Brandstifter gefasst


WÜRZBURG. In der Nacht von Freitag auf Samstag hat ein zunächst Unbekannter im Keller eines Lagerhauses ein kleineres Feuer gelegt. Die Kriminalpolizei Würzburg hat noch in der Nacht die Sachbearbeitung in dem Fall übernommen und kann inzwischen einen raschen Ermittlungserfolg vermelden. Dringend tatverdächtig ist ein 34-Jähriger aus dem Landkreis Main-Spessart.




Gegen 00.45 Uhr waren Angehörige eines Kulturvereins in der Äußeren Aumühlstraße auf eine Rauchentwicklung in einem Nachbarhaus aufmerksam geworden. Die Zeugen machten sich in dem Gebäude, das aktuell als Lager genutzt wird, auf die Suche und stellten eine kleinere Brandstelle in einem leerstehenden Kellerraum fest. Ihnen gelang es, das Feuer vor Eintreffen der Feuerwehr selbständig abzulöschen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Es entstand nur geringfügiger Sachschaden.

Bereits nach der ersten Inaugenscheinnahme der Brandausbruchstelle deutete alles auf eine vorsätzliche Brandlegung hin. Von dem Verursacher fehlte zunächst jedoch noch jede Spur. Im weiteren Verlauf geriet jedoch rasch ein 34-Jähriger aus dem Landkreis Main-Spessart in den Fokus der Ermittler. Er wurde am Montag zum Tatvorwurf vernommen und gab dabei zu, für das Feuer verantwortlich zu sein.



Er habe sich in einer psychischen Ausnahmesituation befunden und das Feuer gelegt. Darüber hinaus räumte er ein, für einen weiteren Brandfall im Landkreis Main-Spessart verantwortlich zu sein. Dabei war Mitte Oktober 2020 ein Sachschaden in Höhe von rund 100 Euro entstanden.

Gegen den Beschuldigten wird nun wegen Sachbeschädigung durch Brandlegung in zwei Fällen ermittelt. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg wieder auf freien Fuß gesetzt.



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