, ging er auf den 57jährigen Mann los und stieß ihn zu Boden. Durch den Sturz blieb dieser unverletzt. Einen erneuten Angriff des 31jährigen wehrte der zu Fall gebrachte Mann nach eigenen Angaben durch einen Faustschlag in das Gesicht des Angreifers ab. Dies quittierte der Provokateur, der mit 1,3 Promille alkoholisiert war, mit weiteren verbalen Beleidigungen. Auch er blieb aber augenscheinlich unverletzt, sodass keiner der beiden Männer für eine weitere Behandlung in eine Klinik eingeliefert werden musste. Gegen beide Kontrahenten wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.


Betrunkener flüchtete nach Beleidigung mit E-Bike

NÜRNBERG. Ein betrunkener 37-Jähriger beleidigte am Freitagnachmittag (11.09.2020) im Stadtteil Langwasser zunächst eine Streife der Sicherheitswacht und kurz darauf auch hinzukommende Polizeibeamte. Anschließend ergriff er die Flucht auf seinem E-Bike, konnte allerdings nach kurzer Verfolgung von einer Motorradstreife der Verkehrspolizei Nürnberg festgenommen werden. Der Tatverdächtige hatte gegen 17:00 Uhr im Bereich des U-Bahnhofs Langwasser-Mitte grundlos eine Streife der Sicherheitswacht beleidigt. Auch eine daraufhin hinzugezogene Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd beleidigte der 37-Jährige umgehend mit zahlreichen Fäkalausrücken. Als die Polizeibeamten seine Identität feststellen wollten, ergriff der Mann mit seinem E-Bike die Flucht.

Auf seiner Flucht durchquerte er zunächst das Parkhaus am Franken-Center. Auch ein Kradfahrer der Verkehrspolizei Nürnberg beteiligte sich an der Fahndung nach dem 37-Jährigen. Als der Motorradpolizist den E-Bike-Fahrer ausgemacht hatte, setzte dieser seine Flucht allerdings unbeeindruckt über mehrere Seitenstraßen fort. Letztlich durchquerte der flüchtige Radfahrer eine Grünanlage, in der zu diesem Zeitpunkt eine Grillfeier stattfand. Er verhedderte sich in den angebrachten Absperrbändern und kam zu Fall. Der Kradfahrer nahm den 37-Jährigen daraufhin fest. Ein Atemalkoholtest wies auf eine Alkoholisierung von über 1,1 Promille hin. Er musste sich daraufhin einer Blutentnahme unterziehen lassen. Auch das E-Bike des Mannes nahmen die Beamten näher in Augenschein. Da die Polizisten davon ausgehen, dass das Fahrrad aufgrund einer Manipulation schneller aus die erlaubten 25 km/h fährt, wurde es sichergestellt und wird begutachtet. Den 37-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Trunkenheit im Verkehr.




Mutmaßlichen Ladendieb festgenommen

NÜRNBERG. Am Donnerstagnachmittag (10.09.2020) gelang es einen Ladendieb in der Nürnberger Innenstadt festzunehmen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den 49-jährigen Mann. Gegen 17:00 Uhr beobachtete ein Angestellter eines Kaufhauses in der Nürnberger Innenstadt einen Mann, welcher mehrere Parfums in seinen Rucksack packte. Als der zunächst Unbekannte versuchte das Kaufhaus ohne zu bezahlen zu verlassen, sprach der Angestellte den 49-Jährigen an. Im weiteren Verlauf wurde festgestellt, dass der 49-Jährige mehrere Parfums im Gesamtwert von circa 600 Euro in seinem speziell präparierten Rucksack versteckt hatte. Der 46-Jährige wurde durch die alarmierte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte festgenommen und wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.




Falsche Handwerker erbeuten Schmuck im Wert von 5.000 Euro

GUNZENHAUSEN. Am Mittwochmorgen (09.09.2020) klingelten falsche Handwerker bei einer Geschädigten aus Gunzenhausen. Aus der Wohnung der Frau stahlen sie anschließend Schmuck im Wert von 5.000 Euro. Die Polizei sucht nun Zeugen. Gegen 10:45 Uhr erhielt eine Seniorin in ihrer Wohnung in der Nähe des Bahnhofes Gunzenhausen unerwarteten Besuch von zwei Männern. Diese trugen Handwerkerkleidung und verschafften sich unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung der betagten Frau. Ein kurzer Augenblick von wenigen Minuten reichte den Trickdieben aus, um in der Wohnung zwei Schmuckschatullen mit diversen Gold- und Silberschmuck ausfindig zu machen und einzustecken. Anschließend verabschiedeten sich die falschen Handwerker und suchten das Weite. Beide Männer waren zwischen 45 und 50 Jahren alt und ca. 175 cm groß. Sie trugen Handwerkerkleidung und helle Stoffmasken. Den ersten Mann hatte die Geschädigte als korpulent beschrieben. Er hatte einen runden Kopf und eine graue Handwerkerhose an. Der zweite Mann war dagegen schlank.

Die Polizei sucht nun Zeugen:

– Wer hat am Tattag Männer in Handwerkerkleidung in der Nähe der Bahnhofsstraße / Nürnberger Straße in Gunzenhausen gesehen, auf welche die Personenbeschreibung zutreffend ist?

– Bei wem haben gestern in Gunzenhausen ebenfalls unerwartet vermeintliche Handwerker geklingelt?

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich mit dem KDD Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.


Kellerbrand im Mehrfamilienhaus

NÜRNBERG. Aus bislang ungeklärter Ursache brach in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (09./10.09.2020) im Keller eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Steinbühl ein Brand aus. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf mehrere tausend Euro. Eine Anwohnerin (52) bemerkte gegen 01:45 Uhr, dass Rauch aus dem Keller des Anwesens in der Voltastraße drang und alarmierte die Integrierte Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst. Anschließend verständigte sie die Bewohner (12 Erwachsene und 6 Kinder), die dadurch bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte das Haus verlassen konnten. Die Berufsfeuerwehr Nürnberg war zur erfolgreichen Brandbekämpfung eingesetzt. Die Bewohner konnten nach Begutachtung durch Notarzt und Rettungsdienst vor Ort verbleiben. Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd und der Kriminaldauerdienst Mittelfranken trafen erste Maßnahmen vor Ort. Zwischenzeitlich sind die Ermittler des Fachkommissariats der Nürnberger Kripo mit den Untersuchungen zur Brandursache betraut. Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Feuers verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 bei der Polizei zu melden.




Verkehrsunfall zwischen Motorrad und Straßenbahn 

NÜRNBERG. Am Mittwochvormittag (09.09.2020) ereignete sich im Nürnberger Nordosten ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einer Straßenbahn. Die Verkehrspolizei sucht Unfallzeugen. Gegen 09:55 Uhr befuhr ein 60-jähriger Kradfahrer mit seiner Harley-Davidson die Ostendstraße in stadtauswärtige Richtung. Zeitgleich befuhr eine Straßenbahn die Ostendstraße in gleicher Fahrtrichtung. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es nach einem Überholvorgang des Motorrades etwa auf Höhe der Kreuzung zur Speckhartstraße zum Zusammenstoß mit der Straßenbahn. Der 60-Jährige stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Er wurde durch den Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gefahren. Weitere Personen wurden nach derzeitigen Erkenntnissen nicht verletzt. Es entstand Sachschaden von ca. 10.000 Euro. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Nürnberg unter der Telefonnummer 0911/6583-1530 zu melden.


Mutmaßliche Autodiebe und Einbrecher festgenommen

NÜRNBERG. Im Zeitraum von Samstagnachmittag (05.09.2020) bis Mittwochvormittag (09.09.2020) entwendeten zunächst Unbekannte nach einem Einbruch im Nürnberger Süden ein Auto. Am Mittwochnachmittag konnten zwei Tatverdächtige in der Nähe eines Grenzübergangs zu Tschechien festgenommen werden. Die zunächst Unbekannten verschafften sich zum oben genannten Zeitraum über ein Fenster Zugang zu einem Büro in der Vogelweiherstraße in Nürnberg. Hieraus entwendeten sie mehrere Wertgegenstände und einen Autoschlüssel. Kurze Zeit später stellte der Eigentümer des dazugehörigen Autos (Marke Citroen) fest, dass das in der Nähe geparkte Fahrzeug gestohlen wurde. Daraufhin wurde das Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben. Am Mittwoch stellte eine Streifenbesatzung der Grenzpolizei Waldsassen gegen 14:30 Uhr das entwendete Fahrzeug im Grenzbereich zu Tschechien fest und unterzog es eine Kontrolle. Die beiden Fahrzeuginsassen (Männer im Alter von 38 und 42 Jahren) wurden festgenommen und müssen sich nun wegen verschiedener Delikte strafrechtlich verantworten. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen werden durch das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei geführt.




Quartett beschäftigte wiederholt die Polizei – Festnahme nach Einbruch in Vereinsheim

SCHWABACH. Seit Dienstag (08.09.2020) beschäftigte eine vierköpfige Personengruppe wiederholt die Schwabacher Polizei. Nachdem sich verschiedene Verdachtsmomente gegen die Gruppierung zunächst nicht weiter erhärten ließen, konnte das Quartett schließlich nach einem Einbruch in ein Sportheim auf frischer Tat festgenommen werden und muss nun den Gang vor den Haftrichter antreten. Die drei Männer (30, 38 und 38 Jahre) und eine Frau (44 Jahre) waren bereits am Dienstagnachmittag ins Visier der Polizei geraten. Gegen 16:00 Uhr kontrollierten Streifen der Polizeiinspektion Schwabach die Verdächtigen in einem Waldstück nahe der Autobahn A6 nördlich von Wendelstein (Lkrs. Roth). Ein Zeuge hatte dort beobachtet, wie die Verdächtigen verschiedene Gegenstände aus Fahrzeugen aus- bzw. umluden und daraufhin die Polizei verständigt. Die Polizisten stießen an der Örtlichkeit auf die vier Verdächtigen und insgesamt drei Pkws. In den Fahrzeugen befanden sich zahlreiche Gegenstände, darunter ein Fahrrad sowie eine Vielzahl an älteren Fahrzeugteilen.

Als die Beamten die Personen durchsuchten, fanden sie bei dem 30-Jährigen ein verbotenes Messer. Einer der 38-jährigen Begleiter führte außerdem ein verbotenes Pfefferspray mit. Die Beamten stellten beide Gegenstände sicher. Bei der darauffolgenden Überprüfung der Fahrzeuge ergaben sich zusätzliche Unstimmigkeiten. So waren die an den Pkw angebrachten polnischen Kennzeichen nicht für die Fahrzeuge ausgegeben. Aus diesem Grund stellten die Polizisten die drei Pkws samt Kennzeichen sicher und ließen diese abschleppen. Die drei Männer und ihre Begleiterin mussten die Beamten unterdessen in die Dienststelle begleiten und wurden dort wegen des Verdachts des Diebstahls an die Kriminalpolizei Schwabach überstellt.

Die Fahrzeuge sowie die darin befindlichen Gegenstände konnten von den Ermittlern jedoch zunächst keinen konkreten Diebstahlsdelikten zugeordnet werden, weshalb sie die vier Personen in den späten Abendstunden wieder entließen. Allerdings fiel das Quartett bereits unmittelbar danach erneut auf. Ein Anruf aus der benachbarten Feuerwache rief abermals Polizeistreifen auf den Plan. Dort hatte die Gruppe sich in verdächtiger Weise auf dem Gelände der Feuerwehr umgesehen. Die Beamten erteilten ihnen einen Platzverweis. Zivile Polizisten behielten das Quartett in der Folge jedoch im Auge.

Nur kurze Zeit später traten die Verdächtigen wiederum in Erscheinung. Sie begaben sich in den nahegelegenen Stadtpark. Als die Zivilfahnder feststellten, dass sie dort offenbar in das Vereinsheim einer Sportanlage einbrachen, schritten sie ein. Der 30-jährige und ein 38-jähriger Tatverdächtiger konnten auf frischer Tat festgenommen werden. Bei der Durchsuchung der beiden Festgenommenen fanden sich Lebensmittel sowie Bargeld aus dem betroffenen Sportheim. Der weitere Begleiter und die Frau konnten kurz darauf ebenfalls in der Nähe des Sportgeländes festgenommen werden.

Zwischenzeitlich konnten die Ermittler der Schwabacher Kriminalpolizei auch in einer anderen Angelegenheit Licht ins Dunkel bringen. Die drei Fahrzeuge, die am Vortag von dem Quartett genutzt worden waren, sind offensichtlich gestohlen. Sie stammen vom Gelände einer Verwertungsfirma in Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen die vier festgenommenen Tatverdächtigen. Sie werden heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt.




Lkw-Fahrer an einem Tag mehrerer Straftaten überführt

ERLANGEN. Nachdem er eine Fahrzeugpanne hatte, nahm das Unheil für einen 42-jährigen Lkw-Fahrer am Mittwochnachmittag (09.09.2020) seinen Lauf. Die Beamten stellten gleich mehrere Straftaten fest. Beamte der Verkehrspolizei Erlangen wurden gegen 16:00 Uhr an die Tank- und Rastanlage Aurach gerufen. Wie sich herausstellte, hatte ein Lkw-Fahrer beim Tanken die Zapfhähne verwechselt und statt Diesel Benzin getankt. Da sein Lkw nun nicht mehr fahrbereit war, kam die Polizei ins Spiel. Bei einer nun folgenden Kontrolle mussten die Beamten feststellen, dass gegen den Mann ein rechtskräftiges, einmonatiges Fahrverbot vorlag. Da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Kontakt aufgenommen. Diese ordnete die Erhebung einer Sicherheitsleistung beim Beschuldigten an. Als die Polizeibeamten den 42-Jährigen nach Bargeld zur Begleichung der Sicherheitsleistung fragten, händigte dieser seinen Geldbeutel aus. Das einzige Bargeld, welches sich darin befand, waren zwei 50,- Euro-Banknoten.

Bei näherer Prüfung der Geldscheine konnte festgestellt werden, dass es sich um Falschgeld (sog. „MovieMoney Phänomen“ – Banknoten werden grundsätzlich für Filmaufnahmen oder Zaubershows hergestellt) handelt. In seiner Vernehmung gab der Beschuldigte zu, gewusst zu haben, dass es sich um Falschgeld handelt. Letztendlich musste der Lkw verkehrssicher abgestellt werden. Eine Weiterfahrt war aus den genannten Gründen natürlich nicht mehr möglich. Den Mann erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Inverkehrbringen von Falschgeld.


Zwei Tatverdächtige nach Diebstahl an Friedhofsgräbern festgenommen 

NÜRNBERG. In den vergangenen Tagen und Wochen kam es im gesamten mittelfränkischen Raum immer wieder zu Diebstählen an Friedhofsgräbern. Die Nürnberger Polizei nahm am frühen Donnerstagmorgen (10.09.2020) zwei Tatverdächtige nach erneuten Diebstählen im Nürnberger Stadtteil St. Peter fest. Gegen 01:15 Uhr stellten Zivilbeamte der Nürnberger Polizei im Bereich des Friedhofs in der Schloßstraße zwei Personen fest, die verschiedene Gegenstände zu einem Pkw trugen und sich anschließend entfernten. Da es, wie bereits berichtet, in den vergangenen Wochen immer wieder zu Diebstählen von Grabschalen aus Buntmetall (Kupfer, Messing, Bronze) auf Friedhöfen in Mittelfranken kam, wurde das Fahrzeug einer Kontrolle unterzogen. Im Kofferraum stellten die Polizisten gut ein Dutzend solcher Grabschalen sowie mögliches Tatwerkzeug sicher. Bei einer Überprüfung des Friedhofs konnten außerdem mehrere Gräber festgestellt werden, von denen die entsprechenden Schalen gewaltsam entfernt wurden. Bei dem Fahrer ergaben sich zudem Hinweise auf möglichen Drogenkonsum, weshalb eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt wurde. Gegen den 42-Jährigen bestand zudem noch ein Haftbefehl. Die beiden Männer (35, 42) wurden festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth werden die beiden Tatverdächtigen dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der über die Haftfrage entscheidet. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen und führte die Spurensicherung durch. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Ob die beiden Tatverdächtigen auch für weitere ähnlich gelagerte Diebstähle von Friedhofsgräbern als Täter in Betracht kommen, ist Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.




Unbekannter raubte Handtasche

NÜRNBERG. Ein bislang Unbekannter raubte einer Frau (30) in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (08./09.09.2020) in der Nürnberger Altstadt die Handtasche. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Die 30-Jährige kam mit dem späteren Täter kurz nach 01:00 Uhr im Bereich Engelhardsgasse und Frauentormauer ins Gespräch und sie gingen ein Stück gemeinsam spazieren. Unvermittelt entriss ihr der Mann die Handtasche mit Bargeld und persönlichen Papieren. Anschließend flüchtete er. Täterbeschreibung: Ca. 30 Jahre alt, etwa 175 cm groß, schlank, kurze lockige Haare, südländischer Typ, bekleidet mit schwarzem Oberteil und schwarzer langer Hose. Noch am gleichen Tag nahmen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte die Anzeige auf. Jetzt ermittelt das Fachkommissariat der Nürnberger Kripo gegen Unbekannt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Tel.-Nr. 0911/2112-3333 entgegen.


Taxifahrer und Polizisten attackiert

ERLANGEN. Donnerstagnacht gegen 1 Uhr wurden mehrere Polizeistreifen nach einer Attacke auf einen Taxifahrer zum Martin-Luther Platz alarmiert. Die Täter, ein Pärchen im Alter von 19 und 24 Jahren, orderten zunächst ein Taxi für die Heimfahrt. Bereits nach dem Zustieg am Theaterplatz kam es zum Streit mit dem Taxifahrer, nachdem das Fahrtziel nicht bekanntgegeben wurde. Die 24-Jährige Dame berührte zudem den Fahrer mehrfach gegen dessen Willen. Als das Duo bereits nach wenigen Meter aufgefordert wurde wieder auszusteigen, wurde die Stimmung zunehmend aggressiver. Das Paar ging nun gewalttätig gegen den Fahrer vor. Dieser wurde zunächst mit zuvor aus dem Taxi entwidmeten Stiften angegriffen. Obendrein setzte es Faustschläge gegen den Unternehmer. Der Fahrer wurde bei dem Übergriff leicht verletzt. Passanten griffen ein, hielten die Schläger fest und verständigten die Polizei. Auch gegen die Polizisten wurde der 19-Jährige weiter handgreiflich. Mit einem Stift in der Hand bewaffnet, stach er wiederholt gegen Gesicht und Kopf eines Beamten. Der Ordnungshüter trug Schwellungen und eine Platzwunde davon. Das Täterduo stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Der 19-Jährige brachte es auf 1,6 Promille; bei der 24-Jährigen Frau wurden 1,8 Promille gemessen. Es wurden Strafverfahren wegen
gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Polizeibeamte und Diebstahls eingeleitet. Das Paar kann keinen Wohnsitz in Deutschland nachweisen. Die Staatsanwaltschaft hat indes
Haftantrag gestellt. Ob das Duo letztendlich den Weg in Untersuchungshaft antreten muss, obliegt der noch ausstehenden Entscheidung eines Richters.




Handgreiflichkeiten in einem Linienbus

ERLANGEN. Nach einem verbalen Streit zwischen zwei weiblichen Fahrgästen in einem Linienbus verpasste eine der beiden Frauen ihrer Kontrahentin Schläge. Zunächst stieß die Täterin mit ihrem Einkaufskorb versehentlich gegen das Bein der anderen Frau, worauf sich ein Streitgespräch zwischen den beiden Frauen entwickelte. Im weiteren Verlauf schlug die bislang unbekannte Frau der 30-jährigen Geschädigten mit der gegen den Kopf sowie gegen die Schulter. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagmorgen, gegen 7:15 Uhr im Bus der Linie 285, der im Bereich der Güterhallenstraße unterwegs war. Zeugen des Vorfalles werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt, Telefon 09131 / 760-114, zu melden.


Mutmaßlicher Fahrraddieb flüchtet und verletzt Polizeibeamte

FÜRTH. Beamte der Fürther Polizei nahmen in der Nacht zum Mittwoch (08./09.09.2020) einen 49-jährigen Mann fest. Dieser war zunächst vor einer Kontrolle geflüchtet. Gegen 00:20 Uhr fiel der Streifenbesatzung in der Theresienstraße ein Mann auf, der auf einem Fahrrad fuhr und einen weiteren Fahrradreifen in der Hand hielt. Als der Radfahrer die Streife sah, wendete er und fuhr eilig davon. Die Polizisten folgten ihm und forderten ihn mehrfach u. a. durch Lautsprecherdurchsagen auf, stehenzubleiben. Darauf reagierte er jedoch nicht. Bei einem Anhalteversuch touchierte das Dienstfahrzeug eine Hauswand und wurde dadurch beschädigt.

Den Polizisten gelang es schließlich, den Radfahrer zu stoppen. Dieser setzte seine Flucht aber sofort zu Fuß fort. Die Polizeibeamten holten ihn ein und nahmen ihn mittels unmittelbarem Zwang fest. Bei der Festnahme leistete der Mann Widerstand und beleidigte die eingesetzten Polizisten. Sowohl die beiden Beamten als auch der 49-Jährige erlitten leichte Verletzungen. Bei der anschließenden Überprüfung gab der Mann falsche Personalien an. Bei weiteren Ermittlungen konnten die richtigen Personalien in Erfahrung gebracht werden. Weiterhin stellte sich heraus, dass gegen den 49-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl mit über einem Jahr Freiheitsstrafe vorlag, was möglicherweise der Grund der Flucht war. Der 49-Jährige muss sich nun u. a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Ermittler der Polizeiinspektion Fürth prüfen ferner, ob es sich bei dem mitgeführten Fahrrad und dem Reifen um Diebesgut handelt.




E-Biker flüchtete vor Kontrolle

NÜRNBERG. Gestern Abend (08.09.2020) sollte ein E-Bike-Fahrer beim Nürnberger Tiergarten einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Radler flüchtete, konnte jedoch kurze Zeit später festgenommen werden. Gegen 18:30 Uhr widersetzte sich der Radfahrer der Anhalteaufforderung einer uniformierten Motorradstreife der Nürnberger Verkehrspolizei, beschleunigte sein E-Bike und versuchte, durch riskante und waghalsige Manöver der Kontrolle zu entgehen. Er bog immer wieder in diverse Straßen innerhalb eines Wohngebiets ein, um die verfolgenden Beamten abzuhängen.

Nach einem erneuten Abbiegevorgang versuchte der Radler über einen Gehweg zu entkommen, stieß hier jedoch fast mit einem Anwohner zusammen, der nur mit einem Sprung nach hinten in sein Grundstück einen Zusammenstoß verhindern konnte. Nur wenige Meter weiter blieb der Radfahrer dann jedoch mit seinem Lenker an einem Gartenzaun hängen, stürzte zu Boden und konnte daraufhin von den Beamten festgenommen werden. Der Grund für die Flucht war schnell ersichtlich: Das E-Bike wurde mittels der Umgestaltung des Sensors und des Signalgebers insoweit manipuliert, dass es deutlich mehr als die rechtlich erlaubte Tretunterstützung von bis zu 25 km/h erreichen konnte. Durch diese Umbauten wird das E-Bike fahrerlaubnis-, sowie versicherungspflichtig. Den 42-jährigen Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens ohne gültige Versicherung und Gefährdung des Straßenverkehrs infolge rücksichtsloser Fahrweise. Das E-Bike wurde sichergestellt. Die Beamten, der E-Bike-Fahrer, sowie der Anwohner blieben allesamt unverletzt.




Fürther Kriminalpolizei stellt über drei KG Rauschgift sicher

ERLANGEN. Am Montagabend (07.09.2020) gelang der Fürther Kriminalpolizei die Festnahme zweier mutmaßlicher Drogenhändler in Erlangen-Tennenlohe. Mehr als 3 Kilogramm Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Im Rahmen intensiver und umfangreicher kriminalpolizeilicher Ermittlungen gerieten zwei Männer (beide 34 Jahre alt) in den Fokus der Beamten. Nach einem Hinweis über ein unmittelbar bevorstehendes Rauschgiftgeschäft auf dem Autohof Tennenlohe wurden Spezialeinsatzkräfte der mittelfränkischen Polizei hinzugezogen. Durch diese konnten die beiden Tatverdächtigen gegen 18:30 Uhr bei der Abwicklung eines Rauschgiftdeals festgenommen werden. Bei einem der Männer wurde bei der Festnahme ein Messer aufgefunden. Die Beschuldigten befanden sich im Besitz von mehr als 3 Kilogramm Kokain, welches im Anschluss an den Zugriff sichergestellt wurde. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird das Duo heute (08.09.20) dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge werden durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizei in Fürth geführt.


Graffiti an der Fassade vom Audimax

ERLANGEN. Im Zeitraum von Samstag bis Montag brachten bislang unbekannte Täter ein großes Graffiti an der Außenfassade des Audimax an. Die Polizeiinspektion Erlangen-Stadt sucht Zeugen, die Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben können, die zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen am Hörsaalgebäude der Friedrich-Alexander-Universität in der Bismarckstraße ein Graffiti angebracht haben. Die Täter müssen hierzu auf ein Vordach geklettert sein und beschmierten insgesamt zwölf Betonelemente mit schwarzer und weißer Farbe.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Erlangen-Stadt, Telefon 09131 / 760-114, entgegen.




Schon wieder Grabräuber unterwegs 

Kreis Fürth. Unbekannte Täter entwendeten am vergangenen Wochenende (04.09. – 07.09.2020) eine Vielzahl von Grabschalen aus Buntmetall von einem Friedhof in Stein. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise und sucht weitere Geschädigte. Im Zeitraum von Freitag (04.09.2020) 11:00 Uhr bis Montag (07.09.2020) 07:30 Uhr stahlen unbekannte Täter die Grabschalen aus Buntmetall (Kupfer, Messing, Bronze) von mindestens 25 Gräbern des Friedhofs in der Albertus-Magnus-Straße. Die Schalen waren teilweise fest verschraubt und wurden gewaltsam entfernt. Der entstandene Schaden beträgt einige tausend Euro. Wie bereits berichtet, hatten Unbekannte bereits in der Vorwoche (27.08.20 bis 02.09.20) mehrere Grabschalen und andere kupferne Gegenstände von einem Friedhof im Steiner Ortsteil Oberweihersbuch entwendet. Die Polizeiinspektion Stein hat auch in diesen Fällen die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen sowie mögliche weitere Geschädigte. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 0911/967824-0 entgegengenommen.




Alkoholisierter Kraftfahrer mit gefälschten Dokumenten kontrolliert

NÜRNBERG. Am frühen Samstagmorgen (05.09.2020) nahmen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte einen 35-jährigen Mann vorläufig fest. Er war nicht nur alkoholisiert Auto gefahren sondern hatte sich auch noch mit gefälschten Dokumenten ausgewiesen. Gegen 04:15 Uhr kontrollierte die Streife einen Pkw am Frauentorgraben. Als der Fahrer aus dem Fahrzeug ausstieg, stellten die Polizisten schon deutliche Ausfallerscheinungen fest. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,6 Promille. Bei der Kontrolle wies sich der 35-Jährige mit kroatischen Identitätsdokumenten und einem kroatischen Führerschein aus. Bei näherer Überprüfung stellten die Polizeibeamten fest, dass es sich hierbei um Fälschungen handelte. Im Zuge weiterer Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei dem 35-Jährigen um einen serbischen Staatsangehörigen handelte, der außerdem keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Die gefälschten Dokumente wurden sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren u. a. wegen des Verdachts der Urkundenfälschung eingeleitet. Außerdem muss sich der Mann wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.




Bei Verkehrskontrolle größere Menge Rauschgift aufgefunden

FÜRTH. Bereits in der Nacht von Mittwoch (02.09.2020) auf Donnerstag (03.09.2020) fanden Beamte der Polizeiinspektion Fürth bei einer Verkehrskontrolle in der Fürther Südstadt eine größere Menge Rauschgift. Zwei Personen wurden festgenommen. Gegen Mitternacht kontrollierte die Streife einen weißen Mercedes in der Herrnstraße. Gleich zu Beginn der Kontrolle ergriff der 26-jährige Fahrer des Pkw zu Fuß die Flucht. Er konnte wenige hundert Meter entfernt eingeholt und festgenommen werden. Bei der darauffolgenden Kontrolle des Fahrzeugs stellte sich der mutmaßliche Grund für die Flucht heraus: Im Kofferraum des Mercedes fanden die Beamten mehrere Kilogramm Marihuana. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durchsuchten die Polizisten noch in der Nacht die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen. Hierbei wurden in der Wohnung des 26-Jährigen weitere geringe Mengen Betäubungsmittel sowie mehrere hundert Euro Bargeld aufgefunden und sichergestellt. Die Beamten leiteten gegen den Mann und seine 27-jährige Beifahrerin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln ein. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen die Tatverdächtigen. Ein Ermittlungsrichter erließ zwischenzeitlich Haftbefehl.


Mehrere Verletzte bei Unfällen in Schwaig und Rückersdorf

Am Montag, 07.09.2020, gegen 17:55 Uhr, kam es in Schwaig b. Nürnberg zu einem Verkehrsunfall. Ein 14-jähriger Radfahrer fuhr aus einem Schotterweg in die Bauhhofstraße ein. Für ihn
galt Vorfahrt gewähren. Beim Einfahren übersah er einen in der Bauhofstraße fahrenden 21-jährigen Pkw-Fahrer, wodurch es zum Unfall kam. Das Kind stürzte und wurde dabei leicht verletzt.
Der Gesamtsachschaden an beiden Fahrzeugen beträgt ca. 1.300 Euro.

Gegen 10:00 Uhr, ereignete sich in Rückersdorf ebenfalls ein Unfall zwischen einem Radfahrer und einem Pkw. Während der 44-jährige Pkw-Fahrer von der Hauptstraße in Rückersdorf nach rechts in die Hallergasse abbiegen wollte, übersah er einen 60-jährigen Radfahrer, welcher auf dem rechten Radweg fuhr. Es kam zum Unfall. Der Radfahrer wurde dabei leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 300 Euro.

Gegen 11:10 Uhr, ereignete sich an einer Ampelkreuzung in der Nürnberger Straße in Schwaig b. Nürnberg ein Verkehrsunfall. Während eine 48-jährige Lauferin mit ihrem Skoda auf dem mittleren der drei Fahrstreifen bei Rotlicht anhielt, befuhr ein 55-jähriger Schwaiger mit seinem VW den rechten Fahrstreifen. Nachdem er etwas zu weit auf dem mittleren Fahrstreifen fuhr und das Rotlicht der Ampelanlage übersah, kam es zur Kollision mit dem Pkw der 55-Jährigen. Beide Fahrzeugführer wurden leicht verletzt. Die fünf und sieben Jahre alten mit im Fahrzeug sitzenden Kinder der Skodafahrerin wurden leicht verletzt ins Klinikum NürnbergSüd verbracht. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es entstand erheblicher Sachschaden in aktuell nicht bezifferbarer Höhe.




Vielzahl von Fahrzeugen im Nürnberger Stadtgebiet unterwegs – Polizei stellt zwei Pkw sicher

NÜRNBERG. Auch an diesem Samstag (05.09.2020) beschäftigten zahlreiche Fahrzeugführer die mittelfränkische Polizei. Die Beamten sprachen u. a. etliche Platzverweise aus und stellten zwei Fahrzeuge sicher. Im Zeitraum zwischen ca. 21:00 Uhr und 02:00 Uhr traf sich erneut eine Vielzahl von Fahrzeugführern mit ihren Pkw in den Stadtgebieten Nürnberg und Fürth. Schwerpunkt stellten diesmal die Parkplätze entlang der Regensburger Straße sowie der Bereich Zeppelinstraße und Beuthener Straße dar. In der Spitze waren rund 1000 Autos als „mobile Partyszene“ unterwegs und versuchten, sich an verschiedenen Örtlichkeiten zu treffen, was die Polizei weitestgehend verhinderte bzw. unterband. Beamte der Verkehrspolizei, unterstützt von geschlossenen Einheiten der mittelfränkischen Polizei, führten entsprechende Verkehrskontrollen durch und erteilten rund 500 Platzverweise. Die Teilnehmer hielten sich überwiegend an die geltenden Infektionsschutzbestimmungen, weshalb es hier zu keinen Beanstandungen kam. Insgesamt erstatteten die Einsatzkräfte mehrere Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Zwei Fahrzeuge wurden wegen unerlaubter Umbauten bzw. gravierender Mängel sichergestellt. Gegen 02:00 Uhr hatten sich die meisten Fahrzeugführer entfernt.


Mann pöbelte Passanten an und leistete Widerstand

NÜRNBERG. Am Sonntagabend (06.09.2020) pöbelte ein 21-jähriger Mann Passanten in der Nürnberger Innenstadt an. Gegen die hinzugerufenen Beamten leistete er Widerstand. Gegen 19:15 Uhr rief eine Frau den Notruf, nachdem sie und andere Passanten von einem Mann am Kornmarkt fortwährend angepöbelt und angeschrien wurden. Eine Streife des USK Mittelfranken traf den Mann vor Ort an und wollte seine Personalien feststellen. Dieser verweigerte jedoch die Angabe, weshalb er von den Beamten durchsucht wurde. Hiergegen setzte sich der 21-Jährige zur Wehr und beleidigte und bedrohte die Einsatzkräfte, sodass auch unmittelbarer Zwang gegen ihn angewendet werden musste. Weil sich der Mann auch auf der Dienststelle der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nicht beruhigte, nahmen ihn die Polizisten in Gewahrsam. Die Beamten leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung ein.




Zeugen nach Wohnungseinbruch gesucht

ANSBACH. Unbekannte Täter drangen am späten Samstagnachmittag (05.09.2020) in eine Wohnung im Ansbacher Stadtgebiet ein. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum zwischen 17:15 Uhr und 18:20 Uhr drangen die Einbrecher gewaltsam über die Eingangstür in die Wohnung des Mehrfamilienhauses in der Schloßstraße ein. Dort suchten die Täter offensichtlich nach Bargeld und Wertgegenständen. Mit einer Beute von einigen hundert Euro entfernten sich die Täter anschließend. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die Spurensicherung und die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen durch. Zeugen, die im relevanten Zeitraum verdächtige Personen im Bereich der Schloßstraße etwa auf Höhe der Brauhausstraße gemacht haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Zeugen nach Einbrüchen gesucht

MITTELFRANKEN. Am Wochenende (04./05.09.2020) schlugen Einbrecher in Zirndorf und im Nürnberger Nordosten zu. In einem Fall wurden sie dabei bemerkt. Am Freitagabend (04.09.2020) gegen 21.15 Uhr hörte ein Zeuge auffällige Geräusche aus einem angrenzenden Grundstück in der Hohenlohestraße. Kurz darauf sah er drei unbekannte dunkel gekleidete Personen auf dem Grundstück, die sich bereits gewaltsam über das verschlossene Gartentor Zutritt verschafft hatten. Als die Täter bemerkten, dass sie gesehen wurden, ergriffen sie die Flucht. Eine Fahndung nach den unbekannten Tätern blieb erfolglos. Am Gartentor entstand Sachschaden von ca. 2.000 Euro.

Ein weiterer Einbruch ereignete sich am Samstagabend (05.09.2020) im Zeitraum von 21:45 Uhr bis 22:45 Uhr in der Zirndorfer Nordstadt. Hier drangen die Einbrecher über eine aufgehebelte Terrassentür in die Wohnung des Mehrfamilienhauses ein. Entwendet wurden neben Schmuck u. a. auch Elektrogeräte im Wert von annähernd 1.000 Euro. In beiden Fällen übernahm der Kriminaldauerdienst Mittelfranken die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen und führte die Spurensicherung durch. Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 entgegengenommen.




Zwei Diebstähle aus Pkw am Nürnberger Großmarkt

NÜRNBERG. Am Samstagvormittag (05.09.2020) drangen Unbekannte auf unbekannte Weise gleich zweimal in geparkte Fahrzeuge ein. Die Polizei bittet um Hinweise. Im Zeitraum zwischen 10:40 Uhr und 12:00 Uhr hatten die beiden Geschädigten ihre Fahrzeuge auf dem Parkplatz am Großmarkt abgestellt. Nachdem sie zurück kamen, stellten sie fest, dass in einem Fall Bargeld und im anderen Fall ein Mobiltelefon entwendet worden war. Am Fahrzeug konnten keinerlei Aufbruchspuren festgestellt werden. Beide Geschädigte gaben an, ihr Fahrzeug mittels  Funkfernbedienung zuvor versperrt zu haben. Möglicherweise wurde hier das Signal mittels eines sog. „Code-Grabbers“ abgefangen. Die Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 entgegen. In diesem Zusammenhang rät die Polizei dringend, keine Wertgegenstände sichtbar im Fahrzeug liegen zu lassen. Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug das Verriegeln der Türen mit der Funkfernbedienung durch ein optisches Signal quittiert. Funkblocker können das Funksignal Ihrer Fernbedienung stören, so dass Ihr Fahrzeug dann nicht verschlossen ist.


Zeugen nach räuberischer Erpressung in Fürth gesucht

FÜRTH. Am frühen Samstagmorgen (05.09.2020) nahm die Polizei zwei junge Männer im Stadtteil Dambach fest. Sie stehen im Verdacht, einen Mann erpresst und bedroht zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der spätere Geschädigte (19) von zwei Jugendlichen (16, 18) mit einem spitzen Gegenstand bedroht und um Geld erpresst worden sein. Anschließend flüchteten die beiden Täter mit einem Fahrrad. Die Tat soll sich gegen 01:15 Uhr auf einem Spielplatz an der Kreuzung Lindenstraße Ecke Parkstraße ereignet haben. Sofort wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach den flüchtigen Jugendlichen eingeleitet. Im Zuge der Fahndung kontrollierte die Polizei mehrere Jugendliche. Zwei Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Fürth geführt. Die Hintergründe der Tat sowie der genaue Tatablauf sind derzeit noch unklar und Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.




Geldbörsendiebstahl in Baumarkt rasch aufgeklärt

NÜRNBERG. Ein aufmerksamer Ladendetektiv bewahrte die Kundin eines Baumarktes am Freitagvormittag (04.09.2020) davor Opfer eines Diebstahls zu werden. Die mutmaßliche Täterin wurde noch vor Ort gestellt. Gegen 10:15 Uhr befand sich die 60-jährige Kundin mit ihrem Begleiter in einem Baumarkt in der Regensburger Straße. Ihren Geldbeutel hatte sie für einen Moment unbeobachtet in ihrem Einkaufswagen liegen lassen. Eine 59-jährige Frau nahm den Geldbeutel an sich und wollte das Geschäft verlassen. Ein aufmerksamer Ladendetektiv konnte die Tathandlung jedoch beobachten und die mutmaßliche Täterin bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Der Geldbeutel, in dem sich mehrere hundert Euro befanden, wurde noch vor Ort der sichtlich erleichterten Kundin zurückgegeben. Die 59-jährige Tatverdächtige muss sich nun in einem entsprechenden Ermittlungsverfahren verantworten.


Gefälschte Führerscheine zum Kauf angeboten

ANSBACH. Der Ansbacher Kriminalpolizei gelang es einen 54-jährigen Mann zu ermitteln. Er hatte über einen längeren Zeitraum gefälschte spanische Führerscheine zum Kauf angeboten. Auf die Spur des Mannes kamen die Ermittler bereits im Herbst 2019. Bei einer Verkehrskontrolle fiel Polizisten vor Ort auf, dass es sich bei dem vorgezeigten Führerschein um eine Fälschung handelte. Die Polizeibeamten stellten das Dokument sicher und leiteten es an das Fachkommissariat für Betrugsdelikte der Ansbacher Kriminalpolizei weiter, welches die Ermittlungen wegen des Verdachts der Urkundenfälschung übernahm.

