Polizeimeldungen aus Mittelfranken (fortlaufender Ticker)

Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall in Wendelstein

Wendelstein/Großschwarzenlohe. Am Samstag, 01.08.2020, zwischen 19.10 Uhr und 19.15 Uhr, ereignete sich auf dem Großparkplatz eines Einkaufszentrums in der Rother Straße eine Unfallflucht. Eine junge Frau öffnete vermutlich unachtsam die Türe ihres geparkten roten Pkws und beschädigte dadurch die Beifahrertüre eines nebenan geparkten weißen VW/T7. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1000 Euro. Anschließend fuhr die Dame davon, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Ein aufmerksamer älterer Herr beobachte den Sachverhalt, merkte sich das Kennzeichen des Verursacherfahrzeuges und übergab seine Informationen dem Geschädigten, als dieser zu seinem Fahrzeug zurück kam. Die Schwabacher Polizei sucht nun dringend diesen Zeugen, der leider seinen Namen nicht hinterließ. Dieser Zeuge möge sich bitte mit der Polizei Schwabach unter 09122/927-0 in Verbindung setzen.


Mann entblößt sich vor Kindern und wird festgenommen

Nürnberg. Am Samstagnachmittag (01.08.2020) wurde einer Polizeistreife mitgeteilt, dass sich ein unbekannter Mann am Pegnitzufer vor Kindern entblößen würde. Der Mann konnte angetroffen und festgenommen werden. Gegen 18:00 Uhr sprach eine Mutter die Streifenbeamten an, dass der Unbekannte inzwischen schon mehrmals sich vor Kindern am Süßheimweg in schamverletzender Wiese gezeigt hatte. Er wurde von mehreren Eltern zwar bereits verscheucht, konnte jedoch in der Nähe auf einer Parkbank sitzend angetroffen werden. Den bereits amtsbekannten Mann erwartet nun eine Anzeige wegen exhibitionistischer Handlungen vor Kindern.




Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall in Nürnberg

Nürnberg. Am Samstagvormittag (01.08.2020) ereignete sich auf dem Frankenschnellweg ein Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Die Verkehrspolizei sucht Zeugen. Gegen 11:20 Uhr fuhr ein 75-Jähriger mit seinem gelben Motorrad (BMW R110S) in Richtung „An den Rampen“ auf dem linken Fahrstreifen hinter einem weißen Audi A 1 her. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierte der Motorradfahrer plötzlich mit einem auf der rechten Fahrspur fahrenden Chevrolet Camaro und stürzte. Der 75-Jährige wurde schwer verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die beiden Pkw-Fahrer blieben unverletzt, die Pkws wurden jedoch durch den Unfall beschädigt. Der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 5000 Euro belaufen. Die Nürnberger Verkehrspolizei bittet zur Klärung der Unfallursache eventuelle Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 0911 65 83-1530 zu melden.


Unfall mit Polizeifahrzeug

Nürnberg. Am Freitagnachmittag (31.07.2020) ereignete sich in Zerzabelshof ein Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Polizeiautos. Drei Personen wurden leicht verletzt. Gegen 14:30 Uhr fuhren zwei Beamte mit ihrem Dienst-Pkw während einer Einsatzfahrt auf der linken Spur der Marienbader Straße in Richtung Dutzendteich. An der Kreuzung Marienbader Straße/ Valznerweiherstraße fuhren sie mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn in die Kreuzung ein und es kam in der Kreuzungsmitte zum Zusammenstoß mit einem von links kommenden Pkw (Smart). Die beiden Beamten und die Fahrerin des Smart wurden bei dem Zusammenprall leicht verletzt und vorsorglich vom Rettungsdienst zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Der Verkehrsunfall wurde von der Nürnberger Verkehrspolizei aufgenommen. Die entstandene Schadenshöhe an beiden Fahrzeugen ist derzeit noch unbekannt.




Strohballen auf einem Feld in Brand geraten

Schwabach. In den frühen Morgenstunden des 01.08.2020 – etwa um 00:45 Uhr – gerieten auf einem Feld zwischen der Verlängerung Am Steinernen Brücklein und der Rittersbacher Straße mehrere Strohballen in Brand. Die Strohballen waren dort gestapelt – wobei ein Strohballen eine Größe von ca. 2 x 2 x 1 m hatte. Vermutlich durch Restfeuchte und den damit zusammenhängenden Zersetzungsprozessen kam es zur Hitzeentwicklung und schließlich zur Selbstentzündung der Strohballen. Auf dem Feld brannten diese dann auf einer Fläche von ca. 3 x 3 m lichterloh. Die Freiwillige Feuerwehr Schwabach konnte das Feuer nach ca. 1 Stunde und knapp 8.000 Liter Löschwasser löschen. Außer den verbrannten Strohballen entstand kein weiterer Sachschaden.




Brand in landwirtschaftlichem Anwesen

Windsbach. Heute Vormittag (01.08.2020) brach aus noch ungeklärter Ursache in einer Scheune eines landwirtschaftlichen Anwesens in Winkelhaid, einem Ortsteil der Stadt Windsbach im Landkreis Ansbach, ein Feuer aus. Zwei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt. Gegen 10:30 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienste von dem Brand verständigt. Bei Eintreffen der Feuerwehr standen Scheune und Stall bereits im Vollbrand. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte verhindert werden. Leider verendeten im Stall etwa 10 Schweine und einige Rinder. Zwei geflüchtete Rinder konnten mit einem mobilen Zaun eingepfercht und gerettet werden.

Durch Funkenflug geriet auch die Stallwand des Nachbaranwesens in Brand, konnte jedoch schnell abgelöscht werden. Insgesamt 120 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren aus Windsbach, Neuendettelsau, Abenberg, Wassermungenau, Mitteleschenbach, Wolframs-Eschenbach und Heilsbronn kämpften die Flammen schließlich nieder, konnten jedoch nicht verhindern, dass Scheune und Stall abbrannten. Etwa 20 Rettungsdienstkräfte waren vor Ort und mussten zwei Feuerwehrkräfte mit leichten Verletzungen versorgen. Weitere Personen kamen zum Glück nicht zu Schaden. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen und nach ersten Schätzungen ist durch das Feuer ein Sachschaden von über 200.000 Euro entstanden.




Sexueller Übergriff auf junge Frau

Nürnberg. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (30./31.07.2020) kam es im Stadtteil Gaismannshof zu einem sexuellen Übergriff auf eine junge Frau. Anschließend flüchtete der Unbekannte in Richtung Leyher Straße. Die Frau war kurz nach Mitternacht auf einem Verbindungsweg zwischen dem Westpark und der Rehdorfer Straße zu Fuß unterwegs, als sie unvermittelt von dem Unbekannten angesprochen und mehrmals unsittlich berührt wurde. Die junge Frau kam mit dem Schrecken davon. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifen nach dem Flüchtigen. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken sicherte Spuren und vernahm das Opfer. Die weitergehenden Ermittlungen übernahm das Fachkommissariat für Sexualdelikte der Nürnberger Kripo. Zeugen, insbesondere ein Mann, der zu diesem Zeitpunkt mit seinem Hund in der Nähe unterwegs war, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 zu melden.

Täterbeschreibung:

Ca. 25 – 30 Jahre alt, etwa 185 cm groß, schlank, dunkelhäutig mit kurzen krausen Haaren, afrikanischer Typ, trug Nasenpiercing, bekleidet mit dunklem Kapuzenpullover, kurzer Sporthose, „Badelatschen“, sprach Englisch, vermutl. Raucher.




Bewaffneter Raubüberfall auf Spielhalle

Schwabach. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (30./31.07.2020) überfiel ein bewaffneter Räuber eine Spielhalle im Schwabacher Osten. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen durch zahlreiche Kräfte der Polizei gelang ihm unerkannt die Flucht. Der Mann drang gegen 01:15 Uhr in die Spielhalle in der Ludwigstraße Ecke Penzendorfer Straße ein und bedrohte die Angestellte mit einer silbernen Schusswaffe. Die Frau kam seiner Forderung nach Bargeld nach. Verstaut in einem mitgebrachten Stoffbeutel flüchtete der Täter mit seiner Beute in Höhe von mehreren Hundert Euro aus der Spielhalle. An der sofort eingeleiteten Fahndung beteiligten sich Streifen der Polizeiinspektionen Schwabach, Altdorf, Nürnberg-Süd, Roth, Einsatzzug, Schwabach, Unterstützungskommando Mittelfranken, Verkehrspolizeiinspektion Feucht und zivile Beamte der Nürnberger Polizei. Auch ein Hundeführer mit Diensthund und ein Polizeihubschrauber kamen zum Einsatz. Achtung! Der Täter führt eine silberfarbene Schusswaffe mit! Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken kam zur Spurensicherung vor Ort. Die weitergehenden Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei Schwabach. Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Überfall verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise zur Person oder zum Aufenthaltsort des Täters geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 zu melden.

Täterbeschreibung:

Ca. 30 Jahre alt, etwa 175 cm groß und von kräftiger Statur, trug graues Käppi und dunkelgraue Handschuhe, maskiert mit einem lilafarbenen Halstuch über Mund und Nase, bekleidet mit einem dunkelgrauen Pullover, grauer Hose und Sneakers mit weißer Sohle.




Betrunkener in Gewahrsam genommen: Ein Polizeibeamter verletzt

Nürnberg. Gestern (30.07.2020) nahmen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West einen betrunkenen Mann im Stadtteil Gostenhof in Gewahrsam. Der 44-Jährige hatte zuvor in einem Café für Ärger gesorgt. Der 44-jährige Tatverdächtige war gegen 23:00 Uhr in einem Café in der Bauerngasse in Erscheinung getreten. Zunächst pöbelte der Betrunkene wiederholt andere Gäste an. Als er anschließend den Wirt beschimpfte und ihm sogar mit der Faust drohte, wurde die Polizei hinzugezogen. Auch gegenüber der Streife verhielt sich der Tatverdächtige aggressiv. Nachdem er sich absolut uneinsichtig verhielt und die beiden Beamten fortwährend lautstark beleidigte, nahmen ihn die Polizisten schließlich in Gewahrsam. Aufgrund seiner Aggressivität legte ihm die Streife Handfesseln an. Der 44-Jährige wehrte sich hiergegen allerdings derart massiv, dass er von den Beamten zu Boden gebracht werden musste. Ein 36-jähriger Polizeibeamter erlitt bei der Festnahme leichte Verletzungen an Schienbein und Ellbogen. Der 44-Jährige, der eine Alkoholisierung von fast zwei Promille aufwies, musste den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Ihn erwartet außerdem ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.


Lauter Knall in Nürnberg

Nürnberg. Gestern Abend (30.07.2020) gingen mehrere Anrufe bei der Polizei ein, dass es im Neptunweg im Stadtteil Zollhaus eine „Explosion“ gegeben haben soll. Mehrere Anwohner bestätigten eintreffenden Streifen, dass sie in der Straße einen Knall gehört hätten. Bei der Absuche der Örtlichkeit konnten Teile von Dokumenten aufgefunden werden, auf denen ein Name einer Person aus einem dortigen Mehrfamilienhaus stand. Da die Polizeibeamten zu der Zeit die Umstände der „Explosion“ noch nicht einschätzen konnten, wurde mit Unterstützungskräften vorsorglich das Mehrfamilienhaus evakuiert. Im Gespräch mit der betreffenden Person, deren Name auf den Dokumententeilen stand, stellte sich dann heraus, dass es sich wohl um eine Beziehungssache handeln könnte, wobei ein Ex-Partner Kartons mit Dokumenten vor die Haustür gestellt und möglicherweise einen nicht zugelassenen Böller oder Knallkörper gezündet hatte. Weitere Ermittlungen sind nötig.




Hochwertige Grills und Planschbecken bei Einbruch in Baumarkt entwendet

Stein b. Nbg. In der Nacht von Mittwoch (29.07.2020) auf Donnerstag (30.07.2020) brach ein Unbekannter in einen Baumarkt in Stein ein. Er entwendete hochwertige Grills und ein Planschbecken. Die Polizei sucht nun Zeugen. Kurz nach Ladenschluss um 20:00 Uhr verließen die letzten Mitarbeiter des Baumarkts im Spitzleitenweg 11 in Stein am Mittwochabend ihren Arbeitsplatz. Am Donnerstagmorgen stellte das Personal bei der Rückkehr gegen 08:00 Uhr fest, dass in der Nacht in das Geschäft eingebrochen worden war. So waren mehrere Schlösser aufgebrochen und ein Loch in den Zaun des Baugeschäftes gezwickt worden. Auf diese Weise gelangten die Einbrecher in die Gartenabteilung des Marktes. Dort stahlen die Unbekannten 33 hochwertige Grills der Marke Weber im Wert von fast 17.000 Euro. Zudem fehlte auch noch ein Planschbecken, welches vor dem Eingang ausgestellt war. Im gleichen Baumarkt war es im Oktober des Jahres 2018 bereits zu einem Einbruch gekommen. Auch in diesem Fall waren mehrere teure Grills sowie drei Mähroboter gestohlen worden. Die Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Stein prüft nun, ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Einbrüchen besteht. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911/9678240 zu melden.

Zudem sucht die Polizei Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen auf dem Firmengelände oder in der Nähe gesehen haben:

– Wo sind Ladearbeiten aufgefallen, bei denen gestern Nacht Grills der Marke Weber aus oder in Fahrzeuge geladen wurden?

– Wem wurden neue Grills der Marke Weber ohne Herkunftsnachweis angeboten?




Notorische Ladendiebe bei zweiter Tat festgenommen

Nürnberg. Am Dienstagabend (28.07.2020) beobachtete ein Ladendetektiv in der Nürnberger Innenstadt ein Diebespaar. Die beiden Männer entkamen mit der Ware. Als sie am Mittwochabend erneut zum Stehlen in den Laden kamen, konnte der Mitarbeiter sie festhalten und die Polizei hinzurufen. Gegen 18:00 Uhr am Mittwochabend beobachtete der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes eines großen Bekleidungsgeschäftes in der Nürnberger Fußgängerzone zwei Männer. Diese hatten bereits am Tag zuvor Bekleidung entwendet und waren unerkannt entkommen. Doch beim zweiten Diebstahl hatten die beiden Männer im Alter von 29 und 27 Jahren weniger Erfolg. Als sie erneut hochwertige Kleidung in eine präparierte Diebestasche steckten, rief der Ladendetektiv die Polizei. Eine Streife des Unterstützungskommandos der Bereitschaftspolizei war schnell vor Ort und konnte die Ladendiebe noch im Geschäft festnehmen.

