Festnahme nach Messerattacke


SCHWEINFURT. Nach dem Messerangriff am späten Abend des 13. Juli 2020 ist es der Kriminalpolizei Schweinfurt inzwischen gelungen, einen dringend Tatverdächtigen zu identifizieren. Ein Ermittlungsrichter ordnete gegen den Mann die Untersuchungshaft an und folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft Schweinfurt.




Wie bereits berichtet, hatte sich die Tat am Montagabend, gegen 23.30 Uhr, in der Moritz-Fischer-Straße ereignet. Ein zunächst Unbekannter hatte den Geschädigten mit einem Messer am Bein schwer verletzt und war anschließend in Richtung Schuttberg geflüchtet. Die Schweinfurter Polizei fahndete anschießend mit einem Großaufgebot nach dem flüchtigen Täter. Ihm gelang es jedoch, zu entkommen. Der Verletzte, ein 31-jähriger türkischer Staatsangehöriger, kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

Im Zuge intensiver Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt durchgeführt wurden, hat sich ein 22-jähriger türkischer Staatsangehöriger als Tatverdächtiger herauskristallisiert. Insbesondere Zeugenbefragungen und Auswertungen von Überwachungskameras brachten die Ermittler auf die Spur des Mannes.



Aufgrund des dringenden Tatverdachts erwirkte die Staatsanwaltschaft Schweinfurt einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 22-Jährigen. Er wurde am Freitagnachmittag verhaftet. Nach der Eröffnung des Haftbefehls durch den Ermittlungsrichter wurde der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die weiteren Ermittlungen werden wegen des Verdachts des versuchten Mordes geführt. Der Beschuldigte selbst hat sich bislang noch nicht zum Tatvorwurf geäußert. Daher ist insbesondere das Motiv der Tat noch Gegenstand der andauernden Ermittlungen.



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