Schon wieder Feuer in Bayreuther Wohngruppe für Behinderte


BAYREUTH. Ein Brand im Keller eines Wohnhauses forderte am Nachmittag die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr im Stadtteil Altstadt. Eine Person erlitt leichte Verletzungen.




Gegen 14.55 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Bayreuth-Kulmbach die Meldung über den Brand eines Kellerabteils in einem Wohnhaus in der Funckstraße im Bayreuther Stadtteil Altstadt ein. Die eintreffende Feuerwehr konnte die Flammen schnell löschen. Polizeibeamte sperrten den Straßenzug für die Dauer der Löscharbeiten kurzzeitig ab. Die Bewohner konnten das Haus selbstständig verlassen. Eine Person erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde in einem Krankenhaus behandelt.

Beim Eintreffen der Feuerwehr befanden sich keine Personen mehr im Gebäude und der erste Trupp unter Atemschutz nahm ein C-Rohr in den Keller vor und begann sofort mit der Brandbekämpfung. Nach wenigen Minuten war das Feuer gelöscht und das abgekühlte Brandgut wurde nach draußen gebracht. Ein weiterer Atemschutztrupp kontrollierte die teilweise verrauchten Wohnungen und öffnete deren Fenster für die nun beginnende Entrauchung mittels Überdrucklüfter. Nach ca. 45 Minuten Einsatzdauer wurde das Gebäude wieder dem Betreiber und den Bewohnern übergeben und die Kräfte rückten wieder ein.



Insgesamt waren 25 Feuerwehrleute mit mehreren Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit zwei RTWs und einem Notarzt und mehrere Streifen der Polizei vor Ort. Der Sachschaden dürfte nach erster Schätzung bei etwa 5.000 Euro liegen. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei Bayreuth.

Erst am 20. September brannte hier ein Mülleimer; vermutlich weil er in Brand gesetzt wurde. Noch während der Löscharbeiten fahndeten mehrere Streifen nach einem möglichen Täter. Ohne Erfolg leider.  Ende August brannte es in der Werkstatt der besagten Wohngruppe aus der Funkstraße; nämlich in der Ritter-von-Eitzenberger-Straße. Wir hatten berichtet.



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