Die hinzugerufene Streife durchsuchte daraufhin den präparierten Rucksack der Tatverdächtigen. Dabei förderten die Polizeibeamten nicht nur neuwertige Ware im Wert von fast 1.500 Euro aus dem Laden selbst zu Tage, sondern auch Bekleidung, die mutmaßlich aus einem anderen Geschäft gestohlen worden war. Aufgrund der professionellen Tatausführung und des weiteren mutmaßlichen Diebesgutes lag der Verdacht nahe, dass die bereits bekannten Fälle nicht die einzigen waren, die auf das Konto der Ladendiebe gingen. Tatsächlich gelang es der Polizei eine Wohnung ausfindig zu machen, welche die eigentlich in einer ANKER-Einrichtung in Deggendorf untergebrachten Männer eigens in der Nürnberger Südstadt als Diebesbunker angemietet hatten. Aufgrund der vorliegenden Anhaltspunkte erließ der Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth einen Durchsuchungsbeschluss für die Räume.

Die Polizeibeamten staunten nicht schlecht, als sie in der Wohnung ein ganzes Lager an hochwertigen Kleidungsstücken fanden. Zudem hielt sich in den Räumen noch ein weiterer Mann auf, dessen Beteiligung an den Diebeszügen nun ebenfalls geprüft wird. Die Zuordnung des mutmaßlichen Diebesgutes zu den unterschiedlichen Bekleidungsläden wird voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen. Durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde ein Haftbefehl für die zwei beim Ladendiebstahl Festgenommenen beantragt. Sie werden am Freitagmorgen dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Die zwei Männer erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen gewerbsmäßigen Diebstahls. Zudem stehen Verstöße gegen räumliche Beschränkungen im Raum, da die Diebe eigentlich den Landkreis ihres Wohnortes nicht verlassen hätten dürfen.




Traktor macht sich selbstständig

Schwabach. Am 29.07.2020 um 14:30 Uhr ereignete sich in der Limbacher Straße in Schwabach ein schadensträchtiger Verkehrsunfall. Der Unfallverursacher wollte mit seinem historischen Traktor, Baujahr 1951, losfahren, welcher über eine Handkurbel am Motor gestartet wird. Als der Verursacher vor dem Fahrzeug stand und kurbelte, sprang das Fahrzeug schließlich an. Dummerweise fuhr dieses selbstständig los, da noch ein Gang eingelegt war. Der Traktor krachte gegen ein geparktes Fahrzeug, welches er vor sich herschob. Auf seiner Fahrt touchierte das er zwei weitere geparkte Fahrzeuge, wechselte die Fahrbahn und blieb schlussendlich stehen, als er gegen ein weiteres geparktes Fahrzeug fuhr. Der Unfallverursacher versuchte noch auf das Gefährt aufzuspringen, um es zu stoppen. Hierbei geriet er unter die Reifen und verletzte sich glücklicherweise nur leicht. Somit hatte er noch Glück im Unglück. Der Unfall hätte deutlich schlimmer ausgehen können.


Betrunkener pöbelte auf Spielplatz und griff Polizisten an

Nürnberg. Am gestrigen Abend (29.07.2020) pöbelte ein 25-jähriger Mann die Besucher eines Spielplatzes im Stadtteil St. Leonhard an. Als die Polizei anrückte, ging der Betrunkene auf die Beamten los. Die nahmen den Randalierer in Gewahrsam. Um kurz nach 20:00 Uhr trat der 25-Jährige auf dem Spielplatz Leonhardspark auf. Anwesende verständigten die Polizei, weil der offensichtlich betrunkene Mann dort wiederholt sowohl Kinder als auch Erwachsene angepöbelt hatte. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West konnte den 25-Jährigen kurz darauf unweit des Spielplatzes antreffen. Hierbei verhielt sich der Tatverdächtige gegenüber den Polizisten sofort aggressiv. Er ging in Kampfstellung und griff unvermittelt einen 25-jährigen Beamten an, indem er unter anderem nach ihm trat. Der Streife gelang es, den betrunkenen Randalierer zu überwältigen. Auch als sie dem Mann daraufhin Handfesseln anlegten, setzte er seine Gegenwehr fort und versuchte, einem 33-jährigen Polizisten ins Bein zu beißen. Letztlich nahm die Streife den aggressiven Tatverdächtigen in Gewahrsam, wogegen er sich allerdings bis zu seiner Einlieferung in den Gewahrsamsraum nach Leibeskräften wehrte.

Ein Atemalkoholtest ergab für den 25-Jährigen einen Wert von fast 2,5 Promille. Keiner der Polizeibeamten kam bei dem Einsatz zu Schaden. Dennoch muss sich der Tatverdächtige nun unter anderem wegen versuchter Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Da er darüber hinaus zwei Rucksäcke mit sich führte, an denen noch eine Diebstahlssicherung angebracht war, ermitteln die Beamten gegen den 25-Jährigen obendrein auch wegen des Verdachts des Ladendiebstahls.




Paketboten stehlen Münzen aus Postsendungen

Nürnberg. Am Mittwochabend (15.07.2020) wurden zwei Paketboten in der Nürnberger Südstadt bei einem Münzdiebstahl erwischt. In den Wohnungen der Männer wurden Münzen gefunden, die mutmaßlich aus vorherigen Taten stammen. Schon seit April häuften sich bei einem Postunternehmen die Reklamationen eines Nürnberger Münzhändlers. Aus den regelmäßigen Paketsendungen des Unternehmens erreichten über 100 nicht den vorgesehenen Empfänger. Eine interne Überprüfung zeigte schnell, dass die abhandengekommenen Sendungen offensichtlich das erste Paketzentrum gar nicht erreicht hatten. Damit richtete sich der Verdacht gegen die Mitarbeiter eines Subunternehmens, welches die Lieferungen des Münzhändlers regelmäßig abholte und zur Verteilstation brachte.

Der Sicherheitsdienst behielt die Vorfälle im BliNürnbergck und stellte am Tattag kurz vor 18 Uhr fest, dass das Fahrzeug des Subunternehmens abweichend von der Route auf einem Supermarktparkplatz im Stadtbezirk Katzwanger Straße parkte. Die zwei Fahrer stiegen aus dem Fahrzeug und öffneten im Ladebereich mehrere Postsendungen. Umgehend rief der Mitarbeiter des Postunternehmens die Polizei an und informierte diese über den gerade laufenden Postdiebstahl. Die hinzugerufene Streife stellte fest, dass in dem Fahrzeug tatsächlich Briefe des Münzhändlers aufgerissen wurden. Der 37-jährige Fahrer sowie sein 55-jähriger Beifahrer hatten verschiedene Münzen bereits in ihren Rucksack gesteckt.

Auf frischer Tat ertappt half auch kein Leugnen mehr: Die Männer räumten den Diebstahl und weitere Taten bei einer Vernehmung ein. In ihren Wohnungen wurden bei einer anschließend durchgeführten Durchsuchung auch noch Münzen gefunden, die mutmaßlich aus den vorherigen Diebstählen stammten. Die Tatverdächtigen erwartet nun nicht nur eine Anzeige wegen Diebstahls, sondern auch wegen der Verletzung des Postgeheimnisses. Das zuständige Diebstahlskommissariat des Kriminalfachdezernats 2 Nürnberg versucht nun alle Taten beweiskräftig zu belegen und zu ermitteln, wer den Männern die gestohlenen Münzen abgekauft hat.




Mann mit abgebrochener Flasche angegriffen

Nürnberg. Im Stadtteil Reichelsdorf ging gestern Mittag (29.07.2020) ein 23-jähriger Mann mit einer abgebrochenen Flasche auf seinen Kontrahenten los. Die Polizei nahm den Angreifer fest. Gegen den 23-Jährigen ermittelt nun die Nürnberger Mordkommission. Ein 24-jähriger Mann hielt sich gegen 13:30 Uhr mit zwei Begleitern auf einer Parkbank in der Walter-Flex-Straße auf, als der 23-jährige Tatverdächtige hinzukam. Dieser begann anschließend, seinen Kontrahenten mit einer abgebrochenen Glasflasche anzugreifen. Nach polizeilichen Erkenntnissen soll es bereits wenige Tage zuvor zu einem Streit zwischen den beiden Männern gekommen sein. Nachdem der 23-Jährige mehrere Stiche gegen den 24-Jährigen ausgeführt hatte, gelang es den beiden Begleitern, den Angreifer zu überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd nahm den Mann kurz darauf am Tatort fest.

Der Rettungsdienst brachte den verletzten 24-Jährigen zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus. Er hatte bei dem Angriff diverse Schnittverletzungen erlitten, schwebte jedoch nicht in Lebensgefahr. Auch der Festgenommene musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Er hatte sich unmittelbar nach der Attacke selbst mit der Flasche verletzt. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte gegen den 23-Jährigen Haftantrag wegen versuchten Totschlags. Die polizeilichen Ermittlungen gegen den Festgenommenen wurden von der Mordkommission Nürnberg übernommen.


Duo stieg in Getränkelager ein

Nürnberg. Zwei Männer (38 und 41) sind in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (29./30.07.2020) in das Getränkelager eines Supermarktes in der Schnieglinger Straße Ecke Nordwestring eingestiegen. Kurz darauf nahm sie die Polizei fest. Ein Anwohner hörte gegen 02:15 Uhr Geräusche von zerbrechendem Glas und beobachtete das Duo, wie es sich im Außenbereich des Supermarktes im umzäunten Gelände des Getränkelagers zu schaffen machte. Daraufhin verständigte er die Polizei. Kurz darauf nahmen zivile Beamte der Nürnberger Polizei an der nahegelegenen Straßenbahnhaltestelle Westfriedhof die zwei unter Alkoholeinfluss stehenden Tatverdächtigen fest. Einen entwendeten Bierkasten samt Inhalt stellten die Beamten sicher. Da der 38-Jährige über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Antrag auf Haftbefehl. Der Mann wird heute einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.




Fürther Amtsgebäude beschmiert 

Fürth. Im Zeitraum zwischen Dienstagnachmittag (28.07.2020) und Mittwochmittag 29.07.2020) wurde die Außenfassade eines Amtsgebäudes in der Fürther Südstadt beschmiert. Die Polizei sucht Zeugen. Bislang Unbekannte brachten an der Außenfassade des Gebäudes am Stresemannplatz einen ca. einen Meter mal zehn Meter großen Schriftzug in schwarzer Farbe an. Nach ersten Schätzungen des Anzeigenerstatters beläuft sich der Sachschaden auf mehrere Hundert Euro. Die weitergehenden Ermittlungen hat die Polizeiinspektion Fürth übernommen und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 0911 75905-0 entgegen.


Renitenter Ladendieb schlug zu

Nürnberg. Am gestrigen Nachmittag (29.07.2020) gelang einem renitenten Ladendieb die Flucht, indem er dem Ladendetektiv ins Gesicht schlug. Die Polizei sucht Zeugen. Kurz vor 16:30 Uhr hatte ein Unbekannter in einem Verbrauchermarkt in der Dombühler Straße sechs Dosen Wodka-Mischgetränke in seinen mitgeführten Rucksack gesteckt und passierte den Kassenbereich ohne zu bezahlen. Ein Ladendetektiv hatte das Geschehen beobachtet und wollte den mutmaßlichen Dieb aufhalten. Dieser riss sich jedoch los und flüchtete. Nach kurzer Verfolgung entdeckte der Ladendetektiv den Dieb in einem Treppenabgang in der Neuendettelsauer Straße und hielt ihn am Rucksack fest. Jetzt schlug der Mann dem Detektiv mit der Faust ins Gesicht und rannte davon.

Beschreibung des mutmaßlichen Ladendiebes:

Etwa 175 cm groß, ca. 30 Jahre alt, kräftige Statur, trug graues T-Shirt, dunkle Jeans und Sonnenbrille und führte einen weinroten Rucksack mit.

Bei einer Fahndung im Nahbereich konnte in einem Vorgarten in der Neuendettelsauer Straße eine der entwendeten Getränkedosen aufgefunden und sichergestellt werden. Die Nürnberger Kripo bittet eventuelle Zeugen des Vorfalls, die Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.




Schuhdiebstahl nach Spindaufbruch

Schwabach. Am Dienstag, dem 28.07.2020, wurde in einem Fitness-Studio im Gewerbegebiet Falbenholz der Spind eines Sportlers aufgebrochen. Der bislang unbekannte Täter zwickte zwischen 17.30 und 18.30 Uhr in der Herrenumkleide das Vorhängeschloss an dem Schrank des Geschädigten mit unbekanntem Werkzeug auf und entwendete daraus dessen neuwertige Sportschuhe. Die
Uhr und den Geldbeutel in dem Spind verschmähte der Dieb, der es offenbar nur auf die knapp 190 EUR teuren Markenschuhe abgesehen hatte. Beim Diebesgut handelt es sich um ein Paar
„NIKE Air Max 97“ in schwarz mit weißem Markenemblem in Größe 42. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall oder zu verdächtigen Personen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeidienststelle in Schwabach (Tel: 09122/927-0) in Verbindung zu setzen.


Exhibitionist flüchtet mit Fahrrad 

Nürnberg. Am Dienstagnachmittag (28.07.2020) trat ein Exhibitionist am Nürnberger Fuchslochsteg auf und flüchtete mit einem Fahrrad. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Gegen 15:30 Uhr sonnte sich eine Frau am Pegnitzufer im Bereich des Fuchslochstegs, als plötzlich ein unbekannter Mann aus einem Gebüsch hervortrat. Der Mann manipulierte hierbei an seinem entblößten Geschlechtsteil und zeigte sich in schamverletzender Weise aus wenigen Metern Entfernung. Als die Frau die Polizei verständigte, flüchtete der Unbekannte zurück in das Gebüsch und fuhr von dort mit einem Fahrrad davon. Trotz umgehend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen gelang dem Unbekannten die Flucht.

Der Mann wird wie folgt beschrieben:

Circa 50 Jahre alt, circa 180 cm groß, schlanke Figur, west-/nordeuropäisches Aussehen, kurze Haare mit Wirbelglatze, unrasierter 3-Tage-Bart. Der Mann war mit einem weißen T-Shirt mit schwarzem Aufdruck an der Vorderseite und einer blauen kurzen Jeans bekleidet. Er flüchtete mit einem Fahrrad, welches mit einem Gepäckträger versehen war. An dem Gepäckträger war eine rote Kette angebracht. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.


