Liveticker: Polizeimeldungen aus Mittelfranken

Exhibitionist in Fürth aufgetreten

Fürth. Am Dienstagnachmittag (07.07.2020) trat ein bislang unbekannter Mann in der Fürther Südstadt einem Kind gegenüber als Exhibitionist auf. Die Kriminalpolizei Fürth bittet um Zeugenhinweise. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich das Mädchen gegen 16:40 Uhr in einem Fahrradunterstand in der Sonnenstraße. Ein unbekannter Mann soll sich unvermittelt genähert, sein Geschlechtsteil vorgezeigt haben und anschließend auf das Mädchen zugegangen sein. Das Mädchen wehrte sich körperlich, woraufhin der Unbekannte flüchtete. Das Mädchen blieb unverletzt und vertraute sich anschließend seiner Mutter an, die im Nachgang die Polizei verständigte.

Beschreibung:

Ca. 16 – 20 Jahre alt, ca. 170 cm groß, sportlich-stämmige Figur, dunkle braune sehr kurze Haare, Drei-Tage-Bart, bekleidet mit rotem Kapuzenpullover und roter Jogginghose.

Das Fachkommissariat für Sexualdelikte der Kriminalpolizei Fürth sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder dem flüchtigen Täter geben können. Sie werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 / 2112 – 3333 zu melden.



Zeugensuche nach Unfall in Nürnberg

Nürnberg. Am Donnerstagmorgen (09.07.2020) kam es im Stadtteil Langwasser zu einem Verkehrsunfall. Die Verkehrspolizei Nürnberg sucht Unfallzeugen. Gegen 08:00 Uhr befuhr die 53-jährige Opel-Fahrerin die Zollhausstraße und bog nach links in die Breslauer Straße ein. Ein 57-jähriger Pkw-Fahrer fuhr zeitgleich mit seinem VW Polo in der Liegnitzer Straße in entgegenkommender Richtung. Im Einmündungsbereich zur Breslauer Straße kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Die 53-Jährige erlitt leichte Verletzungen, der 57-jährige VW-Fahrer blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden von insgesamt über 10.000 Euro. Da beide Fahrzeugführer unterschiedliche Angaben zum Unfallgeschehen machen, suchen die Beamten der Verkehrspolizei Nürnberg Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen und der Ampelsituation geben können. Insbesondere suchen die Polizeibeamten den Fahrer eines weißen Renault Twingo, der den Unfall beobachtet haben dürfte. Hinweise nimmt die Verkehrspolizei Fürth unter der Telefonnummer 0911 6583 – 1530 entgegen.



Schadensträchtiger Einbruch in Erlangen

Erlangen. Am frühen Mittwochmorgen (08.07.2020) brachen zwei bislang unbekannte Täter in ein An- und Verkaufsgeschäft in Erlangen-Zentrum ein und entwendeten Schmuck im fünfstelligen Eurobereich. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen. Gegen 03:30 Uhr schlugen unbekannte Täter die Glastür zur Einkaufspassage am Rathausplatz ein. Im Inneren der Passage drangen sie, ebenfalls durch Entglasen der Eingangstür, in ein An- und Verkaufsgeschäft ein und entwendeten Schmuck im fünfstelligen Eurobereich. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung und Durchsuchung der Passage verlief ergebnislos.

Beschreibung der Täter:

1. Männlich, ca. 165 – 175 cm, athletische Figur mit auffallend dünnen Beinen, südosteuropäische Erscheinung, etwas dunklere Hautfarbe, kurze dunkle Haare. Er trug ein schwarzes T-Shirt, eine kurze, rosafarbene Hose und dunkle Turnschuhe der Marke Nike.

2. Männlich, ca. 175 – 185 cm, kräftige Figur mit hervorstehendem Bauch, osteuropäische Erscheinung, helle Hautfarbe, blonde oder hellgraue Haare. Er trug ein blau-weißes T-Shirt, kurze, orangefarbene Hose und dunkle Schuhe.

Das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Personen, die Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu den unbekannten Tätern machen können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.



Exhibitionist in Fürth aufgetreten

Fürth. Am Mittwochabend (08.07.2020) trat ein unbekannter Exhibitionist in der Fürther Innenstadt auf. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Gegen 21:00 Uhr lief die Geschädigte auf dem Gehweg in der Theaterstraße. Als sie sich auf Höhe des Anwesens Nr. 3 befand, machte ein unbekannter Mann auf sich aufmerksam. Als sich die Frau ihm zuwandte, bemerkte sie, dass der Mann an seinem Geschlechtsteil manipulierte. Die Frau drohte daraufhin, die Polizei zu verständigen, woraufhin der unbekannte Täter in die dortige Tiefgarage flüchtete. Eine Fahndung nach dem Unbekannten blieb erfolglos. Beschreibung: Ca. 20 Jahre alt, ca. 175 cm groß, hagere, athletische Gestalt, trug eine schwarze Brille mit dicken Brillengläsern. Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Fürth sucht Zeugen, die Angaben zu dem flüchtigen Täter geben können. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Rufnummer 0911 / 2112-3333 entgegen.

