Arbeiter stirbt nach tiefem Sturz auf Nürnberger Baustelle


NÜRNBERG. Am Freitag wurde die Feuerwehr Nürnberg zu einem Baustellenunfall in die Nordstadt gerufen. Dort war in der Kreulstraße eine Person abgestürzt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützten den Rettungsdienst bei der Erstversorgung und brachten die Person noch zum Rettungswagen. Doch im Krankenhaus starb der Mann.




Gegen halb zwölf war aus bisher ungeklärter Ursache auf der im Rohbau befindlichen Baustelle ein Arbeiter in einem Treppenraum über drei bis vier Stockwerke abgestürzt und schwer verletzt auf dem Kellerboden aufgekommen, wo er von Kollegen gefunden wurde. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwache 1 begannen zusammen mit dem Rettungsdienst sofort mit der Verletztenversorgung und erkundeten die Baustelle auf mögliche Rettungswege.

Die kurz darauf eintreffenden Beamten der Feuerwache 2 unterstützten dabei und prüften eine patientenschonende Rettung mit Hilfe der Höhenrettungsgruppe. Da sich der Patient jedoch in einem extrem kritischen Zustand befand, musste er so schnell wie möglich zum Rettungswagen gebracht werden. Nachdem zwei im Weg befindliche Baustützen entfernt werden konnten, wurde der Patient auf kürzestem Wege in einer Schleifkorbtrage durch die zukünftige Tiefgarageneinfahrt ins Freie gebracht. Nach rund einer dreiviertel Stunde war die Person an den Rettungswagen übergeben und die Einsatzkräfte konnten wieder einrücken.



Im Einsatz waren rund zwanzig Einsatzbeamte der Berufsfeuerwehr, zwei Rettungswägen, ein Notarzt und der Einsatzleiter des Rettungsdienstes, sowie zwei Streifen der Landespolizei. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen zur Unfallursache vor Ort auf.



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