Frau am helllichten Tag überfallen 

Nürnberg. Am Dienstagnachmittag (28.07.2020) überfiel ein bislang Unbekannter eine Frau im Stadtteil Hummelstein. Der Täter flüchtete jedoch ohne Beute. Die Frau hielt sich kurz vor 17:00 Uhr im Treppenhaus eines Mehrparteienhauses in der Sperberstraße Ecke Voltastraße auf, als sie der Täter überraschte. Er packte sie grob, drückte sie zu Boden und versuchte ihr gewaltsam eine Kette vom Hals zu reißen. Nachdem dies nicht gelang, flüchtete er die Sperberstraße entlang. Eine Anwohnerin hörte Geschrei, verständigte die Polizei und kam dem Opfer zu Hilfe. Oberflächliche Verletzungen waren die Folge des fehlgeschlagenen Raubes.

Täterbeschreibung:

Unbekanntes Alter, ca. 170 cm groß, graue Haare, kaum Zähne im Mund, bekleidet mit einem blauen T-Shirt und schwarzer Hose.

Trotz Fahndung mit mehreren Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd blieb der Täter verschwunden. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken kam vor Ort und vernahm anschließend die Geschädigte. Die weiteren Ermittlungen hat das Fachkommissariat für Raubdelikte der Nürnberger Kriminalpolizei übernommen. Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Tatgeschehen verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 zu melden.




Fürth: Verkehrsunfall auf der Poppenreuther Brücke

Fürth. Heute Morgen (28.07.2020) kam es auf der Poppenreuther Brücke zu einem Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen. Um den Unfallhergang rekonstruieren zu können, sucht die Verkehrspolizei Fürth Zeugen. Um kurz nach 08:00 Uhr befuhr ein 45-jähriger Mann mit seinem VW-Bus die Poppenreuther Brücke in Richtung Innenstadt. Im ampelgeregelten Kreuzungsbereich zur Abfahrt von der A 73 kam es dabei zum Zusammenstoß mit einem aus Richtung Erlangen kommenden Dacia. Durch die Kollision der beiden Fahrzeuge kippte der VW-Bus und blieb auf der linken Seite im Kreuzungsbereich liegen. Der 45-jährige Fahrer und ein 28-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Zur medizinischen Versorgung brachte der Rettungsdienst den 28-Jährigen in ein Krankenhaus. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 5.000 Euro. Sowohl der VW-Bus als auch der Dacia mussten abgeschleppt werden. Nachdem an der Unfallörtlichkeit auch verschiedene Flüssigkeiten ausgelaufen waren, musste die Fahrbahn gereinigt werden. Die Verkehrspolizei Fürth hat die Ermittlungen zu Klärung der Unfallursache aufgenommen. Die Beamten suchen Unfallzeugen, die den Unfall beobachten konnten und Angaben zur Ampelschaltung machen können. Unter der Rufnummer 0911 973997-180 können sich Zeugen mit der Verkehrspolizeiinspektion Fürth in Verbindung zu setzen.


Fußgänger in Altstadt beraubt 

Nürnberg. Zwei bislang Unbekannte raubten in der Nacht von Montag auf Dienstag (27./28.07.2020) einem Fußgänger in der Altstadt sein mitgeführtes Bargeld. Das Opfer (42) kam mit dem Schrecken davon. Der 42-Jährige war seinen Angaben zufolge kurz nach 01:30 Uhr zu Fuß in der Ludwigstraße unterwegs, als ihn plötzlich zwei Männer festhielten, gewaltsam gegen eine Mauer drückten und ihn durchsuchten. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung Jakobsplatz. Von ihnen liegt nur eine vage Beschreibung vor: beide ca. 175 cm groß, mit südländischem Aussehen. Die weiteren Ermittlungen hat das Fachkommissariat der Nürnberger Kripo übernommen. Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 entgegen.




Dieb griff in die Kasse und flüchtete

Nürnberg. Ein junger Mann griff am Montagvormittag (27.07.2020) in die Kasse eines Gemüseladens am U-Bahnhof Plärrer. Mit dem erbeuteten Geld gelang ihm unerkannt die Flucht. Der Dieb hielt sich gegen 10:30 Uhr in einem Gemüseladen im U-Bahnverteiler am Plärrer auf. Unvermittelt griff er in die Kasse und rannte daraufhin in Richtung Straßenbahnhaltestelle an der Oberfläche und von dort in Richtung Ludwigstraße davon. Eine Mitarbeiterin des Obst- und Gemüseladens lief dem Dieb hinterher und bekam ihn am Fußgängerüberweg Spittlertorgraben kurzzeitig zu fassen. Hier riss sich der Mann los und die Frau stürzte, wobei sie sich am Knie verletzte.

Täterbeschreibung:

Etwa 20 – 25 Jahre alt, ca. 160 cm groß, schlanke Statur, gebückte Haltung, osteuropäischer Typ, dunkel gekleidet mit schwarzem Pullover, schwarzer Jeans und einem Käppi.

Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahm die Anzeige auf. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken sicherte Spuren. Die Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte ist mit der abschließenden Sachbearbeitung betraut und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 0911 2112 6115 entgegen.




Zeugenaufruf nach Unfallflucht

Nürnberg. Gesten Nachmittag (27.07.2020) ereignete sich in der Flußstraße ein Verkehrsunfall, bei dem ein Radfahrer verletzt wurde. Zwei Unfallbeteiligte haben sich unerlaubt vom Unfallort entfernt. Die Verkehrspolizei sucht Zeugen. Gegen 13:20 Uhr fuhren zwei vermutlich Jugendliche hintereinander mit ihren Fahrrädern die Flußstraße in nördliche Fahrtrichtung. Vorneweg fuhr nach Aussage des Geschädigten ein etwa 15 Jahre altes Mädchen und dahinter ein etwa 17-jähriger Junge. Als die beiden plötzlich nach links abbogen, übersahen sie einen hinter ihnen fahrenden Radfahrer, der gerade zum Überholen ansetzte. Der 56-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr gegen einen geparkten Pkw. Die beiden abbiegenden Radler fuhren ohne anzuhalten weiter und entfernten sich somit unerlaubt von der Unfallstelle. Der 56-Jährige verletzte sich und musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden. Am Fahrrad und dem geparkten Pkw entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro. Die Nürnberger Verkehrspolizei bittet eventuelle Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben und die geflüchteten Unfallbeteiligten, sich unter der Telefonnummer 0911 65 83 1530 zu melden.




Marihuanageruch führte Polizei zu mutmaßlichem Drogenhändler

FÜRTH. In einer Wohnung in der Südstadt fanden Streifen der Polizeiinspektion Fürth in der Nacht zum Dienstag (28.07.2020) diverses Rauschgift. Die Beamten hatten die Wohnung überprüft, nachdem aus der Nachbarschaft ein verdächtiger Geruch gemeldet worden war. Gegen Mitternacht war bei der Polizei eine Mitteilung eingegangen, weil Anwohner den Geruch von Marihuana aus einer Wohnung in der Dr.-Beeg-Straße wahrgenommen haben wollten. Als Quelle des Geruchs konnte eine Wohnung aus einem der Obergeschosse eines dortigen Mehrparteienhauses ausgemacht werden. Als eine Streife die betroffene Wohnung überprüfte, bestätigte sich der Verdacht. Konfrontiert mit dem verdächtigen Geruch aus der Wohnung gab ein anwesender 26-Jähriger eine geringe Menge Marihuana heraus und erlaubte den Beamten das Betreten der Wohnung. Während der Durchsuchung der Wohnung warfen die Polizisten auch einen Blick über die Balkonbrüstung und entdeckten weiteres Rauschgift, dass der 26-jährige Tatverdächtige offensichtlich kurz zuvor vom Balkon geschmissen hatte. Es handelte sich dabei um weiteres Marihuana sowie mehrere Dutzend Gramm einer synthetischen Droge. Zudem fanden die Beamten in der Wohnung einen höheren Bargeldbetrag. Die aufgefundenen Drogen sowie das Bargeld stellten die Polizeibeamten sicher. Gegen den 26-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Betäubungsmittelhandels ermittelt.




Bei Kontrolle Drogen aufgefunden

Happurg. Im Rahmen einer Polizeikontrolle wurde bei einem 39-Jährigen eine erhebliche Menge Amfetamin aufgefunden. Am Sonntag (26.07.2020) wurde der 39-Jährige am Happurger S-Bahnhof einer Personenkontrolle unterzogen, da er drogentypische Auffälligkeiten zeigte. Bei einer Durchsuchung seines mitgeführten Stoffbeutels fanden die Beamten eine größere Menge einer in Folie verpackten weißen Masse und stellten diese sicher. Nach einem Schnelltest bei der Hersbrucker Polizeiinspektion bestätigte sich der Verdacht, dass es sich um mehrere hundert Gramm Amfetamin handelt. Gegen den 39-jährigen Tatverdächtigen wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet.


Einbruch in Restaurant

Erlangen. Bereits in der Nacht zum Montag (27.07.2020) brach ein bislang unbekannter Täter in ein Restaurant in der Erlanger Innenstadt ein. Die Kriminalpolizei bittet in dieser Angelegenheit um Zeugenhinweise. Der Einbrecher drang im Zeitraum zwischen 00:00 Uhr und 08:30 Uhr über eine Schiebetür in die Gaststätte an der Südlichen Stadtmauerstraße ein. In den Räumlichkeiten des Gastronomiebetriebs öffnete der Täter anschließend einen Geldtresor und entwendete mehrere tausend Euro Bargeld. Die Kriminalpolizei Erlangen führte am Tatort eine Spurensicherung durch. Das Fachkommissariat für Einbruchsdelikte übernimmt die weiteren Ermittlungen. Die Beamten bitten in diesem Zusammenhang um Hinweise. Verdächtige Wahrnehmungen zu Personen oder Fahrzeugen im Bereich der Südlichen Stadtmauerstraße können der Polizei unter der Rufnummer 0911 2112-3333 gemeldet werden.




Beim Singen ins Gesicht getreten

Nürnberg. In der Fußgängerzone wurde gestern (27.07.2020) eine Frau von einem 53-Jährigen unvermittelt ins Gesicht getreten. Kurz vor 21:00 Uhr saß die 35-Jährige mit einer Freundin am Boden in der Königstraße und führte ihre Sangeskünste vorbeilaufenden Passanten vor ohne aber dafür Geld zu verlangen. Plötzlich trat ein sichtlich alkoholisierter Mann auf die Frau zu und trat ihr ohne Ankündigung barfuß ins Gesicht. Dabei wurde die „Sängerin“ im Gesicht verletzt, lehnte jedoch eine Behandlung durch den Rettungsdienst ab. Der alkoholisierte Tatverdächtige fiel wohl aufgrund seines Zustandes nach dem Tritt zu Boden und wurde von der eintreffenden Streife in Gewahrsam genommen. Er wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.


Im Streit mit Flasche geschlagen

Nürnberg. Gestern Abend (27.07.2020) gerieten in der Innenstadt zwei Männer in Streit. Einer schlug dem anderen eine Flasche auf den Kopf. Gegen 21:45 Uhr entwickelte sich aus noch unbekannten Gründen am Königstor ein Streit zwischen zwei Männern. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug der 28-Jährige seinem 38-jährigen Kontrahenten eine Flasche auf den Kopf. Das Opfer erlitt eine Kopfplatzwunde und wurde vom Rettungsdienst zur Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Der nicht unerheblich alkoholisierte 28-jährige Tatverdächtige konnte noch vor Ort angetroffen werden und wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.




Landwirt stirbt nach Überschlag mit Traktor

Spalt, Lkr Roth. Am Montagnachmittag (27.07.2020) ereignete sich ein schwerer Unfall in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Spalter Ortsteil Großweingarten (Lkrs. Roth). Ein 63-jähriger Mann wurde tödlich verletzt. Nach bisherigem Ermittlungsstand war ein 63-jähriger Landwirt nachmittags mit seinem Traktor in steilem Gelände bei Großweingarten mit landwirtschaftlichen Arbeiten beschäftigt. Aus noch nicht geklärter Ursache kippte der Traktor und überschlug sich. Hierbei wurde der 63-Jährige aus dem Führerhaus geschleudert und schwer verletzt. Trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch den verständigten Notarzt, welcher mit einem Rettungshubschrauber zum Unglücksort geflogen wurde, erlag der 63-Jährige noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Das zuständige Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zur Unglücksursache vor Ort.




Tatverdächtiger beißt Polizistin

Nürnberg. In der Nürnberger Innenstadt hat am Samstagnachmittag (25.07.2020) ein 31-jähriger Mann eine Polizistin in den Arm gebissen. Die Beamtin wollte bei dem Mann einen Joint mit augenscheinlich illegaler Kräutermischung sicherstellen. Die Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte traf gegen 13:30 Uhr in der Johannesgasse auf den 31-jährigen Mann. Da sich dieser offensichtlich gerade einen Joint mit illegaler Kräutermischung anzünden wollte, schritten die Beamten ein und versuchten ihrerseits, die Zigarette sicherzustellen. Dies wiederum wollte der Tatverdächtige verhindern und versuchte kurzerhand, das mutmaßliche Tabak-Kräuter-Gemisch zu essen. Als die 24-jährige Beamtin den Mann daran hinderte, biss der Tatverdächtige sie in den Arm. Die Streifenbesatzung überwältigte den 31-Jährigen dennoch und nahm ihn fest. Die Zigarette mit der mutmaßlichen Kräutermischung stellten sie letztlich ebenfalls sicher. Gegen den Tatverdächtigen wird wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Zudem muss er sich wegen Körperverletzung und Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.




Wildernde Hunde reißen Rehkitze

Zirndorf. Im Zeitraum von Samstag (11.07.2020) bis Dienstag (14.07.2020) wurden im Zirndorfer Wiesengrund (Lkrs. Fürth) drei Rehe durch wildernde Hunde getötet. Die Polizeiinspektion bittet um Zeugenhinweise. In drei Fällen wurden zwei freilaufende, wildernde Hunde dabei beobachtet, wie sie zwei Rehkitze und eine Rehgeiß am Zirndorfer Wiesengrund hetzten und letztendlich rissen. Alle drei Tiere verendeten noch vor Ort. Bei den unbekannten Hunden handelte es sich in allen Fällen um einen braunen Magyar Vizsla und einem Terrier. Es ist davon auszugehen, dass die Hunde aus der näheren Region stammen und regelmäßig gemeinsam unterwegs sind. Die Hundehalter, als auch Zeugen, welche Hinweise zu den Hunden oder deren Halter geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Zirndorf unter der Telefonnummer 0911 969270 in Verbindung zu setzen.