Im weiteren Verlauf rückte ein 54-jähriger Geschäftsmann aus Treuchtlingen in den Fokus der Kriminalpolizei. Es bestand der Verdacht, dass der 54-Jährige mit gefälschten Führerscheinen handelt. Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann gefälschte spanische Führerscheine zum Kauf angeboten und verkauft hatte. Bei den Kunden handelte es sich meist um Personen, die entweder nicht oder nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis waren. Der Kontakt zum Verkäufer wurde entweder „unter der Hand“ weitergegeben oder aufgrund einer in sozialen Netzwerken veröffentlichten Telefonnummer hergestellt. Bei Durchsuchungsmaßnahmen stellten die Polizeibeamten umfangreiches Beweismittel sicher. Der 54-Jährige aber auch seine Kunden, die gefälschte Führerscheine erworben hatten, müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren u. a. wegen des Verdachts der Urkundenfälschung verantworten.




Vom Pferd gestürzt

DIEPERSDORF. Am Freitag befand sich eine 24-Jährige beim Ausritt im Bereich Diepersdorf. Aus nicht bekannten Gründen hat das Pferd während des Trabs gebockt. Die Reiterin wurde abgeworfen und erlitt durch den Sturz eine Gehirnerschütterung und Prellungen. Sie kam mit dem Rettungsdienst zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus. Das Pferd, das augenscheinlich keine Verletzungen davontrug, kehrte selbstständig zum Reiterhof zurück.


Auseinandersetzungen am Trödelmarkt

Am Bohlenplatz fand ein Trödelmarkt statt. Dort kam es zu einem Streit mit einer angeblichen Körperverletzung zwischen dem Marktbetreiber und einer Frau, die einen Stand ohne Erlaubnis
und vorherige Anmeldung auf dem gemieteten Gelände aufgestellt hatte. Gemäß seinen Auflagen konnte der Marktbetreiber aufgrund der Corona bedingten Abstandsbestimmungen nur eine beschränkte Anzahl von Marktständen zulassen. Und diese waren bereits ausgeschöpft. Nachdem sich die Frau weigerte, ihren Stand abzubauen und den Platz zu verlassen, wurde der Stand vom dem Marktbetreiber abgebaut. Dabei kam es auch angeblich zu einem Sturz der Geschädigten und zu einer Verletzung an der Hand. Die Geschädigte kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Wenig später baute ein Mann seinen Stand außerhalb des angemieteten Geländes auf. Da dies ohne Erlaubnis der Stadt Erlangen auf öffentlichen Grund geschah, bekam dieser einen Platzverweis und eine Anzeige wegen der Sondernutzung.




Mittags mit knapp zwei Promille und ohne Schein unterwegs

Am Samstagmittag unterzogen Beamte der Laufer Polizeiinspektion einen amtsbekannten 38-jährigen Laufer einer Verkehrskontrolle, da bekannt war, dass dieser aktuell aufgrund einer Fahrerlaubnissperre nicht im Besitz eines Führerscheines ist. Bei der Kontrolle wurde zudem deutlicher Alkoholgeruch festgestellt. Ein Test am Alkomaten ergab einen Wert von 1,9 Promille. Daraufhin wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der Fahrzeugführer wurde bereits im Juli 2020 wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Wegen der gleichen Delikte muss er sich nun erneut wieder verantworten. Auch seine 37-jährige Lebensgefährtin und Halterin des geführten Fahrzeuges wurde wegen bewussten Zulassens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt.


Nächtliche E-Scooterfahrt wird durch Polizei beendet

In der Nacht vom 05.09.2020 auf den 06.09.2020 fiel einer Streife der Polizeiinspektion Schwabach in Neuses/Wendelstein eine männliche Person auf, die mit einem E-Scooter fuhr. Nachdem der Fahrer die Streife erblickte, warf dieser eine Zigarettenschachtel in den Grünstreifen. Während der anschließenden Kontrolle konnte in der Zigarettenschachtel ein Joint aufgefunden werden, weiterhin wurde beim E-Scooter-Fahrer Alkoholgeruch festgestellt. Die Fahrt endete für den jungen Mann mit einer Anzeige wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln und einer Verkehrsordnungswidrigkeit, da der Mann einen Atemalkoholwert von 0,28mg/l aufwies. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und das Betäubungsmittel sichergestellt.




Aggressive Jugendliche beleidigt Polizeibeamte

In der Nacht zum 06.09.2020 kam es in Schwabach zu einem Familienstreit zwischen einer Großmutter und ihrer Enkelin, zu dem die Polizei Schwabach zur Unterstützung gebeten wurde. Im Zuge der Sachbehandlung verhielt sich die 16-jährige Enkelin gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten äußerst aggressiv und schrie lauthals durch die Gegend. Nachdem sie mehrfach in Richtung der Polizeibeamten spuckte, wurde sie angewiesen dies zu unterlassen. Sie blieb weiter aggressiv und beleidigte die eingesetzten Beamten verbal. Nachdem im weiteren Verlauf ein angerauchter Joint aufgefunden wurde, erwarten die Jugendliche nun mehrere Strafverfahren wegen Beleidigung und Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz.


Versuchter Diebstahl am Friedhof Büchenbach – Aufruf für Zeugen und Geschädigte

ERLANGEN. In der Nacht vom 04.09. zum 05.09.2020 ging bei der Polizei Mitteilung über laut klirrende Geräusche am Friedhof Büchenbach. Bei einer Überprüfung vor Ort wurde festgestellt, dass an mehreren Gräbern Metallvasen und -schalen herausgerissen und gesammelt worden waren. Am Parkplatz des Friedhofs konnte ein Pkw samt Insassen festgestellt und kontrolliert werden,
in welchem sich passendes Material für die Tatausführung befand. Die beiden Männer im Alter von 25 und 35 Jahren stehen im Verdacht, die Metallgegenstände abgerissen und zum Abtransport bereitgestellt zu haben. Bei einer der Personen wurden zudem Betäubungsmittel aufgefunden. Die Vasen und Schalen wurden sichergestellt und zur Polizeiinspektion Erlangen-Stadt verbracht. Die beiden Herren müssen sich nun wegen des Verdachts des versuchten Diebstahls, einer außerdem wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln verantworten. Zeugen der Tat und Geschädigte, an deren Gräbern entsprechende Gegenstände fehlen, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt unter 09131/760-0 in Verbindung zu setzen.




Mit Betäubungsmitteln zur Vernehmung erschienen

Am 04.09.2020 kam ein vorgeladener 29 Jahre alter Mann zur Polizeiinspektion Erlangen-Stadt, um dort seinen Vernehmungstermin wahrzunehmen. Da von ihm deutlicher Marihuana-Geruch
ausging, wurde er in den Räumlichkeiten der Polizei einer Durchsuchung unterzogen. Hierbei wurde in der von ihm mitgeführten Tasche eine Tüte aufgefunden, in der sich Betäubungsmittel
befanden. Die Tüte wurde sichergestellt und gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet.


Verkehrsunfall mit verletztem Motorradfahrer in Schnaittach

Am Freitag, den 04.09.2020 kam es um 14:40 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einem verletzten Motorradfahrer in Schnaittach. An der Einmündung der ST 2236 mit der Erlanger Straße wurde ein 31-jähriger Neunkirchener (a. Brand) mit seinem Motorrad der Marke KTM von einer 32jährigen Schnaittacherin mit ihrem Pkw Skoda übersehen, als das Motorrad in die Erlanger Straße abbiegen wollte. Durch den Zusammenstoß verletzte sich der Motorradfahrer leicht am linken Knie. Der Sachschaden an den Fahrzeugen dürfte ca. 4000 € betragen.




Verkehrsunfall mit vier Autos und einem Motorroller

NÜRNBERG. Ein in stadteinwärtiger Richtung fahrender PKW touchierte gestern beim Überholen einen in gleicher Richtung fahrenden Roller. Der Rollerfahrer stürzte und zog sich hierbei leichte Verletzungen zu. Der überholende PKW berührte ein weiteres stadteinwärts fahrendes Fahrzeug. Der Überholende, verlor hierbei die Kontrolle und stieß mit einem auf der gegenüberliegenden Seite, parkenden Fahrzeug zusammen. Diese wurde durch die Wucht des Aufpralls versetzt, scherte einen Überflurhydranten ab und kollidierte mit einem weiteren geparkten PKW. Die Feuerwehr war mit einem Löschzug an der Einsatzstelle und übernahm die Erstversorgung von vier leichtverletzten Personen und führte Sicherungsmaßnahmen durch. Die ausgelaufenen Betriebsstoffe sind aufgenommen worden. Die verletzten Personen sind mit vier RTW ins Krankenhaus verbracht worden. Der Unfall ist mit vier leichtverletzten Personen glimpflich verlaufen. Der angerichtete Sachschaden dagegen ist erheblich.




Diebesduo wollte sich ins Ausland absetzen 

WENDELSTEIN. Seit dem vergangenen Donnerstag (27.08.2020) hatten Beamte der Kriminalpolizei Schwabach gegen einen 30-Jährigen und seine 24-jährige Komplizin ermittelt. Diese standen in dringendem Verdacht, von einem Bekannten in Wendelstein (Lkrs. Roth) Bargeld und Wertgegenstände in beträchtlicher Höhe entwendet zu haben. Bei dem Versuch des Duos, sich ins Ausland abzusetzen, folgte die Festnahme. Das Diebespaar hatte ihren 41-jährigen Bekannten an besagtem Donnerstag in dessen Wohnung besucht. Nachdem der Gastgeber die beiden aufgrund eines Termins kurzzeitig alleine in seiner Wohnung ließ, nutzten diese die Gelegenheit zum Diebstahl. Sie brachen eine verschlossene Zimmertür auf und entwendeten neben verschiedenen Wertgegenständen auch einen kompletten Tresor aus der Wohnung ihres Bekannten. Der Wert der Beute, die unter anderem aus Bargeld und Schmuckgegenständen bestand, summierte sich auf insgesamt über 24.000 Euro.

Das Fachkommissariat für Diebstahl bei der Kriminalpolizei Schwabach übernahm den Fall umgehend. Da von den beiden dringend Tatverdächtigen nach dem Diebstahl zunächst jede Spur fehlte, leiteten die Beamten noch am Abend des Tattags umfangreiche Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen ein. In diesem Zusammenhang beantragten die Ermittler Haftbefehle für das mutmaßliche Diebesduo und schrieben den BMW des 30-Jährigen zur Fahndung aus.

Die schnell eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen machten sich bereits am Folgetag bezahlt. Auf der A3 bei Aschaffenburg geriet der BMW des flüchtigen Paares ins Visier der dortigen Verkehrspolizei. Eine Polizeistreife hielt die beiden Tatverdächtigen aufgrund einer Kennzeichenüberprüfung an. Als die Beamten ausgestiegen waren, um an das Fahrzeug des 30-Jährigen heranzutreten, versuchte dieser, wieder anzufahren und zu flüchten. Allerdings konnte eine zweite Streife den BMW einkeilen und stoppen. Der Pkw des Tatverdächtigen wurde hierbei derart beschädigt, dass er seine Fahrt nicht mehr fortsetzen konnte. Die beiden Tatverdächtigen blieben unverletzt und ließen sich in ihrem Fahrzeug widerstandslos festnehmen.

Bei der Durchsuchung des BMW stießen die Polizisten auf Teile der Diebesbeute und stellten diese sicher. Das Diebesduo selbst wurde anschließend nach Mittelfranken überstellt und einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ sowohl gegen den 30-Jährigen als auch seine 24-jährige Komplizin einen Untersuchungshaftbefehl. Unterdessen führen die Schwabacher Kriminalbeamten die Ermittlungen zu diesem Fall weiter.




Diebstahl durch Ablenken in Friseursalon

NÜRNBERG. Am Mittwochnachmittag (02.09.2020) entwendete eine bislang unbekannte Frau eine Geldbörse aus einem Friseursalon in der Nürnberger Südstadt. Die Kriminalpolizei warnt und sucht Zeugen. Die unbekannte Täterin kam gegen 13:00 Uhr in einen Friseursalon in der Peter-Henlein-Straße. Sie gab vor, sich bzgl. des Färbens ihrer Haare beraten lassen zu wollen. Da sie ein Kopftuch trug und dieses aus, wie sie angab, religiösen Gründen nicht abnehmen wollte, ging ein Angestellter mit ihr gemeinsam in einen Aufenthaltsraum des Geschäfts. Nach Ende des Gespräches verließ die Frau den Laden. Zu Geschäftsschluss bemerkte der Geschädigte, dass ihm seine Geldbörse, welche sich im Aufenthaltsraum befand, entwendet worden war. Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und warnt vor dieser Masche. Personen, die Hinweise zur Tat oder der unbekannten Frau geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.

Beschreibung der unbekannten Frau:

Ca. 170 cm groß, kräftige Figur, osteuropäische/slawische Herkunft. Sie trug eine weiße Jeans mit Strasssteinen, eine weiße Jacke, ein weißes Kopftuch und eine Mund-Nase-Bedeckung.

Ob ein Zusammenhang zu zwei ähnlich gelagerten Fällen in den letzten Wochen besteht, wird derzeit geprüft.




Kontrollaktion zur Einhaltung der Maskenpflicht im ÖPNV 

In der Woche vom 01. September bis 04. September kontrollierte das Polizeipräsidium Mittelfranken aufgrund der anhaltend hohen Infektionszahlen gemeinsam mit Mitarbeitern der VAG Nürnberg erneut die Einhaltung der Maskenpflicht im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs. Unterstützung erhielten sie dabei von Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Insgesamt kann eine positive Bilanz gezogen werden. In Zeiten erneut angestiegener Corona-Fallzahlen ist es nach Polizeiangaben im öffentlichen Personennahverkehr besonders wichtig, dass ein Mund-Nase-Schutz getragen wird, um Infektionen zu verhindern, da sich hier viele fremde Personen begegnen und der Mindestabstand oft nicht eingehalten werden kann. Eine Maske hilft allerdings nur dann, wenn sie korrekt über Mund und Nase getragen wird.

Insgesamt konnte während des Kontrollzeitraumes festgestellt werden, dass der Mund-Nase-Schutz von geschätzt 95% der Personen getragen wird. In 296 Fällen sprachen die kontrollierenden Beamten eine Belehrung aus, weil z. B. die Maske heruntergerutscht war oder an einer Haltestelle sitzend nicht getragen wurde, aber der Mindestabstand eingehalten worden war. Der Großteil der angesprochenen Personen zeigte sich dabei einsichtig. Die durchgeführten Kontrollen stießen bei fast allen Fahrgästen auf große Zustimmung. In 64 Fällen wurden Personen angezeigt, die entweder keine Maske dabei hatten, sie bewusst nicht ordnungsgemäß trugen bzw. in zwei Fällen ein gefälschtes Attest über die Befreiung der Maskenpflicht dabei hatten. Diese Personen müssen nun mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen. Die mittelfränkische Polizei wird auch in Zukunft verstärkt auf die Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr achten.




 Unbekannte entwendeten Minibagger von Baustelle in Kapsdorf

ROTH. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (02./03.09.2020) entwendeten Unbekannte einen Minibagger von einer Baustelle im Abenberger Ortsteil Kapsdorf (Lkrs. Roth). Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Die Täter entwendeten den Bagger der Marke Neuson (Modell ET18) in der Zeit zwischen 18:00 Uhr (Mi) und 07:30 Uhr (Do) von einer örtlichen Baustelle. Hierzu luden die Unbekannten den Minibagger in einen weißen Kleintransporter. Mit dem Kastenwagen fuhren die Täter anschließend über einen Feldweg nördlich von Kapsdorf. Dort blieb der Kleintransporter der Marke Fiat (Modell Ducato) allerdings auf unbefestigtem Grund liegen. Die Diebe ließen das Fahrzeug daraufhin samt Bagger auf dem Feldweg zurück. Bei dem weißen Fiat Ducato handelt es sich offensichtlich um ein Fahrzeug, das in Polen zugelassen ist. Die zugehörigen Kennzeichen montierten die Täter allerdings vor ihrer Flucht ab.

Die Kriminalpolizei Schwabach hat die Ermittlungen aufgenommen. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Beamte der Spurensicherung untersuchten sowohl den Transporter als auch den Minibagger. Die Ermittler des Fachkommissariats bitten um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die im Bereich von Kapsdorf insbesondere im Hinblick auf einen weißen Kastenwagen der Marke Fiat mit polnischer Zulassung verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, den Kriminaldauerdienst Mittelfranken zu kontaktieren. Unter der Rufnummer 0911 2112-3333 werden Hinweise rund um die Uhr entgegengenommen.




Unter Drogen im Auto eingeschlossen

Kammerstein – Ein 22 Jähriger wurde am späten Mittwochabend mit seinem Pkw am Autohof Kammerstein einer Verkehrskontrolle unterzogen. Während der Kontrolle erhärtete sich der
Verdacht, dass der junge Mann unter dem Einfluss von Drogen steht. Nachdem ihn die Beamten auf den Umstand hin ansprachen, setzte er sich zurück in sein Auto und verriegelte dies.
Auf gutes Zureden wieder auszusteigen reagierte der junge Mann nicht. Weitere Polizeistreifen wurden zur Unterstützung angefordert. Schlussendlich musste eine Scheibe seines Fahrzeugs
eingeschlagen werden, um den Mann aus dem Fahrzeug zu bekommen. Wegen dem dringenden Verdacht unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilgenommen zu haben, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Neben einer Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Straßenverkehrsgesetz beging der junge Mann aufgrund seinem Verhalten auch eine Straftat. Er muss
sich darüber hinaus nun auch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vor Gericht verantworten.




Alkoholisierter Autofahrer nach Verkehrsunfall ausgerastet

Schwabach – Über Notruf gingen am Mittwochnachmittag bei der Polizei mehrere Mitteilungen ein, dass Beteiligte nach einem Verkehrsunfall in Streit geraten sind und diese nun auf sich einschlagen würden. Mehrere Streifenbesatzungen machten sich unverzüglich auf den Weg zur Unfallstelle in die Badstraße, um den Sachverhalt aufzuklären. Beim Eintreffen der Beamten
hatte sich die Situation bereits schon wieder etwas beruhigt. Es stellte sich heraus, dass ein 50 Jähriger mit seinem Pkw die Wasserstraße nach rechts in die Badstraße einbiegen wollte. Hierbei kollidierte er mit einem entgegenkommenden Pkw. Beide Beteiligte blieben stehen. Der 50 Jährige stieg aus und attackierte die 24-jährige Unfallbeteiligte verbal, so dass zwei unbeteiligte Fahrzeugführer auf das Geschehen aufmerksam wurden. Da sich im Auto der jungen Frau zudem ein Kleinkind befand und sich das aggressive Verhalten des 50 Jährigen nicht erklären ließ, wollten die beiden Unbeteiligten den aufgebrachten Mann beruhigen. Dieser ging sogleich aktiv auf die beiden Männer los und verpasste einem der Beiden einen Kopfstoß. Dadurch entstand ein handfestes Gerangel mitten auf der Fahrbahn, wobei nach ersten Erkenntnissen keiner der Beteiligten ernsthaft verletzt wurde. Die kurz darauf eintreffenden Polizeistreifen deeskalierten die Situation und konnten den zunächst undurchsichtigen Sachverhalt aufklären. Offenbar verursachte der 50-jährige Mann aufgrund seiner starken Alkoholisierung den Verkehrsunfall und war anschließend emotional ungehalten, so dass es zu der beschriebenen Auseinandersetzung kam. Ein Alkotest bestätigte den Verdacht. Mit knapp zwei Promille steuerte der 50 Jährige sein Fahrzeug und verursachte einen Gesamtschaden von gut 12000 €. Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Alkohol musste sich der Fahrer einer Blutentnahme unterziehen und seinen Führerschein abgeben. Wegen dieser und weiterer Straftaten im Zusammenhang mit der körperlichen Auseinandersetzung muss er sich nun vor Gericht verantworten.




Zwei Exhibitionisten unterwegs

NÜRNBERG. Am Mittwochnachmittag (02.09.2020) trat ein Mann in der Nürnberger Innenstadt in schamverletzender Weise auf. Eine Polizeistreife nahm einen 36-jährigen Tatverdächtigen fest. Eine Passantin verständigte gegen 14:30 Uhr die Polizei. Auf dem Richard-Wagner-Platz im Bereich der Zufahrt zum Theaterparkhaus hatte sie kurz zuvor einen halbnackten Mann gesehen, der sich offensichtlich selbst befriedigte. Als eine Polizeistreife daraufhin die Örtlichkeit überprüfte, konnten die Beamten den 36-Jährigen antreffen, der zu diesem Zeitpunkt lediglich mit einer Hose bekleidet war. Die Beamten überprüften den Tatverdächtigen und stellten fest, dass dieser aus einem Bezirkskrankenhaus abgängig war. Sie nahmen den 36-Jährigen in Gewahrsam und brachten ihn zurück in die Klinik. Unabhängig davon leiteten die Polizisten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts einer exhibitionistischen Handlung ein.

Zudem trat ein unbekannter Exhibitionist im Bereich einer U-Bahnstation im Nürnberger Süden auf. Die Kriminalpolizei Nürnberg bittet um Hinweise zu diesem Vorfall. Ein Zeuge hatte um kurz nach 14:00 Uhr beobachten können, wie sich der unbekannte Verdächtige im Bereich des U-Bahnhofs Frankenstraße aufhielt. Hierbei habe er unter anderem seinen Pullover so hochgezogen, dass sein aus der Hose hängendes Glied sichtbar gewesen sei. Nachdem sich der Mann auf diese Weise unter anderem zwei Mädchen genähert haben soll, sei er anschließend mit der U-Bahn U1 in Richtung Hauptbahnhof gefahren und dort ausgestiegen. Die weiteren Ermittlungen werden vom Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg übernommen. In diesem Zusammenhang suchen die Beamten nach Zeugen. Personen, die gleichartige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Identität des Täters geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Täterbeschreibung:

Ca. 30-35 Jahre alt, ca. 185 cm groß, schlank, blonde Haare, Stoppelbart, bekleidet mit schwarzem Pullover, schwarzer Baseball-Cap, führte einen eckigen Rucksack mit sich.




Zwei Verletzte bei Unfall auf der B4

Am Donnerstagvormittag (03.09.2020) ereignete sich im Nürnberger Südosten ein Verkehrsunfall. Die B4 war für etwa eine Stunde gesperrt. Gegen 11.30 Uhr befuhr die 38-jährige Fahrerin eines roten Fiat Kleinwagens die B4 in stadtauswärtige Richtung. Beim Spurwechsel im Baustellenbereich übersah sie den neben ihr fahrenden grauen Skoda einer 20-jährigen Frau. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch der Skoda auf die Gegenfahrbahn geriet. Bei dem Unfall wurden beide Fahrerinnen leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand nach ersten Einschätzungen Totalschaden. Die Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg nahm den Unfall vor Ort auf. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B4 in beide Richtungen für etwa eine Stunde gesperrt.


Diebstähle an Friedhofsgräbern

STEIN. In den letzten Tagen wurden in Stein, Ortsteil Oberweihersbuch, von mehreren Gräbern kupferne Gegenstände entwendet. Die Polizei sucht nach Zeugen und weiteren Geschädigten. Im Zeitraum zwischen dem 27.08.20 bis 02.09.20 wurden von Gräbern des Friedhofs am Hofäckerweg mehrere Grabschalen bzw. kupferne Grabgegenstände entwendet. Diese waren zum Teil am Grabstein angeschraubt. Bislang wurden vier Fälle bei der Polizeiinspektion Stein angezeigt. Der materielle Schaden wird mit über 1.000 Euro beziffert.

Die Polizeiinspektion Stein hat die Ermittlungen aufgenommen. Es ist nicht auszuschließen, dass weitere Gräber angegangen wurden. Personen, die Beschädigungen oder das Fehlen von Grabgegenständen feststellen, werden gebeten, dies bei der Polizei anzuzeigen. Weiterhin bittet die Polizei Zeugen, die auffällige Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Polizei zu melden. Mitteilungen nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0911/967824-0 entgegen. Ob ein Zusammenhang zu einem ähnlich gelagerten Fall in Hilpoltstein besteht, wird derzeit geprüft.

Störung der Totenruhe am Waldfriedhof

Schwabach – In der Zeit vom 01.-03. September wurde ein Grab am Schwabacher Waldfriedhof angegangen. Mit roher Gewalt löste der Täter eine fest angebrachte Kupferschale vom
Grab und entwendete diese. Eine weitere Vase und ein Kerzenhalter wurden ebenso angegangen. Die beiden Gegenstände konnten vom Täter jedoch nicht gelöst werden und blieben zurück. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 300 €.




Bei Rauchmelderprüfung getreten

RÖTHENBACH/PEG. Am Mittwoch, 02.09.2020, gegen 15:15 Uhr klingelte ein 55-jähriger Nürnberger Handelsvertreter an einem Reihenhaus im Adenauerring in Röthenbach a. d. Pegnitz, um die vor Jahren durch ihn installierten Rauchmelder zu überprüfen. Eine 71-jährige Bewohnerin gewährte dem unangemeldeten Mann Zugang. Der 69-jährige ebenfalls anwesende Hauseigentümer hatte Zweifel an den Angaben des Handelsvertreters, vermutete hinter ihm einen Betrüger und verwies ihn deshalb des Hauses. Nachdem der Handelsvertreter sich nicht entfernte, untermauerte der Hauseigentümer seine Aufforderung mit einem Fußtritt, wodurch leichte Verletzungen entstanden. Es wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet




Diebstahl aus Gaststätte schnell geklärt

NÜRNBERG. Zunächst unbekannte Täter drangen am Montag (31.08.2020) in eine Gaststätte im Stadtteil Langwasser ein und entwendeten Bargeld und eine EC-Karte. Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen ermitteln. In den Nachmittagsstunden gelangte ein zunächst unbekannter Täter unbefugt in die Räumlichkeiten der geschlossenen Gaststätte. Hier entwendete er neben Bargeld auch noch eine EC-Karte. Mit dieser kaufte der Täter anschließend in verschiedenen Geschäften sowie einer Tankstelle ein. Nach bisherigem Ermittlungsstand entstand hierbei ein Schaden von einigen hundert Euro. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd übernahmen die Sachbearbeitung und leiteten die ersten Ermittlungen ein. Im Zuge derer sicherten die Polizisten u. a. die Aufnahmen der Videoüberwachung einer Tankstelle, in welcher der Täter ebenfalls eingekauft und mit der entwendeten EC-Karte bezahlt hatte. Anhand der Aufnahmen konnten weitere Ermittlungsansätze gewonnen werden. Diese führten die Polizeibeamten schließlich zu einem 60-jährigen Mann. Er wurde festgenommen und zeigte sich geständig. Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellten die Polizeibeamten außerdem Beweismittel sicher. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg geführt. Der 60-Jährige muss sich nun u.a. wegen des Diebstahls aus der Gaststätte sowie Computerbetrugs in einem Ermittlungsverfahren verantworten.




Einbruch in Kfz-Werkstatt 

BAD WINDSHEIM. In der Nacht von Montag auf Dienstag (31.08./01.09.2020) sind unbekannte Täter in eine Autowerkstatt in Trautskirchen (Lkrs. Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim) eingebrochen. Die Kriminalpolizei Ansbach sucht Zeugen. Die Einbrecher drangen in der Zeit zwischen 20:00 Uhr (Mo) und 07:00 Uhr (Di) in das Bürogebäude der Kfz-Werkstatt in der Hans-Böckler-Straße ein. Dort erbeuteten sie Bargeld aus einer Kasse und einem gewaltsam geöffneten Tresor. Die Tatbeute liegt bei mehreren tausend Euro. Beamte der Ansbacher Spurensicherung untersuchten den Tatort. Die Ermittler des Einbruchskommissariats bei der Kriminalpolizei Ansbach bitten nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die im Bereich der Autowerkstatt verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Das Hinweistelefon ist unter der Rufnummer 0911 2112-3333 erreichbar.


Klettergerüst manipuliert: Bub (7) aus Nürnberg verletzt


Mit Traktor überschlagen

ALTDORF. Am Dienstag, 01.09.2020, gegen 16:00 Uhr, befuhr ein Landwirt im Ortsteil Pühlheim mit seinem Traktor einen Flurweg von Pühlheim kommend in Fahrtrichtung Kreisstraße LAU 24. Als er einem Baum ausweichen wollte, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts vom Weg ab und kollidierte frontal mit einer Baumgruppe. Der Traktor überschlug sich und der Landwirt wurde aus dem Fahrzeug geschleudert. Er wurde hierbei schwer verletzt und mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 10.300 Euro. Die Feuerwehr Pühlheim war zur Bergung des Traktors und Reinigung der Unfallstelle vor Ort.




 Pkw kommt von regennasser Fahrbahn ab

SCHWAIG. Am Dienstag, 01.09.2020, gegen 12:00 Uhr, geriet der VW eines 21-jährigen Röthenbachers auf der B14 zwischen Behringersdorf und Nürnberg auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und kam dadurch von der Fahrbahn ab. Nach einem Frontalzusammenstoß mit der Leitplanke kam der Pkw zum Stehen. Der leicht verletzte Fahrer wurde ins Krankenhaus verbracht. Das Fahrzeug mit einem Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro musste abgeschleppt werden. An der Leitplanke entstand ein Sachschaden von ca. 200 Euro.




Einbrecher in Autohaus 

HEILSBRONN. Von Montag auf Dienstag (31.08.-01.09.2020) wurde ein Autohaus in Heilsbronn (Lkrs. Ansbach) zum Ziel von Einbrechern. Die Ermittler der Kriminalpolizei Ansbach bitten um Hinweise aus der Bevölkerung. Die Tatzeit für den Einbruch liegt zwischen 17:00 Uhr (Mo) und 07:30 Uhr (Di). Die Täter drangen über eine Nebeneingangstür in das Gebäude des Autohauses in der Nürnberger Straße ein. Letztlich gelang es ihnen, Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro aus einem Tresor zu entwenden. Auch der bei dem Einbruch entstandene Sachschaden schlägt mit rund 2000 Euro zu Buche. Am Tatort führte die Kriminalpolizei Ansbach eine Spurensicherung durch. Verdächtige Wahrnehmungen wie beispielweise Personen oder Fahrzeuge, die im Umfeld des Autohauses aufgefallen sind, können der Polizei unter der Rufnummer 0911 2112-3333 gemeldet werden.


Autos auf Laufer Supermarkt-Marktplatz zerkratzt

LAUF. Ein unbekannter Täter hat im Laufe des vergangenen Wochenendes (29.-31.08.2020) mehrere geparkte Fahrzeuge in Lauf a. d. Pegnitz (Lkrs. Nürnberger Land) beschädigt. Die Polizei bittet um Hinweise. Der Täter beschädigte insgesamt vier Fahrzeuge, die in der Zeit von Samstag bis Montag im Ziegelhüttenweg abgestellt waren, indem er diese unter anderem an den Motorhauben zerkratzte. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro beziffert. Die Polizei sucht Zeugen, die am Wochenende verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Ziegelhüttenwegs gemacht haben. Hinweise können unter der Rufnummer 0911 2112-3333 an die Polizei gemeldet werden.




„Social-Media-Star“ rief zu Party auf: Hunderte Jugendliche trafen sich an Nürnberger Skate-Park


Wer hatte Grünlicht?

FÜRTH. Am frühen Dienstagmorgen (01.09.2020) ereignete sich an der Fürther Billinganlage ein Verkehrsunfall. Die Verkehrspolizei Fürth sucht Unfallzeugen. Gegen 05:10 Uhr befuhr ein Linienbus von der Vacher Straße kommend die Billinganlage. Beim Abbiegen auf die Würzburger Straße stadteinwärts kollidierte er mit einem Skoda Yeti, welcher die Würzburger Straße vom Klinikum kommend in ebenfalls stadteinwärtige Richtung befuhr. Bei dem Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Bisher konnte nicht abschließend geklärt werden, wer bei ‚Grünlicht‘ in den Kreuzungsbereich eingefahren war. Die Verkehrspolizei Fürth sucht deshalb Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können und bittet diese, sich unter der Telefonnummer 0911 6583 – 1530 zu melden.




Von der Fahrbahn abgekommen – mehrere Leitpfosten umgefahren

Erlangen. Zwischen Freitagmittag und Montagvormittag kam ein bislang unbekannter Autofahrer auf der Bundesstraße 4 mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und beschädigte mehrere
Leitpfosten sowie ein Verkehrszeichen. Der Verkehrsunfall ereignete sich auf der Richtungsfahrbahn Erlangen im Bereich der Baustelle auf Höhe Tennenlohe. Offenbar aufgrund zu hoher Geschwindigkeit kam der Fahrzeuglenker mit seinem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr einige Meter auf dem Bankett. Dort kollidierte das Fahrzeug mit mehreren Leitpfosten und einem Verkehrszeichen. Der Fahrzeugführer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den verursachten Schaden zu kümmern. Zu seinem Pech ging bei dem Aufprall das Autokennzeichen verloren und blieb an der Unfallstelle zurück. Die Polizei sucht nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Hinweise auf die Person des bislang unbekannten Fahrers geben können. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Erlangen-Stadt unter der Rufnummer 09131 / 760-114 entgegen.


Liebe wurde nicht erwidert

Am Montag, kurz nach 14 Uhr, kam es in der Nürnberger Straße zu eine körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Straßenmusikanten und einer jungen Frau. Die junge Frau hatte sich ihren Angaben nach unsterblich in den Straßenmusikanten verliebt. Als ihr „Auserwählter“ ihre Liebe nicht erwiderte, fiel sie ihm um den Hals und klammerte sich an dem Mann fest. Dieser stieß die Frau mehrfach weg und konnte sich schließlich den Liebkosungen nicht anders erwehren, als der jungen Frau zwei Ohrfeigen zu geben, was schließlich die Polizei auf den Plan rief.
MFR 027 (2008-02-11) Am späten Abend, hatte die Polizei erneut mit der jungen Frau zu tun. Ihre Liebe galt hier jedoch Kosmetikprodukten. In einem Drogeriemarkt in der Erlanger Innenstadt entwendete die 24-Jährige verschiedene Kosmetikartikel im Wert von mehreren Hundert Euro.




Kripo Fürth ermittelt nach Brand eines E-Scooters 

FÜRTH. Am Samstagmorgen (29.08.2020) setzten Unbekannte einen Elektroroller im Fürther Wiesengrund in Brand. Die Kriminalpolizei geht von Brandstiftung aus und bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum zwischen 05:00 und 06:00 Uhr wurden Zeugen auf ein Lagerfeuer im Bereich zwischen Röllingersteg und Pappelsteig aufmerksam. Bei näherer Betrachtung stellten die Zeugen fest, dass ein E-Scooter inmitten des Lagerfeuers lag und bereits erheblich beschädigt war. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 1.000 Euro. Das Fachkommissariat für Branddelikte der Kriminalpolizei Fürth sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können. Sie werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.




Geburtstagsparty eskaliert

Erlangen. Auf einer Feier anlässlich des Geburtstages eines jungen Mannes kam es am späten Samstagabend (29.08.2020) in Erlangen-Bruck zu körperlichen Auseinandersetzungen und einem Raubdelikt. Die Kriminalpolizei sucht nun nach Zeugen. Gegen Mitternacht (29.08.20 auf 30.08.20) wurde der Polizei eine überlaute Feier am Remarweg (dortiger Jugendtreff) mitgeteilt. Die Beamten stellten eine Personengruppe von ca. 20-25 Jugendlichen (16 – 20 Jahre) fest, die an den Tischtennisplatten feierten. Teile der Gruppe waren stark angetrunken und zeigten sich unkooperativ. Auf Grund der Gesamtumstände wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gem. dem Infektionsschutzgesetz erstattet. Hierauf entbrannte ein Streit zwischen den Feiernden. Alle Personen erhielten einen Platzverweis. Die Feier verlagerte sich daraufhin mit einer Teilgruppe in den Bonhoefferweg, die anderen Personen verließen die Örtlichkeit in unbekannte Richtung.

Kurze Zeit später tauchte die zweite Gruppe wieder im Bonhoefferweg auf. Drei, noch unbekannte Täter, gingen auf einen Jugendlichen der anderen Gruppe los, schlugen ihn mit Fäusten und entrissen ihm seine Bauchtasche. Eine andere Person aus der Gruppe griff sein Gegenüber mit einem Baseballschläger an und verletzte diesen an Knie und Brust. Die Geschädigten trugen Verletzungen in Form von Hämatomen davon. Bei Eintreffen der alarmierten Streife konnten Teile der Angreifergruppe vor Ort festgestellt und zur Dienststelle gebracht werden. Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich auf der Feier um zwei Gruppen handelte. Zum einen die Freunde des Feiernden, zum anderen eine Gruppe von Jugendlichen / jungen Erwachsenen, die ein Gast zur Feier mitgebracht hatte.

Die Kriminalpolizei Erlangen hat die Ermittlungen u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung und Raubes aufgenommen. Personen, die Hinweise auf die Geschehnisse im Rahmen der Feier oder zu den bislang unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.




Kripo sucht Zeugen nach möglichem Raub in Gunzenhausen

GUNZENHAUSEN. Am frühen Sonntagmorgen (30.08.2020) soll es in der Gunzenhausener Innenstadt zu einem Raubdelikt gekommen sein. Die Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 22-Jähriger gegen 03:30 Uhr mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg in der Bismarckstraße. Nach den Angaben des Geschädigten kamen ihm vor der Kreuzung Blumenstraße sechs Männer entgegen. Unvermittelt sollen die Männer den jungen Mann vom Rad gezogen und anschließend geschlagen bzw. getreten haben. Der Geschädigte gibt an, kurz das Bewusstsein verloren zu haben. Als er wieder zu sich kam, stellte er fest, dass ihm aus seinem Geldbeutel ein dreistelliger Geldbetrag entwendet worden war. Der Geschädigte erlitt leichte Verletzungen an der Hand und begab sich anschließend selbst in ärztliche Behandlung. Die Polizei wurde erst im Nachgang verständigt.

Täterbeschreibung:

Es soll sich um sechs Männer gehandelt haben, die allesamt unter 180 cm groß und von normaler Statur gewesen sein sollen. Alle sollen dunkel gekleidet und Kapuzenpullover getragen haben. Eine nähere Beschreibung liegt derzeit nicht vor.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen. Das Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.




Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus in Aurach 

FEUCHTWANGEN. Unbekannte Einbrecher versuchten am Donnerstag (27.08.2020) in ein Einfamilienhaus in Aurach einzubrechen. Die Kriminalpolizei Ansbach sucht Zeugen. Im Zeitraum von 11:30 Uhr bis 18:00 Uhr versuchten die unbekannten Täter ein Fenster des Anwesens in der Bergstraße aufzuhebeln, was ihnen jedoch nicht gelang. Zuvor hatten die Einbrecher eine vor Ort befindliche Leiter unterhalb des Fensters angelehnt. Am Fensterrahmen entstand Sachschaden von mehreren hundert Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Vorsicht Betrüger – falsche Polizeibeamte am Telefon

Im Bereich Schwabach haben am gestrigen Tag (30.08.2020) zahlreiche Personen Anrufe von Betrügern bekommen. Die Täter gaben sich als vermeintliche Polizeibeamte aus. Bislang kam es glücklicherweise nicht dazu, dass die Betrüger mit ihrer perfiden Betrugsmasche Beute machen konnten. In den Abendstunden waren in knapp 10 Fällen Bürgerinnen und Bürger im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Schwabach von Betrügern angerufen worden. Hinter den Anrufen stecken professionelle Betrüger. Unter dem Vorwand, dass bei festgenommenen Einbrechern ein Zettel mit den Personalien des Angerufenen aufgefunden worden sei, versuchen die falschen Polizeibeamten bei dieser Betrugsmasche vertrauliche Informationen zu den Vermögensverhältnissen sowie den Aufbewahrungsorten von Schmuck und Bargeld zu erhalten. Leider gelingt es den Tätern auf diese Weise oft, ihre Opfer dazu zu veranlassen, dass falschen Polizeibeamten hohe Bargeldbeträge oder Wertsachen ausgehändigt werden.




