Mit Alkohol, Fahrverbot und verrutschter Ladung unterwegs


A3/AURACH. Mit unzureichend gesicherter Ladung und trotz Fahrverbot war gestern Vormittag ein Berufskraftfahrer auf der A 3 in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs.




Der Sattelzug fiel kurz nach 08:00 Uhr wegen seiner deutlichen Schräglage auf und wurde dann an der Rastanlage Aurach-Nord einer Kontrolle unterzogen. Bei der Überprüfung des geladenen Konstruktionsholzes wurde zunächst festgestellt, dass die Spanngurte locker waren und Antirutschmatten zwischen den Ladungsteilen fehlten. Dies hatte die schon kritische Schräglage der Ladung zur Folge.

Der 46 Jahre alte Fahrer legte alle notwendigen Fahrzeugdokumente und seinen Führerschein vor. Bei einer eingehenden Überprüfung wurde aber festgestellt, dass aktuell ein gerichtliches Fahrverbot bestand und er somit gar nicht fahren durfte. Grund war eine vorhergehende Trunkenheitsfahrt. Und auch jetzt war er wieder leicht alkoholisiert. Eine Überprüfung ergab eine Atemalkoholkonzentration von 0,42 Promille.



Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Erst nach ordnungsgemäßer Sicherung der Ladung und mit einem neuen Fahrer im Besitz einer Fahrerlaubnis durfte die Fahrt fortgesetzt werden. Für den unbelehrbaren 46-Jährigen war es übrigens die dritte Fahrt ohne Fahrerlaubnis innerhalb eines Jahres.



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