Männer auf mutmaßlicher Diebestour

Nürnberg. Die Nürnberger Polizei nahm in der Nacht zum Montag (27.07.2020) zwei Männer auf mutmaßlicher Diebestour fest. Die beiden Tatverdächtigen hatten es offenbar auf Wertgegenstände in einem geparkten Wohnmobil abgesehen und waren dabei entdeckt worden. Anwohnern der Blumenstraße waren gegen 01:00 Uhr zwei verdächtige Männer aufgefallen. Die hatten an den Türen mehrerer geparkter Autos gerüttelt, um zu testen, ob die Fahrzeugtüren versperrt waren. Als sich ein 61-jähriger Zeuge daraufhin auf die Straße begab, konnte er die beiden verdächtigen Männer an einem geparkten Wohnmobil entdecken. Einer der beiden befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits in dem Fahrzeug, während der andere an der geöffneten Fahrertür stand. Als der 61-Jährige die beiden mutmaßlichen Diebe ansprach, flüchteten diese. Im Rahmen der Fahndung konnten Zivilstreifen der Nürnberger Polizei die flüchtenden Tatverdächtigen kurz darauf im Bereich der Bahnhofstraße feststellen. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahmen die beiden mutmaßlichen Diebe (30 und 39 Jahre alt) daraufhin fest. Einer der beiden Männer wies eine Alkoholisierung von fast zwei Promille auf. Zwar hatten die beiden Tatverdächtigen nach erster Feststellung der Beamten zu diesem Zeitpunkt noch nichts gestohlen, dennoch wird gegen die beiden Männer nun wegen versuchten Diebstahls ermittelt.




Radfahrer fuhr davon – Unfallflucht auf dem Pegnitztalradweg

Fürth. Gestern Nachmittag (26.07.2020) ereignete sich auf dem Pegnitztalradweg in Fürth ein Verkehrsunfall. Ein unbekannter Radfahrer fuhr eine Fußgängerin an und setzte seine Fahrt anschließend unerkannt fort. Die Verkehrspolizeiinspektion Fürth bittet um Zeugenhinweise. Eine 42-jährige Fußgängerin war gegen 14:30 Uhr mit Angehörigen auf dem kombinierten Fuß- und Radweg unterhalb der Ludwigbrücke unterwegs. Aus Richtung Friedhof kommend fuhr ein bislang unbekannter Mann auf seinem Fahrrad von hinten an die Personen heran. Zwar klingelte der Radfahrer, fuhr allerdings dennoch in die 42-Jährige, die hierdurch stürzte und sich leicht verletzte. Anschließend entfernte sich der Mann mit seinem Fahrrad in Richtung der Fürther Innenstadt, ohne am Unfallort die Feststellung seiner Personalien zu ermöglichen.

Personenbeschreibung: Ca. 60 Jahre alt, ca. 185 cm groß, dickliche Figur, kurze Haare, Vollbart, Brillenträger, trug einen weiß-dunkel gemusterten Fahrradhelm, unterwegs mit einem lilafarbenen Fahrrad (Marke „Giant“, Modell „Granite“).

Die Unfallermittlungen übernahmen Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Fürth. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen bzw. Hinweise zu dem unbekannten Radfahrer geben können, werden gebeten, sich unter der 0911 973997-180 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.




 Brand in Kindertagesstätte

Gunzenhausen. Am Freitagabend (24.07.2020) geriet aus noch nicht geklärter Ursache der Dachstuhl eines Neubaus einer Kindertagesstätte in Gunzenhausen (Lkrs. Weißenburg – Gunzenhausen) in Brand. Die Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 19:45 Uhr meldeten Anwohner starke Rauchentwicklung auf dem Dach einer Kindertagesstätte in der Schützenstraße / Im Hollerfeld. Den alarmierten feuerwehren gelang es das feuer unter Kontrolle zu bringen. Durch das Brandgeschehen wurde der Dachstuhl erheblich beschädigt. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Nach bisherigem ermittlungsstand wurden am Freitagnachmittag Bitumenarbeiten am betreffendem Dach durchgeführt. Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.




33-Jähriger schießt mit Stahlkugel auf Personen

Nürnberg. Am späten Freitagabend (24.07.2020) schoß ein 33-Jähriger im Nürnberger Süden mit einer Stahlkugel auf Personen. Er fühlte sich in seiner Ruhe gestört. Gegen 23:15 Uhr teilte ein 19-Jähriger mit, dass er in einem Waldstück Am Weißensee von einem zunächst Unbekannten beschossen worden sei. Mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd und des Unterstützungskommandos kamen daraufhin vor Ort. Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf einen in der Nähe wohnhaften 33-jährigen Mann. Dieser konnte daraufhin festgenommen werden. Der Mann fühlte sich offenbar durch den 19-Jährigen und seine drei Begleiter, welche im angrenzenden Wald feierten, in seiner Ruhe gestört. Daraufhin suchte er die Gruppe auf und schoß eine Stahlkugel mit einer Präzisionsschleuder in Richtung des 19-Jährigen. Hierbei traf er das in der Hand gehaltene Mobiltelefon des jungen Mannes, welches hierdurch zerstört wurde.Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen fanden die Beamten die benutzte Präzisionsschleuder, 46 Stahlkugeln, Betäubungsmittel, ein manipuliertes Kleinkaliber-Gewehr sowie eine Armbrust bei dem 33-Jährigen auf. Die Waffen wurden zur Überprüfung sichergestellt. Der 33-Jährige muss sich nun unter Anderem wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung, der Sachbeschädigung und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Zudem wird geprüft, ob er gegen waffenrechtliche Bestimmungen verstoßen hat.


Objektschutzbüro der Polizei besprüht

Nürnberg. In der Nacht von Samstag (25.07.2020) auf Sonntag (26.07.2020) besprühten Unbekannte das Objektschutzbüro der Polizei in der Regensburger Straße. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Der als Objektschutzbüro benutzte Container vor dem Türkischen Generalkonsulat in der Regensburger Straße wurde durch Unbekannte mit diversen Schriftzügen in schwarzer Farbe beschmiert. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 1200 Euro geschätzt. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Ost hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 91950.




Polizeibeamte provoziert, beleidigt und angegriffen

Nürnberg. Am Samstagabend (25.07.2020) verlor ein 22-Jähriger im Nürnberger Stadtteil Langwasser offenbar die Kontrolle über sein Handeln. Der Mann und sein 46-jähriger Begleiter müssen sich nun strafrechtlich verantworten. Gegen 21:30 Uhr überquerte vor einem Streifenfahrzeug der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd ein 22-jähriger Mann zu Fuß die Kreuzung Gleiwitzer Straße / Liegnitzer Straße bei Rotlicht. Hierbei zog er seine Hose nach unten, und reckte sein entblößtes Gesäß in Richtung der Polizeibeamten. Im Verlauf der daraufhin durchgeführten Kontrolle verhielt sich der Mann zunehmend aggressiv, verweigerte die Personalienangaben und musste letztendlich aufgrund des agressiven Verhaltens zu Boden gebracht und gefesselt werden.

Ein 46-jähriger Bekannter des Mannes beleidigte währenddessen die Beamten und versuchte die Amtshandlungen zu stören. Gegen den 46-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Beleidiung eingeleitet. Weiterhin wurde er des Platzes verwiesen. Der 22-Jährige beleidigte die Beamten im weiteren Verlauf ebenfalls mit allerhand Kraftausdrücken und hustete diesen, mit dem Hinweis, dass er an Covid19 erkrankt sei, in das Gesicht. Der 22-Jährige muss sich nun unter Anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, der gefährlichen Körperverletzung und Beleidigung strafrechtlich verantworten.




Brand in Nürnberger Schuhgeschäft

Nürnberg. Am Samstag (25.07.2020) geriet aus noch nicht geklärter Ursache ein Schuhgeschäft in der Nürnberger Innenstadt in Brand. Die Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 07:00 Uhr wurde der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken starke Rauchentwicklung aus einem Schuhgeschäft am Hallplatz mitgeteilt. Der alarmierten Feuerwehr gelang es den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen des Feuers in die darüber liegenden Wohnungen zu verhindern. Personen kamen nicht zu Schaden. Da durch die starke Rauchentwicklung ein Großteil der Ware beschädigt wurde, kann der entstandene Sachschaden noch nicht beziffert werden. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandentstehung noch vor Ort aufgenommen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung ergaben sich bislang nicht.


Pkw ausgebrannt

Schwabach/Penzendorf.  Am Freitag zur Mittagszeit befuhr ein 44 Jähriger aus dem Rother Landkreis mit seinem Pkw die Bundesstraße 2 von Roth in Richtung A 6. Kurz vor der Ausfahrt
Schwabach/Penzendorf kam es offenbar aufgrund eines technischen Defekts zu einer Rauchentwicklung, weshalb er die B 2 verließ und sein Fahrzeug an der Zufahrtsstraße nach Schwarzach zum Stehen bringen konnte. Der 44 Jährige konnte das Fahrzeug noch rechtzeitig verlassen, als es kurze Zeit später im Vollbrand stand. Er selbst blieb unverletzt. Zur Löschung des Brandes waren mehrere umliegende Feuerwehren im Einsatz. Aufgrund den Löscharbeiten kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen und die Polizei musste den Verkehr regeln.


Radfahrer krachte in Transporter

Schwabach – Schmerzhaft wurde es am Freitagabend für einen 32-jährigen Radfahrer aus Schwabach. Er befuhr mit seinem Fahrrad verbotswidrig den linken Gehweg der Lindenstraße
stadteinwärts. Zur gleichen Zeit wollte ein Transporter aus der Feldstraße auf die Lindenstraße einbiegen. Der Transporter stand an der besagten Einmündung, als der Radfahrer offenbar den
großen Transporter übersah und in das stehende Fahrzeug krachte. Durch den anschließenden Sturz zog sich der 32 Jährige leichte Verletzungen zu. Warum der Radfahrer in den stehenden Transporter krachte, könnte nach ersten Erkenntnissen an seiner Alkoholisierung gelegen haben. Aufgrund der Unfallhergangs und dem zweifelhaften Zustand des Radfahrers ordnete die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zur Klärung der Fahrtüchtigkeit des Schwabachers eine Blutentnahme an. Gegen den Radfahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.




Feuerwehr muss Tür öffnen: Ängstliche Seniorin verbarrikadiert sich nach Callcenter-Betrug in Wohnung

Nürnberg. Am Mittwochnachmittag (22.07.2020) riefen falsche Polizeibeamte bei einer Nürnberger Seniorin an und setzten diese derart unter Druck, dass sie sich verängstigt in ihrem Schlafzimmer einsperrte. Nach mehr als einem Tag rettete eine Streife der echten Polizei die völlig verängstigte Frau aus ihrem Zufluchtsort. Als das Telefon der 86-Jährigen Geschädigten am Mittwoch gegen 15:00 Uhr klingelte, ahnte sie noch nicht, was für schreckliche Stunden sie erwarteten. Ein Betrüger meldete sich als „Herr König“ vom Nürnberger „Einbruchsdezernat“. Es folgte die übliche Geschichte der Masche „falsche Polizeibeamte“: drei jugendliche Ausländer würden durch die Polizei überwacht. Diese Einbrecher hätten sich gerade die Geschädigte als nächstes Opfer herausgesucht.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs kam der falsche Kriminalbeamte auf die Vermögensverhältnisse der Seniorin zu sprechen. Das Geld der Frau müsse vor der Tat der drei Jugendlichen gesichert werden. Dann nahm das Gespräch aber einen unguten Verlauf. Die Seniorin wurde unter Druck gesetzt und die Drohkulisse des Einbruchs in schillernden Farben beschrieben. Zwar wandte sich die alte Dame nach dem Telefonat an den richtigen Polizeinotruf, war unter dem Eindruck des vorherigen Gesprächs aber derart verunsichert, dass sie sich danach in ihr Schlafzimmer einsperrte. Aus Angst vor den vermeintlichen Einbrechern öffnete sie der echten Polizeistreife nicht die Türe und konnte auch durch die zuständige Polizeiinspektion Nürnberg-West telefonisch nicht mehr kontaktiert werden.

Nachdem die Polizeibeamten die Frau mehr als 24 Stunden nicht erreicht hatten, wurde die Wohnungstüre der Seniorin schließlich durch die Feuerwehr geöffnet, um einen Unglücksfall auszuschließen. Die völlig aufgewühlte und eingeschüchterte Frau öffnete erst nach gutem Zureden ihre Schlafzimmertüre. Sie hatte die Wohnung aus Angst nach dem Anruf der Betrüger mehr als 31 Stunden lang nicht mehr verlassen.




Kinder (9) auf Diebestour unterwegs

Nürnberg. Am Donnerstagvormittag (23.07.2020) ertappte eine Mitarbeiterin eines Drogeriemarktes in Nürnberg St. Leonhard zwei Kinder im Alter von 9 Jahren beim Ladendiebstahl. Zuhause stellte sich heraus, dass die Langfinger nicht zum ersten Mal zuschlugen. Das Mädchen und der Bub fielen der Mitarbeiterin des Marktes in der Geisseestraße gegen 10:15 Uhr auf, weil sie sich ausgestattet mit Rucksäcken äußerst auffällig verhielten. Als die Frau die beiden Kinder deshalb ansprach, hatten diese keine gute Ausrede parat und räumten gleich ein, gestohlen zu haben. Im Rucksack befand sich neben dem Diebesgut aus dem Drogeriemarkt auch allerlei Beute aus anderen Geschäften. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West nahm den Vorfall auf. Auf der Dienststelle legte das befreundete Pärchen dann das nächste Geständnis ab: Bereits an den beiden vorherigen Tagen waren sie zusammen auf Diebestour gegangen. Der Rest der Tatbeute sei im Kinderzimmer des Jungen zu finden. Zusammen mit der Mutter des Bubs fuhr die Streife daraufhin zu dem ‚Versteck‘, wo ihnen die Kinder das Diebesgut aushändigten. Die Beiden hatten es in den drei Tagen mit allerlei Kosmetikartikeln und Handyzubehör auf eine Beute im Wert von über 1.000 Euro geschafft. Weil sie mit 9 Jahren noch nicht strafmündig sind, ist die Einleitung eines Strafverfahrens nicht möglich. Die Staatsanwaltschaft und das Jugendamt wurden jedoch entsprechend informiert.


Schadensträchtiger Brand in Claffheim

ANSBACH. Am Donnerstagabend (24.07.2020) brach in einer Physiotherapiepraxis in Claffheim ein Feuer aus. Es entstand hoher Sachschaden. Gegen 19:15 Uhr bemerkte eine vorbeifahrende Autofahrerin Rauch aus einem Gebäude aufsteigen. Es handelte sich um eine Physiotherapiepraxis mit zugehörigen Fitnessstudio. Der Zeuge verständigte sofort die Feuerwehr und warnte die im Gebäude befindlichen Personen. Diese konnten das brennende Haus alle unverletzt verlassen. Ein Großaufgebot der freiwilligen Feuerwehren von Claffheim und der nahen Ortschaften Ansbach, Burgoberbach, Bernhardswinden sowie Herrieden, löschte das im Vollbrand befindliche Haus. Durch den Einsatz waren angrenzende Straßen in Claffheim für mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt. Insgesamt waren ca. 120 Rettungskräfte sowie ein Notfallseelsorger eingesetzt. An dem Gebäude entstand ein hoher Sachschaden. Das Brandkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandstiftung liegen derzeit nicht vor. Nach aktuellen Ermittlungsstand kam es möglicherweise zu einem technischen Defekt in einem Anbau des Gebäudes.




