Schnellmeldungen aus Mittelfranken

Kellereinbrecher mit Drogen und Diebesgut erwischt

NÜRNBERG. Am Montagmittag (29.06.2020) stieg ein 29-jähriger Mann durch ein Fenster in den Keller eines Mehrfamilienhauses im Nürnberger Stadtteil St. Jobst ein und rief damit die Polizei auf den Plan. Wie sich herausstellte, war der Einstieg berechtigt – die Beamten fanden bei dem Mann jedoch Drogen und Diebesgut.

Gegen 12:30 Uhr wählte ein Bewohner des Hauses in der Hardenbergstraße den Notruf, nachdem er beobachten konnte, wie ein fremder Mann mit einem Rucksack durch ein Fenster in einen Keller einstieg. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost umstellten daraufhin das Haus. Im Keller des Anwesens konnten sie den vermeintlichen Einbrecher antreffen. Wie sich dann aber herausstellte, hielt sich der Mann alles andere als unberechtigt in dem Keller auf. Es handelte sich um das Kellerabteil einer Bekannten des Mannes, welche nichts einzuwenden hatte.

Unbescholten war der 29-Jährige offenbar dennoch nicht: Die Beamten fanden bei ihm eine geringe Menge Betäubungsmittel. Zudem trug er in seinem Rucksack einen Bolzenschneider sowie Fahrradteile und weitere Gegenstände mit sich, von denen er angab sie gefunden zu haben. Die Beamten stellten die Gegenstände sicher und prüfen nun, ob es sich hierbei um Diebesgut handeln könnte.




Altkleiderdiebe gefasst

NÜRNBERG. Am Sonntagabend (28.06.2020) nahmen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West zwei mutmaßliche Altkleiderdiebe fest. Ein Anwohner verständigte zuvor die Polizei. 

Gegen 20:30 Uhr verständigte ein Anwohner der Fuggerstraße die Polizei, da er zwei Männer beobachtete, welche sich an einem Altkleider-Container zu schaffen machten. Die alarmierte Streifenbesatzung stellte vor Ort zwei Männer fest, welche Kleidung aus dem aufgebrochenen Container entnahmen.  Im Verlauf der Identitätsfeststellung gebärdeten sich die Männer im Alter von 33 und 35 Jahren immer aggressiver, sodass sie schließlich gefesselt werden mussten. Hierbei äußerten sie lautstark, dass sie nur aufgrund der schwarzen Hautfarbe kontrolliert werden würden. Die gestohlenen Kleidungsstücke wurden sichergestellt und die mit einem und knapp zwei Promille alkoholisierten Tatverdächtigen kurzfristig in Gewahrsam genommen. Das Duo muss sich nun wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten.

Kunstprojekt in Gostenhof beschmiert

NÜRNBERG.In der Nacht von Samstag (27.06.2020) auf Sonntag (28.06.2020) beschmierten unbekannte Täter mehrere Stromverteilerkästen im Nürnberger Stadtteil Gostenhof. Die Kriminalpolizei Nürnberg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

Die Verteilerkästen waren erst kurz zuvor durch mehrere Künstler im Rahmen eines Kunstprojektes verschönert worden. Die bislang unbekannten Täter übersprühten die Werke mit roter und silberner Farbe. Betroffen sind mehrere Verteilerkästen unter anderem in der Fürther Straße, Adam-Klein-Straße, Kernstraße sowie in der Oberen Seitenstraße. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben oder sonst Hinweise zur Tat geben können, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 beim Kriminaldauerdienst Nürnberg zu melden.

Angeblicher Telekommitarbeiter entwendete Schmuck

FÜRTH. Am Dienstag (23.06.2020) entwendete ein angeblicher Telekommitarbeiter Schmuck aus einer Wohnung in der Fürther Innenstadt. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise. Ein unbekannter Mann klingelte im Laufe des Dienstags an der Wohnungstür einer Seniorin in der Theaterstraße und gab sich als Mitarbeiter der Telekom aus. Die Frau ließ ihn ein, da er sich nach eigenen Angaben um Probleme im Zusammenhang mit dem Fernsehempfang kümmern müsse. Nachdem er sich kurze Zeit mit dem Fernseher der Seniorin beschäftigt hatte, verließ er die Wohnung.

