Mordanschlag in Oberkotzau: Polizei lässt Sprengfalle kontrolliert explodieren


Oberkotzau – Ein Paket mit Sprengstoff hat ein Mann vor der Tür seines Hauses in Oberfranken entdeckt. Entschärfer der Technischen Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamts (BLKA) rückten am Freitag (02.10.2020) in Oberkotzau an und sprengten das Paket kontrolliert. Die Sprengstoffermittler des BLKA haben Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts gegen einen noch unbekannten Täter übernommen.




Nach bisherigen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf Extremismus oder eine politische Motivation. Der 40-Jährige hatte nach dem Fund des Pakets die Polizei alarmiert, weil es ihm wie
eine Sprengvorrichtung vorkam. Die Entschärfer des BLKA untersuchten es und stellten fest, dass es sich tatsächlich um Sprengstoff handelte. Das Einfamilienhaus und das nähere Umfeld wurden daraufhin geräumt und das Paket gesprengt. Ein Schaden entstand dabei nicht, niemand wurde verletzt.

Die Reste des Sprengstoffs werden nun im Kriminaltechnischen Institut des BLKA in München weiter untersucht. Die Beamten suchen jetzt nach weiteren Spuren, um herauszufinden, wer das Paket in dem Vorgarten abgelegt hatte – und warum. Das BLKA führt die Ermittlungen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Hof.



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