Schüsse führen zu Polizeieinsatz

Nürnberg. Am Donnerstagabend (23.07.2020) schoss ein 20-jähriger Mann in Nürnberg Röthenbach mit einer Schreckschusswaffe und löste damit einen größeren Polizeieinsatz aus. Der Mann wurde festgenommen. Gegen 20:20 Uhr gingen mehrere Notrufe in der Polizeieinsatzzentrale ein, dass ein Mann im Bereich des U-Bahnhofs Röthenbach mit einer Waffe geschossen habe. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-West fuhren daraufhin die Örtlichkeit an und konnten vor Ort einen 20-jährigen Mann, der auf die Beschreibung der Zeugen passte, vorläufig festnehmen. Eine Schusswaffe führte der Mann jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht mit sich. Vor Ort meldete sich ein aufmerksamer Zeuge bei den Beamten. Er hatte beobachtet, wie der 20-Jährige kurz vor dem Eintreffen der Streifen einen blauen Rucksack in einem Gebüsch entsorgte. Die Polizisten fanden den Rucksack und darin eine PTB-Waffe, mit der die Schüsse mit hoher Wahrscheinlichkeit abgefeuert wurden. Einen Waffenschein besaß der Mann nicht. Die Beamten leiteten gegen den 20-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Außerdem gab ein 17-jähriger Mann im Nachgang gegenüber der Polizei an, dass er von dem Mann mit der Waffe zuvor bedroht wurde. Er muss sich deshalb nun auch wegen des Verdachts der Bedrohung verantworten.


Geschädigte erkennt nach Facebookaufruf Diebesgut wieder

Lauf. Im Rahmen einer Serie von Kellereinbrüchen am Dienstag (12.05.2020) in Lauf konnte die Polizei einen Einbrecher direkt nach der Tat auf der Flucht festnehmen. Da ein Teil seiner Beute keinem Geschädigten zugeordnet werden konnte, stellte die Polizei die Bilder davon auf Facebook ein. Eine Geschädigte erkannte jetzt ihr Hab und Gut. Am 12.05.2020 wollte gegen 05:20 Uhr ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Oberwiesenthaler Straße in Lauf in den Fahrradraum des Hauses gehen. Dort stellte er allerdings fest, dass die Türe beschädigt und offensichtlich durch einen Unbekannten aufgehebelt worden war. Er rief sofort die Polizei und meldete den Kellereinbruch. Die erste Streife der Polizeiinspektion Lauf war schnell zur Stelle und traf vor Ort auf zwei männliche Täter. Beide nahmen sofort Reißaus – einer der Männer ließ auf der Flucht noch ein Brecheisen fallen. Ein 37-jähriger Tatverdächtiger konnte kurz nach der Tat festgenommen werden. Dem zweiten Einbrecher gelang die Flucht.

Wie sich herausstellte, waren in dem Mehrfamilienhaus neben dem Fahrradabstellraum noch eine Reihe von Kellerabteilen aufgebrochen worden. An den Türen entstanden Sachschäden von ca. 1500 Euro. Die Tatbeute konnte vor Ort sichergestellt werden. Es handelte sich unter anderem um Fahrradteile, Werkzeug und Alkoholika. Allerdings konnte die ermittelnde Polizeiinspektion Lauf nicht alle Gegenstände des aufgefundenen Diebesgutes einem Geschädigten zuordnen. Daher wurden am Montag (06.07.2020) Fotos der Beute unter anderem über Facebook bei Bayern-Reporter  veröffentlicht. Über den Beitrag erkannte eine Geschädigte aus Lauf ihren Koffer wieder. Den Aufbruch ihres Kellers hatte sie vorher noch nicht bemerkt und daher noch keine Anzeige erstattet. Auch Besteck, ein DVD-Player und eine Luftmatratze stammten aus dem Keller der Geschädigten, die in einem anderen Mehrfamilienhaus in Lauf lebt.




Arbeitsgeräte und -material von Baustelle entwendet 

Nürnberg. Im Zeitraum von Mittwochabend (22.07.2020) auf Donnerstagmorgen (23.07.2020) brachen unbekannte Täter in eine Baustelle im Nürnberger Stadtteil Altenfurt ein und stahlen hochwertige Werkzeuge und Arbeitsmaterial. Die Kriminalpolizei Nürnberg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Die Unbekannten hebelten im Tatzeitraum eine Metalltür an der Baustelle in der Altenfurter Straße auf und verschafften sich so Zugang. Aus dem Gebäude entwendeten sie Werkzeuge und Parkett im Gesamtwert von mehreren tausend Euro. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben könne, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.


Autoposer: Wieder unerlaubtes Tuning-Treffen in Nürnberg

Nürnberg. In den letzten Monaten kam es wiederholt zu nicht genehmigten Treffen der „Autoposer“- und Tuning-Szene im Nürnberger Großraum. Die Polizei wird weiterhin verstärkte Kontrollen durchführen. Wie mehrfach berichtet, trafen sich in jüngster Vergangenheit mehrere Hundert Personen der „Autoposer“- und Tuningszene mit ihren Fahrzeugen überwiegend an Wochenenden im Nürnberger Großraum. Das Polizeipräsidium Mittelfranken weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es sich bei den Treffen um nicht genehmigte Veranstaltungen handelt. Zudem werden im Rahmen der Treffen die Infektionsschutzbestimmungen im Zusammenhang mit dem Einhalten des Mindestabstands oder des Tragens von Mund-Nasen-Masken nicht eingehalten. Weiterhin kommt es am Rande der Treffen immer wieder zu einer nicht unerheblichen Lärmbelästigung der Anwohner, als auch zu illegalen Autorennen. Die Polizei wird das Geschehen weiter im Blick behalten und diesbezüglich verstärkte Kontrollmaßnahmen durchführen. Zudem appelliert das Polizeipräsidium Mittelfranken an die Angehörigen der „Autoposer“- und Tuningszene, oben beschriebene Treffen zu unterlassen.


Brand in leerstehendem Gebäude

Nürnberg. Am Mittwochabend (22.07.2020) kam es im Nürnberger Stadtteil Hummelstein zu einem Brand in einem leerstehenden Gebäude. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, ob das Feuer fahrlässig oder vorsätzlich gelegt wurde. Gegen 19:30 Uhr bemerkte ein Zeuge schwarzen Rauch, der aus einem ehemaligen Lager- und Eventgebäude in der Halskestraße 10 aufstieg. Er verständigte die Feuerwehr, die den Brand im ersten Obergeschoss des Hauses schnell löschen konnte. Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Durch das zuständige Fachkommissariat für Branddelikte wird nun geklärt, ob der Brand fahrlässig oder vorsätzlich gelegt wurde. Die leerstehenden Räume waren für jedermann zugänglich. Daher werden jetzt Zeugen gesucht, die zur Tatzeit Personen in dem Gebäude bemerkt haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können. Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 09 11 2112 – 3333 in Verbindung zu setzen.




Zigarettendiebe auch in Herzogenaurach unterwegs

Erlangen/Herzogenaurach. Wie berichtet, haben vier bislang unbekannte Männer am Dienstag (21.07.2020) eine größere Menge Zigaretten aus einem Discounter in Erlangen gestohlen. Offensichtlich trat das Quartett am gleichen Tag auch in einer Filiale in Herzogenaurach (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) auf.Dort waren ge gen 10:30 Uhr drei Männer in einer Discounter-Filiale in der Ohmstraße aufgetreten. Unter dem Vorwand, Babynahrung kaufen zu wollen, versuchten die Männer auch hier, die Kassiererin abzulenken, um Zigaretten aus dem Gitterregal an der Kasse einstecken zu können. Da die Verkäuferin aufmerksam blieb, misslang dieses Vorhaben offensichtlich und die Männer verließen den Discounter. Die Kriminalpolizei Erlangen hat auch die Ermittlungen zu diesem Fall übernommen. Weiterhin werden Zeugen gesucht, die Angaben zu den verdächtigen Männer oder dem von ihnen genutzten Fahrzeug machen können. Unter der Rufnummer 0911 2112-3333 ist ein Hinweistelefon eingerichtet.




Mann griff Frau und Polizisten an

Gestern (22.07.2020) nahmen Polizeibeamte einen 29-jährigen Mann im Nürnberger Stadtteil Veilhof fest. Er hatte zuvor offensichtlich grundlos eine Frau attackiert. Bei seiner Festnahme ging er auch auf die eingesetzten Polizisten los. Eine 40-jährige Frau wählte gegen 09:15 Uhr den Polizeinotruf. Ein ihr unbekannter Mann hatte sie kurz zuvor in der Sulzbacher Straße angegriffen. Nachdem er zunächst mit der Faust auf die Motorhaube ihres Pkw geschlagen hatte, war er anschließend auch auf die 40-Jährige losgegangen. Als die Frau die Polizei verständigte, flüchtete der Mann. Eine Streife des Unterstützungskommandos Mittelfranken (USK) konnte den Tatverdächtigen unweit vom Tatort in einer Bankfiliale ausmachen und festnehmen. Als Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg Ost den Festgenommenen aus der Bank führten, griff der 29-Jährige auch die Polizisten an. Er versuchte, die Beamten mit einem Faustschlag zu treffen und trat nach ihnen. Letztlich mussten die Polizisten dem aggressiven Mann Handfesseln anlegen, um ihn unter Kontrolle zu bringen. Der 29-Jährige betitelte die Einsatzkräfte dabei mit diversen Beleidigungen.

Die 40-jährige Frau blieb bei dem Angriff unverletzt. Auch ihr Auto wies kein Schaden auf. Ein Motiv für das Handeln des festgenommenen 29-Jährigen konnte zunächst nicht erkannt werden. Aufgrund der Feststellung, dass er sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, stellte man den Tatverdächtigen in einer Fachklinik vor. Unabhängig davon wird gegen den 29-Jährigen jetzt strafrechtlich ermittelt. Er muss sich wegen versuchter Körperverletzung, versuchter Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten. Ein Richter ordnete die Durchführung einer Blutentnahme an.




Mit Softairwaffen aus dem Fenster geschossen

Nürnberg. Mehrere junge Männer lösten am Mittwochabend (22.07.2020) einen größeren Polizeieinsatz in der Nürnberger Innenstadt aus. Sie hatten zuvor mit Softairwaffen aus dem Fenster einer Wohnung geschossen. Gegen 20:00 Uhr teilten Zeugen der Einsatzzentrale Mittelfranken mit, dass mehrere Männer mit Schusswaffen aus dem Fenster einer Wohnung am Jakobsplatz auf die Straße schießen sollen. Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte sowie des Unterstützungskommandos wurden zur Einsatzörtlichkeit gerufen und stellten dort entsprechende Munition auf der Straße liegend fest. In der entsprechenden Wohnung trafen die Einsatzkräfte drei junge alkoholisierte Männer (20, 21, 21) an. In der Wohnung lagen mehrere Schusswaffen, die sich bei genauerer Begutachtung als sog. Softairwaffen herausstellten. Im Zuge der weiteren Durchsuchung fanden die Polizisten außerdem noch verschiedene Betäubungsmittel. Die Waffen sowie die weiteren Beweismittel wurden sichergestellt. Nach bisherigem Kenntnisstand wurden keine Personen gefährdet oder verletzt. Gegen die drei Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen nach dem Waffengesetz sowie betäubungsmittelrechtlichen Verstößen eingeleitet.




Exhibitionist mehrfach aufgetreten

Nürnberg. Am Dienstagnachmittag (21.07.2020) zeigte sich ein Exhibitionist in Fischbach in kurzen Zeitabständen mehrfach gegenüber jungen Frauen. Er konnte ermittelt und festgenommen werden. Gegen 12:30 Uhr wartete eine 17-Jährige am Bahnsteig in Fischbach auf ihre S-Bahn. Der Tatverdächtige stand ihr gegenüber in einem Wartehäuschen und manipulierte an seinem Geschlechtsteil. Hierbei hielt er fortwährend Blickkontakt zu der jungen Frau. Die 17-Jährige stieg anschließend in den Zug ein und erstattete Anzeige bei der Polizei. Wenige Stunden später, gegen 16:30 Uhr trat der bis dato unbekannte Mann an der gleichen Stelle wiederholt auf. Hier zeigte er sich erst gegenüber einer 18-Jährigen und wenige Minuten später gegenüber einer 15-jährigen Jugendlichen. Auf Grund der guten Personenbeschreibung und ermittlungstaktischen Maßnahmen der Nürnberger Kriminalpolizei konnte ein 31-jähriger Mann als Tatverdächtiger identifiziert und am 22.07.2020 festgenommen werden. Die zuständige Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag. Der 31-Jährige wurde dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.




Teure Sonnenbrillen gestohlen 

Nürnberg. Am Dienstagnachmittag (21.07.2020) wurde ein Ladendieb in der Nürnberger Innenstadt auf frischer Tat ertappt. Da er keinen festen Wohnsitz im Inland hatte, ging der Festgenommene nun in Untersuchungshaft. Gegen 16:45 Uhr fiel in einem größeren Geschäft in der Nürnberger Königstraße ein Mann auf. Dieser interessierte sich auffällig für hochwertige Sonnenbrillen namhafter Hersteller. Letztlich steckte er zwei Sonnenbrillen im Gesamtwert von 460 Euro ein, ohne diese zu bezahlen. Mitarbeiter des Ladens bemerkten den Diebstahl und hielten den 34-Jährigen auf, bevor dieser mit der Beute flüchten konnte. Die hinzugerufenen Polizeibeamten der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte stellten bei der Überprüfung des Mannes fest, dass dieser keinen festen Wohnsitz im Inland hatte. Zudem war er durch die Polizei schon mehrfach wegen ähnlicher Delikte angezeigt worden. Der Staatsanwalt stellte daher einen Haftantrag. Der Ermittlungsrichter erließ daraufhin am 22.07.2020 einen Haftbefehl.


