Autobahn-Ticker 2020


Hier die aktuellen Meldungen der Autobahnpolizei. Das Archiv finden Sie hier: Autobahn-Ticker Mai 2020


01. August 2020

Ohne Führerschein gefahren

A 9 / Berg.- Am Freitagvormittag kontrollierten Schleierfahnder der Hofer Grenzpolizeigruppe auf dem Parkplatz der Rastanlage Frankenwald einen VW mit polnischer Zulassung. Der Fahrer, der nach München fahren wollte, gab zunächst an sämtliche Ausweisdokumente vergessen zu haben. Erst nach längerer Zeit konnte doch noch der Ausweis des 29jährigen Mannes aufgefunden werden. Nach anfänglichem Leugnen räumte er schließlich ein, keinen Führerschein zu besitzen. Nach der Anzeigenaufnahme musste der junge Mann zudem noch eine Sicherheitsleistung bezahlen. Die Fahrt war beendet und die Polizisten stellten die Fahrzeugschlüssel sicher, da auch der Beifahrer keinen Führerschein besitzt.

Geschwindigkeitskontrolle

B 173 / Selbitz.- Die Verkehrspolizeiinspektion Hof führte am Freitagabend auf der B 173, im Bereich der Anschlussstelle Naila/Selbitz, Geschwindigkeitsmessungen durch. Im Zeitraum von fünf Stunden mussten insgesamt 54 Fahrzeugführer beanstandet werden, auf die teils ein Bußgeld wartet. 10 Autofahrer bekommen einen Bußgeldbescheid, welcher auch Punkte im Register beinhaltet, zugesandt. Weitere 44 Autofahrer müssen ein Verwarnungsgeld bezahlen.  Der Fahrer eines VW fuhr mit 99 km/h, bei den erlaubten 70 km/h, durch die Messstelle. Er war bei dieser Messung der schnellste Fahrer. Hier beträgt das Bußgeld 80 Euro.




31. Juli 2020

Schwindel fliegt auf

A 9/BAYREUTH. Am Donnerstagvormittag hielten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth einen Ford Galaxy aus dem Rems-Murr-Kreis am Parkplatz Sophienberg an. Der Fahrer  gab an seinen Führerschein vergessen zu haben. Eine Recherche ergab, dass er bereits bei der letzten Kontrolle die gleiche Ausrede benutzte. Zwischenzeitlich konnte jedoch durch Polizisten des Grenzzentrums in Passau ermittelt werden, dass der 29-jährige Bulgare gar keine Fahrerlaubnis besitzt. Damit konfrontiert gab er letztendlich zu, dass er keinen Führerschein hat. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige. Auf seinen 50 Jahre alten bulgarischen Beifahrer, der Halter des Autos ist, kommt ebenfalls ein Ermittlungsverfahren wegen des Ermächtigens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis zu. Die Weiterfahrt nach Berlin war somit beendet und die Fahrzeugschlüssel wurden einbehalten.

20 Packungen Hanfsamen aufgefunden

HIMMELKRON. Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth hielten am Donnerstagnachmittag einen 36-jährigen aus Sachsen mit seinem Ford Mondeo am Autohof Himmelkron an. Bei der Kontrolle fanden die Polizisten in seiner Handtasche 20 Packungen Hanfsamen ohne Genehmigung. Nach Rücksprache mit der Kriminalpolizei Bayreuth wurden alle Packungen sichergestellt und gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Nachdem ein freiwilliger Drogentest negativ verlief konnte er seine Fahrt fortsetzen.

Pkw brennt komplett aus

A9/HORMERSDORF. Glück im Unglück hatte eine 41-jährige Angestellte aus dem Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen am Mittwochnachmittag. Sie fuhr mit ihrem Auto auf der A 9 in Richtung Berlin, als sie im Rückspiegel erkannte, dass ihr Pkw qualmte. Sie fuhr kurz nach der Ausfahrt Hormersdorf rechts ran, als ihr Pkw schon zu brennen anfing. Die Frau und ihre beiden Töchter konnten sich glücklicherweise rechtzeitig aus dem brennenden Auto befreien.  Auch zwei Ersthelfer, die mit Feuerlöscher die Flammen bekämpften, konnten nicht verhindern, dass der Pkw in Vollbrand geriet. Erst die herbeigerufenen Feuerwehren aus Schnaittach und Hormersdorf gelang es, den Brand zu löschen. Ursache für den Brand war ein technischer Defekt im Bereich des Motorraumes. Der Sachschaden, einschließlich Fahrbahnschaden, beläuft sich auf ca. 15000 Euro. Es kam zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen, da zwei Fahrspuren während der Löscharbeiten gesperrt werden mussten.

Verkehrsrowdy unterwegs

A9/HIMMELKRON. Am Mittwochnachmittag gingen die Pferde mit einem Verkehrsteilnehmer die Pferde durch. Kurz vor dem Baustellenbereich auf Höhe Himmelkron überholte ein 55 Jahre alter Bayreuther auf der A9, in Fahrtrichtung Berlin, ein Sattelgespann und bremste dieses ohne ersichtlichen Grund aus. Der Fahrer des Sattelgespanns musste bis auf 10 km/h herunterbremsen. Doch das war noch nicht alles: Nachdem der Pkw-Fahrer wieder beschleunigte, wiederholte er den Ausbremsvorgang noch drei Mal über eine Strecke von ca. 1000 Metern. Der 23-jährige Fahrer des Sattelgespanns konnte nur durch starkes Abbremsen und das Eingreifen des Bremsassistenten einen Unfall verhindern. Verletzt wurde bei diesen gefährlichen Manövern glücklicherweise niemand. Den Verkehrssünder erwartet nun eine Anzeige wegen einer Straßenverkehrsgefährdung.

30 Fahrverbote bei Geschwindigkeitsmessung

A 93 – Selb: Im Bereich der Einhausung auf der der A 93 bei Selb führte die Verkehrspolizeiinspektion Hof eine mehrstündige Geschwindigkeitsmessung in Fahrtrichtung Hof durch. Hierbei fuhren 10.500 Fahrzeuge durch die Messanlage. Davon mussten 566 Verkehrsteilnehmer beanstandet werden. Die Mehrheit der zu beanstandenden Verkehrsteilnehmer, 363, fuhr so schnell, dass sie neben einer Geldbuße auch mit Punkten in Flensburg rechnen dürfen. Von diesen wiederum überschritten 30 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h um mehr als 40 km/h, so dass diese zudem mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

Wild-West auf der Autobahn – Zeugen gesucht

A 9 – Helmbrechts: Zu einem rücksichtslosen Überholvorgang mit anschließender Unfallflucht kam es am Donnerstag gegen 21.30 h auf der A 9 in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Hof-West und Münchberg-Nord. Ein 64 Jähriger Ingenieur überholte gerade mit seinem SUV auf der linken Spur einen 26 Jahre alten VW Fahrer, als sich von hinten ein weißer BMW M 3 mit unbekannten Kennzeichen mit hoher Geschwindigkeit näherte und sich unter Anwendung der Lichthupe seinen Weg erzwang. Nachdem der SUV-Fahrer nach Beendigung seines Überholvorgangs auf die mittlere Spur wechselte, machte dies der unbekannte BMW Fahrer ebenfalls und bremste sein Fahrzeug stark herunter, offensichtlich um den SUV-Fahrer zu disziplinieren. Der SUV-Fahrer musste stark abbremsen, um einen Auffahrunfall zu vermeiden und kam dabei ins Schleudern. Auf Grund des Schleudervorgangs prallte der SUV gegen den überholten VW. Der BMW-Fahrer konnte unerkannt entkommen. Der überholte und geschädigte VW Fahrer bezeichnete den flüchtigen BMW-Fahrer als wahnsinnig. Die Verkehrspolizeiinspektion Hof bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich unter der Telefon-Nr. 09281/704-803 zu melden.

Weintraubenlieferung ohne ausreichende Pausen unterwegs.

A9 – Berg: Bei der Kontrolle eines mit Weintrauben beladenen Kühlsattelzuges mussten die Beamten des Schwerlastkontrolltrupps einen Kraftfahrer beanstanden, der mehrere Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten beging. Herausragend war die Verkürzung der vorgeschriebenen Wochenruhezeit von 45 h, einmal auf 24 h und einmal auf 27 h. Insgesamt beläuft sich das Bußgeld für begangenen Verstöße auf ca. 1600 Euro für den Fahrer und knapp 5000 € für die Spedition. Hiervon konnte nur ein Teilbetrag des Bußgeldes für den Fahrer einbehalten werden.




30. Juli 2020

Zu schnell am Saaleabstieg          

A 9 – Berg: Mit 93 bei zulässigen 60 km/h war am Mittwochvormittag ein polnischer Sattelzug am unfallträchtigen Saaleabstieg der A 9 unterwegs. Der 32-jährige Fahrer musste sein Bußgeld von knapp 110 Euro bei der Kontrolle durch die LKW-Kontrollgruppe an der Landesgrenze Thüringen sofort bezahlen.

Lenkzeit überschritten       

A 9 – Leupoldsgrün: Eine Streife der LKW-Kontrollgruppe der Hofer Verkehrspolizei kontrollierte am Mittwochvormittag am Parkplatz Lipperts einen litauischen Kühlzug. Bei der Überprüfung der Lenk- und Ruhezeiten stellten die Beamten eine erhebliche Überschreitung der Lenkzeit in der Doppelwoche fest. Anstatt der maximal zulässigen 90 Stunden, saß der 43-jährige weißrussische Fahrer knapp 100 Stunden hinter dem Lenkrad. Das Bundesamt für Güterverkehr wird ihm und seiner Spedition einen Bußgeldbescheid von 300 bzw. 900 Euro zustellen.

Nur wenige zu schnell

Schauenstein: Gut sechs Stunden lang hat die Verkehrspolizei am Mittwoch die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h bei Mühldorf überwacht. Von 442 Fahrzeugen, die die Messstelle durchfuhren, mussten lediglich zehn beanstandet werden. Nur einer muss mit einem Bußgeld rechnen. Für die anderen bleibt es bei einer gebührenpflichtigen Verwarnung. Der Schnellste war mit 105 Sachen unterwegs. Der Bußgeldkatalog sieht hierfür 70 Euro und einem Punkt in Flensburg vor.




29. Juli 2020

Mehrfach ohne gültige Fahrerlaubnis

A 9/BAYREUTH. Am Dienstagnachmittag kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth einen 26-jährigen Fahrzeugführer bei Bayreuth. Der Mann aus Moldawien war zuvor mit seinem 530er BMW auf der A 9 in Richtung Berlin unterwegs. Bei der Kontrolle zeigte er den Beamten seinen moldawischen Führerschein. Dieser hatte jedoch keine Gültigkeit mehr, da der Mann bereits länger als sechs Monate in Deutschland lebte. Ermittlungen ergaben, dass er seitdem das dritte Mal in gleicher Sache angezeigt wurde. Die Weiterfahrt wurde untersagt und der Pkw-Schlüssel sichergestellt. Soweit möglich, hätte sich der Mann in der genannten Frist eine deutsche Fahrerlaubnis erteilen lassen müssen. Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde erneut erstattet.

Bei Urlauber Marihuana gefunden

A 9 – Berg – Rastanlage Frankenwald Richtung München: Die Schleierfahnder der Hofer Verkehrspolizei fanden bei einem 27jährigen deutschen Urlauber, der auf dem Weg nach Kempten war, 8,8 Gramm Marihuana in einem Glas und einer Filmdose in seinem Reisegepäck auf. Nun erwartet ihn eine Strafanzeige wegen Rauschgift-Besitzes

Mindestabstand durch Sattelzugfahrer nicht eingehalten

A 9 – Stammbach: Eine kombinierte Abstands- und Geschwindigkeitsmessung wurde am Dienstag Mittag durch die Verkehrspolizei Hof auf der A 9 in Fahrtrichtung Süden durchgeführt. Hierbei mussten 122 Verkehrsteilnehmer beanstandet werden, die alle neben einer Geldbuße auch Punkte in Flensburg zu erwarten haben. Die traurigen Spitzenreiter des Tages: Ein LKW-Fahrer fuhr bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h bis auf 16 m auf das vorausfahrende Fahrzeug auf. Ein LKW fuhr statt den erlaubten 80 km/h über 100 km/h. Der Fahrer eines PKW BMW aus dem Landkreis Hof hielt bei einer Geschwindigkeit von 148 km/h lediglich einen Abstand von 10 m ein. Er hat mit einer Geldbuße von 320 Euro und einem zweimonatigen Fahrverbot zu rechnen.

Beim Überholen auf den nachfolgenden Verkehr nicht geachtet

A 93 – Marktredwitz: Eine 25 Jahre alte Pkw-Fahrerin fuhr an der Anschlussstelle Marktredwitz Nord auf die Autobahn an, verweilte kurz zwischen zwei langsamen Fahrzeugen und wechselte dann auf die linke Fahrspur, um den vor ihr fahrenden LKW zu überholen. Dabei übersah sie einen von hinten herankommenden schnellen Kleintransporter, der jedoch nicht mehr bremsen konnte. Hierbei kam es zu einem massiven Aufprall. Es entstand ein Schaden von geschätzt ca 15.000 €. Personen wurden nicht verletzt. Ein nahezu identischer Unfall ereignete sich auf der A 9 in Höhe der Anschlusstelle Berg in Fahrtrichtung Süden. Hier wechselte ein Pkw von der mittleren auf die linke Spur und über sah einen dort fahrenden PKW, so dass es zum Unfall kam. Auch hier entstand nur Sachschaden, geschätzt in der Höhe von ca. 6000 €.

Anhänger eines PKW Gespanns schaukelt sich auf

A 72 – Köditz: Heute Morgen kam es gegen 07.00 h zu einem Verkehrsunfall auf der A 72 in Fahrtrichtung Osten. Eine 31 Jahre alte Frau fuhr ihren Umzug mit einem Pkw mit Anhänger. Kurz nach der AS Hof-Nord, noch vor der kurvenreichen Gefällestrecke nach Saalenstein schaukelte sich der Anhänger auf. Hierdurch kam es zu einer unkontrollierten Schleuderbewegung des Gespanns in dessen Verlauf der Anhänger umkippte und leicht von einem nachfolgenden Sattelzug touchiert wurde. Der PKW wurde durch die Schleuderbewegung an die Mittelschutzplanke gedrückt und beschädigte diese. Die Unfallverursacherin erlitt einen leichten Schock, insgesamt entstand ein Schaden von ca. 13.000 €. Die A 72 war bis 09.00 h nur einspurig befahrbar. Neben der Polizei war auch die Feuerwehr Köditz und die Autobahnmeisterei an der Unfallstelle eingesetzt.




28. Juli 2020

Reifen beschädigt   

A 72 – Feilitzsch: Geplatzte Reifen und herumliegende Reifenteile auf der Fahrbahn stellen eine erhebliche Unfallgefahr dar. Deshalb achten die Spezialisten der LKW-Kontrollgruppe bei ihren Kontrollen besonders auf die Bereifung. Bei der Kontrolle eines Portugiesischen Kühltransporters am Montagmittag an der Anschlussstelle Töpen der A 72 stellten sie wieder einmal einen defekten Reifen fest. Der Pneu des Sattelaufliegers war abgefahren und zeigte Auflösungserscheinungen. Die Lauffläche hatte sich bereits soweit gelöst, dass das Stahlgewebe des Unterbaus sichtbar war. Der Reifenplatzer war nur noch eine Frage der Zeit. Der 52-jährige Fahrer musste seinen Reifen vor Ort wechseln und erhält eine Anzeige.

Geschwindigkeit überwacht         

Döhlau: Fünf Stunden lang hat die Verkehrspolizei am Montagnachmittag die Geschwindigkeit auf der Kreisstraße zwischen Döhlau und Hof überwacht. Schnellster war ein 50-jähriger Mann aus dem Landkreis Hof, der es mit seinem Kia auf stolze 86 bei zulässigen 50 km/h brachte. Ihn erwartet ein Bußgeldbescheid von knapp 150 Euro verbunden mit einem Punkt in Flensburg. Insgesamt waren 41 Autofahrer zu schnell. Für 36 bleibt es bei einer Verwarnung, die übrigen müssen mit einer Anzeige rechnen.

Zahlungsprobleme führen zur Sicherstellung

A 9 – Gefrees: Schleierfahnder der Hofer Verkehrspolizei stellten am Montagvormittag am Parkplatz Streitau einen zur Fahndung ausgeschriebenen polnischen Sattelzug fest. Der 40-Tonner war von den polnischen Behörden zur Eigentumssicherung ausgeschrieben. Grund dafür waren Zahlungsrückstände der Spedition bei der Leasingfirma. Damit war die Fahrt für den 52-jährigen Polen zu ende. Er musste seinen Sattelzug im Verwahrgelände der Polizei abstellen. Die polnische Spedition muss sich nun um die Umladung der Terminfracht kümmern. Die strafrechtlichen Ermittlungen werden in Polen geführt.




27. Juli 2020

Eule von B303 gerettet

B303/ Bad Berneck. Beamte der Verkehrspolizei retteten eine Eule am Montagnachmittag vor dem sicheren Tod. Auf der B303 nach Bad Berneck in Fahrtrichtung Himmelkron kam eine ca. 2kg schwere und ca. 40 cm große Jungeule in den fließenden Verkehr und  verletzte sich am linken Flügel. Aufgrund dieser Verletzung konnte der Greifvogel nicht mehr fliegen und saß verängstigt am Rand der Straße. Die Beamten nahmen sich dem Tier an und verstauten es mangels Behältnis kurzerhand in die Einsatztasche, welche dafür komplett entleert wurde. Mit dem Vogel on Board ging es zurück zur Dienststelle, bei welcher die Eule später der Tierrettung übergeben werden konnte. Nach erster Einschätzung wird die Eule keine bleibenden Schäden zurück tragen, muss jetzt jedoch erst einmal ärztlich behandelt werden.

Nochmal Glück gehabt

A 9/Pegnitz. Sonntagnacht kontrollierten Beamte der VPI Bayreuth einen Kleinwagen aus Gera an der Rastanlage Fränkische Schweiz. Einer der Insassen war auf Grund eines Haftbefehls zur Festnahme ausgeschrieben. Er hatte mehrere Ordnungswidrigkeiten begangen und die dafür fälligen Bußgelder nicht bezahlt, weshalb die Staatsanwaltschaft Gera den Haftbefehl gegen ihn erließ. Der 52-jährige konnte die Erzwingungshaft im letzten Moment abwenden, indem er das verhängte Bußgeld in Höhe von 500 Euro bezahlte.

Zweifel an der Unfallursache        

A 93 – Selb: Erhebliche Zweifel an den Angaben zur Ursache hatten die Beamten der Autobahnpolizei, die am Sonntagabend zu einem Verkehrsunfall auf der A 93 bei Selb gerufen wurden. Der 23-jährige Fahrer war mit seinem Skoda kurz vor der Anschlussstelle Selb/Nord in die Mittelschutzplanke gefahren. Ursächlich für sein misslungenes Ausweichmanöver sollte ein Reh gewesen sein, das unter der Leitplanke „durchkrabbelte“ und plötzlich auf der Fahrbahn stand.Nachdem die Beamten ihre Zw eifel anmeldeten, korrigierte der junge Mann seine Aussage und machte ein anderes Tier für seinen Unfall verantwortlich. Die tatsächliche Ursache ist wohl eher im Fahrverhalten des Autofahrers zu suchen. Der angerichtete Sachschaden beträgt 4.000 Euro.

Marihuana gefunden          

A 9 – Berg: Schleierfahnder der Hofer Grenzpolizeigruppe kontrollierten am Sonntagnachmittag an der Rastanlage Frankenwald einen mit vier Personen besetzten VW Passat. Die Reisegruppe befand sich auf dem Rückweg von einer Sportveranstaltung nach München. Bei einem 27-jährigen Mitfahrer fanden die Fahnder eine geringe Menge Marihuana. Die Sicherstellung des Rauschgiftes und eine Strafanzeige wegen Rauschgiftbesitzes sind die Folge.

Witterungsbedingte Unfälle

Autobahnen in Hochfranken: Eine Reihe von Verkehrsunfällen, verursacht durch nicht angepasste Geschwindigkeit bei Regen beschäftigte die Hofer Verkehrspolizei am Sonntagnachmittag. Den Anfang machte gegen 13.30 Uhr ein 29-jähriger aus Regensburg. Er kam auf der A 9 bei Marktredwitz mit seinem Golf ins Schleudern und prallte in die rechte Schutzplanke. Nach einem weiteren Anstoß an der Mittelschutzplanke kam der Golf auf der linken Spur zum Stehen.Die 25 -jährige Beifahrerin musste mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Weiden gebracht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf gut 38.000 Euro. Für die Landung des Rettungshubschraubers wurde die Autobahn kurzfristig komplett gesperrt. In Richtung Süden kam es zu längeren Verkehrsbeeinträchtigungen. Nur sieben Minuten später schleuderte ein 42-jähriger Konradsreuther auf der A 9 bei Gefrees mit seinem Renault in die rechte Schutzplanke. Der Schaden wird auf 6.000 Euro geschätzt. Um 14.20 Uhr ereilte einen 32-jährigen Schweizer das gleiche Schicksal. Er schleuderte auf der A 9 bei Berg mit seinem Citroen nach links in die Mittelschutzplanke. Der angerichtet Schaden beträgt gut 13.000 Euro. Nachdem die Einsatzkräfte der Autobahnpolizei zu dieser Zeit alle gebunden waren, musste die Aufnahme dieses Unfalles durch die Polizeiinspektion Naila erfolgen. Den Schluss machte ein 46-jähriger Münchberger, der auf der A 93 bei Regnitzlosau die Kontrolle über seinen BMW verlor und in die rechte Schutzplanke schleuderte. Der Sachschaden beläuft sich hier auf 11.000 Euro.




26. Juli 2020

Waffe in Beifahrerablage aufgefunden

A9/PEGNITZ. Am Samstagmittag kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth einen Kleintransporter mit polnischer Zulassung im Bereich der Rastanlage Fränkische Schweiz auf der A 9 Richtung Berlin. Während der Kontrolle fiel einem der Beamten auf, dass sich in der Ablage der Beifahrertür eine Stahlrute befindet. Der Besitz einer solchen Stahlrute ist in Deutschland verboten, was der 29 Jahre alte Fahrer anscheinend nicht wusste. Ihn erwartet nun eine Anzeige nach dem Waffengesetz. Des Weiteren stellten die Beamten den verbotenen Gegenstand sicher.

Tankbetrüger an der Rastanlage
A9 / Berg – Zu einem Tankbetrug kam es am Samstagmittag an der Rastanlage Frankenwald Ost. Der Fahrer eines schwarzen Audi tankte für 54.14 Euro Diesel. Nach dem Tankvorgang ging der Fahrzeugführer im Shop auf die Toilette und ließ sich einen Kaffee aus dem Automaten. Ohne jedoch seine Tankrechnung zu begleichen setzte sich der Mann aus dem Zulassungsberich Leipzig wieder in sein Auto und fuhr davon. Die Verkehrspolizei Hof hat die Videoaufzeichnungen der Tankstelle gesichert und die Ermittlungen aufgenommen.

Unfallverursacher flüchtig

A 73 / Forchheim. Am Freitag gegen 13.30 Uhr kam es auf der A73 in Fahrtrichtung Feucht, zwischen den Anschlussstellen Forchheim Nord und Süd, durch den Spurwechsel des bislang unbekannten Fahrers eines schwarzen VW Touran, zu einem Verkehrsunfall mit nicht unerheblichem Sachschaden. Durch das Fahrmanöver wurde der auf dem linken Fahrstreifen von hinten herankommende, 28-jährige Lenker eines schwarzen Mazdas aus dem Landkreis Bamberg, zu einem abrupten Abbremsen gezwungen. Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, das Mittel- und Außenschutzplanke touchierte und auf dem Pannenstreifen zum Stehen kam. Am Mazda entstand ein Totalschaden in Höhe von ca. 15.000 EUR, der Schaden an den Verkehrseinrichtungen wird auf ca. 4.000 EUR geschätzt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Zeugen des Verkehrsunfalles werden um Hinweise an die Verkehrspolizeiinspektion Bamberg, Tel. 0951/9129-510 gebeten.




25. Juli 2020

Fliegendes Sattelgespann

A9/Berg: Nicht schlecht staunten Kollegen der Hofer Schwerlastkontrollgruppe, als sie das Kontrollgerät eines 33-jährigen Bulgaren auswerteten. Dieser Überschritt mehrmals und erheblich die für Brummis geltende Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen von 80km/h. In der Spitze „flog“ der Laster mit 112km/h über den Asphalt. Ins Visier der Spezialisten geriet der Scania, da der Fahrer auch am so genannten Saaleabstieg erheblich zu schnell war. Das dreistellige Bußgeld entrichtete der Fahrer noch am Kontrollort.

Hundewelpen beschlagnahmt

(Siehe Sonderbericht Oberfranken)




24. Juli 2020

Falsch beladen        

B 173 – Schwarzenbach/Wald: Verkehrsteilnehmer teilten am Donnerstag der Polizei einen schlingernden LKW mit Anhänger auf der B 173 mit. Eine Streife der Nailaer Polizei konnte das slowakische Gespann bei Schübelhammer anhalten. Die hinzugezogenen Spezialisten der LKW-Gruppe der Verkehrspolizei fanden schließlich auch den Grund für das Schlingern. Auf dem Einachs-Anhänger waren die schweren Ladungsteile hinter der Achse geladen, so dass an der Anhängerkupplung eine negative Stützlast entstand. Die dadurch entlastete Hinterachse des LKW führte zur instabilen Fahrweise. Die fällige Umladung musste in einer Spedition erfolgen. Der 56-jährige Fahrer musste eine Sicherheitsleistung von knapp 90 Euro hinterlegen.

Kein Führerschein – aber Marihuana dabei        

A 9 – Berg: Eine vierköpfige Reisegruppe aus Baden-Württemberg geriet am Donnerstagnachmittag an der Rastanlage Frankenwald in eine Kontrolle der Hofer Grenzpolizeigruppe. Beim 28-jährigen Beifahrer fanden die Fahnder zwei Joints und eine geringe Menge Marihuana in einem Glas. Das Rauschgift wurde sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet. Zudem stellten die Beamten fest, dass die 22-jährige Fahrerin nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Gegen sie wird ebenfalls ermittelt. Das Steuer des Audi musste ein Mitfahrer übernehmen.

Handy am Steuer genutzt

A 72 – Trogen: Einen Honda-Fahrer, der sein Handy ohne Freisprecheinrichtung nutzte, beobachtete am Donnerstagabend eine Zivilstreife der Grenzpolizeigruppe auf der A 72. Bei der folgenden Kontrolle fanden die Fahnder beim 37-jährigen eine geringe Menge Marihuana. Neben den knapp 130 Euro für den Handy-Verstoß kommt auf ihn nun ein Strafverfahren wegen Besitzes von Betäubungsmittel zu.

Beim Ausscheren Pkw übersehen

A9/Bayreuth. Am Donnerstagnachmittag übersah ein bislang unbekannter männlicher Gespann-Fahrer, bestehend aus einem Pkw und Wohnanhänger, beim Ausscheren zum Überholen einen 28-jährigen Brandenburger, welcher gerade die mittlere Spur mit seinem Caddy am Bindlacher Berg in Richtung Berlin befuhr. Um einen Verkehrsunfall zu vermeiden, zog sich der VW-Fahrer nach  links und streifte hierbei einen 24-jährigen Kulmbacher mit seinem BMW auf dem linken Fahrstreifen. Der Gespann-Fahrer wurde zwar auf sein Fehlverhalten hingewiesen, aber setzte seine Fahrt verbotswidrig fort. Es ist lediglich bekannt, dass der Wohnwagen aus dem Zulassungsbezirk Hof stammt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von zirka 6 000 Euro. Zeugen werden gebeten sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth unter der Tel. 0921-5062330 zu melden.

Überholvorgang endete mit einem Unfall

A3/Altdorf. Am Donnerstagabend kurz nach 22 Uhr befuhr ein 19-Jähriger mit seinem BMW die A 3 in Richtung Frankfurt, als er zwischen den Autobahnkreuzen Altdorf und
Nürnberg beim Ausscheren zum Überholen einen Mercedes übersah. Trotz eingeleiteter Vollbremsung konnte der Fahrer der C-Klasse eine Kollision mit dem BMW nicht mehr verhindern und prallte danach in die Mittelschutzplanke. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Zwei Insassen zogen sich zum Glück nur leichte Verletzungen zu. Zur Verkehrssicherung und Reinigung der Fahrbahn war die Feuerwehr Altdorf vor Ort. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 13.000,- Euro.




23. Juli 2020

Abstand überwacht

A 9 – Stammbach: Die Verkehrspolizei hat am Mittwoch die Einhaltung des Mindestabstandes auf der A 9 bei Stammbach überwacht. Innerhalb von vier Stunden mussten 122 Kraftfahrer beanstandet werden. Den geringsten Abstand hatte ein 40-Tonner, der bei erforderlichen 50 lediglich acht Meter einhielt. Vier ausländische LKW-Fahrer mussten ihr fälliges Bußgeld direkt am Parkplatz Streitau bezahlen.

Geschwindigkeitskontrollen         

Helmbrechts: Mit 91 bei zulässigen 50 km/h wurde am Mittwochvormittag ein Mercedes-Fahrer aus dem Bereich Kronach in Ochsenbrunn in einer Radarkontrolle der Verkehrspolizei gemessen. Ein Bußgeld von knapp 190 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot sind ihm damit sicher. Drei weitere Autofahrer werden mit Anzeigen rechnen müssen. Für weitere sieben bleibt es bei einer Verwarnung.

Schirnding: Unverantwortlich – anders ist die gemessene Geschwindigkeit eines Motorradfahrers auf der Staatsstraße bei Seedorf nicht zu bezeichnen. Der Raser durchfuhr am Mittwochnachmittag die Lichtschranke der Hofer Verkehrspolizei mit 184 Sachen. Auf den Yamaha-Fahrer aus Tirschenreuth warten nun gut 1200 Euro Bußgeld, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot. Insgesamt mussten innerhalb von fünf Stunden 18 Verkehrsteilnehmer beanstandet werden.

Überladener Kleintransporter

A 9 – Berg: Auffällig tief lag ein Kleintransporter auf der Straße, als er an einer Zivilstreife der Hofer Grenzpolizeigruppe vorbeifuhr. Der Verdacht der Überladung bestätigte sich bei der darauffolgenden Kontrolle. Satte 26 Prozent zu viel zeigte die Waage. Der 30-jährige Fahrer musste einen Teil der geladenen Musikanlagen auf einen anderen Transporter umladen. Er muss mit einem Bußgeld von knapp 170 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Verbotenes Springmesser mitgeführt

A 9/BAYREUTH. Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth stellten am Mittwochvormittag Parkplatz Sophienberg einen geparkten Kleintransporter mit polnischer Zulassung fest. Bei der Kontrolle fanden die Beamten in der Ablage der Fahrertür ein Springmesser mit einer unzulässigen Klingenlänge fest. Der 23-jährige polnische Fahrer gab den Besitz zu. Der verbotene Gegenstand wurde sichergestellt und der junge Mann wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz angezeigt. Anschließend konnte er seine Reise nach München fortsetzen.

Mehrere Straftaten festgestellt

A 9/HORMERSDORF. Am Mittwochnachmittag hielten Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth einen 24-jährigen Tschechen mit seinem Citroen Xsara an der Ausfahrt Hormersdorf an. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass die am Auto angebrachten Kennzeichen für einen anderen Pkw zugelassen sind. Weiterhin war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Weiterfahrt nach München wurde unterbunden und die Kennzeichen sowie die Autoschlüssel sichergestellt. Der junge Mann muss sich nun wegen Verdachts des Kennzeichendiebstahls und -missbrauchs, sowie Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und eines Verstoßes nach dem Plichtversicherungsgesetz verantworten.




22. Juli 2020

Zulassungsverstoß bei Geschwindigkeitsmessung entdeckt

A6/ROTH. In der Nacht zum Mittwoch führte die VPI Feucht eine Geschwindigkeitsmessung im Baustellenbereich auf der A 6 bei Schwabach durch. Unter anderen wurde ein Pkw
Audi gemessen, der die zulässige Geschwindigkeit um 35 km/h überschritten hatte. Bei der anschließenden Kontrolle stellen die Beamten fest, dass der 43-jährige Spanier Händlerkennzeichen aus seinem Heimatland an dem Auto angebrachte, obwohl er das Fahrzeug in Chemnitz gekauft hatte. Somit handelt es sich um eine unzulässige Fernzulassung, die den Tatbestand eines Kennzeichenmissbrauchs erfüllt. Für die Verstöße musste der Spanier mehrere hundert Euro hinterlegen. Zudem wurde ihm die Weiterfahrt bis zur Anbringung gültiger Kennzeichen untersagt.
Ansonsten wurden zahlreiche weitere Schnellfahrer festgestellt, davon 116 im Anzeigenbereich, wovon 13 mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

Mit falschen Kennzeichen unterwegs

A/Langwasser. Am Dienstagabend kontrollierten Fahndungsbeamte einen Pkw Mitsubishi, der auf der A 6 unterwegs war. Dabei stellten sie schnell fest, dass die angebrachten
Kennzeichen nicht für dieses Auto ausgegeben waren. Auf Vorhalt erklärte der 35- jährige Fahrer, dass die Kennzeichen von seinem Pkw Renault stammen, der aber wegen eines Defektes nicht mehr fahrbereit ist. Um sich die Kosten für die Ummeldung zu sparen, habe er sie kurzerhand auf seinem neuen Auto angebracht. Auch hier wurde die Weiterfahrt untersagt, bis sich der Berliner eine neue Zulassung besorgt hat. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet.

Eingeschlafen und gegen Lkw geprallt

A9/Pegnitz. Am Montagmorgen fuhr ein 61-jähriger Pole mit seinem Ford, Typ Fiesta gegen einen polnischen Sattelzug eines 36-jährigen Ukrainer. Im Detail kam der Pkw-Führer aufgrund eines Sekundenschlafs nach rechts vom mittleren auf dem rechten Fahrstreifen ab und stieß  mit der vorderen rechten Front gegen die linke Seite des Aufliegers. Hierbei wurde die 58-jährige Beifahrerin des Ford-Fahrers in Form einer Kopfplatzwund schwer verletzt und mittels Rettungswagen ins Krankenhaus Pegnitz verbracht. Der Pkw war totalbeschädigt und wurde vom Abschleppdienst Barth u. Reier von der Unfallstelle entfernt. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 11 000 Euro. Der Pkw-Fahrer wurde wegen einem Vergehen der Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.

Drogen im Handschuhfach

Bayreuth.  Am Montagabend kontrollierten geschulte Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth einen 18-jährigen Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Bayreuth am Zentralen Omnibusbahnhof in Bayreuth. Bei der Kontrolle konnte im Handschuhfach zwei Druckverschlusstüten mit Marihuana aufgefunden werden. Der Heranwachsende gab weiterhin einen Konsum eines Joints an.  Eine Unterbindung der Weiterfahrt und eine Blutentnahme waren die Folge. Er wurde wegen einer Straftat nach dem Betäubungsmittelrecht und einer Fahrt unter Drogeneinfluss angezeigt.

Verbotenes Kampfmesser aufgefunden

A 9/Bayreuth. Bei einer Kontrolle an der Anschlussstelle Bayreuth-Nord fand eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth bereits am Montagnachmittag in einem Kleintransporter ein verbotenes Kampfmesser. Der Transporter fuhr zuvor auf der A9 in nördlicher Richtung. Der 33-jährige Fahrzeugführer aus Polen hatte das Messer griffbereit im Seitenfach der Fahrertüre. Da kein berechtigtes Interesse zum Führen vorlag, wurde dieses vor Ort sichergestellt und der Mann wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz angezeigt.

Fahrer unter Drogeneinwirkung

A 9/Pegnitz. Bei einem 28-jährigen Fahrzeugführer stellte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth bereits am Montagnachmittag drogentypische Auffälligkeiten fest. Die Beamten kontrollierten ihn auf der Rastanlage Fränkische Schweiz West. Der junge Mann aus Nürnberg war zuvor mit seinem Pkw Citroen auf der A9 in Richtung München unterwegs. Nachdem ein durchgeführter Drogentest den Verdacht bestätigte und ein positives Ergebnis für THC zeigte, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und eine Blutentnahme durchgeführt. Er wurde wegen der Drogenfahrt angezeigt.

Marihuana im Rucksack

A9/Bayreuth. Am Dienstagmittag kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd einen 31-jährigen Mann der gerade auf dem Weg nach Berlin war.  Nachdem die Beamten den Fahrzeugführer nach Rauschgift oder anderen verbotenen Gegenständen befragten, holte er aus seinem Rucksack eine geringe Menge Marihuana heraus. Ein im Anschluss durchgeführter Drogentest verlief jedoch negativ, sodass er die Fahrt fortsetzen durfte. Das Rauschgift wurde sichergestellt und gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetztes eingeleitet.

Drogenfund und ohne Führerschein

A9/Schnaittach. Etliche Gramm Marihuana stellten zivile Fahnder am Montagnachmittag bei einem 20-jährigen auf der Autobahn sicher. Zudem konnte der 41-jährige Fahrzeugführer keine Fahrerlaubnis vorweisen. Gegen 14.15 Uhr zog ein Fahrzeug mit polnischem Kennzeichen das Interesse der zivilen Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth auf sich. Bei der anschließenden Kontrolle an der Anschlussstelle Hormersdorf konnte der Fahrer keinen Führerschein vorzeigen. Wie sich im Laufe der Befragung herausstellte wurde ihm dieser in Polen wegen Trunkenheit entzogen. Er muss sich nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. Im Fahrzeug fanden die Fahnder zudem knapp  40 Gramm Marihuana und stellten es sicher. Gegen den 20-Jährigen Besitzer laufen nun Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Nach dem der Dritte im Bunde im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, konnten sie ihre Fahrt im Anschluss fortsetzen.

Schreckschusspistole sichergestellt

A 9/Trockau. Eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth kontrollierte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einen Mercedes Vito mit deutscher Zulassung bei der AS Trockau. Der Kleintransporter war zuvor in Fahrtrichtung Berlin unterwegs. Bei der Kontrolle fanden die Beamten zugriffsbereit im Fußraum der Beifahrerseite einen unverschlossenen Waffenkoffer mit einer Schreckschusspistole. Einen erforderlichen kleinen Waffenschein konnte der 49-jährige Fahrzeugführer nicht vorweisen. Die Schreckschusspistole, sowie einige Schuss Kartuschenmunition wurden sichergestellt. Der Mann muss sich nun wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz verantworten.

Drogenfahrt

A 73 / Eggolsheim. Bei der Kontrolle des 36jährigen Fahrers eines Kleintransporters am Parkplatz Regnitztal-Ost stellten Schleierfahnder der Autobahnpolizei am Dienstagmittag Drogeneinwirkung fest. Ein Drogentest verlief zudem positiv. Bei dem Mann, der den Rauschgiftkonsum einräumte, wurde außerdem noch ein verbotener Teleskopschlagstock aufgefunden und sichergestellt. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Blutentnahme durchgeführt. Zu Bußgeld und Fahrverbot kommt nun noch eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz hinzu.

Sekundenschlaf führt zum Unfall 

A 9 – Berg: Sekundenschlaf war die Ursache für einen Verkehrsunfall am Dienstagvormittag auf der A 9 bei Berg. Im Bereich einer Tagesbaustelle vor der Anschlussstelle Berg fuhr ein 41-jähriger Ingenieur mit seinem VW zunächst ohne erkennbaren Grund auf den vor ihm fahrenden Sattelzug auf. Bei der Unfallaufnahme erklärte er dann, dass er in den Sekundenschlaf gefallen sei. Sein 6-jähriger Sohn klagte über Bauchschmerzen. Ein Krankenhausaufenthalt war aber nicht nötig. Es entstand Sachschaden von 5.500 Euro.

Fast vorbildliches Verhalten         

Bad Steben – Thierbach: Lediglich sechs Verwarnungen musste die Verkehrspolizei bei einer Radarkontrolle am Montag in Thierbach erteilen. Das Gros der Autofahrer hielt sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit innerorts. Die Schnellste wurde mit 71 Sachen geblitzt.




