A9/Bayreuth: Einschleusung von Ausländern aufgedeckt


A9 / BAYREUTH. Das richtige Gespür hatten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth, als sie am frühen Donnerstagnachmittag ein Auto auf der Autobahn A9 kontrollierten. Drei Syrer schleusten zwei Landsleute illegal nach Deutschland ein.




Kurz nach 14 Uhr hielten die Fahnder einen BMW mit ostdeutscher Zulassung, der auf der A9 in Richtung Norden fuhr, zu einer Kontrolle an. Im Auto befanden sich fünf Männer aus Syrien. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass sich drei der Syrer, alle mit Wohnsitz in Bremen, als Schleuser betätigten und versucht hatten, die beiden anderen Männer illegal nach Deutschland einzuschleusen.

Die drei Tatverdächtigen wurden, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Bremen und Durchsuchung ihrer Wohnungen durch die Bremer Polizei, wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Kriminalpolizei Bayreuth ermittelt wegen gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern.



Gegen die beiden eingeschleusten Syrer leiteten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth Ermittlungen wegen illegaler Einreise und illegalen Aufenthalts ein. Beide Männer stellten Antrag auf Asyl in Deutschland und kamen in eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber.





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