Eternitplatten und Dachrinnen illegal im Wald entsorgt

Gutenstetten. Im Zeitraum von Mittwoch (01.07.2020) bis Mittwoch (22.07.2020) entsorgten Unbekannte in einem Waldgebiet in der Nähe von Gutenstetten illegal Eternitplatten und Dachrinnen. Da es sich mutmaßlich um asbesthaltiges Material handelt, ermittelt nun die Polizei wegen eines Umweltdelikts. Verteilt auf den gesamten Regierungsbezirk Mittelfranken kam es in den letzten Wochen immer wieder zu illegalen Müllablagerungen von Dachplatten und Bauschutt aus Dachsanierungen. Hintergrund waren oft unseriöse, reisende Dachsanierer, die ihre Dienste im Rahmen von Haustürgeschäften anboten (siehe auch Pressemeldungen 841 und 965). In einem Waldgebiet zwischen Reinhardshofen und Bergtheim wurden nun ca. 30 mutmaßlich asbesthaltige Dachplatten sowie Dachrinnen aufgefunden. Das Fachkommissariat für Umweltkriminalität des Kriminalfachdezernats 1 Nürnberg hat nun Ermittlungen wegen des unerlaubten Umgangs mit Abfällen aufgenommen. Personen, die in den letzten Tagen in der Nähe des Waldgebietes verdächtige Fahrzeuge mit abmontierten Dachplatten bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 an die Polizei zu wenden. Weiterhin interessiert die Polizei, wo in der Nähe des Fundortes im Tatzeitraum Dachsanierungen durch unbekannte Handwerker stattgefunden haben.




Tresor aus Kindergarten gestohlen

Heßdorf. Unbekannte Täter brachen in der Nacht von Dienstag (21.07.2020) auf Mittwoch (22.07.2020) in einen Kindergarten im Heßdorfer Ortsteil Hannberg (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) ein und stahlen einen Tresor. Die Kriminalpolizei Erlangen ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Die Unbekannten verschafften sich im Tatzeitraum auf bislang unbekannte Weise Zutritt zu der Einrichtung am Kirchensteig und entwendeten einen Tresor. In dem Safe befand sich ein zweistelliger Bargeldbetrag. Die Kriminalpolizei Erlangen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.


Zigarettendiebstahl in Supermarkt 

Erlangen. Vier unbekannte Männer stehen in Verdacht, am Dienstag (21.07.2020) gemeinsam eine größere Menge Zigaretten in einem Discounter entwendet zu haben. Die Kriminalpolizei Erlangen bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Die vier Männer hielten sich gegen 11:45 Uhr in der Filiale in der Mönaustraße auf und begaben sich anschließend gemeinsam zur Kasse. Dort stellten sie sich hintereinander an. Der erste der Männer bezahlte Babynahrung und lenkte die Kassiererin ab, indem er sie unter anderem in ein Gespräch verwickelte. Unterdessen gelang es den übrigen drei Männern zunächst unbemerkt, Zigaretten im Wert von fast 1.300 Euro aus dem Verkaufsregal an der Kasse zu entwenden. Anschließend soll zumindest einer der Männer in einem schwarzen BMW der 3er-Reihe vom Parkplatz des Discounters gefahren sein.

Drei der Männer konnten von der Zeugin näher beschrieben werden:

1. Ca. 27 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank, arabisches Erscheinungsbild, zurückgekämmte Haare, 3-Tage-Bart, Tätowierung auf dem rechten Unterarm, bekleidet mit schwarzer Handwerkerhose und schwarzem T-Shirt.

2. Ca. 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank, arabisches Erscheinungsbild, extrem kurze Haare, bekleidet mit Jeans und schwarzem T-Shirt, führte einen Jutebeutel mit blauer Aufschrift mit.

3. Ca. 35 Jahre alt, ca. 175 cm groß, kräftig, osteuropäisches Erscheinungsbild, extrem kurze Haare mit Stirnglatze, bekleidet mit dunkelgrauen Jeans und türkisfarbenem T-Shirt der Marke Puma.

Die Kriminalpolizei Erlangen hat die Ermittlungen gegen die Diebesbande aufgenommen. Die Beamten suchen in diesem Zusammenhang nach Zeugen des Diebstahls. Personen, die Hinweise zu den Tätern oder dem schwarzen BMW machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.




Betrunkener Pkw-Fahrer gefährdete Gegenverkehr

Roßtal. Bereits am Samstagabend (18.07.2020) fuhr ein Pkw in Schlangenlinien durch Roßtal (Lkrs. Fürth) und gefährdete dabei mehrere andere Verkehrsteilnehmer. Die Polizeiinspektion Stein ermittelt und sucht Zeugen, die durch den Vorfall geschädigt wurden. Gegen 22:20 Uhr befuhr ein brauner Hyundai die B 14 von Stein in Richtung Ansbach. Eine hinterherfahrende 21-jährige Frau beobachtete, wie das Fahrzeug vor ihr immer langsamer und in Schlangenlinien fuhr. Hierbei geriet es auch mehrfach in den Gegenverkehr und auf das Bankett neben der Fahrbahn. Auch dem ebenfalls 21-jährigen Fahrer eines VW, der vor dem Hyundai fuhr, fiel die auffällige Fahrweise seines Hintermannes auf. Beide brachten den unsicheren Verkehrsteilnehmer daraufhin auf geschickte Weise am Ortseingang vom Roßtaler Ortsteil Großweismannsdorf zum Anhalten, stellten fest, dass der Fahrer – ein 28-jähriger Mann – offenbar alkoholisiert war und riefen die Polizei.

Beim Eintreffen der Streife der Polizeiinspektion Stein waren der Fahrer sowie sein 24-jähriger Beifahrer im Fahrzeug eingeschlafen. Ein Alkoholtest ergab bei dem 28-Jährigen schließlich einen Wert von über einem Promille. Die Beamten beendeten daraufhin die gefährliche Fahrt und stellten die Fahrzeugschlüssel sicher. Der Fahrer musste die Polizisten zur Blutentnahme auf die Dienststelle begleiten. Gegen den Mann leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Laut den Angaben der Zeugin, geriet der offenbar betrunkene Kraftfahrer auch immer wieder in den Gegenverkehr. Mehrere Fahrzeuge mussten teils auf den Grünstreifen neben der Fahrbahn ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Die Polizeiinspektion Stein bittet deshalb Zeugen – insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch den Vorfall gefährdet wurden – sich unter der Telefonnummer 0911 967824 – 14 zu melden.




Exhibitionist trat in Nürnberg-Fischbach auf

Nürnberg. Am Dienstagnachmittag (21.07.2020) trat ein unbekannter Exhibitionist am S-Bahnhof im Nürnberger Stadtteil Fischbach auf. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Zwischen 16:00 Uhr und 16:40 Uhr zeigte sich in zwei Fällen ein unbekannter Mann am Bahnsteig des S-Bahnhofs Fischbach in schamverletzender Weise. In beiden Fällen wartete jeweils eine Frau alleine am Bahnsteig 2 (Fahrtrichtung Feucht), als der Unbekannte am gegenüberliegenden Bahnsteig auftrat, den Blickkontakt suchte und an seinem Geschlechtsteil manipulierte. Der unbekannte Mann wird wie folgt beschrieben: Circa 40 Jahre alt, circa 180 cm groß, hagere Statur, dunkelbrauner bzw. südländischer Teint. Der Mann war mit einer beigen Baseballmütze, einem weißen T-Shirt und einer dunklen Hose bekleidet. Nach bisherigem Erkenntnisstand soll der Mann in den letzten Wochen mehrmals im Bereich des Fischbacher S-Bahnhofs gesehen worden sein. Zeugen, welche Hinweise zur Identität des unbekannten Mannes geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen. Sollten Sie den Mann im Bereich Fischbach antreffen, verständigen Sie bitte die Polizei über den Notruf 110.


Halle in der Straßenmeisterei ausgebrannt

Feuchtwangen. Aus noch ungeklärter Ursache war heute (21.07.2020) in einer Halle der Straßenmeisterei in der Industriestraße ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde zum Glück niemand. Gegen 13:20 Uhr wurden Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst von dem Brand verständigt. Etwa 80 Feuerwehrleuten aus Feuchtwangen und den umliegenden Gemeinden gelang es, das Feuer in der etwa 10 x 35 m großen Lagerhalle für Streusalz schnell abzulöschen. Personen wurden nicht verletzt. Feuerwehr und Straßenmeisterei hatten den Verkehr weiträumig um den Brandort umgeleitet. Nach ersten Schätzungen dürfte sich der Sachschaden durchaus bis in den siebenstelligen Bereich hineinbewegen. Die Ansbacher Kripo hat gegen 15:00 Uhr die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen.


Mehrere Kellerabteile aufgebrochen

Nürnberg. Am späten Sonntagnachmittag (19.07.2020) nahmen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost einen 31-jährigen Mann im Stadtteil St. Peter fest. Er steht im Verdacht, mehrere Kellerabteile aufgebrochen zu haben. Gegen 17:15 Uhr teilte ein Zeuge einen Mann mit, der sich in einem Kellerabteil des Mehrfamilienhauses in der Stephanstraße aufhalten soll. Nachdem er den Unbekannten nach dem Grund seines Aufenthalts befragte, konnte dieser nur sehr unglaubwürdige Angaben machen. Der Zeuge verständigte daraufhin die Polizei. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost stellten bei einer Überprüfung fest, dass noch drei weitere Kellerabteile aufgebrochen worden waren. Eine genauere Kontrolle des 31-Jährigen führte schließlich zum Auffinden mutmaßlichen Diebesguts, welches der Tatverdächtige bereits in seinem mitgeführten Rucksack verstaut hatte. Die Polizeibeamten nahmen den Mann fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls ein. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte u. a. die Spurensicherung vor Ort durch. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde der in Deutschland wohnsitzlose Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Der 31-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei prüft derzeit, ob der Tatverdächtige für weitere ähnlich gelagerte Fälle als Täter in Betracht kommt.




Seniorin durch Pakettrick bestohlen

NÜRNBERG. Am Freitagnachmittag (17.07.2020) wurde eine 90-jährige Dame im Stadtteil Schoppershof Opfer eines Trickbetruges. Die Kriminalpolizei warnt und sucht Zeugen. Gegen 15:00 Uhr klingelte eine unbekannte Frau an der Wohnungstüre einer Seniorin in der Kasseler Straße. Sie erklärte, ein Paket für deren Nachbarin abgeben zu wollen. Ohne Vorwarnung betrat die Unbekannte dann die Wohnung und begab sich in die Küche. Dort täuschte sie erst ein medizinisches Problem vor, dann „verlor“ sie Kleingeld, welches sie, gemeinsam mit der 90-Jährigen wieder einsammelte. Hierdurch war das Opfer abgelenkt, sodass eine weitere Person unbemerkt in die Wohnung gelangen konnte. Diese durchsuchte das Schlafzimmer nach Wertgegenständen. Mit der Begründung, ein weiteres Paket aus dem Auto holen zu wollen, verließ die Frau dann die Wohnung und flüchtete. Die Geschädigte bemerkte im Anschluss, dass ihr eine größere Summe Bargeld, sowie diverser Schmuck entwendet worden war. Eine Beschreibung der Unbekannten ist nicht möglich. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.


Einbruch in Reifenwerkstatt

Roth. Bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (16.-17.07.2020) brachen unbekannte Täter in eine Reifenwerkstatt im Stadtgebiet Roth ein. Die Kriminalpolizei Schwabach bittet in dieser Angelegenheit um Zeugenhinweise. Die Einbrecher öffneten in der Zeit zwischen 17:15 Uhr (Do) und 07:15 Uhr (Fr) gewaltsam ein Rolltor und verschafften sich auf diese Weise Zugang zum Gelände des Reifenhandels in der Allersberger Straße. Nachdem sie anschließend auch in das Werkstattgebäude eingedrungen waren, entwendeten sie Bargeld aus einem Tresor. Der entstandene Sachschaden wird auf ungefähr 2000 Euro geschätzt. Das Fachkommissariat für Einbruchsdelikte bei der Kriminalpolizei Schwabach übernimmt die weiteren Ermittlungen und ließ am Tatort eine Spurensicherung durchführen. Die Beamten bitten um Hinweise. Verdächtige Wahrnehmungen können der Polizei unter der Rufnummer 0911 2112-3333 gemeldet werden.




Festnahmen nach Zündung von Pyrotechnik in Fürth 

FÜRTH. In der Nacht zum Sonntag (19.07.2020) kam es in der Fürther Innenstadt aus einer größeren Menschenmenge zu Ruhestörungen und dem Abbrennen von Pyrotechnik. Das Unterstützungskommando Mittelfranken (USK) nahm insgesamt drei Personen in Gewahrsam. Um kurz nach Mitternacht gingen bei der Einsatzzentrale der mittelfränkischen Polizei mehrere Mitteilungen über massive Ruhestörungen und das teilweise Zünden von Fackeln im Bereich des Königsplatzes ein. Als Polizeibeamte an der Örtlichkeit eintrafen, konnten mehrere Dutzend Personen festgestellt werden, bei denen es sich augenscheinlich um Fußballfans der örtlichen Ultraszene handelte. Aus der Gruppe heraus waren zu diesem Zeitpunkt tatsächlich pyrotechnische Gegenstände gezündet worden. Zeitgleich skandierten die Personen aus der Gruppe lautstark.

Neben mehreren Streifen der Fürther Polizei wurden daraufhin auch Einsatzkräfte des USK Mittelfranken hinzugezogen. Den anwesenden Personen erteilten die Beamten Platzverweise. Einen stark alkoholisierten 29-Jährigen, der sich weigerte, dem Platzverweis nachzukommen, nahmen die Einsatzkräfte in Gewahrsam. Während er zum Dienstfahrzeug geführt wurde, schaltete sich ein 26-jähriger Mann ein und filmte die Festnahme aus nächster Nähe mit seinem Mobiltelefon. Als einer der Polizeibeamten dem Mann das Mobiltelefon aus der Hand nahm, um die Filmaufnahmen zu unterbinden, versuchten sowohl der 26-Jährige als auch ein weiterer Mann (23 Jahre alt) ihrerseits, dem Polizeibeamten das Mobiltelefon wieder wegzunehmen. Die beiden Männer mussten daraufhin von mehreren Beamten überwältigt und festgenommen werden. Da sich die beiden Personen bei der Festnahme vehement zur Wehr setzten, verletzten sich ein 22-jähriger Polizeibeamter und seine 21-jährige Kollegin leicht.

Der 29-Jährige, der in von den Polizeibeamten zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genommen worden war, wurde im Laufe der Nacht wieder entlassen. Gegen die beiden festgenommenen Männer wird ein Ermittlungsverfahren wegen Angriffs bzw. Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte geführt. Der 26-jährige Tatverdächtige wird außerdem wegen der unerlaubten Filmaufnahmen zur Anzeige gebracht. Das betroffene Mobiltelefon stellten die Polizeibeamten in diesem Zusammenhang sicher. Sowohl bei der 26-jährigen als auch bei dem 23-jährigen Tatverdächtigen ordnete die Staatsanwaltschaft die Durchführung einer Blutentnahme an.