Zeugensuche nach Unfall in Fürth

Fürth. Am Mittwochabend (08.07.2020) ereignete sich auf der Poppenreuther Brücke in Fürth ein Verkehrsunfall. Die Verkehrspolizei Fürth bittet um Zeugenhinweise. Kurz vor 19:00 Uhr fuhr ein 46-Jähriger mit seinem Ford Mondeo auf der Poppenreuther Straße in stadteinwärtige Richtung. An der Einmündung zur BAB 73 kam es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß mit einem Wohnmobil der Marke Citröen, welches gerade von der BAB 73 abfuhr. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw noch gegen ein Verkehrszeichen geschleudert. Der 59-jährige Fahrer des Wohnmobils und der Fahrer des Ford blieben nach derzeitigem Kenntnisstand unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und waren anschließend nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 25.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeugführer gaben an, bei Grünlicht gefahren zu sein. Die Verkehrspolizei Fürth war mit der Unfallaufnahme betraut. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallgeschehen oder Angaben zur Ampelschaltung geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911/973997-171 zu melden. Insbesondere suchen die Polizeibeamten den Fahrer eines schwarzen Kleinwagens, der zum Unfallzeitpunkt an der Haltelinie stand.



Betrügerischer Dachsanierer mittels DNA identifiziert

Erlangen. Bereits am Freitag (21.02.2020) bot ein angeblicher Dachdecker einem Rentner aus Erlangen die Sanierung seines Garagendaches an. Die Arbeiten wurden jedoch nicht fachgerecht ausgeführt und zudem ein 10-fach höherer Preis als vereinbart verlangt. Die Kriminalpolizei konnte durch die Ermittlungen einen Täter mittels DNA-Abgleich identifizieren. Als der unbekannte Handwerker beim 66-jährigen Geschädigten klingelte, klang das Angebot nach einem guten Geschäft: Gerade einmal 600 Euro verlangte der Mann für eine komplette Sanierung des in die Jahre gekommenen Garagendaches. So wurden beide handelseinig und kurz darauf kam der Tatverdächtige mit drei Helfern und einem dunklen Kastenwagen mit ausländischen Kennzeichen, um mit den Arbeiten zu beginnen.

Tatsächlich deckten die vier Männer das Dach wie vereinbart ab – gingen dabei allerdings recht dilettantisch mit den asbesthaltigen Wellzementplatten um. Statt die Platten aufgrund des krebserregenden Asbests wie vorgeschrieben staubdicht zu sammeln und zu lagern, wurden die Dachabfälle einfach auf einen Haufen geworfen und gingen dabei zum Teil zu Bruch. Als das Garagendach wieder neu eingedeckt war, forderten die Männer plötzlich 6.000 Euro und damit den zehnfachen Betrag. Der Geschädigte ließ sich aber nicht beirren und bezahlte nur einen Teil der Summe. Zudem forderte er die angeblichen Handwerker auf, die Abfälle wie vereinbart zu entsorgen. Daran dachten die Männer aber nicht im Geringsten und ließen den gesamten asbesthaltigen Bauschutt beim Geschädigten zurück. Dieser musste sich daraufhin um die sachgerechte Entsorgung kümmern.

Das Nürnberger Fachkommissariat für Umweltstraftaten hatte nach der Tat im Februar Ermittlungen wegen der Vergehen des unerlaubten Umgangs mit Abfällen sowie eines Verstoßes gegen das Chemikaliengesetz aufgenommen. Durch einen DNA-Treffer konnte nun einer der betrügerischen Dachsanierer identifiziert werden. Es handelt sich um einen 34-Jährigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Die Kriminalpolizei klärt nun, ob der Mann noch an weiteren Taten beteiligt war und wer seine Mittäter waren. Das Umweltkommissariat rät in diesem Kontext: Wer eine Dachsanierung plant, sollte sich an örtlich ansässige Handwerker und fachkundige Firmen wenden, die entsprechende Qualifikationen (Sachkundenachweis) vorweisen können.



Milchautomaten aufgebrochen

Erlangen/Herzogenaurach. Am Montagmittag (06.07.2020) brachen unbekannte Täter im Erlanger Stadtteil Hüttendorf und im Herzogenauracher Ortsteil Welkenbach Milchautomaten auf. Die Kriminalpolizei Erlangen ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Die Unbekannten hebelten im Zeitraum von 11:00 Uhr – 11:30 Uhr die Automaten in der Nankendorfer Straße in Welkenbach (Herzogenaurach) und in der Vacher Straße in Hüttendorf (Erlangen) auf und entwendeten insgesamt mehrere hundert Euro Wechselgeld. An den Automaten entstand zudem ein Sachschaden von über einhundert Euro. Das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Auf Grund der zeitlichen und örtlichen Nähe wird von einem Zusammenhang der Taten ausgegangen. Die Ermittler bitten Zeugen, die im oben genannten Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 in Verbindung zu setzen.

