Verkehrsunfall entpuppte sich als versuchtes Tötungsdelikt


A7/WÖRNITZ. Am Montagvormittag (19.10.2020) ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Lkw auf der BAB 7 bei Wörnitz (Lkrs. Ansbach). Nun ermittelt die Ansbacher Mordkommission.




Gegen 11:00 Uhr befuhren ein 38-jähriger Mann und seine 27-jährige Ehefrau die BAB 7 in Richtung Kassel. Aus zunächst ungeklärter Ursache krachte der 38-Jährige mit seinem Skoda kurz vor der Anschlussstelle Wörnitz, offenbar mit hoher Geschwindigkeit, in das Heck eines vor ihm fahrenden Lastkraftwagens. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Motorblock aus dem Fahrzeug geschleudert. Der 38-Jährige und seine 27-jährige Ehefrau erlitten glücklicherweise nur leichte Verletzungen, welche in einem Krankenhaus behandelt wurden.

Im Verlauf der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise, wonach der Unfall möglicherweise vorsätzlich herbeigeführt wurde. Daraufhin führte das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen. Hierbei ergab sich der Verdacht, dass der 38-Jährige das Fahrzeug im Verlauf eines Streits mit seiner Ehefrau, möglicherweise in Tötungsabsicht, vorsätzlich gegen das Heck des Lastkraftwagens steuerte.

Der 38-Jährige wurde festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ansbach dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ am Dienstagnachmittag (20.10.2020) Haftbefehl gegen den Mann wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.



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