Randalierer beleidigte Polizeibeamte

Fürth. Am Sonntag (19.07.2020) nahm eine Streife der Polizeiinspektion Fürth einen 21-jährigen Mann in Polizeigewahrsam. Er hatte zuvor auf offener Straße randaliert und anschließend Polizeibeamte beleidigt. Um kurz nach 01:00 Uhr meldete ein Passant der Polizei, dass ein junger Mann in der Kaiserstraße lautstark herumschrie und hierbei bereits einen Blumenkübel umgeworfen hatte. Als eine Streife der Fürther Polizei den 21-Jährigen kurz darauf anhielt, verhielt sich dieser sofort verbal aggressiv gegen die Beamten. Er wirbelte aus nächster Nähe mit den Armen in Richtung der Beamten und stieß hierbei auch diverse Beleidigungen gegen den Polizisten aus. Diese fixierten den Randalierer, legten ihm Handfesseln an und nahmen ihn in Gewahrsam. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast zwei Promille. Eine Überprüfung des umgeworfenen Blumenkübels ergab, dass dieser keine Beschädigung aufwies. Unabhängig davon wird der 21-jährige Tatverdächtige jedoch wegen Beleidigung zur Anzeige gebracht. Auch während seines Gewahrsams bei der Polizeiinspektion Fürth beleidigte er anwesende Polizeibeamte.


Vier Männer mit sieben Fahrrädern unterwegs

Nürnberg. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd nahmen am Samstag (18.07.2020) vier Männer fest. Diese führten mehrere Fahrräder mit, die zuvor gestohlen worden sein dürften. Ein Zeuge hatte der Polizei gegen 01:30 Uhr mitgeteilt, dass er im Bereich des Maffeiplatzes mehrere Männer gesehen hatte, die teilweise Fahrräder mit sich trugen. Im Zuge einer Fahndung konnten Polizeistreifen kurz darauf vier Personen (41 – 43 Jahre alt) anhalten, die insgesamt sieben Fahrräder mit sich führten. Die vier alkoholisierten Männer konnten gegenüber den Beamten keine plausiblen Angaben zur Herkunft der Räder machen. Als bei der Durchsuchung der angehaltenen Tatverdächtigen ein Bolzenschneider zum Vorschein kam, nahmen die Polizisten das Quartett vorläufig fest. Die sieben Fahrräder stellten die Beamten sicher. In einer ersten Vernehmung gestanden die vier Tatverdächtigen letztlich, die Fahrräder zuvor gestohlen zu haben. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls eingeleitet. Auf die Beamten wird im Rahmen dieser Ermittlungen auch die Aufgabe zukommen, die rechtmäßigen Eigentümer der gestohlenen Fahrräder zu finden.




Exhibitionist an Eibacher Schleuse unterwegs

Nürnberg. Am Freitag (17.07.2020) trat ein Exhibitionist im Bereich der Eibacher Schleuse auf. Die Kriminalpolizei Nürnberg bittet um Hinweise zum Täter. Der Unbekannte kam gegen 13:30 Uhr einer jungen Frau auf dem dortigen Fahrradweg entgegen, entblößte sich und onanierte hierbei. Die Frau verständigte kurz darauf die Polizei, allerdings konnte der Täter von der Polizei nicht mehr angetroffen werden. Personenbeschreibung: Ca. 50 Jahre alt, ca.  175 cm groß, kräftige Figur, südländisches Erscheinungsbild, trug eine kurze Hose mit T-Shirt im Farbton Hellrot/Koralle und eine schwarze Sonnenbrille.Die Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen zu diesem Vorfall aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise auf die Identität des unbekannten Täters geben können oder gleichartige Wahrnehmungen gemacht haben. Entsprechende Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegen.




Mutmaßliche Drogenkuriere festgenommen

Ansbach (ots). Am Mittwochabend (15.07.2020) gelang es der Ansbacher Kriminalpolizei zwei mutmaßliche Drogenkuriere festzunehmen. Gegen die beiden Männer erging Haftbefehl. Im Rahmen kriminalpolizeilicher Ermittlungen ergaben sich Hinweise, wonach am Mittwoch eine Drogenkurierfahrt in den Landkreis Ansbach erfolgen soll. Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei konnte in diesem Zusammenhang gegen 20:00 Uhr ein verdächtiges Fahrzeug im Bereich Marktbergel (Lkrs. Ansbach) feststellen. Bei der anschließenden Anhaltung fuhr das betreffende Fahrzeug auf einen Dienstwagen der Polizei auf. Letztendlich gelang es, zwei mutmaßliche Drogenkuriere im Alter von 37 und 52 Jahren festzunehmen. Zudem konnten mehrere Hundert Gramm Heroin in dem Fahrzeug aufgefunden und sichergestellt werden. Die Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Ansbacher Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen das Duo.


Betrügerische Dachsanierer in drei Fällen nachträglich als Täter identifiziert

MITTELFRANKEN. Bereits im Juni bot eine Gruppe betrügerischer Dachsanierer ihre Dienste in Colmberg, Dombühl und Roth an. Die Arbeiten wurden unsachgemäß durchgeführt und astbesthaltige Dachplatten nicht ordnungsgemäß entsorgt. Jetzt konnte die Kriminalpolizei die Täter ermitteln. Die Vorgehensweise der südosteuropäischen Gruppe war stets gleich: Im Rahmen von Haustürgeschäften wurden gezielt Hausbesitzer angesprochen, deren Garagen bereits in die Jahre gekommen waren. Für einen günstigen Preis wurde eine Sanierung des Daches und Entsorgung des anfallenden Bauschutts versprochen. So wurden Geschädigte aus Colmberg am 08.06.2020, aus Dombühl am 08.06.2020 und aus Roth am 18.06.2020 mit der Handwerkertruppe handelseinig.

Was nicht jedem Garagenbesitzer bewusst war: Bei den verbauten Wellzementplatten handelte es sich um asbesthaltiges Material. Für die Demontage benötigen Handwerker einen Sachkundenachweis. Zudem muss das Abdecken des Daches und der Abtransport des Bauschutts unter besonderen Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Die beauftragten Dachsanierer waren weder entsprechend beschult noch kümmerten sie sich sonderlich um die vorgeschriebenen Sicherheitsvorschriften. So gingen bei den Dacharbeiten Platten zu Bruch und die krebserregenden Abfälle wurden nicht oder nicht sachgerecht entsorgt. Während der Arbeiten verlangten die Männer plötzlich einen deutlich höheren Preis als zuvor vereinbart, weswegen es in zwei der Fälle zu einem Streit zwischen den Auftraggebern und den Handwerkern kam. Das Nürnberger Fachkommissariat für Umweltstraftaten hatte nach der Tat Ermittlungen wegen der Vergehen des unerlaubten Umgangs mit Abfällen sowie eines Verstoßes gegen das Chemikaliengesetz aufgenommen. Nun konnten zwei Beschuldigte der Gruppe ermittelt werden. Es handelt sich um einen 45-Jährigen und dessen 25-jährigen Komplizen. Beide haben keinen festen Wohnsitz im Inland. Nun prüft die Kriminalpolizei, ob die beiden Dachsanierer noch für weitere unsachgemäße Dachsanierungen oder illegale Müllablagerungen im Wald verantwortlich sind.




Bei Vollstreckung eines Haftbefehls Drogen aufgefunden

Ansbach. Am Donnerstagabend (16.07.2020) fanden Beamte der Polizeiinspektion Ansbach Drogen auf, als sie einen Haftbefehl vollstreckten. Der 35-Jährige muss sich nun wegen verschiedener Delikte gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Die Beamten suchten die Wohnung eines 35-Jährigen im Ansbacher Stadtgebiet auf, da gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Bei der Festnahme nahm die Streifenbesatzung starken Marihuana-Geruch wahr. Im Verlauf der anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnten über 100 Gramm Cannabis, Crystal und Ecstasy-Tabletten aufgefunden werden. Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den 35-Jährigen wegen verschiedener Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.


Spritztour mit geklautem Auto endete auf Bahndamm

Nürnberg. Am Donnerstagabend (16.07.2020) unternahmen vier Jugendliche im Nürnberger Stadtteil Kleinreuth h. d. Veste eine Spritztour mit einem geklauten Mercedes. Die Fahrt endete jäh an einem Bahndamm. Gegen 21:00 Uhr bemerkte ein Zeuge einen Pkw, welcher offenbar auf den Bahngleisen im Bereich der Rollnerstraße fuhr. Der Mann wählte den Notruf. Eine Streife der Bundespolizei konnte den grauen Mercedes ohne Kennzeichen tatsächlich auf den Gleisen ausmachen. Im Fahrzeug befanden sich vier Personen – drei davon ergriffen beim Erblicken der Polizei zu Fuß die Flucht. Nur ein zwölfjähriger Junge blieb bei dem Fahrzeug und redete mit den Beamten. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost leiteten eine Fahndung nach den geflüchteten jungen Leuten ein und konnten kurz darauf zwei 15-Jährige festnehmen. Den Vierten – der zwischenzeitlich namentlich bekannte Fahrer des Mercedes – trafen die Beamten schließlich an seiner Wohnanschrift an. Weitere Ermittlungen ergaben, dass das Quartett den Pkw zuvor von einem Hof eines nahegelegenen Autohandels entwendet hatte und sich schließlich auf den Gleisen festfuhr. Beim Zwölfjährigen fanden die Beamten zudem einen weiteren entwendeten Fahrzeugschlüssel sowie einen abgebrochenen Mercedesstern auf. Die Jugendlichen müssen sich nun wegen des Verdachts des unbefugten Gebrauchs eines Kraftwagens sowie wegen Hausfriedensbruchs verantworten.




Mutmaßlicher Drogenkonsument in Grünanlage verstorben

Nürnberg. Am Donnerstagabend (16.07.2020) verstarb ein 31-Jähriger im Nürnberger Stadtteil Wöhrd. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte der Mann an einer Überdosis Rauschgift verstorben sein. Gegen 21:00 Uhr wurde eine leblose Person in der Grünanlage zwischen Rathenauplatz und Laufertormauer mitgeteilt. Trotz erster Hilfe durch Passanten und intensiver Reanimationsmaßnahmen durch den alarmierten Notarzt konnte letztlich nur noch der Tod des 31-Jährigen festgestellt werden. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken traf erste Maßnahmen. Die weiteren Ermittlungen hat das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernommen.


Versuchter Betrug bei Immobilienkauf

Im Landkreis Ansbach versuchten zwei Männer aus Nordrhein-Westfalen im Zuge eines vermeintlichen Immobilienankaufs eine große Summe Falschgeld gegen echtes Geld zu tauschen. Die mutmaßlichen Betrüger konnten festgenommen werden. In Zusammenhang mit einem anberaumten Immobilienverkauf, bei welchem eine größere Menge „Schwarzgeld“ übergeben werden hätte sollen, konnten von der Kriminalpolizei Ansbach der vermeintliche 25-jährige Käufer und sein 60-jähriger Fahrer festgenommen werden. Bei dem Käufer wurde eine sechsstellige Summe Euro-Falschgeld aufgefunden, die dazu gedacht war, sie dem Verkäufer als echtes Geld zu übergeben. Gegen die festgenommenen Personen wird wegen Betruges und Geldfälschung ermittelt, die Suche nach den Hintermännern dauert an. Die Männer wurden auf Antrag der Ansbacher Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen das Duo aus Nordrhein-Westfalen. Die Kriminalpolizei Ansbach warnt aus gegebenem Anlass vor Verkäufen von Immobilien, hochwertigen Sammlerfahrzeugen oder Edelmetallen, bei denen bereits in der Anbahnungsphase seltsame Angebote seitens des Käufers gemacht werden. Oft steckt hinter solchen Angeboten nichts weiter als ein plumper Betrugsversuch.


Pkw-Reifen beschädigt 

Nürnberg. Unbekannte beschädigten in der Nacht von Dienstag (14.07.2020) auf Mittwoch (15.07.2020) die Reifen mehrerer in der Nürnberger Südstadt geparkter Pkw. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Im Zeitraum zwischen 22:00 Uhr und 07:00 Uhr stachen die Unbekannten mittels eines unbekannten Gegenstandes in die Reifen mehrerer geparkter Fahrzeuge, die entlang des Gehwegs in der Bogenstraße bzw. Wirthstraße abgestellt waren. Derzeit sind der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd drei Fälle gemeldet worden. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die im relevanten Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 0911 / 94820 entgegen genommen.




Exhibitionist am S-Bahnhof Schwaig b. Nürnberg 

Schwaig. Gestern Mittag (15.07.2020) trat ein Exhibitionist am Bahnhof in Schwaig b. Nürnberg (Lkrs. Nürnberger Land) auf. Die Kriminalpolizei Schwabach bittet um Hinweise zu dem Vorfall. Der bislang unbekannte Mann stand gegen 12:00 Uhr auf dem Bahnsteig der Fahrtrichtung Lauf a. d. Pegnitz. Eine Frau, die sich auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig befand, musste feststellen, dass sich der Unbekannte ihr zugewandt mit geöffneter Hose selbst befriedigte und meldete dies der Polizei. Eine Streife, die den Bahnhof daraufhin überprüfte, konnte den Tatverdächtigen allerdings nicht mehr antreffen. Das Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Sachdienliche Hinweise zum Tatverdächtigen nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegen.

Personenbeschreibung:

Ca. 25 – 35 Jahre alt, ca. 180 cm groß, überwiegend grau gekleidet, unter anderem mit einem grauen Kapuzenpullover, trug Mund-Nasen-Schutz.


Streit vor Jugendtreff eskaliert

Nürnberg. In der Dienstagnacht (14.07.2020) eskalierte ein Streit zwischen jungen Männern vor einem Jugendtreff im Nürnberger Stadtteil Glockenhof. Es kam zu mehreren Körperverletzungsdelikten. Kurz nach 21:15 Uhr rief ein Mitarbeiter eines Nürnberger Jugendzentrums die Polizei zu Hilfe. Ein junger Mann würde Probleme machen. Zudem würden sich weitere Jugendliche und junge Erwachsene nicht an die Mindestabstände halten. Die hinzugerufenen Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost sowie der unterstützenden Bereitschaftspolizei stellten fest, dass sich in dem Treff ca. 50 Personen drängten. Vor dem Gebäude standen noch etwa 30 Personen. Diese gehörten offensichtlich zu konkurrierenden Gruppen. Zwei junge Männer stritten sich aggressiv und lautstark und wurden von anderen Mitgliedern ihrer Clique davon abgehalten, aufeinander loszugehen. Zahlreiche Anwohner beobachteten das Streitgeschehen von ihren Fenstern aus. Während die Polizeistreifen versuchten, den Streit zwischen den Jugendlichen zu schlichten, kippte ein 18-Jähriger plötzlich offensichtlich rauschbedingt um. Die Polizisten riefen einen Rettungswagen und begannen Erste Hilfe zu leisten. Diesen Moment nutzten nun die beiden anderen jungen Männer und ließen gegeneinander die Fäuste sprechen. Durch die Einsatzkräfte wurden die streitenden Parteien wieder voneinander getrennt. Da ein 16-jähriger Jugendlicher dem ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkommen wollte, wurde er in polizeilichen Gewahrsam genommen. Doch selbst auf der Polizeiwache war der Zorn des jungen Mannes noch nicht verraucht und er ließ seinen Ärger an den Polizeibeamten aus: Fast eine Stunde lang beleidigte er sie fortwährend. Dafür muss er sich jetzt strafrechtlich verantworten.