PKW ausgebrannt

Rothenburg ob der Tauber. In den frühen Dienstagmorgenstunden (07.07.2020) geriet aus noch nicht geklärter Ursache ein Pkw in Rothenburg ob der Tauber (Lkrs. Ansbach) in Brand. Die Kriminalpolizei geht von Brandstiftung aus und bittet um Zeugenhinweise. Gegen 02:20 Uhr teilte ein Anwohner der Falckstraße mit, dass sein auf der Straße geparkter Pkw brennen würde. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehr stand das Auto bereits in Vollbrand. Trotz sofort eingeleiteter Löscharbeiten brannte das betroffene Fahrzeug komplett aus. Ein weiteres Auto sowie die in unmittelbarer Nähe befindliche Hausfassade wurden durch das Feuer ebenfalls leicht beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 10.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Nach bisherigem Ermittlungsstand kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Pkw durch Unbekannte vorsätzlich in Brand gesetzt wurde. Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen und bittet Zeugen, welche verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise zum Tatgeschehen geben können, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.



Zahlreiche Fahrzeuge beschädigt

Nürnberg. Ein erheblich alkoholisierter Mann (45) soll am Montagabend (06.07.2020) zahlreiche Fahrzeuge in Gibitzenhof mutwillig beschädigt haben. Die Polizei nahm ihn noch am Tatort fest. Der 45-Jährige ging gegen 21:45 Uhr die Speyerer Straße entlang. Dabei trat er zwei am Straßenrand geparkte Motorräder um. An einem ebenfalls abgestellten Anhänger schlitzte er mit einem Einhandmesser die Plane auf. Dann ging er weiter und zerkratzte an sieben am Fahrbahnrand geparkten Autos den Lack. Einem Anwohner fiel das Treiben auf und er verständigte unverzüglich die Polizei. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd nahm den Betrunkenen noch in der Speyerer Straße vorläufig fest und brachte ihn zur Anzeigenaufnahme zur Dienststelle. Das Messer stellten die Beamten sicher. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Gesamtsachschaden auf über 14.000 Euro. Nachdem ihn ein Arzt in Augenschein genommen hatte, kam der Tatverdächtige bis zu seiner Entlassung zur Ausnüchterung in eine Zelle.

Schmierfinken unterwegs

Erlangen. In der Nacht von Freitag (03.07.2020) auf Samstag (04.07.2020) beschmierten unbekannte Täter zahlreiche Hausfassaden im Erlanger Stadtteil Sieglitzhof. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Die Unbekannten besprühten mehrere Fassaden, Garagentore und Stromverteilerkästen mit rosa Farbe. Allein im Heuschlag schlugen die Täter viermal zu. Ebenfalls betroffen sind Wohnungen und Häuser in der Jungstraße, Von-Buol-Straße, Rühlstraße und der Sieglitzhofer Straße. In den über zehn Fällen entstand durch die Schmierereien ein Gesamtsachschaden im niedrigen fünfstelligen Bereich. Das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die einen der Vorfälle beobachtet haben oder in der Nacht verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken in Verbindung zu setzen.



Exhibitionist in Arztpraxis aufgetreten

Nürnberg. Am Freitagvormittag (03.07.2020) mussten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost einen renitenten 32-jährigen Mann festnehmen. Er war zuvor in einer Arztpraxis als Exhibitionist aufgetreten. Gegen 09:30 Uhr riefen Zeugen die Einsatzzentrale der mittelfränkischen Polizei, weil ein Mann eine Arztpraxis im Nürnberger Nordosten nicht verlassen wollte und sich gegenüber dem Personal und Patienten in schamverletzender Weise gezeigt hatte. Beim Eintreffen der Polizeistreifen befand sich der immer noch aggressive Mann in einem Behandlungszimmer. Die Zeugen schilderten, dass der 32-Jährige zuvor unangemeldet in die Praxis kam und lautstark einen sofortigen Untersuchungstermin eingefordert hatte. Nachdem seiner Forderung nicht sofort nachgekommen wurde, drang er in ein Behandlungszimmer ein, in welchem gerade eine Untersuchung stattfand.

Mehrere Versuche, den Mann zum Verlassen des Behandlungszimmers zu bewegen, schlugen fehl. Er zeigte stattdessen den anwesenden Personen sein Geschlechtsteil vor und deutete sexuelle Handlungen an. Die Geschädigten konnten den Raum verlassen und den Täter bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Bei der Kontrolle verhielt sich der 32-Jährige weiterhin sehr aggressiv und musste schließlich unter Anwendung unmittelbaren Zwangs überwältigt und gefesselt werden. Auch auf dem Transport zur Dienststelle und der weiteren Sachbearbeitung leistete der 32-Jährige erheblichen Widerstand. Nach bisherigem Kenntnisstand blieben alle Beteiligten körperlich unverletzt. Die Polizeibeamten leiteten mehrere Ermittlungsverfahren u. a. wegen des Verdachts exhibitionistischer Handlungen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein.



