Nürnberg: 17-Jähriger im Wöhrder See ertrunken


NÜRNBERG. Am Freitagabend wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Nürnberg um 20:07 Uhr von der Polizei alarmiert: In der Norikusbucht am Südufer des Wöhrder Sees ist eine Person untergegangen. Sofort wurden auch zwei Hubschrauber alarmiert. 




Umgehend begannen vor Ort die anwesenden Badegäste und Augenzeugen des Ertrinkungsunfalles mit der Suche nach der Person. In vorbildlicher Weise suchten die Ersthelfer die Bucht in einer Art Menschenkette ab. Die Polizei unterstützte die Suche.

Sechs Minuten nach Eingang des Notrufes um 20:13 Uhr waren die Einsatzkräfte der nahe gelegenen Feuerwache 2 an der Einsatzstelle. Die Feuerwehrbeamten gingen sofort ins Wasser und begannen mit einer strukturierten Suche. Ergänzungskräfte der Feuerwache 3 begannen mit der Suche im Bereich des  Norikusdammes. Aus der Luft unterstützte der Polizeihubschrauber und der Rettungshubschrauber die Suche. Ein Großaufgebot des Rettungsdienstes bereitete sich am Ufer auf eine zu erwartende Notfallbehandlung vor.



Die Tauchergruppe der Feuerwehr Nürnberg brachte nach ihrem Eintreffen an der Norikusbucht sofort die bereits im Fahrzeug ausgerüsteten Feuerwehrtaucher ins Wasser. Nach kurzer Tauchzeit konnte ein Taucher die leblose Person am Boden des Gewässers ertasten. Der Taucher wurde an der Verbindungsleine mit der Person aus dem Wasser gezogen und in den bereit stehenden Rettungswagen gebracht. Die Notärztin begann unmittelbar mit der Wiederbelebung.

Im weiteren Verlauf wurde der junge Mann in ein Krankenhaus eingeliefert. Nicht wie bei Facebook geschrieben, er sei am see tot geborgen worden. Im Krankenhaus verstarb der 17-Jährige jedoch noch in der Nacht zum Samstag. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken traf die ersten polizeilichen Maßnahmen am Unfallort. Weshalb der Jugendliche unterging ist derzeit Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.



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