Einige Tage später stellte die Frau fest, dass Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro entwendet wurde. Da die Wohnungstür während der offenbar vorgespielten Reparatur geöffnet war, kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine weitere unbekannte Person die Räumlichkeiten betreten hat, um den Schmuck zu entwenden. Der angebliche Telekommitarbeiter wird wie folgt beschrieben: Circa 50 Jahre alt, circa 175 cm groß, gebräunter Hautteint, glatte kurze Haare und trug eine Brille. Der Mann trug zur Tatzeit typische Arbeitskleidung. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.




Geschädigter Radfahrer gesucht

NÜRNBERG. Bereits am Dienstagabend (23.06.2020) trat ein 19-jähriger Mann auf der Wöhrder Wiese gegen eine Glasflasche und traf damit einen vorbeifahrenden Radfahrer. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte ermittelt und sucht nach dem geschädigten Radfahrer.

Der 19-Jährige fiel bereits gegen 20:00 Uhr im Bereich der Wöhrder Wiese auf, als er gegen ein Einsatzfahrzeug der Bayerischen Bereitschaftspolizei urinierte. Die Beamten leiteten gegen den erheblich alkoholisierten Mann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und erteilten ihm einen Platzverweis. Etwa zwei Stunden später – gegen 22:00 Uhr – mussten sich die Polizisten erneut und an gleicher Stelle mit dem Mann beschäftigen. Die Beamten konnten beobachten, wie er gegen eine Getränkeflasche trat und damit einen vorbeifahrenden Radfahrer traf. Der 19-Jährige wurde schließlich in Gewahrsam genommen. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte bittet Zeugen – insbesondere den geschädigten Radfahrer – sich unter der Telefonnummer 0911 2112 – 6115 zu melden.




Betrügerische Wahrsagerin legt Seniorin herein

FÜRTH. Über mehrere Wochen im Zeitraum von Mai bis Juni 2020 hatte eine Fürther Seniorin telefonisch Kontakt mit einer betrügerischen Wahrsagerin. Diese überredete sie zur Überweisung mehrerer Geldbeträge in Höhe von über 45.000 Euro. Über einen russischen Fernsehsender war die alte Frau auf die Wahrsagerin aufmerksam geworden. In mehreren Telefonaten wollte sie sich von der unbekannten Täterin beraten lassen. Diese verwickelte sie dabei geschickt in Gespräche und gewann dadurch das Vertrauen der alten Frau. Im weiteren Verlauf wies die Betrügerin die Geschädigte an, mehrere Beträge mittels Bargelddirekttransfers zu überweisen. Einen weiteren Geldbetrag übergab die Seniorin einem Kurier der angeblichen Wahrsagerin.

Ihren Angehörigen erzählte sie zunächst nichts von der Sache, da ihr die vermeintliche Wahrsagerin eingeschärft hatte, dass die Beratung sonst „nicht wirke“. Zudem würde sie das überwiesene Geld anschließend wieder zurückerhalten. Erst nachdem der Schaden bereits über 45.000 Euro lag, vertraute sich die Frau ihren Familienangehörigen an und erstattete anschließend Anzeige. Die Kriminalpolizeiinspektion Fürth ermittelt nun wegen Betrugs gegen die Tatverdächtige und ihre Helfer.

In diesem Zusammenhang rät die Polizei:

Wenn Sie in einer emotionalen Krisensituation sind und Hilfe und Rat benötigen, dann wenden Sie sich am besten an die Beratungsstellen Ihrer Stadt/Gemeinde oder an Telefonhotlines, die von anerkannten karitative Trägern unterhalten werden. Anrufe bei diesen Stellen sind in der Regel kostenfrei.

Beispiele für solche Beratungsangebote (Auswahl) sind:

– Krisendienst Mittelfranken: 0911 42 48 55 0 (auch in russischer oder türkischer Sprache)

– Telefonseelsorge: 0800 11 10 111

– Kinder- und Jugendtelefon: 0800 11 10 333



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