Einbruch in Schule

Erlangen. Im Zeitraum von Freitagmittag (03.07.2020) auf Samstagmorgen (04.07.2020) brachen unbekannte Täter in eine Schule im Erlanger Stadtteil Bruck ein. Die Kriminalpolizei Erlangen ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Die Unbekannten verschafften sich durch ein Fenster im Erdgeschoss Zugang zu der Schule im Bierlachweg und entwendeten unter anderem mehrere Computer. Die Höhe des Entwendungsschadens konnte noch nicht beziffert werden. Das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.

Mann zeigte sich in schamverletzender Weise

Erlangen. Am Freitagabend (03.07.2020) zeigte sich ein bislang unbekannter Mann in einem Fahrzeug in Erlangen gegenüber einer Frau in schamverletzender Weise. Die Kriminalpolizei Erlangen sucht Zeugen. Der bislang Unbekannte sprach die Frau gegen 15:45 Uhr in der Pestalozzistraße aus einem silbernen Pkw aus an und fragte nach dem Weg zur Autobahn. Die Geschädigte trat an das Fahrzeug heran und begann mit der Schilderung. Hierbei bemerkte sie, dass der Mann mit heruntergelassener Hose im Auto saß und sein Glied in der Hand hielt. Die Frau ging daraufhin weiter und der Täter ergriff die Flucht. Das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder den verdächtigen Pkw in dem Bereich Pestalozzistraße Ecke Hertleinstraße gesehen haben, werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.

Jugendliche gingen nach Streit Polizeibeamte an

Nürnberg. Am Freitagabend (03.07.2020) schritten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost bei einem Streit zwischen zwei 18- und 19-jährigen Männern am Wöhrder See ein. Bei der Festnahme wurden die Einsatzkräfte von weiteren Personen aus der Gruppe angegangen. Gegen 23:10 Uhr sprachen Zeugen die Beamten am Wöhrder See an, weil sie einen handfesten Streit zwischen den Männern beobachtet hatten. Als die Polizisten die Streithähne trennen wollten, beleidigte sie der 19-Jährige und leistete Widerstand. Als die Einsatzkräfte ihn fesselten, gingen weitere Personen aus der Gruppe der Jugendlichen die Beamten an. Eine 17-Jährige beleidigte die Polizisten wüst und eine 15-Jährige versuchte den Festgenommenen zu befreien. Die Einsatzkräfte nahmen die jungen Frauen fest. Die 15-Jährige wurde in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten übergeben. Die Beamten leiteten gegen die Jugendlichen mehrere Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung ein.



Nach Streit mehrere Polizisten beleidigt

Nürnberg. In der Nacht zum Freitag (03.07.2020) gerieten mehrere junge Männer in der Nürnberger Innenstadt in Streit. Da sich die Gemüter auch im Beisein der Polizei nicht beruhigten, nahmen die Beamten schließlich vier der Streithähne in Gewahrsam. Um kurz nach Mitternacht verständigte ein Zeuge die Polizei, weil vor einer Bar an der Fleischbrücke mehrere junge Männer aneinandergeraten waren. Beamte des Unterstützungskommandos Mittelfranken konnten vor Ort sieben Männer im Alter von 18 – 22 Jahren antreffen. Wie sich herausstellte, war es unter den Männern zu einem intensiven und lautstarken Streit gekommen, weshalb die Polizisten der Gruppierung einen Platzverweis erteilten. Hierauf reagierten die alkoholisierten Männer zunächst allerdings nicht. Als ein 22-Jähriger den Beamten sogar die ausgestreckten Mittelfinger zeigte, wurde er in Gewahrsam genommen. Da sich die Gruppe weiterhin aggressiv verhielt, nahmen die Einsatzkräfte letztlich auch drei weitere Männer in Gewahrsam. Gegenüber Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte kam es während der Fahrt zur Dienststelle durch zwei weitere Männer aus der Gruppe (18 und 22 Jahre alt) ebenfalls zu Beleidigungen. Alle drei Männer werden entsprechend zur Anzeige gebracht.

Aufmerksame Verkäuferin verhindert Trickbetrug

Am Montag (22.06.2020) überredeten Trickbetrüger einen Senioren in einem Supermarkt Gutscheinkarten einzukaufen. Einer aufmerksamen Verkäuferin kam dies merkwürdig vor. Sie rief die Polizei und verhinderte damit den Betrug. Immer wieder warnt die Polizei vor betrügerischen Anrufen im Zusammenhang mit Gewinnversprechen. Meist rufen die Tatverdächtigen gezielt Senioren an und täuschen einen vermeintlichen Gewinn vor. Um diesen auszulösen, müssen aber zunächst Gebühren bezahlt werden. An die kriminellen Gewinne kommen die Betrüger, indem sie die Geschädigten Gutscheinkarten großer Internet- und Spieleplattformen kaufen lassen. Diese werden in vielen Supermärkten und Tankstellen angeboten.