Lagerfeuer löst Feuerwehr- und Polizeieinsatz aus

Am Sonntag, 30.08.2020, gegen 19:10 Uhr, wurden die Röthenbacher Feuerwehr und die Polizei Lauf a. d. Pegnitz zu einem Anwesen in Himmelgarten gerufen. Hier hatte ein bislang Unbekannter ein Lagerfeuer in einer Scheune angezündet, was zu einer wahrnehmbaren Rauchentwicklung führte. Dem Anschein nach handelte es sich bei der Örtlichkeit um einen provisorisch gebauten Schlafplatz. Die Polizei Röthenbach kümmerte sich um die Löscharbeiten. Sach- oder Personenschaden entstand nicht.


Exhibitionist aufgetreten

NÜRNBERG. Am Samstagmorgen (29.08.2020) trat ein bislang unbekannter Täter im Stadtteil Gleißhammer einer Frau in schamverletzender Weise gegenüber. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen.Gegen 07:20 Uhr lief die Frau die Wodanstraße entlang, als sie von einem Unbekannten angesprochen wurde. Er hatte zu diesem Zeitpunkt bereits seine Hose heruntergezogen, und manipulierte an seinem Geschlechtsteil. Zudem beleidigte er die Frau in anzüglicher Art und Weise.

Die Frau lief davon, woraufhin sie von dem unbekannten Mann verfolgt wurde. Als sie ihr Handy in die Hand nahm, flüchtete der Täter.Eine Fahndung verlief negativ.Beschreibung: Ca. 25 – 30 Jahre, ca. 175 cm, schlank, er sprach deutsch mit ausländischem Akzent. Helle Haut, kurze, lockige (krause), dunkle Haare. Er trug eine schwarze Lederjacke, schwarze Jeans und ein helles T-Shirt. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensicherung vor Ort. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ob ein Zusammenhang zu einem etwa 2 Wochen zurückliegenden Fall vorliegt, wird derzeit geprüft. Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen oder Hinweise auf den unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.




Mehrere Verletzte auf dem Bikepark Osternohe

SCHNAITTACH. Am Samstagnachmittag ereigneten sich zwei schwere Unfälle auf dem Bikepark in Osternohe, welche zahlreiche Rettungskräfte auf den Plan riefen. Ein 14-jähriger Bamberger stürzte aus unbekannten Gründen bei der Abfahrt alleinbeteiligt mit seinem Mountainbike im unwegsamen Gelände. Hierbei verletzte er sich so schwer, dass er in ein Nürnberger Klinikum transportiert werden musste. Nahezu zeitgleich touchierten sich bei einem Sprung in der Luft ein 14-jähriger Rothenburger und ein ebenfalls 14-jähriger Erlanger. Beide kamen dadurch ebenfalls zu Sturz. Während der Erlanger leichtere Verletzungen davon trug, musste der Rothenburger mit dem Rettungshubschrauber schwer verletzt in eine Spezialklinik geflogen werden. Im Einsatz waren neben mehreren Rettungswagen, Notarzt und einem Rettungshubschrauber, auch zahlreiche Kräfte der Bergwacht, sowie die Einsatzleitung des Rettungsdienstes.


Critical Mass in Nürnberg

Am Freitagabend (28.08.2020) fanden sich ca. 300 Fahrradfahrer, die der Bewegung der Critical Mass angehören, in Nürnberg ein um gemeinsam durch das Stadtgebiet zu fahren. Die Versammlung verlief störungsfrei. Nachdem in den letzten Wochen konstruktive Gespräche zwischen der Polizei, der Stadt Nürnberg und Teilnehmergruppen der Critial Mass stattfinden konnten, wurde die Versammlung am Freitagabend durchgeführt und durch die Polizei begleitet und abgesichert. An der Meistersingerhalle versammelten sich bis 18:00 Uhr ca. 60 Teilnehmer, die dann gemeinsam zum Richard-Wagner-Platz fuhren, wo sich der zweite Teil der Bewegung anschloss. D ie anschließende Fahrt durch Nürnberg, mit ca. 300 Teilnehmern, verlief vollkommen friedlich und störungsfrei. Das kooperative Verhalten der Fahrradfahrer und die Gesprächsbereitschaft im Vorfeld haben wesentlich zu diesem Verlauf beigetragen und könnten einen Wegweiser für die Zukunft darstellen.




Räuberischer Ladendieb nach Flucht festgenommen

NÜRNBERG. Am Mittwochvormittag (26.08.2020) gelang einem mutmaßlichen Ladendieb durch Anwendung von Gewalt gegen einen Angestellten die Flucht. Der 30-Jährige konnte nach einer Verfolgung zu Fuß festgenommen werden. Gegen 10:45 Uhr beobachtete ein Angestellter eines Supermarkts in der Tafelfeldstraße einen Mann, welcher Lebensmittel in seine Tasche steckte und den Markt ohne zu bezahlen verlassen wollte. Als der Angestellte den Mann ansprach und diesen festhalten wollte, wehrte er sich mit Schlägen und Tritten, sodass ihm die Flucht gelang. Hierbei zerbrach er eine Plexiglasscheibe in dem Supermarkt. Der Angestellte blieb unverletzt. Im Rahmen der Fahndung konnte der Flüchtende durch Polizeibeamte im Bereich des Richard-Wagner-Platzes festgestellt und nach einer Verfolgung zu Fuß am Sterntor festgenommen werden. Im Rahmen der weiteren Sachbearbeitung wurde festgestellt, dass gegen den 30-jährigen Tatverdächtigen bereits ein Haftbefehl wegen eines anderen Delikts besteht. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den 30-Jährigen unter anderem wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls, der Körperverletzung und der Sachbeschädigung. Der 30-Jährige wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.




 Brand in Hackschnitzelanlage

NEUSTADT/AISCH. Am frühen Donnerstagmorgen (27.08.2020) ereignete sich aus noch nicht geklärter Ursache ein Brand in einer Hackschnitzelanlage in Neustadt an der Aisch (Lkrs. Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim). Der Sachschaden wird auf circa 100.000 Euro geschätzt. Gegen 00:45 Uhr meldeten Anwohner Feuer aus einer Hackschnitzelanlage in der Comeniusstraße. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren stand die Lagerhalle bereits in Vollbrand. Durch den starken Löschwassereinsatz gelang es das Feuer bereits gegen 01:15 Uhr zu löschen. Personen kamen nicht zu Schaden. Der durch den Brand entstandene Sachschaden wird auf circa 100.000 Euro geschätzt. Aufgrund einzelner Glutnester stellten die umliegenden Feuerwehren bis in die frühen Morgenstunden eine Brandwache. Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen zur Klärung der Brandursache. Hierbei ergaben sich bislang keine Anhaltspunkte, welche auf eine Brandstiftung schließen lassen würden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand verdichten sich die Hinweise auf einen technischen Defekt im Bereich der Hackschnitzelanlage.




Einbrüche in Lauf und Möhrendorf

LAUF. In der Nacht von Dienstag (25.08.2020) auf Mittwoch (26.08.2020) brachen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in Lauf an der Pegnitz (Lkrs. Nürnberger Land) ein. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum von 18:00 Uhr (Dienstag) bis 09:45 Uhr (Mittwoch) verschafften sich die Einbrecher über ein Fenster Zugang zu dem Anwesen im Habichtweg. Hierdurch entstand Sachschaden in Höhe von circa 1.000 Euro. Die Höhe des Entwendungsschadens ist noch Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Die Spurensicherung kam vor Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.

MÖHRENDORF. Im Zeitraum von Montagvormittag (24.08.2020) bis Mittwochnachmittag (26.08.2020) brachen Unbekannte in ein Wohnhaus in Möhrendorf (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) ein. Die Erlanger Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Die Einbrecher verschafften sich im oben genannten Zeitraum über die Terrassentür Zugang zu dem Anwesen im Tretenäcker. Aus den Räumlichkeiten entwendeten die Unbekannten Schmuck und elektronische Geräte im Wert von mehreren Hundert Euro. Die Spurensicherung kam vor Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Fahrer flüchtet nach Unfall unter Autobahnunterführung

SCHWAIG. Am Mittwoch, 26.08.2020, gegen 19:35 Uhr, fuhr ein 53-jähriger Nürnberger mit seinem grauen Audi A4 auf der Kreisstraße von Schwaig b. Nürnberg in Richtung Diepersdorf. Auf Höhe der Autobahnunterführung kamen ihm zwei Pkw entgegen. Der hintere der beiden, ein dunkler Kombi, fuhr teilweise auf dem Gegenfahrstreifen, weshalb der 53-jährige Audifahrer ausweichen musste und daraufhin mit seinem Fahrzeug die Autobahnbrücke touchierte. Aufgrund der Beschädigungen an der rechten Fahrzeugfront entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3000 Euro. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Die Höhe eines etwaigen an der Brücke entstandenen Schadens muss noch abgeklärt werden. Unter 09123/94070 nimmt die Polizei Lauf a. d. Pegnitz sachdienliche Hinweise entgegen.


Freude über erhaltenen Führerschein währt nur kurz

Führerscheinprüfung mit Alkohol gefeiert

 




Zeugensuche nach heftigem Unfall in Fürth

FÜRTH. Am Mittwochmorgen (26.08.2020) ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall im Fürther Stadtteil Am Ronhof. Ein 55-jähriger Fahrradfahrer wurde schwer verletzt. Gegen 08:00 Uhr befuhr eine 55-jährige Frau mit ihrem weißen Pkw Ford die Kronacher Straße in Richtung Fußballstadion. Im Bereich der Kreuzung zur Carlo-Schmid-Straße hielt ein vor ihr fahrendes, bislang unbekanntes Fahrzeug an einer Fußgängerfurt an, um einen Fahrradfahrer das Kreuzen der Straße zu ermöglichen. Die Frau fuhr rechts an dem stehenden Fahrzeug vorbei, übersah aus noch nicht geklärter Ursache den kreuzenden Radfahrer und kollidierte mit diesem. Der 55-jährige Radfahrer wurde durch den Aufprall zu Boden geschleudert und musste mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gefahren werden. Das unbekannte Fahrzeug setzte seine Fahrt weiter fort. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde ein Sachverständiger zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen. Die Fürther Verkehrspolizei führt nun die weiteren Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs. Unfallzeugen und der Fahrer oder die Fahrerin des unbekannten Fahrzeugs werden gebeten, sich mit der Fürther Verkehrspolizei unter der Telefonnummer 0911 9739970 in Verbindung zu setzen.




Zwei mutmaßliche Fahrraddiebe auf frischer Tat festgenommen

Nürnberg. Zivile Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahmen am frühen Mittwochmorgen (26.08.2020) zwei Männer im Stadtteil Steinbühl fest. Sie stehen im Verdacht, zwei Fahrräder entwendet zu haben. Gegen 01:00 Uhr beobachteten die Zivilbeamten zwei Männer, die sich verdächtig an einem Fahrradständer in der Peter-Henlein-Straße aufhielten und sich für die dort abgestellten Räder interessierten. Kurz darauf konnten beide Männer jeweils auf einem Fahrrad fahrend angetroffen und kontrolliert werden. Bei einer Überprüfung stellten die Polizeibeamten fest, dass das Duo Aufbruchswerkzeug bei sich hatte. Ermittlungen ergaben, dass es sich bei den beiden Fahrrädern um dieselben handelte, die zuvor an dem Fahrradständer versperrt abgestellt waren. Die beiden Männer (beide 37) konnten keine nachvollziehbaren Angaben über die Herkunft der beiden Fahrräder machen, woraufhin die Polizeibeamten die Räder sicherstellten. Die beiden Tatverdächtigen müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Fahrraddiebstahls verantworten. Der Wert der mutmaßlich entwendeten Fahrräder dürfte jeweils mehrere hundert Euro betragen.


Einbrüche in TÜV-Niederlassungen

AN/WUG. Im Zeitraum von Sonntag (23.08.2020) bis Montag (24.08.2020) ereigneten sich Einbrüche in die TÜV-Niederlassungen in Ansbach und Gunzenhausen (Lkrs. Weißenburg-Gunzenhausen). Die Ansbacher Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Am frühen Montagmorgen (24.08.2020) vernahm eine Anwohnerin gegen 04:00 Uhr das Klirren einer Glasscheibe an der TÜV-Niederlassung im Gunzenhäuser Ortsteil Aha und verständigte die Polizei. Die alarmierte Streifenbesatzung stellte eine eingeschlagene Scheibe an dem Objekt fest. Offenbar ergriffen die unbekannten Einbrecher vor dem Eintreffen der Polizei die Flucht, ohne in das Gebäude zu gelangen. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 1.000 Euro geschätzt.

Im Zeitraum von Sonntag (23.08.2020, 13:00 Uhr) bis Montagmorgen (24.08.2020, circa 05.30 Uhr) verschafften sich Unbekannte über eine Tür gewaltsam Zugang zu der TÜV-Niederlassung Ansbach in der Rettistraße. Der hierdurch entstandene Sachschaden wird auf circa 2.000 Euro geschätzt. Die Unbekannten entwendeten Bargeld in Höhe von circa 100 Euro. In beiden Fällen kam die Spurensicherung vor Ort. Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333. Zudem prüft die Kriminalpolizei einen Zusammenhang beider Taten.




Mobiltelefon geraubt

NÜRNBERG. Unbekannte Täter attackierten am Samstagabend (22.08.2020) einen 19-Jährigen in der Nürnberger Innenstadt und raubten sein Mobiltelefon. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Gegen 22:15 Uhr lief der 19-Jährige im Bereich des Kornmarktes. Nach bisherigen Erkenntnissen griffen ihn mehrere Männer unvermittelt an. Die Männer schlugen und traten den jungen Mann und nahmen ihm im weiteren Verlauf sein Mobiltelefon ab. Anschließend flüchteten die unbekannten Täter in Richtung Opernhaus. Eine eingeleitete Fahndung verlief negativ.

Beschreibung:

1. Täter: ca. 170 – 180 cm groß, schwarze gelockte Haare, sportliche Figur, südländisches Aussehen, bekleidet mit weißem T-Shirt

2. Täter: ca. 170 – 180 cm groß, schwarze Haare, sportliche Figur, südländisches Aussehen, hatte einen blauen Gipsverband am Arm

Über den dritten Täter liegt keine Beschreibung vor.

Der 19-Jährige wurde durch den Angriff verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gefahren.

Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen selbst oder den noch flüchtigen unbekannten Tätern machen können, sich unter der Telefonnummer 0911 / 2112-3333 zu melden.




Einbruch in Rother Kiosk

ROTH. In der Nacht von Montag (24.08.2020) auf Dienstag (25.08.2020) brach ein 31-jähriger Mann in einen Kiosk in Büchenbach (Lkrs. Roth) ein. Der Mann wurde festgenommen. Gegen 03:45 Uhr löste der Mann in dem Gebäude in der Unteren Bahnhofstraße einen Alarm aus, welcher die Rother Polizei auf den Plan rief. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion und ein Hundeführer mit Diensthund umstellten daraufhin den Kiosk. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Als die Polizisten das Gebäude betraten, ergriff eine männliche Person die Flucht auf das Dach. Hier konnte er durch den Diensthund gestellt und von den Beamten festgenommen werden. Hiergegen setzte sich der 31-Jährige zur Wehr, sodass mehrere Beamte notwendig waren, um ihn zu überwältigen. Bei der Festnahme wurde der Tatverdächtige leicht verletzt. Die weiteren Ermittlungen werden vom Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei geführt. Gegen den 31-Jährigen leiteten die Polizisten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Zudem wird geprüft, ob der Mann auch für mehrere ähnlich gelagerte Fälle im Bereich Büchenbach in den letzten Tagen (die Polizeiinspektion Roth berichtete) in Frage kommt. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag. Der 31-Jährige wird nun einem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.


Falsche Dachsanierer unterwegs

Nürnberg. Am Montagabend (24.08.2020) wurde ein Mann aus dem Nürnberger Stadtteil Boxdorf Opfer mutmaßlich betrügerischer Dachsanierer. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Die vermeintlichen Handwerker boten dem Senior an, das Dach seiner Garage am Spund neu zu decken und die Regenrinne zu reinigen. Statt des veranschlagten Preises im dreistelligen Bereich, verlangten die Täter nach Abschluss der Arbeiten mehrere tausend Euro. Sie setzten den Mann unter Druck, welcher schließlich einwilligte, den höheren Preis zu bezahlen. Weil der Senior nicht genug Geld im Haus hatte, fuhr er gemeinsam mit den Handwerkern in deren weißen VW T4 Transporter zur Sparkasse in Stadeln. Während sich der Senior in der Sparkasse befand, warteten die Täter im Fahrzeug. Anschließend fuhren sie den Mann zurück nach Hause. Für den Abtransport des entfernten Daches kam ein weiterer VW T4 Transporter in roter Farbe. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können – insbesondere solche, die die Täter oder einen der VW Transporter im Nürnberger Norden gesehen haben – sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.




Personengruppe belästigt Flaschensammlerin und bedrängt Polizeibeamte

Nürnberg. Am Montagabend (24.08.2020) belästigte eine Personengruppe eine unbekannte Frau am Prinzregentenufer. Beim anschließenden Polizeieinsatz wurden zwei Polizeibeamte verletzt. Gegen 22:45 Uhr teilte ein Passant mit, dass eine ältere Frau von einer Gruppe alkoholisierter Jugendlicher und Heranwachsender am Ulman-Stromer-Weg belästigt und beleidigt werde, da sie Pfandflaschen sammle. Beim Eintreffen der alarmierten Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost waren circa 20 bis 25 Personen vor Ort, welche sich sehr aggressiv gebärdeten. Ein 19-Jähriger beleidigte zudem die Beamten mit allerhand nicht zitierfähigen Kraftausdrücken. Gegen die anschließende Identitätsfeststellung zum Zwecke der Anzeigenerstattung wehrte sich der 19-Jährige vehement. Da sich die übrigen Personen zunehmend aggressiv verhielten, mussten weitere Streifenbesatzungen zur Unterstützung angefordert werden. Beim Eintreffen der Unterstützungsstreifen flüchtete ein Großteil der Personengruppe.

Der 19-Jährige wurde im weiteren Verlauf vorläufig festgenommen. Unter Fortführung der Beleidigungen wehrte er sich erneut heftig gegen die Festnahme, sodass zwei Beamte leicht verletzt wurden. Der mit knapp 1,5 Promille alkoholisierte 19-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung verantworten. Die unbekannte Frau, welche durch die Gruppe belästigt wurde, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost unter der Telefonnummer 0911 91950 in Verbindung zu setzen.




Zeugen nach möglichem Raubdelikt gesucht

Nürnberg. Am Sonntagabend (23.08.2020) kam es in der Nürnberger Südstadt möglicherweise zu einem Raubdelikt. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Nach bisherigen Erkenntnissen soll sich ein Jugendlicher gegen 22:00 Uhr im Bereich der Siemensbrücke aufgehalten haben. Mehrere Unbekannte sollen den jugendlichen Geschädigten umringt und ihm gewaltsam mehrere persönliche Gegenstände (u.a. Mobiltelefon) abgenommen haben. Während der Tatausführung bedrohten sie ihn außerdem massiv. Bei den Tätern soll es sich um junge Männer südländischen Aussehens im Alter zwischen 17 und 19 Jahren gehandelt haben. Einer der Täter wird als dick, die beiden anderen werden als athletisch bzw. muskulös beschrieben. Nähere Angaben liegen derzeit nicht vor. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei sucht Zeugen, die im relevanten Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder denen eine Jugendgruppe im Bereich der Siemensbrücke aufgefallen ist. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 entgegen.


Polizeibeamte nach Ruhestörung bedrängt

Nürnberg. Eine Ruhestörung sorgte am frühen Sonntagmorgen (23.08.2020) für einen großen Polizeieinsatz in der Nürnberger Innenstadt. Die Polizisten wurden dabei erheblich bedrängt. Zeugen riefen gegen 01:45 Uhr die Polizei und teilten eine lautstarke Party in einem Mehrparteienhaus im Betzengäßchen mit. Bereits beim Betreten des Anwesens nahm die Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte eine erhebliche Geräuschkulisse wahr. Vor Ort trafen die Beamten auf ca. 20 Personen, die lautstark feierten. Sie wurden zunächst zur Ruhe ermahnt.

Da sich die Situation nach ca. 10 Minuten nicht beruhigt hatte, fuhr die Streife erneut zum Einsatzort. Die Feiernden wurden aufgefordert, die Party zu beenden. Daraufhin reagierten die Personen sofort hoch aggressiv. Die beiden Polizeibeamten wurden umringt und bedrängt. Sowohl die Androhung von unmittelbarem Zwang mittels Schlagstock und Pfefferspray beeindruckte die Personen nicht. Zwei weitere Unterstützungsstreifen konnten ebenfalls nicht zur Beruhigung der Situation beitragen, woraufhin weitere starke Unterstützungkräfte hinzugezogen werden mussten.

Erst nachdem ein Großaufgebot der Nürnberger Polizei, bei denen u. a. Kräfte des Unterstützungskommandos, Diensthundeführer und zivile Beamte vor Ort waren, hinzugezogen wurde, konnte eine Identitätsfestellung der ca. 20 Personen, die sich mittlerweile vor dem Anwesen befanden, durchgeführt werden. Anschließend erteilten die Beamten mehrere Platzverweise, die teilweise nur unter Anwendung von unmittelbarem Zwang durchgesetzt werden konnten. Die Personen warfen den Polizeibeamten während der gesamten Sachbearbeitung u.a. fremdenfeindliche Motive vor. Außerdem wurden die Polizisten fortwährend bedrängt und gefilmt. Zwei Männer, die sich überhaupt nicht beruhigen ließen, wurden in Gewahrsam genommen. Erst danach beruhigte sich die Situation vor Ort. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte leitete bislang u. a. mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Die weiteren Ermittlungen dauern derzeit noch an.




Psychisch Kranke verursacht Unfälle

LKR FÜRTH. Eine psychisch auffällige Frau verursachte am Samstagnachmittag (22.08.2020) kurz nacheinander zwei schwere Verkehrsunfälle in Zirndorf und Stein. Drei Personen wurden dabei verletzt. Der erste Unfall ereignete sich gegen 16:00 Uhr in der Zirndorfer Innenstadt. Mehrere Zeugen teilten mit, dass ein schwarzer Kleinwagen zwei Fußgänger, die auf dem Gehweg in der Schützenstraße liefen, erfasst und verletzt hatte. Der Pkw war zuvor von der Fürther Straße abgebogen, hatte einen Lichtmasten touchiert und anschließend die beiden Personen erfasst. Danach fuhr das Fahrzeug weiter. Der alarmierte Rettungsdienst übernahm die Behandlung der beiden Fußgänger, eine 31-jährige Frau und ein 35-jähriger Mann. Beide erlitten nach bisherigem Kenntnisstand nur leichtere Verletzungen. Sofort wurde eine Fahndung nach dem flüchtigen Pkw eingeleitet.

Gegen 16:30 Uhr teilten Zeugen einen weiteren Verkehrsunfall in der Hauptstraße in Stein mit. Eine 43-jährige Fußgängerin, die gerade die Fahrbahn an der Ecke Deutenbacher Straße überquerte, wurde ebenfalls von einem dunklen Pkw angefahren. Zuvor soll das Fahrzeug eine Rotlicht zeigende Ampel überfahren haben und anschließend mit hoher Geschwindigkeit von der Hauptstraße in die Deutenbacher Straße abgebogen sein. Mehrere Unfallzeugen informierten die Polizei und folgten dem Pkw, der ohne anzuhalten weiterfuhr. In einer nahegelegenen Seitenstraße konnte der Pkw an einer Weiterfahrt gehindert werden.

Die kurz darauf eintreffende Polizeistreife stellte bei einer Kontrolle des Pkw fest, dass es sich bei dem Fahrzeug um denselben Pkw handelte, der kurz zuvor auch den Verkehrsunfall in Zirndorf verursacht hatte. Die 56-jährige Fahrerin machte zusammenhanglose Angaben und einen stark verwirrten Eindruck. Ein durchgeführter Alkoholtest verlief negativ. Die Fußgängerin wurde durch den alarmierten Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gefahren. Sie wurde glücklicherweise nur leichter verletzt und konnte das Krankenhaus zwischenzeitlich wieder verlassen. Es entstand Sachschaden von einigen tausend Euro. Die Polizeiinspektion Zirndorf leitete mehrere Ermittlungsverfahren u. a. wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie fahrlässiger Körperverletzung gegen die 56-Jährige ein. Sie wurde aufgrund ihres auffälligen Gesundheitszustandes in eine Fachklinik eingewiesen.




Rollerdiebe auf frischer Tat festgenommen

Nürnberg. Zwei Männer (27, 32) entwendeten am frühen Samstagmorgen (22.08.2020) den Motorroller eines Zeitungsausträgers in der Gibitzenhofstraße. Beide Tatverdächtige wurden ermittelt. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der Zeuge mit seinem Motorroller gegen 03:50 Uhr im Bereich der Gibitzenhofstraße und teilte Zeitungen aus. Sein Fahrzeug stellte er dafür immer wieder kurz ab. Zwei zunächst unbekannte Männer nutzten offensichtlich die Gelegenheit, setzten sich auf den Motorroller und flüchteten. Dem Zeugen gelang es, einen der beiden Männer (32) festzuhalten und die Polizei verständigen. Die Einsatzzentrale der mittelfränkischen Polizei leitete sofort eine Fahndung nach dem gestohlenen Roller und dem noch flüchtigen Dieb ein. Im Zuge der Fahndung konnte eine Streife den zweiten Tatverdächtigen (27) antreffen. Er gab zu, den Motorroller entwendet und anschließend sowohl das Fahrzeug als auch die dazugehörigen Schlüssel versteckt zu haben. Die Polizeibeamten stellten den Motorroller und die Fahrzeugschlüssel in einer Seitenstraße sicher. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Spurensicherung. Die beiden Tatverdächtigen müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen des Diebstahls des Motorrollers verantworten.


Gruppe junger Leute beschäftigt die Polizei

Lauf. Am Abend des Donnerstag, 20.08.2020, zwischen 20:30 und 22:30 Uhr wurden die Beamten der Polizei Lauf a. d. Pegnitz durch eine größere Personengruppe im Alter zwischen 16 und 32 Jahren auf Trab gehalten. Anfangs befand sich die Gruppe im Barthpark in Lauf a. d. Pegnitz und feierte bei lautstarkerMusik und Alkoholkonsum. Nachdem die Personen aufgrund eines polizeilichen Platzverweises angetrunken vom Park loszogen, kam es in der Nürnberger Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 32-Jährigen und einem 20-Jährigen. Weiterhin ergaben Ermittlungen, dass der 20-Jährige während des nächtlichen Streifzugs den Außenspiegel eines in der Kupfergartenstraße geparkten Ford Fiesta beschädigte und einen Streukasten umgeworfen hatte, wodurch der Deckel gebrochen ist. Um weitere Straftaten zu vermeiden musste der 32-Jährige über Nacht in polizeilichen Gewahrsam genommen werden. Zudem müssen sich die in Straftaten verwickelten Personen verschiedenen Strafverfahren nach dem Strafgesetzbuch unterziehen.




Betrunken gegen Baum gekracht und geflüchtet

SCHWARZENBRUCK. Am frühen Mittwochmorgen wurde der PI Altdorf durch einen Verkehrsteilnehmer ein verunfallter Pkw auf der Kreisstraße LAU 34, auf Höhe der Linkskurve vor der Einmündung zur B 8, mitgeteilt. Die Beamten stellten bei der Unfallaufnahme fest, dass der verantwortliche Fahrer offensichtlich den Kurvenverlauf unterschätzte und frontal gegen einen Baum gefahren war. Vom Unfallfahrer, der sein Fahrzeug noch ordnungsgemäß versperrt hatte, fehlte jedoch zunächst jede Spur. Im Rahmen der Ermittlungen konnte als Fahrerin zum Unfallzeitpunkt eine 39-
Jährige aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt ausfindig gemacht werden, die sich zu Besuch im südlichen Landkreis Nürnberger Land aufgehalten hatte. Da die Verursacherin zum Zeitpunkt des Antreffens noch eine Atemalkoholkonzentration von 0,6 Promille aufwies, wurde nach
Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft das Unfallfahrzeug sichergestellt, eine Blutentnahme veranlasst und der Führerschein der Fahrerin beschlagnahmt. Aufgrund den vorliegenden verkehrsrechtlichen Verstößen erwartet die Verursacherin nun ein Strafverfahren.


Fahrzeug angefahren

Am 18.08.2020 zwischen 19:00 Uhr und 22:45 Uhr wurde ein silberner Pkw, Mercedes, welcher in der Bremer Straße in Schwabach geparkt war, angefahren. Hierbei wurde die linke Fahrzeugseite erheblich beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf mind. 2500.- Euro. Der Unfallverursacher flüchtete, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der hiesigen Polizeidienststelle in Schwabach (Tel: 09122/927-0) in Verbindung zu setzen.




Mann schoss mit Luftdruckwaffe aus Wohnung und löste größeren Polizeieinsatz aus

Cadolzburg. Am Mittwochabend (19.08.2020) schoss ein 25-jähriger Mann in Cadolzburg mit einer Luftdruckwaffe aus dem Fenster einer Wohnung und löste damit einen größeren Polizeieinsatz aus. Zwei Männer wurden festgenommen. Gegen 17:45 Uhr wählte eine Anwohnerin den Notruf, nachdem sie beobachtet hatte, wie ein Mann mit einer Waffe aus dem Fenster einer Wohnung in der Brunnenstraße geschossen hat. Weil zunächst nicht klar war, um welche Art von Waffe es sich handelte, fuhren mehrere Streifen der Polizeiinspektion Zirndorf, der Bayerischen Bereitschaftspolizei sowie des USK Mittelfranken die Örtlichkeit an. Die Beamten sperrten den betroffenen Bereich weiträumig ab. Nachdem die genaue Wohnung ausgemacht wurde, verschafften sich Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei Zutritt und nahmen zwei Personen im Alter von 25 und 39 Jahren vorläufig fest. Bei dem 25-Jährigen wurde die Tatwaffe – eine Luftdruckpistole – aufgefunden. Die Beamten durchsuchten die Männer und fanden dabei zudem eine geringe Menge Betäubungsmittel. Die Polizisten leiteten gegen den 25-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen beide Männer wegen des Verdachts eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz ein. Nach der Sachbehandlung wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt.




Mit Machete bedroht

Nürnberg. Ein psychisch auffälliger Mann löste am Dienstagnachmittag (18.08.2020) einen Polizeieinsatz in der Nürnberger Südstadt aus. Er hatte zuvor eine Person mit einer Machete bedroht. Gegen 17:00 Uhr teilten Zeugen einen Mann in der Gibitzenhofstraße mit, der mit einer Machete bewaffnet sei und einen Passanten damit bedroht habe. Nach ersten Mitteilungen soll der Täter den Passanten zunächst wegen einer Belanglosigkeit angesprochen haben, woraufhin es zu einer verbalen Auseinandersetzung kam. Völlig unvermittelt zog der 34-Jährige eine Machete und ging damit auf den Fußgänger zu. Dieser flüchtete und blieb unverletzt. Die Einsatzzentrale Mittelfranken leitete sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Täter ein. Eine Streife des Unterstützungskommandos traf kurz darauf etwa auf Höhe des Dianaplatzes den Tatverdächtigen an. Unter Vorhalt der Schusswaffe hielten die Polizeibeamten den 34-Jährigen an. Bei einer Durchsuchung des Mannes fanden die Polizisten neben der beschriebenen Machete auch noch ein Messer. Der Tatverdächtige erweckte den Eindruck, sich in einer psychischen Ausnahmesituation zu befinden und machte wirre, zusammenhanglose Angaben. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung ein. Aufgrund seines Gesundheitszustandes wird der 34-Jährige dem Gesundheitsamt vorgeführt und die Unterbringung in einer Fachklinik geprüft.




Diebstähle an Urnengräbern

Nürnberg. In den letzten Wochen wurden in mehreren Fällen Bronzefiguren von Urnengräbern am Nürnberger Südfriedhof entwendet. Die Polizei ermittelt und sucht nach Zeugen. In der Zeit von 11.07.20 bis 02.08.20 wurde eine bronzefarbene Figur (15 x 7 cm) von einem Urnengrab entwendet. Von 20.07.20 bis 25.07.20 ereignete sich ein weiterer Diebstahl. Hier wurde am Urnenhain eine ebenfalls bronzefarbene Figur entwendet. Der letzte angezeigte Fall wird auf den Zeitraum zwischen dem 06.08.20 und 10.08.20 datiert. Ein Angehöriger zeigte bei der Polizei an, dass ein Unbekannter eine Bronzeskulptur vom Grabstein abgebrochen und mitgenommen hätte. Der materielle Schaden der angeführten Fälle beträgt mehrere hundert Euro. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd hat entsprechende Ermittlungen wegen Diebstahls aufgenommen und sucht nach Zeugen. Personen, die auffällige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911/9482-0 in Verbindung zu setzen.




Seniorin nach Zetteltrick bestohlen

Erlangen. Am Dienstagmittag (18.08.2020) wurde eine Seniorin im Erlanger Stadtgebiet Opfer von Trickdieben. Die Kriminalpolizei Erlangen bittet um Zeugenhinweise. Gegen 12:00 Uhr klingelte eine unbekannte Frau bei einer Seniorin in der Stintzingstraße. Unter dem Vorwand, eine Nachricht für eine Nachbarin hinterlassen zu wollen, erschlich sich die Unbekannte Zutritt zur Wohnung und lenkte die Seniorin für ca. zehn Minuten ab. Diese Gelegenheit nutzte offensichtlich eine weitere Person, um unerkannt in die Wohnung zu kommen. Nachdem die unbekannte Frau die Wohnung wieder verlassen hatte, stellte die Geschädigte fest, dass ihr Schmuck im Wert von einigen tausend Euro entwendet worden war. Die Kriminalpolizeiinspektion Erlangen sucht Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen im relevanten Zeitraum gemacht haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können. Sie werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

Beschreibung der unbekannten Frau:

Ca. 45 Jahre alt, ca. 160 cm groß, kurze Haare, bekleidet mit weißem T-Shirt, weißer langer Hose, weißem Mund- Nasenschutz, führte eine Umhängetasche mit.




Zeugensuche nach Einbruch

Baiersdorf. In der Nacht von Montag (17.08.2020) auf Dienstag (18.08.2020) brach ein bislang unbekannter Täter in ein Wohnhaus in Baiersdorf (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) ein. Die Kriminalpolizei Erlangen ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Der Unbekannte verschaffte sich gegen 04:40 Uhr auf bislang unbekannte Weise Zutritt zu dem Haus in der Bürgermeister-Fischer-Straße. Im Anwesen durchwühlte er mehrere Schränke und entwendete unter anderem Bargeld im Wert von über eintausend Euro. Das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Täter schwarz gekleidet gewesen und nach der Tat mit einem Fahrrad in Richtung Bahnhof Baiersdorf geflüchtet sein. Die Ermittler bitten Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben oder insbesondere im Bahnhofsumfeld zur genannten Zeit eine Person gesehen haben, auf die die Beschreibung zutrifft, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.




Mann mit angeblicher Bombe geht auf Polizei los: Beamter schießt auf Beine des Angreifers

Ansbach. Am Montagabend (17.08.2020) kam es in der Ansbacher Innenstadt zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch. Ein Mann hatte angegeben, in seinem Rucksack eine Bombe mitzuführen. Gegen 22:00 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale Mitteilungen über einen Mann ein, der in der Innenstadt herumlaufen und sich selbst mit einem Messer erhebliche Schnittverletzungen zufügen soll.Eine Str eife traf den stark blutenden Mann im Bereich der Pfarrstraße an. Auf Ansprache gab er zu verstehen, dass sich in seinem mitgeführten Rucksack eine Bombe befinden soll.

Er wurde mehrfach aufgefordert, stehenzubleiben. Dem kam er nicht nach, sondern ging mit vorgehaltenem Rucksack auf die Beamten zu. Ein Polizist gab hierauf zuerst einen Warnschuss in die Luft und anschließend einen gezielten Schuss auf die Beine des Mannes ab. Der Mann konnte daraufhin festgenommen werden. Er wurde zur medizinischen Notversorgung in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen.

Im Rahmen der ärztlichen Behandlung wurde festgestellt, dass er durch die Schussabgabe nicht verletzt wurde. Die bestehenden Verletzungen hat er sich selbst beigebracht. Der mitgeführte Rucksack verblieb in der Pfarrstraße. Der Bereich um den Rucksack wurde weiträumig abgesperrt. Beamte der technischen Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes wurden angefordert. Bei der Untersuchung des Rucksacks stellte sich heraus, dass sich kein Sprengstoff darin befand. Die Kriminalpolizei Ansbach hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen und Spuren gesichert. Die Motivlage des 34-jährigen Mannes ist derzeit noch völlig unklar. Am polizeilichen Einsatz waren Kräfte der örtlichen Dienststellen sowie das Spezialeinsatzkommando und die Verhandlungsgruppe beteiligt. Die Polizeikräfte wurden durch die örtliche Feuerwehr sowie den Rettungsdienst vor Ort unterstützt.




Nürnberg: Mehrere Verkehrsunfälle unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen

Nürnberg. Am vergangenen Wochenende (15./16.08.2020) ereigneten sich im Stadtgebiet Nürnberg mehrere Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol bzw. Drogen im Spiel waren. Die Verkehrspolizei Nürnberg ermittelt.

In der Nacht von Freitag (14.08.2020) auf Samstag (15.08.2020) touchierte gegen 00:50 Uhr ein 46-jähriger Fahrer eines Peugeot in der Ackerstraße einen Opel. Die Beamten vor Ort maßen einen Atemalkoholwert von knapp zwei Promille und baten den Unfallfahrer deshalb zur Blutentnahme.

Kurz darauf, gegen 01:50 Uhr, krachte es in der Pirckheimerstraße. Ein 28-jähriger Mann war mit einem Pkw der Marke Jeep unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit insgesamt vier am Straßenrand geparkten Fahrzeugen. Nachdem er auf eines der Fahrzeuge auffuhr, überschlug sich sein Jeep, wobei der Unfallfahrer leicht verletzt wurde. An allen Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Vier waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Auch beim 28-Jährigen stellten die Beamten einen Alkoholwert von knapp zwei Promille fest.

Am Sonntagnachmittag (16.08.2020) verursachte ein 36-jähriger Fahrer eines Audi einen Auffahrunfall in der Bayreuther Straße. Nach einem Spurwechsel musste der vorausfahrende Renault verkehrsbedingt bremsen. Der 36-Jährige bemerkte dies offenbar zu spät und fuhr auf den Pkw auf. Die vier Insassen des Peugeot im Alter von 23 bis 57 Jahren wurden hierbei leicht verletzt. Der Unfallfahrer war mit annähernd einem Promille Atemalkohol nicht nur erheblich alkoholisiert, gegen ihn lag zudem ein Fahrverbot vor.

In allen drei Fällen unterbanden die Beamten vor Ort die Weiterfahrt und stellten die Führerscheine der Unfallfahrer sicher.

Neben den Verkehrsunfällen mit Kraftfahrzeugen, kam es im Verlauf des Wochenendes auch immer wieder zu Radstürzen. Am Samstagmorgen (15.08.2020) stürzten zwei betrunkene Radfahrer jeweils alleinbeteiligt und verletzten sich hierbei leicht. Im Bereich der Bahnhofstraße stürzte gegen 05:10 Uhr ein 26-Jähriger von seinem Rad. Gegen 09:45 Uhr touchierte ein 51-Jähriger mit seinem Fahrradlenker eine Mauer und fiel hin. Beide wurden leicht verletzt und beide wiesen einen Atemalkoholwert von über einem Promille auf.

