Bayreuth: Hund stirbt in überhitztem Auto


BAYREUTH. Am Samstagabend kam ein kleiner Mischlingshund ums Leben, der über mehrere Stunden in einem verschlossenen Auto in einem Parkhaus an der Hindenbrugstraße eingesperrt war. In einer zu kleinen Hundebox mussten sich der Kleine und ein mittelgroßer Hund den Platz teilen.




Es wurde nach Angaben der Polizei weder ein Fenster offen gelassen, noch wurde den Hunden Wasser zur Verfügung gestellt. Während sich die 30-jährige Besitzerin mit ihren zwei Freunden beim Shoppen im Rotmain-Center vergnügte, kämpfte ihr kleiner Hund vergebens ums Überleben.

Beim Eintreffen der Streife der Verkehrspolizei Bayreuth kam für ihn jede Hilfe zu spät. Der Größere konnte zum Glück lebend gerettet werden. Er wurde sofort aus der Hundebox herausgeholt und mit frischem Wasser versorgt. Die Halterin erwartet eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.


Jedes Jahr in den warmen Sommermonaten kommt es immer wieder zu solchen Situationen. Einige Hundehalter unterschätzen die Hitzeentwicklung in verschlossenen Fahrzeugen. Nach kurzer Zeit steigt die Innentemperatur im Fahrzeug derart drastisch an, dass es für die Tiere lebensbedrohlich wird. Auch im Schatten geparkte Fahrzeuge sind davon nicht ausgenommen. Der vermeintlich geöffnete Fensterspalt reicht bei weitem nicht aus um genügend Durchzug zu erzeugen. Diese Leichtsinnigkeit kostete nun erneut einem Hund das Leben.



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