So war es auch in einem Fall des versuchten Trickbetrugs im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim. Ein hochbetagter Senior wollte am Montag (22.06.2020) in einem Supermarkt Gutscheinkarten im Wert von 800 Euro kaufen. Dies kam der Kassiererin aber merkwürdig vor. Im Gespräch mit dem Kunden merkte sie, dass er den eigentlichen Verwendungszweck der Gutscheinkarten gar nicht richtig einschätzen konnte. Daher rief sie die Polizei. Eine Streife der Polizeiinspektion Neustadt an der Aisch konnte die Angelegenheit aufklären. Durch die umsichtige Reaktion der Verkäuferin wurde der Betrugsfall verhindert.

Weniger Glück hatte eine Seniorin aus Zirndorf. Ihr gaukelten unbekannte Betrüger im Zeitraum von November 2019 bis Juni 2020 vor, dass sie eine größere Summe Bargeld gewonnen hätte. Allerdings wären zuerst Gebühren zu entrichten. Die Geschädigte tat wie geheißen und kaufte Gutscheinkarten für eine Internet-Spieleplattform. Zudem überwies sie mehrere Beträge mit Bargelddirekttransfers an die unbekannten Tatverdächtigen. Über 6.400 Euro wechselten auf diese Weise den Besitzer. Als der erhoffte Gewinn ausblieb, musste die Frau einsehen, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war. Am 24.06.2020 erstattete sie daraufhin Anzeige bei der Polizeiinspektion Zirndorf.

Auch einem Ehepaar aus der Nähe von Erlangen schien Fortuna gewogen, als ein unbekannter Mann ihnen am Montag (29.06.2020) telefonisch mitteilte, dass sie 38.500 Euro in einer Lotterie gewonnen hätten. Natürlich müsse alles noch offiziell mittels Notar und Geldtransport abgewickelt werden. Hierfür wären Gebühren in Höhe von 1.000 Euro fällig. Um den Betrag zu überweisen, sollte das Paar Gutscheinkarten für einen Internetzahlungsdienst kaufen. Der Aufforderung kamen die Geschädigten nach und verrieten dem unbekannten Betrüger die Gutscheincodes am Telefon. Als der Tatverdächtige plötzlich weitere Summen verlangte, wurden die Senioren doch misstrauisch und gingen auf die Forderung nicht mehr ein. Allerdings ließen die Tatverdächtigen nicht locker – am nächsten Tag rief ein anderer Betrüger bei dem Paar an und gab vor, dass sie noch Schulden hätten und bezahlen müssten. Angeblich würde der Staatsanwaltschaft Berlin ein entsprechendes Schreiben vorliegen. Der erneute Anruf veranlasste die Geschädigten nun eine Anzeige bei der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt zu erstatten.



Fahrkartenentwerter gestohlen

Fürth. Bislang Unbekannte haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (01./02.07.2020) im Zeitraum zwischen 00:00 Uhr und 08:00 Uhr am U-Bahnhof Rathaus in Fürth einen Fahrkartenentwerter gestohlen. Jetzt ermittelt die Polizeiinspektion Fürth. Im Verteiler des U-Bahnhofs Rathaus stehen am Abgang zu den Gleisen mehrere grüne Fahrkartenentwerter. Einer davon wurde gewaltsam entfernt und mitgenommen. Der dabei entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 500 Euro. Der entwendete Fahrkartenentwerter hat einen Wert von rund 1.200 Euro. Ein Verkehrsmeister der Verkehrsaktiengesellschaft Nürnberg stellte den Diebstahl fest und erstattete Anzeige bei der Polizeiinspektion Fürth. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum Verbleib des grünen Fahrkartenentwerters geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Fürth unter der Telefonnummer 0911 75905-0 zu melden.

Beleidigung eines Polizeibeamten bei Rauschgiftkontrolle

Nürnberg. Am späten Donnerstagabend (02.07.2020) teilte eine Zeugin der Polizei mit, dass eine Gruppe junger Männer in der Nürnberger Innenstadt offensichtlich Rauschgift konsumiere. Bei einer Kontrolle fanden Polizisten tatsächlich Drogen. Ein Mann aus der Gruppe beleidigte einen Polizeibeamten. Gegen 20:15 Uhr fiel einer Zeugin beim Germanischen Nationalmuseum eine offensichtliche Kifferrunde von 8 jungen Männern auf. Sie verständigte daraufhin die Polizei. Als Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte an der Örtlichkeit eintrafen, war die Gruppe auf ca. 15 Personen angewachsen. Die jungen Männer zeigten sich bei der Kontrolle völlig unkooperativ. Mehrere Joints hatten sie zuvor schon weggeworfen. Bei der Identitätsfeststellung wurde ein aggressiver 23-Jähriger verbal ausfällig und beleidigte einen Polizeibeamten. Nach der Kontrolle wurde den jungen Männern ein Platzverweis für die Örtlichkeit erteilt. Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Beleidigung eingeleitet.