21. Juli 2020

Parkrempler mit Folgen     

A 9 – Gefrees: Erhebliche Konsequenzen hatte ein leichter Anstoß beim Ausparken für einen polnischen LKW-Fahrer. Der 56-jährige touchierte mit seinem 40-Tonner am Montagmorgen am Parkplatz Streitau beim Ausparken einen bosnischen Sattelzug. Die zur Aufnahme hinzugerufene Streife der Hofer Verkehrspolizei erkannte sofort den Grund für den Unfall. Der Verursacher stand unter deutlichem Alkoholeinfluss. Ein Alkotest ergab 1,74 Promille. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen und für einen Ersatzfahrer sorgen. Die Überprüfung seiner Lenk- und Ruhezeiten brachte schließlich noch eine Vielzahl von Verstößen zu Tage. Unter anderem hatte er mehrfach die zulässige Tageslenkzeit um bis zu zwei Stunden überschritten. Für das Strafverfahren musste der 56-jährige auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth eine Sicherheitsleistung von 2.000.- Euro hinterlegen.

Geschwindigkeitskontrolle mit Anhaltung         

A 93 – Selb/Marktredwitz: Fünf Stunden lang hat die Verkehrspolizei am Montag die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h auf der A 93, vor der Einhausung bei Selb überwacht. Von den knapp 4200 Fahrzeugen mussten 368 beanstandet werden. 178 müssen mit einer Anzeige und Punkten in Flensburg rechnen. Für neun Raser kommt zudem ein Fahrverbot hinzu. Der Schnellste durchfuhr die Lichtschranke mit 167 km/h. Ihn erwartet ein Bußgeld von gut 1200 Euro. Unter dem Gesichtspunkt der präventiven Wirkung einer zeitnahen Anhaltung nach dem Verstoß wurde am Parkplatz Peuntbach eine Kontrollstelle eingerichtet und einige der Geschwindigkeitssünder kontrolliert. Unter anderem konnten acht ausländische Verkehrsteilnehmer sofort zur Kasse gebeten werden.

Auf Sattelzug aufgefahren

A 9 – Helmbrechts: Zu einem Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person und gut 26.000 Euro Sachschaden kam es in der Nacht zum Dienstag auf der A 9 bei Helmbrechts. Ein 27-jähriger LKW-Fahrer aus Minsk war mit seinem Sattelzug auf der A9 in Richtung München unterwegs, als er plötzlich einen deutlichen Anstoß am Heck seines Aufliegers bemerkte. Im Rückspiegel erkannte er, dass ein Kleintransporter nach links in die Betongleitwand schleuderte und auf der linken Spur zum Stehen kam. Ein 42-jähriger Berliner war mit seinem Ford Transit zunächst ohne erkennbaren Grund auf den 40-Tonner aufgefahren. Er konnte sich selbst aus seinem erheblich beschädigten Transporter befreien, musste aber mit multiplen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Bei seiner Vernehmung gab er schließlich zu, dass er Schmerzmittel auf Basis von Opiaten eingenommen hatte und er gelegentlich Marihuana rauchen würde. In wieweit diese Mittel die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt haben, wird mit einer Blutuntersuchung geklärt. Zur Sicherung der Unfallstelle bis zur Bergung des Kleintransporters musste die Autobahn komplett gesperrt werden.

Kühlkette unterbrochen

A 93 – Marktredwitz: Tiefkühlware für einen asiatischen Imbiss in Weiden fanden Beamte der Hofer Verkehrspolizei bei der Kontrolle eines Mercedes am Montagmittag am Parkplatz Peuntbach. Der vietnamesische Unternehmer war von Berlin aus mit seinem Coupé nach Weiden unterwegs. Im Innenraum und im Kofferraum hatte er fünf Kartons mit gefrorenen Lebensmitteln, u.a. Hühnerfleisch und Garnelen ohne jegliche Kühlung transportiert. Der hinzugezogene Mitarbeiter der Lebensmittel- und Hygieneabteilung des LRA Wunsiedel stellte fest, dass die Lebensmittel bereits deutlich angetaut waren und damit nicht mehr in den Verkehr kommen dürfen. Die Sicherstellung und Vernichtung der Lebensmittel waren die Folge. Der 49-jährige erhält eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Lebensmittelrecht.

Ohne Fahrerlaubnis

A 9 – Berg: Schleierfahnder der Grenzpolizeigruppe kontrollierten am Montag an der Rastanlage Frankenwald einen Kleintransporter.Der  24-jährige Fahrer legte einen kroatischen Führerschein vor, auf dem ein Sperrvermerk für Deutschland angebracht war. Die Fahrerlaubnisbehörde in Berlin hatte ihm wegen mangelnder Eignung aufgrund Rauschgiftsucht die Fahrerlaubnis für Deutschland entzogen. Der junge Mann musste sein Fahrzeug abstellen und wird sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verantworten müssen.

Eingeschlafen und gegen Lkw geprallt

A9/Pegnitz. Am Montagmorgen fuhr ein 61-jähriger Pole mit seinem Ford, Typ Fiesta gegen einen polnischen Sattelzug eines 36-jährigen Ukrainers. Der Pkw-Führer kam vermutlich aufgrund eines Sekundenschlafs nach rechts vom mittleren auf dem rechten Fahrstreifen und stieß  mit der vorderen rechten Front gegen die linke Seite des Aufliegers. Hierbei wurde die 58-jährige Beifahrerin des Ford-Fahrers am Kopf schwer verletzt und mittels Rettungswagen ins Krankenhaus Pegnitz verbracht. Der Pkw war totalbeschädigt und wurde vom Abschleppdienst von der Unfallstelle entfernt. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 11 000 Euro. Der Pkw-Fahrer wurde wegen eines Vergehens der Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.

Drogen im Handschuhfach

Bayreuth.  Am Montagabend kontrollierten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth einen 18-jährigen Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Bayreuth am Zentralen Omnibusbahnhof in Bayreuth. Bei der Kontrolle konnten im Handschuhfach zwei Druckverschlusstüten mit Marihuana aufgefunden werden. Der Heranwachsende gab weiterhin den Konsum eines Joints an.  Eine Unterbindung der Weiterfahrt und eine Blutentnahme waren die Folge. Er wurde wegen einer Straftat nach dem Betäubungsmittelrecht und einer Fahrt unter Drogeneinfluss angezeigt.

Verbotenes Kampfmesser aufgefunden

A 9/Bayreuth. Bei einer Kontrolle an der Anschlussstelle Bayreuth-Nord fand eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth am Montagnachmittag in einem Kleintransporter ein verbotenes Kampfmesser. Der Transporter fuhr zuvor auf der A9 in nördlicher Richtung. Der 33-jährige Fahrzeugführer aus Polen hatte das Messer griffbereit im Seitenfach der Fahrertüre. Da kein berechtigtes Interesse zum Führen vorlag, wurde dieses vor Ort sichergestellt und der Mann wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz angezeigt.

Fahrer unter Drogeneinwirkung

A 9/Pegnitz. Bei einem 28-jährigen Fahrzeugführer stellte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth am Montagnachmittag drogentypische Auffälligkeiten fest. Die Beamten kontrollierten ihn auf der Rastanlage Fränkische Schweiz West. Der junge Mann aus Nürnberg war zuvor mit seinem Pkw Citroen auf der A9 in Richtung München unterwegs. Nachdem ein durchgeführter Drogentest den Verdacht bestätigte und ein positives Ergebnis für THC zeigte, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und eine Blutentnahme durchgeführt. Er wurde wegen der Drogenfahrt angezeigt.

Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten

A9/Pegnitz. Am Dienstag, den 21.07.2020, fuhr gegen 05:20 Uhr der Pkw einer mehrköpfigen Familie aus Leipzig nach einer Pause von der Rastanlage Fränkische Schweiz in Fahrtrichtung München wieder auf die A9 auf. Nachdem die 49jährige Fahrzeugführerin beschleunigt und sich hinter zwei Lkws auf der rechten Fahrspur eingereiht hatte, versuchte sie gleich im Anschluss diese Lkws zu überholen und übersah einen auf der mittleren Fahrspur herannahenden Ford Transit aus Berlin. Dieser konnte einen Auffahrunfall nicht mehr vermeiden; das Fahrzeug aus Leipzig stellte sich nach dem Aufprall auf der Autobahn quer. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Fahrer im Transit und eine 17jährige Mitfahrerin im Ford aus Leipzig wurden leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

Drogenfund und ohne Führerschein

A9 / Schnaittach. Etliche Gramm Marihuana stellten zivile Fahnder am Montagnachmittag bei einem 20-jährigen auf der Autobahn sicher. Zudem konnte der 41-jährige Fahrzeugführer keine Fahrerlaubnis vorweisen. Gegen 14.15 Uhr zog ein Fahrzeug mit polnischem Kennzeichen das Interesse der zivilen Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth auf sich. Bei der anschließenden Kontrolle an der Anschlussstelle Hormersdorf konnte der Fahrer keinen Führerschein vorzeigen. Wie sich im Laufe der Befragung herausstellte wurde ihm dieser in Polen wegen Trunkenheit entzogen. Er muss sich nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. Im Fahrzeug fanden die Fahnder zudem knapp  40 Gramm Marihuana und stellten es sicher. Gegen den 20-Jährigen Besitzer laufen nun Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Nach dem der Dritte im Bunde im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, konnten sie ihre Fahrt im Anschluss fortsetzen.




20. Juli 2020

Schlangenlinien auf der Autobahn          

A 9 – Berg: Die auffällige Fahrweise eines Mercedes mit Starnberger Kennzeichen war Anlass für eine Kontrolle am Sonntagmittag durch eine Streife der Hofer Verkehrspolizei. Am Steuer saß eine 52-jährige Krankenschwester, die auf dem Weg von Potsdam nach Hause war. Der Grund für die Fahrt in Schlangenlinien war sofort klar. Den Beamten schlug deutlicher Alkoholgeruch entgegen. Der Test am Alkomaten ergab stolze 2,02 Promille. Die Dame musste sich einer Blutentnahme unterziehen und den Mercedes abstellen. Ihr Führerschein wurde sichergestellt.

Rauschgift dabei

A 9 – Gefrees: Rund vier Gramm Marihuana und zwei Gramm Amfetamin haben Schleierfahnder der Verkehrspolizei am Sonntagnachmittag bei einem 36-jährigen Nürnberger am Parkplatz Streitau aufgefunden. Der Mercedes-Fahrer war auf der Rückfahrt von Berlin nach Nürnberg. Nachdem ein Drogenschnelltest positiv reagierte, endete die Fahrt für ihn. Er musste sich abholen lassen. Gegen ihn wird nun wegen Rauschgiftbesitzes und Fahren unter Drogeneinfluss ermittelt.

Leitplanke demoliert und aus dem Staub gemacht

A 70 / Gundelsheim     Gegen vier Felder der Außenschutzplanke prallte am Kreuz Bamberg, im Ausfahrtsast aus Richtung Schweinfurt auf die A 73, Richtung Suhl, von Freitagabend bis Samstagmorgen. Der bislang unbekannte Fahrer flüchtete anschließend, obwohl er einen Schaden von rund 1200 Euro verursacht hatte. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen grauen BMW der 3er-Serie, der im Frontbereich erheblich beschädigt sein dürfte. Die Autobahnpolizei Bamberg bittet zu dieser Unfallflucht um Zeugenhinweise unter Tel. 0951/9129-510.

Bei Verkehrsunfall überschlagen

Bei einem spektakulären Verkehrsunfall hat sich gestern Abend auf der A 73 der Verursacher mit seinem Fahrzeug überschlagen. Der Fahrer wurde dabei nur leicht verletzt und verzichtete sogar auf eine Behandlung in einer Klinik. Der 51jährige war um 19:05 Uhr alleine mit seinem Kia Sorento auf der A 73 in Fahrtrichtung Bamberg unterwegs. Kurz vor der Ausfahrt Baiersdorf-Nord wollte er von der linken auf die rechte Fahrspur wechseln. Er übersah aber einen dort fahrenden Pkw und touchierte diesen leicht. Vermutlich vor Schreck lenkte er nun zu stark nach links, geriet in die Mittelschutzplanke und schleuderte dann quer über die Fahrbahn in die Außenschutzplanke. Das Fahrzeug überschlug sich und blieb auf der Beifahrerseite liegen. Die beiden beteiligten Fahrer konnten selbstständig ihre Fahrzeuge verlassen. Leicht verletzt wurde nur der Unfallverursacher. Der Sachschaden liegt bei ca. 11000 Euro.

Nachdem zunächst eine eingeklemmte Person gemeldet wurde und die Schwere der Verletzungen nichtklar war, fuhren auch ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Unfallstelle. Weiter war die A 73 während der ersten Maßnahmen in Fahrtrichtung Bamberg komplett gesperrt und es kam zu einem Rückstau. Dies alles ging wohl einem 69jähriger mit seinem Porsche Cayenne zu langsam. Statt mit eine Rettungsgasse zu bilden, nutzte er diese selbst. Er fuhr hinter mehreren Einsatzfahrzeugen hinterher, kam dann allerding kurz vor der Unfallstelle auch nicht mehr weiter und blieb in der Rettungsgasse stehen. Erst nach Aufforderung durch einen Polizeibeamten machte er diese wieder frei. Spontan gab er als Grund an, dass er von München bis hierher schon drei Stunden unterwegs war und deshalb schneller vorwärts kommen wollte. Gegen den uneinsichtigen Mann wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Zwei Auffahrunfälle im Baustellenrückstau auf der A 9

A9/ Baustellenbereich Höhe Allersberg. Am Sonntag krachte es gleich zweimal im Rückstau der Baustelle auf der A 9 in Fahrtrichtung München Höhe Allersberg. Kurz vor 11 Uhr hatte eine 23-Jährige den Verkehr vor ihr auf dem linken Fahrstreifen nicht im Blick und fuhr mit ihrer A-Klasse einem bremsenden Ford Transit hinten auf. Die Studentin schleuderte daraufhin auf die mittlere Spur und stieß dort noch mit einem Kleintransporter zusammen. Vier Personen wurden bei dem Unfall zum Glück nur leicht verletzt. Der Daimler sowie der Kleintransporter
wurden abgeschleppt. Die Feuerwehr aus Wendelstein sicherte die Unfallstelle ab und reinigte die Fahrbahn. Die rechte und mittlere Spur musste kurzzeitig gesperrt werden, wobei sich ein erheblicher Rückstau bildete. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 15.000,- Euro geschätzt. Am Nachmittag kurz nach 16 Uhr krachte es erneut im stockenden Verkehr. Eine 63-
Jährige aus dem Landkreis Dachau übersah die bis zum Stillstand bremsenden Fahrzeuge vor ihr und krachte mit ihrem Opel Meriva auf einen VW. Der Passat wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den vorausfahrenden Opel Insignia geschoben. Der Fahrer sowie die Beifahrerin im Meriva zogen sich leichte Verletzungen zu, die anderen Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Der Verkehr konnte über eine Fahrspur vorbeigeleitet werden. An den drei Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden von zirka 26.000,- Euro.

Überschlagen und auf dem Dach gelandet

A3/Altdorf. Ein 23-jähriger Autofahrer kam am späten Samstagabend zwischen den Anschlussstellen Altdorf-Burgthann und Oberölsbach aus bislang ungeklärter Ursache auf der A 3 in Richtung Passau vom rechten Fahrstreifen nach rechts in den Grünbereich ab. Dort schlitterte der VW Golf einige Meter den Hang entlang, überschlug sich und kam letztendlich auf dem Dach zum Liegen. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien und kam mit leichten Verletzungen davon. Der gleichaltrige Beifahrer dagegen war schwer verletzt und musste durch die
Feuerwehr Altdorf befreit werden. Zwei nachfolgende Verkehrsteilnehmer konnten den Unfallhergang beobachten und leisteten dem Beifahrer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste-Hilfe. Während der Rettung der Personen und Bergung des Fahrzeugs musste der Standstreifen sowie der rechte Fahrstreifen zeitweise gesperrt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 15.000,- Euro. Alkohol und Drogen konnten als Unfallursache ausgeschlossen werden.




19. Juli 2020

Trotz Fahrverbot auf der Autobahn unterwegs

A 9/BAYREUTH. In der Nacht von Samstag auf Sonntag kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth einen 30-jährigen Mann aus Nürnberg in seinem VW Golf, welcher auf der A9 Richtung München unterwegs war. Dieser konnte während der Kontrolle an der Anschlussstelle Bayreuth-Nord keinen gültigen Führerschein vorzeigen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Fahrzeugführer aufgrund einer vorherigen Fahrt unter Alkoholeinfluss seinen Führerschein für einen Monat bei der Polizei abgeben musste. Somit führte er zum Kontrollzeitpunkt seinen Pkw trotz eines rechtskräftigen Fahrverbotes. Die Fahrt endete für ihn in Bayreuth. Ein Ermittlungsverfahren bezüglich einer Straftat, hier Fahren trotz Fahrverbot, wurde eingeleitet.




18. Juli 2020

Viele in der Baustelle zu schnell

A 72, Köditz, in Richtung Chemnitz: Die Verkehrspolizeiinspektion Hof führte am Freitagnachmittag eine mehrstündige Geschwindigkeitskontrolle im derzeitigen Baustellenbereich am Autobahndreieck Bayerisches Vogtland durch. Bei 7200 Fahrzeugen, welche die Messstelle passierten, kam es zu 928 Beanstandungen. Insgesamt wurden 606 Fahrzeugführer angezeigt, 322 erhalten eine Verwarnung. Gegen 57 Fahrer ergeht ein Fahrverbot. Die Höhe der Bußgelder und die Erteilung der Fahrverbote richtet sich wieder nach dem alten Bußgeldkatalog, mit Rechtsstand vor dem 28.04.2020. Der „Tagesschnellste“ fuhr bei erlaubten 80 km/h mit 153 km/h, es handelte sich um einen Opel mit Schweizer Zulassung. Mehrere Fahrzeugführer wurden im Anschluss an die Geschwindigkeitsübertretungen einer Kontrolle unterzogen. Hierbei mussten sie jeweils eine Sicherheitsleistung über das zu erwartende  Bußgeld bezahlen.

Nicht zugelassen

A 9, Berg, Rastanlage Frankenwald in Richtung München: Eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Hof kontrollierte am Freitagnachmittag einen Saab mit schwedischer Zulassung. Hierbei stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug weder versichert, noch zugelassen war. Gegen den 52-jährigen Fahrer aus Österreich ergehen nun Strafanzeigen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Kraftfahrzeugsteuergesetz sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen die Fahrzeugzulassungsverordnung. Der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt und die Weiterfahrt unterbunden.

Fahrer unter Alkoholeinwirkung

A 9/Bayreuth. Mit knappen 0,7 Promille war in der Nacht auf Samstag ein 36-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Dodge Caliber auf der A 9 in Richtung Berlin unterwegs. Eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth stoppte den jungen Mann bei Bayreuth. Da die Beamten während der Kontrolle Alkoholgeruch wahrgenommen hatten, wurde ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest in der Dienststelle durchgeführt. Dieser bestätigte den Verdacht der Beamten. Die Weiterfahrt wurde sodann untersagt und der Mann aus Polen wegen der Alkoholfahrt angezeigt. Ihn erwarten ein Bußgeld von 500 Euro, 2 Punkte in Flensburg und ein 1-monatiges Fahrverbot.

Mit unterschlagenem Auto unterwegs

A 9/Bayreuth. Am Freitagnachmittag hielt eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth einen 3er BMW mit Münchner Zulassung an der Ausfahrt Bayreuth-Süd an. Während der Kontrolle stellte sich heraus, dass das angemietete Fahrzeug zur Eigentumssicherung ausgeschrieben ist. Ein 38 Jahre alter Berliner hatte sich das Auto Anfang des Monats von einer Mietwagenfirma ausgeliehen und seitdem trotz mehrmaliger Aufforderung nicht mehr zurückgegeben. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Unterschlagung. Seine Fahrt musste er mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortsetzen. Der BMW wurde vor Ort sichergestellt und wird in den nächsten Tagen dem rechtmäßigen Besitzer wieder ausgehändigt.

Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten

A9/Marktschorgast. Am Freitagnachmittag kam es auf der A9 im Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Himmelkron und Marktschorgast zu einem Auffahrunfall. Hier fuhr ein 43-jähriger Augsburger mit seinem Mercedes auf den VW-Bus einer 32-Jährigen auf Mecklenburg-Vorpommern auf. Hierbei wurden der Beifahrer und das Kind im VW leicht verletzt. Es entstand ein Schaden von etwa 10000 Euro. Aufgrund des lebhaften Reiseverkehrs kam es zu einem leichten Rückstau während der Unfallaufnahme. Den Mercedesfahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen dem fahrlässigen Körperverletzungsdelikt.

Unachtsamkeit mit Folgen

A70/Harsdorf. Am Freitagnachmittag ereignete sich auf der A70 in Fahrtrichtung Schweinfurt ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Ein 61 Jahre alter Mann aus dem Bayreuther Landkreis wollte einen Lkw überholen und dabei von der rechten auf die linke Spur ausscheren. Dabei übersah er ein von hinten heranfahrendes Fahrzeug und es kam zum Zusammenstoß. Der von hinten kommende 19-Jährige Fahrer aus Bayreuth war jedoch viel zu schnell und mit einer den örtlichen Gegebenheiten nicht angepassten Geschwindigkeit unterwegs, weshalb ein Abbremsen nicht mehr möglich war. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 10.000 Euro. Es entstanden keine Verkehrsbeeinträchtigungen. Verletzt wurde niemand. Die beiden Fahrer erwartet nun eine Bußgeldanzeige.

Ohne Führerschein am Steuer

A9/Bayreuth. Am Freitagnachmittag kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth einen Pkw mit Deggendorfer Zulassung. Hierbei konnte festgestellt werden, dass der 26- jährige Mann am Steuer zum wiederholten Mal ein Fahrzeug führte, ohne im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Da die Beifahrerin jedoch einen Führerschein vorzeigen konnte, durfte diese die Fahrt fortsetzen. Dem jungen Mann wurde die Weiterfahrt unterbunden. Ihn erwartet nun eine hohe Strafe wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.




17. Juli 2020

BMW und Leitplanken beschädigt

A 72 – Köditz: Eine Leichtverletzte und 15.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles in der Nacht zum Freitag auf der A 72 Höhe Saalenstein. Die 34-jährige Fahrerin verlor alleinbeteiligt aus bisher nicht geklärter Ursache die Kontrolle über ihren BMW. Sie schleuderte zunächst in die Mittelschutzplanke und anschließend gegen die rechte Schutzplanke. Schwer beschädigt kam der BMW quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Die Dame kam zur Behandlung ins Klinikum Hof. Zur Absicherung der Unfallstelle war neben der Autobahnpolizei auch eine Zollstreife und die Feuerwehren Köditz und Töpen eingesetzt.

Geschwindigkeit überwacht

Selb: Nacheinander an zwei unterschiedlichen Stellen im Stadtgebiet Selb hat die Verkehrspolizei am Donnerstag die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit überwacht. In der Längenauer Straße verhielten sich während der 3-stündigen Messung alle Autofahrer vorbildlich. Ein etwas anderes Bild ergab sich in der Hofer Straße. Hier mussten 9 Fahrzeuge beanstandet werden. Schnellster war eine Dame, die mit 74 bei zulässigen 50 unterwegs war. Auf sie wartet ein Bußgeldbescheid von knapp 110 Euro und ein Punkt in Flensburg.

Einhandmesser dabei

A 9 – Münchberg: Schleierfahnder der Hofer Verkehrspolizei kontrollierten am Donnerstagmorgen am Pendlerparkplatz der Anschlussstelle Münchberg/Süd einen Mercedes aus Nordrhein-Westfalen. Jeder der drei Insassen, im Alter von 18 und 19 Jahren, hatte griffbereit ein Einhandmesser dabei. Diese Messer dürfen nur mit einem berechtigten Interesse geführt werden. Da sie ein solches nicht nachweisen konnten, erhalten alle eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz.

Ein Fahrzeug voller Straftaten

A9/ Bayreuth. Am Donnerstagmorgen, gegen 06.00 Uhr, wurde durch eine Streife der VPI Bayreuth ein VW Golf aus Recklinghausen mit drei männlichen Personen an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd angehalten und kontrolliert. Fahrer war ein 23-jähriger Syrer, die Mitfahrer, ein 36-jähriger Syrer und ein 28-jähriger Libanese. Im Verlauf der Kontrolle wurden dann gleich eine Vielzahl an Verstößen festgestellt. Das Fahrzeug war sowohl als gestohlen, als auch als Unterschlagen gemeldet; ebenso bestand keine gültige Haftpflichtversicherung. Der Fahrer zeigte der Beamtin eine französische Fahrerlaubnis, welche sich sofort als Totalfälschung herausstellte. Gegen den Fahrer wurden deshalb Anzeigen wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis gefertigt. Außerdem konnte noch je ein ausländerrechtlicher Verstoß beim Fahrer und einem Mitfahrer festgestellt werden. Obwohl die Halterin des Fahrzeuges nicht vor Ort war, wird auch gegen sie wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz in ihrer Haltereigenschaft ermittelt. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und die Kennzeichen entstempelt. Alle drei Personen müssen sich außerdem zum Tatvorwurf des Kraftfahrzeugdiebstahls bei der Kriminalpolizei äußern.




16. Juli 2020

Gravierende Lenkzeitverstöße

A 9/BAYREUTH. Am Donnerstag früh gegen 01.00 Uhr kontrollierten Beamte der VPI Bayreuth einen portugiesischen Sattelzug der mit zwei Fahrern nach Hamburg unterwegs war. Bei der Überprüfung des Kontrollgerätes staunten die Beamten nicht schlecht, als die Fahrerkarte eines dritten Fahrers zum Vorschein kam. Ihre beiden Fahrerkarten hatten die beiden spanischen Fahrer nicht ins Gerät eingesteckt. Sie hatten damit die Absicht über ihre Ruhezeiten und Pausen bei einer Kontrolle zu täuschen, um durchgehend fahren zu können. Eine erste Auswertung ergab dann auch eine Gesamtlenkzeit von ca. 36 Stunden. Für die 58-jährigen und 59-jährigen Fahrer war die Fahrt somit beendet und die Fahrerkarten wurden sichergestellt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth musste jeder von ihnen eine Sicherheitsleistung von 1000,- Euro bezahlen. Weitere Strafen werden auf beide noch zukommen.

Nahezu vorbildliches Verhalten

Konradsreuth: Nur vier von gut 1100 Autofahrern mussten bei einer Radarkontrolle der Verkehrspolizei am Mittwoch bei Martinsreuth beanstandet werden. Der Schnellste war bei erlaubten 70 mit 92 km/h unterwegs. Die junge Dame erwartet ein Verwarnungsgeld von 30 Euro.

Unfall bei Regen

A 9 – Gefrees: Sachschaden von 10.000 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag auf der A 9 kurz vor dem Parkplatz Streitau. Ein 46-jähriger Mercedes-Fahrer verlor aufgrund Aquaplaning die Kontrolle über sein Cabrio und schleuderte in die Betongleitwand. Zu den Kosten für den angerichteten Schaden kommt ein Bußgeldbescheid über gut 150 Euro.

Gefahrgutvorschriften missachtet

A 9 – Leupoldsgrün: Für einen Sattelzug aus Zwickau endete die Fahrt am Mittwochabend am Parkplatz Lipperts in einer Kontrolle der Spezialisten der Hofer LKW-Kontrollgruppe. Der 40-Tonner war mit Chlorgas-Flaschen beladen auf dem Weg nach Sachsen-Anhalt. Bei den beiden für Gefahrguttransporte vorgeschriebenen Feuerlöschern war die Prüffrist im Frühjahr abgelaufen. Zudem waren die schriftlichen Sicherheitshinweise nicht auf dem neuesten Stand. Den Fahrer und den Verantwortlichen in der Spedition erwarten erhebliche Bußgelder in Höhe von 300 bzw. 800 Euro. Die Weiterfahrt konnte erst nach Beseitigung der Mängel erfolgen.

Marihuana dabei

A 9 – Berg: Gut drei Gramm Marihuana fanden Schleierfahnder der Hofer Verkehrspolizei am Mittwochnachmittag an der Rastanlage Frankenwald beim Fahrer eines polnischen Kleintransporters. Der 26-jährige Ukrainer hatte das Rauschgift im Handschuhfach versteckt. Nachdem er gewerblich Güter transportierte, hätte er Aufzeichnungen über seine Lenk- und Ruhezeiten führen müssen. Diese Vorschrift war ihm offensichtlich unbekannt. Nun wird er zur Strafanzeige wegen Rauschgift-Besitzes auch eine Anzeige wegen fehlenden Lenkzeitnachweisen erhalten.

Unfallserie auf der A 73

Wechselhaftes Wetter, welches zum Teil mit Starkregen daher zog, sorgte am gestrigen Nachmittag im Bereich der Verkehrspolizeiinspektion Coburg für eine Reihe von Unfällen. Zunächst geriet gegen 13.15 Uhr ein 41jähriger VW Fahrer zwischen den Anschlussstellen Ebersdorf und Rödental in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach den Wildschutzzaun, schleuderte 85 m über eine Kuhweide und kollidierte danach frontal mit einem Apfelbaum, eher das Fahrzeug total beschädigt zum Stehen kam. Dank der Tatsache, dass sich das Fahrzeug wie durch ein Wunder nicht überschlagen hatte, und der modernen Sicherheitstechnik heutiger Fahrzeuge, konnte der Mann, wie durch ein Wunder unverletzt aus seinem Fahrzeug steigen. Gegen 16.25 Uhr verunfallte fast auf gleicher Höhe auf der Gegenfahrbahn ein 47jähriger Dacia Fahrer, als er in eine plötzlich auftauchende Regenfront fuhr. Durch den Starkregen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte in einer Rechtskurve in die Mittelschutzleitplanke. Auch dieser Fahrzeugführer konnte nach dem Unfall sein Fahrzeug unverletzt verlassen. Jedoch dürfte sich die Reparatur seines Pkw kaum noch lohnen.

Weniger Glück hatte gegen 15.10 Uhr ein 56jähriger Mercedes Fahrer, der die Autobahn von Coburg in Richtung Landesgrenze befuhr. Bei plötzlich eintretenden Platzregen verlor er die Kontrolle über seinen GLC und schleuderte nach rechts in die dortige Böschung. Dort überschlug sich das Fahrzeug fünf Mal, bis es schließlich total beschädigt quer auf beiden Fahrstreifen zum Stehen kam. Glücklicherweise krachte zu diesem Zeitpunkt kein anderes Fahrzeug in das Verunfallte. Allerdings musste der Fahrer mit dem Rettungsdienst mit leichten Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Während der Unfallaufnahme konnte der Verkehr nur einspurig und sehr langsam an der Unfallstelle vorbei geleitet werden, wodurch sich ein Rückstau von 7 km bildete. Bei allen Unfällen entstand Sachschaden von mehr als 70.000 Euro.




15. Juli 2020

Kilometerlanger Stau wegen Unfall

A 9/Himmelkron. Am Dienstagvormittag ereignete sich im Baustellenbereich, kurz vor der Anschlussstelle Himmelkron Richtung München, ein Auffahrunfall. Eine 29-jährige Hoferin bremste zu spät und krachte in den vor ihr fahrenden Mercedes, dessen 28-jähriger Fahrer ebenfalls aus Hof stammt. Sie selbst klagte über leichte Schmerzen. Auf Grund der Baustelle staute sich der Verkehr zwischenzeitlich bis zur Anschlussstelle Gefrees und dauerte ca. bis Mittag an. Selbst die Einsatzkräfte hatten Schwierigkeiten bei der Anfahrt, da durch die zu enge Fahrbahn im Baustellenbereich keine Rettungsgasse gebildet werden konnte. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 10000 Euro.

Dopingmittel und abgelaufener Pass

A 9/PEGNITZ. Dopingmittel in nicht geringer Menge stellten zivil Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth am Dienstagmittag sicher. Gegen 12.45 Uhr zog ein Mercedes Benz mit Esslinger Kennzeichen das Interesse der Fahnder auf sich. Bei der Kontrolle an der Rastanlage Fränkische Schweiz West fanden die Beamten im Kofferraum ein Dopingmittel. Weiter wurde festgestellt, dass der mitgeführte Reisepass abgelaufen war. Der 46-jährige Serbe muss sich nun wegen Verstoß gegen das Antidopinggesetz und das Aufenthaltsgesetz verantworten.

Mit Marihuana unterwegs

A 9/Pegnitz. Zivil Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth fanden am Dienstagmittag eine geringe Menge Marihuana in einem Fahrzeug, welches mit vier Personen besetzt war. Gegen 13.00 Uhr zog ein Göppinger VW die Aufmerksamkeit der Fahnder auf sich. Bei der anschließenden Kontrolle an der Rastanlage Fränkische Schweiz fanden die Beamten im Rucksack eines Mitfahrers ein Druckverschlusstütchen mit einer geringen Menge Marihuana auf. Gegen den 19-jährigen laufen jetzt Ermittlungen wegen dem Besitz von Betäubungsmitteln.

Rauschgiftkontrollen auf der A9

A 9/BAYREUTH/PEGNITZ. Am Dienstagabend führten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth im Rahmen des uniformierten Streifendienstes Rauschgiftkontrollen auf der A9 durch. Hierbei wurden zunächst die Beamten am Parkplatz Sophienberg fündig. Bei einem 27-jährigen polnischen Staatsbürger konnte unter dem Beifahrersitz eine geringe Menge Marihuana aufgefunden werden. Da der junge Mann kurz zuvor Marihuana während seiner Pause am Parkplatz konsumiert hatte, wurde ihm zudem die Weiterfahrt für 24 Stunden unterbunden und der Pkw-Schlüssel sichergestellt. Kurz nach dieser Kontrolle fiel den Polizisten ein weiterer 31-jähriger Mann aus Polen an der Rastanlage in Pegnitz ins Auge. Bei der Durchsuchung des 31-Jährigen hatten die Beamten ebenso den richtigen Verdacht. Dieser hatte eine geringe Menge Marihuana in Alufolie eingewickelt in einer Tasche zwischen verschiedenen Lebensmitteln vor den Beamten versteckt. Das Rauschgift wurde jeweils sichergestellt und gegen beide Männer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Volltrunken auf der Autobahn

A 9/BAYREUTH. In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth einen 44-jährigen Bayreuther auf der A9 kurz vor Bayreuth, als dieser mit seinem VW Transporter mit Kulmbacher Zulassung auf dem Nachhauseweg nach Bayreuth war. Bei der Kontrolle nahmen sie Alkoholgeruch beim Fahrer war. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 1,3 Promille. Der Fahrzeugschlüssel und sein Führerschein wurden sichergestellt. Anschließend wurde mit ihm eine Blutentnahme durch einen Arzt auf der Dienststelle durchgeführt. Gegen den Herrn wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet und ein Antrag an die Staatsanwaltschaft Bayreuth auf Entziehung seiner Fahrerlaubnis gestellt. Seinen Führerschein wird er so schnell nicht mehr bekommen.

Großkontrolle Schwerverkehr

A 93 – Gattendorf: Fünf Stunden lang nahm die Hofer Verkehrspolizei bei einer Großkontrolle am Dienstag Schwerverkehrsfahrzeuge am Parkplatz Bärenholz unter die Lupe. Experten der LKW-Kontrollgruppe kontrollierten zusammen mit Interessierten Beamten der hochfränkischen Polizei-Dienststellen, dem Zoll und Schleierfahndern der Grenzpolizeigruppe insgesamt 61 in- und ausländische LKW sowie 53 PKW. Unterstützung erfuhren die Beamten von zwei Vertretern der Staatsanwaltschaft Hof. 14 LKW und vier PKW mussten beanstandet werden. Das Spektrum der Verstöße reichte von Geschwindigkeitsüberschreitungen, Nichteinhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, defekten Reifen bis hin zu fehlenden Genehmigungen für Schwertransporte und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Im letzten der kontrollierten Fahrzeuge, einem Kleinbus, befanden sich sechs Ukrainer, die offensichtlich illegal in Deutschland arbeiteten. Die Sachbearbeitung zum illegalen Aufenthalt übernahm die Bundespolizei Selb.

23 Fahrverbote

A 9 – Selbitz: 23 Fahrverbote innerhalb von fünf Stunden stellten die Messbeamten der Verkehrspolizei bei einer Lichtschrankenmessung am Dienstag im Baustellenbereich der A 9 bei Selbitz fest. In dem auf 80 begrenzten Bereich war der Schnellste, ein polnischer Skoda-Fahrer, mit 141 km/h unterwegs. Ihn erwarten gut 260 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Fahrerlaubnis reicht nicht aus

A 93 – Gattendorf: Lediglich die Fahrerlaubnis der Klasse B für PKW und kleine Anhänger konnte ein 23-jähriger Serbe am Dienstagvormittag bei der Kontrolle durch die Verkehrspolizei vorweisen. Für das von ihm gefahrene Gespann mit einem 3500 kg schweren Anhänger hätte er zusätzlich die Klasse E benötigt. Für die zu erwartende Geldstrafe musste er eine Sicherheitsleistung von 250 Euro hinterlegen.

Verkehrsunsicherer Mercedes

A 93 – Gattendorf: Tiefe Einschnitte auf der Lauffläche und der Flanke wies der linke Vorderreifen eines Mercedes aus Niederbayern auf, der am Dienstag von der Verkehrspolizei am Parkplatz Bärenholz kontrolliert wurde. Die Einschnitte reichten bis in die Gewebelage des Reifens und waren als gefährlich einzustufen. Der 20-jährige Fahrer wollte die Bewertung der Gefährlichkeit so nicht akzeptieren. Deshalb ordneten die Beamten die Begutachtung durch einen Sachverständigen an, der das Fahrzeug schließlich als verkehrsunsicher einstufte. Zum fälligen Bußgeld von knapp 120 Euro kommen nun noch die Kosten für das Gutachten und den anschließenden Transport durch einen Abschleppdienst zu einer Reifenwerkstatt hinzu.

Haftbefehl abgewendet

A 9 – Berg: Schleierfahnder der Autobahnpolizei kontrollierten Dienstagnacht an der Rastanlage Frankenwald einen 25-jährige Rumänen. Die Überprüfung ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Ravensburg vorlag. Durch Zahlung der geforderten 600 Euro konnte sich der junge Mann den 30-tägigen Aufenthalt in der Justizvollzugsanstalt ersparen.




14. Juli 2020

Schnelle Fruchtlieferung

A 9 – Berg: Bei der Kontrolle eines mit Obst beladenen Kühlsattelzuges aus Spanien wollten die beiden Fahrer ihre Ladung offensichtlich möglichst schnell „an den Mann bringen“. Allerdings überschritten sie mehrfach die zulässige Geschwindigkeit um mehr als 30 km/h. Beide Fahrer mussten eine Sicherheit für die zu erwartende Geldbuße hinterlegen. Zudem erwartet sie ein Fahrverbot für 4 Wochen in Deutschland

Schnelle Pkw-Fahrer

Stadtgebiet Hof: Bei zwei Geschwindigkeitskontrollen der Verkehrspolizei Hof überschritten leider erneut viele Verkehrsteilnehmer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Die eine war von 09.00 h – 15.00 h beim Südring in Höhe des Lernhofs. Hier mussten von 1190 Verkehrsteilnehmern, die die Messstelle passierten,  139 beanstandet werden. 17 davon waren so schnell, dass sie neben der Geldbuße  auch Punkte im Verkehrszentralregister erhalten. Der Spitzenreiter überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h um mehr als 30 km/h.

Landkreis Hof: Bei einer weiteren Messung in der engen und kurvenreichen Strecke zwischen Lichtenberg und Blechschmiedenhammer mussten 15 Verkehrsteilnehmer beanstandet werden. Hier passierten allerdings auch nur 222 Fahrzeuge die Messstelle. Der dortige Tagessieger, der Fahrer eines PKW aus dem Landkreis Hof überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 25 km/h.

Gefährliche Manöver unter Alkoholeinfluss

A73/Wendelstein. Während der Nacht von Montag auf Dienstag stellte eine Polizeistreife der Verkehrspolizei Feucht einen Kleintransporter auf der A73 fest, welcher ohne ersichtlichen Grund im Baustellenbereich anhielt. Die Beamten entschlossen sich zu einer Kontrolle, jedoch missachtete der Fahrer des Lkw zunächst die Anhaltesignale. Nach einer kurzen Verfolgung konnte der 43-jährige Fahrer schließlich doch zum Stoppen bewegt und einer Kontrolle unterzogen werden. Hierbei ergaben sich deutliche Hinweise auf Alkoholkonsum weshalb ein entsprechender Atemtest
durchgeführt wurde. Nachdem dieser einen Wert von etwa 2,2 Promille ergab, wurde eine Blutentnahme, sowie die Sicherstellung des Führerscheins angeordnet.