Mitteilung über bewaffnete Person

Nürnberg. Die Mitteilung über einen angeblich bewaffneten Mann in der Nürnberger Südstadt führte am Dienstagabend (14.07.2020) zu einem größeren Polizeieinsatz. Gegen 22:15 Uhr teilte eine Passantin per Notruf mit, auf der Straße einem Mann begegnet zu sein, der eine Schusswaffe mit sich geführt und diese beim Vorbeilaufen in seine Jackentasche gesteckt hätte. Anschließend sei der Mann in einem Innenhof der Allersberger Straße verschwunden. Nach Hinzuziehung zahlreicher Polizeikräfte, unter anderem auch Kräften der Bereitschaftspolizei, wurde der in Frage kommende Bereich – unter anderem Hinterhöfe und Treppenhäuser – großflächig abgesucht. Ein bewaffneter Mann oder eine Person, auf die die Beschreibung der Frau zutraf, konnte nicht ausfindig gemacht werden. Weitere Mitteilungen gingen bei der Polizei hierzu nicht ein. Der Einsatz war gegen 23:30 Uhr beendet.


Intensivtäter nach erneutem Gaststätteneinbruch festgenommen

Nürnberg. In der Dienstagnacht (14.07.2020) wurden zwei junge Männer auf frischer Tat bei einem Gaststätteneinbruch im Nürnberger Stadtteil Bärenschanze festgenommen. Einer der mutmaßlichen Einbrecher war ein Intensivtäter, der innerhalb weniger Tage nun schon drei Mal festgenommen wurde. Der Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl. Gegen 23:30 Uhr beobachtete eine Anwohnerin in der Paumgartnerstraße zwei verdächtige junge Männer. Diese machten sich an einem Fenster im Erdgeschoss einer Gaststätte zu schaffen und brachen es schließlich auf. Nun kletterte einer der offensichtlichen Einbrecher in die Gaststätte, während sein Begleiter auf der Straße Schmiere stand. Die Zeugin tat das einzig richtige und verständigte sofort die Polizei. Sie konnte eine gute Beschreibung der Männer abgeben – unter anderem trugen beide einen hellen Mundschutz. Augenscheinlich bemerkte der Wächter der beiden die Zeugin und warnte seinen Komplizen im Gebäude. Nun gaben beide Fersengeld und versuchten in Richtung Denisstraße zu flüchten. Allerdings kamen sie nicht weit und wurden von einer Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West gestellt. Offensichtlich hatten die Männer in der kurzen Zeit keine Beute in der Gaststätte gemacht.

Die beiden Einbrecher im Alter von 18 Jahren waren der Polizei als jugendliche Intensivtäter gut bekannt. Einer der Heranwachsenden war durch die Polizei nun schon zum dritten Mal innerhalb weniger Tage nach Gaststätteneinbrüchen festgenommen worden. So brachen beide am Mittwoch, 24.06.2020, in eine Sportgaststätte im Nürnberger Stadtteil Sündersbühl ein. Auch diese Tat war aus Sicht der Tatverdächtigen erfolglos: Nach dem Einsteigen in die Gaststätte flüchteten sie ohne Beute. Nur drei Tage später erkannte eine zivile Streife der Polizei die Tatverdächtigen wieder und nahm sie fest. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnten Beweismittel sichergestellt werden.

Die Festnahme und Vernehmung durch die Polizei zeigte aber kaum Wirkung auf den Intensivtäter. Schon wenige Tage später, am Samstag, 11.07.2020, schlug er mit einem 15-jährigen Komplizen die Fensterscheibe einer Gaststätte in der Nürnberger Südstadt ein. Aufgeschreckt durch das Klirren, verständigte ein Anwohner die Polizei und gab eine Personenbeschreibung ab. Beim Einbruch stellten sich die beiden Männer aber recht ungeschickt an und einer verletzte sich an der zerbrochenen Scheibe. Auch in diesem Fall mussten die Tatverdächtigen ohne Beute das Weite suchen. Durch das Blut am Tatort konnte allerdings ein Polizeihund die Fährte aufnehmen. Schon wenige Straßen weiter am Aufseßplatz führte er den Hundeführer zu den beiden jungen Männern. Diese wurden gerade durch eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd im Rahmen der Fahndung kontrolliert.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth beantragte gegen den nunmehr zum dritten Mal festgenommenen jungen Mann einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr. Dieser wurde am 15.07.2020 durch den Ermittlungsrichter erlassen. Die Ermittlungen der Einbruchsserie hat das Nürnberger Fachkommissariat für jugendliche Intensivtäter übernommen. Dort müssen nun alle Spuren und Beweismittel ausgewertet werden, um die Tatbeteiligungen der mutmaßlichen Einbrecher gerichtsfest zu belegen. Zudem wird geprüft, welche weiteren Gaststätteneinbrüche möglicherweise noch auf das Konto der jungen Männer gehen.




Festnahme nach Raubüberfall auf Norma-Filiale

Nürnberg. Wie bereits berichtet, überfiel am 19.06.2020 ein mit einer Schusswaffe bewaffneter Mann die Norma-Filiale in der Ossietzkystraße. Die Kriminalpolizei Nürnberg konnte nun einen Tatverdächtigen ermitteln. Kurz vor Ladenschluss gegen 19:45 Uhr ging der vermeintliche Kunde zur Kasse und wollte dort ein Getränk bezahlen. Anschließend bedrohte er die Kassiererin mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Die Frau händigte daraufhin einige hundert Euro Bargeld aus, woraufhin der Täter das Geschäft mit der Beute verließ und mit einem Fahrrad flüchtete. Die Einsatzzentrale Mittelfranken leitete sofort intensive Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Täter ein, jedoch ohne Erfolg. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen sowie die Spurensicherung durch. Im Rahmen der Fahndung konnten Einsatzkräfte verschiedene Beweismittel, darunter u. a. Teile der Kleidung des mutmaßlichen Täters, sicherstellen. Diese Beweismittel wurden daraufhin als Spurenträger behandelt und kriminaltechnisch untersucht. Diese Untersuchungen führten die Ermittler schließlich zu einem 42-jährigen Tatverdächtigen.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen ihn, woraufhin seitens der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Haftbefehl beantragt und schließlich erlassen wurde. Am 14.07.2020 konnten Polizeibeamte den 42-Jährigen im Bereich des Nürnberger Hauptbahnhofes feststellen und festnehmen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Kriminalbeamten noch weitere Beweismittel, wie z. B. Teile der zur Tatzeit getragenen Kleidung. Der 42-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Er muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des schweren Raubes verantworten.


Wieder Holzstapel angezündet

Neuhaus. Am Dienstagabend (14.07.2020) brannte in Neuhaus a. d. Pegnitz (Lkrs. Nürnberger Land) ein Holzstapel. Die Kriminalpolizei Schwabach geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen. Gegen 21:30 Uhr bemerkte eine Zeugin eine Rauchsäule im Bereich der Postheimstraße und wählte den Notruf. Eine Streife der Polizeiinspektion Hersbruck stellte noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr einen brennenden Holzstapel fest und begann mit einem Handfeuerlöscher den Brand einzudämmen. Die Feuerwehr aus Neuhaus a. d. Pegnitz konnte das Feuer schließlich löschen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Erste Ermittlungen ergaben, dass das Feuer vorsätzlich verursacht wurde. Die Kriminalpolizei Schwabach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die im oben genannten Bereich verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 zu melden.

Biker schwer verletzt

Nürnberg. Am Dienstagabend (14.07.2020) ereignete sich im Nürnberger Stadtteil St. Jobst ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 49-jähriger Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der 22-jährige Fahrer eines BMW befuhr gegen 17:30 Uhr die Dr.-Gustav-Heinemann-Straße in Richtung Ostendstraße. Beim Abbiegen nach links in die Dr.-Carlo-Schmid-Straße übersah er offenbar den entgegenkommenden Motorradfahrer und stieß mit ihm zusammen. Der 49-Jährige wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt und zur Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Der 22-jährige Fahrer des BMW und seine 19-jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen. Die Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg nahm den Unfall vor Ort auf. Hierbei wurden sie von Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost und der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kam zur genauen Klärung der Unfallursache zudem ein Gutachter vor Ort. Die Dr.-Gustav-Heinemann-Straße war für die Dauer der Unfallaufnahme in nördlicher Richtung für mehrere Stunden gesperrt.




Exhibitionist bei Wachendorf aufgetreten

Lkrs Fürth. In der Montagnacht (13.07.2020) trat ein bislang unbekannter Mann bei Wachendorf einer Frau gegenüber als Exhibitionist auf. Die Kriminalpolizei Fürth bittet um Zeugenhinweise. Gegen 21:00 Uhr war die Geschädigte im Wald zwischen einer Pferdekoppel bei Wachendorf und Weiherhof spazieren. Dort kam ihr ein Mann entgegen, der sie schon aus einiger Entfernung bemerkt hatte. Der Unbekannte hielt eine Bierflasche in einer Hand und grüßte die Frau. Nun bemerkte sie, dass er sein Geschlechtsteil in der anderen Hand hielt. Nach der Begegnung lief der mutmaßliche Exhibitionist ohne anzuhalten in Richtung der Pferdekoppel davon.

Die Frau konnte den Mann folgendermaßen beschreiben:

Ca. 38 Jahre alt, 185 cm groß, schlanke Figur, dunkles T-Shirt, kurze Hose, dunkelblonde bis braune Haare, „Topfschnitt“.

  1. Das Fachkommissariat für Sexualdelikte der Kriminalpolizei Fürth sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder dem flüchtigen Täter geben können. Sie werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 / 2112 – 3333 zu melden.

Ein Mustang stand im Garten

LKR Fürth. Gestern Abend (13.07.2020) stand plötzlich ein Mustang – nicht das Pferd, sondern der gleichnamige Wagen – im Garten eines Anwesens in Anwanden (Lkrs. Fürth). Gegen 22:30 Uhr fuhr ein 20-Jähriger mit dem Ford Mustang die Weitersdorfer Straße vom Wolfgangshof kommend in Richtung Anwanden als er, möglicherweise durch überhöhte Geschwindigkeit, die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und nach links von der Fahrbahn abkam. Der Pkw durchbrach einen Gartenzaun und blieb rundum beschädigt im Garten eines Hauses stehen. Der Fahrer und sein 19-jähriger Beifahrer wurden verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr musste im Garten ein Stück des Bodens abgraben, da das Fahrzeug durch den Unfall Öl verloren hatte. Der Gesamtschaden wird auf etwa 60.000 Euro geschätzt.




Tageseinnahmen mehrerer Bäckereifilialen aus Lkw gestohlen

Langenzenn. Am Montagmorgen (13.07.2020) sammelte ein Mitarbeiter einer Bäckereikette die Tageseinnahmen mehrerer Filialen ein. Als er in Langenzenn die dortige Filiale betrat, stahl ein Unbekannter mehrere Koffer mit Geldtaschen aus seinem Lkw. Die Polizei sucht nun Zeugen des Diebstahls.Nac hdem der Beschäftigte des Backwarenunternehmens schon mehrere Filialen in anderen Ortschaften angefahren hatte, kam er gegen 06:40 Uhr nach Langenzenn zur dortigen Verkaufsstelle in der Nürnberger Straße 50. Die Bäckereifiliale befindet sich in einem größeren Supermarkt. Der Fahrer vergaß dort allerdings den Lkw abzusperren, als er in das Geschäft ging. Dies nutzte ein unbekannter Täter aus und stahl die Geldkoffer mit den Tageseinnahmen von zwei Filialen aus dem Lkw. Als der Mitarbeiter zu seinem Fahrzeug zurückkam, bemerkte er den Diebstahl und verständigte die Polizei. Einen Täterhinweis konnte er nicht geben. Die gestohlenen Koffer sowie die darin befindlichen Geldtaschen wurden einige Zeit später leer in einem Waldstück zwischen Langenzenn und Klaushof aufgefunden. Der Täter erbeutete mehr als 7.000 Euro. Hinweise in der Sache können der Polizeiinspektion Zirndorf unter der Rufnummer 0911-96927 0 mitgeteilt werden.

Die Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Zirndorf sucht nun Zeugen des Diebstahls:

– Wer war zur Tatzeit in der Nähe des Großparkplatzes in der Nürnberger Straße 50 und hat dort Beobachtungen gemacht?

– Wer hat zur Tatzeit in Langenzenn eine Person mit zwei silberfarbenen Koffern bemerkt?

– Wem ist am Montagmorgen im Wald zwischen Langenzenn und Klaushof eine verdächtige Person aufgefallen?


Verpuffung in Doppelgarage:39-Jähriger schwer verletzt

Gunzenhausen (ots). Am Montagabend (13.07.2020) kam es in einer Doppelgarage in Gunzenhausen zu einer Verpuffung. Ein 39-jähriger Mann wurde hierbei schwer verletzt. Gegen 22:00 Uhr ereignete sich im Gunzenhausener Ortsteil Schlungenhof in einer Doppelgarage eine Verpuffung. Diese war so stark, dass beide Garagentore aus ihren Verankerungen gerissen wurden. Der 39-Jährige, der sich zum Zeitpunkt der Verpuffung in der Garage aufhielt, erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik eingeliefert. Nach der Verpuffung gerieten Teile der Garage in Brand. Die Freiwillige Feuerwehr Gunzenhausen war mit zahlreichen Kräften vor Ort und konnte das Feuer schnell löschen. Erste Ermittlungen ergaben, dass zum Zeitpunkt der Verpuffung Schweißarbeiten in der Garage stattfanden. Was zu der Durchzündung geführt hat, ist aber noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen der Polizeiinspektion Gunzenhausen. An der Garage entstand ersten Schätzungen zu Folge ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich.



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