Mülltonnenhäuschen angezündet

Fürth. Am Mittwochnachmittag (01.07.2020) zündete ein bislang unbekannter Täter ein Mülltonnenhäuschen in Fürth an. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen der Tat. Gegen 16:30 Uhr bemerkten mehrere Anwohner in der Fürther Steubenstraße, dass dort ein Mülltonnenhäuschen lichterloh brannte. Sie verständigten sofort die Feuerwehr, die den Brand löschen und ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindern konnte. Personen wurden nicht verletzt – allerdings blieb vom Holzhäuschen und den Mülltonnen nur noch Schutt und Asche übrig. Auch ein neben dem Häuschen geparkter Pkw sowie eine Hecke wurden in Mitleidenschaft gezogen. Eine angrenzende Garage wurde durch das Feuer ebenfalls beschädigt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung aufgenommen. Jetzt werden Zeugen gesucht, die verdächtige Personen bemerkt haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können. Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911/ 2112-3333.



Einbruch in Handy-Laden

Fürth. Zwei junge Männer sind am Donnerstag (02.07.2020) in den frühen Morgenstunden in einen Handy-Laden in der Fürther Altstadt eingebrochen. Unerkannt gelang ihnen die Flucht. Gegen 03:00 Uhr schlugen sie die Glastür des Handy-Ladens in der Schwabacher Straße (unweit der Mathildenstraße) ein und erbeuteten im Inneren Mobiltelefone im Wert von mehreren Tausend Euro. Anschließend flüchteten sie zu Fuß in Richtung Fußgängerzone. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Gesamtsachschaden auf mindestens 1.500 Euro. Beide Täter können nur vage beschrieben werden: Anfang bis Mitte 20, etwa 175 cm groß, schlank, einer von ihnen trug ein rotes Käppi. Eine Streife der Polizeiinspektion Fürth nahm den Sachverhalt auf. Die Fahndung nach den Flüchtigen brachte nicht den gewünschten Erfolg. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken kam zur Spurensicherung vor Ort. Die weitergehenden Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei Fürth. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit dem Einbruch gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Rufnummer 0911 2112 3333 zu melden.

Geschwindigkeitskontrollen in Nürnberg

Nürnberg. Am Mittwochabend (01.07.2020) führten Beamte der Verkehrspolizei Nürnberg Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet durch. Über 2600 Fahrzeuge wurden registriert. In den Abendstunden, zwischen 17:00 Uhr und 21:30 Uhr, führten die Polizeibeamten in der Regensburger Straße auf Höhe der Breslauer Straße eine Geschwindigkeitsmessung durch. Von den 2631 registrierten Fahrzeugen hielten sich 248 nicht an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Gegen 200 Verkehrsteilnehmer wurden entsprechende Bußgeldverfahren eingeleitet, 48 Kraftfahrzeugführer müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Den Schnellsten, einen Kradfahrer, der mit 139 km/h gemessen wurde, erwartet ein dreimonatiges Fahrverbot, zwei Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister, sowie eine Geldbuße von 480 Euro.

Schmuckdiebstahl aus Wohnung

Erlangen. Am Mittwochnachmittag (01.07.2020) brachen unbekannte Täter in eine Wohnung in Erlangen ein und erbeuteten Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro. Die Kriminalpolizei Erlangen ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Die Unbekannten verschafften sich im Zeitraum von 15:00 Uhr bis 16:15 Uhr auf bislang unbekannte Weise Zutritt zu der Wohnung im 13. Obergeschoss eines Hochhauses in der Isarstraße. Hier entwendeten sie Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro.Das  Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.

Eternitplatten im Wald abgelagert

Stein. Unbekannte Täter entsorgten vermutlich in der letzten Woche (22.06.2020 – 29.06.2020) mehrere Eternitplatten in einem Waldstück bei Stein. Die Kriminalpolizei Fürth ermittelt wegen eines Umweltdeliktes und bittet um Zeugenhinweise.Am M orgen des 29.06.2020 stellten Zeugen in einem Waldstück, welches an der Verbindungsstraße zwischen den Ortsteilen Loch und Oberweihersbuch liegt, fest, dass dort ca. 25 Eternitplatten unerlaubt abgelagert haben. Die Platten wurden etwa 100 Meter von der Straße neben einem Waldweg abgelegt. Für den Transport müssen die Täter ein größeres Lieferfahrzeug oder einen Anhänger benutzt haben. Die Kriminalpolizei Fürth hat die Ermittlungen wegen unerlaubten Umgangs mit Abfällen eingeleitet und sucht Zeugen, die im Zeitraum zwischen dem 22.06.2020 und 29.06.2020 entsprechende verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Angaben zur Herkunft der abgelagerten Eternitplatten geben können. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 / 2112-3333 entgegen.