Am Sonntagabend (16.08.2020) stürzte gegen 22:00 Uhr ein 44-jähriger Radfahrer in der Kurt-Doberer-Straße. Auch hier konnten die Beamten vor Ort ein Fremdverschulden ausschließen. Weil der Mann jedoch drogentypische Ausfallerscheinungen an den Tag legte, musste er die Polizisten für eine Blutentnahme in die Dienststelle begleiten.




Unbekannte drangen in Einfamilienhaus ein

Rothenburg ob der Tauber. Bereits am vergangenen Donnerstag (13.08.2020) drangen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in Gebsattel (Lkrs. Ansbach) ein. Die Polizei sucht Zeugen. Zwischen 22:15 Uhr und 22:45 Uhr verschafften sich unbekannte Einbrecher über ein Fenster Zugang zu dem Einfamilienhaus in der Kirnberger Straße. Im Innern durchwühlten sie Schränke und Schubläden und flüchteten unerkannt mit einem Spielecomputer (Gamingtower) als Beute. Die Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Maskenverweigerer wird ausfällig

Simmelsdorf. Am Samstagvormittag kam es in einer Bäckerei in Diepoltsdorf zu einer verbalen Entgleisung, nachdem ein 64-jähriger Schnaittacher dort ohne den derzeit vorgeschriebenen Mund-Nase-Schutz einkaufen wollte. Ein anderer Kunde machte den Maskenverweigerer auf diesen Umstand aufmerksam, wonach dieser mit Beleidigungen reagierte. Der Maskenverweigerer wird nun wegen Beleidigung und wegen einem Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.


Zaungäste und Solidarisierung bei Widerstand in Röthenbach 

Gestern Abend (15.08.2020) wurde in Röthenbach an der Pegnitz ein Radfahrer von einer Streife kontrolliert, der Schlangenlinien fuhr. Im Laufe der Kontrolle sammelten sich zahlreiche Anwohner, die das Geschehen beobachteten. Gegen 22:15 Uhr sollten zwei Fahrradfahrer im Laufer Weg / Wiesenstraße kontrolliert werden. Einer flüchtete, der Andere konnte angehalten werden. Er war in Schlangenlinien entgegen der Fahrtrichtung und ohne Licht gefahren. Bei ihm fanden die Beamten auch noch Betäubungsmittel.

Der 29-Jährige widersetzte sich dann seiner Festnahme und schlug einem Beamten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Inzwischen kam der Bruder des Festgenommenen dazu und störte die polizeiliche Sachbehandlung. Mehrere Anwohner verfolgten das Geschehen vor Ort oder vom Fenster aus. Als der Bruder des Festgenommenen den polizeilichen Einsatz filmen wollte und von einer Beamtin darauf hingewiesen wurde, damit aufzuhören, trat er ihr ans Knie. Daraufhin wurde er unter Anwendung von unmittelbarem Zwang ebenfalls festgenommen. Einige Freunde wollten sich mit den renitenten Brüdern solidarisieren, wurden aber von anderen Anwohnern lautstark aufgefordert, dies zu unterlassen. Letztlich wurden beide nach Sachbehandlung wieder entlassen. Allerdings wurden einige Anzeigen unter anderem wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Trunkenheit im Verkehr, Verdacht des Fahrraddiebstahls und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.




Tuningszene wieder unterwegs: Polizei stellt Auto sicher

Nürnberg. Erneut gaben sich Angehörige der Tuning- und Autoposerszene am gestrigen Samstag (15.08.2020) wieder ein Stelldichein im Nürnberger Stadtgebiet. Neben einigen Verwarnungen und zahlreichen Platzverweisen musste die Verkehrspolizei wieder ein Fahrzeug wegen unerlaubter Umbauten sicherstellen. Zwischen 21:00 Uhr und 01:00 Uhr versuchten sich Angehörige der Tuning-Szene an verschiedenen Orten im Stadtgebiet zu treffen. Dies wurde von Kräften der Nürnberger Verkehrspolizei konsequent unterbunden, Parkplätze gesperrt und erkennbare Teilnehmer des Platzes verwiesen. Um 22:45 Uhr stellten die Einsatzkräfte eine Vielzahl von Fahrzeugen auf einem Parkplatz in der Wilhelmshavener Straße fest.

Bei einer Kontrolle waren auf dem Parkplatz circa 450 Fahrzeuge zugegen. Beanstandungen bezüglich der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gab es nicht, da die Teilnehmer sich in genügendem Abstand nur in Kleingruppen aufhielten. Im Verlauf der durchgeführten Fahrzeugkontrollen musste ein Pkw wegen verbotener Umbauten sichergestellt werden. Die Nürnberger Verkehrspolizei wird die Szene weiterhin im Auge behalten und konsequent gegen Ordnungsstörungen einschreiten.


Exhibitionist festgenommen

Nürnberg. Am Samstagvormittag (15.08.2020) zeigte sich ein zunächst Unbekannter einer Joggerin in schamverletzender Weise. Der Mann konnte festgenommen werden. Gegen 10:00 Uhr joggte die Frau in der Nähe des Westbades in den Pegnitzauen. Am südlichen Ufer des Lederersteges bemerkte sie einen Mann, der mit offener Hose dastand und an seinem Geschlechtsteil manipulierte. Die Frau verständigte die Polizei und eine herbeigerufene Streife konnte den Mann noch vor Ort antreffen und vorläufig festnehmen. Den 56-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Exhibitionistischer Handlungen.


Polizeimeldungeen aus dem Nürnberger Land

Leinburg: Vorfahrt missachtet

In Leinburg ereignete sich am Freitagnachmittag ein Verkehrsunfall, bei welchem eine Person verletzt wurde. Der 51-jährige Unfallverursacher übersah beim Einfahren in die Hauptstraße die vorfahrtsberechtigte Fahrerin eines Opel Corsa, sodass es zum Unfall kam. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Fahrerin des Corsa wurde verletzt und zur Behandlung ins Krankenhaus verbracht.

Altdorf: Versperrtes Fahrrad entwendet

In der Nacht von vergangenen Donnerstag auf Freitag wurde in der Fritz-Bauer-Str. in Altdorf durch Unbekannte ein Mountainbike, welches versperrt in einem Fahrradständer abgestellt war, entwendet. Hinweise nimmt die Polizei Altdorf entgegen.

Altdorf: Streit über Musikgeschmack eskalierte

Am Samstagabend kam es in Feucht in der Schwabacher Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe Jugendlicher und einem 19-Jährigen, da sich dieser durch die Musik der Jugendgruppe gestört fühlte. Im Verlauf kam es zu Körperverletzungen, Bedrohungen und Schlägen gegen geparkte Pkws. Ob hierbei ein Sachschaden entstanden ist, konnte derzeit noch nicht ermittelt werden.

Feucht: Fahrrad aus Vorgarten gestohlen

In der Zeit von Freitagnachmittag bis Samstagmorgen wurde am Finkenherd aus dem Vorgarten eines Reihenhauses ein versperrtes Herren-Trekkingrad entwendet. Hinweise an die Polizei Altdorf.

Feucht: Unter Drogeneinwirkung gefahren

Am Freitag wurde bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle in der Schwabacher Straße bei einem 23-jährigen Pkw-Fahrer drogentypische Verhaltensweisen festgestellt. Ein vor Ort freiwillig durchgeführter Drogentest verlief positiv, sodass eine Blutentnahme im Krankenhaus folgte. Den Fahrer erwartet nun eine Geldbuße und ein Fahrverbot.

Feucht: Kinder werfen Steine auf Fahrbahn

Am Samstagabend warfen im Bereich der Nordtangente zwei 10-jährige Jungen eine Vielzahl von Kieselsteinen zuerst auf die Fahrbahn und anschließend auf vorbeifahrende Fahrzeuge. Von einem geschädigten Fahrzeugführer wurden die beiden Jungen bis zum Eintreffen der Streife festgehalten. Sie wurden ihren Eltern übergeben. Diese müssen nun für den entstandenen Sachschaden aufkommen.




Unfallflucht in Röthenbach und Lauf

Am 14.08.2020 wurde im Zeitraum von 05:45 – 19:30 Uhr in der Konrad-Zimmermann-Straße der PKkw
Daewoo einer 22 jährigen Röthenbacherin beschädigt. Aufgrund der Beschädigung des linken Außenspiegels dürfte ein anderer Pkw im Vorbeifahren den Pkw touchiert haben. Der Schaden wird grob auf 160 € geschätzt. Anwohner oder Passanten die diesen Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich an die Polizei in Lauf zu wenden.

Am 14.08.2020 wurde im Zeitraum von 09:40 – 13:30 Uhr auf dem Großparkplatz in der Nürnberger Straße der Pkw Opel einer 21 jährigen Lauferin beim Ein-/Ausparken beschädigt. Der links neben der Lauferin geparkte Pkw blieb hier offensichtlich an dem linken hinteren Kotflügel des Opel hängen und verursachte dabei mehrere Kratzer. Der Schaden wird auf ca. 1000 € geschätzt. Zeugen dieses Vorfalls, aber gerne auch der Verursacher oder die Verursacherin, werden gebeten sich bei der Polizei in Lauf zu melden.




Falsche Polizeibeamte aufgetreten – Geldabholer festgenommen

Nürnberg.  Der Anruf falscher Polizeibeamter veranlasste am Donnerstagmittag (13.08.2020) eine Rentnerin einen höheren Bargeldbetrag vor ihrem Haus im Stadtteil St. Johannis bereitzulegen. Dank dem Hinweis eines aufmerksamen Zeugen konnte die Polizei im weiteren Verlauf die zwei mutmaßlichen Geldabholer festnehmen. Die Geschädigte wurde von zwei falschen Polizeibeamten angerufen, die sie aufforderten, enen fünfstelligen Betrag bereitzuhalten. Hintergrund wäre ein vorangegangener Raubüberfall und man müsse jetzt ihr Geld sichern, damit sie nicht das nächste Opfer würde. Die Frau legte das Geld vor dem Haus bereit. Einem aufmerksamen Zeugen fiel der Mercedes mit den beiden Abholern auf und er notierte sich das Kennzeichen. Wenige Stunden später gelang es der Kriminalpolizei das Fahrzeug in der Innenstadt zu lokalisieren. Zivile und uniformierte Beamte der Nürnberger Polizei nahmen die beiden mutmaßlichen Abholer fest. Das erbeutete Geld jedoch blieb unauffindbar. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg wurden die beiden Tatverdächtigen einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg zur Prüfung der Haftstrafe überstellt. Vor dem Hintergrund dieser wiederkehrenden Masche warnt das Polizeipräsidium Mittelfranken erneut eindringlich.




Sachbeschädigungsserie an Feldkreuzen geklärt

Ansbach. Im Frühjahr 2020 kam es in Westmittelfranken zu einer Serie von zerstörten Feldkreuzen. Die Polizeiinspektion Ansbach konnte nun nach intensiver Ermittlungsarbeit mehrere Täter überführen. Im April und Mai 2020 zerstörten zunächst Unbekannte an ganz unterschiedlichen Orten in den Landkreisen Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen an Straßen und Wegen aufgestellte Feldkreuze. Die Kreuze waren meist sehr alt und standen teilweise bereits unter Denkmalschutz. Einige der Kreuze waren über mehrere Generationen hinweg liebevoll gepflegt worden und fester Teil des örtlichen Landschaftsbildes. Sogar ein Buch befasst sich mit der Geschichte der Wegkreuze und Marterln. Die Serie nahm zwischen Mittwoch (15.04.2020) und Donnerstag (16.04.2020) ihren unheilvollen Anfang. Zunächst Unbekannte zogen den Sandsteinblock eines Feldkreuzes bei Großlellenfeld vom Sockel. Dadurch wurde die Jesusstatue des Kreuzes zerschlagen und die Platte beschädigt.

Eineinhalb Wochen später, im Zeitraum von Donnerstag (23.04.2020) bis Dienstag (28.04.2020) wurden eine ganze Reihe weiterer Kreuze zerstört:

So warfen die Unbekannten den Steinsockel eines denkmalgeschützten Kreuzes zwischen Kleinried und Irrebach um. Dadurch wurde das über 100-jährige Kreuz und eine Marienfigur beschädigt. Ein weiteres Feldkreuz wurde an der Kreisstraße bei Filchenhard mitsamt des Sockels umgeworfen. Dabei brach das gusseiserne Kruzifix ab. Dieses war im Jahr 1902 an dem Ort aufgestellt worden. Auch an der Straße zwischen Stetten und Gnotzheim fiel ein Feldkreuz den Unbekannten zum Opfer. Es wurde umgeschmissen und dadurch komplett zertrümmert. Ein Feldkreuz bei einer Bushaltestelle bei Georgenhaag, dass auf einem ca. 1,5 Meter hohen Steinpodest stand, schlugen die Unbekannten mutmaßlich mit einem Hammer oder einem anderen Werkzeug herunter. Ein weiteres zertrümmertes Feldkreuz stand an der Kreisstraße AN57 an der Abzweigung nach Waffenmühle. Hier wurde das metallene Kreuz aus einer massiven Sandsteinhalterung gerissen. An der gleichen Kreisstraße stand bei Wiesethbruck noch ein weiteres Feldkreuz. Auch dieses wurde Opfer der Zerstörungswut und durch die Täter umgeworfen und beschädigt. Zuletzt fanden die Unbekannten bei einer Bushaltestelle bei Georgenhaag noch ein Kreuz, dass auf einem 1,5 Meter hohen Steinpodest stand. Dieses schlugen die Täter vermutlich mit einem Hammer herunter. Am darauf folgenden Wochenende, um den ersten Mai, setzte sich die Serie mit einem Flurkreuz in Aurach fort. Bei diesem wurden der Jesusfigur die Beine gewaltsam abgerissen.

Mehrere Polizeidienststellen berichteten mit Pressemeldungen über die Fälle:

Polizeiinspektion Ansbach am 27.04.2020 Polizeiinspektion Gunzenhausen am 27.04.2020 Polizeiinspektion Feuchtwangen am 29.04.2020. Da aufgrund der Vorgehensweise der Täter ein Zusammenhang zwischen den Fällen nahelag, übernahm die Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Ansbach zentral die Ermittlungen der Serie. Die Polizei veröffentlichte mehrfach Zeugenaufrufe und bat um Mithilfe der Bevölkerung bei der Klärung der Taten. Mit großem Aufwand gelang es der Sachbearbeiterin der Inspektion, eine Gruppe von Tatverdächtigen zu ermitteln, welche die Sachbeschädigungen in wechselnder Besetzung durchgeführt hatten. Rädelsführer der 8-köpfigen Gruppe war mutmaßlich ein 42-jähriger Mann aus Gunzenhausen. Dieser war bereits in der Vergangenheit mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten und offensichtlich treibende Kraft der Sachbeschädigungsserie.

In wechselnden Besetzungen waren die 5 Männer und 3 Frauen mit einem Fahrzeug ziellos umhergefahren. Zuerst hatten Sie nur aus einer Laune heraus grüne Kreuze umgedreht, die als Protestaktion von Landwirten aufgestellt waren. Dies steigerte sich anschließend zur ersten Beschädigung eines Feldkreuzes und danach zur beschriebenen Serie.

Wie die Ermittlungen zeigten, zerstörten die Tatverdächtigen nicht nur Feldkreuze. So hinterließen sie Mitte Mai eine Schneise der Verwüstung in der Nähe des Ortes Arberg. Dort warfen sie Jagdhochsitze um, beschädigten Leitpfosten, zertrümmerten ein Bushäuschen mit einer Axt, zerstörten eine Sitzgruppe und schlugen Bäume um. Ein religiöses Motiv schien die Gruppe nicht zu verfolgen. Aus den Angaben zur Sache geht allerdings eine sehr despektierliche Wortwahl hinsichtlich der Zerstörung der Kreuze hervor. Aufgrund des Alters der Feldkreuze sowie des immateriellen Wertes kann der Gesamtschaden nur schwer beziffert werden. Die Polizei geht von einem Schaden in Höhe von ca. 30.000 Euro aus.




Seniorin durch Zetteltrick abgelenkt und bestohlen

Nürnberg. Zwei bislang unbekannte Frauen erschlichen sich Donnerstagmittag (13.08.2020) unter einem Vorwand den Zutritt zu einer Wohnung im Stadtteil Rennweg und entwendeten Bargeld. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Die beiden Täterinnen passten die Seniorin gegen 12:45 Uhr in der Fichtestraße ab und boten ihr Hilfe an, indem sie ihr die Einkaufstaschen in die Wohnung trugen. Dort angelangt, fragte eine der Frauen nach einem Zettel, um etwas aufzuschreiben. Die andere breitete ein großes schwarzes Tuch aus und hielt es vor das Opfer, so dass dieses keine Sicht mehr in Richtung Wohnungstür hatte. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich eine weitere Person in dem Moment Zutritt verschaffte und mehrere Hundert Euro Bargeld entwendete. Zwischenzeitlich misstrauisch geworden, verwies die Seniorin die beiden Frauen aus der Wohnung. Kurz darauf stellte die Geschädigte den Diebstahl des Bargeldes in Höhe von mehreren Hundert Euro fest und verständigte die Polizei.

Beschreibung der Frauen:

1. Täterin: Um die 50 Jahre alt, ca. 150 cm groß, dunkle Haare zum Dutt gebunden, südländischer Typ, bekleidet mit dunklem Kleid.

2. Täterin: Um die 50 Jahre alt, ca. 160 cm groß, kräftige Statur, trug blonde Perücke und ein buntes Sommerkleid.

Beide Frauen sprachen gebrochen Deutsch mit osteuropäischem Akzent. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken kam zur Spurensicherung vor Ort. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 entgegen.




Seniorin durch falsche Polizeibeamten um höheren Bargeldbetrag gebracht

Höchstadt/Aisch. Durch den Anruf eines falschen Polizeibeamten derart unter Druck gesetzt, gab eine Seniorin in der Nacht von Montag auf Dienstag (11.08.2020) in Hemhofen (Lkr. Erlangen-Höchstadt) ihr gesamtes Bargeld heraus. Dem Abholer gelang unerkannt die Flucht. Der Anruf ging gegen 22:30 Uhr mit unterdrückter Nummer auf dem Telefon der Seniorin in der Ringstraße ein. Ein Mann mit hochdeutschem Akzent gab sich als Polizeibeamter aus und kündigte an, dass bei ihr in Kürze eingebrochen werde. Um ihr Vermögen zu sichern, forderte er das betagte Opfer auf, sämtliches im Haus befindliches Bargeld und diverse Geldbörsen in einer Tasche vor der Haustür zu deponieren. Die Frau kam der Aufforderung nach und wurde anschließend per Telefon wieder zurück ins Haus dirigiert und noch eine Zeitlang am Telefon gehalten. Erst später stellte die Betrogene fest, dass die Tasche abgeholt worden war. Zwei Tage später wurde die Polizeiinspektion Höchstadt an der Aisch hinzugezogen und Anzeige erstattet. Jetzt ermittelt das Fachkommissariat für Trickbetrug der Nürnberger Kriminalpolizei gegen unbekannt und bittet Zeugen, die in der Tatnacht im Bereich der Ringstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 zu wenden.


Polizeimeldungen aus Lauf, Altdorf und Umgebung

Lauf a. d. Pegnitz: Zeugenaufruf bezüglich Sachbeschädigung am Industriemuseum

Am Donnerstag, 13.08.2020, gegen 22:10 Uhr, besprühten zwei bislang unbekannte Täter mittels Spraydosen die Hausfassade des Industriemuseums in Lauf a. d. Pegnitz auf einer Fläche von ca. vier Quadratmetern mit schwarzer Farbe. Es entstand dabei ein Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Lauf unter 09123/94070 entgegen.

Rückersdorf: Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus

Zwischen Mittwoch, 05.08.2020, 08:00 Uhr und Freitag, 07.08.2020, 10:00 Uhr versuchten bislang unbekannte Täter die Jalousie einer Terrassentür eines Einfamilienhauses in der Laufer Straße in Rückersdorf aufzuhebeln. Ein Eindringen in das Gebäude gelang letztendlich nicht. Es entstand jedoch ein Sachschaden in Höhe von ca. 150 Euro. Zeugen werden gebeten, unter 09123/94070 Hinweise an die Polizeiinspektion Lauf a. d Pegnitz zu richten.

Schnaittach: Unbekannte lagern Eternitplatten ab

Seit Anfang Juli wurden von bisher Unbekannten Eternitplatten, Dachlatten, Dachpappe, sowie Blechteile auf einer Fläche von ca. zwei mal zehn Metern auf einer Wiese bei Freiröttenbach entsorgt. Vermutlich stammen die Gegenstände aus einer Dachsanierung. Die Polizei Lauf nimmt unter 09123/94070 Zeugenhinweise entgegen.

Altdorf: Pkw übersehen

Am Donnerstag, 13.08.2020, um 19:00 Uhr, befuhr ein 60-jähriger Seat-Fahrer die Heisterstraße stadtauswärts und wollte nach links in die Jakob-Baier-Straße einbiegen. Hierbei übersah er einen bevorrechtigten 64-jährigen Fahrer eines VW Polo, der die Jakob-Baier-Straße in Fahrtrichtung Pfaffentalstraße befuhr. Bei dem Zusammenstoß entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 7.500 Euro, verletzt wurde niemand. Der VW Polo war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Feuerwehr war zur Reinigung der Unfallstelle vor Ort.

Feucht: Gegen Bordstein und Laternenmasten gefahren

Am Donnerstag, 13.08.2020, um 18:25 Uhr, fuhr ein 46-jähriger BMW-Fahrer in der Altdorfer Straße zunächst gegen den Bordstein und zog sich hierbei einen Reifenschaden
zu. Er konnte sein Fahrzeug daraufhin nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen und stieß gegen einen Laternenmasten. Dieser wurde stark beschädigt. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 4.000 Euro.




Zwei Einbrüche in Aurach und Vorderbreitenthann 

Feuchtwangen. Unbekannte Einbrecher drangen gestern (13.08.2020) in zwei Einfamilienhäuser in Aurach und im Feuchtwanger Ortsteil Vorderbreitenthann ein. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. In der Zeit von 08:30 Uhr bis 14:30 Uhr gelangten der oder die Täter über ein eingeschlagenes Kellerfenster in das Haus in Vorderbreitenthann. Alle Innenräume wurden durchwühlt und die Einbrecher flüchteten mit noch nicht festgestellter Beute über die Terrassentür in unbekannte Richtung. In Aurach hatten die Einbrecher zwischen 12:30 Uhr und 15:00 Uhr ein Fenster des Hauses in der Bahnhofstraße aufgehebelt, im Innern alle Räume durchwühlt und Schubläden und Schränke geöffnet. Hier erbeuteten sie etwas Schmuck und einen geringen Bargeldbetrag. Auch hier flüchteten die Täter über die Terrassentür in unbekannte Richtung. Die Ansbacher Kripo bittet eventuelle Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Einbruch in Einfamilienhaus

Anscach. Unbekannte brachen gestern (13.08.2020) in ein Einfamilienhaus in der Adolf-Bayer-Straße ein. Die Polizei sucht Zeugen. Im Zeitraum zwischen 11:30 Uhr und 17:00 Uhr drangen der oder die unbekannten Einbrecher über eine aufgehebelte Terrassentür in das Haus ein. Im Inneren durchsuchten sie alle Schränke und Schubläden und flüchteten anschließend unerkannt. Ein entstandener Entwendungsschaden muss derzeit noch festgestellt werden. An der Terrassentür entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Die Ansbacher Kripo bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Marihuana angebaut: Leerstehender Gebäudekomplex diente als Unterschlupf

Nürnberg. Ein 39-Jähriger nutzte einen leerstehenden Gebäudekomplex in Steinbühl als Unterschlupf und baute hier Marihuana an. Am Mittwochabend (12.08.2020) stellte die Polizei die Pflanzen sicher. Der Stein kam ins Rollen, als sich die Hausverwaltung gegen 17:30 Uhr Zutritt zu dem Gebäudekomplex verschaffen wollte und dazu die Polizei mit hinzuzog. Der 39-Jährige hatte unerlaubt bereits seit Monaten mehrere Zimmer in dem Areal zu einer Art Wohnung umfunktioniert und ein Schild mit „Vorsicht Gefahr“ angebracht. Nachdem sich die Beamten Zutritt zu der Wohnung verschafft hatten, mussten sie feststellen, dass Türklinken mittels Drähten unter Strom gesetzt worden waren. Verletzt wurde glücklicherweise bei dem Einsatz niemand. Des Weiteren war für mehrere Elektrogeräte unberechtigt Strom abgezweigt worden. In einem der Zimmer stellten die Beamten neun Marihuana-Pflanzen sicher, die in einer Aufzuchtanlage mit Beleuchtung standen. Der Wohnsitzlose wurde des Areals verwiesen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth benannte der 39-Jährige für das zu erwartende Strafverfahren einen Zustellungsbevollmächtigten. Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Entziehung elektrischer Energie und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet.


Vorsicht Betrüger – falsche Polizeibeamte am Telefon

In Westmittelfranken und im Bereich Erlangen haben in den vergangenen Tagen wiederum zahlreiche Personen Anrufe von Betrügern bekommen. Die Täter gaben sich als vermeintliche Polizeibeamte aus. In zwei Fällen kam es zu einer Geldübergabe von jeweils mehreren tausend Euro. In rund 50 Fällen wurden Bürger vornehmlich in den Zuständigkeitsbereichen der Polizeiinspektionen Gunzenhausen und Erlangen-Stadt von falschen Polizeibeamten angerufen. Hinter den Anrufen stecken professionelle Betrüger. Unter dem Vorwand, dass bei festgenommenen Einbrechern ein Zettel mit den Personalien des Angerufenen aufgefunden worden sei, versuchen die falschen Polizeibeamten bei dieser Betrugsmasche vertrauliche Informationen zu den Vermögensverhältnissen sowie den Aufbewahrungsorten von Schmuck und Bargeld zu erhalten. Leider gelingt es den Tätern auf diese Weise oft, ihre Opfer dazu zu veranlassen, dass falschen Polizeibeamten hohe Bargeldbeträge oder Wertsachen ausgehändigt werden.




Bayernweite Kontrollaktion zur Einhaltung der Maskenpflicht im ÖPNV

Die Bayerische Polizei führt am Donnerstag, den 13. August 2020, eine bayernweite Schwerpunktaktion mit Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs durch. In Bayern nutzen täglich Millionen von Pendlern, Touristen und Menschen jeden Alters den öffentlichen Nahverkehr. Die Züge, Straßenbahnen, Busse und U-Bahnen sind damit Orte, an denen sich viele fremde Personen begegnen. Oft kann dabei kein Sicherheitsabstand eingehalten werden – man kommt sich zwangsläufig näher. In Zeiten erneut angestiegener Corona-Fallzahlen ist daher im öffentlichen Personennahverkehr besonders wichtig, dass ein Mund-Nase-Schutz getragen wird, um Infektionen zu verhindern. Eine Alltagsmaske oder einen Schal vor Mund und Nase zu tragen, schützt die Mitmenschen, sich mit dem neuartigen Coronavirus anzustecken. Natürlich hilft eine Maske nur dann, wenn sie korrekt über Mund und Nase getragen wird.

In Bayern ist dies im ÖPNV für alle Fahrgäste ab 6 Jahren verpflichtend vorgeschrieben. Ausnahmen sind nur aus gesundheitlichen Gründen und mit einem ärztlichen Attest möglich. Verstöße können mit Bußgeld geahndet werden. Die Vollzugsbehörden sind gehalten, entsprechende Kontrollen durchzuführen. Im Rahmen einer bayernweiten Schwerpunktaktion werden auch im Bereich des Polizeipräsidiums Mittelfranken am 13.08.2020, im Zeitraum von 07:00 bis 22:00 Uhr, verstärkt Kontrollen im öffentlichen Nahverkehr durchgeführt. Fahrgäste sollen hierbei noch einmal auf die Einhaltung der Maskenpflicht hingewiesen werden. Wer ohne Maske fährt, muss auch mit einer Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz rechnen. Der Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Auflagen sieht hierbei ein Bußgeld von 150 Euro vor.Auch nach der Schwerpunktaktion wird die mittelfränkische Polizei verstärkt auf die Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr achten. Das Polizeipräsidium Mittelfranken appelliert an die Vernunft der Fahrgäste: Niemand hat Freude am Tragen einer Alltagsmaske – gerade nicht bei sommerlichen Temperaturen. Dennoch hilft die Maske Infektionen vorzubeugen.




Zeugensuche nach Unfallflucht in Nürnberg

Nürnberg. Bereits am 19.06.2020 hatte ein unbekannter Radfahrer in der Hainstraße einen Hund überfahren und war anschließend geflüchtet. Die Nürnberger Verkehrspolizei sucht Zeugen. Gegen 20:00 Uhr an besagtem Freitag trat ein 58-jähriger Hundehalter mit seinem angeleinten Yorkshire-Terrier aus seinem Wohnhaus gegenüber dem ehemaligen Autohaus auf den Gehsteig. Ein von links kommender Radfahrer, der ebenfalls auf dem Gehweg unterwegs war, überfuhr den Hund, der sofort tot war. Der Hundehalter lief dem Radfahrer, der ziemlich schnell mit einem Fatbike unterwegs war, noch ein Stück nach, musste aber die Verfolgung aufgeben. Der Radler flüchtete ohne anzuhalten in Richtung Münchener Straße. Er soll männlich und dunkel gekleidet gewesen sein. Die Nürnberger Verkehrspolizei bittet eventuelle Zeugen, die den Vorfall damals beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 0911 65 83-1530 zu melden.

Bereits am vergangenen Donnerstagnachmittag (06.08.2020) ereignete sich am Marthweg im Stadtteil Weiherhaus ein Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Die Verkehrspolizei sucht Zeugen. In der Zeit zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr fuhr ein Rentner mit seinem grauen BMW auf der parallel zum Marthweg verlaufenden Straße an der Kleingartenkolonie entlang. Auf Höhe der Gaststätte „Königshof“ verwechselte der 84-Jährige offensichtlich Gas mit Bremse und kam nach links von der Fahrbahn ab. Dort durchbrach er ein Gebüsch und prallte auf ein geparktes Fahrzeug.  Der Anprall war so heftig, dass der geparkte Nissan um 90 Grad versetzt wurde. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Der Rentner blieb unverletzt. Die Nürnberger Verkehrspolizei bittet eventuelle Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 0911 65 83-1530 zu melden.




Fußgänger von Fahrradfahrer angefahren

Altdorf. Am Samstag, 08.08.2020, gegen 20:00 Uhr, war ein 12-jähriger Schüler als Fußgänger auf dem rechten Gehweg parallel zur Hersbrucker Straße in Richtung Stadtmitte unterwegs und wollte die Fahrbahn überqueren. Zur gleichen Zeit befuhr ein unbekannter Fahrradfahrer die Hersbrucker Straße ebenfalls stadteinwärts und stieß mit dem 12-Jährigen zusammen. Dieser stürzte zu Boden und wurde leicht verletzt. Der Fahrradfahrer hielt kurz an, sprach mit dem gestürzten Fußgänger und fuhr danach weiter, ohneAngaben zu seiner Person zu machen. Der männliche Fahrradfahrer wird wie folgt beschrieben: 180 cm groß, schlank, kurze Haare. Er trug eine Brille und war mit einem braunen Trekking-Fahrrad unterwegs. Die Polizeiinspektion Altdorf bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer (09187) 9500-0, zu melden.




Verkehrsunfall mit verletztem Motorradfahrer

Schwaig. Am Sonntag, 09.08.2020, gegen 18:20 Uhr, ereignete sich in der Nürnberger Straße in Schwaig b.Nürnbe rg ein Verkehrsunfall zwischen einem 22-jährigen Schwaiger Motorradfahrer und einer 67-jährigen Fahrerin eines Dacia aus Nürnberg. Der aus Richtung Nürnberg kommende Motorradfahrer verlor aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Zweirad und prallte aufgrund dessen gegen den Pkw der entgegenkommenden 67-Jährigen. Während des darauf folgenden Sturzes verletzte sich der 22-Jährige leicht. Er wurde mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus Lauf verbracht. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 6.000 Euro.


Einbruch in Einfamilienhaus

Unbekannte brachen gestern (11.08.2020) in ein freistehendes Einfamilienhaus in Göllersreuth, einem Ortsteil von Thalmässing, ein. Die Polizei sucht Zeugen. Im Zeitraum von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr drangen der oder die unbekannten Einbrecher über ein aufgehebeltes Kellerfenster ins Innere des Hauses ein. Dort durchwühlten sie Schubläden und Schränke und flüchteten unerkannt mit erbeutetem Schmuck im Wert von einigen tausend Euro. Die Schwabacher Kripo bittet eventuelle Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Dieb schnitt Loch in Schaufensterscheibe

Nürnberg. Ein junger Mann steht im Verdacht, am Montag (10.08.2020) in den frühen Morgenstunden Schmuck aus den Auslagen eines Juweliergeschäftes in der Nürnberger Altstadt gestohlen zu haben. Die Polizei nahm ihn kurz darauf fest. Einem Anwohner war gegen 03:45 Uhr ein Mann aufgefallen, der sich an der Schaufensterscheibe eines Juweliers am Trödelmarkt zu schaffen machte und verständigte die Polizei. Nachdem die Alarmanlage losging, flüchtete der zunächst Unbekannte mit einem Fahrrad. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifen im Umfeld des Tatortes. Im Park Hallerwiese kam der Flüchtige einem Streifenwagen entgegen, stieß mit diesem zusammen und stürzte zu Boden. Der mutmaßliche Dieb kam mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Versorgung in eine nahe gelegene Klinik. Der Kriminaldauerdienst traf am Tatort erste Maßnahmen. Bei näherer Inaugenscheinnahme stellte sich heraus, dass der Tatverdächtige mit einer Flex ein Loch in die Schaufensterscheibe geschnitten hatte. Bei einer Absuche der näheren Umgebung konnte ein Rucksack mit dem Tatwerkzeug sichergestellt werden. Der Beschuldigte wurde an das Fachkommissariat für Eigentumsdelikte der Kriminalpolizei Nürnberg überstellt. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen wurden mehrere Schmuckstücke entwendet. Der Wert der Beute und deren Verbleib ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Nach Rücksprache stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Antrag auf Haftbefehl. Der junge Mann wird einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg zur Prüfung der Haftfrage überstellt.


Randalierer beleidigt, bedroht und verletzt Polizeibeamte

Nürnberg. Am Sonntagabend (09.08.2020) kam es zu einem Zwischenfall am Hans-Sachs-Platz, bei dem ein 27-Jähriger Polizeibeamte beleidigte, drohte sie umzubringen und auf die Beamten eintrat. Kurz nach 22:00 Uhr hatten Polizeibeamte am Hans-Sachs-Platz ein unversperrtes Fahrzeug nach Dokumenten eines Halters abgesucht, als ein zunächst Unbekannter die Beamten dabei beobachtete. Auf die Frage, ob dies sein Fahrzeug sei, schüttelte der Mann nur den Kopf. Auch nach mehreren Nachfragen, ob der Mann die Fragen verstanden habe, ernteten die Beamten nur Kopfschütteln. Plötzlich reagierte er auf weitere Nachfragen verbal aggressiv und beleidigte die Kollegen mit etlichen Schimpfwörtern. Als ihn die Beamten nach Ausweispapieren fragten, händigte er einen abgelaufenen Pass aus und gab an, dass er ein Beil und mehrere Spritzen in der Hose habe. Als er nun zur Eigensicherung der Beamten gefesselt werden sollte, wehrte er sich vehement, schrie herum, sperrte sich, drohte den Kollegen, sie umzubringen und trat nach den Beamten, welche durch die Tritte leicht verletzt wurden. Der 27-Jährige wurde unter Anwendung unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht, dabei jedoch nicht verletzt. Allerdings trat er weiter um sich und beleidigte und bedrohte die eingesetzten Beamten. Nun erwarten ihn mehrere Anzeigen unter anderem wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung und vorsätzlicher Körperverletzung.




Auseinandersetzung endete mit Fußtritt gegen den Kopf

Nürnberg. Bereits vor einer Woche (Sonntag 02.08.2020) kam es vor einer Bar in der Nürnberger Altstadt zu einer Auseinandersetzung. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.Beim  Eintreffen der Polizei gegen 04:45 Uhr am Hallplatz befanden sich circa 60 Personen vor der Bar auf der Straße und es herrschte eine aggressive Stimmung. Am Boden lag ein deutlich alkoholisierter Mann (31) und wies Verletzungen im Gesicht auf. Er kam mit dem Rettungsdienst zur Behandlung in eine Klinik. Im Zuge der Ermittlungen durch die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte stellte sich heraus, dass der 31-Jährige von einem bislang Unbekannten gegen den Kopf getreten worden sein soll. Der Täter kann nur vage beschrieben werden: Ca. 180 cm groß, mittleren Alters und südländischer Typ. Zeugen, die Hinweise zum Tatablauf bzw. zur Identität des Täters geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte unter der Tel.-Nr. 0911 2112 6115 zu melden.


Marihuana-Plantage sichergestellt

Altdorf. Ein Mann steht im Verdacht, im Altdorfer Ortsteil Hegnenberg Marihuana angebaut zu haben. Jetzt ermittelt die Kripo Schwabach. Mit Beschluss der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth durchsuchten Kriminalbeamte am 06.08.2020 ein Haus in Hegnenberg. Dabei stießen die Beamten auf eine Indoormarihuanaplantage, aufgeteilt in mehrere Anbauzelte. Mehr als zwei Dutzend Marihuana-Pflanzen wurden sichergestellt sowie über 200 Gramm Marihuana und diverse Rauschgiftutensilien. Mehrere Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz waren die Folge.




Autos in Lauf, Altdorf und Schwarzenbruck zerstört

Lauf. Im Zeitraum zwischen Montag, 10.08.2020, 19:00 Uhr und Dienstag, 11.08.2020, 07:00 Uhr wurde in Lauf a. d. Pegnitz ein schwarzer Audi A5 beschädigt. Der Kratzer an der kompletten rechten Fahrzeugseite wurde entweder zwischen 19:00 Uhr und 21:00 Uhr auf einem Parkplatz in der Kupfergartenstraße oder zwischen 21:00 Uhr und 07:00 Uhr in einer Tiefgarage in der Röslergasse verursacht. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist aktuell noch unbekannt. Zeugen werden gebeten, sich mit Hinweisen unter 09123/94070 an die Polizeiinspektion Lauf a. d. Pegnitz zu wenden.

Im Zeitraum von 05.08.2020, 22:00 Uhr, bis 07.08.2020, 08:00 Uhr, wurde in der Bahnhofstraße von einem unbekannten Täter die Motorhaube eines geparkten schwarzen Audi A5 verkratzt. Der Unbekannte verursachte einen Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro. Zeugen, die im oben genannten Zeitraum Beobachtungen gemacht haben, möchten sich bitte mit der Polizeiinspektion Altdorf, Telefonnummer (09187) 9500-0, in Verbindung setzen.

Am Dienstag, 11.08.2020, zwischen 12:00 Uhr und 12:20 Uhr, wurde im Ortsteil Ochenbruck in der Frauenfeldstraße von einem unbekannten Täter ein auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes geparkter grauer VW UP beschädigt. Das Fahrzeug weist eine Delle und Kratzer an der linken hinteren Türe auf. Der entstanden Sachschaden beläuft sich auf etwa 800 Euro. Wer hat diesbezüglich Beobachtungen gemacht? Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Altdorf, Telefonnummer (09187) 9500-0.