Schutzengel verhindern Schlimmeres

A 73 / zwischen Eisfeld-Süd und Coburg.Eine ganze Armee an Schutzengeln war wohl am späten Montagabend auf der Autobahn zwischen Eisfeld-Süd und Coburg unterwegs. Gegen 22.10 Uhr erreichten mehrere Notrufe die Polizei, wonach sich ein „Geisterfahrer“ auf der A 73 von Coburg aus in Richtung Suhl auf der falschen Fahrspur bewegt. Ersten Vernehmungen zufolge fuhr ein Pkw mit hoher Geschwindigkeit über mehrere Kilometer gen Thüringen. Dabei war es in mindestens zwei Fällen nur den schnellen Ausweichmanövern von entgegen kommenden Fahrzeugführern und wohl auch deren bereits erwähnten Schutzengeln zu verdanken, dass es nicht zu Frontalzusammenstößen kam. Niemand wurde verletzt. Obwohl die Polizei binnen weniger Minuten mit mehreren Streifen vor Ort war, konnte der rücksichtslose Verkehrsrowdy nicht gestellt werden. Die Verkehrspolizei Coburg leitete ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung ein. Zur Aufklärung der Tat sind die Ermittler unter Tel. 09561/645-0 auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen: Wer hat den Falschfahrer noch beobachtet? Wer wurde gefährdet?

Wohnwagengespann kippte auf die Seite um

Hirschaid. Am gestrigen Montag befuhr ein 60-jähriger Mann aus Norddeutschland gegen 10:50 Uhr die A73 in Fahrtrichtung Nürnberg. Als er mit seinem Wohnwagengespann gerade auf der linken Fahrspur einen LKW überholte, geriet der Wohnwagen in den Sog des LKW und schaukelte sich auf. Der knapp 7.5 Meter lange Wohnwagen konnte vom Fahrzeugführer nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden und kippte, immer noch am PKW hängend, auf die Seite um und rutschte über die komplette Fahrbahn. Nach einem Anprall gegen die Mittelschutzplanke wurde die gesamte A73 in Richtung Nürnberg durch das verunfallte Gespann blockiert. Verletzt wurde zum Glück niemand, der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 11500 EUR. Die Urlaubsfahrt wurde dadurch jedoch vorerst beendet.




13. Juli 2020

Unter Drogen und ohne Führerschein am Steuer

A6/Alfeld. Am späten Sonntagabend wurde ein 34-Jähriger Audi-Fahrer am Parkplatz Röthenbach kontrolliert und dabei festgestellt, dass ihm bereits vor über eineinhalb Jahren der Führerschein entzogen wurde. Weiterhin zeigte der Mann aus BadenWürttemberg drogentypische Auffälligkeiten. Nachdem er den angebotenen Drogenvortest verweigerte, wurde eine Blutentnahme angeordnet und auf der Dienststelle durchgeführt. Seine Fahrzeugschlüssel wurden, nach Belehrung über die Folgen einer Weiterfahrt, an eine Bekannte ausgehändigt. Der Audi-Fahrer muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Drogeneinwirkung im Straßenverkehr verantworten.

Ohne gültiges Visum

A 70/Neudrossenfeld. In der Nacht auf Montag kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth insgesamt neun moldauische Männern an der A 70 bei Neudrossenfeld. Die Gruppe war mit einem VW Kleintransporter unterwegs. Bei einer Überprüfung der Dokumente stellte sich heraus, dass einer der Männer ohne Visum und gültigen Aufenthaltstitel war. Der 30-Jährige hielt sich schon über 100 Tage zu lang im Schengengebiet auf. Er wurde zur Ausreise aufgefordert und wegen des illegalen Aufenthaltes angezeigt.

Zeugen zum Unfall gesucht

A 9 – Münchberg: Zeugen zu einem Verkehrsunfall am Sonntag, gegen 17.15 Uhr, kurz nach der Anschlussstelle Münchberg Nord in Richtung Süden, sucht die Hofer Verkehrspolizei. Ein 32-jähriger Schweizer überholte mit seinem Hyundai auf der mittleren Spur mehrere LKW, als ein Sattelzug ohne erkennbaren Grund auf seine Fahrspur wechselte. Um einen Unfall zu vermeiden, lenkte er nach links. Dort befand sich allerdings ein 36-jähriger aus Baden-Württemberg mit seinem BMW. Es kam zur seitlichen Kollision. Beide Fahrer brachten ihre Autos unter Kontrolle und hielten am Standstreifen an. Der eigentliche Verursacher, ein Sattelzug mit schwarzer Zugmaschine und hellem Auflieger mit dunkler Aufschrift fuhr an beiden ohne anzuhalten vorbei. Gegen den bisher unbekannten wird wegen Unfallflucht ermittelt. Der entstandene Sachschaden wird auf 8000 Euro geschätzt.

Elektroschocker und Pfefferspray gefunden

A 9 – Berg: Schleierfahnder der Hofer Grenzpolizeigruppe kontrollierten am Sonntagnachmittag an der Rastanlage Frankenwald einen mit fünf Personen besetzten VW Golf. Die Reisegruppe aus dem Großraum Erfurt kam von einem Sonntagsausflug aus Tschechien zurück. Bei ihren Einkäufen hatten sie nicht nur legale Ware erworben. Im Handschuhfach des VW fanden die Fahnder einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker und ein verbotenes Pfefferspray. Der 32-jährige Besitzer muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz strafrechtlich verantworten.

Verbotene Drogen aufgefunden

A9/PEGNITZ. Eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth fand am Montagnachmittag unterschiedliche Rauschmittel auf.

Bei der Kontrolle eines Pkws aus der Schweiz gegen 16:50 Uhr an der Rastanlage Fränkische Schweiz Richtung München, fanden die Beamten in einem Rucksack eines Mitfahrers 32 Konsumeinheiten einer LSD-ähnlichen Droge sowie ein kleines Tütchen einer halluzinogenen Drogen namens „DMT“ auf. Gegen den 19-jährigen Musiker aus der Schweiz laufen jetzt Ermittlungen wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln.

Haschisch und Marihuana im Rucksack

A 9/PEGNITZ. In der Nacht auf Dienstag kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth einen Volvo SUV aus dem Zulassungsbezirk Ebersberg an der Rastanlage Pegnitz. Der Pkw war zuvor auf der A 9 in Richtung München unterwegs. Bei der Durchsuchung der mitgeführten Sachen entdeckten die Beamten im Rucksack des 43-jährigen Fahrers einen kleinen Brocken Haschisch und eine geringe Menge Marihuana. Die Betäubungsmittel wurden noch vor Ort sichergestellt und Mann aus Oberbayern wegen des Drogenbesitzes angezeigt.

Fahren ohne Fahrerlaubnis

A 9/BAYREUTH. Eine Streife der Verkehrspolizei kontrollierte in der Nacht auf Dienstag einen Mercedes mit polnischer Zulassung an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd. Der Fahrzeugführer, ein 25-jähriger Moldauer, konnte den Beamten keinen gültigen Führerschein aushändigen. Sein Beifahrer, ein 42-jähriger Ukrainer, der zugleich Fahrzeughalter war, gab an, dass er zu müde zum Fahren gewesen sei und seinen Beifahrer bat die Fahrt fortzusetzen. Über die nicht vorhandene Fahrerlaubnis des Moldauers wussten die beiden Bescheid. Der Fahrzeugführer wurde wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, der Beifahrer und zugleich Fahrzeughalter wegen des Ermächtigens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Der Fahrzeughalter konnte die Fahrt fortsetzen, da er im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.




12. Juli 2020

Bei Autopanne mit Alkohol erwischt

A9/Helmbrechts.- Ein unbeleuchtetes Fahrzeug am Standstreifen wurde der Einsatzzentrale der Polizei am 11.07.2020, gegen 22.20 Uhr, mitgeteilt. Demnach begab sich eine Streife der Hofer Autobahnpolizei zu der Stelle, wo die Beamten auch den dazu gehörigen Fahrer, einen 33-jährigen Mann aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab, antrafen. Das Auto des Oberpfälzers hatte einen kapitalen Motorschaden und ließ weiße Rauchschwaden aufsteigen. Der Fahrer indes fiel den Beamten durch seine ausgeprägte Alkoholfahne auf. Ein Test ergab hier schließlich 0,54 Promille. Die Beamten leiteten gegen den Mann ein Bußgeldverfahren ein. Verständigte Verwandte übernahmen den Heimtransport.

Irrfahrt endet im Landkreis Hof

A9/Selbitz.- Die Fahrt eines 78-jährigen Seniors aus Worms endete am 12.07.2020, um 02.45 Uhr, auf der Autobahn A9 bei Selbitz/Landkreis Hof.Nachdem die A ngehörigen in Worms den Mann bereits in der Nacht bei der Polizei in Worms als vermisst gemeldet hatten, gelang es der Polizei in Mittelfranken telefonisch mit ihm Kontakt aufzunehmen und seinen Standort in Erfahrung zu bringen. Demnach war der Rentner bereits bei Bayreuth in Richtung Norden unterwegs gewesen. Die Hofer Autobahnpolizei sollte die Fahrt des Mannes stoppen, was nach einem misslungenen Versuch schließlich gelang. Ziemlich orientierungslos erklärte er dazu, dass er nicht mehr wisse, wie er das Auto anhalten solle und eben immer weiter geradeaus fahre. Nach Feststellungen der Beamten war der Tank dementsprechend fast leer gefahren. Die Beamten nahmen den Mann in Obhut und übergaben ihn in den Morgenstunden den erleichterten Familienangehörigen, die aus Rheinland-Pfalz angereist waren. Ob der Senior indes zukünftig noch Auto fahren wird, muss nun die zuständige Fahrerlaubnisbehörde prüfen.

Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person

A2,  Vogelherd. In der Nacht auf Sonntag, den 12.07.2020, befuhr ein 81-Jähriger Mann mit seinem VW, Golf, die A3 Richtung Regensburg. Aus zunächst ungeklärter Ursache fuhr er
am Parkplatz Vogelherd mit unverminderter Geschwindigkeit ab und verließ die Fahrbahn nach rechts. Im weiteren Verlauf streifte er eine Mülltonne, durchbrach einen Wildschutzzaun und
fuhr durch eine Baumgruppe. Anschließend überschlug sich der Pkw, bis er ca. 100 m abseits der Fahrbahn, auf einem Feld, zum Liegen kam. Der Pkw war von der Straße aus nicht zu sehen.
Der 81-Jährige wählte noch selbst den Notruf, konnte die Unfallstelle jedoch nicht benennen. Eine Absuche mit mehreren Streifenbesatzungen und dem Polizeihubschrauber brachte erst zwei Stunden nach dem Unfall den gewünschten Erfolg. Der schwer verletzte 81-Jährige wurde durch die örtlichen Feuerwehren, den Rettungsdienst und die Bergwacht geborgen und zur weiteren ärztlichen Behandlung ins Klinikum verbracht. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann ein medizinischer Grund als Unfallursache nicht ausgeschlossen werden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 4000,– Euro geschätzt.

Mit Anabolika auf der BAB 6 unterwegs

Ursensollen: Uniformierte Kräfte der Verkehrspolizei Amberg kontrollierten am Mittwoch, 08.07.2020, gegen 21:30 Uhr, einen Lkw mit tschechischer Zulassung. Das Fahrzeug wurde von einem 22 jährigen tschechischen Staatsbürger geführt. Im Fußraum der Beifahrerseite befand sich ein Plastikkorb mit einer größeren Menge an Sportnahrung, sowie einer Packung anaboler Steroide. Bei der anschließenden Durchsuchung der Person konnte eine Verpackungseinheit mit 75 Tabletten eines weiteren Steroids aufgefunden werden. Der junge Mann gab an, dass er dies auf Grund seines Hobbies als Bodybuilder benötige. Nach Verständigung der Staatsanwaltschaft München, die für Fälle nach dem Antidopinggesetz zuständig sind, wurden die Präparate zur Vernichtung sichergestellt. Den 22jährigen Kraftsportler erwartet nun ein Strafverfahren.

Unfallflucht in Amberg

Amberg: Am Donnerstag, 09.07.2020, um 17:30 Uhr parkte ein 35 jähriger Amberger seinen grauen Pkw, Daimler/CLA auf dem Parkplatz der Edeka in der Pfistermeisterstraße. Zwischen 17:30 Uhr und 18:00 Uhr fuhr ein bislang unbekannter Fahrzeugführer gegen die Heckstoßstange des geparkten Pkws und beschädigte diese nicht unerheblich. Die Unbekannte Person entfernte sich daraufhin von der Unfallstelle ohne sich um Weiteres zu kümmern. Die VPI Amberg bittet Zeugen des Unfalles sich unter der Telefonnummer 09621/890-430 zu melden.

Unter Drogeneinfluss auf der Autobahn unterwegs und zu Hause Marihuana angebaut

Ursensollen: Am 09.07.2020, gegen 16:30 Uhr, befanden sich Beamte der Schleierfahndung der VPI Amberg auf der BAB 6 in Fahrtrichtung Nürnberg. Kurz vor der AS Amberg-West fiel den Beamten ein Pkw mit deutscher Zulassung auf, der mit hoher Geschwindigkeit beinahe einen Verkehrsunfall verursachte. Bei der anschließenden Kontrolle wurden drogentypische Ausfallerscheinungen festgestellt. Da sich im Fahrzeug Gegenstände befanden die auf einen Anbau von Marihuana hindeutete wurde durch das AG Amberg eine Wohnungsdurchsuchung angeordnet. Hierbei wurden mehrere frische Marihuanapflanzen aufgefunden. Den 34 jährigen erwarten nun mehrere Ermittlungsverfahren.

Fund eines Elektroschockers

Schmidgaden: Zivilkräfte der Verkehrspolizei Amberg kontrollierten am 10.07.2020 im Rahmen der Schleierfahndung einen Lkw mit tschechischer Zulassung. In der Schlafkabine oberhalb des Führerhauses konnte ein Elektroschocker, getarnt als Taschenlampe, aufgefunden werden. Ein Prüfzeichen war ebenfalls nicht vorhanden. Nach der Sicherstellung des Elektroschockers und der Angaben seiner Personalien durfte der 22 jährige tschechische Staatsbürger seinen Weg fortsetzen.




11. Juli 2020

Unter Drogeneinfluss am Steuer

BAB A 93, Rehau, in Richtung Norden: Am Freitagabend kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Hof einen 26-Jährigen aus Polen mit seinem Renault Kleintransporter. Während der Kontrolle nahmen die Beamten Marihuanageruch aus dem Führerhaus wahr. Der Beschuldigte gab zu, am Vorabend einen Joint geraucht zu haben. Unter der Matratze der Fahrerkabine fanden die Beamten eine geringe Menge Marihuana auf. Ein Drogentest verlief positiv auf THC, weshalb eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt wurde. Es folgt eine Anzeige nach dem Betäubungsmittel- und Straßenverkehrsgesetz. Die Weiterfahrt wurde auch noch unterbunden.

Turbolader ging in Rauch auf

BAB A 9, Helmbrechts, in Richtung München: Ein 21-Jähriger aus der Oberpfalz fuhr am Freitagmittag mit seinem Jaguar XF, mit etwa 130 km/h, als der Turbolader platzte und sofort weißer Rauch in den Fahrzeuginnenraum drang. Der Fahrer konnte noch auf den Standstreifen fahren und kam dort zum Stehen. Der Fahrer klagte über starken Hustenreiz, weshalb er durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Feuerwehren aus Selbitz und Lipperts banden eine 15 Meter lange Ölspur, welche durch den Motorschaden entstand. Den Jaguar holte ein Abschleppdienst ab.

Zu schnell und zu geringer Abstand

BAB A 9 Berg, Ri. Berlin: Die Verkehrspolizei Hof führte am Freitagvormittag am sogenannten „Saaleabstieg“ eine kombinierte Abstands- und Geschwindigkeitsmessung durch. Innerhalb von drei Stunden kam es insgesamt zu 280 Verkehrsverstößen. Der  geringste Abstand bei den Lkw`s betrug 14, bei erforderlichen 50 Metern. Gleichzeitig fuhr dieser DAF-Sattelzug aus Sachsen-Anhalt auch noch mit 99, bei erlaubten 60 km/h. Der Fahrer muss jetzt mit einem Bußgeld von ca. 300 Euro, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten rechnen. Der „Schnellste“ Lkw, ein Mercedes-Sattelzug aus Tschechien, fuhr bei erlaubten 60, mit 100 km/h. Den Fahrer erwartet jetzt ein Bußgeld von 188,50 Euro, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte. Bei den Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen hielt ein Kleintransporter, VW Crafter aus der Schweiz, lediglich 14 Meter Abstand, bei erforderlichen 100 Metern. Er fuhr mit 107 km/h. Auch dieser Fahrer muss mit  188,50 Euro Bußgeld, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten rechnen. Der „Schnellste“ Pkw, war ein Audi aus Bremen. Dieser fuhr bei erlaubten 100 km/h mit 151 km/h. Der Fahrer kann sich auf ein Bußgeld von 188,50 Euro, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten gefasst machen. Die Höhe der oben genannten Bußgelder richtet sich wieder nach dem alten Bußgeldkatalog, mit Rechtsstand vor dem 28.04.2020.

Rauschgift in den Socken

A9/Pegnitz. Am Freitagvormittag kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth ein polnisches Fahrzeug auf der Rastanlage Fränkische Schweiz West. Während der Durchsuchung fanden die Beamten in der Mittelkonsole eine Plastikfolie mit einer geringen Menge Marihuana auf. Der 21-jährige Fahrer gab sofort zu, dass es sein Rauschgift sei. Der 28 Jahre alte Beifahrer war etwas konspirativer. Er versteckte eine geringe Menge Marihuana in einem Paar Socken, das sich in seiner Reisetasche im Kofferraum befand. Beide polnischen Staatsbürger erwartet nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Beim Überholen Unfall verursacht

A70/Thurnau/Lkr. Kulmbach. Am Freitagvormittag kam es auf der A 70, kurz nach der Ausfahrt Thurnau-Ost in Richtung Bamberg, zu einem Verkehrsunfall mit glimpflichen Ausgang. Eine 49jährige Arbeiterin aus Thüringen scherte zum Überholen aus und übersah dabei einen nachfolgenden 27jährigen tschechischen Staatsbürger, der mit seinem Pkw auf dem linken Fahrstreifen fuhr. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Die beiden Fahrer konnten glücklicherweise ihre Fahrzeuge nach der Kollision kontrolliert am Standstreifen anhalten, so dass letztendlich nur Sachschaden in Höhe von ca. 7500 Euro entstand.

Präzisionsschleuder im Handschuhfach

A9/Himmelkron. Am späten Freitagabend kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth am Rastplatz Himmelkron einen Pkw mit polnischer Zulassung. Bei der Kontrolle konnte schließlich im Handschuhfach eine Präzisionsschleuder aufgefunden werden. Der 21-jährige Fahrzeugführer räumte den Besitz sofort ein. Der als verboten eingestufte Gegenstand wurde sichergestellt und gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Vergehens gemäß dem Waffengesetz eingeleitet.




10. Juli 2020

Urlaubsbescheinigung statt Diagrammscheiben

A2/Altdorf. In der Nacht zum Freitag wurde ein Sattelzug zur Kontrolle auf dem Parkplatz Ludergraben-Ost angehalten. Der türkische Fahrer einer Zugmaschine mit bulgarischer Zulassung zog einen österreichischen Auflieger und war im gewerblichen Güterverkehr unterwegs. Den Beamten händigte er eine nicht ordnungsgemäße Urlaubsbescheinigung aus, die ihm in den letzten drei Wochen Urlaub bestätigte. Die weiteren Ermittlungen ergaben aber schnell, dass er in diesem Zeitraum bereits wegen gleichen Verstoßes angezeigt wurde. Die Zustände im Führerhaus legen
zudem den Schluss nahe, dass der 45-jährige Berufskraftfahrer seinen Lebensmittelpunkt in den Lkw verlegt hat. Während seines „Urlaubs“ hat er über 15.000 km zurückgelegt. Es wird davon ausgegangen, dass der Fahrer die Diagrammscheiben des analogen Kontrollgerätes mit Wissen seines Chefs vernichtet und ihm der Firmeninhaber eine falsch ausgestellte Urlaubsbescheinigung mitgegeben hat. Außerdem konnte er keine Berufskraftfahrerqualifikation vorweisen. Es wurde eine Ruhezeit von mindestens 11 Stunden angeordnet und die Weiterfahrt unterbunden. In Absprache mit dem BAG wird auch gegen den Spediteur ermittelt.

Lkw-Fahrer manipulierte mit Magneten

A3/Oberölsbach. Bei Kontrolle eines bulgarisch-österreichischen Sattelzuges wurde festgestellt, dass in den letzten 3 Stunden kein Lenkaufschrieb vorhanden war. Wie sich herausstellte,
hatte der serbische Fahrer einen Magneten am Kitas angebracht, den er kurz nach der Anhaltung entfernte und in die Wiese warf. Dadurch wurde im Kontrollgerät keine Lenkzeit aufgezeichnet.
Der 48-jährige Berufskraftfahrer gab sich jedoch reumütig und gab in seiner Vernehmung gab zu, dass er einen Magneten benutzt hatte. Die Weiterfahrt wurde untersagt, bis eine ausreichende Ruhezeit eingebracht und eine Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich bezahlt wurde.

Abstand überwacht

A 9 – Stammbach: Innerhalb von gut drei Stunden musste die Verkehrspolizei bei einer Abstandskontrolle am Donnerstagvormittag auf der A 9 bei Stammbach 63 Kraftfahrer beanstanden. Acht ausländische LKW-Fahrer konnten direkt nach der Messung angehalten und kontrolliert werden. Sie mussten jeweils knapp 110 Euro Bußgeld sofort bezahlen. Ihr Punktekonto in Flensburg wir mit einem Punkt belastet.

Technische Mängel

A 72 – Feilitzsch: Einer Streife der Hofer Verkehrspolizei fiel am Donnerstagnachmittag auf der A 72 ein LKW-Gespann auf, bei dem der Anhänger eine deutliche Schieflage aufwies. Die Kontrolle an der Anschlussstelle Töpen durch die Spezialisten der LKW-Kontrollgruppe brachte den Grund dafür an den Tag. Auf der rechten Seite war die Verbindung der Achse zur Federung gebrochen. Der 53-jährige Fahrer musste mit seinem Gespann direkt in eine Hofer Werkstatt fahren und den schweren technischen Mangel am Anhänger beheben lassen. Nachdem es sich um einen bereits seit längerem vorhandenen Mangel handelte, werden Bußgelder gegen ihn und den Verantwortlichen in der niedersächsischen Firma verhängt werden.

Gefährliches Fahrmanöver

Münchberg: Unter den Augen einer Streife der Verkehrspolizei fuhr am Donnerstag kurz vor Mitternacht ein 20-jähriger Münchberger mit seinem Opel mit hoher Geschwindigkeit durch die Linkskurve am Münchberger Autohof. Er schaffte es gerade noch den Corsa mit seinen drei Mitfahrern wieder unter Kontrolle bringen und einen Unfall zu vermeiden. In der Bismarckstraße erfolgte anschließend die Anhaltung. Der Grund für das übermütige und riskante Fahrverhalten lag wohl auch in der Alkoholisierung des jungen Mannes. Der Test ergab 0,92 Promille. Eine Blutentnahme, die Sicherstellung des Führerscheines und die Unterbindung der Weiterfahrt waren die ersten Folgen. Demnächst wird er sich vor der Hofer Justiz verantworten müssen.

Diesel abgezapft

A 9 – Leupoldsgrün: Ein sprichwörtlich böses Erwachen gab es für einen 41-jährigen Polen am Freitagmorgen am Parkplatz Lipperts. Der Fahrer einer Zwickauer Spedition hatte dort seine Ruhezeit verbracht. Als er wegfahren wollte, fehlten rund 150 Liter Diesel aus seinem Tank. Unbekannte hatten in der Nacht zwischen 20.00 bis 04.00 Uhr den Tankdeckel aufgebrochen und den Kraftstoff abgezapft. Die Verkehrspolizei Hof bittet Zeugen, sich unter Tel.: 09281/704-803 zu melden.

Drogenfahrt und verhinderte Drogenfahrt in einer Kontrolle  

EBERSDORF B. COBURG/A73: Gleich zwei Personen unter Drogeneinfluss waren das Ergebnis einer Kontrolle durch Fahnder der Verkehrspolizeiinspektion Coburg am Donnerstagnachmittag auf der A73. Die Beamten kontrollierten gegen 16:00 Uhr zunächst einen schwarzen Skoda Octavia im Bereich der Anschlussstelle Ebersdorf b. Coburg. Der aus Lichtenfels stammende 31-jährige Fahrer des Pkw zeigte hierbei einige körperliche Auffälligkeiten, die einen Drogenkonsum vermuten ließen. Dies bestätigte ein durchgeführter Drogenschnelltest, der positiv auf THC reagierte. Der Fahrzeugführer hatte also vermutlich in den vergangenen Tagen einen Joint geraucht. Die Fahrt war für den 31-Jährigen beendet, die Einleitung eines Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahrens eine weitere unangenehme Folge. Hier erwarten den Fahrer 500 Euro Bußgeld und ein einmonatiges Fahrverbot. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wollte ein 27-jähriger Bekannter des Fahrzeugführers den Skoda Octavia an der Kontrollstelle abholen. Daraus wurde aber nichts, da die Fahnder der Polizei auch bei ihm eine Drogenbeeinflussung feststellten. Die Beamten untersagten dem 27-Jährigen die Fahrt mit dem Pkw und verhinderten somit bereits im Vorfeld ein weiteres Verkehrsdelikt.

Paketzusteller liefert trotz Fahrverbots aus

LAUTERTAL/A73: Sollten am heutigen Tag Paketlieferungen etwas verspätet beim Empfänger ankommen, so ist dies möglicherweise auf eine Verkehrskontrolle durch eine Streife der Verkehrspolizei Coburg am gestrigen Donnerstag zurückzuführen. Die Beamten kontrollierten gegen 21:30 Uhr auf der A73 Höhe Lautertal den Kleintransporter eines Paketzustellunternehmens. Der Fahrer, ein in Hildburghausen wohnender 22-Jähriger, konnte zunächst einen gültigen italienischen Führerschein vorzeigen. Eine Fahndungsabfrage ergab dann allerdings, dass gegen den 22-Jährigen ein aktuell gültiges, rechtskräftiges Fahrverbot besteht. Laut Angaben des Fahrers hatte er dies irgendwie übersehen. Er zeigte sich im Zuge der Kontrolle aber einsichtig und gab vor Ort seinen Führerschein ab. Eine Anzeige wegen Fahren trotz Fahrverbots konnte der Paketzusteller damit aber nicht mehr verhindern.

Mit Drogen unterwegs

Ursensollen: Am Donnerstag, 09.07.2020, um 16.15 Uhr, fiel ein 34-jähriger Nürnberger mit seinem Pkw aufgrund seiner schnellen und unsicheren Fahrweise auf. Bei der Kontrolle des Fahrers wurden Anzeichen gefunden, dass dieser unter Drogeneinfluß steht. Es wurde zur Feststellung eine Blutentnahme durchgeführt. Im Fahrzeug wurden Utensilien zur Aufzucht von Mariuhana-Pflanzen aufgefunden. Aufgrund einer richterlichen Anordnung wurde die Wohnung durchsucht. Dort konnten mehrere Marihuana-Pflanzen aufgefunden und sichergestellt werden. Nach Abschluß der Maßnahmen konnte der Mann zu Fuß seine Reise fortsetzen.

Fahrzeuggespann überladen und zweimal kontrolliert

Illschwang: Am Mittwoch, 08.07.2020, um 13.10 Uhr wurde ein rumänischer Kleintransporter mit Anhänger kontrolliert. Auf dem Fahrzeuggespann befanden sich drei Pkw. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, daß das Gespann überladen und der Fahrer bereits durch die Verkehrspolizei in Würzburg beanstandet wurde. Dort wurde ihm aufgegeben, die Fahrzeuge um- oder abzuladen um einen ordnungsgemäßen Zustand wieder herzustellen. Da er der ersten Aufforderung nicht nachkam, wurden nun seine Frachtpapiere einbehalten. Wenn sich das Gespann in einem ordnungsgemäßen Zustand befindet, werden die Transportpapiere wieder ausgehändigt. Für jede Kontrolle erhält er nun ein Bußgeld.




09. Juli 2020

Einfahren endete an der Schutzplanke

A 9/Bayreuth. Am frühen Mittwochabend wurden der Regen und die nasse Fahrbahn einer 21-jährigen Fahrzeugführerin aus dem Landkreis Hof zum Verhängnis. Beim Auffahren auf die A 9 an der Anschlussstelle Bayreuth-Nord in Richtung Berlin beschleunigte sie etwas zu stark, dabei brach das Heck ihres 520er BMWs aus. Die Schleuderpartie nahm an der rechten Schutzplanke ein abruptes Ende. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Schaden am Pkw und der Schutzplanke beträgt zirka 1500 Euro. Ein Bußgeldverfahren folgt.

Abstands- und Geschwindigkeitskontrolle

A 9 – Berg: Die Verkehrspolizei hat am Mittwoch am sogenannten Saaleabstieg der A 9 zur Landesgrenze Thüringen eine kombinierte Abstands- und Geschwindigkeitskontrolle bei Nutzfahrzeugen durchgeführt. Innerhalb von 6 Stunden mussten 124 Kraftfahrer beanstandet werden. Den geringsten Abstand hatte der Fahrer eines Sattelzuges aus Brandenburg mit nur 17 bei erforderlichen 50 Metern. 80 Euro und ein Punkt sind ihm deshalb sicher. Der Schnellste war ein Österreichischer Sattelzug der mit 100 bei zulässigen 60 km/h gemessen wurde. Ihn erwarten 160 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Schlagring gefunden

A 9 – Berg: Einen Schlagring fanden Schleierfahnder der Hofer Grenzpolizeigruppe am Mittwochnachmittag an der Zollhalle in Berg bei einem Polen. Der Handwerker, der auf der A 9 auf dem Weg zur Arbeit war, hatte den verbotenen Gegenstand in seinem Koffer versteckt. Der 24-jährige muss sich nun strafrechtlich verantworten.

Führerschein ungültig

A 9 – Berg: Weil er sich bereits dauerhaft mehr als sechs Monate in Deutschland aufhält, hätte ein Kosovare seine ausländische Fahrerlaubnis umschreiben lassen müssen. Der 24-jährige war am Mittwoch in eine Kontrolle der Hofer Grenzpolizeigruppe geraten und hatte seinen kosovarischen Führerschein vorgelegt. Dabei stellten die Fahnder fest, dass er bereits seit 2018 in Niedersachsen wohnt. Gegen ihn wird nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Sein Vater konnte das Steuer übernehmen.

Zweimal mit Drogen auf der Autobahn

Illschwang: Am Mittwoch, 08.07.2020, um 17.30 Uhr, wurde auf der Raststätte Oberpfälzer Alb, BAB A6, der Fahrer eines schweizer Fahrzeuges kontrolliert. Dabei wurden beim Fahrer mehrere Joints aufgefunden. Nachdem diese sichergestellt wurden, konnte er als Beifahrer seine Reise fortsetzen.

Birgland: Am Mittwoch, 08.07.2020, um 11.20 Uhr wurde ein gemieteter Kleintransporter kontrolliert. Im Fahrzeug befanden sich mehrere Personen welche einen Transport von Prag nach Deutschland durchführten. Einer hatte noch etwas Mariuhana eingepackt, welches sichergestellt wurde. Nach der Durchführung der erforderlichen Maßnahmen konnten alle die Reise fortsetzen.




08. Juli 2020

Viele zu schnell

A 9 – Selbitz: Fünf Stunden lang hat die Verkehrspolizei am Dienstag die zulässige Geschwindigkeit von 80 km/h im Baustellenbereich der A 9 bei Selbitz überwacht. Von knapp 4000 Fahrzeugen, die die Messstelle passierten, mussten 211 beanstandet werden. 17 davon waren so schnell, dass zu Bußgeld und Punkten auch ein Fahrverbot dazukommt. Der Schnellste, ein Leipziger, war mit 155 km/h unterwegs. Er muss mit gut 900 Euro Bußgeld und zwei Monaten Fahrverbot rechnen.

Rauschgift dabei

A 9 – Berg: Schleierfahnder der Grenzpolizeigruppe kontrollierten am Dienstagnachmittag an der Rastanlage Frankenwald einen polnischen Seat. Der 36-jährige Fahrer hatte in seinem Reisegepäck ein Glas mit gut 26 Gramm Marihuana versteckt. Die Beamten stellten das Rauschgift sicher und erstatteten Strafanzeige.

Zigaretten aus Polen geschmuggelt

A9/Himmelkron. Dass zu viele Zigaretten nicht nur die Gesundheit schädigen, sondern auch den Geldbeutel, musste in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein 27-Jähriger aus dem Bereich Würzburg feststellen. Bei einer routinemäßigen Kontrolle seines Fahrzeuges konnten durch Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth im Fahrzeugfond insgesamt 4.000 Zigaretten aus Polen aufgefunden werden. Da der Fahrer alleine unterwegs war, hätte er maximal 800 Stück aus Polen einführen dürfen. Am Ende der Kontrolle musste der 27-Jährige sämtliche Zigaretten abgeben. Außerdem erwartet ihn nun ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung.

Baustelleneinrichtung umgefahren

A9/Allersberg. Am Dienstagabend fuhr ein 26-jähriger Audi-Fahrer aus dem Landkreis Neumarkt an der Anschlussstelle Allersberg auf die A 9 in Richtung Berlin auf und übersah dabei
einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge im Baustellenbereich, wobei der Audi nach links in die angrenzende Schrammwand abgelenkt wurde. Durch den Anstoß fiel die mobile Schutzwand über eine Länge von rund 300 Meter um. Der Audi war anschließend nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Bis die Baustellenabsicherung wieder eingerichtet war, mussten zweitweise beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Es kam bis kurz nach Mitternacht zu erheblichen
Verkehrsbeeinträchtigungen. Zu einem Personenschaden kam es bei dem Verkehrsunfall nicht. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf zirka 14.000,- Euro.




07. Juli 2020

Marihuana in Unterhose versteckt

A9 / TROCKAU. Am späten Montagabend kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth einen kleinen Bus mit Brandenburger Zulassung an der Anschlussstelle Trockau. Bei der Kontrolle konnte leichter Marihuana-Geruch feststellt werden. Da der der 34-jährige Beifahrer aus Polen zudem sehr nervös auf die Beamten reagierte, schauten sie etwas genauer nach. Bei der Durchsuchung wurde dann eine geringe Menge Marihuana in der Unterhose des polnischen Arbeiters gefunden und sichergestellt. Gegen ihn wurde nun ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Unter Drogeneinfluss auf der Autobahn

A9 / PLECH. In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde ein 26-jähriger polnischer Staatsbürger von Beamten der Verkehrspolizei Bayreuth am Parkplatz Sperbes kontrolliert. Hierbei konnten bei dem Fahrzeugführer drogentypische Auffälligkeiten festgestellt werden. Ein Drogentest bestätigte den Verdacht der Beamten und verlief positiv auf Amphetamin und Methamphetamin. Daraufhin wurde eine Blutentnahme im Klinikum durchgeführt. Dem jungen Mann wurde die Weiterfahrt unterbunden und ein Ermittlungsverfahren wegen der Drogenfahrt eingeleitet.

Abstandskontrolle

A 9 – Stammbach: Ein saftiger Bußgeldbescheid von knapp 350 Euro, verbunden mit zwei Punkten und zwei Monaten Fahrverbot, wartet auf einen Porsche-Fahrer aus Hamburg. Er war der traurige Tagessieger einer vierstündigen Abstandsmessung der Verkehrspolizei am Montagnachmittag auf der A 9 bei Stammbach. Bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h hatte er statt der mindestens notwendigen 80 Meter Abstand lediglich 15. Insgesamt mussten 82 Kraftfahrer beanstandet werden.

Vom Regen überrascht

A 93 – Gattendorf und A 9 – Münchberg: Nicht angepasste Geschwindigkeit bei Regen sorgte am Montagmorgen innerhalb von gut 15 Minuten für zwei Unfälle auf den hochfränkischen Autobahnen. Zunächst kam ein 21-jähriger Schüler mit seinem Skoda auf der A 93 bei Gattendorf nach links von der Fahrbahn ab und prallte in die Mittelschutzplanke. Der entstandene Sachschaden wird auf knapp 19.000 Euro geschätzt. Kurz darauf waren die Einsatzkräfte der Autobahnpolizei auf der A 9 bei Münchberg gefordert. Dort verlor ein 44-jähriger Audi-Fahrer die Kontrolle über sein Gefährt und kollidierte mit der rechten Schutzplanke. Hier beträgt der Sachschaden rund 15.000 Euro.

Ohne Fahrerlaubnis

A 9 – Berg: Schleierfahnder der Hofer Grenzpolizeigruppe kontrollierten am Montagmorgen am Autohof Berg einen mit vier Handwerkern besetzten Kleintransporter. Der 35-jährige Fahrer konnte dabei keine Fahrerlaubnis vorweisen. Er gab an, diesen in seinem Privatauto in Cheb vergessen zu haben. Sofort durchgeführte Ermittlungen über das gemeinsame Zentrum der deutschen und tschechischen Polizei in Schwandorf ergaben, dass der Tscheche seit 2018 keinen Führerschein mehr besitzt. Deshalb wird gegen ihn wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Ein Mitfahrer musste das Steuer übernehmen.

Falscher Führerschein

A 9 – Berg: Lediglich ein Foto seines griechischen Führerscheines konnte am Montagmittag ein 23-jähriger Syrer bei einer Kontrolle an der Anschlussstelle Berg der A 9 den Beamten der Autobahnpolizei vorweisen. Angeblich wäre das Original aufgrund eines Umzuges momentan nicht auffindbar. Die versierten Fahnder erkannten aber bereits auf dem Foto, dass es sich bei dem Dokument um eine Totalfälschung handelt. Nun wird gegen ihn wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Die Fahrt endete damit, da auch der Beifahrer nicht über eine gültige Fahrerlaubnis verfügte.

Alkoholisiert am Steuer

B 15 – Leupoldsgrün: Mit 0,62 Promille war am Montagabend ein 52-jähriger Berliner auf der B 15 zwischen Hof und der A 9 unterwegs. Bei der Kontrolle konnte die Streife der Verkehrspolizei Alkoholgeruch feststellen. Der gerichtsverwertbare Alkotest sorgte für eine Anzeige mit 500 Euro Bußgeld, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot. Seine Fahrt nach Gotha musste er für einige Zeit unterbrechen.




06. Juli 2020

Mit Urinbeutel unterwegs

A3/Altdorf. Bei einer Kontrolle am Montagmorgen am Parkplatz Vogelherd ergab sich bei einem 29-jähriger Autofahrer aus dem Kreis Sonneberg der Verdacht auf einen Betäubungsmittelkonsum. Die Beamten nahmen den Mann mit zur Dienststelle und entdeckten einen Beutel mit „Clean Urin“, der bei einem Drogenvortest anstelle des echten Urins abgegeben werden sollte. Den angebotenen Urintest lehnte der BMWFahrer ab, weshalb eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt wurde. Der „Clean Urin Beutel“ wurde sichergestellt, ebenso die Fahrzeugschlüssel zur Unterbindung der Weiterfahrt.

Am späten Samstagabend zogen die Beamten am Autohof Hilpoltstein einen Audi aus dem Verkehr, bei dem der 36-jährige Fahrer unter Drogeneinfluss stand. Der Bulgare fiel zunächst durch fehlende Pupillenreaktion auf und der daraufhin durchgeführte Drogentest lieferte dann auch ein positives Ergebnis. Der Fahrer musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Beim 31-jährigen Beifahrer wurde in der Bautasche ein Tütchen mit einer weißen Paste gefunden, bei dem es sich um Amphetamin handelte. Die Betäubungsmittel sowie die Fahrzeugschlüssel wurden
sichergestellt.


05. Juli 2020

Unentschlossener Lkw-Fahrer rammt Fahrbahnteiler

A9. Am 04.07.2020 in den frühen Morgenstunden befuhr ein 55-Jähriger Lkw-Fahrer aus Fürth den rechten Fahrstreifen der A9 FR München. Auf Höhe des AK Nürnberg wollte er die
Hauptfahrbahn weiter Richtung München weiterfahren. Aus ungeklärter Ursache erkannte er den Fahrbahnteiler der Abzweigung zwischen A9 und A3 zu spät und fuhr mittig ungebremst
auf die Schutzplanke auf. Hierbei walzte er ca. 90 Meter der Schutzplanke nieder und kam schwer beschädigt mittig auf dieser zum Stehen. Für die Dauer der Bergung von ca. 5 Stunden musste die Tangente zur A3 sowie die rechte Spur der Hauptfahrbahn A9 gesperrt werden, damit der komplette Lkw-Zug durch einen Autokran wieder von der Schutzplanke gehoben werden konnte. Hierdurch kam es zu erheblichen Behinderungen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 20000 Euro.




