Welttag des Hundes: So arbeitet die Diensthundestaffel der Polizei


NÜRNBERG. Der heutige Samstag (10.10.2020) steht im Zeichen des Welttags des Hundes. Das Polizeipräsidium Mittelfranken gewährt in diesem Zusammenhang einen kleinen Einblick in die Arbeit der Zentralen Diensthundestaffel.




Bei der Bayerischen Polizei sind derzeit rund 400 Diensthunde im Einsatz. Gut 60 Hunde verrichten ihren Dienst bei der Zentralen Diensthundestaffel Mittelfranken. Knapp 50 Diensthundeführer unterstützen rund um die Uhr alle mittelfränkischen Polizeidienststellen im täglichen Dienst oder bei besonderen Einsatzlagen.

Die Diensthunde werden als Junghunde nach einem strengen Anforderungsprofil ausgewählt und finden so ihren Weg in den Polizeidienst. In der Polizeifamilie angekommen leben sie ab sofort auch privat bei ihrem Diensthundeführer, der auch die Verantwortung für die Ausbildung des Hundes übernimmt. Nach der erfolgreich abgelegten Prüfung zum Schutzhund folgen weitere Spezialausbildungen. Hier kann der Hund zum Rauschgift-, Sprengstoffspür- oder Leichensuchhund ausgebildet werden. Weitere Spezialisierungen wären noch die Ausbildung zum Personensuchhund (Man-Trailer), Brandmittel-, Banknotenspürhund oder zum Alpinhund.



Die Diensthunde der mittelfränkischen Polizei sind ein wichtiges Einsatzmittel. Sie helfen dabei Vermisste zu suchen, unterstützen Fahndungen nach Straftätern, kommen bei Fußballspielen oder Versammlungen zum Einsatz und stöbern Rauschgift, Banknoten, Sprengstoff oder Brandbeschleuniger auf.

Nach einem Mord bei Lauf: Mit Hunden wurde hier der Bereich entlang der Autobahn bis zum Letten abgesucht. Foto: Martina Roider



Die Hunde sind nicht „nur“ Kollegen und wichtige Einsatzmittel, sondern für die Hundeführer auch ein Teil der Familie. Sie leben auch nach Dienstende bei den Familien der Diensthundeführer und fahren natürlich mit in den Urlaub. Auch nach der Pensionierung hat der Hund weiterhin seinen Alterswohnsitz bei seiner Familie.

Polizei und Bergwacht arbeiten eng zusammen, um beispielsweise Vermisste in unwegsamen Gelände aufzuspüren. Auch hier kommen Hunde zum Einsatz. Foto: Markus Roider



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