Bei Streitigkeit mit Reizgas gesprüht

Nürnberg. Am späten Montagabend (29.06.2020) kam es im Stadtteil Röthenbach zu einer Streitigkeit, bei der ein Unbekannter Reizgas versprühte. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Zwei Frauen (17, 36) hielten sich gegen 22:00 Uhr am Treppenabgang am Röthenbacher Einkaufszentrum auf. Hierbei kam es nach bisherigen Erkenntnissen zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung mit einem noch unbekannten Mann. Dieser entfernte sich zunächst und kam nach ca. 20 Minuten zum Busbahnhof zurück. Die beiden Frauen saßen mittlerweile an einer Bushaltestelle in der Mitte des Busbahnhofes. Der Unbekannte ging wieder auf die beiden Frauen zu und es kam erneut zum Streit. Unvermittelt holte der Mann Reizgas aus der Hosentasche und sprühte daraufhin aus kurzer Entfernung in Richtung der beiden Frauen. Beide erlitten durch den Angriff Verletzungen durch Reizgas. Die 17-Jährige wurde durch den Rettungsdienst behandelt und anschließend zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gefahren. Der unbekannte Täter flüchtete anschließend unerkannt. Beschreibung des unbekannten Täters: Ca. 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftige Figur, bekleidet mit weißem T-Shirt, grauem Kapuzenpullover, kurzer grauer Hose. Die Polizeiinspektion Nürnberg-West hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall oder dem unbekannten Täter geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 / 65830 zu melden.

Rettungswagen kollidierte auf Einsatzfahrt mit Motorrad

Nürnberg. Am 30.06.2020 kollidierte ein Rettungswagen während einer Einsatzfahrt in der Bahnhofstraße mit einem Motorrad. Der 19-jährige Fahrer des Motorrads erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Der Rettungswagen war gegen 15:20 Uhr unterwegs zum Nürnberger Hauptbahnhof. Dort war ein Mann in den Gleisbereich der U-Bahn gestürzt. Als das Sanitätsfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn in die Kreuzung zur Marienstraße einfuhr, kam es zum Zusammenstoß mit einem Motorradfahrer. Der 19-jährige Fahrer des Krads verletzte sich hierbei und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Das beschädigte Motorrad ließ die Polizei im Rahmen der Unfallaufnahme abschleppen. Bis zur Räumung der Unfallstelle waren die Straßenbahngleise im betroffenen Kreuzungsbereich für etwa 20 Minuten blockiert. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 8.000 Euro geschätzt.Der  33-Jährige, der im U-Bahnhof des Hauptbahnhofs in die Gleise gefallen war, konnte indes ebenfalls von Einsatzkräften des Rettungsdienstes versorgt werden. Er hatte nach seinem Sturz selbstständig aus dem Gleisbett klettern können. Allerdings musste er seine Kopfverletzung ebenfalls in einem Krankenhaus behandeln lassen.

Verkehrsunfall in Nürnberg – Wer fuhr bei Grünlicht?

Nürnberg. Gestern Nachmittag (30.06.2020) kam es in der Bucher Straße zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen. Da von den Beteiligten unterschiedliche Angaben zum Unfallhergang vorliegen, sucht die Verkehrspolizei Nürnberg Zeugen des Unfalls. Gegen 15:20 Uhr war ein 32-Jähriger mit seinem grauen Mazda auf der Bucher Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. An der ampelgeregelten Kreuzung zur Kobergerstraße kam es zum Zusammenstoß mit dem braunen VW Touran einer 40-jährigen Frau, die von der Kobergerstraße in die Rieterstraße fahren wollte. Verletzt wurde niemand. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 2.000 Euro. Die Verkehrspolizei Nürnberg übernahm die Unfallaufnahme. Da sowohl der 32-jährige Autofahrer als auch die 40-jährige Unfallgegnerin angaben, bei Grünlicht in die Kreuzung eingefahren zu sein, suchen die Beamten nach Unfallzeugen. Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 6583-1530 mit der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg in Verbindung zu setzen.



Internetbetrüger bestellt teure Smartphones

Nürnberg. Ein Internetbetrüger bestellte unberechtigt auf Kosten Dritter teure Smartphones. Beim Empfang eines Pakets im Nürnberger Westen konnte er am Samstagvormittag (27.06.2020) festgenommen werden. Bereits Mitte Juni stellte ein Geschädigter aus Hilpoltstein fest, dass unberechtigt eine Bestellung über sein Paypal-Konto abgerechnet worden war. Er erstattete am 25.06.2020 Anzeige bei der zuständigen Polizeiinspektion in Hilpoltstein. Die Ermittlungen ergaben, dass ein unbekannter Täter iPhones im Internet gekauft hatte – für die Bezahlung hatte er die Zugangsdaten des Geschädigten verwendet. Wie er an diese gelangt war, blieb zunächst unklar.