04. Juli 2020

Reifen geplatzt

Helmbrechts, A 9 Richtung Berlin:  Am Freitagnachmittag platze an einem polnischen Lkw-Anhänger ein Reifen. Die Reifenlauffläche blieb auf der Fahrbahn liegen. Zwei nachfolgende Fahrzeuge konnten nicht mehr ausweichen und stießen mit der Lauffläche zusammen. An einem Peugeot 206 aus Österreich entstand ein Schaden von 500.–Euro, bei einem Seat Leon aus Sachsen beträgt der Schaden etwa 2.000 Euro. Beide verunfallten Fahrzeuge konnten noch bis zum nächsten Parkplatz zur Unfallaufnahme fahren. Die Autobahnmeisterei Münchberg kam zur Absicherung des Lkw und zur Wegnahme des rechten Fahrstreifens vor Ort. Nach dem durchgeführten Reifenwechsel konnte der Lkw seine Fahrt fortführen und der rechte Fahrstreifen wieder freigegeben werden.

Von der Unfallstelle geflüchtet

Berg, A 9 Richtung München: Am Beginn der Baustelle an der Landesgrenze Thüringen zu Bayern kam es am Freitag gegen 17.40 Uhr zu einer Unfallflucht. Ein Fahrer aus Schleswig-Holstein fuhr mit seinem Ford Mondeo auf dem linken Fahrstreifen. Rechts fuhr ein schwarzer Pkw mit Wohnanhänger. Bei der Fahrbahnverschwenkung in die Baustelle fing der Wohnanhänger beim Überfahren einer Bodenwelle zu schlingern an und ragte hierdurch in den linken Fahrstreifen. Der Ford-Fahrer versuchte dem Wohnanhänger nach links auszuweichen. Hierbei stieß er mit seinem Ford gegen die Betonleitwand. Zu einer Berührung mit dem Wohnanhänger kam es nicht. Der Fahrer des schwarzen Pkw setzte seine Fahrt fort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Am Ford entstand ein Schaden in Höhe von ca. 3.000 Euro. Hinweise zu diesem Unfall nimmt die VPI Hof unter der Telefonnummer: 09281/704-803 entgegen.

Springmesser sichergestellt

A 9/Trockau. Am Freitagnachmittag kontrollierten zivile Fahnder der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth einen polnischen Kleintransporter. Im Rahmen der Kontrolle wurde in der Mittelkonsole ein verbotenes Springmesser aufgefunden und sichergestellt. Den 25-jährigen Mann erwartet nun eine Anzeige nach dem Waffengesetz.

Kurz vor dem Ziel gestoppt worden

A9/ Bayreuth. Am Freitagnachmittag wurde durch einer Streife der VPI Bayreuth ein 72-jähriger aus dem Bereich Hof mit seinem Mercedes an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd in Fahrtrichtung Berlin kontrolliert. Bei der Überprüfung von Person und Fahrzeug wurde festgestellt, dass der Herr seit zwei Jahren keinen gültigen Führerschein mehr besitzt, da er mehrfach zu schnell unterwegs war. Der Führerschein wurde vor Ort beschlagnahmt und die Fahrt zum Wohnort im Bereich Hof wurde abrupt  beendet. Da sein Pkw keinen Versicherungsschutz hatte wurde auch das Fahrzeug sichergestellt. Es folgte eine Strafanzeige und ein weiteres Fahrverbot.




03. Juli 2020

Lkw-Fahrer mit massiven Lenkzeitverstößen 

A73, Bad Staffelstein. Bei der Kontrolle eines rumänischen Sattelzuges stellten die Lkw-Spezialisten der Verkehrspolizei Coburg bei einem türkischen Fahrer erhebliche Verstöße gegen seine Lenk- und Ruhezeiten fest. Zum Tatzeitpunkt war der Fahrer seit insgesamt 47 Stunden ohne nennenswerte Pause von Österreich aus mit dem Ziel Hamburg unterwegs, um seine Fracht pünktlich im Hafen abliefern zu können. Weitere Ermittlungen ergaben, dass er hierzu auch eine fremde Fahrerkarte und eine Adblue-Manipulation benutzte. Die technische Untersuchung in einer örtlichen Fachwerkstatt bestätigte diesen Verdacht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Coburg muss der Fahrer nun aufgrund der immensen Verstöße eine Sicherheit i.H.v. 11.000 EUR hinterlegen, bevor er, nach abgeleisteter Pause, wieder weiterfahren darf. Gegen die rumänische Frachtfirma wurde ebenfalls ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Lagerarbeiter setzt sich ohne Tachoscheibe ans Steuer eines überlangen Sattelzuges

A 73, Anschlussstelle Coburg. Bei der Überprüfung eines niederländischen Sattelzuges mussten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Coburg etliche Verstöße feststellen. Der 64jährige türkische Fahrer führte den Sattelzug, ohne eine Tachoscheibe in das seit fast drei Jahren abgelaufene Kontrollgerät eingelegt zu haben. Weitere Überprüfungen ergaben, dass der Fahrer, so nicht hätte führen dürfen, weil er eigentlich als Lagerarbeiter bei einer Firma in Berlin angestellt ist. Zu allem Überfluss hatte der Sattelzug eine Gesamtlänge von 16,82 m. Gesetzlich ist eine maximale Länge von 16,50 m zulässig. Die Polizeibeamten untersagten die Weiterfahrt und leitete gegen den Fahrer und der beauftragenden Firma verschiedene Verfahren ein.

Sekundenschlaf und alkoholisiert

A73/Bad Staffelstein. Ein 29 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Lichtenfels befuhr heute Morgen gegen 04.00 Uhr die A73 in Fahrtrichtung Nürnberg. Offensichtlich aufgrund eines Sekundenschlafes in Kombination mit einer Alkoholisierung von 0,4 Promille kam der Altenpfleger mit seinem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab. Hierbei hatte der Fahrzeugführer zunächst noch großes Glück, da er eine große Ausfahrttafel „durchquerte“ und am Fahrzeug hierbei nur die beiden Außenspiegel abrissen. Anschließend schoss das nicht mehr kontrollierbare Auto geradeaus über die Grünfläche, prallte gegen mehrere Außen- und Mittelschutzplanken. Das totalbeschädigte Fahrzeug blieb auf der rechten Fahrspur liegen. Es entstand ein Gesamtschaden im vierstelligen Eurobereich. Den Führerschein musste der Beschuldigte an Ort und Stelle abgeben.

 Unzulässiges Messer gefunden

A 93 – Gattendorf: Ein feststehendes Messer mit einer Klingenlänge von knapp 15 cm hatte ein 55-jähriger Autofahrer zugriffsbereit im Seitenfach der Fahrertüre dabei. Der türkischstämmige Mann war auf der Rückreise von der Türkei nach Mecklenburg am Donnerstagmorgen in eine Kontrolle der Autobahnpolizei geraten und erklärte, dass er das Messer aus Angst vor Angriffen im Ausland bereitgelegt habe. Er wird sich wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz verantworten müssen.

Getankt und nicht bezahlt

A 9 – Berg: Zu drei Tankbetrügereien kam es am Donnerstag an den Tankstellen der Rastanlage Frankenwald. Gegen 07.30 Uhr tankte ein Hyundai-Fahrer aus Traunstein für 25 Euro Flüssiggas. Kurz darauf ein anderer einen litauischen VW Passat mit Diesel für 10 Euro. Zur Mittagszeit befüllte schließlich ein Unbekannter einen dänischen Peugeot mit Diesel im Wert von 43 Euro. Nach dem Tankvorgang fuhren die Fahrzeuge weg, ohne dass die offenen Rechnungen beglichen wurden. Die Verkehrspolizei Hof hat die Ermittlungen zu den Betrügereien aufgenommen.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

A 9 – Berg: Die Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrspolizei kontrollierte am Donnerstagvormittag an der Landesgrenze Thüringen einen polnischen Sattelzug. Der 40-Tonner war aufgefallen, da er den auf 60 km/h beschränkten Saaleabstieg mit 90 hinuntergefahren war. Fahrer war zu dieser Zeit ein 50-jähriger Ukrainer. Bei der Auswertung der Geschwindigkeitsaufzeichnungen des Tachografen stellte sich heraus, dass er einige Zeit vorher mit bis zu 102 km/h unterwegs war. Auch sein 27-jähriger Sohn, der als Beifahrer im Fahrzeug war, nutzte die Leistungsfähigkeit der Zugmaschine aus und erreichte eine Stunde vorher 103 km/h. Beide durften für das zu erwartende Bußgeld eine Anzahlung von je 50 Euro hinterlegen. Die übrigen 130 bzw. 80 Euro werden nachgefordert.

Fahren ohne Fahrerlaubnis

A6/Kammerstein. Bei einer am Donnerstagnacht durchgeführten Verkehrskontrolle auf dem Autohof in Kammerstein konnte ein Fahrzeugführer ohne gültige Fahrerlaubnis festgestellt
werden. Der 48-jährige Berliner fuhr seinen Mercedes, obwohl gegen ihn bereits vor längerer Zeit eine Fahrerlaubnissperre ausgesprochen wurde. Die Fahrt konnte durch die Beifahrerin, mit gültigem Führerschein, fortgesetzt werden.

Falsch gefahren

A6/Feucht. Am Donnerstagabend fuhr ein Schwertransportfahrzeug den falschen Weg. Anstatt wie in der Genehmigung vorgesehen, am Autobahnkreuz Nürnberg-Ost von der A6 auf die A9 Richtung Berlin abzufahren, folgte der Berufskraftfahrer der Hauptfahrbahn weiter in Richtung Waidhaus. Als er seinen Fehler bemerkte, hielt er das übergroße Gefährt auf dem Seitenstreifen an. Um die Gefährdung für den fließenden Verkehr zu minimieren wurde das Fahrzeuggespann durch die Polizei, sowie die hinzugerufene Autobahnmeisterei abgesichert. Nach aufwendigen
Maßnahmen konnte der Schwertransport schließlich unter Polizeibegleitung bis zu einem nahegelegenen Parkplatz gefahren werden. Der Transport muss nun, bis die Firma eine aktualisierte Genehmigung vorweisen kann, dort verweilen.




02. Juli 2020

Drogenfund und Drogenfahrt

A9 / Pegnitz. Ein paar Gramm Marihuana stellten Zivilfahnder am Mittwochabend bei einer Kontrolle auf der Autobahn sicher. Zudem zeigte der 26-jährige Fahrzeugführer drogentypische Auffälligkeiten. Ihn erwarten jetzt ein Strafverfahren und ein Fahrverbot. Gegen 14.15 Uhr zog ein Fahrzeug mit österreichischen Kennzeichen das Interesse der zivilen Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth auf sich. Bei der anschließenden Kontrolle an der Rastanlage Fränkische-Schweiz, zeigte der Fahrer deutliche Anzeichen von Drogenkonsum. Ein Drogenvortest bestätigte den ersten Verdacht. Im Fahrzeug fanden die Zivilfahnder zudem etwas mehr als 2 Gramm Marihuana und stellten es sicher. Der Österreicher musste zur Feststellung der Fahruntüchtigkeit eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und sein Fahrzeug für 24 Stunden stehen lassen. Gegen den 26-Jährigen laufen jetzt Ermittlungen wegen einer Drogenfahrt und dem Besitz von Betäubungsmitteln.

Mit Marihuana unterwegs

 A9/Bayreuth. Eine Fahndungsstreife der Verkehrspolizei Bayreuth fand am Donnerstagnachmittag eine geringe Menge Marihuana. Bei der Kontrolle eines Kleintransporters gegen 16:45 Uhr am PWC Sophienberg, fanden die Beamten im Rucksack eines Mitfahrers eine geringe Menge Marihuana auf. Gegen den 36-jährigen laufen jetzt Ermittlungen wegen dem Besitz von Betäubungsmittel.

Ungültige Kennzeichen

A 9 – Münchberg: Eine Zivilstreife der Hofer Verkehrspolizei kontrollierte am Mittwochmittag an der Anschlussstelle Münchberg/Süd einen polnischen LKW. Der 18-Tonner war wegen eines Abstandsverstoßes aufgefallen. Über eine Strecke von mehr als 500 Meter fuhr er im Abstand von lediglich zehn Metern hinter seinem Vordermann her. Bei der Kontrolle stellten die Beamten dann fest, dass die angebrachten polnischen Überführungskennzeichen für diese Fahrt keine Gültigkeit hatten. Grund hierfür war, dass der LKW am Kontrolltag in Deutschland gekauft wurde und nach Polen überführt werden sollte. Dafür wären allerdings deutsche Kennzeichen notwendig gewesen, da es sich noch um ein deutsches Fahrzeug handelte. Der 24-jährige Fahrer muss sich nun neben seinem Abstandsverstoß auch wegen Kennzeichenmissbrauch und Fahren ohne Zulassung verantworten.

Zeugen zum Verkehrsunfall gesucht

A 9 – Berg: Zu einem Verkehrsunfall mit 8000 Euro Sachschaden kam es am Mittwoch, gegen 13.00 Uhr, im Bereich einer Tagesbaustelle am sogenannten Saaleabstieg der A 9 zur Landesgrenze Thüringen. Ein bisher unbekanntes Fahrzeug fuhr an der Anschlussstelle Rudolphstein in Richtung Norden ein und übersah dabei einen auf der rechten Spur fahrenden Kleintransporter. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden zog der 23-jährige Fahrer nach links auf die zweite Spur. Dort kam es zur Kollision mit einem weiteren Kleintransporter eines 53-jährigen Österreichers. Vom eigentlichen Unfallverursacher ist nur bekannt, dass es sich um einen PKW handeln soll. Zeugen werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Hof in Verbindung zu setzen.

Geschwindigkeitskontrolle

Döhlau: Mit 92 bei zulässigen 50 km/h durchfuhr am Mittwoch ein Motorradfahrer als Tagesschnellster die Lichtschranke der Verkehrspolizei in Kautendorf. Auf ihn warten 160 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Innerhalb von 10 Stunden mussten 82 Fahrzeuge beanstandet werden. Fünf waren so schnell, dass sie mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

Schnelle Brummis

A 9 – Berg: Fünf schnelle ausländische 40-Tonner haben die Beamten der LKW-Kontrollgruppe der Verkehrspolizei am Mittwoch an der Landesgrenze Thüringen gestoppt.Zwei Polen, zwei Tschechen und ein Bosnier waren mit ihren schweren Gefährten am Saaleabstieg mit bis zu 92 km/h unterwegs. Alle durften ihr fälliges Bußgeld vor Ort in Form einer Sicherheitsleistung bezahlen. Demnächst wird auch ihr Konto in Flensburg mit jeweils einem Punkt belastet.




01. Juli 2020

Ohne Fahrerlaubnis?

A 9 – Leupoldsgrün: Lediglich einen zerrissenen internationalen bosnischen Führerschein konnte der Fahrer eines polnischen Audi am Dienstagvormittag bei einer Kontrolle der Hofer Verkehrspolizei am Parkplatz Lipperts vorlegen. Der zugehörige nationale Führerschein war nicht vorhanden. Gegen den 29-jährigen Bosnier mit Wohnsitz in Bamberg wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Lenkzeiten überschritten

A 9 – Leupoldsgrün: Spezialisten der LKW-Kontrollgruppe kontrollierten am Dienstagvormittag am Parkplatz Lipperts einen spanischen Sattelzug. Bei der Überprüfung der vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten stellten die Beamten fest, dass der 37-jährige rumänische Fahrer innerhalb von vier Wochen zweimal die Lenkzeit der Doppelwoche von maximal 90 Stunden um fünf bzw. zweieinhalb Stunden überschritten hatte. Als Anzahlung für den zu erwartenden Bußgeldbescheid des Bundeamtes für Güterverkehr musste er eine Sicherheitsleistung von 100 Euro hinterlegen.

Seitenwind unterschätzt

A 9 – Stammbach: Starker Seitenwind war die Ursache für einen Verkehrsunfall zwischen zwei Sattelzügen am Dienstagnachmittag auf der A 9 bei Stammbach. Gerade als er von einem anderen 40-Tonner überholt wurde, erfasste eine starke Windbö den Sattelzug eines 42-jährigen Polen und drückte diesen nach links gegen den Überholer. Bei der seitlichen Kollision der beiden Brummis entstand Sachschaden in Höhe von 3000 Euro.

Geschwindigkeit überwacht

B 15 – Hof: Zehn Stunden lang hat die Verkehrspolizei am Dienstag die Geschwindigkeit auf der B 15 bei Moschendorf überwacht. Von den über 7600 Fahrzeugen, die die Messstelle durchfuhren, mussten 107 beanstandet werden. Während 65 Fahrer mit einer Verwarnung davon kommen, müssen die anderen mit einer Anzeige und Punkten rechnen. Fünf waren so schnell, dass für sie noch ein Fahrverbot dazu kommt. Der Schnellste war ein tschechischer Mercedes-Fahrer, der mit 148 bei zulässigen 100 km/h gemessen wurde.

Leipziger wird vom Opfer zum Täter

A9/ Haag.  Am Dienstagvormittag wurden die Beamten der Verkehrspolizei Bayreuth zu einem leichteren Auffahrunfall gerufen. Auf der A9 in Fahrtrichtung Süden, auf Höhe Weiglathal, wäre ein polnischer Kleintransporter auf einen Leipziger Pkw aufgefahren. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 37 Jährige polnische Fahrer unter Drogen stand. Ein Test verlief positiv auf Amphetamin und Cannabis. Im weiteren Verlauf der Unfallaufnahme konnte der vermeintliche Geschädigte des Unfalls, der 35 Jährige Leipziger, weder einen Ausweis, noch einen Führerschein vorzeigen. Zunächst gab er an, dass er diese Dokumente zu Hause vergessen hätte. Aufgrund der äußeren Erscheinung und seines Verhaltens bestand zudem der Verdacht, dass der Leipziger ebenfalls unter Drogen stehen könnte. Ein freiwilliger Urintest konnte mehrmals nicht durchgeführt werden. Aufgrund der Beharrlichkeit der Beamten führte der junge Mann dann schließlich doch einen Urintest durch. Den Beamten fiel jedoch auf, dass der Leipziger den Urin mit Wasser ausgetauscht hatte. Auf der Dienststelle ergab dann ein erneut durchgeführter Test das positive Ergebnis. Der Fahrer hatte Amphetamin, Metamphetamin und Cannabis konsumiert. Bei der Überprüfung seiner angegeben Personalien blieben die Beamten ebenfalls skeptisch. Nach umfangreichen Recherchen stellte sich heraus, dass sich der Leipziger als sein 2 Jahre älteren Bruder ausgegeben hatte. Der Grund dafür war auch schnell klar; dem jüngeren Bruder wurde vor Jahren die Fahrerlaubnis entzogen. Der Leipziger muss sich jetzt vor dem Staatsanwalt und vermutlich auch vor Gericht unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Falsche Verdächtigung, Vortäuschen einer Straftat, Fahren unter Drogeneinfluss und Besitz von Betäubungsmitteln verantworten. Den polnischen Kraftfahrer erwartet eine Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung infolge Drogenkonsums.




30. Juni 2020

Berauscht auf der Autobahn

BAB A 9, Gemeinde Gefrees; Ein 28jähriger Autofahrer war am Montag berauscht auf der A 9 in Richtung München unterwegs.

Der junge Mann fuhr kurz vor 7.30 Uhr mit seinem Ford Focus auf der A 9, zwischen Münchberg und Gefrees, ehe er von einer Streife der Hofer Verkehrspolizei am Parkplatz Streitau zur Kontrolle ausgeleitet wurde. Bei der näheren Überprüfung des Pkw im Rahmen der Schleierfahndung fanden die Beamten in einer Ablage unter dem Lenkrad einen fertig gedrehten Joint. Zudem stand der 28jährige offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, weshalb er eine Blutentnahme im Krankenhaus erdulden musste. Damit der Berauschte nicht weiterfahren konnte, wurde sein Fahrzeugschlüssel vorübergehend sichergestellt. Zu allem Überfluss hatte der junge Mann über eine Online-Plattform einen 31jährigen als Mitfahrer angeheuert. Auch dieser hatte Rauschgift bei sich. Auch hier schritten die Beamten zur Sicherstellung des weißen Pulvers und mussten den Mitfahrer ebenfalls wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz anzeigen. 

Stark überladener Kleintransporter

BAB A 72, Gemeinde Feilitzsch; Am Montag, gegen 10.50 Uhr, stellten Beamte der Schwerverkehrskontrollgruppe der Hofer Verkehrspolizei einen stark überladenen Kleintransporter auf der A 72 fest. Ein 31jähriger ukrainischer Berufskraftfahrer war mit dem Dreieinhalb-Tonner auf der Autobahn in Richtung Westen unterwegs. An der Anschlussstelle Hof/Töpen lenkten die Beamten das Fahrzeug aus dem fließenden Verkehr zur Überprüfung aus. Anhand der Ladepapiere erkannten die geschulten Polizisten schnell, dass der Iveco stark überladen war. Maximal wäre eine Ladungsaufnahme von 450 Kilogramm für den Transporter möglich gewesen. Tatsächlich hatte der 31jährige Fahrer jedoch knapp 1,5 Tonnen Güter auf seiner Ladefläche. Die Messung auf einer geeichten Fahrzeugwaage ergab schließlich eine Überladung von sage und schreibe 53%. Selbstverständlich durfte der Mann seine Fahrt so nicht fortsetzten und er musste für den Verstoß eine Sicherheitsleistung bezahlen.

Schleuderpartie bei Starkregen

BAB A 9, Gemeinde Gefrees; Bei Starkregen schleuderte am Montag, um 14.45 Uhr ein 56jähriger Audi Fahrer auf der A 9 bei Gefrees in die Leitplanken. Der Mann aus Thüringen war mit seinem A 4 auf der A 9 in Richtung München unterwegs, als zwischen Münchberg und Gefrees starker Regen einsetzte. Er passte seine Geschwindigkeit den Wetterverhältnissen nicht an und geriet auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern. Der 56jährige verlor vollends die Beherrschung über sein Fahrzeug, stieß erst gegen die Betonwand in der Fahrbahnmitte und anschließend in die rechte Leitplanke. Von Verletzungen blieb der Audi-Fahrer verschont, lediglich der Sachschaden an Pkw und Leitplanken wird in einer ersten Schätzung mit knapp 5.000 € beziffert.

Anhänger seit 2015 ohne Versicherung

BAB A 9; Gemeinde Gefrees; Am Montag, gegen 17.45 Uhr, zogen Beamte der Hofer Verkehrspolizei ein Pkw-Gespann aus dem Verkehr, bei dem der Anhänger bereits seit fünf Jahren ohne Versicherung und auch ohne notwendige Hauptuntersuchung beim TÜV war. Der 65jährige Mann aus dem Landkreis Bayreuth war mit seinem Gespann auf der A 9 in Richtung Süden unterwegs und wurde am Parkplatz bei Streitau kontrolliert. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie bemerkten, dass die Zulassungsstempel am Kennzeichen des Anhängers fehlten. Im Weiteren stellte sich heraus, dass der kleine Anhänger bereits im Jahr 2015 wegen fehlendem Versicherungsschutz vom Amts wegen abgemeldet wurde. Zudem unterließ der 65jährige eine Vorstellung des Fahrzeuges beim TÜV. Der Mann musste seinen Anhänger am Parkplatz zurücklassen und sich um eine Abschleppung kümmern. Seine Versäumnisse brachten ihm Anzeigen wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und wegen einer erheblichen Überschreitung des TÜV-Termins ein.

Betrunkene Autofahrerin im Stadtgebiet Hof

Hof; Im Stadtgebiet von Hof stellten Beamte der Hofer Verkehrspolizei in der vergangenen Nacht eine stark angetrunkene Autofahrerin fest. Um 02.20 Uhr fiel den beiden Polizistinnen ein silberner VW Polo aufgrund seiner rasanten Fahrweise auf. Obwohl die Fahrerin des Polo zunächst sämtliche Anhaltesignale ignorierte und sogar entgegen der Fahrtrichtung in eine Einbahnstraße fuhr, gelang den beiden Beamtinnen den Polo in der Wörthstraße zu stoppen. Der Grund für das Verhalten der Fahrerin war schnell gefunden. Die 49jährige Hoferin hatte übermäßig dem Alkohol zugesprochen. Ein Test am Handalkomat erbrachte einen Wert von über zwei Promille. Dies führte zu einer Blutentnahme, die im Sana-Klinikum von einem Arzt vollzogen wurde.

Spurwechsel und Alkohol

Beim Spurwechsel einen Pkw übersehen hat ein Brummifahrer. Bei der Unfallaufnahme wurde dann noch festgestellt, dass er leicht unter Alkoholeinfluss stand. Der 55 Jahre alte Berufskraftfahrer war gestern um 20:45 Uhr mit seinem Sattelzug auf der A 3 Richtung Würzburg unterwegs. An der Anschlussstelle Pommersfelden wollte er einem anderen Lkw das Einfahren auf die Autobahn ermöglichen. Er wechselte von der linken auf die rechte Spur. Dabei übersah er einen dort fahrenden 34jährigen. Er erfasste dessen Pkw und drückte ihn in den Mittelstreifen.
Bei der Unfallaufnahme wurde beim Fahrer des Lkw leichter Alkoholeinfluss festgestellt. Eine Überprüfung ergab 0,5 Promille. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein Strafverfahren eingeleitet und eine Blutentnahme durchgeführt. Während am Sattelzug kein Schaden festgestellt werden konnte, liegt dieser beim Pkw bei mindestens 1600 Euro. Verletzt wurde keiner der Beteiligten.

Ohne Führerschein unterwegs

A3/SCHWAIG. Bei mehreren unabhängig voneinander stattfindenden Kontrollen wurden im Laufe des gestrigen Tages drei Personen festgestellt, die keinen gültigen Führerschein vorweisen konnten. Zwei der jeweils männlichen Fahrer hatten ihre Fahrerlaubnis zuvor durch deutsche Behörden entzogen, bzw. aberkannt bekommen. Der dritte Fahrer, ein 34-jähriger
mazedonischer Staatsangehöriger, hatte seine Fahrerlaubnis noch nicht umschreiben lassen, obwohl er bereits seit geraumer Zeit in Deutschland wohnt. Alle drei Personen wurden wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht.




29. Juni 2020

Unter Drogeneinfluss unterwegs

A3/Erlangen. Offensichtlich zu viel gekokst hatte ein 51jähriger Mann. Trotzdem war er mit seinem Kleinlaster unterwegs. Der italienische Kraftfahrer wurde am gestrigen Sonntag um 19:45 Uhr auf der A 3, an der Rastanlage Aurach-Süd, einer Verkehrskontrolle unterzogen. Er war mit seinem 3,5-Tonner unterwegs. Auf Nachfrage räumte er ein, dass er erst vor kurzem Kokain konsumiert habe. Dies bestätigte sich durch einen Vortest, der ebenfalls positiv auf Kokain war. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und eine Blutentnahme durchgeführt. Weiter wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 650 Euro einbehalten.

Überladene Fahrzeuge gestoppt

A6/Nürnberg. Zwei überladene Fahrzeuge wurden am Wochenende auf der A 6 an der Anschlussstelle Langwasser aus dem Verkehr gezogen. Am späten Freitagabend kontrollierten die Beamten einen Kleintransporter mit serbischer Zulassung, der bis unters Dach beladen war. Beim Ford Transit war das zulässige Gesamtgewicht um mehr als 36 Prozent überschritten war.
In der Nacht auf Sonntag konnte ein Kleinbus aus der Ukraine mit einer  Überladung von über 50 Prozent gestoppt werden. Beide Kraftfahrer mussten jeweils einen hohen Betrag als Sicherheitsleistung hinterlegen, die Weiterfahrt wurde in beiden Fällen unterbunden.

Drogenfahrt ohne Führerschein

A 70 / Stadelhofen    Unter Einfluss von Rauschgift stand am Freitagnachmittag der 33jährige Fahrer eines Kleintransporters, als er durch Schleierfahnder der Verkehrspolizei am Parkplatz „Paradiestal“ an der A 70 kontrolliert wurde. Zudem wurde festgestellt, dass er keine Fahrerlaubnis besitzt und bei einer Durchsuchung des Fahrzeugs wurden einige Gramm Marihuana aufgefunden und sichergestellt. Die Untersagung der Weiterfahrt und eine Blutentnahme waren die unmittelbare Folge. Bußgeld, Punkte und Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und illegalen Drogenbesitzes kommen hinzu.

Einzelner Reifen als Geisterrad auf der A9

A9/Bad Berneck. Glück im Unglück hatten zwei Autofahrer am Sonntag Mittag auf der A9 bei Himmelkron. Beide waren in Fahrtrichtung München unterwegs, als plötzlich von der Gegenfahrbahn ein ganzer Reifen mit Felge geflogen kam. Zunächst schlug dieser seitlich in den vorderen Audi eines 46-Jährigen aus dem Nürnberger Land ein und riss ihm den linken Außenspiegel ab. Ein dahinter befindlicher 30 jähriger Skoda-Fahrer konnte umherfliegenden Teilen nicht mehr ausweichen und wurde durch diese ebenfalls erheblich beschädigt. Während der Unfallaufnahme kam es an der Unfallstelle zu kurzzeitigen Behinderungen. Woher das Rad letzten Endes herkam, konnte noch nicht geklärt werden. Hinweise zu einem möglichen Verursacher nimmt die Verkehrspolizei Bayreuth unter der Tel.-Nr.: 0921/506-2330 entgegen.

Unfallflucht im Baustellenbereich

BAB A 9, Gemeinde Berg; Am Sonntagnachmittag, um 15.40 Uhr, musste die Hofer Verkehrspolizei Hof eine Unfallflucht bearbeiten. Ein 24jähriger Mann aus Nürnberg fuhr mit seinem silbernen Ford auf der A 9 in Richtung Berlin. Auf Höhe des Brückenrestaurants an der Rastanalage Frankenwald ist aktuell eine Baustelle eingerichtet. In diesem Bereich sind die Fahrbahnen verengt und die Baustelle ist mit Warnbaken abgesichert. Vor dem 24jährigen Nürnberger scherte nun ein unbekannter Pkw-Fahrer so knapp aus, dass der Ford-Fahrer nach links ausweichen musste und gegen eine Warnbake stieß. Er beschädigte sich dabei den linken vorderen Kotflügel und den linken Vorderreifen. Auch die Bake wurde zerstört. Der Unfallverursacher fuhr weiter, ohne sich um seine Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Der entstandene Schaden beträgt insgesamt etwa 2.500 €. Sollte jemand den Vorgang beobachtet haben, bittet die Verkehrspolizei Hof um Hinweise unter Tel. 09281/704-803.

Autofahrer hatte Amphetamin konsumiert

BAB A 9, Gemeinde Berg; Beamte der Hofer Verkehrspolizei kontrollierten am Sonntag, um 22.15 Uhr, die Insassen eines grauen Opel Vivaro, der an der Rastanalage Frankenwald/West parkte. Die geschulten Polizisten bemerkten, dass der 24jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Auf diese Tatsache angesprochen, gab der junge Mann an, das Betäubungsmittel gerade eben während der Rast am Parkplatz eingenommen zu haben. Reste des Pulvers und die dazugehörigen Konsumwerkzeuge konnten noch sichergestellt werden. Die Utensilien und Reste des Rauschgiftes wurden sichergestellt, dem jungen Mann die Weiterfahrt untersagt. Zudem erhält er eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Unter Drogeneinfluss am Steuer

BAB A 9, Gemeinde Münchberg; Unter Drogeneinfluss am Steuer wurde am Sonntag, kurz vor 23 Uhr, ein 40jähriger Bauarbeiter von der Hofer Verkehrspolizei erwischt. Der Mann war mit seinen Arbeitskollegen auf der A 9 in Richtung München unterwegs, wo er im fließenden Verkehr den Argwohn der Verkehrspolzisten auf sich zog. An der Anschlussstelle Münchberg Süd leiteten die Beamten den Pkw zur Kontrolle von der Autobahn. Erste Anzeichen für einen Drogenkonsum bestätigte ein vor Ort durchgeführten Schnelltest. Der 40jährige musste sich im Krankenhaus Münchberg einer Blutentnahme unterziehen. Er erhält eine Anzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss.

Verbotenen Totschläger sichergestellt

BAB A 9, Gemeinde Berg; Einen verbotenen Totschläger fanden Beamte der Hofer Verkehrspolizei zugriffsbereit in der Türablage eines Kleintransporters aus dem Zulassungsbereich Starnberg. Der 61jährige Fahrer des Opel Movano war auf der A 9 in Richtung Süden unterwegs und geriet an der Rastanlage Frankenwald in eine Polizeikontrolle. Im Rahmen der Schleierfahndung durchsuchten die Beamten auch den Kleintransporter und bemerkten den verbotenen Gegenstand, der zugriffsbereit im Fach der Türe abgelegt war. Der Totschläger wurde sichergestellt und der 61jährige erhielt eine Anzeige nach dem Waffengesetz.




28. Juni 2020

Lange Autofahrt unter Alkohol

A9/Bayreuth. Einer aufmerksamen Polizeibeamtin außer Dienst, fiel ein Pkw aus Brandenburg auf, welcher auf der A9 in Richtung München unterwegs war. Das Fahrzeug fuhr Schlangenlinien und brauchte die gesamte Fahrbahnbreite, um geradeaus zu fahren. Zum Glück wurde kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet, bevor der Pkw an einem Rastplatz herausfuhr und dessen Fahrerin die sanitären Anlagen benutzte. In der Zwischenzeit wurde die örtliche Verkehrspolizei von der Sache informiert und fuhr zum Rastplatz an. Die 53 jährige Rentnerin aus dem Schwarzwald, wurde von den Beamten beim Einsteigen in ihr Auto in Empfang genommen. Den Polizisten fiel deutlich der schwankende Gang und beträchtlicher Alkoholgeruch bei der VW Fahrerin auf. Die Dame machte einen freiwilligen Alkoholtest, welcher mit 2,4 Promille zu Lasten der Fahrerin schlug. Die Weiterfahrt wurde sofort unterbunden. Der Dame blüht ein Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer, was eine empfindliche Strafe sowie den sofortigen Verlust der Fahrerlaubnis bedeutet.

Alkohol und Drogen, dafür ohne Führerschein und noch mehr

Bad Berneck/Lkr. Bayreuth. Einem aufmerksamen Zeugen fiel in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein augenscheinlich betrunkener 28-jähriger Mann auf, der schwankend und politische Parolen grölend, in sein Fahrzeug stieg und von Bad Berneck in Richtung B303 fuhr. Mehrere Streifenbesatzungen machten sich auf die Suche nach dem Fahrzeug. Kurz darauf konnte der Pkw in Bad Berneck angetroffen werden. Durch den Zeugen konnte der junge Mann zweifelsfrei identifiziert werden, der sich bereits ein paar Meter von seinem Auto entfernt hatte. Schnell stelle sich heraus, dass er nicht nur Alkohol-, sondern auch Betäubungsmittel konsumiert haben muss. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 1 Promille. Da das äußere Erscheinungsbild auf einen zeitnahen Drogenkonsum hindeutete, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Weiterhin ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Diese wurde ihm bereits vor einigen Jahren entzogen. In der Dienststelle versuchte er den sog. „sterbenden Schwan“ zu spielen, was aber durch den anwesenden Arzt schnell durchschaut wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er am Bahnhof in Bayreuth aussteigen und seinen Heimweg antreten. Offensichtlich gefiel ihm die Kommunikation mit den Beamten so sehr, dass er kurz darauf über Notruf bei der Polizei angerufen hat und sich als anonymer Zeuge ausgab, der einen Randalierer beobachtet, der Mülleimer beschädigt und am Bahnhof Scheiben einschmeißt. Nachdem mehrere Streifen zum Ort des Geschehens fuhren, erkannten sie als Randalierer den jungen Bad Bernecker. Zudem stellte sich heraus, dass er selbst den Notruf wählte, um erneut in den Genuss zu kommen, mit den netten Bayreuther Verkehrspolizisten zu sprechen. Gegen ihn wird zusätzlich wegen Missbrauch von Notrufen und verschiedenen anderen Delikten ermittelt.

Sattelzug überfährt Absicherung an einer Unfallstelle

A 9 / Münchberg. Am Samstagvormittag überfuhr ein Sattelzug mit polnischer Zulassung im Baustellenbereich bei Himmelkron das Sicherungsmaterial einer Streife der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth. Dies stellten die Beamten zuvor zur Absicherung eines Verkehrsunfalls im Bereich der rechten Fahrspur bzw. zur Sperrung dieser auf.  Obwohl eine Faltpylone und mehrere Nissenleuchten zerstört wurden, setzte der Brummifahrer seine Fahrt in Richtung Norden einfach fort. Die im abgesperrten Bereich und außerhalb ihres Dienstwagens agierenden Beamten blieben glücklicherweise unversehrt. Sie konnten sich das Kennzeichen und die Aufschrift vom Auflieger merken. Diese Informationen teilten die Polizisten sogleich über Funk an ihre benachbarten Kollegen der Verkehrspolizeiinspektion Hof mit. So konnte der zunächst flüchtende 26-jährige polnische Kraftfahrer mit seinem Gefährt an der Anschlussstelle Münchberg-Nord ausgeleitet und kontrolliert werden. Der Sachschaden am Sicherungsmaterial der Polizei beläuft sich auf ca. 500 Euro. Der junge Pole muss sich nun wegen dem Straftatbestand des Unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten.

Unfall mit Happyend

A 72 / Köditz. Glück im Unglück hatte am Samstagnachmittag eine 22-jährige Studentin aus dem Vogtlandkreis. Sie befuhr mit ihrem BMW X1 die zweispurige Autobahn in Richtung Chemnitz. Kurz zuvor begann ein heftiges Gewitter und Starkregen setzte ein. Das durchaus noch gute Reifenprofil vom BMW schaffte es nicht mehr das auf der Fahrbahn befindliche Wasser zu verdrängen. Wohl infolge der nicht angepassten Geschwindigkeit geriet die junge Dame ins Schleudern und streifte zunächst die Mittelschutzplanke. Hiernach prallte der außer Kontrolle geratene BMW noch massiv in die rechte Schutzplanke. Diese hielt gerade noch Stand und lag im Nachgang komplett darnieder. Nicht auszudenken was hätte passieren können, wäre der X1 im unmittelbar angrenzenden Waldstück gelandet. So kam das Fahrzeug der Vogtländerin ca. 100 Meter weiter auf der Standspur zum Stillstand. Sie selbst entkam ihrem totalbeschädigten Fahrzeug gänzlich unversehrt. Für dessen Bergung musste ein Abschleppdienst vor Ort kommen. Kurz vor Räumung der Unfallstelle traf der sich sorgende Papa ein um seine sichtlich mitgenommene Tochter abzuholen und zu trösten. Ein wahrlich schöner Moment, auch für die Polizei. Dinge lassen sich eben ersetzen!

Ladendiebstahl lohnt sich nicht

Amberg: Am Freitag, 26.06.2020, gegen 16:00 Uhr wurde ein 39-jähriger und ein 38-jähriger rumänischer Täter festgenommen, nachdem diese von Zivilkräften der Verkehrspolizeiinspektion Amberg dabei beobachtet werden konnten, wie sie aus einem Elektrogroßmarkt Waren im Wert von über 1500,- Euro entwendeten. Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass die Täter professionell und überregional agieren. Das Diebesgut wurde sichergestellt und auf richterliche Anordnung wurden die Wohnungen der beiden Täter durchsucht.