 




Schlägerei an der AVIA-Tankstelle in Lauf

LAUF/PEG. Am Samstagabend kam es gegen 21:45 Uhr auf dem Betriebsgelände der Avia-Tankstelle in der Altdorfer Straße in Lauf a. d. Pegnitz zu einer Schlägerei zwischen zwei osteuropäischen Staatsangehörigen. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge schlugen die Personen wechselseitig aufeinander ein. Bei Eintreffen der Polizei am Tatort hatten sich die Beteiligten bereits schon entfernt. Anhand der Täterbeschreibung eines Zeugen konnte im Rahmen der Fahndung einige hundert Meter vom Tankstellengelände entfernt einer der Täter durch Beamte der PI Lauf a. d. Pegnitz aufgegriffen werden. Der zweite Täter wurde kurze Zeit später in einer Wohnung in unmittelbarer Nähe der Tankstelle angetroffen. Beide Personen waren zur Tatzeit erheblich alkoholisiert und machten gegenüber den Polizeibeamten keinerlei Angaben zum Tathergang. Neben der Auswertung der Kameraüberwachung des Tankstellengeländes sucht die Polizei zur Aufklärung der Tat deshalb Zeugen der Schlägerei. Diese werden gebeten sich bei der PI Lauf a. d. Pegnitz unter der Telefonnummer 09123/94 07-0 zu melden.




Im Supermarkt unsittlich berührt

Röthenbach/Peg. Am Freitagnachmittag wurde eine 43-jährige Leinburgerin in einem Verbrauchermarkt in der Grabenstraße in Röthenbach unsittlich von einem Unbekannten berührt, der hinter ihr an der Kasse stand. Dieser soll ihr über das Gesäß hin zum Rücken gestrichen haben. Als sie sich umdrehte grinste sie der Unbekannte an und verließ den Laden. Der Täter soll 190 cm groß, ca. 50 Jahre alt und kurze Haare gehabt haben. Eine Videoauswertung wurde veranlasst. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in
Lauf.


Betrunkener Radfahrer geht auf Sanitäter los

Schwaig. Am Freitagabend gegen 20:50 Uhr wurde eine Rettungsdienstbesatzung von der Leitstelle zu einem gestürzten Radfahrer zum Mittelbügweg nach Schwaig alarmiert. Bei der Anfahrt konnten die beiden beobachten, wie der mutmaßlich verletzte Radfahrer wieder auf sein Fahrrad stieg und davon fuhr. Er wurde daraufhin durch das offene Fenster gebeten anzuhalten. Hierbei ging er auf den Beifahrer los und würgte diesen durch das geöffnete Beifahrerfenster. Nachdem der Fahrer des Rettungswagens seinem Kollegen zu Hilfe eilte, entfernte sich der zunächst Unbekannte zu Fuß. Aufgrund der Personenbeschreibung konnte der Täter durch die Polizei ausfindig gemacht und zu Hause angetroffen werden. Das beschriebene, blutverschmierte T-Shirt trug er beim Öffnen noch. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet. Ein Alkotest bei dem 26-jährigen ergab einen Wert von 2,4 Promille. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr und eines tätlichen Angriffes auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, verantworten.




Drohanruf bei der Polizeiinspektion Ansbach

Ansbach. Am späten Freitagabend (07.08.2020) ging bei der Ansbacher Polizei ein Drohanruf ein, wonach ein schädigendes Ereignis im Ansbacher Gesundheitsamt bevorstehe. Die Polizei durchsuchte daraufhin das Gebäude und räumte vorsorglich angrenzende Wohnanwesen. Gegen Mitternacht ging bei der Ansbacher Polizei ein Drohanruf mit dem Inhalt ein, dass ein schädigendes Ereignis im Gesundheitsamt Ansbach bevorstehe. Die alarmierten Streifen fuhren das Gebäude in der Crailsheimstraße an und sperrten die nähere Umgebung ab. Vorsorglich wurden die angrenzenden Wohnanwesen geräumt. Für die hiervon betroffenen Anwohner stellte das BRK Räumlichkeiten zum Aufenthalt zur Verfügung und gewährleistete eine umfassende Betreuung. Bei den anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen wurde die Polizeiinspektion Ansbach von Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei und Polizeihundeführern unterstützt. Die Absuche des Gebäudes wurde gegen 02:30 Uhr ohne das Eintreten eines Schadensereignisses beendet. Zudem wurden weder verdächtige Personen angetroffen noch verdächtige Gegenstände aufgefunden. Personen oder Sachen kamen nicht zu Schaden. Die Anwohner konnten nach Beendigung des Einsatzes zurück in die jeweiligen Wohnanwesen. Die Ansbacher Kriminalpolizei führt nun die weiteren Ermittlungen zur Aufklärung der Hintergründe des Drohanrufs.




Polizeieinsatz nach Drohanruf

Nürnberg. Am Freitagabend (07.08.2020) kam es zu einem Polizeieinsatz nach einem Drohanruf in der Nürnberger Roonstraße. Der Einsatz war gegen 23:45 Uhr beendet. Gegen 21:30 Uhr wurde der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken ein Drohanruf im Bezug zu einem großen Wohn- und Geschäftshaus in der Roonstraße gemeldet. Zahlreiche Streifenbesatzungen sperrten daraufhin das betreffende Gebäude ab und durchsuchten dies. Die Absuch- und Absperrmaßnahmen waren gegen 23:45 Uhr beendet, ohne dass es zu einer tatsächlichen Gefährdung von Personen gekommen war. Die Polizei führt nun die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen des Drohanrufs. Personen oder Sachen kamen nicht zu Schaden.


Hoher Sachschaden nach Fahrzeugbrand

Erlangen. Heute (07.08.2020) geriet aus noch ungeklärter Ursache ein Pkw im Erlanger Stadtteil Eltersdorf in Brand. Der Sachschaden dürfte sich auf rund 100.000 Euro belaufen. Personen wurden nicht verletzt. Der Mercedes-AMG war nach Mitternacht auf dem Parkplatz eines Sportheims in der Langenaustraße abgestellt worden. Gegen 04:15 Uhr meldete ein Zeuge den brennenden Pkw. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten das Fahrzeug. Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Der entstandene Sachschaden dürfte bei rund 100.000 Euro liegen. Die Ursache für den Fahrzeugbrand soll nun von Brandermittlern der Kriminalpolizei Erlangen geklärt werden. Das Fahrzeug wurde zu diesem Zwecke sichergestellt.


Taxifahrgast wollte nicht zahlen

Nürnberg. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (06./07.08.2020) versuchte ein Fahrgast (32) den Taxifahrer (49) um den angefallenen Fahrpreis zu betrügen. Nach kurzer Flucht nahm die Polizei den zunächst Zahlungsunwilligen fest. Der Taxifahrer nahm um Mitternacht den alkoholisierten Fahrgast am Bahnhof in Erlangen auf. Dann ging es in Richtung Nürnberg. Dort angekommen, äußerte der 32-Jährige immer wieder verschiedene Fahrziele und war zahlungsunwillig. Deshalb bog der Taxifahrer in der Erlenstegenstraße auf den Parkplatz der dortigen Polizeiinspektion Nürnberg-Ost ab. Daraufhin öffnete der Fahrgast noch während der Fahrt die Autotür, sprang hinaus und flüchtete. Der Taxifahrer schilderte den Beamten den Vorfall, woraufhin eine Streife nach dem Flüchtigen fahndete und ihn an der Ecke Welserstraße / Äußere Sulzbacher Straße vorläufig festnahm. In seiner Vernehmung räumte er sein Verhalten ein und bezahlte anschließend den noch offenen Beförderungsbetrag von rund 50 Euro. Der 32-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Betruges strafrechtlich verantworten.




Alkoholisiert von der Straße abgekommen

STEIN. In den frühen Freitagmorgenstunden (07.08.2020) kam ein alkoholisierter 23-Jähriger mit seinem Fahrzeug bei Stein (Lkrs. Fürth) von der Fahrbahn ab. Ein 33-jähriger Bekannter des Verunfallten fuhr kurze Zeit später ebenfalls mit dem Auto alkoholisiert zum Unfallort. Aus noch nicht geklärter Ursache kam ein 23-jähriger VW Golf-Fahrer gegen 00:45 Uhr von der Fahrbahn ab, als er versuchte den Kreisverkehr der Bundesstraße 14 im Bereich des Hofäckerwegs zu durchfahren. Der 23-Jährige kam schließlich in einem Feld zu stehen und wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab eine Konzentration von gut 1,7 Promille. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 4000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme kam ein 33-jähriger Bekannter des Verunfallten ebenfalls mit dem Auto zum Unfallort gefahren, da er von dem 23-Jährigen angerufen wurde. Im Gespräch mit den Beamten wurde festgestellt, dass auch der 33-Jährige offenbar alkoholisiert war. Der durchgeführte Test ergab eine Atemalkoholkonzentration von circa 1, 3 Promille. Beide Männer müssen sich nun unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.


Kriminalpolizei legte Betrügerin das Handwerk

Erlangen. Unter Vortäuschung falscher Tatsachen hatte sich eine Betrügerin seit Ende Juli dieses Jahres mehrere Tausend Euro von einem Senior erschwindelt. Der Erlanger Polizei gelang es gestern (06.08.2020), die 19-jährige Tatverdächtige auf frischer Tat festzunehmen. Der 79-Jährige hatte die Tatverdächtige Ende Juli in einem Einkaufszentrum in der Erlanger Innenstadt kennengelernt. Dort bat die 19-Jährige den Mann zunächst darum, ihr Geld für ausstehende Mietzahlungen zu geben. Nachdem die junge Frau auf diese Weise das Mitleid des Mannes erregt hatte, schwindelte sie ihm in darauffolgenden Treffen weitere Notlagen wie beispielsweise notwendige medizinische Untersuchungen einer im Ausland lebenden Mutter vor. Wiederum kam es in diesem Zusammenhang zur Übergabe von Geldbeträgen, so dass die mutmaßliche Betrügerin insgesamt mehrere tausend Euro ergaunerte.

Als Angehörige in einem Gespräch mit dem 79-Jährigen von der Frau und den Geldübergaben erfuhren, schalteten diese das Erlanger Fachkommissariat für Betrugsdelikte ein. Da den Ermittlern im Zuge der Vernehmungen bekannt wurde, dass für den 06.08.2020 bereits eine weitere Geldübergabe geplant war, legten sie sich in der Erlanger Innenstadt auf die Lauer. Nachdem der 79-Jährige bei einer Bankfiliale Geld von seinem Konto abgehoben hatte und dieses anschließend an die 19-Jährige übergab, nahmen die Beamten die Frau auf frischer Tat fest. Die ersten Ermittlungen bestätigten den Verdacht, dass es sich bei der Festgenommenen um eine Betrügerin handelt. So konnte in Erfahrung gebracht werden, dass sie den 79-Jährigen bereits im Hinblick auf ihre wahre Identität getäuscht hatte. Auch die angeblichen Notlagen waren nur Teil der Betrugsmasche. Die Staatsanwaltschaft stellte gegen die Tatverdächtige Haftantrag. Sie wird heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt.




Betrüger unterwegs

Nürnberg. In der letzten Zeit ist im Stadtgebiet ein unbekannter Mann unterwegs, der unter Vortäuschen eines Sachverhalts Geld von Anwohnern „leiht“. Die Polizei bittet Zeugen und weitere Geschädigte, sich zu melden. Der Unbekannte klingelt an Wohnungen und gibt vor, in der Nachbarschaft zu wohnen. Er bittet die Bewohner ihm Geld zu leihen – meist Beträge zwischen 20 und 40 Euro – die er zur sofortigen Bezahlung eines Schlüsseldienstes benötige, da sein momentanes Bargeld nicht ausreiche. Er würde das geliehene Geld umgehend zurückzahlen. Bei einer Nachschau stellte sich dann immer heraus, dass in der Nachbarschaft niemand mit den jeweils angegebenen Namen wohnt. Das Geld wurde auch nie zurückgegeben. Die Polizei bittet einerseits um Hinweise auf den mutmaßlichen Betrüger unter der Telefonnummer 0911 65 83 0 und andererseits werden noch eventuell weitere unbekannte Geschädigte gebeten, bei ihrer zuständigen Polizeiinspektion Anzeige zu erstatten.


Polizeibericht aus Lauf und Umgebung

Mit 1,8 Promille auf dem Roller

Feucht. Am Donnerstag, 06.08.2020, um 21:15 Uhr, wurde in der Brückkanalstraße von
Polizeibeamten ein 25-jähriger Rollerfahrer kontrolliert, welcher erheblich alkoholisiert war. Ein daraufhin durchgeführter Alkoholtest erbrachte ein Ergebnis von 1,8
Promille. Der Rollerfahrer musste sich einer Blutentnahme unterziehen, sein Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt.
Den 25-Jährigen erwartet ein Strafverfahren.

Pkw durch Unbekannte beschädigt

Behringersdorf. Zwischen Mittwoch, 20:00 Uhr und Donnerstag, 08:00 Uhr wurde ein blauer BMW 5, welcher in der Heidestraße in Behringersdorf geparkt war, von einem bislang unbekannten Täter im linken Bereich der Frontstoßstange beschädigt. Es entstand dadurch ein Sachschaden von ca. 500 Euro. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Lauf a. d. Pegnitz unter 09123/94070 entgegen.

Unfallverursacher flüchten

Lauf a. d. Pegnitz. Zwischen Mittwoch, 05.08.2020, 12:30 Uhr und Donnerstag, 06.08.2020, 09:00 Uhr wurde in der Industriestraße ein geparkter silberner Mercedes C-Klasse am rechten Fahrzeugheck angefahren, wodurch ein Sachschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro entstand. Nachdem der Unfallverursacher keine Schadensregulierung gewährleistete, werden Zeugen gebeten, sich unter 09123/94070 an die Polizeiinspektion Lauf a. d. Pegnitz zu wenden.

In der Nürnberger Straße wurde zudem am Donnerstag, zwischen 08:00 Uhr und 10:30 Uhr ein am rechten Fahrbahnrand geparkter schwarzer Jeep von einem bisher unbekannten Fahrzeug am linken Außenspiegel touchiert. Auch dieser Verursacher verließ die Unfallstelle, ohne den entstandenen Sachschaden in Höhe von ca. 300 Euro zu regulieren. Die Polizei Lauf a. d. Pegnitz nimmt unter 09123/94070 Zeugenhinweise zu den Verkehrsunfällen entgegen.

Holztürrahmen am Wenzelschloss beschädigt

Lauf a. d. Pegnitz. Zwischen Mittwoch, 05.08.2020, 17:30 Uhr und Donnerstag, 06.08.2020, 11:00 Uhr wurde der Rahmen einer Holztür am Wenzelschloss beschädigt. Diese befindet sich im Innenhof der Kaiserburg und führt zum Informationsbüro. Nach derzeitigem Ermittlungsstand zielte die Beschädigung nicht auf ein Eindringen in die Räumlichkeit ab. Zeugen werden gebeten, unter 09123/94070 Kontakt zur Polizeiinspektion Lauf a. d. Pegnitz aufzunehmen.




Garage in Flammen

Zirndorf. Mittwochnacht (05.08.2020) geriet im Veitsbronner Ortsteil Raindorf eine freistehende Garage mit Dachstuhl in Brand. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Anwohner im Hausener Weg wurden gegen 23:15 Uhr durch einen Knall aus dem Schlaf gerissen und so auf den Brand aufmerksam. Der Dachstuhl und die beiden in der Garage befindlichen Pkw brannten vollständig aus. Für die Löscharbeiten waren die Freiwilligen Feuerwehren Raindorf, Veitsbronn und Langenzenn eingesetzt. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf mindestens 50.000 Euro. Ersten Ermittlungen der Fürther Kriminalpolizei zufolge deutet Vieles auf eine technische Brandursache hin.




Fahranfänger stellt sich nach Unfallflucht 

Nürnberg. Ein Fahranfänger (18) verursachte am Dienstagabend (04.08.2020) im Stadtteil Dutzendteich alleinbeteiligt einen Verkehrsunfall und entfernte sich zunächst von der Unfallstelle. Kurz darauf stellte er sich bei der Polizei. Der junge Mann war mit seinem BMW in der Hans-Kalb-Straße unterwegs. Beim Rechtsabbiegen in die Karl-Steigelmann-Straße verlor er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug, das Heck brach aus und das Auto drehte sich um 180 Grad. Dabei zerstörte es eine Fahrradständer-Anlage, die in einem Grünstreifen neben der Straße fest verbaut ist. Mit dem total beschädigten Fahrzeug fuhr er noch mehrere Hundert Meter weiter und stellte es im Umfeld des Stadiongeländes ab. Nachdem eine Mitteilung über den Unfall bei der Einsatzzentrale der Polzei Mittelfranken eingegangen war, kam eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd vor Ort, um den Sachverhalt zu überprüfen und nach dem flüchtigen Fahrzeugführer zu fahnden. Da kam der Fahranfänger auf die Beamten zu und gab sich als Unfallverusacher zu erkennen. Den Verkehrsunfall nahm anschließend die Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg auf. Der 18-Jährige muss sich nun wegen unverlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten. Der angerichtete Schaden an den Fahrradständern beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 3.000 Euro. Der Schaden am BMW wird auf rund 1.500 Euro geschätzt.




Polizei: Hohes Besucheraufkommen im Fränkischen Seenland

Das Fränkische Seenland verzeichnet in den letzten Wochen ein enormes zusätzliches Besucheraufkommen, sodass die Kapazitäten der vorhandenen Infrastruktur teilweise überlastet sind. Um einen rücksichtsvollen und sicheren Aufenthalt zu gewährleisten, bittet das Polizeipräsidium Mittelfranken folgende Hinweise zu beachten. Das Fränkische Seenland zählt zu einem der Top-Naherholungsgebiete der Region und weit darüber hinaus. Die Herausforderungen der Corona-Pandemie und die damit einhergehenden eingeschränkten Urlaubs- und Reisemöglichkeiten führten zu einem massiven Aufkommen von Urlaubern und Tagesbesuchern. In diesem Zusammenhang wurden in den letzten Wochen eine Vielzahl von Parkverstößen mit Behinderung der Rettungswege, nicht erlaubtes Wildcampen und vereinzelte Verstöße gegen die Infektionsschutzbestimmungen festgestellt.

In enger Abstimmung mit den Landratsämtern, den Tourismus- und den Zweckverbänden bittet das Polizeipräsidium Mittelfranken, folgende Hinweise zu beachten:

1. Parken Sie ausschließlich in den dafür ausgewiesenen Parkflächen

2. Halten Sie die Rettungswege frei

3. In Rettungswegen geparkte Fahrzeuge werden gegebenenfalls abgeschleppt

4. Beachten Sie, dass Wildcampen und das Übernachten an den Ufern nicht gestattet ist

5. Reisen Sie nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrgemeinschaften oder dem Fahrrad an

6. Nehmen Sie Rücksicht auf andere Urlauber und beachten Sie die Einhaltungen des Mindestabstands und der Infektionsschutzbestimmungen

Das Polizeipräsidium Mittelfranken wird, mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei, das Fränkische Seenland am kommenden Wochenende verstärkt im Blick behalten und entsprechende Kontrollmaßnahmen durchführen. In diesem Zusammenhang werden auch Polizeireiter und ein Polizeihubschrauber im Einsatz sein.


Hakenkreuze auf Straße geschmiert

Ansbach. Von Dienstag auf Mittwoch (04./05.08.2020) schmierte ein Unbekannter in Sachsen b. Ansbach Hakenkreuze auf den Asphalt und mehrere Laternenmasten. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise zum Verursacher. Der Täter brachte die Hakenkreuze vermutlich in der Zeit zwischen 19:00 Uhr (Di) und 07:00 Uhr (Mi) mit Straßenkreide auf den Straßenbelag der Fahrbahn im Bereich Bahnhofstraße/Vorderberg. Zudem waren in gleicher Weise mehrere Masten der Straßenbeleuchtung in dem betroffenen Bereich beschmiert worden. Das Kommissariat für Staatsschutz bei der Kriminalpolizei Ansbach ermittelt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken zu wenden.




Nach Hilfeleistung Rauschgift aufgefunden

Nürnberg/Stuttgart/Ansbach. Bei einem 18-Jährigen wurde gestern Abend (05.08.2020) nach einer medizinischen Behandlung Rauschgift aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag. Gegen 19:30 Uhr war der 18-Jährige im Zug von Nürnberg nach Stuttgart unterwegs und musste am Bahnhof Ansbach wegen eines medizinischen Notfalls behandelt werden. Der junge Mann lehnte jedoch die Behandlung ab und wurde renitent gegen Notarzt und Rettungsdienstkräfte. Diese verständigten dann die Polizei und die Beamten fanden in seinem mitgeführten Rucksack über ein Kilo vakuumverpacktes Marihuana. Das Rauschgift wurde sichergestellt und dem 18-Jährigen die Festnahme erklärt, der aber zunächst zur ärztlichen Versorgung ins Krankenhaus gebracht wurde. Die für seinen Wohnort zuständige Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den jungen Mann, der nun wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Ansbach vorgeführt wird, wenn er das Krankenhaus wieder verlassen kann.


Gemeinschaftlicher Ladendiebstahl

Fürth. Gestern Nachmittag (05.08.2020) entwendeten Unbekannte eine Jacke aus einem Geschäft in der Gebhardtstraße. Ein Tatverdächtiger konnte festgenommen werden. Eine Mitarbeiterin bemerkte gegen 13:45 Uhr fünf unbekannte Männer, die das Geschäft betraten und in den 2. Stock gingen. Dort sahen sie sich immer wieder nach den Mitarbeitern um und flüsterten miteinander. Kurz darauf konnte die Dame einen der fünf Männer beobachten, wie er eine Softshell-Jacke mit in die Umkleidekabine nahm. Als der Mann wieder herauskam, war sein mitgeführter Rucksack prall gefüllt und die Jacke verschwunden. Als der mutmaßliche Dieb beim Verlassen des Geschäftes auf die Jacke angesprochen wurde, schubste er die Frau zu Boden, die sich dabei leicht verletzte. Der Täter flüchtete mit drei seiner Begleiter in unbekannte Richtung.Der Fü nfte im Bunde konnte noch im Geschäft angetroffen und festgenommen werden. Gegen den 31-Jährigen wird nun eine Anzeige wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Diebstahls gefertigt. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den vier Mittätern verlief leider ohne Erfolg.




Illegale Ablagerungen von asbesthaltigem Müll

Fürth. Im Zeitraum von Ende März 2020 bis Ende Juli 2020 wurden im Landkreis Fürth in sieben Fällen Ablagerungen von teils größeren Mengen asbesthaltigem Müll festgestellt. Die Fürther Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Innerhalb des oben genannten Zeitraums stellte die Polizei in Waldgebieten, Feldern und neben Flurwegen in sieben Fällen illegal entsorgten Müll fest. Hierbei handelte es sich überwiegend um größere Mengen asbesthaltiger Eternit-Wellplatten, abgeschnittene Regenrinnen aber auch Kühlschränke, Mikrowellen und Hausmüll. Die Ablagerungen wurden in folgenden Bereichen festgestellt:

Stein, Ortsteile Loch und Unterbüchlein

Roßtal, Ortsteile Buttendorf und Weitersdorf

Großhabersdorf, Ortsteil Fernabrünst

Langenzenn, Ortsteil Erlachskirchen

Zirndorf, Ortsteil Weinzierlein

Aufgrund der Art des Mülls können Dienstleistungsunternehmen oder Firmen als Verursacher nicht ausgeschlossen werden, welche möglicherweise schon ab Ende des Jahres 2019 Aufträge für Dachreparaturen, Hausentrümpelungen oder Entsorgung von Sondermüll angenommen und durchgeführt haben. Die Auftraggeber für solche Arbeiten könnten wichtige Zeugen für die polizeilichen Ermittlungen sein. Das zuständige Fachkommissariat der Fürther Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Privatpersonen, welche im Laufe des Jahres entsprechende Aufträge an Firmen erteilt haben, aber auch Personen, welche möglicherweise die Ablagerungen beobachtet haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.




Festnahme nach Kellereinbruch

Nürnberg. Ein Anwohner (43) überraschte Dienstagvormittag (04.08.2020) im Stadtteil Maxfeld einen mutmaßlichen Kellereinbrecher (29) und hielt ihn zunächst fest. Später nahm ihn die Polizei im Rahmen der Fahndung vorläufig fest. Der 29-Jährige war gegen 11:15 Uhr gerade im Begriff, in der Goethestraße ein aufgebrochenes Kellerabteil eines Mehrparteienhauses zu durchsuchen, als der 43-jährige Anwohner dazukam. Es entwickelte sich ein Gerangel, in dessen Verlauf beide Parteien leicht verletzt wurden. Dem mutmaßlichen Einbrecher gelang zunächst die Flucht. Er kam jedoch nicht weit. Im Rahmen der Fahndung nahm ihn eine Streife wieder fest. Ein Rettungswagen brachte ihn zur ärztlichen Begutachtung in eine Klinik. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die Spurensicherung. Mit den abschließenden Ermittlungen ist das Fachkommissariat für Eigentumsdelikte der Kripo Nürnberg betraut.


Polizeibericht aus Lauf

Verkehrsunfall mit verletztem Radfahrer: Am Mittwoch, 05.08.2020, gegen 21:20 Uhr, fuhr ein 51-jähriger Schwaiger auf seinem Fahrrad im Neubruch in Richtung Günthersbühler Straße in Behringersdorf. Aufgrund des zu geringen Seitenabstandszu dem am r echten Fahrbahnrand geparkten Pkw, kollidierte er mit dem Seitenspiegel des abgestellten Fahrzeugs, stürzte vom Fahrrad und zog sich leichte Verletzungen zu. Zur Behandlung wurde er mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus Lauf verbracht. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf insgesamt ca. 400 Euro.

Fahrer flüchten nach Verkehrsunfall: Am Mittwoch, zwischen 08:55 Uhr und 09:16 Uhr ereignete sich in der Nürnberger Straße in Lauf a. d. Pegnitz ein Verkehrsunfall. Ein am rechten  Fahrbahnrand geparkter grauer VW Fox wurde von einem bislang unbekannten Fahrzeugführer angefahren. An diesem war die gesamte linke Fahrzeugseite zerkratzt, was zu einem Sachschaden von ca. 3.000 Euro führte. Aufgrund des Schadensbildes handelte es sich bei dem Verursacherfahrzeug möglicherweise um einen Lkw. Eine Schadensregulierung wurde nicht in die Wege geleitet.
Zwischen 11:23 Uhr und 12:00 Uhr, wurde ebenfalls in der Nürnberger Straße ein am rechten Fahrbahnrand geparkter roter Fiat 500 angefahren, sodass am linken Außenspiegel ein Sachschaden in Höhe von ca. 100 Euro entstand. Auch hier wurde keine Schadensregulierung gewährleistet. Sachdienliche Hinweise zu den beiden Unfällen nimmt die Polizei Lauf a. d. Pegnitz unter 09123/94070 entgegen.

Pkw-Reifen in Tiefgarage zerstochen: Zwischen Dienstag, 04.08.2020, 16:00 Uhr und Mittwoch, 05.08.2020, 07:30 Uhr wurde in einer Tiefgarage in der Mühlgasse in Lauf a. d. Pegnitz der rechte hintere Reifen eines blauen VW Touran zerstochen. Hinweise zu dem bis dato unbekannten Täter nimmt die Polizei Lauf a. d. Pegnitz unter
09123/94070 entgegen.

Ohrfeige für ein Kind: Am 03.08.2020, gegen 16:00 Uhr, fuhren ein 10-Jähriger und dessen ein 8-Jähriger Bruder auf ihren Fahrrädern in der Villacher Straße in Lauf a. d. Pegnitz. Ein Anlieger gab dem 10-jährigen Jungen eineOhrfeige, weil ihm die r egelmäßigen Fahrradtouren der beiden Kinder seit Längerem ein Dorn im Auge sind. Der Junge erlitt Schmerzen an der Wange. Zudem stieß der Anlieger das Fahrrad zu Boden, wodurch ein geringer Sachschaden entstand. Eine Strafanzeige wegen Körperverletzung wird erstellt.




Polizeibericht aus Altdorf

Betrunken einen Radfahrer angefahren: Am Mittwochnachmittag rangierte ein 68-jähriger Schwarzenbrucker mit seinem Pkw auf dem Parkplatz eines Restaurants in der Regensburger Straße. Hierbei übersah er einen 73-jährigen Winkelhaider, der mit seinem Fahrrad verbotswidrig den vor den Parkplätzen befindlichen Gehweg befuhr. Durch den Zusammenstoß stürzte der Radfahrer zu Boden und zog sich hierbei leichte Verletzungen zu. Zur ärztlichen Versorgung wurde er in ein Krankenhaus verbracht. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf ca. 600 Euro.
Da während der Unfallaufnahme beim Pkw-Fahrer Alkoholgeruch festgestellt wurde, erfolgte eine Überprüfung seiner Atemalkoholkonzentration. Nachdem diese einen Wert von ca. 0,6 Promille ergab, wurde eine Blutentnahme veranlasst. Gegen den Verursacher wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Geräte aus Scheune entwendet: Im Tatzeitraum 03.08.2020, 21:00 Uhr, bis 04.08.2020, 10:00 Uhr, wurden im Ortsteil Ernhofen aus einer Scheune von einem unbekannten Täter vier Kettensägen sowie eine Akkusense mit dazugehörigem Ladegerät im Gesamtwert von rund 2.300 Euro entwendet. Wer kann diesbezüglich Angaben machen? Sachdienliche Hinweise bitte an die
Polizeiinspektion Altdorf, Telefonnummer (09187) 9500-0.

Pkw angefahren: Am Dienstag, 04.08.2020, zwischen 13:00 Uhr und 14:40 Uhr, wurde in der Hersbrucker Straße von einem unbekannten Fahrzeugführer ein geparkter schwarzer VW Golf Variant angefahren und am linken Außenspiegel beschädigt. Der Unbekannte verursachte einen Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro. Zeugen, die im oben genannten Zeitraum Beobachtungen gemacht haben, möchten sich bitte mit der Polizeiinspektion Altdorf, Telefonnummer (09187) 9500-0, in Verbindung setzen.

Pkw übersehen: Am Montag, 03.08.2020, um 08:30 Uhr, befuhr eine 43-jährige Ford-Fahrerin die Kreisstraße LAU 31 in Fahrtrichtung Burgthann und wollte an der Kreuzung östlich
von Pfeifferhütte die Bundesstraße 8 queren. Hierbei übersah sie einen 71-jährigen VW-Fahrer, der die Bundesstraße 8 in Fahrtrichtung Pfeifferhütte befuhr. Bei dem Zusammenstoß entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von rund 1.300 Euro. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Betriebsunfall: Am Montag, 03.08.2020, um 10:50 Uhr, ereignete sich im Ortsteil Entenberg in der Evangelischen Kirche ein Betriebsunfall. Eine 51-jährige Kirchenmalerin stürzte von einer Stehleiter, die auf einem auf einem Baugerüst stand, gegen eine dahinter befindliche Querstrebe. Zur Abklärung der Verletzungen wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehren Entenberg, Gersdorf und Altdorf waren an der Unfallstelle im Einsatz.




Fahrraddieb auf frischer Tat ertappt

Ein Mann (29) versuchte Dienstagnachmittag (04.08.2020) im Stadtteil Schweinau ein hochwertiges E-Bike zu stehlen. Der Besitzer (23) hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Der 23-Jährige hatte nämlich den mutmaßlichen Dieb auf frischer Tat beobachtet, wie er sich im Hinterhof eines Mehrparteienhauses in der Hintere Marktstraße an dem versperrten E-Bike zu schaffen machte. Unverzüglich verständigte der Fahrradbesitzer die Polizei und fixierte bis zu deren Eintreffen den 29-Jährigen auf dem Boden, um dessen Flucht zu verhindern.Die Beamten  nahmen den mutmaßlichen Dieb vorläufig fest und stellten bei ihm einen Bolzenschneider sicher. Im Zuge weiterer Überprüfungen stellten die Beamten fest, dass ein Vollstreckungshaftbefehl in anderer Sache gegen den 29-Jährigen vorliegt. Unabhängig davon stellte nach Rücksprache die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Antrag auf Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Dieb. Dieser wurde einem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage überstellt.




Exhibitionist aufgetreten 

Roth. Am gestrigen Abend (04.08.2020) trat ein bislang unbekannter Exhibitionist im Stadtgebiet Roth auf. Die Kriminalpolizei Schwabach bittet um Hinweise. Der Mann hielt sich um kurz nach 19:00 Uhr im Bereich des Sieh-Dich-Für-Wegs auf. Dort konnte eine Zeugin beobachten, wie sich der Unbekannte augenscheinlich selbst befriedigte. Als er sich kurz darauf einer jungen Frau näherte, hupte die Zeugin ihn an, woraufhin sich der Täter über eine Seitenstraße in Richtung Innenstadt entfernte. Die Polizei konnte im Rahmen der Fahndung keinen Tatverdächtigen feststellen. Das Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht weitere Zeugen des Vorfalls. Sachdienliche Hinweise zum Tatverdächtigen nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegen.

Täterbeschreibung:

Ca. 50 Jahre alt, rundes Gesicht, gebräunte Haut, dunkler, grau-melierter Bart, bekleidet mit einer grauen Hose der Marke „Engelbert-Strauss“ und einer schwarzen Kapuzenjacke mit roten Applikationen an den Nähten und Taschen. Die Kapuze hatte der Mann zum Tatzeitpunkt ins Gesicht gezogen.




Frau auf offener Straße überfallen

Erlangen. Gestern Abend (04.08.2020) wurde einer 40-jährigen Erlangerin von zwei unbekannten Männern die Geldbörse geraubt. Die Polizei sucht Zeugen. Um 21:45 Uhr lief die Frau auf dem Gehweg der Hartmannstraße in nördliche Richtung, als ihr zwei unbekannte Männer entgegenkamen. Als die Männer auf ihrer Höhe waren, griff einer der beiden zu und riss ihr den Geldbeutel aus der Hand. Die Frau versuchte ihren Geldbeutel zurückzubekommen und es entwickelte sich ein Gerangel, bei dem das T-Shirt der Geschädigten zerriss und der unbekannte Täter ihr mehrmals ins Gesicht schlug. Der mutmaßliche Räuber warf dann den Geldbeutel seinem Begleiter zu, der 80 Euro Bargeld daraus entnahm und den Geldbeutel dann der Frau vor die Füße warf. Anschließend flüchteten die beiden Unbekannten. Das Opfer wurde im Gesicht verletzt und vom Rettungsdienst zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Erlanger Kripo hat die Ermittlungen übernommen und bittet eventuelle Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

Die beiden Täter werden wie folgt beschrieben:

Beide etwa 25 Jahre alt, ca. 180 cm groß, einer hatte einen 3-Tage-Bart, trug dunkle Jeans und ein weinrotes T-Shirt. Der andere hatte einen Vollbart und trug eine dunkle Jogginghose und ein helles T-Shirt.


Überfall auf Taxifahrer misslang

Erlangen. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (04./05.08.2020) versuchte ein bislang Unbekannter im Erlanger Stadtteil Büchenbach einen Taxifahrer (40) zu berauben. Letztlich musste der Täter ohne Beute flüchten. Der 40-Jährige nahm mit seinem Taxi den späteren Täter am Erlanger Bahnhof auf. Gegen 01:00 Uhr endete die Fahrt in der Odenwaldallee vor einem Discounter. Als es ans Zahlen ging, bedrohte der Unbekannte den Taxifahrer mit einer Schusswaffe und forderte Geld. Als der 40-Jährige darauf nicht einging, griff der Räuber ihn mit Pfefferspray an. Der Taxifahrer flüchtete nebst Geldbörse aus dem Fahrzeug und rief laut um Hilfe. Daraufhin setzte der Täter noch kurz nach, flüchtete dann aber ohne Beute in unbekannte Richtung. Der Rettungsdienst versorgte das leicht verletzte Opfer noch vor Ort. Streifen der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt und der Verkehrspolizeiinspektion Erlangen fahndeten erfolglos nach dem Täter. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken kam zur Spurensicherung vor Ort. Die weitergehenden Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei Erlangen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112 3333 an die Polizei zu wenden.

Täterbeschreibung:

Etwa 25 Jahre alt, ca. 175 cm groß, kräftige Statur, kurze dunkle Haare, trug einen weißen Mund- Nasenschutz und hatte eine Jacke dabei.




Einbruch in Kfz-Prüfstelle

Höchstadt a. d. Aisch . Im Laufe des vergangenen Wochenendes (31.07.-03.08.2020) ist ein unbekannter Täter in die Filiale einer Kfz-Prüfstelle in Höchstadt a. d. Aisch eingebrochen. Die Kriminalpolizei Erlangen bittet um Hinweise zu diesem Einbruch. Der Einbrecher drang in der Zeit zwischen 17:30 Uhr (Fr) und 07:30 Uhr (Mo) über ein Fenster in die Räumlichkeiten der Niederlassung im Lappacher Weg ein. Aus dem Büro entwendete der Täter einen kompletten Tresor, in dem unter anderem Bargeld und diverse Prüfplaketten aufbewahrt wurden. Die Spurensicherung der Erlanger Kriminalpolizei übernahm die Tatortarbeit. Das Fachkommissariat für Einbruchsdelikte hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet und bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen und Fahrzeugen, die im Bereich des Lappacher Wegs aufgefallen sind. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken nimmt Meldungen unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegen.


Bettelerlös geraubt

Nürnberg. Ein Bettler (39) wurde am Montagnachmittag (03.08.2020) in der Nürnberger Innenstadt gewaltsam um seinen Erlös gebracht. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Der 39-Jährige hielt sich gegen 14:15 Uhr am Treppenabgang des U-Bahnhofes „Weißer Turm“ am Ludwigsplatz auf. Ein bislang Unbekannter schlug ihn mit einer Glasflasche und raubte den Bettelerlös von rund 30 Euro. Anschließend flüchtete der Mann in unbekannte Richtung. Es liegt nur eine vage Beschreibung vor. Es soll sich um einen Osteuropäer mit Bart gehandelt haben. Das Opfer erlitt eine stark blutende Schnittwunde am Arm und kam mit dem Rettungsdienst in eine nahe gelegene Klinik. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahm den Sachverhalt auf. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken kam zur Spurensicherung vor Ort. Die weitergehenden Ermittlungen übernahm das Fachkommissariat der Nürnberger Kripo. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 entgegen.


Wiederholte Sachbeschädigungen an Firmenfahrzeugen

Erlangen. Im Laufe des Juli 2020 kam es an Fahrzeugen der Diakonie Erlangen wiederholt zu Sachbeschädigungen. Die Erlanger Polizei bittet in dieser Angelegenheit um Zeugenhinweise. Im Zeitraum zwischen dem 14. und 21.07.2020 ging der bislang unbekannte Täter zunächst zwei Fahrzeuge an, die an einer Ausgabestelle für Nahrungsmittel in der Schillerstraße abgestellt waren. An den Kastenwägen wurde jeweils ein Hinterreifen beschädigt. Vom 28. auf den 29.07.2020 schlug der Täter erneut zu. Diesmal besprühten sie einen der Transporter, der wiederum in der Schillerstraße geparkt war, mit roter Farbe. Die Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Hinweise auf die Täter oder verdächtige Wahrnehmungen aus dem Bereich der Schillerstraße können dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Rufnummer 0911 2112-3333 gemeldet werden.




Spektakulärer Verkehrsunfall am Nürnberger Südfriedhof

NÜRNBERG. Gestern Abend (02.08.2020) ereignete sich in der Südstadt ein spektakulärer Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw auf dem Dach eines Kleintransporters landete. Gegen 22:00 Uhr fuhr ein 21-Jähiger mit seinem silbernen Audi A3 in der Julius-Loßmann-Straße parallel zum Südfriedhof. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam das Fahrzeug links an den Bordstein, geriet daraufhin ins Schleudern und kam in Höhe des Parkplatzes am Südfriedhof nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort knickte der Pkw ein Verkehrszeichen um, durchbrach eine Hecke und beschädigte drei geparkte Pkw. Schließlich landete der Audi auf dem Dach eines Kleintransporters. Der Fahrer musste von der Feuerwehr aus dem verbeulten Fahrzeug geborgen werden, wurde aber zum Glück nur mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand nach ersten Schätzungen Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro.


