Angekündigt und durchgezogen: Nürnberger Polizei gegen Tuningszene


NÜRNBERG. Wie angekündigt, führte das Polizeipräsidium Mittelfranken unter Einsatzleitung der Nürnberger Verkehrspolizei verstärkte Kontrollmaßnahmen im Zusammenhang mit nicht genehmigten Tuning-Treffen im Großraum Nürnberg durch. Am Samstagabend (25.07.2020) stellte die Polizei mehrere Hundert Fahrzeuge im Nürnberger Süden fest.




Gegen 22:30 Uhr stellte die Nürnberger Verkehrspolizei ein erhöhtes Fahrzeugaufkommen im Bereich eines Großparkplatzes in der Ingolstädter Straße fest. Daraufhin wurden dort, wie angekündigt, eine Vielzahl von Fahrzeugkontrollen durchgeführt. Die Beamten zählten zur Spitze gut 700 Fahrzeuge und circa 1100 Personen. Hiervon war jedoch nur ein geringer Teil der Anwesenden der „Autoposer“- und Tuningszene zuzuordnen. Offenbar kam der Großteil der einschlägigen Szene dem Appell der Polizei nach.

Anhand der vor Ort befindlichen Fahrzeugen und Personen ist davon auszugehen, dass es sich hierbei überwiegend um Schaulustige handelte. Zudem hielt sich der überwiegende Anteil der Anwesenden an die geltenden Infektionsschutzbestimmungen, insbesondere des Einhaltens des Mindestabstands und des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes.



Die vor Ort durchgeführten Kontrollmaßnahmen waren gegen 01:00 Uhr beendet. Insgesamt stellten die Beamten bei zehn Fahrzeugen derart bauliche Veränderungen fest, dass die Betriebserlaubnis erloschen war. Vier dieser Fahrzeuge mussten sichergestellt werden.

Illegale Autorennen konnten nicht festgestellt werden. Das Polizeipräsidium Mittelfranken wird das Geschehen weiterhin im Blick behalten und führt weiterhin verstärkte Kontrollmaßnahmen, auch im Zusammenhang mit dem Aufkommen von Schaulustigen, durch.



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