Riskante Fahrmanöver führen zur Anzeige

Feucht: Am Samstag, 27.06.2020, gegen 13:00 Uhr wurde der 57-jährige deutsche Fahrer eines Pkw, Mercedes-Benz, braun-metallic auf der BAB A6, Fahrtrichtung Tschechien, Anschlussstelle Amberg West einer Kontrolle unterzogen, nachdem über den Notruf seine riskante Fahrweise mitgeteilt wurde. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fiel der Pkw Fahrer nach dem Baustellenbereich auf der A 6 Höhe Altdorf auf, da er mit sehr hoher Geschwindigkeit den linken Fahrstreifen befuhr und durch dichtes Auffahren auf den vorausfahrenden 35-jährigen deutschen Skoda-Fahrer erkennen ließ, dass dieser den linken Fahrstreifen verlassen soll. Nachdem dies aufgrund mehrerer Lkw auf dem rechten Fahrstreifen nicht möglich war, wechselte der Daimler-Benz-Fahrer nun hinter den genannten Lkw über den rechten Fahrstreifen auf den Standstreifen und überholte dort mit hoher Geschwindigkeit mehrere Lkw. Anschließend zog er wieder auf den linken Fahrstreifen und bremste sein Fahrzeug stark ab (auf circa 50 km/h) um den hinter ihm fahrenden Skoda-Fahrer zum Abbremsen zu nötigen. Ohne Gefahrenbremsung des Skoda-Fahrers wäre es zum Zusammenstoß gekommen. Der Mercedes-Benz Fahrer konnte durch Zivilkräfte der Verkehrspolizeiinspektion Amberg aufgegriffen und kontrolliert werden. Er wurde angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Verkehrspolizeiinspektion Amberg bittet Zeugen des Vorfalls sich unter der Telefonnummer: 09621/890-430 zu melden.




27. Juni 2020

Mit Haftbefehl gesucht

A9/Berg: Beamte des Zoll kontrollierten am Freitagabend ein rumänisches Sattelgespann. Hierbei stellte sich heraus, dass der 34jährige Fahrer via Haftbefehl gesucht wird. Der Grund dafür war eine nicht bezahlte Strafe wegen Diebstahl. Durch Zahlung der Strafe in Höhe von 320 Euro, konnte er die Haft schließlich abwenden und seine Fahrt fortsetzen.

Schwerlastkontrollen

A9/Berg: Bei Lkw-Kontrollen konnten Beamte des Schwerlast- und Gefahrguttrupps der Hofer Verkehrspolizei verschiedene fahrpersonalrechtliche und auch Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung feststellen. Nach Auswertung der „Fahrtenschreiber“ wurden Geschwindigkeiten von bis auszugsweise 111km/h (erlaubt 80km/h auf BAB) festgestellt und auch die gesetzlichen Ruhezeiten nicht eingehalten. Zudem waren auch Genehmigungen für den internationalen Güterverkehr nicht vorhanden. Die beanstandeten Fahrer und auch die Spediteure, müssen nun mit zum Teil nicht geringen Bußgeldern rechnen.

Marihuana und Messer sichergestellt

A9/Berg: Ein durchreisendes Trio junger Männer aus Schleswig-Holstein und Hamburg, wurde mit ihrem VW-Bus durch Beamte der VPI Hof einer Kontrolle unterzogen. Hierbei kamen bei einer Durchsuchung der Personen eine geringe Menge Marihuana, ein Butterflymesser und ein Marihuana-Crusher zum Vorschein. Die Sachen wurden sichergestellt und entsprechend Anzeigen nach dem Betäubungsmittel.- und Waffengesetz erstattet.

Auffällige Fahrweise

Bayreuth. Am Freitagnachmittag fiel ein Bayreuther durch seine unsichere Fahrweise in der Kulmbacher Straße auf. Das Fahrzeug wurde durch eine Zivilfahndungstreife der Verkehrspolizei Bayreuth schließlich in der Dr.-Würzburger Straße einer Kontrolle unterzogen. Der Grund für die unsichere Fahrweise des 52-jährigen erschloss sich durch den Alkomattest von umgerechnet knapp 2,4 Promille. Dies hatte eine Blutentnahme im Klinikum Bayreuth, sowie die Sicherstellung des Führerscheins zur Folge. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Unter Drogen auf der A9 unterwegs

A9/ Bayreuth. Für einen 26-Jährigen Polen war die Fahrt auf der A9 in Richtung Norden zu Ende, als er von Beamten der Verkehrspolizei Bayreuth am Freitagabend kontrolliert wurde. Beim jungen Mann aus Polen stellten die Beamten gerötete und gläserne Pupillen, sowie eine blasse Gesichtsfarbe fest, was in dieser Ausprägung auf einen Drogenkonsum hindeutete. Dieser Verdacht bestätigte sich beim anschließend durchgeführten Drogentest, der positiv auf Cannabis reagierte. Der Mann musste sein Auto stehen lassen und den Schlüssel für 24h abgeben. Zudem erwartet ihn ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro und eine Anzeige.

Mit ungültigem Führerschein unterwegs

A9/ Bayreuth. Für einen 52-Jährigen Moldawier war die Fahrt auf der A9 in Richtung Süden zu Ende, als er von Beamten der Verkehrspolizei Bayreuth in der Freitagnacht einer an der Anschlussstelle Bayreuth-Süd einer Kontrolle unterzogen wurde. Den Beamten konnte er lediglich einen moldawischen Führerschein aushändigen, der ihn aber nicht berechtigt in Deutschland Kraftfahrzeuge zu führen. Da der Mann aus dem Landkreis Fürth bereits seit 2018 in Deutschland lebt, hätte er seinen Führerschein umschreiben lassen müssen, was er aber unterlassen hat. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Ohne die erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs

A9/ Bayreuth. Am frühen Samstagmorgen war ein 30-Jähriger Sachse mit seinem Pkw Gespann auf der A9 in Fahrtrichtung Süden unterwegs. Bei der Kontrolle durch die Verkehrspolizei Bayreuth wurde festgestellt, dass der junge Mann für sein Gespann nicht die erforderliche Fahrerlaubnis besitzt, denn aufgrund der technisch zulässigen Gesamtgewichte hätte er mindestens die Fahrerlaubnis der Klasse BE benötigt. Für den jungen Mann war somit die Fahrt beendet und ihm erwartet nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Unfall unter Alkoholeinwirkung

A9/Pegnitz. Am frühen Freitagabend verunfallte ein 46-jähriger polnischer Fahrzeugführer mit seinem Opel auf der A9 in Fahrtrichtung Berlin. Er krachte vom linken der drei Fahrstreifen aus in die rechte Außenschutzplanke. Bei dem zunächst unauffällig wirkenden Herren konnte während der Unfallaufnahme Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte die Vermutung der Beamten und ergab einen Wert von umgerechnet 2,20 Promille. Es wurde sodann eine Blutentnahme zur exakten Bestimmung des Alkoholwertes durchgeführt. Ein Richter ordnete zudem die Beschlagnahme des Führerscheins an. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 3000€. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkoholeinwirkung.




26. Juni 2020

Unbekannte beschädigten Türgriffe – Zeugen gesucht

A 9 – Berg: Unbekannte Täter beschädigten am Mittwochnachmittag im Bereich der Rastanlage Frankenwald-West ein Fahrzeug und hinterließen Sachschaden. Die Hofer Polizei sucht Zeugen. Im Zeitraum zwischen 15.30 Uhr und 16.10 Uhr parkte ein 45-jähriger Berliner seinen mit markanten Aufklebern verzierten Nissan-Bus im Bereich des Brückenrestaurants. Als er zu seinem Fahrzeug zurückkam, stellte er die Beschädigungen an den Türgriffen fest. Die aufnehmenden Polizeibeamten gehen von einer mutwilligen Handlung an dem auffälligen Auto aus. Dabei entstand Sachschaden in dreistelliger Euro-Höhe. Die Hofer Polizei sucht nun Zeugen, die unter der Tel.-Nr.: 09281/704-0 Hinweise zu den Tätern geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Reisegruppe mit Rauschgift

A 9 – Berg: Eine Reisegruppe aus Münster geriet am Donnerstagnachmittag an der Rastanlage Frankenwald in eine Kontrolle der Hofer Grenzpolizeigruppe. Die vier Freunde im Alter von 20 und 21 Jahren waren auf dem Weg nach Schöneck im Vogtland um dort ein verlängertes Wochenende zu verbringen. Die Durchsuchung des Reisegepäcks brachte bei zwei Insassen jeweils eine geringe Menge Marihuana und verschiedene Rauschgiftutensilien zu Tage. Die Fahnder stellten das Rauschgift sicher und erstatteten Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Güterschnelltransport

A9 – Berg: Mehrfach mit bis zu 108 km/h war ein türkischer Sattelzug auf deutschen Autobahnen unterwegs. Diese Geschwindigkeit stellten die Spezialisten der Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrspolizei am Donnerstagnachmittag bei der Kontrolle des 40-Tonners fest. Eine teure Angelegenheit für den 46-jährigen Fahrer. Der Bußgeldkatalog sieht dafür 320 Euro und einen Punkt in Flensburg vor. Als Anzahlung musste er 200 Euro Sicherheit hinterlegen.

Geschwindigkeit überwacht

Münchberg – Schödlas: Lediglich vier Autofahrer mussten am Donnerstag auf der B 289 in Schödlas bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Verkehrspolizei beanstandet werden. Der Schnellste war mit 78 bei zulässigen 60 km/h unterwegs. Dafür sind 40 Euro Verwarnungsgeld vorgesehen.

B 303 – Schirnding: Ganz anders stellte sich das Verhalten der Verkehrsteilnehmer auf der B 303 bei Schirnding dar. In der auf 30 km/h beschränkten Baustelle mussten 77 der knapp 1000 die Radarmessung durchfahrenden Fahrzeuge beanstandet werden. Innerhalb von fünf Stunden hagelte es 21 Verwarnungen, 56 Anzeigen und 24 Fahrverbote. Die Tagessiegerin war eine junge Dame aus Selb, die es mit ihrem Seat auf traurige 101 km/h brachte. Sie darf sich auf ein Bußgeld von gut 900 Euro, zwei Punkte und zwei Monate Fahrverbot gefasst machen.

Mit Absicht ausgebremst

Ein äußerst leichtsinniges Verhalten zeigte letzte Nacht der Fahrer eines Pkw. Er bremste vorsätzlich einen Lkw aus. Glücklicherweise blieb es bei einem geringen Sachschaden. Der Fahrer eines Sattelzuges war auf der A 3 in Richtung Nürnberg unterwegs. Um 03:30 Uhr wollte er auf Höhe Pommersfelden einen anderen Lkw überholen und wechselte hierzu auf die linke Spur. Dies
missfiel wohl einem 20 Jahre alten Schüler aus Oberbayern. Er zog auf der rechten Spur am überholenden Sattelzug vorbei. In der ca. 15 Meter langen Lücke zwischen den beiden Lkw zwängte er sich mit seinem Audi A 4 auf die linke Spur und setzte sich vor seinen Kontrahenten. Nach Zeugenaussagen bremste er dann ohne Grund ab. Der Fahrer des Sattelzuges konnte einen Aufprall nicht mehr verhindern und fuhr leicht auf den Audi auf. Der Sachschaden hält sich mit ca. 500 Euro in Grenzen. Verletzt wurde niemand.Gegen den 20-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet




25. Juni 2020

Dieseldiebe nutzen Generatorlärm

A9/Betzenstein. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag machten sich bislang unbekannte Täter an einem Sattelzug eines 46-jährigen Polen auf dem Parkplatz Sperbes-Ost an der A9 in Fahrtrichtung Berlin zu schaffen. Ihr Ziel wählten sie wohl gezielt aus. Da der polnische Berufskraftfahrer neben einem Kühltransporter stand, dessen Kühlgenerator die ganze Nacht lief, konnten die Diebe zumindest akustisch unerkannt arbeiten. Sie erbeuteten dabei über 300 Liter Diesel und ließen den Tank komplett leer zurück, sodass der Fahrer sich vor der Weiterfahrt zuerst wieder Diesel liefern lassen musste. Wer in der Nacht am Parkplatz oder in der Umgebung verdächtige Fahrzeuge oder Personen bemerkt hat, wird gebeten sich an die Verkehrspolizei Bayreuth unter der Telefonnummer 0921/5062330 zu wenden.

Lastwagen hängt sich an Brücke auf

HALLSTADT, LKR. BAMBERG, A 70 Ein spektakuläres Bild bot sich am Donnerstagvormittag auf der A 70 bei Hallstadt. Ein Lastzug hatte sich dort unter einer Autobahnbrücke so verkeilt, dass er mit angehobenen Vorderrädern zum Stehen kam. Der 58-jährige Fahrer des mit Glasscheiben beladenen Gespanns hatte offenbar den Ladekran am Heck seiner Zugmaschine nicht weit genug eingefahren. Mit diesem streifte er an der Unterseite der Brücke des Berliner Rings entlang und blieb schließlich so verkeilt hängen, dass die Zugmaschine vorne angehoben wurde. Die Einfahrt Bamberg und der rechte Fahrstreifen der A 70 mussten gesperrt werden. Aktuell dauert die Bergung noch an. Es kommt zu leichten Verkehrsbehinderungen. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Der Sachschaden wird derzeit auf 50000 Euro geschätzt. An der Autobahnbrücke wurde bislang zumindest kein struktureller Schaden festgestellt.

Gestohlenes Handy gefunden

A 93 – Trogen: Eine Streife der Verkehrspolizei kontrollierte am Mittwochabend am Autobahndreieck Hochfranken einen Kleintransporter aus dem Vogtland. Die Überprüfung eines vom Fahrer mitgeführten Handys ergab, dass dieses im August 2018 in Berlin entwendet wurde. Der 32-jährige gab an, das Handy auf einem Flohmarkt erworben zu haben. Deshalb ermittelt die Verkehrspolizei nun wegen Hehlerei.

LKW-Anhänger ausgebrannt

A 93 – Regnitzlosau: Vollständig ausgebrannt ist am Donnerstagmorgen auf der A 93 bei Regnitzlosau der Anhänger eines LKW-Gespannes. Das mit Kunststoffgranulat ins Säcken beladene Gespann hatte gerade die Anschlussstelle Hof/Süd in Richtung Norden passiert, als der Fahrer im Rückspiegel Rauch aus dem Fahrwerk des Anhängers aufsteigen sah. Der 38-jährige hielt seinen 40-Tonner am Standstreifen an und versuchte den entstehenden Brand zu löschen. Nachdem er erkannt hatte, dass ihm das nicht gelingen wird, kuppelte er seinen LKW vom Anhänger ab und verständigte über Notruf Feuerwehr und Polizei. Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Rehau und Regnitzlosau stand der Anhänger bereits im Vollbrand. Über die Ursache kann nur spekuliert werden. Wahrscheinlich ist ein technischer Defekt der zu einem Reifenbrand führte. Der Sachschaden an Fahrzeug, Ladung und Fahrbahn wird auf 70.000 Euro geschätzt. Für die Löscharbeiten und die Bergung des Anhängers muss die A93 in Richtung Norden bis in die Nachmittagsstunden gesperrt werden. Die Ausleitung des Autobahnverkehrs von Rehau/Nord über Regnitzlosau sorgte für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Das THW war zur Stauabsicherung eingesetzt.




24. Juni 2020

Fahrer unter Drogeneinwirkung

A 9/Himmelkron. Unter Drogeneinwirkung war am Dienstagvormittag ein 25-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Ford Kleintransporter im Bereich des Autohofs Himmelkron unterwegs. Eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth stoppte den jungen Mann aus Polen auf einem dortigen Parkplatz. Ein durchgeführter Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht der Beamten und zeigte ein positives Ergebnis für Marihuana. Nach Konfrontation mit den Fakten räumte der Mann ein, kürzlich zwei Joints geraucht zu haben. Die Weiterfahrt wurde anschließend unterbunden und eine Blutentnahme bei ihm durchgeführt. Er wird wegen der Drogenfahrt angezeigt.

Marihuana im Fußraum

A9/Bindlach. In der Nacht auf Mittwoch kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth einen Pkw auf der A 9 bei Bindlach in Fahrtrichtung Berlin. Bei der Kontrolle konnte im Fußraum eine geringe Menge Marihuana aufgefunden werden. Einer der drei albanischen Fahrzeuginsassen gab an, dass ihm das Marihuana gehöre. Das Marihuana wurde sichergestellt. Eine Anzeige wegen dem Betäubungsmittelverstoß wurde gefertigt.

Zu dicht aufgefahren

Stammbach – A 9: In der Zeit von 10.00 bis 18.45 führten die Einsatzkräfte der VPI Hof eine Abstandskontrolle an der A 9 in Fahrtrichtung München durch. Hier mussten insgesamt 165 Verkehrsteilnehmer beanstandet werden. Die traurigen Spitzenwerte dieser Kontrolle waren ein ausländischer LKW-Fahrer, der bei einem vorgeschriebenen Mindestabstand von 50 m bis auf 10 m auf den vorausfahrenden LKW auffuhr und ein PKW-Fahrer aus Hamburg, der bei gefahrenen 138 km/h bis auf 5 m auf das vorausfahrende Fahrzeug auffuhr. Der PKW-Fahrer, der somit weniger als ein Zehntel des vorgeschriebenen Abstands einhielt, muß mit einem Fahrverbot über 3 Monate und einer Geldbuße über 400 € rechnen. Zusätzlich wurde diese Kontrolle zum Anlass genommen, dass etliche LKW, deren Fahrer einen Abstandsverstoß begangen hatten, sogleich angehalten wurden und auch auf andere relevante Vorschriften, z. B. die Einhaltung der vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten oder auf eventuelle Geschwindigkeitsverstöße überprüft wurden. Insgesamt mussten so 13 Fahrer eine Sicherheitsleistung für den festgestellten Abstandsverstoß hinterlegen. Ein Fahrer hat seinen Sattelzug vorschriftswidrig nicht als Gefahrguttransport gekennzeichnet. Ein weiterer LKW-Fahrer hatte erhebliche Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten aufzuweisen. Beide Verstöße führten zu einer Erhöhung des Bußgeldes

Dopingmittel in nicht geringer Menge bei Kontrolle auf Autobahn aufgefunden

Sinzing, BAB A3: Am Dienstag, 23.06.2020, gegen 11.30 Uhr, kontrollierten Zivilbeamte der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg einen 30-jährigen Pkw-Lenker, der die A3 bei Sinzing in Fahrtrichtung Nürnberg als Alleinreisender befuhr. Im Rahmen einer ganzheitlichen Kontrolle konnte im Kofferraum des Fahrzeuges eine Reisetasche mit einer größeren Menge Dopingmittel aufgefunden und sichergestellt werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde die erlaubte Menge um mindestens das 35-fache überschritten. Den Mann, der seine Reise nach der polizeilichen Sachbearbeitung fortsetzen konnte, erwartet nun eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes nach dem Anti-Doping-Gesetz.

25-Jähriger mit verbotenen Gegenständen nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz und dem Waffengesetz angetroffen

Regensburg, BAB A3: Am Dienstag, 23.06.2020, gegen 17.40 Uhr, wurde ein 25-jähriger Pkw-Lenker von Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg auf der A3 im Bereich der Anschlussstelle Regensburg-Universität einer Kontrolle unterzogen. Hierbei wurde im Fahrzeug ein griffbereites verbotenes Bajonett festgestellt. Bei genauerer Durchsuchung des Fahrzeuginnenraums wurden zudem eine großkalibrige Gewehrpatrone, die dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterfällt, sowie ein verbotenes Reizstoffsprühgerät aufgefunden und sichergestellt. Im Rahmen der weiteren Sachbearbeitung konnten außerdem noch illegale Substanzen, die vermutlich dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen, in der Wohnung des Mannes festgestellt werden. Hierzu sind noch weitere Abklärungen notwendig. Der 25-Jährige wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Fahrer eins Kleintransportergespanns ohne ausreichende Fahrerlaubnis unterwegs

Wörth a.d.Donau, BAB A3: Am Dienstagnachmittag, 23.06.2020, gegen 15.35 Uhr, kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg einen 61-Jährigen, der mit seinem Kleintransporter mit Anhänger auf der Autobahn A3 bei Wörth a.d.Donau in Fahrtrichtung Passau unterwegs war. Bei der Kontrolle konnte er nur eine Fahrerlaubnis der Klasse B vorzeigen. Die Klasse BE, die er zum Führen der Kleintransporter-Anhängerkombination benötigt hätte, besaß er nicht. Den 61-jährigen Fahrzeugführer, der seine Reise ohne Anhänger fortsetzte, erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Polizei möchte in diesem Zusammenhang nochmals darauf hinweisen, dass man sich als Fahrer vor Fahrtantritt sicher sein muss, welche Fahrerlaubnis zum Führen des Fahrzeuges bzw. der Kombination erforderlich ist.

Sattelauflieger löste sich von Zugmaschine

Regensburg: Am Dienstag, 23.06.2020, gegen 11.45 Uhr, stellte eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg einen Pannen-Lkw an der Kreuzung Leibnizstraße/Max.-Plank-Straße in Regensburg fest. Bei der anschließenden Überprüfung konnten die Beamten feststellen, dass sich der Sattelauflieger bei der Anfahrt an der Kreuzung von der Sattelkupplung des Lkw löste, nach hinten rutschte und fast von der Sattelzugmaschine fiel.  Grund hierfür dürfte eine fehlerhafte bzw. nicht erfolgte Verriegelung der Sattelkupplung gewesen sein. Die Weiterfahrt wurde bis zur Reparatur, die vor Ort erfolgen musste, untersagt. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsstörungen. Zur Schadenhöhe am Sattelzug können keine Angaben gemacht werden. Verletzt wurde niemand. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeldverfahren.




23. Juni 2020

Mit falscher Fahrerkarte unterwegs

A3/Ludergraben. Am Montagabend wurde ein 60-jähriger österreichischer LKW-Fahrer am Parkplatz Ludergraben einer Kontrolle durch Beamte der VPI Feucht unterzogen. Hierbei wurde festgestellt, dass der Fahrer eine fremde Fahrerkarte in das Kontrollgerät des Fahrzeuges gesteckt hatte, diese war bereits seit Februar 2019 als verloren gemeldet. Seine eigene Fahrerkarte befand
sich in seinem Geldbeutel. Es wurde eine Sicherheitsleistung erhoben und dem Fahrer die Weiterfahrt untersagt.

Verfolgungsfahrt auf der A 9

A 9/Lkr. Bayreuth. Am frühen Sonntagabend wollte eine Streife der Polizeiinspektion Münchberg einen Pkw bei Streitau einer Kontrolle unterziehen. Der 330er BMW war hierbei auf der A 9 in Richtung Süden unterwegs. Nachdem dessen Fahrer merkte, dass er angehalten werden soll, gab er Gas und fuhr mit Geschwindigkeiten jenseits von 200 km/h in Richtung Bayreuth. Der Grund für das Verhalten war schnell ermittelt. Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass der Fahrzeughalter nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Der Pkw verließ kurz später die Autobahn. Alle umliegenden Dienststellen, einschließlich dem Polizeihubschrauber, beteiligten sich an der Fahndung nach dem Flüchtigen. Den Kollegen aus Münchberg fiel das Fahrzeug wieder auf der B 2 zwischen Bad Berneck und Bindlacher Berg auf. Eine Anhaltung missglückte jedoch, da der BMW am Streifenwagen vorbei durch den Grünstreifen raste und die Kontrolle umging. Mit rücksichtsloser Fahrweise und Missachtung jeglicher Verkehrsregeln versuchte der Fahrer sich zu entfernen. Durch Zeugenaussagen konnte der Pkw letztlich, mitsamt dem 48-jährigen Fahrer, im Bindlacher Ortsteil Benk festgestellt werden. Der Mann aus Brandenburg wurde festgenommen. Zeugen der riskanten Fahrweise, insbesondere Anwohner in Benk, werden gebeten, sich telefonisch bei der Verkehrspolizei unter 0921/506-2330 zu melden. Den Fahrer erwarten nun mehrere Strafanzeigen. Der Pkw wurde sichergestellt.

Marihuana und Amfetamin in den Hosentaschen

A 9/Pegnitz Fahnder der Verkehrspolizei bestreiften am Montagmittag die Rastanlage Fränkische Schweiz in Richtung Berlin. Dabei stellten sie zwei 38 und 39 Jahre alte Männer aus Brandenburg pausierend auf einer Bank fest. Bei der Kontrolle wurden in den Hosentaschen jeweils geringe Mengen Amfetamin und Marihuana aufgefunden und sichergestellt. Da der 38-jährige mit seinem Dacia Logan zum Kontrollort gefahren war, wurden die Führerscheindaten überprüft. Es stellte  sich heraus, dass er zudem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Anzeigen wegen den Betäubungsmittelverstößen und dem Fahren ohne Fahrerlaubnis wurden gefertigt.

Trotz Führerscheinentzug gefahren

A 9/Himmelkron. Ein 58-jähriger Pkw-Fahrer versuchte am Montagnachmittag Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth an der Nase herumzuführen. Der Mann aus Sachsen war zuvor mit seinem Lada Geländewagen auf der A 9 in Richtung Berlin unterwegs und wurde von der Streife bei Himmelkron  kontrolliert. Hierbei händigte er selbstsicher seinen alten DDR-Führerschein zum Nachweis aus. Überprüfungen ergaben jedoch, dass ihm seine Fahrerlaubnis vor geraumer Zeit gerichtlich  wegen einer Trunkenheitsfahrt und Unfallflucht entzogen wurde. Die Sperrfrist für den Entzug war noch aktuell. Der Mann hatte im damaligen Verfahren nur seinen neuen Scheckkartenführerschein abgegeben. Die Weiterfahrt wurde sodann untersagt, der alte Führerschein beschlagnahmt und der Mann wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt.

Elektroschocker aufgefunden

A 9/Himmelkron. Bei einem 27-jährigen Fahrzeugführer fand eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth am Montagnachmittag einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker. Der Mann aus Heidenheim fiel den Beamten parkend an einer Tankstelle in Himmelkron auf und wurde einer Kontrolle unterzogen. Der Elektroschocker lag zugriffsbereit im Ablagefach der Fahrertüre. Der verbotene Gegenstand wurde noch vor Ort sichergestellt und der Mann wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz angezeigt.

Unter Drogen am Steuer

A 9 – Leupoldsgrün: Unter dem Einfluss mehrerer Drogenarten stand der Fahrer eines polnischen Kleintransporters, der in der Nacht zum Dienstag von Schleierfahndern der Hofer Verkehrspolizei an der Anschlussstelle Hof/West kontrolliert wurde. Die Fahnder erkannten sofort, dass der 23-jährige Pole offensichtlich Drogen konsumiert hatte. Ein Schnelltest bestätigte den Verdacht. Der junge Mann musste seinen Transport für 24 Stunden unterbrechen.  Gegen ihn wird wegen Drogenbesitzes und einer Drogenfahrt ermittelt.

Alfa Romeo ohne Zulassung

A 9 – Berg: Zollfahnder kontrollierten am Montagmittag an der Rastanlage Frankenwald einen Alfa Romeo mit Erfurter Kurzzeitkennzeichen. Der 50-jährige ungarische Autohändler war auf der Überführungsfahrt nach Ungarn. Die Kennzeichen waren jedoch nur für die Fahrt zur nächstgelegenen technischen Prüfstelle gültig. Die hinzugezogene Streife der Verkehrspolizei stellte zudem fest, dass der Fahrer auch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Die Überführungsfahrt war damit zu Ende. Der Ungar muss sich wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und ohne Zulassung verantworten.

Zu schnell unterwegs

A 73, Forchheim. Kurz vor 12.00 Uhr war am gestrigen Montag ein 45-jähriger Ungar mit seinem VW Tiguan auf der A 73 in Fahrtrichtung Bamberg unterwegs. Auf Höhe Forchheim musste er aufgrund eines vor ihm fahrenden Fahrzeuges abbremsen und verlor dabei die Kontrolle über seinen Wagen. Der Pkw schleuderte etwa 300 Meter über die Autobahn, prallte mehrfach in die Außen- bzw. Mittelschutzplanke und kam schließlich total beschädigt an der Außenschutzplanke zum Stehen. Der Fahrer und seine 49-jährige Beifahrerin zogen sich hierbei schwere Verletzungen zu und mussten von der Feuerwehr Forchheim aus dem Fahrzeug befreit werden. Anschließend wurden beide in umliegende Krankenhäuser transportiert, hierbei kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Während des Einsatzes war die A 73 für etwa 1 Stunde in beide Richtungen total gesperrt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro.




22. Juni 2020

Flucht vor Polizeikontrolle nicht erfolgreich

NÜRNBERG. Am Montag gegen 01.00 Uhr nachts flüchtete ein 43-jähriger VW-Fahrer vor einer Verkehrskontrolle an der Anschlussstelle Langwasser und fuhr mit teilweise über 200 km/h ins Nürnberger Stadtgebiet. In der Kerschensteiner Straße konnte der Flüchtende schließlich festgenommen werden, nachdem er sich in seinem Auto schlafend stellte. Bei der Festnahme nahmen die Beamten Haschischgeruch wahr, woraufhin er auch einräumte, in seiner Unterhose Amphetamin sowie Haschisch versteckt zu haben. Außerdem verlief der durchgeführte Drogentest positiv und einen Führerschein konnte er auch nicht vorweisen. Der 43-Jähriger Bosnier mit Wohnsitz in Oberbayern muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Führerscheinklasse reichte nicht aus

A6/ROTH. Ein Arbeiter aus der Tschechischen Republik war am Freitagnachmittag mit seinem Pkw und Anhänger auf der A 6 in Richtung Heilbronn unterwegs. Bei einer Verkehrskontrolle an der Anschlussstelle Roth händigte er den Beamten einen Führerschein der Klasse B aus, für sein Gespann wäre jedoch mindestens die Klasse BE nötig gewesen. Der 41-Jährige musste eine Sicherheitsleistung aufbringen und die Weiterfahrt mit seinem Anhänger wurde ihm untersagt.

Zeugen für zwei Unfallfluchten gesucht

A9/KINDING.  Eine 24-Jährige aus dem Landkreis Roth befuhr am Freitagnachmittag gegen 16:30 Uhr mit ihrem Hyundai die A 9 in Richtung München, als kurz vor der Anschlussstelle Altmühltal plötzlich ein Opel Corsa abrupt bis auf Schrittgeschwindigkeit abbremste. Der Pkw dahinter musste stark abbremsen, um ein Auffahren auf den Corsa zu verhindern. Die 24-Jährige musste ebenfalls voll abbremsen und versuchte dem Pkw vor ihr noch nach links auszuweichen, streifte jedoch beim Vorbeifahren dessen linke Seite. Nach dem Unfall hielt lediglich die 24-Jährige an, die beiden anderen Unfallbeteiligten setzten ihre Fahrt unbeirrt fort. Der Sachschaden am Hyundai wird auf etwa 2.000,- Euro geschätzt.

A6/ROTH. Am Samstagnachmittag kam es gegen 14.30 Uhr in Fahrtrichtung Heilbronn auf der A6 kurz nach dem Autobahnkreuz Nürnberg- Süd zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein grauer Pkw Volvo in die Mittelschutzwand aus Beton prallte. Der Volvo-Fahrer war vorher auf der rechten Fahrspur der Hauptfahrbahn am Kreuz Nürnberg-Süd unterwegs, als von der A 73 kommend ein blau-metallic-farbener Kleinwagen neben ihm fuhr. Der Fahrzeugführer des blauen Kleinwagens hatte den grauen Volvo offenbar übersehen und lenkte nach links auf die Hauptfahrbahn. Deswegen erschrak der Volvo-Fahrer, verriss das Lenkrad und kam ins Schleudern. Der Volvo prallte dann in die Betonwand und blieb völlig zerstört auf der linken und mittleren Fahrspur quer liegen. Die drei Fahrzeuginsassen, darunter ein 14 Monate altes Kleinkind, blieben glücklicherweise unverletzt. Der Fahrer des blauen Kleinwagens flüchtete jedoch unerkannt von der Unfallstelle.
Die Verkehrspolizei Feucht bittet nun Zeugen, die Hinweise zu den beiden Verkehrsunfällen geben können, sich unter der Rufnummer 09128/9197-0 zu melden.

Erheblich alkoholisiert mit dem Lkw unterwegs

A3/ERLANGEN. Ein Lastkraftwagen wurde am Sonntagnachmittag von einer Streife der Verkehrspolizei Erlangen auf der A 3 kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass der Fahrer erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Die Weiterfahrt wurde untersagt und der Führerschein sichergestellt. Um 16:40 Uhr wurde der 7,5-Tonner angehalten und am Parkplatz „Weißer Graben“ zwischen den Anschlussstellen Nürnberg-Nord und Erlangen-Tennenlohe einer Kontrolle unterzogen. Der 53 Jahre alte Fahrer war mit seinem mit Stückgut beladenen Fahrzeug auf dem Weg aus der Tschechei nach Belgien. In der Türablage der Fahrertür stand eine angebrochene Flasche Wodka. In der Kühlbox im Fahrerraum lagen mehrere Flaschen Bier. Zudem roch der Fahrer nach Alkohol. Ein Atemalkoholtest ergab 1,42 Promille. Der Führerschein und die Fahrzeugschlüssel wurden sofort sichergestellt. Beim Fahrer wurde eine Blutentnahme durchgeführt.




21. Juni 2020

Haftbefehl

A 9 / Berg.- Am Samstagvormittag stellte eine Streife des Zolls bei einer Kontrolle an  der Rastanlage  Frankenwald fest, dass ein 30jähriger aus Peine mit  Haftbefehl gesucht wird. Die Verkehrspolizeiinspektion Hof wurde gerufen  und übernahm die weitere Sachbearbeitung. Da der wegen Widerstands  gegen  Vollstreckungsbeamte zu 2100 Euro verurteilte Mann  die geforderte Geldstrafe nicht bezahlen konnte, wurde er verhaftet und der Justizvollzugsanstalt überstellt, wo er  die nächsten 180 Tage verbringen wird.

Mit gestohlenen Kennzeichen und ohne Führerschein unterwegs

A9/Bayreuth. Am Freitagabend wurde ein 35-jähriger Rumäne am Parkplatz Sophienberg einer Verkehrskontrolle unterzogen. Eine Fahndungsabfrage ergab, dass die an seinem BMW angebrachten Kennzeichen gestohlen waren. Zudem stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Er muss sich nun wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Diebstahls verantworten.

Amphetamin im Dachhimmel

A9/Himmelkron. Eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth kontrollierte am Freitagabend einen Pkw am ARAL Autohof in Himmelkron. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurde in einem Ablagefach im Dachhimmel eine geringe Menge Amphetamin aufgefunden, welches dem Beifahrer zugeordnet werden konnte. Den 40-jährigen Polen erwartet eine Anzeige wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz. Er wurde nach erfolgter Sachbearbeitung vor Ort entlassen.

Drogen aus dem Fahrzeug geworfen

A9/Pegnitz. Am Samstagnachmittag kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth an der Anschlussstelle Pegnitz einen Audi mit Berliner Zulassung. Noch vor der Kontrolle, wollten sich die Fahrzeuginsassen ihrer mitgeführten Drogen entledigen, was den aufmerksamen Beamten jedoch nicht entging. Sie konnten beobachten, wie eine Tüte aus dem Fahrzeug geworfen wurde. Zusammen mit einem hinzu gerufenen Diensthundeführer wurde das Fahrzeug durchsucht und die Umgebung  abgesucht. Hierbei konnte die Tüte mit einer geringen Menge Marihuana sowie im Fahrzeug ein Tabak-Marihuana Gemisch aufgefunden werden. Gegen die drei Insassen, ein 27-jähriger und ein 35-jähriger Libanese, sowie ein 49-jähriger Türke, wird Anzeige erstattet. Das Betäubungsmittel wurde sichergestellt.

Amphetamin und Marihuana im Gepäck

A9/Himmelkron. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hielten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth einen Mercedes mit Schweinfurter Zulassung an. Bei einem 25-jährigen Rumänen wurden hierbei geringe Mengen an Marihuana und Amphetamin in seiner Umhängetasche aufgefunden. Eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes ist die Folge.

Die Kunst einen Heckantriebler zu beherrschen

A 70, Stadelhofen, Lkr. Bamberg. Dass auf einer nassen bzw. rutschigen Fahrbahn insbesondere Fahrzeuge mit Heckantrieb die meisten Probleme haben, wurde am Freitagnachmittag wieder einmal auf der A 70 bei Stadelhofen bestätigt. Ein 19 jähriger Azubi aus dem Bayreuther Bereich war mit der Familienlimousine Richtung Bayreuth unterwegs, als er bei einem Fahrstreifenwechsel auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern geriet und pingpongartig gegen die linke und rechte Leitplanke stieß, bevor er total beschädigt auf der Überholspur zum Stehen kam. Neben dem Gesamtschaden von ca. 12.000.- Euro beklagte der junge Mann auch leichte Rückenschmerzen, die er sich zugezogen hatte. Zur Absicherung und Reinigung musste zudem die Autobahnmeisterei alarmiert werden.

Aus einem Führerscheinentzug nichts gelernt

A 73, Bamberg. Obwohl einem 33 jährigen Mann aus dem Landkreis Bamberg aufgrund einer Trunkenheitsfahrt die Fahrerlaubnis entzogen worden war, fuhr er offensichtlich munter mit seinem Pkw weiter. Bei einer Kontrolle am Freitagmittag durch die Fahndungsgruppe der Bamberger Verkehrspolizei flog dies jedoch auf, sodass er mit einem weiteren Strafverfahren rechnen muss und zusätzlich noch in der „Fotosammlung der Straftäter“ einen Platz bekommt.

Der Kleintransporter war ein Volltreffer

B 505, Hirschaid, Lkr. Bamberg. Den richtigen Riecher hatte wieder einmal eine Streife der Fahndungsgruppe Bamberger Verkehrspolizei bei einer Kontrolle eines Offenbacher Kleintransporters auf der B 505 bei Hirschaid. Die drei Insassen aus Albanien in Firmenkleidung bestritten zwar, dass sie in Bamberg gearbeitet hatten, konnten aber auch keine Arbeitserlaubnis bzw. einen Arbeitsvertrag vorweisen. Offensichtlich werden sie über einen Subunternehmer illegal eingesetzt, was jedoch noch weitere Ermittlungen nach sich zieht. Ziemlich eindeutig war jedoch die mangelnde Fahrtüchtigkeit des 28 jährigen Fahrers, der aufgrund Drogenkonsum erst einmal mit zur Blutentnahme musste und nun mit einer Geldbuße und einem Fahrverbot rechnen muss.

Mit über 2 Promille auf der Autobahn

A 70, Stadelhofen, Lkr. Bamberg .Am Sonntagmorgen kurz nach Mitternacht beobachteten Beamte der Bamberger Autobahnpolizei auf der A 70 bei Stadelhofen bei einem Bayreuther Pkw zwar nur geringfügige Fahrunsicherheiten, mit einem Alkoholwert von über 2 Promille hatten jedoch die erfahrenen Polizisten bei dem 45 jährigen Bayreuther nicht gerechnet. Nach einer Blutentnahme wurde der Führerschein sichergestellt, die restliche Heimfahrt erfolgte erst einmal mit dem Taxi. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Zu spät abgebremst

A 73, Forchheim. Der dichte Freitagmorgenverkehr auf der A 73 bei Forchheim wurde einem 26 jährigen Studenten aus dem Landkreis Neustadt/Aisch zum Verhängnis. Als eine 58 jährige Autofahrerin aus dem Forchheimer Bereich vor ihm abbremste, reagierte er zu spät und fuhr auf. Neben einem Gesamtschaden von 15.000.- Euro wurde allerdings auch noch die Fahrerin leicht verletzt.

Regennässe und Heckantrieb machen sich das Leben schwer

A 73, Forchheim. Am Freitagabend befuhr ein 22 jähriger Schweinfurter mit seinem Pkw die A 73 in nördlicher Richtung Höhe Forchheim. Auf gerader Strecke brach sein heckangetriebener Pkw auf der nassen Fahrbahn plötzlich aus, sodass er sich um 180 Grad drehte und gegen die rechte Leitplanke prallte. Bei einem Gesamtschaden von über 7000.- Euro ging der Unfall allerdings noch glimpflich aus.




19. Juni 2020

Ohne Fahrerlaubnis gefahren

A 9 / Berg.- Am Freitagvormittag kontrollierten Schleierfahnder der Hofer Grenzpolizeigruppe an der Anschlussstelle Berg einen Skoda aus dem Zulassungsbereich Rheingau-Taunus-Kreises. Der 59jährige Fahrer, der zunächst keine Anstalten machte der Anhaltung zu folgen, gab an, keinerlei Dokumente mitzuführen. Dies klang äußerst unglaubwürdig. Eine Durchsuchung führte schließlich zur Auffindung eines alten grauen Führerscheines und eines verbotenen Schlagringes. Die weitere Überprüfung ergab schnell, dass dem Mann die Fahrerlaubnis durch die Führerscheinstelle rechtskräftig entzogen worden war. Der Schlagring und der Führerschein wurden beschlagnahmt. Nach Erstellung der Anzeigen konnte 59jährige seine Weiterreise ohne Auto fortsetzen. Die Fahrzeugschlüssel blieben bei der Polizei.