Tatverdächtige zu Raubdelikt ermittelt

BROMBACHSEE. Bereits im Februar dieses Jahres ereignete sich am Brombachsee ein Raub, bei dem zwei Unbekannte einem 19-Jährigen unter Drohung mit einem Baseballschläger Geld abnahmen. Zwei Tatverdächtige konnten nun ermittelt werden. Am 16.02.2020 hatte sich ein 19-Jähriger aus Forchheim mit einer Internetbekanntschaft an einer Anlegestelle am Brombachsee verabredet. Dort erwartete ihn jedoch keine Frau, sondern seiner Aussage nach zwei vermummte Unbekannte, die ihn mit einem Baseballschläger bedrohten, schlugen und Bargeld forderten. Anschließend seien die unbekannten Räuber mit 200 Euro Bargeld geflüchtet. Der 19-Jährige ließ sich anschließend von seinem Vater abholen und erstattete erst zuhause in Forchheim Anzeige bei der dortigen Polizei. Im Rahmen einer anderen Sachbehandlung konnte nun von der Ansbacher Kripo ein 22-Jähriger festgenommen werden, der im Laufe seiner Vernehmung einräumte, auch den Raub im Februar zusammen mit einem weiteren 22-Jährigen begangen zu haben. Beide Tatverdächtige sitzen derzeit bereits in Justizvollzugsanstalten ein.




Exhibitionist zeigt sich zwei Frauen

NÜRNBERG. Am Sonntagabend (02.08.2020) zeigte sich ein zunächst Unbekannter im Nürnberger Süden zwei jungen Frauen in schamverletzender Weise. Der Mann konnte angetroffen und festgenommen werden. Gegen 18:20 Uhr spazierten die beiden Frauen „Am Wiesengrund“ zwischen Weiherhaus und Worzeldorf, als sie einen unbekannten Mann bemerkten, der onanierte und sie dabei ansah. Als die Frauen weitergingen, folgte ihnen der Mann und spielte weiter an seinem Geschlechtsteil herum. Eine verständigte Polizeistreife konnte den 50-Jährigen noch vor Ort antreffen und festnehmen. Der alkoholisierte Tatverdächtige wird nun wegen Exhibitionistischer Handlungen angezeigt.


Bewaffneter Raubüberfall auf Tankstelle

FÜRTH/OBERASBACH. Ein bewaffneter und vollmaskierter Täter überfiel Sonntagnacht (02.08.2020) im Oberasbacher Ortsteil Altenberg (Lkr. Fürth) eine Tankstelle. Mit dem erbeuteten Bargeld gelang ihm die Flucht. Der Unbekannte betrat gegen 23:00 Uhr die Tankstelle in der Rothenburger Straße. Unter Vorzeigen einer Schusswaffe erbeutete er Bargeld und flüchtete anschließend zu Fuß in Richtung Nürnberg. Der Angestellte (30) der Tankstelle kam mit dem Schrecken davon. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit zahlreichen Streifen unter Einbindung eines Polizeihubschraubers führte nicht zum Auffinden des Täters. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken kam vor Ort. Die weitergehenden Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Fürth übernommen. Etwaige Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Überfall verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise auf die Identität des Täters geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0911 2112 3333 zu melden.

Täterbeschreibung:

Etwa 195 cm groß, schlank, trug eine vollständige Gesichtsmaske und Handschuhe, war bekleidet mit einem schwarzen Kapuzenpullover, einer schwarzen Jogginghose und hellen Sportschuhen.

Vorsicht! Der Täter führte eine schwarze Schusswaffe mit!




Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall in Wendelstein

Wendelstein/Großschwarzenlohe. Am Samstag, 01.08.2020, zwischen 19.10 Uhr und 19.15 Uhr, ereignete sich auf dem Großparkplatz eines Einkaufszentrums in der Rother Straße eine Unfallflucht. Eine junge Frau öffnete vermutlich unachtsam die Türe ihres geparkten roten Pkws und beschädigte dadurch die Beifahrertüre eines nebenan geparkten weißen VW/T7. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1000 Euro. Anschließend fuhr die Dame davon, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Ein aufmerksamer älterer Herr beobachte den Sachverhalt, merkte sich das Kennzeichen des Verursacherfahrzeuges und übergab seine Informationen dem Geschädigten, als dieser zu seinem Fahrzeug zurück kam. Die Schwabacher Polizei sucht nun dringend diesen Zeugen, der leider seinen Namen nicht hinterließ. Dieser Zeuge möge sich bitte mit der Polizei Schwabach unter 09122/927-0 in Verbindung setzen.


Mann entblößt sich vor Kindern und wird festgenommen

Nürnberg. Am Samstagnachmittag (01.08.2020) wurde einer Polizeistreife mitgeteilt, dass sich ein unbekannter Mann am Pegnitzufer vor Kindern entblößen würde. Der Mann konnte angetroffen und festgenommen werden. Gegen 18:00 Uhr sprach eine Mutter die Streifenbeamten an, dass der Unbekannte inzwischen schon mehrmals sich vor Kindern am Süßheimweg in schamverletzender Wiese gezeigt hatte. Er wurde von mehreren Eltern zwar bereits verscheucht, konnte jedoch in der Nähe auf einer Parkbank sitzend angetroffen werden. Den bereits amtsbekannten Mann erwartet nun eine Anzeige wegen exhibitionistischer Handlungen vor Kindern.




Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall in Nürnberg

Nürnberg. Am Samstagvormittag (01.08.2020) ereignete sich auf dem Frankenschnellweg ein Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Die Verkehrspolizei sucht Zeugen. Gegen 11:20 Uhr fuhr ein 75-Jähriger mit seinem gelben Motorrad (BMW R110S) in Richtung „An den Rampen“ auf dem linken Fahrstreifen hinter einem weißen Audi A 1 her. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierte der Motorradfahrer plötzlich mit einem auf der rechten Fahrspur fahrenden Chevrolet Camaro und stürzte. Der 75-Jährige wurde schwer verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die beiden Pkw-Fahrer blieben unverletzt, die Pkws wurden jedoch durch den Unfall beschädigt. Der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 5000 Euro belaufen. Die Nürnberger Verkehrspolizei bittet zur Klärung der Unfallursache eventuelle Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 0911 65 83-1530 zu melden.


Unfall mit Polizeifahrzeug

Nürnberg. Am Freitagnachmittag (31.07.2020) ereignete sich in Zerzabelshof ein Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Polizeiautos. Drei Personen wurden leicht verletzt. Gegen 14:30 Uhr fuhren zwei Beamte mit ihrem Dienst-Pkw während einer Einsatzfahrt auf der linken Spur der Marienbader Straße in Richtung Dutzendteich. An der Kreuzung Marienbader Straße/ Valznerweiherstraße fuhren sie mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn in die Kreuzung ein und es kam in der Kreuzungsmitte zum Zusammenstoß mit einem von links kommenden Pkw (Smart). Die beiden Beamten und die Fahrerin des Smart wurden bei dem Zusammenprall leicht verletzt und vorsorglich vom Rettungsdienst zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Der Verkehrsunfall wurde von der Nürnberger Verkehrspolizei aufgenommen. Die entstandene Schadenshöhe an beiden Fahrzeugen ist derzeit noch unbekannt.




Strohballen auf einem Feld in Brand geraten

Schwabach. In den frühen Morgenstunden des 01.08.2020 – etwa um 00:45 Uhr – gerieten auf einem Feld zwischen der Verlängerung Am Steinernen Brücklein und der Rittersbacher Straße mehrere Strohballen in Brand. Die Strohballen waren dort gestapelt – wobei ein Strohballen eine Größe von ca. 2 x 2 x 1 m hatte. Vermutlich durch Restfeuchte und den damit zusammenhängenden Zersetzungsprozessen kam es zur Hitzeentwicklung und schließlich zur Selbstentzündung der Strohballen. Auf dem Feld brannten diese dann auf einer Fläche von ca. 3 x 3 m lichterloh. Die Freiwillige Feuerwehr Schwabach konnte das Feuer nach ca. 1 Stunde und knapp 8.000 Liter Löschwasser löschen. Außer den verbrannten Strohballen entstand kein weiterer Sachschaden.




Brand in landwirtschaftlichem Anwesen

Windsbach. Heute Vormittag (01.08.2020) brach aus noch ungeklärter Ursache in einer Scheune eines landwirtschaftlichen Anwesens in Winkelhaid, einem Ortsteil der Stadt Windsbach im Landkreis Ansbach, ein Feuer aus. Zwei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt. Gegen 10:30 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienste von dem Brand verständigt. Bei Eintreffen der Feuerwehr standen Scheune und Stall bereits im Vollbrand. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte verhindert werden. Leider verendeten im Stall etwa 10 Schweine und einige Rinder. Zwei geflüchtete Rinder konnten mit einem mobilen Zaun eingepfercht und gerettet werden.

Durch Funkenflug geriet auch die Stallwand des Nachbaranwesens in Brand, konnte jedoch schnell abgelöscht werden. Insgesamt 120 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren aus Windsbach, Neuendettelsau, Abenberg, Wassermungenau, Mitteleschenbach, Wolframs-Eschenbach und Heilsbronn kämpften die Flammen schließlich nieder, konnten jedoch nicht verhindern, dass Scheune und Stall abbrannten. Etwa 20 Rettungsdienstkräfte waren vor Ort und mussten zwei Feuerwehrkräfte mit leichten Verletzungen versorgen. Weitere Personen kamen zum Glück nicht zu Schaden. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen und nach ersten Schätzungen ist durch das Feuer ein Sachschaden von über 200.000 Euro entstanden.




Sexueller Übergriff auf junge Frau

Nürnberg. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (30./31.07.2020) kam es im Stadtteil Gaismannshof zu einem sexuellen Übergriff auf eine junge Frau. Anschließend flüchtete der Unbekannte in Richtung Leyher Straße. Die Frau war kurz nach Mitternacht auf einem Verbindungsweg zwischen dem Westpark und der Rehdorfer Straße zu Fuß unterwegs, als sie unvermittelt von dem Unbekannten angesprochen und mehrmals unsittlich berührt wurde. Die junge Frau kam mit dem Schrecken davon. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifen nach dem Flüchtigen. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken sicherte Spuren und vernahm das Opfer. Die weitergehenden Ermittlungen übernahm das Fachkommissariat für Sexualdelikte der Nürnberger Kripo. Zeugen, insbesondere ein Mann, der zu diesem Zeitpunkt mit seinem Hund in der Nähe unterwegs war, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 zu melden.

Täterbeschreibung:

Ca. 25 – 30 Jahre alt, etwa 185 cm groß, schlank, dunkelhäutig mit kurzen krausen Haaren, afrikanischer Typ, trug Nasenpiercing, bekleidet mit dunklem Kapuzenpullover, kurzer Sporthose, „Badelatschen“, sprach Englisch, vermutl. Raucher.




Bewaffneter Raubüberfall auf Spielhalle

Schwabach. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (30./31.07.2020) überfiel ein bewaffneter Räuber eine Spielhalle im Schwabacher Osten. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen durch zahlreiche Kräfte der Polizei gelang ihm unerkannt die Flucht. Der Mann drang gegen 01:15 Uhr in die Spielhalle in der Ludwigstraße Ecke Penzendorfer Straße ein und bedrohte die Angestellte mit einer silbernen Schusswaffe. Die Frau kam seiner Forderung nach Bargeld nach. Verstaut in einem mitgebrachten Stoffbeutel flüchtete der Täter mit seiner Beute in Höhe von mehreren Hundert Euro aus der Spielhalle. An der sofort eingeleiteten Fahndung beteiligten sich Streifen der Polizeiinspektionen Schwabach, Altdorf, Nürnberg-Süd, Roth, Einsatzzug, Schwabach, Unterstützungskommando Mittelfranken, Verkehrspolizeiinspektion Feucht und zivile Beamte der Nürnberger Polizei. Auch ein Hundeführer mit Diensthund und ein Polizeihubschrauber kamen zum Einsatz. Achtung! Der Täter führt eine silberfarbene Schusswaffe mit! Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken kam zur Spurensicherung vor Ort. Die weitergehenden Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei Schwabach. Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Überfall verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise zur Person oder zum Aufenthaltsort des Täters geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 zu melden.

Täterbeschreibung:

Ca. 30 Jahre alt, etwa 175 cm groß und von kräftiger Statur, trug graues Käppi und dunkelgraue Handschuhe, maskiert mit einem lilafarbenen Halstuch über Mund und Nase, bekleidet mit einem dunkelgrauen Pullover, grauer Hose und Sneakers mit weißer Sohle.




Betrunkener in Gewahrsam genommen: Ein Polizeibeamter verletzt

Nürnberg. Gestern (30.07.2020) nahmen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West einen betrunkenen Mann im Stadtteil Gostenhof in Gewahrsam. Der 44-Jährige hatte zuvor in einem Café für Ärger gesorgt. Der 44-jährige Tatverdächtige war gegen 23:00 Uhr in einem Café in der Bauerngasse in Erscheinung getreten. Zunächst pöbelte der Betrunkene wiederholt andere Gäste an. Als er anschließend den Wirt beschimpfte und ihm sogar mit der Faust drohte, wurde die Polizei hinzugezogen. Auch gegenüber der Streife verhielt sich der Tatverdächtige aggressiv. Nachdem er sich absolut uneinsichtig verhielt und die beiden Beamten fortwährend lautstark beleidigte, nahmen ihn die Polizisten schließlich in Gewahrsam. Aufgrund seiner Aggressivität legte ihm die Streife Handfesseln an. Der 44-Jährige wehrte sich hiergegen allerdings derart massiv, dass er von den Beamten zu Boden gebracht werden musste. Ein 36-jähriger Polizeibeamter erlitt bei der Festnahme leichte Verletzungen an Schienbein und Ellbogen. Der 44-Jährige, der eine Alkoholisierung von fast zwei Promille aufwies, musste den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Ihn erwartet außerdem ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.


Lauter Knall in Nürnberg

Nürnberg. Gestern Abend (30.07.2020) gingen mehrere Anrufe bei der Polizei ein, dass es im Neptunweg im Stadtteil Zollhaus eine „Explosion“ gegeben haben soll. Mehrere Anwohner bestätigten eintreffenden Streifen, dass sie in der Straße einen Knall gehört hätten. Bei der Absuche der Örtlichkeit konnten Teile von Dokumenten aufgefunden werden, auf denen ein Name einer Person aus einem dortigen Mehrfamilienhaus stand. Da die Polizeibeamten zu der Zeit die Umstände der „Explosion“ noch nicht einschätzen konnten, wurde mit Unterstützungskräften vorsorglich das Mehrfamilienhaus evakuiert. Im Gespräch mit der betreffenden Person, deren Name auf den Dokumententeilen stand, stellte sich dann heraus, dass es sich wohl um eine Beziehungssache handeln könnte, wobei ein Ex-Partner Kartons mit Dokumenten vor die Haustür gestellt und möglicherweise einen nicht zugelassenen Böller oder Knallkörper gezündet hatte. Weitere Ermittlungen sind nötig.




Hochwertige Grills und Planschbecken bei Einbruch in Baumarkt entwendet

Stein b. Nbg. In der Nacht von Mittwoch (29.07.2020) auf Donnerstag (30.07.2020) brach ein Unbekannter in einen Baumarkt in Stein ein. Er entwendete hochwertige Grills und ein Planschbecken. Die Polizei sucht nun Zeugen. Kurz nach Ladenschluss um 20:00 Uhr verließen die letzten Mitarbeiter des Baumarkts im Spitzleitenweg 11 in Stein am Mittwochabend ihren Arbeitsplatz. Am Donnerstagmorgen stellte das Personal bei der Rückkehr gegen 08:00 Uhr fest, dass in der Nacht in das Geschäft eingebrochen worden war. So waren mehrere Schlösser aufgebrochen und ein Loch in den Zaun des Baugeschäftes gezwickt worden. Auf diese Weise gelangten die Einbrecher in die Gartenabteilung des Marktes. Dort stahlen die Unbekannten 33 hochwertige Grills der Marke Weber im Wert von fast 17.000 Euro. Zudem fehlte auch noch ein Planschbecken, welches vor dem Eingang ausgestellt war. Im gleichen Baumarkt war es im Oktober des Jahres 2018 bereits zu einem Einbruch gekommen. Auch in diesem Fall waren mehrere teure Grills sowie drei Mähroboter gestohlen worden. Die Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Stein prüft nun, ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Einbrüchen besteht. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911/9678240 zu melden.

Zudem sucht die Polizei Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen auf dem Firmengelände oder in der Nähe gesehen haben:

– Wo sind Ladearbeiten aufgefallen, bei denen gestern Nacht Grills der Marke Weber aus oder in Fahrzeuge geladen wurden?

– Wem wurden neue Grills der Marke Weber ohne Herkunftsnachweis angeboten?




Notorische Ladendiebe bei zweiter Tat festgenommen

Nürnberg. Am Dienstagabend (28.07.2020) beobachtete ein Ladendetektiv in der Nürnberger Innenstadt ein Diebespaar. Die beiden Männer entkamen mit der Ware. Als sie am Mittwochabend erneut zum Stehlen in den Laden kamen, konnte der Mitarbeiter sie festhalten und die Polizei hinzurufen. Gegen 18:00 Uhr am Mittwochabend beobachtete der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes eines großen Bekleidungsgeschäftes in der Nürnberger Fußgängerzone zwei Männer. Diese hatten bereits am Tag zuvor Bekleidung entwendet und waren unerkannt entkommen. Doch beim zweiten Diebstahl hatten die beiden Männer im Alter von 29 und 27 Jahren weniger Erfolg. Als sie erneut hochwertige Kleidung in eine präparierte Diebestasche steckten, rief der Ladendetektiv die Polizei. Eine Streife des Unterstützungskommandos der Bereitschaftspolizei war schnell vor Ort und konnte die Ladendiebe noch im Geschäft festnehmen.

Die hinzugerufene Streife durchsuchte daraufhin den präparierten Rucksack der Tatverdächtigen. Dabei förderten die Polizeibeamten nicht nur neuwertige Ware im Wert von fast 1.500 Euro aus dem Laden selbst zu Tage, sondern auch Bekleidung, die mutmaßlich aus einem anderen Geschäft gestohlen worden war. Aufgrund der professionellen Tatausführung und des weiteren mutmaßlichen Diebesgutes lag der Verdacht nahe, dass die bereits bekannten Fälle nicht die einzigen waren, die auf das Konto der Ladendiebe gingen. Tatsächlich gelang es der Polizei eine Wohnung ausfindig zu machen, welche die eigentlich in einer ANKER-Einrichtung in Deggendorf untergebrachten Männer eigens in der Nürnberger Südstadt als Diebesbunker angemietet hatten. Aufgrund der vorliegenden Anhaltspunkte erließ der Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth einen Durchsuchungsbeschluss für die Räume.

Die Polizeibeamten staunten nicht schlecht, als sie in der Wohnung ein ganzes Lager an hochwertigen Kleidungsstücken fanden. Zudem hielt sich in den Räumen noch ein weiterer Mann auf, dessen Beteiligung an den Diebeszügen nun ebenfalls geprüft wird. Die Zuordnung des mutmaßlichen Diebesgutes zu den unterschiedlichen Bekleidungsläden wird voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen. Durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde ein Haftbefehl für die zwei beim Ladendiebstahl Festgenommenen beantragt. Sie werden am Freitagmorgen dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Die zwei Männer erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen gewerbsmäßigen Diebstahls. Zudem stehen Verstöße gegen räumliche Beschränkungen im Raum, da die Diebe eigentlich den Landkreis ihres Wohnortes nicht verlassen hätten dürfen.




Traktor macht sich selbstständig

Schwabach. Am 29.07.2020 um 14:30 Uhr ereignete sich in der Limbacher Straße in Schwabach ein schadensträchtiger Verkehrsunfall. Der Unfallverursacher wollte mit seinem historischen Traktor, Baujahr 1951, losfahren, welcher über eine Handkurbel am Motor gestartet wird. Als der Verursacher vor dem Fahrzeug stand und kurbelte, sprang das Fahrzeug schließlich an. Dummerweise fuhr dieses selbstständig los, da noch ein Gang eingelegt war. Der Traktor krachte gegen ein geparktes Fahrzeug, welches er vor sich herschob. Auf seiner Fahrt touchierte das er zwei weitere geparkte Fahrzeuge, wechselte die Fahrbahn und blieb schlussendlich stehen, als er gegen ein weiteres geparktes Fahrzeug fuhr. Der Unfallverursacher versuchte noch auf das Gefährt aufzuspringen, um es zu stoppen. Hierbei geriet er unter die Reifen und verletzte sich glücklicherweise nur leicht. Somit hatte er noch Glück im Unglück. Der Unfall hätte deutlich schlimmer ausgehen können.


Betrunkener pöbelte auf Spielplatz und griff Polizisten an

Nürnberg. Am gestrigen Abend (29.07.2020) pöbelte ein 25-jähriger Mann die Besucher eines Spielplatzes im Stadtteil St. Leonhard an. Als die Polizei anrückte, ging der Betrunkene auf die Beamten los. Die nahmen den Randalierer in Gewahrsam. Um kurz nach 20:00 Uhr trat der 25-Jährige auf dem Spielplatz Leonhardspark auf. Anwesende verständigten die Polizei, weil der offensichtlich betrunkene Mann dort wiederholt sowohl Kinder als auch Erwachsene angepöbelt hatte. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West konnte den 25-Jährigen kurz darauf unweit des Spielplatzes antreffen. Hierbei verhielt sich der Tatverdächtige gegenüber den Polizisten sofort aggressiv. Er ging in Kampfstellung und griff unvermittelt einen 25-jährigen Beamten an, indem er unter anderem nach ihm trat. Der Streife gelang es, den betrunkenen Randalierer zu überwältigen. Auch als sie dem Mann daraufhin Handfesseln anlegten, setzte er seine Gegenwehr fort und versuchte, einem 33-jährigen Polizisten ins Bein zu beißen. Letztlich nahm die Streife den aggressiven Tatverdächtigen in Gewahrsam, wogegen er sich allerdings bis zu seiner Einlieferung in den Gewahrsamsraum nach Leibeskräften wehrte.

Ein Atemalkoholtest ergab für den 25-Jährigen einen Wert von fast 2,5 Promille. Keiner der Polizeibeamten kam bei dem Einsatz zu Schaden. Dennoch muss sich der Tatverdächtige nun unter anderem wegen versuchter Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Da er darüber hinaus zwei Rucksäcke mit sich führte, an denen noch eine Diebstahlssicherung angebracht war, ermitteln die Beamten gegen den 25-Jährigen obendrein auch wegen des Verdachts des Ladendiebstahls.




Paketboten stehlen Münzen aus Postsendungen

Nürnberg. Am Mittwochabend (15.07.2020) wurden zwei Paketboten in der Nürnberger Südstadt bei einem Münzdiebstahl erwischt. In den Wohnungen der Männer wurden Münzen gefunden, die mutmaßlich aus vorherigen Taten stammen. Schon seit April häuften sich bei einem Postunternehmen die Reklamationen eines Nürnberger Münzhändlers. Aus den regelmäßigen Paketsendungen des Unternehmens erreichten über 100 nicht den vorgesehenen Empfänger. Eine interne Überprüfung zeigte schnell, dass die abhandengekommenen Sendungen offensichtlich das erste Paketzentrum gar nicht erreicht hatten. Damit richtete sich der Verdacht gegen die Mitarbeiter eines Subunternehmens, welches die Lieferungen des Münzhändlers regelmäßig abholte und zur Verteilstation brachte.

Der Sicherheitsdienst behielt die Vorfälle im BliNürnbergck und stellte am Tattag kurz vor 18 Uhr fest, dass das Fahrzeug des Subunternehmens abweichend von der Route auf einem Supermarktparkplatz im Stadtbezirk Katzwanger Straße parkte. Die zwei Fahrer stiegen aus dem Fahrzeug und öffneten im Ladebereich mehrere Postsendungen. Umgehend rief der Mitarbeiter des Postunternehmens die Polizei an und informierte diese über den gerade laufenden Postdiebstahl. Die hinzugerufene Streife stellte fest, dass in dem Fahrzeug tatsächlich Briefe des Münzhändlers aufgerissen wurden. Der 37-jährige Fahrer sowie sein 55-jähriger Beifahrer hatten verschiedene Münzen bereits in ihren Rucksack gesteckt.

Auf frischer Tat ertappt half auch kein Leugnen mehr: Die Männer räumten den Diebstahl und weitere Taten bei einer Vernehmung ein. In ihren Wohnungen wurden bei einer anschließend durchgeführten Durchsuchung auch noch Münzen gefunden, die mutmaßlich aus den vorherigen Diebstählen stammten. Die Tatverdächtigen erwartet nun nicht nur eine Anzeige wegen Diebstahls, sondern auch wegen der Verletzung des Postgeheimnisses. Das zuständige Diebstahlskommissariat des Kriminalfachdezernats 2 Nürnberg versucht nun alle Taten beweiskräftig zu belegen und zu ermitteln, wer den Männern die gestohlenen Münzen abgekauft hat.




Mann mit abgebrochener Flasche angegriffen

Nürnberg. Im Stadtteil Reichelsdorf ging gestern Mittag (29.07.2020) ein 23-jähriger Mann mit einer abgebrochenen Flasche auf seinen Kontrahenten los. Die Polizei nahm den Angreifer fest. Gegen den 23-Jährigen ermittelt nun die Nürnberger Mordkommission. Ein 24-jähriger Mann hielt sich gegen 13:30 Uhr mit zwei Begleitern auf einer Parkbank in der Walter-Flex-Straße auf, als der 23-jährige Tatverdächtige hinzukam. Dieser begann anschließend, seinen Kontrahenten mit einer abgebrochenen Glasflasche anzugreifen. Nach polizeilichen Erkenntnissen soll es bereits wenige Tage zuvor zu einem Streit zwischen den beiden Männern gekommen sein. Nachdem der 23-Jährige mehrere Stiche gegen den 24-Jährigen ausgeführt hatte, gelang es den beiden Begleitern, den Angreifer zu überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd nahm den Mann kurz darauf am Tatort fest.

Der Rettungsdienst brachte den verletzten 24-Jährigen zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus. Er hatte bei dem Angriff diverse Schnittverletzungen erlitten, schwebte jedoch nicht in Lebensgefahr. Auch der Festgenommene musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Er hatte sich unmittelbar nach der Attacke selbst mit der Flasche verletzt. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte gegen den 23-Jährigen Haftantrag wegen versuchten Totschlags. Die polizeilichen Ermittlungen gegen den Festgenommenen wurden von der Mordkommission Nürnberg übernommen.


Duo stieg in Getränkelager ein

Nürnberg. Zwei Männer (38 und 41) sind in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (29./30.07.2020) in das Getränkelager eines Supermarktes in der Schnieglinger Straße Ecke Nordwestring eingestiegen. Kurz darauf nahm sie die Polizei fest. Ein Anwohner hörte gegen 02:15 Uhr Geräusche von zerbrechendem Glas und beobachtete das Duo, wie es sich im Außenbereich des Supermarktes im umzäunten Gelände des Getränkelagers zu schaffen machte. Daraufhin verständigte er die Polizei. Kurz darauf nahmen zivile Beamte der Nürnberger Polizei an der nahegelegenen Straßenbahnhaltestelle Westfriedhof die zwei unter Alkoholeinfluss stehenden Tatverdächtigen fest. Einen entwendeten Bierkasten samt Inhalt stellten die Beamten sicher. Da der 38-Jährige über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Antrag auf Haftbefehl. Der Mann wird heute einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.




Fürther Amtsgebäude beschmiert 

Fürth. Im Zeitraum zwischen Dienstagnachmittag (28.07.2020) und Mittwochmittag 29.07.2020) wurde die Außenfassade eines Amtsgebäudes in der Fürther Südstadt beschmiert. Die Polizei sucht Zeugen. Bislang Unbekannte brachten an der Außenfassade des Gebäudes am Stresemannplatz einen ca. einen Meter mal zehn Meter großen Schriftzug in schwarzer Farbe an. Nach ersten Schätzungen des Anzeigenerstatters beläuft sich der Sachschaden auf mehrere Hundert Euro. Die weitergehenden Ermittlungen hat die Polizeiinspektion Fürth übernommen und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 0911 75905-0 entgegen.


Renitenter Ladendieb schlug zu

Nürnberg. Am gestrigen Nachmittag (29.07.2020) gelang einem renitenten Ladendieb die Flucht, indem er dem Ladendetektiv ins Gesicht schlug. Die Polizei sucht Zeugen. Kurz vor 16:30 Uhr hatte ein Unbekannter in einem Verbrauchermarkt in der Dombühler Straße sechs Dosen Wodka-Mischgetränke in seinen mitgeführten Rucksack gesteckt und passierte den Kassenbereich ohne zu bezahlen. Ein Ladendetektiv hatte das Geschehen beobachtet und wollte den mutmaßlichen Dieb aufhalten. Dieser riss sich jedoch los und flüchtete. Nach kurzer Verfolgung entdeckte der Ladendetektiv den Dieb in einem Treppenabgang in der Neuendettelsauer Straße und hielt ihn am Rucksack fest. Jetzt schlug der Mann dem Detektiv mit der Faust ins Gesicht und rannte davon.

Beschreibung des mutmaßlichen Ladendiebes:

Etwa 175 cm groß, ca. 30 Jahre alt, kräftige Statur, trug graues T-Shirt, dunkle Jeans und Sonnenbrille und führte einen weinroten Rucksack mit.

Bei einer Fahndung im Nahbereich konnte in einem Vorgarten in der Neuendettelsauer Straße eine der entwendeten Getränkedosen aufgefunden und sichergestellt werden. Die Nürnberger Kripo bittet eventuelle Zeugen des Vorfalls, die Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Schuhdiebstahl nach Spindaufbruch

Schwabach. Am Dienstag, dem 28.07.2020, wurde in einem Fitness-Studio im Gewerbegebiet Falbenholz der Spind eines Sportlers aufgebrochen. Der bislang unbekannte Täter zwickte zwischen 17.30 und 18.30 Uhr in der Herrenumkleide das Vorhängeschloss an dem Schrank des Geschädigten mit unbekanntem Werkzeug auf und entwendete daraus dessen neuwertige Sportschuhe. Die
Uhr und den Geldbeutel in dem Spind verschmähte der Dieb, der es offenbar nur auf die knapp 190 EUR teuren Markenschuhe abgesehen hatte. Beim Diebesgut handelt es sich um ein Paar
„NIKE Air Max 97“ in schwarz mit weißem Markenemblem in Größe 42. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall oder zu verdächtigen Personen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeidienststelle in Schwabach (Tel: 09122/927-0) in Verbindung zu setzen.


Exhibitionist flüchtet mit Fahrrad 

Nürnberg. Am Dienstagnachmittag (28.07.2020) trat ein Exhibitionist am Nürnberger Fuchslochsteg auf und flüchtete mit einem Fahrrad. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Gegen 15:30 Uhr sonnte sich eine Frau am Pegnitzufer im Bereich des Fuchslochstegs, als plötzlich ein unbekannter Mann aus einem Gebüsch hervortrat. Der Mann manipulierte hierbei an seinem entblößten Geschlechtsteil und zeigte sich in schamverletzender Weise aus wenigen Metern Entfernung. Als die Frau die Polizei verständigte, flüchtete der Unbekannte zurück in das Gebüsch und fuhr von dort mit einem Fahrrad davon. Trotz umgehend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen gelang dem Unbekannten die Flucht.

Der Mann wird wie folgt beschrieben:

Circa 50 Jahre alt, circa 180 cm groß, schlanke Figur, west-/nordeuropäisches Aussehen, kurze Haare mit Wirbelglatze, unrasierter 3-Tage-Bart. Der Mann war mit einem weißen T-Shirt mit schwarzem Aufdruck an der Vorderseite und einer blauen kurzen Jeans bekleidet. Er flüchtete mit einem Fahrrad, welches mit einem Gepäckträger versehen war. An dem Gepäckträger war eine rote Kette angebracht. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.


Frau am helllichten Tag überfallen 

Nürnberg. Am Dienstagnachmittag (28.07.2020) überfiel ein bislang Unbekannter eine Frau im Stadtteil Hummelstein. Der Täter flüchtete jedoch ohne Beute. Die Frau hielt sich kurz vor 17:00 Uhr im Treppenhaus eines Mehrparteienhauses in der Sperberstraße Ecke Voltastraße auf, als sie der Täter überraschte. Er packte sie grob, drückte sie zu Boden und versuchte ihr gewaltsam eine Kette vom Hals zu reißen. Nachdem dies nicht gelang, flüchtete er die Sperberstraße entlang. Eine Anwohnerin hörte Geschrei, verständigte die Polizei und kam dem Opfer zu Hilfe. Oberflächliche Verletzungen waren die Folge des fehlgeschlagenen Raubes.

Täterbeschreibung:

Unbekanntes Alter, ca. 170 cm groß, graue Haare, kaum Zähne im Mund, bekleidet mit einem blauen T-Shirt und schwarzer Hose.

Trotz Fahndung mit mehreren Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd blieb der Täter verschwunden. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken kam vor Ort und vernahm anschließend die Geschädigte. Die weiteren Ermittlungen hat das Fachkommissariat für Raubdelikte der Nürnberger Kriminalpolizei übernommen. Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Tatgeschehen verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 zu melden.




Fürth: Verkehrsunfall auf der Poppenreuther Brücke

Fürth. Heute Morgen (28.07.2020) kam es auf der Poppenreuther Brücke zu einem Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen. Um den Unfallhergang rekonstruieren zu können, sucht die Verkehrspolizei Fürth Zeugen. Um kurz nach 08:00 Uhr befuhr ein 45-jähriger Mann mit seinem VW-Bus die Poppenreuther Brücke in Richtung Innenstadt. Im ampelgeregelten Kreuzungsbereich zur Abfahrt von der A 73 kam es dabei zum Zusammenstoß mit einem aus Richtung Erlangen kommenden Dacia. Durch die Kollision der beiden Fahrzeuge kippte der VW-Bus und blieb auf der linken Seite im Kreuzungsbereich liegen. Der 45-jährige Fahrer und ein 28-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Zur medizinischen Versorgung brachte der Rettungsdienst den 28-Jährigen in ein Krankenhaus. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 5.000 Euro. Sowohl der VW-Bus als auch der Dacia mussten abgeschleppt werden. Nachdem an der Unfallörtlichkeit auch verschiedene Flüssigkeiten ausgelaufen waren, musste die Fahrbahn gereinigt werden. Die Verkehrspolizei Fürth hat die Ermittlungen zu Klärung der Unfallursache aufgenommen. Die Beamten suchen Unfallzeugen, die den Unfall beobachten konnten und Angaben zur Ampelschaltung machen können. Unter der Rufnummer 0911 973997-180 können sich Zeugen mit der Verkehrspolizeiinspektion Fürth in Verbindung zu setzen.


Fußgänger in Altstadt beraubt 

Nürnberg. Zwei bislang Unbekannte raubten in der Nacht von Montag auf Dienstag (27./28.07.2020) einem Fußgänger in der Altstadt sein mitgeführtes Bargeld. Das Opfer (42) kam mit dem Schrecken davon. Der 42-Jährige war seinen Angaben zufolge kurz nach 01:30 Uhr zu Fuß in der Ludwigstraße unterwegs, als ihn plötzlich zwei Männer festhielten, gewaltsam gegen eine Mauer drückten und ihn durchsuchten. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung Jakobsplatz. Von ihnen liegt nur eine vage Beschreibung vor: beide ca. 175 cm groß, mit südländischem Aussehen. Die weiteren Ermittlungen hat das Fachkommissariat der Nürnberger Kripo übernommen. Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 entgegen.




Dieb griff in die Kasse und flüchtete

Nürnberg. Ein junger Mann griff am Montagvormittag (27.07.2020) in die Kasse eines Gemüseladens am U-Bahnhof Plärrer. Mit dem erbeuteten Geld gelang ihm unerkannt die Flucht. Der Dieb hielt sich gegen 10:30 Uhr in einem Gemüseladen im U-Bahnverteiler am Plärrer auf. Unvermittelt griff er in die Kasse und rannte daraufhin in Richtung Straßenbahnhaltestelle an der Oberfläche und von dort in Richtung Ludwigstraße davon. Eine Mitarbeiterin des Obst- und Gemüseladens lief dem Dieb hinterher und bekam ihn am Fußgängerüberweg Spittlertorgraben kurzzeitig zu fassen. Hier riss sich der Mann los und die Frau stürzte, wobei sie sich am Knie verletzte.

Täterbeschreibung:

Etwa 20 – 25 Jahre alt, ca. 160 cm groß, schlanke Statur, gebückte Haltung, osteuropäischer Typ, dunkel gekleidet mit schwarzem Pullover, schwarzer Jeans und einem Käppi.

Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahm die Anzeige auf. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken sicherte Spuren. Die Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte ist mit der abschließenden Sachbearbeitung betraut und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 0911 2112 6115 entgegen.




Zeugenaufruf nach Unfallflucht

Nürnberg. Gesten Nachmittag (27.07.2020) ereignete sich in der Flußstraße ein Verkehrsunfall, bei dem ein Radfahrer verletzt wurde. Zwei Unfallbeteiligte haben sich unerlaubt vom Unfallort entfernt. Die Verkehrspolizei sucht Zeugen. Gegen 13:20 Uhr fuhren zwei vermutlich Jugendliche hintereinander mit ihren Fahrrädern die Flußstraße in nördliche Fahrtrichtung. Vorneweg fuhr nach Aussage des Geschädigten ein etwa 15 Jahre altes Mädchen und dahinter ein etwa 17-jähriger Junge. Als die beiden plötzlich nach links abbogen, übersahen sie einen hinter ihnen fahrenden Radfahrer, der gerade zum Überholen ansetzte. Der 56-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr gegen einen geparkten Pkw. Die beiden abbiegenden Radler fuhren ohne anzuhalten weiter und entfernten sich somit unerlaubt von der Unfallstelle. Der 56-Jährige verletzte sich und musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden. Am Fahrrad und dem geparkten Pkw entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro. Die Nürnberger Verkehrspolizei bittet eventuelle Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben und die geflüchteten Unfallbeteiligten, sich unter der Telefonnummer 0911 65 83 1530 zu melden.




Marihuanageruch führte Polizei zu mutmaßlichem Drogenhändler

FÜRTH. In einer Wohnung in der Südstadt fanden Streifen der Polizeiinspektion Fürth in der Nacht zum Dienstag (28.07.2020) diverses Rauschgift. Die Beamten hatten die Wohnung überprüft, nachdem aus der Nachbarschaft ein verdächtiger Geruch gemeldet worden war. Gegen Mitternacht war bei der Polizei eine Mitteilung eingegangen, weil Anwohner den Geruch von Marihuana aus einer Wohnung in der Dr.-Beeg-Straße wahrgenommen haben wollten. Als Quelle des Geruchs konnte eine Wohnung aus einem der Obergeschosse eines dortigen Mehrparteienhauses ausgemacht werden. Als eine Streife die betroffene Wohnung überprüfte, bestätigte sich der Verdacht. Konfrontiert mit dem verdächtigen Geruch aus der Wohnung gab ein anwesender 26-Jähriger eine geringe Menge Marihuana heraus und erlaubte den Beamten das Betreten der Wohnung. Während der Durchsuchung der Wohnung warfen die Polizisten auch einen Blick über die Balkonbrüstung und entdeckten weiteres Rauschgift, dass der 26-jährige Tatverdächtige offensichtlich kurz zuvor vom Balkon geschmissen hatte. Es handelte sich dabei um weiteres Marihuana sowie mehrere Dutzend Gramm einer synthetischen Droge. Zudem fanden die Beamten in der Wohnung einen höheren Bargeldbetrag. Die aufgefundenen Drogen sowie das Bargeld stellten die Polizeibeamten sicher. Gegen den 26-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Betäubungsmittelhandels ermittelt.




