Feuerwehreinsatz: Massive Geruchsbelästigung in Nürnberg


NÜRNBERG.Gestern Morgen meldeten zahlreiche Anwohner per Notruf der Feuerwehr und der Polizei einen intensiven Geruch nach Erdgas im südwestlichen Stadtgebiet von Nürnberg. Erste Meldungen gingen aus dem Bereich der Wallensteinstraße/Gustav-Adolf Straße ein. Weitere Anrufe kamen aus der Donaustraße (Hafengebiet) und aus den Stadtteilen Sündersbühl und Schweinau.




Die Feuerwehr Nürnberg rückte daraufhin mit mehreren Fahrzeugen, unter anderem auch dem Spezialfahrzeug für Messeinsätze, an. Auch die N-ERGIE (Gas), der Rettungsdienst und die Polizei unterstützten vor Ort. Zu diesem Zeitpunkt musste von einer möglichen Explosionsgefahr ausgegangen werden.

Diese Gefahr bestätigte sich im Laufe des Einsatzes glücklicherweise nicht. Durch den Einsatz vonvier Messfahrzeugen und von empfindlichen Messgeräten wurde an keiner Messstelle eine erhöhte Gaskonzentration festgestellt. Die Geruchsbelästigung konnte zwar bestätigt werden, die Gefahr einer Explosion, oder einer erhöhten, gefährlichen Schadstoffkonzentration, bestand allerdings zu keiner Zeit.



Im weiteren Einsatzverlauf gingen bei der Leitstelle Nürnberg noch Meldungen aus den Stadtteilen Kleinweidenmühle und Schniegling ein. Aufgrund eines Notrufes kontrollierte auch die Feuerwehr Fürth im südlichen Fürther Stadtgebiet. Dort konnte vor Ort ebenfalls keine Gefahr festgestellt werden. Eine eigens beim Deutschen Wetterdienst angeforderte Ausbreitungsprognose konnte auch kein Licht ins Dunkel bringen. Letztendlich ließ sich die Ursache der Geruchsbelästigung nicht klären.

Die Feuerwehr Nürnberg war mit acht Fahrzeugen im Einsatz.



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