Schwarzfahrer erwischt

A 9 / Berg.- Am Freitagmittag kontrollierte eine Zivilstreife der Verkehrspolizei Hof einen Audi aus dem Landkreis Rostock auf dem Parkplatz der Rastanlage Frankenwald. Der 26jährige Fahrer hatte zunächst das Auto getankt und fuhr nach der Bezahlung zum Parkplatz. Bei der Kontrolle gab er unumwunden zu, noch nie einen Führerschein besessen zu haben. Während der Kontrolle kam die Lebensgefährtin dazu. Beide gaben jetzt an, dass sie bis zur Rastanlage Frankenwald gefahren sei. Nach der Anzeigenaufnahme konnte die Lebensgefährtin, die einen Führerschein hat, die Fahrt fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen, auch unter Einbeziehung der Videoaufnahmen der Tankstelle, werden zeigen, ob die beiden Fahrzeuginsassen richtige Angaben gemacht haben.

Geschwindigkeitskontrollen

A 93 / Trogen .- Die Verkehrspolizeiinspektion Hof führte am Freitagabend  auf der A 93, im Bereich des Autobahndreieckes Hochfranken, Geschwindigkeitsmessungen durch. Im Zeitraum von fünf Stunden mussten insgesamt 102 Fahrzeugführer beanstandet werden, auf die teils ein empfindliches Bußgeld wartet. 96 Autofahrer erwartet ein Bußgeld und Punkte. Bei 40 der Fahrer kommt sogar noch ein Fahrverbot dazu. Den Negativrekord stellte ein etwa 50- jähriger Skoda-Fahrer aus dem Kreis Freising auf. Er wurde mit 177 km/h bei erlaubten 120 km/h gemessen. Ein Bußgeld von 240 Euro und mindestens ein einmonatiges Fahrverbot sind hier die Folge der Raserei. Eine Videostreife fiel am Freitagvormittag auf der A 9 in Richtung Berlin, zwischen der Anschlussstelle Hof-West und dem Parkplatz Lipperts, ein Kleintransporter aus Polen auf. Der Fahrer fuhr mit deutlich höherer Geschwindigkeit als den derzeit erlaubten 80 km/h. Die Nachfahrmessung ergab eine Geschwindigkeit von 114 km/h. Bei der Anhaltung musste der ausländische Fahrer vor Ort eine Sicherheitsleitung von fast 150 Euro sofort bezahlen.

Raser mit gefälschtem Führerschein

A73/FEUCHT. Einer zivilen Streife fiel Donnerstagnacht ein Pkw Seat auf, der auf der A 73 mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Mit der mobilen Messanlage wurden Geschwindigkeitsüberschreitungen von bis zu 69 km/h gemessen. Sein rücksichtsloses Fahrverhalten wurde durch eine Anhaltung beendet. Bei Kontrolle zeigte der 32-jährige Fahrer einen belgischen Führerschein vor, der von den Polizeibeamten als Fälschung erkannt wurde. Ein Alkotest ergab eine geringe Alkoholisierung im Bereich von 0,1 Promille, ein Drogentest wurde verweigert. Im Fahrzeug befand sich seine 18-jährige Freundin als Beifahrerin. Sie hatte eine geringe Menge Marihuana einstecken. Des Weiteren wurde unter dem Beifahrersitz ein Teleskopschlagstock und in der Bauchtasche des Schnellfahrers ein verbotenes Einhandmesser aufgefunden. Nachdem sich der Verdacht einer enthemmten Fahrweise durch den Einfluss von berauschenden Mitteln ergab, wurde eine Blutentnahme angeordnet und bei der Dienststelle durchgeführt. Die unerlaubten Gegenstände und Substanzen wurden sichergestellt, die Weiterfahrt mit dem Leon Cupra untersagt. Gegen beide Insassen und die Halterin werden Strafverfahren eingeleitet

Mangelhafte Ladungssicherung

A 9 – Berg:  Mangelhafte Ladungssicherung bei einem Berliner Kleintransporter stellte eine Streife der Autobahnpolizei am Donnerstagnachmittag an der Rastanlage Frankenwald fest. Der 39-jährige Fahrer hatte im Kastenwagen neue Fenster auf einer Palette geladen. Die Palette war freistehend im Laderaum lediglich mit einem Spanngurt gesichert und wäre bei einer Bremsung zum Geschoß geworden. Die Weiterfahrt wurde erst nach Herstellung einer wirksamen Sicherung gestattet. Ein Bußgeld von knapp 90 Euro und ein Punkt in Flensburg sind dem Fahrer sicher.

Marihuana dabei

A 9 – Gefrees: Knapp 3 Gramm Marihuana fanden Schleierfahnder der Grenzpolizeigruppe am Donnerstagnachmittag am Parkplatz Streitau bei einem 26-jährigen Österreicher. Der junge Mann war auf dem Weg von seiner Arbeitsstelle zurück nach Hause. Im Verlauf der Kontrolle ergaben sich bei ihm Anzeichen auf Drogenkonsum. Ein Schnelltest reagierte positiv. Die Fahrt war damit für ihn zu Ende. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Nun wird gegen ihn wegen Drogenbesitzes und Fahren unter Drogeneinfluss ermittelt.

Zu schnelle Lastwagen

A 9 – Berg: Fünf schnelle Lastwagen unterzog die LKW-Gruppe der Hofer Verkehrspolizei am Donnerstag auf der A 9 einer Kontrolle. Zwei spanische Kühlzüge waren mit bis zu 103 bei zulässigen 80 km/h unterwegs. Die auf 60 begrenzte Gefällstrecke zur Landesgrenze nach Thüringen nutzten drei weitere ausländische Brummi-Piloten als Rennstrecke. Sie fuhren vor dem Baustellenbeginn mit bis zu 93 km/h. Alle Fahrer mussten die fälligen Bußgelder sofort vor Ort bezahlen.

Geschwindigkeit überwacht

Selbitz: Mit 157 bei zulässigen 100 km/h passierte der Tagesschnellste eine Lichtschrankenmessung der Verkehrspolizei auf der B 173 bei Selbitz. Innerhalb von gut neun Stunden mussten nur 41 Kraftfahrer beanstandet werden. Während 25 mit einer Verwarnung davon kommen, erwartet 16 eine Anzeige mit Punkten. 3 Raser müssen zudem mit einem Fahrverbot rechnen.

Transporter mit Übergewicht

Wegen einer massiven Überladung wurde gestern Vormittag auf der A 3 ein Kleintransporter aus dem Verkehr gezogen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Aufgefallen war der Transporter gestern um 09:15 Uhr auf der A 3. Das Fahrzeug war an der Hinterachse deutlich in die Knie gegangen. Deshalb erfolgte an der Ausfahrt Erlangen-West eine Kontrolle des Fahrzeuges. Der Fahrer war auf dem Weg von Irland nach Rumänien. Geladen hatte er Hausrat und sieben gebrauchte Motoren. Auf der Waage wurden 7460 kg festgestellt. Zulässig gewesen wären 3500 kg, somit war die zulässige Gesamtmasse um mehr als doppelte überschritten.




18. Juni 2020

Marihuana und Haschisch im Rucksack

A 9/BAYREUTH. Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth hielten am Mittwochvormittag einen 47-jährigen Berliner mit seinem  VW T 5 am Parkplatz Sophienberg an. Bei der Kontrolle fanden die Polizisten im Rucksack des Fahrers eine geringe Menge Marihuana und Haschisch sowie Rauschgiftutensilien und stellten dieses sicher. Nach der Anzeigenaufnahme wegen des Betäubungsmittelverstoßes konnte er, nachdem ein Drogentest negativ verlief, seine Urlaubsreise nach Kroatien fortsetzen.

Pfefferspray ohne Kennzeichnung mitgeführt

A 9/BAYREUTH. Am Mittwochmittag stellten Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth einen geparkten Mercedes Sprinter mit französischer Zulassung am Parkplatz Sophienberg/West fest. Im Kleinbus befand sich nur der 40-jährige polnische Fahrer mit Wohnsitz in Frankreich. In der Ablage der Fahrertür befand sich griffbereit ein verbotenes Pfefferspray. Dieses wurde sichergestellt und der Mann wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz angezeigt.

75 Fahrverbote in Autobahnbaustelle

A 9/Himmelkron. Am Dienstag führte die Verkehrspolizei Bayreuth wie angekündigt Geschwindigkeitskontrollen auf der A9 an der Baustelle zwischen Himmelkron und Marktschorgast durch. Gut vier Stunden dauerte die Messung auf der Lanzendorfer Brücke in Richtung Berlin. 7000 Fahrzeuge fuhren auf drei Spuren an der Messstelle vorbei. 320 Fahrzeuge waren zu schnell. Aufgrund des neuen Bußgeldkataloges droht 75 Fahrern ein Fahrverbot von mindestens einem Monat. Ein 47jähriger aus München fuhr mit seinem BMW statt der erlaubten 80 mit 138 durch die gut beschilderte Baustelle. Ihn erwartet nun ein Bußgeld von 240 Euro, 2 Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot. Die Verkehrspolizei weist daraufhin, solche Kontrollen zur Sicherung der Arbeiter in dieser Baustelle regelmäßig an verschiedenen Orten und in beiden Fahrtrichtungen zu wiederholen.



Weimaraner von der Autobahn gerettet

A9/ Marktschorgast. Glück im Unglück hatte gestern eine Weimaraner-Mischlingshündin als diese in den späten Nachmittagsstunden auf der stark befahrenden A9 auf dem mittleren Fahrstreifen herumlief. Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth reagierten sofort und retteten den Vierbeiner vor dem sicheren Tod.  Der ca. 55 cm große Hund wurde kurzerhand in den Streifenwagen eingeladen und nahm auf dem Beifahrersitz auf den Schoß der Beamtin Platz. Nachdem die sichtlich aufgeregte Hündin zur Dienststelle verbracht und dort verpflegt wurde, konnte mit Hilfe der Tierrettung der Chip des Hundes ausgelesen werden und so der Eigentümer ausfindig gemacht werden. Die sichtlich erleichterte Eigentümerin nahm ihre Hündin Lexi nach einer Stunde Verweildauer auf der Dienststelle wieder mit nach Hause. Ob bei der Eigentümerin oder beim Hund die Freude über das Wiedersehen größer war, konnte nicht ermittelt werden.

13 Fahrverbote

Schirnding:  Fünf Stunden lang hat die Hofer Verkehrspolizei am Mittwoch die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h im Baustellenbereich auf der B 303 überwacht. Von den gut 1100 Fahrzeugen, die die Messstelle durchfuhren, mussten 97 beanstandet werden. Während 31 mit einer Verwarnung davon kommen, müssen 66 mit Bußgeld und Punkten rechnen. 13 Autofahrer waren so schnell, dass noch ein Fahrverbot hinzukommt.

Ohne Versicherung und Zulassung

Hof: Schleierfahnder der Hofer Grenzpolizeigruppe kontrollierten am Mittwochmittag auf der Ernst-Reuter-Straße einen Audi mit Wunsiedler Kennzeichen. Der Audi war aufgefallen, da die Zulassungsstempel auf den Kennzeichen fehlten. Die 35-jährige Fahrerin war mit dem seit Januar stillgelegten Auto unterwegs zu einem Termin in Hof. Die Fahrt war damit natürlich beendet. Gegen die Dame wird nun wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungs- und das Kraftfahrsteuergesetz sowie Fahren ohne Zulassung ermittelt.

Taschenlampe mit Elektroschocker dabei

A 9 – Berg: Einen in eine Taschenlampe integrierten Elektroschocker fanden Schleierfahnder der Grenzpolizeigruppe am Mittwochmittag an der Rastanlage Frankenwald beim Fahrer eines Kleintransporters. Den verbotenen Gegenstand hatte der 37-jährige Lette in seinem Rucksack zugriffsbereit neben sich liegen. Zudem tauchte ein Handy auf, dass er in Nürnberg auf der Straße gefunden und mitgenommen haben will. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und Fundunterschlagung eingeleitet.

Gefälschten Führerschein vorgelegt

A 9 – Berg: Ein Jaguar mit österreichischer Zulassung und ein Ford mit Ausfuhrkennzeichen erregten am Mittwochnachmittag die Aufmerksamkeit einer Zivilstreife der Grenzpolizeigruppe. Die beiden Fahrzeuge fuhren gemeinsam in die Rastanlage Frankenwald zu einer kurzen Pause ein. Bei der Kontrolle legte der Fahrer des Jaguars, ein 28-jähriger Serbe, einen slowakischen Führerschein vor, den die Spezialisten sofort als Totalfälschung erkannten. Nachdem damit lediglich der 23-jährige Ford-Fahrer eine gültige Fahrerlaubnis hatte, entschloss sich die Reisegruppe den Ford stehen zu lassen und ihren Weg mit dem Jaguar fortzusetzen. Der 28-jährige muss sich wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verantworten.




17. Juni 2020

Knapp am Gefängnis vorbei

A 9 – Berg:  Fahnder der Autobahnpolizei kontrollierten am Dienstagvormittag an der Rastanlage Frankenwald einen Audi mit Würzburger Zulassung. Gegen den 52-jährigen Fahrer bestand ein Erzwingungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Braunschweig. Durch Zahlung der Geldbuße von 110 Euro konnte er den vorgesehenen zweitätigen Aufenthalt in einer JVA vermeiden.

Fast jeder zehnte zu schnell

Rehau: Mit 87 bei zulässigen 50 km/h durchfuhr am Dienstagvormittag ein Audi-Fahrer aus Frankfurt die Lichtschrankenkontrolle der Hofer Verkehrspolizei in der Waldhausstraße in Rehau. Ihn erwarten ein Bußgeld von 120 Euro, ein Punkt und ein Monat Fahrverbot. Bei einem Durchlauf von rund 300 Fahrzeugen innerhalb von fünf Stunden mussten 27 beanstandet werden. Vier waren so schnell, dass zum Bußgeld auch ein Fahrverbot verhängt werden muss. Interessant dabei ist, dass zwei Autofahrer die Messstelle jeweils zweimal zu schnell durchfuhren. Beim ersten Mal im Geschwindigkeitsbereich, der mit einer Verwarnung geahndet wird, beim zweiten Mal aber jeweils im Fahrverbotsbereich. Die doppelte Beanstandung wird sich sicherlich auch in der Bußgeldhöhe auswirken.

BMW bei Starkregen zerstört

A 93 – Schönwald: Bei Starkregen verlor am Dienstagabend auf der A 93 bei Schönwald ein 49-jähriger Hotelier die Kontrolle über seinen hochmotorisierten BMW. Das SUV geriet in der langgezogenen Linkskurve ins Schleudern und prallte mehrfach in die Schutzplanken. Mit erheblichen Beschädigungen kam der BMW schließlich an der Mittelschutzplanke zum Stehen. Der 49-jährige wurde mit leichten Verletzungen ins Klinikum nach Hof gebracht. Die Feuerwehr Selb und die Autobahnmeisterei Rehau sicherten und reinigten die Unfallstelle. Der Gesamtschaden wird auf 35.000 Euro geschätzt.

Blaulicht darf nicht jeder haben

Ein gerade 22 Jahre alt gewordener Mann fiel mit seinem Fahrzeug einer Streife der Verkehrspolizei Erlangen gestern Nachmittag an der Rastanlage Aurach-Nord auf.  Der junge Erlanger war mit seinem hochwertigen 5er BMW unterwegs. Er wurde um 17:30 Uhr auf dem Rastplatz einer Kontrolle unterzogen. Im Handschuhfach wurde eine geladene Schreckschusswaffe aufgefunden. Diese sieht einer Pistole, wie sie von der Polizei verwendet wird, zum Verwechseln ähnlich. Weiter lag auch noch ein Einhandmesser im Handschuhfach. Einhandmesser dürfen nicht mitgeführt werden. Für die Schreckschusswaffe konnte ein kleiner Waffenschein vorgezeigt werden. Im Kofferraum wurde dann noch ein Blaulicht aufgefunden. Auch eine Halterung zur schnellen Montage auf dem Fahrzeugdach war vorhanden. Einen plausiblen Grund, warum er die Waffen und das Blaulicht einsatzbereit mitführt, konnte nicht genannt werden. Blaulicht und Messer wurden sichergestellt. Beim kleinen Waffenschein wird nun von der ausstellenden Behörde die Zuverlässigkeit geprüft. Zumindest bis jetzt war der 22jährige noch nicht negativ aufgefallen.

Marihuana in Feuchttüchern versteckt

A 9/PLECH. Am Dienstagvormittag kontrollierten Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth einen polnischen Kleintransporter am Parkplatz Sperbes  in Richtung München. Der 27-jährige polnische Fahrer legte gerade eine längere Pause ein. Bei einer anschließenden Kontrolle konnte in einer Packung Feuchttücher versteckt eine geringe Menge Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Den jungen Mann erwartet nun einer Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Verbotenes Pfefferspray sichergestellt

A 9/BETZENSTEIN. Am Dienstagvormittag kontrollierten  Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth einen polnischen Pkw-Pickup am Parkplatz in Richtung Berlin. Bei der Kontrolle und Durchsuchung des Fahrzeuges wurde in der Ablage der Mittelkonsole ein verbotenes Pfefferspray aufgefunden und sichergestellt. Der 23-jährige polnische Fahrer muss sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz verantworten.

Rasender Gefahrguttransporter

A 9/BAYREUTH. Spezialisten des Gefahrguttrupps der Verkehrspolizei Bayreuth kontrollierten am Dienstagnachmittag einen mit brennbaren Flüssigkeiten beladenen Sattelzug. Ein 69jähriger Fahrer aus Polen fuhr auf der Autobahn in Richtung München und wurde an der Ausfahrt Bayreuth-Süd angehalten. Der Trucker transportierte mehrere Paletten Gefahrgut ohne jegliche Sicherung auf der Ladefläche des Aufliegers. Zudem fuhr er viel zu schnell. Die Beamten lasen am Kontrollgerät mehrere Geschwindigkeitsspitzen von bis zu 107 Stundenkilometer ab. Als Folge hinterlegte der Fahrer eine vorläufige Geldbuße in Höhe von 800 Euro. Die Weiterfahrt wurde erst gestattet als die gefährliche Ladung richtig gesichert war.

Verbotenes Pfefferspray in der Beifahrerseite

A 9 /PEGNITZ. Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth kontrollierten am Dienstagabend einen 20-jährigen Polen an der Rastanlage Fränkische Schweiz, welcher gerade als Beifahrer mit ein paar Freunden auf dem Weg von Polen nach Frankreich war. Sie entdeckten in der Ablage der Beifahrertüre ein Reizstoffsprühgerät ohne jegliche Kennzeichnungen. Dieses Pfefferspray hätte der junge Mann nicht mitführen dürfen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Vergehens nach dem Waffengesetz eingeleitet.

Bei Regen zu flott unterwegs

A9 / TROCKAU. Ein 55-jähriger Münchner befuhr am Dienstagabend mit seinem Pkw Mercedes die Autobahn in Fahrtrichtung München. Als es plötzlich stark regnete kam es zum Aquaplaning und der Mann verlor auf Höhe Trockau die Kontrolle über sein Auto. Er touchierte zunächst die linke und dann die rechte Betonschutzwand. Am Pkw entstand ein Schaden von etwa 6000 Euro. Der Fahrer blieb zum Glück unverletzt, muss jedoch mit einem  Bußgeld rechnen, weil er aufgrund der gegebenen Wetter- und Straßenverhältnisse zu schnell unterwegs war.

Nach Unfall einfach weitergefahren

A 70 / Würgauer Berg    Am Dienstagnachmittag kam es gegen 14.10 Uhr auf der A 70 in Fahrtrichtung Bayreuth am Würgauer Berg zu einem Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Sattelzuges und eines braunen Mercedes. Während die 24-jährige Mercedesfahrerin den Sattelzug überholen wollte geriet dieser mit der halben Fahrzeugbreite auf den linken Fahrstreifen. Um einen Unfall zu verhindern wich die junge Frau nach links aus, geriet ins Schleudern und streifte anschließend die Mittelschutzplanke. Der Fahrer des Sattelzuges setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort. Der Sattelauflieger war grau mit seitlicher Aufschrift. Am Pkw und den Mittelschutzplanken entstand ein Sachschaden von etwa 8.000 Euro. Personen, die nähere Angaben zum Unfallhergang bzw. dem Sattelzug/-auflieger machen können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0951/9129-510 mit der Verkehrspolizei Bamberg in Verbindung zu setzen.




16. Juni 2020

Nur vier Beanstandungen

Hof:  Lediglich vier Autofahrer mussten bei einer dreistündigen Radarkontrolle der Verkehrspolizei am Montagvormittag in der Ossecker Straße beanstandet werden. Die Schnellste war eine Opel-Fahrerin, die innerorts mit 76 gemessen wurde. Sie muss mit einem Bußgeldbescheid von knapp 110 Euro und einem Fahrverbot rechnen.

Nach Unfall geflüchtet

A 9 – Stammbach: Die Verkehrspolizei sucht einen unfallflüchtigen Sattelzug, der am Montag, gegen 06.35 Uhr, auf der A9 zwischen Gefrees und Münchberg/Süd Schaden in Höhe von 2000 Euro verursachte. Der Fahrer des 40-Tonners war aus unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und fuhr etwa 150 Meter im Straßengraben und an der Böschung entlang. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Sattelzug einfach weiter. Bekannt ist lediglich die Farbe. Die Zugmaschine war weiß, der Auflieger blau. Zeugen werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Hof in Verbindung zu setzen.

Tankung nicht bezahlt

A 9 – Berg: Ein völlig falsches Verhalten legte ein bisher unbekannter Mann am Montagnachmittag an der Kasse der Tankstelle der Rastanlage Frankenwald an den Tag. Er hatte seinen Mercedes für knapp 52 Euro mit Diesel betankt. Anschließend betrat er den Kassenraum ohne den vorgeschriebenen Mund-Nase-Schutz zu tragen und wollte noch Reiseproviant kaufen. Der Bitte des Personals, eine Schutzmaske zu tragen, kam er nicht nach. Als ihm erläutert wurde, dass damit seine Lebensmittel nicht abgerechnet werden können, erklärte er kurzerhand, dass er entweder alles oder eben gar nichts bezahlen würde und verließ den Kassenraum. Ohne die Tankrechnung zu bezahlen fuhr er weg. Die Ermittlungen gegen ihn wegen Tankbetruges und Verstoß gegen die Maskenpflicht werden sicherlich erfolgreich verlaufen. Das unverdeckte Gesicht des Täters ist auf den Videoaufzeichnungen gut zu erkennen.

Mit geklauten Kennzeichen und ohne Führerschein unterwegs

A9/Bayreuth. Am Montag, gegen 15.00 Uhr, kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth an der Ausfahrt Bayreuth-Süd einen 39jährigen Berliner mit seinem Mercedes.  Der arbeitslose Mann hatte frisch gestohlene Kennzeichen aus dem Zulassungsbereich München an dem Pkw angebracht. Wie sich bei der Kontrolle weiterhin herausstellte, stand der Fahrer noch unter Drogeneinfluss und hatte auch keinen Führerschein. Den Mercedes hatte er erst gekauft und wollte sich vermutlich die „Formalitäten“ einer ordentlichen Zulassung ersparen, weshalb er die gestohlenen Kennzeichen anbrachte. Versichert war das Fahrzeug. auch nicht. Nach der fälligen Blutentnahme und der Abschleppung  des nicht zugelassen und versicherten Fahrzeuges, wurde er wieder entlassen. Ihn erwarten jetzt mehrere Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichendiebstahl, Urkundenfälschung, Fahren unter Drogeneinfluss u.a.

Ältere Dame fährt LKW auf, LKW fährt einfach weiter

A9/Bayreuth. Am Montag, um 17.15 Uhr,  fuhr die 72 Jährige Geschäftsführerin aus Münchberg mit ihrem Audi A1 die A9 in Richtung Berlin einem bisher unbekannten Lkw hinterher. Die Dame kam aus unbekannten Gründen von der Mittelspur nach rechts ab und fuhr hinten dem Lkw auf. Zum Glück wurde niemand verletzt. Der Gesamtschaden beträgt ca. 5000 Euro. Von dem unbekannten Lkw fehlt jeglicher Hinweis. Zeugen werden gebeten sich mit der VPI Bayreuth, Tel:0921/5062330 in Verbindung zu setzten.

Fahrer unter Alkoholeinwirkung

A 9/BAYREUTH. Mit knappen 0,9 Promille war in der Nacht auf Dienstag ein 46-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Mazda MX3 auf der A 9 in Richtung München unterwegs. Eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth kontrollierte den Mann aus Baden-Württemberg bei Bayreuth. Da die Beamten während der Kontrolle Atemalkoholgeruch wahrgenommen hatten, wurde ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest in der Dienststelle durchgeführt. Dieser bestätigte den Verdacht und zeigte das genannte Ergebnis. Die Weiterfahrt wurde sodann untersagt und der Mann wegen der Trunkenheitsfahrt angezeigt. Ihn erwarten nun ein Bußgeld von 500 Euro, 2 Punkte in Flensburg und ein 1-monatiges Fahrverbot




15. Juni 2020

Führerschein reicht nicht aus

A 9/BAYREUTH. Am Sonntagnachmittag kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth ein Fahrzeuggespann bei Bayreuth. Der 53-jährige Fahrzeugführer aus Berlin war mit seinem Nissan Jeep und einem großen Anhänger auf der A9 in nördliche Richtung unterwegs. Auf dem Anhänger transportierte er wiederum einen Geländewagen. Er konnte den Beamten zwar einen Führerschein vorweisen, hatte aber nur die Klasse B eingetragen. Diese reichte für das Gespann nicht aus. Der Mann wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Ihm wurde die Weiterfahrt mit dem Anhänger untersagt.

Zahlreiche Nässeunfälle

A 9, A 70. Am gestrigen Sonntag kam es im Dienstbereich der VPI Bayreuth zu insgesamt 11 Verkehrsunfällen mit einem verursachten Gesamtsachschaden von ca. 150.000 Euro. Die Unfälle ereigneten sich über den ganzen Tag hinweg auf der A 9 und der A 70. Die Unfallverursacher waren gleichermaßen mit ihren Pkws bei Nässe viel zu schnell unterwegs und kamen alleinbeteiligt ins Rutschen. Aufgrund andauernder Regenfälle bildete sich stellenweise massives Ablaufwasser auf der Fahrbahn, welches in Kombination mit nicht angepasster Geschwindigkeit zu Aquaplaning führte. Die anschließenden Schleuderpartien endeten glücklicherweise relativ glimpflich in der Leitplanke. Lediglich ein 32-jähriger Mann aus dem östlichen Landkreis Bayreuth wurde leichter verletzt. Dieser war abends mit seinem VW Tiguan auf der A 9  bei Hummeltal in Richtung Bayreuth unterwegs und überschlug sich. Der Pkw blieb letztlich im Graben auf dem Dach liegen. Die jüngste Beteiligte war eine 22-jährige Frau aus dem südlichen Landkreis, der älteste ein 55 Jahre Mann aus München. Viele der Pkws waren nur noch schrottreif und mussten von Abschleppdiensten geoborgen werden. Während der Unfallaufnahmen durch mehrere Streifen der VPI Bayreuth und des Operativen Ergänzungsdienstes Bayreuth kam es zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen. Unterstützend waren das THW Kulmbach und Pegnitz und die Autobahnmeisterei Trockau eingesetzt. Die Unfallverursacher wurden jeweils wegen des Geschwindigkeitsverstoßes angezeigt. Diese erwartet ein Bußgeld von 145 Euro und 1 Punkt in Flensburg.

Leichter Sachschaden nach Verkehrsunfall

LAUTERTAL – A73. Glück im Unglück hatte ein 57-Jähriger Porschefahrer bei einem Verkehrsunfall am Sonntagabend. Er befuhr gegen 19:00 Uhr mit seinem Sportwagen die A73 in Richtung Feucht, als auf Höhe der Anschlussstelle Coburg plötzlicher Platzregen einsetzte. Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und schlitterte in den Grünstreifen. Hier beschädigte er lediglich einen Leitpfosten. An seinem Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von 2000€. Weder der Fahrer noch seine Beifahrerin wurden bei dem Unfall verletzt.

Zeugen nach Verkehrsunfall gesucht

LICHTENFELS. Auf routinemäßiger Streifenfahrt stellten die Beamten der Coburger Autobahnpolizei am Abend des 14.06.2020 im Bereich der Anschlussstelle Lichtenfels-Nord zur A 73 (Einmündung der Kreisstraße LIF 2 bei Kösten) einen massiven Unfallschaden an der dortigen Beschilderung fest. An den beschädigten Verkehrszeichen konnten Spuren von Rinde eines Baumes gesichert werden. Es wird davon ausgegangen, dass die Ladung eines Holztransporters für den Schaden an der Beschilderung verantwortlich ist. Der Verkehrsunfall muss sich im Laufe des 14.06.2020 ereignet haben. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09561/645-210 mit der Verkehrspolizeiinspektion Coburg in Verbindung zu setzen.




14. Juni 2020

Serben überziehen „Touristenvisum“
 
A9 / Berg – Am Samstagvormittag kontrollierte die Polizei zwei Serben, die auf dem Weg nach München waren. Anhand ihrer mitgeführten Pässe ließ sich ermitteln, dass sich beide bereits seit 2019 in Deutschland befanden. Das hierfür erforderliche Visum hatten sie nicht. Beide waren als Touristen hier und hätten somit nach drei Monaten wieder ausreisen müssen. Die serbischen Staatsbürger müssen sich nun wegen illegalen Aufenthalts strafrechtlich verantworten. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft musste einer der beiden eine Sicherheitsleistung in Höhe von

500 Euro hinterlegen. Mit der Aufforderung, das Bundesgebiet unverzüglich zu verlassen, durften sie ihre Reise fortsetzen.




13. Juni 2020

Irrtümlicher Drogenbesitz

A70/HARSDORF. In der Nacht von Freitag auf Samstag kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth auf der A 70 ein tschechisches Fahrzeug, das in Richtung Schweinfurt unterwegs war. Die beiden Insassen gaben an, auf dem Weg zu Freunden zu sein. Während der Durchsuchung des Fahrzeuges fanden die Beamten beim Fahrer zwei Tabletten auf, die verdächtig nach Ecstasypillen aussahen. Ein Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht. Der 40-jährige hatte die Pillen von einem Freund aus Tschechien, der ihm erzählte, dass es sich um Viagra handeln würde. Ihn erwartet nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz. Die Drogen wurden sichergestellt.

Durch auf Fahrbahn gefallenen Fahrradträger eine Person verletzt und sechs Pkw beschädigt

A 9, Münchberg; Am Samstag gegen 01.30 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall mit sieben beteiligten Pkw auf der A 9 in Richtung München. Ein 63jähriger Fahrer eines Kleintransporters fuhr auf dem rechten Fahrstreifen, als sich kurz nach der Anschlussstelle Münchberg-Süd sein am Heck angebrachter Fahrradträger löste und  mitsamt vier montierten Fahrrädern auf die Fahrbahn fiel. Der Fahrer bemerkte dies, hielt auf dem Standstreifen, setzte einen Notruf ab und versuchte die Unfallstelle abzusichern, indem er den herannahenden Verkehr vorwarnen wollte. Der mittig auf der Fahrbahn liegende, nur schwer erkennbare Fahrradträger wurde dennoch von einem Pkw Opel erfasst und die Trümmerteile verteilten sich auf der gesamten Fahrbahnbreite. Danach fuhren fünf weitere Pkw über die Trümmerteile und wurden so beschädigt. Die 27jährige Fahrerin des Opel erlitt einen Schock. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht und verblieb dort zur ambulanten Behandlung. An ihrem Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Insassen der anderen Pkw blieben glücklicher Weise unverletzt. Der insgesamt entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 40500 €. Zwei Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Hof sowie 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr Münchberg waren vor Ort. Die Räumung der Fahrbahn machte eine kurzzeitige Sperrung der A 9 notwendig. Warum sich der an der Anhängekupplung montierte Fahrradständer löste, konnte bisher nicht abschließend geklärt werden. Gegen den Fahrer des Kleintransporters wurde ein Verfahren des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.

Überholender Lkw-Fahrer verursacht Unfall und flüchtet

A 9, Münchberg; Ein bislang unbekannter Lkw-Fahrer übersah am Freitag gegen 16.15 Uhr beim Überholen, kurz vor Erreichen der Anschlussstelle Münchberg-Süd, einen auf dem mittleren Fahrstreifen herannahenden Kleintransporter. Dessen 64jähriger Fahrer musste dem vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen wechselnden Lkw nach links ausweichen. Dabei kam es zur seitlichen Kollision mit einem links neben ihm fahrenden Pkw Audi. Den Fahrern beider beschädigter Fahrzeuge gelang es auf dem Standstreifen anzuhalten. Sie blieben unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 15000 €. Der Lkw entferne sich unerlaubt von der Unfallstelle. Hinweise auf den Verursacher sind nicht vorhanden.  Zeugen die den Unfall beobachtet haben werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Hof, Tel.: 09281/704-803 in Verbindung zu setzen.

Ignoranter Brummifahrer verliert Reifenteile auf Autobahn und fährt weiter

A 93, Gattendorf; Obwohl der 59jährige Fahrer eines tschechischen Sattelzuges am Freitagnachmittag bemerkte, dass einer der Reifen seines Anhängers während der Fahrt geborsten war, sich Reifen- und Metallteile gelöst hatten und auf der Fahrbahn der A 93 in Richtung Weiden liegen blieben, setzte er seine Fahrt ungeachtet der dadurch entstanden Gefahr unbekümmert fort. Nachdem mehrere Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Hof die Reifenteile und Bruchstücke zwischen den Anschlussstellen Hof-Ost und Schönwald beseitigt hatten, gelang es den Motorradstreifen den Lkw im Bereich Selb zu stoppen. Der wenig einsichtige Lkw-Fahrer musste eine Sicherheitsleistung von nahezu 90 € entrichten.

Fahrt unter Drogeneinfluss und Besitz von Rauschgift

A 9, Berg; die Kontrolle eines österreichischen Pkw, auf der Rastanlage Frankenwald-Ost ergab, dass der österreichische Fahrer sowie seine beiden Mitfahrer unter dem Einfluss von Drogen standen. Bei ihnen allen wurden geringe Mengen Rauschgift, Amphetamin und Cannabis, aufgefunden und beschlagnahmt. Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Hof untersagten die Weiterfahrt für 24 Stunden und erhoben eine Sicherheitsleistung im niedrigen vierstelligen Bereich. Es erfolgte die Einleitung von Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und der Fahrt unter Drogeneinfluss.

Fast tägliche Verstöße aufgrund fehlender Aufzeichnungen über Lenk-und Ruhezeiten bei Lkw-Fahrerin festgestellt

A 72, Feilitzsch; Erhebliche Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten stellten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Hof am Freitagnachmittag bei der Kontrolle eines Sattelzuges an der Anschlussstelle Hof-Töpen fest. Die 50jährige brasilianische Lkw-Fahrerin unterschritt in mehreren Fällen u.a. die tägliche Ruhezeit und die Wochenruhezeit. Fast täglich fehlten Aufzeichnungen über die Lenk- und Ruhezeiten. Die Beamten untersagten ihr daraufhin die Weiterfahrt und erhoben eine Sicherheitsleistung von 1000 EUR. Die Fahrerin und den Halter der portugisischen Sattelzugmaschine erwarten Anzeigen aufgrund der Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz.

Unfallserie in Regenstauf

Regenstauf, BAB A93: Am Freitag am frühen Nachmittag ereigneten sich mehrere Verkehrsunfälle im näheren Bereich um die Anschlussstelle Regenstauf. Während gegen 11.10 Uhr zunächst nur ein Lkw mit Anhänger in Fahrtrichtung Regensburg wegen Druckverlust nicht mehr weiterfahren konnte und schließlich der Pannendienst geholt werden musste, ereignete sich im Rückstaubereich kurz vor der Anschlussstelle Regenstauf um 11.30 Uhr ein Auffahrunfall zwischen zwei Pkw. Der Sachschaden blieb hier jedoch gering, es wurde niemand verletzt.

Um 12.10 Uhr krachte es dann auf dem linken Fahrstreifen in der Gegenrichtung. Aufgrund stockendem Verkehr musste eine 34-jährige Audifahrerin auf den linken Fahrstreifen ausweichen, so dass die nachfolgende 26-jährige Lenkerin eines BMW diesen touchierte und den Audi in die Schutzplanke schleuderte. Der BMW fuhr auf einen weiteren Pkw auf und schob diesen nochmals auf seinen Vordermann auf. Bei dem Unfall wurden insgesamt 5 Personen leicht verletzt, darunter auch eine hochschwangere Frau mit ihrem 2-jährigen Kind. Sie wurden durch den eingesetzten Rettungsdienst in verschiedene Regensburger Krankenhäuser verbracht. Alle vier Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, drei davon hatten einen Totalschaden Die Schadenshöhe beläuft sich auf über 55 000 Euro. Neben mehreren Rettungsdienstfahrzeugen befand sich auch die FFW Regenstauf an der Unfallstelle, die den Verkehr an der Unfallstelle regelte.

Im Rückstaubereich hatte sich noch ein bislang unbekannter BMW-Fahrer durch die Rettungsgasse gedrängt und dann nach knappen Einscheren seinen Hintermann ausgebremst. Der BMW-Fahrer zeigte schließlich seinen Hintermann noch eine beleidigende Geste, die das geschädigte Ehepaar schließlich zur Anzeige brachte.

Den Schlusspunkt setzte dann ein 40-jähriger Tscheche um 14.20 Uhr, in etwa auf Höhe der Anschlussstelle Regenstauf in Richtung Weiden fahrend aufgrund eines Defektes an der Antriebswelle seines Hondas ins Schleudern geriet und mit der Mittelschutzplanke kollidierte. Auch hier musste wieder der Abschlepper anrücken und das Fahrzeug mit einem Schaden von ca. 5 000 Euro aufladen. Infolge der vielen Verkehrsunfälle innerhalb kurzer Zeit kam es am Nachmittag immer wieder zu Stockungen auf der A93, die z.T. bis nach Regensburg zurückreichten, wo innerhalb der Prüfeninger Einhausung und des Pfaffensteiner Tunnels auf Blockabfertigung umgeschaltet werden musste.




12. Juni 2020

Falschfahrerin verursacht Verkehrsunfall auf der BAB A 93

Falkenberg- Am 12.06.2020 gegen 11.20 Uhr gingen beim Notruf der Polizeieinsatzzentrale Regensburg mehrere Mitteilungen über einen Geisterfahrer ein, der die BAB A 93 zwischen den Anschlussstellen Mitterteich-Süd und Falkenberg in falscher Richtung unterwegs sei. Beim Geisterfahrer soll es ich um eine ältere Dame mit einem schwarzen Kleinwagen handeln. Nachdem die Verkehrspolizeiinspektion Weiden i.d. OPf. den Verkehr in Fahrrichtung Hof gedrosselt und angehalten hatte, wurde die Strecke abgefahren und es konnte kein Falschfahrer festgestellt werden. Offensichtlich hatte das Fahrzeug die Autobahn bereits verlassen. Bei der anschließenden Absuche des Ausfahrtsbereichs Falkenberg konnte eine Polizeistreife den gesuchten Falschfahrer auf einem Pendlerparkplatz aufgreifen. Bei der Fahrerin handelte es sich um eine 82-jährige Dame aus dem Landkreis Wunsiedel, die einen leicht verwirrten Eindruck machte und vermutlich deshalb die A 93 von der Anschlussstelle Wiesau bis zur Ausfahrt Falkenberg auf der falschen Seite, in Richtung Regensburg fuhr. Während der „Geisterfahrt“ kam es zu einem Verkehrsunfall kurz vor der Anschlussstelle Wiesau, da ein Verkehrsteilnehmer ausweichen musste und deshalb in die rechte Leitplanke fuhr. Dabei entstand glücklicherweise nur Sachschaden. Eine weitere Verkehrsteilnehmerin wurde gefährdet. Durch die Einsatzkräfte wurde der Sohn der Falschfahrerin verständigt, der diese dann abholte. Der Führerschein der Dame wurde sichergestellt und Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet.

Unter Drogen stehendem Polen wird von der Polizei das Auto weggenommen.