Bei Kontrolle Drogen aufgefunden

Happurg. Im Rahmen einer Polizeikontrolle wurde bei einem 39-Jährigen eine erhebliche Menge Amfetamin aufgefunden. Am Sonntag (26.07.2020) wurde der 39-Jährige am Happurger S-Bahnhof einer Personenkontrolle unterzogen, da er drogentypische Auffälligkeiten zeigte. Bei einer Durchsuchung seines mitgeführten Stoffbeutels fanden die Beamten eine größere Menge einer in Folie verpackten weißen Masse und stellten diese sicher. Nach einem Schnelltest bei der Hersbrucker Polizeiinspektion bestätigte sich der Verdacht, dass es sich um mehrere hundert Gramm Amfetamin handelt. Gegen den 39-jährigen Tatverdächtigen wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet.


Einbruch in Restaurant

Erlangen. Bereits in der Nacht zum Montag (27.07.2020) brach ein bislang unbekannter Täter in ein Restaurant in der Erlanger Innenstadt ein. Die Kriminalpolizei bittet in dieser Angelegenheit um Zeugenhinweise. Der Einbrecher drang im Zeitraum zwischen 00:00 Uhr und 08:30 Uhr über eine Schiebetür in die Gaststätte an der Südlichen Stadtmauerstraße ein. In den Räumlichkeiten des Gastronomiebetriebs öffnete der Täter anschließend einen Geldtresor und entwendete mehrere tausend Euro Bargeld. Die Kriminalpolizei Erlangen führte am Tatort eine Spurensicherung durch. Das Fachkommissariat für Einbruchsdelikte übernimmt die weiteren Ermittlungen. Die Beamten bitten in diesem Zusammenhang um Hinweise. Verdächtige Wahrnehmungen zu Personen oder Fahrzeugen im Bereich der Südlichen Stadtmauerstraße können der Polizei unter der Rufnummer 0911 2112-3333 gemeldet werden.




Beim Singen ins Gesicht getreten

Nürnberg. In der Fußgängerzone wurde gestern (27.07.2020) eine Frau von einem 53-Jährigen unvermittelt ins Gesicht getreten. Kurz vor 21:00 Uhr saß die 35-Jährige mit einer Freundin am Boden in der Königstraße und führte ihre Sangeskünste vorbeilaufenden Passanten vor ohne aber dafür Geld zu verlangen. Plötzlich trat ein sichtlich alkoholisierter Mann auf die Frau zu und trat ihr ohne Ankündigung barfuß ins Gesicht. Dabei wurde die „Sängerin“ im Gesicht verletzt, lehnte jedoch eine Behandlung durch den Rettungsdienst ab. Der alkoholisierte Tatverdächtige fiel wohl aufgrund seines Zustandes nach dem Tritt zu Boden und wurde von der eintreffenden Streife in Gewahrsam genommen. Er wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.


Im Streit mit Flasche geschlagen

Nürnberg. Gestern Abend (27.07.2020) gerieten in der Innenstadt zwei Männer in Streit. Einer schlug dem anderen eine Flasche auf den Kopf. Gegen 21:45 Uhr entwickelte sich aus noch unbekannten Gründen am Königstor ein Streit zwischen zwei Männern. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug der 28-Jährige seinem 38-jährigen Kontrahenten eine Flasche auf den Kopf. Das Opfer erlitt eine Kopfplatzwunde und wurde vom Rettungsdienst zur Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Der nicht unerheblich alkoholisierte 28-jährige Tatverdächtige konnte noch vor Ort angetroffen werden und wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.




Landwirt stirbt nach Überschlag mit Traktor

Spalt, Lkr Roth. Am Montagnachmittag (27.07.2020) ereignete sich ein schwerer Unfall in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Spalter Ortsteil Großweingarten (Lkrs. Roth). Ein 63-jähriger Mann wurde tödlich verletzt. Nach bisherigem Ermittlungsstand war ein 63-jähriger Landwirt nachmittags mit seinem Traktor in steilem Gelände bei Großweingarten mit landwirtschaftlichen Arbeiten beschäftigt. Aus noch nicht geklärter Ursache kippte der Traktor und überschlug sich. Hierbei wurde der 63-Jährige aus dem Führerhaus geschleudert und schwer verletzt. Trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch den verständigten Notarzt, welcher mit einem Rettungshubschrauber zum Unglücksort geflogen wurde, erlag der 63-Jährige noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Das zuständige Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zur Unglücksursache vor Ort.




Tatverdächtiger beißt Polizistin

Nürnberg. In der Nürnberger Innenstadt hat am Samstagnachmittag (25.07.2020) ein 31-jähriger Mann eine Polizistin in den Arm gebissen. Die Beamtin wollte bei dem Mann einen Joint mit augenscheinlich illegaler Kräutermischung sicherstellen. Die Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte traf gegen 13:30 Uhr in der Johannesgasse auf den 31-jährigen Mann. Da sich dieser offensichtlich gerade einen Joint mit illegaler Kräutermischung anzünden wollte, schritten die Beamten ein und versuchten ihrerseits, die Zigarette sicherzustellen. Dies wiederum wollte der Tatverdächtige verhindern und versuchte kurzerhand, das mutmaßliche Tabak-Kräuter-Gemisch zu essen. Als die 24-jährige Beamtin den Mann daran hinderte, biss der Tatverdächtige sie in den Arm. Die Streifenbesatzung überwältigte den 31-Jährigen dennoch und nahm ihn fest. Die Zigarette mit der mutmaßlichen Kräutermischung stellten sie letztlich ebenfalls sicher. Gegen den Tatverdächtigen wird wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Zudem muss er sich wegen Körperverletzung und Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.




Wildernde Hunde reißen Rehkitze

Zirndorf. Im Zeitraum von Samstag (11.07.2020) bis Dienstag (14.07.2020) wurden im Zirndorfer Wiesengrund (Lkrs. Fürth) drei Rehe durch wildernde Hunde getötet. Die Polizeiinspektion bittet um Zeugenhinweise. In drei Fällen wurden zwei freilaufende, wildernde Hunde dabei beobachtet, wie sie zwei Rehkitze und eine Rehgeiß am Zirndorfer Wiesengrund hetzten und letztendlich rissen. Alle drei Tiere verendeten noch vor Ort. Bei den unbekannten Hunden handelte es sich in allen Fällen um einen braunen Magyar Vizsla und einem Terrier. Es ist davon auszugehen, dass die Hunde aus der näheren Region stammen und regelmäßig gemeinsam unterwegs sind. Die Hundehalter, als auch Zeugen, welche Hinweise zu den Hunden oder deren Halter geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Zirndorf unter der Telefonnummer 0911 969270 in Verbindung zu setzen.




Männer auf mutmaßlicher Diebestour

Nürnberg. Die Nürnberger Polizei nahm in der Nacht zum Montag (27.07.2020) zwei Männer auf mutmaßlicher Diebestour fest. Die beiden Tatverdächtigen hatten es offenbar auf Wertgegenstände in einem geparkten Wohnmobil abgesehen und waren dabei entdeckt worden. Anwohnern der Blumenstraße waren gegen 01:00 Uhr zwei verdächtige Männer aufgefallen. Die hatten an den Türen mehrerer geparkter Autos gerüttelt, um zu testen, ob die Fahrzeugtüren versperrt waren. Als sich ein 61-jähriger Zeuge daraufhin auf die Straße begab, konnte er die beiden verdächtigen Männer an einem geparkten Wohnmobil entdecken. Einer der beiden befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits in dem Fahrzeug, während der andere an der geöffneten Fahrertür stand. Als der 61-Jährige die beiden mutmaßlichen Diebe ansprach, flüchteten diese. Im Rahmen der Fahndung konnten Zivilstreifen der Nürnberger Polizei die flüchtenden Tatverdächtigen kurz darauf im Bereich der Bahnhofstraße feststellen. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahmen die beiden mutmaßlichen Diebe (30 und 39 Jahre alt) daraufhin fest. Einer der beiden Männer wies eine Alkoholisierung von fast zwei Promille auf. Zwar hatten die beiden Tatverdächtigen nach erster Feststellung der Beamten zu diesem Zeitpunkt noch nichts gestohlen, dennoch wird gegen die beiden Männer nun wegen versuchten Diebstahls ermittelt.




Radfahrer fuhr davon – Unfallflucht auf dem Pegnitztalradweg

Fürth. Gestern Nachmittag (26.07.2020) ereignete sich auf dem Pegnitztalradweg in Fürth ein Verkehrsunfall. Ein unbekannter Radfahrer fuhr eine Fußgängerin an und setzte seine Fahrt anschließend unerkannt fort. Die Verkehrspolizeiinspektion Fürth bittet um Zeugenhinweise. Eine 42-jährige Fußgängerin war gegen 14:30 Uhr mit Angehörigen auf dem kombinierten Fuß- und Radweg unterhalb der Ludwigbrücke unterwegs. Aus Richtung Friedhof kommend fuhr ein bislang unbekannter Mann auf seinem Fahrrad von hinten an die Personen heran. Zwar klingelte der Radfahrer, fuhr allerdings dennoch in die 42-Jährige, die hierdurch stürzte und sich leicht verletzte. Anschließend entfernte sich der Mann mit seinem Fahrrad in Richtung der Fürther Innenstadt, ohne am Unfallort die Feststellung seiner Personalien zu ermöglichen.

Personenbeschreibung: Ca. 60 Jahre alt, ca. 185 cm groß, dickliche Figur, kurze Haare, Vollbart, Brillenträger, trug einen weiß-dunkel gemusterten Fahrradhelm, unterwegs mit einem lilafarbenen Fahrrad (Marke „Giant“, Modell „Granite“).

Die Unfallermittlungen übernahmen Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Fürth. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen bzw. Hinweise zu dem unbekannten Radfahrer geben können, werden gebeten, sich unter der 0911 973997-180 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.




 Brand in Kindertagesstätte

Gunzenhausen. Am Freitagabend (24.07.2020) geriet aus noch nicht geklärter Ursache der Dachstuhl eines Neubaus einer Kindertagesstätte in Gunzenhausen (Lkrs. Weißenburg – Gunzenhausen) in Brand. Die Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 19:45 Uhr meldeten Anwohner starke Rauchentwicklung auf dem Dach einer Kindertagesstätte in der Schützenstraße / Im Hollerfeld. Den alarmierten feuerwehren gelang es das feuer unter Kontrolle zu bringen. Durch das Brandgeschehen wurde der Dachstuhl erheblich beschädigt. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Nach bisherigem ermittlungsstand wurden am Freitagnachmittag Bitumenarbeiten am betreffendem Dach durchgeführt. Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.




33-Jähriger schießt mit Stahlkugel auf Personen

Nürnberg. Am späten Freitagabend (24.07.2020) schoß ein 33-Jähriger im Nürnberger Süden mit einer Stahlkugel auf Personen. Er fühlte sich in seiner Ruhe gestört. Gegen 23:15 Uhr teilte ein 19-Jähriger mit, dass er in einem Waldstück Am Weißensee von einem zunächst Unbekannten beschossen worden sei. Mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd und des Unterstützungskommandos kamen daraufhin vor Ort. Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf einen in der Nähe wohnhaften 33-jährigen Mann. Dieser konnte daraufhin festgenommen werden. Der Mann fühlte sich offenbar durch den 19-Jährigen und seine drei Begleiter, welche im angrenzenden Wald feierten, in seiner Ruhe gestört. Daraufhin suchte er die Gruppe auf und schoß eine Stahlkugel mit einer Präzisionsschleuder in Richtung des 19-Jährigen. Hierbei traf er das in der Hand gehaltene Mobiltelefon des jungen Mannes, welches hierdurch zerstört wurde.Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen fanden die Beamten die benutzte Präzisionsschleuder, 46 Stahlkugeln, Betäubungsmittel, ein manipuliertes Kleinkaliber-Gewehr sowie eine Armbrust bei dem 33-Jährigen auf. Die Waffen wurden zur Überprüfung sichergestellt. Der 33-Jährige muss sich nun unter Anderem wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung, der Sachbeschädigung und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Zudem wird geprüft, ob er gegen waffenrechtliche Bestimmungen verstoßen hat.


Objektschutzbüro der Polizei besprüht

Nürnberg. In der Nacht von Samstag (25.07.2020) auf Sonntag (26.07.2020) besprühten Unbekannte das Objektschutzbüro der Polizei in der Regensburger Straße. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Der als Objektschutzbüro benutzte Container vor dem Türkischen Generalkonsulat in der Regensburger Straße wurde durch Unbekannte mit diversen Schriftzügen in schwarzer Farbe beschmiert. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 1200 Euro geschätzt. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Ost hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 91950.




Polizeibeamte provoziert, beleidigt und angegriffen

Nürnberg. Am Samstagabend (25.07.2020) verlor ein 22-Jähriger im Nürnberger Stadtteil Langwasser offenbar die Kontrolle über sein Handeln. Der Mann und sein 46-jähriger Begleiter müssen sich nun strafrechtlich verantworten. Gegen 21:30 Uhr überquerte vor einem Streifenfahrzeug der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd ein 22-jähriger Mann zu Fuß die Kreuzung Gleiwitzer Straße / Liegnitzer Straße bei Rotlicht. Hierbei zog er seine Hose nach unten, und reckte sein entblößtes Gesäß in Richtung der Polizeibeamten. Im Verlauf der daraufhin durchgeführten Kontrolle verhielt sich der Mann zunehmend aggressiv, verweigerte die Personalienangaben und musste letztendlich aufgrund des agressiven Verhaltens zu Boden gebracht und gefesselt werden.

Ein 46-jähriger Bekannter des Mannes beleidigte währenddessen die Beamten und versuchte die Amtshandlungen zu stören. Gegen den 46-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Beleidiung eingeleitet. Weiterhin wurde er des Platzes verwiesen. Der 22-Jährige beleidigte die Beamten im weiteren Verlauf ebenfalls mit allerhand Kraftausdrücken und hustete diesen, mit dem Hinweis, dass er an Covid19 erkrankt sei, in das Gesicht. Der 22-Jährige muss sich nun unter Anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, der gefährlichen Körperverletzung und Beleidigung strafrechtlich verantworten.




Brand in Nürnberger Schuhgeschäft

Nürnberg. Am Samstag (25.07.2020) geriet aus noch nicht geklärter Ursache ein Schuhgeschäft in der Nürnberger Innenstadt in Brand. Die Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 07:00 Uhr wurde der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken starke Rauchentwicklung aus einem Schuhgeschäft am Hallplatz mitgeteilt. Der alarmierten Feuerwehr gelang es den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen des Feuers in die darüber liegenden Wohnungen zu verhindern. Personen kamen nicht zu Schaden. Da durch die starke Rauchentwicklung ein Großteil der Ware beschädigt wurde, kann der entstandene Sachschaden noch nicht beziffert werden. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandentstehung noch vor Ort aufgenommen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung ergaben sich bislang nicht.


Pkw ausgebrannt

Schwabach/Penzendorf.  Am Freitag zur Mittagszeit befuhr ein 44 Jähriger aus dem Rother Landkreis mit seinem Pkw die Bundesstraße 2 von Roth in Richtung A 6. Kurz vor der Ausfahrt
Schwabach/Penzendorf kam es offenbar aufgrund eines technischen Defekts zu einer Rauchentwicklung, weshalb er die B 2 verließ und sein Fahrzeug an der Zufahrtsstraße nach Schwarzach zum Stehen bringen konnte. Der 44 Jährige konnte das Fahrzeug noch rechtzeitig verlassen, als es kurze Zeit später im Vollbrand stand. Er selbst blieb unverletzt. Zur Löschung des Brandes waren mehrere umliegende Feuerwehren im Einsatz. Aufgrund den Löscharbeiten kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen und die Polizei musste den Verkehr regeln.


Radfahrer krachte in Transporter

Schwabach – Schmerzhaft wurde es am Freitagabend für einen 32-jährigen Radfahrer aus Schwabach. Er befuhr mit seinem Fahrrad verbotswidrig den linken Gehweg der Lindenstraße
stadteinwärts. Zur gleichen Zeit wollte ein Transporter aus der Feldstraße auf die Lindenstraße einbiegen. Der Transporter stand an der besagten Einmündung, als der Radfahrer offenbar den
großen Transporter übersah und in das stehende Fahrzeug krachte. Durch den anschließenden Sturz zog sich der 32 Jährige leichte Verletzungen zu. Warum der Radfahrer in den stehenden Transporter krachte, könnte nach ersten Erkenntnissen an seiner Alkoholisierung gelegen haben. Aufgrund der Unfallhergangs und dem zweifelhaften Zustand des Radfahrers ordnete die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zur Klärung der Fahrtüchtigkeit des Schwabachers eine Blutentnahme an. Gegen den Radfahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.




Feuerwehr muss Tür öffnen: Ängstliche Seniorin verbarrikadiert sich nach Callcenter-Betrug in Wohnung

Nürnberg. Am Mittwochnachmittag (22.07.2020) riefen falsche Polizeibeamte bei einer Nürnberger Seniorin an und setzten diese derart unter Druck, dass sie sich verängstigt in ihrem Schlafzimmer einsperrte. Nach mehr als einem Tag rettete eine Streife der echten Polizei die völlig verängstigte Frau aus ihrem Zufluchtsort. Als das Telefon der 86-Jährigen Geschädigten am Mittwoch gegen 15:00 Uhr klingelte, ahnte sie noch nicht, was für schreckliche Stunden sie erwarteten. Ein Betrüger meldete sich als „Herr König“ vom Nürnberger „Einbruchsdezernat“. Es folgte die übliche Geschichte der Masche „falsche Polizeibeamte“: drei jugendliche Ausländer würden durch die Polizei überwacht. Diese Einbrecher hätten sich gerade die Geschädigte als nächstes Opfer herausgesucht.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs kam der falsche Kriminalbeamte auf die Vermögensverhältnisse der Seniorin zu sprechen. Das Geld der Frau müsse vor der Tat der drei Jugendlichen gesichert werden. Dann nahm das Gespräch aber einen unguten Verlauf. Die Seniorin wurde unter Druck gesetzt und die Drohkulisse des Einbruchs in schillernden Farben beschrieben. Zwar wandte sich die alte Dame nach dem Telefonat an den richtigen Polizeinotruf, war unter dem Eindruck des vorherigen Gesprächs aber derart verunsichert, dass sie sich danach in ihr Schlafzimmer einsperrte. Aus Angst vor den vermeintlichen Einbrechern öffnete sie der echten Polizeistreife nicht die Türe und konnte auch durch die zuständige Polizeiinspektion Nürnberg-West telefonisch nicht mehr kontaktiert werden.

Nachdem die Polizeibeamten die Frau mehr als 24 Stunden nicht erreicht hatten, wurde die Wohnungstüre der Seniorin schließlich durch die Feuerwehr geöffnet, um einen Unglücksfall auszuschließen. Die völlig aufgewühlte und eingeschüchterte Frau öffnete erst nach gutem Zureden ihre Schlafzimmertüre. Sie hatte die Wohnung aus Angst nach dem Anruf der Betrüger mehr als 31 Stunden lang nicht mehr verlassen.




Kinder (9) auf Diebestour unterwegs

Nürnberg. Am Donnerstagvormittag (23.07.2020) ertappte eine Mitarbeiterin eines Drogeriemarktes in Nürnberg St. Leonhard zwei Kinder im Alter von 9 Jahren beim Ladendiebstahl. Zuhause stellte sich heraus, dass die Langfinger nicht zum ersten Mal zuschlugen. Das Mädchen und der Bub fielen der Mitarbeiterin des Marktes in der Geisseestraße gegen 10:15 Uhr auf, weil sie sich ausgestattet mit Rucksäcken äußerst auffällig verhielten. Als die Frau die beiden Kinder deshalb ansprach, hatten diese keine gute Ausrede parat und räumten gleich ein, gestohlen zu haben. Im Rucksack befand sich neben dem Diebesgut aus dem Drogeriemarkt auch allerlei Beute aus anderen Geschäften. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West nahm den Vorfall auf. Auf der Dienststelle legte das befreundete Pärchen dann das nächste Geständnis ab: Bereits an den beiden vorherigen Tagen waren sie zusammen auf Diebestour gegangen. Der Rest der Tatbeute sei im Kinderzimmer des Jungen zu finden. Zusammen mit der Mutter des Bubs fuhr die Streife daraufhin zu dem ‚Versteck‘, wo ihnen die Kinder das Diebesgut aushändigten. Die Beiden hatten es in den drei Tagen mit allerlei Kosmetikartikeln und Handyzubehör auf eine Beute im Wert von über 1.000 Euro geschafft. Weil sie mit 9 Jahren noch nicht strafmündig sind, ist die Einleitung eines Strafverfahrens nicht möglich. Die Staatsanwaltschaft und das Jugendamt wurden jedoch entsprechend informiert.


Schadensträchtiger Brand in Claffheim

ANSBACH. Am Donnerstagabend (24.07.2020) brach in einer Physiotherapiepraxis in Claffheim ein Feuer aus. Es entstand hoher Sachschaden. Gegen 19:15 Uhr bemerkte eine vorbeifahrende Autofahrerin Rauch aus einem Gebäude aufsteigen. Es handelte sich um eine Physiotherapiepraxis mit zugehörigen Fitnessstudio. Der Zeuge verständigte sofort die Feuerwehr und warnte die im Gebäude befindlichen Personen. Diese konnten das brennende Haus alle unverletzt verlassen. Ein Großaufgebot der freiwilligen Feuerwehren von Claffheim und der nahen Ortschaften Ansbach, Burgoberbach, Bernhardswinden sowie Herrieden, löschte das im Vollbrand befindliche Haus. Durch den Einsatz waren angrenzende Straßen in Claffheim für mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt. Insgesamt waren ca. 120 Rettungskräfte sowie ein Notfallseelsorger eingesetzt. An dem Gebäude entstand ein hoher Sachschaden. Das Brandkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandstiftung liegen derzeit nicht vor. Nach aktuellen Ermittlungsstand kam es möglicherweise zu einem technischen Defekt in einem Anbau des Gebäudes.




Schüsse führen zu Polizeieinsatz

Nürnberg. Am Donnerstagabend (23.07.2020) schoss ein 20-jähriger Mann in Nürnberg Röthenbach mit einer Schreckschusswaffe und löste damit einen größeren Polizeieinsatz aus. Der Mann wurde festgenommen. Gegen 20:20 Uhr gingen mehrere Notrufe in der Polizeieinsatzzentrale ein, dass ein Mann im Bereich des U-Bahnhofs Röthenbach mit einer Waffe geschossen habe. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-West fuhren daraufhin die Örtlichkeit an und konnten vor Ort einen 20-jährigen Mann, der auf die Beschreibung der Zeugen passte, vorläufig festnehmen. Eine Schusswaffe führte der Mann jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht mit sich. Vor Ort meldete sich ein aufmerksamer Zeuge bei den Beamten. Er hatte beobachtet, wie der 20-Jährige kurz vor dem Eintreffen der Streifen einen blauen Rucksack in einem Gebüsch entsorgte. Die Polizisten fanden den Rucksack und darin eine PTB-Waffe, mit der die Schüsse mit hoher Wahrscheinlichkeit abgefeuert wurden. Einen Waffenschein besaß der Mann nicht. Die Beamten leiteten gegen den 20-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Außerdem gab ein 17-jähriger Mann im Nachgang gegenüber der Polizei an, dass er von dem Mann mit der Waffe zuvor bedroht wurde. Er muss sich deshalb nun auch wegen des Verdachts der Bedrohung verantworten.


Geschädigte erkennt nach Facebookaufruf Diebesgut wieder

Lauf. Im Rahmen einer Serie von Kellereinbrüchen am Dienstag (12.05.2020) in Lauf konnte die Polizei einen Einbrecher direkt nach der Tat auf der Flucht festnehmen. Da ein Teil seiner Beute keinem Geschädigten zugeordnet werden konnte, stellte die Polizei die Bilder davon auf Facebook ein. Eine Geschädigte erkannte jetzt ihr Hab und Gut. Am 12.05.2020 wollte gegen 05:20 Uhr ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Oberwiesenthaler Straße in Lauf in den Fahrradraum des Hauses gehen. Dort stellte er allerdings fest, dass die Türe beschädigt und offensichtlich durch einen Unbekannten aufgehebelt worden war. Er rief sofort die Polizei und meldete den Kellereinbruch. Die erste Streife der Polizeiinspektion Lauf war schnell zur Stelle und traf vor Ort auf zwei männliche Täter. Beide nahmen sofort Reißaus – einer der Männer ließ auf der Flucht noch ein Brecheisen fallen. Ein 37-jähriger Tatverdächtiger konnte kurz nach der Tat festgenommen werden. Dem zweiten Einbrecher gelang die Flucht.

Wie sich herausstellte, waren in dem Mehrfamilienhaus neben dem Fahrradabstellraum noch eine Reihe von Kellerabteilen aufgebrochen worden. An den Türen entstanden Sachschäden von ca. 1500 Euro. Die Tatbeute konnte vor Ort sichergestellt werden. Es handelte sich unter anderem um Fahrradteile, Werkzeug und Alkoholika. Allerdings konnte die ermittelnde Polizeiinspektion Lauf nicht alle Gegenstände des aufgefundenen Diebesgutes einem Geschädigten zuordnen. Daher wurden am Montag (06.07.2020) Fotos der Beute unter anderem über Facebook bei Bayern-Reporter  veröffentlicht. Über den Beitrag erkannte eine Geschädigte aus Lauf ihren Koffer wieder. Den Aufbruch ihres Kellers hatte sie vorher noch nicht bemerkt und daher noch keine Anzeige erstattet. Auch Besteck, ein DVD-Player und eine Luftmatratze stammten aus dem Keller der Geschädigten, die in einem anderen Mehrfamilienhaus in Lauf lebt.




Arbeitsgeräte und -material von Baustelle entwendet 

Nürnberg. Im Zeitraum von Mittwochabend (22.07.2020) auf Donnerstagmorgen (23.07.2020) brachen unbekannte Täter in eine Baustelle im Nürnberger Stadtteil Altenfurt ein und stahlen hochwertige Werkzeuge und Arbeitsmaterial. Die Kriminalpolizei Nürnberg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Die Unbekannten hebelten im Tatzeitraum eine Metalltür an der Baustelle in der Altenfurter Straße auf und verschafften sich so Zugang. Aus dem Gebäude entwendeten sie Werkzeuge und Parkett im Gesamtwert von mehreren tausend Euro. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben könne, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.


Autoposer: Wieder unerlaubtes Tuning-Treffen in Nürnberg

Nürnberg. In den letzten Monaten kam es wiederholt zu nicht genehmigten Treffen der „Autoposer“- und Tuning-Szene im Nürnberger Großraum. Die Polizei wird weiterhin verstärkte Kontrollen durchführen. Wie mehrfach berichtet, trafen sich in jüngster Vergangenheit mehrere Hundert Personen der „Autoposer“- und Tuningszene mit ihren Fahrzeugen überwiegend an Wochenenden im Nürnberger Großraum. Das Polizeipräsidium Mittelfranken weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es sich bei den Treffen um nicht genehmigte Veranstaltungen handelt. Zudem werden im Rahmen der Treffen die Infektionsschutzbestimmungen im Zusammenhang mit dem Einhalten des Mindestabstands oder des Tragens von Mund-Nasen-Masken nicht eingehalten. Weiterhin kommt es am Rande der Treffen immer wieder zu einer nicht unerheblichen Lärmbelästigung der Anwohner, als auch zu illegalen Autorennen. Die Polizei wird das Geschehen weiter im Blick behalten und diesbezüglich verstärkte Kontrollmaßnahmen durchführen. Zudem appelliert das Polizeipräsidium Mittelfranken an die Angehörigen der „Autoposer“- und Tuningszene, oben beschriebene Treffen zu unterlassen.


Brand in leerstehendem Gebäude

Nürnberg. Am Mittwochabend (22.07.2020) kam es im Nürnberger Stadtteil Hummelstein zu einem Brand in einem leerstehenden Gebäude. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, ob das Feuer fahrlässig oder vorsätzlich gelegt wurde. Gegen 19:30 Uhr bemerkte ein Zeuge schwarzen Rauch, der aus einem ehemaligen Lager- und Eventgebäude in der Halskestraße 10 aufstieg. Er verständigte die Feuerwehr, die den Brand im ersten Obergeschoss des Hauses schnell löschen konnte. Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Durch das zuständige Fachkommissariat für Branddelikte wird nun geklärt, ob der Brand fahrlässig oder vorsätzlich gelegt wurde. Die leerstehenden Räume waren für jedermann zugänglich. Daher werden jetzt Zeugen gesucht, die zur Tatzeit Personen in dem Gebäude bemerkt haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können. Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 09 11 2112 – 3333 in Verbindung zu setzen.




Zigarettendiebe auch in Herzogenaurach unterwegs

Erlangen/Herzogenaurach. Wie berichtet, haben vier bislang unbekannte Männer am Dienstag (21.07.2020) eine größere Menge Zigaretten aus einem Discounter in Erlangen gestohlen. Offensichtlich trat das Quartett am gleichen Tag auch in einer Filiale in Herzogenaurach (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) auf.Dort waren ge gen 10:30 Uhr drei Männer in einer Discounter-Filiale in der Ohmstraße aufgetreten. Unter dem Vorwand, Babynahrung kaufen zu wollen, versuchten die Männer auch hier, die Kassiererin abzulenken, um Zigaretten aus dem Gitterregal an der Kasse einstecken zu können. Da die Verkäuferin aufmerksam blieb, misslang dieses Vorhaben offensichtlich und die Männer verließen den Discounter. Die Kriminalpolizei Erlangen hat auch die Ermittlungen zu diesem Fall übernommen. Weiterhin werden Zeugen gesucht, die Angaben zu den verdächtigen Männer oder dem von ihnen genutzten Fahrzeug machen können. Unter der Rufnummer 0911 2112-3333 ist ein Hinweistelefon eingerichtet.




Mann griff Frau und Polizisten an

Gestern (22.07.2020) nahmen Polizeibeamte einen 29-jährigen Mann im Nürnberger Stadtteil Veilhof fest. Er hatte zuvor offensichtlich grundlos eine Frau attackiert. Bei seiner Festnahme ging er auch auf die eingesetzten Polizisten los. Eine 40-jährige Frau wählte gegen 09:15 Uhr den Polizeinotruf. Ein ihr unbekannter Mann hatte sie kurz zuvor in der Sulzbacher Straße angegriffen. Nachdem er zunächst mit der Faust auf die Motorhaube ihres Pkw geschlagen hatte, war er anschließend auch auf die 40-Jährige losgegangen. Als die Frau die Polizei verständigte, flüchtete der Mann. Eine Streife des Unterstützungskommandos Mittelfranken (USK) konnte den Tatverdächtigen unweit vom Tatort in einer Bankfiliale ausmachen und festnehmen. Als Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg Ost den Festgenommenen aus der Bank führten, griff der 29-Jährige auch die Polizisten an. Er versuchte, die Beamten mit einem Faustschlag zu treffen und trat nach ihnen. Letztlich mussten die Polizisten dem aggressiven Mann Handfesseln anlegen, um ihn unter Kontrolle zu bringen. Der 29-Jährige betitelte die Einsatzkräfte dabei mit diversen Beleidigungen.

Die 40-jährige Frau blieb bei dem Angriff unverletzt. Auch ihr Auto wies kein Schaden auf. Ein Motiv für das Handeln des festgenommenen 29-Jährigen konnte zunächst nicht erkannt werden. Aufgrund der Feststellung, dass er sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, stellte man den Tatverdächtigen in einer Fachklinik vor. Unabhängig davon wird gegen den 29-Jährigen jetzt strafrechtlich ermittelt. Er muss sich wegen versuchter Körperverletzung, versuchter Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten. Ein Richter ordnete die Durchführung einer Blutentnahme an.




Mit Softairwaffen aus dem Fenster geschossen

Nürnberg. Mehrere junge Männer lösten am Mittwochabend (22.07.2020) einen größeren Polizeieinsatz in der Nürnberger Innenstadt aus. Sie hatten zuvor mit Softairwaffen aus dem Fenster einer Wohnung geschossen. Gegen 20:00 Uhr teilten Zeugen der Einsatzzentrale Mittelfranken mit, dass mehrere Männer mit Schusswaffen aus dem Fenster einer Wohnung am Jakobsplatz auf die Straße schießen sollen. Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte sowie des Unterstützungskommandos wurden zur Einsatzörtlichkeit gerufen und stellten dort entsprechende Munition auf der Straße liegend fest. In der entsprechenden Wohnung trafen die Einsatzkräfte drei junge alkoholisierte Männer (20, 21, 21) an. In der Wohnung lagen mehrere Schusswaffen, die sich bei genauerer Begutachtung als sog. Softairwaffen herausstellten. Im Zuge der weiteren Durchsuchung fanden die Polizisten außerdem noch verschiedene Betäubungsmittel. Die Waffen sowie die weiteren Beweismittel wurden sichergestellt. Nach bisherigem Kenntnisstand wurden keine Personen gefährdet oder verletzt. Gegen die drei Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen nach dem Waffengesetz sowie betäubungsmittelrechtlichen Verstößen eingeleitet.




Exhibitionist mehrfach aufgetreten

Nürnberg. Am Dienstagnachmittag (21.07.2020) zeigte sich ein Exhibitionist in Fischbach in kurzen Zeitabständen mehrfach gegenüber jungen Frauen. Er konnte ermittelt und festgenommen werden. Gegen 12:30 Uhr wartete eine 17-Jährige am Bahnsteig in Fischbach auf ihre S-Bahn. Der Tatverdächtige stand ihr gegenüber in einem Wartehäuschen und manipulierte an seinem Geschlechtsteil. Hierbei hielt er fortwährend Blickkontakt zu der jungen Frau. Die 17-Jährige stieg anschließend in den Zug ein und erstattete Anzeige bei der Polizei. Wenige Stunden später, gegen 16:30 Uhr trat der bis dato unbekannte Mann an der gleichen Stelle wiederholt auf. Hier zeigte er sich erst gegenüber einer 18-Jährigen und wenige Minuten später gegenüber einer 15-jährigen Jugendlichen. Auf Grund der guten Personenbeschreibung und ermittlungstaktischen Maßnahmen der Nürnberger Kriminalpolizei konnte ein 31-jähriger Mann als Tatverdächtiger identifiziert und am 22.07.2020 festgenommen werden. Die zuständige Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag. Der 31-Jährige wurde dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.




Teure Sonnenbrillen gestohlen 

Nürnberg. Am Dienstagnachmittag (21.07.2020) wurde ein Ladendieb in der Nürnberger Innenstadt auf frischer Tat ertappt. Da er keinen festen Wohnsitz im Inland hatte, ging der Festgenommene nun in Untersuchungshaft. Gegen 16:45 Uhr fiel in einem größeren Geschäft in der Nürnberger Königstraße ein Mann auf. Dieser interessierte sich auffällig für hochwertige Sonnenbrillen namhafter Hersteller. Letztlich steckte er zwei Sonnenbrillen im Gesamtwert von 460 Euro ein, ohne diese zu bezahlen. Mitarbeiter des Ladens bemerkten den Diebstahl und hielten den 34-Jährigen auf, bevor dieser mit der Beute flüchten konnte. Die hinzugerufenen Polizeibeamten der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte stellten bei der Überprüfung des Mannes fest, dass dieser keinen festen Wohnsitz im Inland hatte. Zudem war er durch die Polizei schon mehrfach wegen ähnlicher Delikte angezeigt worden. Der Staatsanwalt stellte daher einen Haftantrag. Der Ermittlungsrichter erließ daraufhin am 22.07.2020 einen Haftbefehl.


Eternitplatten und Dachrinnen illegal im Wald entsorgt

Gutenstetten. Im Zeitraum von Mittwoch (01.07.2020) bis Mittwoch (22.07.2020) entsorgten Unbekannte in einem Waldgebiet in der Nähe von Gutenstetten illegal Eternitplatten und Dachrinnen. Da es sich mutmaßlich um asbesthaltiges Material handelt, ermittelt nun die Polizei wegen eines Umweltdelikts. Verteilt auf den gesamten Regierungsbezirk Mittelfranken kam es in den letzten Wochen immer wieder zu illegalen Müllablagerungen von Dachplatten und Bauschutt aus Dachsanierungen. Hintergrund waren oft unseriöse, reisende Dachsanierer, die ihre Dienste im Rahmen von Haustürgeschäften anboten (siehe auch Pressemeldungen 841 und 965). In einem Waldgebiet zwischen Reinhardshofen und Bergtheim wurden nun ca. 30 mutmaßlich asbesthaltige Dachplatten sowie Dachrinnen aufgefunden. Das Fachkommissariat für Umweltkriminalität des Kriminalfachdezernats 1 Nürnberg hat nun Ermittlungen wegen des unerlaubten Umgangs mit Abfällen aufgenommen. Personen, die in den letzten Tagen in der Nähe des Waldgebietes verdächtige Fahrzeuge mit abmontierten Dachplatten bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 an die Polizei zu wenden. Weiterhin interessiert die Polizei, wo in der Nähe des Fundortes im Tatzeitraum Dachsanierungen durch unbekannte Handwerker stattgefunden haben.




Tresor aus Kindergarten gestohlen

Heßdorf. Unbekannte Täter brachen in der Nacht von Dienstag (21.07.2020) auf Mittwoch (22.07.2020) in einen Kindergarten im Heßdorfer Ortsteil Hannberg (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) ein und stahlen einen Tresor. Die Kriminalpolizei Erlangen ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Die Unbekannten verschafften sich im Tatzeitraum auf bislang unbekannte Weise Zutritt zu der Einrichtung am Kirchensteig und entwendeten einen Tresor. In dem Safe befand sich ein zweistelliger Bargeldbetrag. Die Kriminalpolizei Erlangen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Zigarettendiebstahl in Supermarkt 

Erlangen. Vier unbekannte Männer stehen in Verdacht, am Dienstag (21.07.2020) gemeinsam eine größere Menge Zigaretten in einem Discounter entwendet zu haben. Die Kriminalpolizei Erlangen bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Die vier Männer hielten sich gegen 11:45 Uhr in der Filiale in der Mönaustraße auf und begaben sich anschließend gemeinsam zur Kasse. Dort stellten sie sich hintereinander an. Der erste der Männer bezahlte Babynahrung und lenkte die Kassiererin ab, indem er sie unter anderem in ein Gespräch verwickelte. Unterdessen gelang es den übrigen drei Männern zunächst unbemerkt, Zigaretten im Wert von fast 1.300 Euro aus dem Verkaufsregal an der Kasse zu entwenden. Anschließend soll zumindest einer der Männer in einem schwarzen BMW der 3er-Reihe vom Parkplatz des Discounters gefahren sein.

Drei der Männer konnten von der Zeugin näher beschrieben werden:

1. Ca. 27 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank, arabisches Erscheinungsbild, zurückgekämmte Haare, 3-Tage-Bart, Tätowierung auf dem rechten Unterarm, bekleidet mit schwarzer Handwerkerhose und schwarzem T-Shirt.

2. Ca. 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank, arabisches Erscheinungsbild, extrem kurze Haare, bekleidet mit Jeans und schwarzem T-Shirt, führte einen Jutebeutel mit blauer Aufschrift mit.

3. Ca. 35 Jahre alt, ca. 175 cm groß, kräftig, osteuropäisches Erscheinungsbild, extrem kurze Haare mit Stirnglatze, bekleidet mit dunkelgrauen Jeans und türkisfarbenem T-Shirt der Marke Puma.

