Bitcoin-Erpresser droht mit Bombe


WÜRZBURG, GOCHSHEIM, LKR. SCHWEINFURT. Seit Ende August diesen Jahres ermitteln unter anderem die Kriminalpolizei Würzburg und Schweinfurt in mehreren gleichgelagerten Fällen der versuchten Erpressung. Unterschiedliche Firmen erhielten eine inhaltsgleiche E-Mail, in der mit einer Bombenlegung gedroht und eine Zahlung von Bitcoins gefordert wird.




Nach den bisherigen kriminalpolizeilichen Erkenntnissen erhielten bislang vier unterfränkische Firmen und eine Schule gleichlautende E-Mails. Hierin drohte der oder die bislang Unbekannte eine Bombe mit bzw. aus „Tetryl“ in dem jeweiligen Gebäude zu deponieren, sofern der Empfänger nicht eine Summe von 20.000 US Dollar in Bitcoins an eine Zieladresse überweist.

Die betroffenen Firmen reagierten richtig, erkannten den Schwindel und informierten umgehend die Polizei. Zu einer Überweisung kam es in keinem der genannten Fälle. Eine tatsächliche Gefährdung von Personen oder Gebäuden durch eine vermeintliche Bombenlegung lag zu keiner Zeit vor.

Bei den Erpressungsversuchen handelt es sich nicht um ein auf Unterfranken oder Bayern beschränktes Phänomen. Auch bundesweit wurden einschlägige Erpressungsversuche bekannt.



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