A9/PEGNITZ. Für einen 42 Jährigen Polen war seine Fahrt auf der A9 in Richtung Norden abrupt zu Ende, als er von Polizisten der Verkehrspolizei Bayreuth an der Rastanlage Fränkische Schweiz kontrolliert wurde. Zum einen stellten die Beamten drogentypische Symptome fest, was sich bei einem Drogentest auch bestätigte. Zum anderen hatte der unter Amphetamin stehende Pole lediglich einen polnischen Führerschein. Ihm wurde jedoch von einem deutschen Gericht untersagt, mit diesem Führerschein Fahrzeuge in Deutschland zu führen. Da dies bereits der 5. Fall war, bei dem er dagegen verstieß, wurde ihm sein BMW (Baujahr 2016) auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth beschlagnahmt.

Streifvorgang beim Überholen

A 9/MARKTSCHORGAST. Am Mittwochnachmittag kam es gegen 13:10 Uhr auf der A 9 zwischen den Anschlussstellen Bad Berneck und Marktschorgast zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Wohnmobil und einem Sattelzug. Der 51-jährige Fahrer des Wohnmobils befuhr im Baustellenbereich die mittlere von drei Spuren in Richtung Berlin. Hierbei streifte er mit der Markise den linken Außenspiegel eines Sattelzuges, welcher neben ihm auf der rechten Spur unterwegs war. Der Spiegel der Sattelzugmaschine ging dadurch zu Bruch. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 500 Euro. Verletzt wurde niemand. Beide Unfallbeteiligte fuhren anschließend von der Autobahn ab und warteten auf die Polizei. Bei der Unfallaufnahme durch eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth erklärte der Fahrer des Wohnmobils, dass ihn wiederum ein schwarzer Pkw nach rechts gedrängt hätte. Dieser wäre auf der linken Spur gefahren. Der Pkw hätte anschließend nicht mit angehalten und sich entfernt. Aufgrund der Anschuldigungen wurden Ermittlungen wegen Unfallflucht eingeleitet. Nach Zeugen wird gesucht. Hinweise werden unter der Tel. 0921/506-2330 entgegengenommen.

Mit unfallursächlich war jedoch, dass das Wohnmobil viel zu breit für die verengte Baustellenspur war. Die Vorgabe von 2,3 Metern wurde um knapp einen halben Meter überschritten. Maßgeblich ist hier die absolute Breite, gemessen von Spiegel zu Spiegel. Das Wohnmobil hätte somit im Baustellenbereich nur die rechte Spur nutzen dürfen.  Als die Beamten den Fahrer des Wohnmobils damit konfrontierten, war dieser äußerst überrascht. Er hätte die entsprechende Beschilderung nicht wahrgenommen und auch seine Fahrzeugbreite gänzlich unterschätzt. Ihm wurde der Vorwurf des Überholens bei unklarer Verkehrslage in Tateinheit mit einem Verstoß gegen die Breitenbeschränkung gemacht.

Die Verkehrspolizei Bayreuth weist Verkehrsteilnehmer in diesem Zusammenhang darauf hin, die Breite ihres Fahrzeuges vorab in Erfahrung zu bringen. Auf Autobahnen sind die Fahrspuren im Baustellenbereich in der Regel breitenbeschränkt. Im Falle eines Verkehrsunfalls kommt dieser Verstoß mit zum Tragen und kann bei der späteren Schadensabwicklung von der Versicherung ebenfalls nachteilig beurteilt werden.



Laderampe verloren

A 9/BINDLACH. Ein 54-jähriger Berufskraftfahrer wurde mit seinem Autotransporter am Mittwochnachmittag von einer Streife des Schwerlasttrupps der Verkehrspolizei Bayreuth bei Gefrees gestoppt. Der Sattelzug mit litauischer Zulassung war zuvor auf der A 9 in Fahrtrichtung Berlin unterwegs. Hierbei verlor er eine größere Metallladerampe. Diese war nicht vorschriftsmäßig gesichert und fiel bei voller Fahrt auf die Fahrbahn. Glücklicherweise kam es zu keinen Folgeunfällen.

Bei der Kontrolle erklärte der Mann aus Osteuropa, dass er den Vorfall zwar bemerkt, aber ja schließlich auf der Autobahn nicht rückwärtsfahren hätte können, um sich der Laderampe anzunehmen. Deswegen setzte er seine Fahrt fort. Jene Rechtfertigung war nur bedingt nachvollziehbar. Wäre die Laderampe unmittelbar in den Fließverkehr gekracht, hätte die Nachlässigkeit vermeintlich weitaus schlimmere Folgen nach sich getragen.

Zudem stellten die Beamten bei der Kontrolle weitere Verstöße fest. Die Berufskraftfahrerqualifikation des Mannes war bereits seit längerer Zeit abgelaufen. Auch transportierte er im Führerhaus ungesichert einen Gaskocher. Der Mann musste vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro hinterlegen. Er wurde wegen mehrerer Verstöße angezeigt.

Beim Ausweichen die Betonwand berührt, Lkw flüchtet

A9/ PEGNITZ. Ein 64 jähriger Bauingenieur aus Thüringen fuhr auf der A9 Höhe Pegnitz auf der linken Fahrspur und überholte mit seinem Passat zwei vor ihm fahrende Fahrzeuge, einen Pkw auf der Mittelspur und einen Lkw, welcher rechts fuhr. Der Lkw wechselte plötzlich die Fahrspur nach links. Der mittlere VW mit einer 4 köpfigen Familie aus Baden Württemberg musste nach links ausweichen. Der Passatfahrer musste eine Vollbremsung tätigen und nach links Richtung Betonleitwand ebenfalls ausweichen. Dabei beschädigte er sich seine Felgen. Beide Pkw Fahrer hielten nach dem Vorfall am Seitenstreifen an und warteten auf die Polizei. Alle blieben glücklicherweise unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf 500 €. Der Lkw, welcher gänzlich unbekannt weiter fuhr, entzog sich seinen Pflichten als Unfallbeteiligter. Die Verkehrspolizei Bayreuth ermittelt und nimmt Hinweise zum unbekannten Lkw unter Tel.: 0921/5062330 entgegen.

Beim Joint drehen erwischt

A 9/HIMMELKRON. Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth bestreiften am Mittwochmittag den Autohof in Himmelkron. Dabei beobachteten sie eine 22-jährige aus Baden-Württemberg beim Bau eines Joints. Zudem führte sie noch einen Dose mit Marihuana-Tabak-Gemisch mit sich. Die Drogen wurden sichergestellt. Nach der Anzeigenaufnahme wegen des Betäubungsmittelverstoßes konnte sie ihre Reise mit einem Bus nach Berlin fortsetzen.

Testosteron in der Tasche

A 9/PEGNITZ. Am Mittwochnachmittag kontrollierten Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth einen 20-jährigen aus Brandenburg an der Rastanlage Fränkische Schweiz-Ost. Bei der Durchsuchung seiner Tasche wurde eine nicht geringe Menge Testosteron aufgefunden und sichergestellt. Der junge Mann muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Antidopinggesetz verantworten.

Ohne Fahrerlaubnis

A 93 – Gattendorf:  Schleierfahnder der Autobahnpolizei kontrollierten am frühen Freitagmorgen am Parkplatz Bärenholz einen tschechischen Mercedes. Die Überprüfung der Fahrerlaubnis des 50-jährigen Fahrers ergab, dass gegen ihn eine Fahrerlaubnissperre bestand. Er hatte versäumt, die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis nach Ablauf der Sperre im Mai diesen Jahres zu beantragen. Deshalb wird nun gegen ihn wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Geschwindigkeit überwacht

A 9 – Berg: Mit 118 bei zulässigen 80 km/h durchfuhr der Tagesschnellste, eine 40-jährige Münchnerin mit ihrem Audi, am Donnerstag die Lichtschrankenmessung der Hofer Verkehrspolizei im Baustellenbereich am sogenannten Saaleabstieg der A 9. Sie erwartet ein Bußgeldbescheid über rund 150 Euro, verbunden mit einem Punkt und einem Monat Fahrverbot. Innerhalb von fünf Stunden mussten mehr als 400 Kraftfahrer beanstandet werden. Für 15 Autofahrer kommt zu Bußgeld und Punkten auch ein mindestens einmonatiges Fahrverbot hinzu.

Schwerpunktkontrolle LKW

A 9 – Berg: Die LKW-Kontrollgruppe der Verkehrspolizei nahm am Donnerstagabend gezielt die 40-Tonner am Saaleabstieg der A 9 unter die Lupe. Unter anderem kontrollierten sie einen polnischen Sattelzug, der mit 88 bei zulässigen 60 km/h unterwegs war. Der 33-jährige Fahrer hatte zudem die Genehmigung für den Güterverkehr fest in Folie eingeschweißt. Die notwendige Echtheitsprüfung musste aufwändig über das Bundesamt für Güterverkehr erfolgen. Neben den knapp 130 Euro für den Geschwindigkeitsverstoß musste der 33-jährige dafür eine Sicherheitsleistung von 100 Euro bezahlen. Bei einem spanischen Kühlzug stellten die Spezialisten fest, dass die beiden 63- und 34-jährigen bulgarischen Fahrer ihre vorgeschriebene Tagesruhezeit von mindestens 9 Stunden nicht eingehalten hatten. Sie waren bereits nach rund viereinhalb Stunden wieder auf Achse. Die beiden Fahrer und das Unternehmen müssen mit empfindlichen Geldbußen rechnen. Als Anzahlung musste jeder der beiden eine Sicherheitsleistung von 100 Euro hinterlegen.

Geschwindigkeitsmessungen der VPI Amberg

Teunz Am Mittwoch, 10.06.2020, wurde in der Zeit von 07.15 h  bis 12.45 die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf der B 22 im Gemeindebereich von Teunz überwacht. Hierbei wurden 40 Fahrzeugführer beanstandet. 18 Beanstandungen lagen im Verwarnungsbereich und 22 im Anzeigenbereich, wobei 5 Fahrzeugführer mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Der „Spitzenreiter“ war  mit 147 km/h unterwegs.

Schwandorf Am Donnerstag, 11.06.2020, wurde zwischen 07.00 Uhr und 13.15 Uhr die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf der B 85 im Bereich von Schwandorf überwacht. Hierbei wurden 46 Fahrzeugführer beanstandet. 22 Beanstandungen lagen im Verwarnungs-  und 24 im Anzeigenbereich, wobei in 6 Fällen zusätzlich ein Fahrverbot von jeweils einem Monat ausgesprochen werden muss. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 145 km/h.

Bruck Am Donnerstag, 11.06.2020, wurde zwischen 09.45 Uhr und 14.30 Uhr die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h auf der B 85 im Bereich von Bruck überwacht. Hierbei wurden 10 Fahrzeugführer beanstandet. 6 Beanstandungen lagen im Verwarnungs-  und 4 im Anzeigenbereich, wobei in 3 Fällen zusätzlich ein Fahrverbot von jeweils einem Monat ausgesprochen werden muss.

Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 113 km/h.




11. Juni 2020

Autofahrt unter Drogen

A9/Pegnitz. Am Vormittag des 10.06.2020 wurde ein 27 jähriger Este von der VPI Bayreuth kontrolliert. Die Beamten stellten bei dem jungen Herrn drogentypische Merkmale fest. Ein durchgeführter Schnelltest verlief positiv auf THC. In der weiteren Befragung räumte er ein, dass er tags zuvor mehrere Joints geraucht hätte. Nun drohen dem Esten 1 Monat Fahrverbot und 500 Euro Strafe.

Straße nass, Fuß vom Gass

 A9/Bindlacher Berg. Am Abend des 10.06.2020 verlor ein 32 jähriger Deutscher die Kontrolle über seinen BMW. Er schleuderte auf der A9 Fahrtrichtung Berlin quer über die Fahrbahn und prallte frontal in die Betongleitwand. Glücklicherweise konnte der Fahrer unverletzt aussteigen. An seinem Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von etwa 5000€. Die Autobahn musste für Bergungsmaßnahmen kurzzeitig gesperrt werden.

Viel zu schnell bei Regen unterwegs

 A 9 – Berg: Am Mittwochabend verlor ein 53jähriger BMW-Fahrer kurz vor der Anschlussstelle Berg in Fahrtrichtung München aufgrund zu hoher Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Pkw. Dieser kam ins Schleudern und kollidierte mit der rechten Schutzplanke. Seine 81jährige Beifahrerin und er blieben unverletzt. Der Schaden am Pkw und der Schutzplanke dürfte sich auf 25000 € belaufen.

Holztransporter ohne EG-Kontrollgerät

Autohof Münchberg: Am frühen Mittwochabend kontrollierten Beamte der VPI Hof einen Lkw mit Anhänger, der Holz von Rumänien nach Siegen transportierte. Dem 30jährigen rumänischen Fahrer hätte bewusst sein müssen, dass er mit seinem 7 Tonnen schweren Gespann den Sozialvorschriften unterliegt. Er hatte jedoch kein EG-Kontrollgerät eingebaut und führte auch sonst keine Nachweise. Da die Kontrolle der Lenk-und Ruhezeiten somit nicht möglich war, muss sich der Fahrer aufgrund des Verstoßes gegen das Fahrpersonalgesetz verantworten.

Fahrer ohne Fahrerlaubnis, der Rauschgift, ein Springmesser und eine waffenscheinpflichtige Druckluftwaffe mit sich führte

A 9, Gefrees: Am Mittwochabend kontrollierten die Schleierfahnder der Hofer Grenzpolizeigruppe auf dem Autobahnparkplatz Streitau-Ost einen 44jährigen polnischen Mazda-Fahrer. Dieser hatte in seinem Brillenetui eine geringe Menge Methamfetamin bei sich. Zudem fanden die Beamten ein verbotenes Springmesser und  eine Luftdruckwaffe bei ihm auf. Einen erforderlichen kleinen Waffenschein zum Führen der Waffe konnte er nicht vorweisen. Letztlich ergab die Überprüfung eine gültige Sperre seiner Fahrerlaubnis. Das Rauschgift und die Waffen wurden beschlagnahmt. Der Herr muss sich nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz und aufgrund des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

64 Fahrzeuge zu schnell

Hof, Plauener Straße: 64 Fahrzeugführer, die sich nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h hielten, stellten Beamte der VPI Hof bei einer Geschwindigkeitsmessung in Hof, der Plauener Straße, am Mittwochmorgen fest. Ganz besonders eilig hatte es ein 55 Jähriger aus Schmölln mit seinem VW. Er wurde mit 79 km/h gemessen.




10. Juni 2020

Unfall nach Überholmanöver – Zeugen gesucht

COBURG – B4: Ein Sachschaden in Höhe von 8.000,00 € waren die Folge eines missglückten Überholmanövers auf der Bundesstraße 4 am Dienstagnachmittag. Um 14:25 Uhr befuhr ein 52- Jähriger mit seinem Mercedes den linken Fahrstreifen der Stadtautobahn in Richtung Bamberg, als er dabei war einen Lkw zu überholen. Als sich der 43- Jährige Fahrer des Golf zwischen den Anschlussstellen Rodacher Straße und Callenberger Unterführung, auf dem linken Fahrstreifen annäherte, scherte er nach rechts aus, überholte den Mercedes rechts und setzte sich vor diesen. Hierbei kam es zum Zusammenstoß beim Wiedereinscheren. Da der genaue Unfallhergang vor Ort nicht geklärt werden konnte sucht die Verkehrspolizeiinspektion Coburg Zeugen des Unfalles. Zeugen welche den Unfallhergang beobachtet haben, werden gebeten sich bei der Verkehrspolizei Coburg, Neustadter Str. 1, 96450 Coburg, Tel. 09561/645-210 zu melden.

 Zu schnell in der Autobahnbaustelle

A70/Thurnau. Die Verkehrspolizei Bayreuth setzt ihre Geschwindigkeitskontrollen im Bereich von Baustellen auf den Bundesautobahnen fort. Am Montagnachmittag wurde in der Baustellenführung der A70 an der AS Thurnau-Ost in Richtung Bamberg gemessen. Zurecht wie das Ergebnis zeigt. Bei erlaubten 80 km/h vor der Fahrbahnverengung auf eine Spur durchfuhren 2189 Fahrzeuge die Messstelle. Obwohl nur die gröbsten Verstöße geahndet wurden, waren insge samt 100 Fahrer im Anzeigenbereich unterwegs. Davon erhalten 42 Fahrer ein Fahrverbot von einem Monat, weil sie mit mehr als 26 km/h zu schnell unterwegs waren. Tagessverlierer war ein 25jähriger aus dem Kreis Greiz mit einem Opel Zafira. Er durchfuhr die Messstelle mit 133 km/h. Die Kontrollen werden fortgesetzt.

Butterflymesser in der Hosentasche

A 9/BAYREUTH. Am Dienstagmittag stellten Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth einen geparkten Kleintransporter am Parkplatz Sophienberg fest. Bei der Kontrolle des 30-jährigen polnischen Fahrers fanden die Polizisten in dessen rechter Hosentasche ein Butterflymesser. Der verbotene Gegenstand wurde sichergestellt. Nach der Anzeigenerstattung wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz konnte er seine Fahrt nach München fortsetzen.

Anhänger nicht versichert 

A 9/HIMMELKRON. Am Dienstagnachmittag hielten Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth einen 63-jährigen aus Oranienburg mit seinen Skoda Oktavia samt Anhänger an der ARAL-Tankstelle in Himmelkron an. Bei der Überprüfung des Gespanns stellte sich heraus, dass der Anhänger entstempelt was. Der Fahrer gab an ihn erst vor kurzem gekauft und nicht auf eine aktuelle Zulassung geachtet zu haben. Die Weiterfahrt wurde unterbunden der Mann wegen Verstößen nach dem Pflichtversicherungsgesetz und der Abgabenordnung angezeigt.

Marihuana sichergestellt

Thiersheim/BAB A93/Autohof. Am späten Dienstagnachmittag wurden die Fahnder der Grenzpolizei wieder einmal bei einer Kontrolle auf dem Autohof Thiersheim an der A93 fündig. Gegen 17 Uhr kontrollierten sie zwei junge Männer, die mit ihrem Pkw einen kurzen Stopp eingelegt hatten. Bei der Durchsuchung des 22-jährigen Beifahrers fanden sie eine geringe Menge Marihuana und Kokain. Außerdem war den geschulten Polizisten nicht entgangen, dass der junge Mann vor der Kontrolle einen Joint unter dem Auto entsorgen wollte. Die Sachen wurden sichergestellt. Der 22-Jährige muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Bei Regen zu schnell unterwegs

Zu schnell für die Witterung unterwegs war gestern Vormittag ein 34 Jahre alter Erlanger mit seinem Roadster auf dem Frankenschnellweg. Er fuhr um 07:55 Uhr bei Erlangen-Nord auf die A 73 in Richtung Nürnberg auf. In der Kurve am Ende der Auffahrt kam er auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern und entgegen der Fahrtrichtung auf dem Verflechtungsstreifen zum Stehen. Ein 60jähriger war mit seinem Kleinwagen, aus Richtung Forchheim kommend, auch auf der Verflechtungsspur unterwegs. Er konnte nicht mehr ausweichen und es kam zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Beide Fahrer wurden nicht verletzt. Der Sachschaden liegt bei ca. 8000 Euro.

Notorisch ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Ein 24 Jahre alter Regensburger war auf der A 3 wiederholt ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Der junge Mann wurde heute kurz nach Mitternacht auf der Rastanlage Steigerwald-Süd mit seinem BMW einer Kontrolle unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Weiter konnte ermittelt werden, dass er erst 4 ½ Stunden zuvor von Beamten der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried kontrolliert und angezeigt wurde. Diese hatten den Fahrzeugschlüssel an einen Bekannten des 24jährigen übergeben, damit dieser die Fahrt fortsetzt. Wie sich zeigte allerdings erfolglos. Nun wurde der Fahrzeugschlüssel sichergestellt und nicht mehr an den Freund ausgehändigt. Der Beschuldigte zeigt sich als notorisch belehrungsresistent. Erst am 03.06.2020 war er im Bereich Aschaffenburg in einen Verkehrsunfall verwickelt.

Bei Regen zu schnell unterwegs

A 70 / Oberhaid    Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit kam am Dienstagsabend der 29-jährige Fahrer eines Nissan/Infinity auf regennasser Fahrbahn auf der A70, Höhe Oberhaid, in Fahrtrichtung Schweinfurt ins Schleudern und prallte mehrmals in die Außenschutzplanke. Das total beschädigte Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Schaden am Pkw und den Schutzplanken summiert sich auf rund 45.000 Euro.

Drogeneinwirkung fiel auf

A 73 / Kemmern Bei der Kontrolle eines 22-jährigen PKW-Fahrers fielen am Dienstagvormittag Schleierfahndern der Verkehrspolizei drogentypische Anzeichen im Verhalten des Mannes auf. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv. Auf die Untersagung der Weiterfahrt und die Blutentnahme folgen nun eine Anzeige wegen Drogenbesitzes sowie Bußgeld, Punkte und Fahrverbot.

Alkoholisiert Reh ausgewichen

A 73 / Untersiemau Weil er beim dem Versuch einem Reh auszuweichen auf der A 73, Höhe Untersiemau, in die Außenschutzplanken geraten war, meldete sich am Dienstagvormittag ein 23-jähriger Paketzusteller bei der Verkehrspolizei Bamberg. Hierbei fiel den Beamten deutlicher Alkoholgeruch auf. Ein daraufhin durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von über 0,8 Promille, der Führerschein des jungen Mannes wurde deshalb sichergestellt. Bußgeld, Punkte und ein Fahrverbot kommen nun auf den Fahrer zu. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden an Pkw und Schutzplanken beläuft sich auf etwa 12.000 Euro.

Abstand überwacht

A 9 – Stammbach:  Die Hofer Verkehrspolizei hat am Dienstagvormittag die Einhaltung des Mindestabstandes auf der A 9 bei Stammbach überwacht. Innerhalb von vier Stunden mussten 53 Kraftfahrer beanstandet werden. Den geringsten Abstand hatte ein Hofer, der mit seinem PKW bei einer Geschwindigkeit von 153 km/h lediglich 19 m zum Vorausfahrenden einhielt. Ihn erwarten ein Bußgeld von 240 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Vier LKW-Fahrer konnten sofort angehalten werden und mussten ihr Bußgeld von je 80 Euro wegen Unterschreiten des Mindestabstandes von 50 m vor Ort bezahlen.

Illegaler LKW-Fahrer

A 72 – Köditz: Eine Streife der Autobahnpolizei kontrollierte am Dienstagnachmittag einen bulgarischen Sattelzug. Der 25-jährige Fahrer gab an, als selbständiger Unternehmer einer bulgarischen Firma Transporte in der EU durchzuführen. Allerdings fehlte dem Mazedonier neben der Transportgenehmigung auch der für den Angehörigen eines Drittstaates notwendige Aufenthaltstitel für die EU. Deshalb wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen illegalen Aufenthalts und Verstößen gegen das Güterkraftverkehrsgesetz eingeleitet.

Lkw-Fahrer mit abgelaufener Fahrerlaubnis kontrolliert

Zeitlarn, BAB A93: An Dienstag, 09.06.2020, gegen 11.10 Uhr, wurde ein 29-jähriger Fahrer eines Lkw-Holztransporters von einer Streife der Verkehrspolizeiinspektion Regenburg auf der A93 bei Zeitlarn kontrolliert.  Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellten die Beamten fest, dass die für den Lkw notwendige Fahrerlaubnis der Klasse CE seit fast einem Jahr abgelaufen ist. Einen Verlängerungsantrag stellte der 29-Jährige bis dato nicht. Die Weiterfahrt wurde daraufhin unterbunden. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Trotz Fahrverbot mit verfälschten Führerschein unterwegs

Wörth a.d.Donau, BAB A3: Am Dienstag, 09.06.2020, gegen 13.20 Uhr, kontrollierte eine Zivilstreife der VPI Regensburg einen 26-jährigen Pkw-Lenker, der mit einer 25-jährigen Beifahrerin auf der A3 bei Wörth a.d.Donau in Fahrtrichtung Regensburg unterwegs war. Im Rahmen der ganzheitlichen Kontrolle stellten die Beamten fest, dass auf dem tschechischen Führerschein des 26-Jährigen ein Sperrvermerk fehlte, da ihm für Deutschland das Recht ein Kraftfahrzeug zu führen, amtlich aberkannt wurde. Diesen Vermerk entfernte der 26-Jährige rückstandslos von seinem Führerschein. Daraufhin wurde die Weiterfahrt unterbunden. Der tschechische Führerschein, der zudem zur Beschlagnahme ausgeschrieben war, wurde in amtliche Verwahrung genommen. Den 26-jährigen Pkw-Lenker erwartet nun eine Strafanzeige wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Seine 25-jährige Begleiterin, die zugleich Halterin des benutzen Fahrzeuges ist, muss sich wegen Ermächtigung zum Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Mutter mit Kleinkind beleidigt

Regensburg: Am Dienstag, 09.06.2020, gegen 19.00 Uhr, wurde eine 33-jährige Frau, die mit  ihrem 8-Monate alten Baby mit dem Kinderwagen unterwegs war, im Bereich des Regensburger Arnulfsplatzes von einem unbekannten jungen Mann verbal attackiert.  Der etwa 20-Jährige war zusammen mit zwei weiteren jungen Männern unterwegs und machte plötzlich auf Höhe der Frau eine Spuckbewegung in Richtung des Babys und schrie: „Kinder sind Scheiße“. Anschließend ging der junge Mann mit seinen beiden Begleitern in Richtung Jakobskirche weiter. Zu einem Anspucken kam es offensichtlich nicht. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter blieb bislang ohne Erfolg. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Etwa 20 Jahre alt, ca. 170 cm groß, seitlich abrasierte Haare, möglicherweise Angehöriger der „Punker-Szene“. Er trug einen moosgrünen Parka mit Kapuze, eine schwarze Hose und schwarze Stiefel. Zudem führte er einen schwarzen Rucksack mit weißem Emblem mit. Die beiden anderen Männer waren an der Aktion unbeteiligt. Zeugen der Beleidigung werden gebeten, sich mit der VPI Regensburg unter der Telefonnummer  0941 / 506-2921 in Verbindung zu setzen.




09. Juni 2020

Marihuana und Kokain im Reisegepäck

A 9/PEGNITZ. Am Montagnachmittag fand eine Polizeistreife Marihuana und Kokain bei zwei Bühnenbauern. Eine Polizeistreife der VPI Bayreuth kontrollierte am Montagnachmittag in Trockau einen schwarzen Mercedes. Bei dem Beifahrer, einem in Berlin wohnhaften 37-jährigen Sudanesen, wurde zunächst eine kleine Menge Marihuana im Tabakbeutel aufgefunden. In seinem Rucksack fanden die Beamten weiteres Marihuana. Einem 43-jährigen Rostocker, der sich auch in dem Fahrzeug befand, konnten die Polizisten Kokain zuordnen, welches in dessen Reisekoffer versteckt war. Der Bühnenaufbau muss nun ohne die sichergestellten Betäubungsmittel vonstattengehen. Außerdem werden sich die beiden nun wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetzes verantworten müssen.

Festnahme wegen Haftbefehl

A 9/BAYREUTH. Am Montagvormittag kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth einen 34-jährigen tschechischen Pkw-Fahrer am Parkplatz Sophienberg. Bei der Überprüfung der Personalien wurde bekannt, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag und die Staatsanwaltschaft Weiden/Opf. seit mehreren Monaten nach der Person sucht. Der 34-Jährige wurde daraufhin verhaftet und mit zur Wache genommen. Erst nach Zahlung der Geldstrafe in Höhe von 600 Euro wegen eines zurückliegenden Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz konnte eine Haftstrafe abgewandt werden. Der tschechische Bürger konnte anschließende seine Fahrt Richtung München fortsetzen.

Rauschgift in der Unterhose

A 9/PEGNITZ. Am Montagabend hatten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth bei der Kontrolle eines polnischen Kleintransporters, der mit zwei polnischen Staatsbürgern besetzt war, den richtigen Riecher. Während der Kontrolle nahmen die Beamten starken Marihuanageruch wahr. Bei der Durchsuchung des 39 Jahre alten Beifahrers konnte eine Tüte mit Marihuana in seiner Unterhose aufgefunden werden. Weiterhin konnten die Beamten einen Elektroschocker, der als Taschenlampe getarnt war, beim Beifahrer auffinden. Diesen erwarten nun Anzeigen. Beim 41 Jahre alten Fahrer des Kleintransporters stellten die Beamten drogentypische Auffälligkeiten fest, weshalb ein Drogentest mit ihm durchgeführt wurde. Dieser war positiv auf THC. Diesen erwartet eine Anzeige wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss. Des Weiteren untersagten ihm die Beamten die Weiterfahrt für die folgenden 24 Stunden. Der Beifahrer konnte die Fahrt ebenfalls nicht fortsetzen, da sich während der Kontrolle herausstellte, dass er noch ein einmonatiges Fahrverbot in Deutschland anzutreten hat.

Marihuana in den Socken versteckt

A 9/BAYREUTH. In der Nacht vom Montag auf Dienstag wurde auf auf dem Parkplatz Sophienberg, ein Pkw mit polnischer Zulassung durch Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth kontrolliert. Bei der Kontrolle des 25-jährigen Fahrzeugführers aus Polen konnte starker Marihuanageruch aus dem Fahrzeug wahrgenommen werden. Bei der anschließenden Durchsuchung konnten ca. 26 Gramm Marihuana in einem Socken, im Reisegepäck des Beschuldigten aufgefunden und sichergestellt werden. Den jungen Mann erwartete eine Anzeige wegen des Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Neun Fahrverbote

Hof:  Fünf Stunden lang hat die Verkehrspolizei am Montagvormittag die Geschwindigkeit in Hof in der Oelsnitzer Str. auf Höhe des Kindergartens überwacht. Von den knapp 900 Fahrzeugen, die die Messstelle passierten, mussten 132 beanstandet werden. Für 93 blieb es bei einer kostenpflichtigen Verwarnung, die übrigen müssen mit Bußgeld und Punkten rechnen. Neun waren so schnell, dass zusätzlich ein Fahrverbot verhängt werden muss. Der Schnellste war ein einheimischer Audi-Fahrer, der es auf 65 bei zulässigen 30 km/h brachte. Ihn erwarten ein Bußgeldbescheid von rund 190 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

Trotz Fahrverbot am Steuer

A 9 – Berg: Dass gegen ihn ein rechtskräftiges Fahrverbot bestand, interessierte einen 45-jährigen Berliner offensichtlich recht wenig. Schleierfahnder der Autobahnpolizei kontrollierten ihn am Montagnachmittag mit seinem Audi an der Rastanlage Frankenwald. Die Überprüfung des vorgelegten Führerscheines am Fahndungscomputer ergab, dass dieser zur Sicherstellung ausgeschrieben war. Grund hierfür war ein rechtskräftiges Fahrverbot vom Januar 2019. Deshalb steht ihm ein neues Strafverfahren ins Haus. Ein Mitfahrer konnte das Steuer des Audi übernehmen.

Deutlich zu schnell

A 9 – Berg: Die LKW-Gruppe der Hofer Verkehrspolizei kontrollierte am Montagvormittag an der Rastanlage einen türkischen Sattelzug. Der 43-jährige Fahrer war zuvor mit seinem 40-Tonner mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf die Baustelle am Saaleabstieg zugefahren. Die Auswertung der Aufzeichnungen des Tachografen ergab 98 bei zulässigen 60 km/h. Ein Bußgeld von rund 120 Euro, ein Punkt und ein Monat Fahrverbot sind dem Temposünder deshalb sicher.

Unfallflüchtigen gestellt

A 93 – Marktredwitz: Ausscheren zum Überholen ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten, ist eine häufige Ursache für Unfälle auf den Autobahnen.Ein solcher Unfall ereignete sich am Montagmorgen auf der A 93 bei Marktredwitz. Der Fahrer eines Audi 80 aus Thüringen hatte gerade begonnen, eine LKW-Kolonne zu überholen, als der letzte der 40-Tonner ebenfalls zum Überholen ansetzte und dabei offensichtlich den Audi übersehen hatte. Der 21-jährige Audi-Fahrer musste eine Vollbremsung einleiten und nach links ausweichen. Dabei geriet er in die Mittelschutzplanke. Der Fahrer des Sattelzuges setzte seine Fahrt fort, obwohl er durch Hupen auf den Unfall aufmerksam gemacht wurde. Der Geschädigte konnte sich das Kennzeichen des Verursachers merken, so dass die Fahndung nach ihm kurze Zeit später zum Erfolg führte. Eine Streife der Verkehrspolizei Weiden konnte den 49-jährigen Vogtländer mit seinem Sattelzug anhalten. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Unfallflucht eingeleitet. Der entstandene Sachschaden beträgt 3000 Euro.

Beim Aussteigen Fahrradfahrer übersehen

Regensburg: Am Montag, 08.06.2020, gegen 18.15 Uhr, parkte ein 45-Jähriger seinen Pkw im Bereich der Thundorferstraße am rechten Fahrbahnrand in einer gekennzeichneten Parkbucht ein. Beim Öffnen der Fahrertür übersah er offensichtlich einen 48-jährigen Fahrradfahrer, der mit seinem Fahrrad von hinten in gleicher Richtung am Pkw vorbeifahren wollte. Der Fahrradfahrer prallte gegen die geöffnete Fahrzeugtür und stürzte. Hierbei verletzte er sich leicht und wurde vorsorglich mit dem Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt. Am Pkw entstand ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro. Der Schaden am Fahrrad beläuft sich auf mindestens 200 Euro.

Alkoholisiert mit Pkw auf Autobahn unterwegs

Pentling, BAB A3: Am Montag, 08.06.2020, gegen 21.00 Uhr, kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg einen 63-Jährigen, der mit seinem Pkw die A3 bei Pentling in Fahrtrichtung Nürnberg befuhr. Im Rahmen der Kontrolle bemerkten die Beamten, dass der Fahrer deutlich nach Alkohol roch. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 0,5 Promille. Die Weiterfahrt wurde daraufhin unterbunden.  Wegen der Überschreitung der 0,5 Promille-Grenze erwartet ihn nun ein Bußgeldverfahren sowie ein mindestens einmonatiges Fahrverbot.

Geschwindigkeitsmessungen der VPI Amberg

Hahnbach Am Montag, 08.06.2020, wurde in der Zeit von 15.30 h  bis 20.30 die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf der St 2120 im Gemeindebereich von Hahnbach überwacht. Hierbei wurden 17 Fahrzeugführer beanstandet. 12 Beanstandungen lagen im Verwarnungsbereich und 5 im Anzeigenbereich, wobei 3 Fahrzeugführer mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Der „Spitzenreiter“ war  mit 147 km/h unterwegs.

Ebermannsdorf Am Montag, 08.06.2020, wurde zwischen 06:45 Uhr und 13.30 Uhr die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h auf der B 85 im Gemeindebereich von Ebermannsdorf überwacht. Hierbei wurden 18 Fahrzeugführer beanstandet. 12 Beanstandungen lagen im Verwarnungs-  und 6 im Anzeigenbereich, wobei einmal ein Fahrverbot ausgesprochen werden muss. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 103 km/h.

Unter Drogen über die Grenze

 Selb/Staatsstraße 2179. Am Montagmorgen zogen Fahnder der Grenzpolizei Selb einen 46-jährigen tschechischen Staatsangehörigen aus dem Verkehr, der sich nach dem Konsum von Drogen ans Steuer gesetzt hatte. Der Mann war nach der Einreise über den Grenzübergang Selb/Asch mit seinem Pkw in eine Kontrolle der Grenzpolizisten geraten. Hierbei stellten die Beamten fest, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Da ein Drogentest den Verdacht bestätigte, war eine Blutentnahme die Folge. Seinen Pkw musste der 46-Jährige stehen lassen. Ihn erwarten nun ein Bußgeld und ein Fahrverbot von einem Monat.

Kennzeichen missbräuchlich verwendet

Selb/BAB A93. Um sich die Kosten für Ausfuhrkennzeichen zu sparen, hatte ein 43-jähriger Ungar kurzerhand seine mitgebrachten ungarischen Händlerkennzeichen an einem gekauften Fahrzeug angebracht. Die Schleierfahnder der Grenzpolizei Selb kontrollierten am Montagabend einen Pkw mit ungarischen Kennzeichen. Hierbei stellte sich heraus, dass es sich um ungarische Überführungskennzeichen handelte. Der Autohändler hatte den Hyundai in der Nähe von Hamburg gekauft und war nun auf dem Weg in Richtung Süden. Um sich Geld zu sparen, hatte er sich keine deutschen Überführungskennzeichen besorgt, sondern seine mitgebrachten ungarischen Kennzeichen angebracht. Dies stellt eine unerlaubte Fernzulassung dar.Der 43-Jährige kassierte eine Anzeige wegen Kennzeichenmissbrauch und die Fahrt war erst einmal beendet.




08. Juni 2020

Unter Drogen hinterm Steuer

A 9/WEIDENSEES. Offensichtlich unter Drogeneinwirkung stand ein 24-jähriger Schweizer, den Beamten der Verkehrspolizei am Sonntagnachmittag aus dem Verkehr zogen. Auf der Fahrt in Richtung Süden hielt die Streife den älteren Daimler aus der Schweiz auf der Autobahn bei Weidensees an. Den Verdacht Drogen konsumiert zu haben bestätigte ein Schnelltest, der positiv auf THC reagierte. Der 24-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen und wird wegen der Drogenfahrt angezeigt. Ihn erwartet ein hohes Bußgeld, einen Monat Fahrverbot und Punkte in Flensburg. Die Weiterfahrt wurde untersagt, zumal der Beifahrer ebenso unter dem Einfluss von Drogen stand.

Zu schnell bei regennasser Fahrbahn

A 72 – Köditz:  Sachschaden von rund 10.000 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall am Sonntagmorgen auf der A 72 bei Köditz. Ein 18-jähriger Führerscheinneuling verlor bei einem Überholvorgang die Herrschaft über seinen BMW und prallte mehrfach in die Schutzplanken. Als Unfallursache konnte die aufnehmende Streife der Autobahnpolizei nicht angepasste Geschwindigkeit bei    regennasser Fahrbahn feststellen. Deshalb wird den jungen Mann ein Bußgeldbescheid von gut 170 Euro erreichen.

Glück im Unglück

A 9 – Gefrees: Das sprichwörtliche Glück im Unglück hatte am Sonntagmittag eine 37-jährige Dame aus Stuttgart. Sie war mit ihrem Skoda auf der A9 in Richtung Süden unterwegs. Als für sie überraschend die Kollisionswarnung ihres Fahrzeugs anschlug, erschrak sie und verriss dabei das Lenkrad nach links. Der Skoda kam ins Schleudern und prallte zunächst gegen die Betongleitwand am linken Fahrbahnrand. Anschließend schleuderte der PKW nach rechts, durchbrach die Leitplanke und überschlug sich. An der Böschung rechts neben der Fahrbahn kam der Skoda schließlich auf dem Dach zum Liegen. Die Frau wurde im Fahrzeug eingeklemmt, konnte aber durch zwei Verkehrsteilnehmer als Ersthelfer aus dem total demolierten PKW geborgen werden. Sie wurde mit lediglich leichten Verletzungen ins Krankenhaus nach Münchberg verbracht.

Zu schnell und zu wenig Ruhezeit

A 9 – Berg: Mit 91 bei zulässigen 60 km/h für LKW war am Sonntagabend der 25-jährige Fahrer eines portugiesischen Kühlzuges am sogenannten Saaleabstieg unterwegs. Bei der anschließenden Kontrolle durch die LKW-Gruppe der Verkehrspolizei stellten die Spezialisten zudem fest, dass die beiden Fahrer auch erheblich gegen die Lenk- und Ruhezeiten verstoßen hatten. Unter anderem hatten sie die vorgeschriebene Wochenruhezeit von 45 auf gerade einmal 14 Stunden reduziert. Alleine dafür sieht der Katalog ein Bußgeld von 930 Euro für jeden der beiden Fahrer vor.

Auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geraten

Laaber, BAB A3: Am Sonntagvormittag, 07.06.2020, gegen 11.30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Laaber ein Verkehrsunfall aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Nässe. Zum Unfallzeitpunkt befuhr ein 19-jähriger Pkw-Lenker zusammen mit seiner 19-jährigen Begleiterin die Autobahn in Fahrtrichtung Nürnberg und kam kurz vor der Anschlussstelle Laaber bei Starkregen alleinbeteiligt ins Schleudern, prallte gegen die Mittelschutzplanke und blieb auf der linken Fahrspur entgegengesetzt der Fahrtrichtung liegen. Anschließend konnte der 19-Jährige sein Fahrzeug selbstständig auf dem Seitenstreifen abstellen. Glücklicherweise wurden beide Fahrzeuginsassen nicht verletzt. Andere Verkehrsteilnehmer kamen nicht zu Schaden. Das mittelschwer beschädigte Unfallfahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 5.000 Euro geschätzt. An der Unfallstelle unterstützten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Laaber.