Die Kriminalpolizei Erlangen hat die Ermittlungen gegen die Diebesbande aufgenommen. Die Beamten suchen in diesem Zusammenhang nach Zeugen des Diebstahls. Personen, die Hinweise zu den Tätern oder dem schwarzen BMW machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.




Betrunkener Pkw-Fahrer gefährdete Gegenverkehr

Roßtal. Bereits am Samstagabend (18.07.2020) fuhr ein Pkw in Schlangenlinien durch Roßtal (Lkrs. Fürth) und gefährdete dabei mehrere andere Verkehrsteilnehmer. Die Polizeiinspektion Stein ermittelt und sucht Zeugen, die durch den Vorfall geschädigt wurden. Gegen 22:20 Uhr befuhr ein brauner Hyundai die B 14 von Stein in Richtung Ansbach. Eine hinterherfahrende 21-jährige Frau beobachtete, wie das Fahrzeug vor ihr immer langsamer und in Schlangenlinien fuhr. Hierbei geriet es auch mehrfach in den Gegenverkehr und auf das Bankett neben der Fahrbahn. Auch dem ebenfalls 21-jährigen Fahrer eines VW, der vor dem Hyundai fuhr, fiel die auffällige Fahrweise seines Hintermannes auf. Beide brachten den unsicheren Verkehrsteilnehmer daraufhin auf geschickte Weise am Ortseingang vom Roßtaler Ortsteil Großweismannsdorf zum Anhalten, stellten fest, dass der Fahrer – ein 28-jähriger Mann – offenbar alkoholisiert war und riefen die Polizei.

Beim Eintreffen der Streife der Polizeiinspektion Stein waren der Fahrer sowie sein 24-jähriger Beifahrer im Fahrzeug eingeschlafen. Ein Alkoholtest ergab bei dem 28-Jährigen schließlich einen Wert von über einem Promille. Die Beamten beendeten daraufhin die gefährliche Fahrt und stellten die Fahrzeugschlüssel sicher. Der Fahrer musste die Polizisten zur Blutentnahme auf die Dienststelle begleiten. Gegen den Mann leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Laut den Angaben der Zeugin, geriet der offenbar betrunkene Kraftfahrer auch immer wieder in den Gegenverkehr. Mehrere Fahrzeuge mussten teils auf den Grünstreifen neben der Fahrbahn ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Die Polizeiinspektion Stein bittet deshalb Zeugen – insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch den Vorfall gefährdet wurden – sich unter der Telefonnummer 0911 967824 – 14 zu melden.




Exhibitionist trat in Nürnberg-Fischbach auf

Nürnberg. Am Dienstagnachmittag (21.07.2020) trat ein unbekannter Exhibitionist am S-Bahnhof im Nürnberger Stadtteil Fischbach auf. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Zwischen 16:00 Uhr und 16:40 Uhr zeigte sich in zwei Fällen ein unbekannter Mann am Bahnsteig des S-Bahnhofs Fischbach in schamverletzender Weise. In beiden Fällen wartete jeweils eine Frau alleine am Bahnsteig 2 (Fahrtrichtung Feucht), als der Unbekannte am gegenüberliegenden Bahnsteig auftrat, den Blickkontakt suchte und an seinem Geschlechtsteil manipulierte. Der unbekannte Mann wird wie folgt beschrieben: Circa 40 Jahre alt, circa 180 cm groß, hagere Statur, dunkelbrauner bzw. südländischer Teint. Der Mann war mit einer beigen Baseballmütze, einem weißen T-Shirt und einer dunklen Hose bekleidet. Nach bisherigem Erkenntnisstand soll der Mann in den letzten Wochen mehrmals im Bereich des Fischbacher S-Bahnhofs gesehen worden sein. Zeugen, welche Hinweise zur Identität des unbekannten Mannes geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen. Sollten Sie den Mann im Bereich Fischbach antreffen, verständigen Sie bitte die Polizei über den Notruf 110.


Halle in der Straßenmeisterei ausgebrannt

Feuchtwangen. Aus noch ungeklärter Ursache war heute (21.07.2020) in einer Halle der Straßenmeisterei in der Industriestraße ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde zum Glück niemand. Gegen 13:20 Uhr wurden Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst von dem Brand verständigt. Etwa 80 Feuerwehrleuten aus Feuchtwangen und den umliegenden Gemeinden gelang es, das Feuer in der etwa 10 x 35 m großen Lagerhalle für Streusalz schnell abzulöschen. Personen wurden nicht verletzt. Feuerwehr und Straßenmeisterei hatten den Verkehr weiträumig um den Brandort umgeleitet. Nach ersten Schätzungen dürfte sich der Sachschaden durchaus bis in den siebenstelligen Bereich hineinbewegen. Die Ansbacher Kripo hat gegen 15:00 Uhr die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen.


Mehrere Kellerabteile aufgebrochen

Nürnberg. Am späten Sonntagnachmittag (19.07.2020) nahmen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost einen 31-jährigen Mann im Stadtteil St. Peter fest. Er steht im Verdacht, mehrere Kellerabteile aufgebrochen zu haben. Gegen 17:15 Uhr teilte ein Zeuge einen Mann mit, der sich in einem Kellerabteil des Mehrfamilienhauses in der Stephanstraße aufhalten soll. Nachdem er den Unbekannten nach dem Grund seines Aufenthalts befragte, konnte dieser nur sehr unglaubwürdige Angaben machen. Der Zeuge verständigte daraufhin die Polizei. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost stellten bei einer Überprüfung fest, dass noch drei weitere Kellerabteile aufgebrochen worden waren. Eine genauere Kontrolle des 31-Jährigen führte schließlich zum Auffinden mutmaßlichen Diebesguts, welches der Tatverdächtige bereits in seinem mitgeführten Rucksack verstaut hatte. Die Polizeibeamten nahmen den Mann fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls ein. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte u. a. die Spurensicherung vor Ort durch. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde der in Deutschland wohnsitzlose Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Der 31-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei prüft derzeit, ob der Tatverdächtige für weitere ähnlich gelagerte Fälle als Täter in Betracht kommt.




Seniorin durch Pakettrick bestohlen

NÜRNBERG. Am Freitagnachmittag (17.07.2020) wurde eine 90-jährige Dame im Stadtteil Schoppershof Opfer eines Trickbetruges. Die Kriminalpolizei warnt und sucht Zeugen. Gegen 15:00 Uhr klingelte eine unbekannte Frau an der Wohnungstüre einer Seniorin in der Kasseler Straße. Sie erklärte, ein Paket für deren Nachbarin abgeben zu wollen. Ohne Vorwarnung betrat die Unbekannte dann die Wohnung und begab sich in die Küche. Dort täuschte sie erst ein medizinisches Problem vor, dann „verlor“ sie Kleingeld, welches sie, gemeinsam mit der 90-Jährigen wieder einsammelte. Hierdurch war das Opfer abgelenkt, sodass eine weitere Person unbemerkt in die Wohnung gelangen konnte. Diese durchsuchte das Schlafzimmer nach Wertgegenständen. Mit der Begründung, ein weiteres Paket aus dem Auto holen zu wollen, verließ die Frau dann die Wohnung und flüchtete. Die Geschädigte bemerkte im Anschluss, dass ihr eine größere Summe Bargeld, sowie diverser Schmuck entwendet worden war. Eine Beschreibung der Unbekannten ist nicht möglich. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.


Einbruch in Reifenwerkstatt

Roth. Bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (16.-17.07.2020) brachen unbekannte Täter in eine Reifenwerkstatt im Stadtgebiet Roth ein. Die Kriminalpolizei Schwabach bittet in dieser Angelegenheit um Zeugenhinweise. Die Einbrecher öffneten in der Zeit zwischen 17:15 Uhr (Do) und 07:15 Uhr (Fr) gewaltsam ein Rolltor und verschafften sich auf diese Weise Zugang zum Gelände des Reifenhandels in der Allersberger Straße. Nachdem sie anschließend auch in das Werkstattgebäude eingedrungen waren, entwendeten sie Bargeld aus einem Tresor. Der entstandene Sachschaden wird auf ungefähr 2000 Euro geschätzt. Das Fachkommissariat für Einbruchsdelikte bei der Kriminalpolizei Schwabach übernimmt die weiteren Ermittlungen und ließ am Tatort eine Spurensicherung durchführen. Die Beamten bitten um Hinweise. Verdächtige Wahrnehmungen können der Polizei unter der Rufnummer 0911 2112-3333 gemeldet werden.




Festnahmen nach Zündung von Pyrotechnik in Fürth 

FÜRTH. In der Nacht zum Sonntag (19.07.2020) kam es in der Fürther Innenstadt aus einer größeren Menschenmenge zu Ruhestörungen und dem Abbrennen von Pyrotechnik. Das Unterstützungskommando Mittelfranken (USK) nahm insgesamt drei Personen in Gewahrsam. Um kurz nach Mitternacht gingen bei der Einsatzzentrale der mittelfränkischen Polizei mehrere Mitteilungen über massive Ruhestörungen und das teilweise Zünden von Fackeln im Bereich des Königsplatzes ein. Als Polizeibeamte an der Örtlichkeit eintrafen, konnten mehrere Dutzend Personen festgestellt werden, bei denen es sich augenscheinlich um Fußballfans der örtlichen Ultraszene handelte. Aus der Gruppe heraus waren zu diesem Zeitpunkt tatsächlich pyrotechnische Gegenstände gezündet worden. Zeitgleich skandierten die Personen aus der Gruppe lautstark.

Neben mehreren Streifen der Fürther Polizei wurden daraufhin auch Einsatzkräfte des USK Mittelfranken hinzugezogen. Den anwesenden Personen erteilten die Beamten Platzverweise. Einen stark alkoholisierten 29-Jährigen, der sich weigerte, dem Platzverweis nachzukommen, nahmen die Einsatzkräfte in Gewahrsam. Während er zum Dienstfahrzeug geführt wurde, schaltete sich ein 26-jähriger Mann ein und filmte die Festnahme aus nächster Nähe mit seinem Mobiltelefon. Als einer der Polizeibeamten dem Mann das Mobiltelefon aus der Hand nahm, um die Filmaufnahmen zu unterbinden, versuchten sowohl der 26-Jährige als auch ein weiterer Mann (23 Jahre alt) ihrerseits, dem Polizeibeamten das Mobiltelefon wieder wegzunehmen. Die beiden Männer mussten daraufhin von mehreren Beamten überwältigt und festgenommen werden. Da sich die beiden Personen bei der Festnahme vehement zur Wehr setzten, verletzten sich ein 22-jähriger Polizeibeamter und seine 21-jährige Kollegin leicht.

Der 29-Jährige, der in von den Polizeibeamten zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genommen worden war, wurde im Laufe der Nacht wieder entlassen. Gegen die beiden festgenommenen Männer wird ein Ermittlungsverfahren wegen Angriffs bzw. Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte geführt. Der 26-jährige Tatverdächtige wird außerdem wegen der unerlaubten Filmaufnahmen zur Anzeige gebracht. Das betroffene Mobiltelefon stellten die Polizeibeamten in diesem Zusammenhang sicher. Sowohl bei der 26-jährigen als auch bei dem 23-jährigen Tatverdächtigen ordnete die Staatsanwaltschaft die Durchführung einer Blutentnahme an.




Randalierer beleidigte Polizeibeamte

Fürth. Am Sonntag (19.07.2020) nahm eine Streife der Polizeiinspektion Fürth einen 21-jährigen Mann in Polizeigewahrsam. Er hatte zuvor auf offener Straße randaliert und anschließend Polizeibeamte beleidigt. Um kurz nach 01:00 Uhr meldete ein Passant der Polizei, dass ein junger Mann in der Kaiserstraße lautstark herumschrie und hierbei bereits einen Blumenkübel umgeworfen hatte. Als eine Streife der Fürther Polizei den 21-Jährigen kurz darauf anhielt, verhielt sich dieser sofort verbal aggressiv gegen die Beamten. Er wirbelte aus nächster Nähe mit den Armen in Richtung der Beamten und stieß hierbei auch diverse Beleidigungen gegen den Polizisten aus. Diese fixierten den Randalierer, legten ihm Handfesseln an und nahmen ihn in Gewahrsam. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast zwei Promille. Eine Überprüfung des umgeworfenen Blumenkübels ergab, dass dieser keine Beschädigung aufwies. Unabhängig davon wird der 21-jährige Tatverdächtige jedoch wegen Beleidigung zur Anzeige gebracht. Auch während seines Gewahrsams bei der Polizeiinspektion Fürth beleidigte er anwesende Polizeibeamte.


Vier Männer mit sieben Fahrrädern unterwegs

Nürnberg. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd nahmen am Samstag (18.07.2020) vier Männer fest. Diese führten mehrere Fahrräder mit, die zuvor gestohlen worden sein dürften. Ein Zeuge hatte der Polizei gegen 01:30 Uhr mitgeteilt, dass er im Bereich des Maffeiplatzes mehrere Männer gesehen hatte, die teilweise Fahrräder mit sich trugen. Im Zuge einer Fahndung konnten Polizeistreifen kurz darauf vier Personen (41 – 43 Jahre alt) anhalten, die insgesamt sieben Fahrräder mit sich führten. Die vier alkoholisierten Männer konnten gegenüber den Beamten keine plausiblen Angaben zur Herkunft der Räder machen. Als bei der Durchsuchung der angehaltenen Tatverdächtigen ein Bolzenschneider zum Vorschein kam, nahmen die Polizisten das Quartett vorläufig fest. Die sieben Fahrräder stellten die Beamten sicher. In einer ersten Vernehmung gestanden die vier Tatverdächtigen letztlich, die Fahrräder zuvor gestohlen zu haben. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls eingeleitet. Auf die Beamten wird im Rahmen dieser Ermittlungen auch die Aufgabe zukommen, die rechtmäßigen Eigentümer der gestohlenen Fahrräder zu finden.




Exhibitionist an Eibacher Schleuse unterwegs

Nürnberg. Am Freitag (17.07.2020) trat ein Exhibitionist im Bereich der Eibacher Schleuse auf. Die Kriminalpolizei Nürnberg bittet um Hinweise zum Täter. Der Unbekannte kam gegen 13:30 Uhr einer jungen Frau auf dem dortigen Fahrradweg entgegen, entblößte sich und onanierte hierbei. Die Frau verständigte kurz darauf die Polizei, allerdings konnte der Täter von der Polizei nicht mehr angetroffen werden. Personenbeschreibung: Ca. 50 Jahre alt, ca.  175 cm groß, kräftige Figur, südländisches Erscheinungsbild, trug eine kurze Hose mit T-Shirt im Farbton Hellrot/Koralle und eine schwarze Sonnenbrille.Die Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen zu diesem Vorfall aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise auf die Identität des unbekannten Täters geben können oder gleichartige Wahrnehmungen gemacht haben. Entsprechende Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegen.




Mutmaßliche Drogenkuriere festgenommen

Ansbach (ots). Am Mittwochabend (15.07.2020) gelang es der Ansbacher Kriminalpolizei zwei mutmaßliche Drogenkuriere festzunehmen. Gegen die beiden Männer erging Haftbefehl. Im Rahmen kriminalpolizeilicher Ermittlungen ergaben sich Hinweise, wonach am Mittwoch eine Drogenkurierfahrt in den Landkreis Ansbach erfolgen soll. Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei konnte in diesem Zusammenhang gegen 20:00 Uhr ein verdächtiges Fahrzeug im Bereich Marktbergel (Lkrs. Ansbach) feststellen. Bei der anschließenden Anhaltung fuhr das betreffende Fahrzeug auf einen Dienstwagen der Polizei auf. Letztendlich gelang es, zwei mutmaßliche Drogenkuriere im Alter von 37 und 52 Jahren festzunehmen. Zudem konnten mehrere Hundert Gramm Heroin in dem Fahrzeug aufgefunden und sichergestellt werden. Die Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Ansbacher Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen das Duo.


Betrügerische Dachsanierer in drei Fällen nachträglich als Täter identifiziert

MITTELFRANKEN. Bereits im Juni bot eine Gruppe betrügerischer Dachsanierer ihre Dienste in Colmberg, Dombühl und Roth an. Die Arbeiten wurden unsachgemäß durchgeführt und astbesthaltige Dachplatten nicht ordnungsgemäß entsorgt. Jetzt konnte die Kriminalpolizei die Täter ermitteln. Die Vorgehensweise der südosteuropäischen Gruppe war stets gleich: Im Rahmen von Haustürgeschäften wurden gezielt Hausbesitzer angesprochen, deren Garagen bereits in die Jahre gekommen waren. Für einen günstigen Preis wurde eine Sanierung des Daches und Entsorgung des anfallenden Bauschutts versprochen. So wurden Geschädigte aus Colmberg am 08.06.2020, aus Dombühl am 08.06.2020 und aus Roth am 18.06.2020 mit der Handwerkertruppe handelseinig.

Was nicht jedem Garagenbesitzer bewusst war: Bei den verbauten Wellzementplatten handelte es sich um asbesthaltiges Material. Für die Demontage benötigen Handwerker einen Sachkundenachweis. Zudem muss das Abdecken des Daches und der Abtransport des Bauschutts unter besonderen Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Die beauftragten Dachsanierer waren weder entsprechend beschult noch kümmerten sie sich sonderlich um die vorgeschriebenen Sicherheitsvorschriften. So gingen bei den Dacharbeiten Platten zu Bruch und die krebserregenden Abfälle wurden nicht oder nicht sachgerecht entsorgt. Während der Arbeiten verlangten die Männer plötzlich einen deutlich höheren Preis als zuvor vereinbart, weswegen es in zwei der Fälle zu einem Streit zwischen den Auftraggebern und den Handwerkern kam. Das Nürnberger Fachkommissariat für Umweltstraftaten hatte nach der Tat Ermittlungen wegen der Vergehen des unerlaubten Umgangs mit Abfällen sowie eines Verstoßes gegen das Chemikaliengesetz aufgenommen. Nun konnten zwei Beschuldigte der Gruppe ermittelt werden. Es handelt sich um einen 45-Jährigen und dessen 25-jährigen Komplizen. Beide haben keinen festen Wohnsitz im Inland. Nun prüft die Kriminalpolizei, ob die beiden Dachsanierer noch für weitere unsachgemäße Dachsanierungen oder illegale Müllablagerungen im Wald verantwortlich sind.




Bei Vollstreckung eines Haftbefehls Drogen aufgefunden

Ansbach. Am Donnerstagabend (16.07.2020) fanden Beamte der Polizeiinspektion Ansbach Drogen auf, als sie einen Haftbefehl vollstreckten. Der 35-Jährige muss sich nun wegen verschiedener Delikte gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Die Beamten suchten die Wohnung eines 35-Jährigen im Ansbacher Stadtgebiet auf, da gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Bei der Festnahme nahm die Streifenbesatzung starken Marihuana-Geruch wahr. Im Verlauf der anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnten über 100 Gramm Cannabis, Crystal und Ecstasy-Tabletten aufgefunden werden. Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den 35-Jährigen wegen verschiedener Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.


Spritztour mit geklautem Auto endete auf Bahndamm

Nürnberg. Am Donnerstagabend (16.07.2020) unternahmen vier Jugendliche im Nürnberger Stadtteil Kleinreuth h. d. Veste eine Spritztour mit einem geklauten Mercedes. Die Fahrt endete jäh an einem Bahndamm. Gegen 21:00 Uhr bemerkte ein Zeuge einen Pkw, welcher offenbar auf den Bahngleisen im Bereich der Rollnerstraße fuhr. Der Mann wählte den Notruf. Eine Streife der Bundespolizei konnte den grauen Mercedes ohne Kennzeichen tatsächlich auf den Gleisen ausmachen. Im Fahrzeug befanden sich vier Personen – drei davon ergriffen beim Erblicken der Polizei zu Fuß die Flucht. Nur ein zwölfjähriger Junge blieb bei dem Fahrzeug und redete mit den Beamten. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost leiteten eine Fahndung nach den geflüchteten jungen Leuten ein und konnten kurz darauf zwei 15-Jährige festnehmen. Den Vierten – der zwischenzeitlich namentlich bekannte Fahrer des Mercedes – trafen die Beamten schließlich an seiner Wohnanschrift an. Weitere Ermittlungen ergaben, dass das Quartett den Pkw zuvor von einem Hof eines nahegelegenen Autohandels entwendet hatte und sich schließlich auf den Gleisen festfuhr. Beim Zwölfjährigen fanden die Beamten zudem einen weiteren entwendeten Fahrzeugschlüssel sowie einen abgebrochenen Mercedesstern auf. Die Jugendlichen müssen sich nun wegen des Verdachts des unbefugten Gebrauchs eines Kraftwagens sowie wegen Hausfriedensbruchs verantworten.




Mutmaßlicher Drogenkonsument in Grünanlage verstorben

Nürnberg. Am Donnerstagabend (16.07.2020) verstarb ein 31-Jähriger im Nürnberger Stadtteil Wöhrd. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte der Mann an einer Überdosis Rauschgift verstorben sein. Gegen 21:00 Uhr wurde eine leblose Person in der Grünanlage zwischen Rathenauplatz und Laufertormauer mitgeteilt. Trotz erster Hilfe durch Passanten und intensiver Reanimationsmaßnahmen durch den alarmierten Notarzt konnte letztlich nur noch der Tod des 31-Jährigen festgestellt werden. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken traf erste Maßnahmen. Die weiteren Ermittlungen hat das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernommen.


Versuchter Betrug bei Immobilienkauf

Im Landkreis Ansbach versuchten zwei Männer aus Nordrhein-Westfalen im Zuge eines vermeintlichen Immobilienankaufs eine große Summe Falschgeld gegen echtes Geld zu tauschen. Die mutmaßlichen Betrüger konnten festgenommen werden. In Zusammenhang mit einem anberaumten Immobilienverkauf, bei welchem eine größere Menge „Schwarzgeld“ übergeben werden hätte sollen, konnten von der Kriminalpolizei Ansbach der vermeintliche 25-jährige Käufer und sein 60-jähriger Fahrer festgenommen werden. Bei dem Käufer wurde eine sechsstellige Summe Euro-Falschgeld aufgefunden, die dazu gedacht war, sie dem Verkäufer als echtes Geld zu übergeben. Gegen die festgenommenen Personen wird wegen Betruges und Geldfälschung ermittelt, die Suche nach den Hintermännern dauert an. Die Männer wurden auf Antrag der Ansbacher Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen das Duo aus Nordrhein-Westfalen. Die Kriminalpolizei Ansbach warnt aus gegebenem Anlass vor Verkäufen von Immobilien, hochwertigen Sammlerfahrzeugen oder Edelmetallen, bei denen bereits in der Anbahnungsphase seltsame Angebote seitens des Käufers gemacht werden. Oft steckt hinter solchen Angeboten nichts weiter als ein plumper Betrugsversuch.


Pkw-Reifen beschädigt 

Nürnberg. Unbekannte beschädigten in der Nacht von Dienstag (14.07.2020) auf Mittwoch (15.07.2020) die Reifen mehrerer in der Nürnberger Südstadt geparkter Pkw. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum zwischen 22:00 Uhr und 07:00 Uhr stachen die Unbekannten mittels eines unbekannten Gegenstandes in die Reifen mehrerer geparkter Fahrzeuge, die entlang des Gehwegs in der Bogenstraße bzw. Wirthstraße abgestellt waren. Derzeit sind der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd drei Fälle gemeldet worden. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die im relevanten Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 0911 / 94820 entgegen genommen.




Exhibitionist am S-Bahnhof Schwaig b. Nürnberg 

Schwaig. Gestern Mittag (15.07.2020) trat ein Exhibitionist am Bahnhof in Schwaig b. Nürnberg (Lkrs. Nürnberger Land) auf. Die Kriminalpolizei Schwabach bittet um Hinweise zu dem Vorfall. Der bislang unbekannte Mann stand gegen 12:00 Uhr auf dem Bahnsteig der Fahrtrichtung Lauf a. d. Pegnitz. Eine Frau, die sich auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig befand, musste feststellen, dass sich der Unbekannte ihr zugewandt mit geöffneter Hose selbst befriedigte und meldete dies der Polizei. Eine Streife, die den Bahnhof daraufhin überprüfte, konnte den Tatverdächtigen allerdings nicht mehr antreffen. Das Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Sachdienliche Hinweise zum Tatverdächtigen nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegen.

Personenbeschreibung:

Ca. 25 – 35 Jahre alt, ca. 180 cm groß, überwiegend grau gekleidet, unter anderem mit einem grauen Kapuzenpullover, trug Mund-Nasen-Schutz.


Streit vor Jugendtreff eskaliert

Nürnberg. In der Dienstagnacht (14.07.2020) eskalierte ein Streit zwischen jungen Männern vor einem Jugendtreff im Nürnberger Stadtteil Glockenhof. Es kam zu mehreren Körperverletzungsdelikten. Kurz nach 21:15 Uhr rief ein Mitarbeiter eines Nürnberger Jugendzentrums die Polizei zu Hilfe. Ein junger Mann würde Probleme machen. Zudem würden sich weitere Jugendliche und junge Erwachsene nicht an die Mindestabstände halten. Die hinzugerufenen Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost sowie der unterstützenden Bereitschaftspolizei stellten fest, dass sich in dem Treff ca. 50 Personen drängten. Vor dem Gebäude standen noch etwa 30 Personen. Diese gehörten offensichtlich zu konkurrierenden Gruppen. Zwei junge Männer stritten sich aggressiv und lautstark und wurden von anderen Mitgliedern ihrer Clique davon abgehalten, aufeinander loszugehen. Zahlreiche Anwohner beobachteten das Streitgeschehen von ihren Fenstern aus. Während die Polizeistreifen versuchten, den Streit zwischen den Jugendlichen zu schlichten, kippte ein 18-Jähriger plötzlich offensichtlich rauschbedingt um. Die Polizisten riefen einen Rettungswagen und begannen Erste Hilfe zu leisten. Diesen Moment nutzten nun die beiden anderen jungen Männer und ließen gegeneinander die Fäuste sprechen. Durch die Einsatzkräfte wurden die streitenden Parteien wieder voneinander getrennt. Da ein 16-jähriger Jugendlicher dem ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkommen wollte, wurde er in polizeilichen Gewahrsam genommen. Doch selbst auf der Polizeiwache war der Zorn des jungen Mannes noch nicht verraucht und er ließ seinen Ärger an den Polizeibeamten aus: Fast eine Stunde lang beleidigte er sie fortwährend. Dafür muss er sich jetzt strafrechtlich verantworten.




Mitteilung über bewaffnete Person

Nürnberg. Die Mitteilung über einen angeblich bewaffneten Mann in der Nürnberger Südstadt führte am Dienstagabend (14.07.2020) zu einem größeren Polizeieinsatz. Gegen 22:15 Uhr teilte eine Passantin per Notruf mit, auf der Straße einem Mann begegnet zu sein, der eine Schusswaffe mit sich geführt und diese beim Vorbeilaufen in seine Jackentasche gesteckt hätte. Anschließend sei der Mann in einem Innenhof der Allersberger Straße verschwunden. Nach Hinzuziehung zahlreicher Polizeikräfte, unter anderem auch Kräften der Bereitschaftspolizei, wurde der in Frage kommende Bereich – unter anderem Hinterhöfe und Treppenhäuser – großflächig abgesucht. Ein bewaffneter Mann oder eine Person, auf die die Beschreibung der Frau zutraf, konnte nicht ausfindig gemacht werden. Weitere Mitteilungen gingen bei der Polizei hierzu nicht ein. Der Einsatz war gegen 23:30 Uhr beendet.


Intensivtäter nach erneutem Gaststätteneinbruch festgenommen

Nürnberg. In der Dienstagnacht (14.07.2020) wurden zwei junge Männer auf frischer Tat bei einem Gaststätteneinbruch im Nürnberger Stadtteil Bärenschanze festgenommen. Einer der mutmaßlichen Einbrecher war ein Intensivtäter, der innerhalb weniger Tage nun schon drei Mal festgenommen wurde. Der Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl. Gegen 23:30 Uhr beobachtete eine Anwohnerin in der Paumgartnerstraße zwei verdächtige junge Männer. Diese machten sich an einem Fenster im Erdgeschoss einer Gaststätte zu schaffen und brachen es schließlich auf. Nun kletterte einer der offensichtlichen Einbrecher in die Gaststätte, während sein Begleiter auf der Straße Schmiere stand. Die Zeugin tat das einzig richtige und verständigte sofort die Polizei. Sie konnte eine gute Beschreibung der Männer abgeben – unter anderem trugen beide einen hellen Mundschutz. Augenscheinlich bemerkte der Wächter der beiden die Zeugin und warnte seinen Komplizen im Gebäude. Nun gaben beide Fersengeld und versuchten in Richtung Denisstraße zu flüchten. Allerdings kamen sie nicht weit und wurden von einer Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West gestellt. Offensichtlich hatten die Männer in der kurzen Zeit keine Beute in der Gaststätte gemacht.

Die beiden Einbrecher im Alter von 18 Jahren waren der Polizei als jugendliche Intensivtäter gut bekannt. Einer der Heranwachsenden war durch die Polizei nun schon zum dritten Mal innerhalb weniger Tage nach Gaststätteneinbrüchen festgenommen worden. So brachen beide am Mittwoch, 24.06.2020, in eine Sportgaststätte im Nürnberger Stadtteil Sündersbühl ein. Auch diese Tat war aus Sicht der Tatverdächtigen erfolglos: Nach dem Einsteigen in die Gaststätte flüchteten sie ohne Beute. Nur drei Tage später erkannte eine zivile Streife der Polizei die Tatverdächtigen wieder und nahm sie fest. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnten Beweismittel sichergestellt werden.

Die Festnahme und Vernehmung durch die Polizei zeigte aber kaum Wirkung auf den Intensivtäter. Schon wenige Tage später, am Samstag, 11.07.2020, schlug er mit einem 15-jährigen Komplizen die Fensterscheibe einer Gaststätte in der Nürnberger Südstadt ein. Aufgeschreckt durch das Klirren, verständigte ein Anwohner die Polizei und gab eine Personenbeschreibung ab. Beim Einbruch stellten sich die beiden Männer aber recht ungeschickt an und einer verletzte sich an der zerbrochenen Scheibe. Auch in diesem Fall mussten die Tatverdächtigen ohne Beute das Weite suchen. Durch das Blut am Tatort konnte allerdings ein Polizeihund die Fährte aufnehmen. Schon wenige Straßen weiter am Aufseßplatz führte er den Hundeführer zu den beiden jungen Männern. Diese wurden gerade durch eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd im Rahmen der Fahndung kontrolliert.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth beantragte gegen den nunmehr zum dritten Mal festgenommenen jungen Mann einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr. Dieser wurde am 15.07.2020 durch den Ermittlungsrichter erlassen. Die Ermittlungen der Einbruchsserie hat das Nürnberger Fachkommissariat für jugendliche Intensivtäter übernommen. Dort müssen nun alle Spuren und Beweismittel ausgewertet werden, um die Tatbeteiligungen der mutmaßlichen Einbrecher gerichtsfest zu belegen. Zudem wird geprüft, welche weiteren Gaststätteneinbrüche möglicherweise noch auf das Konto der jungen Männer gehen.




Festnahme nach Raubüberfall auf Norma-Filiale

Nürnberg. Wie bereits berichtet, überfiel am 19.06.2020 ein mit einer Schusswaffe bewaffneter Mann die Norma-Filiale in der Ossietzkystraße. Die Kriminalpolizei Nürnberg konnte nun einen Tatverdächtigen ermitteln. Kurz vor Ladenschluss gegen 19:45 Uhr ging der vermeintliche Kunde zur Kasse und wollte dort ein Getränk bezahlen. Anschließend bedrohte er die Kassiererin mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Die Frau händigte daraufhin einige hundert Euro Bargeld aus, woraufhin der Täter das Geschäft mit der Beute verließ und mit einem Fahrrad flüchtete. Die Einsatzzentrale Mittelfranken leitete sofort intensive Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Täter ein, jedoch ohne Erfolg. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen sowie die Spurensicherung durch. Im Rahmen der Fahndung konnten Einsatzkräfte verschiedene Beweismittel, darunter u. a. Teile der Kleidung des mutmaßlichen Täters, sicherstellen. Diese Beweismittel wurden daraufhin als Spurenträger behandelt und kriminaltechnisch untersucht. Diese Untersuchungen führten die Ermittler schließlich zu einem 42-jährigen Tatverdächtigen.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen ihn, woraufhin seitens der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Haftbefehl beantragt und schließlich erlassen wurde. Am 14.07.2020 konnten Polizeibeamte den 42-Jährigen im Bereich des Nürnberger Hauptbahnhofes feststellen und festnehmen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Kriminalbeamten noch weitere Beweismittel, wie z. B. Teile der zur Tatzeit getragenen Kleidung. Der 42-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Er muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des schweren Raubes verantworten.


Wieder Holzstapel angezündet

Neuhaus. Am Dienstagabend (14.07.2020) brannte in Neuhaus a. d. Pegnitz (Lkrs. Nürnberger Land) ein Holzstapel. Die Kriminalpolizei Schwabach geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen. Gegen 21:30 Uhr bemerkte eine Zeugin eine Rauchsäule im Bereich der Postheimstraße und wählte den Notruf. Eine Streife der Polizeiinspektion Hersbruck stellte noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr einen brennenden Holzstapel fest und begann mit einem Handfeuerlöscher den Brand einzudämmen. Die Feuerwehr aus Neuhaus a. d. Pegnitz konnte das Feuer schließlich löschen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Erste Ermittlungen ergaben, dass das Feuer vorsätzlich verursacht wurde. Die Kriminalpolizei Schwabach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die im oben genannten Bereich verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 zu melden.

Biker schwer verletzt

Nürnberg. Am Dienstagabend (14.07.2020) ereignete sich im Nürnberger Stadtteil St. Jobst ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 49-jähriger Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der 22-jährige Fahrer eines BMW befuhr gegen 17:30 Uhr die Dr.-Gustav-Heinemann-Straße in Richtung Ostendstraße. Beim Abbiegen nach links in die Dr.-Carlo-Schmid-Straße übersah er offenbar den entgegenkommenden Motorradfahrer und stieß mit ihm zusammen. Der 49-Jährige wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt und zur Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Der 22-jährige Fahrer des BMW und seine 19-jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen. Die Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg nahm den Unfall vor Ort auf. Hierbei wurden sie von Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost und der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kam zur genauen Klärung der Unfallursache zudem ein Gutachter vor Ort. Die Dr.-Gustav-Heinemann-Straße war für die Dauer der Unfallaufnahme in nördlicher Richtung für mehrere Stunden gesperrt.




Exhibitionist bei Wachendorf aufgetreten

Lkrs Fürth. In der Montagnacht (13.07.2020) trat ein bislang unbekannter Mann bei Wachendorf einer Frau gegenüber als Exhibitionist auf. Die Kriminalpolizei Fürth bittet um Zeugenhinweise. Gegen 21:00 Uhr war die Geschädigte im Wald zwischen einer Pferdekoppel bei Wachendorf und Weiherhof spazieren. Dort kam ihr ein Mann entgegen, der sie schon aus einiger Entfernung bemerkt hatte. Der Unbekannte hielt eine Bierflasche in einer Hand und grüßte die Frau. Nun bemerkte sie, dass er sein Geschlechtsteil in der anderen Hand hielt. Nach der Begegnung lief der mutmaßliche Exhibitionist ohne anzuhalten in Richtung der Pferdekoppel davon.

Die Frau konnte den Mann folgendermaßen beschreiben:

Ca. 38 Jahre alt, 185 cm groß, schlanke Figur, dunkles T-Shirt, kurze Hose, dunkelblonde bis braune Haare, „Topfschnitt“.

  1. Das Fachkommissariat für Sexualdelikte der Kriminalpolizei Fürth sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder dem flüchtigen Täter geben können. Sie werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 / 2112 – 3333 zu melden.

Ein Mustang stand im Garten

LKR Fürth. Gestern Abend (13.07.2020) stand plötzlich ein Mustang – nicht das Pferd, sondern der gleichnamige Wagen – im Garten eines Anwesens in Anwanden (Lkrs. Fürth). Gegen 22:30 Uhr fuhr ein 20-Jähriger mit dem Ford Mustang die Weitersdorfer Straße vom Wolfgangshof kommend in Richtung Anwanden als er, möglicherweise durch überhöhte Geschwindigkeit, die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und nach links von der Fahrbahn abkam. Der Pkw durchbrach einen Gartenzaun und blieb rundum beschädigt im Garten eines Hauses stehen. Der Fahrer und sein 19-jähriger Beifahrer wurden verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr musste im Garten ein Stück des Bodens abgraben, da das Fahrzeug durch den Unfall Öl verloren hatte. Der Gesamtschaden wird auf etwa 60.000 Euro geschätzt.




Tageseinnahmen mehrerer Bäckereifilialen aus Lkw gestohlen

Langenzenn. Am Montagmorgen (13.07.2020) sammelte ein Mitarbeiter einer Bäckereikette die Tageseinnahmen mehrerer Filialen ein. Als er in Langenzenn die dortige Filiale betrat, stahl ein Unbekannter mehrere Koffer mit Geldtaschen aus seinem Lkw. Die Polizei sucht nun Zeugen des Diebstahls.Nac hdem der Beschäftigte des Backwarenunternehmens schon mehrere Filialen in anderen Ortschaften angefahren hatte, kam er gegen 06:40 Uhr nach Langenzenn zur dortigen Verkaufsstelle in der Nürnberger Straße 50. Die Bäckereifiliale befindet sich in einem größeren Supermarkt. Der Fahrer vergaß dort allerdings den Lkw abzusperren, als er in das Geschäft ging. Dies nutzte ein unbekannter Täter aus und stahl die Geldkoffer mit den Tageseinnahmen von zwei Filialen aus dem Lkw. Als der Mitarbeiter zu seinem Fahrzeug zurückkam, bemerkte er den Diebstahl und verständigte die Polizei. Einen Täterhinweis konnte er nicht geben. Die gestohlenen Koffer sowie die darin befindlichen Geldtaschen wurden einige Zeit später leer in einem Waldstück zwischen Langenzenn und Klaushof aufgefunden. Der Täter erbeutete mehr als 7.000 Euro. Hinweise in der Sache können der Polizeiinspektion Zirndorf unter der Rufnummer 0911-96927 0 mitgeteilt werden.

Die Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Zirndorf sucht nun Zeugen des Diebstahls:

– Wer war zur Tatzeit in der Nähe des Großparkplatzes in der Nürnberger Straße 50 und hat dort Beobachtungen gemacht?

– Wer hat zur Tatzeit in Langenzenn eine Person mit zwei silberfarbenen Koffern bemerkt?

– Wem ist am Montagmorgen im Wald zwischen Langenzenn und Klaushof eine verdächtige Person aufgefallen?


Verpuffung in Doppelgarage:39-Jähriger schwer verletzt

Gunzenhausen (ots). Am Montagabend (13.07.2020) kam es in einer Doppelgarage in Gunzenhausen zu einer Verpuffung. Ein 39-jähriger Mann wurde hierbei schwer verletzt. Gegen 22:00 Uhr ereignete sich im Gunzenhausener Ortsteil Schlungenhof in einer Doppelgarage eine Verpuffung. Diese war so stark, dass beide Garagentore aus ihren Verankerungen gerissen wurden. Der 39-Jährige, der sich zum Zeitpunkt der Verpuffung in der Garage aufhielt, erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik eingeliefert. Nach der Verpuffung gerieten Teile der Garage in Brand. Die Freiwillige Feuerwehr Gunzenhausen war mit zahlreichen Kräften vor Ort und konnte das Feuer schnell löschen. Erste Ermittlungen ergaben, dass zum Zeitpunkt der Verpuffung Schweißarbeiten in der Garage stattfanden. Was zu der Durchzündung geführt hat, ist aber noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen der Polizeiinspektion Gunzenhausen. An der Garage entstand ersten Schätzungen zu Folge ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich.



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