Durch die Kriminalpolizei konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die Smartphones an eine Nürnberger Anschrift im Stadtteil Johannis verschickt wurden. Die Auslieferung erfolgte an eine Ferienwohnung. Eine weitere Sendung war noch dorthin unterwegs. Diesen Teil der Beute wollte der Betrüger am Samstag gegen 09:45 Uhr vom Postboten entgegennehmen. Doch vor der Tür stand nicht nur der Briefträger, sondern auch die Beamten des Nürnberger Fachkommissariats für Cyberkriminalität. Diese fanden in der Wohnung noch eine Reihe weiterer, leerer Pakete – offensichtlich hatte der Betrüger noch mehrere Taten begangen. Der aus dem Ausland stammende Mann hatte die Ferienwohnung einige Tage vorher eigens angemietet, um dort die Waren entgegennehmen zu können. Da er keinen Wohnsitz im Inland hatte, stellte die Staatsanwaltschaft einen Haftantrag gegen den Tatverdächtigen. Der Ermittlungsrichter erließ daraufhin einen Haftbefehl. Ob der 21-jährige Festgenommene alleine handelte oder Teil einer Betrügerbande war, muss jetzt durch die Kriminalpolizei geklärt werden.

Volltrunkener Radfahrer kracht in geparkten Pkw

Nürnberg. Gestern Abend (30.06.2020) ereignete sich im Nürnberger Westen ein Verkehrsunfall mit einem alkoholisierten Radfahrer. Der 58-Jährige verlor die Kontrolle über seinen Drahtesel und stieß gegen einen geparkten Pkw. Gegen 19:00 Uhr konnte eine Zeugin beobachten, wie ein augenscheinlich stark alkoholisierter Radfahrer auf dem Gehweg der Rauhäckerstraße entlangfuhr, dort gegen ein Verkehrsschild fuhr und anschließend stürzte. Hierbei fiel das Fahrrad gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Audi und beschädigte diesen. Der 58-Jährige zog sich bei dem Unfall eine blutende Knieverletzung zu. An dem Audi entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1500 Euro. Als die verständigte Polizeistreife an der Unfallstelle eintraf, bestätigte sich der Verdacht der Zeugin. Der Unfallradler war derart betrunken, dass er teilweise Mühe hatte, sich auf den Beinen zu halten. Einen Atemalkoholtest konnte der Mann in diesem Zustand ebenfalls nicht mehr durchführen. Daher veranlassten die Beamten, die Durchführung einer Blutentnahme. Gegen den 58-jährigen Radfahrer leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ein. Das Rad schlossen die Beamten sicherheitshalber an einem Verkehrszeichen an.



Polizei zog Autofahrer aus dem Verkehr

Nürnberg. Gestern Morgen (30.06.2020) beendeten Polizeibeamte der Inspektion Nürnberg-Mitte die Autofahrt eines 29-jährigen Mannes. Dieser war ins Visier einer Streife geraten, weil er den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte. Um kurz nach 09:30 Uhr war der 29-Jährige mit seinem Honda Civic in der Kohlenhofstraße unterwegs. Einer Streife war dabei aufgefallen, dass der Mann den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte. Als der 29-Jährige bei der Anhaltung außerdem seinen Führerschein nicht vorzeigen konnte, wurden die Beamten misstrauisch. Bei der näheren Überprüfung des Autofahrers stellte sich heraus, dass dieser überhaupt keine Fahrerlaubnis besitzt. Die war dem 29-Jährigen bereits behördlich entzogen worden. Aus diesem Grund wurde die Fahrt des Mannes von den Polizisten beendet – ein Bekannter mit gültiger Fahrerlaubnis musste das Auto weiterfahren. Den 29-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Betrunkener Unfallfahrer machte sich durch den Kofferraum aus dem Staub

Cadolzburg. Am Dienstagabend (30.06.2020) verursachte ein betrunkener 44-jähriger Mann mit einem ‚geborgten‘ Auto einen Verkehrsunfall in Cadolzburg (Lkrs. Fürth). Der Fahrer flüchtete zunächst, stellte sich dann aber der Polizei. Gegen 19:00 Uhr entdeckten Zeugen neben der Roßendorfer Straße zwischen Cadolzburg und Roßendorf ein auf dem Dach liegendes Fahrzeug. Als sie dem Verunfallten zur Hilfe kommen wollten, staunten sie nicht schlecht, als sie sahen, dass das Fahrzeug leer war. Der Fahrer war zuvor offenbar durch den Kofferraum aus dem Pkw geklettert und geflüchtet. Die Zeugen riefen die Polizei. Beamte der Polizeiinspektion Zirndorf nahmen den Verkehrsunfall auf. Erste Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug offenbar ins Schleudern geriet, gegen einen Baum prallte und schließlich auf dem Dach im Straßengraben landete. Die Polizisten leiteten eine Fahndung nach dem Verunfallten ein – auch, weil nicht auszuschließen war, dass er bei dem Unfall schwer verletzt wurde. Die weiteren Ermittlungen durch die Beamten ergaben, dass sich der 44-jährige Nachbar des Halters des Daimlers aus der offenstehenden Wohnung die Fahrzeugschlüssel ‚geborgt‘ hatte, um eine Spritztour zu unternehmen – ohne im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Als der erheblich alkoholisierte Mann erfuhr, dass die Polizei nach ihm suchte, stellte er sich der Streife. Die Beamten leiteten gegen den 44-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein. Zudem muss er sich wegen des Verdachts des unbefugten Gebrauchs eines Fahrzeugs sowie Hausfriedensbruchs verantworten.



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