Streit auf der Autobahn nach Fahrstreifenwechsel

Regensburg/Burgweinting, BAB A3: Am Sonntag, 07.06.2020, gegen 17.45 Uhr, kam es im Baustellenbereich der Autobahn A3 bei Burgweinting zu einem Streit zweier Fahrzeuglenker. Auslöser des Streits war ein Fahrstreifenwechsel eines 42-Jährigen, der mit seinem Pkw die Autobahn in Fahrtrichtung Nürnberg befuhr und vom rechten auf den linken Fahrstreifen wechseln wollte. Hierbei unterschritt er nach Meinung eines 34-Jährigen Pkw-Fahrers, der bereits auf dem linken Fahrstreifen etwa auf Höhe des 42-Jährigen unterwegs war, den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand. Der 34-Jährige quittierte dies mit einer sogenannten Scheibenwischer-Geste, woraufhin der 42-Jährige, der sich mittlerweile vor dem Fahrzeug des 34-Jährigen befand, sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremste. Als beide Fahrzeuge auf der linken Fahrspur der Autobahn standen, stieg der 18-jährige Beifahrer des 42-Jährigen aus, klopfte an die Fensterscheibe der Fahrertür des 34-Jährigen und wollte den Vorfall mitten auf der Autobahn klären. Anschließend verständigte der 34-Jährige die Polizei. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte warteten die beiden Streitparteien auf dem Verzögerungsstreifen, wodurch es zu entsprechenden Verkehrsstörungen kam. Vor Ort gestaltete sich die Anzeigenaufnahme schwierig, beide Parteien machten von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Zu Gefährdungssituationen im Zusammenhang mit dem Vorfall kam es glücklicherweise nicht. Die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg ermittelt nun unter anderem wegen Nötigung im Straßenverkehr sowie wegen Beleidigung.

Unfall wegen mangelhafter Ladungssicherung – Zeugen gesucht

EBENSFELD/A73: Rund 5.000 Euro Sachschaden waren das Resultat eines Verkehrsunfalls am 08.06.2020 gegen 9:30 Uhr. Ein bislang unbekanntes Fahrzeuggespann verlor auf dem linken Fahrstreifen eine Holzkiste. Ein 68-jähriger Autofahrer konnte daraufhin nicht mehr ausweichen und fuhr über die Holzkiste. Eine 56-jährige Coburgerin, die dahinter fuhr, konnte ebenfalls nicht mehr ausweichen und fuhr über die Holzteile, die nun über der ganzen Fahrbahn verteilt waren. Eine Streife der Verkehrspolizei Coburg entfernte die Holzteile von der Fahrbahn. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen dunklen Kombi mit Anhänger. Personen die sachdienliche Hinweise auf den Verursacher geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09561/645-211 mit der Verkehrspolizei Coburg in Verbindung zu setzen.

Rücksichtsloser Autofahrer geriet ins Schleudern

A9 Ri. München, ca. 500 m vor dem Rasthof Greding TZ/UZ: Sonntag, 07.06.2020, 17:55 Uhr

Ein 23-jähriger Hotelier aus Österreich befuhr am Sonntagabend mit seinem Audi die A 9 in Richtung München. Als er kurz vor dem Rasthof Greding die linke Spur befuhr, bemerkte er einen BMW, der bereits dicht aufgeschlossen hatte und wollte daher nach rechts wechseln, um ihm die Spur frei zu machen. Doch der 24-jährige BMWFahrer zog bereits auf die mittlere Spur und überholte mit deutlich höherer Geschwindigkeit rechts. Anschließend scherte er so dicht vor den Audi wieder ein, dass der 23-Jährige eine Gefahrenbremsung einleiten musste. Während der Audifahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug behielt, geriet der BMW-Fahrer auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern. Er touchierte zuerst die Mittelleitplanke, lenkte dann stark nach rechts, überquerte dadurch die Fahrbahn und wurde letztlich durch die Außenschutzplanke abgebremst. Aufgewirbelte Erde und Kies im Bankettbereich beschädigten außerdem den Audi sowie zwei nachfolgende Fahrzeuge. Verletzt wurde zum Glück niemand, alle Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Der Sachschaden wird auf knapp 30.000,- Euro geschätzt.

Fahranfänger überschlug sich mehrmals

A6 Ri. Heilbronn, zw. AS Alfeld u. AS Altdorf/Leinburg TZ/UZ: Sonntag, 07.06.2020, 13:05 Uhr

Ein 18-jähriger Fahranfänger aus dem bayerischen Wald war am Sonntag kurz nach 13 Uhr auf der A 6 in Richtung Heilbronn mit seinem Seat unterwegs, als er zwischen Alfeld und Altdorf/Leinburg auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geriet. Das Fahrzeug überschlug sich mehrmals und kam letztendlich auf der rechten Seite etwa zwei Meter neben der Fahrbahn im Grünstreifen zum Liegen. Der 18-Jährige und seine beiden jüngeren Mitfahrer konnten durch einen Ersthelfer, der den Unfall beobachtete, aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Kurze Zeit später landete ein Rettungshubschrauber neben der Fahrbahn und auch mehrere Rettungswägen waren im Einsatz. Die Feuerwehr aus Alfeld sicherte den Verkehr ab und die Feuerwehr Lauterhofen unterstützte bei den Rettungsarbeiten. Die verletzten Insassen wurden mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert Die rechte Spur musste für zirka eine halbe Stunde gesperrt werden. Der Schaden an Fahrzeug und Flur wird auf knapp über 15.000,- Euro beziffert.




07. Juni 2020

In Schlangenlinien unterwegs

A 93, Selb, in Richtung Hof: Am Samstagabend meldeten Autofahrer einen Schlangenlinien fahrenden Renault Clio. Eine Streife der Verkehrspolizei Hof bemerkte den Renault bei Selb. Während der Nachfahrt bemerkten die Beamten, dass  der Fahrer leichte Schlangenlinien fuhr, teilweise auf den Seitenstreifen kam und wieder ruckartig zurücklenkte. Bei der anschließenden Kontrolle stellte die Streife Alkoholgeruch und eine leicht undeutliche Aussprache des 64-jährigen Fahrers aus Sachsen fest. Der Grund für die Fahrweise zeigte sich im Ergebnis eines Alkomatentests, mit mehr als 1,8 Promille. Daraufhin wurde die Weiterfahrt unterbunden, der Schlüssel und der Führerschein sichergestellt und eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt. Auf den 64-Jährigen kommt nun neben einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, auch eine längere Zeit ohne Fahrerlaubnis zu.

Reh von Fahrzeug erfasst

A 9, Stammbach, in Richtung München: Am frühen Sonntagmorgen erfasste ein Renault Megane, gefahren von einem 36-Jährigen aus Polen, ein Reh. Das Reh verirrte sich auf der Autobahn und befand sich auf dem mittleren Fahrstreifen. Durch den Anstoß verstarb das Reh noch an der Unfallstelle. Am Renault entstand ein erheblicher Frontschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro. Der Renault wurde durch einen Abschleppdienst geborgen.

Zu schnell am Saaleabstieg unterwegs

Am Samstagabend kontrollierte die LKW-Gruppe der Verkehrspolizei Hof mehrere Sattelzüge auf der A 9 bei Berg, am sogenannten Saaleabstieg in Richtung Berlin, im Bereich der Rastanlage Frankenwald. Den Beamten fiel gegen 19.10 Uhr eine Scania-Zugmaschine mit Kühlauflieger aus Italien auf, die vor dem Streifenwagen recht flott den Saaleabstieg hinunter fuhr. Bei der Kontrolle des 49-jährigen Fahrers aus Italien, ergab das Auslesen des digitalen Kontrollgerätes eine Geschwindigkeit von 86 km/h, bei erlaubten 60 km/h. Der Fahrer musste daraufhin eine Sicherheitsleistung von ca. 100 Euro hinterlegen, bevor er seine Fahrt fortsetzen konnte. Eine weitere Kontrolle eines Sattelzuges aus Spanien ergab gegen 20.15 Uhr mehrere Verstöße. Der 25-jährige Fahrer aus Rumänien fuhr den Saaleabstieg mit 90 km/h, bei erlaubten 60 km/h hinunter. Sowohl der 25-Jährige, als auch sein 50-jähriger rumänischer Beifahrer, verstießen gegen das Fahrpersonalgesetz. Beide führten nur unzureichende digitale Aufzeichnungen. Auch hier forderten die Beamten eine Sicherheitsleistung ein.




06. Juni 2020

Lkw-Fahrer parkte auf Verzögerungsstreifen

BAB A 9, Gemeinde Leupoldsgrün; Am frühen Freitagnachmittag parkte ein polnischer Fahrer mit seinem Lkw auf dem Verzögerungsstreifen zum Parkplatz Lipperts, um dort seine 45 minütige Lenkzeitunterbrechung einzubringen. Dies wurde durch eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Hof festgestellt. Der Fahrer wurde entsprechend angezeigt und aufgefordert umgehend weiterzufahren. Er unterschätzte offensichtlich die Gefahr, da gerade an solchen Örtlichkeiten schwere Unfälle passieren können.

Flüchtiger Lkw-Fahrer gesucht

BAB A 9, Gemeinde Helmbrechts; Am Freitag, gegen 17:45 Uhr, befuhr ein 59-Jähriger aus dem Landkreis Tirschenreuth mit seinem roten Pkw Opel die A9 in Richtung Berlin. Er war auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs, als plötzlich ein Lkw vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen zog. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wechselte er mit seinem Pkw ebenfalls einen Fahrstreifen weiter nach links. Dabei kam es jedoch zum Zusammenstoß mit einem silbernen Pkw Seat, welcher bereits auf der linken Fahrspur unterwegs war. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 8.000 EUR. Der Lkw fuhr ohne anzuhalten weiter, weshalb eine Strafanzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen wurde. Zeugen werden gebeten sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Hof, Tel.: 09281/704-803, in Verbindung zu setzen.



Geschwindigkeits- und Abstandmessung

BAB A 93, Gemeinde Höchstädt; Die Verkehrspolizeiinspektion Hof führte am Freitagnachmittag eine kombinierte Geschwindigkeits- und Abstandsmessung auf der A93 in Fahrtrichtung Hochfranken durch. Dabei kam es in einem Zeitraum von vier Stunden zu 26 Geschwindigkeitsverstößen. Der „schnellste“ Pkw wurde mit 161 km/h bei erlaubten 130 km/h gemessen. Weiterhin kam zu 107 Abstandverstößen. Ein Pkw Fahrer hielt weniger als 3 Zehntel des halben Tachowertes ein. Auf ihn kommen ein hohes Bußgeld, 2 Punkte sowie 1 Monat Fahrverbot zu.

Mit Marihuana erwischt

A 9/Rasthof Fränkische Schweiz West. Am Freitagnachmittag kontrollierten Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth einen 23-jährigen aus Augsburg. Er war Beifahrer eines Pkw. Auf dem Beifahrersitz konnte in einer Bauchtasche eine geringe Menge Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Der Mann muss sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen konnte er seine Fahrt nach München fortsetzen.

Autohof Himmelkron. Am Freitagvormittag führte eine zivile Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Bayreuth eine Kontrolle bei einem 49-jährigen Fahrzeugführer durch. Ein Drogenvortest verlief positiv auf THC. Im weiteren Verlauf der Kontrolle gab der Mann an, eine geringe Menge Marihuana in seiner Wohnung vorrätig zu halten. Mit einer Wohnungsdurchsuchung durch die kontrollierenden Beamten war er einverstanden. Auf seinem Schreibtisch hielt er eine Menge im zweistelligen Grammbereich Marihuana vorrätig. Das Rauschgift wurde sichergestellt. Eine Blutentnahme und ein Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz waren die Folge. Die Weiterfahrt wurde unterbunden.

Mutter und Tochter hatten es „eilig“ sich der Strafvollstreckung zu stellen

Am gestrigen Freitagvormittag führten Beamten der Verkehrspolizei Coburg an der B 303 im Gemeindegebiet von Seßlach eine Radarkontrolle mit anschließender sofortiger Anhaltung der „Verkehrssünder“ durch. Dabei geriet eine 47jährige Mercedes Fahrerin aus Norddeutschland wegen einer zunächst geringfügigen Geschwindigkeitsüberschreitung ins Visier der Verkehrspolizisten. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich allerdings heraus, dass sowohl gegen die Fahrerin, als auch gegen ihre 23jährige Tochter, die sich als Beifahrerin im Fahrzeug befand, jeweils ein Haftbefehl bestand, welche noch an Ort und Stelle vollstreckt wurden. Insgesamt mussten 30 weitere Verkehrsteilnehmer wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen beanstandet werden. Sechs von ihnen werden demnächst für einige Zeit zu Fuß gehen müssen, da ihnen Fahrverbote drohen. „Spitzenreiter“ war einer mit 96, bei erlaubten 50 km/h.




05. Juni 2020

Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall

A9/Selbitz.- Nicht angepasste Geschwindigkeit bei regenasser Fahrbahn war die Ursache für einen Verkehrsunfall, der sich am 04.06.2020, gegen 21.30 Uhr, in Fahrtrichtung Berlin ereignete. Ein 33-Jähriger aus dem Raum Leipzig geriet mit dem PKW aus vorgenannten Gründen außer Kontrolle und kollidierte zunächst mit einer Warnbake, die in den Gegenverkehr geschleudert wurde. Dort zog sich ein 31-jähriger aus Schleswig-Holstein beim Darüberfahren einen Schaden zu. Der Leipziger kam indes nach einer weiteren Kollision mit der Betonwand schließlich zum Stehen. Außer dem Fahrer selbst wurde noch ein 34-jähriger Insasse durch den Unfall leicht verletzt. Beide wurden durch den Rettungsdienst versorgt. Die Beamten der Autobahnpolizei aus Hof beziffern den Sachschaden auf rund zwölf Tausend Euro. Gegen den Unglücksfahrer läuft nun ein Verfahren wegen „Fahrlässiger Körperverletzung“.

Schlafloser Brummifahrer gestoppt

A72/Feilitzsch.- Beamte der Schwerlastkontrollgruppe nahmen am 04.06.2020, gegen 18.30 Uhr, einen türkischen Sattelzug näher unter die Lupe. Bei der Sichtung der digitalen Daten des 58-jährigen Fahrers kam dabei zu Tage, dass er meistens gerade einmal drei oder vier Stunden am Tag zusammen hängend Ruhezeit einbringt. An einem Tag brachte er es sogar gerade einmal auf 1 Stunde und 39 Minuten anstatt der vorgeschriebenen zusammenhängenden neun Ruhestunden. Somit wurde dem Mann erst einmal Ruhepause durch die Beamten verordnet. Außerdem leiteten sie gegen den verantwortlichen Disponenten Ermittlungen ein.

Regenunfälle auf der A9

A9/Bayreuth. Am Donnerstagmittag kam es im Bereich der A9 zwischen den Anschlussstellen Bayreuth/Süd und Trockau zu zwei Aquaplaning-Unfällen nachdem zuvor plötzlicher Starkregen eingesetzt hatte. Der erste Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Berlin. Eine 32-jährige aus der Schweiz verlor mit ihrem Geländewagen auf gerader Strecke die Kontrolle. Sie prallte in die rechte Schutzplanke und blieb auf dem rechten Fahrstreifen stehen. Mithilfe von Ersthelfern konnte sie das Auto auf den Standstreifen schieben. Nur 10 Minuten später geschah in der Gegenrichtung ein weiterer Unfall. Eine 42-jährige aus dem Bereich Lichtenfels kam in einer Rechtskurve ins Schleudern, stieß zunächst mit der rechten Betonwand zusammen und schleuderte anschließend in einen fahrenden LKW auf der Fahrbahn. Hier blieben linke und mittlere Fahrspur nach dem Unfall blockiert. Während der Bergungsarbeiten kam es zu Behinderungen. Glücklicherweise blieben alle Beteiligten unverletzt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa. 30.000 Euro. Beide Unfallfahrerinnen müssen nun mit einem Bußgeld rechnen.

Illegaler Aufenthalt

A 73 / Hirschaid     Ohne Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis halten sich zwei 28- und 32jährige georgische Staatsangehörige in Deutschland auf, wie sich bei der Kontrolle eines Kleintransporters durch Schleierfahnder der Verkehrspolizei am Donnerstagmittag im Bereich des Pendlerparkplatzes herausstellte. Beide waren im Inland nicht gemeldet und wurden durch einen Unternehmer aus dem Raum Nürnberg als Bauhelfer beschäftigt. Sie werden nun wegen illegalen Aufenthalt in Deutschland angezeigt.

Zu schnell in die Einfahrt

A 70 / Viereth-Trunstadt    Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit kam am Donnerstagvormittag der 36jährige Fahrer eines Ford, auf regennasser Fahrbahn, im Einfahrtsast der Anschlussstelle, Richtung Bamberg, ins Schleudern und prallte in die Außenschutzplanke. Das unfallbeschädigte Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Schaden am Pkw und der Schutzplanke summiert sich auf rund 5000 Euro.

Unvorsichtiger Fahrstreifenwechsel

A 73 / Forchheim     Beim Ausscheren zum Überholen übersah am Donnerstagnachmittag der 63jährige Fahrer eines LKW-Zuges den auf dem linken Fahrstreifen herannahenden Ford einer 35jährigen Fahrerin und es kommt zum seitlichen Zusammenstoß zwischen LKW-Anhänger und Pkw. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden summiert sich auf rund 10000 Euro.




04. Juni 2020

Trotz Fahrverbot auf der A 9 unterwegs

A 9/BAYREUTH. Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth hielten am Mittwochvormittag einen Kleintransporter an der Ausfahrt Bayreuth-Süd an. Bei der Kontrolle des 30-jährigen polnischen Fahrers stellten die Polizisten fest, dass er trotz eines aktuellen Fahrverbots unterwegs war. Die Weiterfahrt nach München wurde untersagt und sein polnischer Führerschein sichergestellt. Zudem wird er noch wegen Fahrens trotz Fahrverbot angezeigt.

Haschcookies im Gepäck

A9/Pegnitz. Am Mittwochvormittag kontrollierten Fahndungsbeamte der Verkehrspolizei Bayreuth einen Pkw aus dem Zulassungsbereich Hannover an der AS Pegnitz auf der Autobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin. Im Gepäck der 29-jährigen Beifahrerin konnten durch die Beamten 4 Haschplätzchen aufgefunden und sichergestellt werden. Die Frau gab an, dass sie diese geschenkt bekommen habe. Nichtsdestotrotz erwartet Sie jetzt eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz. Im Anschluss konnten die Insassen ihre Fahrt Richtung Norden fortsetzen.

Fahrer hat Drogen im Blut, Beifahrer im Gepäck

Marktredwitz, BAB 93 / Lkrs. Wunsiedel i. Fichtelgebirge. Am Mittwochnachmittag kontrollierten die Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb einen Pkw aus dem Zulassungsbereich Döbeln/ Mittelsachsen. Dabei hegten die Beamten den Verdacht, dass der 19-jährige Fahrer unter Drogeneinfluss stand. Ein entsprechender Test wies auf den Konsum von Cannabis hin. Daraufhin musste sich der junge Mann einer Blutentnahme im Klinikum Marktredwitz unterziehen und seinen Pkw abstellen. Der Beifahrer, sein 18 jähriger Bruder, teilte den Kontrollbeamten mit, eine kleine Menge Marihuana mitzuführen. Diese konnte schließlich zusammen mit einem Crusher im Rucksack des Reisenden aufgefunden und sichergestellt werden. So erhielt das Brüderpaar schließlich Anzeigen wegen Fahrens unter Drogeneinfluss und Besitzes von Betäubungsmitteln.

Sechs ukrainische Staatsangehörige unerlaubt im Bundesgebiet 

Marktredwitz, BAB 93 / Lkrs. Wunsiedel i. Fichtelgebirge. Beamte der Grenzpolizei Selb kontrollierten am Mittwochnachmittag auf der A93 bei Marktredwitz einen Kleintransporter, der mit neun moldauischen Staatsangehörigen besetzt war. Im Zuge der Überprüfung stellten die Fahnder fest, dass sechs dieser Person ihren legalen Aufenthaltszeitraum als Touristen überschritten hatten und sich somit illegal im Bundesgebiet aufhielten. Aus diesem Grund wurden gemäß staatsanwaltschaftlicher Weisung Sicherheitsleistungen in Höhe von jeweils 330 Euro einbehalten und die Reisenden aufgefordert, unverzüglich auszureisen.

Beim Sturz vom Motorroller leicht verletzt

Ein Ehepaar stürzte gestern Nachmittag mit ihrem Motorroller auf dem Frankenschnellweg. Beide wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der 59-jährige Erlanger war um 13:20 Uhr auf der A 73 von Nürnberg kommend in Richtung Erlangen unterwegs. Mit auf der Vespa als Sozia war die drei Jahre jüngere Ehefrau. Kurz vor der Ausfahrt FürthPoppenreuth platzte der Hinterreifen. Der Fahrer konnte einen Sturz nicht mehr verhindern. Glücklicherweise erlitt das Ehepaar nur leichte Verletzungen. Beide kamen zur weiteren Behandlung in eine Klinik.

Unter Drogeneinfluss unterwegs

Gestern Abend wurde bei einem Paketfahrer festgestellt, dass er unter Drogeneinfluss unterwegs war. Die Weiterfahrt wurde für mindestens zwölf Stunden untersagt. Der 22 Jahre alte Mitarbeiter eines privaten Paketdienstes war mit seiner Ladung auf der A 3 in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs. Zielort der Fahrt war Kassel. Um 23:10 Uhr wurde er mit seinem Kleintransporter kurz nach der Ausfahrt Höchstadt-Nord durch eine Streife der Verkehrspolizei Erlangen einer Kontrolle unterzogen. Hierbei wurden drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Nachdem ein Vortest positiv auf Kokain war, wurde eine Blutentnahme durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt. Zudem fehlten die vorgeschriebenen Aufzeichnungen über die Lenk- und Ruhezeiten. Nach seinen eigenen Angaben war ihm gar nicht bekannt, dass er solche Aufzeichnungen führen muss. Deshalb wird auch gegen den Unternehmer Anzeige erstattet.

Zwei Kontrollen am gleichen Tag

BAB A 9, Gemeinde Leupoldsgrün; Schleierfahnder der Hofer Verkehrspolizei kontrollierten am Mittwoch, um 10 Uhr, einen 3er BMW mit Böblinger Kennzeichen, der auf der A 9 in Richtung Berlin unterwegs war. Bei dieser Überprüfung mussten die Polizisten nichts beanstanden, stellten aber fest, dass der Fahrzeughalter, der auf dem Beifahrersitz saß, keinen gültigen Führerschein besitzt. Dies gab der 32jährige tunesische Staatsangehörige auch bereitwillig zu und erläuterte, dass er wegen zurückliegenden Fahrens ohne Führerschein nun zu einer medizinischen Untersuchung muss, die noch aussteht. Deshalb ließ er auch für die Fahrt nach Berlin einen Bekannten ans Steuer seines BMW.

Am gleichen Tag, kurz vor 15 Uhr fiel der gleichen Streifenbesatzung der Böblinger BMW jedoch erneut auf, als er jetzt in Richtung Süden fuhr. Die Beamten trauten ihren Augen nicht, als sie bemerkten, dass nun der Halter selbst am Steuer seines Wagens saß. Die Folge war ein Stopp-Signal und eine Kontrolle am Pendlerparkplatz an der Anschlussstelle Hof-West. Die Mitfahrer aus dem BMW vom Vormittag folgten ihrem Freund in einem Audi. Sie fuhren freiwillig an der Ausfahrt mit aus und hielten ebenfalls am Pendlerparkplatz an. Von der erneuten Kontrolle am selben Tag durch die gleichen Polizisten sichtlich überrascht, stieg der 32jährige aus seinem BMW und gab sofort an, einen Fehler gemacht zu haben. Weitere Angaben zur Sache machte er jedoch zunächst nicht, da er sich bereits in seinem Bemühen, einen neuen Führerschein zu erwerben, von einem Rechtsanwalt vertreten lässt. Im Verlaufe des Gespräches gab der BMW-Fahrer dann doch noch eine interessante Information preis. Er hatte nämlich kurz vor der Kontrollstelle an der Rastanalage Frankenwald getankt. Sogar die Tankquittung übergab er den Beamten. An der Rastanlage werden die Tankvorgänge und demnach die Fahrbewegungen der Autos von und zu den Zapfsäulen per Video überwacht. Hieraus lässt sich nun erkennen, dass der 32jährige seinen Wagen schon über eine längere Strecke selbst steuerte. Er erhielt eine weitere Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Eine Bekannte aus dem zweiten Wagen hatte einen gültigen Führerschein und konnte das Steuer des BMW übernehmen.

Drogeneinfluss statt Führerscheinklasse

A 6 Richtung Pilsen, AK Nürnberg-Süd TZ/UZ: Mittwoch, 03.06.2020, 11.10 Uhr

Eine Streife der VPI Feucht kontrollierte ein Handwerkerteam, das mit einer Fahrzeugkombination unterwegs war und aus einem VW T5 mit Anhänger bestand. Der 34-jährige Fahrer war bei der Kontrolle auffällig nervös. Dafür gab es wohl zwei Gründe: zum einen besaß der Poolbauer nur die Klasse B, obwohl er für den 2,7-Tonnen-Anhänger die Klasse BE gebraucht hätte. Zum anderen wurde bei der Überprüfung der Fahrtauglichkeit Drogeneinfluss festgestellt; ein Test verlief positiv auf THC und Kokain. Der Fahrer musste die Beamten zur Blutprobe begleiten, ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Gegen den Halter, der sich ebenfalls im Fahrzeug befand, wurde ein Verfahren wegen Zulassen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.




03. Juni 2020

Marihuanareste im Handschuhfach

BAB A 9, Gemeinde Berg; Schleierfahnder fanden am Dienstag, kurz nach 11 Uhr, an der Rastanlage Frankenwald/West Reste von Marihuana im Handschuhfach eines Pkw. Der graue BMW mit Dresdner Kennzeichen parkte auf dem Gelände der Raststätte. Die Beamten entschlossen sich zur Kontrolle der drei um das Fahrzeug stehenden Männer. Bei der Durchsuchung des BMW entdeckten die Polizisten mehrere Krümel von Marihuana im Handschuhfach. Der 22jährige Fahrer des BMW gab sofort zu, dass er regelmäßig Marihuana konsumiert und die Reste von ihm stammten. Die Krümel wurden zusammengekratzt und sichergestellt. Der 22jährige Student aus Thüringen wurde wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Mangelnde Ladungssicherung

BAB A 72, Gemeinde Feilitzsch; wegen mangelnder Ladungssicherung musste am Dienstag der Fahrer eines Kleintransporters auf der A 72 beanstandet werden. Der 41jährige Fahrer transportierte mit seinem Renault Master Elektroartikel von Heilbronn nach Dresden. An der Anschlussstelle Töpen wurde er von den Kontrolleuren der Hofer Verkehrspolizei gestoppt. Auf seiner Ladefläche standen die Elektroartikel auf zwei Palletten ohne jegliche Sicherung. Zudem lagerten dort noch leere Holzpaletten und ein schwerer Hubwagen. Auch diese Teile waren nicht gegen das Umherrutschen gesichert. Der 41jährige konnte seine Fahrt erst fortsetzen, nachdem er seine Ladung vorschriftsmäßig befestigt hatte. Zudem erhielt er eine Anzeige.

Ungültiger Führerschein und verbotene Böller

BAB A 9, Gemeinde Leupoldsgrün; Einen ungültigen Führerschein und verbotene Böller waren das Ergebnis einer Kontrolle eines Mercedes mit Berliner Kennzeichen, am Dienstag, um 16.40 Uhr, am Pendlerparkplatz an der Anschlussstelle Hof/West. Eine Streifenbesatzung der Hofer Verkehrspolizei lotste den Mercedes aus dem fließenden Verkehr heraus und stoppten ihn zur Kontrolle am Pendlerparkplatz. Der 27jährige Fahrer, der aus Serbien stammte und jetzt in Berlin wohnt, konnte wohl einen Führerschein aus seiner Heimat vorzeigen. Der war jedoch ungültig geworden, weil sich der Mann seit längerer Zeit bereits in Deutschland aufhält und er es versäumt hatte, den Führerschein in eine deutsche Fahrerlaubnis umschreiben zu lassen. In der Mittelkonsole des Mercedes lagen zudem noch drei Feuerwerkskörper ohne jegliche Aufschrift. Mit der Sicherstellung der Böller zeigte sich der 27jährige zunächst nicht einverstanden. Er gab zu Protokoll, dass diese für einen Geburtstag seien und Kinder damit spielen würden. Für ihn wäre dieses „Dynamit“, wie er es bezeichnete, kein Problem. Außerdem wären es doch „nur drei“ und keine ganze Packung. Trotz alledem wurden der abgelaufene Führerschein und die Feuerwerkskörper sichergestellt und dem 27jährigen die Weiterfahrt untersagt. Er wird sich nun wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen.

Sachdienliche Hinweise nach Unfallflucht

A3 Ri. Passau, PWC Ludergraben-West. 01.06.20, 23:00 – 02.06.20, 11:45 Uhr

Bei einer Durchfahrtskontrolle des PWC Ludergraben-West zwischen den Autobahnkreuzen Nürnberg und Altdorf stellten Mitarbeiter der Autobahnmeisterei in der Einfahrt zum Parkplatz einen frischen Unfallschaden fest. Ein bislang unbekanntes Fahrzeug kam offensichtlich von der Fahrbahn ab und prallte in die angrenzende Schutzplanke. Im Anschluss setzte er seine Fahrt fort, ohne den Unfall bei der Polizei zu melden. Der Unfall dürfte sich im Zeitraum zwischen 01.06.20, 23:00 Uhr und 02.06.20, 11:45 Uhr ereignet haben.  Die Polizei bittet nun Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Unfallverursacher machen können, sich bei der zuständigen VPI Feucht unter der Rufnummer 09128/9197-0 zu melden.

Großer Bergungsaufwand nach Unfall im Baustellenbereich

A6 Ri. Heilbronn, zw. AS SC-Süd und AS SC-West UZ: 02.06.20, 06:35 Uhr

Zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person kam es am frühen Dienstagmorgen auf der A6 Ri. Heilbronn, zwischen den beiden Anschlussstellen Schwabach-Süd und Schwabach-West. Im dortigen Baustellenbereich ist die Fahrbahn derzeit auf zwei Fahrspuren verjüngt, weshalb es bei stärkerem Verkehrsaufkommen immer wieder zu kurzfristigen Stockungen kommt. Die Unfallursache setzte ein 35-jähriger Altenpfleger, der in seinem Pkw übersah, dass der voraus befindliche Verkehr stark abbremsen musste. Laut einer unbeteiligten Zeugin krachte er beinahe ungebremst in das Heck eines direkt vor ihm fahrenden Kleintransporters. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls noch auf einen davor befindlichen Pkw, Peugeot, gestoßen. Als Folge des Unfalls war der Unfallverursacher verletzt und musste zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Sämtliche Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, der Sachschaden beträgt ca. 3.000 Euro.

Das Heranführen der Abschleppdienste im Baustellenbereich gestaltete sich dann als durchaus schwierig. Die geringe Restfahrbahnbreite und die Tatsache, dass der Verkehr zu einem Großteil aus Fahrzeugen zur Güterbeförderung, also Lastzügen und Sattelzügen bestand, machte es unmöglich, die Bergungskräfte von hinten an die Unfallstelle heranzuführen. Dies musste schließlich von der AS Schwabach-West aus, entgegen der Fahrtrichtung, erfolgen. Hierzu musste die Fahrbahn komplett gesperrt werden. Die Sperrung dauerte über mehrere Stunden bis zur Räumung der Unfallstelle an und hatte zur Folge, dass das Stauende teilweise bis zum AK Altdorf reichte. Im Staubereich kam es noch zu weiteren kleineren Folgenunfällen ohne Verletzte und größeren Bergungsaufwand.




02. Juni 2020

Trotz Führerscheinentzug als Fahrer angetroffen

A9/Schnaittach. In der Nacht von Pfingstmontag auf Dienstag geriet ein VW mit polnischer Zulassung in eine Kontrolle der Verkehrspolizei Bayreuth. Bei der Überprüfung des 26-jährigen Fahrers stellten die Beamten fest, dass gegen ihn ein Beschluss des Amtsgerichts Hof vorlag. Mit diesem Beschluss wurde seine Fahrerlaubnis entzogen. Demnach hatte sich der Fahrer in der Vergangenheit des unerlaubten Entfernens vom Unfallort strafbar gemacht. Dies war dem polnischen Autofahrer auch bekannt, trotzdem fuhr er mit dem Fahrzeug. Den jungen Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. Der Führerschein wurde sichergestellt.

BMW-Fahrer unter Drogeneinfluss

BAB A 93, Gemeinde Gattendorf; Beamte der Hofer Verkehrspolizei zogen am Pfingstmontag einen Autofahrer aus dem Verkehr, der unter Drogeneinfluss stand.

Um 13.30 Uhr fiel den Polizisten ein BMW auf, der auf der A 93 in Richtung Norden unterwegs war. An der Anschlussstelle Hof-Ost stoppten sie den Pkw und unterzogen den Fahrer einer Kontrolle. Schnell erkannten die Beamten mit ihrem geschulten Blick, dass der 29jährige Mann aus Hamburg unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein an Ort und Stelle durchgeführter Schnelltest bestätigte die Wahrnehmungen. Der BMW-Fahrer musste daraufhin eine Blutentnahme erdulden und ihm wurde natürlich die Weiterfahrt untersagt. Ihn erwarten ein Bußgeld und ein Fahrverbot.

 Schleierfahnder stellen Rauschgift sicher

BAB A 9, Gemeinde Berg; In den Abendstunden des Pfingstmontag stellten Schleierfahnder der Hofer Verkehrspolizei gleich zweimal Rauschgift sicher. Um 18 Uhr fuhr ein schwarzer Renault Twingo, besetzt mit drei Personen, in die Rastanalage Frankenwald-Ost ein. Die Beamten entschlossen sich, die Insassen zu kontrollieren. Bei einem 23jährigen Mitfahrer in dem Renault fanden die Polizisten im Rucksack eine kleine Menge Haschisch. Um 19.50 Uhr stoppte eine weitere Fahndungsstreife einen Kleintransporter mit Berliner Kennzeichen an der Rastanlage. Bei der Durchsicht des Reisegepäckes des 33jährigen Beifahrers fanden die Polizisten einen fertig gedrehten Joint und zudem noch einen Tabakbeutel mit Marihuana. In beiden Fällen wurde das Rauschgift sichergestellt und die Reisenden wurden wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Verbotenes Pfefferspray im Fahrzeug

BAB A 72, Gemeinde Feilitzsch; Am Montag, um 19.30 Uhr, kontrollierte eine Steife der Hofer Verkehrspolizei einen blauen Hyundai mit tschechischer Zulassung auf der A 72, an der Anschlussstelle Hof-Töpen. Zwischen der Mittelkonsole und dem Fahrersitz fanden die Beamten ein griffbereites Pfefferspray. Da auf dieser Spraydose jedoch keinerlei Kennzeichnungen vorhanden waren, ist dies in Deutschland nicht zulässig und unterliegt dem Waffenrecht. Das griffbereite Mitführen stellt im diesem Fall eine Straftat dar. Wegen eben dieser wurde der 29jährige Fahrer auch angezeigt und das Pfefferspray sichergestellt.

Unfallflucht – Verkehrspolizei sucht Zeugen

BAB A 93, Gemeinde Schönwald; Am Dienstag, um 05.40 Uhr ereignete sich auf der A 93 eine Unfallflucht. Die Polizei bittet um Hinweise.

Ein bislang unbekannter Lkw-Fahrer war auf der A 93 in Richtung Norden unterwegs, kam offenbar zwischen Selb-Nord und Schönwald zu weit nach rechts und stieß in die Leitplanke. Dabei wurden mehrere Felder der Schutzplanke beschädigt und Teile davon auf die Fahrbahn geschleudert. Ohne sich um den angerichteten Schaden in Höhe vom über 10.000 € zu kümmern, fuhr der Unbekannte davon. Einige Zeit später fuhr ein weiterer Lastzug über die Metallteile und wirbelte diese auf. Hinter ihm befand sich in dem Moment eine 45jährige Frau aus dem Landkreis Wunsiedel mit ihrem VW Golf. Ihr Fahrzeug wurde von einem aufgewirbelten Schutzplankenteil getroffen und beschädigt. Daraufhin wurde die Verkehrspolizeiinspektion Hof zur Unfallaufnahme hinzugerufen. Sie ist nun auf der Suche nach dem Lastwagen, der in die Leitplanke gestoßen und weitergefahren war. Sollte jemand sachdienliche Hinwiese auf den Unfallflüchtigen geben können, bitten wir um Mitteilung unter der Telefonnummer 09281/704-803.

Abstandsmessung der VPI Amberg

Teublitz: Am Montag, 01.06.2020, wurde von 10:30 Uhr bis 18:15 Uhr der erforderliche Mindestabstand auf der BAB A93 überwacht. Hierbei wurden etwa 240 Verstöße festgestellt, wobei etwas 100 im Anzeigenbereich lagen. Die genaue Anzahl kann erst nach der erforderlichen Auswertung genannt werden. Ein Verkehrsteilnehmer hatte bei über 180 km/h deutlich unter 10 m Abstand. Dies hat ein Bußgeld von 400 Euro und drei Monate Fahrverbot zur Folge.

Geschwindigkeitsmessungen der VPI Amberg

Ensdorf: Am Freitag, 31.05.2020, wurde von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h im Gemeindebereich von Ensdorf überwacht. Hierbei wurden 48 Fahrzeugführer beanstandet. 31 Beanstandungen lagen im Verwarnungsbereich und 17 im Anzeigenbereich, wobei 14-mal ein Fahrverbot ausgesprochen werden muss. Der „Spitzenreiter“ war ein Motorradfahrer, welcher mit 219 km/h gemessen wurde. Poppenricht: Am Sonntag, 29.05.2020, wurde von 06:30 Uhr bis 12:30 Uhr die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h im Gemeindebereich von Poppenricht überwacht. Hierbei wurden 34 Fahrzeugführer beanstandet. 22 Beanstandungen lagen im Verwarnungsbereich und 12 im Anzeigenbereich, wobei fünfmal ein Fahrverbot ausgesprochen werden muss. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 129 km/h.


01. Juni 2020

Gleich zwei Fahrer unter Drogen und mit Rauschgift im Gepäck
 
A93 / Bärenholz – Unterschiedliche Kontrollen, nahezu gleiches Ergebnis. Am Sonntag, gegen 17.15 Uhr kontrollierte die Polizei auf dem Parkplatz Bärenholz einen polnischen Kleintransporter. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges bewiesen die Beamten den richtigen Riecher. Sowohl Fahrer als auch Beifahrer hatten eine kleinere Menge Drogen versteckt. Zudem verlief ein Drogentest beim 42-jährigen polnischen Fahrer positiv auf Amphetamin. Damit war die Fahrt für ihn beendet. Mit dem Streifenwagen ging es dann weiter ins Krankenhaus zur Blutentnahme. Die Drogen stellte die Polizei sicher. Selbe Örtlichkeit, nur einige Stunden später. Kurz nach 23 Uhr kontrollierte eine Polizeistreife einen rumänischen Pkw. Der Fahrer, ein 32-jähriger Rumäne stand allen Anschein nach unter Drogen. Ein Urintest bestätigte dies. Auch für ihn ging es ins Krankenhaus. Sein Beifahrer, ebenfalls aus Rumänien, hatte zudem noch zwei Joints einstecken, die er sodann der Polizei übergeben durfte.
 
Mit 159 Sachen durch die Torfmoorhölle
 
Weißenstadt – Am Sonntagnachmittag führte die Polizei Geschwindigkeitsüberwachungen im Bereich der Torfmoorhölle durch. An die erlaubten 80 km/h hielten sich leider nicht alle Fahrzeugführer. Insgesamt 47 Verkehrsteilnehmer flattert in Kürze Post ins Haus, 24 davon bekommen sogar einen Bußgeldbescheid, wovon wiederum fünf ihr Auto / Motorrad für einen Monat abstellen müssen. Für einen traurigen Spitzenwert sorgte ein Autofahrer aus Bayreuth. Erschreckende 159 km/h zeigte das Polizeigerät an. Der aktuelle Bußgeldkatalog sieht hierfür ein Bußgeld von 600 Euro und ein dreimonatiges Fahrverbot vor.

 



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